Sie sind auf Seite 1von 52

-EUROPAS

- - -GRÖSSTE
- - - HANDBALL-ZEITSCHRIFT
- - - - - - - - -l -2,50- Euro
- -- Nr.- 36- - - - - - - - - - - - -

DKB HANDBALL-BUNDESLIGA

FLENSBURG GEGEN DIE


LÖWEN: DAS TOP-SPIEL
IN DER ANALYSE

-- - - - - - - - - - - - - - - - - --
CHRISTIAN PROKOP IM INTERVIEW

Überzeugende
Argumente
SO WILL DER NEUE BUNDESTRAINER
DIE BAD BOYS AN EUROPAS SPITZE
HALTEN UND WEITER ENTWICKELN

FRAUEN-HANDBALL: DIE GROSSE VORSCHAU AUF DIE SAISON 2017/2018


ALLE TEAMS UND KADER DER ERSTEN
UND ZWEITEN LIGA AUF 24 SEITEN

5. September 2017 – 2,50 Euro


Doppelherz auf facebook entdecken!
– AUT 2,80 Euro – DKK 29 –

EINE STARKE
facebook.com/Doppelherz

SFR 4,50 – 5566 – 63. Jahrgang

PARADE
20036

4 190556 602509
NUR RINDVIECHERN
SIND FRANZIS
ERFOLGE EGAL Deutsche Top-Athleten begeistern
Sportfans und sind wichtige Vorbilder.
Vom Sport allein können sie nicht
leben. Damit wir die Athleten beim
Spagat zwischen ihrem Job und
dem Leistungssport noch besser
fördern können, brauchen wir
Deine Unterstützung.

Franziska Kampmann
Landwirtin und Junioren-
weltmeisterin im Rudern

er Spende
ö rd e rer! Mit Dein
W e rd e F chs- und
w ir d e u ts che Nachwu
fördern hilfe.de
z e n s p o rt le r: www.sport
Sp it

Nationale Förderer
HANDBALLWOCHE.DE 03

Inhalt / Editorial
--------------------------------------------------------------------------------
-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --

-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --
ANFPIFF Die Spiele des 2./3. Spieltages Rödertal: Reine Amateure beim
Nachrichten und Personalien im Stenogramm 16/17 Aufsteiger 38
auf einen Blick 04
Oldenburg: Geduld ist das ANPFIFF
Handball im Internet 04 2. BUNDESLIGA oberste Gebot 39
Rimpar: Die Wölfe gehen in den
Die Kolumne 05 Angriffsmodus 18 Thüringer HC: Kampfansage an Vorhang auf zu einer neuen Saison in der Frauen-Bun-
den Meister 40
Leserbriefe 05 Eisenach: Ibai Meoki Etxebeste: desliga. Nachdem die erste und zweite Liga der Männer
– das spanische Schlitzohr 18 Bad Wildungen: Einstellige
Platzierung als Ziel 41 bereits seit zwei Wochen spielen, beginnt in der kom-
Statistiken: Die Tabelle, der ak-
tuelle Spieltag und die nächsten Super Cup: Bietigheim gewinnt menden Woche auch die Konkurrenz bei den Frauen.
Partien in der Übersicht 19 den ersten Titel der Saison 42
Und für die ist es eine ganz besondere Spielzeit, findet
Spielberichte aller Begegnun- 2. Bundesliga: Die große Angst
gen des 2. Spieltages 20/21 vor dem Sprung nach oben. Die doch im Dezember die Weltmeisterschaft in Deutschland
allgemeine Vorschau 43
statt. Die Aufmerksamkeit der (handballerischen) Welt-
3. LIGA Von Berlin bis Zwickau: Die Auf-
THEMA DER WOCHE Hannover: Hubertus Brandes gebote der zweiten Liga auf ei- öffentlichkeit ist ohne Frage eine einmalige Chance, den
Der Bundestrainer auf Tour kehrt zum HSV zurück 22 nen Blick 44/45
durch den Norden: Christian Frauen-Handball in Deutschland populärer zu machen.
Prokop machte Station in Ham- Die Resultate, Tabellen und Tor- 2. Bundesliga: Der Spielplan 46
burg, wo er im NDR-Sportclub schützen 22
zu Gast war. Die HANDBALL- DHB-Pokal: Die Ergebnisse der
WOCHE traf Prokop zu einem 1. Runde 46 Viel wird dabei davon abhängen, wie erfolgreich die
ausführlichen Interview und FRAUEN-HANDBALL
sprach mit ihm über die Vorbe- Die große Saison-Vorschau: Auswahlmannschaft von Bundestrainer Michael Biegler
reitung auf die EM 2018 06/07 Bietigheim – wer sonst? Der Ti- STARS VON GESTERN
telverteidiger geht als Top-Fa- Was macht eigentlich bei dieser Heim-WM ist. Derzeit blicken die Spielerinnen
vorit in die neue Spielzeit 23 Dietmar Schmidt? 47
DKB BUNDESLIGA und auch die Experten jedenfalls sehr optimistisch in die
Flensburg: Interview mit Chef- Im Exklusiv-Interview: Liga-Ge-
trainer Maik Machulla nach dem schäftsführer Christoph Wendt: WELTSPIEGEL Zukunft und auf das Projekt „simply wunderbar“ – wie
Sieg gegen die Löwen 08 über die neue Saison 24 Super Globe in Doha: Gute Vor-
bereitung für die Berliner Wüs-
Rhein-Neckar Löwen: Zu viele Die Heim-WM 2017 im Blick: tenfüchse 48
der Slogan der WM 2017 offiziell heißt. Wie es wirklich
Fehler verhindern einen Erfolg Nichts Neues in Sachen Fernse-
in Flensburg 08 hen 24
um den Frauen-Handball in Deutschland bestellt ist, wie

Hannover: Die Negativ-Serie Neu in 2017/2018: Die Liga will stark die Vereine der ersten und zweite Liga sind, welche
reißt bei den Recken endlich ab mehr Öffentlichkeit 25
09 Ambitionen und welche Sorgen sie in dieser Saison haben,
Alle Partien auf einen Blick:
Wetzlar: Rohdiamant Lenny Ru- Der Spielplan der 1. Liga 26 lesen Sie in unserer großen Vorschau. Auf 24 Sonderseiten
bin kommt 2018 09
Fünf deutsche Starter im Euro- rücken wir den Frauen-Handball in den Fokus, stellen die
Leipzig: Binders Sprint rettet papokal 26
den Saisonauftakt 10 Mannschaften, Kader und Spielerinnen ausführlich vor
Statistiken: Zahlen, Daten, Fak- Frankreich: Montpellier hofft auf
Lübbecke: Optimistisch für den ten zur Frauen-Bundesliga 27 einen Titel 49 und haben dabei die Clubs für Sie analysiert.
weiteren Saisonverlauf 10
Bensheim: Gut gewappnet in die Impressum 49
Regeln: Der siebte Feldspieler neue Saison 28
spaltet weiter die Liga 11 Zudem haben wir weitere spannende Themen für Sie in
Bietigheim: Erneut in der Favo- ABPFIFF
DHB-Pokal: Hammerlos für die ritenrolle 29 Gefragt: Jochen Beppler (U19- dieser Woche aufbereitet. So trafen wir zum Beispiel
SG Flensburg-Handewitt 11 Bundestrainer) 50
Blomberg: Ostwestfalen arbei- Bundestrainer Christian Prokop zu einem exklusiven
ten am Limit 30
Gespräch in Hamburg und sprachen mit dem Shooting-Star
Buxtehude: Keine optimale Vor-
bereitung 31 des deutschen Handballs über seine Vorbereitung auf die
Dortmund: Wir gehen unseren Europameisterschaft 2018 in Kroatien.
Weg 32
-EUROP
- -AS-GRÖSS
------ ----------
TE HANDBALL-ZE
ITSCHRIFT l - 36- - - - - - - - -
2,50 Euro - Nr.
- - --
Göppingen: Das Mittelfeld im
Blick 33 DKB HANDB

FLENSBURG
LÖWEN: DAS
ALL-B UNDES

GEGEN DIE
TOP-SPIEL
LIGA Außerdem waren wir in den Arenen der DKB Handball-
IN DER ANAL
YSE

STATISTIKEN Leverkusen: Elfen feilen an ihrer -- - - - - - - - -


Bundesliga zu Gast und beleuchten unter anderem das
Der 2 und 3. Spieltag in der Konstanz 34 CHRISTIAN

Überzeugende
- - - - - - - - --
PROKOP IM
INTERVIEW

Übersicht: Die Tabelle, Ergeb- Argumente Top-Spiel SG Flensburg-Handewitt gegen die Rhein-Neckar
nisse und jede Menge Zahlen, Metzingen: Ziel ist mindestens
SO WILL DER
NEUE BUND
DIE BAD BOYS ESTR
AN EUROPAS AINER
HALTEN UND SPITZE
WEITER ENTW
ICKELN

Daten und Fakten 12 Rang drei 35 FRAUEN-HANDB


ALL: DIE GROS
SE VORS CHAU AUF DIE Löwen. Viel Spaß bei der Lektüre Ihrer neuen HAND-
Nellingen: Den Klassenerhalt im
ALLE TEAMS SAISON 2017/
UND KADER 2018
UND ZWEIT DER ERSTE
EN LIGA AUF N
24 SEITEN

Die Torjäger der HBL, die nächs- Fokus 36 BALLWOCHE!


5. September
2017 – 2,50 Euro
– AUT 2,80 Euro
– DKK 29 –
SFR 4,50 – 5566

EINE STARKE
– 63. Jahrgang

PARADE
ten Termine und Spiele 13
Doppelherz auf
facebook
facebook.com/D entdecken!
oppelherz

Neckarsulm: Großes Potenzial


Die Spiele des 2./3. Spieltages
im Stenogramm 14/15
im Club 37 Titel Nr. 36: Bundestrai-
ner Christian Prokop Imago
Olaf Bruchmann
04 5. SEPTEMBER 2017

Personalien News – Wechsel – Hintergründe


--------------------------------------------------------------------------------

Bundesligist HSG Wetzlar muss Transfermarkt zugeschlagen. Schwarzer, die 2007 unter Trai- etwa zwei Wochen war der Spie- kordchampion und Pokalsieger
nun mehr doch für längere Zeit Die Sandhasen holten mit Se- ner Brand Weltmeister im eige- ler zum Probetraining in Hildes- THW Kiel in Mannheim und am
auf Abwehrchef Evars Klesniks bastian Rumniak den lang er- nen Land wurden. heim zu Gast und hat dabei den 5. Oktober folgt der Auftritt von
verzichten. Der 37-Jährige muss hofften Linkshänder für den Trainer und die Verantwortli- Aufsteiger TV Hüttenberg.
dieser Tage wegen eines schwe- rechten Rückraum. Der 32 Jahre Der dänischen Olympiasieger chen überzeugen können: „Jacob
ren Bandscheibenvorfalls ope- alte Pole spielte in der vergange- Mikkel Hansen hat seinen Ver- ist ein spielerischer Typ und Im Juni hatte der ehemalige Ge-
riert werden und fällt somit für nen Serie für den Drittligisten trag bei Paris Saint-Germain ver- passt damit gut in unsere Abläu- schäftsführer Kai-Sven Hähner
rund drei Monate aus. Klesniks VfL Fredenbeck und verfügt über längert. Wie der französische fe“, sagt Eintracht-Trainer Ge- den Insolvenzantrag für die HC
hatte sich die Wirbelsäulen-Ver- eine beeindruckende handballe- Meister am auf der Vereinshome- rald Oberbeck über seinen Neu- Leipzig Bundesliga GmbH ge-
letzung im ersten DHB-Pokal- rische Vita. In seiner Heimat fei- page bekanntgab, hat der Rück- zugang. stellt. Jetzt ist das Verfahren über
spiel gegen den Zweitligisten erte der Mann mit Gardemaß Er- raumspieler seinen Kontrakt bis das Vermögen der Betriebsgesell-
HSG Konstanz zugezogen, als er folge in der höchsten polnischen Sommer 2022 erweitert. „Es war Bundesligist HSG Bad Wildun- schaft des ehemaligen Frauen-
mit einem gegnerischen Angrei- Liga und wurde mit Wisla Plock eine leichte Entscheidung, bis gen Vipers ist es gelungen, früh- Bundesligisten eröffnet worden.
fer zusammengeprallt war. mehrmals polnischer Meister. 2022 zu verlängern“, sagte Mik- zeitig den Vertrag mit Rück- Insolvenzverwalter Dr. Chris-
Zudem spielte er auf europäi- kel Hansen, der seit 2012 in Paris raumspielerin Anouk Nieuwen- toph Alexander Jacobi und sein
Bundesligist TuS N-Lübbecke scher Bühne im EHF-Cup, der spielt, im Interview auf der weg um ein weiteres Jahr bis Team werden jetzt „die Vergan-
hat den kroatischen National- VELUX EHF Champions League Homepage von PSG: „Wir haben 2019 zu verlängern. Danach be- genheit der Gesellschaft durch-
spieler Luka Rakovic verpflich- und dem Europapokal der Pokal- eine sehr starke Mannschaft bei- steht sogar eine Option für eine leuchten, frühere Geschäftsvor-
tet. Wie der Club mitteilte, erhält sieger. sammen. Ich möchte immer weitere Spielzeit. Die Hollände- fälle rekonstruieren und vorhan-
der Rechtsaußen einen Vertrag möglichst viele Titel erringen rin, die kürzlich für die A-Natio- denes Vermögen verwerten“,
bis Sommer 2018. Der 29 Jahre Der ehemalige Bundestrainer und ich glaube, mit dieser Mann- nalmannschaft zum Auftakt der hieß es in einer Pressemittei-
alte Rakovic stand zuletzt bei und Weltmeister Heiner Brand schaft können wir das schaffen.“ EM-Qualifikation am 27. Sep- lung. Die Suche nach einem In-
Benfica Lissabon (POR) unter ist für sein Lebenswerk als tember gegen Weißrussland und vestor verlief bislang ergebnis-
Vertrag und feierte bereits im „Lichtgestalt Sport 2017“ ausge- Marcel Hess, Mannschaftskapi- am 1. Oktober im Kosovo nomi- los: „Es ist aber wenigstens ge-
Heimspiel gegen den THW Kiel zeichnet worden. Die Verlei- tän des Schweizer Erstligisten niert wurde, besetzt eine Schlüs- lungen, Folgeeffekte der Insol-
bereits seinen Einstand. Gegen hung erfolgte im Rahmen der Pfadi Winterthur , hängt zum selrolle im Kader von Vipers- venz für die Nachwuchsarbeit
den Rekordmeister verwandelte fünften Express Sportnacht im Saisonende seine Handballschu- Trainerin Tessa Bremmer. Vor des HC Leipzig e.V. und dessen
Rakovic zwei Siebenmeter und Kölner RheinEnergie-Stadion. he an den Nagel. Seinen auslau- zwei Jahren wechselte Anouk Spielbetrieb in der 3. Liga abzu-
kam insgesamt auf drei Treffer. Brand erhielt die Trophäe für sei- fenden Vertrag wird er nicht ver- Nieuwenweg aus Holland von wenden“, sagte Jacobi.
ne Verdienste im sportlichen, längern. Der 35 Jahre alte Voll- E&O Emmen nach Nordhessen.
Jonas Kupijai wird der SG Leu- aber auch vor allem im karitati- blutsportler ist auch beruflich Hiobsbotschaft für die MT Mel-
tershausen lange fehlen. Der ven Bereich. „Ich bin sehr, sehr sehr stark engagiert, will sich in Helene Fischer hat Einfluss auf sungen: Der Bundesligist muss
Rückraumspieler hat sich beim stolz, denn eine Ehrung für ein diesem Bereich fit halten und den Spielplan der DKB Handball- nach Auskunft von Trainer Mi-
Drittliga-Auftakt am vergange- Lebenswerk stellt für mich et- nächstes Jahr eine Weiterbil- Bundesliga genommen. Da der chael Roth voraussichtlich bis
nen Samstag gegen die HSG Ha- was ganz Besonderes dar“, sagte dung in Angriff nehmen. Schlagerstern am 22. Oktober zu acht Wochen ohne Philipp
nau das Innenband und das vor- Brand: „Das ist eine schöne Be- ein Konzert in der SAP-Arena Müller auskommen. Der 32-Jäh-
dere Kreuzband gerissen. „Für stätigung, dass man in seinem Zweitligist Eintracht Hildes- gibt, wurde das Heimspiel der rige erlitt im Heimspiel gegen
uns ist das natürlich extrem bit- Leben nicht alles falsch gemacht heim bei der Suche nach einem Rhein-Neckar Löwen gegen die Gummersbach eine Schulter-
ter. Jonas fehlt nun mit seiner Er- hat.“ Die Laudatio auf den 65-Jäh- Linkshänder für den rechten TSV Hannover-Burgdorf auf den eckgelenkssprengung in der lin-
fahrung und Ruhe“, sagte der rigen hielten sein Teamkollege Rückraum fündig geworden. Ja- 3. Oktober vorverlegt. Für den ken Schulter. Müller war bei ei-
Sportliche Leiter, Mark Wetzel. aus der 1978er-WM-Mann- cob Nelson kommt vom LIF Lin- Meister kommt es damit in der nem schnellen Gegenstoß in der
schaft, Horst Spengler, sowie die desberg aus Schweden. Der 28- ersten Oktoberwoche zu einem 15. Minute unfair gestoppt wor-
Oberligist HSG Augustdorf/Hö- ehemaligen Nationalspieler jährige unterschreibt einen Ver- Heimspielmarathon. Denn den und konnte danach nicht
velhof hat noch einmal auf dem Pascal Hens und Christian trag bis zum 30. Juni 2018. Vor schon am 1. Oktober gastiert Re- mehr eingesetzt werden.

FA CEBOOK, TWITTER, YOUTUBE: HANDBALL IM NETZ

Immer online, immer aktuell DKB Handball-Bundesliga WIR sind bereit – seid IHR es auch?
– die Welt, auch die des Handballs, Die stärkste Liga der Welt hat auch einen starken Internetauftritt: Unter diesem Motto veröffentlichte Zweitligist HSC 2000 Coburg vor
Schaut Euch doch einmal die offizielle Seite der Bundesliga an dem ersten Heimspiel der neuen Runde seinen Saisontrailer für die
wird schneller und vor allem (www.dkb-handball-bundesliga.de) und klickt Euch durch die aktu- Spielzeit 2017/2018. Der erste Auftritt gegen die SG BBM Bietigheim
mobiler: Verbände, Vereine, ellen News oder verfolgt die zahlreichen Videos der einzelnen Clubs glückte auf Anhieb. Die Mannschaft von Trainer Jan Gorr siegte mit
Spieler – alle produzieren stünd- – ob Spielbericht oder Pressekonferenz und Interviews, hier gibt es 33:27. Insgesamt 1.976 pilgerten zum Saisonauftakt in die heimische
eine Menge zu sehen und zu hören. Zudem findet Ihr hier auch immer HUK-Coburg Arena. Hier könnt ihr euch den kurzen Clip noch einmal
liche neue Nachrichten. Ob bei die aktuelle Ausgabe von „7-Meter“, dem HBL-TV-Magazin. anschauen: http://bit.ly/2tRn9aY
Facebook, Twitter, Youtube oder
Instagramm, auch der Handball
ist längst in der Welt der sozialen
Medien etabliert. Wir stellen
Euch hier an dieser Stelle Woche
für Woche die interessantesten,
wichtigsten und auch kuriosesten
Auftritte vor.
HANDBALLWOCHE .DE 05

Meinung Leserbriefe, Post und Mails an die HW-Redaktion / Kolumne


--------------------------------------------------------------------------------

Zu Handball im TV KOMMENTAR
... Bei aller Freude über die Über-
tragungen von Sky darf Kritik
nicht fehlen. Erstens: Die Kom- Wenn nicht jetzt,
mentatoren befinden sich im Re-
deschwall. Zweitens: Der Mode-
rator der Konferenz erzählt mir
wann dann?
wortreich das soeben Gesehene. Die Weltmeisterschaft ist allgegenwärtig. Auch
Drittens: Der Punkt, über den ich beim Supercup der Frauen in Hamburg lag die
mich seit der Übertragung von Cheftrainer des schweizer Spitzenclubs Kadetten Schaffhausen: Peter WM-Stimmung schon leicht in der Luft. Nicht nur
Spielen ärgere: Das ständige Zei- Kukucka RED
Werbebanner weckten die Vorfreude, auch die Ge-
gen der Torhüter nach einem ge-
spräche zwischen den Fans, mit Kollegen oder den
haltenen Ball – neuerdings auch und, wie im Falle des „rheini- dem Bild sind rechts Peter Kuku-
der Spieler nach einem erzielten schen Troisdorf in Nordrhein- cka (Cheftrainer) und links Niko- Offiziellen in der Halle drehten sich immer wieder
Treffer. Dies nimmt mir die Mög- Westfalen“, „nur“ die Verbandsli- la Marinovic (Assistenz- und Tor- um das Heimspiel der Ladies.
lichkeit, vom Ab- oder Anwurf ga der Männer, die Frauen-Ober- hütertrainer). Notabene beides
den Spielaufbau zu verfolgen. liga und die Jugend-Nordrheinli- langjährige Bundesligaspieler! Im Dezember hat die Frauen-Nationalmannschaft
Wiederholungen sehe ich gern, ga bei der weiblichen Jugend er- PETER LEUTWYLER
die große Gelegenheit, den deutschen Frauen-
aber bitte, wenn es sich ergibt, reichen. NEUHAUSEN, SCHWEIZ
Handball aus seinem Dornröschenschlaf zu we-
zum Beispiel während einer Un- Nur mit ihnen als breite Basis
terbrechung des Spiels. schafft der Handball „die kriti- Antwort der Redaktion: Lieber cken. Viel zu lange schlummerte das Potenzial,
WOLFGANG LADWIG, AURICH; sche Masse, um Stars zu entwi- Herr Leutwyler, vielen Dank für wurde die Leistung bei Großereignissen nicht ab-
PER MAIL ckeln“ und „die Sportart erfolg- Ihre Mail und Ihre berechtigte gerufen. In den kommenden drei Monaten bis zum
reich zu vermarkten“ (wie es der Kritik. Die Bildunterschrift ist Turnierstart ist der Scheinwerfer auf Anna Loerper
... Ich habe mir zur neuen Sai- DHB-Generalsekretär Mark Scho- schlicht falsch. Wir haben uns und Co. gerichtet – und hoffentlich auch noch
son Sky zugelegt. Alle sprachen ber in einem Interview zu der Rol- hierbei schlicht auf die beschrif-
lange Zeit über das Turnier hinaus.
immer von der großen Übertra- le des Handballs in Deutschland tete Datei unseres Fotografen ver-
gungsqualität – in den ersten Sen- beschrieb). lassen und waren zu flüchtig. Wir
dungen kann ich das nicht bestä- Als Augenzeuge der Partie werden in Zukunft darauf achten. Beim steigenden WM-Fieber darf aber die Liga
tigen. Ton-, Bild und auch Schal- DDR-Olympiasieger (Ernst Ger- nicht aus dem Blickfeld geraten, die am kommen-
te-Probleme trüben meinen Spaß lach) gegen BRD-Weltmeister den Wochenende wieder startet. Der Auftakt zwi-
an der Konferenz derzeit noch (Gerd Rosenthal) 1991 zwischen Zu Eisenach gegen Nordhorn schen Meister SG BBM Bietigheim und DHB-Po-
sehr. Hoffentlich wird das besser dem Troisdorfer HV (einem der ... Als Zuschauer dieser Begeg-
kalsieger Buxtehuder SV gab schon einmal einen
– kann man wohl erwarten für Vorgängervereine des heutigen nung in Eisenach musste ich fest-
das viele Geld, oder?! HSV Troisdorf) und dem SSV stellen, die Heimmannschaft bot kleinen Vorgeschmack darauf, was die Fans der
HARALD MUNKMANN, Nümbrecht bleibt mir nun noch an diesem Abend nur sehr karge Frauen-Bundesliga in dieser Saison erwartet. Ei-
BAD MÜNDER; PER MAIL ein freundlicher Gruß aus Trois- Kost für das bezahlte Eintritts- nen starken Meister aus Bietigheim, der mit seiner
dorf und alles Gute an Ernst Ger- geld: Die Abwehr war sehr unauf- beeindruckenden spielerischen und körperlichen
lach! merksam in vielen Situationen, Präsenz nicht nur national um alle Titel mitspie-
Zu Stars von gestern KARL-HEINZ GREWE, das Spiel läuft fast nur über die
len wird. Und mit einem Herausforderer aus Bux-
... Über die Rubrik „Stars von ges- TROISDORF; PER MAIL Mitte, beide Außenspieler wer-
tern“ und über den Text über den selten eingesetzt, nur wenige tehude, der alles probiert, um die neue deutsche
Ernst Gerlach habe ich mich sehr Torwürfe finden auch den Weg in Nummer eins zu bezwingen.
gefreut, wurde doch tatsächlich Zu HW Nr. 35 das Tor des Gegners – mit dieser
auch über sein Engagement in Ich schätze Ihre Zeitung sehr und Leistung wird es fast unmöglich, Aber auch auf dem internationalen Parkett gilt es
Troisdorf berichtet. Denn damit bin langjähriger Abo-Besitzer. einen Platz an der Spitze der Ta-
für die deutschen Frauen-Clubs. In der Champions
kam die große Handballwelt zu Was ich aber nicht verstehe, belle der zweiten Lgia zu finden
League hängen die Trauben für die SG BBM und
einem kleinen Amateurverein, wenn die Redaktion oberfläch- ... So bleibt nur die Hoffnung auf
wie es sie viele gibt in der Repu- lich und fehlerhaft Texte über- eine Besserung in naher Zukunft – bei erfolgreicher Qualifikation – den Thüringer
blik. Man kennt sie nicht und sieht. Im Artikel zu den Kadetten in Thüringen. HC wohl noch zu hoch. Aber im EHF-Cup schnup-
dennoch sind sie mit ihrem un- Schaffhausen auf Seite 40 (Ausga- GUNTHER SCHMIDT, perten in den vergangenen beiden Jahren Bietig-
ermüdlichen, ehrenamtlichen be 35) steht bei der Bildlegende EISENACH; PER MAIL heim und die TuS Metzingen bereits am Titelge-
Engagement, mit ihrer Jugendar- Trainer Lars Walther. Lars Wal- winn. Die Saison 2017/2018 könnte zu einem Wen-
beit für den Handballsport unver- ther ist seit Februar 2016 nicht Leserbriefe spiegeln nicht unbe-
depunkt im deutschen Frauen-Handball werden.
zichtbar. Auch wenn sie es da- mehr Trainer der Kadetten und dingt die Meinung der Redaktion
Wenn nicht jetzt, wann dann?
durch selbst kaum schaffen, über- ist seit dieser Saison Trainer des wider, die sich zudem das Recht
regional in Erscheinung zu treten FC Porto. Die beiden Herren auf auf Kürzungen vorbehält. BENJAMIN JACOBS
06 5. SEPTEMBER 2017

Thema der Woche Exklusiv-Interview mit Bundestrainer Christian Prokop


--------------------------------------------------------------------------------

Mit gerade einmal 38 Jahren hat Christian Prokop im März die deutsche Nationalmannschaft als Trainer übernommen. Der ehemalige DHB-Auswahlspieler fordert von seinen Spielern
viel Leidenschaft und große Emotionen – Eigenschaften, die er als Trainer an der Seitenlinie selbst vorlebt Getty (3)

Keine Stammplatzgarantie
für die Europameister
-------------------------------------

-------------------------------------

Der Bundestrainer auf Tour Herr Prokop, wie verbringt je- ben etwas ungewohnt, aber inter- nern bei der EM auseinanderzu-
mand, dem man nachsagt, er den- essant zu verfolgen, wie die ein- Es ist eine Ehre, setzen. Mit großem Interesse ha-
durch den Norden: Christian ke 24 Stunden und sieben Tage zelnen Teams nach und nach wie- be ich mehrere Spiele unserer Ju-
die Woche an Handball, den Som- der ins Training eingestiegen sind die National- nioren-Auswahlmannschaft an-
Prokop besuchte am Sonntag mer? und welchen Vorbereitungsfahr-
mannschaft Deutsch- geschaut.
Christian Prokop: (lacht) Ich plan sie absolviert haben.
die beiden Top-Spiele Kiel gegen kann Ihnen sagen: Es war nach lands trainieren zu Bis zur nächsten Maßnahme mit
den vier Monaten Doppelbelas- Und Ihre Familie hat Ihnen so viel der Männer-Nationalmannschaft
Magdeburg und Flensburg gegen tung als Trainer in Leipzig und Zeit sehr gedankt, oder? dürfen und sie weiter – die Testspiele gegen Spanien
der Nationalmannschaft wirk- Absolut. Wir genießen die Zeit
Rhein-Neckar Löwen. Dann
lich nötig, Abstand vom Handball jetzt sehr. Ich weiß aber auch, dass
zu entwickeln. Denn Ende Oktober – ist es noch ein
wenig hin. Woran arbeiten Sie ge-

machte der 38-Jährige in Hamburg


zu gewinnen. Ich war mit meiner im Dezember und Januar Zeiträu- das wird nötig sein. rade in Bezug auf die Bad Boys?
Familie in Norwegen, wir haben me kommen, in denen ich vier Ich versuche vor allem, mit den
Station, wo er am Abend im unter anderem eine Schiffstour Wochen am Stück unterwegs Andere Nationen ha- Verantwortlichen in einem regel-
gemacht. Zudem habe ich endlich sein werde. mäßigen Austausch zu sein und
einmal Zeit gefunden, zu Hause
ben aufgeholt und sich mir ein Bild über den Leistungs-
NDR-Sportclub zu Gast war.
einige Dinge zu erledigen, die lie- Hat der Handball in Ihrem Som- modern aufgestellt.“ stand der Nationalspieler zu ma-
Die HANDBALLWOCHE traf gen geblieben waren. merurlaub wirklich keine Rolle chen. Ich war beim Super Cup in
gespielt? Stuttgart und am ersten Spieltag
Prokop zu einem ausführlichen Erstmals seit einigen Jahren Na ja, ganz ohne wird es nie ge- in Minden sowie Lemgo. Am ver-
Christian Prokop
stand keine Vorbereitung für Sie hen. Ich habe die Gruppenauslo- gangenen Wochenende sah ich
(Bundestrainer)
Interview und sprach mit ihm mit einer Mannschaft an. War das sung der Europameisterschaft na- die beiden Topspiele in Kiel und
nicht langweilig? türlich verfolgt und nach unse- in Flensburg. Zu Hause kann ich
über die Vorbereitung auf die Nein, überhaupt nicht. Ich habe rem Urlaub zu Hause schon da- zudem mittels Schnittprogramm
diese freie Zeit bewusst und in- mit begonnen, Spiele zu analysie- am Computer mir einen Gesamt-
EM 2018 in Kroatien. tensiv genossen. Es war zugege- ren und mich mit unseren Geg- eindruck der aktuellen Leis-
HANDBALLWOCHE .DE 07

Thema der Woche: Exklusiv-Interview mit Bundestrainer Christian Prokop

--------------------------------------------------------------------------------

tungsstärke der Spieler und der zeitig aus Ihrem Vertrag entlas- lung: Hart, emotional, aggressiv Konkurrenzkampf ist schön und was das Trainer-Gespann Micha-
Bundesliga machen. sen und sollen rund 500.000 Euro und zusammen als Team. gut, aber haben die Europameis- el Biegler und Wolfgang Sommer-
gekostet haben… ter aus Polen nicht automatisch feld alles leistet. Ich glaube, mit
Spielt in Ihren Vorbereitungen Nein, das ist aber auch Vergan- Ihr Vorgänger Dagur Sigurdsson bessere Karten, wenn es Ende harter Arbeit und etwas Glück ist
die Europameisterschaft im Ja- genheit. Welche Einigung da- sprach davon, dass rund 30 Nati- des Jahres in Richtung EM in Kro- sogar der ganz große Wurf bei der
nuar in Kroatien schon konkret mals erzielt wurde und wie sie zu onalspieler zu seinem Gesamtka- atien geht? Heim-WM möglich. Bei den ers-
eine Rolle? Wie bereiten Sie die Stande kam, das will ich heute der gehörten. Planen auch Sie mit Nein, es gibt keine Stammplatz- ten Spielen in Leipzig werde ich
Mannschaft und vor allem auch nicht mehr kommentieren. Fakt einer so großen Zahl von Aus- garantie. Die sportliche Leistung auf jeden Fall live vor Ort sein –
sich selber auf dieses Großereig- ist: Ich freue mich über das Ver- wahlspielern? in den Vereinen wird entschei- ich drücke fest die Daumen.
nis vor? Immerhin ist es Ihr erstes trauen und auf die Herausforde- Es ist richtig, dass etwa 26 bis dend sein. Ich werde zusammen
internationales Turnier. rung. Es ist eine Ehre, die Natio- 28 Spieler im Gesamtkader ste- mit meinem Co-Trainer Alexan- Und sprechen wir bitte auch noch
Wie bereits erwähnt, derzeit gilt nalmannschaft Deutschlands hen. Das ist natürlich eine Luxus- der Haase die Spieler beobachten über die DKB Handball-Bundes-
die Arbeit vorrangig unseren trainieren zu dürfen und sie wei- situation für einen Trainer, derart und analysieren. Danach wird no- liga: Wie beurteilen Sie den Super
Gegnern in der Vorrunde. Aber ter zu entwickeln. Denn das wird viele und gut ausgebildete Spieler miniert und aufgestellt. Cup und auch die ersten Spiele
auch mit Blick auf mögliche nötig sein. Andere Nationen ha- zur Verfügung zu haben. Hier ha- der neuen Saison?
Hauptrundengegner analysieren ben aufgeholt und sich modern ben der Verband, die Vereine und Dennoch: Wer sind Ihre wichtigs- Die ersten Partien haben gezeigt,
wir die Mannschaften bereits aufgestellt. vor allem die Trainer hervorra- ten Stützen – auch mit Blick auf dass es eine richtig spannende
jetzt. Als Grundlage der Analyse gende Arbeit geleistet. Unsere Si- die EM 2018? Saison werden wird. Keine Mann-
dienen uns dabei besonders die Wie wollen Sie die deutsche Na- tuation ist mit dem Fußball ver- Wir verfügen in der deutschen schaft wird einfach so durchmar-
Spiele der EM-Qualifikation. tionalmannschaft der Männer gleichbar. Neben dem festen Nationalmannschaft nicht über schieren. Ich denke, es kann die
Aber bis zur EM im Januar ist das weiter entwickeln? Sie haben im- Stamm an Spielern, drängen im- den einen Superstar, wir müssen ausgeglichenste Bundesligasai-
ein fortlaufender Prozess, denn mer wieder betont, Sie seien ein mer wieder junge, hungrige Ta- immer als Kollektiv und über un- son seit vielen Jahren werden. Ich
die Schlüsselspieler der gegneri- moderner Trainer und wollen at- lente nach. Das fördert die Kon- sere Unausrechenbarkeit erfolg- freue mich auf eine sehr spannen-
schen Nationen starten dann in traktiven Handball spielen las- kurrenzsituation, die Gesamtent- reich sein. Taktisch gut vorberei- de Saison.
der Champions League mit ihren sen. Was bedeutet das genau? wicklung und damit das Team-Er- tet, klug agierend und emotional
jeweiligen Vereinen. Es bleibt viel Der Grundstein dafür ist eine ag- gebnis. als Mannschaft – dann haben wir Können wir Sie auf einen einzigen
Arbeit bis zum Start der EM. Diese gressive und intelligente Ab- Erfolg. Zudem haben wir mit Titelfavoriten festnageln?
Arbeit macht unheimlich viel wehr, die Druck auf den Gegner Denken Sie über personelle Ver- Andreas Wolff und Silvio Heine- Nein. Die Spitze der Liga ist sehr
Spaß – es ist als Trainer toll, sich ausübt, um daraus unsere starken änderungen in der National- vetter international eines der bes- breit und einige Mannschaften
mit nationalen und internationa- Außen zu Gegenstoßtoren zu mannschaft nach? Wer könnte ten Torhütergespanne in unserer sind in der Lage, um den Titel mit-
len Spielen und Spielern ausein- bringen. Wir wollen mit Emotio- sich vielleicht demnächst über Mannschaft. zuspielen. Wie gesagt, es wird
ander zu setzen und einen Ge- nalität agieren – vorne wie hin- eine Einladung freuen? spannend. Das ist gut für unsere
samteindruck vom europäischen ten. Das ist uns zum Beispiel in Es wird bis zur EM in Kroatien Sicherlich sind Sie mit der Agen- Fans und auch für den Handball-
Spitzenhandball zu erhalten. der EM-Qualifikation gegen Slo- keine völligen Newcomer geben, da 2020 und der Weiterentwick- sport insgesamt.
wenien schon sehr gut gelungen. wenn Sie das meinen. Wie gesagt, lung 2020plus vertraut. Hierin
Die immer wieder gern gestellte Im Angriff wird es darauf ankom- unser Kader ist breit und wegen formuliert der Deutscher Hand- Der Sonntag wird nun zum abso-
Frage: Welche Ziele verfolgen Sie men, als Mannschaft variabel und der komfortablen Situation in der ballbund, die führende Handball- luten Handball-Tag. Sky sendet
bei der EM? Und bitte sagen Sie druckvoll anzugreifen und die EM-Qualifikation konnte ich Nation der 2020er-Jahre zu wer- von zwölf Uhr mittags bis in den
nicht, wir wollen jedes Spiel ge- vorgegebenen Aufgaben umzu- schon einige junge Spieler zusätz- den und den Olympiasieg 2020 Abend. Was sagen Sie zur neuen
winnen… setzen. Das Image der Bad Boys lich testen. Das hat mir wichtige feiern zu wollen. Das sind gewal- Fernseh-Situation?
Unser Hauptziel ist eine mög- entspricht auch meiner Vorstel- Erkenntnisse gebracht. tige Ziele. Sind die realistisch? Für alle Handballer – Fans und
lichst maximale Punktausbeute Es ist nicht vermessen zu sagen, Aktive – ist die TV-Situation eine
nach der Vorrunde, damit wir ei- dass Deutschland bei den kom- grandiose Sache. Mir gefällt auch
ne gute Ausgangslage für die menden Turnieren immer zum die Übertragungsqualität von
Hauptrunde haben. Blicken Sie DHB-TERMINE erweiterten Favoritenkreis zäh- Sky und die neuen Einblicke, die
auf unsere Gegner aus Montene- len wird. Das zu erhalten und im- wir von der VELUX EHF Cham-
gro, Mazedonien und Slowenien,
dann wird das eine anspruchsvol-
Am 2. Januar beginnt das mer wieder zu bestätigen, ist un-
sere Aufgabe und unser An-
pions League ja schon kennen:
Impressionen aus der Kabine, vor
le Aufgabe. Ich erwarte große und
lautstarke Unterstützung von
Projekt Titelverteidigung spruch. Ich bin davon überzeugt,
dass wir die Qualität dazu haben.
dem Einlaufen oder auch in den
Auszeiten. Das bringt den Fans
den Fans für diese Teams. Danach HMABURG Die deutsche Natio- idealer Gegner im Vorfeld der Eu- Aber die internationale Spitze ist den Handball noch näher und
kommen aus Gruppe D starke nalmannschaft startet in Stuttgart ropameisterschaft“, sagte Pro- breit. Wir werden viele Duelle ha- wertet die Sportart weiter auf. Ob
Gegner mit Dänemark, Spanien mit einem Länderspiel gegen Is- kop, der mit den Bad Boys bereits ben, die Endspielcharakter besit- wir uns jedoch einer wachsenden
und Ungarn oder Tschechien. land in das Jahr 2018 und in die am 2. Januar zum Trainingslehr- zen und bei denen Kleinigkeiten Fangemeinde präsentieren kön-
Sind wir erst einmal so weit, ist unmittelbare Vorbereitung auf gang nach Stuttgart kommen über Sieg oder Niederlage ent- nen, bleibt noch abzuwarten.
vieles möglich. die Europameisterschaft in Kroa- wird. scheiden werden.
tien (12. bis 28. Januar 2018). Am Bereits im Oktober zieht der Wie stehen Sie als Trainer zu die-
Spüren Sie Druck, weil Sie als Ti- Freitag, 5. Januar, trifft das Team Bundestrainer unterdessen sei- Themenwechsel, Herr Prokop – sen neuen Kamera-Einstellun-
telverteidiger zur EM fahren? von Bundestrainer Christian Pro- ne Mannschaft zu einem inten- in Ihrer Wahlheimat Leipzig be- gen, würden Sie als Ligatrainer
Ich freue mich auf die Europa- kop in der Porsche-Arena auf den siven Lehrgang zusammen, an ginnt am 01. Dezember die Frau- ein TV-Team in die Kabine oder
meisterschaft in Kroatien. Unser Olympiazweiten von 2008. „Der dessen Ende zwei Testspiele ge- en-Weltmeisterschaft. Wie wer- den Mannschaftsbus lassen?
gemeinsames Ziel ist es eine er- Standort Stuttgart hat für unsere gen Spanien stehen. Am 28. Ok- den Sie die Heim-WM verfolgen Ein klares Nein! Die Kabine ist ein
folgreiche EM zu spielen. Die Ti- Nationalmannschaften einen tober treffen die Bad Boys in Mag- und was trauen Sie der Mann- No-Go wenn es um die letzten tak-
telverteidigung ist allerdings kei- glänzenden Ruf. Es ist gut zu wis- deburg auf die Iberer, am 29. Ok- schaft von Bundestrainer Micha- tischen Einstellungen der Mann-
ne Selbstverständlichkeit. sen, dass wir uns in diesem Umfeld tober stehen sich beiden Teams el Biegler zu? schaft geht. Die Spieler müssen
wieder auf die Europameister- erneut gegenüber. Austragungs- Meine Stimmungslage ist positiv sich konzentrieren und brauchen
Verspüren Sie selber Druck – im- schaft vorbereiten können. Island ort der zweiten Partie ist dann angespannt. Ich verfolge intensiv, ihr vertrautes und ungestörtes
merhin wurden Sie in Leipzig vor- ist ein anspruchsvoller und damit Berlin. RED was die Ladies investieren und Umfeld. OLAF BRUCHMANN
08 5. SEPTEMBER 2017

