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BLUESTAR 5

Programmierung PC – Hüller Hille Zyklen


GE Fanuc
Überarbeitet von Hr.Grimm 02.09.2005

V 1.0, 02.09.2005
Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1 Programmfunktionen 5

2 Variablen 6

2.1 Allgemeine Systemvariablen 6

2.2 Definierte Systemvariablen 7

2.3 Globale Variablen für die aktuelle Palette in der


Maschine 9

3 Bearbeitungsfortschritt M171 K(n) 10

4 Werkstückzähler M173 K(n) 12

5 Rückzugsprogramm (0 7991 / # 104) 13

5.1 Rückzug nach Abbruch beim Werkzeugwechsel 13

5.2 Rückzug nach Bearbeitungsabbruch 13

6 Werkzeuganforderung / Werkzeugwechsel 15

6.1 Werkzeugbenennung 15

6.2 Werkzeugwechsel mit M6 16

6.3 Werkzeugwechsel mit Achsenbewegung Z/B 17

7 Werkzeuglängenvermessung/Bohrerbruchkontrolle
(Option) 20

7.1 Werkzeugparameter 20

7.2 Bohrerbruchkontrolle 22

7.3 Ablauf/Programmierbeispiele 23

7.3.1 Direkt im Werkzeugwechsel 23


7.3.2 Hauptzeitparallele Bohrerbruchkontrolle 25

8 Mehrfachspannhydraulik (Option) 27

8.1 Parameter 28

8.1.1 Befehle 28

Hüller Hille GmbH, V 1.0


3
Inhaltsverzeichnis

8.1.2 Belegung der Eingänge 30


8.1.3 Belegung der Ausgänge 31

8.2 Aufruf der Funktion 32

8.3 Programmaufbau 34

8.3.1 Programmierbeispiel 36

9 Palettenstatus 40

9.1 Freigeben 41

9.2 Sperren 42

9.3 Fertigmeldung M172 K2 42

9.4 Bearbeitungsabbruch M172 K3 43

9.5 Werkzeug fehlt M172 K4 43

9.6 Werkzeugbruch M172 K5 44

10 M-Funktionen 45

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4
Programmfunktionen
1

1 Programmfunktionen

Programmfunktionen Beschreibung Bemerkung


M171 K(n) Bearbeitungsfortschritt = (n) (n) = muss
Kann im Bearbeitungsprogramm
programmiert werden.
M172 K2 oder M172 Palettenstatus: Kann im Bearbeitungsprogramm
Vollständige Werkstückbearbeitung programmiert werden.
M172 K3 Palettenstatus: Kann im Bearbeitungsprogramm
Abbruch der Werkstückbearbeitung programmiert werden.
M172 K4 Palettenstatus: Kann im Bearbeitungsprogramm
Werkzeug fehlt bei programmiert werden.
Werkstückbearbeitung
M172 K5 Palettenstatus: Kann im Bearbeitungsprogramm
Werkzeugbruch bei programmiert werden.
Werkstückbearbeitung
M173 K(n) Werkstückzähler / (n) Kann im Bearbeitungsprogramm
Anzahl der zu zählenden programmiert werden.
Werkstücke
Ohne Programmierung (n):
Werkstückzählung = 1
M6 T<T> Werkzeugwechsel In einem NC-Satz möglich.
<T> = Werkzeug-Typ-Nummer
M6 T<T> B <B> Werkzeugwechsel mit <T> = Werkzeug-Typ-Nummer
M 6 T<T> B <B> Z <Z> Positionierung der Achsen Z/B <B> = Soll-Position B-Achse
<Z> = Sollposition Z-Achse

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5
Variablen
2 Allgemeine Systemvariablen

2 Variablen
Im Bearbeitungsprogramm können Variablen dazu genutzt werden,
Informationen (z.B. von Berechnungen) zwischenzuspeichern oder
Systeminformationen abzurufen. Die Variablen sind unterschiedlichen
Bereichen mit unterschiedlichen Funktionen zugeordnet und können im
Bearbeitungsprogramm gelesen (alle) und bedingt (nur freigegebene)
verändert werden.

Veränderung von Systemvariablen


Schwerwiegende Funktionsstörungen
Es dürfen nur folgende freigegeben Variablen verwendet und
verändert werden:
HINWEIS
#1-#33 / #104-#150 / #500-#530
Die angegebene Variablen des folgenden Bereichs dürfen nicht
verändert werden (nur lesen):
#100- #103 / #700- #711 / #5021-#5024

2.1 Allgemeine Systemvariablen

Variable Beschreibung Bemerkung


#0 Diese Variable hat immer den Wert 0. Kann nicht verändert werden
#1- #33 lokale Variablen können nur innerhalb eins Im Makro/Programm lokal
Makros zur Zwischenspeicherung von Daten, veränderbar
z.B. Ergebnisse eines Vorgans, benutzt
werden. Beim Abschalten der Spannung
werden die Variablen auf Wert 0 gesetzt.
#100 - #150 Globale Variablen können von mehreren Im Makro/Programm
#500 - #530 Makroprogrammen benutzt werden. veränderbar.
Beim Abschalten der Spannung werden die Programmübergreifend nutzbar.
Variablen #100 bis #149 auf Null initialisiert.
Die Daten der Variablen #500 bis #531 bleiben
auch beim Abschalten der Spannung erhalten.
# 1000 - Systemvariablen werden zum Lesen und Kann nur gelesen werden
Schreiben diverser NC-Daten wie momentaner
Position und Werkzeugkompensationswerte
benutzt.

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6
Variablen
Definierte Systemvariablen
2

2.2 Definierte Systemvariablen

Variablen Beschreibung Bemerkung


# 104 Variable enthält den Programmname, der bei Kann im Bearbeitungsprogramm
Funktion „HOME“ aufgerufen wird programmiert werden
(mit # 104 = 0 wird automatisch das Programm
O7991 (CUSTOMER HOME) bei der Funktion
„HOME“ gestartet.
#700 X-Achse Werkzeugwechselposition nur lesen
(TOOLCHPOSX)
#701 X-Achse Werkzeugwechselposition nur lesen
(TOOLCHPREPOSX)
#702 Y-Achse Werkzeugwechselposition nur lesen
(TOOLCHPOSY)
#703 Z-Achse Werkzeugwechselposition nur lesen
(TOOLCHPOSZ)
#704 Spindel Werkzeugwechselposition nur lesen
(TOOLCHPOSS)
#705
#706 X-Achse Werkzeugbeladeposition nur lesen
(TOOLMANLOADPOSX)
#707 Y-Achse Werkzeugbeladeposition nur lesen
(TOOLMANLOADPOSY)
#710 Z-Achse Palettenwechselposition nur lesen
(PALCHPOS)
#711 Z-Achse Palettenwechselposition nur lesen
(ZRETPOS)

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7
Variablen
2 Definierte Systemvariablen

Variablen Beschreibung Bemerkung


# 3000 Im Alarm-Bildschirm wird ”3099 UNGUELTIGER
BEARBEITUNGSZUSTAND” angezeigt.
Wird der Variablen #3000 ein Wert zwischen 0
und 200 zugewiesen, stoppt die CNC und gibt
Alarm. Hinter einem Ausdruck kann eine
Alarmmeldung mit bis zu 26 Zeichen beschrieben
werden.
Auf dem Bildschirm erscheint die Alarmnummer
(= Wert der Variablen #3000 + 3000) und die
Alarmmeldung.
Beispiel:
#3000=99(UNGUELTIGER
BEARBEITUNGSZUSTAND)
Im Alarm-Bildschirm wird ”3099 UNGUELTIGER
BEARBEITUNGSZUSTAND” angezeigt.
# 5021 - 5024 Momentanposition der Achsen: nur lesen
#5021 Achse
#5022 Achse
#5023 Achse
#5024 Achse

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8
Variablen
Globale Variablen für die aktuelle Palette in der Maschine
2

2.3 Globale Variablen für die aktuelle Palette


in der Maschine
Im Anwenderprogramm können mittels der folgenden Variablen
Informationen über die aktuelle Bearbeitungspalette abgerufen werden.

