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Lebe dich selbst.

Es geht um nichts anderes.
Die 5 Prinzipien der
Selbstverwirklichung

Der Weg zu einem erfüllten Leben
Authentisch, lebendig, glücklich

Elias Fischer
Sei gegrüßt!
Selbstverwirklichung ist die einfache Tatsache, dass 
du niemals aufhörst zu wachsen, sondern stets der 
Lebendigkeit deines Herzens folgst.

Wachstum durchzieht das Universum und so bist 
auch du ein Teil des Lebens der sich entfalten, 
erkennen und erfüllen will.

Integrierst du diesen Prozess in dein Leben, tritt 
Einfachheit, Freude und Erfüllung ein. Einfachheit, 
weil du nur der Stimme deines Herzens folgen 
musst. Freude, weil du in einem Element bist und 
mit Freuden erschaffst. Erfüllung, weil du verstehst, 
was zu deinem Leben gehört, wie du es erschaffst 
und bei dir hältst.

Selbstverwirklichung ist für mich der einzig wahre 
Weg, das Leben zu leben und zu feiern. Es ist ein 
bewusster Prozess der Selbstentdeckung und 
Selbstentfaltung. Er wird niemals enden, denn dein 
Potenzial ist so endlos wie das Universum selbst.

Bringe zum Ausdruck, was in dir steckt, was deine 
Mission ist, was dir Freude, Kraft und Sinn schenkt.

Für nichts anderes bist du hier. 

Für nichts anderes bist du hier. 
Lebe dich selbst. 

Es ist dein Leben und deine Verantwortung.

Erkenne die Kraft, die in dir steckt und endlich in 
kreative Bahnen gelenkt werden will.

In diesem Buch stelle ich dir die 5 wichtigsten 
Prinzipien der Selbstverwirklichung vor. 

Lebst du diese 5 kleinen Prinzipien auch nur zu 
einem Teil, wird sich dein Leben drastisch 
verändern.

Diese Prinzipien sind machtvoll. Sie sind die Essenz. 
Der Kern. Und es steht dir in jedem Moment frei, sie 
anzuwenden. Integriere sie Stück für Stück. Führe 
Tagebuch darüber und notiere deine Fortschritte. 
Das ist sehr wichtig. 

Dies ist kein Buch zur Unterhaltung. Dies ist ein Buch
für das Leben, das du dir wünschst. Es geht hier um 
etwas sehr, sehr Wertvolles: dein Leben. 

Auch wenn du meinst, die Prinzipien zu kennen, 
befasse dich erneut damit. Sie sind universell, 
unendlich gültig und äußerst kraftvoll. 

Nutze sie für dich.

In einer neuen Dimension.

Für das Leben, das du schon immer leben wolltest.
Liebe
Das erste Prinzip

Liebe ist der Weg zum Glück. Ist dein Denken, Fühlen 
und Handeln von Liebe erfüllt, so macht dich das 
glücklich. Aus eigener Erfahrung wirst du dies bestimmt
bestätigen können. Deshalb führt das Gegenteil bzw. die
Abwesenheit von Liebe zum Unglücklichsein: zu Hass, 
Gleichgültigkeit, Gier, Neid, Egoismus.
Dabei ist es unsere eigene Entscheidung, ob wir uns für 
die Liebe entscheiden oder gegen sie. Immer, wenn du 
nicht den Weg der Liebe wählst, ist das automatisch eine
Entscheidung gegen die Liebe. 

Liebe hat nichts mit Partnerschaft zu tun bzw. mit einem
Menschen, den man liebt. Tatsächlich ist es so, dass viele
Menschen meinen, sie würden einen Menschen wirklich 
lieben. Viele irren sich, denn ihre Liebe ist an 
Bedingungen geknüpft. 

Nur wenn ihr Partner oder ihr Kind sich auf eine 
bestimmte Weise verhält, dann „lieben“ sie es. 
Andernfalls reagieren sie mit Verachtung. Die Liebe ist 
dann schlagartig weg. Das ist keine wahre Liebe.

Wahre Liebe ist bedingungslos. In der wahren Liebe ist 
stets ein Mitgefühl da, mit dem man sein Gegenüber 
versteht. Dies bezieht sich aber nicht nur auf die Liebe in
Partnerschaften oder zwischen Eltern und ihren 
Kindern.

