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BEDIENUNGS- UND WARTUNGSANLEITUNG

INTERLIT SPÄNEFÖRDERER IKF


IKF 750/3600 (50 Hz)
IKF 750/3900 (50 Hz)
IKF 770/3300 (50/60 Hz)
IKF 770/4200(50 Hz)

Kunde: Hüller Hille GmbH


Kundenanlagen: Blue Star 5
Blue Star 5+
Star 500
Betriebsspannungen: 230/400 V - 50 Hz
400 V - 60 Hz
Baujahr : 2005

Niederkasseler Str. 7 • 51147 Köln


Postfach 900 728 • 51117 Köln
Joistgen GmbH Tel.: 02203 / 69 93 0 • Fax: 02203 / 69 93 29
EG-HERSTELLERERKLÄRUNG
EC-DECLARATION OF CONFORMITY
(NACH ARTIKEL 4, ABSATZ 2 DER EG-RICHTLINIE 98/37/C.E.)
(PURSUANT TO ARTICLE 4, PARAGRAPH 2 OF EC DIRECTIVE 98/37/C.E.)

Monat Jahr:
Month Year: Juli 2005/July 2005
Hersteller: Interlit Joistgen GmbH
Manufacturer:
Niederkasseler Straße 7
D-51147 Köln (Germany)

Kratzerförderer / Chip conveyor


Produktbezeichnung:
Product description: IKF 750/3600 | IKF 750/3900
IKF 770/3300 | IKF 770/4200

Kommissions-Nr.:
Commission-No: 2173/2175/2176/2210/2283/2315

Das bezeichnete Produkt ist ausschließlich zum Einbau in eine andere Maschine bestimmt. Die In-
betriebnahme ist solange untersagt, bis die Konformität des Endproduktes mit der Richtlinie
98/37/C.E. festgestellt ist.
Werden beim Nachrüsten keine spezifischen Interlit-Komponenten eingesetzt, können erhebliche
Sicherheits- und Funktionsmängel auftreten. Zudem entfällt jegliche Gewährleistung.

The product named is intended exclusively for installation in other machines. It may not be started
until the conformity of the final product with directive 98/37/C.E. has been determined.
If not specific Interlit-components are used during retrofitting, serious safety and functional faults
may occur. Moreover, any warranty will be forfeited.

Aussteller/Issuer: Interlit Joistgen GmbH


Ort, Datum/Place, date: Köln, 15.07.2005

Rechtsverbindliche Unterschrift/Legality binding signature

Diese Erklärung beinhaltet keine Zusicherung von Eigenschaften im Sinne des Produkthaftungsgesetzes. Die
Sicherheitshinweise der Bedienungsanleitung sind zu beachten.
This declaration does not warrant an assurance of properties in the intendment of the Product Liability Act. The
safety instructions in the instruction manual must be observed.

Niederkasseler Str. 7 • 51147 Köln (Germany)


Postfach 900 728 • 51117 Köln (Germany)
Joistgen GmbH : +49 (0)2203 / 69 93 0 • Fax: +49 (0)2203 / 69 93 29
Kratzerförderer IKF

Anlagenübersicht IKF 750/3600


Diese Anlage wird mit folgenden Komponenten und
Optionen ausgeliefert:

5 Basisanlage IKF 750/3600 Aufgabebereich 1115 mm

1-3 (Ultraschall-/optische) Abstandssensoren


5 Niveau-Sensoren
Minimum/Vorwarnung Minimum/Maximum

5 Optische Füllstandsanzeige Nachfüllen ein/Nachfüllen aus

… Füllstandsanzeige: 1 Sensor Pumpen aus

Trockenlaufschutz/Pumpen aus bzw.


… Füllstandsanzeige: 2 Sensoren
Pumpen aus/Pumpen an

… Füllstandsanzeige: 3 Sensoren Trockenlauf/Pumpen aus/Pumpen an

… Füllstandsanzeige: 3 Sensoren Pumpen aus/Pumpen an/Übervoll

Getaktete Getaktete Flüssigkeitsversorgung der Werk-


5 Flüssigkeitsversorgung zeugmaschine / Feinfiltrationsanlage

Kontinuierliche Kontinuierliche Flüssigkeitsversorgung der


… Flüssigkeitsversorgung Werkzeugmaschine / Feinfiltrationsanlage

Versorgungspumpen sind horizontal montiert


… Pumpenanordnung H
(Blockpumpen)

Versorgungspumpen sind vertikal montiert


5 Pumpenanordnung V
(seitliche Eintauchpumpen)

Anlage wird von der Querseite unter die Werk-


5 Beistellung parallel
zeugmaschine geschoben

Anlage wird von der Längsseite unter die Werk-


… Beistellung längs
zeugmaschine geschoben

Beachten Sie die entsprechenden Kapitel und


Abschnitte dieser Bedienungs- und Wartungs-
anleitung!

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 1


Kratzerförderer IKF

Anlagenübersicht IKF 750/3900


Diese Anlage wird mit folgenden Komponenten und
Optionen ausgeliefert:

5 Basisanlage IKF 750/3900 Aufgabebereich 737 mm

1-3 (Ultraschall-/optische) Abstandssensoren


5 Niveau-Sensoren
Minimum/Vorwarnung Minimum/Maximum

5 Optische Füllstandsanzeige Nachfüllen ein/Nachfüllen aus

… Füllstandsanzeige: 1 Sensor Pumpen aus

Trockenlaufschutz/Pumpen aus bzw.


… Füllstandsanzeige: 2 Sensoren
Pumpen aus/Pumpen an

… Füllstandsanzeige: 3 Sensoren Trockenlauf/Pumpen aus/Pumpen an

… Füllstandsanzeige: 3 Sensoren Pumpen aus/Pumpen an/Übervoll

Getaktete Getaktete Flüssigkeitsversorgung der Werk-


5 Flüssigkeitsversorgung zeugmaschine / Feinfiltrationsanlage

Kontinuierliche Kontinuierliche Flüssigkeitsversorgung der


… Flüssigkeitsversorgung Werkzeugmaschine / Feinfiltrationsanlage

Versorgungspumpen sind horizontal montiert


… Pumpenanordnung H
(Blockpumpen)

Versorgungspumpen sind vertikal montiert


5 Pumpenanordnung V
(seitliche Eintauchpumpen)

Anlage wird von der Querseite unter die Werk-


5 Beistellung parallel
zeugmaschine geschoben

Anlage wird von der Längsseite unter die Werk-


… Beistellung längs
zeugmaschine geschoben

Beachten Sie die entsprechenden Kapitel und


Abschnitte dieser Bedienungs- und Wartungs-
anleitung!

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 2


Kratzerförderer IKF

Anlagenübersicht IKF 770/3300


Diese Anlage wird mit folgenden Komponenten und
Optionen ausgeliefert:

IKF 770/3300 Aufgabebereich 912 mm


5 Basisanlage
IKF 770/3300 Aufgabebereich 1207 mm

1-3 (Ultraschall-/optische) Abstandssensoren


5 Niveau-Sensoren
Minimum/Vorwarnung Minimum/Maximum

5 Optische Füllstandsanzeige Nachfüllen ein/Nachfüllen aus

… Füllstandsanzeige: 1 Sensor Pumpen aus

Trockenlaufschutz/Pumpen aus bzw.


… Füllstandsanzeige: 2 Sensoren
Pumpen aus/Pumpen an

… Füllstandsanzeige: 3 Sensoren Trockenlauf/Pumpen aus/Pumpen an

… Füllstandsanzeige: 3 Sensoren Pumpen aus/Pumpen an/Übervoll

Getaktete Getaktete Flüssigkeitsversorgung der Werk-


5 Flüssigkeitsversorgung zeugmaschine / Feinfiltrationsanlage

Kontinuierliche Kontinuierliche Flüssigkeitsversorgung der Werk-


… Flüssigkeitsversorgung zeugmaschine / Feinfiltrationsanlage

Versorgungspumpen sind horizontal montiert


… Pumpenanordnung H
(Blockpumpen)

Versorgungspumpen sind vertikal montiert (seit-


5 Pumpenanordnung V
liche Eintauchpumpen)

Anlage wird von der Querseite unter die Werk-


5 Beistellung parallel
zeugmaschine geschoben

Anlage wird von der Längsseite unter die Werk-


… Beistellung längs
zeugmaschine geschoben

Beachten Sie die entsprechenden Kapitel und


Abschnitte dieser Bedienungs- und Wartungsan-
leitung!

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 3


Kratzerförderer IKF

Anlagenübersicht IKF 770/4200


Diese Anlage wird mit folgenden Komponenten und
Optionen ausgeliefert:

5 Basisanlage IKF 770/4200 - Aufgabebereich 912 mm

1-3 (Ultraschall-/optische) Abstandssensoren


5 Niveau-Sensoren
Minimum/Vorwarnung Minimum/Maximum

5 Optische Füllstandsanzeige Nachfüllen ein/Nachfüllen aus

… Füllstandsanzeige: 1 Sensor Pumpen aus

Trockenlaufschutz/Pumpen aus bzw.


… Füllstandsanzeige: 2 Sensoren
Pumpen aus/Pumpen an

… Füllstandsanzeige: 3 Sensoren Trockenlauf/Pumpen aus/Pumpen an

… Füllstandsanzeige: 3 Sensoren Pumpen aus/Pumpen an/Übervoll

Getaktete Getaktete Flüssigkeitsversorgung der Werk-


5 Flüssigkeitsversorgung zeugmaschine / Feinfiltrationsanlage

Kontinuierliche Kontinuierliche Flüssigkeitsversorgung der


… Flüssigkeitsversorgung Werkzeugmaschine / Feinfiltrationsanlage

Versorgungspumpen sind horizontal montiert


… Pumpenanordnung H
(Blockpumpen)

Versorgungspumpen sind vertikal montiert


5 Pumpenanordnung V
(seitliche Eintauchpumpen)

Anlage wird von der Querseite unter die Werk-


5 Beistellung parallel
zeugmaschine geschoben

Anlage wird von der Längsseite unter die Werk-


… Beistellung längs
zeugmaschine geschoben

Beachten Sie die entsprechenden Kapitel und


Abschnitte dieser Bedienungs- und Wartungs-
anleitung!

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 4


Kratzerförderer IKF

Inhaltsverzeichnis
ANLAGENÜBERSICHT IKF 750/3600................................................................... 1

ANLAGENÜBERSICHT IKF 750/3900................................................................... 2

ANLAGENÜBERSICHT IKF 770/3300................................................................... 3

ANLAGENÜBERSICHT IKF 770/4200................................................................... 4

INHALTSVERZEICHNIS ....................................................................................... 5

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ........................................................................ 10

SYMBOLE .......................................................................................................... 10
Arbeitssicherheits-Symbol .............................................................................. 10
Achtungshinweis ........................................................................................... 11

HINWEISE ........................................................................................................ 11

SICHERHEIT UND VERWENDUNG...................................................................... 12

SICHERHEITSHINWEISE ....................................................................................... 12

EINSATZBEREICH UND BESTIMMUNGSGEMÄßE VERWENDUNG ........................................ 15

EIGENMÄCHTIGER UMBAU UND ERSATZTEILHERSTELLUNG............................................ 15

TRANSPORT UND LAGERUNG ............................................................................ 16

TRANSPORT UND LIEFERUMFANG ........................................................................... 16

ZWISCHENLAGERUNG .......................................................................................... 18

AUFBAU UND FUNKTION DER ANLAGE.............................................................. 19

AUFBAU ........................................................................................................... 19

FUNKTIONSWEISE .............................................................................................. 22

ANLAGE AUFSTELLEN........................................................................................ 24

ALLGEMEINES ZUR MONTAGE DER ANLAGE ............................................................... 24

FILTERANLAGE AUFSTELLEN UND AUSRICHTEN ........................................................... 25

DEMONTAGE DER ANLAGE ..................................................................................... 26

ANLAGE IN BETRIEB NEHMEN .......................................................................... 27

VORBEREITUNG DER ANLAGE ................................................................................ 27

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 5


Kratzerförderer IKF

FLÜSSIGKEITSVERSORGUNG UND FÜLLSCHEMA .......................................................... 29


Befüllung ohne nachgeschaltete Feinfiltrationsanlage ......................................... 29
Befüllung mit nachgeschalteter Feinfiltrationsanlage .......................................... 30
Füllschema und Einfüllvolumen........................................................................ 33
Flüssigkeitsniveau kontrollieren ....................................................................... 35

ANLAGE STEUERN ............................................................................................... 36


Über Steuertafel............................................................................................ 36
Über Wendeschalter....................................................................................... 37

INBETRIEBNAHME ............................................................................................... 38
Erstmalige Inbetriebnahme............................................................................. 38
Inbetriebnahme nach längerem Stillstand ......................................................... 38

ANLAGE ABSCHALTEN....................................................................................... 39

KURZZEITIGES ABSCHALTEN ................................................................................. 39

ABSCHALTUNG ZUR STILLSETZUNG ......................................................................... 39

ABSCHALTEN IM NOTFALL .................................................................................... 40

SELBSTABSCHALTEN DER ANLAGE ........................................................................... 40

WÄHREND DES BETRIEBES ............................................................................... 42

KONTROLLE DER ANLAGE...................................................................................... 42

KONTROLLE DER VERSORGUNGSPUMPEN .................................................................. 43

KONTROLLE DES KÜHLSCHMIERSTOFF-NIVEAUS ........................................................ 43


Nachfüllen bei kontinuierlicher Flüssigkeitsversorgung ........................................ 43
Nachfüllen bei getakteter Flüssigkeitsversorgung ............................................... 44

WARTUNG UND INSTANDHALTUNG .................................................................. 45

ALLGEMEINE WARTUNGSHINWEISE ........................................................................ 45

KONTROLLE DER VERSORGUNGSPUMPEN .................................................................. 45

KONTROLLE DES ANTRIEBSMOTORS ........................................................................ 46

KONTROLLE DER KRATZER-/ANTRIEBSKETTEN .......................................................... 46


Justieren der Kratzerkette .............................................................................. 47
Justieren der Antriebskette ............................................................................. 49
Nachjustieren der Antriebswelle ...................................................................... 50
Wechseln des Antriebsmotors ......................................................................... 52
Wechseln der Kratzerbürsten .......................................................................... 53

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 6


Kratzerförderer IKF

JUSTIEREN DER NIVEAUÜBERWACHUNG ................................................................... 54


Justieren der Schwimmerstangensensoren........................................................ 54
Justieren der Abstandssensoren ...................................................................... 55
Justieren der 1-Sensor-Niveauanzeige.............................................................. 57
Justieren der 2-Sensor-Niveauanzeige.............................................................. 59
Justieren der 3-Sensor-Niveauanzeige.............................................................. 61

REINIGEN DER TANKS ......................................................................................... 63

WECHSELN BZW. REINIGEN DES SPALTSIEBES .......................................................... 63


Spaltsieb mit seitlicher Eintauchpumpe............................................................. 63
Spaltsieb mit Blockpumpe .............................................................................. 65
Reinigen des Spaltsiebes ................................................................................ 66

STÖRUNGSSUCHPLAN IKF .................................................................................... 67

STÖRUNGSSUCHPLAN PUMPEN ............................................................................... 69

TECHNISCHE DATEN ......................................................................................... 71

ERSATZTEILLISTEN UND ZEICHNUNGEN ................................................................... 71

AUSLEGUNGSDATEN IKF 750/3600 - 50 HZ ......................................................... 72

BAUGRUPPENÜBERSICHT IKF 750/3600 ............................................................... 74

AUSLEGUNGSDATEN IKF 750/3900 - 50 HZ ......................................................... 76

BAUGRUPPENÜBERSICHT IKF 750/3900 ............................................................... 78

AUSLEGUNGSDATEN IKF 770/3300 (912) - 50 HZ ............................................... 80

BAUGRUPPENÜBERSICHT IKF 770/3300 .............................................................. 82

AUSLEGUNGSDATEN IKF 770/3300 (1207) - 50 HZ ............................................. 84

BAUGRUPPENÜBERSICHT IKF 770/3300 .............................................................. 86

AUSLEGUNGSDATEN IKF 770/3300 (912) - 60 HZ ............................................... 88

BAUGRUPPENÜBERSICHT IKF 770/3300 .............................................................. 90

AUSLEGUNGSDATEN IKF 770/4200 - 50 HZ ......................................................... 92

BAUGRUPPENÜBERSICHT IKF 770/4200 ............................................................... 94

WARTUNGSPLAN ................................................................................................ 96

SERVICEADRESSE UND KONTAKT ............................................................................ 97

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Kratzerförderer IKF

ANHANG A - IKF 750/3600 (50 HZ).....................................................................

A-1 ERSATZTEILLISTE .....................................................................................

A-2 ERSATZTEILE-ÜBERSICHT ...........................................................................

A-3 ELEKTRO-PLAN ........................................................................................

A-4 NIVEAUEINSTELLUNGEN .............................................................................

A-5 GETRIEBEMOTOR ......................................................................................

A-6 VERSORGUNGSPUMPEN ..............................................................................

A-7 NIVEAUSENSOREN ....................................................................................

ANHANG B - IKF 750/3900 (50 HZ).....................................................................

B-1 ERSATZTEILLISTE .....................................................................................

B-2 ERSATZTEILE-ÜBERSICHT ...........................................................................

B-3 ELEKTRO-PLAN ........................................................................................

B-4 NIVEAUEINSTELLUNGEN .............................................................................

B-5 GETRIEBEMOTOR ......................................................................................

B-6 VERSORGUNGSPUMPEN ..............................................................................

B-7 NIVEAUSENSOREN ....................................................................................

ANHANG C - IKF 770/3300 (50 HZ) ....................................................................

C-1 ERSATZTEILLISTE .....................................................................................

C-2 ERSATZTEILE-ÜBERSICHT ...........................................................................

C-3 ELEKTRO-PLAN ........................................................................................

C-4 NIVEAUEINSTELLUNGEN .............................................................................

C-5 GETRIEBEMOTOR ......................................................................................

C-6 VERSORGUNGSPUMPEN ..............................................................................

C-7 NIVEAUSENSOREN ....................................................................................

ANHANG D - IKF 770/3300 (60 HZ) ....................................................................

D-1 ERSATZTEILLISTE .....................................................................................

D-2 ERSATZTEILE-ÜBERSICHT ...........................................................................

D-3 ELEKTRO-PLAN ........................................................................................

D-4 NIVEAUEINSTELLUNGEN .............................................................................

D-5 GETRIEBEMOTOR ......................................................................................

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 8


Kratzerförderer IKF

D-6 VERSORGUNGSPUMPEN ..............................................................................

D-7 NIVEAUSENSOREN ....................................................................................

ANHANG E - IKF 770/4200 (50 HZ) .....................................................................

E-1 ERSATZTEILLISTE .....................................................................................

E-2 ERSATZTEILE-ÜBERSICHT ...........................................................................

E-3 ELEKTRO-PLAN ........................................................................................

E-4 NIVEAUEINSTELLUNGEN .............................................................................

E-5 GETRIEBEMOTOR ......................................................................................

E-6 VERSORGUNGSPUMPEN ..............................................................................

E-7 NIVEAUSENSOREN ....................................................................................

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 9


Kratzerförderer IKF

Allgemeine Informationen
Die nachfolgenden Informationen gelten für alle
Mitarbeiter, die die Interlit Späneförderer IKF
Filteranlagen betreiben. Es ist wichtig, dass die vor-
liegende Bedienungs- und Wartungsanleitung voll-
ständig gelesen, verstanden und in allen Punkten
beachtet wird.

Die vollständige Bedienungs- und Wartungsanlei-


tung sollte stets in der Nähe der Filteranlage auf-
bewahrt werden.

Auf besonders wichtige Einzelheiten im Umgang mit


der Anlage wird in dieser Bedienungs- und War-
tungsanleitung hingewiesen.

Symbole
In der vorliegenden Bedienungs- und Wartungsan-
leitung werden nachstehende Symbole verwendet.

Arbeitssicherheits-Symbol

Dieses Symbol finden Sie bei allen Hinweisen zur


Arbeitssicherheit bei denen Gefahr für Leib und Le-
ben der Bediener besteht. Beachten Sie diese Hin-
weise und verhalten Sie sich in diesen Fällen beson-
ders vorsichtig. Geben Sie alle Arbeitssicherheits-
hinweise auch an andere Benutzer weiter.
Neben den Hinweisen in dieser Bedienungs- und
Wartungsanleitung müssen die allgemein gültigen
Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften be-
rücksichtigt werden.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 10


Kratzerförderer IKF

Achtungshinweis

Dieses Symbol steht an Stellen der Bedienungs- und


Wartungsanleitung, die besonders zu beachten sind,
um den richtigen Ablauf der Arbeiten zu gewährleis-
ten, die Beschädigung oder Zerstörung der Filteran-
lage zu vermeiden oder bei Hinweisen auf besonde-
re Vorschriften oder Richtlinien.

Hinweise
Durch Kenntnis dieser Bedienungs- und Wartungs-
anleitung können Fehler bei Arbeiten an der Filter-
anlage vermieden und ein störungsfreier Betrieb
erreicht werden. Es ist daher sehr wichtig, dass die
vorliegende Anleitung allen zuständigen Personen
bekannt gemacht und sorgfältig durchgelesen wird.

Die Interlit Joistgen GmbH übernimmt für Schä-


den und Betriebsstörungen, die sich aus der Nicht-
beachtung dieser Anleitung ergeben, keine Haftung.

Sollten sich trotzdem einmal Schwierigkeiten ein-


stellen, so wenden Sie sich bitte die Service-Abtei-
lung der Interlit Joistgen GmbH; die Adresse und
Telefonnummer finden Sie im Anhang 0, Service-
adresse und Kontakt.

Technische Änderungen, die zur Verbesserung der Filteranlage notwendig wer-


den, sind gegenüber den Darstellungen und Angaben dieser Betriebsanleitung
vorbehalten.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 11


Kratzerförderer IKF

Sicherheit und Verwendung

Sicherheitshinweise

Die nachfolgenden Hinweise dienen Ihrer Si-


cherheit und sind deshalb besonders zu beach-
ten!

