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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Entertain (4).
1 Vertragspartner troffenen Altersstufe entwicklungsbeeinträchtigende Angebote
Vertragspartner sind die Deutsche Telekom AG, (im Folgenden üblicherweise nicht wahrnehmen.
Deutsche Telekom genannt), Friedrich-Ebert-Alle 140, 53113 4.2.1 Die Deutsche Telekom behält sich vor, entwicklungsbeeinträch-
Bonn (Amtsgericht Bonn HRB 6794) und der Kunde. tigende Angebote mit Sendezeitbeschränkungen anzubieten, die
entsprechenden Webseiten für ein anerkanntes
2 Vertragsgegenstand Jugendschutzprogramm zu programmieren oder deren Zugang
Der Vertragsgegenstand ergibt sich aus diesen Allgemeinen Ge- durch ein AVS zu beschränken. Im letzteren Fall treffen den
schäftsbedingungen sowie aus den in den Leistungsbe- Kunden die unter 4.1.2 genannten Pflichten.
schreibungen und Preislisten getroffenen Regelungen. Diese 4.2.2 Welche Maßnahmen die Deutsche Telekom getroffen hat, kann
regeln in Verbindung mit dem Telekommunikationsgesetz (TKG) auf der Seite http://www.t-online.de/jugendschutz eingesehen
die Überlassung der nachfolgenden Produkte Entertain mit einem werden.
Standard-Anschluss oder mit einem Universal-Anschluss:
- Entertain Comfort (4) 5 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden
- Entertain Comfort Plus (4) 5.1 Der Kunde hat insbesondere folgende Pflichten:
- Entertain Premium (4) a) Es ist eine Einzugsermächtigung zu erteilen sowie für eine
Die vorgenannten Produkte Entertain richten sich an Kunden mit ausreichende Deckung des vereinbarten Abbuchungskontos
privatem Nutzungsprofil und gelten daher nicht für Mehrwert- zu sorgen. Für jede nicht eingelöste bzw. zurückgereichte Last-
dienste- und Telekommunikationsdiensteanbieter und nicht für schrift hat der Kunde der Deutschen Telekom die ihr
Anbieter von Massenkommunikationsdiensten, insbesondere An- entstandenen Kosten in dem Umfang zu erstatten, wie er das
bieter von Faxbroadcastdiensten, Call-Center- und Telefonmarke- Kosten auslösende Ereignis zu vertreten hat.
ting-Leistungen. Die vorgenannten Produkte Entertain finden fer- b) Die überlassenen Leistungen dürfen nicht missbräuchlich ge-
ner keine Anwendung für die dauerhafte Vernetzung oder Verbin- nutzt werden, insbesondere
dung von Standorten bzw. Telekommunikationsanlagen des Kun- - nicht zum Zwecke der in Ziffer 2 letzter Absatz aufgeführten
den. Die Inhalte von Entertain (insbesondere TV- und Videoin- Tätigkeiten.
halte) sind ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt und - dürfen keine gesetzlich verbotenen, unaufgeforderten In-
dürfen nicht für gewerbliche Zwecke verwendet werden. formationen, Sachen und sonstigen Leistungen übersandt
werden, wie z.B. unerwünschte und unverlangte Werbung
3 Zustandekommen des Vertrages per E-Mail, Fax, Telefon oder SMS ebenso wenig wie nicht
Vorbehaltlich einer gesonderten Regelung kommt der Vertrag mit gesetzeskonforme Einwählprogramme.
Zugang der Auftragsbestätigung, spätestens mit Bereitstellung - darf keine rechtwidrige Kontaktaufnahme durch Telekom-
der Leistung zustande. munikationsmittel erfolgen (§ 238 Strafgesetzbuch – StGB –
).
