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Visualisieren eines

Minergie®-Einfamilienhauses
Maturaarbeit von Dominic Ender, G1d
Gymnasium Kirchenfeld Abteilung Geistes- und Humanwissenschaften
Betreuung: Samuel Anderegg Bern, Oktober 2010
INHALTSVERZEICHNIS

Inhaltsverzeichnis 1

Einleitung 2

Prozess 3

Organisation
Wegfindung
Inspiration
3
Minergie®-Label
Schneckenhaus
Arbeit mit Cinema 4D
Erstellen einer Innenszene

Produkt 14

Energie
Licht
14
Rohstoffe
Integration

Fazit 38

Dank 39

Anhang 40 44
Literaturverzeichnis 44

Quellenangabe
Inspiration und Information
Sonstige Hilfsmittel

Inhaltsverzeichnis | 1
EINLEITUNG

Computersimulationen trifft man heutzutage Sinn machte. Schliesslich entwickelte sich


in unglaublich vielen verschiedenen Bereichen daraus der Gedanke, etwas Nachhaltiges,
des öffentlichen Lebens an. In den Naturwis- das mit der Umgebung in Harmonie steht,
senschaften zum Beispiel werden sie zur Er- zu kreieren.
forschung von Theorien verwendet, wie etwa Zwei Kriterien spielten dabei eine besonde-
um ein Gehirn in all seiner Komplexität und re Rolle : Der Minergie®-Standard sowie die
Funktionalität nachzubauen. [1] Aus der Unter- Form eines Schneckenhauses. Das daraus
haltungsbranche sind solche Vorgänge auch entstandene Projekt platzierte ich auf eine
nicht mehr wegzudenken: Während einzelne bestimmte freie Baufläche meiner Wohnge-
Spielfilme nur noch auf Basis des Computers meinde.
entstehen, sind Spielehersteller daran interes- Unter diesen Kriterien plante, bemass, entwi-
siert, durch die Interaktivität sowie der virtuel- ckelte, zeichnete und realisierte ich während
len Realität dem Kunden ein langbleibendes des letzten halben Jahres ein eigenständiges
Erlebnis zu bieten. Konzept zu einer fertigen Visualisierung.
Auch in der modernen Architektur sind Com-
putersimulationen zu einem unentbehrlichen
Bestandteil geworden. Zeichner und Künst-
ler erschaffen sogenannte virtuelle Realitä-
ten, wobei «virtuell» nicht als Gegenteil von
«real», sondern vielmehr von «physisch» zu
verstehen ist. Ein beliebiges Projekt kann in
seiner nahezu vollen Funktionalität und Wir-
kung dem Betrachter als Visualisierung ein
«geistiges Erlebnis» geben. Man erhält durch
den Computer die Möglichkeit, in einem Haus
umherzulaufen, bevor der Grundstein gesetzt
wird.
Aus dieser Idee heraus entstand mein Verlan-
gen, aus der ungeheuren Vielfalt an Möglich-
keiten etwas Eigenes und Unverkennbares
zu schaffen.
Auf dem Weg zu den fotorealistischen Auf-
nahmen hin spielte die Natur eine wichtige
Rolle. Nach anfänglichem Skizzieren stellte
sich bald einmal heraus, dass ein komplettes
Haus nur in einer realen Umgebung wirklich

2 | Einleitung
PROZESS
Organisation Wegfindung

Um die Aufgabe «Visualisieren eines Zu Beginn jedoch war mir mein konkretes
Minergie®-Einfamilienhauses» ohne jegliche Vorgehen noch unklar. Ich wusste lediglich,
Vorkenntnisse in computerbasiertem Zeichn- dass es mit bestimmten Programmen mög-
en und Visualisieren zu realisieren, war ich von lich ist, sehr naturgetreue Simulationen von
Beginn an auf externe Hilfe angewiesen. Um architektonischen Plänen herzustellen, und
die benötigte Computersoftware zu erlernen damit hatte es sich dann auch schon. Durch
nahm ich mich verschiedener Lern-Tutorials das Internet und Kollegen wurde ich auf die
an, welche autodidaktisch Inhalte über ge- Grafiksoftware Cinema 4D aufmerksam, wel-
wisse Themengebiete vermitteln. Für die Ar- che mit beeindruckenden Visualisierungen
beit am konzeptuellen und theoretischen Teil auf ihrer Herstellerwebsite wirbt. Sie wird ei-
des Hauses konsultierte ich Fachliteratur. Für nerseits von Filmstudios für Animationen und
weitere Hilfe und zusätzliche Informationen visuelle Effekte verwendet, andererseits findet
betreute mich auf Anfrage ein Experte, näm- sie auch in ganz anderen Sektoren wie dem
lich Herr Daniel Brunner von ANS Architekten Ingenieurwesen oder dem Game-Design An-
in Worb. Dadurch war mir ein Arbeitsumfeld klang. Als relevanter Vorteil erschien mir die
gegeben, durch welches ich schliesslich zu genannte einfache Handhabung sowie eine
meinem gesetzten Ziel, der Visualisierung, bessere Benutzerfreundlichkeit gegenüber
kommen konnte. Programmen von konkurrierenden Herstellern
wie etwa 3ds Max oder POV-Ray.
Mit dem Ziel, eine moderne und anspruchs-
volle Visualisierung zu erhalten, entschied ich
mich, diese Software zu erlernen.
Der Einstieg in das Grafikprogramm fiel mir
durch diverse Tutorials und Workshops sehr