• Die Filteranlage ist nach dem neuesten Stand


der Technik gebaut und bei sachgemäßem
Gebrauch betriebssicher.

• Unsachgemäßer Betrieb beeinträchtigt die Si-


cherheit der Anlage und ist zu unterlassen.

• Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass nur


autorisierte Personen an der Anlage arbeiten.

• Die Anlage darf nur in einwandfreiem Zustand


betrieben werden.

• Durch entsprechende Anweisungen und Kon-


trollen muss der Betreiber die Sauberkeit und
Übersichtlichkeit des Arbeitsplatzes an der Fil-
teranlage gewährleisten.

• Eigenmächtige Umbauten und Veränderungen,


welche die Sicherheit der Filteranlage beein-
flussen können, sind nicht gestattet.

• Der Bediener ist verpflichtet, eintretende Ver-


änderungen an der Filteranlage, die die Si-
cherheit beeinträchtigen können, sofort dem
zuständigen Sicherheitsbeauftragten zu mel-
den.

• Wer im Betrieb mit der Montage, De- und Re-


montage, Inbetriebnahme, Bedienung und In-
standhaltung (Inspektion, Wartung, Instand-

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 12


Kratzerförderer IKF

setzung) der Filteranlage befasst ist, muss die


komplette Betriebsanleitung und besonders
den Abschnitt Sicherheit und Verwendung,
S 12 gelesen und verstanden haben. Dem Be-
treiber ist zu empfehlen, sich dies jeweils
schriftlich bestätigen zu lassen.

• Die Filteranlage ist ausschließlich zum Betrieb


gemäß der Auslegung vorgesehen (siehe Kapi-
tel Technische Daten, S. 71). Jeder darüber
hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestim-
mungsgemäß. Für hieraus entstehende Schä-
den haftet der Hersteller nicht, das Risiko
trägt allein der Betreiber.

• Zur bestimmungsgemäßen Verwendung ge-


hören auch die Einhaltung der vom Hersteller
vorgeschriebenen Montage-, De- und Remon-
tage-, Inbetriebnahme-, Betriebs- und In-
standhaltungsbedingungen.

• Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Fil-


teranlage sind grundsätzlich bei Stillstand der
Anlage durchzuführen.

• Vor Beginn der Arbeiten an der Interlit - An-


lage sind deren Antriebe und Zusatzeinrich-
tungen vor unbeabsichtigtes Einschalten zu si-
chern. Mit einem abschließbaren Vorortschal-
ter (nicht im Lieferumfang enthalten) bzw.
dem Hauptschalter der Maschine ist dies mög-
lich.

• Bei Gefahr schalten Sie die Anlage über die


Maschinensteuerung strom- und spannungsfrei
(Notaus- oder Hauptschalter, die gesamte An-
lage steht still). Den Hauptschalter finden Sie
am Schaltschrank der Gesamtanlage bzw. den
Notausschalter am Bedienpult der Werkzeug-
maschine.

• Prüfen Sie nach Instandsetzungen und vor


dem Ingangsetzen, ob alle Schutzvorrichtun-
gen angebracht sind (Entfernte Abdeckbleche,
Kettenschutzkasten usw.)

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 13


Kratzerförderer IKF

• Abdeckbleche dürfen erst nach Stillstand der


Filteranlage entfernt werden.

• Nach der Elektromontage oder der Instandset-


zung sind die eingesetzten Schutzmaßnahmen
zu testen.

• Beim Umgang mit dem Filtermedium ist darauf


zu achten, dass
- längerer Hautkontakt vermieden wird,
- die Augen geschützt sind,
- die Dämpfe nicht eingeatmet werden.

• Auch kleinere Verletzungen, die mit dem Kühl-


schmierstoff in Berührung kommen, sofort be-
handeln lassen.

Das Filtermedium darf nicht in die Kanalisation, ins


Erdreich oder ins Grundwasser gelangen (Umwelt-
schutz - Wasserhaushaltsgesetz).

Beachten Sie unbedingt bei der Entsorgung die ent-


sprechenden Vorschriften der Rechtsbereiche und
mitgeltende Bestimmungen.

Der Betreiber der Filteranlage hat sich hierbei an die


VAwS (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit
Wasser gefährdenden Stoffen und Fachbetriebe) zu
halten.

Die VAwS sind Bundesland abhängig.

Informieren Sie sich bitte bei den zuständigen Behörden.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 14


Kratzerförderer IKF

Einsatzbereich und bestimmungsgemä-


ße Verwendung
Die Anlage ist ausschließlich zur Filtration von Fest-
stoffen aus Flüssigkeiten gemäß der Auslegungs-
daten (siehe Ersatzteillisten und Zeichnungen,
S. 71) vorgesehen. Jeder darüber hinaus gehende
Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß.

Die Betriebssicherheit der gelieferten Anlage ist nur


bei bestimmungsgemäßer Verwendung gewährleis-
tet. Die in den technischen Daten angegebenen
Grenzwerte dürfen auf keinen Fall überschritten
werden.

Für Schäden, die aus der unsachgemäßen Anwendung der Anlage entstehen,
übernimmt der Hersteller keine Haftung; das Risiko trägt allein der Betreiber.

Eigenmächtiger Umbau und Ersatzteil-


herstellung
Umbau oder Veränderungen der Anlage sind nur
nach Absprache mit dem Hersteller zulässig.

Originalersatzteile und vom Hersteller autorisiertes


Zubehör dienen der Sicherheit. Die Verwendung
anderer Teile kann die Haftung für die daraus ent-
stehenden Folgen aufheben.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 15


Kratzerförderer IKF

Transport und Lagerung

Transport und Lieferumfang


Die Filteranlage wird als komplette Einheit trans-
portiert und angeliefert; evtl. mitgeliefertes Zube-
hör ist entweder separat verpackt oder der Anlage
beigelegt.

Die Verpackung richtet sich nach dem Transport-


weg und entspricht, wenn nicht besonders vertrag-
lich vereinbart, den gesetzlichen Verpackungsricht-
linien. Auf der Verpackung angebrachte Markierun-
gen und Bildzeichen sind zu beachten.

Die Vollständigkeit der Lieferung ist beim Empfang


zu überprüfen!

Eventuelle Transportschäden und/oder fehlende Teile


sind sofort schriftlich zu melden.

Vermeiden Sie beim Transport der Filteranlage un-


bedingt unsachgemäßes Be- und Entladen und
wenden Sie keine Gewalt an!

Die Filteranlage darf nur an den dafür vorgesehenen


Hebeösen aufgehängt werden (Kran).
Transport mit einem Gabelstapler nur unter größter
Vorsicht.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 16


Kratzerförderer IKF

Abbildung 1: Transportschema IKF

Je nach Art und Dauer des Transportes werden ent-


sprechende Transportsicherungen (Transportpalet-
ten, Transportbänder, Füllmaterial, Dämpfungsma-
terialien o. a.) verwendet. Diese Transportsiche-
rungen sind besonders gekennzeichnet und müssen
vor der Inbetriebnahme entfernt werden.

Beim Auspacken der Anlage ist darauf zu achten,


dass die Verpackungsmaterialien sorgfältig und
vorsichtig entfernt werden. Vermeiden Sie Beschä-
digungen und achten Sie darauf, dass kein Material
oder andere Gegenstände in die Maschine fallen.

Achten Sie auf evtl. der Anlage beigelegtes Zube-


hör.

Transportieren Sie die Anlage nur bei völlig entleer-


ten Tanks und beachten Sie alle Sicherheits- und
Transportvorschriften.
Vermeiden Sie Stöße und Beschädigungen.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 17


Kratzerförderer IKF

Zwischenlagerung
Werden die Filteranlage oder die Montagebaugrup-
pen nicht unmittelbar nach der Anlieferung mon-
tiert, müssen sie sorgfältig an einem geschützten
Ort schwingungs- und stoßfrei gelagert werden.
Dabei sind sie ordnungsgemäß abzudecken, sodass
kein Staub und keine Feuchtigkeit eindringen kön-
nen.

Die Filteranlage darf nicht im Freien gelagert wer-


den.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 18


Kratzerförderer IKF

Aufbau und Funktion der Anlage

Aufbau
Der Interlit Späneförderer IKF ist ein Förderer
mit Scharnierband, Kratzer und Spaltsieb zur Spä-
nevorabscheidung. Er dient zur Förderung von Me-
tallspänen und zur Abscheidung von Kühlmitteln.
Dieser Anlage kann zur Feinfiltration der Kühlflüs-
sigkeit eine entsprechende Filteranlage (z. B. ein
Schwerkraft-Bandfilter SPB) nachgeschaltet wer-
den.

Abbildung 2: Anlagenübersicht IKF 750/3600

Abbildung 3: Anlagenübersicht IKF 750/3900

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 19


Kratzerförderer IKF

Abbildung 4: Anlagenübersicht IKF 770/3300 (912)

Abbildung 5: Anlagenübersicht IKF 770/3300 (1207)

Abbildung 6: Anlagenübersicht IKF 770/4200

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 20


Kratzerförderer IKF

Die Filteranlage besteht aus stabilen Stahlblechkon-


struktionen mit den notwendigen Aussteifungen
aus Profilstählen. Die Förderketten laufen geschützt
in einer Rahmenkonstruktion, womit den Unfallver-
hütungsvorschriften entsprochen wird.

Der Späneförderer IKF ist sowohl in gerader als


auch in Z-Form lieferbar. Dabei werden alle Band-
teile nach dem Baukastensystem gefertigt, sodass
eine Verlängerung oder Verkürzung des Förderers
auch nachträglich noch möglich ist.

Die Anlage setzt sich hauptsächlich aus nachste-


henden Baugruppen und Komponenten zusammen.

Flüssigkeitstank ST Flüssigkeitsbehälter mit dem zu filternden Kühl-


schmierstoff

Einlaufbereich EL Öffnungen zum Einlauf der zu filternden Flüssigkeit


über zwei Späneförderschnecken

Versorgungspumpen P1 Rückförderpumpen zur Versorgung der Werk-


zeugmaschine/der Feinfiltrationsanlage mit durch

das Spaltsieb gefiltertem Kühlschmierstoff (Anzahl
P3 und Lage sind ausführungsabhängig, siehe auch:
Anlagenübersicht, S. 1 und Ersatzteillisten und
Zeichnungen, S. 71)

Spaltsieb SpS Demontierbarer Spaltsiebkasten mit unten liegen-


dem Spaltsieb (z. B. 150 µm) zur Filtration des
Kühlschmierstoffs

Antriebsmotor AM Getriebemotor zur Steuerung der Kratzerkette

Kratzerkette KK Kette mit Kratzerwinkel und Bürsten zum Austra-


gen der Ablagerungen und zur Abreinigung des
Spaltsiebes

Abdeckhaube AH Um 180° schwenkbare bzw. demontierbare Ab-


(optional) deckhaube

Steuerkonsole SK Schalttafel mit Steuerfunktionen bzw. Wende-


schalter für den Getriebemotor (abhängig von der
Anlagenauslegung), z. B.:
- Vorwärtslauf taktend
- Rückwärtslauf nur Tipp-Betrieb
- Handsteuerung

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 21


Kratzerförderer IKF

Niveauüberwachung Niv 1-3 Sensoren/Niveauschalter zur Überwachung


des Flüssigkeitsniveaus und Steuerung der Hebe-
pumpen

Optische Niveauanzeige Niv2 Zusätzliche optische Schwimmer-Niveauanzeige

Sammelbehälter SB Beigestellter Behälter zur Aufnahme des abge-


schiedenen Feststoffes

Funktionsweise
Der von der Werkzeugmaschine kommende zu fil-
trierende Kühlschmierstoff gelangt über den Ein-
laufbereich EB in den Förderer. In diesem ist ein
Spaltsiebkasten SpS mit unten liegendem Spaltsieb
integriert. Das Spaltsieb ist in einem Rahmen mon-
tiert und besitzt eine variable Spaltweite (z. B.
150 µm, siehe Technische Daten, S. 71).

Abbildung 7: Funktionsschema

Die Niederdruckversorgungspumpen P1-P3 saugen


aus dem Spaltsiebkasten SpS den Kühlschmierstoff

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 22


Kratzerförderer IKF

an. Durch den daraus im Spaltsiebkasten entste-


henden Unterdruck (eingestellt auf ~0.3 bar) wird
die verschmutzte Flüssigkeit durch das Spaltsieb
gedrückt. Dabei werden alle Späne, die größer als
die Spaltweite sind, zurückgehalten und sedimen-
tieren auf dem Behälterboden. Späne, die sich auf
der Oberseite des Spaltsiebkastens absetzen, wer-
den durch die Abstreifer/Bürsten auf den Kratzer-
winkel der Kratzerkette abgereinigt und sedimen-
tieren ebenfalls auf dem Behälterboden.

Diese auf dem Behälterboden sedimentierten Ver-


unreinigungen werden durch die über den Boden
laufende Kratzerkette KK und deren Bürsten in
einen beigestellten Schmutzbehälter ausgetragen.

Die Versorgungspumpen P1-P3 pumpen die gefil-


terte Flüssigkeit entweder zur Feinfiltration in eine
nachgeschaltete Filteranlage (z. B. Interlit
Schwerkraft-Bandfilter SPB) oder in einen Aus-
gleichsbehälter, von dem aus die Flüssigkeit wieder
der Werkzeugmaschine zugeführt werden kann.

Das Flüssigkeitsniveau im Späneförderer wird per-


manent von einer Niveauüberwachung kontrolliert,
der bei Unterschreiten eines eingestellten Mini-
mum-Niveaus die Förderpumpen abschaltet. Bei Er-
reichen eines Maximal-Niveaus werden die Versor-
gungspumpen wieder eingeschaltet. Wird ein weite-
rer Sensor als Überlaufsicherung verwendet, wer-
den bei erreichen dieses Flüssigkeitsniveaus die An-
lagen ausgeschaltet, um ein Überlaufen des Späne-
förderers und ggf. der Gesamtanlage zu vermeiden.

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Kratzerförderer IKF

Anlage aufstellen

Allgemeines zur Montage der Anlage

Beachten Sie die Arbeitssicherheitshinweise, die im


Kapitel "Sicherheit und Verwendung, S. 12" be-
schrieben sind.
Sorgen Sie bei der Wahl des Aufstellungsortes da-
für, dass genügend Raum vorhanden ist:

• An der Austrageseite der Anlage zum Entleeren


des Sammelbehälters,
• An der Pumpe und am Getriebe zur Bedienung
und Wartung.

Bei der Montage der Anlage sind folgende Punkte


zu beachten:

• Stellen Sie den Späneförderer waagerecht in


Quer- und Längsrichtung auf (max. Abwei-
mm
chung 1 /m).

• Schließen Sie alle Schlauchverbindungen von


und zur Werkzeugmaschine bzw. von und zur
Feinfiltrationsanlage spannungsfrei an.

• Stellen Sie sicher, dass ein Schmutzauffang-


behälter unter dem Schmutzabwurf einge-
hängt ist.

Die Anlage ist nicht zum Aufstellen im Freien geeig-


net.
Holen Sie beim Einsatz unter ungewöhnlichen äuße-
ren Bedingungen wie z. B. in den Tropen unbedingt
Informationen des Herstellers ein!

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 24


Kratzerförderer IKF

Filteranlage aufstellen und ausrichten


Die Filteranlage kann mittels Transportrollen be-
wegt und somit unter die Werkzeugmaschine
(WZM) geschoben werden. Die Anordnung und An-
zahl der Rollen hängt von der Auslegung der Anlage
ab. Die Filteranlage kann dabei entweder über die
Querseite oder über die Längsseite unter die Werk-
zeugmaschine bewegt werden, die Transportrollen
sind dementsprechend ausgerichtet. Das Feststel-
len der Filteranlage erfolgt dann über höhenver-
stellbare Stützfüße (Schrauben mit Stützteller).

Um die Anlage unter die Werkzeugmaschine zu be-


wegen, gehen Sie folgendermaßen vor:

Transportieren Sie die Filteranlage je nach Ausle-


gung der Anlage entweder parallel neben die WZM,
wenn die Anlage über die Querseite unter die WZM
geschoben wird, oder mit dem flachen Ende vor die
WZM, wenn sie über die Längsseite unter die WZM
geschoben wird.

Um die Filteranlage unter die WZM zu rollen und


auszurichten, müssen die Stützfüße reingedreht und
somit die Filteranlage auf die Transportrollen abge-
lassen werden.

Drehen Sie dazu die Stützfüße soweit nach oben,


dass die Anlage auf allen Transportrollen aufliegt
und frei in Radrichtung bewegt werden kann.

Fahren Sie die Anlage soweit unter die Werkzeug-


maschine, bis sie entweder:
• Mit der Gummilippe an der Späneauswurf-
öffnung abschließt (ausführungsabhängig)
• Vollständig unterhalb des Späneauswurfs steht

Achten Sie dabei ggf. auf eine berührungslose Aus-


richtung der Späneförderschnecken.

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Kratzerförderer IKF

Wenn die Anlage positioniert ist, drehen Sie an-


schließend alle Stützfüße soweit raus (~1 cm), bis
die Anlage nur noch auf den Stützfüßen steht.

Korrigieren Sie die Höhe der Stützfüße solange, bis


die Filteranlage waagerecht in beiden Richtungen
ausgerichtet ist.

Lösen Sie anschließend die vier Feststellmuttern an


jedem Radblock und schieben die Blöcke mit den
Transportrollen soweit nach unten, bis die Rollen
wieder auf dem Boden aufliegen.

Fixieren Sie anschließend wieder die Muttern.

Drehen Sie anschließend die Stützfüße noch etwa


½ cm raus, sodass die Anlage gerade frei auf den
Füßen steht.

Die Filteranlage ist damit ausgerichtet und kann je-


derzeit durch Reindrehen der Stützfüße auf die
Transportrollen herabgelassen und somit bewegt
werden.

Demontage der Anlage


Eine eventuelle Demontage erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge der Montage.

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Kratzerförderer IKF

Anlage in Betrieb nehmen

Vorbereitung der Anlage

Vor Inbetriebnahme sind nachfolgende Punkte un-


bedingt zu beachten und dürfen nur von geschultem
Fachpersonal durchgeführt werden.

• Achten Sie auf waagerechte Aufstellung der


Anlage.

• Kontrollieren Sie alle sichtbaren Schrauben-


verbindungen auf festen Sitz.

• Achten Sie darauf, dass die Kratzerkette rich-


tig gespannt ist (siehe Kontrolle der Kratzer-
/Antriebsketten, S. 46).

• Kontrollieren Sie alle Verbindungen (Schläu-


che, Kabel) auf korrekten und spannungsfrei-
en Anschluss.

• Schließen Sie alle Entleerungsstutzen und ü-


berprüfen Sie die Anschlüsse der Vor- und
Rücklaufleitungen von und zur Werkzeugma-
schine bzw. Feinfiltrationsanlage auf span-
nungsfreie Verbindung.

• Achten Sie darauf, dass alle erforderlichen


Schutzvorrichtungen (Abdeckbleche, Ketten-
schutzkasten) angebracht sind.

• Achten Sie darauf, dass die gesamte Anlage


strom- und spannungsfrei ist.

• Schließen Sie die Stromversorgung der Anlage


an. Achten Sie auf die korrekte Versorgungs-
spannung.

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Kratzerförderer IKF

Öffnen Sie die vorhandenen Absperrarmaturen an


der Saugseite der Filter- und Versorgungspumpen.

• Schließen Sie den Stecker für die Versor-


gungspumpe an, sofern dieser steckbar ausge-
legt wurde.

• Stecken Sie die Niveauanzeige in die vorgese-


hene Halterung und prüfen die Verbindung der
Sensoren zum Steuerschrank.
Notieren Sie die Niveaueinstellungen.

• Kontrollieren Sie den korrekten Anschluss aller


weiteren Steckverbindungen.

• Achten Sie darauf, dass im Spaltsiebkasten


keine Fremdkörper enthalten sind, und kon-
trollieren Sie das Spaltsieb auf einwandfreien
Zustand (keine verstopften Spalte, keine Lö-
cher o.a.).

• Stellen Sie einen Auffangbehälter unter den


Schmutzauswurf.

• Befüllen bzw. entlüften Sie ggf. die Versor-


gungspumpe (siehe Bedienungs- und War-
tungsanleitung der Pumpen im Anhang B).

• Stellen Sie – sofern vorhanden - den Unter-


druckschalter "Druck min." vor der Versor-
gungspumpe auf den Wert 0.3 bar ein.

Der maximale Unterdruck beträgt 0.3 bar!


Bei zu großem Unterdruck kann der Spaltsiebkasten
beschädigt werden.

• Überprüfen Sie die Drehrichtung der Pumpen-


motoren durch kurzes anlaufen lassen (siehe
Drehrichtungspfeil am Motorgehäuse).
Polen Sie bei falscher Drehrichtung die Pumpe
um.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 28


Kratzerförderer IKF

Lassen Sie die Pumpen nicht trocken laufen, da


sonst die Gleitringdichtungen Schaden nehmen kön-
nen.

Die Filterpumpe darf nicht ohne Kratzerkette betrie-


ben werden, da anderenfalls Verstopfungsgefahr für
das Spaltsieb besteht.

Flüssigkeitsversorgung und Füllschema

Befüllung ohne nachgeschaltete Feinfiltrationsan-


lage
Wird der Interlit Späneförderer IKF ohne nach-
geschaltete Feinfiltrationsanlage SPB oder SUK
verwendet, erfolgt die Befüllung mit sauberem
Kühlschmierstoff direkt über den Einfüllstutzen
bzw. die Einfüllöffnung des Späneförderers.

Befüllen Sie bei der Erstbefüllung den Späneför-


derer solange langsam mit sauberem Kühl-
schmierstoff, bis an der optischen Niveauanzeige
die obere Markierung "1. Befüllung/Maximale Befül-
lung" erreicht wird.