Liebe ist ein Bewusstheitszustand, der sich auf alles 
richtet.

Selbstliebe

Liebe ist eine Form der Begegnung mit der Welt und 
ihren Mitmenschen, ihren Tieren und ihrer Natur.
So wie du dir selbst begegnest, so begegnest du auch der
Welt. Dabei kannst du das Leben und alles, was ist, nur 
in der Form lieben, wie du dich selbst liebst. Denn so, 
wie du mit dir selbst umgehst, so gehst du auch mit 
allem anderen um.

Deshalb ist es wichtig, dich selbst lieben zu lernen. Nur 
so kannst du ein liebevolleres Leben führen. Und das ist 
schließlich die Voraussetzung für wahres Glücklichsein.

Frage dich stets, wie du behandelt werden willst und 
richte dein eigenes Denken, Fühlen und Handeln 
danach. Denn so wie du es in den Wald hinein rufst, so 
schallt dein Echo zurück.

Sendest du Liebe, erfährst du Liebe.

Vergebung

Zu lieben bedeutet auch, zu vergeben. Das ist für deine 
Selbstverwirklichung äußerst wichtig. Denn wenn du 
nicht vergibst, bist du innerlich nicht frei. So hängt die 
Vergangenheit wie eine Bleikugel am Fuß und hindert 
dich daran, dein volles Potenzial zu leben.

Ein wichtiger Schritt ist es deshalb, Frieden mit deiner 
Vergangenheit zu schließen. Jedoch vollständig in 
Körper Geist und Seele, sodass sich angestaute 
Emotionen von Wut, Ärger und Hass endgültig lösen 
können. Erst dann ist der Weg frei, um wahre Liebe 
leben zu können.
Hingabe

Zu Lieben bedeutet sich hinzugeben. Liebe erwartet 
nichts und sie will nichts. Liebe ist offen, hört geduldig 
zu und folgt der Stimme der Richtigkeit. Diese Stimme 
kommt jedoch nicht aus dem Kopf, sondern aus dem 
Herzen. Deshalb hat sie auch keine Worte. Es ist ein 
Gefühl der Richtigkeit, das wir rational nicht erklären 
können. Dies ist die Intuition.

Oft erscheint es sinnlos und unlogisch, aber nur aus der 
Sicht des Verstandes. Der Verstand will wissen. Das 
Herz vertraut. In der Liebe vertraust du, gehst deinen 
Weg und erfährst erst im Nachhinein die Sinnhaftigkeit. 

Universale Intelligenz

Es ist die Intelligenz des universellen Lebens, die da 
spricht und auf die wir mit unserem Herzen vertrauen 
können.

Die Liebe ist also das Gegenstück zum rationalen 
Verstand. Beide sind für deine Selbstverwirklichung 
wichtig. Nur sollte der Verstand nicht das Sagen haben, 
sondern dein Herz. Lass die Liebe deine Entscheidungen
treffen. Dein Verstand plant die Umsetzung. Dafür ist er 
da.

Lass den Kontroll­ und Sicherheitswunsch los. Gebe 
dich hin. Vertraue und höre auf deine Intuition. Es ist 
die Stimme der Richtigkeit, die du nicht weiter erklären 
kannst. Nur wenn du den Weg gehst, kannst du im 
Nachhinein die wunderbare Intelligenz verstehen, die 
dahinter steckt.
Wenn du deinen Weg auf diese Weise in 
vertrauensvoller Liebe gehst, wird das Leben einfach. Es
gibt dann keine Schwierigkeiten mehr, denn du wirst 
geführt. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dich 
hinzugeben und zu vertrauen. So handelst du im 
Namen der Liebe. Dein Denken, Fühlen und Handeln 
wird erfüllt von Liebe.
Stille
Das zweite Prinzip

Vielmals in der heutigen Zeit unterschätzt wird das 
zweite Prinzip der Selbstverwirklichung: die Stille. Sie 
ist die Brücke zu dir selbst und der Tiefe des Lebens.
Ohne Stille kannst du dich selbst nicht erfahren und das 
Leben nicht verstehen. Nur wenn der See still ist, kannst 
du dein Spiegelbild darin erkennen. Sind Wellen an der 
Wasseroberfläche, verschwimmt die Sicht auf dich 
selbst.