Taschenlampe aus einem Video-Workshop

Organisation | Prozess | 3
einfach, da Inhalte autodidaktisch durch mich in das Thema der sogenannten „Grünen
Nachmachen vermittelt werden. Auch durch Architektur“ [3] eingelesen hatte, erschien mir
das Einführungsbuch «Cinema 4D: Grundla- allmählich ein neues Kriterium, nach welchem
gen und Workshops für Profis« [2] erhielt ich mein Konzepthaus entstehen sollte:
wertvolle Tips und lernte etwa, eine leuch- Der Minergie®-Standard.
tende Taschenlampe herzustellen. Gleich- Dieses Schweizer Qualitätssiegel steht für ei-
zeitig fing ich an, mir Gedanken über das zu nen bestimmten Grad an Nachhaltigkeit für
visua-lisierende Haus zu machen. Da durch neue sowie modernisierte Gebäude. Bauten,
den Computer keine Grenzen in Hinsicht auf die mit den Minergie®-Siegel deklariert sind,
Ort, Grösse und Preis gesetzt sind, schweb- gelten im Vergleich mit dem Durchschnittshaus
ten mir einige verrückte Szenarien für das als Verbraucher weniger natürlicher Ressour-
Projekt vor: Wie es wohl wäre, eine Traum- cen und daher als geringere Belastung für die
villa inmitten eines Urwaldes, umrundet von Umwelt. In einer Zeit in der ein «ökologischer
Bäumen und Schlingpflanzen, zu plat­zieren? Fussabdruck» mit der äusseren Hülle eines
Oder doch lieber ein Ferienhaus in den Alpen Hauses gleichgestellt wird, kann ein solches
mit unmittelbarer Aussicht auf einen Glet- Gütesiegel beim Kauf entscheidend sein. Der
scher? Ich sah mich gewissermassen ge-
zwungen, mein Thema aus einer immensen
Vielfalt an Möglichkeiten einzuschränken und
eine architektonische Realität zu erstellen. Vo-
rausgehend hatte ich mich oft mit der Frage
auseinandergesetzt, wie sich ein Haus best-
möglich in die Natur integrieren lässt, sodass
dies sowohl visuell als auch funktional in eine
gegebene Landschaft passt. Nachdem ich

Früher Entwurf eines möglichen Szenarios Anfängliche Skizze zum Konzept

4 | Prozess | Wegfindung
«ökologische Fussabdruck» beschreibt die Zusammenhang zwischen Raum, Rohstoffen
gesamte Fläche, die notwendig ist, um den und Materialien. Aus diesen persönlichen Ge-
Lebensstandard der eines Menschen unter sprächen schuf ich mir schliesslich einen ge-
Fortführung heutiger Produktionsbedingun- nauen Richtplan, welcher auf dem Minergie®-
gen dauerhaft zu gewährleisten. [4] Da Gebäu- Standard aufbaut, und auch auf ein nicht in
de zu den grössten Verbrauchern von natür- der Realität erbautes Gebäude anwendbar ist
lichen Ressourcen gehören, wollte ich dies (siehe dazu «Minergie®-Label»). Ein weiteres
anhand eines konkreten Konzeptes etwas Kriterium für dieses fiktive Gebäude sollte der
genauer untersuchen. Um Informationen aus Standort sein. Ich wählte dafür eine Parzelle
erster Hand zu erhalten, fragte ich beim Ar- von 600 m² einer landwirtschaftlichen Zone
chitekturbüro ANS in Worb um genauere De- in meiner Wohngemeinde Worb, was mir er-
tails zu Minergie® nach. Zu meinem grossen laubte, die Umgebung genau zu untersuchen
Glück nahm sich Herr Daniel Brunner meinen und fotografisch festzuhalten.
Fragen an und gab mir auch wertvolle Kritik Als die drei Vorgaben Cinema 4D, Miner-
zu meinen groben Skizzen und Entwürfen. gie® und der Standort gesetzt waren, fing
Im Gespräch mit ihm erfuhr ich viel über den ich mit dem Planen an. Ich hatte ein gewis-