Schalten Sie bei der Erstbefüllung die Versorgungs-


Achtung ! pumpen aus, da anderenfalls die Versorgungspum-
pen bereits beim Einfüllen einen Teil der Flüssigkeit
abpumpen.

Während des Betriebes soll sich das Flüssigkeits-


niveau immer zwischen den beiden (grünen) Mar-
kierungen "Nachfüllen aus" und "Nachfüllen ein"
befinden.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 29


Kratzerförderer IKF

Durch Verdunstung und Ausschleppung sinkt das


Flüssigkeitsniveau während des Betriebes, sodass
Flüssigkeit nachgefüllt werden muss, bevor die
untere Markierung "Nachfüllen ein" unterschritten
wird.

Das Nachfüllen kann dabei im laufenden Betrieb


erfolgen. Füllen Sie dazu solange langsam saube-
ren Kühlschmierstoff über den Einfüllstutzen bzw.
über die Einfüllöffnung in den Späneförderer nach,
bis an der optischen Niveauanzeige die Markierung
"Nachfüllen aus" erreicht wird.

Befüllung mit nachgeschalteter Feinfiltrationsan-


lage
Die Befüllung des Späneförderers IKF erfolgt, wenn
diese zusammen mit einer nachgeschalteten Feinfil-
trationsanlage (z. B. einem Interlit Schwerkraft-
Bandfilter SPB oder einem Interlit Spaltsieb-
Kratzerförderer SUK) eingesetzt wird, über die
nachgeschaltete Feinfiltrationsanlage.

Bei der (Erst-) Befüllung der Anlage mit sauberem


Kühlschmierstoff ist die Reihenfolge der Befüllung
wichtig und unbedingt zu beachten.
Bei falscher Befüllungsreihenfolge besteht die Ge-
fahr des Überlaufens der Anlage bzw. des Trocken-
laufens von Pumpen.

Der genaue Ablauf der (Erst-)Befüllung richtet sich


dann nach dem Filtrationstyp der Gesamtanlage
(siehe nachfolgende Kapitel). Dabei wird davon
ausgegangen, dass dem Späneförderer IKF eine
Feinfiltrationsanlage (SPB oder SUK) nachgeschal-
tet ist, welche die Werkzeugmaschine mit gefilter-
tem Kühlschmierstoff versorgt.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 30


Kratzerförderer IKF

Kontinuierliche Flüssigkeitsversorgung
Bei der kontinuierlichen Flüssigkeitsversorgung
(Teilstromfiltration der Anlage) wird permanent von
der Versorgungspumpe des Späneförderers IKF
Kühlschmierstoff zur Werkzeugmaschine (z. B. zur
Außenspülung) und auch zur nachgeschalteten
Feinfiltrationsanlage (SPB oder SUK) gefördert. Von
der Feinfiltrationsanlage wird der feiner gereinigte
Kühlschmierstoff ebenfalls wieder zur Werkzeug-
maschine gepumpt (z. B. zur Innenspülung).

Um ein Überlaufen der Feinfiltrationsanlage (SPB


oder SUK) zu vermeiden, ist diese mit einem Rück-
lauf zum Späneförderer IKF ausgestattet. Über die-
sen Rücklauf wird das Flüssigkeitsniveau in der
Feinfiltrationsanlage auf nahezu konstantem Niveau
gehalten, während es im Späneförderer schwankt.

Über den Einlauf bzw. die Einfüllöffnung der Fein-


filtrationsanlage (siehe Anhang A, Ersatzteile-
Übersicht der entsprechenden Anlagendokumen-
ten) wird diese dann solange langsam mit saube-
rem Kühlschmierstoff befüllt, bis überschüssiger
Kühlschmierstoff in den Späneförderer (zurück)
fließt und dort die Füllmarke

• Maximalbefüllung bei Erstbefüllung bzw.

• Nachfüllen aus bei Nachfüllung

erreicht wird.

Beachten Sie unbedingt, dass auch nach dem Ende


der Befüllung immer noch etwas Flüssigkeit aus
dem Rücklauf in den Späneförderer fließt und den
Späneförderer überfüllen kann.

Die Erstbefüllung des Späneförderers IKF mit Kühl-


schmierstoff soll immer bei Stillstand der Anlage er-
folgen, da anderenfalls von der Werkzeugmaschine
auch zum Späneförderer Flüssigkeit zurückfließen
und diesen überfüllen kann.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 31


Kratzerförderer IKF

Bei Unterschreiten des Mindestniveaus im Späne-


förderer wird, abhängig von der Auslegung dieser
Anlage, entweder eine Vorwarnung ausgegeben,
bevor nach eingestellter Zeit die gesamte Anlage
abgeschaltet wird, oder es wird nur eine Warnung
ausgegeben. In letzterem Fall muss das Flüssig-
keitsniveau im Späneförderer permanent kontrol-
liert und ggf. dort Flüssigkeit nachgefüllt werden!

Getaktete Flüssigkeitsversorgung
Bei der getakteten Flüssigkeitsversorgung (Voll-
stromfiltration der Anlage) wird nicht kontinuierlich
Flüssigkeit vom Späneförderer in die Feinfiltrations-
anlage (SPB oder SUK) gepumpt, sondern die Ver-
sorgungspumpe(n) des Späneförderers versorgen
die Feinfiltrationsanlage nur bei Überschreiten eines
Maximalniveaus im Späneförderer. Dabei wird (ab-
hängig von der Ausführung des Späneförderers)
solange Flüssigkeit zur Feinfiltrationsanlage ge-
pumpt, bis im Späneförderer wieder ein eingestell-
tes Minimumniveau erreicht wird. Bei Erreichen
dieses Niveaus werde die Versorgungspumpen aus-
geschaltet und somit die Versorgung der Feinfiltra-
tionsanlage unterbrochen. Erst wenn im Späne-
förderer wieder ein Maximumniveau erreicht wird,
werden die Versorgungspumpen erneut eingeschal-
tet (getaktete Versorgung).

Die Befüllung der Feinfiltrationsanlage erfolgt bei


dieser Anordnung erst nach der Befüllung des Spä-
neförderers. Dieser wird solange mit Kühlschmier-
stoff gefüllt, bis die Niveauüberwachung anspringt
und die Versorgungspumpen Flüssigkeit in die Fein-
filtrationsanlage pumpen. Dies geschieht solange,
bis die untere Niveauüberwachung im Späneförde-
rer die Versorgungspumpe wieder ausschaltet.
Nachdem dieses Hebevolumen in die Feinfiltra-
tionsanlage gepumpt wurde, können Sie die Filter-
anlage befüllen.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 32


Kratzerförderer IKF

Über einen Rücklauf von der Feinfiltrationsanlage


zum Späneförderer kann ein Überlaufen dieser Fil-
teranlage verhindert werden.

Ist kein Rücklauf von der Feinfiltrationsanlage zum


Späneförderer oder zur Hebestation vorhanden,
muss während der Befüllung das Flüssigkeitsniveau
in der Feinfiltrationsanlage regelmäßig kontrolliert
werden.

Füllschema und Einfüllvolumen


Sofern der Späneförderer mit einer optischen
Niveauanzeige zur Kontrolle des Flüssigkeitsniveaus
ausgestattet ist, sollte sich das Flüssigkeitsniveau
immer zwischen den beiden Marken "Nachfüllen
ein" und "Nachfüllen aus" bewegen.

Kontrollieren Sie daher die nachstehenden Angaben


über die Niveauanzeige.

Für die Interlit Späneförderer IKF gelten folgen-


de Einfüllvolumina:

Abbildung 8: Füllhöhen am Niveauschwimmer

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 33


Kratzerförderer IKF

Füllvolumen bei Erstbefüllung

Anlage IKF 750/3600 IKF 750/3900 IKF 770/3300 IKF 770/4200

Erstbefüllung ~500 l ~550 l ~430 l ~550 l

Füllhöhen

Anlage IKF 750/3600 IKF 750/3900 IKF 770/3300 IKF 770/4200

Füllhöhen* Füllhöhen* Füllhöhen* Füllhöhen*


Flüssigkeitstank
(mm) (mm) (mm) (mm)

Trockenlauf-
schutz

Pumpen aus /
75 115 115 115
Minimum (1)

Vorwarnung Mi-
130 170 170 170
nimum (2)

Pumpen ein/
200 190 190 190
Maximum (3)

Schwimmer-
430 430 430 430
abstand (4)

*
Gemessen vom Tankboden

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Kratzerförderer IKF

Flüssigkeitsniveau kontrollieren
Über die Niveauanzeige bzw. die Abstandssensoren
wird das Flüssigkeitsniveau im Späneförderer kon-
trolliert. Dazu werden entweder eine Füllstandsan-
zeige (Schwimmeranzeige) mit 1-3 Magnetschal-
tern oder 1-3 Abstandssensoren verwendet. Bei
Verwendung einer Schwimmeranzeige kann das ak-
tuelle Flüssigkeitsniveau direkt über die Höhe des
Schwimmerkopfes abgelesen werden. Werden Ab-
standssensoren verwendet, kann das Flüssigkeits-
niveau nur beim Auslösen eines Sensors ermittelt
werden.

Standardmäßig stehen 3 Sensoren zur Verfügung


(1 = Pumpen aus/Minimum, 2 = Vorwarnung
Minimum, 3 = Pumpen ein/Maximum); die ge-
naue Anzahl und Auslegung ist jedoch anlagenab-
hängig (siehe Technische Daten, S. 71).

Bei Erreichen der Mindesthöhe (Marke 1 = Pum-


pen aus/Minimum) werden die Versorgungspum-
pen ausgeschaltet, um ein Trockenlaufen der Anlage
zu vermeiden.

Bei Erreichen der Vorwarnungshöhe (2 = Vorwar-


nung Minimum) wird eine Meldung an die Anla-
gensteuerung gegeben.

Bei Erreichen der Maximalhöhe (Marke 3 = Pum-


pen ein/Maximum) werden die Versorgungspum-
pen eingeschaltet und Kühlschmierstoff zur Feinfil-
trationsanlage gepumpt.

Wird zusätzlich eine optische Schwimmerstangenan-


zeige verwendet, soll sich das Flüssigkeitsniveau
zwischen den beiden (grünen) Markierungen Nach-
füllen ein und Nachfüllen aus befinden.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 35


Kratzerförderer IKF

Das genaue Verhalten der Sensoren hängt von der


Auslegung und der Flüssigkeitsversorgung der Ge-
samtanlage ab (siehe Technische Daten, S. 71 und
Flüssigkeitsversorgung und Füllschema, S. 29).

Siehe auch:
- Justieren der Niveauanzeige, S. 54

Anlage steuern

Über Steuertafel

Über die Steuertafel (am Schaltkasten) kann die Fil-


teranlage gesteuert werden. Die Schalter haben da-
bei folgende Bedeutung:

Handsymbol (roter Druckschalter)


Schalter die Steuerung auf Handbetrieb um bzw. auf
Automatiksteuerung zurück.

Rücklauf manuell
Sobald auf Handsteuerung geschaltet ist, wird durch
Drücken dieses Knopfes die Kette rückwärts trans-
portiert. Der Transport erfolgt nur, solange der
Knopf gedrückt ist.

Vorlauf getaktet
Wenn die Handsteuerung eingeschaltet ist, wird die
Kratzerkette solange in Austragerichtung getaktet,
wie der Knopf gedrückt ist

Transportieren Sie die Kette nicht zu weit zurück,


um eine Beschädigung der Bürsten und Kratzerwin-
kel zu vermeiden. Die Bürsten sollten dabei nicht
unter den Spaltsiebkasten oder gegen den Abstrei-
fer der Antriebswelle bewegt werden!

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 36


Kratzerförderer IKF

Über Wendeschalter

Über die Steuertafel (am Schaltkasten) kann die Fil-


teranlage gesteuert werden. Die Schalter haben da-
bei folgende Bedeutung:

Position 0
Die Anlage läuft mit Automatiksteuerung.

Position 1
Durch Drehen des Schalters in Position 1 wird die
Kette rückwärts transportiert. Der Transport erfolgt
nur, solange der Knopf in dieser Position gehalten
wird.

Position 2
Durch Drehen des Schalters in Position 2 wird die
Anlage solange in Austragerichtung getaktet, wie
der Knopf in dieser Position gehalten wird.

Transportieren Sie die Kette nicht zu weit zurück,


um eine Beschädigung der Bürsten und Kratzerwin-
kel zu vermeiden. Die Bürsten sollten dabei nicht
unter den Spaltsiebkasten oder gegen den Abstrei-
fer der Antriebswelle bewegt werden!

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 37


Kratzerförderer IKF

Inbetriebnahme

Erstmalige Inbetriebnahme
Sofern alle bisherigen Hinweise und Kontrollen be-
achtet sind, können Sie die Anlage in Betrieb neh-
men.

Beachten Sie die Einfüllmengen (siehe Füllvolumen


bei Erstbefüllung, S. 34)!

Inbetriebnahme nach längerem Stillstand


Nach längerem Stillstand sind bei Inbetriebnahme
folgende Punkte zusätzlich zu prüfen und zu beach-
ten:

• Prüfen Sie den korrekten Anschluss der Anlage


an das vorhandene Stromnetz.

• Kontrollieren Sie die Spannung der Kratzerket-


te. Justieren Sie diese ggf. nach (siehe Kon-
trolle der Kratzer-/Antriebskette, S. 45).

• Überprüfen Sie, ob die Kratzerkette ausrei-


chend geschmiert ist.

• Kontrollieren Sie den korrekten und span-


nungsfreien Anschluss aller Verbindungen.

• Prüfen Sie alle Schrauben und ziehen diese


ggf. nach.

• Kontrollieren Sie alle Schlauchverbindungen


auf Porosität; wechseln Sie unbedingt alle po-
rösen Verbindungen!

• Kontrollieren Sie die Einstellungen an der


Niveauüberwachung (siehe Justieren der Ni-
veauanzeige, S.54).

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 38


Kratzerförderer IKF

Anlage abschalten

Kurzzeitiges Abschalten
Schalten Sie über den Bereichsschalter der Maschi-
nensteuerung die Anlage aus (die Anlage ist strom-
und spannungsfrei). Sichern Sie die Anlage gegen
unbeabsichtigtes Einschalten z. B. mit einem ab-
schließbaren Vorortschalter (NICHT im Lieferum-
fang enthalten) bzw. mit dem Hauptschalter der
Maschinensteuerung.

Bei Reinigung und Instandhaltung der Filteranlage


ist die Vorschrift in Bezug auf den Gewässerschutz
zu beachten (Vorschrift über Anlagen zum Umgang
mit Wasser gefährdenden Stoffen und Fachbetrie-
be).

Achten Sie darauf, dass die Werkzeugmaschine für


den Zeitraum der Wartungsarbeiten genügend Kühl-
schmierstoffe vorrätig hat.

Reinigen bzw. desinfizieren Sie alle Filterteile


gründlich. Dies ist auch vor einem Flüssigkeits-
wechsel notwendig.

Abschaltung zur Stillsetzung


Schalten Sie über den Bereichsschalter der Maschi-
nensteuerung die Anlage aus (die Anlage ist strom-
und spannungsfrei). Sichern Sie die Anlage gegen
unbeabsichtigtes Einschalten z. B. mit einem ab-
schließbaren Vorortschalter (NICHT im Lieferum-
fang enthalten).

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 39


Kratzerförderer IKF

Schalten Sie die angeschlossene Werkzeugmaschi-


ne ebenfalls aus.

Entleeren Sie alle Anlagenteile vollständig. Achten


Sie dabei auf sachgerechte Entsorgung der Flüssig-
keit nach den örtlichen Vorschriften, den Rechtsbe-
reichen und mitgeltenden Bestimmungen.

Bitte beachten Sie bei einer Entleerung unbedingt


das für den Standort geltende Wasserhaushaltsge-
setz.

Reinigen bzw. desinfizieren Sie alle Filterteile


gründlich. Dies ist auch vor einem Flüssigkeits-
wechsel notwendig.

Beachten Sie bei einer Standortveränderung unbe-


dingt die Vorschriften im Aufstellungsland der Anla-
ge.
Genaue Informationen erhalten Sie dazu bei den zu-
ständigen Behörden.

Abschalten im Notfall
Bei Gefahr schalten Sie die Filteranlage entweder
über den Bereichsschalter oder die Gesamtanlage
über den Hauptschalter an der Werkzeugmaschine
aus.

Den Hauptschalter finden Sie am Schaltschrank der


Gesamtanlage bzw. den Notausschalter am Bedien-
pult der Werkzeugmaschine!

Selbstabschalten der Anlage


Der Späneförderer ist mit verschiedenen Sicherun-
gen ausgestattet, die bei Störungen oder bei der
Gefahr des Trockenlaufens ausgelöst werden.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 40


Kratzerförderer IKF

Wenn in der Anlage das Flüssigkeitsniveau unter


einen bestimmten Minimumwert absinkt, kann sich
die Anlage, je nach Ausführung, selbst abschalten.

Beachten Sie dazu unbedingt das Kapitel Flüssig-


keitsversorgung und Füllschema, S. 29!

Zusätzlich ist der Antriebsmotor mit einer Überlast-


sicherung ausgestattet. Sobald die Kratzerkette
blockiert und vom Antrieb nicht mehr weitergetak-
tet werden kann, wird die Überlastsicherung ausge-
löst. Dabei handelt es sich um einen Schalter, der
am Antriebsmotorblock angebracht ist und die Lage
des Motors kontrolliert. Bei Blockierung der Kette
wird durch den Drehmomentanstieg am Motorblock
ein mechanischer Schalter betätigt, der den Motor
und ggf., je nach Ausführung der Anlage, diese
komplett ausschaltet.

Beseitigen Sie in diesem Fall bei ausgeschalteter


Anlage die Störung.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 41


Kratzerförderer IKF

Während des Betriebes

Kontrolle der Anlage


Kontrollieren Sie den Schmutzbehälter mehrmals
täglich und entleeren Sie ihn, bevor der Austrag
den oberen Behälterrand erreicht hat. Achten Sie
dabei auf sachgerechte Entsorgung des Austrags
nach den örtlichen Vorschriften.

Überprüfen Sie regelmäßig die Kratzer- und An-


triebsketten. Bei einem Spiel größer 10 mm muss
die Kette nachgespannt werden (siehe Kontrolle der
Versorgungspumpen, S. 45).

Das Betreten des Förderers während des Betriebes


ist grundsätzlich verboten. Verhalten bei Störungen
siehe Störungssuchplan.

Nicht unter die Abdeckhaube Nicht in den Nicht in den


des Späneförderers greifen Späneförderer greifen Späneförderer treten

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 42


Kratzerförderer IKF

Kontrolle der Versorgungspumpen


Prüfen Sie die Versorgungspumpen regelmäßig auf
einwandfreie Funktion.

Bei kurzzeitiger voller Androsselung am druckseiti-


gen Absperrorgan muss der maximale Betriebs-
druck erreicht werden.

Kontrolle des Kühlschmierstoff-Niveaus


Durch Verdunstung und Ausschleppung sinkt das
Kühlschmierstoffniveau im Flüssigkeitstank. Füllen
Sie spätestens bei Unterschreiten der unteren Mar-
kierung Nachfüllen ein der Niveauüberwachung
Kühlschmierstoff nach.

Beachten Sie dabei die beiden nachfolgenden Kapi-


tel!

Nachfüllen bei kontinuierlicher Flüssigkeitsver-


sorgung
Bei kontinuierlicher Flüssigkeitsversorgung der
Feinfiltrationsanlage SPB oder SUK durch den Spä-
neförderer IKF wird das Flüssigkeitsniveau in der
Feinfiltrationsanlage nahezu konstant gehalten,
während es im Späneförderer schwanken kann.
Überflüssiger Kühlschmierstoff kann zum Späneför-
derer zurückfließen.

Ein Nachfüllen des gesamten Kühlmittelkreislaufs


erfolgt über die Feinfiltrationsanlage. Füllen Sie
solange langsam Flüssigkeit über den Einlauf oder
die Einfüllöffnung nach, bis das Flüssigkeitsniveau
im Späneförderer den maximal zulässigen Wert er-
reicht. Gießen Sie nicht zu viel Flüssigkeit auf ein-

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 43


Kratzerförderer IKF

mal nach, damit sich das Flüssigkeitsniveau über


Hebepumpe und Rückfluss einpendeln kann.

Sinkt das Flüssigkeitsniveau in der Feinfiltrations-


anlage unterhalb eines eingestellten Niveaus, wird
eine Warnmeldung ausgegeben und, je nach Ausle-
gung der Filteranlage, diese direkt oder erst bei un-
terschreiten eines weiteren Minimalniveaus abge-
schaltet, um ein Trockenlaufen der Anlage zu ver-
meiden. Überprüfen Sie in diesem Fall die Versor-
gungspumpen und den Späneförderer.

Nachfüllen bei getakteter Flüssigkeitsversorgung


Bei getakteter Flüssigkeitsversorgung der Feinfiltra-
tionsanlage SPB oder SUK durch den Späneförderer
IKF variiert das Flüssigkeitsniveau in der Feinfiltra-
tionsanlage, da der Späneförderer nur dann Flüs-
sigkeit in die Anlage pumpt, wenn dessen Niveau-
überwachung die Versorgung auslöst.

Sinkt das Flüssigkeitsniveau in der Feinfiltrations-


anlage ab, füllen Sie langsam Flüssigkeit über die
Filtermulde oder den Einlauf nach. Kontrollieren Sie
dabei das Flüssigkeitsniveau über die Niveauanzei-
ge des SPB bzw. SUK.

Beachten Sie dabei, dass der Späneförderer auch


weiterhin Flüssigkeit nachpumpen kann.