Beachte also die Stille. Suche sie auf. Sie ist die 
wichtigste Grundlage dafür, dass du dich selbst 
erkennen kannst. 

Intuition

Auch die Stimme deiner Intuition ist nur hörbar, wenn 
Stille da ist. Jeder Gedanke verursacht Unruhe, wie eine 
Welle auf dem See. 

Deshalb ist es so wichtig, dass du die Stille im Außen 
aufsuchst und sie auch in deinem Innern zulässt. Ein 
Weg dazu ist die Meditation – Die Konzentration auf 
dich, deinen Körper, die Empfindungen, die Gefühle 
und die Gedanken. So kannst du die Sprache der 
Intuition hören. 

Sie spricht über Geistesblitze und Bilder, die in Form 
von Gedanken auftreten. Sie spricht über deine 
Körperempfindungen. Wenn dich bei einem Gedanken 
z.B. ein wohltuendes Kribbeln  überkommt, ist der 
Gedanke Teil deiner Lebensvision. Zieht sich dein 
Körper hingegen zusammen, gehört dies wahrscheinlich
nicht zu deinem Weg.
Die Intuition spricht auch über die Gefühle. Im 
einfachsten Fall ist es das unerklärliche Gefühl der 
Richtigkeit für eine Sache, die dann womöglich zu 
deinem Weg gehört.

Bewusstsein

Im dem Bewusstsein, was in dir vor sich geht, kannst du
dich immer mehr der Stille zuwenden. Du lernst dabei, 
deine Gedanken wahrzunehmen. Du wachst aus dem 
Traum des Denkens auf, siehst den Gedanken und 
widmest dich wieder deiner Wahrnehmung. 

Spüre die Empfindungen deines Körpers und fühle 
deine Gefühle. Nimm deine Umgebung wahr, mit all 
deinen Sinnen. Bewerte und kommentiere nichts, was 
du wahrnimmst. Auch deine Gedanken nicht. 

Lasse alles zu und sei lediglich der neutrale Beobachter, 
ohne ein bestimmtes Ergebnis erzwingen zu wollen. 
Nehme die Stille wahr und die Stille kommt zu dir. 

Das ist der Weg der Selbsterkenntnis. Sie ist notwendig, 
damit du dein wahres Selbst verwirklichen kannst. 
Integrierst du das zweite Prinzip der Stille nicht in dein 
Leben, ist es keine wahre Selbstverwirklichung, sondern 
die Verwirklichung deines Egos.

Die Stille ist der Weg zu dir selbst. Nur in der Stille 
bekommst du deine Eingebungen und verbindest dich 
mit der tieferen Weisheit des Lebens. Nur mit der Stille 
als Ratgeber, Spiegel und Quelle von Kraft und 
Eingebung kannst du dein wahres Selbst erkennen und 
verwirklichen.
Vision
Das dritte Prinzip

Ohne das dritte Prinzip der Vision gibt es keine 
Richtung in deinem Leben. Nur mit einer Richtung 
kannst du Energie mobilisieren, um etwas zu erreichen. 
Deine Vision steht für die Koordinaten deines Ziels. 
Alles braucht ein Ziel, damit es an einem bestimmten 
Ort ankommen kann. 
Ohne eine Vision treibt dein Schiff ziellos auf dem 
Ozean umher. Nur mit Koordinaten gibt es eine 
Richtung, auf die das Schiff zusteuern kann.

Mit einer Vision sorgst du dafür, dass du das vom Leben
bekommst, was du dir von Herzen auch wünschst. Die 
Vision ist die Grundlage dafür, dass du Ziele erreichst 
und Spuren auf dieser Welt hinterlässt.

Deine Vision ist Teil deiner Bestimmung. Lebst du deine 
Vision, kommst du deiner Lebensaufgabe nach. Dein 
Lohn dafür ist Freude, Glück und Erfolg, bzw. ein 
Leben, das im Einklang mit deinem Herzen ist.

