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Hessen: AfD entlarvt Polizeiliche Kriminalstatistik als

Zahlenspiele
journalistenwatch.com/2020/02/18/hessen-afd-polizeiliche

18. Februar
2020

Ausländerkriminalität (Symbolfoto:Durch mangostock/shutterstock)

Wiesbaden – Das hessische Innenministerium veröffentlichte am Montag die


Polizeiliche Kriminalstatistik 2019, verwies auf die niedrigste
Kriminalitätsbelastung seit 40 Jahren und die „beste Aufklärungsquote aller
Zeiten“. Die hessische AfD-Landtagsfraktion in Wiesbaden entlarvt dieses jährlich
stattfindende Zahlenspiel als Gaukelei und zählt auf, daß Delikte wie
Vergewaltigung und Tötungen sogar drastisch gestiegen sind oder sich auf hohem
Niveau eingependelt haben.

„Die Wahrscheinlichkeit, in Hessen Opfer einer Straftat zu werden ist weiter deutlich
gesunken. Hessen gehört zu den sichersten Bundesländern in Deutschland. Die
Aufklärungsquote ist die beste aller Zeiten. Die Bürgerinnen und Bürger sind in ihren
eigenen vier Wänden und auf unseren Straßen und Plätzen so sicher wie nie zuvor“,
brüstet sich der hessische Innenminister Peter Beuth vor der Presse.

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Doch die AfD sieht das anders: „Ein Blick auf die Tabelle 99 der PKS zeigt ein weniger
positives Bild. So sind Straftaten gegen das Leben um 20 auf 355 Fälle gestiegen und
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um 412 auf 4.803 Fälle. Auch sind
Übergriffe auf Polizisten auf 4.080 Fälle gestiegen. Hier waren 41 Prozent der ermittelten
Tatverdächtigen Ausländer“, erklärte die Partei in einer Presseerklärung.

„Während die Gesamtzahl der Straftaten sinkt, steigen schwere Straftaten wie solche
gegen das Leben und gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Hinzu kommt ein großes
Dunkelfeld, insbesondere bei Körperverletzungs- und Sexualdelikten, von bis zu 94
Prozent. Die Erfolgsmeldungen des Innenministeriums sind also mit Vorsicht zu
genießen“, findet Klaus Herrmann, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion.

Anlass zur Beunruhigung gäben auch die zunehmenden Übergriffe auf Polizisten. „Bei
Übergriffen auf Polizisten sind 41 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen Ausländer.
Damit sind diese als Tatverdächtige überproportional zu ihrem Bevölkerungsanteil
repräsentiert.“ (KL)

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