Fertiger Plan des Hauses

Wegfindung | Prozess | 5
ses Grundkonzept, bei der sich die Form des zieren. Sämtliche Objekte sind problemlos im
Einfamilienhauses von einem Schneckenhaus Nachhinein veränderbar. Also begab ich mich
ableitete, im Kopf. Diese Idee besprach ich auf die Suche nach einem geeigneten CAD-
anschliessend mit Daniel Brunner. Er erklär- Programm. Dabei stiess ich auf VectorWorks
te mir, welche Materialien für entsprechende 2010, welches mir von einem Kollegen, ei-
Gebäudeteile und Wände verwendet werden nem Hochbauzeichner, empfohlen wurde. Als
müssen, um möglichst nachhaltig zu bauen. er mir das über tausend Seiten umfassende
Durch diese Hilfe blieb mir ein grosser Teil Handbuch dazu gab, glaubte ich zuerst einer
an Recherchearbeit erspart und ich konnte noch komplexeren Software als Cinema 4D
danach mit dem eigentlichen Teil der Arbeit, zu begegnen. Daher war ich ziemlich über­
dem Digitalisieren der Daten, beginnen. Ich rascht, dass Vectorworks nicht viel bis gar
überlegte mir zuerst, die komplette Konst- keine Vorkenntnisse verlangt und ich die Soft-
ruktion des Hauses in Cinema 4D vorzuneh- ware relativ rasch erlernen konnte. Dennoch
men, doch entschied mich schliesslich sinn- stiess ich beim Zeichnen auf gewisse Proble-
vollerweise dagegen. In einem kostenlosen me, und fragte sicherheitshalber bei ANS Ar-
Grundkurs zu Cinema 4D, welchen ich kurz chitekten um Hilfe nach. Dieses grosszügige
zuvor in Zürich besucht hatte, lernte ich, dass Unternehmen ermöglichte mir anschliessend
Zeichnungen und Pläne zuerst in einer CAD- bei einem spezialisierten Hochbauzeichner
Software (engl. für Computer Aided Design) ein kleines Arbeitspraktikum zu absolvieren.
erstellt werden, bevor diese für die endgülti- Herr Beat Stooss betreute mich während ein-
ge Visualisierung in Cinema 4D weiterverar- einhalb Tagen während der Maturaarbeits-In-
beitet werden. Dies ergibt Sinn, denn mit ei- tensivwoche mit seinem Fachwissen und half
nem CAD-Programm lassen sich Objekte wie mir beim Fertigstellen der gewünschten Form
Wände und Fenster nach bestimmten Para- meines Drahtgittermodells. Dank ihm gelang
metern ausrichten und auch beliebig oft dupli- mir ein wichtiger Schritt vorwärts in Richtung
Visualisierung, denn ab diesem Zeitpunkt
konnte ich zum wesentlichen Teil, der Arbeit
mit Cinema 4D, übergehen.

Fertiges CAD-Modell des Konzept-Hauses

6 | Prozess | Wegfindung
Inspiration turvisualisierungen. Hauptverantwortlich für
das Voranschreiten im Erschaffen einer soge­
Dass Architekturvisualisierungen fotorealis- nannten virtuellen Realität sind vor allem Ma-
tisch wirken, wird heutzutage hauptsächlich thematiker und Programmierer, für welche es
durch den Einsatz von Hochleistungscom- bis zum heutigen Stand der Computergrafik
putern ermöglicht. Bis noch vor ungefähr etliche Hürden zu überwinden gab. Beide Bil-
40 Jahren jedoch wurden sämtliche Darstel- der auf dieser Seite zeigen Visualisierungen,
lungen von Plänen und Ansichten fast aus- welche bei ihrem Erscheinen relativ bekannt
schliesslich von Hand gezeichnet und gemalt. geworden sind und auch Preise erhalten ha-
Bis zu diesem Zeitpunkt existierten auf der ben. Das linke Bild stellt eine Variante einer
Welt nur eine Handvoll Computer, die grund­ zu errichtenden Wohnung dar, die anschlie-
sätzlich für strategische Berechnungen ein- ssend den ausgeschriebenen Wettbewerb für
gesetzt wurden. Mit der Erfin­dung des Mik- einen Umbau gewonnen hat, und ist 8 Jahre
roprozessors im Jahre 1971 [5], welche einen alt. Das rechte Bild hat am diesjährigen inter-
immensen Fortschritt im Computerbau er- nationalen Wettbewerb für computerbasierte
laubte, wurde die Elektronik-Industrie auf ein Architekturvisualisierungen der renommierten
neues Level gehoben. Neue, leistungsfähi- Website CGarchitect.com im Gesamtbereich
gere Rechner er­ möglichten erst­malige gra- der Architekturbilder den ersten Platz belegt.
phische Benutzeroberflächen, mit welchen Der Unterschied zwischen den beiden Bil-
einfache geometrische Formen dargestellt dern ist evident: Während das Ältere noch
werden konnten. Dieser Schritt wird als Ge- plastisch und steif wirkt, sind beim Neueren
burtsstunde des virtuellen Zeichnens ange- praktisch keine Anzeichen mehr zu finden, die
sehen. Seit diesem Zeitpunkt hat sich in Hin­ es von einer realen Photographie unterschei-
sicht auf die Komplexität der Darstellungen den würde. Ein wesentliches Verfahren war
viel verändert, mitunter auch die der Architek- dem Künstler des linken Bildes noch nicht