Freude

Das Hauptkriterium, wie du deine Vision erkennst, ist 
die Freude. Das, was dir im bedingungslosen und 
erwartungsfreien Tun reine Freude bereitet, gehört zu 
deiner Lebensaufgabe. Auch wenn der Sinn auf 
logischer Ebene augenblicklich nicht erkennbar ist, so 
offenbart er sich später. Denn das eine führt zum 
anderen und du gehst Schritt für Schritt.

Der einfache Sinn des Lebens ist jedoch offensichtlich: 
Die Freude im Moment des Soseins; wie das Kind, das 
mit seinen Sachen spielt und die Welt um sich herum 
vergisst. Es hat seine Vision vor Augen und taucht im 
Zuge des Erschaffens völlig in den Moment ein.
Selbstentwicklung

Ein weiteres Kriterium deiner Vision ist deine 
Selbstentwicklung. Du entwickelst dich beim Erschaffen 
weiter. Du entfaltest neue Seiten an dir, baust deine 
Fähigkeiten aus und entwickelst neue Kompetenzen. 

Egal was es auch ist, solange ein Wachstum auf 
körperlicher oder geistiger Ebene stattfindet, ent­wickelst 
du dich selbst. 

Nicht selten bist du damit konfrontiert, noch nie 
dagewesene Probleme zu lösen. Auch wenn sie im 
ersten Moment unlösbar erscheinen, so kommst du der 
Lösung mithilfe deiner Kreativität Schritt für Schritt 
näher.

Innovation

Eine Vision erschafft immer einen Mehrwert für die 
Welt. Solange es auch nur einen Menschen gibt, dessen 
Leben sich durch dein Werk auch nur um ein Deut
verbessert, ist dieses Kriterium erfüllt.

Das Ergebnis deiner Vision ist etwas Innovatives, das 
vorher in dieser Form noch nie dagewesen ist. Dabei 
spielt des keine Rolle, wie hoch der Grad der 
quantitativen Einzigartigkeit ist. 

Ein Beispiel: Eine Eisdiele zu eröffnen, ist nicht 
besonders innovativ, denn es gibt viele. Einzigartigkeit 
tritt ein, wenn du dein eigenes Eis herstellst, auf deine 
besondere Art und Weise. Innovation tritt ein, wenn du 
dabei eine noch nie dagewesene 
Geschmackskomposition entwickelst.

Erschaffst du deine Werke mit Liebe und Hingabe, 
kannst du ihren Grad der Einzigartigkeit erhöhen. Dies 
ist ein Rezept für den Erfolg deines Tuns.

Weitere Faktoren sind der passende Ort und die 
vorhandene Zielgruppe, die deine Dienstleistung oder 
dein Produkt braucht.

Visionsfindung

Um zu deiner Vision zu gelangen, musst du folgende 
Wege in deinem Leben etablieren: 

1. Stille

2. Selbstwahrnehmung

3. Fantasie

Die Stille brauchst du, damit die Sprache deiner 
Intuition überhaupt zu dir durchdringen kann. Um die 
Zeichen und Eingebungen erkennen zu können, 
benötigst du einen gewissen Grad der 
Selbstwahrnehmung. Mit der Fantasie lässt du deine 
Gedanken schweifen und kannst somit mögliche Bilder 
von einer Wunschzukunft im Zusammenspiel mit den 
Eingebungen erschaffen. 

Das Ergebnis ist deine perfekte Vision, die von nun an 
deinen Lebenssinn darstellt und dir Gewissheit, 
Motivation und Enthusiasmus gibt.
Dies alles funktioniert jedoch nicht, wenn du deinen 
Lebensplan unbedingt wissen willst und voller 
Erwartungen bist; wenn du das Leben unter Druck setzt 
und dich selbst von etwas abhängig  machst.

Die tiefere Weisheit des Lebens offenbart sich nur, wenn 
du loslässt und dich hingibst. Es ist der bedingungslose 
Wunsch, dein Leben mit Tiefe und Hingabe zu leben. Es 
erscheint paradox, ist es aber nicht. 

Du willst es aus tiefstem Herzen, verlässt dich dabei 
jedoch auf das Leben und öffnest dich für alles, was es 
dir gibt. Dabei nimmst du alles an, was ist. Du hast 
nichts zu bestimmen, jedoch wird deine Sehnsucht 
gehört. Vertraue.