Variablen Beschreibung Bemerkung


# 100 Palettennummer nur lesen
Dieser Wert muss in der Maske Produktion –
Palettenaufbau im Hüller Hille Menü zugeordnet
werden.
# 101 Programmnummer nur lesen
Nummer des Bearbeitungsprogramms
# 102 Palettenstatus nur lesen

0: Unbekannt veränderbar über M-FunktionM172


1: Freigegeben
2: Fertig bearbeitet
3: Abgebrochen
4: Werkzeug fehlt
5: Werkzeug gebrochen
6: Entnommen
7: Gesperrt
# 103 Bearbeitungsfortschritt nur lesenveränderbar über M-
Zeiger auf aktuelle Programmstelle. FunktionM171
Vom Anwender zu programmieren.
Automatisch lösen nur lesen
Bei Option Spannhydraulik:
Die Spannhydraulik soll automatisch gelöst
werden.

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9
Bearbeitungsfortschritt M171 K(n)
3

3 Bearbeitungsfortschritt M171 K(n)


Funktion Vereinfachter Satzsuchlauf, um nach Programmabbruch durch Reset das
Programm wieder an der richtigen Stelle fortfahren zu können.

Im Bearbeitungsprogramm kann durch den Zyklus M171 K(n) der jeweilige


Bearbeitungsschritt in der ausgeführten Bearbeitung festgehalten werden.
Der Wert des festgehaltenen Bearbeitungsschritts kann in der Variablen
#103 ausgelesen werden.

Vorzugsweise wird der jeweilige Bearbeitungsschritt M171 K(n) vor jedem


Werkzeugaufruf programmiert.

Der Wert der Variablen #103 wird zu Beginn des Programms nach dem
Laden der Nullpunktverschiebungen abgefragt und im Programm an den
Startpunkt des zuletzt bearbeiteten Bearbeitungsschritts verzweigt.

Der aktuelle Wert des Palettenstatus kann im Hüller Hille Menü (Grundbild /
Produktion) abgelesen bzw. editiert werden.

Beispiel

O4711 (MUSTERPROGRAMM) Programmbezeichnung


( PROGRAMMBESCHREIBUNG) Programmbeschreibung
IF [#103 LE 1] GOTO 100 Sprungverteiler für Variable #103
IF [#103 EQ 2] GOTO 200 (aktueller Programmfortschritt) auf Satznummer
IF [#103 EQ 3] GOTO 300
….
IF [#103 EQ 99] GOTO 9900

#3000=99(UNGUELTIGER
BEARBEITUNGSZUSTAND)
N99 Allgemeine Berechnungen
....... Werkstück Messung
Kontrolle
N100 M171 K1 (WORKSTEP = 1) Setzen Bearbeitungsfortschritt
M6 T1 (T1 WERKZEUG 1) 1. Werkzeugaufruf mit Bearbeitung

... Bearbeitung ...


N200 M171 K2 (WORKSTEP = 2) Setzen Bearbeitungsfortschritt
M6 T2 (T2 WERKZEUG 2) 2. Werkzeugaufruf Bearbeitung

... Bearbeitung...

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10
Bearbeitungsfortschritt M171 K(n)
3

... weitere Bearbeitung

N9900 M171 K99 (WORKSTEP = 99) Bearbeitung Ende


M6 T0 (SPINDEL LEERFAHREN) Setzen Palettenstatus
M172 K2 (FERTIGMELDUNG) Werkstückzähler
M173 K1 (WERKSTÜCKZAEHLER + 1)
M171 K0 (WORKSTEP = 0) Rücksetzen des Bearbeitungsfortschritts.
M30 Programm Ende.

Abfrage #103
Die Abfrage der Variablen #103 kann je nach Programmumfang sehr
aufwändig sein. Um das eigentliche Bearbeitungsprogramm besser
kenntlich zu machen, besteht die Möglichkeit, die Abfragen am Ende
HINWEIS des Programms zu programmieren.

Beispiel Programmbezeichnung

Programmbeschreibung:

GOTO999

N100
……. Bearbeitungsprogramm

N9900
……. Programm Ende

M30

N999

IF [#103 LE 1] GOTO 100


IF [#103 EQ 2] GOTO 200
IF [#103 EQ 3] GOTO 300

….

IF [#103 EQ 99] GOTO 9900


#3000=99(UNGUELTIGER BEARBEITUNGSZUSTAND)

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11
Werkstückzähler M173 K(n)
4

4 Werkstückzähler M173 K(n)


Funktion Zählung der bearbeiteten Werkstücke. Vorzugsweise wird der Zyklus des
Werkstückzählers M173 K(n) am Ende der Werkstückbearbeitung
aufgerufen. Hierbei wir der Zählerstand des der Palette zugeordneten
Werkstückzählers um die im Parameter (n) eingetragene Zahl erhöht. Wenn
der Parameter nicht programmiert wird, wird defaultmäßig um eins erhöht.

Der aktuelle Wert des Werkstückzählers kann im Hüller Hille Menü


(Produktion / Werkstückzähler) abgelesen werden.

Folgende Zähler stehen zur Verfügung:

Gesamt-Werkstückzähler:
Zählt alle über die Lebenszeit der Maschine bearbeiteten Werkstücke
bezogen auf die Paletten.
>> nicht rückstellbar
Schichtzähler:
Ein vom Anwender rückstellbarer Zähler.
Loszähler:
Die Stückzahl der Losgröße kann vom Anwender vorgegeben werden.
Nach Erreichen der Stückzahl wird beim Geben der Freigabe der Palette
die Meldung Losgröße erreicht angezeigt und der Palettenwechsel
verhindert. Nach Quittieren der Meldung wird nach erneuter Freigabe die
Palette dennoch eingewechselt.
Der Zähler wir nur mit eingetragenem Zählwert wirksam.
Beispiel

O4711 (MUSTERPROGRAMM) Programmbezeichnung


( PROGRAMMBESCHREIBUNG) Programmbeschreibung

... weitere Bearbeitung

N9900 M171 K99 (WORKSTEP = 99) Bearbeitung Ende


M6 T0 (SPINDEL LEERFAHREN)

M172 K2 (FERTIGMELDUNG) Setzen Palettenstatus


M173 K1 (WERKSTÜCKZAEHLER + 1) Werkstückzähler
M171 K0 (WORKSTEP = 0) Rücksetzen des Bearbeitungsfortschritts

M30 Programm Ende

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12
Rückzugsprogramm (0 7991 / # 104)
Rückzug nach Abbruch beim Werkzeugwechsel
5

5 Rückzugsprogramm (0 7991 / # 104)

Rückzugsprogramm nach Bearbeitungsabbruch.

Folgende Fälle sind zu unterscheiden:

5.1 Rückzug nach Abbruch beim


Werkzeugwechsel

Über die Funktion „HOME“ werden alle Achsen automatisch in eine


definierte Position verfahren, aus der ein Neustart möglich ist. Der
abzuarbeitende Zyklus ist ein Systemzyklus und darf nicht verändert
werden.

