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Pressemitteilung IPK 05/2014

Das Chamäleon der Elektronikindustrie


Anpassungsfähige Testgeräte für mobile Endgeräte mit dem Mini-H-Portal
EXCM

Mobile elektronische Endgeräte entstehen in


hochautomatisierten Prozessen. Das Testen von Touchscreens
und Tasten erfolgt dabei meist noch manuell. Mit den
Chameleon-Testgeräten von PKC Electronics wird sich das
grundlegend ändern: Deren Flexibilität und Qualitätssicherheit
setzt Maßstäbe. An Bord: das Mini-H-Portal EXCM von Festo.
Datum
25. September 2014

Unser Zeichen
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Mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PCs mit ihren Touch-
Displays und aufwändigen Audio- oder Videofunktionen werden immer
komplexer. Entsprechend aufwändig ist auch eine 100-Prozent-Prüfung
dieser Geräte. Die Funktionstests der Bedienoberfläche, die Wischtest der
Touchscreens, das Bedienen der Taster und Schalter an den Seiten der
mobilen Endgeräte sowie die Lautsprecher- und Mikrofontests verlangen
umfangreiche und qualitativ abgesicherte Testverfahren. Bisher haben
Mitarbeiter der Endgeräte-Hersteller diese Tests manuell durchgeführt –
mit entsprechenden Risiken für Qualität, Verlässlichkeit und
Dokumentation.

Manuelles Testen zu teuer


Inzwischen wird sogar in Fernost das manuelle Testen immer
unattraktiver. Das liegt nicht nur an möglichen Fehlerquellen in manuellen
Testverfahren. Steigende Lohnkosten zwingen zu einem Umdenken und
zum Umstieg auf wenigstens halbautomatisierte Abläufe. Wo bisher sechs
Arbeiter damit beschäftigt waren, mobile Endgeräte manuell zu testen,
könnte jetzt ein Arbeiter sechs Testgeräte bedienen.

Der rasant wachsende Markt für Smartphones und Tablet-PCs wird die
Nachfrage nach zuverlässigen Geräten für umfangreiche Funktionstests
weiter anheizen. Allein im Jahr 2013 waren weltweit 1,4 Milliarden
Smartphones im Einsatz. Die Zahl der Tablet-Computer wuchs von 17
Millionen im Jahr 2010 auf 195 Millionen Stück im letzten Jahr.

Nachfrage verlangt Automatisierung


„Heute kommt es darauf an, schlüsselfertige Testgeräte anbieten zu
können, in denen man nur schnell den Adapter für die unterschiedlichen
Formate der Endgeräte wechseln muss und quasi per Knopfdruck nur
noch die richtige Software für die Test-Routine abruft“, erklärt Kimmo
Hyrynkangas, Test Solution Businness Area Manager bei PKC Electronics in
Finnland. „Dieser Adapter- und der einhergehende Programmwechsel
geschehen bei vielen Endanwendern im Durchschnitt zwei Mal am Tag“,
so Hyrynkangas weiter.

„Genau solch ein flexibles Testgerät entwickelte PKC Electronics nach


unseren Vorstellungen unter dem Markennamen Chameleon“, sagt Marko
Anttila, Operation Manager bei Elektrobit. Elektrobit ist ein finnischer
Hersteller von mobilen Endgeräten und Infotainment-Systemen für
Fahrzeuge. „Ausgestattet mit entsprechenden Adaptern lassen sich auch
kleine und mittlere Serien mit 10.000 bis 100.000 Einheiten schnell und
zuverlässig testen“, so Anttila.

Hochflexible Lösung
Die hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des Testgeräts – ähnlich der
farblichen Anpassung eines Chamäleons an seine Umgebung in der
Tierwelt – ermöglicht es, auf die Variantenvielfalt und die kürzer
werdenden Produktlebenszyklen mobiler Endgeräte zu reagieren. Damit
verkürzen sich die Entwicklungszeiten ständig. Es wird notwendig, bereits
während der Entwicklungsphase umfangreiche Prüfungen durchzuführen.
Idealerweise können die Testsysteme sowohl in der Entwicklungsphase als
auch in der Serienfertigung genutzt werden.

Weitere Anforderungen von Seiten des Endkunden: Mehrere


Testfunktionen sollten in einer einzigen Testphase untergebracht sein, um
den schnellen Durchsatz in der Volumenproduktion zu gewährleisten.
Dazu zählen Display-/Touch-Tests, Funktionstests, Audiotests und Radio
Frequenz-Tests, aber auch gründliche Auswertungen wie die voll
integrierte Analyse der Audio-Testergebnisse. Das System Chameleon
setzt damit einen neuen Standard integrierter Testinstrumente, die Tests
auf einer einzigen kompakten Plattform ermöglichen.

Alles integriert
Denn es zeichnet sich ein weiterer Trend in der Branche ab: Da die
Testanlagen in die Produktionszellen integriert werden, müssen die Tester
immer kleiner werden. Wichtig ist auch, genügend Testkapazitäten
vorhalten zu können, da der Testprozess nicht zu Lieferengpässen führen
darf.