Der erste Teil deiner Vision wird dir durch die Intuition 
gegeben. Der zweite Teil der Visionsfindung ist der des 
kreativen Erschaffens. In diesem Zug vervollständigst 
du das Bild auf weltlicher Ebene und kreierst somit die 
Basis für deine Umsetzung.
Mut
Das vierte Prinzip

Mut ist das erste Prinzip der Selbstverwirklichung, das 
nach außen geht. Selbstverwirklichung bedeutet, dass 
du die Wahrheit in dir erkennst und nach außen bringst.
Es ist eine materielle Welt, in der wir leben, und ein Sinn
des Lebens ist es, sich selbst in dieser Welt zu erfahren.

Das bedeutet, dass wir uns nicht nur in der Stille 
aufhalten, sondern auch die Lebendigkeit des Lebens 
zulassen und suchen. Da sind Fähigkeiten, Talente, 
Sehnsüchte, Bedürfnisse und Wünsche, die auf neue 
Erfahrungen hoffen.
Unser Körper ist dafür das perfekte Werkzeug, um diese
Welt mit all ihren Möglichkeiten zumindest zu einem 
Teil zu erleben. Dafür brauchen wir Mut.

Umgang mit Angst

Mut ist nicht ein Zustand der Angstlosigkeit. Mut ist nur
ein Mittel, um Angst zu überwinden. Ein Zustand ohne 
Angst ist nicht gesund. Angst ist neben Scham, Trauer, 
Freude und Wut eines der fünf Basisgefühle. Es ist 
wichtig, dass wir alle Gefühle zulassen und leben.

Die Lösung ist nicht, Angst zu unterdrücken oder 
auszublenden. Die Lösung ist, sich mit dem Gefühl 
anzufreunden und mit ihm zusammen den eigenen Weg
zu gehen.

Es gibt nicht nur Angst, sondern auch eine Angst vor 
der Angst. Sie sorgt dafür, dass wir der eigentlichen 
Angst nicht zu nahe kommen. In diesem Fall machen 
wir eine irrtümliche Annahme. Nämlich, dass wir das 
Gefühl der Angst nicht ertragen oder sogar sterben 
würden. 

Nun mag der ein oder andere sagen, er habe keine 
Angst. Worte sind schnell gesagt und die Distanz zu den
eigenen Gefühlen kann so groß sein, dass man sich ihrer 
Anwesenheit nicht bewusst ist. Sie sind da und 
beeinflussen uns dann durch das Unterbewusstsein.
Kontakt zu den Gefühlen

Weil wir so eine große Angst vor unseren Gefühlen 
haben, beginnt Mut genau an dieser Stelle: bei der 
Kontaktaufnahme mit deinen Gefühlen.

Wenn du dein Selbst entfalten willst, wirst du immer 
wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Egal wie 
dabei die Situation im Außen sein mag, sie ruft Gefühle 
in dir hervor. 

Nun kommt eine große Erkenntnis, die du machen 
kannst: Wenn du in der Lage bist, mit deinen Gefühlen 
umzugehen, kann dich nichts mehr auf deinem Weg der 
Entfaltung aufhalten. 

Oft geben Menschen auf ihrem Weg auf, wenn sie einen 
Misserfolg geerntet haben. Aber der Misserfolg ist nicht 
der Grund für das Abbrechen, sondern die Ablehnung 
der eigenen Gefühle.

Vielleicht ist da eine Scham beim Scheitern, die sagt, 
dass wir das nicht können. Nun, ein Selbstverwirklicher 
durchfühlt die Scham, gibt sich vielleicht eine Pause, um
zu reflektieren, was passiert ist . Dann sammelt er jedoch
neue Kraft, um seinen Weg weiterzugehen.

Es macht keinen Sinn, in einem Gefühlszustand zu 
verharren, egal um welches Gefühl es sich handelt. Ein 
Gefühl ist dazu da, es zuzulassen, es zu durchfühlen 
und es danach wieder gehen zu lassen. 
Ein Fehler ist es, endlos über den Fall nachzudenken 
und somit das Gefühl immer weiter mit neuen 
Gedanken zu nähren. Um fühlen zu können, ist es 
wichtig, dass du nicht denkst. So geht das Gefühl von 
selbst. 