DKB Handball-Bundesliga Hintergründe – Interviews – Stories


--------------------------------------------------------------------------------

Wir haben die richtige Zu viele Fehler


beim Meister
Reaktion gezeigt Löwen-Siegesserie reißt ab

SG Flensburg-Handewitt: Exklusiv-Interview mit Cheftrainer Maik Machulla MANNHEIM Die Erfolgsserie der Rhein-Ne-
ckar Löwen in Flensburg hat ein Ende ge-
FLENSBURG Maik Machulla hat erst funden. Nach vier Triumphen in der „Hölle
vor wenigen Wochen das Traineramt Nord“ verlor der Meister wieder mal in
der SG Flensburg-Handewitt über- Flensburg (22:27), weil er zu viele Fehler
nommen. Nun erlebte er als Chefcoach machte. Untergangsstimmung herrschte
sein erstes Spitzenspiel – ausgerechnet aber nicht.
gegen den zweifachen Deutschen In den vergangenen Spielzeiten war es
Meister Rhein-Neckar Löwen. Die SG immer eine große Stärke der Löwen gewe-
siegte mit 27:22. Die Redaktion sprach sen, dass sie auf den Halbpositionen Spieler
mit dem 40-Jährigen. hatten, die in der Defensive in direkten
Zweikämpfen kaum zu bezwingen waren.
Herr Machulla, herzlichen Glück- „Was die wegräumen, ist der Wahnsinn, das
wunsch zum Sieg gegen die Löwen. bedeutet pro Spiel ein Plus von fünf oder
Was war entscheidend für diesen Er- sechs Toren für uns“, sagte Kapitän Andy
folg? Schmid noch vor ein paar Monaten. Am
Maik Machulla: Die Intensität, mit der Sonntag entpuppte sich die eigentliche
meine Mannschaft aufgetreten ist, hat Stärke im ersten echten Spitzenspiel der
mich sehr beeindruckt. jungen Saison als Schwachpunkt. Mads
Mensah Larsen offenbarte beim ersten ech-
Drei Tage zuvor hatte es noch ganz an- ten Härtetest, dass er noch nicht in der Lage
ders ausgesehen. In Hannover setzte ist, Kim Ekdahl du Rietz zu ersetzen. Und
es eine 29:32-Niederlage. Statt mit 4:0 Alexander Petersson, eigentlich ein Parade-
ging es mit 2:2 Punkten in das Duell beispiel der Beständigkeit, wirkte vor allem
mit den Rhein-Neckar Löwen. Wie in der zweiten Halbzeit müde und verlor
groß war der Druck, unbedingt gewin- ungewohnt viele direkte Duelle.
nen zu müssen, um einen Fehlstart zu Die Niederlage war aber nicht allein in
verhindern? den Schwächen auf den Halbpositionen be-
Wir hatten in Hannover zwei Punkte gründet, viel mehr noch entschieden die
liegen lassen, die wir irgendwie zu- vielen Fehlwürfe die Begegnung gegen die
rückholen mussten. Wir wollten das Löwen. In knapp 14 Minuten entglitt dem
Spiel gegen die Löwen unbedingt ge- Meister die Kontrolle über die Partie. Nach
winnen. Wir wollten aber auch keinen dem 9:8 durch Andy Schmid in der 23. Mi-
unnötigen Druck aufbauen, sondern nute gelang ihnen bis zum 10:16 nur noch
wollten uns auf eine Herausforderung ein Treffer – sieben Minuten nach der Pause
freuen. Allerdings saß das Hannover- war das Top-Duell der Bundesliga fast schon
Spiel doch tiefer, als ich zunächst ver- entschieden. „Wir haben zu viel verworfen“,
mutet hatte. Wir hatten zwei schwie- Startete mit 4:2 Punkten und mit einem Prestige-Erfolg gegen den Deutschen Meis- sagte Petersson. Der Isländer hatte mit drei
rige Tage. Nun haben wir eine Reaktion ter Rhein-Neckar Löwen in die neue Saison: Flensburgs neuer Cheftrainer Maik Ma- Fehlwürfen in Serie dafür gesorgt, dass die
gezeigt. Jeder hat gesehen, was wir leis- chulla Kirschner Stimmung in der Halle ungeahnte Höhen
ten können, wenn wir als Mannschaft erreichte.
auftreten. gen denselben Gegner allesamt verlo- Sie beim 37:22-Sieg gegen Lübbecke Die Löwen – und das ist eine positive Er-
ren. Wie ist das zu erklären? das erste Mal bei einem Bundesliga- kenntnis – verloren aber durch den hohen
Die Rhein-Neckar Löwen waren unter Solche Statistiken sind gut für Journa- Spiel als Cheftrainer an der Seitenlinie. Rückstand nicht den Kopf und spielten trotz
der Woche spielfrei. Sehen sie darin listen und Zuschauer, sie haben aber Bringt ein Spitzenspiel für Sie eine des deutlichen Rückstands äußerlich unbe-
eine Benachteiligung Ihrer Mann- keine Aussagekraft für den Ausgang ei- noch stärkere mentale Belastung mit eindruckt weiter. Das gab ihnen noch ein-
schaft? nes Spitzenspiels. Wir freuen uns, dass sich? mal eine kleine Chance zur Wende, denn
Ich hätte gerne ein oder zwei Tage diese Negativserie vor eigenem Publi- Man ist grundsätzlich angespannt. beim 20:22 (52.) hatten sie wieder Tuchfüh-
mehr zur Vorbereitung gehabt. Aller- kum nun beendet ist. Wäre ich gleichgültig, hätte ich einen lung. Möglicherweise wäre der Druck für
dings macht es keinen Sinn, sich über anderen Beruf wählen müssen. Ein die SG noch einmal riesengroß geworden,
Spielansetzungen Gedanken zu ma- Am 28. Mai kassierte die SG eine bittere Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen wenn Andy Schmid kurz darauf seine Wurf-
chen. Wir nehmen es, wie es ist. Ein 21:23-Niederlage gegen die Süddeut- genießt in der Öffentlichkeit eine grö- chance zum möglichen 23:24 genutzt hätte.
solch enger Rhythmus ist für meine schen und büßte damit vor heimischer ßere Aufmerksamkeit als andere Be- Der Ball flog aber über das Tor – und der
Mannschaft nichts Ungewöhnliches. Kulisse die reellen Chancen auf die gegnungen, wir machen aber keinen Widerstand des Meisters war wenige Minu-
Das hat sie heute ja auch bewiesen. Meisterschaft ein. War das noch ein Unterschied. Bei uns hat jede Partie die ten vor dem Ende gebrochen. „Mich ärgern
Thema in der Mannschaft? gleiche Wichtigkeit. Auch gegen Lüb- die fünf Minuten vor der Pause und die fünf
Die Bilanz war ungewöhnlich: Im Halb- Ich hatte nicht das Gefühl, dass sich becke die Woche zuvor war ich sehr Minuten danach“, sagte Nicolaj Jacobsen.
finale des DHB-Pokals hat die SG fünf irgendjemand in der Mannschaft da- angespannt, als ich zur Halle gefahren Der Coach der Mannheimer ärgerte sich
Mal gegen die Rhein-Neckar Löwen mit beschäftigt hat. bin. Vielleicht war ich so aufgeregt wie über die Niederlage, war aber nicht am Bo-
gewonnen, zu Hause allerdings hatte zuletzt an meinem ersten Schultag. den zerstört: „Wir haben viele Sachen rich-
sie die vier letzten Begegnungen ge- Am Sonntag vor einer Woche waren JAN KIRSCHNER tig gemacht.“ MICHAEL WILKENING
HANDBALLWOCHE .DE 09

DIE HANDBALL-BUNDESLIGA
DKB Handball-Bundesliga: Hintergründe – Interviews – Stories WIRD PRÄSENTIERT
Tickets bei VON

--------------------------------------------------------------------------------

HSG WETZLAR

Rohdiamant
Rubin kommt
WETZLAR Mit der Verpflichtung des Schweizer
Nationalspielers Lenny Rubin vom EHF-Cup-Teil-
nehmer Wacker Thun zur Saison 2018/19 hat sich
die HSG Wetzlar eines der größten Talente Europas
gesichert. Der 21 Jahre alte Halblinke unterschrieb
bei den Mittelhessen einen bis zum 30. Juni 2020
laufenden Vertrag. An dem 2,02 Meter großen und
103 Kilogramm schweren Rückraumspieler wa-
ren zahlreiche Bundesligisten interessiert, die dem
nebenberuflichen Sportvermarkter zum Teil fi-
nanziell lukrativere Offerten machen konnten.
„Wir freuen uns
Ein sicherer Rückhalt gegen Flensburg: Hannovers Torhüter Martin Ziemer Picture Alliance sehr, dass Lenny sich
trotz einiger Ange-
bote von Konkurren-

Recken melden sich zurück ten aus der Bundesli-


ga für die HSG Wetz-
lar entschieden hat.
Nach 16 sieglosen Spielen startet Hannover erfolgreich in die neue Runde Lenny ist ein ehrgei-
ziger, junger und
HANNOVER Wenn das denn kein nen Teil beitragen konnte. Das mehr Fans verdient gehabt – die, hochinteressanter
gelungener Start ist! Nach dem war kein einfaches Spiel, es hat die nicht da waren, werden sich Spieler, der für seine Lenny Rubin
32:29 gegen Flensburg am Don- nicht alles gepasst.“ Neuzugang geärgert haben… Handballkarriere ei-
nerstag gewannen die Recken Ilija Brozovic war natürlich „Das war ein Traumstart gegen nen klaren Plan verfolgt. Er besticht durch seine
auch das zweite Heimspiel gegen glücklich über seine sieben Tore: einen Titelfavoriten“, sagte auch Torgefahr und verfügt über ein gutes Spielver-
Wetzlar mit 30:27 und buchten „Wir haben richtig gut gekämpft, Lars Lehnhoff, der allerdings nur ständnis“, sagt HSG-Geschäftsführer Björn Seipp
damit 4:0 Punkte. Ein lange nicht die Fans haben uns super gehol- Bankdrücker war. Coach Ortega über den Torschützenkönig der U20-EM 2016 in
gekanntes Glücksgefühl für die fen.“ Kreisläufer-Kollege Evgeni sah wohl keinen Grund, das TSV- Dänemark, der, so Seipp, „auch vernünftig auf
TSV Hannover-Burgdorf. „Ein Pevnov sagte mit Humor zum dra- Urgestein einzuwechseln, da halblinks decken kann“.
Bomben-Start“, meinte Linksau- matischen Spielverlauf: „Ich Linksaußen-Kollege Casper Mor- Für den Hünen „war die HSG der nächste, logi-
ßen Lars Lehnhoff, „aber gegen glaube, wir haben einen Vertrag tensen nicht nur wegen seiner sche Schritt in meiner Karriere. Das Gesamtpaket
Wetzlar war es ein hart um- mit Doppelherz abgeschlossen…“ sechs Treffer eine gute Partie bot. stimmt einfach zu 100 Prozent. Es war immer ein
kämpftes Spiel“. Wohl wahr, Lehnhoff weiter: „Wir haben eine Traum von mir in der stärksten Liga der Welt zu
denn erst zum Schluss konnten Die Serie reißt endlich ab super Abwehr gespielt, viele Fal- spielen“, sagt Rubin und hofft auf eine Weiterent-
sie die Recken durchsetzen. Bereits am vergangenen Don- len gestellt. Die 20 Tore zur Pause wicklung unter dem als großem Talentförderer
„Ich erwarte, dass die Presse nerstag war den Recken ausge- waren ein gutes Polster. In den bekannten HSG-Trainer Kai Wandschneider. Bis
jetzt von einer Serie schreibt“, rechnet gegen Flensburg die er- letzten 15 Minuten haben wir zu seinem Wechsel wird Rubin weiter unter sei-
meinte TSV-Geschäftsführer hebliche Last von den 16 sieglo- aber zu viel Mist gemacht.“ nem Vater Martin, der früher in Dormagen Profi
Benjamin Chatton süffisant mit sen und teils auch enttäuschen „Das 20:13 zur Halbzeit war wie war, spielen. „Lenny wollte, dass frühzeitig Klar-
Anspielung auf die unglaubliche Partien aus der Rückrunde der Doping für uns“, meinte Ortega, heit bezüglich seiner Zukunft herrscht und er sich
Negativserie in 2017, in der Han- vergangenen Saison von den der bedauerte, dass Morten Olsen ab sofort voll auf den Verein und die National-
nover kein Pflichtspielsieg ge- Schultern gefallen. Die Erleichte- kurz vor der Halbzeit wegen Ober- mannschaft konzentrieren kann“, sagt Seipp über
lang. „Ich bin überrascht, dass wir rung war überall spürbar. Umso schenkelproblemen ausgefallen Rubin, der in der abgelaufenen Saison bereits ein
nach dem 20:23 noch zurückge- ausgelassener war die Stimmung, war, sodass er umstellen musste Heimspiel seines neuen Arbeitgebers vor Ort ver-
kommen sind. Natürlich ist in- als das Team den ersten Sieg seit und Patrail und Böhm auf die Mit- folgt hatte.
zwischen ein anderes Selbstver- dem 27. Dezember 2016 (31:23 ge- te beorderte. „Ich bin sehr glück-
ständnis da“, sagte Chatton. gen Göppingen) feierte. „Wir lich, habe das Gesicht gesehen, das Kneers Tage könnten gezählt sein
Selbstverständlich war auch wussten, dass wir nach der guten ich sehen wollte. Der Teamgeist Da die HSG für die Saison 2018/2019 mit den Neu-
der neue Coach Carlos Ortega Vorbereitung eine Chance ha- war gut, das Selbstvertrauen wie- zugängen Olle Forsell Schefvert und Alexander
happy: „Wir haben nie aufgege- ben“, strahlte Europameister Kai der da.“ Geschäftsführer Chatton Hermann bereits zwei Halblinke unter Vertrag hat,
ben und immer weiter ge- Häfner. „Wir haben eine super blieb jedoch gewohnt nüchtern: könnten die Tage von Stefan Kneer, dessen Vertrag
kämpft.“ Und das ohne Spielma- erste Halbzeit gespielt, in den „Wir hatten Respekt vor Flens- am Saisonende ausläuft, bei der HSG gezählt sein,
cher, nachdem Morten Olsen sich Zweikämpfen hat viel gepasst. burg, wussten nicht, wo wir ste- was Seipp aber nicht bestätigen wollte: „Wir schau-
gegen Flensburg verletzt hatte. Geil, so zu starten“, meinte der hen. Danke an die Zuschauer, die en, wie sich alles weiterentwickelt.“
Ob er am Donnerstag in Kiel wie- Schwabe, der auch die „tolle Stim- monatelang mit uns mitgelitten Weil Neuzugang Tim Rüdiger (eigene Jugend)
der zur Verfügung steht, ist der- mung in der Halle“ herausstrich. haben. Wir sind demütig, ordnen schon seit Beginn der Vorbereitung Knieprobleme
zeit noch offen. In der waren aber „nur“ 4.338 Zu- diesen Erfolg richtig ein. Aber es plagen und nicht abzusehen ist, wann der 19-Jäh-
Noch unter dem Eindruck des schauer – für einen Kontrahenten war ein überragender Start.“ Für rige wieder spielen kann, „müssen wir uns nach
spannenden Geschehens stand vom Format der Flensburger re- die Recken war es im 17. Duell mit einem Rechtsaußen umsehen“, sagt Seipp vor dem
lange Zeit Torwart Martin Zie- lativ wenig. Ein Auftaktspiel ge- Flensburg überhaupt erst der drit- Hintergrund, dass die HSG auf dieser Position nur
mer: „Ich freue mich, dass ich mei- gen einen so starken Gegner hätte te Sieg. HELMUT ANSCHÜTZ Kristian Björnsen hat. JÜRGEN HEIDE
10 5. SEPTEMBER 2017

DKB Handball-Bundesliga: Hintergründe – Interviews – Stories

--------------------------------------------------------------------------------

Binders Sprint rettet Leipzig


den gelungenen Saisonauftakt
Der SC DHfK zieht gegen Aufsteiger Hüttenberg kurz vor Schluss den Kopf gerade noch aus der Schlinge
LEIPZIG Die Leipziger Handbal- phase allerdings wichtige Tore.
ler halten die Bälle gerne flach. Weil auf Schlussmann Jens Vort-
Man gibt sich an der Pleiße sehr mann ohnehin Verlass war, hatte
zurückhaltend, was die Ziele für der Gastgeber schließlich das bes-
die neue Saison 2017/2018 an- Schnelle Beine: Mit einem be- sere Ende für sich und dürfte den-
geht. Das hatte sich auch nicht herzten Sprint und einer gelunge- noch nicht so recht wissen, wo er
geändert, als zum Auftakt vor nen Abfangaktion sicherte Lukas steht. Haber: „Wir wissen aber,
mehr als einer Woche mit dem Binder dem SC DHfK Leipzig den welche kämpferische Qualitäten
29:26-Auswärtssieg in Minden Heimsieg gegen Aufsteiger TV und welches tolle Publikum wir
ein Achtungszeichen gesetzt Hüttenberg Worbser haben, das hat sich auch heute
wurde. Natürlich nicht, denn es gezeigt. Und unsere Fehler wer-
war schließlich der erste Spieltag. den wir analysieren.“
Nach dem folgenden ersten Außerdem hat er viele perso-
Heimauftritt und weiteren zwei nelle Alternativen in seinem Auf-
Pluspunkten gegen Hüttenberg gebot. Yves Kunkel, der diesmal
waren die Verantwortlichen al- den Vorzug vor Binder auf Links-
lerdings auch nicht in der Stim- außen erhalten hatte, zeigte eine
mung, an ihrer Zurückhaltung überaus bemerkenswerte erste
etwas zu ändern. Aus gutem Halbzeit. Dass Binder in der
Grund, denn das 26:25 gegen den Schlussphase für ihn agierte und
Aufsteiger hört sich nicht nur den Sieg rettete, als er sich für den
knapp an, der Sieg hing tatsäch- geber, dass sie ihren Sieg auch als samt 3.037 Zuschauer auf eine lipp Weber nach einer Schulter- Rückwärtsgang entschloss, war
lich am seidenen Faden. ein bisschen glücklich bezeich- einseitige Angelegenheit ein- verletzung fast die gesamte letzte angesichts des Kunkel-Auftritts
Erst als Lukas Binder 15 Sekun- neten. richteten. Weil aber auch im An- Viertelstunde ausfiel, sei dahin- vor der Pause keineswegs selbst-
den vor dem Abpfiff einen tollen „Wir haben in der Deckung griff viel zu viele Fehler produ- gestellt. So musste Cheftrainer verständlich. „Da hatte ich we-
Sprint Richtung eigenes Tor hin- keinen Zugriff mehr gefunden“, ziert und klarste Chancen ausge- André Haber womöglich mehr nigstens eine gute Aktion im
legte, den letzten Pass der Gäste monierte DHfK-Abwehrchef lassen wurden – der starke Gäs- wechseln als geplant. Spiel“, wehrte Binder die zahlrei-
abfing und damit einen erfolgrei- Bastian Roscheck: „Das war am te-Torhüter Fabian Schomburg Dass er Niclas Pieczkowski auf chen Glückwünsche ab. Es half
chen Konter verhinderte, konnte Anfang noch anders.“ Damit trug seinen Teil dazu bei –, blieb dem Feld beließ, erwies sich je- nichts, auch Weber applaudierte
aufgeatmet werden. Ein Unent- meinte Roschek jene Phase, als es bis zum Schluss eine spannen- denfalls als Volltreffer. Der Nati- ihm: „Das war der Sprint seines
schieden lag also im Bereich des die Leipziger auf 8:2 davonzogen de Angelegenheit. onalspieler agierte zunächst un- Lebens.“ Der war für den Sieg
Möglichen, und es ehrt die Gast- und sich die meisten der insge- Ob es auch daran lag, dass Phi- glücklich, erzielte in der Schluss- auch nötig. WINFRIED WÄCHTER

Optimistisch für den weiteren Saisonverlauf


Lübbeckes Trainer Aaron Zierke sieht gute Ansätze bei seiner Mannschaft – 18:21-Niederlage im Derby gegen Minden
LÜBBECKE Festwochen in Lüb- den, zu einem in allen Belangen fort wieder aufsteigen“, sagte Fer- zeigte sich „sehr zufrieden mit erst sein erstes Bundesliga-Jahr
becke: Erst der viertägige „Blas- verdienten 33:21-Sieg. ic. Die TuS-Jungs hätten am Mitt- diesem Sieg in unserem Saison- spielt“.
heimer Markt“, Ostwestfalens Dass man auch nach einer wochabend ganz fabelhaft ge- Auftaktspiel. Obwohl wir in den Es sei immer etwas ganz Beson-
größtes Volksfest, vor den Toren Zwölf-Tore-Niederlage gehobe- kämpft, „wenngleich – zugege- ersten gut fünf Minuten kein Tor deres, sich mit Kiel, einem der
der Stadt, dann „60 Jahre Gausel- nen Hauptes aus der Halle gehen ben – die Kieler nicht einmal im machen, sind wir kurz danach ganz heißen Meisterschaftsfavo-
mann“, Hauptsponsor beim TuS kann, lag auch an Nettelstedts Ansatz Probleme mit uns hatten“. gut reingekommen in die Partie. riten, messen zu dürfen, hatte
N-Lübbecke, mit ähnlich großer couragierter zweiter Halbzeit, Lübbeckes Trainer Aaron Zier- Und Andreas Wolff war schon TuS-Coach Aaron Ziercke schon
Festwiese am Mittellandkanal in- nachdem man den Respekt vor cke fasste die Heimspiel-Rück- klasse. Der Ball lief dann immer vor der Partie gesagt. „Klar ist
klusive David Garrett und „Pur“, all den großen Namen sichtlich kehr ins Oberhaus so zusammen, flüssiger. Ich bin sehr glücklich doch, meine Jungs sollen sich
acht Tage später das 175-jährige abgelegt hatte. Am Tag danach dass es „in der ersten Halbzeit darüber, was wir hier heute ab- auch darauf freuen!“ Die Partien
Bestehen der örtlichen Privat- sprach TuS-Teammanager Zlatko noch zu viele einfache Gegento- liefern konnten“. Ein Sonderlob gegen Mannschaften, „mit denen
brauerei. Und vor all dem war ge- Feric davon, sowohl Zuschauer, re“ gegeben habe. Die bessere in seiner Mannschaft verdiene wir auf Augenhöhe sind“, folgten
wissermaßen als Auftakt des als auch lokale Tagespresse hät- zweite Hälfte mache ihn aber op- Sebastian Firnhaber, „zumal, jetzt. Schon vor zwei Tagen mit
Festreigens der Rekordmeister ten das 21:33 treffend eingeord- timistisch für den weiteren Sai- wenn man bedenkt, dass er jetzt dem Derby bei GWD Minden, das
THW Kiel zur TuS-Bundesliga- net. Man dürfe schließlich nicht sonverlauf. Er freute sich auch mit einer 18:21-Niederlage ende-
Rückkehr zu Gast. vergessen, wo man noch vor über die einmal mehr lautstarke Fragen · Sorgen · Anregungen: te. Den Rivalen, ebenfalls im
Wie erwartet, kamen die Gis- zwölf Monaten mit dem TuS ge- Unterstützung von den Rängen. Leserservice HANDBALLWOCHE Kreis Minden-Lübbecke behei-
Telefon: 0800 - 20 50 76 06*
lason-Schützlinge aber nicht standen habe. „In der zweiten Li- Fast 2.100 Zuschauer waren in Telefax: 0800 - 20 50 76 07*
matet, hatte Ziercke leicht favo-
zum Gratulieren, sondern sie wa- ga nämlich, wo keiner gewagt die Merkur Arena gekommen. Email: leserservice@handballwoche.de risiert, „auch weil er zu Hause
ren es, die beglückwünscht wur- hat, zu prophezeien, dass wir so- Trainer-Kollege Alfred Gislason *gebührenfrei spielt“. ANDREAS BRINKMANN
HANDBALLWOCHE .DE 11

DKB Handball-Bundesliga: DKB-Pokal – Hintergründe – Interviews – Stories

--------------------------------------------------------------------------------

DHB-POKAL AUSLOSUNG

Hammerlos für die


SG Flensburg
KÖLN Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben im Achtel-
finale des DHB-Pokals ein Hammerlos erwischt. Nationaltorhüter
Carsten Lichtlein bescherte den Norddeutschen am vergangenen
Montag bei der Auslosung in Köln als Gegner die Füchse Berlin. „Das
ist ein echter Kracher – aber zumindest haben wir ein Heimspiel“,
sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke.
Die Wege der Flensburger und der Berliner haben sich in der jün-
Nutznießer der neuen Regel mit dem siebten Feldspieler: Kiels Torhüter Andreas Wolff geren Pokal-Vergangenheit mehrfach gekreuzt. In der vergangenen
erzielte in vergangenen Saison fünf Tore in das leere gegnerische Tor Eibner Saison schaltete die SG die Füchse ebenfalls im Achtelfinale nach
Verlängerung mit 36:34 aus. Im Finale 2014 setzen sich die Haupt-
städter mit 22:21 gegen die Nordlichter durch. Carsten Lichtlein muss

Der siebte Feldspieler für sein Los übrigens keine Flensburger „Sanktionen“ befürchten.
Schmäschke: „Wenn es danach geht, dürften wir ganz viele Leute nicht

spaltet weiter die Liga


mehr einladen.“
Etwas einfacher ist dagegen die Aufgabe für Pokalverteidiger THW
Kiel, der bei der TSV Hannover-Burgdorf antreten muss. „Das ist eine
hohe Hürde, Hannover hat eine tolle Mannschaft“, sagte dennoch
Die Diskussionen um die „neue“ Regel halten auch 2017 an
THW-Geschäftsführer Thorsten Storm. Er hofft auf die Unterstützung
HAMBURG Euphorie hier, Ablehnung Die Torhüter sind durch das permanente zahlreicher mitreisender THW-Fans.
dort: Der siebte Feldspieler spaltet noch im- Wechselspiel mehr gefordert als in der Ver-
mer die Handball-Bundesliga. Auch ein gangenheit, kommen aber auch viel öfter Die Achtelfinal-Begegnungen im Überblick:
Jahr nach der Regel-Revolution und zu Be- in den Genuss eines eigenen Torerfolges. Bundesliga gegen Bundesliga
ginn der neuen Spielzeit 2017/2018 gehen Immerhin 50 Treffer erzielten die Kee- MT Melsungen – SC DHfK Leipzig
die Meinungen bei den 18 Vereinen weit per in der Vorsaison, Top-Schütze war Na- TBV Lemgo – TVB 1898 Stuttgart
auseinander. „Von der Regel halte ich nicht tionaltorwart Andreas Wolff vom Rekord- HC Erlangen – Frisch Auf Göppingen
viel. Sie führt dazu, dass Spieler verlernen, meister THW Kiel mit fünf Toren. Sein TSV Hannover-Burgdorf – THW Kiel
Entscheidungen zu treffen“, kritisierte Trainer Alfred Gislason lehnt die Regel SG Flensburg-Handewitt – Füchse Berlin
Wetzlars Trainer Kai Wandschneider in ei- trotzdem ab: „Sie bevorteilt noch immer
ner Umfrage der Deutschen Presse-Agen- Mannschaften, die sehr hart Abwehr spie- Zweite Bundesliga gegen Bundesliga
tur. Meister-Coach Nikolaj Jacobsen von len, da eine Zeitstrafe für sie keinen Nach- Bergischer HC – HSG Wetzlar
den Rhein-Neckar Löwen stellte dagegen teil mehr darstellt“, sagte der Isländer. HG Saarlouis – SC Magdeburg
fest: „Wir haben oft von der Möglichkeit Nach Ansicht von Flensburg-Coach
des siebten Feldspielers Gebrauch ge- Maik Machulla wird der Handball dadurch 3. Liga gegen Bundesliga
macht, deshalb hat es sich für uns be- „unattraktiv“. Noch deutlicher wurde TuS Ferndorf – Rhein-Neckar Löwen
währt.“ Magnus Andersson, Trainer des EHF-Cup-
Hintergrund: Seit dem Vorjahr darf jeder siegers Frisch Auf Göppingen: „Die Regel Die nächsten Termine
Feldspieler mit dem Torwart getauscht gefällt mir gar nicht. Das ist nicht mehr Achtelfinale: 17./18.Oktober; Viertelfinale: 06./07. März 2018; REWE
werden, ohne ihn dabei mit einem Trikot der Handball, den wir kennen und mögen.“ Final4: 5./6. Mai 2018 in Hamburg.
oder Leibchen gesondert kenntlich ma- Acht seiner Trainerkollegen lehnen die
chen zu müssen. Somit können Überzahl- Regel zwar nicht ab, so richtig begeistert
situationen geschaffen oder Zeitstrafen sind sie davon aber auch nicht. „Sie hat
personell ausgeglichen werden. sich als Impuls für viele Mannschaften
Schon als die Internationale Handball- durchgesetzt“, stellte einerseits Benjamin
Föderation (IHF) die Regel bei den Olym- Matschke vom Aufsteiger Die Eulen Lud-
pischen Spielen in Rio de Janeiro vor einem wigshafen fest. Manager Zlatko Feric vom
Jahr einführte, gab es heftige Kontroversen Mitaufsteiger TuS-N Lübbecke erwartet
und auch zum Teil große Kritik. Daran hat andererseits, „dass die Regel mit der Zeit
sich bis heute nichts geändert. „Ich bin nicht mehr so häufig umgesetzt wird. Die
kein Freund dieser Regelung“, erklärte Bob Statistik zeigt, dass man mit dem siebten
Hanning. Wie der Geschäftsführer der Feldspieler mehr Tore kassiert, als dass sie
Füchse Berlin und DHB-Vizepräsident be- verhindert werden.“
werteten weitere sechs Vereinsverant- Doch es gibt auch begeisterte Stimmen
wortliche das neue taktische Mittel durch- bei den Erstligisten. „Das ist ein gutes tak-
weg negativ. So erklärte Melsungens Trai- tisches Mittel, um ins Spielgeschehen ein-
ner Michael Roth: „Ich bin froh, dass die zugreifen“, erklärte Stuttgarts Trainer Mar-
Regel nicht so großen Einfluss gewonnen kus Baur. Und Karsten Günther, Geschäfts-
hat wie gedacht. Das Spiel ist dadurch un- führer des SC DHfK Leipzig, befand: „Die
attraktiv und statisch. Wenn man es gut Regel hat sich viel besser bewährt als er-
verteidigt bekommt, fliegen die Bälle oft wartet. Sie macht das Spiel attraktiver.“ Treffen im Achtelfinale des DHB-Pokals aufeinander: Flensburgs
ins leere Tor. Das will niemand sehen.“ ERIC DOBIAS Hampus Wanne (re.) und Berlins Torhüte Silvio Heinevetter Eibner
12 5. SEPTEMBER 2017

Statistiken DKB Handball-Bundesliga: 2./3. Spieltag – Statistiken – Zahlen – Daten


--------------------------------------------------------------------------------

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE


C. Mortensen (1) P. Wiencek (1) R. Weber (1)
TA BELLE 1. BUNDESLIGA
(TSV Hannover-Burgdorf) (THW Kiel) (SC Magdeburg) SC Magdeburg – Eulen Ludwigshafen 30:26 TV Hüttenberg – MT Melsungen 27:28
HSG Wetzlar – TSV GWD Minden 24:24 TBV Lemgo – DHfK Leipzig 33:29
DHfK Leipzig – TV Hüttenberg 26:25 TSV GWD Minden – TuS N-Lübbecke 21:18
S. Fäth (1) D. Doder (1) H. Glandorf (1) HC Erlangen – TBV Lemgo 24:28 TVB Stuttgart – HC Erlangen 29:31
(Füchse Berlin) (GWD Minden) (SG Flensburg-Handewitt) MT Melsungen – VfL Gummersbach 25:23 SG Flensburg-Handewitt – Rhein-Neckar Löwen 27:22
TSV Hannover-Burgdorf – SG Flensburg-H. 32:29 TSV Hannover-Burgdorf – HSG Wetzlar 30:27
THW Kiel – SC Magdeburg 34:32 Füchse Berlin – Eulen Ludwigshafen 31:24
A. Wolff (1)
(THW Kiel) *In Klammern die Anzahl der Berufungen
VfL Gummersbach – Frisch Auf Göppingen 28:27
Gesamt Heim Auswärts
Verein Sp S U N Tore Diff. P Sp. S U N Tore P Sp. S U N Tore P
1. THW Kiel 2 2 0 0 67:53 +14 4:0 1 1 0 0 34:32 2:0 1 1 0 0 33:21 2:0
DIE „FANGQUOTE“ DER TO R H Ü T E R
2. TSV Hannover-Burgdorf 2 2 0 0 62:56 +6 4:0 2 2 0 0 62:56 4:0 0 0 0 0 0:0 0:0
Spieler (Verein) SP Par. GT FQ Spieler (Verein) SP Par. GT FQ 3. SG Flensburg-Handewitt 3 2 0 1 93:77 +16 4:2 2 2 0 0 64:45 4:0 1 0 0 1 29:32 0:2
Till Klimpke (Wetzlar) 3 1 0 100% Jens Vortmann (Leipzig) 3 27 59 31% 4. SC Magdeburg 3 2 0 1 95:86 +9 4:2 2 2 0 0 63:52 4:0 1 0 0 1 32:34 0:2
Petr Stochl (Berlin) 1 23 24 49% Nicolai Weber (Wetzlar) 3 10 22 31% 5. TBV Lemgo 3 2 0 1 85:79 +6 4:2 2 1 0 1 57:55 2:2 1 1 0 0 28:24 2:0
Piotr Wyszomirski (Lemgo) 3 21 24 47% Lasse Hasenforther (Gummersbach) 3 4 10 29% 6. MT Melsungen 3 2 0 1 80:79 +1 4:2 1 1 0 0 25:23 2:0 2 1 0 1 55:56 2:2
Andreas Wolff (Kiel) 2 27 40 40% Rasmus Lind (Flensburg) 3 2 5 29% 7. SC DHfK Leipzig 3 2 0 1 84:84 0 4:2 1 1 0 0 26:25 2:0 2 1 0 1 58:59 2:2
Andreas Palicka (RN Löwen) 2 20 30 40% Kim Sonne-Hansen (Minden) 1 4 10 29% 8. HSG Wetzlar 3 1 1 1 84:76 +8 3:3 1 0 1 0 24:24 1:1 2 1 0 1 60:52 2:2
Fabian Schomburg (Hüttenberg) 3 12 19 39% Matthias Ritschel (Hüttenberg) 3 26 68 28% 9. GWD Minden 3 1 1 1 71:71 0 3:3 2 1 0 1 47:47 2:2 1 0 1 0 24:24 1:1
10. Füchse Berlin 1 1 0 0 31:24 +7 2:0 1 1 0 0 31:24 2:0 0 0 0 0 0:0 0:0
Martin Ziemer (Hannover) 2 20 36 36% Joel Birlehm (N-Lübbecke) 3 11 30 27%
11. FA Göppingen 2 1 0 1 59:53 +6 2:2 0 0 0 0 0:0 0:0 2 1 0 1 59:53 2:2
Nebosja Simic (Melsungen) 3 17 30 36% Benjamin Buric (Wetzlar) 3 20 54 27%
12. TVB Stuttgart 2 1 0 1 58:58 0 2:2 2 1 0 1 58:58 2:2 0 0 0 0 0:0 0:0
Mattias Andersson (Flensburg) 3 41 72 36% Primosz Prost (Göppingen) 2 17 48 26%
13. HC Erlangen 2 1 0 1 55:57 -2 2:2 1 0 0 1 24:28 0:2 1 1 0 0 31:29 2:0
Nikolas Katsigiannis (Erlangen) 2 14 28 33% Gorad Skof (Erlangen) 2 11 31 26% 14. Rhein-Neckar Löwen 2 1 0 1 48:51 -3 2:2 0 0 0 0 0:0 0:0 2 1 0 1 48:51 2:2
Carsten Lichtlein (Gummersbach) 3 36 76 32% Kevin Klier (Friesenheim) 3 28 86 25% 15. VfL Gummersbach 3 1 0 2 73:85 -12 2:4 2 1 0 1 50:60 2:2 1 0 0 1 23:25 0:2
Dario Quenstedt (Magdeburg) 3 16 34 32% Peter Tatai (N-Lübbecke) 3 20 61 25% 16. TV Hüttenberg 3 0 0 3 78:87 -9 0:6 1 0 0 1 27:28 0:2 2 0 0 2 51:59 0:4
Espen Christensen (Minden) 3 27 61 31% Johannes Bitter (Stuttgart) 2 16 47 25% 17. TSG Lu.-Friesenheim 3 0 0 3 75:93 -18 0:6 1 0 0 1 25:32 0:2 2 0 0 2 50:61 0:4
Johann Sjöstrand (Melsungen) 3 22 49 31% Malte Semisch (Hannover) 2 6 20 23% 18. TuS N-Lübbecke 3 0 0 3 62:91 -29 0:6 1 0 0 1 21:33 0:2 2 0 0 2 41:58 0:4

ZUSCHAUER-TABELLE S I E B E N M E T E R - PAT ZER SIEBENMETER-SCHÜTZEN SIEBENMETER-KILLER


Verein HSP. Z akt Schnitt Vj Spieler (Verein) 7M verworfen Spieler (Verein) 7M-T./G Quote Spieler (Verein) Sp 7M Akt
THW Kiel 1 - 10.285 10.243 Denni Djozic (Friesenheim) 12 4 Michael Allendorf (Melsungen) 10/10 100% Jens Vortmann (Leipzig) 3 4 3
Füchse Berlin 1 - 6.332 7.529 Charlie Sjöstrand (Minden) 6 3 Robert Weber (Magdeburg) 10/13 76,92% Kevin Klier (Friesenheim) 3 4 4
SG Flensburg-Handewitt 2 - 6.045 6.088 Robert Weber (Magdeburg) 13 3 Florian von Gruchalla (Gummersbach) 9/10 90% Piotr Wyszomirski (Lemgo) 3 3 1
Magdeburg 2 - 5.337 6.245 Philipp Weber (Leipzig) 9 2 Denni Djozic (Friesenheim) 8/12 66,67% Espen Christensen (Minden) 3 3 2
HSG Wetzlar 1 - 4.415 4.226 Aleksander Svitlica (Minden) 7 2 Marcel Schiller (Göppingen) 8/8 100% Martin Ziemer (Hannover) 2 3 0
TSV Hannover-Burgdorf 2 - 4.296 5.116 Max Holst (Wetzlar) 4 2 Daniel Wernig (Hüttenberg) 7/8 87,5% Primosz Prost (Göppingen) 2 3 0
TVB Stuttgart 2 - 4.036 3.870 Pontus Zetterman (N-Lübbecke) 8 2 Philipp Weber (Leipzig) 7/9 77,78% Fabian Schomburg (Hüttenberg) 3 3 3
HC Erlangen 1 - 3.867 4.811 Yves Kunkel (Leipzig) 3 2 Bobby Schagen (Stuttgart) 7/7 100% Dario Quenstedt (Magdeburg) 3 3 2
Melsungen 1 - 3.726 3.870 Kristian Björnsen (Wetzlar) 8 2 Tim Hornke (Lemgo) 7/8 87,5% Till Klimpke (Wetzlar) 3 1 0
Florian v. Gruchalla (Gummersbach) 10 1 Casper Mortensen (Hannover) 6/7 85,71% Rasmus Lind (Flensburg) 3 1 1
TBV Lemgo 2 - 3.238 4.048
Casper Mortensen (Hannover) 7 1 Pontus Zetterman (N-Lübbecke) 6/8 75% Andreas Wolff (Kiel) 2 1 1
GWD Minden 2 - 3.157 2.793
Daniel Wernig (Hüttenberg) 8 1 Kristian Björnsen (Wetzlar) 6/8 75% Petr Stochl (Berlin) 1 1 0
SC DHfK Leipzig 1 - 3.037 4.103
Andreas Rojewski (Leipzig) 2 1 Hans Lindberg (Berlin) 5/5 100% Peter Johannesson (Lemgo) 3 1 1
VfL Gummersbach 2 - 2.698 3.779 Niklas Ekberg (Kiel) 5 1 Aleksander Svitlica (Minden) 5/7 71,43% Andreas Palicka (RN Löwen) 2 1 0
TuS N-Lübbecke 1 - 2.077 1.678 Dalibor Doder (Minden) 1 1 Rasmus Lauge Schmidt (Flensburg) 5/6 83,33% Johannes Bitter (Stuttgart) 2 1 0
TSG Lu.-Friesenheim 1 - 1.960 2217 Jerry Tollbring (RN Löwen) 2 1 Niklas Ekberg (Kiel) 4/5 80%
TV Hüttenberg 1 - 1.600 1.029 Daniel Pettersson (Magdeburg) 1 1 Johannes Sellin (Erlangen) 4/5 80%
Rhein-Neckar Löwen 0 - 0 8.569 Johannes Sellin (Erlangen) 5 1 Charlie Sjöstrand (Minden) 3/6 50%
Göppingen 0 - 0 4.612 Martin Stranovsky (Erlangen) 2 1 Runar Karason (Hannover) 3/3 100%

ZEITSTRAFEN CLUBS ZEITSTRAFEN SPIELER


Verein Sp Min Q Rot Spieler (Verein) Sp Min Rot
Gummersbach

Ludwigshafen
Flensburg-H.

Hannover-B.