4 Jugendschutz - dürfen keine Informationen mit rechts- oder sittenwidrigen
4.1 Geschlossene Benutzergruppe (Erwachsenenangebote) Inhalten übermittelt oder in das Internet eingestellt werden.
Inhalte, die nach § 4 Abs. 2 Jugendmedienstaatsvertrag (JMStV) Dazu zählen vor allem Informationen, die im Sinne der
nur Erwachsenen zugänglich gemacht werden dürfen §§ 130, 130a und 131 StGB der Volksverhetzung dienen,
(Erwachsenenangebote), bietet die Deutsche Telekom nur zu Straftaten anleiten oder Gewalt verherrlichen oder
Personen über 18 Jahren an (geschlossene Benutzergruppe). verharmlosen, sexuell anstößig sind, im Sinne des § 184
4.1.1 Die Deutsche Telekom gewährt den Zugang zu Erwachsenen- StGB pornografisch sind, geeignet sind, Kinder oder Ju-
angeboten nur natürlichen Personen, deren Volljährigkeit gendliche sittlich schwer zu gefährden oder in ihrem Wohl
überprüft wurde. Die Überprüfung der Volljährigkeit erfolgt durch zu beeinträchtigen oder das Ansehen der Deutschen
die Anmeldung des Nutzers über ein Altersverifikationssystem (im Telekom schädigen können. Die Bestimmungen des
Folgenden „AVS“ genannt). Eine solche Anmeldung ist nur Jugendmedienstaatsvertrages und des
natürlichen Personen vorbehalten. Jugendschutzgesetzes sind zu beachten.
4.1.2 Der Kunde ist verpflichtet, Personen unter 18 Jahren nicht bei dem - ist dafür Sorge zu tragen, dass durch die Inanspruchnahme
Zugang zu Erwachsenenangeboten zu unterstützen. Ins- einzelner Funktionalitäten und insbesondere durch die
besondere stellt der Kunde sicher, dass Dritte das AVS nicht über Einstellung oder das Versenden von Nachrichten keinerlei
die ihm überlassene PIN umgehen. Soweit Anlass zu der Beeinträchtigungen für die Deutsche Telekom, andere
Vermutung besteht, dass Dritte von der dem Kunden überlas- Anbieter oder sonstige Dritte entstehen.
senen PIN Kenntnis erlangt haben und/oder diese missbräuchlich - dürfen keine Verbindungen hergestellt werden, die Aus-
nutzen, wird der Kunde die ihm überlassene PIN unverzüglich zahlungen oder andere Gegenleistungen Dritter an den
ändern. Bei begründetem Verdacht, dass Dritte von der PIN Kunden zur Folge haben.
Kenntnis erlangt haben, ist die Deutsche Telekom berechtigt, die - sind die nationalen und internationalen Urheber- und Mar-
Nutzung der Erwachsenenangebote zu sperren. Der Kunde wird ken-, Patent-, Namens- und Kennzeichenrechte sowie
über die Sperrung informiert. sonstigen gewerblichen Schutzrechte und Persön-
4.1.3 Weitergehende Pflichten und sonstige Informationen zur Anmel- lichkeitsrechte Dritter zu beachten.
dung und dem AVS sind unter http://www.t-on- c) Sofern der Kunde Rechnung Online nicht per E-Mail erhält, hat
line.de/jugendschutz unter dem Punkt „AVS“ abrufbar. er mindestens einmal monatlich seine Rechnung auf den