Unendliche Freiheit

Hast du aufgehört, deine Gefühle zu bewerten und 
damit begonnen, alle zuzulassen, entsteht eine 
unendliche Freiheit. Du musst dann vor nichts mehr 
davonrennen  und kannst dich jeder Herausforderung 
stellen, die dir auf deinem Weg begegnet. 

Das ist Mut. Der Kontakt zu deinen Gefühlen und das 
Meistern deiner Herausforderungen. Sei mit all deinen 
Gefühlen, die aufkommen. Mit der Freude, der Scham, 
der Wut, der Angst und der Traurigkeit. 

Auf diese Weise ebnest du deinen Weg von innen her. In
der materiellen Welt geschieht dies durch das 
schrittweise Vorangehen. 

Das Unbekannte

Vor allem, wenn wir dem Unbekannten begegnen, kann 
eine große Angst da sein. Die Lösung ist, das große 
Problem in immer kleinere Teilprobleme zu zerlegen. 
Dies machst du so lange, bis die Herausforderung so 
klein geworden ist, dass du den Mut dafür aufbringen 
kannst.
Dies bedeutet gleichermaßen, die Angst zu fühlen, die 
dabei aufkommt. Beende dabei das Verstärken von 
Hirngespinsten. Höre auf ,Angst machende Gedanken 
weiter zu denken. Besinne dich auf das, was real jetzt 
gerade ist. Denn nur das Jetzt – der augenblicklich 
Moment – ist der einzige Moment, in dem Lebendigkeit 
da ist.
Fokus
Das fünfte Prinzip

Der Hauptgrund, warum die Menschen heute nicht das 
erreichen, was sie von Herzen wollen, ist ihre 
Verstreutheit. Im Zeitalter der Medien, Informationen 
und technischer Geräte werden wir mit Dingen 
überflutet, die unsere Aufmerksamkeit aufsaugen. 
Hinzu kommen die künstlich geschaffenen 
Gesellschaftsprobleme: die Abhängigkeit vom Geld und 
die Angst vor dem Verlust der Existenz.

So sind wir ständig bemüht, anderen zu genügen, 
ständig beschäftigt, zu überleben und ständig online, 
um uns von uns selbst abzulenken.

Dies gilt es zu erkennen. Vergleiche dieses Leben mit 
dem eines Kindes, das auf dem Land in der Natur 
aufwächst. Mit welchen Einflüsse ist es konfrontiert und 
wie viel Kraft bleibt ihm, sich selbst wahrzunehmen?

Denn genau darum geht es, wenn wir von 
Selbstverwirklichung sprechen und uns selbst 
verwirklichen wollen: Selbstwahrnehmung. Wenn wir 
wissen wollen, wer wir sind, was wir wollen und wo 
unser Weg langgeht, müssen wir uns selbst 
wahrnehmen. Wir müssen den Fokus auf uns selbst 
legen und uns wahrnehmen. 

Für dich ist es also von großer Wichtigkeit, dass du 
lernst, deinen Fokus zu verlagern; vor allem auf dich 
selbst. 

Wenn ich zurückblicke, so fiel mir das früher nicht 
leicht. Weil ich da in mir Dinge vermutet hatte, die mir 
suspekt waren, von denen ich nichts wissen wollte. Also 
z.B. undefinierbare Gefühle. Der Weg ist, so hart es auch
ist, den Fokus immer weiter auf sich selbst zu legen. 
Dann kommt auch Klarheit in das eigene Gefühlsleben. 
Energie folgt der Aufmerksamkeit

Eins der wichtigsten Lebensgesetze ist die Tatsache, dass
Energie der Aufmerksamkeit folgt. Das bedeutet: 
Worauf du deinen Fokus legst, das wächst und gedeiht. 

Du kannst dir das an einem ganz simplen Beispiel 
verdeutlichen: Stelle dir vor, du hast zwei Hunde. Dem 
einen schenkst du deine volle Aufmerksamkeit, schenkst
ihm Liebe und Freude. Den anderen ignorierst du. 

