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Aufgabe 1.

Denken Sie darüber nach, welche eigenen Vorstellungen Sie von den Vorgängen
beim Lernen haben. Welche dieser Aussagen über das Lernen finden Sie
zutreffend, welche weniger zutreffend? Kreuzen Sie an und begründen Sie Ihre
Meinung.

Aufgabe 2.

Lesen Sie den Artikel „Alle Weltsprachen haben eine hohe Systematik“. Fassen
Sie den Inhalt kurz zusammen. Beantworten Sie ausführlich die Frage: Was ist
nötig, um eine Sprache zu lernen?

Aufgabe 2. (Lerntheorien)

Lesen Sie Kapitel 2.2 (S. 14- 21, in: Wie lernt man eigentlich Fremdsprachen).
Was möchten Sie sich zu den Lerntheorien merken?

Lerntheorie Vorstellung von Lerner-/Lehrerbild Folgen für die Gestaltung


Lernen von Lernprozessen
1. Behaviorismus Lernen ist eun Die Lehkraft Automatisierung kann
imitativer Prozess. untrteilt den sehr wichtig für eine
Das heißt: Die lehrstoff erfolgreiche
Umwelt lefert das systematisch in Sprachproduktion sein,
korrekte Vorbild, viele kleine wie neue
das Lenende Einheiten, die Forschungsarbeiten
nachahmen sollen. immer wieder belegen
geübt werden
2. Kognitivismus Lernende sind Lehrkraft hat die Die Lernenden sind
aktive Aufgabe, die aufgefordet sind,
Teilnehmende im Aufmerksamkeit Regelmäßigkeitenselbst
Lernprozess. der Lernenden auf zu entdecken
Lernen ist ein bestimmte
Prozess, in dem Phänomene zu
bewusst Neues lenken
erkannt und in
bestehendes
Wissen integriert
wird
3. Die mentalen
Konnektionismus Vorgänge der
Lernenden sind
zentral. Lernen ist
ein Prozess, bei
dem Wissen in
Form von
Knotenpunkten in
Netzen
gespeichert wird.
4. Man kann auf der Die Lehrkraft Lernende erarbeiten
Konstruktivismus Grundlage des unterschtützt beim sich durch
eigenen Lernen, indem sie Ausprobieren,
Vorwissens nur Lernwege Beobachten und durch
das lernen, was aufzeigt und die Entdeccken neues
man versteht. Selbstorganisation Wissen und stellen
Lernen wird durch der Lernenden dieses Wissen im
die Aufnahme der fördert. besten Fall auch in
neuen eigenen Produkten dar.
Informationen in
das bereits
vorhandene
Wissen eines
Lernenden
möglich.
Konstuktivische
Lerntheorien
betonen aber
darüber hinaus die
Individualität von
Lernprozessen
und damit von
lernergebnissen.
5. Für des Lernen ist
Interaktionismus die soziale
Umwelt der
Lernenden zentral.
Lernen findet
durch die
Produktion von
Sprache statt

Aufgabe 3. (Spracherwerbstheorien)

Lesen Sie Kapitel 2.3 (S. 21- 38, in: Wie lernt man eigentlich Fremdsprachen).
Denken Sie an die Hypothesen des Spracherwerbs, die Sie bisher kennengelernt
haben. Notieren Sie zu jeder Theorie einige Stichpunkte.

Hypothese des Spracherwerbs Stichpunkte


Identitätshypothese
Lehr-/Lernbarkeitshypothese
Interlanguage-Hypothese
Kontrastivhypothese
mentales Lexikon
Inputhypothese
Interaktionshypothese
Mehrsprachigkeitsmodelle