5.2 Rückzug nach Bearbeitungsabbruch

Der Anwender kann das, durch die Funktion HOME auszuführende


Rückzugsprogramm frei programmieren.
In Abhängigkeit der Variablen #104 sind folgende Fälle für den Aufruf des
Rückzugsprogramms möglich:

Rückzug durch Aufruf des Programms O7991 (CUSTOMER HOME)


Voraussetzung Die Variable CUSTOMERHOME =0

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13
Rückzugsprogramm (0 7991 / # 104)
5 Rückzug nach Bearbeitungsabbruch

Beispiel

O7991 (CUSTOMER HOME) Programmbezeichnung

(PROGRAMMBESCHREIBUNG) Programmbeschreibung

IF[#5023GE#703]GOTO1000 Z-Position größer 703 mm

(G0G53Z#703 (WERKZEUGWECHSELPOS)) Fahre Z-Achse in Werkzeugwechselposition

N1000(ENDE)
….
Rückzugsprogramm des Anwenders Rückzugsequenz kann programmiert werden
….
M17 Zyklus Ende

Rückzug durch Aufruf des Rückzugsprogramm des Anwenders

Es kann für das jeweilige Bearbeitungsprogramm oder den jeweiligen


Bearbeitungsschritt ein separates Rückzugsprogramm erstellt werden.

Voraussetzung Die Variable #104 =<Nummer des Rückzugsprogramm des Anwenders>.

Beispiel

OXXXX (HOME Programm) Programmbezeichnung

(PROGRAMMBESCHREIBUNG) Programmbeschreibung
….
Rückzugsprogramm des Anwenders Rückzugsequenz kann programmiert werden
….
M17 Zyklus Ende

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Werkzeuganforderung / Werkzeugwechsel
Werkzeugbenennung
6

6 Werkzeuganforderung /
Werkzeugwechsel

Nach einer Werkzeuganforderung werden folgende Schritte abgearbeitet:

1. Werkzeug wird angefordert


2. Starten automatischer Zyklus des Werkzeugwechsels (M6)
3. Z-Achse außerhalb Kollisionsbereich
4. Magazin positionieren
5. Werkzeugwechseltür öffnen
6. Spindel fährt zum Magazin
7. Werkzeug wird im Magazin abgelegt
8. Werkzeug in Spindel gelöst
9. Scheibe holt Werkzeug aus Spindel (Ausgefahren)
10.Scheibe positioniert zu angefordertem Werkzeug
11.Scheibe steckt Werkzeug in Spindel (Eingefahren)
12.Spindel fährt in Arbeitsraum
13.Werkzeugwechseltür wird geschlossen

6.1 Werkzeugbenennung

Für die Benennung der Werkzeuge gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die


Werkzeugbenennung wird auch als Typ-Nummer bezeichnet. Es können nur
Ziffern vergeben werden (max. 8 Stellen).

Werkzeug-Benennung Aufrufname
1 T1

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15
Werkzeuganforderung / Werkzeugwechsel
6 Werkzeugwechsel mit M6

6.2 Werkzeugwechsel mit M6

Werkzeugwechsel nach Anforderung mit M6 eines für die Bearbeitung


notwendigen Werkzeuges (T). Durch den Aufruf wird geprüft, ob sich das
gewünschte Werkzeug in der Spindel oder im Magazin befindet.

Bei einem notwendigen Wechsel mit dem Magazin wird das auf der Spindel
vorhandene Werkzeug automatisch ins Magazin gebracht und das
gewünschte Magazin in die Spindel eingewechselt.

Voraussetzung Das gewünschte Werkzeug muss in der Werkzeugliste der


Werkzeugverwaltung vorhanden und freigegeben sein.

Achskollision
Werkzeugkollision mit dem Werkstück
a) Bei Verwendung des Werkzeugwechsels mit Positionieren der Z-
ACHTUNG Achse muss der Tisch außerhalb des Kollisionsbereiches des
Werkzeugwechsels stehen.

Programmierung von T und M6


M6 muss immer vor dem Aufruf T in einem NC-Satz mit T programmiert
werden.

HINWEIS

Beispiel ….
N100 M171 K1 (WORKSTEP = 1) Setzen Bearbeitungsfortschritt

M6 T1 (T1 WERKZEUG 1) Werkzeugaufruf

... Bearbeitung ... Bearbeitung

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Werkzeuganforderung / Werkzeugwechsel
Werkzeugwechsel mit Achsenbewegung Z/B
6

6.3 Werkzeugwechsel mit Achsenbewegung


Z/B

Werkzeugwechsel nach Anforderung mit M6 eines für die Bearbeitung


notwendigen Werkzeuges (T). Mit dem Aufruf wird geprüft, ob sich das
gewünschte Werkzeug in der Spindel oder im Magazin befindet.

Bei einem notwendigen Wechsel mit dem Magazin wird das auf der Spindel
vorhandene Werkzeug automatisch ins Magazin gebracht und das
gewünschte Magazin in die Spindel eingewechselt.

Beim Werkzeugwechselvorgang kann parallel die B- und Z-Achse auf eine


gewünschte Position verfahren werden.

Erster Werkzeugwechsel kein Werkzeugwechsel mit Achsbewegung


Der erste Werkzeugwechsel im Bearbeitungsprogramm darf kein
Werkzeugwechsel mit Achsbewegung sein. Durch den Palettenwechsel
werden die Achsen Z/B beeinflusst und somit ist eine Achsbewegung
HINWEIS beim Werkzeugwechsel nicht möglich.

Positionieren Z-Achse beim Werkzeugwechsel mit M6 T?Z?


Durch das Programmieren mit M6 kann die beim Werkzeugwechsel
automatisch angefahrene Z-Achsposition beeinflusst werden. Kurzer
Verfahrweg der Z-Achse zum Wechseln von kurzen Werkzeugen >>
HINWEIS Reduzierung der Werkzeugwechselzeit. (Kollisionsgefahr !)

Positionieren B-Achse beim Werkzeugwechsel mit M6 T?B?


Durch das Programmieren mit M6 kann die beim Werkzeugwechsel
automatisch angefahrene B-Achsposition beeinflusst werden.
Vorpositionieren der B-Achse >> Reduzierung der Nebenzeiten.
HINWEIS

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Werkzeuganforderung / Werkzeugwechsel
6 Werkzeugwechsel mit Achsenbewegung Z/B

Folgende Syntax ist möglich:

Syntax Beschreibung
M6 Tx B 180 B-Achse wird beim Werkzeugwechsel
auf 180° gestellt.
M6 Tx Z 500 Z-Achse wird auf 500 positioniert.
M6 Tx B 180 Z 500 B-Achse wird beim Werkzeugwechsel
auf 180 gestellt und
Z-Achse wird auf 500 positioniert.
M6 Tx Z 500 B 180 B-Achse wird beim Werkzeugwechsel
auf 180 gestellt und
Z-Achse wird auf 500 positioniert.

Absolutwertprogrammierung
Die Programmierung der Positionswerte erfolgt ohne
Nullpunktverschiebung.

HINWEIS

Voraussetzung Das gewünschte Werkzeug muss in der Werkzeugliste der


Werkzeugverwaltung vorhanden und freigegeben sein.

Achskollision
Werkzeugkollision mit dem Werkstück
Bei Verwendung des Werkzeugwechsels mit Positionieren der Z-
ACHTUNG Achse muss der Tisch außerhalb des Kollisionsbereiches des
Werkzeugwechsels stehen.

Programmierung von M6 und Tx


M6 und TxZyBz muss in einem NC-Satz programmiert werden.

HINWEIS

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Werkzeuganforderung / Werkzeugwechsel
Werkzeugwechsel mit Achsenbewegung Z/B
6

Z-Achsposition
Die über TxZy gewünschte Z-Achsposition muss größer oder gleich der
aktuellen Z-Achsposition sein >> Z-Achse fährt nicht!! Ins Minus.

HINWEIS

Beispiel ….
N100 M171 K1 (WORKSTEP = 1) Setzen Bearbeitungsfortschritt

M6 T1 B 180 Z 500 Werkzeugaufruf


(T1 WERKZEUG /
B Sollposition 180 /
Z Sollposition 500)

... Bearbeitung... Bearbeitung

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19
Werkzeuglängenvermessung/Bohrerbruchkontrolle (Option)
7 Werkzeugparameter

7 Werkzeuglängenvermessung/Bohrerb
ruchkontrolle (Option)
7.1 Werkzeugparameter

Während eines Bearbeitungsprogramms kann jedes Werkzeug beim


Auswechseln geprüft werden. Hierzu müssen die Anwenderdaten des
Werkzeugs entsprechend gesetzt sein.