4.2 Entwicklungsbeeinträchtigende Angebote Internetseiten von Rechnung Online abzurufen.
Soweit die Deutsche Telekom Angebote verbreitet und zugänglich d) Der Kunde hat auf eigene Kosten den Mitarbeitern der Deut-
macht, die geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und schen Telekom Zugang zum Grundstück und den darauf
Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und befindlichen Gebäuden zu ermöglichen, soweit dies für die
gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen (ent- Durchführung von Prüf-, Installations- und Instandhaltungs-
wicklungsbeeinträchtigende Angebote), trägt die Deutsche arbeiten erforderlich ist
Telekom dafür Sorge, dass Kinder und Jugendliche der be- e) Die elektrische Energie für die Installation, den Betrieb und die
Instandhaltung sowie der ggf. erforderliche Potenzialausgleich

Deutsche Telekom, Stand: 01.08.2009 1


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einschließlich zugehöriger Erdung ist auf eigene Kosten 8 Beanstandungen


bereitzustellen. Beanstandungen gegen die Höhe der Verbindungspreise
f) Nach Abgabe einer Störungsmeldung sind die der Deutschen oder sonstigen nutzungsabhängigen Preise der Deutschen
Telekom durch die Überprüfung ihrer technischen Einrichtun- Telekom sind umgehend nach Zugang der Rechnung an die
gen entstandenen Aufwendungen zu ersetzen, wenn keine Deutsche Telekom zu richten. Beanstandungen müssen innerhalb
Störung der technischen Einrichtungen der Deutschen von acht Wochen ab Rechnungszugang bei der Deutschen
Telekom vorlag und der Kunde dies bei zumutbarer Feh- Telekom eingegangen sein. Die Unterlassung rechtzeitiger
lersuche hätte erkennen können. Beanstandungen gilt als Genehmigung; die Deutsche Telekom
g) Alle Instandhaltungs- und Änderungsarbeiten am Anschluss wird in den Rechnungen auf die Folgen einer unterlassenen
dürfen nur von der Deutschen Telekom ausgeführt werden. rechtzeitigen Beanstandung besonders hinweisen. Gesetzliche
h) Die Bestandteile des Netzes der Deutschen Telekom sind nicht Ansprüche des Kunden bei Beanstandungen nach Fristablauf
durch übermäßige Inanspruchnahme des Anschlusses zu bleiben unberührt.
überlasten.
i) Vor Inanspruchnahme der Anrufweiterschaltung ist sicherzu- 9 Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB),
stellen, dass der Inhaber desjenigen Anschlusses, zu dem die Leistungsbeschreibungen und Preise
Anrufe weitergeleitet werden sollen, damit einverstanden ist. 9.1 Die AGB können geändert werden, soweit hierdurch wesentliche
j) Persönliche Zugangsdaten (wie Kennwort/Passwort) dürfen Regelungen des Vertragsverhältnisses nicht berührt werden und
nicht an Dritte weitergegeben werden und sind vor dem Zugriff dies zur Anpassung an Entwicklungen erforderlich ist, welche bei
durch Dritte geschützt aufzubewahren. Sie sollten zur Vertragsschluss nicht vorhersehbar waren und deren Nichtbe-
Sicherheit bei der ersten Inbetriebnahme sowie sodann in rücksichtigung die Ausgewogenheit des Vertragsverhältnisses
regelmäßigen Abständen geändert werden. Soweit Anlass zu merklich stören würde. Wesentliche Regelungen sind insbeson-
der Vermutung besteht, dass unberechtigte Personen von den dere solche über Art und Umfang der vertraglich vereinbarten
Zugangsdaten Kenntnis erlangt haben, hat der Kunde diese Leistungen und die Laufzeit einschließlich der Regelungen zur
unverzüglich zu ändern. Auf elektronischen Speichermedien Kündigung. Ferner können Anpassungen oder Ergänzungen der
(z.B. PC, USB-Stick und CD-ROM) dürfen sie nur in AGB vorgenommen werden, soweit dies zur Beseitigung von
verschlüsselter Form gespeichert werden. Schwierigkeiten bei der Durchführung des Vertrages aufgrund
k) Es ist nicht gestattet die von der Deutschen Telekom zur von nach Vertragsschluss entstandenen Regelungslücken erfor-
Verfügung gestellten Inhalte oder Teile derselben zu derlich ist. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn sich die
bearbeiten, zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich Rechtsprechung ändert und eine oder mehrere Klauseln dieser
wiederzugeben, mit ihnen zu werben oder sie sonst außerhalb AGB hiervon betroffen sind.