Was meinst du, welcher Hund wird sich sozial besser 
entwickeln? Welcher wird ein stärkeres Immunsystem 
haben? Welcher wird glücklicher sein?

Das, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, wächst 
und gedeiht. 

Wie viel deiner Aufmerksamkeit schenkst du dir selbst? 
Welche Worte verwendest du im Umgang mit dir? Hast 
du es gelernt, dich glücklich zu machen?

Von nun an gibt es keinen wichtigeren Menschen als 
dich selbst. Es gibt kein elektronisches Gerät, das 
wichtiger ist als du selbst. Es gibt keine 
Verantwortlichkeiten (außer deine Kinder) im Außen, 
die wichtiger sind also du. Mache dich zum Mittelpunkt 
deines Lebens, denn es ist dein Leben. 

Das hat nichts Egoismus zu tun, sondern mit der 
Fähigkeit, das eigene Leben richtig zu leben. Kurz 
gesagt: sich selbst zu verwirklichen. Dies geht nur, wenn
du auch bei dir selbst bist, mit deiner vollen 
Wahrnehmung und Konzentration.
Wie Projekte gelingen

Das Grundrezept für das Gelingen von Projekten ist der 
Fokus. Verlagere deine Aufmerksamkeit voll und ganz 
auf ein Projekt, und es kann eigentlich nicht mehr 
scheitern. Denn worauf du deine Aufmerksamkeit 
richtest, das wächst und gedeiht.

Probleme sind dabei kein Grund, am Gelingen zu 
zweifeln. Sie verzögern nur ein wenig die Fertigstellung.
Das ist alles. Probleme kommen immer wieder. Sie 
gehören dazu. Werde einfach zum Problemlöser, anstatt 
dich runterziehen zu lassen.

Je länger du deine Aufmerksamkeit immer wieder 
einem Projekt widmest, desto mehr nährst du es. Es 
fallen dir Ideen und Lösungswege ein. Von selbst. Das 
ist die Unterstützung der Intuition, die dir in allen 
Belangen hilft.

Lasse deine Gedanken in einem stillen Moment einfach 
über eine Sache schweifen. Stelle dir eine Frage wie z.B. 
„Wie kann ich dieses Problem X lösen?“ und warte ab, 
was passiert, ohne etwas zu erwarten oder zu 
erzwingen.

Verstärken kannst du diesen Mechanismus mit 
Meditation. Ich hole mir all meine Ideen auf diese Weise.
Es ist manchmal verblüffend, welche Kreativität auf 
diese Weise zum Vorschein kommt. 

Ein Problem ist nur ein temporärer Zustand, bis die 
Lösung dafür bekannt geworden ist.
Eine Sache

Um die Kraft der fokussierten Aufmerksamkeit zu 
erlernen und zu erfahren, kannst du dir angewöhnen, 
nur noch eine Sache zur gleichen Zeit zu machen. Das ist
auch der Normalzustand im menschlichen Leben. 

Wenn du an einer Sache dran bist, dann mache sie 
ausschließlich und bringe sie zu Ende. Nehmen wir an, 
du willst ein Buch in der Bücherei suchen, um etwas 
Wichtiges für dein Projekt nachzuschlagen. 

Während du zum Regal gehst, fallen dir noch weitere 
Bücher auf und du denkst dir, dass du da mal kurz 
einen Blick reinwerfen willst. Nein, das wirst du nicht 
tun, erst nachdem du deine Info nachgeschlagen hast. 
Dann hast du dein Buch in der Hand und dein Handy 
klingelt mit neuen Textnachrichten von Freunden. Wirst 
du dein Handy anfassen? Nein, natürlich nicht. Erst 
wirst du dein eigentliches Anliegen zu Ende bringen.

Wenn du isst, dann isst du. Wenn du eine E­Mail 
schreibst, dann schreibst du sie, egal welche anderen 
interessanten E­Mails währenddessen eintreffen. Wenn 
du arbeitest, schalte dein Handy aus. Am besten 
Flugmodus. Sei konsequent. Auch kein Facebook und 
unnötige Recherchen. 