„Die Prüfgeräte der Chameleon-Serie heben sich auch deshalb vom Markt
ab, weil sie die Analysen der Tests innerhalb des Geräts selbst
durchführen können“, so Hyrynkangas. Andere Tester am Markt führen die
Analyseverfahren außerhalb des eigentlichen Testgeräts durch, was
externe Computersysteme stark mit Daten belastet.
Präzises Mini-H-Portal an Bord
„Da kam das Mini-H-Portal EXCM von Festo gerade zur richtigen Zeit auf
den Markt“, so Chefingenieur Risto Mäkelä bei PKC Electronics, denn „mit
diesem kompakten einbaufertigen Handhabungsportal ist präzises und
schnelles Positionieren bei engen Einbauverhältnissen auf einfache Weise
möglich.“

Jukka Merisalo, Key Account Manager bei Festo Finnland, ergänzt: „Überall
dort, wo jeder Millimeter zählt, spielt das H-Portal EXCM seine Stärken
aus.“ Tatsächlich kann das kompakte Flächenportal jede beliebige Position
in einem Arbeitsraum anfahren. Dafür benötigt es gerade einmal die
Fläche eines DIN A4-Blattes.

Der umlaufende Zahnriemen bewegt den Schlitten in einem


zweidimensionalen Raum (X-Y-Achse). Die feststehenden Motoren sind mit
diesem gekoppelt. Durch das parallelkinematische Antriebskonzept
bleiben die bewegten Massen gering. Das ermöglicht schnelles
Positionieren mit Geschwindigkeiten von bis zu 500 mm/s und
Wiederholgenauigkeiten im Bereich von ±0,05 mm.

Einbaufertige Systemlösung
Gering ist auch der Aufwand bei der Inbetriebnahme sowie bei der
schnellen Maschinenintegration: Das vorparametrierte Antriebs- und
Controllerpaket gibt den Anwendern das sichere Gefühl, sich ihren
eigenen Kernkompetenzen widmen zu können, ohne sich in
automatisierungstechnischen Details verlieren zu müssen. „Die
Möglichkeit, von Festo ein Gesamtpaket aus Hardware, Software und
Beratungsleistung zu bekommen, hat für uns den Ausschlag für Festo
gegeben“, so Mäkelä weiter.

Denn das Hardwarepaket von Festo beschränkte sich nicht nur auf die
Lieferung des Mini-H-Portals EXCM. Dieses übernimmt die elektrische
Positionierung in XY-Richtung, während die Z-Achse mit dem elektrischen
Schlitten EGSL für die Testfunktionen der Touch- und Wischtests
verantwortlich ist. Zusätzlich sind ein Mikrophon sowie ein Lichtwürfel am
pneumatischen Schlitten DGSL angebracht. Dies ermöglicht Audio-,
Kamera und Displaytests.

Fix und fertig zusammengebaut und geprüft, liefert Festo die


einbaufertige Systemlösung direkt in die Testanlage. Dazu gehören alle
Konstruktionsdaten und Schaltpläne sowie die umfassende
Funktionsgarantie. Anwender erhalten mit nur einer Teilenummer nicht
nur Hardware in Form einer anschlussfertigen Baugruppe oder eines
Subsystems, sondern ein komplettes Wertschöpfungspaket.
Komplettlösungen entlasten das Fachpersonal, halten den
Konstruktionsaufwand gering, erleichtern den Beschaffungsprozess und
senken die Prozesskosten.

Gemeinsam simultan entwickeln


Die Entwicklung von Chameleon und Mini-H-Portal verlief simultan und
verzahnt. Damit flossen die Erfahrungen und Anforderungen des OEMs
und des Endkunden direkt in die Entwicklung des Mini-H-Portals ein. Das
führte zur schnellen Marktreife des Handhabungsmoduls, das inzwischen
als Katalogprodukt unter einer Bestellnummer erhältlich ist.

„Dabei zeigte sich für uns, wie Festo die Anforderungen internationaler
Märkte und Branchen aufnimmt“, erklärt Kimmo Hyrynkangas von PKC
Electronics. Jukka Merisalo von Festo ergänzt: „Die
Entwicklungsabteilungen am Stammsitz in Deutschland verzahnen sich
dabei mit den internationalen Projektteams vor Ort bei den Kunden und
finden gemeinsam mit den Kunden Lösungen, die auf simultaner
Entwicklung basieren. Dabei fließt das Feedback der Kunden direkt in die
Entwicklung neuer Produkte und Lösungen mit ein.“

Globale Verfügbarkeit
Praktisch auch: Festo ist in 176 Ländern der Welt aktiv. Service-Mitarbeiter
von Festo können daher bei den Endkunden von PKC Electronics schnell
zur Stelle sein, wenn es um Fragen der Inbetriebnahme von Komponenten
und Systemen oder andere Services geht. Das gibt Sicherheit.