des vertraglich bestimmten Zweckes in irgendeiner Form zu 9..2 Die Leistungsbeschreibungen können geändert werden, wenn
nutzen, vorbehaltlich der vorherigen ausdrücklichen dies aus triftigem Grund erforderlich ist, der Kunde hierdurch ge-
schriftlichen Zustimmung der Deutschen Telekom. Die Inhalte genüber der bei Vertragsschluss einbezogenen Leistungsbe-
können und dürfen nur innerhalb des Gebietes der schreibung objektiv nicht schlechter gestellt (z.B. Beibehaltung
Bundesrepublik Deutschland abgerufen werden. oder Verbesserung von Funktionalitäten) und von dieser nicht
l) Die Deutsche Telekom und ihre Erfüllungsgehilfen sind von deutlich abgewichen wird. Ein triftiger Grund liegt vor, wenn es
sämtlichen Ansprüchen Dritter freizustellen, die auf einer technische Neuerungen auf dem Markt für die geschuldeten Leis-
rechtswidrigen Verwendung der überlassenen Leistungen tungen gibt oder wenn Dritte, von denen die Deutsche Telekom
durch den Kunden beruhen oder mit seiner Billigung erfolgen zur Erbringung ihrer Leistungen notwendige Vorleistungen be-
oder die sich insbesondere aus datenschutzrechtlichen, zieht, ihr Leistungsangebot ändern.
urheberrechtlichen oder sonstigen rechtlichen Streitigkeiten 9.3 Die vereinbarten Preise können zum Ausgleich von gestiegenen
ergeben, die mit der Nutzung der überlassenen Leistungen Kosten erhöht werden. Dies ist z.B. der Fall, wenn Dritte, von de-
verbunden sind. Erkennt der Kunde oder muss er erkennen, nen die Deutsche Telekom zur Erbringung der nach diesem Ver-
dass ein solcher Verstoß droht, besteht die Pflicht zur trag geschuldeten Leistungen notwendige Vorleistungen bezieht,
unverzüglichen Unterrichtung der Deutschen Telekom. ihre Preise erhöhen. Ferner sind Preiserhöhungen in dem Maß
5.2 Die Deutsche Telekom ist berechtigt, bei schwerwiegenden Ver- möglich, in dem es durch eine Erhöhung der Umsatzsteuer ver-
stößen gegen die dem Kunden obliegenden Pflichten sowie bei anlasst ist oder durch die Bundesnetzagentur aufgrund von Regu-
begründeten erheblichen Verdachtsmomenten für eine lierungsvorschriften verbindlich gefordert wird.
Pflichtverletzung nach Ziffer 5.1. b) und k) die jeweilige Leistung 9.4 Nach Ziffer 9.1 bis 9.3 beabsichtigte Änderungen der AGB, der
auf Kosten des Kunden zu sperren. Der Kunde bleibt in diesem Leistungsbeschreibungen sowie Preiserhöhungen, die nicht aus-
Fall verpflichtet die monatlichen Preise zu zahlen. Die Regelung in schließlich durch eine Erhöhung der Umsatzsteuer bedingt sind,
§ 45 o TKG zur Sperre von Rufnummern bleibt hiervor unberührt. werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirk-
samwerden schriftlich mitgeteilt. Dem Kunden steht zum Zeit-
6 Nutzung durch Dritte punkt des Wirksamwerdens der Änderungen ein Sonderkündi-
Dem Kunden ist es nicht gestattet, Entertain Dritten zum alleinigen gungsrecht zu. Kündigt der Kunde innerhalb von sechs Wochen
Gebrauch zu überlassen oder an Dritte weiterzuvermieten. nach Zugang der Änderungsmitteilung nicht schriftlich, werden
die Änderungen zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens
7 Zahlungsbedingungen Vertragsbestandteil. Der Kunde wird auf diese Folge in der
7.1 Monatliche Preise sind, beginnend mit dem Tage der betriebsfä- Änderungsmitteilung besonders hingewiesen.
higen Bereitstellung, für den Rest des Monats anteilig zu zahlen.
Danach sind diese Preise monatlich im Voraus zu zahlen. Ist der 10 Verzug
Preis für Teile eines Kalendermonats zu berechnen, so wird dieser 10.1 Der Kunde gerät in Verzug, wenn der dem Kunden mitgeteilte
für jeden Tag anteilig berechnet. Rechnungsbetrag nicht spätestens am zehnten Tag nach Zugang
7.2 Sonstige Preise, insbesondere Verbindungspreise, sind nach der Rechnung auf dem Konto der Deutschen Telekom
Erbringung der Leistung zu zahlen. gutgeschrieben ist. Ist der Kunde mit Zahlungsverpflichtungen von
7.3 Die Zahlung der Preise erfolgt im Einzugsermächtigungsverfah- mindestens fünfundsiebzig Euro in Verzug, kann die Deutsche
ren. Die Deutsche Telekom bucht den Rechnungsbetrag nicht vor Telekom Entertain auf Kosten des Kunden und nach Maßgabe
dem siebten Tag nach Zugang der Rechnung vom vereinbarten des § 45k TKG sperren. Der Kunde bleibt in diesem Fall ver-
Konto ab. Der Kunde erhält die Rechnung elektronisch über pflichtet, die monatlichen Preise zu zahlen.