Magdeburg
Hüttenberg

Melsungen

Kai Dippe (Friesenheim) 3 12 1


RN Löwen

TSG Lu.-Friesenheim 3 34 11,33 2


Lübbecke
Göppinge
Erlangen

Stuttgart
Minden

Wetzlar
Leipzig

Lemgo

Nils Torbrügge (Minden) 3 8 0


Berlin

GWD Minden 3 30 10 1
Kiel

VfL Gummersbach 3 24 8 1 Stanislav Zhukov (Gummersbach) 3 8 0


Füchse Berlin 12.10. 9.11. 12.4. 8.3. 17.5. 3.6. 19.10. 22.2. 8.10. 31:24 15.2. 26.4. 26.12. 10.12. 22.3.
21.9. 23.11. Sven-Sören Christophersen (Hannover) 2 8 0
HC Erlangen 21.12 8.2. 22.3. 9.9. 12.4. 21.9. 7.10. 27.12. 24:28 16.12. 17.5. 9.11. 24.5. 23.11. 22.2.
8.3. 26.4. HSG Wetzlar 3 24 8 0
Nils Torbrügge (N-Lübbecke) 3 8 0
SC Flensburg-H. 15.3. 14.9. 3.6. 19.4. 26.12. 16.11. 10.12. 29.3. 2.11. 27.9. 27:22 37:23 23.11. 15.2. 17.5.
12.10. 1.3. Melsungen 3 22 7,33 0
Anton Mannson (Minden) 3 8 0
FA Göppingen 2.11. 10.12. 5.10. 10.5. 1.3. 27.12. 21.12. 19.4. 21.9. 29.3. 23.11. 15.2. 9.11. 15.3. 24.5.
24.9. 19.10. SC DHfK Leipzig 3 20 6,67 0
Timm Schneider (Melsungen) 3 8 0
VfL Gummersbach 28.9. 1.3. 19.10. 28:27 3.6. 9.11. 23.11. 15.3. 12.10. 15.2. 17.9. 17.5. 7.12. 26.12. 26.4.
12.4. 22:33 SG Flensburg-Handewitt 3 20 6,67 0 Bastian Roscheck (Leipzig) 3 6 0
TSV Hannover-B. 15.10. 28.9. 31.8. 2.11. 30.11 17.12. 22.2. 24.5. 21.12. 10.5. 19.4. 8.3. 17.9 29.3 8.2.
16.11. 30:27 TBV Lemgo 3 18 6 0 Evgeni Pevnov (Hannover) 2 6 0
TV Hüttenberg 17.9. 19.4. 22.2. 1.10. 24.5. 22.3. 8.2. 21.12. 10.5. 12.10. 29.3. 7.12. 17.5. 27:28 23.11.
2.11. 8.3.
TSV Hannover-Burgdorf 2 16 8 0 Gleb Kalarash (Magdeburg) 3 6 0
THW Kiel 19.4 15.3. 10.5. 12.10. 29.3. 7.9. 30.11. 14.9. 16.11. 2.11. 22.3. 27.12. 34:32 1.3. 14.12.
24.5. 15.2.
HC Erlangen 2 16 8 0 Magnus Gullerud (Minden) 3 6 0
SC DHfK Leipzig 5.10. 19.10. 10.9. 16.11. 17.12. 24.9. 26:25 26.4. 8.3. 1.3. 9.11. 8.10. 15.2. 2.11. 12.4.
22.3. 17.5.
TBV Lemgo 1.3. 15.2. 12.4. 26.4. 22.3. 23.11. 19.10. 17.5. 33:29 26.12. 24:26 3.6. 15.3. 17.9. 9.11.
1.10. 10.12. Magdeburg 3 16 5,33 0 Rasmus Lauge Schmidt (Flensburg) 3 6 0
Eulen Ludwigshaf. 8.2. 3.6. 8.3. 25:32 1.10. 9.11. 26.4. 12.4. 23.11. 10.9. 10.12. 19.10. 21.12. 17.5. 5.10.
22.2. 22.3. TuS N-Lübbecke 3 16 5,33 0 Kresimir Kozina (Göppingen) 2 6 0
RN Löwen 14.12. 30.11. 21.12. 8.3. 22.2. 03.10. 8.10. 1.10. 3.6. 8.2. 24.5. 24.9. 10.5. 26.4. 7.9.
7.12. 12.4. Göppingen 2 14 7 0 Christoffer Rambo (Minden) 3 6 1
TuS N-Lübbecke 2.11. 29.3. 24.5. 30.11. 16.11. 10.9. 1.3. 21:33 10.5. 14.12. 19.4. 15.3. 28.9. 12.10. 21.12.
8.2. 14.9. TV Hüttenberg 3 14 4,67 0 Kristian Björnsen (Wetzlar) 3 6 0
SC Magdeburg 7.9. 16.11. 22.3. 22.2. 8.2. 26.4. 33:26 8.3. 15.10. 30.11. 30:26 2.11. 12.4. 3.6. 24.9.
10.9. 8.10. Jan Remmlinger (Friesenheim) 3 4 0
Rhein-Neckar Löwen 2 12 6 0
MT Melsungen 24.5. 10.5. 21.9. 17.12. 25:23 5.10. 12.4. 10.9. 8.2. 22.2. 30.11. 16.11. 22.3. 19.10. 8.3.
21.12. 9.11. Andreas Rojewski (Leipzig) 3 4 0
TVB Stuttgart 2 10 5 0
GWD Minden 16.11. 15.10. 30.11. 14.9. 2.11. 7.12. 15.2. 3.6. 26:29 29.3. 15.3. 1.3. 21:18 19.4. 1.10. 10.5. 26.12. Christian Klimek (Lemgo) 3 4 0
THW Kiel 2 8 4 0 Aleksander Svitlica (Minden) 3 4 0
TVB Stuttgart 29.3. 29:31 26.4. 17.5. 8.10. 15.2. 15.3. 9.11. 10.12. 19.4. 17.9. 26.12. 23.11. 1.3. 29:27 19.10. 3.6.
HSG Wetzlar 10.5. 2.11. 17.12 8.2. 21.12. 15.3. 7.9. 21.9. 28.9. 24.5. 16.11. 15.10. 22.2. 29.3. 19.4. 24:24 30.11. Füchse Berlin 1 4 4 0 Frederic Stüber (Friesenheim) 3 4 0
HANDBALLWOCHE .DE 13

Statistiken DKB Handball-Bundesliga: 2./3. Spieltag – Zahlen – Daten – Fakten

--------------------------------------------------------------------------------

DIE BESTEN TO R S C H Ü T Z E N
Spieler (Verein) Spiele Tore/7M T/akt. Quote FT
DIE NÄCHSTEN SPIELE AUF EINEN BLICK
1 Robert Weber (Magdeburg) 3 23/10 13/6 7,7 13 Neue Saison, neuer Spielplan, neue Termine: Hier informieren wir Sie, liebe
2 Julius Kühn (Melsungen) 3 22/0 9/0 7,3 22 Leser, über die nächsten Spiele, die Bilanzen der jeweiligen Clubs und über die
3 Rasmus Lauge Schmidt (Flensburg) 3 21/5 14/4 7 16 Übertragungen im Fernsehen.
4 Holger Glandorf (Flensburg) 3 19/0 12/0 6,3 19
5 Philipp Weber (Leipzig) 3 18/7 16/7 6 11 KIEL – HANNOVER RN LÖWEN – MINDEN
6 Lasse Svan (Flensburg) 3 18/0 13/0 6 18 Termin: Donnerstag, 07.09., 19.00 Uhr Termin: Donnerstag, 07.09., 19.00 Uhr
7 Denni Djozic (Friesenheim) 3 17/8 4/3 5,7 9
Ort: Sparkassen-Arena Ort: SAP Arena
8 Jannik Kohlbacher (Wetzlar) 3 16/0 11/0 5,3 16
9 Pontus Zetterman (N-Lübbecke) 3 16/6 7/3 5,3 10 SR: Geipel/Helbig SR: vom Dorff/vom Dorff
10 Franz Semper (Leipzig) 3 15/0 10/0 5 15
MANN DER WOCHE Im TV: Live auf Sky Sport 2 Im TV: Live auf Sky Sport 3
11
12
Patrick Weber (Friesenheim)
Daniel Wernig (Hüttenberg)
3
3
15/0
14/7
6/0
8/4
5
4,7
15
7
Maik Machulla Letztes BL-Duell: 27:26
Bilanz: 15 S - 1 U - 0 N Tore: 532:403
Letztes BL-Duell: 26:20
Bilanz: 17 S - 0 U - 3 N Tore: 608:505
13 Bobby Schagen (Stuttgart) 2 14/7 0/0 7 7 (Trainer Flensburg)
14 Tim Hornke (Lemgo) 3 14/7 9/5 4,7 7
15 Matthias Musche (Magdeburg) 3 14/1 8/1 4,7 13
16 Patrick Zieker (Lemgo) 3 13/0 7/0 4,3 13
Es wurde in Flensburg viel ge- MAGDEBURG – BERLIN WETZLAR – HÜTTENBERG
17 Florian Baumgärtner (Gummersbach) 3 13/0 8/0 4,3 13 sprochen über den langen Schat- Termin: Donnerstag, 07.09., 19.00 Uhr Termin: Donnerstag, 07.09., 19.00 Uhr
18 Vladan Lipovina (Hüttenberg) 3 13/0 6/0 4,3 13 ten von Vorgänger Ljubomir Ort: GETEC-Arena Ort: RITTAL-Arena
19 Michael Damgaard (Magdeburg) 3 13/0 7/0 4,3 13 SR: Baumgart/Wild SR: Schulze/Tönnies
Vranjes. Der hatte vier Mal zu
20 Stefan Cavor (Wetzlar) 3 13/0 7/0 4,3 13 Im TV: Live auf Sky Sport 1 Im TV: Live auf Sky Sport 4
21 Marcel Schiller (Göppingen) 2 13/8 0/0 6,5 5 Hause gegen die Rhein-Neckar
Letztes BL-Duell: 25:25 Letztes BL-Duell: 26:22
22 Nicolai Theilinger (Erlangen) 2 13/0 7/0 6,5 13 Löwen verloren. Nun, unter der
23 Donat Bartok (Lemgo) 3 13/0 7/0 4,3 13 Bilanz: 4 S - 3 U - 13 N Tore: 536:554 Bilanz: 2 S - 0 U - 0 N Tore: 54:42
Regie von Nachfolger Machulla,
24 Fabian van Olphen (Lemgo) 3 13/0 9/0 4,3 13
25 Florian von Gruchalla (Gummersbach) 3 12/9 8/5 4 3 gewann die SG wieder gegen den
26 Casper Mortensen (Hannover) 2 12/6 6/3 6 6 Meister. Eine Genugtuung für ERLANGEN – GUM’BACH LÜBBECKE – HANNOVER
27 Niklas Ekberg (Kiel) 2 12/4 4/0 6 8 den neuen Cheftrainer – vor al- Termin: Samstag, 09.09., 20.30 Uhr Termin: Sonntag, 10.09., 12.30 Uhr
28 Kai Häfner (Hannover) 2 12/0 7/0 6 12
29 Aleksander Svitlica (Minden) 3 12/5 9/4 4 7
lem nach der bitteren Niederlage Ort: Arena Nürnberger Versicherung Ort: Merkur Arena
30 Ragnar Johannsson (Hüttenberg) 3 12/0 11/0 4 12 in Hannover nur drei Tage zuvor. SR: Blümel/Loppaschewski SR: Dinges/Kirsch
Der SG-Sieg gegen die Löwen war Im TV: Live auf Sky Sport 1 Im TV: Live auf Sky Sport 9
Letztes BL-Duell: 21:19 Letztes BL-Duell: 29:29
eine tolle Reaktion des Teams und
Bilanz: 3 S - 0 U - 1 N Tore: 97:96 Bilanz: 5 S - 4 U - 5 N Tore: 409:402
ein großer Erfolg für den Trainer.

TO R H Ü T E R - PA R A D E N FELDTORSCHÜTZEN
ZAHL DER WOCHE LUDWIGSHAFEN – LEMGO MAGDEBURG – STUTTGART
Spieler (Verein) Sp FT T
Spieler(Verein) Sp P Termin: Sonntag, 10.09., 12.30 Uhr Termin: Sonntag, 10.09., 12.30 Uhr
500
Julius Kühn (Melsungen) 3 22 22
Mattias Andersson (Flensburg) 3 41 Ort: Friedrich-Ebert-Halle Ort: GETEC-Arena
Holger Glandorf (Flensburg) 3 19 19
Carsten Lichtlein (Gummersbach) 3 36 SR: Immel/Klein SR: Thöne/Zupanovic
Kevin Klier (Friesenheim) 3 28
Lasse Svan (Flensburg) 3 18 18 Seit zehn Jahren ist Alfred Gisla-
Jannik Kohlbacher (Wetzlar) 3 16 16 Im TV: Live auf Sky Sport 10 Im TV: Live auf Sky Sport 8
Espen Christensen (Minden) 3 27 son Cheftrainer des THW Kiel.
Rasmus Lauge Schmidt (Flensburg) 3 16 21 Letztes BL-Duell: 32:32 Letztes BL-Duell: 26:27
Andreas Wolff (Kiel) 2 27 500 Pflichtspiele hat der Isländer
Jens Vortmann (Leipzig) 3 27
Franz Semper (Leipzig) 3 15 15 Bilanz: 1 S - 1 U - 2 N Tore: 110:118 Bilanz: 4 S - 0 U - 0 N Tore: 126:110
Matthias Ritschel (Hüttenberg) 3 26 Patrick Weber (Friesenheim) 3 15 15 in dieser Zeit an der Seitenlinie
Petr Stochl (Berlin) 1 23 Patrick Zieker (Lemgo) 3 13 13 des Deutschen Rekordmeisters
Johann Sjöstrand (Melsungen) 3 22 Florian Baumgärtner (Gummersb.) 3 13 13
verbracht. Seine 500. Partie gegen MELSUNGEN – KIEL LEIPZIG – FLENSBURG
Piotr Wyszomirski (Lemgo) 3 21 Vladan Lipovina (Hüttenberg) 3 13 13
seinen ehemaligen Verein, den Termin: Sonntag, 10.09., 12.30 Uhr Termin: Sonntag, 10.09., 15.00 Uhr
Martin Ziemer (Hannover) 2 20 Michael Damgaard (Magdeburg) 3 13 13
Stefan Cavor (Wetzlar) 3 13 13 SC Magdeburg, hätte für Gislason Ort: Rothenbach Halle Ort: Arena Leipzig
Benjamin Buric (Wetzlar) 3 20
SR: Brodbeck/Reich SR: Baumgart/Wild
Peter Tatai (N-Lübbecke) 3 20 Robert Weber (Magdeburg) 3 13 23 kaum aufregender verlaufen kön-
Andreas Palicka (RN Löwen) 2 20 Nicolai Theilinger (Erlangen) 2 13 13 Im TV: Live auf Sky Sport 7 Im TV: Live auf Sky Sport 2
nen. Erst gegen Ende setzte sich
Nebosja Simic (Melsungen) 3 17 Donat Bartok (Lemgo) 3 13 13 Letztes BL-Duell: 28:30 Letztes BL-Duell: 24:30
Primosz Prost (Göppingen) 2 17 Fabian van Olphen (Lemgo) 3 13 13 seine Mannschaft nach großem Bilanz: 0 S - 0 U - 4 N Tore: 100:127
Bilanz: 3 S - 0 U - 21 N Tore: 640:811
Johannes Bitter (Stuttgart) 2 16 Matthias Musche (Magdeburg) 3 13 14 Rückstand durch. „1.000 Spiele
Dario Quenstedt (Magdeburg) 3 16 Kai Häfner (Hannover) 2 12 12 schaffe ich wohl nicht mehr“, sag-
Nikolas Katsigiannis (Erlangen) 2 14 Ragnar Johannsson (Hüttenberg) 3 12 12
te Gislason lachend. LÜBBECKE – WETZLAR FLENSBURG – ERLANGEN
Termin: Donnerstag, 14.09., 19.00 Uhr Termin: Donnerstag, 14.09., 19.00 Uhr
Ort: Merkur Arena Ort: FLENS-ARENA
SR: Hartmann/Schneider SR: Thöne/Zupanovic
Im TV: Live auf Sky Sport 6 Im TV: Live auf Sky Sport 4
Letztes BL-Duell: 24:33 Letztes BL-Duell: 26:18
Bilanz: 11 S - 4 U - 15 N Tore: 795:815 Bilanz: 3 S - 1 U - 0 N Tore: 110:80

KIEL – LEIPZIG MINDEN – GÖPPINGEN


Termin: Donnerstag, 14.09., 19.00 Uhr Termin: Donnerstag, 14.09., 19.00 Uhr
Ort: Sparkassen-Arena Ort: Kampa-Halle
SR: Schulze/Tönnies SR: Köppl/Regner
Im TV: Live auf Sky Sport 2 Im TV: Live auf Sky Sport 5
Letztes BL-Duell: 25:34 Letztes BL-Duell: 34:24
Bilanz: 3 S - 0 U - 1 N Tore: 122:113 Bilanz: 11 S - 2 U - 27 N Tore: 911:078

GUM’BACH – RN LÖWEN HÜTTENBERG – BERLIN


Termin: Freitag, 15.09., 19.30 Uhr Termin: Sonntag, 17.09., 18.00 Uhr
Ort: Schwalbe-Arena Ort: Sporthalle Hüttenberg
SR: noch nicht angesetzt SR: noch nicht angesetzt
Im TV: Live auf Sky Im TV: Live auf Sky
Letztes BL-Duell: 20:34 Letztes BL-Duell: 28:36
Und sie hielten einen Rat: Leipzigs Geschäftsführer Karsten Günther, Schiedsrichter Adrian Kinzel, Andreas Rojew- Bilanz: 6 S - 2 U - 18 N Tore: 728:815 Bilanz: 5 S - 2 U - 9 N Tore: 293:317
ski, Christoph Theuerkauf und Fabian van Olphen standen in Lemgo eine Stunde lang im Dunkeln Hagemann
14 5. SEPTEMBER 2017

Statistiken: DKB Handball-Bundesliga – 2./3. Spieltag – Zahlen – Daten – Fakten

--------------------------------------------------------------------------------

TOP-SPIEL S O N N TA G S O N N TA G
Flensburg wie
verwandelt
Achtes Tor für Berlin kommt erst
spät in Fahrt
Minden gewinnt
das große Derby
Mattias Andersson
SG Flensburg-Handewitt- SG-Keeper ist der Mann des Spiels Füchse Berlin- TSV GWD Minden-
Rhein-Neckar Löwen Eulen Ludwigshafen TuS N-Lübbecke
27:22 (12:9) FLENSBURG Halten, Schauen, Werfen, Jubeln – 31:24 (17:14) 21:18 (13:6)
so erging es Mattias Andersson nach knapp 28 Mi-
Flensburg RN Löwen nuten. Der Keeper der SG Flensburg-Handewitt Berlin Friesenheim Minden N-Lübbecke
erzielte mit dem 11:9 sein achtes Bundesliga-Tor Genz, F. 0/0 - Klier 31/8 - Christensen 18/15 - Birlehm 10/5 -
Andersson 22/16 1 - Appelgren 7/3 -
und war überdies einer der Matchwinner. 16 Bälle Stochl. 24/23 - Peribonio 0/0 - Paske 0/0 - Tatai 11/1 -
Lind 0/0 - Palicka 20/10 -
parierte er insgesamt und unterstrich einmal Fäth 6 - Bührer - - Bilbija 2 - Bagaric - 2
Glandorf 7 - Baena 2 -
mehr eine Grundvoraussetzung für erfolgreichen Gojun 2 - Dietrich 1 - Cederholm 3 - Bechtloff 1 -
Gottfridsson - - Bliznac - -
Handball: Eine starke Torhüter-Leistung ist die Jiménez 1 - Dippe - 4 Doder 4 - Genz - -
Heinl - - Groetzki 6 -
Jeppsson - - Guardiola 1 -
halbe Miete. Der 39-jährige Schwede, der nach die- Kopljar 2 - Djozic 6/3 - Gullerud 1 2 Gierak - -

Karlsson - 2 Kessler - -
ser Saison seinem Sport zwar erhalten bleiben Lindberg 6/5 - Durak 2 4 Mannson 3 4 Grabarczyk - -

Lauge Schmidt 7/1 4 Larsen 2 2


möchte, seine Handballschuhe aber an den Nagel Nenadic 5 4 Egelhof 3 - Michalczik 2 2 Gruszka - -

Mahe 2/2 - Pekeler 4 2 hängen wird, war in seinem Element. Er ließ sei- Schmidt 4 - Falk - - Pusica - - Hövels 2 -

Mogensen 5 - Petersson 3 - nen Emotionen freien Lauf und demonstrierte das, Struck 2 - Feld 1 - Rambo 1 - Kaleb 1 -

Röd - - Radivojevic - - was sich die gesamte Mannschaft vorgenommen Vukovic - - Haider - - Sjöstrand 2/1 - Rakovic - -

Steinhauser - - Reinkind - - hatte. Die Hannover-Pleite hatte auch an Anders- Wiede 1 - Hess - - Svitlica 3/1 - Remer 4 -

Svan 5 - Rnic - - son genagt. „Das war einfach ein schlechtes Spiel Zachrisson 2 - Remmlinger 3 - Schade 1 -

Toft Hansen - - Schmid 3 4 von uns“, sagte der Schlussmann. „Nun haben wir Scholz - - Torbrügge - 4

Wanne - 2 Taleski - - gezeigt, was in uns steckt. Mit dem Druck, der vor Stüber 2 - Zetterman 9/3 -

Zachariassen - 2 Tollbring 1 - der Partie herrschte, sind wir sehr gut umgegan- Weber 6 - Trainer: Carstens - Trainer: Ziercke -

Trainer: Machulla - Trainer: Jacobsen - gen. Die Intensität, mit der wir aufgetreten sind, Trainer: Petkovic - Trainer: Matschke - SR: Blümel Loppaschewski
SR: Hofmann Hörath Zuschauer: 3376
SR: Schulze Tönnies stimmt mich zuversichtlich.“ Und was bringt ihm
Zuschauer: 6332
Zuschauer: 6300 selbst mehr Freude: Torwerfen oder Bälle halten?
Spielfilm: 2:1 (4.), 2:4 (8.), 4:4 (9.), 4:5 (11.), 7:5 (17.), Spielfilm: 4:1 (5.), 6:2 (8.), 9:5 (12.), 12:8 (18.), 12:11 Spielfilm: 5:1 (13.), 9:3 (21.), 9:5 (22.), 13:5 (27.), 13:6
7:8 (21.), 8:9 (23.). 9:9 (24.) 12:9 – 15:9 (34.), 17:11
Die knappe Antwort: „Halten!“ JAN KIRSCHNER (20.), 13:12 (24.), 16:12 (26.), 17:14 – 18:17 (38.), 21:17 – 14:9 (36.), 16:10 (38.), 16:13 (41.), 17:13 (42.), 17:16
(38.), 17:13 (39.), 18:15 (43.), 21:15 (47.), 22:20 (52.), (39.), 21:20 (43.), 25:20 (48.), 29:21 (54.), 31:24. (48.), 18:16 (50.), 18:17 (51.), 20:17 /55.), 20:18 (56.),
23:21 (54.), 24:22 (55.), 27:22. 21:18.

10 Zeitstrafen [min] 8 4 Zeitstrafen [min] 8 8 Zeitstrafen [min] 6


3/4 Siebenmeter [T/V] 0/0 5/5 Siebenmeter [T/V] 3/4 2/3 Siebenmeter [T/V] 3/4
Flensburg: Lauge scheitert an Palicka.
Drei Treffer ins leere Eulen: Djozic scheitert an Stochl. Minden: Sjöstrand wirft daneben.
Lübbecke: Gruszka scheitert an Christensen.

Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen


(in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett:
Löwen-Tor Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen
(in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett:
Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen
(in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett:
Beste Spieler Beste Spieler Beste Spieler
SG bestraft die Mannheimer Taktik
FLENSBURG Drei Tage nach dem FLENSBURG Einen Moment stockte allen der BERLIN Gegen den Wiederaufstei- MINDEN Die Hausherren agierten
desolaten Auftritt beim 29:32 in Atem: Zählte das Tor noch? Rasmus Lauge hatte ger aus der Pfalz fanden die favori- im Mühlenkreis-Derby im Angriff
Hannover zeigten sich die Flensbur- zwei Sekunden vor der Halbzeit vom eigenen Kreis sierten Gastgeber zwar mit konzen- solide. Hinten hatte GWD Beton an-
ger wie verwandelt. Eine glänzende abgezogen, der Ball platschte fast gleichzeitig mit trierten Aktionen gut in die Partie, gerührt, gegen den die Gäste keine
Defensive und ein abgeklärter, ent- der Pausensirene ins Tornetz. Die Schiedsrichter doch dann schlichen sich Unacht- Gefährlichkeit zu entfachen ver-
schlossener Angriff waren die aus- Robert Schulze und Tobias Tönnies berieten, der samkeiten ein, die die Eulen zu nut- mochten. Was durch die Abwehr
schlagenden Faktoren für den Sieg Offizielle Jürgen Rieber schritt auf das Feld. Dann zen wussten. Das Auf und Ab der kam, wurde eine Beute von Torhüter
über den Meister, der ebenfalls eine erfuhren es die Spieler: Tor, 12:9! Jubelnd mar- Leistungen bei den Berlinern endete Christensen, der im ersten Ab-
gute Leistung bot. Torhüter Mattias schierten die Profis der SG Flensburg-Handewitt erst, als Füchse-Keeper Petr Stochl schnitt mit elf gehaltenen Bälle bei
Andersson war mit 16 Paraden und in ihre Kabine. Die Rhein-Neckar Löwen hatten (Silvio Heinevetter fehlte mit einem sechs Gegentoren auf eine erstaun-
einem Treffer ins leere Löwen-Tor nach einer Viertelstunde damit begonnen, mit sie- Infekt) nach dem mageren 21:20 liche Quote kam. Doch nach der
der Mann des Tages. Nach einem ben Feldspielern zu operieren. Anfangs hatten sie (43.) „seinen Kasten zunagelte“ Pause war plötzlich Sand im Min-
2:4-Rückstand (8.) formierte sich damit Erfolg, dann stellte SG-Trainer Maik Ma- (Chefkoordinator Volker Zerbe) und dener Angriffsgetriebe. Der TuS
die SG-Deckung zu einer Mauer, ge- chulla seine Deckung um und brachte mit Simon im Wesentlichen erst durch seine knabberte den 6:13-Rückstand Tor
gen die selbst Handball-Genie Andy Jeppsson einen baumlangen Halbverteidiger. Die überragende Leistung den klaren um Tor ab. Ausgerechnet Torhüter
Schmid häufig kein Mittel fand. Der Badener prallten nun am Bollwerk ab. Mattias An- Erfolg der Hauptstädter ermöglich- Birlehm, vor der Saison erst von
Einsatz des siebten Feldspielers, im dersson und – wie erwähnt – Rasmus Lauge hatten te. „Bei uns hat in vielen Situationen GWD zum TuS gewechselt, machte
Mai noch das Rezept zum Löwen- mit Distanzwürfen Erfolg, Lasse Svan befeuerte der letzte Schritt und die richtige seinen Ex-Kollegen mit seinen Pa-
Sieg in Flensburg, kam die Gäste direkt nach Wiederbeginn mit dem nächsten treff- Einstellung gefehlt. Das müssen wir raden das Leben schwer. Beim
teuer zu stehen. Andersson, Ras- sicheren 35-Meter-Versuch die „Hölle Nord“ wei- abstellen“, bilanzierte Füchse- 17:16 hatte Lübbecke die Chance
mus Lauge und Lasse Svan trafen ter. Kurz darauf hieß es 15:9. Ein Polster, das für Coach Velimir Petkovic die Leistung zum Ausgleich, doch Remer schei-
nach Ballgewinnen jeweils ins leere den weiteren Spielverlauf kostbar war. „Ich bin seiner Spieler. Eulen-Trainer Benja- terte freistehend an Christensen.
Tor – entscheidende Beiträge zum generell zufrieden mit unserem Spiel“, meinte Lö- min Matschke bedauerte hingegen, Michalczik warf das 18:16. Bis zum
Flensburger 7:1-Lauf zwischen der wen-Coach Nikolaj Jacobsen in der Analyse. „Für dass seine Spieler „in der zweiten 18:17 blieben die Gäste dran, doch
26. und 36. Minute, den die Löwen die letzten fünf Minuten vor und die ersten fünf Hälfte viele gute Chancen nicht ge- Svitlica und Rambo sorgten für die
nicht mehr kontern konnten. JW Minuten nach der Pause kann ich das allerdings nutzt haben“. CW Entscheidung. ML
nicht behaupten.“ JK
HANDBALLWOCHE .DE 15

Statistiken: DKB Handball-Bundesliga – 2./3. Spieltag – Zahlen – Daten – Fakten

--------------------------------------------------------------------------------

--------------------------------------------------------------------------------------------------

--------------------------------------------------------------------------------------------------
S O N N TA G SONNTAG S O N N TA G S O N N TA G
Hannover gewinnt TBV Lemgo siegt Gummersbach TVB unterliegt in
auch gegen Wetzlar mit Verspätung rettet sich ins Ziel der Schlussphase
TSV Hannover-Burgdorf- TBV Lemgo- Glückwunsch VfL Gummersbach- TVB Stuttgart-
HSG Wetzlar DHfK Leipzig Frisch Auf Göppingen HC Erlangen
30:27 (14:15) 33:29 (15:16) an Erlangen 28:27 (16:13) 29:31 (12:17)
zum verdienten Sieg –
Hannover Wetzlar Lemgo Leipzig Gummersbach Göppingen Stuttgart Erlangen
Semisch 10/3 - Buric 15/0 - Johannesson 13/1 - Putera 11/4 -
wir hatten in der Ab- Hasenforther 1/0 - Prost 23/6 - Bitter 22/6 - Katsigiannis 9/6 -
Ziemer 17/8
Atman
- Klimpke 0/1
- - Weber 15/7
-
-
Wyszomirski 16/13
Bartok 6
- Vortmann 22/5
- Binder 5
-
-
wehr keine Kompakt- Lichtlein 27/18
Baumgärtner 5
- Rebmann 5/1
- Bagersted 2
-
-
Lehmann 0/0
Maier 7/2
- Skof 22/8
-
-

Böhm 1 2 Björnsen 2/1 4 Ebner - - Janke 1 - heit und die Bereit- Becker, A. - 2 Fontaine 5 - Baumgarten 1 - Bissel 1 -
Brozovic 7 - Cavor 6 2 Guardiola 3 2 Jurdzs - - Feuchtmann - - Halen - - Burmeister - - Büdel - -
Christophersen - 4 Ferraz 1 2 Hornke 5/2 - Krzikalla - - schaft, in die Zwei- Jaeger, M. - - Heymann 1 - Häfner 1 - Bundalo - 2
Häfner 5 - Forsell Schef. - - Hübscher - - Kunkel - - Köpp - - Kneule 2 - Kraus 5 - Gorpishin - -
Johannsen 3 - Hermann 7 - Klimek - - Meschke - - kämpfe zu gehen und Matic 1 2 Kozina 2 2 Kretschmer - - Haaß 3 -
Kalafut
Karason
-
4/3
- Holst
- Kneer
1/1
2
-
-
Kogut
Lemke
3
-
- Milosevic
- Pieczkowski
5
4
-
2
gewinnen zu wollen, Pujol
Schröter
2
2
- Pfahl
- Ritterbach
3
2
-
-
Orlowski
Pfattheicher
4
-
- Link, J.
- Link, N.
-
4
-
-
Kastening - - Kohlbacher 5 2 Suton 2 2 Rivesjö - -
vermissen lassen. Wir Sommer 4/1 - Schiller 6/5 2 Röthlisberger 1 - Schröder 2 -
Lehnhoff - - Kvist 1 - Theuerkauf 4 - Rojewski 3/1 2 von Gruchalla 4/4 - Schöngarth 3 - Salger 4 2 Sellin 6/4 -
Mortensen 6/3 - Lindskog - 2 Valiullin - - Roscheck 1 4 haben unsere Angriffe Zhukov 6 2 Sesum - - Schagen 7/2 - Steinert 6 -
Olsen - - Mirkulovski 1 2 van Olphen 4 - Semper 5 - Schimmelbauer 5 - Stranovsky 2 -
Patrail 3 - Pöter 1 - Zerbe - - Strosack 3 - im Vergleich zum Mel- Schweikardt - - Theilinger 6 -
Pevnov
Trainer: Ortega
1 4
- Trainer: Wandschneider
Zieker
Trainer: Kehrmann
6 - Weber
- Trainer: Haber
2 -
-
sungen-Spiel zu über- Trainer: Beuchler - Trainer: Andersson -
Späth
Trainer: Baur
1 - Thümmler
- Trainer: Andersson
1 4
-
SR: Thöne Zupanovic SR: Grobe Kinzel
hastet abgeschlos- SR: Hurst Krag SR: vom Dorff vom Dorff
Zuschauer: 4203 Zuschauer: 2711 Zuschauer: 2487 Zuschauer: 2251
Spielfilm: 4:4 (7.), 6:5 (11.), 9:8 (15.), 10:8 (16.), 11:13
(24.), 13:15 (28.), 14:15 – 16:16 (32.), 18:17 (35.), 20:21
Spielfilm: 0:2, 2:2 (5.), 2:3, 4:6, 6:6, 8:7 (14.), 9:8, 10:9
(16.), 10:12, 12:13 (21.), 12:16 (26.), 15:16 – 19:16
sen. Am Ende sind wir Spielfilm: 1:3 (5.),3:5 (9.), 5:5 (11.), 8:7 (14.), 12:10
(21.), 13:12 (25.), 15:12 (27.), 16:13 - 19:14 (34.), 21:14
Spielfilm: 2:2 (5.), 5:6 (10.), 6:9 (15.), 7:12 (20.), 10:15
(25.), 12:17 - 15:18 (35.), 19:21 (40.), 20:24 (45.), 24:26
(40.), 20:23 (44.), 21:24 )47.), 25:25 (52.), 27:26 (57.),
28:26 (58.), 30:27.
(35.), 19:17, 21:19, 24:19 (46.), 25:20, 27:21 (50.),
27:23, 29:23 (53.), 29:25 (55.), 31:26 (57.), 31:29, ein bisschen selber (38.), 24:16 (44.), 26:17 (47.), 26:20 (50.), 26:23 (54.),
26:25 (57.), 28:27.
(50.), 25:28 (55.), 29:31.

33:29.

10 Zeitstrafen [min] 14 4 Zeitstrafen [min] 8


Schuld wie es heute 6 Zeitstrafen [min] 4 2 Zeitstrafen [min] 6
6/7 Siebenmeter [T/V] 2/5 2/3 Siebenmeter [T/V] 1/4 5/6 Siebenmeter [T/V] 5/5 2/2 Siebenmeter [T/V] 4/5
Hannover: Mortensen scheitert an Klimpke. Lemgo: Hornke scheitert an Vortmann.
gelaufen ist. Die Jungs Gummersbach: von Gruchalla trifft die Latte. HCE: Sellin scheitert an Bitter.
Wetzlar: Bjornsen, Kvist und Holst scheitern an Ziemer. Leipzig: Wyszomirski pariert gegen Rojewski und Kun-
kel, Weber wirft am Tor vorbei. haben trotzdem nie
Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen
(in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett:
Beste Spieler
(in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett:
Beste Spieler aufgesteckt und alles (in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett:
Beste Spieler
(in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett:
Beste Spieler

versucht. Deshalb
HANNOVER Die Recken haben die LEMGO Eine Stunde lang standen GUMMERSBACH In der 47. Minu- STUTTGART Die Gäste spielten
vergangene Saison endgültig abge- sie im Dunkeln. Doch nachdem der kann ich ihnen keinen te führte der VfL Gummersbach mit stark in Abwehr und Angriff und lie-
hakt. Das 30:27 gegen Wetzlar war Stromausfall rund um die Lipper- großen Vorwurf ma- 26:17 und sah bereits wie der sou- ßen dem TVB vor allem in der ersten
zwar schwer erkämpft, aber die landhalle endlich behoben war, ließ veräne Sieger gegen Frisch Auf Spielhälfte wenig Chancen. Der TVB
TSVer hatten eben den längeren der TBV Lemgo sein Licht leuchten. chen.“ Göppingen aus. Die Abwehr stand, konnte nicht an die Leistung aus
Atem. Und vor allem den „lucky Nach dem 33:29 (15:16) über den dahinter parierte VfL-Torhüter Cars- dem Spiel gegen die MT Melsungen
punch“ für sich. Torwart Ziemer pa- SC DHfK Leipzig gab es fast nur ten Lichtlein Ball um Ball und vorne anknüpfen, das Fehlen von Weiß
Markus Baur
rierte in der Schlussphase zwei Sie- strahlende Gesichter. Mit der Ver- gelang den VfL-Handballern fast al- machte sich zudem in der Deckung
(Trainer TVB 1898 Stuttgart)
benmeter von Holst und Kvist, und spätung kamen die Leipziger vor nur les. Anders als bei den Gästen, die bemerkbar. Der HCE bediente sich
auf der Gegenseite zeigte Runar Ka- 2711 Zuschauern (Negativrekord) nach einer guten Anfangsphase im- indessen der ganzen Breite seines
rason keine Nerven bei drei Recken- zunächst etwas besser klar, wobei mer mehr nachgelassen hatten, nun Kaders und war von allen Positionen
Siebenmetern. „Wir haben in der das Spiel hin und her wogte. Beim aber mit zwei Kreisläufern agierten äußerst treffsicher. Die bessere
Schlussphase sieben freie Bälle lie- 12:16 (26.) hatte Lemgo etwas den und wieder besser in Spiel fanden. Chancenverwertung war letztend-
gen gelassen“, meinte HSG-Coach Zugriff verloren, kämpfte sich nach Der VfL wurde nervös, erlaubte sich lich auch ausschlaggebend für den
Wandschneider. Sein Team habe einer Auszeit bis zur Pause aber wie- Fehler und die Gäste knabberten den Erlanger Sieg. „Gratulation an Er-
gut gedeckt und die Torwart-Leis- der auf 15:16 heran. Zum Wieder- Vorsprung Tor um Tor ab. Das große langen zum verdienten Erfolg“, sag-
tung sei auch in Ordnung gewesen. beginn lief das TBV-Spiel dann wie Zittern begann. Nach elf torlosen te TVB-Geschäftsführer Jürgen
„Hannover hatte im richtigen Mo- am Schnürchen. Suton, Theuer- Minuten der Hausherren war Göp- Schweikardt. Gäste-Coach Robert
ment den richtigen Torwart drin“, kauf, Guardiola und Zieker wende- pingen bis auf 25:26 (57.) herange- Andersson analysierte: „Nach unse-
anerkannte er. „Bei uns hat es im ten die Partie zum 19:16, so dass kommen. Der Ausgleich sollte aber rem ersten Spiel, in dem sehr viel
Mittelblock etwas gefehlt“, meinte Gästecoach Haber bereits in der nicht mehr fallen, weil Florian falsch gelaufen ist, bin ich sehr froh,
dagegen sein Kollege Ortega. Die 35. Minute eine Auszeit nahm. Mit Baumgärtner mit seinem Treffer wie das heute ausging. Unsere erste
besseren Nerven entschieden das der Hereinnahme von Franz Semper zum 27:25 und Marvin Sommer mit Halbzeit war seit Langem spiele-
Match zugunsten der Recken, die in setzten die Sachsen zwar frische Ak- seinem Siebenmeter zum 28:26 da- risch das Beste, was wir gezeigt ha-
Brozovic und Mortensen ihre besten zente, doch Lemgo wirkte insge- für sorgten, dass der VfL den Kopf ben. Im Angriff haben wir genau das
Spieler hatten. HA samt gieriger auf den Sieg. JH aus der Schlinge zog. ANK umgesetzt, was wir wollten.“ HJ
16 5. SEPTEMBER 2017

Statistiken: DKB Handball-Bundesliga – 2./3. Spieltag – Zahlen – Daten – Fakten

--------------------------------------------------------------------------------

SONNTAG S O N N TA G D O N N E R S TA G DONNERSTAG DONNERSTAG


Viel Lob, aber kein Kiels Defensive Der MT gelingt die Erlangen verliert Leipzig zittert
Ertrag für den TVH gewinnt das Spiel Wiedergutmachung mit Verspätung sich zum Sieg
TV Hüttenberg- THW Kiel- MT Melsungen- HC Erlangen- DHfK Leipzig-
MT Melsungen SC Magdeburg VfL Gummersbach TBV Lemgo TV Hüttenberg
27:28 (14:14) 34:32 (17:20) 25:23 (13:11) 24:28 (8:10) 26:25 (14:10)

Hüttenberg Melsungen Kiel Magdeburg Melsungen Gummersbach Erlangen Lemgo Leipzig Hüttenberg
Ritschel 27/13 - Simic 1/0 - Landin 13/3 - Green 23/3 - Simic 12/11 - Hasenforther 0/0 - Katsigiannis 19/8 - Johannesson 20/6 - Putera 0/0 - Ritschel 8/2 -
Schomburg 1/0 - Sjöstrand 26/14 - Wolff 19/12 - Quenstedt 11/4 - Sjöstrand 11/4 - Lichtlein 25/12 - Skof 9/3 - Wyszomirski 4/4 - Vortmann 25/16 - Schomburg 18/11 -
Fernandes 3 - Allendorf 5/4 - Bilyk 4 2 Bezjak 1 - Allendorf 3/3 - Baumgärtner 3 - Bissel - - Bartok 4 2 Binder - - Fernandes - -
Hahn 1 - Boomhouwer - - Dahmke 6 - Chrapkowski 1 - Boomhouwer 1 - Becker 1 - Büdel 4 2 Ebner - - Janke 2 - Hahn 1 -
Hofmann 2 - Danner 3 2 Dissinger - - Christiansen 3 2 Danner 4 - Feuchtmann - 2 Bundalo - - Guardiola 3 2 Jurdzs - - Hofmann 4 -
Johannsson 1 - Golla - 2 Ekberg 8/4 - Damgaard 6 2 Golla 2 - Köpp - - Gorpishin - - Hornke 4/2 - Krzikalla 2 - Johannsson 6 2
Lambrecht - 2 Haenen - - Firnhaber - - Kalarash - 2 Haenen - - Matic 6 - Haaß - 2 Hübscher - - Kunkel 7 - Lambrecht - -
Lipovina 7 - Jaanimaa - - Frend Ofors - - Mertens - - Jaanimaa 1 - Preuss 4 2 Link, J. - - Klimek - 4 Meschke 1 - Lipovina 3 -
Mappes 2 - Kühn 6 2 Nilsson 1 - Molina - - Kühn 9 - Pujol 2 2 Link, N. 3 - Kogut - - Milosevic 1 - Mappes 3 2
Roth - - Lemke - - Rahmel - - Musa 3 2 Lemke - - Schoenenseifen - - Lux - - Lemke - - Pieczkowski 3 - Roth 2 -
Sicko - - Maric 2 - Vujin - - Musche 6 - Maric 2 - Schröter - - Schröder 2 2 Suton 4 2 Rivesjö 1 - Sicko - -
Sklenak 2 2 Mikkelsen 2 - Weinhold 7 2 O'Sullivan 2 - Mikkelsen - - Sommer 3 2 Sellin 4 - Theuerkauf 3 - Rojewski - 2 Sklenak - -
Stefan 1 - Müller, M. 3 - Wiencek 6 - Pettersson - - Müller, M. - - von Gruchalla 3/2 - Steinert - - Valiullin 1 2 Roscheck - 2 Stefan - -
Wernig 6/3 - Reichmann 3 - Zarabec 2 2 Weber 10/4 - Müller, Ph. 1 - Zhukov 1 2 Stranovsky 3/1 2 van Olphen 3 - Semper 2 - Wernig 4/2 -
Wörner - - Schneider 4 2 Zeitz - 2 Zelenovic - - Reichmann - - Theilinger 7 2 Zieker 6 - Strosack 2 - Wörner - -
Zörb 1 - Schneider 2 2 Thümmler 1 - Weber 5/2 - Zörb 2 -
Trainer: Eyjolfsson - Trainer: Roth - Trainer: Gislason - Trainer: Wiegert - Trainer: Roth - Trainer: Beuchler - Trainer: Andersson - Trainer: Kehrmann - Trainer: Haber - Trainer: Eyjolfsson -
SR: Hartmann Schneider SR: Behrens Fasthoff SR: Schulze Tönnies SR: Hurst Krag SR: Behrens Fasthoff
Zuschauer: 1600 Zuschauer: 10285 Zuschauer: 3726 Zuschauer: 3867 Zuschauer: 3037
Spielfilm: 2:4 (8.), 4:4 (12.), 7:6 (16.), 9:9 (20.), 14:14 Spielfilm: 3:2 (5.), 5:6 (10.), 8:9 (15.), 11:12 (20.), 14:14 Spielfilm: 3:1 (5.), 5:5 (10.); 7:6 (15.), 8:9 (20.), 11:9 Spielfilm: 0:2 (3.), 2:8 (21.), 8:9 (30.), 8:10 – 9:10 (33.), Spielfilm: 2:2 (6.), 7:2 (13), 8:2 (15.), 8:7 (22.), 14:10 –
- 17:19 (36.), 19:19 (40.), 23:22 (50.), 23:25 (52.), 26:25 (25.), 17:20 - 18:24 (35.), 21:26 (40.), 25:26 (45.), 28:28 (25.), 13:11 – 15:13 (35.), 18:14 (40.), 21:16 (45.), 23:18 10:12 (35.), 13:13 (39.), 15:18 (43.), 18:19 (46.), 18:21 17:13 (35.), 17:16 (40.), 18:18 (43.), 20:20 (50.), 23:22
(55.), 26:28 (58.), 27:28. (50.), 32:30 (55.), 34:32. (50.), 25:19 (55.), 25:23. (48.), 21:25 (53.), 23:27 (59.), 24:28. (54.), 25:22 (56.), 25:24 (58.), 26:24 (59.), 26:25.