Vergleich von zwei Computergrafiken ohne... ... und mit Photon-Mapping 1, 2

Inspiration | Prozess | 7
bekannt, nämlich das sogenannte Photon- Gebiet zuerst in seinen Grundzügen ken-
Mapping. Dieser Prozess wurde vor ungefähr nenlernen. Ich entschied mich deshalb da-
15 Jahren vom Forscher Henrik Wann Jen- für, mein Projekt nach gestalterischen sowie
sen entwickelt. Im kreativen Design wird es theoretischen Vorgaben einzugrenzen. Mit
jedoch erst seit ungefähr 5 Jahren kommer- meiner Arbeit wollte ich mir einen Einblick in
ziell vertrieben. Das Photon-Mapping erlaubt den spezifischen Gestaltungsvorgang der vir-
einen wirklichkeitsgetreuen Verlauf von Licht, tuellen Simulation erschaffen und die daraus
welches durch Glas fällt und reflektiert wird. gewonnenen Fähigkeiten an einem konkreten
Dies ist in der rechten Abbildung meisterhaft Beispiel anwenden.
ausgenützt worden.
Die Entwicklung in dieser neuen Richtung der
Computergrafik finde ich sehr interessant und
spannend, denn man könnte fast meinen,
dass mit heutigen foto-echten Visualisierun-
gen das eigentliche Ziel der Computersimula-
tion erreicht worden ist. Fakt ist, dass Design-
Büros mit dem Voranschreiten der Technik
immer bessere Bilder produzieren werden,
um uns auch in Zukunft zum Staunen zu
bringen. Nebst dem Weg, wie solche Bilder
entstehen, fasziniert mich auch deren oft sehr
ästhetische und künstlerische Zusammenset-
zung. Da das digitale Design sehr aufwändig
und zeitintensiv ist, werden meistens nur we-
nige Ansichten eines Bauprojektes erstellt.
Das nebenstehende Bild des uruguayischen
Künstlers Juan Altieri hat für mich eine wich-
tige Rolle beim Entstehen dieser Arbeit ge-
spielt. Durch anfänglichen Unglauben, dass
es sich dabei tatsächlich um keine Fotografie
handelte, wurde mein Wunsch, selbst etwas
Vergleichbares zu erschaffen, geweckt. Na-
türlich steckt hinter einem solchen Bild ein
enormer Arbeitsaufwand. In einem Beschrieb
[6]
, wie Altieri zu diesem Resultat gekommen
ist, beziffert er allein die Berechnungszeit des
Computers für den Bildaufbau mit 14 Stun-
den. Für meine Arbeit wollte ich jedoch das Juan Altieri’s Visualisierung 3

8 | Prozess | Inspiration
Minergie®-Label ches für mich unmöglich messbar gewesen
wäre, habe ich deshalb bewusst ausgelassen.
In der modernen Architektur spielen die Nach- Ebenso musste ich natürlich die «Herstellung»,
haltigkeit und die verwendeten Rohstoffe von welche die verwendete Energie während des
Gebäuden eine wichtige Rolle. Von einem Neu- Bauprozesses misst, vernachlässigen. Weiter
bau wird heutzutage generell ein Konzept für existieren noch definitive Ausschlusskriteri-
eine umweltfreundliche Gesamtbilanz erwar- en und gewisse Normen, nach welchen ge-
tet, was auch schon fast im selben Ausmass baut werden müssen, um dem Standard zu
für Renovationen und Umbauten gilt. Um die- entsprechen. Ich beachtete auch diese beim
sem wachsenden Bedürfnis vieler Bauherren Planen, jedoch in einem nebensächlichen
einen konkreten Standard zu geben, gründe- Rahmen und vermerkte sie lediglich als Kom-
ten die beiden Ingenieure Heinz Uebersax und mentare für die Visualisierungen. Die Bezeich-
Ruedi Kriesi, zwei gebürtige Schweizer, 1994 nung «Planen mit Minergie®», wie auch der
das Label Minergie®. Bis zum heutigen Zeit- Titel der offiziellen Informationsbroschüre [8] zu
punkt hat es sich zum wichtigsten nationa- diesem Thema lautet, beschreibt diesen Teil
len Energiestandard für Niedrigenergiehäuser meiner Arbeit daher sehr genau.
entwickelt. [7] Weltweit existieren vergleichbare
Produktbezeichnungen wie etwa das Passiv-
haus in Deutschland und Schweden.
Folgende Minergie®-Kriterien wurden für den
theoretischen sowie gestalterischen Teil mei-
ner Arbeit in Betracht gezogen:

Energie: Effiziente Stromversorgung durch


erneuerbare Energien.
Licht: Das Gebäude soll einen hohen Anteil
an Tageslicht besitzen.
Rohstoffe: Bedarf soll durch lokale, gut ver-
fügbare Rohstoffe gedeckt werden. Verwen-
dung von recyclebaren Baustoffen.

Nun wird jedoch einem Gebäude das Label


Minergie® erst nach einer genauen Inspektion
aller Isolationen, Lüftungs- und Heizeinrich-
tungen nach Bauabschluss verliehen. Da mein
Einfamilienhaus jedoch „nur“ virtuell existieren
sollte, hat sich diese Überprüfung nicht durch-
führen lassen. Das Kriterium «Raumluft», wel- Skizze zur möglichen Lichtverteilung

Minergie®-Label | Prozess | 9
Schneckenhaus Arbeit mit Cinema 4D

Am Minergie®-Standard angelehnt entwickel- Das Kernstück meiner gesamten Arbeit be-