Das Ergebnis der Prüfung wird ebenfalls in den Werkzeuganwenderdaten


abgelegt.

Variablen Bemerkung
Customizing Werkzeug-Optionen
Data 0 Anwahl der Werkzeugoptionen. Für jede
(Flag data) Option/Statusinformation wird jeweils ein Bit
verwendet.
Bit 1:
Option Werkzeug wird geprüft (Bohrerbruchkontrolle)
– 0: Werkzeug wird nicht geprüft.
– 1: Werkzeug wird geprüft.
Bit 2:
Option Werkzeug wird vermessen (Längenmessung)
– 0: Werkzeug wird nicht vermessen.
– 1: Werkzeug wird vermessen.
Bit 3:
Statusinformation Werkzeug wurde vermessen
– 0: Werkzeug ist nicht vermessen.
– 1: Werkzeug ist vermessen.
Customizing Schneidennummer für Prüfen / Vermessen
Data 14
Rückmeldung des Werkzeug-Status
(PROBCUT)
0:
Keine Schneide zum Prüfen oder Vermessen
ausgewählt. Es wird kein Prüf- oder Messvorgang
durchgeführt.
1 .. 3:
Schneide 1 bis 3 zum Prüfen oder Vermessen
ausgewählt.

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20
Werkzeuglängenvermessung/Bohrerbruchkontrolle (Option)
Werkzeugparameter
7

Variablen Bemerkung
Customizing Sollwert für Prüfen / Soll-/Istwert für Vermessen
Data 15
Bei der Werkzeugprüfung wird der aktuelle Messwert
(PROBLEN)
mit diesem Wert verglichen. Bei Werkzeug
vermessen wird dieser Wert zur Überwachung der
Toleranzen genommen, nach der Messung wird der
Messwert eingetragen.

Beispiel für Werkzeug wird vermessen und geprüft.


Werkzeugoptionen Bits 7 6 5 4 3 2 1
Wert x x x x 1 1 x

Eingabe der Werkzeuganwenderdaten


Die Werkzeuganwenderdaten können bei der Neuanlage eines
Werkzeugs in der entsprechenden Eingabemaske gesetzt werden.
Nachträglich können die Werkzeugdaten für alle Werkzeuge in der
HINWEIS Maske Werkzeugliste des Bedienbereichs Offset / Setting editiert
werden.
Für das in der Spindel befindliche Werkzeug ist auch die Eingabe über
die Maske Produktion – Werkzeug vermessen möglich.

Toleranzwerte für Werkzeug vermessen

Die beiden Toleranzwerte für das Prüfen und Vermessen werden in


2 Macrovariablen gespeichert.

Macrovariable Beschreibung
#735 Toleranzwert für Prüfvorgang des Werkzeugs
#736 Toleranzwert für Messvorgang des Werkzeugs

Einstellungen für Toleranzwerte


Die Einstellungen für die beiden Toleranzwerte können in der Maske
Produktion – Werkzeug vermessen des Hüller Hille-Menüs eingegeben
werden.
HINWEIS

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21
Werkzeuglängenvermessung/Bohrerbruchkontrolle (Option)
7 Bohrerbruchkontrolle

7.2 Bohrerbruchkontrolle

Bei der Bohrerbruchkontrolle wird das Werkzeug beim Auswechseln aus der
Spindel direkt im Werkzeugwechsel oder hauptzeitparallel in der Scheibe auf
Bruch gegen den vorgegebenen Toleranzwert geprüft.

Im Bearbeitungsprogramm stehen die folgenden Macrovariablen für den


Programmierer zur Verfügung.

Macrovariable Beschreibung Standardwert


#108 1:
Das gerade ausgewechselte Werkzeug ist gebrochen.
0: Das gerade ausgewechselte Werkzeug ist in Ordnung.
Dieses Bit wird nur bei der direkten Kontrolle gesetzt und kann vom
Anwender im Bearbeitungsprogramm ausgewertet werden. Es ist
sofort nach dem Werkzeugwechsel gültig und wird automatisch vor
der nächsten direkten Bruchkontrolle zurückgesetzt.
#109 1:
Das im vorhergehenden Werkzeugwechsel ausgewechselte
Werkzeug ist gebrochen.
0:
Das im vorhergehenden Werkzeugwechsel ausgewechselte
Werkzeug ist in Ordnung.
Dieses Bit wird nur bei der hauptzeitparallelen Kontrolle gesetzt
und kann vom Anwender im Bearbeitungsprogramm ausgewertet
werden. Es ist nach dem nächsten Werkzeugwechsel gültig und
wird automatisch bei der nächsten hauptzeitparallelen
Bruchkontrolle zurückgesetzt.
#733 1: 1
Bohrerbruchkontrolle direkt im Werkzeugwechsel (direkte Kontrolle)
0:
Bohrerbruchkontrolle nach Werkzeugwechsel (hauptzeitparallele
Kontrolle)

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22
Werkzeuglängenvermessung/Bohrerbruchkontrolle (Option)
Ablauf/Programmierbeispiele
7

Macrovariable Beschreibung Standardwert


#734 1: 0
Das Bearbeitungsprogramm bleibt bei Werkzeugbruch mit
Fehlermeldung stehen. Bei der Kontrolle direkt im
Werkzeugwechsel erfolgt die Fehlermeldung bei Erkennung des
Bruchs nach dem Werkzeugwechsel, bei der hauptzeitparallelen
Prüfung erfolgt die Fehlermeldung vor dem nächsten
Werkzeugwechsel.
0:
Es wird keine Fehlermeldung ausgegeben, lediglich das Werkzeug
wird gesperrt.

7.3 Ablauf/Programmierbeispiele
7.3.1 Direkt im Werkzeugwechsel

Wenn das aktuelle Spindelwerkzeug geprüft werden muss, erfolgt die


Bohrerbruchkontrolle beim Werkzeugwechsel vor dem Ablegen des
Werkzeugs in die Scheibe. Das Werkzeug wird ergebnisabhängig gesperrt
und die Macrovariable #108 wird entsprechend gesetzt.

Abhängig von der Macrovariablen #734 wird bei Erkennen eines


Bohrerbruchs eine Fehlermeldung mit Programm-Stop am Ende des
Werkzeugwechsels ausgegeben.

Voraussetzung Für die Werkzeuge sind die Optionen in den Anwenderdaten gesetzt
[J 20] .

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23
Werkzeuglängenvermessung/Bohrerbruchkontrolle (Option)
7 Ablauf/Programmierbeispiele

Programmbeispiel …
M6 T1
…#733 = 1
Prüfung direkt im Werkzeugwechsel
#734 = 1
… Fehlermeldung ausgeben und Programm-
M6 T2 Stop

… Werkzeugwechsel:
#734 = 0 T1 wird ausgewechselt und soll geprüft
werden

M6 T4 Bxxx Keine Fehlermeldung.
… Werkzeug wird nur gesperrt
IF [#108 NE 0] GOTO Werkzeugwechsel mit Achsbewegung: T2
yyy
wird ausgewechselt und soll geprüft werden

Anweisungen für den Fall, dass Werkzeug


T2 gebrochen

GOTO 999 Sprung ans Programmende

Nyyy
M172 K5 Palettenstatus Werkzeug gebrochen setzen

N999
M30 Programm Ende

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24
Werkzeuglängenvermessung/Bohrerbruchkontrolle (Option)
Ablauf/Programmierbeispiele
7

7.3.2 Hauptzeitparallele Bohrerbruchkontrolle

Die PMC merkt sich die aktuelle Position der Scheibe. Parallel zur
Bearbeitung schwenkt die PMC die Scheibe auf den Platz des zu prüfenden
Werkzeugs, prüft das Werkzeug, speichert den Messwert und schwenkt die
Scheibe zurück auf die gemerkte Position. Während dieses Ablaufs wird ein
eventuell anstehender Werkzeugwechsel verhindert (Reaktion Halt vor
Werkzeugwechsel).