4 Zeitstrafen [min] 8 8 Zeitstrafen [min] 8 2 Zeitstrafen [min] 10 10 Zeitstrafen [min] 12 4 Zeitstrafen [min] 4
3/3 Siebenmeter [T/V] 4/4 4/5 Siebenmeter [T/V] 4/4 3/3 Siebenmeter [T/V] 2/2 1/2 Siebenmeter [T/V] 2/2 2/4 Siebenmeter [T/V] 2/2
THW: Ekberg scheitert an Quenstedt. Erlangen: Stranovsky scheitert an Wyszomirski Leipzig: Weber und Kunkel scheitern je einmal an
Schomburg

Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen
(in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett: (in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett: (in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett: (in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett: (in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett:
Beste Spieler Beste Spieler Beste Spieler Beste Spieler Beste Spieler

HÜTTENBERG Liganeuling TV KIEL Die Zuschauer erlebten eine KASSEL Dem Fehlstart folgte die NÜRNBERG Die Partie begann mit LEIPZIG Favorit SC DHfK Leipzig
Hüttenberg sammelt derzeit temporeiche Partie mit vielen Wiedergutmachung. Mit dem Sieg 20-minütiger Verspätung, weil an- hat sich beim Heimauftakt gegen
schmerzhafte Erfahrungen. Die schnellen Abschlüssen. Zu Halbzeit über den VfL Gummersbach mach- gesichts der hohen Luftfeuchtigkeit Aufsteiger TV Hüttenberg zum
Leistungen stimmen, aber die lagen die Zebras mit drei Toren hin- te die MT Melsungen die Auftakt- in der Nürnberger Arena ein schmie- glücklichen Arbeitssieg gezittert.
Punkte fehlen. Die 27:28-Derbynie- ten. Besonders Robert Weber, der pleite in Stuttgart wieder wett und riger Film den Boden bedeckte. Nach einer dominanten Startphase
derlage gegen die MT Melsungen mit zehn Toren beste Schütze des konnte bei der Heimpremiere vor Auch während der Partie waren die riss beim 8:2 nach 15 Minuten der
bedeutete die zweite Ein-Tor-Pleite Spiels, bereitete dem THW große 3.726 Zuschauern sein durch fünf Wischer im Dauereinsatz. Mit den Spielfaden. DHfK-Chefcoach Andre
in Folge. „Es war viel mehr drin. Wir Schwierigkeiten. Bis zur 35. Minute Zugänge gewachsenes Potenzial Widrigkeiten kamen die Gäste bes- Haber: „Mit unserer Leistung kön-
haben super mitgespielt, aber fünf, bauten die Magdeburger den Vor- zumindest nach der Pause andeu- ser zu Recht: Zwei Treffer gelangen nen wir nicht zufrieden sein.“ Der
sechs hundertprozentige Chancen sprung sogar auf sechs Tore aus. ten. Natürlich war die Anspannung den offensiv bewegungs- und tem- TV Hüttenberg steigerte sich vor al-
nicht genutzt“, haderte Hüttenbergs Dann allerdings häuften sich bei den beim Heimauftakt angesichts der poarmen Hausherren in den ersten lem in der zweiten Hälfte und fand
Spielmacher Dominik Mappes. Der Gästen die Fehler. Nach einem 8:2- wenig ruhmreichen Vorgeschichte 22 Minuten. Dann ging ein Ruck in der Kleingruppe Lösungen zur
Gastgeber lieferte den noch weit von Lauf zu Gunsten des THW Kiel ge- spürbar. Selbstverständlich war der durch die Erlanger Reihen, die bis Aufholjagd nach dem 13:17-Rück-
der Bestform entfernten Nordhes- lang Niclas Ekberg in der 46. Minute Auftritt der Gastgeber zunächst zur Pause auf 8:10 verkürzen konn- stand (35.). Ab dem ersten Aus-
sen ein packendes Duell auf Augen- der Ausgleich. Die in der zweiten hauptsächlich von dem Willen ge- ten. Beim 13:13 konnte der HCE gleich bei 18:18 (43.) gestaltete sich
höhe. Ein für die TVH-Offensive be- Halbzeit sichere Verteidigung und prägt, nur nichts falsch zu machen. erstmals ausgleichen (39.), doch ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die
lebendes Element war Vladan Lipo- der schwer zu überwindbare And- Immerhin, das gelang. Aber nur bis das 14:14 bedeutete den letzten Torhüterleistungen (Vortmann 39
vina. Der Neuzugang steuerte sie- reas Wolff hatten großen Anteil an zum 4:2 (7.). Erst der für den blas- Gleichstand. Die Entscheidung fiel Prozent, Schomburg 38 Prozent)
ben Tore bei, sorgte für Gefahr aus dem spektakulären Sieg. „40 Minu- sen Johan Sjöstrand eingewechsel- in der 53. Minute, als Erlangen in heraus ragten. Letztendlich rettete
der zweiten Reihe. Auch im zweiten ten waren wir die schlechtere Mann- te Keeper Nebojsa Simic verhalf sei- Überzahl gleich zwei Fehlpässe der Gastgeber dank höher Individu-
Durchgang konnte sich Melsungen schaft, 20 Minuten die bessere“, nen Vorderleuten mit insgesamt spielte, die Lemgo gnadenlos be- alleistungen den knappen Vor-
nicht absetzen, der TVH schaffte es sagte Gislason, „wir hatten in der zehn Paraden dazu, endlich den Tur- strafte. HCE-Trainer Robert Anders- sprung ins Ziel. DHfK-Spielmacher
nicht in Führung zu gehen. MT-Trai- ersten Halbzeit große Probleme in bo zu zünden. Der Ex-Gummersba- son, der den TBV-Sieg als verdient Niclas Pieczkowski resümierte:
ner Michael Roth: „Viele Dinge grei- der Abwehr, aber dann standen wir cher Julius Kühn besorgte mit sei- bezeichnete, bemängelte „viele Feh- „Wir sind sowohl in der Abwehr als
fen noch nicht so ineinander, wie hinten überragend. Patrick Wiencek nem sechsten Treffer die Vorent- ler“ seines Teams, hatte aber auch auch im Angriff vom Optimum noch
man sich das wünscht.“ FD und Andreas Wolff waren stark.“ OJ scheidung zum 21:16 (45.). RO „viele gute Ansätze“ gesehen. PR weit entfernt.“ FZ
HANDBALLWOCHE .DE 17

Statistiken: DKB Handball-Bundesliga – 2./3. Spieltag – Zahlen – Daten – Fakten

--------------------------------------------------------------------------------

-----------------------------------------------------------------------------------------

-----------------------------------------------------------------------------------------
DONNERSTAG D O N N E R S TA G D O N N E R S TA G MITTWOCH
Recken überrollen Minden zieht Wetzlar Eulen fordern Zu viele leichte
Flensburg „den Stecker“ den Favoriten Tore für Kiel
TSV Hannover-Burgdorf- HSG Wetzlar- Ich muss mei- SC Magdeburg- TuS N-Lübbecke-
SG Flensburg-Handewitt TSV GWD Minden Eulen Ludwigshafen THW Kiel
32:29 (20:13) 24:24 (12:11) ner Mannschaft 30:26 (14:13) 21:33 (8:16)
ein großes Kompli-
Hannover Flensburg Wetzlar Minden Magdeburg Ludwigshafen N-Lübbecke Kiel
Semisch 10/3 - Andersson 28/8 - Klimpke 0/0 - Christensen 24/9 -
ment machen. Sie hat Green 12/4 - Klier 30/17 - Birlehm 9/3 - Landin 0/0 -
Ziemer 19/12
Atman -
- Lind, 4/1
- Glandorf 7
-
4
Buric 24/11
Weber 0/0
1 - Paske 0/0
- Bilbija 3
-
-
heute gezeigt, was Quenstedt 14/5
Bezjak
- Peribonio 0/0
1 2 Bührer -
-
-
Tatai 24/12
Bagaric -
- Wolff 21/15
- Bilyk 4
-
-
Böhm, F. 2 - Gottfridsson 4 - Björnsen 3 - Cederholm - 2 möglich ist und wel- Chrapkowski 2 - Dietrich - - Bechtloff - - Dahmke 5 -
Brozovic 2 - Heinl - - Cavor 7 2 Doder 5 - Christiansen 5 - Dippe - 6 Genz 1 4 Dissinger - -
Christophersen - 4 Jeppsson 1 - Ferraz - - Gullerud - 2 ches Potenzial in ihr Damgaard 5 - Djozic 4/3 2 Gierak - - Ekberg 4 -
Häfner 7 - Karlsson - - Forsell Schefvert - - Kister - - Kalarash - 2 Durak 2 - Gruszka 1 - Firnhaber 3 -
Johannsen - - Lauge Schmidt 7/4 2 Hermann 1 2 Korte - -
steckt. Wir waren sehr Mertens 7 - Egelhof 3 2 Hövels 2 - Nilsson 3 -
Kalafut
Karason
-
-
- Mahe
- Mogensen
-
-
2
-
Holst
Kneer
1/1 - Mannson
- 2 Michalczik
1
1
2
-
konsequent im Aus- Musa
Musche
1 - Falk
1/1 - Feld
1
3
-
-
Kaleb
Rakovic
5 - Öfors
3/2 2 Rahmel
1
-
-
-
Kastening 4 - Röd - - Kohlbacher 4 - Pusica - - nutzen unserer Tor- O'Sullivan 2/1 - Hess 1 - Remer 5 - Vujin 2 -
Lehnhoff - - Steinhauser - - Kvist 4 - Rambo 7 - Pettersson 4 - Remmlinger 3 - Schade - - Weinhold 2 -
Mortensen 6/3 - Svan 2 - Lindskog - - Sjöstrand 2 - chancen und hatten in Weber 1/1 - Scholz - - Torbrügge - 2 Wiencek 5 -
Olsen 3 - Toft Hansen - - Mirkulovski 2 - Staar - - Zelenovic 1 - Stüber 3 4 Zetterman 4/1 - Zarabec 4/2 -
Patrail 6 - Wanne 6 2 Pöter 1 - Südmeier - - der ersten Halbzeit die Weber 6 - Zeitz - -
Pevnov
Trainer: Ortega
2 2 Zachariassen
- Trainer: Machulla
2 -
-
Svitlica
Trainer: Wandschneider - Trainer: Carstens
5/3 2
Kontrolle über das Trainer: Wiegert - Trainer: Matschke - Trainer: Ziercke - Trainer: Gislason -
SR: Immel Klein SR: Grobe Kinzel Spiel. Flensburg ist SR: vom Dorff vom Dorff SR: Thöne Zupanovic
Zuschauer: 4388 Zuschauer: 4415 Zuschauer: 5152 Zuschauer: 2077
Spielfilm: 5:3 (7.), 8:6 (13.), 14:9 (19.), 16:10 (21.), Spielfilm:1:3 (5.), 5:4 (10.), 8:6 (15.), 8:7 (20.), 9:9 nicht ins Laufen ge- Spielfilm: 2:0 (3.), 5:1 (6.), 8:3 (10.), 9:6 (14.), 11:7 Spielfilm:1:0 (5.), 1:3 (7.), 2:3 (9.), 2:6 (11.), 5:8 (15.),
18:12 (25.), 20:13 – 22:13 (32.), 23:16 (39.), 24:18 (42.), (25.), 12:11 – 14:12 (35.), 18:14 (40.), 20:15 (45.), 22:19 (20.), 13:8 (22.), 14:9 (23.), 14:13 – 17:14 (35.), 19:17 6:9 (17.), 6:13(21.), 7:15 (26.), 8:16 – 10:17 (35.), 12:18
28:23 (50.), 31:26 (57.), 31:29 (60.), 32:29. (50.), 22:22 (55.), 24:24.
kommen und konnte (40.), 21:20 (44.), 25:24 (52.), 27:25 (55.), 29:26 (57.),
30:26.
(38.), 12:21 (24.), 15:23 (44.), 16:25 (45.), 18:26 (50.),
20:28 (54.), 20:32 (58.), 21:33.

6 Zeitstrafen [min] 10 6 Zeitstrafen [min] 8


kaum Kontertore er- 4 Zeitstrafen [min] 14 8 Zeitstrafen [min] 0
3/3 Siebenmeter [T/V] 4/4 1/3 Siebenmeter [T/V]
Wetzlar: Björnsen und Holst scheitern an Christensen
3/4
zielen.“ 3/7 Siebenmeter [T/V]
Magdeburg: Weber scheitert zweimal, Musche und Pet-
3/4 3/4 Siebenmeter [T/V]
Lübbecke: Zetterman scheitert an Wolff
2/2

Minden: Svitlica verwirft tersson je einmal an Klier


Eulen: Djozic scheitert an Quenstedt
Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen Aufstellung: Spieler / Tore/7m-Tore /Zeitstrafen
(in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett: (in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett: Carlos Ortega (in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett: (in Min); Torhüter: Gegentore/Paraden; Fett:
Beste Spieler Beste Spieler (Trainer TSV Hannover-Burgdorf) Beste Spieler Beste Spieler

HANNOVER Gleich im ersten Sai- WETZLAR Trotz einer 20:14-Füh- MAGDEBURG Der SC Magde- LÜBBECKE Der TuS N-Lübbecke
sonspiel machten die Recken die rung (44.) war Kai Wandschneider burg schrammte in der Partie gegen führte 1:0. Das war es dann aber
Negativserie aus der Rückrunde der nach dem Remis, „echt froh, dass den Aufsteiger aus Ludwigshafen schon. Recht bald legte der THW los
vergangenen Saison (16 sieglose wir einen Punkt behalten haben. Nor- nur knapp an einer bösen Überra- und sicherte sich bis zur Halbzeit
Spiele in Serie) mit einer bemer- malerweise verliert man so ein Spiel schung vorbei. Zunächst schien die eine mehr als verdiente 16:8-Füh-
kenswerten Leistung vergessen. noch“, fügte er in Anbetracht der Tat- siebenstündige Busfahrt den Eulen rung. Ein 4:0-Lauf vom 9:6 (17. Mi-
Bis zu seinem Ausscheiden kurz vor sachean,dassbeiderHSGnachdem noch in den Knochen zu stecken, nute) bis zum 13:6 (21.) hatte die
der Pause angetrieben von Morten 22:17 (49.) „nichts mehr ging. Es denn der SCM startete couragiert Machtverhältnisse klar deutlich ge-
Olsen (Oberschenkel) legte Hanno- war, als hätte jemand bei uns den und schien mit dem 5:1 und 13:8 macht. Dies auch, weil Andreas
ver einen couragierten Auftritt hin, Stecker rausgezogen“, sagte der beizeiten für klare Fronten zu sor- Wolff – spielte 60 Minuten durch –
überrumpelte Flensburg in der ers- Wetzlarer Trainer. Er ärgerte sich, gen. Doch so leicht ließen sich die bei 15 Paraden eine leistungsstarke
ten Halbzeit. „Wir haben Flensburgs „dass wir von Rückraum links nur Gäste nicht abschütteln. Bereits in Arbeit für die Gäste im Kasten ab-
Fastbreaks kontrolliert“, analysierte ein Feldtor gemacht haben. Da hätte den ersten 30 Minuten zeigte sich, lieferte. Hätte nicht sein Gegenüber
der neue TSV-Trainer Ortega. Kai mehr kommen müssen“, sagte der dass Ludwigshafen mit Kevin Klier Peter Tatai in den ersten 30 Minuten
Häfner zeigte sich im ersten Ab- Coach in Richtung des viel zu zaghaft an diesem Tag den stärkeren Akteur bei zehn Paraden ebenfalls einen
schnitt mit sechs Treffern von seiner agierenden Stefan Kneer (ohne Tor), zwischen den Pfosten hatten. Im- guten Abend gehabt, wären die
besten Seite. Bis auf neun Tore bau- des unglücklich spielenden Neuzu- mer wieder scheiterten die Magde- Kieler sicher noch weiter davonge-
ten die Recken ihren Vorsprung aus, gangs Alexander Hermann (ein Tref- burger Spieler am Eulen-Keeper. zogen. Mitte der zweiten Hälfte –
bis der Spielfluss nach der Pause fer) und des noch zu sehr mit sich „Mit der Zahl der technischen Fehler vom 13:21 (41.) bis zum 18:25 (48.)
etwas zu stocken begann. Doch das selbst beschäftigen Neuen Olle For- sind wir noch nicht konkurrenzfä- – waren die Nettelstedter ebenbür-
neue TSV-Team wirkte gefestigt sell Schefvert. „Ich weiß ehrlich ge- hig“, urteilte der Eulen-Trainer Ben- tig. Um da noch näher heranzukom-
auch gegen die in der Schlussphase sagt nicht, wie wir aus dem 17:22 ein jamin Matschke. Für SCM-Coach men, wäre gegen einen schwäche-
zulegenden Flensburger, die zwar auf einmal ein 24:23 gemacht haben. Fragen · Sorgen · Anregungen: Bennet Wiegert fiel die Analyse ren Gegner durchaus drin gewesen.
bis auf zwei Treffer verkürzten, je- Das ist eine neue Qualität bei uns“, Leserservice HANDBALLWOCHE recht einfch aus: „Die Eulen hatten Aber Kiel sorgte dann doch wieder
doch nie einen Gedanken an den sagte Mindens Sportlicher Leiter Telefon: 0800 - 20 50 76 06* einen tollen Torhüter, wir nicht so für mit einigen „leichte“ Toren für
Sieg verschwenden durften. HA Frank von Behren. JH Telefax: 0800 - 20 50 76 07* überragende Schützen.“ PSK klare Verhältnisse. BKM
Email: leserservice@handballwoche.de
*gebührenfrei
18 5. SEPTEMBER 2017

2. Bundesliga Hintergründe – Interviews – Stories

--------------------------------------------------------------------------------

Spanisches
Schlitzohr
Eisenach baut auf Ibai Meoki Etxebeste
EISENACH „Er ist ein akribischer Teamplayer, von
dessen Spielsteuerung seine Mitspieler profitieren.
Wir messen ihn nicht an seinem persönlichen Tor-
erfolg.“ Das ist die Aussage von Eisenachs Trainer
Christoph Jauernik. „Er hat schnelle Beine und ein
sehr gutes Auge. Ein spanisches Schlitzohr. Er spricht
gut deutsch und passt bestens in unser Team.“ Das
ist die Aussage von Eisenachs Rückraum-Linken Mat-
thias Gerlich. „Einer, der sich für seine Mannschaft
zerreißt.“ So charakterisiert Peter Wagner, Pressespre-
cher der HG Saarlouis, Ibai Meoki Etxebeste. Der
28 Jahre alte Spielgestalter ist in dieser Saison vom
Saarland zum ThSV Eisenach ins Thüringische ge-
wechselt. Er soll das Spiel der Wartburgstädter len-
Perfekter Start: Die Rimparer Wölfe mit Steffen Kaufmann (re.) konnten von der HG Saarlouis und Peter Walz ken, da Olafur Bjarki Ragnarsson, in der Vorsaison
(li.) nicht gestoppt werden Ruppenthal einer der Regisseure, zur SG Westwien abgewandert
ist und Marcel Schliedermann auf Grund seines

Die Wölfe gehen in


schweren Autounfalls weiter pausieren muss. Unter-
stützung auf der so wichtigen Position soll Ibai Meoki
Etxebeste durch den gerade 20-jährigen Marcel Popa,
Heimkehrer vom SV Anhalt Bernburg, erfahren.

den Angriffsmodus
Wer aber ist dieser junge Spanier im Trikot der
Wartburgstädter? Der in Doneztebe geborene Ibai
Meoki Etxebeste, der noch zwei Brüder und eine
Schwester hat, entdeckte früh seine Leidenschaft für
DJK Rimpar: Trotz durchwachsener Vorbereitung herrscht großer Optimismus den Handball, wirbelte mit knapp zehn Jahren für
Erreka K.E. über das Parkett. Weitere Stationen waren
RIMPAR Während die Konkurrenz bereits am ver- Im Angriff kristallisiert sich darüber hinaus er- später Portland San Antonio und Helvetia Anaitasu-
gangenen Wochenende in die neue Saison gestartet neut das Spiel über die Kreisläufer als Stärke heraus. na. Im Jahr 2015 erreichte ihn die Anfrage aus dem
ist, konnten die Rimparer in Ruhe die ersten Spiele Der einzige Neuzugang Patrick Gempp vom TV Saarland, vom Zweitligisten HG Saarlouis. „Ich woll-
am Liveticker verfolgen. Wie schon im Vorjahr gin- Großwallstadt, der wegen seiner Teilnahme an der te nach Deutschland. Ich hatte gerade mein Studium
gen sie als „Spätzünder“ ins Rennen. Damals hatten U21-WM spät zum Rudel stieß, zeigt seit seinem zum Maschinenbauingenieur erfolgreich abge-
sie die Ouvertüre beim Wilhelmshavener HV we- Pflichtspiel-Debüt für die DJK im Pokalturnier gute schlossen. Ich wollte die deutsche Sprache lernen,
gen einer Zugpanne verpasst – diesmal verhinder- Ansätze bei geballter Athletik. „Ich bin bestens von im Beruf vorwärts kommen und Handball spielen“,
ten Bauarbeiten in ihrem Wohnzimmer, der Würz- der Mannschaft aufgenommen worden“, berichtet erläutert Ibai Meoki seine damaligen Beweggründe.
burger s.Oliver Arena, den für Ende August geplan- der Junioren-Nationalspieler und ergänzt: „Und ich „In Spanien wird prinzipiell taktischer gespielt. Hier
ten Auftakt gegen den Dessau-Roßlauer HV. So tra- hab sofort gemerkt, dass ich mich hier schnell wei- in Deutschland geht es körperbetonter zu“, fand der
ten die Wölfe nun auswärts an. In Saarlouis hieß es terentwickeln werde.“ Gempp und Jan Schäffer bil- frühere U21-Nationalspieler Spaniens schon nach
am Samstag 26:22 für die Wölfe. den ein vielversprechendes Duo am Kreis. kurzer Zeit. Er sieht seine Stärken in der taktischen
Doch nur faul lagen die Rimparer Wölfe zu Sai- Im Positionsangriff bekam Patrick Schmidt, zu- Spielweise. Sein Vertrag bei der HG Saarlouis endete
sonbeginn nicht rum. Sie nutzen die Gelegenheit letzt zweitbester Torjäger der Liga im linken Rück- mit der Saison 2016/2017. Im letzten Drittel klopfte
für einen abschließenden Test gegen den abgestie- raum, mehr Einsatzzeiten auf seiner bevorzugten der ThSV Eisenach an, der einen klassischen Spiel-
genen TV Neuhausen, den sie souverän gewannen Spielmacherposition. Könnte sein, dass sich zwi- gestalter suchte und in Ibai Meoki Etxebeste „das
(35:20). Damit stehen für sie nach der Vorbereitung schen ihm und dem bisher gesetzten Benjamin letzte fehlende Puzzleteil“ verpflichtete, wie es Eise-
zwei Siege gegen Drittligisten, ein Remis gegen den Herth ein Konkurrenzkampf um die Mitte entwi- nachs Manager Karsten Wöhler bei der Bekanntgabe
österreichischen Bundesligisten Tirol Handball ckelt, vom dem die ganze Mannschaft profitiert. der Verpflichtung zu Saisonbeginn formulierte.
(30:30) und drei Niederlagen zu Buche: Eine deutli- „Der ThSV Eisenach ist ein überaus attraktiver Ver-
che und eine knappe gegen die Erstligisten Rhein- Die Saison 2016/2017 ist abgehakt ein mit gelebter Tradition. Da schlägt man ein An-
Neckar Löwen (19:41) und HC Erlangen (26:29) so- Die Vorbereitung, die zumindest ohne größere Ver- gebot nicht aus, Handball zu spielen und auch die
wie ein Ausrutscher gegen Aufsteiger HC Elbflorenz letzungen verlief, darf dem Tabellenvierten der ver- berufliche Entwicklung voranzutreiben. Bei einem
(30:36). Plus zwei ansprechende Auftritte im DHB- gangenen Saison Mut machen für die neue Serie. Mini-Job kann ich mich auf die Zeit nach dem Hand-
Pokalwettbewerb gegen die HSG Rodgau Nieder-Ro- „Ich würde sagen, wir sind wieder auf Betriebstem- ball vorbereiten. Mit knapp 29 Jahren sollte man dar-
den (39:32) und Frisch Auf Göppingen (28:31). peratur“, sagt Obinger. Motivations-Schwierigkei- an denken. Das Gesamtpaket, Handball und Beruf,
Abgesehen vom Patzer gegen Dresden, den Mat- ten scheinen seine Wölfe nach dem so knapp ver- passt beim ThSV Eisenach für mich einfach“, sagt
thias Obinger allerdings auch „sehr lehrreich“ nann- passten Aufstieg am Ende der vergangenen Spielzeit Ibai Meoki Etxebeste, der im ersten Saisonspiel gegen
te, ist der DJK-Coach „zufrieden“ mit der Vorberei- jedenfalls nicht zu haben. Wenngleich sie auf Grund Aue zweimal traf und mit seinem Verein beim 24:20-
tung. Alle drei Abwehrsysteme – 6:0, 5:1 und 5:1 der Stärke der Konkurrenz der zweiten Liga sehr Sieg einen guten Einstand feierte. In Spiel zwei, das
versetzt – funktionieren. Besonders letztere Varian- wahrscheinlich kaum noch mal unter die Top-Drei erste vor heimischem Publikum, erzielte der Spanier
te mit Rechtsaußen Julian Sauer als Vorgezogenem vorstoßen werden können, so scheinen sie doch ge- gegen Nordhorn vier Tore. Am Ende hieß es aber
macht die Unterfranken variabler. Weiterentwi- willt zu beweisen, dass sie nicht zu Unrecht eine trotzdem 25:28 für die Gäste aus Niedersachsen.
ckelt hat sich auch ihr Tempo- und Umschaltspiel. Spitzenplatzierung erreicht hatten. NATALIE GRESS THOMAS LEVKNECHT
HANDBALLWOCHE .DE 19

2. Bundesliga: Statistiken 2. Spieltag – Zahlen – Daten – Fakten

--------------------------------------------------------------------------------

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE


TAB E L L E 2 . B U N D E S L I G A V. Papadopoulos (1) H. Quandt (1) A. Gunnarsson (1)
ASV Hamm-Westfalen – EHV Aue 35:28 Eintracht Hildesheim – Bergischer HC 28:33 (ASV Hamm-Westfalen) (HC Elbflorenz) (Bergischer HC)
TuSEM Essen – VfL Lübeck-Schwartau 28:29 VfL Eintracht Hagen – HBW Balingen-W. 24:32 T. Varvne (1) P. Miedema (2) J. Gaubatz (1)
ThSV Eisenach – HSG Nordhorn-Lingen 25:28 HSC 2000 Coburg – SG BBM Bietigheim 33:27 (HSC 2000 Coburg) (HSG Nordhorn-Lingen) (VfL Eintracht Hagen)
Dessau-Roßlauer HV – TV Emsdetten 26:31 HC Elbflorenz – Wilhelmshavener HV 27:27
K. Madert (1)
HC Rhein Vikings – HSG Konstanz 24:23 (TV Emsdetten) *In Klammern die Anzahl der Berufungen
HG Saarlouis – DJK Rimpar Wölfe 22:26
D I E B E ST E N TOR S C H Ü T Z E N
Gesamt Heim Auswärts Spieler (Verein) Spiele Tore/7M T/akt. Quote FT
Verein Sp S U N Tore Diff. P Sp. S U N Tore P Sp. S U N Tore P
1 Dirk Holzner (Emsdetten) 2 23/6 7/4 11,5 17
1. HBW Balingen-Weilstetten 2 2 0 0 74:52 +22 4:0 1 1 0 0 42:28 2:0 1 1 0 0 32:24 2:0
2 Savvas Savvas (Hildesheim) 2 22/5 14/4 11 17
2. TV Emsdetten 2 2 0 0 64:54 +10 4:0 1 1 0 0 33:28 2:0 1 1 0 0 31:26 2:0
3 Florian Billek (Coburg) 2 21/10 10/4 10,5 11
3. ASV Hamm-Westfalen 2 2 0 0 59:49 +10 4:0 1 1 0 0 35:28 2:0 1 1 0 0 24:21 2:0
4 Arnor Gunnarsson (Bergischer HC) 2 19/11 11/7 9,5 8
4. HSG Nordhorn-Lingen 2 2 0 0 54:44 +10 4:0 1 1 0 0 26:19 2:0 1 1 0 0 28:25 2:0
5 Kay Smits (Wil'haven) 2 19/11 9/4 9,5 8
5. Bergischer HC 2 2 0 0 59:51 +8 4:0 1 1 0 0 26:23 2:0 1 1 0 0 33:28 2:0
6. VfL Lübeck-Schwartau 2 2 0 0 54:50 +4 4:0 1 1 0 0 25:22 2:0 1 1 0 0 29:28 2:0
6 Paul Kaletsch (Konstanz) 2 17/5 11/5 8,5 12
7. DJK Rimpar Wölfe 1 1 0 0 26:22 +4 2:0 0 0 0 0 0:0 0:0 1 1 0 0 26:22 2:0
7 Matthias Gerlich (Eisenach) 2 16/1 11/1 8 15
8. SG BBM Bietigheim 2 1 0 1 57:53 +4 2:2 1 1 0 0 30:20 2:0 1 0 0 1 27:33 0:2 8 Tom Skroblien (Essen) 2 14/5 9/2 7 9
9. HSC 2000 Coburg 2 1 0 1 55:52 +3 2:2 1 1 0 0 33:27 2:0 1 0 0 1 22:25 0:2 9 Oddur Gretarsson (Balingen) 2 14/9 7/3 7 5
10. ThSV Eisenach 2 1 0 1 49:48 +1 2:2 1 0 0 1 25:28 0:2 1 1 0 0 24:20 2:0 10 Patrick Miedema (Nordhorn) 2 14/0 7/0 7 14
11. Eintracht Hildesheim 2 1 0 1 56:57 -1 2:2 1 0 0 1 28:33 0:2 1 1 0 0 28:24 2:0 11 Gregor Remke (Aue) 2 12/2 7/2 6 10
12. HC Rhein Vikings 2 1 0 1 44:53 -9 2:2 1 1 0 0 24:23 2:0 1 0 0 1 20:30 0:2 12 Marc Pechstein (Aue) 2 12/3 8/1 6 9
13. HC Elbflorenz Dresden 2 0 1 1 50:53 -3 1:3 1 0 1 0 27:27 1:1 1 0 0 1 23:26 0:2 13 Christoph Neuhold (Hamm) 2 12/0 7/0 6 12
14. Wilhelmshavener HV 2 0 1 1 51:55 -4 1:3 1 0 0 1 24:28 0:2 1 0 1 0 27:27 1:1 14 Toni Podpolinski (Lübeck) 2 11/0 7/0 5,5 11
15. Dessau-Roßlauer HV 1 0 0 1 26:31 -5 0:2 1 0 0 1 26:31 0:2 0 0 0 0 0:0 0:0 15 Christian Schäfer (Bietigheim) 2 11/3 3/1 5,5 8
16. HSG Konstanz 2 0 0 2 44:48 -4 0:4 1 0 0 1 21:24 0:2 1 0 0 1 23:24 0:2 16 Robin John (Hildesheim) 2 11/3 4/0 5,5 8
17. EHV Aue 2 0 0 2 48:59 -11 0:4 1 0 0 1 20:24 0:2 1 0 0 1 28:35 0:2 17 Gabriel de Santis (Elbflorenz) 2 11/0 5/0 5,5 11
18. HG Saarlouis 2 0 0 2 41:52 -11 0:4 1 0 0 1 22:26 0:2 1 0 0 1 19:26 0:2 18 Jan-Lars Gaubatz (Hagen) 2 11/0 6/0 5,5 11
19. VfL Eintracht Hagen 2 0 0 2 52:65 -13 0:4 1 0 0 1 24:32 0:2 1 0 0 1 28:33 0:2 19 Georg Pöhle (Emsdetten) 2 11/3 7/0 5,5 8
20. TuSEM Essen 2 0 0 2 56:71 -15 0:4 1 0 0 1 28:29 0:2 1 0 0 1 28:42 0:2 20 Gregor Thomann (Balingen) 2 10/2 5/0 5 8
21 Tobias Varvne (Coburg) 1 10/0 10/0 10 10
22 Dennis Szczesny (Essen) 2 10/0 4/0 5 10
23 Philipp Vorlicek (Nordhorn) 2 10/0 4/0 5 10
24 Gerdas Babarskas (Bietigheim) 2 10/0 6/0 5 10
25 Vyron Papadopoulos (Hamm) 2 9/3 7/1 4,5 6

DIE NÄCHSTEN SPIELE ZUSCHAUER-TABELLE FELDTORSCHÜTZEN TO R H Ü T E R - PA R A D E N


TERMINE > Freitag, 8. September: TV Emsdetten – Verein HSP. Z akt Schnitt Vj Spieler (Verein) Sp FT T
Spieler(Verein) Sp P
ThSV Eisenach (Emshalle Emsdetten, 19.30 Uhr); SG BBM HSG Nordhorn-Lingen 1 - 2.219 2057 Savvas Savvas (Hildesheim) 2 17 22
Konstantin Madert (Emsdetten) 2 33
Bietigheim – TuSEM Essen (EgeTrans Arena, 19.30 Uhr); HBW Balingen-W. 1 - 2.001 2351 Dirk Holzner (Emsdetten) 2 17 23
Jan-Steffen Redwitz (Eisenach) 2 31
Samstag, 9. September: EHV Aue – HG Saarlouis (Erz- HSC 2000 Coburg 1 1.976 1.976 2883 Matthias Gerlich (Eisenach) 2 15 16 Dragan Jerkovic (Hagen) 2 28
Bergischer HC 1 - 1.873 2832 Patrick Miedema (Nordhorn) 2 14 14
gebirgshalle Lößnitz, 17.00 Uhr); VfL Lübeck-Schwartau – ASV Hamm-Westfalen 1 1.778 1.778 1776
Jakub Lefan (Hildesheim) 2 27
Paul Kaletsch (Konstanz) 2 12 17 Konstantin Poltrum (Konstanz) 2 26
HC Elbflorenz Dresden (Hansehalle, 19.00 Uhr); Bergischer TuSEM Essen 1 1.728 1.728 1964 Christoph Neuhold (Hamm) 2 12 12 Björn Buhrmester (Nordhorn) 2 26
HC – Dessau-Rosslauer HV (Uni-Halle Wuppertal, 19.00 Hildesheim 1 1.706 1.706 1346 Toni Podpolinski (Lübeck) 2 11 11 Domenico Ebner (Bietigheim) 2 24
Uhr); HBW Balingen-Weilstetten – HC Rhein Vikings (Spar- VfL Lübeck-Schwartau 1 - 1.704 1860 Gabriel de Santis (Elbflorenz) 2 11 11 Patrick Schulz (Saarlouis) 2 20
kassenArena, 19.00 Uhr); HSG Nordhorn-Lingen – Vfl Ein- ThSV Eisenach 1 1.582 1.582 1696
Florian Billek (Coburg) 2 11 21 Eric Töpfer (Aue) 2 19
Elbflorenz 1 1.523 1.523 -
tracht Hagen (Kreissporthalle, 19.30 Uhr); DJK Rimpar Jan-Lars Gaubatz (Hagen) 2 11 11 Mario Huhnstock (Elbflorenz) 2 18
SG BBM Bietigheim 1 - 1.500 1396
Wölfe – ASV Hamm-Westfalen (S.-Oliver-Arena, 19.30 HG Saarlouis 1 1.375 1.375 1254
Gregor Remke (Aue) 2 10 12 Sebastian Bliß (Essen) 2 17
Uhr); Wilhelmshavener HV – HSC 2000 Coburg (Nordfrost EHV Aue 1 - 1.250 1286
Tobias Varvne (Coburg) 1 10 10 Dennis Klockmann (Lübeck) 2 17
Arena,19.30 Uhr); HSG Konstanz – Eintracht Hildesheim Dessau-Roßlauer HV 1 1.224 1.224 1197 Dennis Szczesny (Essen) 2 10 10 Dennis Doden (Wilhelmshaven) 2 16
Philipp Vorlicek (Nordhorn) 2 10 10 Max Brustmann (Rimpar) 1 16
(Schänzle-Sporthalle, 20.00 Uhr). Mittwoch, 13. Sep- TV Emsdetten 1 - 1.190 1329
Wilhelmshavener HV 1 - 1.139 1860 Gerdas Babarskas (Bietigheim) 2 10 10 Marouen Maggaiz (Balingen) 2 16
tember: EHV Aue – HSG Nordhorn-Lingen (Erzgebirgsha-
Rhein Vikings 1 963 963 - Martin Strobel (Balingen) 2 9 9 Oliver Krechel (Coburg) 2 16
le Lößnitz, 19.00 Uhr). Freitag, 15. September: ASV Felix Storbeck (Hamm) 2 15
VfL Eintracht Hagen 1 750 750 - Tom Skroblien (Essen) 2 9 14
Hamm-Westfalen – Wilhelmshavener HV (WESTPRESS HSG Konstanz 1 - 700 1276 Marten Franke (Emsdetten) 2 9 9 Christopher Rudeck (Bergischer HC) 2 13
arena, 19.15 Uhr). DJK Rimpar Wölfe 0 - 0 1804 Andre Kropp (Emsdetten) 2 9 9 Gregor Lorger (Hamm) 2 12

ZEITSTRAFEN CLUBS ZEITSTRAFEN SPIELER SIEBENMETER-SCHÜTZEN SIEBENMETER-KILLER


Spieler (Verein) Sp Min Rot Spieler (Verein) 7M-T./G Quote Spieler (Verein) Sp 7M Akt
Verein Sp Min Q Rot
ThSV Eisenach 2 24 12 0 Heider Thomas (Rhein Vikings) 2 10 1 Arnor Gunnarsson (Bergischer HC) 11/12 91,67% Patrick Schulz (Saarlouis) 2 4 1
TuSEM Essen 2 20 10 1 Toon Leenders (Nordhorn) 2 10 1 Kay Smits (Wilhelmshaven) 11/13 84,62% Björn Buhrmester (Nordhorn) 2 3 2
VfL Eintracht Hagen 2 20 10 0 Max Darj (Bergischer HC) 2 8 1 Florian Billek (Coburg) 10/13 76,92% Felix Storbeck (Hamm) 2 3 2
Rhein Vikings 2 20 10 1 Teo Coric (Rhein Vikings) 2 8 0 Oddur Gretarsson (Balingen) 9/11 81,82% Dennis Doden (Wilhelmshaven) 2 2 1
HSG Nordhorn-Lingen 2 18 9 2 Ibau Meoki Etxebeste (Eisenach) 2 8 0 Dirk Holzner (Emsdetten) 6/7 85,71% Eric Töpfer (Aue) 2 2 2
Wilhelmshavener HV 2 18 9 0 Jannis Fauteck (Hagen) 2 6 0
Savvas Savvas (Hildesheim) 5/5 100% Konstantin Poltrum (Konstanz) 2 2 1
TV Emsdetten 2 16 8 1 Kevin Roch (Aue) 2 6 0
Tom Skroblien (Essen) 5/6 83,33% Konstantin Madert (Emsdetten) 2 2 2
Bergischer HC 2 16 8 1 Philipp Barsties (Coburg) 2 6 0
Paul Kaletsch (Konstanz) 5/6 83,33% Jakub Lefan (Hildesheim) 2 2 0
Hildesheim 2 16 8 0 Chris Meiser (Hildesheim) 2 6 0
Tomas Urban (Eisenach) 5/7 71,43% Marouen Maggaiz (Balingen) 2 2 1
VfL Lübeck-Schwartau 2 14 7 0 Dennis Szczesny (Essen) 2 6 1
Tim Claasen (Lübeck) 4/5 80% Moritz Magold (Essen) 2 1 0
SG BBM Bietigheim 2 12 6 0 Georg Pöhle (Emsdetten) 2 6 1
Tilman Pröhl (Hagen) 2 6 0 Christian Hoße (Rhein Vikings) 4/5 80% Tobias Mahnke (Hagen) 2 1 1
HG Saarlouis 2 12 6 0
Yannick Dräger (Emsdetten) 2 4 0 Vyron Papadopoulos (Hamm) 3/5 60% Mark Ferjan (Emsdetten) 2 1 0
HBW Balingen-Weilstetten 2 10 5 0
EHV Aue 2 10 5 0 Leos Petrovsky (Bergischer HC) 2 4 0 Daniel Pankofer (Rhein Vikings) 3/3 100% Sebastian Bliß (Essen) 2 1 1
HSC 2000 Coburg 2 10 5 0 Daniel Schmidt (Dessau) 1 4 0 Christian Schäfer (Bietigheim) 3/4 75% Dennis Klockmann (Bad Schwartau) 2 1 0
HSG Konstanz 2 10 5 0 Bogdan Criciotoiu (Bergischer HC) 2 4 0 Robin John (Hildesheim) 3/4 75% Dragan Jerkovic (Hagen) 2 1 0
ASV Hamm-Westfalen 2 8 4 0 Markus Fuchs (Hamm) 2 4 0 Rene Boese (Elbflorenz) 3/4 75% Christopher Rudeck (Bergischer HC) 2 1 0
Dessau-Roßlauer HV 1 6 6 0 Julian Renninger (Hagen) 2 4 0 Lars Weissgerber (Saarlouis) 3/4 75% Jan-Steffen Redwitz (Eisenach) 2 1 1
Elbflorenz 2 4 2 1 Marcel Engels (Saarlouis) 2 4 0 Georg Pöhle (Emsdetten) 3/3 100% Vladimir Bozic (Rhein Vikings) 2 1 1
DJK Rimpar Wölfe 1 4 4 0 Marcel Niemeyer (Eisenach) 2 4 0 Patrick Schmidt (Rimpar) 3/4 75% Jürgen Müller (Bietigheim) 1 1 1
20 5. SEPTEMBER 2017

2. Bundesliga: Statistiken 2. Spieltag – Zahlen – Daten – Fakten

--------------------------------------------------------------------------------

DAS SPIEL DER WOCHE

Grafschafter entführen verdient zwei Punkte


ThSV Eisenach - HSG Nordhorn-Lingen führten die Grafschafter völlig ver- Ibai Meoki. Absoluter Schwach-
25:28 (11:16) dienen beide Zähler. In Abwehr und punkt der Thüringer war jedoch die
Gorobtschuk - Buhrmester 14P. -
Angriff blieben die Wartburgstädter Abwehr – im ersten Abschnitt die
Redwitz 14P. - Kaleun - nur zweiter Sieger. Eine Angriffsef- linke, im zweiten Abschnitt die rech-
Gerlich 11/1 2 de Boer 5 2
Iffert - - Fraatz 3 - fektivität von 55 Prozent reichte zum te Seite. Die Gäste spazierten durch
Meoki Etxebeste 4 4 Heiny - - Sieg in Aue, gegen ein Spitzenteam die Hintermannschaft zum 8:14
Miljak 1 - Leenders - 4
Mürköster - 2 Mickal - - wie Nordhorn dagegen nicht. Nur (22.). Die Wartburgstädter pirsch-
Niemeyer 2 2 Miedema 7 2
Popa 1 - Seidel 5/2 - das Duell der Torhüter, Jan-Steffen ten sich jedoch noch einmal auf
Richardt - - Smit - - Redwitz (Eisenach) und Björn 14:16 heran (34.). Doch das ging
Saul 1 2 Terwolbeck 2 -
Urban 2/2 - Verjans 2 - Burhrmeister (Nordhorn), endete nur als ein Wackler der Gäste in die
Weyhrauch - - Vorlicek 4 - mit je 14 parierten Bällen Remis. Wertung ein. Sie trafen zum 15:20
Wöhler 3 - Wiese - -
Trainer: Jauernik - Trainer: Bültmann - „Mit unserer 6:0-Abwehr haben wir und hielten die ernüchterten Gast-
SR: Schaban Westphal Zuschauer: 1582
12 Zeitstrafen [min] 8 Eisenach die Zähne gezogen“, freu- geber bis zum Ende „cool auf Dis-
3/7 Siebenmeter [T/V] 2/4 te sich HSG-Coach Heiner Bült- tanz“ (Bültmann). ThSV-Coach
mann. „Wir entwickelten einfach zu Christoph Jauernik hatte mit einer
Eisenachs Kreisläufer Marcel Niemeyer (re.) hatte gegen die starke EISENACH Selbstbewusst mit den wenig Angriffsdruck“, konstatierte Deckungsumstellung und Perso-
Nordhorner Deckung einen schweren Stand Sportfotoseisenach eigenen Stärken auftrumpfend ent- hingegen Eisenachs Spielgestalter nalwechseln keinen Erfolg. TL

--------------------------------------------------------------

--------------------------------------------------------------
Madert reißt den Hildesheim belohnt Aufsteiger zeigt Coburg beißt
Sieg aus dem Feuer sich nicht seine Stärke sich durch
Dessau-Roßlauer HV - TV Emsdetten Eintracht Hildesheim - Bergischer HC HC Elbflorenz - Wilhelmshavener HV HSC 2000 Coburg - SG BBM Bietigheim
26:31 (16:15) 28:33 (14:16) 27:27 (11:12) 33:27 (17:14)
Das Ergebnis
Ambrosius 8P. - Ferjan - Lefan 15P. - Rudeck 9P. - Halfmann 2P. - Doden 9P. - Krechel 2P. - Ebner 9P. -
Döhler
Hanisch
- Madert 14P.
4 - Adams 1 -
- Twarz
Backs
- Rutschmann 1P.
- 2 Arnesson 6 -
- Huhnstock 10P.
Boese
- Lüpke
2/2 - Andrejew - 2
-
fällt zu deutlich Kulhanek 8P.
Barsties
- Müller 2P.
- 4 Asmuth 2 -
-