Fokussiere deine Aufmerksamkeit. Bleibe bei einer 
Sache. Bringe sie zu Ende und dann kannst du dich einer
anderen Sache widmen.
Übe das auch im Gespräch mit Menschen. Lerne 
zuzuhören, ohne das Gesagte in deinem Kopf zu 
kommentieren. Entwickle eine erhöhte Aufmerksamkeit,
um den anderen wirklich zu verstehen und wirklich 
wahrnehmen zu können.  

Wenn du das kannst, offenbart sich für dich eine neue 
Tiefe des Lebens. Du wirst mehr wahrnehmen (können).
Sprich, du empfängst die Informationen, die für dich 
wirklich von Bedeutung sind. Schalte unnötige Einflüsse
ab, die dich im Leben nicht weiterbringen und dir nur 
deine Energie rauben.

Auf diese Weise wirst du auch ein neues Verständnis für
dich selbst entwickeln. Du wirst dich selbst besser 
kennenlernen, vor allem die Ruhe in dir. Die Fähigkeit 
des urteilsfreien Wahrnehmens ist eine der wichtigsten 
eines Selbstverwirklichers.

Verlagere deine Aufmerksamkeit nur auf die Dinge, die 
du wirklich wachsen sehen willst. 

Wenn du deinen Fokus auf die Schwierigkeiten eines 
Menschen legst, wird es schwierig. Legst du deinen 
Fokus auf die Gemeinsamkeiten, auf das, was euch 
beiden Freude bereitet, so wird es einfach.

Entweder du förderst das Trennende oder das 
Verbindende. Du entscheidest es mit deinem Fokus. Sei 
dir dessen bewusst, denn du tust es in all deinen 
Beziehungen; zu Mensch, Tier und Umwelt. 

Und wen noch?

In der Beziehung zu dir selbst!
Über den Autor

Elias Fischer ist Autor, Speaker und Coach für
Selbstverwirklichung. Er schreibt seit 2011 im LebeBlog
über seine Erkenntnisse zu den Themen
Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Er ist der
Auffassung, dass jeder den Plan für sein Leben in sich
trägt, der nur noch auf seine Entfaltung wartet. Dies in
der Praxis zu unterstützen, ist sein größtes Anliegen.
Sein bekanntestes Buch ist „Dinge, die ich gerne mit 18
gewusst hätte“.

Mehr über seine Arbeit und Workshops:

www.LebeBlog.de/elias-fischer/
Mitmachen
Du kannst dich hier in den E­Mail­Verteiler eintragen
und am Kurs zur Selbstverwirklichung kostenlos
teilnehmen. Du bekommst damit hilfreiche
Inspirationen für dein Leben direkt ins Postfach. Dies
ist auch der einfachste Weg, um mit mir in Kontakt zu
bleiben. Sei jetzt dabei:

Ja, ich möchte jetzt


dabei sein und mich
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(Du kannst dich jederzeit wieder austragen)
Fragen, Anregungen und Feedback kannst du mir gern
per E­Mail senden: buch@lebeblog.de

Versende dieses Buch gerne an deine Freunde, teile es
in den sozialen Netzwerken oder lade es auf deine
Homepage.

In meinem Blog findest du weitere Artikel zum Lesen:
www.LebeBlog.de

Zum Schluss findest du die Infos über meine wichtigsten
und beliebtesten Bücher.
Dinge, die ich mit 18
 gerne gewusst hätte
Erkenntnisse eines 28­jährigen,
 der nach dem Sinn des Lebens fragte 

Mit diesem Buch kannst du dein Bewusstsein entfalten.
Setzt du die Übungen in deinem Leben um, hilft es dir,
zu innerer Ruhe zu gelangen. Du beginnst das Leben
besser zu verstehen und stärkst die Verbindung zu dir
selbst.

www.LebeBlog.de/18
Dinge, die ich mit 21
 gerne gewusst hätte
Erkenntnisse eines 31 Jährigen,
der sich selbst mehr fühlen wollte

Das zweite Buch als Fortsetzung geht tiefer auf die
Selbsterkenntnis ein. Es widmet sich verstärkt den
Gefühlen und zeigt dir, wie du mit ihnen am besten
umgehen kannst. Neben fruchtbaren Möglichkeiten für
die zwischenmenschliche Kommunikation findest du
darin auch Wege, wie du dich selbst verwirklichst.

www.LebeBlog.de/21
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