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DEUTSCHE NORM September 1996 Korrosionsschutz Chromatieren von Aluminium Verfahrensgrundsatze und Prifverfahren les 2,220.40 Doskriptoren:. Korrosionsschutz, Chromatieren, Aluminium, Grundsatz, Prverfahren Mit DIN EN ISO 3892: 1996-09 Ersatz fir die im Januar 1995 zurlickgezagene Norm DIN 50939: 1988-04 Corrosion protection ~ chromating of aluminium — principles and methods of test Protection contre la corrosion — chromation de aluminium ~ principles et méthodes essai Vorwort Mit der Veréilentichung von DIN EN ISO 3892 wurden im Januar 1995 DIN 50939 und DIN 50942 zurckgezogen. Da der Anwendungsbereich von DIN EN ISO 3892 aber nur jewells den Abschnitt “Gravimetrisches Verfahren” von DIN 50939 und DIN 50942 betift, wurde im Arbeitsausschu NMP 172 “Chemische und elektrochemische Uberziige” bbeschlossen, die getinderten Folgeausgaben dieser Normen (Restnormen) wieder herauszugeben. Die Uberarbeitung erfolgie im ArbeitsausschuB NMP 172 “Chemische und elektrochemische Uberzige” des Normenaus- schusses Matriaprifung (NMP) Andorungen ‘Gegendber der im Januar 1995 zuruckgezogenen Norm DIN 50935 8) Umstellung der Gliederung, b) Streichung des Abschnittes 6.3.1. Frhere Ausgaben DIN 50938: 1976-01, 1988-04 1 Anwendungsbereich In dieser Norm sind Verlahrensgrundsatze, Kurzzeichen und Prufverfahren for das Chromatieren von Aluminium festge- leat. Unter Aluminium sind nach DIN 1712-1 und DIN 1712-3 Reinstaluminium (R) und Hittenaluminium (H) nach DIN 1725-1 bis DIN 1725-3 Aluminiumknetlegierungen und ‘AluminiumguBlegierungen sowie aluminiumplattierte Werk- stofle zu verstehen. Die Chromatierverfahren werden zum Korrosionsschutz und 2zur Haftvermittling von Anstrichen und ahnichen Beschich- tungen angewandt(siehe auch A.1).. ANMERKUNG: Bel der Anwendung dieser Norm sind die Gefahrstof-Verordnung, dio MAK-Wertlste, die TRKListe und andere technische Regalwerke wie 2.B. die UWV Galvanotechnik (VGB 57) zu beachten. 2 Normative Verweisungen Diese Norm enthalt durch datierte oder undatierte Verwei- ‘sungen Festlogungen aus anderen Publikationen. Diese nor- ‘mativen Verweisungen sind an den jeweigen Stellen im Text Zier, und oie Publikationen sind nachstehend autgetthr. Bei daterten Verweisungen gehéren spatere Anderungen ‘oder Uberarbeitungen dieser Publikationen nur zu dieser Nowm, fals sie durch Anderung oder Uderarbeitung eingear- bite sind. Bei undaterion Verweisungen git ie letzte Aus- ‘gabe der in Bezug genommenen Publikation 1988-04 wurden folgende Anderungen vorgenommen: DIN 171241 ‘Aluminium — Masseln DIN 17123 ‘Aluminium — Halbzeug DIN 1725-1 ‘Aluminiumlegierungen ~ Knellegierungen DIN 1725-2 ‘Aluminiumlegierungen ~ GuBlegierungen ~ Sandgu®, Kokilengu®, Druckgu8, Feingud DIN 1725-3 ‘Aluminiumlegierungen ~ Vorlegierungen DIN 50017 Kimate und ihre technische Anwendung ~ Kondens- wasser-Prifklimate DIN 50021 Korrosionsprifungen ~ Spruhnebelprifungen mit ver- schiedenen Natriumchlorilésungen DIN 50902 Behandung von Metaloberflichen for den Korcosions~ sschutz durch anorganische Schichten — Begrifle DIN 50960-1 Galvanische und chemische Uberzige ~ Bezeichnung lund Angaben in technischen Unterlagen DIN S1001-1 Prifung oxidischer Roh- und Werkstoffe ~ Réntgentluo- reszenz-Analyse (RFA) ~ Allgemeine Arbeltsgrundlagen Fortsetzung Seite 2 bis 5 NormenausschuB Materialpeitung (NMP) im DIN Deutsches Institut fur Normung eV. (© DIN Dedazres ta ur Norsng ov Jngs haar Voretaigng, ash average Fire Garakrigung dos DN Gnsacesinati is Nermang Sein gaat ‘asia der Nomen doh BBs Varog Gb, 0772 Bara ‘Ret. Nr. DIN 50939: 1996-09, Pros 06 Vent 0008 Seite 2 DIN 60939: 1996-09 DIN 83167 LLacke, Anstrchstoffe und ahniiche Beschichtungsstofte ~ Salzsprinnebelprifung an Beschichtungen DIN 53209 Bezeichnung des Blasengrundes von Anstrichen DIN 53.210 Bezsichnung des Rostgrades von Anstchen und &hn- lichen Beschichtungen DIN EN ISO 3602 Konvorsionsschichton auf motalischen Werkstotfen — Bestimmung de chenbezogenen Masse der Schichten — Gravimetisches Verfahren Gelatvetot-Verordnung vom 26.08.1986") (siehe auch DIN 50961) MAK-Wertistet) TRKAiste UVV Gatvanctochnik (VGB 57)") 3 Begriff ‘Chromatieren ist das Herstellon einer hauptedichlich aus ‘Chromverbindungen bestehenden Schicht durch Behandeln mit sauren oder alkalischen Lésungen, die sechswertiges ‘Chom enthaiton (aus DIN 50302: 1975-07). ANMERKUNG: Unter Chromatiaren versteht man das Herstellen eines hauptsichlich aus Chromverbin- dungen bestehenden Uberzuges auf der Oberfliche. Dieser Chromatierdberzug entsteht durch Behandein ‘yon Melalien mit Chromsalze enthaltenden sauren ‘wa8rigen Losungen. Wahrend der Chromantell die- ses Uderzuges stets aus der Behandiungslisung goliefert wird, konnen weitere Bestandteile des Uber- Zuges aus der Behandlungslésung undioder aus dem Metall stammen (siehe auch A.) 4 Allgemeines Zum Comateren werden die Gegenstinde in die ruhende ‘oder de bewegiche Badlésung eingetaucht, mit Ubergos- sen (dberltet) oder mit in bespitz. Die genauen Arbetsbe-