Hanner - - Dräger 1 2 Cherouveim - - Babak 1 - Buschmann 2 - Kalafut 1 - Billek 10/4 - Babarskas 6 -


Hönicke
Milkow
1 - Franke
- - Holzner
5 2
7/4 -
Ignatow
John
1 - Bettin
4 - Criciotoiu
2 -
1 2
de Santis
Dierberg
5 - Köhler
1 - Kozul
4 -
- -
aus und spiegelt den Hagelin
Kellner
- 2 Barthe
2 - Claus
2 -
- -
Pavlicek 2/1 - Hübner - - Lungela 3 - Darj 3 6 Flödl 1 - Lehmann - - Kelm - - Döll - 2
Scheithauer
Schmidt
4 - Kolk
- 4 Krings
- -
5 -
Meiser
Nelson
1 2 Gunnarsson
1 - Gutbrod
11/7 -
1 -
Greß
Gugisch
4 - Maas
4 - Postel
3 -
- -
Spielverlauf nicht wi- Kirveliavicius
Lex
1 - Emanuel
3 - Erifopoulos
6 -
2 -

der. Wir hatten 45 Mi-


Sohmann 6/1 - Kropp 5 2 Passias - - Kotrc 4 - Hruscak - - Schwolow 6 - Linhart 2 - Haller - -
Stryc - - Pöhle 7 - Savvas 14/4 2 Majdzinski 3 - Jurgeleit 1/1 - Smits 9/4 2 Riehn 4 - König - -
Vanco 3 2 Terhaer - - Schieb 1 - Nippes 1 - Kammlodt 2 - Ten Velden - - Sproß - - Rentschler. 3 -
Wasielewski, J.
Zahradnicek
3 - Wesseling
3 -
- - Tzoufras
Wiebe
3 - Petrovsky
- - Szücs
- 4
- -
Quade
Zele
3 - Vorontsov
2 -
4 2
nuten lang Probleme Varvne
Wucherpfennig
10 - Schäfer
1 - Schmidt
3/1 -
3/2 2
Trainer: Jungandreas - Trainer: Kubes - Trainer: Oberbeck - Trainer: Hinze - Trainer: Pohler - Trainer: Köhrmann - Trainer: Gorr - Trainer: Mayerhofer -
SR: Dinges Kirsch
6 Zeitstrafen [min]
Zuschauer: 1224
6
SR: Klinke Klinke
6 Zeitstrafen [min]
Zuschauer: 1706
12
SR: Arndt Kobilke
0 Zeitstrafen [min]
Zuschauer: 1523
6
und haben dank einer SR: Köppl Regner
6 Zeitstrafen [min]
Zuschauer: 1976
4
2/4 Siebenmeter [T/V] 4/4 4/4 Siebenmeter [T/V] 7/7 3/4 Siebenmeter [T/V] 4/4 4/6 Siebenmeter [T/V] 3/4
phantastischen Tor-
DESSAU Diese Szene sprach Bän- HILDESHEIM Der Aufsteiger bot DRESDEN „Die Jungs sind sehr wartleistung den Sieg COBURG Eine Steigerung auf den
de: Marek Vanco lief beim Stand von dem Topfavoriten lange Zeit Paroli. selbstkritisch und wissen, dass sie Rückraumpositionen im Vergleich
26:28 (56.) allein auf Konstantin Für die große Überraschung reichte gegen Hildesheim nicht ihre beste noch aus dem Feuer zum Lübeck-Spiel war einer der
Madert zu, doch der Dessauer es am Ende nicht. Vor allem in Über- Leistung gezeigt haben“, sagte Schlüssel zum am Ende fast zu deut-
scheiterte am überragenden Ems- zahl spielten die Hildesheimer nicht WHV-Trainer Christian Köhrmann gerissen.“ lichen Erfolg Coburgs über die SG
dettener Keeper. Die letzte Hoffnung konsequent. Mit zunehmender vor der Reise nach Dresden, wo die BBM Bietigheim. Denn die Gäste
der Gastgeber auf einen Punktge- Spieldauer setzte sich der erstklas- Jadestädter auf den nächsten star- hatten die Coburger in einem Spiel
winn war damit dahin, zumal André sig besetzte Kader des BHC durch. ken Aufsteiger trafen. Der WHV war mit hohem Tempo über die gesamte
Kropp im Gegenzug das 29:26 für Bis zur Pause hielten die Hausher- gewarnt: „Der Etat und die Tatsache, Spielzeit voll gefordert, immer wie-
die Gäste erzielte. „Unser Angriffs- ren dagegen. Kurz vor der Sirene dass der Verein in Eigenregie eine der aufgezeigt, dass die Mannschaft
Daniel Kubes
plan ist fast 50 Minuten lang aufge- war Eintracht in Ballbesitz und Über- neue Halle für 15 Millionen Euro aus von Jan Gorr noch einige Defizite
(Trainer TV Emsdetten)
gangen, aber in den letzten zehn Mi- zahl, doch ein Fehlpass leitete dem Boden gestampft hat, zeigen, hat. „Das war unserer Angespannt-
nuten hat der gegnerische Schluss- 16:14-Führung für die Gäste ein. dass die Sachsen die ersten Bun- heit nach der Niederlage in Lübeck
mann die Kiste zugemacht“, meinte Diese Szene erzählt den Spielverlauf desliga anpeilen“, sagt WHV-Mana- geschuldet und einem Gegner, der
Dessaus Trainer Uwe Jungandreas passend wieder. „Am Ende fehlte ger Dieter Koopmann. So weit ist es vieles clever gelöst hat. Das hat bei
nach dem Abpfiff. „Das Ergebnis uns etwas die Frische. Der Sieg des noch nicht, aber Elbflorenz zeigte, uns zu einigen ,Zu-viel-wollen-Feh-
fällt zu deutlich aus und spiegelt den BHC geht in Ordnung“, sagte Ein- wie stark es ist. 27:27-Remis hieß lern’ geführt.“ Diese Defizite machte
Spielverlauf nicht wider. Wir hatten tracht-Trainer Gerald Oberbeck. Se- es am Ende für den Aufsteiger gegen der HSC durch enormen Kampfgeist
45 Minuten lang Probleme und ha- bastian Hinze verteilte Komplimen- den etablierten WHV. Vor allem Ma- wett. Der war gegen fast permanent
ben dank einer phantastischen Tor- te. „Wir sind glücklich über den rio Huhnstock im Tor zeigte bei die schnelle Mitte spielenden Gäste
wartleistung den Sieg noch aus dem Sieg. In Hildesheim wird es künftig Dresden eine gute Leistung, auch auch nötig. Selbst wenn Coburg nie
Feuer gerissen“, so TVE-Coach Da- nicht leicht sein, zu gewinnen“, sag- Gabriel de Santis war stark und in Rückstand lag, blieb es bis fünf
niel Kubes. CR te der Gäste-Trainer. SG steuerte fünf Tore bei. RED Minuten vor dem Abpfiff eng. RBI
HANDBALLWOCHE .DE 21

DIE 2. HANDBALL-BUNDESLIGA
2. Bundesliga: Statistiken 2. Spieltag – Zahlen – Daten – Fakten WIRD PRÄSENTIERT
Tickets bei VON

--------------------------------------------------------------------------------

Kaum ein Durchkommen: Die Abwehr der Rimparer Wölfe bereitete dem Angriff der HG Saarlouis große Probleme Ruppenthal

Hagen mit starker HGS-Angriff fehlt Rhein Vikings feiern Perfekter Start Lübeck gewinnt
erster Halbzeit Mut und Esprit den ersten Sieg für den ASV Hamm auch in Essen
Eintracht Hagen - HBW Balingen-W. HG Saarlouis - DJK Rimpar Wölfe HC Rhein Vikings - HSG Konstanz ASV Hamm-Westfalen - EHV Aue TuSEM Essen - VfL Lübeck-Schwartau
24:32 (14:13) 22:26 (9:12) 24:23 (13:10) 35:28 (20:15) 28:29 (15:14)
Jerkovic 9P. - Maggaiz 8P. - Jonczyk - Brustmann 16P. - Bozic 7P. - Hanemann - Lorger 11P. - Töpfer 8P. - Bliß 11P. - Klockmann 6P. -
Mahnke 3P. - Mrkva - Schulz, P. 10P. - Wieser - Moldrup - Poltrum 10P. - Storbeck 3P. - Wetzel, R. 4P. - Magold - Mallwitz 4P. -
Fauteck - 4 Flohr 2 - Engels 3 2 Böhm 1 - Artmann - - Berchtenbreiter 3 2 Blohme 3 - Bornhorn 3 - Ellwanger 3 - Claasen 4/1 -
Gaubatz 6 - Foth - 4 Hartz - - Brielmeier 2 - Aust 2 - Bösing - - Brosch 1 - Dumcius 2 - Kaesler - - Damm 1 -
Konitz 4/1 - Friedrich 4 - Kolodziej 3 - Gempp 1 - Bahn - - Gäßler - - Fridgeirsson 1 - Ebert - - Kintrup - - Glabisch - -
Kress 4/1 - Gretarsson 7/3 - Kreis - - Herth 6 - Bornemann - - Jud 1 2 Fuchs 4 2 Faith 2 - Müller 1 - Hansen 4 -
Lindner - - Runarsson - - Leist - - Kaufmann 5 - Coric 1 4 Kaletsch 11/5 - Gudat 3 2 Jungemann 1 2 Reissky 3 - Köhler, S. - 2
Mestrum 2 - Schoch 3 - Lindskog Anders. 1 - Kraus - - Gipperich 4 - Klingler 1 - Huesmann - - Mägi - - Ridder - 2 Lauenroth 1 -
Pröhl - 2 Schönningsen 2 - Müller 6 - Sauer 1 2 Hoße 2 - Krüger - 2 Krieg 1 - Neuteboom - - Seidel 1 - Metzner 5 2
Renninger 3 2 Spohn 3 - Murawski 5 - Schäffer 2 - Klasmann 1 - Maier-Hasselm. 1 - Neuhold 7 - Pechstein 8/1 - Skroblien 9/2 - Milde 7 -
Saborowski 1 - Stegefeldt 1 - Paetow - - Schmidt 7/3 - Oelze 6 2 Riedel 3 - Papadopoulos 7/1 2 Petreikis 1 - Szczesny 4 6 Podpolinski 7 -
Schneider 1 - Strobel 5 - Polidore 1 - Schmitt 1 2 Pankofer 7/3 - Schweda - - Possehl 2 - Remke 7/2 - Wöss 1 - Ranke - 2
van Boenigk 3 - Thomann 5 - Walz, P. - - Schömig - - Thomas - 4 Wendel 2 - Schwabe 3 - Roch 4 4 Zechel 6 - Schlichting - -
Waldhof - - Wagner - - Weissgerber 3 - Siegler - - Weis 1 - Wolf 1 2 Zintel 3 - Schäfer - - Waschul - -
Trainer: Pfannenschm. - Trainer: Sigtryggsson - Trainer: Bohrmann - Trainer: Obinger - Trainer: Klatt - Trainer: Eblen - Trainer: Rothenpieler - Trainer: Swat - Trainer: Siewert - Trainer: Greve -
SR: Thiyagar. Thiyagar. Zuschauer: 750 SR: Moles Pittner Zuschauer: 1375 SR: Dedens Geckert Zuschauer: 963 SR: Otto Piper Zuschauer: 1778 SR: Lier Lier Zuschauer: 1728
8 Zeitstrafen [min] 4 2 Zeitstrafen [min] 4 10 Zeitstrafen [min] 8 6 Zeitstrafen [min] 6 8 Zeitstrafen [min] 6
2/3 Siebenmeter [T/V] 3/4 0/0 Siebenmeter [T/V] 3/4 3/4 Siebenmeter [T/V] 5/6 1/3 Siebenmeter [T/V] 3/5 2/2 Siebenmeter [T/V] 1/2

HAGEN Rund 35 Minuten sah es so SAARLOUIS Die Angriffs-Maschi- DÜSSELDORF Dramatischer und HAMM Perfekter Saisonstart für ESSEN Der VfL Lübeck-Schwartau
aus, als könne Aufsteiger VfL Ein- ne der HG Saarlouis stottert noch emotionaler geht es kaum: Als Tho- den ASV Hamm-Westfalen. Dem hat den Auftaktsieg gegen Coburg
tracht Hagen gegen den haushohen zum Rundenbeginn. Auch beim ers- mas Bahn beim Stand von 23:23 Auftakterfolg in Konstanz ließen die in Essen vergoldet. Mit einem hart
Favoriten aus Balingen eine faust- ten Heimspiel gegen die Rimpar wenige Sekunden vor Schluss in der Hammer ein 35:28 (20:15) in eige- erkämpften Sieg beim TuSEM ist der
dicke Überraschung landen. Die Wölfe haderte HGS-Coach Jörg Abwehr den Ball erkämpfte, dieser ner Halle gegen den EHV Aue folgen. Start in die neue Saison gelungen.
Mannschaft von Trainer Niels Pfan- Bohrmann mit seiner „schleppen- schließlich über Daniel Pankofer bei „Ich bin sehr glücklich über den ers- Doch die Essener hätten mindes-
nenschmidt präsentierte sich vor al- den und ängstlichen“ Offensivabtei- Brian Gipperich landete und der ten Heimsieg“, sagte Kay Rothen- tens einen Punkt verdient gehabt.
lem defensiv hervorragend aufge- lung, während sein Gegenüber Mat- Youngster per Gegenstoß praktisch pieler, der nach zwei Jahren erst- Nach schwachem Beginn steigerte
stellt und brachte mit einem starken thias Obinger sich darüber freute, mit dem Schlusspfiff zum 24:23 ge- mals wieder bei einem Ligaheim- sich die Mannschaft von Trainer Ja-
Dragan Jerkovic dahinter die Gäste diese „schwere Auswärtshürde gen die HSG Konstanz traf, war der spiel auf der ASV-Bank saß. „Das ron Siewert und erarbeitete sich ei-
ein ums andere Mal zur Verzweif- weggeräumt“ zu haben. 1.375 Zu- erste Zweitliga-Sieg der Rhein Vi- erste Mal zu Hause ist nie ganz ein- ne Führung. Aber Schwartaus Trai-
lung. Doch der Pausentee bekam schauer sahen eine Kampf-Partie, kings in der noch jungen Geschichte fach. Wir waren alle etwas nervös, ner Torge Greve reagierte, stellte
Balingen deutlich besser, nun bei der der Vorjahresvierte aus Rim- perfekt. Ob auf der Bank oder bei wollten einen guten Auftakt hinle- seine Abwehr auf 5:1. In einer span-
machten sich die breitere Bank so- par, angeführt von Benjamin Herth den rund 1000 Fans auf den Tribü- gen – ich denke, das ist gelungen.“ nenden Schlussphase behielt der
wie die immense Qualität des Erst- und Goalie Max Brustmann, das ab- nen des Castello - es gab vor lauter Auf der anderen Seite zeigte sich VfL die Nerven, auch dank eines
liga-Absteigers mehr und mehr be- gezocktere Team war. Bei Saarlouis Jubel kein Halten mehr. „Die letzten Aues Coach Stephan Swat nach der starken Oliver Milde. „Wir sind
merkbar. Die erste Führung beim stand die Deckung mit einem wieder Sekunden waren unglaublich emo- zweiten Niederlage im zweiten Spiel superglücklich, denn wir wussten,
18:17 gaben die Gäste nicht mehr starken Patrick Schulz im Kasten tional für alle Beteiligten“, sagte Vi- enttäuscht: „In der ersten Halbzeit dass es eine richtig schwierige Auf-
her. „Hagen hat stark gespielt, der schon stabil, doch vorne fehlten kings-Coach Ceven Klatt. Ich freue hatten wir überhaupt kein Rück- gabe wird“, freute sich Greve. Sein
Sieg ist eindeutig zu hoch ausgefal- Esprit und Mut in den Aktionen und mich natürlich unheimlich über den zugsverhalten.“ 20 Minuten lang Gegenüber war dagegen ent-
len“, resümierte HBW-Trainer der Druck aus dem linken Rück- Sieg und vor allem darüber, dass hielten die Gäste das Spiel offen, täuscht: „Wir waren zu ungeduldig
Rúnar Sigtryggsson nach dem raum, wo man den verletzten Arthur sich die Mannschaft für einen cou- dann setzte sich der ASV ab und fuhr und zu grün hinter den Ohren“, är-
Schlusspfiff. HG Muller vermisste. PW ragierten Auftritt belohnt hat.“ NIF einen sicheren Erfolg ein. GT gerte sich Siewert. JW
22 5. SEPTEMBER 2017

3. Liga 2. Spieltag – Zahlen – Daten – Hintergründe – Stories


--------------------------------------------------------------------------------

NORD OST WEST SÜD


N O R D - S TA F F E L 1. Oranienburg 2 2 0 0 55:45 4:0
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
1. Nieder Roden 2 2 0 0 62:47 4:0
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
1. Ferndorf 2 2 0 0 72:44 4:0
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
1. SG Nußloch 2 2 0 0 64:50 4:0
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

2. Großw'stadt 2 2 0 0 55:48 4:0 2. Schalk.-Halver 2 2 0 0 50:39 4:0 2. SV Kornwestheim 2 2 0 0 64:53 4:0


Brandes kehrt
2. HSV Hannover 2 2 0 0 61:55 4:0
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

3. DHK Flensburg 2 1 1 0 55:54 3:1 3. Leutershausen 2 2 0 0 60:54 4:0


.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
3. HSG Krefeld 2 2 0 0 57:49 4:0
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
3. SG Kön.-Tening. 2 2 0 0 63:57 4:0
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

4. Braunschweig 2 1 1 0 49:48 3:1 4. HC Erlangen II 2 1 1 0 56:47 3:1 4. Dormagen 2 2 0 0 58:52 4:0 4. Kronau-Öst. II 2 1 1 0 67:61 3:1
zum HSV zurück
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

5. Bernburg 2 1 0 1 57:52 2:2 5. HSG Lemgo II 2 1 0 1 63:58 2:2 5. TV Neuhausen 1 1 0 0 28:22 2:0
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

5. Hamburg 1 1 0 0 32:16 2:0 .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

6. Gelnhausen 2 1 0 1 49:45 2:2 6. Sauerland Wölfe 2 1 0 1 52:66 2:2 6. Fürsten'bruck 2 1 0 1 60:53 2:2
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

6. Springe 1 1 0 0 36:31 2:0 .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

HANNOVER Der verlorene Sohn


.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

7. HCE Rostock 1 1 0 0 23:22 2:0 7. Bad Neustadt 2 1 0 1 41:48 2:2


.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
7. Leichlingen 2 1 0 1 56:51 2:2
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
7. HG Oftersheim 2 1 0 1 47:54 2:2
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
8. HSG Hanau 2 1 0 1 55:53 2:2 8. Longericher SC 2 1 0 1 49:45 2:2 8. TGS Pforzheim 2 1 0 1 61:58 2:2
des HSV Hannover ist zurück: 8. Burgwedel 2 0 2 0 53:53 2:2 .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
9. Großsachsen 2 1 0 1 53:56 2:2 9. Bergische Panther2 1 0 1 52:53 2:2 9. Haßloch 2 1 0 1 56:60 2:2
9. Altenholz 2 1 0 1 67:68 2:2 .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

Nach sechs Jahren beim nieder- .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..


10. HSC Coburg II 2 1 0 1 48:53 2:2 10. TuS Volmetal 2 1 0 1 56:66 2:2 10. Oppen./Backnang 2 1 0 1 42:47 2:2
10. Flensb.-Hand. II 1 0 0 1 27:28 0:2
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

11. Magdeb. II 2 1 0 1 52:61 2:2


.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

11. OHV Aurich 2 1 0 1 60:66 2:2


.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

11. Balingen-W. II 2 1 0 1 57:45 2:2


sächsischen Oberligisten HG Ros- 11. TSV Burgdorf II 1 0 0 1 21:23 0:2
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

12. Northeimer HC 2 1 0 1 62:59 2:2


.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

12. Korschenbr. 2 0 1 1 60:62 1:3


.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

12. Neuhausen-F. 2 0 1 1 59:64 1:3


12. Stiere Schwerin 1 0 0 1 32:36 0:2
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

dorf-Grone ist Hubertus Brandes .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 13. SG Bruchköbel 2 0 1 1 54:55 1:3


.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
13. Habenhausen 2 0 1 1 53:59 1:3
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
13. VfL Pfullingen 1 0 0 1 24:32 0:2
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

13. Fredenbeck 2 0 0 2 50:56 0:4 14. Gr.-Bieberau/M. 2 0 0 2 50:57 0:4 14. GWD Minden II 2 0 0 2 54:60 0:4 14. Heilbr./Hork. 2 0 0 2 50:58 0:4
an seine alte Wirkungsstätte zu-
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

14. Potsdam 2 0 0 2 48:57 0:4


.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
15. Blankenburg 2 0 0 2 42:51 0:4
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
15. Ahlen 2 0 0 2 53:62 0:4
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
15. Hochdorf 2 0 0 2 52:66 0:4
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

rückgekehrt. „Er ist ein richtig gu- 15. HG Hamburg-B. 2 0 0 2 41:58 0:4
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
16. Baunatal 2 0 0 2 57:67 0:4
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
16. Gummersbach II 2 0 0 2 44:57 0:4
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
16. Dansenberg 2 0 0 2 40:54 0:4
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..

ter Handballer und versteht das


HF Springe – TSV Altenholz 36:31 HSC Bad Neustadt – TV Gelnhausen HSG Lemgo II – OHV Aurich 36:29 HC Oppenweiler/Backnang – TV
Spiel“, sagt Trainer Stephan Lux. (14:18). - Springe: Hoffmann, Alek- 20:19 (10:13). - Bad Neustadt: Weber, (17:12). - Lemgo II: van den Beucken, 1893 Neuhausen 22:28 (12 :11). - Op-
Er hält große Stücke auf seinen sejev, Wendland; Otto (11), Eichen- Schmidl; Schmitt (3), Wolf (1), Hines Tyrone; Anzer, Pritschert, Bruegge- penweiler/B.: Th. Fink, Grathwohl;
(4), Riesenberger, Pal, Kalliske, Wick- meier (5/1), David (5), Harnacke (4), Schbinger (1), Röhrle (8/5), Hold, Sig-
berger (2), Borgmann, Preiß, Bor- Zerbe (10/5), Engelhardt (2), Rose , le (5), Hellerich (1),Wolf (6), Kuhnle,
neuen, alten Mittelmann. Der mann 2/1), Schüttemeyer (9/4),Pietak lein (5/3), Milutinovic(1), Gerr, Lesko- Schalles, Jebram (2), Lemke (5), Geis
vec (6). - Gelnhausen: Lahme, Vöh- (3). - Aurich: Denert, Möhlm ann; Frank, Maurer, Köder (1). - Neuhau-
Sohn von HSV-Geschäftsführer (2/1), Krok (5), Willmer, Pollex (5). - ringer; Jankovic (1), Danowski (2), sen:Tölke, Lombes Birkenheuer;
Altenholz: Schröder, Landgraf; Fäng- Gerst, Juli, Kulenovic (2), Kaluzinski Crnic (3/1), De Buhr (4), Wendlandt Stotz (2), Weißer (3), Stahl (2), Greve,
Friedhelm Brandes hatte beim ler (2), Ottsen 3), Köpke (2), Wegner (11), Goepel (1), Stapenhorst, Schrö- Laurenco (5/1), Keupp (2), Michalik
(2), Pape (2), M. Jambor (2), Botzen- der (3), Jordan (1), Schweigart (4),
TSV Anderten alle Jugendmann- (11/2), Boldt (6/4), Voigt (1), Nicolai- hardt (3/3), Marquardt (3), Eurich(2). Oroz (2). – Z.: -. (3), Toom (7), Reusch (1), Fischer (1),
sen (2), Abelmann-Brockmann, Firn- - Z.: 516. Abadie (2). - Z.: 450.
schaften durchlaufen und unter haber (2), Bergemann, Diringer (1), GWD Minden II – Longericher SC
Möller (1). – Z.: 382. TV Germania Großsachsen – HSG 24:29 (9:15). - Minden II: Paske, Zoll- SV Salamander Kornwestheim –
dem damaligen Trainergespann Rodgau Nieder- Roden 23:28 (11:11). itsch; Brand (6), Jannik Jungmann TSB Heilbronn-Horkheim 32:26
- Großsachsen: Sitter, Fraefel; Gram- (1), Oevermann, Kister (4/1), Roden- (17:11). - Kornwestheim: Schneider,
Alfred Thienel und Stephan Lux HG Hamburg-Barmbek – Handball mel, Jörres, Triebskorn (5), Schulz (6), kirchen, Jerrit Jungmann (3), Hoesl, Beutel (1); Wahl (3/1), Kugel (1), Tinti
Sport Verein Hamburg 16:32 (10:15), Spilger (3), Purucker, Unger (1), Gertges (5/2), Staar (3), Nowatski (1), (3), Schoeneck (1), Steffens, P. Jung-
in der Saison 2009/2010 für Han- - HH-Barmbek: Danielsen, Knust; Straub, Reisig (1), Buschsieper (1), Strakeljahn, Richtzenhain (1). - Long- wirth (12/5), Hämmerle, J. Jungwirth,
Mauer, Tretow (6), Hesse, Morgner Hildebrandt, Ulrich (6). - Rodgau Nd.- erich: Schmidt, Inzenhofer; Koenen Scholz, Awad (1), Emrich (6), Flügel
nover in Liga zwei gespielt. (4), Thoene, Hartmann (3), Wagener (4). - Heilbronn:Welz, Schniering;
(1), Kaminski, Wischniewski (6/2), Roden: Friedrich, Rhein; Weber, Hen- (6), Wittig (2), Mestrum (3), Schlösser
Eingewöhnungsschwierigkei- Schneider (2), Kretzschmar (1), Sie- kel (3), Schmid (4), von der Au (1), (8/2), Wolf (3), Böing, Kottmeir. – Z.: Mathes, Schmid (1), Grosser (2),
bert, Deelmann, Hanisch, Weber. - Kaiser (6), Kohlstrung (2/1), Stenger 78. Möck (4), Strobel, Kazmeier (3), Seiz
ten wird es also nicht geben. Zu- HSV Hamburg: Plaue, Peveling; (2), Hain, Weidinger (1), Hoddersen (1/1), Freudi (5/3), Boschen, Zerweck
(1), Schopper, Müller (8). - Z.: 420. TuS Ferndorf – SG Menden Sauer- (3), Bohnenstengel (7). - Z.: 550.
dem: Mit Kapitän Hendrik Ben- Schröder (6), Tissier (2), Weller (2), land Wölfe 39:23 (19:8). - Ferndorf:
Ossenkopp (3/1), Axmann (3/2), Koh- HC Erlangen II – HSC 2000 Coburg II Rottschaefer, Puhl, Faulenbach (6), TV Hochdorf – TGS Pforzheim 26:34
ckendorf spielte der „neue Alte“ nagel, Fuchs (3), Forstbauer (6), Rix John (5), L. Schneider (6), Irle (1), Mi- (16:20). - Hochdorf: Schulte, Bach-
29:20 (12:9). - Erlangen II: Walzik, Haß-
des HSV gemeinsam in der HVN- (3), Mehrkens (1), Kleineidam (3), ferter; Bayer (3), Lux, Wannenma- chel (2/1), Neitsch (2), Bettig (2), J. mann; James, Lenz, Götz (2), Bayer,
Vogt. – Z.: 1600. cher (13/7), Wagner (2), Watz (1), Pel- Schneider (5/1), Barwitzki (4), Sorg Bühler (8/3), Jansen, Schwenzer (6),
Auswahl und mit Kevin Klages ka (1), Gorpishin (3), Gräsl, Bissel (3), (2), Koloper (1), Rink (3). - Menden: Lanninger (1), Novo (1), Waldgen-
Oranienburger HC – TSV Burgdorf II Hayn (1), Wenzel (2). - Coburg II:Titze, Witt, Peichert; D. Flor, Schneider (4), bach (3), Klug (1), Gerdon (3). - Pforz-
und Sascha Muscheiko noch zu- Foluszny;Munoz, Franke, Dude (1/1),
Vogler (3/1), Jost, Heunemann (1), L. heim: Binder, Ulrich; Klimovets, Taa-
23.21 (11:10). - Oranienburg: Herold, Flor (1), Loos (4), Schulte, Junge- fel (12/5), Bujotzek, Kikillus (5), Mitzel
sammen in der dritten Liga. Szabo; Bohle (2), Stelzig (2), Schmö- Merkwirth, Pernet, Drude, Rivera, mann, Vornholt, Thier (2), Schoesse (4), Sruk (1), Fassunge, Wysokinski
ker (4/3), Dömeland (1), Wertz , Schin- Härtl (1), Knauer (9), Bühler, Schramm (7/4). – Z.: 915. (3), Dykta (1), Prasolov (1), Salzseeler,
Das Studium der Agrarwissen- del (1), Müller (6), Kehl, Riedel, Klei- (5), Wolf (4). - Z.: 1.028.
SG Schalksmühle-Halver – VfL Gum- Versakovs (7). - Z.: 420.
schaften verschlug den mittler- nert (1), Sauß (2), Kohnagel (4). - SC Magdeburg II – SG Bruchköbel mersbach II 29:19 (16:9). - Schalks-
Burgdorf II: Ullrich, Wilde; Thiele (1), 28:27 (15:14). - MagdeburgII: Mohs; mühle: Vukas, Plessers; Diehl, Wess- TuS Fürstenfeldbruck – HG Ofters-
weile 27-Jährigen vor einiger Zeit Koch, Krone (1), Kalafut (4), Dräger Bolecke (3), R. Danneberg (1), Hen- ling (7/6), Spannekrebs (1), Wiggers- heim-Schwetzingen 31:23 (14:10). -
dann aber nach Göttingen. In Ros- (7/4), Donker (4), Diebel (2), Schröter, sen, De la Pena (6), Schneider, Neu- haus (1), Luciano (2), Merhar (7), Rus- Fürstenfeldbruck: Kröger, Winkler;
Feise, Hoffmann (1), Büchner (2). – haus (3), Kluge (10/1), Baumgart, Y. kov, Polarkovs, Müller (2), Hueller (1), Luderschmid, Leindl (3), Dundovic
dorf kam Brandes überwiegend Danneberg (4), Schwaneberg (1). - Hecker (5), Bruening (3). - Gummers- (2), Ball, Lex (4), Mainzer (7/2), Kerst
Z.: 735. bach II: Krouß, Hasenforther; Schön- (5), Engelmann (3), Stumpf (2), Prause
auf der Mittelposition zum Ein- Bruchköbel: Sulzbach, Bouali; Hoff- eseifen (4/4), Dayan (1), Starcevic (3), (5), Prestele. Oftersheim: Herb, Ga-
VfL Potsdam – DHK Flensborg 24:25 mann (1), Wolff, Nath (4), Nuez Ramos Weiler (3), Jaeger (1), Barten (2), bel; Barthelmeß, Messerschmidt (2),
satz. Diese Position soll er nun (12:18). - Potsdam: Pellegrini, Grunz; (2), Zutic (6), Ulshöfer (3), Kraushaar Xhafolli (2), Herzig, Stueber (1), Toro- Förch (6), Zipf, L. Sauer, Krämer (1),
Einenkel, Schwarz, Huntz (2), Piske (3), Dietrich (1), F. Günes (3), Bätz, manovic (2). – Z.: 317. Fritsch, Mehl (2), A. Sauer, Fendrich
auch beim HSV, gemeinsam mit Wolwod (1). - Z.: 350. (2), Körner, Hideg (10/2). - Z.: 600.
(1), Boede (1), Spengler (4), Fink (1), Leichlinger TV – ATSV Habenhausen
Nicola Grujic, bekleiden. Fast wä- Ende (2), Münchberger (6/1), Winter HSG Hanau – HSV Bad Blankenburg 32:26 (18:15). - Leichlingen: Stecken, TSG Haßloch – Rhein-Neckar Lö-
(3), Weyrauch (4), Schwark. - Flens- 27:22 (12:10). - Hanau: Adanir, Scher- Bungart; Rachow (1), Munkel (1), wen II 30:36 (12:17). - Haßloch:
re es dazu allerdings nicht ge- borg: Weidner, Basenau; Zakrzew- muly (1); Ritter, Schaeffter (3), Strohl Lange (1), Hansen (3), Novickis (3),
(4), Bergold (2/1), Brüggemann, Pill- Feuchtmann (2), Mike Schulz (2), Schlingmann, Röpcke; Borodvskis
kommen, denn Hubertus Bran- skin (5), Jessen (2), Pedersen (4/4), Hertlein (2), Menzlaff (4), Lukas Mar- (5), Kern (7), Muhovec (1), Schmieder
Brüne (1), Worm, Blumenberg, Wi- mann (1), Best, Reuter (10/6), Geist tin Schulz, Kreckler (13/6). - Haben- (1), Freitag, Seelos (1), Zellmer, Gre-
des hatte geplant, in der kom- ckert-Großmann, Jochimsen (4), (1), Christoffel (2), Lorenz (3), Pareigis. hausen:Absagen, Sommerfeld; Witt gori (4), Job (5), Hartstern (3), Zeller
Timm, Johannsen, Tölle (4), Desler - Bad Blankenburg: Ziebert, Rein, (2), Marien (3), Fischer,Björn Wäh- (1), Götz (2). - Löwen: Boudgoust,
menden Saison zu pausieren. Brand; Bogatzki (1), Grohmann (8/1), mann (8/6), Monroy, Meier (3), Schlu- Bauer (1); Trost (6), Schneibel (1),
(4). – Z.: 515. Krejcirik, Hempel, Zeman (4/1), Sade- roff (2), Marco Wähmann (4), Müller
Trainer Lux überzeugte ihn je- Zweigner (7), Braun, Haider (2), Bol-
wasser (1), A. Werner, Geci, Lielais (4). – Z.: 128. ius (9/2), Kleinlagel, Trost (5), Röller,
doch von einem erneuten Enga- Handball Hannover-Burgwedel – (2), M. Werner (4), Große (2). – Z.: 500. Meyer, Ganz (5). - Z.: 350.
MTV Braunschweig 23:23 (10:10).- TV Korschenbroich – TuS Volmetal
gement in Hannover. Burgwedel: Kinzel, Räbiger; Freitag MSG Groß-Bieberau/Modau – SG 335 (14:21). - Korschenbroich: Jae- VfL Pfullingen – SG Nußloch 24:32
(6), Michailidis (4), Hoff (1), Fischer Leutershausen 26:29 (13:13). - Bie- ger, Krueger; Poetzsch (2), Bonga- (10:15). - Pfullingen: Becker, Schlip-
Das große Ziel heißt Klassen- (1), Paternoga, Bergmann (1), Otto, berau/M.: Khan, Juzbasic; Büttner erts (8/3), Bock (3), Dicks (3), Jennes phak; Schliedermann (4), Wittinger
(4/2), Bauer (4), Arnold, Rivi, Lebherz, (1), Bohrmann, Mumme (6), Brinkhu-
erhalt. Großer Favorit in der Staf- Herbold, Behnke (2), Antonevitch es (4), Zidorn, Bleckat, Schneider (4), (4), Mayer, Breckel (3), Keupp (1),
(6/1), Dunekacke (2), Behr. - Braun- Weber, Jost, Löffler, von Stein, Sem- Hampel (2).- Volemtal: Treude, Qick, Thiemann (2/1), Prinz (5), Jabot (3/1),
fel Nord ist für Trainer Lux der schweig: Panzer, Wilken (1); König, melroth (4), Balinovic (10), Dambach Schlotmann, Sklarski, Kowalski (7/7), Bauer, Müller, Goller (2), Hertwig. -
(4). - Leutershausen: Hübe, Döding; Warland, Brueggemann, Romanov Nußloch:M. Bitz (2), F. Lieb; Kuch (2),
HSV Hamburg. „Dahinter kämp- Czok (5/3), Reckewell, Alex (2), Wol- Jäger (4), Rolka (1), Stippel, Ruß (5), Dominik Domaschk (8), Dennis Körner (3), Müller (2), Geppert (6),
ters, Seekamp, Nikolayzik (4), Körner (12/6), Bauer (7), Gasser, Herbert, Ci- Domaschk (2), Brockhaus (3), Herzog Herbert, Buse (1), K. Bitz (8/2), Ge-
fen fast alle gegen den Abstieg. (1), Giese (1), Hoffmann (2), Kucharik rac, Pfattheicher (4/1), Kubitschek, (7), Heidemann, Dommenrmuth (3). – rdon, Herrmann (4), Ganshorn (3),
Außer Aufsteiger Hamburg- (7/1). – Z.: 480. Mantek (1), Karpstein. – Z.: 560. Z.: 378. Pauli (1/1). - Z.: 500.
Barmbek gibt es eigentlich kei- HSV Hannover – VfL Fredenbeck TV Großwallstadt – SV Anhalt Bern- Ahlener SG – TSV Bayer Dormagen HBW Balingen-Weilstetten II – TuS
33:28 (17:13). - Hannover: Heuer, Lan- burg 31:28 (17:14). - Großwallstadt: 28:33 (13:19). - Ahlen: Brueske, Tesch; Dansenberg 34:21 (13:6). - Balingen
nen richtigen Abstiegskandida- Koppmeier, Podsendek; Kugis, Spatz Michalzik (1/1), Rogowski (6/5), Björn II: Baumeister, Ruminsky; Thomann
ge; Benckendorf (3), Forst (1), Bran- (9/6), Geck (3), Keck, Franke, Eisen- Wiegers, Bekston (3), Huelsbusch (4), Hemmer (1), Saueressig (3), Soos
ten“, sagt Lux. Wichtig sei vor al- des (5/4), Grujic, Klages (2), Riedel träger (2), Blank, Schnellbacher (3), (3), Kevon Wiegers (6), Kümmecke (2), Bitzer (13/8), Hildebrand, Wieder-
(7/3), Muscheiko (4), Mbaneto (1), Stark (3), L. Spieß (7), Göpfert (2), Co- (4), Steffen, Stukalin, Seifert, Lemke
lem ein guter Start und „dass wir (5), Werner. - Dormagen: Broy, Boi- stein (1), Dangers (3), Ruminsky (1),
Quedenbaum (2), Schenker (3/1), Frä- rak (2). - Anhalt Bernburg: Folchert, eck (1), Carvalhais, Linnemanns- Beckmann (2), Strosack (4). - Dan-
unsere Heimspiel erfolgreich ge- dermann, Müller (6). - Fredenbeck: Link; Cieszynski (4), Pulay (5), Mar- toens (1), Eggert, Ian Hueter (3), Ku- senberg: M. Seitz, Hottgenroth; La-
Kuksa, Piatke, Rohde; Tluczynski (1), schall, Kraft (1), Friedrich, Acker- ebler, Patrick Hueter (4), Brueren broue, T. Beutler (2), Kiefer (1), Me-
stalten“. Der Spielplan spielt dem Steinscherer (10/9), Buhrfeind (2), mann (2), Schneider (3), Heyer, Godon (9/7), Jagieniak (1), Morante Maldo- galoolknomou (2), Chr. Seitz, Jung (1),
Kratzenberg (3), Schulte-Berthold (3), Schulze (2), Richter (8). – Z.: 798. nado (5), Stutzke (4), Huefken (1), Schulze (2), Munzinger (3), Claussen
HSV insofern in die Karten: Nach (6), Lens, Papp, Richter, Oppong (3), Wieling (4). – Z.: 705. (7), N. Beutler (1), Klee (2). – Z.: 320.
dem 28:27-Sieg bei der SG Flens- Smatauskas (3). – Z.: 420. W. ZABEL Northeimer HC – GSV Eintracht Bau- Bergische Panther – HSG Krefeld TSV Neuhausen/Filder – SG Könd-
burg-Handewitt II setzte Hanno- natal 37:29 (14:16). - Northeimer HC: 24:28 (12:13). - Bergische Panther: ringen-Teningen 28:33 (14:18). - Neu-
Stammer, Gobrecht; Amgart, Meyer, Mundhenk, Eigenbrod; van Walsem, hausen: Arnold, Gross; Durst (9),
ver die gegen den VfL Fredenbeck Jöhnk (6), Krebs (1), Lange (8/3), See- Schmitz (1/1), Blum (3/1), Aschen- Pabst (2), Hipp, Eisele (3), Fuchs,
Fragen · Sorgen · Anregungen: kamp (5), Hoppe (5), Haberecht, Wil- broich (2), Ieberholz (5), Schneider, Fleisch (2), Grundler (9/4) Flechsen-
(33:28) begonnene Heimserie ge- Leserservice HANDBALLWOCHE ken (2), Gerstmann (6), Berthold (2), Hinkelmann (7), Jesussek (7), Wolter har (1), Roos (1), Sommer (1), Holder,
Dewald (2). - Baunatal: Horn, Paar; (3), Zapf, Arnaud (2). - Krefeld: Ruch,
gen Oranienburg (16.09.) und Ab- Telefon: 0800 - 20 50 76 06* Nippes; Schiffmann (4), Mantsch, Keppeler. - Köndringen: Spiranec,
Rehberg (1), Rulff (1), Gbur (5), Plü- Goerden (3), Schneider , Vonnahme Hörsch; Silberer (2), Ammel, Zank (3),
steiger Rostock (23.09.) fort. Telefax: 0800 - 20 50 76 07* macher (2), Schade, Vogel (4), Räbi- (2), Reinarz , Gentges (5), Kuhfuss, Simak (2), Zipf (3/1), Velz (3), Bühler,
Email: leserservice@handballwoche.de ger (9), Geßner (4), Gabriel (3), Drön- Liesebach (3), Zimmermann (5), Ci- Fleig, Beering, Dittrich (11/6), Endres,
FERDINAND JACKSCH *gebührenfrei ner. – Z.: 350. W. LILL uppinski (6), Janus.– Z.: 300. WZ Fischer (9). – Z.: 420. WL
HANDBALLWOCHE .DE 23

Frauen-Handball Saisonvorschau 2017/2018 – Hintergründe – Interviews – Stories


--------------------------------------------------------------------------------

Die Titelträger: Meister SG BBM Bietigheim geht erneut als großer Favorit in die kommende Spielzeit. Die
Mannschaft von Trainer Martin Albertsen wurde punktuell weiter verstärkt, um die Doppelbelastung mit der
Champions League zu bewältigen. Dass die SG aber nicht unbesiegbar ist, bewies der Buxtehuder SV (rechtes
Bild) beim Pokal-Final4. Die Trophäe ging zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in den Norden. Auch in
dieser Saison geht der BSV als ein Mit-Favorit ins Rennen Imago/Eibner