Über PKC Electronics:


PKC Electronics liefert innovative schlüsselfertige Lösungen für Tests,
Energiesteuerung sowie Konstruktion und Herstellung von
Elektromechanik. Das Unternehmen mit 600 Mitarbeitern in Kempele und
Raahe, Nordfinnland, sowie im chinesischen Suzhou erwirtschaftete im
Jahr 2013 einen Umsatz von 65 Mio. €. Seit 1998 gehört das Unternehmen
zur PKC Group plc, die an der Nasdaq OMX in Helsinki gelistet ist. Die PKC
Gruppe ist ein globales Unternehmen, das elektrische Verteilsysteme,
Elektronik und ähnliche Komponenten für die Fahrzeugindustrie und
andere Branchen entwickelt und herstellt. Die PKC Gruppe hat 19.000
Beschäftigte und erwirtschaftete im Jahr 2013 einen Umsatz von 884 Mio.
€.
www.pkcelectronics.com
www.pkcgroup.com

Über Elektrobit:
Elektrobit ist spezialisiert auf anspruchsvolle Embedded Software- und
Hardware-Lösungen für Wireless- und Automobilanwendungen. In 2013
erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 199 Mio. € und einen
operativen Gewinn von 8 Mio. €. Die Elektrobit Corporation ist an der
Nasdaq OMX in Helsinki notiert.
www.elektrobit.com
Über Festo:
Die Festo AG ist gleichzeitig Global Player und unabhängiges
Familienunternehmen mit Sitz in Esslingen am Neckar. Das Unternehmen
liefert pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik für 300.000
Kunden der Fabrik- und Prozessautomatisierung in über 200 Branchen.
Produkte und Services sind in 176 Ländern der Erde erhältlich.

Weltweit rund 16.700 Mitarbeiter in 61 Landesgesellschaften


erwirtschafteten im Jahre 2013 einen Umsatz von rund 2,28 Mrd. €. Davon
werden jährlich über 7 % in Forschung und Entwicklung investiert. Im
Lernunternehmen beträgt der Anteil der Aus- und Weiter-
bildungsmaßnahmen 1,5 % vom Umsatz. Lernangebote bestehen aber
nicht nur für Mitarbeiter: Mit Festo Didactic bringt man
Automatisierungstechnik in industriellen Aus- und
Weiterbildungsprogrammen auch Kunden, Studierenden und
Auszubildenden näher.
http://www.festo.com/cms/de_de/16816.htm

Hierzu: Festo Pressebild PKC 1

Bildunterschrift: Anpassungsfähiges Chamäleon von PKC Electronics:


das neue Testgerät für mobile Endgeräte macht
Schluss mit unzuverlässigen manuellen Tests. (Foto:
Festo AG & Co. KG)

Hierzu: Festo Pressebild PKC 2

Bildunterschrift: „Heute kommt es darauf an, Testgeräte anbieten zu


können, in denen man nur schnell den Adapter für
die unterschiedlichen Formate der Endgeräte
wechseln muss und quasi per Knopfdruck nur noch
die richtige Software für die Test-Routine abruft“,
erklärt Kimmo Hyrynkangas, Test Solution Business
Area Manager bei PKC Electronics. (Foto: Festo AG &
Co. KG)

Hierzu: Festo Pressebild PKC 3

Bildunterschrift: „Ausgestattet mit entsprechenden Adaptern lassen


sich mit den Chameleon-Testgeräten von PKC
Electronics auch kleine und mittlere Serien mit
10.000 bis 100.000 Einheiten schnell und
zuverlässig testen“, sagt Marko Antilla, Operation
Manager bei Elektrobit. (Foto: Festo AG & Co. KG)

Hierzu: Festo Pressebild PKC 4

Bildunterschrift: „Die Möglichkeit, von Festo ein Gesamtpaket aus


Hardware, Software und Beratung zu bekommen,
hat für uns den Ausschlag für das Mini-H-Portal von
Festo gegeben“, so Chefingenieur Risto Mäkelä bei
PKC Electronics.
(Foto: Festo AG & Co. KG)

Hierzu: Festo Pressebild PKC 5

Bildunterschrift: Fährt jede beliebige Position im Arbeitsraum an: das


Mini-H-Portal EXCM. (Foto: Festo AG & Co. KG)
Hierzu: Festo Pressebild PKC 6

Bildunterschrift: Präzises und schnelles Positionieren bei engen


Einbauverhältnissen: mit dem kompakten
einbaufertigen Mini-H-Portal EXCM. (Foto: Festo AG
& Co. KG)

Pressetext und –bilder finden Sie auch online unter www.festo.de/presse.

Videos zum Thema finden Sie auf dem beigefügten USB-Stick im


Ordner „Videos“, in der Youtube Link-Liste und unter folgenden
Links:
www.festo.com/cms/de_de/16821.htm
www.festo.com/cms/de_de/52509.htm
www.festo.com/cms/de_de/15065.htm
www.festo.com/cms/de_de/1931.htm
www.festo.com/cms/de_de/12745.htm

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Festo AG & Co. KG
Christopher Haug, Customer Magazine and Technical Press
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