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ROMANTIK

1. Mönch am Meer – Caspar David Friedrich – ist ein visionäres Bild mit ausgesprochenen
philosophem Gehalt. Es stellt die Grundeinsamkeit des Menschen im Universum dar.

2. Einführungsüberlegungen
Unter Romantik versteht man in der Literaturwissenschaft eine literarische Strömungen und
zu ihr gehörend Epoche, die etwa mit den Daten 1795 bis 1820 abgegrenzt wird.
Der Sturm und Drang ist „Vorläufer“ der Romantik.
Die Literatur der Romantik geht dann in die Literatur des Vormärz und des Biedermeiers
über. Die Epoche des S und D war literarisch gesehen kurz. Es gibt keine vergleichende
Erscheinungen in der Architektur, Malerei, Musik..

3. Begriffscheschichte
Die Begriffe „Roman“, „Romantik“ und „romantisch“ haben etymologisch betrachtet den
gleichen Ursprung.
-Stammt von dem altfranzösischen Wort „romanz“, aus dem sich der Begriff „romance“
entwickelt hat. Später – Roman. Im 18. Jh. hat sich die Stellung von Begriff verändert, man
denkt hier die Merkmale wie das Wunderbare, Undendlichen..

1795-1820 – Sturm und Drang Romantik


- Vorläufer der Romantik -altfranzösischen Wort „Romanz“
Romantik geht in die Literatur -18 Jh. Phantasievolle, das Wunderbare
des Vormärz and des Biedermeiers über. ,Unendlichen

Definition:
Die Romantik ist als eine Zeitepoche zu verstehen, weil es entsprechende Erscheinungen in
allen anderen Bereichen der Kunst (Malerei, Architektur...) und das Leben gilt
(Religion,Politik)..

4. Zur Einstimmung
Die Romantik appeliert stark an Gefühle und Empfindungen.
Das emotionale Gefühl der Romantik lässt sich am besten an Beispiel die Musik
verdeutlichen. Einige wichtige Komponisten: Franz Schubert, Robert Schumann, Carl Maria
von Weber.
Die Musik als Paradigma für die romantische Kunstauffassung – Frage? ..

5. Bildende Kunst der Romantik


Durch die bildende Kunst der Romantik wird eine bessere Gefühlsmitteilung vermittelt.
Die bekannteste Maler der Romantik sind: Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge und
Joseph Anton Koch. Das besondere Merkmal ihrer Malerei sind: zackige Felsen, bewegle
Bäume, Lichtkontraste und Lichteffekte, Nachtlandschaften mit geheimisvöller Atmosphäre,
Menschen, die ihre Emotionen durch Mimik und Geslik ausdrücken.
6. Architektur der Romantik
-kann man als Märchenarhitektur bezeichnet: typisch sind Märchenschlösser.

7. Philosophie Grundlagen des Romantismus


-in philosophischen Sinne werden als Vorläufender der Romantik folgende 3 Denker
angesehen:
Russo und Kant - Aufklärung
Schiller – Weimarer Klassik
Vertreter der rom. Philosophie:
Fichte, Schleiermacher, Schelling und Hegel

a) Der Hauptvertreter war Fichte, sein subjektives Idealismus eröffnete einen großen Raum
für die romantische Fantasie.
b) Schleiermacher - beschäftigt sich in seiner Philosophie mit dem Motto, dass man die
Religion in die Nähe der Kunst rückte soll. Schleiermacher gilt als Begründer der
Hermeneutik, die bis heute zu den wichtigsten Methoden der Geisteswissenschaft gehört.
Hermeneutik – etwas was man sich nicht leicht entziffern lässt.
c) Schelling: - war vor allem der Hauptbergründer der Naturphilosophie.
d) Hegel – gilt als Höhepunkt und letzte Vertreter der romanistischen Philosophie.
-Die Kunst kann nicht das ausdrücken, was man mit dem rationalen Denken d.h. , Philosophie
schaffen kann.

8. Irrationalität
Die romantische Literatur ist irrational. Mit diesem Gegensatz hängt auch die für die
Romantik typische Gegenstellungen von Licht und Dunkelheit. (Tag und Nacht zusammen).

9. Universalpoesie - unter diesem Begriff versteht man: einer Poesie, die die ganze
Menschlichkeiten erfasst, über die einzelnen nationalen Sprachen, Nationalliteraturen, über
Raum und Zeit hinweg, ein einziges poetisches Ideal..
-Nicht nur die Literatur eines Landes.

10. Poesie und Religion


Poesie hängt mit für die Romantiker eng mit Religion zusammen.
Die romantische Poesie versucht, die Aufgaben der Theologie bzw. Religion zu übermachen.
Der Dichter steht als Vermittler zwischen der Gott und Poesie.