Sinkt das Flüssigkeitsniveau in der Feinfiltrations-


anlage unterhalb eines eingestellten Niveaus, wird
eine Warnmeldung ausgegeben und, je nach Ausle-
gung der Filteranlage, diese direkt oder erst bei un-
terschreiten eines weiteren Minimalniveaus abge-
schaltet, um ein Trockenlaufen der Anlage zu ver-
meiden. Überprüfen Sie in diesem Fall die Versor-
gungspumpen und den Späneförderer.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 44


Kratzerförderer IKF

Wartung und Instandhaltung

Allgemeine Wartungshinweise
Für den einwandfreien Betrieb des Interlit Späne-
förderers IKF ist eine regelmäßige Wartung und
Schmierung der (beweglichen) Anlagenteile, insbe-
sondere der umlaufenden Kratzerketten, unabding-
bar.

In den ersten sechs Monaten nach Inbetriebnahme


der Anlage sind alle Verbindungsschrauben regel-
mäßig auf festen Sitz zu überprüfen und ggf. nach-
zuziehen. Anschließend sollte die Überprüfung re-
gelmäßig alle sechs Monate wiederholt werden,
bzw. wenn die Anlage nach längerem Stillstand
wieder in Betrieb genommen wird.

Beachten Sie dazu unbedingt die folgenden Kapitel


und den Wartungsplan im Anhang A!

Kontrolle der Versorgungspumpen


Prüfen Sie die Versorgungspumpen regelmäßig auf
einwandfreie Funktion.

Bei kurzzeitiger voller Androsselung am druckseiti-


gen Absperrorgan muss der maximale Betriebs-
druck erreicht werden.

Siehe Einzeldokumentation der Pumpen im An-


hang B.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 45


Kratzerförderer IKF

Kontrolle des Antriebsmotors


Kontrollieren Sie regelmäßig den Antriebsmotor auf
einwandfreie Funktion. Sofern in der Wartungsan-
leitung nicht anders angegeben, ist die Fettfüllung
des Antriebsmotors alle 8000 Betriebsstunden zu
erneuern, spätestens jedoch alle 2-3 Jahre.

Siehe Einzeldokumentation des Antriebsmotors im


Anhang B.

Kontrolle der Kratzer-/Antriebsketten


Überwachen Sie die Kratzer- und Antriebskette re-
gelmäßig auf richtige Spannung. Die Ketten dürfen
auf keinen Fall zu straff gespannt werden, da sonst
der Verschleiß zu stark wird. Sie dürfen aber auch
kein zu großes Spiel haben; so sollte sich das
Lasttrum (Obertrum) bei richtiger Spannung maxi-
mal 1 cm bewegen lassen.

Abbildung 9: Antriebsschema

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 46


Kratzerförderer IKF

Da sich die Ketten im Betrieb durch die von ihnen


aufgenommenen Zugspannungen dehnen, müssen
sie von Zeit zu Zeit nachgespannt werden. Zu die-
sem Zweck ist die Spannstation so konstruiert,
dass mit Hilfe von Spannspindeln die Antriebswelle
in Förderrichtung verschoben werden kann. Durch
das Verschieben der Antriebswelle lassen sich, ab-
hängig von der Ausführung der Anlage, beide Ket-
ten spannen.

Stellen Sie vor Arbeiten am Antriebsmotor oder an


der Antriebskette unbedingt sicher, dass die Anlage
abgeschaltet ist!

Justieren der Kratzerkette


Die Justierung der Kratzerkette erfolgt durch Aus-
richten der Antriebswelle über Spannspindeln.

Um an die Spannspindeln zu gelangen, müssen Sie


vorher die seitliche Verkleidung der Abtriebswelle
bzw. die Abdeckhaube des Späneauswurfs mit der
Spannstation entfernen.

Stellen Sie vor Arbeiten an der Antriebswelle oder


an der Kratzerkette unbedingt sicher, dass die Anla-
ge abgeschaltet ist.

Wenn Sie die Kratzerkette wechseln oder kürzen,


oder die Antriebswelle justieren müssen, muss zu-
erst die Kratzerkette entspannt werden.

Nachdem die Kratzerkette entspannt ist, können


Sie entweder die Kette aus der Anlage ziehen oder
die Antriebswelle justieren (siehe Nachjustieren der
Antriebswelle, S. 50).

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 47


Kratzerförderer IKF

Je nach Ausführung der Anlage kann es zusätzlich


notwendig werden, auch die Antriebskette zu ent-
spannen (siehe Justieren der Antriebskette, S. 49).

Zum Entspannen der Kratzerkette lösen Sie zuerst


die Kontermuttern der Spannspindeln und ziehen
diese nur handfest wieder an.
Lösen Sie anschließend die vier Befestigungsschrau-
ben bzw. -muttern der beiden seitlichen Lagerblöcke
der Antriebswelle.
Messen Sie auf jeder Seite den Abstand z. B. einer
Befestigungsschraube/-mutter zu einem Bezugs-
punkt aus. Über die Bezugspunkte lassen sich die
Antriebswelle und somit die Kratzerkette später
besser justieren.
Lösen Sie dann alle Befestigungsschrauben/-mut-
tern. Über die Spannschraube lassen sich dann die
Lagerblöcke mit der Welle zum Anschlag verschie-
ben. Die Kratzerkette ist damit entspannt und kann
ggf. gewechselt oder gekürzt werden.

Das Spannen der Kratzerkette erfolgt in umgekehr-


ter Reihenfolge.

Ziehen Sie die beiden Spannspindeln soweit an, bis


die Abstände zu den Bezugspunkten erreicht wer-
den. Achten Sie darauf, dass die Kratzerkette nicht
zu straff gespannt wird; die Kettenglieder sollen sich
gerade noch von Hand bewegen lassen. Die Lager-
blöcke dürfen dabei nicht bis zum oberen Anschlag
verschoben werden, damit die Kette ggf. nachjus-
tiert werden kann. Kontern Sie anschließend die
Spindeln wieder und ziehen die Befestigungsschrau-
ben der Lager wieder an.

Achten Sie darauf, dass die Antriebswelle gerade


und gleichmäßig ausgerichtet ist, da sonst die Kette
schief läuft und ein übermäßiger Verschleiß ent-
steht.
Kontrollieren Sie auch, dass die Kratzerkette inner-
halb der Führungen läuft und die Bürsten und Krat-
zerwinkel diese nicht berühren.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 48


Kratzerförderer IKF

Justieren der Antriebskette

Stellen Sie vor Arbeiten an der Antriebskette unbe-


dingt sicher, dass die Anlage abgeschaltet ist.

Sofern der Antrieb mit einer Spannrolle ausgestat-


tet ist, erfolgt das spannen und entspannen der An-
triebskette über diese Rolle.

Um an die Antriebskette zu gelangen, müssen Sie


zuerst die seitliche Verkleidung der Abtriebswelle
bzw. die Abdeckhaube des Späneauswurfs mit der
Spannstation und der Antriebskette entfernen.

Lösen Sie dazu die Fixierschraube/-mutter der


Spannrolle, sodass diese innerhalb der Ausfräsung
bewegt werden kann. Durch das Entfernen der Rolle
aus dem Kettenlauf sollte die Kette soweit ent-
spannt werden, dass sie von den Kettenrädern ge-
hoben werden kann.

Ist das Kettenspiel noch nicht ausreichend, muss


zusätzlich noch die Antriebswelle und gleichzeitig
die Kratzerkette entspannt werden, bevor die Kette
abgehoben werden kann (siehe Justieren der Krat-
zerkette, S. 47).

Alternativ kann, wenn die Anlage ohne Spannrolle


ausgeführt ist oder das Kettenspiel nicht ausreicht,
die Antriebskette auch durch Öffnen des Ketten-
schlosses oder durch Entfernen des Kettenrads der
Motorwelle entfernt werden. Lösen Sie in diesem
Fall die Sicherungsschraube für das Kettenrad auf
der Motorwelle und ziehen das Rad vorsichtig von
der Welle.

Sobald die Antriebskette entspannt ist, können Sie


die Kette wechseln oder kürzen.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 49


Kratzerförderer IKF

Beachten Sie beim Wechseln oder Kürzen der Kette


die richtige Ausrichtung des Kettenschlosses. Dieses
muss mit der geschlossenen Seite immer in Zug- al-
so Bewegungsrichtung montiert werden.

Verwenden Sie nur passende Antriebsketten (siehe


Anhang A: Ersatzteile-Übersicht)

Die Antriebskette wird dann in umgekehrter Rei-


henfolge gespannt.

Besitzt die Anlage eine Spannrolle, schieben Sie die-


se soweit gegen die Antriebskette, bis die gesamte
Kette straff gespannt ist. Die Kette soll dabei auf
der Zugseite ein maximales Spiel von 1 cm besit-
zen.

Achten Sie auch unbedingt darauf, dass die Spann-


rolle sich nicht auf der Zugseite (Lasttrum) der Ket-
te sondern immer auf der Schubseite (Leertrum)
befindet. Anderenfalls würde die Zugspannung die
Kette in die Spannrolle drücken und diese zu stark
verschleißen.

Schmieren Sie die Kette bei Bedarf mit Fett nach.

Nachjustieren der Antriebswelle


Sofern die Kratzerwinkel nicht parallel ausgerichtet
sind oder an die Führungsschienen anstoßen, muss
die Antriebswelle mit den Kettenrädern nachjustiert
werden. Anderenfalls können die Kratzerwinkel,
Bürsten und die Kratzerkette beschädigt werden.

Um an die Antriebswelle zu gelangen, müssen Sie


zuerst die seitliche Verkleidung der Antriebswelle
bzw. die Abdeckhaube des Späneauswurfs mit der
Spannstation und der Antriebskette entfernen.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 50


Kratzerförderer IKF

Stellen Sie vor Arbeiten an der Antriebskette unbe-


dingt sicher, dass die Anlage abgeschaltet ist.

Zur Justierung der Antriebswelle und somit des


Kettenlaufs gehen Sie folgendermaßen vor:

Entspannen Sie die Kratzerkette und Antriebskette


wie in Justieren der Kratzerkette, S. 47 und Justie-
ren der Antriebskette S. 49, beschrieben.

Die beiden Kettenräder (auf der Antriebswelle) der


Kratzerkette werden mittels Passfedern fixiert. Um
die Kettenräder seitlich zu verschieben, lösen Sie
die Madenschrauben, mit denen die Passfedern ge-
halten werden.

Abbildung 10: Antriebswellenschema

Korrigieren Sie die Kettenräder soweit, dass die


Kratzerkette und die Kratzerwinkel/Bürsten parallel
ausgerichtet sind nicht mehr an die Kettenführung
stoßen. Ziehen Sie die Madenschrauben wieder an.

Sofern auch die Antriebskette nicht gerade läuft (in


einer Flucht mit dem Kettenrad des Antriebsmo-

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 51


Kratzerförderer IKF

tors), muss auch diese ausgerichtet werden. Lösen


Sie dazu die Madenschraube am Antriebsrad und
justieren es flüchtig. Ziehen Sie die Schraube an-
schließend wieder an.

Wenn die Kettenräder ausgerichtet sind, spannen


Sie die Kratzerkette und ggf. die Antriebskette wie
beschrieben. Achten Sie aber darauf, dass die Ket-
ten nicht zu straff gespannt werden.

Die Ketten dürfen nicht zu straff gespannt werden,


da sie sonst zu stark verschleißen.
Zudem kann bei zu straffer Spannung die Überlast-
sicherung des Antriebmotors auslösen.

Montieren Sie abschließend wieder die seitliche


Verkleidung bzw. die Abdeckhaube.

Wechseln des Antriebsmotors

Stellen Sie vor Arbeiten am Antriebsmotor oder an


der Antriebskette zuerst sicher, dass die Anlage ab-
geschaltet ist.

Lösen Sie die elektrischen Verbindungen am Motor.


Entfernen Sie die Antriebskette, wie im Kapitel Jus-
tieren der Antriebskette, S. 49, beschrieben. Lösen
Sie die Befestigungsschreiben des Antriebsmotors
an der Trägerplatte und nehmen Sie den Motor aus
der Halterung. Ersetzen Sie den Motor durch einen
passenden und befestigen diesen wieder an der
Trägerplatte. Verbinden Sie anschließend die elek-
trischen Verbindungen mit dem Motor gemäß
Schaltplan.

Spannen Sie abschließend die Antriebskette wie


beschrieben.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 52


Kratzerförderer IKF

Achten Sie vor dem Wiedereinschalten der Anlage


darauf, dass alle evtl. entfernten Schutzvorrichtun-
gen wieder angebracht werden.

Wechseln der Kratzerbürsten


Die Kratzerkette besteht aus Kratzerwinkel und
Bürsten, wobei die Kratzerwinkel normalerweise
wartungsfrei und fest verschweißt sind. Die Bürsten
hingegen sind Verschleißteile und müssen regelmä-
ßig geprüft und ggf. gewechselt werden.

Um einzelne Bürsten zu wechseln, auszutauschen


oder gegen Kratzerwinkel auszutauschen, entfer-
nen Sie zuerst die Abdeckbleche. Positionieren Sie
anschließend die Kette so, dass die zu wechselnde
Bürste zugänglich ist.

Stellen Sie vor Arbeiten an der Kratzerkette unbe-


dingt sicher, dass die Anlage abgeschaltet ist.

Wenn die Anlage abgeschaltet ist, können Sie die


Bürste über die beiden Befestigungsschrauben von
der Kette lösen.

Verwenden Sie nur Bürsten mit der korrekten


Drahtstärke gemäß Ersatzteilliste.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 53


Kratzerförderer IKF

Achten Sie beim Einbau der neuen Bürsten unbe-


dingt auf die korrekte Einbaurichtung der Bürsten,
um eine Beschädigung zu vermeiden. Die Bürste
besteht aus einer Stirnplatte, den Bürstendrähten
und einer Gegenplatte mit Rundstab.

Die flache Stirnseite muss in Transportrichtung zei-


gen, damit die Bürstendrähte beim Transport gegen
die Rundstange gedrückt werden. Dadurch wird eine
Beschädigung durch eine Knickkante vermieden, wie
sie bei falschem Einbau auftreten würden.

Justieren der Niveauüberwachung

Justieren der Schwimmerstangensensoren

Bei Verwendung eines seitlichen Schwimmers mit 1-


3 Schwimmersensoren wird das Flüssigkeitsniveau
über die Höhe der Schwimmerkugel gemessen. Be-
wegt sich die Schwimmerstange in den Messbereich
eines der induktiven Sensoren, wird ein Signal aus-
gelöst.

Standardmäßig werden folgende Niveauzustände


gemessen:

• Hebepumpen aus/Minimum (1):


Die Hebepumpen/versorgungspumpen werden
ausgeschaltet. Durch die dann in die Filteran-
lage geleitete, zu filternde Flüssigkeit steigt
das Flüssigkeitsniveau im Tank wieder an.

Das Flüssigkeitsniveau für Hebepumpen aus/Min


darf den Boden des Spaltsiebkastens bzw. die Ein-
tauchtiefe der Versorgungspumpe nicht unterschrei-
ten, da anderenfalls die Gefahr des Trockenlaufens
der Versorgungspumpen besteht.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 54


Kratzerförderer IKF

• Vorwarnung Minimum (2):


Bei Erreichen dieses Niveaus wird eine Warn-
meldung ausgegeben (je nach Ausführung mit
der Werkzeugmaschine).

• Hebepumpen ein/Maximum (3):


Steigt das Flüssigkeitsniveau bis zu diesem
Sensor, werden die Hebepumpen/Versor-
gungspumpen eingeschaltet und gefilterte
Flüssigkeit der Werkzeugmaschine und/oder
der nachgeschalteten Feinfiltrationsanlage zu-
geführt (je nach Ausführung mit der Werk-
zeugmaschine), um ein Überlaufen zu vermei-
den.
Durch die Rückführung von gefilterter Flüssig-
keit sinkt das Flüssigkeitsniveau in der Filter-
anlage, bis der Minimum-Sensor (1) die Pum-
pen wieder ausschaltet.

Zur Überprüfung der Schaltpunkte kann die


Schwimmerstange von unten den Schaltern ange-
nähert werden, bis diese (auch optisch) auslösen.
Die Justierung erfolgt dann über eine Höhenände-
rung des Sensors.

Notieren Sie sich die Höhe und Funktionen des Nä-


herungsschalters für evtl. Support-Anfragen in der
Tabelle im entsprechenden Anhang unter Niveau-
einstellungen.

Justieren der Abstandssensoren


Bei Verwendung von Ultraschall- oder optischen
Niveausensoren als Abstands-sensoren wird das
Flüssigkeitsniveau durch Reflexionen an der Flüs-
sigkeitsoberfläche ermittelt. Bei einem optischen
Niveausensor wird von einer Infrarot-LED ausge-
sendetes Licht an der Flüssig-keitsoberfläche diffus
reflektiert und von einem Transistor empfangen.
Bei Ultraschall-Sensoren werden Ultraschallwellen
verwendet, da diese bei Schaum bildenden Kühl-

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 55


Kratzerförderer IKF

schmierstoffen besser an der Flüssigkeitsoberfläche


reflektiert werden.

Zur Überprüfung des Schaltpunktes kann ein Ge-


genstand von unten dem Schalter angenähert wer-
den, bis dieser auslöst. Die Justierung erfolgt dann
entweder über eine Höhenänderung des Schalters
oder über eine Stellschraube.

Überschreitet die Oberfläche (und somit das Flüs-


sigkeitsniveau) eine bestimmte eingestellte Höhe
(Einstellung: Minimum, Maximum oder Übervoll),
erfolgt eine interne Umschaltung und somit eine
Änderung des Ausgangssignals. Über dieses Aus-
gangssignal wird das Verhalten gesteuert. Dieses
kann das Aus- bzw. Einschalten der Versorgungs-
pumpen bedeuten oder eine Warnung bzw. ein Ab-
schalten der gesamten Anlage bei Trockenlauf- o-
der Überlaufgefahr (Trockenlauf-Schaltpunkt und
Übervoll-Schaltpunkt).

Notieren Sie sich die Höhe und Funktionen des Nä-


herungsschalters für evtl. Support-Anfragen in der
Tabelle im entsprechenden Anhang unter Niveau-
einstellungen.

Siehe Füllschema und Einfüllvolumen, S. 33.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 56


Kratzerförderer IKF

Justieren der 1-Sensor-Niveauanzeige

Die 1-Sensor-Niveauanzeige für den Flüssigkeits-


tank besteht aus einem Acryl-Rohr, einem indukti-
ven Näherungsschalter für Minimum-Schaltung
(1 = Pumpe aus/Minimum) und dem Schwim-
mer. Zusätzlich gibt es ein bis zwei Markierungen
für Nachfüllen ein und Nachfüllen aus. Der Schwim-
mer selbst besteht aus der Schwimmerkugel und
einer Schwimmerstange.

Während des Betriebes der Anlage sollte das Flüs-


sigkeitsniveau im Tank immer zwischen der unteren
roten Markierung (Nachfüllen ein) und der oberen
roten Markierung (Nachfüllen aus) bzw. oberhalb
der unteren Markierung liegen. Das Unterschreiten
der Minimum-Markierung(en) wird mittels magneti-
scher Näherungsschalter (1) überwacht. Bei Auslö-
sen der Minimum-Schaltung werden die Versor-
gungspumpen ausgeschaltet.

Bei Überschreiten der Maximum-Markierungen be-


steht evtl. die Gefahr des Überlaufens und, sofern
überschüssige Flüssigkeit in den Späneförderer zu-
rückfließen kann, ein Überlaufen des Späneförde-
rers.

Zur Justierung des magnetischen Näherungsschal-


ters heben Sie das Acryl-Rohr nach oben ab,
sodass die Schwimmerstange frei liegt.

Gehen Sie dann folgendermaßen vor:

• Ziehen Sie die Schwimmerstange soweit durch


die untere Öffnung, bis sich die Mitte der
Schwimmerkugel etwa auf Minimumhöhe be-
findet.

• Heben sie den Schwimmer noch etwa 1 cm


weiter an.

• Lösen Sie die Feststellschraube (Feststellmut-


ter) des Näherungsschalters (1), verschieben
ihn an das untere Ende der Befestigungsschie-

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 57


Kratzerförderer IKF

ne und bewegen ihn anschließend langsam


von unten in Richtung des markierten Endes
der Schwimmerstange.

• Sobald der Näherungsschalter auslöst (er-


kennbar an der aufleuchtenden integrierten
Leuchtdiode), fixieren Sie den Schalter wieder.

• Stecken Sie anschließend das Acryl-Rohr wie-


der auf den Haltering.

Notieren Sie sich die Höhe und Funktionen des Nä-


herungsschalters für evtl. Support-Anfragen in der
Tabelle im entsprechenden Anhang unter Niveau-
einstellungen.

Siehe auch: Füllschema und Einfüllvolumen, S. 33.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 58


Kratzerförderer IKF

Justieren der 2-Sensor-Niveauanzeige

Die 2-Sensor-Niveauanzeige besteht aus einem Ac-


ryl-Rohr, induktive Näherungsschalter für Minimum-
Schaltung (1 = Pumpen aus/Minimum), einem
für Maximum-Schaltung (2 = Pumpen ein/Maxi-
mum) bzw. Trockenlaufschutz und dem Schwim-
mer. Zusätzlich gibt es zwei Markierungen für Nach-
füllen ein und aus. Der Schwimmer selbst besteht
aus der Schwimmerkugel und einer Schwimmer-
stange.

Während des Betriebes der Anlage sollte das Flüs-


sigkeitsniveau im Reintank immer zwischen der un-
teren roten Markierung (Nachfüllen ein) und der o-
beren roten Markierung (Nachfüllen aus) liegen. Das
Unterschreiten der Minimum-Markierung wird mit-
tels magnetischem Näherungsschalter (1) über-
wacht. Bei Auslösen der Minimum-Schaltung werden
die Versorgungspumpe ausgeschaltet und eine
Warnmeldung an dem Steuerschrank ausgegeben.
Ist ein Trockenlaufschutz eingebaut, werden bei Un-
terschreiten des Trockenlauf-Sensors die Versor-
gungspumpen und ggf. die gesamte Anlage ausge-
schaltet und eine Warnmeldung an dem Steuer-
schrank ausgegeben. Ist ein Maximum-Sensor ein-
gebaut erfolgt bei Auslösung je nach Ausführung
entweder nur eine Warnung oder eine Warnung und
ein Abschalten der Anlage. Bei Überschreiten der
Maximum-Markierungen (2) besteht evtl. die Gefahr
des Überlaufens und, sofern überschüssige Flüssig-
keit in den Späneförderer zurückfließen kann, ein
Überlaufen des Späneförderers.