te ich zusätzlich ein eigenes Kriterium, wel- stand daraus, mit der 3D-Software Cinema
chem ich ebenfalls durch die Visualisierung 4D zu den Visualisierungen zu gelangen,
Ausdruck verleihen wollte. Dieses lautet: die ich mir im Kopf vorstellte. Da ich ziem-
lich früh mit dem Erlernen des Programms
Integration: Bestmögliche Anpassung des anfing, stiess ich dementsprechend auch
Hauses an eine Umgebung sowie Vorhande- schnell auf Probleme. Eine erste Schwierig-
nes Zusammenspiel zwischen Natur und Ar- keit stellte sich mir durch eine erstellte Szene
chitektur. aus einem Lern-Tutorial des Buches «Cinema
4D: Grundlagen und Workshops für Profis» :
Um ein ökologisches Haus so harmonisch Das Rendern. Rendern in Cinema 4D ist ein
wie möglich in die Natur einzubinden, ent- Prozess, bei welchem der Computer ein Bild
lehnte ich die biologische Form eines Schne- oder eine Bildabfolge aus einer dreidimensio-
ckenhauses für die Formgebung. Die Ent- nalen Szene berechnet und darstellt. Um die
scheidung dafür fiel für mich schnell, da mich Illustration auf der gegenüberliegenden Seite,
solche Gebilde durch ihre Ästhetik und Kom- welche ich zuvor Schritt für Schritt aus einem
plexität schon seit langem faszinierten. Video abgeschaut und nachgestellt hatte, in
abgebildeter Grösse zu produzieren, benö-
tigte mein Computer knappe zwei Stunden.
Diese Tatsache stellte mich vor die Frage, ob
mein Projekt im ursprünglich geplantem Um-
fang mit meiner technischen Ausrüstung re-
alisierbar ist. Für meine Visualisierungen sah
ich Bilder von mindestens doppelter Grösse
vor, um diese angemessen ausdrucken und
präsentieren zu können. Eine Vegrösserung
bedeutete jedoch auch eine doppelt so lan-
ge Renderzeit, wenn ich dabei keine Quali-
tätsverluste hinnehmen wollte. Während des
Rendervorganges war mein Rechner jeweils
voll ausgelastet und zu keiner weiteren Ope-
ration mehr fähig.
Da ich jedoch eine gewisse Qualität in Hinsicht
auf die Auflösung der Bilder an mich stellte,
suchte ich nach einer möglichen Lösung für
dieses Problem. Im Internet wurde ich schnell
fündig. Die Firma ComputerWorks, welche
Idee des Schneckenhauses die Software VectorWorks hier in der Schweiz

10 | Prozess | Schneckenhaus
vertreibt, bot kostenlose Crash-Kurse zur Die Arbeit an meinem persönlichen Projekt
Verwendung von Cinema 4D für Architekten erlaubte mir einen genauen Beschrieb des
an. Nach dieser grundlegenden Einführung in Vorganges, nachfolgend abgebildet durch
Zürich während eines Tages der Matura-In- das Erstellen einer Innenszene.
tensivwoche waren meine Fragen geklärt und
ich konnte meine Arbeit fortsetzen. Mir wurde
gezeigt, wie ich gewisse Einstellungen verän-
dern muss, sodass die Rechenzeit minimiert
werden kann und wie man für Aussen- sowie
Innenszenen verschiedene Lichtsituationen
anwendet und gekonnt Kameras setzt.
Im nächsten Kapitel möchte ich spezifischer
auf den Rendervorgang und die dafür not-
wendigen Schritte zu sprechen kommen.
Das Rendern bildet immer noch das Kern-
stück aller 3D-Illustrationen, denn von diesem
Prozess hängt die finale Berechnungszeit ab
und somit auch die Entscheidung, ob es sich
lohnt eine Szene tatsächlich zu visualisieren.

Gerenderte Darstellung aus einem Lern-Tutorial

Arbeit mit Cinema 4D | Prozess | 11


Erstellen einer Innenszene

Schritt 1: Das Drahtgittermodell des Hauses


wird vom CAD-Programm, in meinem Fall
VectorWorks, in ein für Cinema 4D-lesbares
Dokument umgeschrieben. Dies geschieht
über ein Zusatzmodul, welches auf der Her-
stellerwebsite von jeglichen CAD’s kostenlos
angeboten wird. Das nun komplett dreidi-
mensionale Modell besitzt schon alle vorge-
fertigten Strukturelemente und Parameter,
ähnelt jedoch noch eher einem Haus aus
Zündhölzern. Es fehlen noch Möbel, Texturen
Drahtgittermodell ohne Möblierung und Licht.

Schritt 2: Zuerst werden Möbel und andere


Einrichtungsgegenstände aus einer Bibliothek
mit vorgefertigten Objekten hinzugeladen und
an gewünschter Stelle platziert. Anschlie-
ssend appliziere ich Texturen auf Oberflächen
von Objekten und Flächen, die noch keine
solche Darstellungseigenschaften besitzen.
Texturen sind nichts anderes als Überzü-
ge, durch welche Eigenschaften wie Farbe,
Struktur und Reproduzierbarkeit gesteuert
werden. Sie spielen eine wichtige Rolle für die
Modell ohne Licht realistische Darstellung von Stoffen, vor allem
bei Gegenständen aus Glas, Textilien oder
Metall. Zu diesem Zeitpunkt können Objekte
immer noch problemlos verschoben werden.
In der Abbildung sind Texturen schon enthal-
ten, mein Computer war jedoch nicht in der
Lage, diese für die Arbeit in Echtzeit darzu-
stellen und vereinfachte sie deshalb.

