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Sprechen 4 - Telc Deutsch B1·B2 Pflege -

Kurzvortrag - Thema: “Demenz und daraus resultierende Pflegeprobleme”.


Geben Sie einem neuen Kollegen einen kurzen Überblick über die Probleme, die bei der Pflege von dementen Patienten auftreten
können und wie sie diesen am besten begegnen.

Quelle: http://matthespflege.de

Ich werde jetzt beginnen, einen Kurzvortag über das Thema “Demenz und daraus resultierende Pflegeprobleme” zu halten. Ich werde
erstens die Definition für Demenz geben, zweitens mögliche Probleme erörtern und an Beispielen verdeutlichen um zum
Schluss Behandlungsmöglichkeiten anbieten.

Kommen wir nun zum ersten Teil: der Definition. Nun, … Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungsbilder, die mit einem Verlust der
geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und Verknüpfen von Denkinhalten einhergehen und die dazu führen, dass
alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können. Von Demenz betroffen sind für gewöhnlich ältere
Menschen oder Menschen mit Alzheimer.

Demenz-Patienten sind häufig vergesslich, verwirrt, aggressiv, depressiv und/oder gereizt. Sie leiden des Weiteren oft am Verlust des
Kurzzeitgedächtnisses, unter Einschlafstörungen, Respirationsstörungen und Schlafstörungen, was zu einem gestörten Tag-Nacht-
Rhythmus führen kann. Es kommt vor, dass sie nur teilweise orientiert sind. In einem frühen Stadium sind sie verwirrt und darüber
beschämt, denn sie wissen nicht was ihnen geschieht. In einem späteren Stadium sind sie gar nicht mehr orientiert.

Um zu verdeutlichen, dass dies Pflegeprobleme in sich birgt, werde ich ihnen ein paar Beispiele vorstellen. Es kann zum Beispiel
vorkommen, dass eine Person mit Demenz vergisst, was ein Messer ist und sich verletzt, oder dass der Patient den Weg vergisst und
sich verläuft. Demenzpatienten vergessen auch wie man isst und es kann vorkommen, dass sie die persönliche Körperhygiene
ablehnen.

Hier nimmt das Pflegepersonal einen hohen Stellenwert ein und muss ruhig und sehr geduldig sein, viel Verständnis und Empathie
haben. Durch die Stimmungsschwankungen der Patienten ist die Arbeit des Krankenpflegers sehr anspruchsvoll. So sollte zum Beispiel
immer versucht werden, eine positive Atmosphäre/Umgebung zu schaffen. Wenn der Patient gut gelaunt ist, können Vorschläge zu
Aktivitäten gemacht werden. Solche Aktivitäten können zum Beispiel sein: Bücher lesen, Karten spielen, spazieren gehen, Fotos
ansehen über die Vergangenheit der Patienten sprechen und vieles mehr.

Krankenpfleger sollten einfache und klare Anweisungen geben, die der Patient leicht verstehen kann, dabei sollte auch immer der
Augenkontakt gehalten werden. Wenn zum Beispiel eine Patientin die Körperpflege strikt ablehnt, kann man ihr mit einem kleinen
Geschenk, zum Beispiel einer Blume, zu guter Laune verhelfen und sie daraufhin waschen.

Zusammenfassend möchte ich zu diesem Thema sagen, dass es leider keine Heilung oder Behandlung gibt, die die Krankheit
stoppt oder verlangsamt. Jedoch ist es wichtig auf eine sichere Umgebung, gesunde Ernährung, vielseitige Aktivitäten und ausreichend
Körperbewegung der Patienten zu achten, um deren Lebensqualität zu gewährleisten.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. …
(444 Wörter; Vorlesen dauert bereits fast 5 Minuten)