Vor dem nächsten Werkzeugwechsel wird das Ergebnis der Bruchkontrolle


ermittelt, das Werkzeug ggf. gesperrt und die Macrovariable #109
entsprechend gesetzt.

Abhängig von der Macrovariablen #734 wird bei Erkennen eines


Bohrerbruchs eine Fehlermeldung mit Programm-Stop ausgegeben oder der
Werkzeugwechsel ausgeführt.

In diesem Werkzeugwechsel kann eine direkte Bruchkontrolle durchgeführt


werden oder auch eine weitere hauptzeitparallele Bruchkontrolle
angestoßen werden.

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25
Werkzeuglängenvermessung/Bohrerbruchkontrolle (Option)
7 Ablauf/Programmierbeispiele

Programmbeispiel


M6 T1

#733 = 0 Hauptzeitparallele Prüfung
#734 = 0 Keine Fehlermeldung und kein Programm-Stop

M6 T2 Werkzeugwechsel: T1 wird gegen T2 ausgewechselt,
T1 soll geprüft werden.
… <Bearbeitung> In dieser Zeit wird das Werkzeug T1 geprüft.

M6 T3 Nächster Werkzeugwechsel: T2 wird gegen T3


ausgewechselt, T2 soll geprüft werden.

IF [#109 NE 0] GOTO yyy Anweisungen für den Fall,


dass Werkzeug T1 gebrochen.

… <Bearbeitung> In dieser Zeit wird das Werkzeug T2 geprüft.

#733 = 1 Prüfung direkt im Werkzeugwechsel


M6 T4 Nächster Werkzeugwechsel: T3 wird gegen T4
ausgewechselt, T3 wird dabei direkt geprüft.

IF [#109 NE 0] GOTO yyy Anweisungen für den Fall,


dass Werkzeug T2 gebrochen.

IF [#108 NE 0] GOTO yyy Anweisungen für den Fall,


dass Werkzeug T3 gebrochen.


GOTO 999 Sprung ans Programmende

Nyyy Palettenstatus Werkzeug gebrochen setzen
M172 K5


N999
M30 Programm Ende

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26
Mehrfachspannhydraulik (Option)
Ablauf/Programmierbeispiele
8

8 Mehrfachspannhydraulik (Option)
Die Ablaufdaten der Spannhydraulik sind als Programme in der PLC
abgelegt.

Die Anzahl der Programme wird durch den zur Verfügung stehenden PLC -
Speicher ( 2k Byte) beschränkt. Es werden maximal 8 Programme verwaltet,
wobei ein Programm maximal 254 Kommandos hat. Die maximale
Programmlänge beträgt 500 Bytes.

Die Programme wiederum sind in Sätze eingeteilt. Die Struktur der Sätze ist
variabel. Die einzelnen Befehle werden in Listenform abgelegt.

Das Spannprogramm wird über ein Palettendatum der Palette zugeordnet.

Folgende Befehle für die Mehrfachspannhydraulik werden realisiert:

Befehl Beschreibung
Initialisierung
Start des Teilablaufs Spannen / Lösen Satznummer = 1 setzen
Ende des Teilablaufs Spannen / Lösen Satznummer = 1 setzen
Satzende Satznummer inkrementieren
eindeutig im Teilablauf Spannen /
Sprungziel
Lösen
U Ausgang
Der Status des Eingangs wird mit
UN Ausgang
dem Verknüpfungsergebnis UND
U Eingang
/ UNDNICHT – verknüpft
UN Eingang
O Oderverknüpfung zweier
Verknüpfungsketten
Der Ausgang wird abhängig vom
S Ausgang Zustand des
Verknüpfungsergebnisses gesetzt /
zurückgesetzt – beim nächst
R Ausgang
folgenden Verknüpfungsergebnis
bildenden Befehl wird das
= Ausgang Verknüpfungsergebnis
zurückgesetzt
Verweilzeit

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27
Mehrfachspannhydraulik (Option)
8 Parameter

Befehl Beschreibung
Der Wert der Zeiten wird für die
Überwachungszeit folgenden Sätze festgelegt. Die
jeweilige Zeit wird mit jedem
Satzwechsel neu gestartet. Der
Entprellzeit Defaultwert wird mit den
Initialisierungsdaten übergeben.
Sprung Absolut
Sprung Bedingt
Abfrage auf Drehtischposition in
Beladestation
Positionieren Drehtisch in
Beladestation
Satzende
Abbruch des Programms bei Erreichen
dieses Schrittes
16 Eingänge können gleichzeitig
SammelAbfrage zu einem Verknüpfungsergebnis
zusammengefasst werden
16 Ausgänge können anhand des
SammelReaktion gültigen Verknüpfungsergebnis
gesetzt oder Rückgesetzt werden

8.1 Parameter
8.1.1 Befehle

TypNr Befehlstyp Zusatzbyte Word1 Word2 Satzende


(A) (B) (C) (D)
1 Start Spannen Ja

2 Start Lösen Ja

3 Ende Spannen Ja

4 Ende Lösen Ja
5 O Nein
6 Verweilzeit = Spannzeit Ja
aus Palettendaten

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28
Mehrfachspannhydraulik (Option)
Parameter
8

TypNr Befehlstyp Zusatzbyte Word1 Word2 Satzende


(A) (B) (C) (D)
7 Verweilzeit = Löszeit aus Ja
Palettendaten
8 Teilablauf Ende Ja
10 Überwachung Dauer in sec Ja
(0..255)
0 : keine
11 U Ausgang Nr Ausgang 0..63 Nein
12 UN Ausgang Nr Ausgang 0..63 Nein
13 U Eingang Nr Eingang 0..63 Nein
14 UN Eingang Nr Eingang 0..63 Nein
15 S Ausgang Nr Ausgang 0..63 Nein
16 R Ausgang Nr Ausgang 0..63 Nein
17 = Nr Ausgang 0..63 Nein
20 Zähler Imkrementieren Nr : 0..3 Ja
21 Verweilzeit (fein) Wert in 0,1 sec Ja
Raster (1..255)
22 Verweilzeit (grob) Wert im sec Ja
Raster (1..255)
23 Entprellzeit Aktivieren Wert in 0,1 sec Nein
Raster (1..255)
30 Sprung Vor Absolut Anzahl der Ja *)
übersprungenen
Bytes (1..255)
31 Sprung Zurück Absolut Anzahl der Ja
übersprungenen
Bytes (1..255)
32 Sprung Vor bedingt bei Anzahl der Ja *)1)
Verknüpfungsergebnis = 1 übersprungenen
Bytes (1..255)
33 Sprung Zurück bedingt bei Anzahl der Ja 1)
Verknüpfungsergebnis = 1 übersprungenen
Bytes (1..255)
34 Sprungziel Nr : 1..98 Nein
Wiederherstellen
Teilablauf: 99
35 Satzende bei Nummer für Ja
Verknüpfungsergebnis = 1 Anzeige

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29
Mehrfachspannhydraulik (Option)
8 Parameter

