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Klo-Affäre immer irrer - So verzettelt sich Ramelow in

seinen Lügen
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Kommt aus seiner Klo-Nummer nicht mehr raus: Thüringens Ex-Ministerpräsident Bodo RamelowFoto:
Martin Schutt / dpa

Die Lügen des abgewählten Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (63,


Linke) werden immer absurder.

Was er an einem Tag auf Facebook schreibt, davon soll am nächsten Tag plötzlich nie die
Rede gewesen sein. Was er gestern noch in Interviews ausplauderte, das will er heute nie
im Leben gesagt haben.

Bodo Ramelow hat den Überblick über seine Lügen verloren – und es wird immer
peinlicher!

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So begann es: Am Dienstag fragte ein Bürger den gefrusteten Ex-Ministerpräsidenten auf
Facebook, ob er vor dem entscheidenden dritten Wahlgang im Landtag damit gerechnet
hatte, von Teilen der CDU-Fraktion gewählt zu werden.

Ramelow antwortete freimütig: „Nein, aber ein Verständnis dafür, dass vier
Abgeordnete zur Toilette gehen … so war’s durchdiskutiert.“

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Denn: Die Abwesenheit von vier CDU-Abgeordneten hätte Ramelow gereicht, um im
dritten Wahlgang zum Regierungschef gewählt zu werden.

Foto: Privat

Doch am Mittwochabend im ARD-Talk bei Sandra Maischberger will Ramelow das


nie geschrieben haben. Die Geschichte sei eine „Ente der BILD-Zeitung.“ Von
Toiletten sei „nie die Rede gewesen“.

Was für eine RAME-LÜGE! Aber es wird noch absurder …

Auf Twitter wird Bodo Ramelow nicht


müde, die Klo-Affäre als haltlose Erfindung
darzustellen. Zwar gibt er – anders als
noch bei Maischberger – zu, den Toiletten-
Gang der CDU-Abgeordneten
„durchdiskutiert“ zu haben. Doch diese
Gespräche hätten nur intern
stattgefunden. In seinem Team und mit
den Ex-Koalitionspartnern von Grünen
und SPD.

Am Freitag behauptet er in der


gewohnten Vehemenz: „Aber es gab
dazu keine Gespräche, Verhandlungen und schon gar keinen Deal mit Herrn
Mohring.“

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Der Gipfel der Peinlichkeit: Erst am Mittwoch hatte Ramelow in der „Thüringer
Allgemeinen“ selbst von Gesprächen mit CDU-Landeschef Mike Mohring (48)
gesprochen, in denen es um die Enthaltung von vier Abgeordneten der CDU ging.
Das Ziel: Ramelow den Wahlsieg zu bescheren.

Ramelow erzählte der „Thüringer Allgemeinen“ von einem Treffen am 23. Dezember
2019 mit Mike Mohring und Ex-Ministerpräsident Dieter Althaus (61, CDU): „Damals
haben wir auch darüber gesprochen, dass sich CDU-Abgeordnete enthalten könnten.
Wenn das vier Abgeordnete gemacht hätten, wäre der dritte Wahlgang überhaupt kein
Problem gewesen.“

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Und hier kommt auch die Klo-Affäre ins Spiel. Auf Facebook hatte Ramelow
nämlich bereits von seiner eigenen Klo-Vergangenheit erzählt, die ausgerechnet in
der Amtszeit von Ex-Ministerpräsident Althaus stattfand: „Außerdem habe ich den
Toilettengang zu Althaus Regierungszeit praktiziert, als die CDU eine Stimme
Mehrheit hatte.“

Ramelow hat sich in seinem eigenen Lügen-Labyrinth verirrt und findet den Weg nicht mehr
hinaus. Was für eine Blamage.

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