Zur Justierung des magnetischen Näherungsschal-


ters heben Sie das Acryl-Rohr nach oben ab,
sodass die Schwimmerstange frei liegt.

Gehen Sie dann folgendermaßen vor:

• Ziehen Sie die Schwimmerstange soweit durch


die untere Öffnung, bis sich die Mitte der

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 59


Kratzerförderer IKF

Schwimmerkugel etwa auf Minimumhöhe be-


findet.

• Heben sie den Schwimmer noch etwa 1 cm


weiter an.

• Lösen Sie die Feststellschraube (Feststellmut-


ter) des Näherungsschalters (1), verschieben
ihn an das untere Ende der Befestigungsschie-
ne und bewegen ihn anschließend langsam
von unten in Richtung des markierten Endes
der Schwimmerstange.

• Sobald der Näherungsschalter auslöst (er-


kennbar an der aufleuchtenden integrierten
Leuchtdiode), fixieren Sie den Schalter wieder.

• Wiederholen Sie diesen Ablauf, sofern ein Tro-


ckenlauf-Sensor verwendet wird.
Wird die Anlage mit einem Maximum-Sensor
ausgeliefert, wiederholen Sie den Vorgang,
wobei Sie in diesem Fall den Schwimmer auf
die Maximumhöhe anheben und den Sensor
von oben der Schwimmerstange nähern, bis
der Sensor auslöst.

• Fixieren Sie den Schalter wieder.

• Stecken Sie anschließend das Acryl-Rohr wie-


der auf den Haltering.

Notieren Sie sich die Höhe und Funktionen des Nä-


herungsschalters für evtl. Support-Anfragen in der
Tabelle im entsprechenden Anhang unter Niveau-
einstellungen.

Siehe auch: Füllschema und Einfüllvolumen, S. 33.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 60


Kratzerförderer IKF

Justieren der 3-Sensor-Niveauanzeige

Die 3-Sensor-Niveauanzeige besteht aus einem Ac-


ryl-Rohr, einem induktiven Näherungsschalter für
Trockenlaufschutz bzw. Überlaufschutz, einem für
Minimum-Schaltung (1 = Pumpe aus/Minimum),
einem für Maximum-Schaltung (2 = Pumpe ein/
Maximum) und dem Schwimmer. Der Schwimmer
selbst besteht aus der Schwimmerkugel und einer
Schwimmerstange.

Während des Betriebes der Anlage sollte das Flüs-


sigkeitsniveau im Reintank immer zwischen der un-
teren roten Markierung (Nachfüllen ein) und der o-
beren roten Markierung (Nachfüllen aus) liegen. Bei
Unterschreiten des Minimum-Sensors wird eine
Warnmeldung auf dem Steuerschrank ausgegeben.
Es sollte dann unbedingt sauberer Kühlschmierstoff
nachgefüllt werden. Bei Unterschreiten des Trocken-
lauf-Sensors (1) werden dann die Versorgungspum-
pen und ggf. die gesamte Anlage ausgeschaltet und
eine Warnmeldung an dem Steuerschrank ausgege-
ben.

Bei Überschreiten der Maximum-Markierungen


(3 = Übervoll) besteht evtl. die Gefahr des Über-
laufens und, sofern überschüssige Flüssigkeit in den
Späneförderer zurückfließen kann, ein Überlaufen
des Späneförderers. Je nach Ausführung erfolgt
entweder nur eine Warnung oder, wenn ein weiterer
Sensor als Überlaufschutz verwendet wird, eine
Warnung und Abschaltung der Anlage.

Zur Justierung des magnetischen Näherungsschal-


ters heben Sie das Acryl-Rohr nach oben ab,
sodass die Schwimmerstange frei liegt.

Gehen Sie dann folgendermaßen vor:

• Ziehen Sie die Schwimmerstange soweit durch


die untere Öffnung, bis sich die Mitte der

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 61


Kratzerförderer IKF

Schwimmerkugel etwa auf Minimumhöhe be-


findet.

• Heben sie den Schwimmer noch etwa 1 cm


weiter an.

• Lösen Sie die Feststellschraube des untersten


Näherungsschalters (1), verschieben ihn an
das untere Ende der Befestigungsschiene und
bewegen ihn anschließend langsam von unten
in Richtung des markierten Endes der
Schwimmerstange.

• Sobald der Näherungsschalter auslöst (er-


kennbar an der aufleuchtenden integrierten
Leuchtdiode), fixieren Sie den Schalter wieder.

• Wiederholen Sie diesen Ablauf, sofern ein


zweiter Minimum-/Trockenlauf-Sensor ver-
wendet wird.
Wird die Anlage mit einem Maximum- und Ü-
bervoll-Sensor ausgeliefert, wiederholen Sie
den Vorgang für diese Sensoren, wobei Sie in
diesem Fall den Schwimmer auf die Maximum-
/Übervollhöhe anheben und den Sensor von
oben der Schwimmerstange nähern, bis der
Sensor auslöst.

• Fixieren Sie den Schalter wieder.

• Stecken Sie anschließend das Acryl-Rohr wie-


der auf den Haltering.

Notieren Sie sich die Höhe und Funktionen des Nä-


herungsschalters für evtl. Support-Anfragen in der
Tabelle im entsprechenden Anhang unter Niveau-
einstellungen.

Siehe auch: Füllschema und Einfüllvolumen, S. 33.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 62


Kratzerförderer IKF

Reinigen der Tanks


Kontrollieren und reinigen Sie in regelmäßigen Ab-
ständen den Schmutztank und den Reintank.

Durch Sedimentation auf dem Tankboden und in


den Ecken (z. B. der Unterdruckkammer) können
die Pumpen beschädigt werden, wenn diese die Ab-
lagerungen einsaugen.

Die Reinigung der Tanks darf nur bei vollständiger


Entleerung erfolgen.

Wechseln bzw. reinigen des Spaltsiebes


Der Späneförderer IKF wird in zwei verschiedenen
Ausfertigungen bzgl. der Anordnung des Spaltsie-
bes und der Versorgungspumpe ausgeliefert. Das
Wechseln und Reinigen des Spaltsiebes richtet sich
daher nach der jeweiligen Ausfertigung.

Spaltsieb mit seitlicher Eintauchpumpe

Bevor Sie in der Anlage am Spaltsieb arbeiten, stel-


len Sie sicher, dass die Anlage ausgeschaltet ist!

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 63


Kratzerförderer IKF

Bei der Anlagenausführung mit seitlicher Ein-


tauchpumpe ist der Spaltsiebkasten breiter als der
Flüssigkeitstank. Die Versorgungspumpe taucht
dabei seitlich in den herausgeführten Spaltsieb-
kasten ein.
Bei dieser Ausführung ist das Spaltsieb fest mit
dem Spaltsiebkasten verbunden und kann nur als
eine Einheit demontiert werden.

Zum Wechseln/Demontieren gehen Sie folgen-


dermaßen vor:

• Entfernen Sie die Abdeckbleche (Riffelble-


che) vom Tank über dem Spaltsiebkasten.

• Entfernen Sie die Eintauchpumpe und das


Pumpenblech.

• Lösen Sie die pumpenseitige Kettenführung;


die Kratzerkette hat anschließend auf dieser
Seite genügend Spiel, um noch oben bewegt
werden zu können.

• Entfernen Sie das Halteblech, an der die


pumpenseitige Kettenführung befestigt war.
Das Halteblech ist dabei nur auf dem Spalt-
siebkasten fixiert.

• Heben Sie den Spaltsiebkasten an und zie-


hen ihn gleichzeitig vorsichtig aus dem Tank
heraus.

• Reinigen Sie das Spaltsieb oder tauschen Sie


es gegen einen neuen Spaltsiebkasten aus.

• Bauen Sie den Spaltsiebkasten in umgekehr-


ter Reihenfolge wieder ein.

• Kontrollieren Sie die Spannung der Kratzer-


kette und justieren diese ggf. nach.

• Montieren Sie die Eintauchpumpe und das


Pumpenblech.

• Legen Sie die Abdeckbleche wieder auf den


Tank.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 64


Kratzerförderer IKF

Spaltsieb mit Blockpumpe

Bevor Sie in der Anlage am Spaltsieb arbeiten, stel-


len Sie sicher, dass die Anlage ausgeschaltet ist!

Bei der Anlagenausführung mit trocken aufgestell-


ter Blockpumpe befindet sich die Versorgungspum-
pe außerhalb des Flüssigkeitstanks und ist nur mit
einer Versorgungsleitung mit dem Spaltsiebkasten
verbunden. Die Pumpe ist bei dieser Anordnung un-
terhalb der Austrageschräge montiert.

Bei dieser Ausführung ist nur der Spaltsiebrahmen


fest mit dem Tank verbunden und das Spaltsieb
kann einzeln ausgebaut werden.

Zum Wechseln/Demontieren gehen Sie folgender-


maßen vor:

• Nehmen Sie das Abdeckblech (Riffelblech) hin-


ter der Austrageschräge vom Tank ab.

• Entfernen Sie so viele Kratzerwinkel aus der


Kette, dass der komplette Spaltsiebkasten frei
zugänglich ist.

• Lösen Sie die Schrauben des Abdeckbleches,


mit dem der Spaltsiebkasten verschlossen ist.

• Das Spaltsieb selbst ist am Boden des Spalt-


siebkastens mit Schrauben befestigt. Lösen Sie
diese und heben Sie anschließend das Spaltsieb
vorsichtig in Richtung Austrage-schrä-ge aus
dem Spaltsiebkasten.

• Reinigen Sie das Spaltsieb oder tauschen Sie es


gegen einen neuen aus.

• Bauen Sie das Spaltsieb und das Abdeckblech


in umgekehrter Reihenfolge wieder ein.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 65


Kratzerförderer IKF

• Montieren Sie die Kratzerwinkel auf der Krat-


zerkette.

• Kontrollieren Sie die Spannung der Kratzerket-


te und justieren diese ggf. nach.

• Legen Sie die Abdeckbleche wieder auf den


Flüssigkeitstank.

Reinigen des Spaltsiebes

Bei der Reinigung des Spaltsiebes ist unbedingt die


Reinigungsrichtung zu beachten.

Die Reinigung (z. B. Wasserstrahl) erfolgt immer


von der Schmutztank- in Richtung Reintankseite, al-
so von außen nach innen.

Durch diese Reinigungsrichtung wird ein Festsetzen


von Schmutzpartikeln im Spaltsieb verhindert.

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 66


Kratzerförderer IKF

Störungssuchplan IKF
Sollten bei dem Betrieb der Anlage Störungen auf-
treten, versuchen Sie anhand nachstehender Tabel-
le die Störung zu beheben bzw. die Ursache einzu-
grenzen.

Schalten Sie bei jeder Störung die Anlage am Be-


reichsschalter aus.
Schalten Sie ggf. die Gesamtanlage über den
Hauptschalter aus.

Störung Ursache Abhilfe

Späneförderer taktet Antrieb arbeitet nicht Überprüfen Sie die Anschlüs-


nicht se und den Antriebsmotor

Motor defekt Tauschen Sie den Motor aus

Falscher Zeittakt eingestellt Sofern die Anlage zeitgesteu-


ert arbeitet, überprüfen Sie
die Anlagensteuerung und
die Zeiteinstellung (siehe E-
lektro-Plan)

Späneförderer läuft nicht Überlastung des Förderers Beachtung der zulässigen


bzw. bleibt stehen durch zu starke Verschmut- Spanmenge (siehe Techni-
zung oder zu große Ver- sche Daten, S.71)
schmutzungsmenge

Schwergängiger Kettenlauf Beseitigung der Störung


durch festsitzende Späne in durch Reinigung der Ketten
den Kratzerketten

Späneförderer schaltet Bei Zeittakt Überprüfen Sie die Anlagen-


nicht ab steuerung und die Taktzeit-
einstellung (siehe Elektro-
Plan).

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 67


Kratzerförderer IKF

Störung Ursache Abhilfe

Kratzerkette locker Verschleiß oder zu starke Be- Spannen Sie die Kratzerkette
anspruchung während des nach (siehe Spannen der
Betriebes Kratzerketten, S. 47)

Sollte die aufgetretene Störung nicht aufgelistet werden oder sich die Störung
nicht beheben lassen, setzen Sie sich mit der Service-Abteilung der Interlit
Joistgen GmbH in Verbindung (siehe Kapitel Serviceadresse und Kontakt)!

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 68


Kratzerförderer IKF

Störungssuchplan Pumpen
Sollten bei dem Betrieb der Anlage Störungen auf-
treten, versuchen Sie anhand nachstehender Tabel-
le die Störung zu beheben.

Schalten Sie bei jeder Störung die Anlage am Be-


reichsschalter aus.
Schalten Sie ggf. die Gesamtanlage über den
Hauptschalter aus.

Störung Ursache Abhilfe

Filterpumpe / Versor- Falsche Drehrichtung Drehrichtung ändern


gungspumpe fördert nicht

Spindelpaket / Laufräder Pumpe instand setzen


verschlissen

Niveaustand im Schmutz/ Mechanik Schwimmer überprü-


Reintank zu niedrig, Pumpe fen
saugt Luft.

Flüssigkeit nachfüllen (siehe


Einfüllschema, Seite 20)

"MIN.-SCHALTER" defekt "MIN.-SCHALTER" austauschen

Pumpenmotor läuft nicht Motorschutzschalter hat Prüfen Sie, ob sich die Pumpe
an ausgelöst manuell drehen lässt. Blockiert
sie, muss sie zur Instandset-
zung an die Firma Interlit
Joistgen GmbH eingeschickt
werden (siehe Serviceadresse
und Kontakt)

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 69


Kratzerförderer IKF

Störung Ursache Abhilfe


Motor defekt Motor prüfen, ggf. austau-
schen

Pumpe saugt Luft Niveaustand im Förderer Mechanik Schwimmer über-


zu niedrig prüfen

Flüssigkeit nachfüllen (siehe


Einfüllschema)

Spaltsieb abreinigen

"MIN.-SCHALTER" defekt "MIN.-SCHALTER" austauschen

Flüssigkeit nur bei ausgeschalteter Anlage nachfül-


len, wenn kein Kühlschmierstoff mehr in das Tank-
system zurückfließt.

Ausbau von defekten Pumpen immer nur bei abge-


schalteter Anlage vornehmen!

Sollte die aufgetretene Störung nicht aufgelistet werden oder sich die Störung
nicht beheben lassen, setzen Sie sich mit der Service-Abteilung der Interlit
Joistgen GmbH in Verbindung (siehe Kapitel Serviceadresse und Kontakt)!

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 70


Kratzerförderer IKF

Technische Daten

Ersatzteillisten und Zeichnungen

Zeichnungs- Ersatzteillisten Elektro-


Bezeichnung: Spannung
Nr. Nr. Datenblatt

230/400V
IKF 750/3600 750/3600 D000 750/3600 ST000 750/3600 E-F0x
50 Hz

230/400V
IKF 750/3900 750/3900 D000 750/3900 ST000 750/3900 E-F0x
50 Hz

230/400V
IKF 770/3300 (912) 770/3300 D000 770/3300 ST000 770/3300 E-F0x
50 Hz

230/400V
IKF 770/3300 (1207) 770/3300 D001 770/3300 ST001 770/3300 E-F0x
50 Hz

400V
IKF 770/3300 (912) 770/3300 D002 770/3300 ST002 770/3300 E-F0x
60 Hz

230/400V
IKF 770/4200 770/4200 D000 770/4200 ST000 770/4200 E-F0x
50 Hz

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 71


Kratzerförderer IKF

Auslegungsdaten IKF 750/3600 - 50 Hz

Medium Emulsion, buntmetallneutral


Die Emulsion ist Buntmetall verträglich und führt
weder bei Stahl noch bei Buntmetallen zu Korrosio-
nen. Sie enthält keinen freien Schwefel oder schwe-
felhaltige Ölzusätze.

Bei Einsatz von Schraubenspindel-Pumpen muss


Achtung ! eine Kühlemulsion mit mind. 3 % (empfohlen 5 %)
Ölanteil auf Mineralölbasis oder aus synthetischen
Kühlschmierstoffen verwendet werden.

Prüfung nach DIN 51759.

Viskosität 1 mm2/s

Temperatur 20 - 35°C

Pumpenleistung 1x 3,5 bar, 260 l/min

Bearbeitetes Material Stahl, Leicht-/Buntmetalle, Grauguss, Kunststoffe

Spanmenge 0,3-0,5 l/min

Max. Spanlänge 200 mm

Spaltbreite 150 µm

Anlagenaufstellung ebenerdig, horizontal, ohne Trennstelle

Neigung (Austrag) 60 °

Steuerung über Werkzeugmaschine / Feinfiltriermaschine

Betriebsspannung 230/400 V; 50 Hz

Steuerspannung 24 V DC

Takteinstellung Kratzereinheit 8 Sekunden / ~25 cm (200 cm/min)

Anlagenbreite 1577 mm
Aufgabebereichbreite 1115 mm

Anlagenlänge 3882 mm

Anlagenhöhe 1700 mm

Gewicht ~ 1000 kg

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 72


Kratzerförderer IKF

Abbildung 11: Abmessung IKF 750/3600

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 73


Kratzerförderer IKF

Baugruppenübersicht IKF 750/3600


1. Späneförderer - IKF 750/3600
Zeichnung 750/3600 D000
Anlagenbreite 1577 mm
Anlagenlänge 3882 mm
Anlagenhöhe 1700 mm
Material Stahl

2. Antriebsmotor
Typ SK 01-63 S/4
Art Getriebemotor
Zeichnung 750/3600 D000
Bauform IP 54
Spannung 230/400 V; 50/60 Hz
Strom 0,8/0,56 A
Leistung 120 W
Drehzahl Getriebe 12,5 U/min
2-stufiges Stirnradgetriebe, Welle 20x40 mm

3. Versorgungspumpe P1
Typ MTH 16-50/3
Art Eintauchpumpe
Zeichnung 750/3600 D000
Drehrichtung Siehe Pumpenaufdruck
Spannung 230/400 V; 50 Hz/ 60 Hz
Strom 11,0/6,3 A
Leistung 3,3 kW
max. Drehzahl 2900 U/min
Pumpleistung 260 l/min bei 3.5 bar

4. Niveausensoren
Typ BES M12MI-POC20B-S04
Art 3 induktive Sensoren
(Min, Vorwarnung, Max)
Zeichnung 750/3600 D000
Funktion Öffner
Spannung 12-30 V DC
Schaltabstand 2 mm
Anschluss M12x1

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 74


Kratzerförderer IKF

5. optische Niveauanzeige
Typ Schwimmeranzeige
Art 2 rote Markierungsringe
Funktion Anzeige (MIN/MAX)
Länge Niveauanzeige 240 mm
Zeichnung 750/3900 D000
Schwimmerstange L= 220 mm
Schwimmerkugel D= 90 mm

6. Spaltsiebkasten
Type 1 Einheit,
komplett ausbaubar
Spaltweite 150 µm

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 75


Kratzerförderer IKF

Auslegungsdaten IKF 750/3900 - 50 Hz

Medium Emulsion, buntmetallneutral


Die Emulsion ist Buntmetall verträglich und führt
weder bei Stahl noch bei Buntmetallen zu Korrosio-
nen. Sie enthält keinen freien Schwefel oder schwe-
felhaltige Ölzusätze.

Bei Einsatz von Schraubenspindel-Pumpen muss


eine Kühlemulsion mit mind. 3% (empfohlen 5%)
Ölanteil auf Mineralölbasis oder aus synthetischen
Kühlschmierstoffen verwendet werden.

Prüfung nach DIN 51759.

Viskosität 1 mm2/s

Temperatur 20 - 35°C

Pumpenleistung 1x 3,5 bar, 260 l/min

Bearbeitetes Material Stahl, Leicht-/Buntmetalle, Grauguss, Kunststoffe

Spanmenge 0,3-0,5 l/min

Max. Spanlänge 200 mm

Spaltbreite 150 µm

Anlagenaufstellung ebenerdig, horizontal, ohne Trennstelle

Neigung (Austrag) 60 °

Steuerung über Werkzeugmaschine / Feinfiltriermaschine

Betriebsspannung 230/400 V; 50 Hz

Steuerspannung 24 V DC

Takteinstellung Kratzereinheit 8 Sekunden / ~25 cm (200 cm/min)

Anlagenbreite 1297 mm
Aufgabebereichbreite 767 mm

Anlagenlänge 4021 mm

Anlagenhöhe 1680 mm

Gewicht ~ 1100 kg

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 76


Kratzerförderer IKF

Abbildung 12: Abmessung IKF 750/3900-767

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 77


Kratzerförderer IKF

Baugruppenübersicht IKF 750/3900


1. Späneförderer - IKF 750/3900
Zeichnung 750/3900 D000
Anlagenbreite 1297 mm
Anlagenlänge 4021 mm
Anlagenhöhe 1680 mm
Material Stahl

2. Antriebsmotor
Typ SK 01-63 S/4
Art Getriebemotor
Zeichnung 750/3900 D000
Bauform IP 54
Spannung 230/400 V; 50/60 Hz
Strom 0,8/0,56 A
Leistung 120 W
Drehzahl Getriebe 12,5 U/min
2-stufiges Stirnradgetriebe, Welle 20x40 mm

3. Versorgungspumpe P1
Typ MTH 16-50/3
Art Eintauchpumpe
Zeichnung 750/3900 D000
Drehrichtung siehe Pumpenaufdruck
Spannung 230/400 V; 50 Hz/60 Hz
Strom 11,0/6,3 A
Leistung 3,3 kW
max. Drehzahl 2900 U/min
Pumpleistung 260 l/min bei 3.5 bar

4. Niveausensoren
Typ BES M12MI-POC20B-S04
Art 3 induktive Sensoren
(Min, Vorwarnung, Max)
Zeichnung 750/3900 D000
Funktion Öffner
Spannung 12-30 V DC
Schaltabstand 2 mm
Anschluss M12x1

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 78


Kratzerförderer IKF

5. optische Niveauanzeige
Typ Schwimmeranzeige
Art 2 rote Markierungsringe
Funktion Anzeige (MIN/MAX)
Länge Niveauanzeige 240 mm
Zeichnung 750/3900 D000
Schwimmerstange L= 220 mm
Schwimmerkugel D= 90 mm

6. Spaltsiebkasten
Typ 1 Einheit,
komplett ausbaubar
Spaltweite 150 m

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 79


Kratzerförderer IKF

Auslegungsdaten IKF 770/3300 (912) -


50 Hz
Medium Emulsion, buntmetallneutral
Die Emulsion ist Buntmetall verträglich und führt
weder bei Stahl noch bei Buntmetallen zu Korrosio-
nen. Sie enthält keinen freien Schwefel oder schwe-
felhaltige Ölzusätze.