TypNr Befehlstyp Zusatzbyte Word1 Word2 Satzende


(A) (B) (C) (D)
36 Satzende bei Nummer für Ja
Verknüpfungsergebnis = 1 Anzeige
oder Ablauf der
Überwachungszeit
37 Drehtischposition Abfragen Position 1..8 Nein
38 Drehtisch Positionieren Position 1..8 Ja
50 Zähler Setzen Nr : 0..3 Setzwert Ja
51 Zähler Abfragen Nr : 0..3 Zähler >= Nein
Vergleichswert
60 SammelAbfrage 0 = Bit 0 ..15 Bitmaske mit den Bitmaske mit den Nein
1 = Bit 16 .. 31 Eingängen, die auf Eingängen, die auf
2 = Bit 32 .. 47 Status 1 abgefragt Status 0 abgefragt
3 = Bit 48 .. 63 werden sollen werden sollen
61 SammelReaktion 0 = Bit 0 ..15 Bitmaske mit den Bitmaske mit den Nein
1 = Bit 16 .. 31 Ausgängen, die Ausgängen, die
2 = Bit 32 .. 47 gesetzt werden sollen zurückgesetzt werden
3 = Bit 48 .. 63 sollen

*) Sofortiges Weiterschalten in den nächsten Schritt (Satzende)


1) Weiterschalten in den nächsten Schritt nur bei erfüllter Sprungbedingung

8.1.2 Belegung der Eingänge

Eingang Nr. Beschreibung


0 ... 15 hydraulische / pneumatische Sensoren projektierbar
16 Taster Spannen *)
17 Taster Lösen *)
18 Taster Palettenfreigabe
19 Zustimmtaste
20 Bewegungsfreigabe
21 Fuß-Schalter
22 Automatisch Spannen
23 Automatisch Lösen
24 Lader Spannen Schritt1
25 Lader Spannen Schritt2
26 Lader Spannen Schritt3
27 reserviert (nicht belegt)

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30
Mehrfachspannhydraulik (Option)
Parameter
8

Eingang Nr. Beschreibung


28 Lader Lösen Schritt1
29 Lader Lösen Schritt2
30 Lader Lösen Schritt3
31 reserviert (nicht belegt)
32 ... 39 An- / Abwahl 1..8 aus Oberfläche
40 ... 63 reserviert (nicht belegt)

*) sind gegeneinander verriegelt !

8.1.3 Belegung der Ausgänge

Automatische Rücksetzung durch die PLC

Wird ein Leuchtensignal gesetzt, werden die anderen


gleichlautenden automatisch von der PLC rückgesetzt!
HINWEIS
Wird ein Ladersignal gesetzt, werden die anderen gleichlautenden
automatisch von der PLC rückgesetzt!
Wird ein Merker der Gruppe A, B gesetzt, werden die anderen der
gleichen Gruppe automatisch von der PLC rückgesetzt!

Ausgang Nr. Beschreibung


0 ... 15 hydraulische / pneumatische Aktoren projektierbar
16 Leuchte Gespannt Dauerlicht
17 Leuchte Gespannt blinkend langsam
18 Leuchte Gespannt blinkend schnell
19 Leuchte Gespannt Aus
20 Leuchte Gelöst Dauerlicht
21 Leuchte Gelöst blinkend langsam
22 Leuchte Gelöst blinkend schnell
23 Leuchte Gelöst Aus
24 Lader Gespannt Schritt1
25 Lader Gespannt Schritt2
26 Lader Gespannt Schritt3
27 reserviert (nicht belegt)
28 Lader Gelöst Schritt1
29 Lader Gelöst Schritt2
30 Lader Gelöst Schritt3

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31
Mehrfachspannhydraulik (Option)
8 Aufruf der Funktion

Ausgang Nr. Beschreibung


31 reserviert (nicht belegt)
32 Programm wird abgebrochen
33 ... 39 reserviert (nicht belegt)
40 Arbeitskontrolle A1
41 Arbeitskontrolle A2
42 Arbeitskontrolle A3
43 Arbeitskontrolle A4
44 Arbeitskontrollen A Aus
45 Arbeitskontrolle B1
46 Arbeitskontrolle B2
47 Arbeitskontrollen B Aus
48 ... 63 interne Merker

8.2 Aufruf der Funktion

Der Funktionsaufruf der Mehrfachspannhydraulik erfolgt immer mit der


Übergabe von Parametern.

Der Parameter Aaa muss immer übergeben werden, die anderen Parameter
sind optional.

Befehlssyntax: G306 Aaa {Bbb} {Ccc} {Ddd} {Qqq} {Rrr} {Sss} {Ttt}

Parameter Beschreibung Standardwert


aa Befehlstyp nur zur
Initialisierung:
Beispiele: A100 (Initialisierung) aa = 100
oder
A8 (Teilablauf Ende)
bb Zusatzbyte
cc Freigabe Ausgangssignal bei offener Tür

Hüller Hille GmbH, V 1.0


32
Mehrfachspannhydraulik (Option)
Aufruf der Funktion
8

Parameter Beschreibung Standardwert


dd Bit-Anwahlen
BIT 0: Bewegungsfreigabe ist nicht Vorraussetzung für das Satzende
BIT 1: Abwahl automatisch Spannen
Bit 2: Abwahl automatisch Lösen

Beispiele: nur Bit 0 setzen: dd = 1


Bit 0 und Bit 2 setzen: dd = 6
qq reserviert (nicht belegt)

rr reserviert (nicht belegt)

ss Entprellzeit in 0,1 Sekunden

Beispiel: Entprellzeit von 300 ms ss = 3


tt Überwachungszeit in Sekunden

Beispiel: Überwachungszeit von 10 s tt = 10

Beispiele: Initialisierung der Mehrfachspannhydraulik

Initialisierung mit Programm-ID: 1

Freigabe Ausgangssignal: 0

Bit-Anwahl (Bit 1 und 2 gesetzt): 6

Q (nicht belegt): 0

R (nicht belegt): 0

Entprellzeit: 300 ms

Überwachungszeit: 10 s

G306 A100 B1 C0 D6 Q0 R0 S3 T10

S-Ausgang Nr. 20 (Leuchte Gelöst Dauerlicht) setzen

G306 A15 B20

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33
Mehrfachspannhydraulik (Option)
8 Programmaufbau

8.3 Programmaufbau

Beim Einlesen eines jeden Kommandos findet eine Syntaxprüfung durch die
NC statt. Folgender Aufbau ist einzuhalten:

Initialisierung

Start Spannen
.......
Ende Spannen

Wird von der NC zurückgewiesen, wenn Spannen noch nicht


Start Lösen
abgeschlossen ist.
.......

Ende Lösen Ermittlung der Sprungweiten bei JMP Anweisungen durch die
NC
Übertragung des Programms von der NC an die PLC.
Die Übertragung erfolgt über NC-Variablen:
1. Variable: Befehlstyp
2. Variable: Zusatzbyte, Programmname
3. Variable: Programmlänge,Word1, Word3, Word5,…
4. Variable: Word2, Word4, Word6, …

Die verwendeten NC-Variablen werden von der PLC Paketweise gelesen.

Als Aufforderung hierzu dient eine G-Funktion.

Die Übertragung beginnt immer mit Befehlstyp A100 (Initialisierung), sie


endet mit Befehlstyp A4 (Ende Lösen).

Anschließend folgen die Programmkommandos in der programmierten


Reihenfolge.

Jeder Teilablauf wird mit dem Abschlussschritt abgeschlossen. Dieser


Schritt beginnt mit dem Sprungziel 99 [ ??? ] und muss immer alle Abfragen
und Überwachungen beinhalten, die ab dann ständig gemacht werden
sollen. Der Schritt wird von der PLC nach dem Teilablauf immer bearbeitet.
In diesem Schritt muss auch die Ansteuerung der Statusleuchten erfolgen.

Ist die Übernahme des neuen Programms nicht möglich, so wird von der
PLC eine Fehlermeldung generiert. (nicht Gelöst, zu viele Programme etc)

Ist das Programm schon vorhanden, so komprimiert die PLC den


Programmspeicher und hängt das neue Programm hinten an.
Hüller Hille GmbH, V 1.0
34
Mehrfachspannhydraulik (Option)
Programmaufbau
8

Ist das neue Programm zu lang, so erfolgt von der PLC eine Fehlermeldung.
Das neue Programm wird zurückgewiesen. Vor der Übernahme muss ein
anderes gelöscht werden.