12 | Prozess | Erstellen einer Innenszene


Schritt 3: Nun wird die Kamera für die geren-
derte Ansicht an einem geeigneten Standort
platziert. Es lässt sich dabei jede erdenkliche
sowie auch unmögliche Brennweite konfigu-
rieren. Ich entscheide mich für eine etwas
erhöhte Ansicht mit einem Blickwinkel und
einer Brennweite von 18mm. Anschliessend
wird die Beleuchtung mittels einer künstli-
chen Sonne simuliert, wobei auch Faktoren
wie Himmel, Wolken und Atmosphäre eine
zusätzliche Rolle spielen. Nachdem sämt-
liche Einstellungen optimiert sind, kann mit Finales Rendering
dem Rendervorgang begonnen werden. Der
Rechenprozess für das nebenstehende Bild
dauerte knappe 5 Minuten, wobei aber die
kleine Grösse beachtet werden sollte.
Für die Retusche und Bildoptimierung wird
daraufhin noch Photoshop verwendet.
Das Resultat wirkt real und erzielt damit den
gewünschten Effekt:

Die allmählich fotorealistische Simulation ei-


nes Raumes, welcher in Wirklichkeit gar nicht
existiert.

Erstellen einer Innenszene | Prozess | 13


PRODUKT

14 | Produkt
Produkt | 15
ENERGIE

16 | Produkt | Energie
▲ Frontal- sowie Seitenansicht zei-
gen die Einlassung ins Gelände.

◄ Durch die Dachbegrünung erge-


ben sich gleich mehrere Vorteile: Im
Sommer kühlt sich die Temperatur
der darunterliegenden Räume auf-
grund der Verdunstung des Regen-
wassers ab. Im Winter wirkt die grü-
ne Schicht als Wärmeisolator. Damit
werden Heizkosten gespart.

Vorherige Doppelseite:
Nachtaufnahme im Sommer um
20.30 Uhr mit Innenbeleuchtung.

Energie | Produkt | 17
18 | Produkt | Energie
▲ Grosses Bild: Von der Küche sieht man durch das Wohnzimmer nach draussen. Die Glastüre auf
der rechten Seite führt zur Terrasse.
▲ Kleine Bilder: Das Gästebad ist in edlem Marmor gestaltet.
◄ Mit den umschliessenden Solarzellen oberhalb der Fenster wird elektrische Energie erzeugt. Da-
durch wird im gesamten Haus geheizt und auch Wasser erwärmt.

Energie | Produkt | 19
20 | Produkt | Energie
▲ Der Fussweg zum Haupteingang
führt direkt ins erste Geschoss. Da-
neben ist der Vorplatz der Garage si-
tuiert.

◄ Mit direktem Anschluss an das


Netz des öffentlichen Verkehrs wird
ein zukunftsorientierter, umweltbe-
wusster Lebensstandard ermöglicht.

Energie | Produkt | 21
LICHT

22 | Produkt | Licht
▲ Auf der Terrasse, welche den gesamten obe-
ren Stock umschliesst, lässt sich hervorragend
die Aussicht auf das Emmental geniessen.

◄ Sonnenschutzglas lässt nur einen bestimm-


ten Anteil der von der Sonne ausgestrahlten
Energie in den Raum, wodurch eine Aufheizung
der Raumluft verhindert wird.

► In Kombination mit herkömmlichem Sonnen-


schutz, wie hier Rollläden, kann im Sommer die
Temperatur ohne zusätzliche Kühlung auf einem
angenehmen Wert gehalten werden.

Licht | Produkt | 23
24 | Produkt | Licht
▲ Das Wohnzimmer wird durch die
halbkreisförmige Glasfront zu jeder
Tageszeit mit Sonnenlicht bestrahlt.

◄ Durch die grossräumigen Fenster


hindurch sieht man von innen auf die
umschliessende Terrasse und das
grossartige Alpenpanorama.

Licht | Produkt | 25
26 | Produkt | Licht
▲ Der Eingangsbereich verbindet die Stockwerke. Die Treppe führt zu den Schlafräumen im Erdge-
schoss, während der Gang zur Küche und zum Wohnzimmer weist.

◄ Durch den Lichtschacht wird das Sonnenlicht über beide Geschosse verteilt.

Licht | Produkt | 27
ROHSTOFFE

28 | Produkt | Rohstoffe
◄ Das verwendete Holz stammt aus
umliegenden Wäldern und wurde
nicht mit Holzschutzmitteln oder Bio-
ziden behandelt. Es besitzt das euro-
päische Nachhaltigkeitszertifikat FSC
(Forest Stewardship Council), wel-
ches eine nachhaltige Forstwirtschaft
gewährleistet.

Rohstoffe | Produkt | 29
30 | Produkt | Rohstoffe
◄ Das gesamte Grundgerüst sowie
die Fassaden sind aus Recyclingbe-
ton hergestellt. Dieser enthält kein
Kies aus natürlichen Vorkommen,
sondern Betonabbruch und aufbe-
reitetes Gestein vom Untergrund ver-
schmutzter Grundstücke oder Stra-
ssen.

Rohstoffe | Produkt | 31
INTEGRATION

32 | Produkt | Integration
▲ Das Grundgerüst des Hauses leitete ich vom Haus einer Weinbergschnecke ab. Dabei bilden die
zwei Stockwerke einzelne Spiralen des biologischen Vorbildes. Die Öffnung des Schneckenhauses
wird durch die Sitzterrasse sowie durch die Rasenfläche angedeutet.

◄ Das grosszügige Einfamilienhaus steht auf einem Feld neben dem neuen Schloss von Worb auf
641 M.ü.M.

