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Versuchsaufbau

Um die Proportionalität zwischen dem Trägheitsmoment und dem Radius


im Quadrat zu untersuchen wird eine Drillfeder auf den Tisch gestellt und
so justiert, dass die eingebaute Wasserwaage einen Parallelen Stand zum
Tisch anzeigt. Mit einer Verbindungsmuffe wird ein Stab so auf der
Drillfeder montiert, dass er parallel zum Untergrund ist und zudem mittig
auf der Achse der Drehfeder liegt, so dass links und rechts die gleiche
Stablänge herraussteht. Am Ende des Stabes wird durch das Loch eine
schwarze Schnur gebunden, um ein Bestimmtes Ende des Stabes zu
verdeutlichen. Dies ist wichtig, da die Vollschwingungen des Stabes
abgezählt werden müssen. Aus diesen wird dann die Zeit einer
Schwingung berechnet. Hierbei werden mehrere Vollschwingungen
gezählt um die Messgenaugikeit zu erhöhen. Die Zeit für die festgelegte
Anzahl der Vollschwingungen wird mit einer Stopuhr gemessen. Befindet
sich der Stab in Ruhelage, wird ein Stativ auf der Höhe des Ausgangspunkt
des mit der Schnur befestigt. Dies dient als Bestimmung des
Anfangspunktes und ermöglicht somit die Drehung um einen möglichst
exakten Auslenkwinkel. Die Messung der Vollschwingunsdauern erfolgt
mehrmals um die Reproduzierbarkeit zu zeigen. Ist dies erfolgt, so wird
der gleiche Versuch mit 2 Massestücken durchgeführt. Jeweils ein
Massestück wird an einer Seite des Stabes befestigt. Der Abstand der
Masseteilchen zur Mitte hin ist dabei gleich zu halten. Dies wurde mit
einem Maßband gemessen und je nach Bedarf können die Massestücke
zur Mitte hin oder weg verschoben werden. Um nun dne Zusammenhang
zwischen dem Trägheitsmoment und dem Radius zu zeigen, wird der
Radius der beiden Massestücke bei jedem Versuch verringert und die
Schwingungsdauer erneut berechnet, so dass sich hoffentlich das zu
erwartende Ergebnis darstellt.
Versuchsdurchführung

Der Stab wird nun ausgelenkt um 360°. Dies ist erkennbar dadurch, dass
das mit der schwarzen Schnur markierte Ende nach einer Umdrehung
möglichst genau wieder auf der Höhe der Stativstange zu sehen ist. Wird
der Stab losgelassen, beginnt der Partner mit dem Stoppen der Zeit. Nun
werden 5 Vollschwingungen des Stabes gezählt, aus denen dann die Zeit
einer Schwingung berechnet wird. Erreicht am Ende der 4. Schwingung
der Stab seinen Maximalen Ausschlag, so stoppt der Partner die seit dem
Loslassen laufende Zeit und erhält nun die Schwingungsdauer für 5
Schwingungen, aus der sich die Zeit der Schwingungsdauer berechnen
lässt. Dieser Vorgang wird 3 mal wiederholt. Danach wird der Versuch mit
den befestigten Massenstücken durchgeführt und ebenfalls 5
Vollschwingungen bei 3 Messungen werden gestoppt.