Wird die Übernahme nicht abgeschlossen (die PLC erhält nie Lösen Ende
etc ), so ist ein Spannen-/Lösen nicht mehr möglich. Es muss jetzt irgendein
erfolgreicher Einlesevorgang folgen!

Beispielablauf Spannen Start Spannen


Ventil Lösen aus
Blinkt Lampe Gespannt langsam, dann nach SP2
Ventil Spannen 2 aus
Ventil Spannen 1 ein
Auf Druckwächter Gespannt 1 warten
Lampe Gespannt langsam Blinken
Auf Taste Spannen warten
SP2
Ventil Spannen 1 aus
Ventil Spannen 2 ein
Auf Druckwächter 2 warten
2,5 s warten
Lampe Gespannt Dauerlicht
Ende Spannen

Beispielablauf Lösen Start Lösen


Hat Lampe Gespannt Dauerlicht, dann nach LOE
Ventil Spannen 2 aus
Ventil Spannen 1 ein
Auf Druckwächter Gespannt 1 warten
Lampe Gespannt langsam Blinken Ein
Auf Taste Lösen Warten
LOE
Ventil Spannen 2 aus
Ventil Spannen 1 aus
Ventil Lösen ein
Auf Druckwächter Gelöst warten
Lampe Gelöst Dauerlicht
Ende Lösen

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35
Mehrfachspannhydraulik (Option)
8 Programmaufbau

8.3.1 Programmierbeispiel

Programmbeispiel …
G306 A1; Start Spannen

G306 A16 B1; R-Ausgang Nr. 1 setzen

G306 A16 B2; R-Ausgang Nr. 2 setzen

G306 A16 B3; R-Ausgang Nr. 3 setzen

G306 A16 B4; R-Ausgang Nr. 4 setzen

G306 A16 B5; R-Ausgang Nr. 5 setzen

G306 A16 B6; R-Ausgang Nr. 6 setzen

G306 A16 B7; R-Ausgang Nr. 7 setzen

G306 A15 B0; S-Ausgang Nr. 0 setzen




G306 A15 B17; S-Ausgang Nr. 17 (Leuchte Gespannt blinkend
langsam) setzen
G306 A35 B1; Satzende bei Verknüpfungsergebnis = 1, Anzeige Nr. 1



G306 A15 B4; S-Ausgang Nr. 4 setzen

G306 A22 B2; Verweilzeit (grob) auf 2 Sekunden einstellen




G306 A15 B5; S-Ausgang Nr. 5 setzen

G306 A6; Verweilzeit = Spannzeit aus Palettendaten


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36
Mehrfachspannhydraulik (Option)
Programmaufbau
8


G306 A35 B2; Satzende bei Verknüpfungsergebnis = 1, Anzeige Nr. 2

G306 A15 B18; S-Ausgang Nr. 18 (Leuchte Gespannt blinkend schnell)


setzen

G306 A13 B7; UND-Eingang Nr. 7

G306 A13 B5; UND-Eingang Nr. 5

G306 A5; ODER

G306 A13 B34; UND-Eingang Nr. 34

G306 A36 B3; Satzende bei Verknüpfungsergebnis = 1 oder Ablauf


der Überwachungszeit, Anzeige Nr. 3

G306 A16 B5; R-Ausgang Nr. 5 setzen

G306 A22 B2; Verweilzeit (grob) auf 2 Sekunden einstellen




G306 A13 B7; UND-Eingang Nr. 7

G306 A13 B5; UND-Eingang Nr. 5

G306 A36 B4; Satzende bei Verknüpfungsergebnis = 1 oder Ablauf


der Überwachungszeit, Anzeige Nr. 4

G306 A16 B4; R-Ausgang Nr. 4 setzen

G306 A15 B16; S-Ausgang Nr. 16 (Leuchte Gespannt Dauerlicht)


setzen

G306 A8; Teilablauf Ende


Hüller Hille GmbH, V 1.0


37
Mehrfachspannhydraulik (Option)
8 Programmaufbau


G306 A34 B99; Wiederherstellen Teilablauf

G306 A16 B1; R-Ausgang Nr. 1 setzen

G306 A16 B2; R-Ausgang Nr. 2 setzen

G306 A16 B3; R-Ausgang Nr. 3 setzen

G306 A16 B4; R-Ausgang Nr. 4 setzen

G306 A16 B5; R-Ausgang Nr. 5 setzen

G306 A16 B6; R-Ausgang Nr. 6 setzen

G306 A16 B7; R-Ausgang Nr. 7 setzen

G306 A15 B0; S-Ausgang Nr. 0 setzen

G306 A15 B16; S-Ausgang Nr. 16 (Leuchte Gespannt Dauerlicht)


setzen

G306 A3; Ende Spannen




G306 A2; Start Lösen

G306 A16 B0; R-Ausgang Nr. 0 setzen

G306 A16 B2; R-Ausgang Nr. 2 setzen

G306 A16 B3; R-Ausgang Nr. 3 setzen

G306 A16 B4; R-Ausgang Nr. 4 setzen

G306 A16 B5; R-Ausgang Nr. 5 setzen

G306 A16 B6; R-Ausgang Nr. 6 setzen

G306 A16 B7; R-Ausgang Nr. 7 setzen

G306 A15 B1; S-Ausgang Nr. 1 setzen




G306 A10 B2; Überwachungszeit auf 2 Sekunden einstellen

G306 A15 B21; S-Ausgang Nr. 21 (Leuchte Gelöst blinkend langsam)


setzen

G306 A35 B7; Satzende bei Verknüpfungsergebnis = 1, Anzeige Nr. 7




G306 A22 B1; Verweilzeit (grob) auf 1 Sekunde einstellen

Hüller Hille GmbH, V 1.0


38
Mehrfachspannhydraulik (Option)
Programmaufbau
8


G306 A15 B5; S-Ausgang Nr. 5 setzen


G306 A15 B22; S-Ausgang Nr. 22 (Leuchte Gelöst blinkend schnell)
setzen

G306 A13 B6; UND-Eingang Nr. 6 setzen

G306 A13 B5; UND-Eingang Nr. 5 setzen

G306 A36 B8; Satzende bei Verknüpfungsergebnis = 1 oder Ablauf


der Überwachungszeit, Anzeige Nr. 8

G306 A16 B5; R-Ausgang Nr. 5 setzen

G306 A7; Verweilzeit = Löszeit aus Palettendaten




G306 A13 B6; UND-Eingang Nr. 6 setzen

G306 A13 B5; UND-Eingang Nr. 5 setzen

G306 A35 B7; Satzende bei Verknüpfungsergebnis = 1, Anzeige Nr. 7




G306 A15 B20; S-Ausgang Nr. 20 (Leuchte Gelöst Dauerlicht) setzen

G306 A8; Teilablauf Ende


Hüller Hille GmbH, V 1.0


39
Palettenstatus
9 Programmaufbau


G306 A34 B99; Wiederherstellen Teilablauf

G306 A16 B0; R-Ausgang Nr. 0 setzen

G306 A16 B2; R-Ausgang Nr. 2 setzen

G306 A16 B3; R-Ausgang Nr. 3 setzen

G306 A16 B4; R-Ausgang Nr. 4 setzen

G306 A16 B5; R-Ausgang Nr. 5 setzen

G306 A16 B6; R-Ausgang Nr. 6 setzen

G306 A16 B7; R-Ausgang Nr. 7 setzen

G306 A15 B1; S-Ausgang Nr. 1 setzen

G306 A16 B0; R-Ausgang Nr. 0 setzen

G306 A15 B20; S-Ausgang Nr. 20 (Leuchte Gelöst Dauerlicht) setzen

G306 A4; Ende Lösen



M30 Ende Hauptprogramm

9 Palettenstatus

Beeinflussung des Status der im Arbeitsraum befindlichen Palette durch das


Bearbeitungsprogramm.