Bei Einsatz von Schraubenspindel-Pumpen muss


Achtung ! eine Kühlemulsion mit mind. 3% (empfohlen 5%)
Ölanteil auf Mineralölbasis oder aus synthetischen
Kühlschmierstoffen verwendet werden.

Prüfung nach DIN 51759.

Auslegungstyp BlueStar Scheibenmagazinförderer

Viskosität 1 mm2/s

Temperatur 20 - 35°C

Pumpenleistung 1x 3,5 bar, 260 l/min

Bearbeitetes Material Stahl, Leicht-/Buntmetalle, Grauguss, Kunststoffe

Spanmenge 0,3-0,5 l/min

Max. Spanlänge 200 mm

Spaltbreite 150 µm

Anlagenaufstellung ebenerdig, horizontal, ohne Trennstelle

Neigung (Austrag) 60 °

Steuerung über Werkzeugmaschine / Feinfiltriermaschine

Betriebsspannung 230/400 V; 50 Hz

Steuerspannung 24 V DC

Takteinstellung Kratzereinheit 8 Sekunden / ~25 cm (200 cm/min)

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 80


Kratzerförderer IKF

Anlagenbreite 1427 mm
Aufgabebereichbreite 912 mm

Anlagenlänge 3281 mm

Anlagenhöhe 1670 mm

Gewicht ~ 1000 kg

Abbildung 13: Abmessung IKF 770/3300 (912)

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 81


Kratzerförderer IKF

Baugruppenübersicht IKF 770/3300


1. Späneförderer - IKF 770/3300 (912)
Zeichnung 770/3300 D000
Anlagenbreite 1427 mm
Anlagenlänge 3281 mm
Anlagenhöhe 1670 mm
Material Stahl

2. Antriebsmotor
Typ SK 01-63 S/4
Art Getriebemotor
Zeichnung 770/3300 D000
Bauform IP 54
Spannung 230/400 V; 50/60 Hz
Strom 0,8/0,56 A
Leistung 120 W
Drehzahl Getriebe 12.5 U/min
2-stufiges Stirnradgetriebe, Welle 20x40 mm

3. Versorgungspumpe P1
Typ MTH 16-50/3
Art Eintauchpumpe
Zeichnung 770/3300 D000
Drehrichtung siehe Pumpenaufdruck
Spannung 230/400 V; 50 Hz/ 60 Hz
Strom 11.0/6,3 A
Leistung 3,3 kW
max. Drehzahl 2900 U/min
Pumpleistung 260 l/min bei 3,5 bar

4. Niveausensoren
Typ BES M12MI-POC20B-S04
Art 3 induktive Sensoren
(Min, Vorwarnung, Max)
Zeichnung 770/3300 D000
Funktion Öffner
Spannung 12-30 V DC
Schaltabstand 2 mm
Anschluss M12x1

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 82


Kratzerförderer IKF

5. optische Niveauanzeige
Typ Schwimmeranzeige
Art 2 rote Markierungsringe
Funktion Anzeige (MIN/MAX)
Länge Niveauanzeige 240 mm
Zeichnung 770/3300 D000
Schwimmerstange L= 220 mm
Schwimmerkugel D= 90 mm

6. Spaltsiebkasten
Type 1 Einheit,
komplett ausbaubar
Spaltweite 150 µm

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 83


Kratzerförderer IKF

Auslegungsdaten IKF 770/3300 (1207)


- 50 Hz
Medium Emulsion, buntmetallneutral
Die Emulsion ist Buntmetall verträglich und führt
weder bei Stahl noch bei Buntmetallen zu Korrosio-
nen. Sie enthält keinen freien Schwefel oder schwe-
felhaltige Ölzusätze.

Bei Einsatz von Schraubenspindel-Pumpen muss


Achtung ! eine Kühlemulsion mit mind. 3% (empfohlen 5%)
Ölanteil auf Mineralölbasis oder aus synthetischen
Kühlschmierstoffen verwendet werden.

Prüfung nach DIN 51759.

Auslegungstyp BlueStar Scheibenmagazinförderer

Viskosität 1 mm2/s

Temperatur 20 - 35°C

Pumpenleistung 1x 3,5 bar, 260 l/min

Bearbeitetes Material Stahl, Leicht-/Buntmetalle, Grauguss, Kunststoffe

Spanmenge 0,3-0,5 l/min

Max. Spanlänge 200 mm

Spaltbreite 150 µm

Anlagenaufstellung ebenerdig, horizontal, ohne Trennstelle

Neigung (Austrag) 60 °

Steuerung über Werkzeugmaschine / Feinfiltriermaschine

Betriebsspannung 230/400 V; 50 Hz

Steuerspannung 24 V DC

Takteinstellung Kratzereinheit 8 Sekunden / ~25 cm (200 cm/min)

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 84


Kratzerförderer IKF

Anlagenbreite 1722 mm
Aufgabebereichbreite 1207 mm

Anlagenlänge 3281 mm

Anlagenhöhe 1670 mm

Gewicht ~ 1000 kg

Abbildung 14: Abmessung IKF 770/3300 (1207)

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 85


Kratzerförderer IKF

Baugruppenübersicht IKF 770/3300


1. Späneförderer - IKF 770/3300 (1207)
Zeichnung 770/3300 D001
Anlagenbreite 1427 mm
Anlagenlänge 3281 mm
Anlagenhöhe 1670 mm
Material Stahl

2. Antriebsmotor
Typ SK 01-63 S/4
Art Getriebemotor
Zeichnung 770/3300 D001
Bauform IP 54
Spannung 230/400 V; 50/60 Hz
Strom 0,8/0,56 A
Leistung 120 W
Drehzahl Getriebe 12,5 U/min
2-stufiges Stirnradgetriebe, Welle 20x40 mm

3. Versorgungspumpe P1
Typ MTH 16-50/3
Art Eintauchpumpe
Zeichnung 770/3300 D001
Drehrichtung siehe Pumpenaufdruck
Spannung 230/400 V; 50 Hz/ 60 Hz
Strom 11,0/6,3 A
Leistung 3,3 kW
max. Drehzahl 2900 U/min
Pumpleistung 260 l/min bei 3,5 bar

4. Niveausensoren
Typ BES M12MI-POC20B-S04
Art 3 induktive Sensoren
(Min, Vorwarnung, Max)
Zeichnung 770/3300 D001
Funktion Öffner
Spannung 12-30 V DC
Schaltabstand 2 mm
Anschluss M12x1

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 86


Kratzerförderer IKF

5. optische Niveauanzeige
Typ Schwimmeranzeige
Art 2 rote Markierungsringe
Funktion Anzeige (MIN/MAX)
Länge Niveauanzeige 240 mm
Zeichnung 770/3300 D001
Schwimmerstange L= 220 mm
Schwimmerkugel D= 90 mm

6. Spaltsiebkasten
Type 1 Einheit,
komplett ausbaubar
Spaltweite 150 µm

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 87


Kratzerförderer IKF

Auslegungsdaten IKF 770/3300 (912) -


60 Hz
Medium Emulsion, buntmetallneutral
Die Emulsion ist Buntmetall verträglich und führt
weder bei Stahl noch bei Buntmetallen zu Korrosio-
nen. Sie enthält keinen freien Schwefel oder schwe-
felhaltige Ölzusätze.

Bei Einsatz von Schraubenspindel-Pumpen muss


Achtung ! eine Kühlemulsion mit mind. 3% (empfohlen 5%)
Ölanteil auf Mineralölbasis oder aus synthetischen
Kühlschmierstoffen verwendet werden.

Prüfung nach DIN 51759.

Auslegungstyp BlueStar Scheibenmagazinförderer

Viskosität 1 mm2/s

Temperatur 20 - 35°C

Pumpenleistung 1x 4,2 bar, 240 l/min

Bearbeitetes Material Stahl, Leicht-/Buntmetalle, Grauguss, Kunststoffe

Spanmenge 0,3-0,5 l/min

Max. Spanlänge 200 mm

Spaltbreite 150 µm

Anlagenaufstellung ebenerdig, horizontal, ohne Trennstelle

Neigung (Austrag) 60 °

Steuerung über Werkzeugmaschine / Feinfiltriermaschine

Betriebsspannung 400 V; 60 Hz

Steuerspannung 24 V DC

Takteinstellung Kratzereinheit 8 Sekunden / ~25 cm (200 cm/min)

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 88


Kratzerförderer IKF

Anlagenbreite 1427 mm
Aufgabebereichbreite 912 mm

Anlagenlänge 3281 mm

Anlagenhöhe 1670 mm

Gewicht ~ 1000 kg

Abbildung 15: Abmessung IKF 770/3300 (912)

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 89


Kratzerförderer IKF

Baugruppenübersicht IKF 770/3300


1. Späneförderer - IKF 770/3300 (912)
Zeichnung 770/3300 D002
Anlagenbreite 1427 mm
Anlagenlänge 3281 mm
Anlagenhöhe 1670 mm
Material Stahl

2. Antriebsmotor
Typ SK 01-63 S/4
Art Getriebemotor
Zeichnung 770/3300 D002
Bauform IP 54
Spannung 230/400 V; 50/60 Hz
Strom 0,56 A
Leistung 120 W
Drehzahl Getriebe 15 U/min
2-stufiges Stirnradgetriebe, Welle 20x40 mm

3. Versorgungspumpe P1
Typ MTH 16-50/2
Art Eintauchpumpe
Zeichnung 770/3300 D002
Drehrichtung siehe Pumpenaufdruck
Spannung 380-400 V; 60 Hz
Strom 5,34 A
Leistung 3,0 kW
max. Drehzahl 3400 U/min
Pumpleistung 240 l/min bei 4,2 bar

4. Niveausensoren
Typ BES M12MI-POC20B-S04
Art 3 induktive Sensoren
(Min, Vorwarnung, Max)
Zeichnung 770/3300 D002
Funktion Öffner
Spannung 12-30 V DC
Schaltabstand 2 mm
Anschluss M12x1

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 90


Kratzerförderer IKF

5. optische Niveauanzeige
Typ Schwimmeranzeige
Art 2 rote Markierungsringe
Funktion Anzeige (MIN/MAX)
Länge Niveauanzeige 240 mm
Zeichnung 770/3300 D002
Schwimmerstange L= 220 mm
Schwimmerkugel D= 90 mm

6. Spaltsiebkasten
Type 1 Einheit,
komplett ausbaubar
Spaltweite 150 µm

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 91


Kratzerförderer IKF

Auslegungsdaten IKF 770/4200 - 50 Hz


Medium Emulsion, buntmetallneutral
Die Emulsion ist Buntmetall verträglich und führt
weder bei Stahl noch bei Buntmetallen zu Korrosio-
nen. Sie enthält keinen freien Schwefel oder schwe-
felhaltige Ölzusätze.

Bei Einsatz von Schraubenspindel-Pumpen muss


Achtung ! eine Kühlemulsion mit mind. 3% (empfohlen 5%)
Ölanteil auf Mineralölbasis oder aus synthetischen
Kühlschmierstoffen verwendet werden.

Prüfung nach DIN 51759.

Auslegungstyp BlueStar Flächenmagazinförderer

Viskosität 1 mm2/s

Temperatur 20 - 35°C

Pumpenleistung 1x 3,5 bar, 260 l/min

Bearbeitetes Material Stahl, Leicht-/Buntmetalle, Grauguss, Kunststoffe

Spanmenge 0,3-0,5 l/min

Max. Spanlänge 200 mm

Spaltbreite 150 µm

Anlagenaufstellung ebenerdig, horizontal, ohne Trennstelle

Neigung (Austrag) 60 °

Steuerung über Werkzeugmaschine / Feinfiltriermaschine

Betriebsspannung 230/400 V; 50 Hz

Steuerspannung 24 V DC

Takteinstellung Kratzereinheit 8 Sekunden / ~25 cm (200 cm/min)

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 92


Kratzerförderer IKF

Anlagenbreite 1427 mm
Aufgabebereichbreite 912 mm

Anlagenlänge 4181 mm

Anlagenhöhe 1670 mm

Gewicht ~ 1200 kg

Abbildung 16: Abmessung IKF 770/4200 (912)

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 93


Kratzerförderer IKF

Baugruppenübersicht IKF 770/4200


1. Späneförderer - IKF 770/4200
Zeichnung 770/4200 D000
Anlagenbreite 1427 mm
Anlagenlänge 4181 mm
Anlagenhöhe 1670 mm
Material Stahl

2. Antriebsmotor
Typ SK 01-63 S/4
Art Getriebemotor
Zeichnung 770/4200 D000
Bauform IP 54
Spannung 230/400 V; 50/60 Hz
Strom 0,8/0,56 A
Leistung 120 W
Drehzahl Getriebe 12,5 U/min
2-stufiges Stirnradgetriebe, Welle 20x40 mm

3. Versorgungspumpe P1
Typ MTH 16-50/3
Art Eintauchpumpe
Zeichnung 770/4200 D000
Drehrichtung siehe Pumpenaufdruck
Spannung 230/400 V; 50 Hz/ 60 Hz
Strom 11,0/6,3 A
Leistung 3,3 kW
max. Drehzahl 2900 U/min
Pumpleistung 260 l/min bei 3,5 bar

4. Niveausensoren
Typ BES M12MI-POC20B-S04
Art 3 induktive Sensoren
(Min, Vorwarnung, Max)
Zeichnung 770/4200 D000
Funktion Öffner
Spannung 12-30 V DC
Schaltabstand 2 mm
Anschluss M12x1

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 94


Kratzerförderer IKF

5. optische Niveauanzeige
Typ Schwimmeranzeige
Art 2 rote Markierungsringe
Funktion Anzeige (MIN/MAX)
Länge Niveauanzeige 240 mm
Zeichnung 770/4200 D000
Schwimmerstange L= 220 mm
Schwimmerkugel D= 90 mm

6. Spaltsiebkasten
Type 1 Einheit, 400x1000 mm
komplett ausbaubar
Spaltweite 150 µm

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05 95


Kratzerförderer IKF

Wartungsplan
Folgende Wartungszyklen sollten, neben den im
Kapitel Wartung und Instandhaltung genannten
Kontrollen, unbedingt eingehalten werden, um die
einwandfreie Funktion der Anlage zu gewährleisten:

Wöchentlich Überprüfen der Niveauüberwachung

(Abh. vom Verschmutzungsgrad) Kontrolle des Reintankbodens auf Späne und


Schlämme

Halbjährlich Kontrolle der Kettenräder auf Verschleiß

Kontrolle der Antriebs- und Kratzerketten auf Ket-


tenspannung

Abschmieren der Lager der Antriebswelle

Spaltsieb kontrollieren und ggf. reinigen oder wech-


seln

Jährlich Führungsschienen der Kratzerkette prüfen

8000 h Betrieb / Fettfüllung des Stirnradgetriebemotors


max. 2-3 Jahre

Bei Störungen außerhalb der Wartungszyklen, wird


empfohlen, die Wartungspunkte zusätzlich zu kon-
trollieren.
Vor allem bei Verschmutzungen in der gefilterten
Flüssigkeit oder bei Überlauf der Anlage muss unbe-
dingt das Spaltsieb kontrolliert und ggf. gereinigt
werden!

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

Serviceadresse und Kontakt


Bei dauerhaft auftretenden Störungen setzen Sie
sich bitte mit der Service-Abteilung der Firma
Interlit Joistgen GmbH in Verbindung.

: 02203 / 6993 – 18

Niederkasseler Str. 7
Joistgen GmbH 51147 Köln

Postfach 900 728


51117 Köln

Halten Sie dazu bitte folgende Angaben der Anlage


bereit:

• Genaue Typ-Bezeichnung

• Kommissions-Nr.

• Ident-Nr (falls vorhanden)

Diese Angaben finden Sie auf dem Deckblatt dieser


Bedienungsanleitung bzw. auf dem Maschinen-
schild.

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Kratzerförderer IKF

Anhang A - IKF 750/3600 (50 Hz)

A-1 Ersatzteilliste

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Zeichnungs-Nr.: 750/3600 D000

Ersatzteilliste-Nr.: 750/3600 ST000


Joistgen GmbH
IKF 750/3600
Ident-Nr. Ersatzteil /
Pos. Artikelbezeichnung Stück Kenngröße und Typ Bemerkung
Interlit Verschleiß
Antrieb Kettenförderer
2 Getriebemotor 1 SK 01N-63 S/4 30220 Leistung: 120 W E
Spannung: 230/400 V, 50 Hz
Stromaufnahme: 0,8/0,56 A
mit 2-stufigem Stirnradgetriebe
Welle: 20x40 mm
Drehzahl: 12.5 U/min
Drehmoment: ~ 90 Nm
Farbe: RAL 9005 leichte Struktur
Kettenrad - Motor 1 10B-1; Z=13 50312 5/8"x3/8" V
Kettenrad - Welle 1 10B-1; Z=32 50311 5/8"x3/8" V
Antriebskette 1 10B-1; L=57 Glieder = 905 mm 50573 5/8"x3/8" V
Kettenschloss ganz 1 10B-1 50586 5/8"x3/8" V
Kettenschloss halb 1 10B-1 50587 5/8"x3/8" V
Lager 2 UCF 206 50269 V
Kettenrad 2 C2062H; Z=12 50313 V
Antriebswelle 1 St 37; D=30mm; L=902mm 900237 E

Baugruppe Kratzerkette komplett C2062H 900235 V


Kette 1 C2062H; L= 2x 237 Glieder 50473 V
Kettenschloss ganz 2 C2062H 50486 V
Kratzerwinkel 30 L40x40x4x688lg V
Messing-Bürste komplett 8 25/50PHB; L=684mm gebohrt 900231 684 mm V
Bürstenleiste 8 6A-25;25/50;010; 684 PHB 124430 684 mm V
Stahl-Bürste komplett 2 25/50STD; L=684mm gebohrt 900230 684 mm V
Bürstenleiste 2 6A-25;25/50;030; 684 STD 124431 684 mm V

Spaltsieb
15 Spaltsiebkasten 1 mit Spaltsieb 900233 LxB= 400x1000 mm E
Spaltsieb 1 Spaltweite= 0.150 mm 121804 LxB= 360x690 mm E

Seite 1 von 2
Zeichnungs-Nr.: 750/3600 D000

Ersatzteilliste-Nr.: 750/3600 ST000


Joistgen GmbH
IKF 750/3600
Ident-Nr. Ersatzteil /
Pos. Artikelbezeichnung Stück Kenngröße und Typ Bemerkung
Interlit Verschleiß

Füllstandsanzeige, Schwimmer
3 Magnetschalter 3 BES M12MI-POC20B-S04 5037008 Öffner, Stecker M12 E
Schwimmerkugel 1 mit Schraube M6x15 127540 E
Optische Füllstandsanzeige
13 Füllstandsanzeige 1 L=240 mm, 2 rote Ringe 900241 E
Acryl-Rohr ohne Deckel 1 D/d= 38/32 mm; L= 240 mm 900238 2x roter Markierungsring E
Schwimmerkugel 1 D=90mm 20283 E
Versorgungspumpe
1 Pumpe 1 MTH 16-50/3 224720 Drehstrommotor: 3,3 kW E
Spannung: 230/400 V, 50 Hz
Strom: 11,0/6,3 A
Betriebspunkt: 260 l/min bei 3,5 bar
Drehzahl: 2900 U/min
Farbe: RAL 9005
Eintauchtiefe: 266 mm

Seite 2 von 2
Kratzerförderer IKF

A-2 Ersatzteile-Übersicht

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

A-3 Elektro-Plan

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

A-4 Niveaueinstellungen
In nachstehende Tabelle können Sie die für den
Schmutztank des Interlit Späneförderers IKF
vorgenommenen Niveaueinstellungen und -
funktionen notieren.

Füllhöhe
Schmutztank Funktion
(mm)

Sensor 1

Sensor 2

Sensor 3

Abstand 4

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

A-5 Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Getriebemotor
SK 01 -63 S/4

Betriebs- und Wartungsanleitung

Niederkasseler Str. 7 • 51147 Köln


Postfach 900 728 • 51117 Köln
Joistgen GmbH Tel.: 02203 / 69 93 0 • Fax: 02203 /
69 93 29
Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Kratzerförderer IKF

A-6 Versorgungspumpen

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


BEDIENUNGS- UND WARTUNGSANLEITUNG

Mehrstufige normale
Eintauchkreiselpumpe
MTH 16-50

Niederkasseler Str. 7 • 51147 Köln


Postfach 900 728 • 51117 Köln
Joistgen GmbH Tel.: 02203 / 69 93 18 • Fax: 02203 / 69 93 29
Beschreibung
MTH 16-50/3

Normalsaugende, mehrstufige Eintauchkreiselpumpe für vertikalen


und horizontalen Behältereinbau mit 3-phasigen direkt-gekuppeltem
Motor.