Integration | Produkt | 33
34 | Produkt | Integration
◄ Das gesamte Haus ist an die Ge-
gebenheit der Umgebung angepasst:
Während der eine Teil auf der rechten
Seite im Gelände eingelassen ist, öff-
net sich die andere Seite aufgrund
des schrägen Hanges gegen Osten
hin.

Integration | Produkt | 35
36 | Produkt | Integration
◄ Die geschützte Dachterrasse
lädt zum Geniessen der sommerli-
chen Abendsonne sowie zum Erho-
len ein.

Integration | Produkt | 37
FAZIT
Während der Entstehung meiner Maturaar- Dies erschwerte mir ein flüssiges Vorankom-
beit gab es etliche Probleme zu lösen, welche men und stellte für mich eine Hürde dar, die
ich mir bei der Planung des Projektes noch es zu überwinden galt. Zu meinem Glück fand
gar nicht vorstellen konnte. ich durch einen Schulungskurs zur Software
Am Anfang begann ich mit viel Enthusiasmus zu neuen Möglichkeiten, mit welchen ich die
Entwürfe und mögliche Konzepte zu skizzie- maximale Leistung aus meinem System he-
ren. Parallel dazu investierte ich eine beachtli- rausholen konnte und somit ungeachtet von
che Anzahl Stunden für das Selbststudium ei- diesen Einschränkungen weiterfahren konnte.
nes Sachbuches sowie dem Anschauen von Das Einrichten des Hauses sowie das Setzen
Lern-Videos der relativ komplexen Software von Kameras bereitete mir im Anschluss viel
Cinema 4D. Zu dieser Zeit hatte ich die Idee, Spass. Vor allem letzteres erforderte eine ge-
dem Haus ein ökologisches Zertifikat zu ver- wisse Präzision, da die Perspektive des Hau-
passen und nach der Form eines Schnecken- ses mit derjenigen der Photographie des Ge-
hauses zu gestalten. Daraus entwickelte ich ländes übereinstimmen musste.
schliesslich einen kompletten Szeneplan. Die Das fertige Produkt in Form dieses Heftes
Feststellung, dass eine direkte Erstellung von sehe ich als abgeschlossen. Weitere Stufen
Gebäuden in Cinema 4D sehr schwierig ist, und Verbesserungsmöglichkeiten der Simula-
stellte ein Problem dar. Um dies zu umgehen tion wären eine Gebäudeschattenwerfung auf
bediente ich mich eines CAD-Programmes, die Umgebung sowie ein animierter Rund-
mit welchem ich schliesslich die Daten für die gang gewesen. Vor allem die letzte Option
Weiterverarbeitung herstellen konnte. wäre jedoch kaum mit einem herkömmlichen
Die anschliessende Arbeit, das Visualisieren Heimcomputer zu realisieren.
stellte mich vor das Hauptproblem des ge- Ich finde, dass mir die vollendeten Visuali-
samten Prozesses: Dem Rendern. Dass mein sierungen gut gelungen sind und meine ur-
Computer durch den Rechenvorgang sämtli- sprüngliche Idee des Konzept-Hauses ziem-
cher Bilder an seine Grenzen kam, spürte ich lich akkurat verbildlichen. In Zusammenhang
anhand der zum Teil horrenden Ladezeiten. mit den Minergie®-Grundsätzen bilden die Vi-
So betrugen diese zu Beginn für ein Bild, als sualisierungen eine mögliche Vorlage für ge-
mir gewisse Beschleunigungstechniken der wisse Konzepte zu umweltbewusstenm Bau-
Software noch nicht bekannt waren, bis zu en. Das gesamte Heft dient dabei als Träger
vier Stunden. Mein Computersystem, welches dieser Idee.
nun ungefähr drei Jahre alt ist, war durch die Für mich persönlich war die gesamte Arbeit
immens grosse und komplexe Datei des Hau- sehr interessant, vor allem aber das Kennen-
ses mitsamt allen Wänden, Möbeln und Tex- lernen der Computersimulation anhand der
turen ziemlich überlastet. Daraus entstanden Visualisierung.
sogar während des dreidimensionalen An-
schauen des Hauses bei minimaler Vorschau-
qualität oft Verzögerungen in der Darstellung.