Der aktuelle Palettenstatus kann im Hüller Hille Menü (Grundbild /


Produktion) abgelesen werden.

Folgende Werte für den Palettenstatus sind möglich

Wert Veränderbar durch Beschreibung


0 Initialisierung unbekannt
1 Bedienung am Beladeplatz freigegeben
2 M172 K2 Fertigmeldung
3 M172 K3 abgebrochen
4 M172 K4 Werkzeug fehlt

Hüller Hille GmbH, V 1.0


40
Palettenstatus
Freigeben
9

Wert Veränderbar durch Beschreibung


5 M172 K5 Werkzeugbruch
6 Nur für verkettete Maschinen relevant entnommen
7 Bedienung am Beladeplatz gesperrt

9.1 Freigeben

Palette am Beladeplatz zur Bearbeitung freigeben.

Voraussetzung Palettenstatus GESPERRT

Bedienung 1. Leuchtdrucktaster „FREIGEBEN/SPERREN“ am Bedienfeld Beladeplatz


drücken.
Dauerlicht Leuchtdrucktaster.
Palettenstatus (FREIGEGEBEN).

Hüller Hille GmbH, V 1.0


41
Palettenstatus
9 Sperren

9.2 Sperren

Palette am Beladeplatz für die Bearbeitung gesperrt.

Voraussetzung Palettenstatus FREIGEGEBEN

Bedienung 1. Leuchtdrucktaster „FREIGEBEN/SPERREN“ am Bedienfeld Beladeplatz


drücken.
Leuchtdrucktaster erlischt.
Palettenstatus (GESPERRT).

9.3 Fertigmeldung M172 K2

Fertigungsstatus nach einer erfolgreichen Bearbeitung.

Mit dem Zyklus M172 K2 wird der Fertigungsstatus der Palette im


Arbeitsraum auf FERTIGMELDUNG gesetzt.

Voraussetzung Programmierung am Ende des Bearbeitungsprogramms

Beispiel …. Bearbeitung Ende der Bearbeitung

M171 K0 Rücksetzen des Bearbeitungsfortschritts

M172 K2 Palettenstatus= FERTIGTEIL


.....
M30 Programm Ende

Hüller Hille GmbH, V 1.0


42
Palettenstatus
Bearbeitungsabbruch M172 K3
9

9.4 Bearbeitungsabbruch M172 K3

Programmierten Bearbeitungsabbruch setzen.

Mit dem Zyklus M172 K3 wird der Fertigungsstatus der Palette auf
ABGEBROCHEN gesetzt, z.B. bei Setzen durch den Anwender, wenn durch
die Funktion (Option) Werkstück vermessen das Rohteil NIO gemessen und
somit die Bearbeitung nicht durchgeführt wird.

Voraussetzung Programmierung im Bearbeitungsprogramm

Beispiel … Messung / Bearbeitung …

M172 K3 Programmierter
Bearbeitungsabbruch

... Sprung an das Ende des Programms ...


M30 Programm Ende

9.5 Werkzeug fehlt M172 K4

Programmierten Bearbeitungsabbruch setzen.

Mit dem Zyklus M172 K4 wird der Fertigungsstatus der Palette auf
WERKZEUG FEHLT gesetzt.

Die Bearbeitung wurde auf Grund eines fehlenden Werkzeugs abgebrochen.

Voraussetzung Programmierung im Bearbeitungsprogramm.

Beispiel … Bearbeitung …

M172 K4 Bearbeitungsabbruch
durch fehlendes Werkzeug

… Sprung an das Ende des Programms …


M30 Programm Ende

Hüller Hille GmbH, V 1.0


43
Palettenstatus
9 Werkzeugbruch M172 K5

9.6 Werkzeugbruch M172 K5

Programmierten Bearbeitungsabbruch setzen.

Mit dem Zyklus M172 K5 wird der Fertigungsstatus der Palette auf
WERKZEUG GEBROCHEN gesetzt.

Die Bearbeitung wurde auf Grund eines defekten Werkzeuge (Bruch)


abgebrochen.

Voraussetzung Programmierung im Bearbeitungsprogramm

Beispiel … Bearbeitung …

M172 K5 Bearbeitungsabbruch
durch defektes Werkzeug

… Sprung an das Ende des Programms ...


M30 Programm Ende

Hüller Hille GmbH, V 1.0


44
M-Funktionen
10

10 M-Funktionen

Nr. Kurz- Beschreibung Nutzungsfreigabe für:


0 Programm STOP Anwender
1 Programm STOP bedingt Anwender
2
3 Spindel Rechtslauf Anwender
4 Spindel Linkslauf Anwender
5 Spindel Stop Anwender
6
7 Kühlmittel innen Anwender
8 Kühlmittel außen Anwender
9 Kühlmittel aus Anwender
10 B-Achse klemmen Anwender
11 B-Achse lösen Anwender
12
13
14
15
16 Kühlmittel Spülfunktionen aus (Vorrichtung) / Rollo spülen aus (falls Anwender
konfiguriert)
17 Ende Unterprogramm Anwender
18
19 Spindel richten Anwender
20
21
22
23 Vorschub ohne Drehzahl Anwender
24
25 Arbeitsraumabsaugung ein Anwender
26 Arbeitsraumabsaugung aus Anwender
27 Kühlmittel innen Niederdruck und außen ein (M7 + M8) Anwender
28
29
30 Ende Hauptprogramm Anwender

Hüller Hille GmbH, V 1.0


45
M-Funktionen
10

Nr. Kurz- Beschreibung Nutzungsfreigabe für:


31
32
33
34 Programm Halt, Auflösen mit Taste ”Palette freigeben” am Bedienplatz Anwender
35
36
37
38 Spannvorrichtung auf Bedienplatz lösen sperren Anwender
39 Spannvorrichtung auf Bedienplatz lösen freigeben Anwender
40 Automatische Stern/Dreieckumschaltung (ist mit Programm-Start Anwender
automatisch aktiv); Abwahl M41, M42
41 Anwahl Sternschaltung 1: Niedere Drehzahl; Abwahl M40 Anwender
42 Anwahl Dreieckschaltung: Hohe Drehzahl; Abwahl M40 Anwender
43
44
45
46
47
48 Anwahl Halt, bis Drehzahl erreicht Anwender
49
50 Werkzeug kühlen mit Luft (Spindel blasen) Anwender
51
52
53
54 Vorrichtung spülen Anwender
55
56
57
...
69
70
71
72
73
74
75

Hüller Hille GmbH, V 1.0


46
M-Funktionen
10

Nr. Kurz- Beschreibung Nutzungsfreigabe für:


76
77
78 Renishaw: Werkstück-Messtaster ein Anwender
79 Renishaw: Werkstück-Messtaster aus Anwender
80 vom System belegt HHD
81 vom System belegt HDD
82 vom System belegt HHD
83 vom System belegt
84 vom System belegt
85 vom System belegt HHD
86 vom System belegt HHD
87 vom System belegt HHD
88 vom System belegt HHD
89 vom System belegt HHD
90 vom System belegt HHD
91 Abfrage, Palettenwechsel beendet HHD, Anwender
92
93 vom System belegt HHD
94 vom System belegt HHD
95
96
97 Programmaufruf HHD, Anwender
98 Unterprogrammaufruf HHD, Anwender
99 Unterprogrammende HHD, Anwender
...
171 Bearbeitungsschritt setzen (Schritt-Variable K) Anwender
172 Palettenstatus schreiben (Status Variable K) Anwender
173 Werkstückzähler (Anzahl Werkstücke K) Anwender

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47