Die Pumpe besitzt folgende Eigenschaften:


- Einbaulänge gemäß DIN 5440
- Laufräder, Zwischenkammern und Vielnutwelle aus
Nichtrostender Stahl
- Gleitring-Wellenabdichtung gemäß DIN 24960

Fördermedium:
Minimale Medientemperatur : 0 °C
Maximale Medientemperatur : 90 °C

Technische Daten:
Nennförderstrom: 16 m³/h
Nennförderhöhe: 29 m
Art der Wellenabdichtung: AUUV

Werkstoffe:
Werkstoff des Pumpengehäuses:Grauguß
Werkstoff des Laufrades: Nichtrostender Stahl
1.4301 DIN W.-Nr.

Installation:
Max. Umgebungstemperatur: 40 °C
Max. Betriebsdruck: 25 bar
Max. Druck bei vorg. Temp.: /90 bardgC
Anschluß druckseitig: Rp 1 1/4

Elektrische Daten:
Leistungsaufnahme (P1): 3373 WP1
Netzfrequenz: 50 Hz
Nennspannung: 3 x 220-240D/380-415Y V
Nennstrom: 11,0-6,30 A
Schutzklasse (IEC 34-5): IP54
Isolationsklasse (IEC 85): F

Sonstiges:
Nettogewicht: 39.2 kg

1/6
MTH 16-50/3
H MTH 16-50/3
(m)

50

40

30

20

10

0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Q(m³/h)
P1
(kW)

2.5

1.5

0.5

4/6
MTH 16-50/3

122 110

178
294

22
645

141

40

210

ø180

200

4 X ø9
4 X M8 X 25

RP 1 1/4

ø210

Hinweis: Alle Einheiten in [mm] soweit nicht anders bezeichnet.

5/6
MTH 16-50/3

RELAY
RELAY

TO AMPLIFIER
TO AMPLIFIER

+T
+T

L1
L1

+T
+T

L2
L2
L3

L3
+T
+T

IEC TP211 THERMALLY PROTECTED WHEN THE THERMISTORS ARE


CONNECTED TO AMPLIFIER RELAY FOR CONTROL OF MAIN SUPPLY
THERMISTORS PTC ACCORDING TO DIN 44082

6/6
Kratzerförderer IKF

A-7 Niveausensoren

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Induktive Sensoren

BES M12MI-POC40B-S04G
M12
Sn = 4 mm
DC 3-Draht
bündig einbaubar

Allgemeine Daten

Einbauart bündig einbaubar

Nennschaltabstand Sn mm 4,0

gesicherter Schaltabstand Sa mm 0...3.2

Wiederholgenauigkeit % <= 5

Hysterese % <= 15

Anzeige Schaltelement ein Ja

Umgebungstemperatur °C -25...+70

Verschmutzungsgrad 3

Einteilung nach EN60947-5-2 I1A12AP2

Mechanische Daten

Bauform in mm M12

Abmessung BxHxT oder DxT mm M12x1 x 65

Gehäusematerial CuZn vernickelt

Material der aktiven Fläche LCP

Schutzart 68 nach BWN Pr 20

Anschlußart Stecker S4

Elektrische Daten
Stromart DC
Verdrahtungsart 3-Draht
Schaltfunktion Öffner
Ausgangsschaltung PNP
Bemessungsbetriebsspannung V 24 DC
Bemessungsbetriebsstrom mA 200
Betriebsspannung V 12...30 DC
Restwelligkeit % <= 15

Schaltfrequenz Hz 300

Gebrauchskategorie DC 13 Leerlaufstrom mA <= 15

Reststrom µA <= 20

Weitere Informationen: Spannungsabfall V <= 2.5

Einbauhinweise 825357 Kurzschlußschutz ja

Verpolschutz ja

Wenn nicht anders angegeben,


Werte nach IEC 60947-5-2 (DIN EN60947-5-2)
Änderungen vorbehalten

Balluff GmbH EMV


Postfach 1160
73761 Neuhausen
Telefon (07158) 173-0 ESD/RFI/Burst/IVW 4/3/4/3
Telefax (07158) 5010 Emission Gr.1, Kl.B

14.06.2002 / Online-
Produktinformation
Kratzerförderer IKF

Anhang B - IKF 750/3900 (50 Hz)

B-1 Ersatzteilliste

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Zeichnungs-Nr.: 750/3900 D000

Ersatzteilliste-Nr.: 750/3900 ST000


Joistgen GmbH
IKF 750/3900
Ident-Nr. Ersatzteil /
Pos. Artikelbezeichnung Stück Kenngröße und Typ Bemerkung
Interlit Verschleiß
Antrieb Kettenförderer
2 Getriebemotor 1 SK 01N-63 S/4 30220 Leistung: 120 W E
Spannung: 230/400 V, 50 Hz
Stromaufnahme: 0,8/0,56 A
mit 2-stufigem Stirnradgetriebe
Welle: 20x40 mm
Drehzahl: 12.5 U/min
Drehmoment: ~ 90 Nm
Farbe: RAL 9005 leichte Struktur
Kettenrad - Motor 1 10B-1; Z=13 50312 5/8"x3/8" V
Kettenrad - Welle 1 10B-1; Z=32 50311 5/8"x3/8" V
Antriebskette 1 10B-1; L=54 Glieder 50573 5/8"x3/8" V
Kettenschloss ganz 1 10B-1 50586 5/8"x3/8" V
Kettenschloss halb 1 10B-1 50587 5/8"x3/8" V
Lager 2 UCF 206 50269 V
Kettenrad 2 C2062H; Z=12 50313 V
Antriebswelle 1 St 37; D=30mm; L=902mm E

Baugruppe Kratzerkette komplett C2062H


Kette 1 C2062H; L= 2x 203 Glieder 50473 V
Kettenschloss ganz 2 C2062H 50486 V
Kratzerwinkel 26 L40x40x4x688lg V
Bürstenleiste 6 6A-25;25/50;010; 684 PHB 124412 684 mm V
Bürstenleiste 2 6A-25;25/50;030; 684 STD 124441 684 mm V
Spaltsieb
Spaltsiebkasten 1 Spaltweite= 0.150 mm 121805 E
Füllstandsanzeige, Schwimmer
3 Magnetschalter 3 BES M12MI-POC20B-S04 5037008 Öffner, Stecker M12 E
Schaltabstand 2mm
Schwimmerkugel 1 mit Schraube M6x15 127540 E

Seite 1 von 2
Zeichnungs-Nr.: 750/3900 D000

Ersatzteilliste-Nr.: 750/3900 ST000


Joistgen GmbH
IKF 750/3900
Ident-Nr. Ersatzteil /
Pos. Artikelbezeichnung Stück Kenngröße und Typ Bemerkung
Interlit Verschleiß
Füllstandsanzeige, optische
15 Acryl-Rohr 1 D/d= 38/32 mm; L=240 2x roter Markierungsring E
Schwimmerstange 1 D= 12 mm; L= 220 mm E
Schwimmerkugel 1 D=90mm 20283 E
Versorgungspumpe
1 Pumpe 1 MTH 16-50/3 224720 Drehstrommotor: 3,3 kW E
Spannung: 230/400 V, 50/60 Hz
Strom: 11,0/6,3 A
Betriebspunkt: 260 l/min bei 3,5 bar
Drehzahl: 2900 U/min
Farbe: RAL 9005
Eintauchtiefe: 266 mm

Seite 2 von 2
Kratzerförderer IKF

B-2 Ersatzteile-Übersicht

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

B-3 Elektro-Plan

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

B-4 Niveaueinstellungen
In nachstehende Tabelle können Sie die für den
Schmutztank des Interlit Späneförderers IKF
vorgenommenen Niveaueinstellungen und -
funktionen notieren.

Füllhöhe
Schmutztank Funktion
(mm)

Sensor 1

Sensor 2

Sensor 3

Abstand 4

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

B-5 Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Getriebemotor
SK 01 -63 S/4

Betriebs- und Wartungsanleitung

Niederkasseler Str. 7 • 51147 Köln


Postfach 900 728 • 51117 Köln
Joistgen GmbH Tel.: 02203 / 69 93 0 • Fax: 02203 /
69 93 29
Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Kratzerförderer IKF

B-6 Versorgungspumpen

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


BEDIENUNGS- UND WARTUNGSANLEITUNG

Mehrstufige normale
Eintauchkreiselpumpe
MTH 16-50

Niederkasseler Str. 7 • 51147 Köln


Postfach 900 728 • 51117 Köln
Joistgen GmbH Tel.: 02203 / 69 93 18 • Fax: 02203 / 69 93 29
Beschreibung
MTH 16-50/3

Normalsaugende, mehrstufige Eintauchkreiselpumpe für vertikalen


und horizontalen Behältereinbau mit 3-phasigen direkt-gekuppeltem
Motor.

Die Pumpe besitzt folgende Eigenschaften:


- Einbaulänge gemäß DIN 5440
- Laufräder, Zwischenkammern und Vielnutwelle aus
Nichtrostender Stahl
- Gleitring-Wellenabdichtung gemäß DIN 24960

Fördermedium:
Minimale Medientemperatur : 0 °C
Maximale Medientemperatur : 90 °C

Technische Daten:
Nennförderstrom: 16 m³/h
Nennförderhöhe: 29 m
Art der Wellenabdichtung: AUUV

Werkstoffe:
Werkstoff des Pumpengehäuses:Grauguß
Werkstoff des Laufrades: Nichtrostender Stahl
1.4301 DIN W.-Nr.

Installation:
Max. Umgebungstemperatur: 40 °C
Max. Betriebsdruck: 25 bar
Max. Druck bei vorg. Temp.: /90 bardgC
Anschluß druckseitig: Rp 1 1/4

Elektrische Daten:
Leistungsaufnahme (P1): 3373 WP1
Netzfrequenz: 50 Hz
Nennspannung: 3 x 220-240D/380-415Y V
Nennstrom: 11,0-6,30 A
Schutzklasse (IEC 34-5): IP54
Isolationsklasse (IEC 85): F

Sonstiges:
Nettogewicht: 39.2 kg

1/6
MTH 16-50/3
H MTH 16-50/3
(m)

50

40

30

20

10

0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Q(m³/h)
P1
(kW)

2.5

1.5

0.5

4/6
MTH 16-50/3

122 110

178
294

22
645

141

40

210

ø180

200

4 X ø9
4 X M8 X 25

RP 1 1/4

ø210

Hinweis: Alle Einheiten in [mm] soweit nicht anders bezeichnet.

5/6
MTH 16-50/3

RELAY
RELAY

TO AMPLIFIER
TO AMPLIFIER

+T
+T

L1
L1

+T
+T

L2
L2
L3

L3
+T
+T

IEC TP211 THERMALLY PROTECTED WHEN THE THERMISTORS ARE


CONNECTED TO AMPLIFIER RELAY FOR CONTROL OF MAIN SUPPLY
THERMISTORS PTC ACCORDING TO DIN 44082

6/6
Kratzerförderer IKF

B-7 Niveausensoren

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Induktive Sensoren

BES M12MI-POC40B-S04G
M12
Sn = 4 mm
DC 3-Draht
bündig einbaubar

Allgemeine Daten

Einbauart bündig einbaubar

Nennschaltabstand Sn mm 4,0

gesicherter Schaltabstand Sa mm 0...3.2

Wiederholgenauigkeit % <= 5

Hysterese % <= 15

Anzeige Schaltelement ein Ja

Umgebungstemperatur °C -25...+70

Verschmutzungsgrad 3

Einteilung nach EN60947-5-2 I1A12AP2

Mechanische Daten

Bauform in mm M12

Abmessung BxHxT oder DxT mm M12x1 x 65

Gehäusematerial CuZn vernickelt

Material der aktiven Fläche LCP

Schutzart 68 nach BWN Pr 20

Anschlußart Stecker S4

Elektrische Daten
Stromart DC
Verdrahtungsart 3-Draht
Schaltfunktion Öffner
Ausgangsschaltung PNP
Bemessungsbetriebsspannung V 24 DC
Bemessungsbetriebsstrom mA 200
Betriebsspannung V 12...30 DC
Restwelligkeit % <= 15

Schaltfrequenz Hz 300

Gebrauchskategorie DC 13 Leerlaufstrom mA <= 15

Reststrom µA <= 20

Weitere Informationen: Spannungsabfall V <= 2.5

Einbauhinweise 825357 Kurzschlußschutz ja

Verpolschutz ja

Wenn nicht anders angegeben,


Werte nach IEC 60947-5-2 (DIN EN60947-5-2)
Änderungen vorbehalten

Balluff GmbH EMV


Postfach 1160
73761 Neuhausen
Telefon (07158) 173-0 ESD/RFI/Burst/IVW 4/3/4/3
Telefax (07158) 5010 Emission Gr.1, Kl.B

14.06.2002 / Online-
Produktinformation
Kratzerförderer IKF

Anhang C - IKF 770/3300 (50 Hz)

C-1 Ersatzteilliste

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Zeichnungs-Nr.: 770/3300 D000

Ersatzteilliste-Nr.: 770/3300 ST000


Joistgen GmbH
IKF 770/3300 (912)
Ident-Nr. Ersatzteil /
Pos. Artikelbezeichnung Stück Kenngröße und Typ Bemerkung
Interlit Verschleiß
Antrieb Kettenförderer
2 Getriebemotor 1 SK 01N-63 S/4 30220 Leistung: 120 W E
Spannung: 230/400 V, 50 Hz
Stromaufnahme: 0,8/0,56 A
mit 2-stufigem Stirnradgetriebe
Welle: 20x40 mm
Drehzahl: 12,5 U/min
Drehmoment: ~ 90 Nm
Farbe: RAL 9005 leichte Struktur
Kettenrad - Motor 1 10B-1; Z=13 50312 5/8"x3/8" V
Kettenrad - Welle 1 10B-1; Z=32 50311 5/8"x3/8" V
Antriebskette 1 10B-1; L=57 Glieder = 905 mm 50573 5/8"x3/8" V
Kettenschloss ganz 1 10B-1 50586 5/8"x3/8" V
Kettenschloss halb 1 10B-1 50587 5/8"x3/8" V
Lager 2 UCF 206 50269 V
Kettenrad 2 C2062H; Z=12 50313 V
Antriebswelle 1 St 37; D=30mm; L=902mm 900237 E

Baugruppe Kratzerkette komplett C2062H 900232 V


Kette 1 C2062H; L= 2x 203 Glieder 50473 V
Kettenschloss ganz 2 C2062H 50486 V
Kratzerwinkel 26 L40x40x4x688lg V
Messing-Bürste komplett 6 25/50PHB; L=684 mm, gebohrt 900231 V
Bürstenleiste 6 6A-25;25/50;010; 684 PHB 124412 L= 684 mm V
Stahl-Bürste komplett 2 25/50STD; L=684 mm, gebohrt 900230 V
Bürstenleiste 2 6A-25;25/50;030; 684 STD 124441 L= 684 mm V
Spaltsieb
16 Spaltsiebkasten 1 mit Spaltsieb 900234 LxB: 400x1000 mm E
Spaltsieb 1 Spaltweite= 0.150 mm 121804 LxB: 360x960 mm E

Seite 1 von 2
Zeichnungs-Nr.: 770/3300 D000

Ersatzteilliste-Nr.: 770/3300 ST000


Joistgen GmbH
IKF 770/3300 (912)
Ident-Nr. Ersatzteil /
Pos. Artikelbezeichnung Stück Kenngröße und Typ Bemerkung
Interlit Verschleiß
Füllstandsanzeige, Schwimmer
3 Magnetschalter 3 BES M12MI-POC20B-S04 5037008 Öffner, Stecker M12 E
Schaltabstand 2mm
Schwimmerkugel 1 mit Schraube M6x15 127540 E
Füllstandsanzeige, optische L= 240 mm 900241
15 Acryl-Rohr 1 D/d= 38/32 mm; L=240 mm 900238 2x roter Markierungsring E
Schwimmerstange 1 D= 12 mm; L= 220 mm 901012 E
Schwimmerkugel 1 D=90mm 20283 E
Versorgungspumpe
1 Pumpe 1 MTH 16-50/3 224720 Drehstrommotor: 3,3 kW E
Spannung: 230/400 V, 50/60 Hz
Strom: 11,0/6,3 A
Betriebspunkt: 260 l/min bei 3,5 bar
Drehzahl: 2900 U/min
Farbe: RAL 9005
Eintauchtiefe: 266 mm

Seite 2 von 2
Zeichnungs-Nr.: 770/3300 D001

Ersatzteilliste-Nr.: 770/3300 ST001


Joistgen GmbH
IKF 770/3300 (1207)
Ident-Nr. Ersatzteil /
Pos. Artikelbezeichnung Stück Kenngröße und Typ Bemerkung
Interlit Verschleiß
Antrieb Kettenförderer
2 Getriebemotor 1 SK 01-63 S/4 30220 Leistung: 120 W E
Spannung: 230/400 V, 50 Hz
Stromaufnahme: 0,8/0,5 A
mit 2-stufigem Stirnradgetriebe
Welle: 20x40 mm
Drehzahl: 12,5 U/min
Drehmoment: ~ 90 Nm
Farbe: RAL 9005 leichte Struktur
Kettenrad - Motor 1 10B-1; Z=13 50312 5/8"x3/8" V
Kettenrad - Welle 1 10B-1; Z=32 50311 5/8"x3/8" V
Antriebskette 1 10B-1; L=57 Glieder 50573 5/8"x3/8"; L=905 mm V
Kettenschloss ganz 1 10B-1 50586 5/8"x3/8" V
Kettenschloss halb 1 10B-1 50587 5/8"x3/8" V
Lager 2 UCF 206 50269 V
Kettenrad 2 C2062H; Z=12 50313 V
Antriebswelle 1 St 37; D=30mm; L=902mm 900237 E
Baugruppe Kratzerkette komplett C2062H
Kette 1 C2062H; L= 2x 203 Glieder 50473 V
Kettenschloss ganz 2 C2062H 50486 V
Kratzerwinkel 26 L40x40x4x688lg V
Bürstenleiste 6 6A-25;25/50;010; 684 PHB 124430 684 mm V
Bürstenleiste 2 6A-25;25/50;030; 684 STD 124431 684 mm V
Spaltsieb
16 Spaltsiebkasten 1 Spaltweite= 0.150 mm 121804 L x B: 360 x 690 mm E
Füllstandsanzeige, Schwimmer
3 Magnetschalter 3 BES M12MI-POC20B-S04 5037008 Öffner, Stecker M12 E
Schaltabstand 2mm
Schwimmerkugel 1 mit Schraube M6x15 127540 E

Seite 1 von 2
Zeichnungs-Nr.: 770/3300 D001

Ersatzteilliste-Nr.: 770/3300 ST001


Joistgen GmbH
IKF 770/3300 (1207)
Ident-Nr. Ersatzteil /
Pos. Artikelbezeichnung Stück Kenngröße und Typ Bemerkung
Interlit Verschleiß
Füllstandsanzeige, optische
15 Acryl-Rohr 1 D/d= 38/32 mm; L=240 2x roter Markierungsring E
Schwimmerstange 1 D= 12 mm; L= 220 mm E
Schwimmerkugel 1 D=90mm 20283 E
Versorgungspumpe
1 Pumpe 1 MTH 16-50/3 224720 Drehstrommotor: 3,3 kW E
Spannung: 230/400 V, 50/60 Hz
Strom: 11,0/6,3 A
Betriebspunkt: 260 l/min bei 3,5 bar
Drehzahl: 2900 U/min
Farbe: RAL 9005
Eintauchtiefe: 266 mm

Seite 2 von 2
Kratzerförderer IKF

C-2 Ersatzteile-Übersicht

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

C-3 Elektro-Plan

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

C-4 Niveaueinstellungen
In nachstehende Tabelle können Sie die für den
Schmutztank des Interlit Späneförderers IKF
vorgenommenen Niveaueinstellungen und -
funktionen notieren.

Füllhöhe
Schmutztank Funktion
(mm)

Sensor 1

Sensor 2

Sensor 3

Abstand 4

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

C-5 Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Getriebemotor
SK 01 -63 S/4

Betriebs- und Wartungsanleitung

Niederkasseler Str. 7 • 51147 Köln


Postfach 900 728 • 51117 Köln
Joistgen GmbH Tel.: 02203 / 69 93 0 • Fax: 02203 /
69 93 29
Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Kratzerförderer IKF

C-6 Versorgungspumpen

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


BEDIENUNGS- UND WARTUNGSANLEITUNG

Mehrstufige normale
Eintauchkreiselpumpe
MTH 16-50

Niederkasseler Str. 7 • 51147 Köln


Postfach 900 728 • 51117 Köln
Joistgen GmbH Tel.: 02203 / 69 93 18 • Fax: 02203 / 69 93 29
Beschreibung
MTH 16-50/3

Normalsaugende, mehrstufige Eintauchkreiselpumpe für vertikalen


und horizontalen Behältereinbau mit 3-phasigen direkt-gekuppeltem
Motor.

Die Pumpe besitzt folgende Eigenschaften:


- Einbaulänge gemäß DIN 5440
- Laufräder, Zwischenkammern und Vielnutwelle aus
Nichtrostender Stahl
- Gleitring-Wellenabdichtung gemäß DIN 24960

Fördermedium:
Minimale Medientemperatur : 0 °C
Maximale Medientemperatur : 90 °C

Technische Daten:
Nennförderstrom: 16 m³/h
Nennförderhöhe: 29 m
Art der Wellenabdichtung: AUUV

Werkstoffe:
Werkstoff des Pumpengehäuses:Grauguß
Werkstoff des Laufrades: Nichtrostender Stahl
1.4301 DIN W.-Nr.