38 | Fazit
DANK
Für dieses Projekt, welches ich ohne fremde tene Kurs über Cinema 4D half mir während
Hilfe nicht hätte vollenden können, möchte ich meiner Arbeit ebenfalls erheblich weiter, wes-
verschiedenen Personen und Firmen danken. halb ich dies hier erwähnen möchte. Zwei
Erstens gebührt ANS Architekten AG in Worb ausgebildete Graphiker standen der ganzen
ein herzlicher Dank für Ihre Freundlichkeit und Gruppe an Interessierten während einem
Hilfsbereitschaft, mich unentgeldlich bei mei- Nachmittag zur Verfügung und beantwortet-
ner Maturaarbeit zu unterstützen. Besonders en geduldig alle Fragen.
möchte ich dabei Herrn Daniel Brunner da- Bei dieser Gelegenheit möchte ich den Men-
für danken, dass er mich praktisch während schen danken, welche in der grossen weiten
der gesamten Entstehung fachlich unterstützt Welt des Internets stets mit Antworten und
hat. In Besprechungen mit ihm erarbeitete ich Ratschlägen aufwarten. In Beiträgen aus et-
das grundlegende Konzept meiner Arbeit und lichen Foren und Blogs fand ich oft Lösungs-
erhielt kritische Feedbacks, welche mir viel ansätze zu diversen Problemen.
genützt haben. Schlussendlich spielte auch meine Familie
In diesem Architekturbüro durfte ich ausser- hinsichtlich Probelesen aber auch Inspirati-
dem ein kleines Praktikum ablegen. Während on und Motivation eine wichtige Rolle. Vielen
eineinhalb Tagen betreute mich Herr Beat Dank an alle für die gesamte Unterstützung!
Stooss mit seinem Fachwissen und half mir
beim CAD-Zeichnen. Ich schätzte seine in-
vestierte Zeit sehr, da er neben mir auch noch
Lehrlinge betreuen musste.
Ebefalls möchte ich Herrn Simon Haldi von
Suter + Partner Architekten dafür danken,
dass er mich fachlich ins Thema der Architek-
turzeichnungen eingeführt hat. Ein weiterer
Dank geht an Luca Leiser, ein Freund von mir,
vom selben Büro. Aufgrund seiner Kenntnis-
se als angehender Hochbauzeichner konnte
er mir hilfreiche Informationen und auch eine
kleine Einführung in das Programm Vector-
Works geben.
Als betreuende Lehrkraft unterstützte mich
Herr Samuel Anderegg. In zahlreichen Be-
sprechungen mit ihm erhielt ich wertvolle
Kritik bezüglich Layout, Visualisierungen und
Text, welche mir für die Vollendung der Matu-
raarbeit sehr weiterhalf.
Der von ComputerWorks kostenlos angebo-

Dank | 39
ANHANG

Nachfolgend sind alle restlichen Skizzen und anfänglichen Entwürfe abgebildet.

40 | Anhang
Anhang | 41
42 | Anhang
Anhang | 43
LITERATURVERZEICHNIS
Quellenangabe

Textverweise Bildverweise

[1]
Blue Brain Projekt der EPFL (11.10.2010) 1
Koch, Ken (13.3.2009)
www.de.wikipedia.org/wiki/Blue_Brain www.klyk.de/projects/uploads/DBU_
[2]
Von Koenigsmarck, Arndt: Cinema 4D kid_01.jpg
Release 11. Grundlagen und Workshops 2
Bertrand, Benoit (31.5.2010)
für Profis. München: Addison-Wesley, 2008 www.cgarchitect.com/3dawards/2010/
[3]
Wines, James: Grüne Architektur. Köln: images_judging/3DA2010-LARGE-
Taschen, 2000 26898-FinalInt.jpg
[4]
Ökologischer Fussabdruck (10.10.2010) 3
Altieri, Juan (1.6.2010)
www.de.wikipedia.org/wiki/%C3%96- www.cgarchitect.com/3dawards_mini/
kologischer_Fu%C3%9Fabdruck nominees/image_hires/3DA2009-LARGE-
[5]
Mikroprozessor (20.8.2010) 5411mozz2.jpg
www.de.wikipedia.org/wiki/Mikroprozessor
[6]
Altieri, Juan (13.9.2010) Sämtliche restliche Bilder stammen aus eige-
www.burnstudio.co.za/blog/wp-content/ ner Hand. © 2010 by Dominic Ender
uploads/2010/05/juan_tutorial.pdf
[7]
Minergie (21.8.2010)
www.de.wikipedia.org/wiki/Minergie
[8]
Frei, Hatt u.a.: Nachhaltig bauen mit
MINERGIE-ECO®. Info Baufachleute
Zürich: Minergie, 2007

44 | Literaturverzeichnis
Inspiration und Information Sonstige Hilfsmittel

Bücher Software

– Collins, Diemel u.a.: Handbuch Vector- – Maxon Cinema 4D R11.5


Works 2010. Deutsche Version. Basel: – Nemetschek Vectorworks 2010
ComputerWorks, 2010 – Adobe Photoshop CS5
– Von Koenigsmarck, Arndt: Cinema 4D – Adobe InDesign CS5
Release 11. Grundlagen und Workshops – Graphisoft ArchiCAD 13
für Profis. München: Addison-Wesley, 2008
– Frei, Hatt u.a.: Nachhaltig bauen mit Von sämtlichen Programmen verwendete ich
MINERGIE-ECO®. Info Baufachleute. entweder die kostenlose Test- oder Schüler-
Zürich: Minergie, 2007 version.
– Wines, James: Grüne Architektur. Köln:
Taschen, 2000

Zeitschriften Hardware

– Schaefer, Markus: Digitale Realitäten. In: – Computer (Windows XP, Intel Core Quad
archithese. 4/2010. S. 84–89 CPU @ 2.66GHz, 1.93GB RAM) und zu-
– Keller, Simone: Modernes Holzhaus in sätzliche Hardware wie Peripheriegeräte
Fislisbach. In: TraumHaus. 3/2009.
S. 20–28

Internet

– CGarchitect (13.9.2010)
www.cgarchitect.com/3dawards_mini/
– Archiform 3D (13.9.2010)
www.archiform3d.com/tips
– Photon Mapping (21.4.2010)
www.wikipedia.org/wiki/Photon_Mapping
– Recyclingbeton (28.1.2010)
www.wikipedia.org/wiki/Recyclingbeton

Literaturverzeichnis | 45