Rechnung Online. Hier gilt die Rechnung als zugegangen, wenn 10.2 Kommt der Kunde
sie im Kundenaccount zur Verfügung steht. a) für zwei aufeinander folgende Monate mit der Bezahlung der
7.4 Ein Aufrechnungsrecht steht dem Kunden nur zu, soweit seine Preise bzw. eines nicht unerheblichen Teils der Preise oder
Gegenforderung rechtskräftig festgestellt oder unbestritten ist. b) in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Monate er-
Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehal- streckt, mit der Bezahlung der Preise in Höhe eines Betrages,
tungsrechts nur wegen Gegenansprüchen aus diesem Ver- der den monatlichen Grundpreis für zwei Monate erreicht,
tragsverhältnis zu. in Verzug, so kann die Deutsche Telekom das Vertragsverhältnis
ohne Einhaltung einer Frist kündigen

Deutsche Telekom, Stand: 01.08.2009 2


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10.3 Die Geltendmachung weiterer Ansprüche wegen Zahlungsver- Für die Kündigung des Vertragsverhältnisses über die jeweilige
zuges bleibt der Deutschen Telekom vorbehalten. Leistung gelten die Regelungen über die Kündigung gemäß Ziffer
12.1 entsprechend. Mit Kündigung des Vertrages über die
11 Haftung Standardleistungen enden auch die Vertragsverhältnisse über
11.1 Für Schäden auf Grund der Nutzung von Telekommunikations- diese Leistungen.
dienstleistungen für die Öffentlichkeit haftet die Deutsche 12.3 Vertragsverhältnisse über zusätzliche Leistungen sind für beide
Telekom nach den Regelungen des TKG. Vertragspartner zum Schluss eines jeden Werktages kündbar. Die
11.2 Im Übrigen haftet die Deutsche Telekom bei Vorsatz oder grober Kündigung muss der Deutschen Telekom oder dem Kunden
Fahrlässigkeit sowie bei Fehlen einer garantierten Eigenschaft für mindestens sechs Werktage vor dem Tag, an dem sie wirksam
alle darauf zurückzuführende Schäden unbeschränkt. werden soll, schriftlich zugehen. Der Samstag gilt nicht als
11.3 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Deutsche Telekom im Fall der Werktag.
Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit Mit Kündigung des Vertrages über die Standardleistung enden
unbeschränkt. Wenn die Deutsche Telekom durch leichte auch Vertragsverhältnisse über zusätzliche Leistungen.
Fahrlässigkeit mit ihrer Leistung in Verzug geraten ist, wenn ihre 12.4 Das Recht der Vertragspartner, aus wichtigem Grund fristlos zu
Leistung unmöglich geworden ist oder wenn die Deutsche kündigen, bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund ist für Deutsche
Telekom eine wesentliche Pflicht verletzt hat, ist die Haftung für Telekom insbesondere in den Fällen gegeben, in denen der
darauf zurückzuführende Sach- und Vermögensschäden, auf den Kunden die ihm nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen
vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine obliegenden Pflichten erheblich verletzt. Der Kunde ist im Falle
wesentliche Pflicht ist eine solche, deren Erfüllung die der Kündigung aus wichtigem Grund durch die Deutsche
ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst Telekom verpflichtet, der Deutschen Telekom einen in einer
ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszweckes Summe fälligen Betrag in Höhe eines Viertels der bis zum Ablauf
gefährdet und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig der vereinbarten Vertragslaufzeit zu zahlenden restlichen
vertrauen darf. monatlichen Preise als pauschalierten Schadensersatz zu
11.4 Für den Verlust von Daten haftet die Deutsche Telekom bei entrichten. Der Schadensbetrag ist höher oder niedriger
leichter Fährlässigkeit unter den Voraussetzungen und im Umfang anzusetzen, wenn die Deutsche Telekom einen höheren oder der
von Ziffer 11.3 nur, soweit der Kunde seine Daten in Kunde einen geringeren Schaden nachweist.