Der Titelverteidiger ist Top-Favorit


Außer der weiter verstärkten SG BBM Bietigheim gelten auch der Thüringer HC und die TuS Metzingen als Meisterkandidaten
HAMBURG „Bietigheim“, antwor- Meister werden“, sind sich der Un- Meistertrainer Martin Albertsen Coach Dirk Leun, der Bieglers Hinter Buxtehude und Dort-
tet Renate Wolf auf die Frage nach gar und Müller einig. Die beiden so und nennt wie Müller, Rott und Athletikpläne für seine National- mund erwarten die Trainer ein
dem nächsten Meister in der Frau- Macher glauben, dass ihre Teams, Wolf den Vierten Buxtehude als spielerinnen Emily Bölk und Lo- „breites Mittelfeld“, wie Müller
en-Bundesliga und schiebt ein die in der vergangenen Saison ersten Verfolger. Zudem ist für ne Fischer in sein Trainingspro- stellvertretend sagt. Zu den
„Wer sonst?“ hinterher. Wie die acht beziehungsweise 14 Minus- den Dänen Dortmund „ein schla- gramm integriert hat. „Ganz Teams auf den Rängen sechs bis
Leverkusener Trainerin sehen punkte aufgewiesen hatten, nä- fender Riese“. Nach der Rückkehr wichtig ist, dass die Spiele doch elf dürfte Oldenburg zählen, das
auch Buxtehudes Coach Dirk her an den Ligakrösus heranrü- von Torjägerin Nadja Mansson noch im deutschen Fernsehen zu nach dem aus finanziellen Grün-
Leun und Herbert Müller den Ti- cken können. „Wir wollen Bietig- (geborene Nadgornaja/Babypau- sehen sind, damit wir unsere den großen personellen Aderlass
telverteidiger als Top-Favoriten heim ärgern. Buxtehude hat bei se) „wollen wir einen internatio- Sportart einem breiteren Publi- mit Trainer Leszek Krowicki an
an. „Bietigheim ist definitiv stär- seinem Pokalsieg gezeigt, dass sie nalen Platz erreichen“, sagt BVB- kum bekannt machen können“, der Spitze schwächer einzustufen
ker als letzte Saison. Sie spielen zu schlagen sind“, sagt Rott. Mit Trainerin Ildiko Barna, wozu sagt Müller. ist.
finanziell in einer anderen Liga dem dänischen Ex-Nationalspie- Rang vier ausreichen dürfte. Mit Anne Hubinger und Saskia Bayer Leverkusen, die HSG
und haben gerade durch die Ver- ler René Hamann-Boeriths (48), Lang (beide Leipzig) hat er sein Blomberg-Lippe, Frisch Auf Göp-
pflichtung von Karolina Kudlacz- dessen Frau Conny mit Däne- Liga noch stärker geworden Team mit zwei von Bieglers pingen, die HSG Bad Wildungen
Gloc noch einmal richtig aufge- mark 1996 Olympiasiegerin in „Die Bundesliga ist noch stärker Stammkräften verstärkt. „Müller und die Neckarsulmer SU, die
rüstet“, sagt der Trainer des Thü- Atlanta wurde, und der bisher nur geworden und nach der ungari- hat eine richtig gute Mischung“, sich alle verstärkt haben, werden
ringer HC. Männerteams (zuletzt den däni- schen Liga zusammen mit der dä- sagt Leun. „Der THC ist deutlich ebenfalls dem Mittelfeld zuge-
Nicht einmal zwei Monate schen Erstligisten Tonder) trai- nischen Liga die zweitbeste Klas- stärker geworden“, sagt Albertsen rechnet. „Wir wollen uns verbes-
nach der Geburt ihres Sohns Ja- nierte, setzt er auf einen neuen se. Hier spielen auch die meisten über den Meister der Jahre 2011 sern“, sagte Wolf, die mit Lever-
kub Ende Juni kehrte die die Ex- Coach. Handballerinnen, die bei der bis 2016, der Torjägerin Katrin En- kusen zuletzt Achter wurde, wo-
Leipzigerin auf das Handballfeld „Ich traue Metzingen alles zu. Weltmeisterschaft im Dezember gel (Karriereende) verlor. bei dieses Ziel auch die anderen
zurück und soll nun im SG-Star- Sie können auch uns und Bietig- dabei sein werden“, sagt Albert- „Wenn wir wieder die Meister- vier genannten Teams haben.
ensemble eine Führungsrolle heim schlagen“, sagt Müller über sen, der seine Arbeit durch die schale in den Händen hätten und
übernehmen. die TusSies, die sich vor allem mit WM in Deutschland nicht beein- ins Final4-Pokalturnier kommen Drei Abstiegskandidaten
Nationalspielerin Shenia Mi- trächtigt sieht. Dass Bundestrai- würden, wäre ich sehr zufrieden. Sowohl Rott als auch Müller ge-
Metzingen will die SG ärgern nevskaja (Leipzig) und der polni- ner Michael Biegler seine Halb- Wir werden aber sicherlich nicht gen davon aus, dass neben dem
Obwohl Bietigheim noch besser schen Nationalhalbrechten Mo- rechte Susann Müller ausgemus- noch einmal mit keinem Minus- zuletzt sportlichen Absteiger TV
besetzt scheint, geht nicht nur nika Kobylinska (Gdynia) „gut tert hat, die für ihn „die beste punkt Meister, denn so etwas Nellingen auch Zweitligameister
Metzingens Manager Ferenc Rott verstärkt“ haben. Müller geht da- Linkshänderin der Welt ist, schafft man nur einmal im Le- HSG Bensheim-Auerbach und
von einer spannende Saison aus, von aus, dass die ersten drei „muss man respektieren“, sagt er. ben“, sagt Albertsen, dessen Leipzig-Nachrücker HC Rödertal
da auch Vizemeister THC und Teams der Vorsaison auch in die- „Ein gutes Abschneiden des Sportdirektor Gerrit Winnen in- „es schwer haben werden“, nicht
sein drittplatziertes Team sich ser Runde das Trio an der Spitze deutschen Teams wäre enorm des das Erreichen der Cham- auf den zwei Abstiegsplätzen zu
verstärkt haben. „Bietigheim bilden werden. wichtig für den Frauenhandball pions-League-Hauptrunde als stehen.
wird nicht mehr verlustpunktfrei Das sieht auch Bietigheims hierzulande“, sagt Buxtehudes Ziel ausgegeben hat. JÜRGEN HEIDE
24 5. SEPTEMBER 2017

Frauen-Handball: Saisonvorschau 2017/2018 – Hintergründe – Interviews – Stories

--------------------------------------------------------------------------------

Der Lizenztermin WM 2017 IN DEUTSCHLAND

Nichts Neues in
wird vorgezogen Sachen Fernsehen
HBF-Geschäftsführer Christoph Wendt im HW-Interview Letzter Test in Dresden gegen Island
DORTMUND Seit Januar 2016 ist Chris- Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden, DORTMUND/HAMBURG Auf
toph Wendt Geschäftsstellenleiter der denn 180 von 182 Erstligaspielen wurden dem Feld einspielen, abseits des
Handball Bundesliga Frauen (HBF). Der in der Spielzeit 2016/2017 als Livestream Feldes Werbung machen, Karten
Ex-Pressesprecher und Geschäftsführer auf sportdeutschland.tv gezeigt. Wir ha- verkaufen und um das TV-Signal
des HSV Hamburg blickt im HW-Inter- ben neue Grafiken produzieren lassen, die kämpfen: An allen Fronten geht
view voraus auf die neue Saison, spricht die Vereine bei den Übertragungen ver- es im deutschen Frauenhandball
über die Konsequenzen der Insolvenzen wenden können. Sportdeutschland.tv gebündelt um die Heim-Welt-
in Celle und Leipzig und die Vermarktung war mit den Nutzerzahlen – gerade auch meisterschaft (01. bis 17. Dezem-
der Liga und des Frauenhandballs in im Vergleich zu anderen Ligen – sehr zu- ber). In Sachen TV-Signal gibt es
Deutschland. frieden. Insgesamt wissen aber alle, dass nach Aussage von DHB-General-
wir das Angebot weiter verbessern und sekretär Mark Schober immer
Die HBF beschäftigt sich derzeit viel mit noch mehr bewerben müssen. noch nicht mehr zu sagen, als
dem Thema Außendarstellung und dass es noch keine Lösung gibt:
Image. Was sind die Ziele? Die Kooperation zwischen DHB und HBF „Wir geben nicht auf und arbei- Kämpft um eine TV-Übertragung
Christoph Wendt: Es geht uns – der Liga scheint sich verbessert zu haben. Sehen ten daran“, sagt Schober. der WM: DHB-Generalsekretär
und allen Clubs – darum, die Aufmerk- Sie das ähnlich? Das Problem ist bekannt: Mark Schober
samkeit auf den gesamten Frauenhand- Wir haben jetzt den großen Vorteil, dass Rechte-Inhaber beIn Sports ver-
ball zu lenken und zu erhöhen. Daher ha- DHB und HBF in Dortmund unter einem langt von einem deutschen TV- Der Ligaverband sowie die
ben wir erstmalig ein einheitliches Kom- Dach sitzen. Zum Beispiel in Sachen Partner, dass es keinen so ge- Erst- und Zweitligisten unter-
munikations-Design entwickelt, das Teil Heim-Weltmeisterschaft arbeiten wir als nannten Overspill in die Nach- stützen die WM-Werbung mit
der neuen Positionierung ist. Nur mit ei- Liga sehr eng mit dem DHB zusammen. barländer gibt, ARD/ZDF oder vielen Aktionen: In allen Hallen
ner attraktiven Marke und einem klaren Sport1 verweisen darauf, dass wird ab dem Saisonstart nicht
Profil können wir Sponsoren begeistern. Meister Bietigheim war in der Vorsaison dies mit ihren Satelliten nicht nur das WM-Banner zu sehen
allein auf weiter Flur. Was erwarten Sie machbar ist. Schon bei der Frau- sein, sondern auch ein 90-sekün-
Haben Sie auf das neue Logo und das Mot- aus sportlicher Sicht von der Spielzeit en-WM in Dänemark konnten diges Werbevideo, dazu kom-
to „Hier spielt die Action“ schon Feed- 2017/2018? die Fans die Spiele der deutschen men Trailer für die WM und so
back erhalten? Das war eine beeindruckende Serie, mit Mannschaft nur als Livestream genannte Motto-Spieltage.
Wir haben alle Beteiligten frühzeitig in der Bietigheim verlustpunktfrei Deut- sehen. Das wäre – nach der von An allen Spielorten der ersten
den Prozess mit eingebunden, zum Bei- scher Meister geworden ist. Ich glaube der DKB finanzierten Live- und zweiten Liga wird bei einem
spiel durch eine Umfrage und einen nicht, dass sich dies wiederholen wird, stream-Übertragung von der Heimspiel bis 22. Oktober inten-
Workshop. Aus diesen Ergebnissen her- auch weil sie nun parallel in der Cham- Männer-WM in Frankreich – im siv für die WM getrommelt, un-
aus hat sich dann die Positionierung mit pions League auflaufen werden. Der Thü- Moment die wohl wahrschein- ter anderem mit Gewinnspielen.
dem Claim und auch das neue Logo erge- ringer HC und Metzingen werden ein ge- lichste Variante. Und für die Mannschaft steht
ben, was wir erstmalig beim Olymp Final4 wichtiges Wort im Titelrennen mitspre- Kommt es so, hätte beIn Sports nun auch der letzte Baustein der
präsentiert haben. chen, Buxtehude und auch Dortmund lie- für die Premiere gesorgt, dass WM-Vorbereitung fest: Der fina-
gen in Lauerstellung. erstmals eine Weltmeisterschaft le Test am 25. November (An-
Ist der neue Auftritt auch Teil der Suche im Gastgeberland nicht im linea- wurf voraussichtlich 15 Uhr) ist
nach einem neuen Namenssponsor für Wenig Freude gab es im Sommer in Leip- ren Fernsehen übertragen wür- in der neu eröffneten Ballsport-
die Liga? zig und Celle. Welche Konsequenzen de. Anfang Oktober sind Vertre- halle Dresden gegen Island. Am
Wir haben mit Olymp einen Namens- zieht die HBF aus diesen Negativ-Schlag- ter der IHF und von beIn Sports Tag zuvor gastieren die Ladies
sponsor für das Pokal-Final4 gefunden, zeilen und Insolvenzen? wieder auf Inspektionsreise in von Bundestrainer Michael zum
das ist zunächst einmal der wichtigste Das waren wahrlich keine guten Nach- den sechs deutschen Spielorten vorletzten Test in der Slowakei.
Schritt. Denn nun haben wir als Ligaver- richten für den deutschen Frauenhand- – vielleicht gibt es nochmals ei- Die Vorbereitung beginnt am
band mit der Vergabe nach Stuttgart lang- ball in diesem Sommer. Bereits zuvor ha- nen Gipfel, wie zweimal (ohne 12. November in Rotenburg an
fristige Planungssicherheit, um auch wei- ben wir unsere Lizenzierungsrichtlinien Erfolg) vor der Männer-WM. der Fulda, am 17. November
tere Partner zu finden. Bisher war es ja so, angepasst – was von der Mitgliederver- Mit einer Fernsehübertra- wechselt der DHB-Tross nach Le-
dass erst im Februar feststand, welcher der sammlung aller Erst- und Zweitligist Ende gung im Rücken würde es für verkusen. Im Anschluss an den
vier Halbfinalisten das Turnier ausrichtet. Juni dann auch formell beschlossen wur- den neuen DHB-Marketing- und Test in Dresden erhalten die Na-
Das heißt, man hatte eigentlich nur drei de. Von nun an gibt es einen dreiköpfigen Kommunikationschef Thomas tionalspielerinnen noch eine
Monate Zeit für die Organisation und Ver- Lizenzierungsausschuss, der die Unterla- Zimmermann und sein Team kurze Auszeit. Am Montag,
marktung. Generell ist es natürlich einfa- gen prüft. Der Fall Leipzig hat uns zudem deutlich leichter werden, für na- 27. November, kommt der WM-
cher, einen Sponsor für ein Event zu fin- vor Augen geführt, dass wir die Frist für tionales Interesse zu sorgen. Für Kader dann in Leipzig zusam-
den als für eine Liga. das Lizenzierungsverfahren nach vorne die deutschen WM-Spiele in men. Die Weltmeisterschaft be-
ziehen müssen. Stichtag ist nun der Leipzig sowie das Finalwo- ginnt am 01. Dezember mit dem
Zur Außendarstellung gehört auch das 01. März – damit wollen wir sicherstellen, chenende in Hamburg sieht der Eröffnungsspiel gegen Kame-
Livestreamangebot über www.sport- dass auch bei einem Beschwerdeverfah- Kartenvorverkauf schon sehr run. Karten für die Spiele der
deutschland.tv, das in der Vorsaison star- ren die finalen Lizenz-Entscheidungen bis gut aus. Generell aber wartet WM 2017 sind unter germany-
tete. Wie sind die ersten Erfahrungen? zum 30. Juni gefallen sind und alle Vereine noch viel Arbeit, um für volle handball2017.com/tickets er-
Was wird sich ändern? Planbarkeit haben. BP Hallen überall zu sorgen. hältlich. BJÖRN PAZEN
HANDBALLWOCHE .DE 25

Frauen-Handball: Saisonvorschau 2017/2018 – Hintergründe – Interviews – Stories

--------------------------------------------------------------------------------

Eine Liga will mehr Öffentlichkeit


Livestream, neues Logo, Workshops: Die HBF arbeitet mit den Clubs an einer professionelleren Außendarstellung

-------------------------------

-------------------------------
HAMBURG Ein neue Farbe, ein le einer breiten Öffentlichkeit zu ehrenamtlich angegangen. Bei Beim Pokal-Finalturnier 2017
neues Logo, ein neuer Slogan, zeigen. Denn die TV-Präsenz des der HBF selbst wurde dieser Be- in Bietigheim waren Logo und
noch intensivere Nutzung von deutschen Frauenhandballs ist reich nun professionalisiert, Lea Claim erstmals präsentiert wor-
neuen Medien und Livestreams: weiterhin dürftig, sah man vori- Schmidt ist für alle Formen der den. „Dieses Logo verspricht eine
Die Frauen-Handball-Bundesliga ge Saison von einigen Übertra- Öffentlichkeitsarbeit zuständig, hohe Wiedererkennung“, sagt
arbeitet an ihrem Image, ihrer gungen des MDR oder SWR (Po- – ein Feld, in dem sich HBF-Ge- Agentur-Geschäftsführer Philip
Außendarstellung und an einem kal-Finalturnier) ab. Ein Ziel des schäftsführer Christoph Wendt Sunkel, für den vor allem der Be-
professionelleren Auftritt. Ligaverbands HBF ist, einen aus seiner Zeit beim ehemaligen Dieses Logo griff „Action“ entscheidend ist:
Schon in der Vorsaison wur- Sponsor für die Livestream-Über- Bundesligisten HSV Hamburg „Den hatte noch niemand be-
den alle Spiele der erste Bundes- tragungen zu finden. bestens auskennt. verspricht eine setzt.“
liga als Livestream bei Bei einem weiteren Work- Zu Wendts ersten Aufgaben ge- Alle Maßnahmen sollen dazu
www.sportdeutschland.tv ge- shoptag in Dortmund drehte es hörte auch das neue Markenbild
hohe Wiedererken- dienen, Frauenhandball bundes-
zeigt, in zwei Workshops wurden sich um professionelle Medien- der HBF. Nach einem Workshop nung.“ weit populärer zu machen – na-
die Vereine in der Sommerpause arbeit und den effektiven Einsatz mit Vertretern von Vereinen, Li- türlich mit der Heim-WM als
geschult, um eine bessere Quali- von Social Media. Während in ga, Agentur und Medien wurde Zugpferd. Denn insgesamt wün-
Philip Sunkel
tät der Übertragungen zu ge- den Männer-Bundesligen diese in Zusammenarbeit mit der schen sich alle Erst- und Zweitli-
(Geschäftsführer der Agentur
währleisten, die größtenteils von Bereiche von hauptamtlichen Agentur „The Potentialist“ aus „The Potentialist“ ) gisten regional mehr Medienprä-
den Vereinen selbst produziert Mitarbeitern oder Agenturen be- Hamburg eine brombeerfarbene senz – um damit auch mehr Fans
werden. Insgesamt sind alle Ver- werkstelligt werden, ist es in den Handballerin geschaffen, die ne- und Sponsoren anlocken zu kön-
eine zufrieden, dass sie diese Frauenligen häufig noch der Ne- ben dem neuen Motto „Hier nen. Denn das eine bedingt das
Möglichkeit haben, um ihre Spie- benjob des Vorstands oder wird spielt die Action“ steht. andere. BJÖRN PAZEN

JETZT VIER WOCHEN


GRATIS TESTEN...
Alle Hintergründe aus der Welt des Handballs finden
Sie jeden Dienstag in der neuen HANDBALLWOCHE.

Testen Sie jetzt Europas größte Handball-Zeitschrift –


vier Wochen kostenlos und unverbindlich frei Haus! Vier
Ausgaben
kostenlos!

Gleich bestellen: 0800 2050 7606 (kostenfrei) · www.handballwoche.de/probe


26 5. SEPTEMBER 2017

Frauen-Handball: Bundesliga – Spielplan Saison 2017/2018

--------------------------------------------------------------------------------

5. Spieltag 9. Spieltag
SPIELPLAN BUNDESLIGA
Vom 18.10. bis 21.10. spielen: R 18.03. Am 30.12. spielen: R 29.04.
SG BBM Bietigheim – HSG Blomberg-Lippe 18.10.2017 : : HSG Blomberg-Lippe – HSG Bad Wildungen 30.12.2017 : :
Am 9. September eröffnen Pokalsieger Buxtehuder SV und Buxtehuder SV – FA Göppingen 18.10.2017 : : Thüringer HC – HC Rödertal 30.12.2017 : :
Aufsteiger HC Rödertal die Spielzeit 2017/18. Anpfiff der HSG Bensheim-Auerbach – VfL Oldenburg 21.10.2017 : : VfL Oldenburg – Bayer 04 Leverkusen 30.12.2017 : :
Partie ist um 16.00 Uhr. In diesem Spielplan finden Sie alle HC Rödertal – Bayer 04 Leverkusen 21.10.2017 : : Neckarsulmer SU – BVB Dortmund 30.12.2017 : :
Termine auf einen Blick. Das rechts hinter „R“ genannte Thüringer HC – TuS Metzingen 21.10.2017 : : SG BBM Bietigheim – Buxtehuder SV 30.12.2017 : :
Datum ist der Termin der Rückrunde. Durch kurzfristige TV Nellingen – Neckarsulmer SU 21.10.2017 : : TV Nellingen – HSG Bensheim-Auerbach 30.12.2017 : :
Verlegungen, wie zum Beispiel Pokalansetzungen, kann es HSG Bad Wildungen – BVB Dortmund 21.10.2017 : : TuS Metzingen – FA Göppingen 30.12.2017 : :
zu Verschiebungen im Spielplan kommen.
1. Spieltag 6. Spieltag 10. Spieltag

Vom 09.09. bis 13.09. spielen: R 18.02. Vom 11.11. bis 12.11. spielen: R 31.03. Vom 06.1. bis 07.01. 2017 spielen: R 06.05.
HSG Blomberg-Lippe – VfL Oldenburg 13.09.2017 : : HSG Blomberg-Lippe – TV Nellingen 11.11.2017 : : Buxtehuder SV – TV Nellingen 06.01.2018 : :
Buxtehuder SV – HC Rödertal 09.09.2017 : : Thüringer HC – SG BBM Bietigheim 11.11.2017 : : HSG Bensheim-Auerbach – TuS Metzingen 06.01.2018 : :
SG BBM Bietigheim – Bayer 04 Leverkusen 09.09.2017 : : Bayer 04 Leverkusen – HSG Bad Wildungen 12.11.2017 : : Bayer 04 Leverkusen – Neckarsulmer SU 07.01.2018 : :
TV Nellingen – BVB Dortmund 09.09.2017 : : Neckarsulmer SU – HSG Bensheim-Auerbach 11.11.2017 : : BVB Dortmund – HSG Blomberg-Lippe 07.01.2018 : :
HSG Bensheim-Auersbach – HSG Bad Wildungen 09.09.2017 : : FA Göppingen – HC Rödertal 11.11.2017 : : FA Göppingen – VfL Oldenburg 06.01.2018 : :
Neckarsulmer SR – TuS Metzingen 09.09.2017 : : TuS Metzingen – BVB Dortmund 11.11.2017 : : HSG Bad Wildungen – Thüringer HC 06.01.2018 : :
Thüringer HC – FA Göppingen 13.09.2017 : : VfL Oldenburg – Buxtehuder SV 12.11.2017 : : HC Rödertal – SG BBM Bietigheim 07.01.2018 : :

2. Spieltag 11. Spieltag

Am 16.09. - 20.09. spielen: R 25.02. Am 20.01. spielen: R 13.05.


Bayer 04 Leverkusen – TV Nellingen 16.09.2017 : : HSG Blomberg-Lippe – Bayer 04 Leverkusen 20.01.2018 : :
Neckarsulmer SU – HSG Blomberg-Lippe 20.09.2017 : : HSG Bensheim-Auerbach – Buxtehuder SV 20.01.2018 : :
HSG Bad Wildungen – Buxtehuder SV 16.09.2017 : : Thüringer HC – BVB Dortmund 20.01.2018 : :
BVB Dortmund – HSG Bensheim-Auerbach 16.09.2017 : : TuS Metzingen – VfL Oldenburg 20.01.2018 : :
TuS Metzingen – HC Rödertal 16.09.2017 : : Neckarsulmer SU – FA Göppingen 20.01.2018 : :
VfL Oldenburg – Thüringer HC 17.09.2017 : : SG BBM Bietigheim – HSG Bad Wildungen 20.01.2018 : :
SG BBM Bietigheim – FA Göppingen 17.09.2017 : : TV Nellingen – HC Rödertal 20.01.2018 : :

3. Spieltag 7. Spieltag 12. Spieltag


Vom 23.09. bis 24.09. spielen: R 04.03. Am 23.12. spielen: R 08.04. Vom 03.02. bis 04.02. spielen: R 27.05.
Buxtehuder SV – BVB Dortmund 23.09.2017 : : HSG Blomberg-Lippe – Buxtehuder SV 23.12.2017 : : Buxtehuder SV – TuS Metzingen 03.02.2018 : :
HSG Blomberg-Lippe – TuS Metzingen 23.09.2017 : : Thüringer HC – HSG Bensheim-Auerbach 23.12.2017 : : Neckarsulmer SU – VfL Oldenburg 03.02.2018 : :
HSG Bensheim-Auerbach – Bayer 04 Leverkusen 23.09.2017 : : VfL Oldenburg – HSG Bad Wildungen 23.12.2017 : : HC Rödertal – HSG Bensheim-Auerbach 03.02.2018 : :
VfL Oldenburg – SG BBM Bietigheim 24.09.2017 : : FA Göppingen – BVB Dortmund 23.12.2017 : : Bayer 04 Leverkusen – Thüringer HC 04.02.2018 : :
HC Rödertal – HSG Bad Wildungen 23.09.2017 : : TuS Metzingen – Bayer 04 Leverkusen 23.12.2017 : : BVB Dortmund – SG BBM Bietigheim 03.02.2018 : :
Thüringer HC – Neckarsulmer SU 23.09.2017 : : Neckarsulmer SU – HC Rödertal 23.12.2017 : : FA Göppingen – HSG Blomberg-Lippe 03.02.2018 : :
TV Nellingen – FA Göppingen 23.09.2017 : : SG BBM Bietigheim – TV Nellingen 23.12.2017 : : HSG Bad Wildungen – TV Nellingen 03.02.2018 : :

4. Spieltag 8. Spieltag 13. Spieltag


Vom 11.10. bis 16.10. spielen: R 11.03. Vom 27.12. bis 28.12. spielen: R 22.04. Vom 10.02. bis 11.02. spielen: R 08.04.
Neckarsulmer SU – SG BBM Bietigheim 11.10.2017 : : HC Rödertal – HSG Blomberg-Lippe 27.12.2017 : : HSG Bensheim-Auerbach – HSG Blomberg-Lippe 10.02.2018 : :
HSG Blomberg-Lippe – Thüringer HC 14.10.2017 : : Bayer 04 Leverkusen – FA Göppingen 27.12.2017 : : TV Nellingen – Thüringer HC 10.02.2018 : :
BVB Dortmund – HC Rödertal 14.10.2017 : : TV Nellingen – TuS Metzingen 27.12.2017 : : HSG Bad Wildungen – FA Göppingen 10.02.2018 : :
Bayer 04 Leverkusen – Buxtehuder SV 15.10.2017 : : BVB Dortmund – VfL Oldenburg 27.12.2017 : : SG BBM Bietigheim – TuS Metzingen 10.02.2018 : :
TuS Metzingen – HSG Bad Wildungen 11.10.2017 : : HSG Bensheim-Auerbach – SG BBM Bietigheim 27.12.2017 : : BVB Dortmund – Bayer 04 Leverkusen 10.02.2018 : :
VfL Oldenburg – TV Nellingen 14.10.2017 : : HSG Bad Wildungen – Neckarsulmer SU 27.12.2017 : : Buxtehuder SV – Neckarsulmer SU 11.02.2018 : :
FA Göppingen – HSG Bensheim-Auerbach 15.10.2017 : : Buxtehuder SV – Thüringer HC 28.12.2017 : : VfL Oldenburg – HC Rödertal 11.02.2018 : :

Fünf deutsche Starter im Europapokal


HAMBURG Am kommenden Wochenende startet für den Larvik HK (NOR) und FTC Budapest (HUN) drei interna- Champions League
Thüringer HC und die die HSG Blomberg-Lippe die Eu- tionale Schwergewichte in Gruppe C auf die Erfurterin- Thüringer HC – Atletico Guardes (ESP) 09.09. 14.00h
ropapokal-Saison. Während der Vizemeister aus Erfurt nen warten. Ansonsten würde der sechsfache Deutsche Höörs HK (SWE) – Hypo NÖ (AUT) 09.09. 16.30h
als Turnier-Gastgeber um einen Platz in der Champions Meister – je nach Platzierung – in der zweiten oder dritten Spiel um Platz drei 10.09. 12.30h
League kämpft, empfängt Blomberg den belgischen Ver- Runde in den EHF-Cup einsteigen. Meister SG BBM Bie- Spiel um Platz eins 10.09. 15.00h
treter HB Sint-Truiden in der ersten Qualifikationsrunde tigheim bekommt es in Gruppe D mit Buducnost Podgo-
des EHF-Cups. Das deutsche Quintett auf internationaler rica (MNE), Metz HB (FRA) mit NationalspielerinXenia EHF-Cup
Bühne komplettieren Meister SG BBM Bietigheim (Cham- Smits und dem Sieger des ersten Qualifikationsturniers 1. Runde
pions League), Pokalsieger Buxtehuder SV und die TuS zu tun, das ebenfalls am kommenden Wochenende aus- HSG Blomberg – Sint-Truiden (BEL) 09.09. 17.09.
Metzingen (beide EHF-Cup). getragen wird. Neben Gastgeber Vipers Kristiansand 2. Runde
Sollte der THC den Sprung in die Königinnenklasse (NOR) spielen Podravka Vegeta (CRO), Kastamonu GSK TuS Metzingen – Blomberg/Truiden 14.10. 21.10.
schaffen, dann würden mit HC Vardar Skopje (MKD), (TUR) und HC Gomel (BLR) um das begehrte Ticket. RED Buxtehude – Vaci (HUN)/Holon (ISR) 14.10. 21.10.
HANDBALLWOCHE .DE 27

Frauen-Handball: Saisonvorschau 2017/2018 – Hintergründe – Interviews – Stories

--------------------------------------------------------------------------------

DIE REKORDE DER LIGA D I E T I T E LT R Ä G E R


Die höchsten Heimsiege / Auswärtsniederlagen Deutscher Meister
Saison Differenz Paarung Ergebnis Titel Verein Saison
1990/91 + 45 TV Lützellinden – TuS Walle Bremen 50:5 12 Bayer 04 Leverkusen 1965, 1966, 19731974, 1979, 1980,
1991/92 + 44 Bayer 04 Leverkusen – BSG Halloren Halle 51:7 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987
1991/92 + 40 Buxtehuder SV – SV Chemie Guben 49:9 7 TV Lützellinden 1988, 1989, 1990, 1993, 1997, 2000,
2000/01 + 32 HC Leipzig – SC Germia List 45:13 2001
1991/92 TuS Walle Bremen – SV Chemie Guben 42:10 6 1. FC Nürnberg 1964, 1969, 1970, 2005, 2007, 2008
1991/92 TV Lützellinden – TSV Erfurt 38:6 6 HC Leipzig 1998, 1999, 2002, 2006, 2009, 2010
6 Thüringer HC 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016
Die höchsten Auswärtssiege / Heimniederlagen 5 TuS Walle Bremen 1991, 1992, 1994, 1995, 1996
Saison Differenz Paarung Ergebnis 4 Eimsbütteler TV 1958, 1959, 1963, 1967
2016/17 + 32 HSG Bad Wildungen – SG BBM Bietigheim 17:49 4 TuS Eintracht Minden 1973, 1975, 1976, 1978
1991/92 + 31 SV Chemie Guben – TuS Walle Bremen 8:39 2 RSV Mülheim a.d. Ruhr 1960, 1961
1978/79 + 28 VfR Mannheim – TSV GutsMuths Berlin 2:30 2 SC Union 03 Hamburg 1968, 1972
1991/92 + 26 SV Chemie Guben – HC Empor Rostock 13:39 1 SSC Südwest Berlin 1962
1991/92 + 24 TSV Erfurt – TV Lützellinden 9:33 1 KSV Holstein Kiel 1971
1991/92 TSV Erfurt – TSV Bayer 04 Leverkusen 19:43 1 TSV Guts Muths Berlin 1977
1 PSV GW Frankfurt/M. 1981
Die torreichsten Spiele 1 DJK MJC Trier 2003
Saison Tore Paarung Ergebnis 1 FHC Frankfurt/Oder 2004
2010/11 81 HSG Blomberg-Lippe – SG BBM Bietigheim 48:33 1 SG BBM Bietigheim 2017
2006/07 78 HC Leipzig – Buxtehuder SV 46:32
2009/10 HC Leipzig – VfL Sindelfingen 44:34 Deutscher Pokalsieger
2007/08 77 1.FC Nürnberg – DJK MJC Trier 42:35 Titel Verein Saison
2008/09 HSG Sulzbach/Leidersbach – Frankfurter HC 41:36 9 Bayer 04 Leverkusen 1980, 1982, 1983, 1984, 1985, 1987,
1991, 2002, 2010
Die meisten Tore in einem Heimspiel erzielt / Auswärtsspiel kassiert 7 HC Leipzig 1996, 2000, 2006, 2007, 2008, 2014,
Saison Tore Paarung Ergebnis 2016
1991/91 51 Bayer 04 Leverkusen – HSG Halloren Halle 51:7 5 TV Lützellinden 1989, 1990, 1992, 1998, 1999
1990/91 50 TV Lützellinden – TuS Walle Bremen 50:5 3 TSV GutsMuths Berlin 1975, 1976, 1979
1991/92 49 Buxtehuder SV – SV Chemie Guben 49:9 3 VfL Oldenburg 1981, 2009, 2012
2010/11 48 HSG Blomberg-Lippe – SG BBM Bietigheim 48:33 3 TuS Walle Bremen 1993, 1994, 1995
2006/07 46 HC Leipzig – Buxtehuder SV 46:32 2 TuS Eintracht Minden 1977, 1978
2 VfL Engelskirchen 1986, 1988
Die meisten Tore in einem Auswärtsspiel erzielt / Heimspiel kassiert 2 1.FC Nürnberg 2004, 2005
Saison Tore Paarung Ergebnis 2 Thüringer HC 2011, 2013
2016/17 49 HSG Bad Wildungen - SG BBM Bietigheim 17:49 2 Buxtehuder SV 2015, 2017
1991/92 43 TSV Erfurt – Bayer 04 Leverkusen 19:43 1 Borussia Dortmund 1997
2005/06 42 SG 09 Kirchhof – HC Leipzig 30:42 1 TV 05 Mainzlar 2001
2007/08 41 TV Beyeröhde – Frankfurter HC 32:41 1 Frankfurter HC 2003

DDR-Meister
Titel Verein Saison
DIE TAB E L L E N F Ü H R E R D E R L I G A
15 SC Leipzig 1953, 1957, 1965, 1968, 1969, 1970,
Die Tabellenführer der eingleisigen Bundesliga seit 1985, jedoch ohne die zweigleisige 1971, 1972, 1973, 1975, 1976, 1978,
Spielzeit 1991/1992. 1984, 1988, 1991
Spieltage Verein Erstmals am Zuletzt am 6 Fortschritt Weißenfels 1955, 1958, 1959, 1962, 1963, 1964
150 TV Lützellinden 01.Spieltag 1987/88 15.Spieltag 2001/02 6 ASK Vorwärts Frankfurt 1982, 1983, 1985, 1986, 1987, 1990
97 Thüringer HC 01.Spieltag 2009/10 26.Spieltag 2015/16 4 TSC Berlin 1974, 1977, 1979, 1980
88 TuS Walle Bremen 05.Spieltag 1990/91 03.Spieltag 1996/97 3 SC Empor Rostock 1966, 1967, 1989
81 VfB / HC Leipzig 21.Spieltag 1997/98 12.Spieltag 2015/16 2 Lokomotive Rangsdorf 1956, 1961
73 Bayer 04 Leverkusen 01.Spieltag 1985/86 04.Spieltag 2009/10 2 BSG Weimar 1951, 1954
54 1.FC Nürnberg 02.Spieltag 2002/03 22.Spieltag 2007/08 1 SC Berlin-Weißensee 1952
34 Buxtehuder SV 02.Spieltag 1990/91 23.Spieltag 2014/15 1 BSG Chemie Zeitz 1960
27 DJK MJC Trier 04.Spieltag 2002/03 02.Spieltag 2005/06 1 SC Magdeburg 1981
27 SG BBM Bietigheim 07.Spieltag 2015/16 26.Spieltag 2016/17
24 Borussia Dortmund 01.Spieltag 1998/99 09.Spieltag 1999/00 DDR-Pokalsieger
22 Frankfurter HC 03.Spieltag 2003/04 03.Spieltag 2008/09 Titel Verein Saison
11 TV 05 Mainzlar 02.Spieltag 1993/94 03.Spieltag 2002/03 6 TSC Berlin 1977, 1978, 1979, 1980, 1985, 1991
8 VfL Oldenburg 01.Spieltag 1986/87 03.Spieltag 2014/15 5 ASK Frankfurt 1981, 1982, 1984, 1986, 1990
6 TuS Metzingen 02.Spieltag 2015/16 22.Spieltag 2015/16 3 SC Leipzig 1971, 1983, 1987
3 Frisch Auf Göppingen 05.Spieltag 2008/09 01.Spieltag 2014/15 3 BSG Halloren Halle 1972 1974 1976
2 VfL Engelskirchen 02.Spieltag 1986/87 03.Spieltag 1986/87 2 SC Empor Rostock 1988 1989
2 TSG Wismar 01.Spieltag 1995/96 02.Spieltag 1995/96 1 BSG Berliner VB 1973
1 SV Berliner VG 49 01.Spieltag 2001/02 1 BSG Erfurt 1975
1 HSG Blomberg-Lippe 01.Spieltag 2011/12 1 SC Magdeburg 1976
28 5. SEPTEMBER 2017

1. Bundesliga: Saison-Vorschau 2017/2018 – HSG Bensheim/Auerbach

--------------------------------------------------------------------------------

INTERVIEW

Sinnvoll
Gut gewappnet in die neue Saison
Bensheim/Auerbach will schon früh die Weichen in Richtung Klassenerhalt stellen
verstärkt BENSHEIM Nach dem letztlich
HSG BENSHEIM/AUERBACH: TEAMFOTO
Als wir sie Mitte der Saison be- überraschenden Gewinn der
fragten, waren sie noch nicht da- Meisterschaft in der zweiten Liga
von überzeugt, den Aufstieg zu und dem damit verbundenem
schaffen und verwiesen auf ei- Aufstieg in die Bundesliga gilt es
nen späteren Zeitpunkt in der Sai- für die Flames der HSG Bens-
son. heim/Auerbachnun,diegezeigten
Heike Ahlgrimm (Trainerin): Wir Leistungen zu bestätigen und den
sind mit der Zielsetzung in die Klassenerhalt in der Eliteliga zu
vergangenen Saison gegangen, sichern. Auch für eine Mann-
ganz vorne mitzuspielen und Er- schaft, die sich souverän in der
fahrungen zu sammeln, doch für zweiten Bundesliga durchgesetzt
den Aufstieg hatten wir uns einen hat, ist der Klassenerhalt im Hand-
Zweijahres-Plan zurecht gelegt. ball-Oberhaus eine große Heraus- 90
Das es früher geklappt hat, war forderung, an der in den vergan-
kaum zu erwarten. Nun müssen genen Jahren schon viele Teams
wir zusehen, das Beste aus der ein- gescheitert sind.
getretenen Situation zu machen. Bei der HSG Bensheim/Auer-
bach ist man sich darüber im Kla-
Auf ihre Mannschaft kommt nun ren, wie schwierig der Weg ist, der
eine ganz schwierige Saison zu. vor der Mannschaft liegt. Als Auf- Hinten (v.l.): Maria Dick (Betreuerin), Markus Münch (Physiotherapeut), Udo Bohneberg (Torwarttrainer), Michael
Wäre es nicht besser gewesen, steiger geht es vorrangig darum, Geil (Geschäftsführer), Jörg Hirte (Geschäftsführer), Jochen Krauss (Teammanager). Mitte (v.l.): Heike Ahlgrimm
vielleicht noch ein Jahr Erfahrun- die Grundlagen für den Klassen- (Trainerin), Sarah van Gulik, Larissa Platen, Rafika Ettaqi, Pauline Radke, Jessica Kockler, Vildana Halilovic, Ivana
gen mit der jungen Mannschaft zu erhalt zu schaffen. Der Spielplan Sazdovski, Julia Maidhof, Ilka Fickinger (Co-Trainerin). Vorne (v.l.): Merel Freriks, Lena Ebel, Lisa Friedberger,
sammeln? kommt Flames entgegen. In der Martha Logdanidou, Sanne Hoekstra, Josephine Körner, Caroline Thomas, Anja Ernsberger, Bogna Sobiech.
Es ist nun aber kein Wunschkon- ersten vier Spielen trifft die HSG
zert. Als wir die Meisterschaft er- durchaus auf Gegner, die sie schla- Für die neue Saison wurden die nen sollen Bogna Sobiech (kam Julia Maidhof und Larissa Platen
rungen hatten und der Aufstieg gen können. Besonders auf die nötigen personellen Vorausset- von Hannover-Badenstedt) und weiterentwickeln.
feststand, mussten wir handeln Heimspiele gegen den letztjähri- zungen geschaffen. Leistungsträ- Lena Ebel (Kurpfalz Bären) künf- Einweiteres„Kronjuwel“zogen
und haben angefangen, die gen Elften Bad Wildungen Vipers gerinnen wie Ivana Sazdovski und tig Sanne Hoekstra entlasten. Für die Flames mit Merel Frerichs von
Mannschaft sinnvoll zu verstär- und den Achten TSV Bayer Lever- SarahvanGulikkonntengehalten den rechten Rückraum kam mit E&O Emmen (NED) an Land. Die
ken. Wir haben sowohl erfahrene kusen hofft man im Lager der Fla- werden und bilden weiterhin das Rafika Ettaqi (Dortmund) eine er- niederländische U19-National-
Spielerinnen geholt, die dem mes, doch auch Auswärtserfolge Gerüst der Mannschaft. Die Fla- fahrene Bundesligaspielerin. Hin- spielerin soll am Kreis die Lücken
Team Sicherheit geben sollen. Zu- in Dortmund oder Göppingen mes haben sich zudem sinnvoll ter ihr können sich Nachwuchs- für ihre Mitspielerinnen reißen.
dem sind junge Talente sind hin- sind nicht unmöglich. verstärkt. Auf den Außenpositio- kräfte wie U19-Nationalspielerin WILFRIED ZABEL
zugekommen, die wir an das Ni-
veau heranbringen wollen und
die unsere Mannschaft unbere- H S G BE NS HE IM/A UE RBA C H: V E RE IN – TRAINER – STATISTIKEN – K A D E R
chenbarer machen.
DER VEREIN DIE ERFOLGE Nr. Name Position Geb-Dat. Größe Nation im Club seit letzte Station
Auerbacher Handball Sport & Mitglied in der 1. Bundesliga 1975-1988,
Der Spielplan hat es mit ihrem 16 Jessica Kockler TW 27.10.90 1,87 GER 2017 DJK/MJC Trier
Marketing GmbH 2013/14, 2017/2018
Team gut gemeint. In den ersten Saarstraße 56 Vizemeister: 1977 22 Pauline Radke TW 22.05.86 1,90 GER 2012 SC Greven
Spielen treffen sie auf Teams, die 64625 Bensheim Vizepokalsieger (2): 1975,1977
Tel.: 06257-62641 Teilnahme am Final4: 2011 7 Ivana Sazdovski RL 12.04.90 1,76 MKD 2015 Vulkan Ladies Koblenz
ebenfalls um den Klassenerhalt
E-Mail: info@flames-handball.com
kämpfen. 8 Vildana Halilovic RL 09.04.98 1,80 GER 2016 SC Korb
Internet: www.flames-handball.com
Auf uns wartet ein schwieriger 11 Martha Logdanidou RM 18.02.88 1,75 GRE 2013 Filippos Verias (GRE)
DIE HALLE
Weg. Als Aufsteiger hat es für uns DIE LETZTEN 8 JAHRE
Weststadthalle Bensheim 26 Sarah van Gulik RM 19.02.90 1,77 NED 2016 HSG Bad Wildungen
Priorität, so schnell wie möglich Kapazität: 2000
Saison Liga Platz

die Grundlagen für den Klassen-


09/10 2. Bundesliga Süd 1. 17 Lisa Friedberger RR/RM 23.02.97 1,74 GER 2014 TSG Ketsch
10/11 2. Bundesliga Süd 3.
erhalt zu schaffen. WZ DIE TRAINERIN 11/12 2. Bundesliga 5. 6 Rafika Ettaqi RR 03.09.89 1,78 ITA 2017 BVB Dortmund 09
Heike Ahlgrimm (06.06.75)
12/13 2. Bundesliga 2.
Seit August 2015
13/14 1. Bundesliga 12. 15 Larissa Platen RR 16.04.96 1,72 GER 2016 Mainz-Bretzenheim
14/15 2. Bundesliga 5. 27 Julia Maidhof RR/RA 13.03.98 1,75 GER 2014 TV Glattbach
PROGNOSE 15/16 2. Bundesliga 6.
DIE ZUGÄNGE 16/17 2. Bundesliga 1. 14 Sanne Höekstra LA 05.05.92 1,65 NED 2014 Rosengarten-Buchholz
Jessica Kockler (DJK/MJC Trier), Lena Ebel
Mit Heike Ahlgrimm haben die
(Kurpfalz Bären), Rafika Ettaqi (Borussia 35 Lena Ebel LA 11.03.93 1,70 GER 2017 TSG Ketsch
Flames eine erfahrene Trainerin. Dortmund), Merel Freriks (E&O Em-
Gelingt es ihr, die in der vergan- men/NED), Bogna Sobiech (HSG Hanno- 90 Bogna Sobiech LA 25.03.90 1,72 POL 2017 Hannover-Badenstedt
ver-Badenstedt).
genen Saison sehr gut zusam- 3 Anja Ernsberger RA 30.10.89 1,67 GER 2014 Rosengarten-Buchholz
mengewachsene Mannschaft mit 21 Josephine Körner RA 09.09.97 1,68 GER 2015 TSG Ketsch
den Zugängen schnell zu einer ge- DIE ABGÄNGE DIE EWIGE BL-BILANZ
Clara Bohneberg, Alexandra Tinti (beide FSG 10 Caroline Thomas KM 24.06.90 1,70 GER 2016 DJK/MJC Trier
schlossenen Einheit zu formen, Liga Jahre Sp S U N Pkt
Mainz 05/Budenheim), Kim Schmitt, Lisa 20 Merel Freriks KM 06.01.98 1,75 NED 2017 E&O Emmen (NED)
stehen die Chancen auf den Klas- Mößinger, Linda Brocke (alle Karriereende).
1BL 14 256 109 27 120 245:267

senerhalt nicht schlecht. Legende: GRE = Griechenland, ITA = Italien, MKD = Mazedonien, NED = Niederlande, POL = Polen
HANDBALLWOCHE .DE 29

Frauen 1. Bundesliga: Saison-Vorschau 2017/2018 – SG BBM Bietigheim

--------------------------------------------------------------------------------

Erneut in der Favoritenrolle I N T E RV I E W

Die Neuen
Bietigheim: Vier hochkarätige Neuzugänge sind weitere Puzzleteile zur Titelverteidugung
BIETIGHEIM Nichts weniger als
SG BBM BIETIGHEIM: TEAMFOTO
überzeugen
die Titelverteidigung steht auf Herr Nick, wie funktionierte der
der Agenda des Deutschen Meis- Umstieg vom Torwarttrainer zum
ters ganz oben. Allerdings war- Geschäftsführer?
nen sowohl Trainer Martin Al- Torsten Nick (Geschäftsführer):
bertsen als auch Sportdirektor Der Umstieg funktionierte
Gerit Winnen vor der erstarkten grundlegend sehr gut, da ich das
Konkurrenz. Zum Pflichtpro- Umfeld und die handelnden Per-
gramm in der Bundesliga kommt sonen im Verein weitestgehend
nun die hohe Belastung bei der kannte.
erstmaligen Teilnahme an der
Champions League hinzu. Auch Die Mannschaft wurde vor allem
hier möchte sich die SG BBM im Rückraum personell ver-
möglichst weit kommen. Und im stärkt. Wie sehen Sie die Neuzu-
Pokal ist die Teilnahme am gänge?
Olymp Final4 in Stuttgart eben- Grundlegend bin ich sehr über-
falls erklärtes Saisonziel. zeugt von unseren Neuzugängen.
Eine nicht unerhebliche Rolle Über die Qualitäten von Karolina
spielt bei den Planungen die Kudlacz-Gloc müssen wir nicht
Weltmeisterschaft im Dezember diskutieren. Mit Nicole Roth wur-
in Deutschland und vor allem das de ein weiterer Neuzugang auf-
harte Programm kurz danach. Im- grund eines gehaltenen Sieben-
merhin werden zahlreiche Spie- Hinten (v.l.): Cecilie Woller, Maura Visser, Nina Müller, Susann Müller, Luisa Schulze, Kim Naidzinavicius, Ines meters im Endspiel des Lotto-
lerinnen bei der WM für ihre Na- Ivancok. Vorne (v.l.): Axel Strienz (Torwarttrainer), Martin Albertsen (Trainer), Mia Biltoft, Charris Rozemalen, Mille Cups zum „Matchwinner“. Ines
tionen im Einsatz sein. Das gilt Hundahl, Antje Lauenroth, Tess Wester, Nicole Roth, Valentyna Salamakha, Martine Smeets, Fie Woller, Angela Ivancok wünsche ich diese Saison
auch für Karolina Kudlacz-Gloc. Malestein, Lotte (Maskottchen). eine weiterhin tolle Entwicklung
Eigentlich war deren Rückkehr und daraus resultierend viele Ein-
auf das Spielfeld nach der Geburt bertsen schätzt ihre Erfahrung Ivancok und Charris Rozemalen Bis auf drei Ausnahmen absol- satzzeiten. Charris Rozemalen
ihres Sohnes erst für den späteren und ihre enorme Wurfkraft sowie aus den Niederlanden. Alle sollen viert die SG BBM ihre Heimspiele verstärkt mit Ihrer Dynamik un-
Herbst vorgesehen, doch die Polin ihre Spielkunst im Rückraum. die Optionen im Rückraum ver- in der MHP-Arena in Ludwigs- sere rechte Rückraumposition.
meldete sich zwei Wochen vor Ebenfalls neu in der zweiten Rei- größern. Dort fällt auf unbe- burg. Damit soll auch das Ein- Last but not least haben wir mit
dem Punktspielstart zurück und he sind Cecilie Woller aus Däne- stimmte Zeit mit Maura Visser ei- zugsgebiet für die Zuschauer er- Cecilie Woller eine weitere Opti-
nahm eine Woche nach ihrem mark, die nun an der Seite ihrer ne Stammkraft aus (Knieverlet- weitert werden und das Profil im on auf Rückraummitte gewon-
Einstieg ins Training an einem Zwillingsschwester Fie spielen zung), die nur schwer zu ersetzen Vergleich zu den SG-Männern ge- nen, die Kim Naidzinavicius
Turnier teil. Trainer Martin Al- wird, die Österreicherin Ines sein wird. schärft werden. CLAUS PFITZER wichtige Pausen ermöglichen
wird.