Installation:
Max. Umgebungstemperatur: 40 °C
Max. Betriebsdruck: 25 bar
Max. Druck bei vorg. Temp.: /90 bardgC
Anschluß druckseitig: Rp 1 1/4

Elektrische Daten:
Leistungsaufnahme (P1): 3373 WP1
Netzfrequenz: 50 Hz
Nennspannung: 3 x 220-240D/380-415Y V
Nennstrom: 11,0-6,30 A
Schutzklasse (IEC 34-5): IP54
Isolationsklasse (IEC 85): F

Sonstiges:
Nettogewicht: 39.2 kg

1/6
MTH 16-50/3
H MTH 16-50/3
(m)

50

40

30

20

10

0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Q(m³/h)
P1
(kW)

2.5

1.5

0.5

4/6
MTH 16-50/3

122 110

178
294

22
645

141

40

210

ø180

200

4 X ø9
4 X M8 X 25

RP 1 1/4

ø210

Hinweis: Alle Einheiten in [mm] soweit nicht anders bezeichnet.

5/6
MTH 16-50/3

RELAY
RELAY

TO AMPLIFIER
TO AMPLIFIER

+T
+T

L1
L1

+T
+T

L2
L2
L3

L3
+T
+T

IEC TP211 THERMALLY PROTECTED WHEN THE THERMISTORS ARE


CONNECTED TO AMPLIFIER RELAY FOR CONTROL OF MAIN SUPPLY
THERMISTORS PTC ACCORDING TO DIN 44082

6/6
Kratzerförderer IKF

C-7 Niveausensoren

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Induktive Sensoren

BES M12MI-POC40B-S04G
M12
Sn = 4 mm
DC 3-Draht
bündig einbaubar

Allgemeine Daten

Einbauart bündig einbaubar

Nennschaltabstand Sn mm 4,0

gesicherter Schaltabstand Sa mm 0...3.2

Wiederholgenauigkeit % <= 5

Hysterese % <= 15

Anzeige Schaltelement ein Ja

Umgebungstemperatur °C -25...+70

Verschmutzungsgrad 3

Einteilung nach EN60947-5-2 I1A12AP2

Mechanische Daten

Bauform in mm M12

Abmessung BxHxT oder DxT mm M12x1 x 65

Gehäusematerial CuZn vernickelt

Material der aktiven Fläche LCP

Schutzart 68 nach BWN Pr 20

Anschlußart Stecker S4

Elektrische Daten
Stromart DC
Verdrahtungsart 3-Draht
Schaltfunktion Öffner
Ausgangsschaltung PNP
Bemessungsbetriebsspannung V 24 DC
Bemessungsbetriebsstrom mA 200
Betriebsspannung V 12...30 DC
Restwelligkeit % <= 15

Schaltfrequenz Hz 300

Gebrauchskategorie DC 13 Leerlaufstrom mA <= 15

Reststrom µA <= 20

Weitere Informationen: Spannungsabfall V <= 2.5

Einbauhinweise 825357 Kurzschlußschutz ja

Verpolschutz ja

Wenn nicht anders angegeben,


Werte nach IEC 60947-5-2 (DIN EN60947-5-2)
Änderungen vorbehalten

Balluff GmbH EMV


Postfach 1160
73761 Neuhausen
Telefon (07158) 173-0 ESD/RFI/Burst/IVW 4/3/4/3
Telefax (07158) 5010 Emission Gr.1, Kl.B

14.06.2002 / Online-
Produktinformation
Kratzerförderer IKF

Anhang D - IKF 770/3300 (60 Hz)

D-1 Ersatzteilliste

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Zeichnungs-Nr.: 770/3300 D002

Ersatzteilliste-Nr.: 770/3300 ST002


Joistgen GmbH
IKF 770/3300 (912) - 60 Hz
Ident-Nr. Ersatzteil /
Pos. Artikelbezeichnung Stück Kenngröße und Typ Bemerkung
Interlit Verschleiß
Antrieb Kettenförderer
2 Getriebemotor 1 SK 01N-63 S/4 30220 Leistung: 120 W E
Spannung: 230/400 V, 50/60 Hz
Stromaufnahme: 0.56 A
Farbe: RAL 9005 leichte Struktur
mit 2-stufigem Stirnradgetriebe
Drehzahl: 15 U/min
Drehmoment: ~75 Nm
Kettenrad - Motor 1 10B-1; Z=13 50312 5/8"x3/8" V
Kettenrad - Welle 1 10B-1; Z=32 50311 5/8"x3/8" V
Antriebskette 1 10B-1; L=54 Glieder 50573 5/8"x3/8" V
Kettenschloss ganz 1 10B-1 50586 5/8"x3/8" V
Kettenschloss halb 1 10B-1 50587 5/8"x3/8" V
Lager 2 UCF 206 50269 V
Kettenrad 2 C2062H; Z=12 50313 V
Antriebswelle 1 St 37; D=30mm; L=902mm E
Baugruppe Kratzerkette komplett C2062H
Kette 1 C2062H; L= 2x 203 Glieder 50473 V
Kettenschloss ganz 2 C2062H 50486 V
Kratzerwinkel 26 L40x40x4x688lg V
Bürstenleiste 6 6A-25;25/50;010; 684 PHB 124412 684 mm V
Bürstenleiste 2 6A-25;25/50;030; 684 STD 124441 684 mm V
Spaltsieb
16 Spaltsiebkasten 1 Spaltweite= 0.150 mm 121804 E
Füllstandsanzeige, Schwimmer
3 Magnetschalter 3 BES M12MI-POC20B-S04 5037008 Öffner, Stecker M12 E
Schaltabstand 2mm
Schwimmerkugel 1 D=90mm 20283 E

Seite 1 von 2
Zeichnungs-Nr.: 770/3300 D002

Ersatzteilliste-Nr.: 770/3300 ST002


Joistgen GmbH
IKF 770/3300 (912) - 60 Hz
Ident-Nr. Ersatzteil /
Pos. Artikelbezeichnung Stück Kenngröße und Typ Bemerkung
Interlit Verschleiß
Füllstandsanzeige, optische
15 Acryl-Rohr 1 D/d= 38/32 mm; L=240 2x roter Markierungsring E
Schwimmerstange 1 D= 12 mm; L= 220 mm E
Schwimmerkugel 1 D=90mm 20283 E
Versorgungspumpe
1 Pumpe 1 MTH 16-50/2 224716 Drehstrommotor: 3.0 kW E
Spannung: 380-480 V, 60 Hz
Strom: 5,34 A
Betriebspunkt: 240 l/min bei 4.2 bar
Drehzahl: 3400 U/min
Farbe: RAL 9005
Eintauchtiefe: 266 mm

Seite 2 von 2
Kratzerförderer IKF

D-2 Ersatzteile-Übersicht

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

D-3 Elektro-Plan

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

D-4 Niveaueinstellungen
In nachstehende Tabelle können Sie die für den
Schmutztank des Interlit Späneförderers IKF
vorgenommenen Niveaueinstellungen und -
funktionen notieren.

Füllhöhe
Schmutztank Funktion
(mm)

Sensor 1

Sensor 2

Sensor 3

Abstand 4

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

D-5 Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Getriebemotor
SK 01 -63 S/4

Betriebs- und Wartungsanleitung

Niederkasseler Str. 7 • 51147 Köln


Postfach 900 728 • 51117 Köln
Joistgen GmbH Tel.: 02203 / 69 93 0 • Fax: 02203 /
69 93 29
Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Kratzerförderer IKF

D-6 Versorgungspumpen

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Beschreibung
MTH 16-50/2

Normalsaugende, mehrstufige Eintauchkreiselpumpe für vertikalen


und horizontalen Behältereinbau mit 3-phasigen direkt-gekuppeltem
Motor.

Die Pumpe besitzt folgende Eigenschaften:


- Einbaulänge gemäß DIN 5440
- Laufräder, Zwischenkammern und Vielnutwelle aus
Nichtrostender Stahl
- Gleitring-Wellenabdichtung gemäß DIN 24960

Fördermedium:
Minimale Medientemperatur : 0 °C
Maximale Medientemperatur : 90 °C

Technische Daten:
Nennförderstrom: 16 m³/h
Nennförderhöhe: 38 m
Art der Wellenabdichtung: AUUV

Werkstoffe:
Werkstoff des Pumpengehäuses:Grauguß
Werkstoff des Laufrades: Nichtrostender Stahl
1.4301 DIN W.-Nr.

Installation:
Max. Umgebungstemperatur: 40 °C
Max. Betriebsdruck: 25 bar
Max. Druck bei vorg. Temp.: /90 bardgC
Anschluß druckseitig: Rp 1 1/4

Elektrische Daten:
Leistungsaufnahme (P1): 3524 WP1
Netzfrequenz: 60 Hz
Nennspannung: 3 x 220-277D/380-480Y V
Nennstrom: 9,83-5,70 A
Schutzklasse (IEC 34-5): IP54
Isolationsklasse (IEC 85): F

Sonstiges:
Nettogewicht: 46.8 kg
Beschreibung Daten H MTH 16-50/2
(m)
Produktbezeichnung MTH 16-50/2
Pumpenausführung A
Code für Rohranschluss W
Typenschlüssel für Material A
Wellenabdichtung AUUV 40
Anzahl der Stufen 5 No of
Anzahl Laufräder 2 No of
Max. zulässiger Gehäusedruck 25 bar
Schutzart IP 54
30
Isolierung F
P1 3524 WP1
Phasen 3
Versorgungsspannung 220-277D/380-480Y V
Nennstrom 9,83-5,70 A 20
Maximale Umgebungstemperatur 40 °C
Netzfrequenz 60 Hz
Nennförderstrom 16 m³/h
Nennförderhöhe 38 m 10
Min. Temp. des Fördermediums 0 °C
Max. Temp. des Fördermediums 90 °C
Modell A
p bei hoher Temp. /90 bardgC
Laufrad Nichtrostender Stahl 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 Q(m³/h)
1.4301 DIN W.-Nr. P1
Pumpengehäuse Grauguß (kW)
Nettogewicht 46.8 kg
3
Motorschutz NONE
Temperaturschutz EXT. 2.5
Anschluss Druckstutzen Rp 1 1/4
Pumpengehäuse 25 B ASTM 2

1.5

0.5
MTH 16-50/2
H MTH 16-50/2
(m)

50

40

30

20

10

0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 Q(m³/h)
P1
(kW)

2.5

1.5

0.5
MTH 16-50/2

122 110

178
294

22
645

141

40

210

ø180

200

4 X ø9
4 X M8 X 25

RP 1 1/4

ø210

Hinweis: Alle Einheiten in [mm] soweit nicht anders bezeichnet.


MTH 16-50/2

RELAY
RELAY

TO AMPLIFIER
TO AMPLIFIER

+T
+T

L1
L1

+T
+T

L2
L2
L3

L3
+T
+T

IEC TP211 THERMALLY PROTECTED WHEN THE THERMISTORS ARE


CONNECTED TO AMPLIFIER RELAY FOR CONTROL OF MAIN SUPPLY
THERMISTORS PTC ACCORDING TO DIN 44082
Kratzerförderer IKF

D-7 Niveausensoren

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Induktive Sensoren

BES M12MI-POC40B-S04G
M12
Sn = 4 mm
DC 3-Draht
bündig einbaubar

Allgemeine Daten

Einbauart bündig einbaubar

Nennschaltabstand Sn mm 4,0

gesicherter Schaltabstand Sa mm 0...3.2

Wiederholgenauigkeit % <= 5

Hysterese % <= 15

Anzeige Schaltelement ein Ja

Umgebungstemperatur °C -25...+70

Verschmutzungsgrad 3

Einteilung nach EN60947-5-2 I1A12AP2

Mechanische Daten

Bauform in mm M12

Abmessung BxHxT oder DxT mm M12x1 x 65

Gehäusematerial CuZn vernickelt

Material der aktiven Fläche LCP

Schutzart 68 nach BWN Pr 20

Anschlußart Stecker S4

Elektrische Daten
Stromart DC
Verdrahtungsart 3-Draht
Schaltfunktion Öffner
Ausgangsschaltung PNP
Bemessungsbetriebsspannung V 24 DC
Bemessungsbetriebsstrom mA 200
Betriebsspannung V 12...30 DC
Restwelligkeit % <= 15

Schaltfrequenz Hz 300

Gebrauchskategorie DC 13 Leerlaufstrom mA <= 15

Reststrom µA <= 20

Weitere Informationen: Spannungsabfall V <= 2.5

Einbauhinweise 825357 Kurzschlußschutz ja

Verpolschutz ja

Wenn nicht anders angegeben,


Werte nach IEC 60947-5-2 (DIN EN60947-5-2)
Änderungen vorbehalten

Balluff GmbH EMV


Postfach 1160
73761 Neuhausen
Telefon (07158) 173-0 ESD/RFI/Burst/IVW 4/3/4/3
Telefax (07158) 5010 Emission Gr.1, Kl.B

14.06.2002 / Online-
Produktinformation
Kratzerförderer IKF

Anhang E - IKF 770/4200 (50 Hz)

E-1 Ersatzteilliste

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Zeichnungs-Nr.: 770/4200 D000

Ersatzteilliste-Nr.: 770/4200 ST000


Joistgen GmbH
IKF 770/4200 (912)
Ident-Nr. Ersatzteil /
Pos. Artikelbezeichnung Stück Kenngröße und Typ Bemerkung
Interlit Verschleiß
Antrieb Kettenförderer
2 Getriebemotor 1 SK 01N-63 S/4 30220 Leistung: 120 W E
Spannung: 230/400 V, 50 Hz
Stromaufnahme: 0,8/0,56 A
mit 2-stufigem Stirnradgetriebe
Welle: 20x40 mm
Drehzahl: 12,5 U/min
Drehmoment: ~ 90 Nm
Farbe: RAL 9005 leichte Struktur
Kettenrad - Motor 1 10B-1; Z=13 50312 5/8"x3/8" V
Kettenrad - Welle 1 10B-1; Z=32 50311 5/8"x3/8" V
Antriebskette 1 10B-1; L=57 Glieder = 905 mm 50573 5/8"x3/8" V
Kettenschloss ganz 1 10B-1 50586 5/8"x3/8" V
Kettenschloss halb 1 10B-1 50587 5/8"x3/8" V
Lager 2 UCF 206 50269 V
Kettenrad 2 C2062H; Z=12 50313 V
Antriebswelle 1 St 37; D=30mm; L=902mm 900237 E

Baugruppe Kratzerkette komplett C2062H V


Kette 1 C2062H; L= 2x 247 Glieder 50473 V
Kettenschloss ganz 2 C2062H 50486 V
Kratzerwinkel 26 L40x40x4x688lg V
Messing-Bürste komplett 8 25/50PHB; L=684 mm, gebohrt 900231 684 mm V
Bürstenleiste 8 6A-25;25/50;010; 684 PHB 124430 684 mm V
Stahl-Bürste komplett 2 25/50STD; L=684 mm, gebohrt 900230 684 mm V
Bürstenleiste 2 6A-25;25/50;030; 684 STD 124431 684 mm V
Spaltsieb
16 Spaltsiebkasten 1 mit Spaltsieb 900234 L x B: 400 x 1000 mm E
Spaltsieb 1 Spaltweite= 0.150 mm 121804 L x B: 360 x 960 mm

Seite 1 von 2
Zeichnungs-Nr.: 770/4200 D000

Ersatzteilliste-Nr.: 770/4200 ST000


Joistgen GmbH
IKF 770/4200 (912)
Ident-Nr. Ersatzteil /
Pos. Artikelbezeichnung Stück Kenngröße und Typ Bemerkung
Interlit Verschleiß
Füllstandsanzeige, Schwimmer
3 Magnetschalter 3 BES M12MI-POC20B-S04 5037008 Öffner, Stecker M12 E
Schaltabstand 2mm
Schwimmerkugel 1 mit Schraube M6x15 127540 E
Füllstandsanzeige, optische L= 240 mm 900241
15 Acryl-Rohr 1 D/d= 38/32 mm; L=240 mm 900238 2x roter Markierungsring E
Schwimmerstange 1 D= 12 mm; L= 220 mm 901012 E
Schwimmerkugel 1 D=90mm 20283 E
Versorgungspumpe
1 Pumpe 1 MTH 16-50/3 224720 Drehstrommotor: 3,3 kW E
Spannung: 230/400 V, 50/60 Hz
Strom: 11,0/6,3 A
Betriebspunkt: 260 l/min bei 3,5 bar
Drehzahl: 2900 U/min
Farbe: RAL 9005
Eintauchtiefe: 266 mm

Seite 2 von 2
Kratzerförderer IKF

E-2 Ersatzteile-Übersicht

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

E-3 Elektro-Plan

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

E-4 Niveaueinstellungen
In nachstehende Tabelle können Sie die für den
Schmutztank des Interlit Späneförderers IKF
vorgenommenen Niveaueinstellungen und -
funktionen notieren.

Füllhöhe
Schmutztank Funktion
(mm)

Sensor 1

Sensor 2

Sensor 3

Abstand 4

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Kratzerförderer IKF

E-5 Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Getriebemotor
SK 01 -63 S/4

Betriebs- und Wartungsanleitung

Niederkasseler Str. 7 • 51147 Köln


Postfach 900 728 • 51117 Köln
Joistgen GmbH Tel.: 02203 / 69 93 0 • Fax: 02203 /
69 93 29
Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Getriebemotor

© Interlit Joistgen GmbH


Kratzerförderer IKF

E-6 Versorgungspumpen

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


BEDIENUNGS- UND WARTUNGSANLEITUNG

Mehrstufige normale
Eintauchkreiselpumpe
MTH 16-50

Niederkasseler Str. 7 • 51147 Köln


Postfach 900 728 • 51117 Köln
Joistgen GmbH Tel.: 02203 / 69 93 18 • Fax: 02203 / 69 93 29
Beschreibung
MTH 16-50/3

Normalsaugende, mehrstufige Eintauchkreiselpumpe für vertikalen


und horizontalen Behältereinbau mit 3-phasigen direkt-gekuppeltem
Motor.

Die Pumpe besitzt folgende Eigenschaften:


- Einbaulänge gemäß DIN 5440
- Laufräder, Zwischenkammern und Vielnutwelle aus
Nichtrostender Stahl
- Gleitring-Wellenabdichtung gemäß DIN 24960

Fördermedium:
Minimale Medientemperatur : 0 °C
Maximale Medientemperatur : 90 °C

Technische Daten:
Nennförderstrom: 16 m³/h
Nennförderhöhe: 29 m
Art der Wellenabdichtung: AUUV

Werkstoffe:
Werkstoff des Pumpengehäuses:Grauguß
Werkstoff des Laufrades: Nichtrostender Stahl
1.4301 DIN W.-Nr.

Installation:
Max. Umgebungstemperatur: 40 °C
Max. Betriebsdruck: 25 bar
Max. Druck bei vorg. Temp.: /90 bardgC
Anschluß druckseitig: Rp 1 1/4

Elektrische Daten:
Leistungsaufnahme (P1): 3373 WP1
Netzfrequenz: 50 Hz
Nennspannung: 3 x 220-240D/380-415Y V
Nennstrom: 11,0-6,30 A
Schutzklasse (IEC 34-5): IP54
Isolationsklasse (IEC 85): F

Sonstiges:
Nettogewicht: 39.2 kg

1/6
MTH 16-50/3
H MTH 16-50/3
(m)

50

40

30

20

10

0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Q(m³/h)
P1
(kW)

2.5

1.5

0.5

4/6
MTH 16-50/3

122 110

178
294

22
645

141

40

210

ø180

200

4 X ø9
4 X M8 X 25

RP 1 1/4

ø210

Hinweis: Alle Einheiten in [mm] soweit nicht anders bezeichnet.

5/6
MTH 16-50/3

RELAY
RELAY

TO AMPLIFIER
TO AMPLIFIER

+T
+T

L1
L1

+T
+T

L2
L2
L3

L3
+T
+T

IEC TP211 THERMALLY PROTECTED WHEN THE THERMISTORS ARE


CONNECTED TO AMPLIFIER RELAY FOR CONTROL OF MAIN SUPPLY
THERMISTORS PTC ACCORDING TO DIN 44082

6/6
Kratzerförderer IKF

E-7 Niveausensoren

© Interlit Joistgen GmbH Jun 05


Induktive Sensoren

BES M12MI-POC40B-S04G
M12
Sn = 4 mm
DC 3-Draht
bündig einbaubar

Allgemeine Daten

Einbauart bündig einbaubar

Nennschaltabstand Sn mm 4,0

gesicherter Schaltabstand Sa mm 0...3.2

Wiederholgenauigkeit % <= 5

Hysterese % <= 15

Anzeige Schaltelement ein Ja

Umgebungstemperatur °C -25...+70

Verschmutzungsgrad 3

Einteilung nach EN60947-5-2 I1A12AP2

Mechanische Daten

Bauform in mm M12

Abmessung BxHxT oder DxT mm M12x1 x 65

Gehäusematerial CuZn vernickelt

Material der aktiven Fläche LCP

Schutzart 68 nach BWN Pr 20

Anschlußart Stecker S4

Elektrische Daten
Stromart DC
Verdrahtungsart 3-Draht
Schaltfunktion Öffner
Ausgangsschaltung PNP
Bemessungsbetriebsspannung V 24 DC
Bemessungsbetriebsstrom mA 200
Betriebsspannung V 12...30 DC
Restwelligkeit % <= 15

Schaltfrequenz Hz 300

Gebrauchskategorie DC 13 Leerlaufstrom mA <= 15

Reststrom µA <= 20

Weitere Informationen: Spannungsabfall V <= 2.5

Einbauhinweise 825357 Kurzschlußschutz ja

Verpolschutz ja

Wenn nicht anders angegeben,


Werte nach IEC 60947-5-2 (DIN EN60947-5-2)
Änderungen vorbehalten

Balluff GmbH EMV


Postfach 1160
73761 Neuhausen
Telefon (07158) 173-0 ESD/RFI/Burst/IVW 4/3/4/3
Telefax (07158) 5010 Emission Gr.1, Kl.B

14.06.2002 / Online-
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