anwendungsadäquaten Intervallen, in geeigneter Form sichert, Ebenso haben die Vertragspartner das Recht zur fristlosen
damit diese mit vertretbarem Aufwand wiederhergestellt werden Kündigung, wenn die Leistung aufgrund von Störungen des
können. Inhousenetzes, die weder die Deutsche Telekom noch der Kunde
11.5 Die Haftung für alle übrigen Schäden ist ausgeschlossen, insbe- zu vertreten haben, nicht mehr erbracht werden kann. Die
sondere für Datenverlust oder Hardwarestörungen, die durch zusätzliche Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen
Inkompatibilität der auf dem PC-System des Kunden vorhandenen richtet sich in diesem Fall nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Komponenten mit der neuen bzw. zu ändernden Hard- und 12.5 Sofern bei der betriebsfähigen Bereitstellung festgestellt wird,
Software verursacht werden und für Systemstörungen, die durch dass mit der beim Kunden vorhandenen Endleitung die Leistung
vorhandene Fehlkonfigurationen oder ältere, störende, nicht des in Entertain (4) enthaltenen Internet-Zugangs nicht erbracht
vollständig entfernte Treiben entstehen können. werden kann, so teilt die Deutsche Telekom dies dem Kunden un-
Die Haftung nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes verzüglich mit. Beide Vertragspartner haben dann das Recht, vom
bleibt unberührt. Vertrag zurückzutreten. Bereits evtl. vom Kunden gezahlte Ent-
gelte werden unverzüglich erstattet.
12 Vertragslaufzeit/Kündigung
12.1 Die Mindestvertragslaufzeit für die Standardleistung beträgt 24 13 Sonstige Bedingungen
Monate. Das Vertragsverhältnis ist für beide Vertragspartner mit ei- 13.1 Die Deutsche Telekom ist berechtigt, die Leistungen durch Dritte
ner Frist von einem Monat frühestens zum Ablauf der Min- als Unterauftragnehmer (Subunternehmer) zu erbringen. Die
destvertragslaufzeit kündbar. Die Kündigung muss der Deutschen Deutsche Telekom haftet für die Leistungserbringung von
Telekom oder dem Kunden mindestens einen Monat vor dem Tag, Unterauftragnehmern wie für eigenes Handeln.
an dem sie wirksam werden soll, schriftlich zugehen. Soweit keine 13.2 Der Kunde kann die Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur
Kündigung erfolgt, verlängert sich die Vertragslaufzeit um jeweils nach vorheriger schriftlicher Zustimmung der Deutschen Telekom
weitere zwölf Monate, wenn nicht spätestens einen Monat vor auf einen Dritten übertragen.
ihrem Ablauf gekündigt wird. 13.3 Ein allgemein zugängliches, vollständiges und gültiges Preisver-
12.2 Vertragsverhältnisse über die Leistungen „Erhöhung der zeichnis ist unter www.telekom.de/agb einsehbar.
Übertragungsgeschwindigkeit auf bis zu 25,0 Mbit/s“ und 13.4 Beabsichtigt der Kunde im Fall eines Streits mit der Deutschen
„Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit auf bis zu 51,3 Telekom über die in § 47 a TKG genannten Fälle ein Schlich-
Mbit/s“ sind an die Mindestvertragslaufzeit für die tungsverfahren bei der Bundesnetzagentur einzuleiten, hat er
Standardleistung und deren automatische Verlängerung hierfür einen Antrag an die Bundesnetzagentur in Bonn zu richten.
gebunden. Ein Wechsel zwischen diesen beiden Leistungen ist 13.5 Für die vertraglichen Beziehungen der Parteien gilt deutsches
jedoch mit einer Frist von sechs Werktagen möglich. Recht.

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