11. Geistiges Gefühl


Im Romantismus gibt es eindeutige Regelpoetik. Der romantische Literatur kämpft gegen alle
Regeln, die die Literatur „benötigen„ wollen.
Die Kunst der Romantik will nicht vernünftig sein. Sie entspringt dem geistigen Gefühl.
12. Gesamtkunstwerk und Gattungsmischung
Als Gesamtwerk bezeichnet man ein Werk, in dem verschiedene Künste wie musik,
Dichtung, Tanz, Architektur und Malerei vereint sind.
Schlegel und Ludwig Tieck übersetzen zusammen Shakespears Werke, Tick alleine Cervantes
Werke. Schlegel übersetzte Calderon usw..

Gattungsmischung sind neue Gattungen entstanden, wie z.b. dramatische Dichtung,


Tragikömodie, lyrischer Roman usw..

13. Die dichterische Ironie


-ist im Verbindung mit Romantik häufig verwendeter Begriff, der eigentlich nicht anders
ausdrückt als die ABSOLUTE FREIHEIT.

13. Poetisierung der Welt


Die romantische Ästhetik geht in ihren Zielen noch einen Schrift weiter: Im Sinne der
enthüllten poetischen Geheimnisse
Dabei handelt es sich im Sinne Poetisierung der Welt.

14. Progressive Universalpoesie


Die Grundsteine zu einer romantischen Theorie der Literatur werden in der Frühromantik
gelegt. Sie findet sich in den Fragmenten und Essays, die F. Schlegel für die Zeitschrift
„Athenaeum“ verfasst hat.
Im 116. Athenaeums-Fragment formuliert Schlegel die romantische Poesie als
„PROGRESSIVE UNIVERSALPOESIE“. Er versteht sie als Vermischung aller Gattungen.

Progressiv bedeutet hier, offnen für die neue literarische Formen.


Universalität meint in diesem Zusammenhang die Aufhebung der Grenze zwischen den
Gattungen und Künsten, Versöhnung von Mensch und Natur.
Bewusstseinserweiterung, Überwindung aller Grenzen, Poetische Selbstreflexion, Einheit von
Literatur und Leben, Vereinigung der Gegensätze.

15. Blüthenstaub – Fragment 16


Für Schlegel muss ein Fragment gleich einem Kunstwerk von dem umgebenden Welt ganz
abgesondert und in sich selbst vollendet sein.
Das Fragment als Brühstuck von etwas – setzt ehemaliges Ganzes, deutet auf zünftiges
Ganzes voraus.
16. Zentrale Themen und Motive der Romantik
Die Grundthese der Romantiker:
-war, dass sie mit dem Zustand der Welt zufrieden waren. Ihre Unzufriedenheit manifestiert
sich in Richtunge:
a) In offener Kritik der Zustände
b) in Versuchen mit den Mitteln der Kunst eine neue und bessere Welt zu schaffen
c) in der Abwendungen von „hier und jetzt“ in der Thematisierung anderer Wirklichkeit

17. Gliederung der Epoche der Romantik


Es gibt eine klassiche Gliederung der Romantik:
1. Frühromantik 1795 – 1804
2. Hochromantik 1805 – 1808
3. Berliner Romantik 1807 – 1811
4. Spätromantik nach 1815

18. Frühromantik
Die Frühromantiker waren Nord- oder Ostdeutscher, protestantischer Herkunft. Eigentliches
Zentrum der Frühromantik war Jena, wo Schiller, Schelling, Fichte, und die Brüder Schlegel,
August Wilhelm und Friedrich wirkten.

Das wichtigste Organ der Frühromantik war die Zeitschrift „Athenaeum“, die von 1798 bis
1800 in Berlin erschien. Das wichtigste Jahr ist 1799, im November dieses Jahr trafen im
Hause der Brüder Schlegel in Jena fast alle Vertreter der Frühromantik zusammen.
Die wichtigsten Werke der Frühromantik:
a) Wackenroder – „Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“
b) Novalis – „Heinrich von Ofterdingen“
c) Schlegel – „ Lucinde“
d) Schlegel, Tieck – Shakespeare Übersetzung
e) Tieck – Geschichte des Herrn William Lowell

19. Hochromantik
Die Vertreter der Hochromantik wurde um 1780 geboren. Zu diesem Kreis gehörte: Achim
von Arnim und Clemens Brentano in Heidelberg, denn Johann Gores, Joseph von Eichendorff
und die Brüder Grimm.
Das wichtigste Organ war Zeitung für Einsiedler. (Achin von Arnim)
Hauptwerken dieser Zeit:
1. Clemens Brentano – „Godwin“ und „Des Knaben Wunderworn“
2. Jacob und Wilhelm Grimm – „Kinder und Hausmärchen“

Es wurde außerdem die wissenschaftliche Germanistik konstituiert, und der Hauptunterschied


zwischen Früh- und Hochromantik ist Abker.