SG BBM BIETIGHEIM: VEREIN – T RAINER – STAT I S T I K E N – KA D E R Wohin soll der Weg der SG BBM
mittelfristig führen?
DER VEREIN DIE ABGÄNGE Nr. Name Position Geb-Dat. Größe Nation im Club seit letzte Station Ich denke da sollte man differen-
SG BBM Bietigheim Isabelle Roch (TuS Metzingen), Linda Mack
33 Tess Wester TW 19.05.93 1,76 NED 2015 VfL Oldenburg zieren zwischen dem sportlichen
Mühlwiesenstraße 10 (Neckarsulmer Sport-Union), Ann-Cathrin
74321 Bietigheim-Bissingen Giegerich (Neckarsulmer Sport-Union), Sti- 23 Valentyna Salamakha TW 19.08.98 1,75 AZE 2016 Siofok KC (HUN) Weg, der natürlich national wei-
Tel.: 07142 - 9197800 ne Baun Eriksen (Ringkøbing terhin ganz oben angesiedelt sein
E-Mail: geschaeftsstelle@sgbbm.de Håndbold/DEN). 16 Nicole Roth TW 08.05.95 1,80 GER 2017 HC Leipzig
Internet: www.sgbbm.de
muss und international den An-
3 Maura Visser RL 01.06.85 1,78 NED 2015 Viborg HK (DEN) schluss an die europäische Spitze
DIE ERFOLGE 7 Nina Müller RL 14.11.80 1,80 GER 2015 Siofok FC (HUN) als Ziel hat. Bei den Strukturen
Deutscher Meister (1): 2017
DIE HALLEN 9 Ines Ivancok RL 14.04.98 1,85 AUT 2017 MGA Fivers (AUT) im Verein brauchen wir eine
Supercup-Sieger (1): 2017
Sporthalle am Viadukt Bietigheim
EHF-Cup-Finalist (1): 2017 14 Karolina Kudlacz-Gloc RM 17.01.85 1,77 POL 2017 HC Leipzig (Wieder-)Belebung der wichtigen
Kapazität: 1500
Arena Ludwigsburg
Bundesliga-Aufstieg (2): 2010, 2013 Vereinsbasis sowie des Ehren-
10 Cecilie Woller RM 17.09.92 1,78 DEN 2017 Ajax Kobenhavn (DEN)
Kapazität: 3800 amts. CP
DIE LETZTEN 8 JAHRE 15 Kim Naidzinavicius RM 06.04.91 1,82 GER 2016 Bayer Leverkusen
DER TRAINER Saison Liga Platz 4 Charris Rozemalen RR 16.04.91 1,75 NED 2017 VOC Amsterdam(NED)
PROGNOSE
Martin Albertsen (10.04.74) 09/10 2. Bundesliga Süd 3.
Seit Dezember 2014 10/11 1. Bundesliga 12.
22 Susann Müller RR 26.05.88 1,80 GER 2015 Gyori KC (HUN)
11/12 2. Bundesliga 4. Die SG BBM Bietigheim vertei-
8 Martine Smeets LA 05.05.90 1,72 NED 2015 Thüringer HC
12/13 2. Bundesliga 1. digt ihren Titel, allerdings fällt
21 Fie Woller LA 17.09.92 1,75 DEN 2016 FC Midtjylland (DEN)
DIE ZUGÄNGE 13/14 1. Bundesliga 9. die Dominanz nicht mehr so groß
Ines Ivancok (MGA Fivers/AUT), Charris 14/15 1. Bundesliga 9. 18 Mille Hundahl RA 21.09.90 1,68 DEN 2014 Ringkobing H. (DEN) aus wie in der Vorsaison. Die Kon-
Rozemalen (VOC Amsterdam/NED), Karo-
lina Kudłacz-Gloc (HC Leipzig), Nicole Roth
15/16 1. Bundesliga 4. 26 Angela Malestein RA 31.01.93 1,84 GER 2014 HSG Blomberg-Lippe kurrenz kann den Abstand ver-
16/17 1. Bundesliga 1.
(HC Leipzig), Cecilie Woller (Ajax Koben- 2 Mia Bilthoft KM 03.04.92 1,76 DEN 2016 Ringköbing HB (DEN) kleinern. Allerdings steigt die Be-
havn/DEN).
5 Antje Lauenroth KM 03.10.88 1,70 GER 2015 HSG Bensheim/A. lastung durch die Teilnahme an
DIE EWIGE BL-BILANZ der Champions League. Da könn-
13 Luisa Schulze KM 14.09.90 1,92 GER 2016 HC Leipzig
Liga Jahre Sp S U N Pkt te es im Alltagsgeschäft Bundes-
1BL 5 132 65 9 58 129:125 Legende: AUT = Österreich, AZE = Azerbaidschan, DEN = Dänemark, NED = Niederlande, POL = Polen liga hier und da etwas klemmen.
30 5. SEPTEMBER 2017

Frauen 1. Bundesliga: Saison-Vorschau 2017/2018 – HSG Blomberg-Lippe

--------------------------------------------------------------------------------

INTERVIEW

Großer
Blomberg arbeitet am Limit
Ostwestfalen starten im Europapokal – Fuhr setzt das Hauptaugenmerk auf die Abwehr
Teamgeist BLOMBERG Die Vorfreude bei
HSG BLOMBERG-LIPPE: TEAMFOTO
Wie stark ist die Liga in diesem der HSG Blomberg-Lippe auf die
Spieljahr? neue Saison ist groß. Dabei steht
André Fuhr (Trainer): Sie hat sich sie vor einem kleinen Neuaufbau.
verbessert. Nach den großen drei, Sechs Spielerinnen haben den
vier Mannschaften folgt ein brei- Club verlassen, sechs sind neu da-
tes, stark besetztes Mittelfeld mit zu gestoßen. Außerdem sind die
Leverkusen, Dortmund, Göppin- HSG und ihr Geschäftsführer
gen oder Oldenburg. Nicht zu ver- Torsten Pfennig nach nur einem
gessen Bad Wildungen, das sich Jahr wieder getrennte Wege ge-
sehr clever und gut verstärkt hat. gangen. Stefanie Klaunig und
Titelfavorit ist für mich der Thü- Torben Kietsch führen das Amt
ringer HC. nun als Doppelspitze aus.
Seit dem Aufstieg 2006 gehört
Und Ihre Mannschaft? der Verein aus dem Lippischen
Unser Blick geht immer erst nach zum festen Bestandteil der Elite-
unten. liga. Dennoch wird der Sportliche
Leiter und Trainer André Fuhr
Also ist der Klassenerhalt das nicht müde, immer wieder zu be-
Ziel? tonen: „Wir arbeiten hier über
Das ergibt sich von allein. Wir Jahre am Limit.“ Er fügt aber mit
wollen möglichst früh den Klas- Freude und Stolz hinzu: „Wir sind Hinten (v.l.): André Fuhr (Trainer und Sportlicher Leiter), Oliver Lippert (Betreuer), Tessa van Zijl, Gisa Klaunig,
senerhalt sicherstellen. Der Spiel- im Establishment angekommen. Kamila Kordovska, Alicia Stolle, Kathrin Pichlmeier, Franziska Müller, Kaja Ziegenbein, Saskia Rodefeld (Physio-
plan bringt es nun mal mit sich, Das Image ist deutlich positiver therapeutin), Frank Ziegenbein (Athletiktrainer). Vorne (v.l.): Patricia Rodrigues, Laura Rüffieux, Silje Brons Pe-
dass es zunächst nicht einfach geworden, das macht es auf allen tersen, Larissa Petersen, Anna Monz, Melanie Veith, Celine Michielsen, Angela Steenbakkers, Tess van Buren,
wird. Wir starten daheim gegen Ebenen auch ein wenig leichter.“ Kira Schnack.
Oldenburg und dann in Neckar- Dazu gehört, dass Blomberg bei
sulm, dann wird es noch schwie- der ausgegebenen Wildcard für internationale Erfahrungen sam- setzt, wartet anschließend die setzte der Coach den Hebel an.
riger. den EHF-Pokal gerne zugegriffen meln kann“, sagte Fuhr. Doch die TuS Metzingen. Also liegt das Gleichzeitig sind die Neuzugänge
hat, obwohl es sich mit dem Auslosung führte dazu, dass sich Hauptaugenmerk auf der Liga. – darunter vier Spielerinnen aus
Der schlechte Start der vergan- neunten Platz in der vergangenen der Trainer keinen großen Kopf Während in der Offensive das den Niederlanden – zu integrie-
genen Saison ist in guter Erinne- Saison sportlich nicht für diesen um den Europapokal macht. Ein Korsett behalten werden konnte, ren. Doch an der Ulmenallee hat
rung? Wettbewerb qualifiziert hatte. Weiterkommen in der ersten „müssen wir mit Huber, Mitrovic man schon während der Vorbe-
Ja. Wir sind mit 0:14 und 2:18- „Unter dem Ausbildungsaspekt Runde gegen den belgischen und da Silva drei Innenverteidi- reitung eine positive Stimmung
Punkten gestartet. Aber: Die gesehen, ist es gut, dass das Team Meister Sint-Truiden vorausge- gerinnen ersetzen“ (Fuhr). Und da verspürt. OLIVER KÖNIG
Mannschaft hat sich befreit, das
musst du auch erst mal schaffen.
Diese Saison haben wir eine neue HSG BLOMBERG-LIPPE: VEREIN – TRAINER – S TAT I S T I K E N – K A D E R
Mannschaft, und man merkt
DER VEREIN Samara da Silva Vieira (Üsküdar Belediyesi
schon: da ist mehr Begeisterung, Nr. Name Position Geb-Dat. Größe Nation im Club seit letzte Station
HSG Blomberg-Lippe SK/TUR), Szimonetta Gera (TV Nellingen).
mehr Kommunikation, mehr 12 Anna Monz TW 08.12.89 1,84 GER 2012 DJK/MJC Trier
Marktplatz 6
Teamgeist. 32825 Blomberg 16 Melanie Veith TW 10.12.92 1,71 GER 2015 HSG Bensheim/A.
Tel: 05235 - 97653 DIE ERFOLGE
Fax: 05235 - 994237 Bundesliga-Aufstieg (2): 1996, 2006 4 Gisa Klaunig RL 24.11.92 1,77 GER 2013 1. FC Köln
Wichtig ist in Blomberg der Un-
E-Mail: info@hsg-blomberg-lippe.de Teilnahme Final4 DHB-Pokal (4): 2008,
terbau, das bleibt auch so? 10 Kathrin Pichlmeier RL 13.05.96 1,81 GER 2015 Hannover-Badenstedt
Internet: www.hsg-blomberg-lippe.de 2009, 2010, 2014
Auf jeden Fall. Das ist unser Kon- Pokalsieger Cup: Viertelfinale (2): 2010, 11 Kamila Kordovska RL 04.12.97 1,79 CZE 2017 DHC Slavia Prag (CZE)
2015
zept. Wir wollen eigene Talente DIE HALLE
Sporthalle an der Ulmenallee
Challenge Cup: Halbfinale 2009 14 Larissa Petersen RL 07.06.95 1,71 GER 2014 TSV Ratekau
an die Liga heranführen, wie die
Kapazität: 900
Spielerinnen Smits, Franz, Laza- 7 Tess van Buren RM 18.02.96 1,68 NED 2017 SERCODAK Dal. (NED)
revic oder Diekmann. Sie würde DIE LETZTEN 8 JAHRE 23 Silje Brons Petersen RM 05.12.94 1,72 DEN 2016 Virum Sorgenfri (DEN)
DER TRAINER Saison Liga Platz
ich gern einmal im Bundesliga- Andre Fuhr (11.04.71) 09/10 1. Bundesliga PO-HF 8 Tessa van Zijl RR 05.04.96 1,72 NED 2017 Virto Quitus (NED)
Trikot der HSG sehen. OK Seit 2002 10/11 1. Bundesliga PO-HF
11/12 1. Bundesliga PO-VF
17 Alicia Stolle RR 17.06.96 1,81 GER 2014 BVB Dortmund
DIE ZUGÄNGE 12/13 1. Bundesliga PO-VF 5 Franziska Müller LA 12.03.90 1,77 GER 2010 Füchse Berlin
PROGNOSE Kira Schnack (VfL Oldenburg), Angela 13/14 1. Bundesliga 7.
Steenbakkers (Dalfsen/NED), Celine Mi- 14/15 1. Bundesliga 7.
13 Angela Steenbakkers LA 03.06.94 1,69 NED 2017 SERCODAK Dal. (NED)
„Schnell den Klassenerhalt si- chielsen (TuS Metzingen), Tess van Buren 2 Kira Schnack RA 24.04.94 1,69 GER 2017 VfL Oldenburg
15/16 1. Bundesliga 9.
chern“ -– das ist das Ziel in Blom- (Dalfsen/NED), Kamila Kordovská (Slavia
16/17 1. Bundesliga 9.
Prag/CZE), Tessa van Zijl (Virto/Quin- 19 Patricia Rodrigues RA 06.11.97 1,65 POR 2015 Alcanena (POR)
berg und sollte mit dem Kader tus/NED).
auch gelingen. Bleibt die HSG von 3 Laura Rüffieux KM 07.12.95 1,66 GER 2013 TV Hüttenberg
Verletzungen verschont und DIE ABGÄNGE DIE EWIGE BL-BILANZ 9 Kaja Ziegenbein KM 07.09.97 1,73 GER 2016 eigene Jugend
kommt gut aus den Startlöchern, Adriana Cardoso de Castro (Balonmano Liga Jahre Sp S U N Pkt
Bera Bera/ESP), Gordana Mitrovic (Thürin- 1BL 17 398 145 35 218 325:471 15 Celine Michielsen KM 22.05.94 1,71 NED 2017 TuS Metzingen
dann hat sie mit dem Abstiegs- ger HC), Denise Großheim (Mainz 05 Bu-
kampf nichts zu tun. denheim), Josefine Huber (Thüringer HC), Legende: CZE = Tschechien, DEN = Dänemark, NED = Niederlande, POR = Portugal
HANDBALLWOCHE .DE 31

Frauen 1. Bundesliga: Saison-Vorschau 2017/2018 – Buxtehuder SV

--------------------------------------------------------------------------------

Keine optimale Vorbereitung I N T E RV I E W

Die Großen
Verletzungspech stört die Saisonplanung von Pokalsieger Buxtehuder SV
BUXTEHUDE In den letzten Ta-
BUXTEHUDER SV: TEAMFOTO
ärgern
gen vor dem Saisonstart setzt Der BSV hat eine intensive Vor-
Trainer Dirk Leun vom Buxtehu- bereitung hinter sich, wie ist für
der SV auf den gewohnten Trai- Sie das Ergebnis?
ningsrhythmus, damit seine Antje Peveling (Kapitänin): Die
Handballerinnen in den Bundes- Vorbereitung war sehr abwechs-
liga-Alltag zurückkehren kön- lungsreich, wir waren sehr viel
nen. „Wir haben eine anstrengen- unterwegs, trainierten zehn Tage
de Vorbereitung hinter uns“, sagt in Japan und fünf Tage in Däne-
der BSV-Coach, der zuletzt die Fri- mark. Jetzt sind wir alle froh, in
sche bei seinem Team vermisste. den normalen Bundesliga-Alltag
„Die Köpfe der Spielerinnen sind zu kommen. Wir sind als Mann-
leer“, sagt Dirk Leun. schaft noch näher zusammenge-
Das sei beim 32. Internationa- rückt, hatten viel Zeit miteinan-
len Robert-Schumann-Turnier in der und hoffen, dies auch auf dem
Oldenburg deutlich zu sehen ge- Feld umsetzen zu können.
wesen. Als Titelverteidiger des
Wunderhorn-Pokals angetreten, Mit welchen Zielen gehen Sie in
setzte sich der deutsche Pokalsie- die neue Saison?
ger mit 22:18 im Spiel um Platz Das Wichtigste ist, dass alle ge-
fünf gegen Gastgeber VfL Olden- sund und wir von Verletzungen
burg durch. Zuvor hatte es in den verschont bleiben. Auf jeden Fall
Gruppenspielen zwei Niederla- Hinten (v.l.): Niklas Stöhlker (Physiotherapeut), Jessica Oldenburg, Dirk Leun (Trainer), Emily Bölk, Michael möchten wir attraktiven Hand-
gen gegen Turniersieger HSG Jungblut (Bundesliga-Obmann). Mitte (v.l.): Angela Kunz (Physiotherapeutin), Michelle Goos, Isabell Kaiser, ball spielen und besonders die Zu-
Blomberg-Lippe (15:16) und Tvis Christina Haurum, Friederike Gubernatis, Lisa Prior, Katharina Meier, Debbie Klijn (Torwarttrainerin). Vorne (v.l.): schauer in Heimspielen begeis-
Holstebro (14:18) aus Dänemark Maike Schirmer, Yara Nijboer, Lea Rühter, Antje Peveling, Julia Gronemann, Katharina Filter, Lynn Knippenborg, tern. Wir möchten in der Hölle
gegeben. Da habe dem BSV einige Lone Fischer. Nord auch gegen die oberen Drei
Prozent der gewohnten Leistung aus Bietigheim, Metzingen und
gefehlt. „Wir wissen aber, was wir Mit Lynn Knippenborg (Patella- alternativ auf Emily Bölk und Na- Baustellen gut gesteuert zu be- Thüringer HC ein paar Pünkt-
können“, sagt der BSV-Trainer, sehne), Lisa Prior (Fingerbruch) talie Axmann. Auf der Außenpo- kommen. „Wir müssen die Lü- chen mehr holen als im Vorjahr.
der mit der Rückkehr zum nor- und Michaelle Goos (ausgekugel- sition wird mit Alexia Hauf eben- cken gerade im Hinblick auf die Da haben wir nur einmal gegen
malen Trainingsrhythmus auf te Schulter) fehlen drei Leistungs- falls eine junge Spielerin aus dem ersten Wochen der Saison gut den THC unentschieden gespielt.
die nötige Erholung hofft. trägerinnen zum Saisonauftakt. Juniorenteam nachrücken. kompensieren“, nennt Dirk Leun
Das größte Handicap für den Trainer Leun muss die Spielma- Wichtig für den Buxtehuder das derzeit wichtigste Ziel. Welche individuellen Ziele stre-
BSV ist das Verletzungsproblem. cherposition neu besetzen, setzt Trainer ist es, die personellen HANS KALL ben Sie in der neuen Saison an?
Ich möchte eine konstante Leis-
tung bringen und so viele Punkte
B U X T E H U D E R S V : V E R E I N – T RAINER – STATISTIKEN – K ADER wie möglich holen. Dass auch ge-
gen die Oberen was machbar ist,
DER VEREIN DIE ERFOLGE Nr. Name Position Geb-Dat. Größe Nation im Club seit letzte Station haben wir in Bietigheim bewie-
Handball-Marketing Buxtehude GmbH & Co. KG DHB-Pokalsieger (2): 2015, 2017 12 Antje Peveling TW 15.08.88 1,84 GER 2011 SVG Celle sen. HK
Viverstr. 2 Deutscher Vizemeister (3): 2003, 2011,
21614 Buxtehude 2012 35 Julia Gronemann TW 17.02.85 1,83 GER 2013 HSG Bad Wildungen
Tel.: 04161 - 994610 City-Cup Sieger: 1994
Fax: 04161 - 9946129 Challenge-Cup-Sieger: 2010 1 Katharina Filter TW 04.02.99 1,81 GER 2015 Viborg HK (DEN)
E-Mail: info@bsv-live.de
Internet: www.bsv-live.de 16 Lea Rühter TW 12.02.98 1,83 GER 2014 JSG Alstertal/N. PROGNOSE
19 Jessica Oldenburg RL 28.08.91 1,82 GER 2009 TSG Wismar
DIE HALLE Der BSV wird auch in dieser Sai-
Schulzentrum Nord DIE LETZTEN 8 JAHRE 20 Emily Bölk RL 26.04.98 1,84 GER 2002 eigene Jugend son wieder um den internationa-
Kapazität: 1.800 Plätze
Saison Liga Platz
15 Lynn Knippenborg RM 07.01.92 1,75 NED 2016 V. Kristiansand (NOR) len Platz mitspielen. Die ersten
09/10 1. Bundesliga PO-HF
drei Plätze sind vergeben, und ob
10/11 1. Bundesliga PO-HF 36 Lisa Prior RM 29.12.90 1,72 GER 2016 SGH Rosengarten-B.
DER TRAINER 11/12 1. Bundesliga 2. der BSV den Topteams wieder ei-
Dirk Leun (11.04.64) 11 Yara Nijboer RR 17.09.92 1,73 NED 2016 Dalfsen (NED)
12/13 1. Bundesliga PO-HF nen Titel wie beim Final4 in Bie-
Seit 2008
13/14 1. Bundesliga 3.
14 Friederike Gubernatis RR 01.04.88 1,77 GER 2013 HC Frankfurt/Oder tigheim wegschnappt, sei dahin-
14/15 1. Bundesliga 2.
gestellt. Zumal Meister Bietig-
15/16 1. Bundesliga 7. 7 Lone Fischer LA 08.09.88 1,65 GER 2008 TSV Owschlag
DIE ZUGÄNGE 16/17 1. Bundesliga 4.
heim, Metzingen und auch der
Christina Haurum (Hypo Niederöster- Thüringer HC sich weiter ver-
reich/AUT), Katharina Meier (eigene Ju-
21 Michelle Goos LA 27.12.89 1,78 NED 2016 Amsterdam (NED)
gend). stärkt haben. Buxtehude wird
6 Katharina Meier RA 09.07.98 1,72 GER 2014 ATSV Habenhausen
hinter dem Trio um die Plätze vier
DIE ABGÄNGE DIE EWIGE BL-BILANZ 17 Maike Schirmer RA 23.05.90 1,63 GER 2016 VfL Oldenburg bis sechs spielen. Hauptgrund ist
Annika Meyer (Kobenhavn Handbold/DEN),
Liga Jahre Sp S U N Pkt 9 Christina Haurum KM 09.02.89 1,80 DEN 2016 Hypo NÖ (AUT) das eingespielte Team, mit Chris-
Maxi Hayn (Karriereende).
1BL 26 601 437 42 132 916:306 tina Haurum und Katharina Mei-
22 Isabell Kaiser KM 24.07.92 1,73 GER 2016 SGH Rosengarten-B.
er müssen nur zwei Neuzugänge
Legende: DEN = Dänemark, NED = Niederlande integriert werden.
32 5. SEPTEMBER 2017

1. Bundesliga: Saison-Vorschau 2017/2018 – Borussia Dortmund

--------------------------------------------------------------------------------

Große
I N T E RV I E W
Wir gehen unseren Weg
Dortmunds Kader wächst in der Breite – Rückkehrerin Mansson sorgt für mehr Torgefahr
Fortschritte DORTMUND Wer oben, vielleicht
BORUSSIA DORTMUND: TEAMFOTO
Was trauen Sie dem BVB in dieser sogar um den Titel mitspielen
Saison zu? will, muss auf jeder Position dop-
Svenja Huber (Rechtsaußen): Es pelt gut besetzt sein. So weit ist
ist ein reines Glücksspiel, vor der Borussia Dortmund noch nicht,
Saison eine Platzierung zu nen- aber der Club befindet sich auf
nen. Natürlich wollen wir uns einem guten Weg, in absehbarer
verbessern und haben auch Zeit vielleicht sogar die Spitze
Grund optimistisch zu sein, weil aufzumischen. Nach zwei sechs-
wir um einiges breiter aufgestellt ten Plätzen 2016 und 2017 soll es
sind. nun Rang fünf oder vier sein. Von
mehr wagen sie beim BVB noch
Ein Angriff auf die Spitze wäre nicht zu träumen.
aber wohl zu optimistisch... „Wir gehen unseren Weg“, sagt
Bietigheim, der Thüringer HC Abteilungsleiter Andreas Heier-
und Metzingen sind noch ein gu- mann: „Wir verstärken und er-
tes Stück voraus, aber wir können gänzen uns gezielt, um eine brei-
vielleicht mit Buxtehude um tere Basis zu schaffen, aber wir
Platz vier streiten – wenn es nicht setzen auch auf unsere überra-
noch ein Überraschungsteam gende Jugendarbeit.“ Die größten
weit nach vorn schafft. Blomberg Hoffnungen auf eine bessere Plat-
hat zum Beispiel ein ganz tolles zierung ruhen dabei auf einer al- Von links: Bernward Rieke (Torwartrrainer), Ildiko Barna (Cheftrainerin), Oliver Tschirnhaus (Athletiktrainer), Har-
Turnier in Oldenburg gespielt. ten Bekannten, die sich vor einem ma van Kreij, Caroline Müller, Johanna Stockschläder, Virag Vaszari, Saskia Weisheitel, Svenja Huber Mandy
Jahr als Nadja Nadgornaja ins Ba- Burrekers, Clara Woltering, Annamaria Ferenci, Anne Müller, Nadja Mansson, Stella Kramer, Alina Grijseels,
Wo lag der Schwerpunkt der Vor- byjahr verabschiedete, nun als Emilia Galinska, Mira Emberovics, Irene Espinola Perez, Songül Kaya (Physiotherapeutin), Thomas Schäfer
bereitung? Nadja Mansson wiedergekom- (Betreuer), Bastian Goldhammer (Physiotherapeut), Christoph Korn (Betreuer).
In der Athletik, da haben wir gro- men ist und für ein schwungvol-
ße Fortschritte gemacht. Über- leres und effektiveres Angriffs- line Müller holte der BVB deshalb lerinnen Svenja Huber und Stella ler weiter nach vorne spielen
haupt lief es beim Training und spiel sorgen soll. Denn in der Of- drei Rückraumspielerinnen. Kramer nehmen die Rechtsau- könnten. Optimal ist die Beset-
bei den Turnieren ziemlich rund, fensive hakte es bei 23 Treffern Die Borussia ist bemüht, jede ßenposition ein. Ähnliche Klasse zung im linken Rückraum, wo die
wie die Ergebnisse zeigen. Und es pro Spiel am meisten, während Position doppelt gut zu besetzen. besitzen im Spielaufbau Caroline erfahrene Nadja Mansson eine
gab keine Zickereien, wie sie die Abwehr durchgehend einen Mit der überragenden Clara Wol- Müller und Alina Grijseels, deren Torgarantie ist und sich die hoch-
schon mal bei Frauen vorkom- stabilen Eindruck machte. Mit tering und Mandy Burrekers steht Talent noch gar nicht ausgereizt veranlagte Harma van Kreij in ih-
men. der Spanierin Irene Espinola, der ein großartiges Torhütergespann ist und die sich in der Liga und rem Schatten weiterentwickeln
Polin Emilia Galinska und Caro- zur Verfügung, die Nationalspie- bei Bundestrainer Michael Bieg- kann. CHRISTIAN MENN
Sie dürften, wenn Sie fit bleiben,
zum festen WM-Kader zählen.
Wie groß ist die Vorfreude? BORUSSIA DORTMUND: VEREIN – T RAINER – STAT I S T I K E N – K ADER
Alles der Reihe nach – erst Bun-
desliga, dann WM. Wenn ich da- DER VEREIN DIE ABGÄNGE Nr. Name Position Geb-Dat. Größe Nation im Club seit letzte Station
Borussia Dortmund - Handballabteilung
bei sein sollte, wird es der Höhe- Karina Traumüller (Karriereende), Rafika Et- 1 Annamaria Ferenczi TW 29.05.94 1,78 HUN 2015 FTC Budapest (HUN)
Strobelallee 50 taqi (HSG Bensheim/Auerbach), Carolin
punkt meiner Karriere. Noch ist 44139 Dortmund Schmele (unbekannt), Nadja Zimmermann 16 Clara Woltering TW 02.03.83 1,78 GER 2015 Podgorica (MNE)
die WM im Hinterkopf, die Bun- Tel.: 0231 - 90 20 5735 (Borussia Dortmund II).
E-Mail: handball@bvb.de 26 Mandy Burrekers TW 10.01.88 1,79 NED 2013 Frankfurter HC
desliga im Fokus. Internet: www.bvb-handball.de 17 Emilia Galinska RL 26.12.92 1,75 POL 2017 Neckarsulmer SU
DIE ERFOLGE
Wie lange läuft Ihr Vertrag noch? Challenge-Cup-Sieger: 2003 33 Nadja Mansson RL 22.09.88 1,84 GER 2015 Thüringer HC
Deutscher Pokalsieger: 1997
Bis nächstes Jahr. Ich muss mich DIE HALLE Finale EHF-Pokal: 1997 4 Alina Grijseels RM 12.04.96 1,74 GER 2014 TV Aldekerk
wiederholen, alles der Reihe Sporthalle Wellinghofen Deutscher Vize-Meister: 1999
Kapazität: 2.500 7 Caroline Müller RM 30.08.93 1,76 GER 2017 VfL Oldenburg
nach: Erst Bundesliga, dann WM,
ab Januar werde ich mich mit 7 Nadja Zimmermann RM 30.04.90 1,69 GER 2015 HSG Wittlich
DIE LETZTEN 8 JAHRE
meiner Zukunft beschäftigen. CM DIE TRAINERIN Saison Liga Platz 14 Irene Espinola Perez RR 19.12.92 1,83 ESP 2017 Prosetecnisa BZ (ESP)
Ildiko Barna (07.03.61)
09/10 1. Bundesliga 11. 21 Harma van Kreij RR 11.11.93 1,75 NED 2016 TuS Lintfort
Seit 2014
10/11 2. Bundesliga Süd 7.
11/12 2. Bundesliga 6. 55 Mira Emberovics RR 29.07.88 1,78 HUN 2016 Fehevar KC (HUN)
PROGNOSE 12/13 2. Bundesliga 4.
18 Johanna Stockschläder LA 11.02.95 1,71 GER 2017 HSG Bad Wildungen
13/14 2. Bundesliga 4.
Platz vier oder fünf ist realistisch. DIE ZUGÄNGE 14/15 2. Bundesliga 2. 77 Virag Vaszari LA 22.03.86 1,76 HUN 2014 Alco Fehervar (HUN)
Irene Espinola Perez (Prosetecnisa Zua-
Auf jeden Fall sollte der BVB den 15/16 1. Bundesliga 6.
zo/ESP), Emilia Galinska (Neckarslumer 3 Stella Kramer RA 22.03.89 1,68 GER 2009 TV Beyeröhde
Abstand zu den drei großen Favo- SU), Caroline Müller (VfL Oldenburg), Jo-
16/17 1. Bundesliga 6.

riten verkürzen und attraktive- hanna Stockschläder (HSG Bad Wildun- 23 Svenja Huber RA 23.10.85 1,68 GER 2016 Thüringer HC
gen), Vanessa Brandt (eigene Jugend),
ren Handball spielen als in der Leonie Kockel (eigene Jugend). 6 Saskia Weisheitel KM 17.06.89 1,75 GER 2014 Füchse Berlin
vergangenen Saison, als es auf- DIE EWIGE BL-BILANZ
8 Anne Müller KM 05.07.83 1,74 GER 2015 HC Leipzig
grund der Personalsituation we- Liga Jahre Sp S U N Pkt
1BL 18 419 200 40 181 440:402 Legende: ESP = Spanien, HUN = Ungarn, NED = Niederlande, POL = Polen
nig spielerische Höhepunkte gab.
HANDBALLWOCHE .DE 33

1. Bundesliga: Saison-Vorschau 2017/2018 – Frisch Auf Göppingen

--------------------------------------------------------------------------------

Das Mittelfeld im Blick INTERVIEW

Stabile
Göppingen erhöht die Qualität im Kader – Renovierungen in der EWS Arena erschweren Auftakt
GÖPPINGEN Mit einem Traum-
FRISCH AUF GÖPPINGEN: TEAMFOTO
Saison
start konnte Frisch Auf Göppin- Nach drei Jahren sind Sie zurück-
gen in der vergangenen Saison gekehrt. Welche Entwicklung ha-
das Thema Klassenerhalt recht ben Mannschaft und Umfeld ge-
schnell abhaken. Bis zur Spiel- nommen?
pause im Dezember waren die Karin Weigelt (Kapitänin): In der
Göppingerinnen die Überra- Mannschaft gab es große Verän-
schungsmannschaft und standen derungen. Wir haben diese Sai-
im oberen Drittel der Tabelle. son einen vollen Kader mit vielen
Doch die Pause tat den Grün-Wei- richtig guten Spielerinnen. Nicht
ßen nicht gut, zudem schwäch- viel verändert hat sich hingegen
ten Verletzungen den ohnehin im Umfeld. Ich habe mich riesig
dünn besetzten Kader von Alek- gefreut, wieder auf so viele be-
sandar Knezevic. So schloss man kannte Gesichter zu treffen.
letztlich als Tabellenzehnter ab.
Genau diesen Rang gibt der Was haben die Frisch-Auf-Frau-
Göppinger Trainer und Ge- en in dieser Saison vor?
schäftsführer auch als Ziel für die Wir sind eine Mannschaft, die
neue Saison aus. „Natürlich neh- durchaus für ein paar Überra-
men wir jede bessere Platzierung schungen gut sein wird. Wir wol-
gerne mit“, fügt Knezevic, der in len eine stabile Saison zeigen und
seine neunte Spielzeit als Trainer Hinten (v.l.): Alexandra Meisl (Torwarttrainerin), Christian Grill (Mannschaftsarzt), Prudence Kinlend, Yves Bürkle uns im Mittelfeld der Bundesliga
der Frauen geht, an. Die Voraus- (Physiotherapeut), Petra Löhr-Müller (Physiotherapeutin), Kristy Zimmerman. Hinten Mitte (v.l.): Iris Guberinic, Ste- etablieren.
setzungen für diese Planung sind fan Vollmer (Mannschaftsarzt), Lina Krhlikar, Maxime Struijs, Edit Lengyel, Aleksandar Knezevic. (Trainer) Vorne Mitte
gut, denn der Kader konnte nicht (v.l.): Anna Bergschneider, Johanna Schindler, Lea Schuhknecht, Dieter Bolch (Betreuer), Anja Brugger, Karin Weigelt, Wo sehen Sie die Stärken der
nur quantitativ, sondern auch Vladimir Jelesic (Co-Trainer). Vorne (v.l.): Anja Schwenk, Alexandra Sviridenko, Michaela Hrbkova, Petra Adamkova. Truppe und woran muss man
qualitativ verbessert werden. noch arbeiten?
„Wir haben 15 Spielerinnen im fährlichsten Angreiferin der Jahren in Norwegen und Frank- rungsarbeiten in der EWS Arena Unsere Stärke ist die individuelle
Kader, das ist alleine schon für zweiten Liga aus Nürtingen. reich unter den Hohenstaufen zu- muss man mit drei Auswärtsspie- Qualität der Spielerinnen und die
den Trainingsbetrieb optimal“, Noch mal wissen möchte es auch rückkehrt. Mit ihr konnte Kneze- len starten. Dabei bekommen es Bereitschaft gute, harte Abwehr
berichtet der Coach. Neben Anja Alexandra Sviridenko, die es von vic eine echte Leaderin verpflich- die Göppingerinnen mit dem zu spielen. Verbesserungspoten-
Schwenk, die aus der eigenen Ju- den Füchsen Berlin ins Schwa- ten, was sich in der Wahl zur Spitzenduo aus Erfurt und Bietig- zial sehe ich im Zusammenspiel
gend stammt und erste Bundesli- benland zog. Große Beachtung Spielführerin widerspiegelt. heim zu tun, ehe man in Nellin- und in Kleingruppenabsprachen.
galuft schnuppern soll, kam mit fand aber auch die Verpflichtung Weniger erfreulich ist das Auf- gen schon unter Zugzwang ste-
Lea Schuhknecht eine der torge- von Karin Weigelt, die nach drei taktprogramm. Durch Renovie- hen könnte. HOLGER RIEGEL Kann die Titelverteidigung von
Bietigheim verhindert werden?
Und wer wird gegen den Abstieg
F R I S C H A U F G Ö P P I N G E N : V E R E IN – TRAINER – STATISTIKEN – K ADER
kämpfen?
Bietigheim geht ganz klar als Fa-
DER VEREIN Nr. Name Position Geb-Dat. Größe Nation im Club seit letzte Station vorit in die Meisterschaft. Ich hof-
DIE ERFOLGE 12 Kristy Zimmermann TW 08.10.94 1,76 NED 2016 SV Dalfsen (NED) fe jedoch, dass mehrere Teams ein
Frisch Auf Frauen Bundesliga GmbH Bundesliga-Aufstieg (2): 2006 und 2008 paar Punkte gegen Bietigheim ho-
Leonhard-Weiss-Str. 40, 4. OG
83 Edith Lengyel TW 04.05.83 1,75 HUN 2015 TuS Metzingen len und das Rennen um die Meis-
73037 Göppingen
Tel.: 07161 - 965 97520 3 Maxime Struijs RL 24.03.94 1,77 NED 2015 DJK/MJC Trier terschaft lange offen bleibt. Ab-
Fax: 07161 - 965 97575
E-Mail: mail@frischauf-frauen.de
stiegskandidaten zu nennen, fin-
10 Prudence Kinlend RL 29.03.92 1,74 GER 2015 VL Koblenz/W.
Internet: www.frischauf-frauen.de DIE LETZTEN 8 JAHRE de ich schwierig. Mein Wunsch
DIE HALLE Saison Liga Platz 15 Anja Schwenk RL 30.08.97 1,81 GER 2017 eigene Jugend ist, dass ein Abstieg wieder auf-
EWS Arena 09/10 1. Bundesliga PO-VF
19 Lea Schuhknecht RL 15.02.92 1,83 GER 2017 TG Nürtingen
grund sportlicher Leistung ent-
Kapazität: 5.600 10/11 1. Bundesliga 9.
11/12 1. Bundesliga PO-VF schieden wird und nicht durch fi-
12/13 1. Bundesliga PO-VF 18 Alexandra Sviridenko RM 01.03.89 1,75 BLR 2017 Füchse Berlin nanzielle Probleme. HR
DER TRAINER 13/14 1. Bundesliga 8.
11 Michaela Hrbkova RR 17.07.87 1,71 CZE 2016 Siofok KC (HUN)
Aleksandar Knezevic (26.12.68) 14/15 1. Bundesliga 11.
Seit 2009 15/16 1. Bundesliga 12. 33 Anna Bergschneider RR 02.01.98 1,83 GER 2016 eigene Jugend PROGNOSE
16/17 1. Bundesliga 10.
9 Johanna Schindler LA 08.06.94 1,71 AUT 2016 Union Kroneub. (AUT) Der zehnte Platz klingt als Saison-
DIE ZUGÄNGE ziel nach Understatement, aber
Lea Schuhknecht (TG Nürtingen), Alexand- 13 Iris Guberinic LA 11.11.91 1,76 SLO 2014 HSG Blomberg-Lippe
Aleksandar Knezevic weiß um
ra Sviridenko (Spreefüxxe Berlin), Karin
Weigelt (HBC Celles-sur-Belle/FRA), Anja
2 Anja Brugger RA 01.11.92 1,74 GER 2012 VfL Waiblingen die Gefahren einer langen Saison.
Schwenk (eigene Jugend). DIE EWIGE BL-BILANZ 8 Karin Weigelt RA 30.04.89 1,73 SUI 2017 HBC Celles-sur-B (FRA) Das Team um Toptorjägerin Mi-
Liga Jahre Sp S U N Pkt chaela Hrbkova wurde sinnvoll
DIE ABGÄNGE 1BL 10 240 82 19 139 183:297 21 Petra Adamkova KM 21.06.91 1,68 CZE 2016 DHC Sokol Por. (CZE) ergänzt und breiter aufgestellt.
Klaudia Pielesz (Zaglebie Lubin/POL), Ana Sollte es optimal laufen, ist der
Petrinja (TG Nürtingen). 32 Lina Krhlikar KM 29.06.89 1,83 SLO 2015 VL Koblenz/W.
Legende: AUT = Österreich, BLR = Weißrussland, CZE = Tschechien, HUN = Ungarn, NED = Niederlande, SLO = Slowenien, Sprung in die obere Tabellenhälf-
SUI = Schweiz te möglich.
34 5. SEPTEMBER 2017

1. Bundesliga: Saison-Vorschau 2017/2018 – TSV Bayer 04 Leverkusen

--------------------------------------------------------------------------------

INTERVIEW

Variabel
Elfen feilen an ihrer Konstanz
Leverkusen setzt wieder auf einen Mix aus gestandenen Spielerinnen sowie hoffnungsvollen Talenten
aufgestellt LEVERKUSEN Ohne Fleiß be-
Als eine der dienstältesten Spie- kanntlich kein Preis. Nach einer T S V B AY E R 0 4 L E V E R K U S E N : T E A M F O T O
lerinnen können Sie sich ein Ur- mehrwöchigen Vorbereitungs-
teil erlauben: Was ist von dem Rundtour mit zahlreichenTest- 1. handball bundesliga erstklassig.
veränderten Elfen-Kader in die-
ser Saison zu erwarten?
spielen und Turnierteilnahmen
hat Cheftrainerin Renate Wolf
frauen. saison 2017/2018.
Jenny Karolius (Kreisläuferin): (60) ein klares Bild vom Leis-
Mit unseren Neuzugängen kön- tungsstand wie auch dem Poten-
nen wir uns viel variabler aufstel- zial ihrer Schützlinge gewonnen:
len. Dabei lassen sich vor allem „Wir sind jetzt auf allen Positio-
die Verantwortung und Torge- nen gut besetzt und hoffen natür-
fährlichkeit somit gleichmäßig lich, dass der interne Konkur-
und wirksamer im Rückraum renzkampf für mehr Power in un-
verteilen. Insgesamt haben wir ei- serem Spiel sorgen wird.“
ne gute Mischung aus jungen Ta- So hatte der achte Tabellen-
lenten und echten Routiniers so- rang nach der Vorsaison zwar kei-
wie aus Spielerinnen, die Eins-ge- ne Luftsprünge ausgelöst, doch
gen-Eins gehen, und verlässli- die frühere Weltklasse-Kreisläu-
chen Shootern. ferin Wolf kann das Abschneiden
gut einsortieren: „Wenn ich im- www.werkselfen.de #werkselfen
Wie sehen Sie für sich persönlich mer wieder sehe, wie der eine
Ihre künftige Entwicklung auf oder andere Erstligist finanziell Hinten (v.l.): Renate Wolf (Geschäftsführerin/Trainerin), Andreas Thiel (Abteilungsleiter/Torwarttrainer), Zivile Jur-
und neben dem Spielfeld? im Gegensatz zu uns aufgestellt gutyte, Jill Meijer, Jenny Karolius, Annefleur Bruggeman, Vanessa Fehr, Branka Zec, Katja Kramarczyk, Franziska
Mein persönliches großes Ziel ist ist, relativiert sich das Ganze – Mietzner, Anouk van de Wiel, Marija Gedroit, Kim Berndt, Anne Jochin, Hans-Josef Vogt (Betreuer), Daniel Meyer
natürlich die Teilnahme an der und der achte Platz bekommt ei- (Physiotherapeut). Vorne: Sally Potocki, Mia Zschocke, Anna Seidel, Smidty, Kim Braun, Amelie Berger, Jennifer
Weltmeisterschaft im eigenen ne andere Bedeutung.“ Rode.
Land im Dezember. Das ist ein Um sich in der Spielzeit
großer Höhepunkt einer Sportler- 2017/2018 vielleicht trotzdem Darbietungen gegen vermeintli- wird zwischen den Pfosten mit ih- Damit aber die Verantwortung
karriere. Pläne über diese Saison wieder etwas weiter nach oben che Außenseiter ab. rer großen nationalen und inter- nicht allein auf den Schultern
hinaus kann ich jetzt noch nicht orientieren zu können, müssten Der veränderte Kader, unter an- nationalen Erfahrung ein ele- von Leistungsträgerinnen wie
machen, mein voller Fokus liegt die „Elfen“ vor allem an ihrer Kon- derem wurde die Litauerin Marija mentarer Baustein sein. Gleich- Jennifer Rode, Jenny Karolius
auf der WM. Und: Keine Ahnung stanz hartnäckig feilen – zuletzt Gedroit (30) als Rückraum-Ver- zeitig achten wir darauf, den oder Zivile Jurgutyte lastet, sollen
im Moment, aber vielleicht sieht wechselten sich starke Auftritte stärkung geholt, stimmt die Ver- Nachwuchs in den eigenen Rei- sich einige Talente aus der zwei-
man mich irgendwann auch an gegen höher gehandelte Konkur- antwortlichen jedenfalls zuver- hen nicht aus dem Auge zu ver- ten Reihe viel häufiger für Einsät-
der Seitenlinie, kleine Mädchen renten leider gerne mit fahrigen sichtlich: „Katja Kramarczyk lieren“, betont Wolf. ze aufdrängen. YANNICK ARNOLD
erfolgreich durch die Halle „um-
herzuscheuchen“.
TSV BAYER 04 LEVERKUSEN: VEREIN – T RAINER – S TAT I S T I K E N – K ADER
Wer wird im Titelrennen und im
Kampf um die internationalen DER VEREIN Nr. Name Position Geb-Dat. Größe Nation im Club seit letzte Station
TSV Bayer Leverkusen e.V. 1 Branka Zec TW 31.10.86 1,79 SLO 2016 VL Koblenz/Weibern
Plätze die Nase vorn haben? DIE ERFOLGE
Handball-Geschäftsstelle
Ich denke, es wird wieder schwie- Kalkstr. 46 Deutscher Meister (12): 1965, 1966, 1973 12 Katja Kramarczyk TW 18.03.84 1,78 GER 2017 HC Leipzig
(Feld) 1974, 1979, 1980, 1982, 1983, 1984,
rig sein, an Bietigheim vorbeizu- 51377 Leverkusen
16 Vanessa Fehr TW 13.09.97 1,75 GER 2013 Birkesdorfer TV
Tel.: 0214 - 87604 150 1985, 1986 und 1987
kommen. Im oberen Feld sehe ich Fax: 0214 - 87604159 DHB-Pokalsieger (9): 1980, 1982, 1983, 6 Franziska Mietzner RL 20.12.88 1,95 GER 2017 HC Leipzig
ansonsten ganz klar das Trio Thü- E-Mail: info@werkselfen.de 1984, 1985, 1987, 1991, 2002 und 2010

ringen, Metzingen und Buxtehu- Internet: werkselfen.de Challenge-Cup-Sieger (1): 2005 15 Marija Gedroit RL 21.11.86 1,79 LTU 2017 Kezilabda Club (HUN)
de. Und dann hoffe ich natürlich, DIE HALLE 3 Zivile Jurgutyte RM 22.02.87 1,70 LTU 2016 DJK/MJC Trier
dass wir es auch schaffen, oben Ostermann-Arena (ehem. Schmidt-Arena)
18 Kim Berndt RM 26.09.90 1,75 GER 2015 VL Koblenz/Weibern
mitzumischen. FMR Kapazität: 3.500 DIE LETZTEN 8 JAHRE
Saison Liga Platz
19 Anne Jochin RM 03.04.85 1,74 GER 2013 Frankfurter HC
09/10 1. Bundesliga 2. 7 Mia Zschocke RR/RM/RL 28.05.98 1,78 GER 2014 TSV Lohr
PROGNOSE DIE TRAINERIN
10/11 1. Bundesliga PO-VF
Renate Wolf (13.07.57) 8 Sally Potocki RR/RM/RL 02.11.89 1,78 AUS 2016 Borussia Dortmund
Seit 2014 11/12 1. Bundesliga PO-HF
Trotz überschaubarer finanziel- 12/13 1. Bundesliga PO-HF 11 Annefleur Bruggeman RR/RM/RL 23.07.97 1,81 NED 2016 Handbal Venlo (NED)
ler Möglichkeiten schickt Lever- 13/14 1. Bundesliga 4.
24 Anouk van de Wiel RR 07.10.92 1,88 NED 2017 Thüringer HC
DIE ZUGÄNGE 14/15 1. Bundesliga 6.
kusen eine schlagkräftige Mann- Amelie Berger (TSV Bayer Leverkusen), Jill
15/16 1. Bundesliga 8. 43 Jennifer Rode RR 08.03.95 1,77 GER 2014 HSG Bensheim/A.
schaft ins Rennen. Doch nur Meijer (SVG Celle), Franziska Mietzner (HC
16/17 1. Bundesliga 8.
Leipzig), Marija Gedroit (Kisvardai Kezilab- 5 Kim Braun LA 02.06.97 1,74 BEL 2013 HC Eynatten (BEL)
wenn die Leistungsträgerinnen da Club/HUN).
weiterhin konstant auftreten 17 Jill Meijer LA 20.05.96 1,78 NED 2017 SVG Celle
und dazu die nächsten Talente DIE ABGÄNGE DIE EWIGE BL-BILANZ 23 Amelie Berger RA 22.07.99 1,70 GER 2015 SV 64 Zweibrücken
Nina Schilk (Thüringer HC), Elisa Burkhol-
den sportlichen Durchbruch Liga Jahre Sp S U N Pkt 14 Jenny Karolius KM 24.05.86 1,81 GER 2014 FA Göppingen
der (FSG Mainz 05 Budenheim), Pia Adams
schaffen, könnte es für den Vor- (TV Beyeröhde), Karolina Bijan (SG 09
1BL 42 897 583 67 247 1.233:561
4 Anna Seidel KM 18.07.95 1,68 GER 2011 TV Biefang
jahresachten zu einer Verbesse- Kirchhof), Michaela Janouskova (TV Beye-
röhde). Legende: AUS = Australien, BEL = Belgien, HUN = Ungarn, LTU = Litauen, NED = Niederlande, SLO = Slowenien
rung auf Rang sechs reichen.
HANDBALLWOCHE .DE 35

1. Bundesliga: Saison-Vorschau 2017/2018 – TuS Metzingen

--------------------------------------------------------------------------------

Ziel ist mindestens Rang drei I N T E RV I E W

Die Zukunft
Die TuS Metzingen will die gute Vorsaison zumindest bestätigen – Zuschauer-Rekord soll erneut fallen
METZINGEN Unter den deut-
TUS METZINGEN: FOTO
im Blick
schen Top-Teams ist die TuS Met- WiewerdensichdieTusSiesinder
zingen schon vor ein paar Jahren neuen Saison präsentieren?
angekommen. Nur ein Titel fehlt FerencRott(Geschäftsführer):Wir
noch als Bestätigung. Drei Mal werden uns nicht nur am Tabel-
stand der Club kurz davor, doch lenplatz orientieren, sondern wol-
in Meisterschaft, EHF-Cup (2016) len die Spielweise für die kom-
und zuletzt im DHB-Pokal (2017) menden Jahre entwickeln. Dazu
sprang am Ende stets der zweite zählt Tempo-Handball, schnelles
Platz heraus. Umschalten, wir wollen verschie-
Doch das ist Vergangenheit. Fe- dene Abwehrformationen und ei-
renc Rott sagt deshalb, er trauere ne bessere Chancenverwertung
der verpassten Chance nicht von einigen Positionen haben.
mehr nach. „Man darf sich keine
unrealistischen Ziele stecken Der halbe Kader besteht aus Nati-
und sagen: Wir müssen einen Ti- onalspielerinnen. Das bedeutet
tel holen. Wir wollen erst einmal Lehrgangs-Termine und wenige
das Vorjahr zu bestätigen“, erklärt Verschnaufpausen. Ein Nachteil?
der Geschäftsführer und dämpft Ich glaube nicht. Die anderen Top-
vor der sechsten Erstliga-Saison Hinten (v.l.): Madeleine Stoffregen (Physiotherapeutin), Edina Rott (Co-Trainerin), Dr. Bernd Goller (Mannschafts- Teams haben dieselbe Situation.
die Erwartungen. Das Ziel von arzt), Alexandr Vorontsov (Torwarttrainer), René Hamann-Boeriths (Trainer), Patrick Wezel (Betreuer). Mitte (v.l.): Wir müssen lernen, damit umzu-
Mannschaft und Trainer lautet Delaila Amega, Monika Kobylinska, Marija Obradovic, Julia Behnke, Shenia Minevskaja, Annika Ingenpaß, Am- gehen. Der Substanzverlust dürfte
daher: Wieder in der Meister- ren Weigel, Stina Karlsson. Vorne (v.l.): Jasmina Jankovic, Dorina Korsos, Anna Loerper, Katharina Beddies, auch nicht zu groß sein, weil die
schaft vorne mitspielen und sich Marlene Zapf, Ina Großmann, Kelly Vollebregt, Isabell Roch. Nationalspielerinnen trotz der zu-
erneut für den Europapokal qua- sätzlichen Termine noch genü-
lifizieren. Zudem will man alles der Auslosung ab“, sagt der Däne, neben wurde an einigen Stell- Im Heimspiel gegen Göppin- gend Pausen haben.
dafür tun, das DHB-Pokal-Final4 der einst als Aktiver für Bayer schrauben gedreht. Rückkehre- gen in Stuttgart (30. Dezember)
zu erreichen. Dormagen und Bad Schwartau in rin Shenia Minevskaja und die geht es wieder auf Zuschauer-Re- Drei Linksaußen sind ungewöhn-
Der neue Coach René Hamann- der Bundesliga auf Torejagd ging. polnische Internationale Monika kordjagd. Im vergangenen Jahr lich. Warum diese Besetzung?
Boeriths war beim vergangenen Hamann-Boeriths kann auf ei- Kobylinska sind neue Hoffnungs- hat die TuS die Bestmarke auf Wir hatten bislang drei Kreisläu-
Final4 als Zuschauer in Bietig- ne eingespielte Mannschaft ver- trägerinnen im Rückraum. Isa- 6.157 Besucher geschraubt. Ge- ferinnen, brauchen aber keine
heim. „Das war ein tolles Wo- trauen, der Großteil blieb zusam- bell Roch soll im Tor mit Jasmina schäftsführer Rott: „Jetzt wollen drei. Auf Linksaußen hatten wir
chenende. Das noch einmal zu men. Beim Ermstal-Club kann Jankovic zusammen ein starkes wir die Porsche-Arena bis auf den in den letzten Jahren immer wie-
schaffen, wäre ein Traum. Aber man weiter auf die Achse Anna Duo bilden. Vierter Neuzugang letzten Platz füllen.“ Dazu wären der Verletzungsprobleme. Dann
gerade im Pokal hängt viel von Loerper/Julia Behnke bauen, da- ist Linksaußen Dorina Korsos. 6.200 Fans nötig. FRANK PLEYER ergab sich die Gelegenheit, Dorina
Korsos von Györ auszuleihen. Ka-
tharina Beddies, Ina Großmann
TUS METZINGEN: VEREIN – T RAINER – STATISTIKEN – K ADER undDorinaKorsoswerdensichge-
genseitig ein bisschen Druck ma-
DER VEREIN DIE ABGÄNGE Nr. Name Position Geb-Dat. Größe Nation im Club seit letzte Station chen.
TuS Metzingen Handball Bundesliga Tonje Løseth (FC Midtjylland/DEN), Wendy
12 Carla Weiß TW 05.01.89 1,85 GER 2016 TG Nürtingen
GmbH Obein (Achenheim Truchtersheim Hand-
Wilhelmstraße 5 / Kronenpassage ball/FRA), Luca Szekerczes (Dunaujvaros 23 Jasmina Jankovic TW 06.12.86 1,69 NED 2014 FA Göppingen Wird der Kampf um die Meister-
72555 Metzingen Kezilabda Akademia/HUN), Celine Mi- schaft spannender als im Vorjahr?
Tel.: 07123 - 161188 0 chielsen (HSG Blomberg-Lippe), Silvia 26 Isabell Roch TW 26.07.90 1,75 GER 2017 SG BBM Bietigheim
Fax: 07123 - 161188 1 Szücs (unbekannt).
Ich denke, diesmal wird es keinen
E-Mail: info@handball-tussies.com 13 Shenia Minevskaja RL 31.10.92 1,83 GER 2017 HC Leipzig Alleingang Bietigheims geben.
Internet: www.handball-tussies.com DIE ERFOLGE 5 Delaila Amega RM 21.09.97 1,69 NED 2016 HB Virto Quintus (NED) Aber der Club ist erneut Favorit.
EHF-Pokal-Finalist: 2016 Der Thüringer HC hat das Zeug,
Vizemeister: 2016 10 Anna Loerper RM 18.11.84 1,64 GER 2014 VfL Oldenburg
DIE HALLE Bietigheimzuärgernundzuschla-
Bundesliga-Aufstieg: 2012
Öschhalle Metzingen
Vizepokalsieger (2): 1978, 1980
14 Stina Karlsson RM 04.07.94 1,73 SWE 2016 Skövde HF (SWE) gen. Hoffentlich wir auch. Buxte-
Kapazität: 960
Porsche Arena Stuttgart 8 Monika Kobylinska RR 09.04.95 1,77 POL 2017 Vistal Gdynia (POL) hude, Dortmund und vielleicht
Kapazität: 6.200 DIE LETZTEN 8 JAHRE auch Oldenburg können ebenfalls
22 Maren Weigel RR 22.05.94 1,77 GER 2014 TV Nellingen
Saison Liga Platz
vorne mitspielen. FP
09/10 2. Bundesliga Süd 7. 51 Marija Obradovic RR 06.08.92 1,76 SRB 2016 Krim Mercator (SLO)
DER TRAINER
10/11 2. Bundesliga Süd 4.
René Hamann-Boeriths (08.02.69) 21 Ina Großmann LA 21.08.90 1,70 GER 2011 VfL Sindelfingen
Seit 2017 11/12 2. Bundesliga 1. PROGNOSE
12/13 1. Bundesliga 10. 66 Katharina Beddies LA 07.02.94 1,63 GER 2011 VfL Pfullingen
13/14 1. Bundesliga 6. Im Vorjahr fehlte Metzingen die
14/15 1. Bundesliga 3. 95 Dorina Korsos LA 03.09.95 1,71 HUN 2017 Györ ETO KC (HUN)
DIE ZUGÄNGE Konstanz auf hohem Niveau, die
15/16 1. Bundesliga 2.
Shenia Minevskaja (HC Leipzig), Isabelle 2 Marlene Zapf RA 06.01.90 1,70 GER 2014 Bayer Leverkusen einstige Abwehrstärke ging ver-
Roch (SG BBM Bietigheim), René Hamann- 16/17 1. Bundesliga 3.
Boeriths (TM Tonder/DEN), Monika Koby- 31 Kelly Vollebregt RA 01.01.95 1,67 NED 2015 VL Koblenz/Weibern loren. Wenn sich das Team in die-
linska (Vistal Gdynia/POL), Dorina Korsós DIE EWIGE BL-BILANZ 20 Annika Ingenpaß KM 08.08.96 1,77 GER 2016 Borussia Dortmund sen Bereichen nicht steigert, dürf-
(Györ/HUN).
Liga Jahre Sp S U N Pkt te es sehr schwierig werden, den
93 Julia Behnke KM 28.03.93 1,80 GER 2014 SG BBM Bietigheim
1BL 5 132 78 6 48 162:102 dritten Rang aus dem Vorjahr zu
Legende: HUN = Ungarn, NED = Niederlande, POL = Polen, SRB = Serbien, SWE = Schweden wiederholen.
36 5. SEPTEMBER 2017

1. Bundesliga: Saison-Vorschau 2017/2018 – TV Nellingen

--------------------------------------------------------------------------------

I N T E RV I E W

Der Start
Den Klassenerhalt im Fokus
Der TV Nellingen will dieses Mal einen Fehlstart verhindern und sportlich den Abstieg verhindern
ist wichtig NELLINGEN Das große Ziel? Trai-
TV NELLINGEN: TEAMFOTO
Frau Blanke, wie kommt es, dass ner Pascal Morgant muss nicht
es bei den Schwaben Hornets lange überlegen: „Wir wollen den
drei gleichberechtigte Spielfüh- Klassenverbleib schaffen – und
rerinnen gibt? zwar diesmal auf sportlichem
Annika Blanke (Torjägerin und Weg.“ Doch das wird schwierig.
gemeinsam mit Anne Bocka und Mit deprimierenden 0:22 Punkten
Louisa Wolff Co-Kapitänin): Das war der damalige Aufsteiger in die
haben wir in der Mannschaft ge- vergangene Saison gestartet. Auf-
meinsam so erarbeitet. Die Ver- geben war jedoch für die Hornets
antwortung ist damit auf mehre- nie eine Option.
re Schultern verteilt. Der TV Nellingen glaubte wei-
ter an sich, die Spielerinnen arbei-
Gibt es unterschiedliche Zustän- teten hart und entwickelten sich
digkeitsbereiche? weiter. In der Rückrunde zeigte
Ja schon. Wir haben geschaut, das kampf- und charakterstarke
wer wo seine größten Stärken hat. Ensemble dann, dass es in der Bun-
Ich gelte als Organisationstalent desliga absolut konkurrenzfähig
und schaue, dass wir an alles We- ist. Am Ende verhinderte die äu-
sentliche denken und nichts ver- ßerst unglückliche 20:21-Heim- Hinten (v.l.): Bernd Aichele (Geschäftsführer), Daniela Hansen (Torwarttrainerin), Nives Ahlin, Vivien Jäger, Szi-
gessen. Louisa unterstützt mich niederlage am vorletzten Spieltag monetta Gera, Julia Schraml, Roxana-Alina Ioneac, Johannes Pusch (Physiotherapeut), Dr. Knut Gruber (Mann-
dabei, zudem sind wir beide als im Derby gegen die Neckarsulmer schaftsarzt), Pascal Morgant (Trainer). Vorne (v.l.): Stefanie Schoeneberg, Annika Blanke, Jennifer Issifou, Sonja
zentrale Rückraumspielerinnen Sport-Union ein sportliches Hap- Pott, Anne Bocka, Sarah Wachter, Louisa Wolf, Carina Stockhammer, Tamara Hayn.
auch für das Führen des Teams py End. „Wir alle zusammen ha-
auf dem Spielfeld zuständig. Und ben an Erfahrung gewonnen, wir Ahlin (Rückraum/Neckarsulm) Neckarsulm sucht. Die bisherige nen Annika Blanke und Louisa
Anne Bocka kümmert sich zum wissen jetzt, wie alles es im Ober- und Szimonetta Gera (Au- Spielführerin hätte Morgant ger- Wolf, die sich auch die Rolle als
Beispiel auch um das Haus, in haus abläuft und dass 95 Prozent ßen/Blomberg), die 18 Jahre alten ne gehalten, genauso Torfrau Eve- Spielführerinaufteilen.„Dazuhof-
dem einige Spielerinnen von uns Leistung eben nicht zum Sieg rei- Talente Sarah Wachter (Tor/Korb) lien Grob, die zum niederländi- fe ich, dass Nives Ahlin mit ihrer
wohnen, unter anderem auch sie chen“, sagt Morgant. und Lena Degenhardt (Rück- schen Club SV Dalfsen Handbal Erfahrung Verantwortung über-
selbst. Als Torhüterin wird sie die Weiterer Pluspunkt: Dem ehe- raum/Herrenberg) sowie Kreis- wechselte. nimmt“, sagt der 42-Jährige. Die
Mannschaft wohl auch beim Ein- maligen Kreisläufer von Frisch läuferin Vivien Jäger (Rödertal). Auch ohne die beiden kann Slowenin wurde in ihrem Heimat-
laufen aufs Feld führen. Auf Göppingen steht als Trainer Die 22-Jährige soll Sina Namat er- Morgant jedoch auf ein bewährtes land schon mit RK Krim Meister
nun ein ausgeglichener besetzter setzen, die nach vier Jahren eine Führungs-Trio bauen: Torhüterin und Pokalsieger sowie Vizemeis-
Wie lautet die Zielsetzung? Kader zur Verfügung. Neu sind da- neueHerausforderungbeimwürt- Anne Bocka und die beiden torge- ter mit RK Zagorje.
So früh als möglich wollen wir bei die Linkshänderinnen Nives tembergischen Konkurrenten in fährlichen Rückraumspielerin- JÜRGEN FREY
den Klassenverbleib schaffen. Da-
für müssen wir gleich erfolgreich
loslegen und nicht wie im Vor- TV NELLINGEN: VEREIN – TRAINER – STATISTIKEN – KA D E R
jahr mit 0:22 hinterherhecheln.
DER VEREIN Nr. Name Position Geb-Dat. Größe Nation im Club seit letzte Station
TV Nellingen Handball Bundesliga GmbH
Was nehmen Sie aus dem ersten DIE ERFOLGE 1 Sonja Pott TW 21.03.99 1,71 GER 2017 eigene Jugend
An der Akademie 4
Bundesligajahr mit? Bundesliga-Aufstieg: 2016
73760 Ostfildern
Aufstieg 2. Bundesliga (2): 2002, 2005 12 Sarah Wachter TW 16.12.99 1,83 GER 2016 eigene Jugend
Wir mussten uns reinarbeiten, Tel: 0711 - 90 03 77 91
Viertelfinale DHB-Pokal (1): 2010
E-Mail: info@schwabenhornets.de 16 Anne Bocka TW 05.11.93 1,82 GER 2013 DJK/MJC Trier
spielten oft kopflos, ein Stück Internet: www.schwabenhornets.de
weit naiv. Unsere Fehler wurden 8 Roxana Alina Ioneac RL 31.01.89 1,82 ROU 2015 HC Leipzig
gnadenlos bestraft. Das wird uns
DIE HALLE 10 Lena Degenhardt RL 31.05.99 1,82 GER 2016 SG H2Ku Herrenberg
nicht noch einmal passieren. Sporthalle 1, Ostfildern-Nellingen
DIE LETZTEN 8 JAHRE
Saison Liga Platz
Kapazität: 1.000 98 Tamara Hayn RL 06.02.98 1,68 GER 2011 Team Esslingen
09/10 2. Bundesliga Süd 2.
Wer wird Meister?
10/11 2. Bundesliga Süd 2. 4 Louisa Wolf RM 16.07.94 1,72 GER 2016 Neckarsulmer SU
Die SG BBM Bietigheim ist der DER TRAINER 11/12 2. Bundesliga 3.
Top-Favorit. JF Pascal Morgant (23.08.75) 5 Annika Blanke RM 21.01.94 1,72 GER 2012 TSV Ditzingen
12/13 2. Bundesliga 10.
Seit 2013
13/14 2. Bundesliga 9.
11 Nives Ahlin RR 14.07.91 1,81 SLO 2017 Neckarsulmer SU
14/15 2. Bundesliga 6.
PROGNOSE 15/16 2. Bundesliga 2. 15 Szimonetta Gera RR 08.03.92 1,75 HUN 2017 HSG Blomberg-Lippe
DIE ZUGÄNGE 16/17 1. Bundesliga 13.
Die Hornets werden es in diesem Vivien Jäger (HC Rödertal), Nives Ahlin 18 Julia Schraml RR 08.03.97 1,87 GER 2016 Frisch Auf Göppingen
(Neckarsulmer Sport-Union), Lena Degen-
Jahr wieder schwer haben, den hardt, (SG H2Ku Herrenberg), Szimonetta 19 Elisa Stuttfeld LA 25.08.99 1,68 GER 2016 HSG Deizisau/D.
sportlichen Klassenerhalt zu Gera (HSG Blomberg-Lippe).
33 Carina Stockhammer RA 02.01.91 1,73 AUT 2016 VL Koblenz/Weibern
schaffen. Doch der Zusammen- DIE EWIGE BL-BILANZ
halt im Team und die Erfahrun- DIE ABGÄNGE Liga Jahre Sp S U N Pkt 25 Jennifer Issifou RA 26.02.93 1,65 FRA 2016 SAM Moncout. (FRA)
gen aus dem vergangenen Jahr, Sina Namat (Neckarsulmer Sport-Union), 1BL 1 26 4 2 20 10:42
Carolin Tuc (SG H2Ku Herrenberg), Julia Or- 2 Stefanie Schoeneberg KM 10.06.97 1,77 GER 2016 VfL Bad Schwartau
könnten das Morgant-Team be- ban-Smideliusz, Katharina Winger, Desire
36 Vivien Jäger KM 22.05.95 1,81 GER 2017 HC Rödertal
flügeln und in der Endabrech- Kolasinac (unbekannt), Evelien Grob (alle
nung über den Strich heben. Ziele unbekannt). Legende: AUT = Österreich, FRA = Frankreich, HUN = Ungarn, ROU = Rumänien, SLO = Slowenien
HANDBALLWOCHE .DE 37

1. Bundesliga: Saison-Vorschau 2017/2018 – Neckarsulmer Sport-Union

--------------------------------------------------------------------------------

Großes Potenzial Keine


I N T E RV I E W

Neckarsulm peilt nach dem Klassenerhalt den Sprung ins Tabellen-Mittelfeld an


NECKARSULM Klassenerhalt ge-
Geschenke
schafft! In der Saison 2016/2017 N E C K ARS UL M E R S P O RT-UNIO N: TE A M F O TO Wie haben sich die Veränderung
ging es für den Bundesliga-Auf- des Trainingsumfangs für Sie
steiger Neckarsulmer Sport-Uni- ausgewirkt?
on ausschließlich gegen den Ab- Hannah Breitinger (Kapitänin):
stieg. Und es war spannend bis Wir können jetzt besser und in-
zum Schluss. In der nun zweiten tensiver an Kleinigkeiten arbei-
Spielzeit im Oberhaus, will die ten – die Mehr-Zeit bringt uns si-
Truppe von Coach Emir Hadzi- cherlich eine höhere Qualität im
muhamedovic raus aus dem Ta- Spiel.
bellenkeller. „Das zweite Jahr ist
meist schwieriger. Ich blicke aber Und wie zufrieden sind SIe mit der
sehr positiv auf die anstehende Vorbereitung?
Saison“, sagt der Coach. Die Vorbereitung war wie immer
Und der Verein hat viel verän- anstrengend, aber wir fühlen uns
dert. Im Kader der Sport-Union gut gerüstet für die neue Saison.
hat sich einiges getan. Mit Nele Jetzt müssen bis zum ersten Spiel
Reimer (HC Leipzig), Linda Mack noch die schweren Beine abge-
und Ann-Cathrin Giegerich (bei-
schüttelt werden.
de SG BBM Bietigheim) sowie Si-
na Namat (TV Nellingen) hat sich
Was haben Sie für Lehren aus der
der Verein einige junge talentier- Hinten (v.l.): Edin Hadzimuhamedovic (Co-Trainer), Manuel Krenkler (Physiotherapeut), Andreas Dewald (Physio-
ersten Saison mitgenommen?
te Spielerinnen ins Boot geholt. therapeut), Jutta Perger (Teammangerin), Sven Schneider (Krafttrainer), Oliver Rieth (Torwarttrainer), Emir Hadzimu-
Nach der letzten Saison wissen
Überhaupt besitzt die Mann- hamedovic (Trainer). Mitte (v.l.): Nele Reimer, Seline Ineichen, Maike Daniels, Linda Mack, Svenja Kaufmann, Han-
wir, dass wir unsere guten Leis-
schaft großes Potenzial. nah Breitinger, Luisa Gerber, Selina Kalmbach. Vorne (v.l.): Isabel Tissekker, Lena Hoffmann, Jana Brausch, Melanie
tungen konstant die gesamte
Allerdings muss die Sport-Uni- Herrmann, Ann-Cathrin Giegerich, Alena Vojtiskova, Sina Namat.
Runde über auf das Feld bringen
on deutlich konstanter werden.
In vielen Spielen gönnte sich das vic ist nun hauptamtlicher Chef- aus beruflichen Grünen nicht da- gut zu uns. Wir nehmen sie gar müssen – in der Liga wird nie-
Team eine Auszeit und schenkte .trainer, er hat für drei Jahre un- bei sein – perfekte Bedingungen. nicht mehr als Neuzugänge wahr. mandem etwas geschenkt.
oft mögliche Punkte ab. Zu häufig terschrieben. Dazu wurde der Wir sind uns dadurch als Team Wir funktionieren gut als Mann-
funktionierte entweder nur die Trainingsumfang erhöht. Hadzi- noch näher gekommen.“ schaft", sagt Kapitänin Hannah Was habten Sie sich vorgenom-
men für die kommende Spielzeit?
Abwehr oder nur der Angriff – in muhamedovic: „Wir haben jetzt Das große Plus wird daher auch Breitinger. Dazu kann sich die
der höchsten Spielklasse braucht bis zu acht Mal Training. Bei den in dieser Saison wieder das gute Mannschaft in der Heimspielstät- Die Runde wird lang und unser
man aber beides über 60 Minuten. Vormittagseinheiten sind zwölf Kollektiv sein. „Wir fühlen uns te, der Ballei, auf ihre zahlreichen Ziel ist es, so früh wie möglich
Positiv: Emir Hadzimuhamedo- Spielerinnen da, nur drei können wohl. Unsere Neuen passen super Fans verlassen. DOMINIK JAHN den Klassenerhalt zu sichern! DJ

N E C K A RS U LM E R S P O RT - U N I O N : VE RE IN – T RAINER – STAT I S T I K E N – KA D E R

DER VEREIN DIE ABGÄNGE Nr. Name Position Geb-Dat. Größe Nation im Club seit letzte Station
Neckarsulmer Sport-Union Kathrin Fischer (Karriereende), Nives Ahlin
Binswanger Straße 37 (TV Nellingen), Milana Vlahovic (unbe-
16 Ann-Cathrin Giegerich TW 04.01.92 177 GER 2017 SG BBM Bietigheim
74172 Neckarsulm, kannt), Katrin Rüttinger (unbekannt), Mirja-
21 Melanie Herrmann TW 23.08.93 180 AUT 2015 Frisch Auf Göppingen
Tel: 07132 - 1702171 na Milenkovic (unbekannt), Emilia Galinska
E-Mail: info@nsu-sport.de (Borussia Dortmund), Celia Schneider (un- 99 Jana Brausch TW 07.07.99 170 GER 2017 TV Möglingen
Internet: www.nsu-handball.de bekannt).
3 Lena Hoffmann RL 05.01.91 180 GER 2012 TV Großbottwar
9 Isabel Tissekker RL 05.02.94 183 GER eigene Jugend
DIE ERFOLGE
DIE HALLE Bundesliga-Aufstieg: 2016
20 Nele Reimer RL 09.09.96 181 GER 2017 HC Leipzig PROGNOSE
Ballei Neckarsulm 2. Bundesliga-Aufstieg: 2013
Kapazität: 1.200
8 Svenja Kaufmann RM 23.01.94 173 GER eigene Jugend Der Auftakt ist hart für die Sport-
DIE LETZTEN 6 JAHRE 10 Maike Daniels RM 29.05.85 172 GER 2015 Frisch Auf Göppingen Union. Allerdings erwartet man
Saison Liga Platz
gegen die TuS Metzingen nicht
DER TRAINER
11/12 Oberliga BaWü 1. 7 Linda Mack RR 02.12.91 170 GER 2017 SG BBM Bietigheim unbedingt Zählbares. Eine Chan-
12/13 3. Liga Süd 1.
Emir Hadzimuhamedovic (19.08.69)
13/14 2. Bundesliga 7. 55 Alena Vojtiskova RR 23.11.83 186 CZE 2014 Frisch Auf Göppingen ce. Das Team kann sich weiter ein-
Seit 2010
14/15 2. Bundesliga 4. spielen, sich festigen. Auch eine
2 Selina Kalmbach LA 24.03.98 173 GER 2014 SG AbsUbaScho
15/16 2. Bundesliga 1. Überraschung ist dem Team von
16/17 1. Bundesliga 12. 5 Hannah Breitinger LA 20.08.87 167 GER 2011 BM Murcia (ESP) Trainer Emir Hadzimuhamedo-
DIE ZUGÄNGE 6 Luisa Gerber RA 12.02.88 176 GER 2012 TV Pflugfelden vic in den ersten Begegnungen
Sina Namat (TV Nellingen), Linda Mack
DIE EWIGE BL-BILANZ zuzutrauen. Bleibt Neckarsulm
(SG BBM Bietigheim), Ann-Cathrin Giege- 14 Sina Namat KM 14.04.94 181 GER 2017 TV Nellingen
rich (SG BBM Bietigheim), Jana Brausch Liga Jahre Sp S U N Pkt vom Verletzungspech verschont
(eigene Jugend), Nele Reimer (HC Leipzig). 1BL 1 26 6 1 19 13:39 18 Seline Ineichen KM 08.08.90 175 SUI 2015 Frisch Auf Göppingen und wird konstanter in den Leis-
tungen ist auf jeden Fall ein Platz
Legende: AUT = Österreich, CZE = Tschechien, SUI = Schweiz im Tabellen-Mittelfeld drin.
38 5. SEPTEMBER 2017

1. Bundesliga: Saison-Vorschau 2017/2018 – HC Rödertal

--------------------------------------------------------------------------------

I N T E RV I E W

Starker
Reine Amateure
Bei Aufsteiger HC Rödertal gibt es keine Profiverträge – Elf neue Spielerinnen sind zu integrieren
Teamgeist GROßRÖHRSDORF Vom Papier
H C R Ö D E RTA L : T E A M F O T O
Herr Knöfler, willkommen in der her könnten die Vorzeichen für ei-
ersten Liga. Wo lag der Schwer- nen Klassenerhalt in der ersten
punkt der Vorbereitung? Bundesliga durchaus besser ste-
Karsten Knöfler (Trainer): Die hen. Erst Mitte Juli stand fest, dass
Schwerpunkte sind allgemein der HC Rödertal als Dritter der
immer die gleichen: In der An- zweiten Liga den Platz des insol-
fangsphase im athletischen Be- vent gegangenen HC Leipzig über-
reich, später Verschiebung ins nehmen würde. Wenig Zeit, um
Balltraining mit Fokus auf Tech- eine neue Mannschaft für die ge-
nik und Taktik sowie die Stär- stiegenen Anforderungen zusam-
kung des Mannschaftsgeistes. menzustellen.
„Der Nachteil ist schon greifbar.
Wie hat bisher die Integration der Die Mannschaft ist erst seit Ende
vielen Neuzugänge funktioniert? Juli in der Endform zusammmen.
Die hat gut funktioniert. Es gab UnsfehlenalsoeinigeWochender
keine Berührungsängste. Es ist intensiven Vorbereitung. Das
ein laufender Prozess, der aber wird sich sicherlich auch in den
noch Zeit braucht, bis alle Zahn- ersten Spielen bemerkbar ma-
räder richtig ineinander greifen. chen. Wir hoffen jedoch, dass wir
diesen Rückstand bis nach der Hinten (v.l.): Frank Mühlner (Co-Trainer), Lisa Loehnig, Tammy Kreibich, Lisa Marie Ostwald, Jurgita Markevi-
Ist es ein Vorteil, einen großen WM-Pause wettmachen können“, ciute, Izabella Nagy, Sandra Szary, Tamara Bösch, Grete Neustadt, Egle Alesiunaite, Michelle Urbicht, Roman
Block vom HCL in das Team ein- sagt der neue Trainer Karsten Konta (Physiotherapeut). Vorne (v.l.): Karsten Knöfler (Trainer), Daniel Zönnchen (Athletiktrainer), Sarolta Selme-
zugliedern oder bringt das eher Knöfler. Er hatte das Amt am ci, Stefanie Hummel, Jacqueline Hummel, Ann Rammer, Nele Kurzke, Joanna Rode, Kathleen Nepolsky, Jessica
Unruhe in eine Mannschaft? 01. Juli von Karsten Moos über- Jander, Sven Hubald (Physiotherapeut).
Dass wir viele neue Spielerinnen nommen, der seinen Vertrag nicht
zusammenbringen müssen, ist verlängerte. ten gleich fünf Spielerinnen vom solcher Erstligisten wie Göppin- nen, schob Zschiedrich einen Rie-
natürlich ein Nachteil gegenüber In kürzester Zeit mussten sich HCL zu den Rödertalbienen über. gen oder Bad Wildungen“, sagte gel vor. Sollten auf lange Sicht je-
Mannschaften, bei denen der sich der neue Chefcoach und ins- Das Quartett kennt die Liga und HCR-Geschäftsführer Andreas doch mehr als 1.500 Tickets pro
Kern der Mannschaft schon ein- gesamt elf neue Spielerinnen mit soll den Neuling in seiner Premie- Zschiedrich. Reine Profiverträge Heimspiel abgesetzt werden kön-
gespielt ist. Einen Block vom HCL der verbliebenen Mannschaft zu rensaison im Oberhaus anführen. werde es trotz des Sprunges in die nen, wäre diese Spielstätte für aus-
zu haben, die schon aufeinander einer neuen Einheit zusammen- Wie der Verein dem MDR bestä- erste Liga aber nicht geben. gewählte Partien denkbar. Der
abgestimmt sind, ist dann schon finden. Mit Joanna Rode, Tammy tigte, konnte der Etat von 300.000 Und auch den Überlegungen, in Club setzt vorerst auf die altbe-
von Vorteil. Außerdem können Kreibich, Michelle Urbicht, Tama- auf 400.000 Euro aufgestockt wer- der Dresdner Ballspielarena vor kannte Sporthalle in Großröhrs-
diese ihre Erfahrungen an die an- ra Bösch und Nele Kurzke siedel- den. „Damit liegen wir im Bereich mehr Publikum spielen zu kön- dorf (1.000 Zuschauer). RED
deren Spielerinnen weitergeben.

Wo sehen Sie die Stärken der HC RÖDE RTAL VEREIN – T RAINER – STAT I S T I K E N – K ADER
Truppe und woran muss man
noch arbeiten? DER VEREIN DIE ABGÄNGE Nr. Name Position Geb-Dat. Größe Nation im Club seit letzte Station
Handballclub Rödertal e.V. Karolin