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Die Metaphysik des Sexus Startseite

Die Umwandlungen und das Gebot der Keuschheit

von Julius Evola (italienischer Philosoph, 1898 bis 1974)

Wir werden jetzt einige kurze Betrachtungen der von uns zu Beginn des
vorigen Kapitels angegebenen vierten Lösung des Problems der Sexualität
widmen, also der asketischen Umwandlung der Kraft des Sexus, die darauf
abzielt, übernatürliche Prozesse herbeizuführen.

In der überwältigenden Mehrzahl der Traditionen sowohl asketischer als


initiatorischer Richtung begegnen wir dem Gebot der Keuschheit, der
geschlechtlichen Enthaltsamkeit. Im allgemeinen wird dieses Gebot nicht
richtig verstanden, weil man einen moralisierenden Sinn damit in
Verbindung bringt. Man glaubt, damit solle die Kraft des Sexus
ausgeschlossen oder vernichtet werden (man solle sich zu "Eunuchen um
des Himmelreiches willen" machen, wie Matthäus sagt), was falsch ist. Die
Kraft des Sexus liegt in der tiefsten Wurzel des lebenden Individuums - und
wer glaubt, daß man sie wirklich unterdrücken könne, täuscht sich.
Bestenfalls kann man sie in ihren unmittelbareren Ausdrucksformen
verdrängen; dann aber fördert man nur jene Phänomene neurotischer und
schizophrener Natur, welche die moderne Psychoanalyse nur allzu sehr
herausgestellt hat. Die Alternative, vor der wir gegenüber der Kraft des
Sexus stehen, ist vielmehr folgende: wir müssen sie bejahen oder sie
umwandeln. Wenn man aber nicht imstande ist, die Verwandlung zu
vollziehen, dann ist vom geistigen Standpunkt aus die Verdrängung zu
verwerfen; diese kann zu lähmenden inneren Gegensätzen, zu
Energievergeudung, zu gefährlichen Transpositionen führen. Dafür bietet
uns namentlich die christliche Mystik auf emotionaler Grundlage genügend
Beispiele.

Die zweite Möglichkeit, die Umwandlung, ist es, auf die tatsächlich das
asketische oder initiatorische Gebot der Keuschheit und der Enthaltsamkeit
sich bezieht. Hier handelt es sich nicht darum, die Energie des Sexus
auszuschließen, sondern darum, auf ihren Gebrauch und ihre Vergeudung in
den gewöhnlichen fleischlichen und prokreativen Beziehungen mit
Individuen des anderen Geschlechtes zu verzichten. Ihr Potential soll
erhalten bleiben; es wird nur von der dualen Ebene abgehoben und auf eine
andere transponiert.

Wir haben zwar im Vorhergehenden zu wiederholten Malen beleuchtet, was


auch auf der dualen Ebene der Eros in den Beziehungen zwischen Mann und
Frau jenseits der bloßen brünstigen Sinnlichkeit zu leisten vermag (und wir
werden gleich weitere und genauere Lehren über diesen Punkt besprechen);
aber das »Mysterium der Umwandlung« betrifft nunmehr eine ganz andere
Reihe von Möglichkeiten, Techniken und inneren Vorgängen. Deshalb
müssen wir uns hier eine klare Vorstellung von dem bilden, worum es sich
handelt, insbesondere, weil die heute weit verbreiteten Ansichten der
Psychoanalyse zu Mißverständnissen führen können.
Zunächst: Wenn in den esoterischen Lehren vom Sexus die Rede ist, so
meint man damit die Erscheinungsform einer viel tieferen und
elementareren Kraft als das, was in der Freudschen Schule die Libido oder
das Lustprinzip genannt wird; es handelt sich in diesen Lehren um eine
Kraft, die eine potentielle metaphysische Wertigkeit besitzt, wie wir es bei
der Betrachtung des Mythos vom Androgynen hinreichend klargestellt
haben.

Ein zweiter Punkt ist nicht weniger wichtig: Die Umwandlung, um die es
sich in der hohen Askese handelt, darf nicht mit den Dislozierungen und
Sublimierungen, mit denen sich die Psychoanalyse beschäftigt, und mit den
Techniken verwechselt werden, mittels derer diese versucht, die
individuellen Probleme des Sexus zu lösen. Bei ihnen kann man nicht von
einer wahren, bis zur Wurzel vorstoßenden Umwandlung sprechen; es
handelt sich vielmehr um eine periphere Phänomenologie am Rande des
alltäglichen und profanen Lebens, die im wesentlichen mit pathologischen
Situationen zu tun hat, die für uns uninteressant sind. Wenn bewußte
Techniken des Yogas angewandt werden, damit die Umwandlung zustande
kommt, so muß im Geiste desjenigen, der sie anwendet, ein authentisch
transzendenter Bezugspunkt vorhanden sein, der die Totalität seines Seins
absorbieren kann - und das ist gerade bei der hohen Askese der Fall, aber
nicht bei den Patienten der Psychoanalytiker. Dies ist eine ganz
selbstverständliche Voraussetzung. Wenn man einmal den tieferen,
metaphysischen Sinn jedes Eros erkannt hat, so wird man auch ohne
weiteres verstehen, daß nur in dem eben benannten Fall die Ablenkung oder
die Loslösung der Sexualität von ihrem unmittelbarsten Objekt keinerlei
Rückstände übrig läßt, weil sie ja gerade auf Grund dieses tieferen
Sinngehaltes zustande gekommen ist. Die Umwandlung der Kraft, die sich
gewöhnlich im Sexus offenbart, wird sogar von selbst zustande kommen,
ohne daß spezifische und gewaltsame Eingriffe erfolgen, wenn sich der
ganze Geist tatsächlich auf etwas Höheres zentriert hat. Dies ist schon bei
den Heiligen, bei den Mystikern und bei den Asketen hohen Ranges der
Fall, die nach einer anfänglichen Zeit der Selbstbeherrschung überhaupt
nicht mehr mit dem »Fleisch« und den »Versuchungen des Fleisches« zu
kämpfen haben; diese Dinge haben für sie einfach kein Interesse mehr; das
Bedürfnis nach der Frau wird nicht mehr empfunden, weil sich in ihnen die
Integration des Seins auf einem anderen, direkteren, weniger gefahrvollen
Wege vollzogen hat. Und das sicherste Zeichen für diese Vollkommenheit
ist nicht die puritanische Abneigung gegen den Sexus, sondern die
Gleichgültigkeit und die Ruhe ihm gegenüber.

So finden wir also auf diesem Niveau nichts, womit sich die Psychoanalyse
beschäftigen könnte; das Ziel besteht nicht darin, einen Sexualneurotiker zu
heilen, der mit seinen Komplexen zu kämpfen hat - gleichgültig, ob es sich
dabei um einen eigentlichen Kranken oder um die mildere und verbreitetere
Form des gewöhnlichen Menschen handelt, der auf Grund seines sozialen
Milieus und der besonderen Umstände seines Lebens gehemmt oder
enttäuscht ist. Das Ziel ist vielmehr die eigentliche Transzendierung der
menschlichen Bedingtheit, und zwar in Form einer tatsächlichen
Regenerierung, einer Umwandlung des ontologischen Status. Die
umgewandelte Kraft des Sexus muß zu diesem Ziel führen. Nur in diesem
Zusammenhang, in technischen und nicht »moralischen« Termini findet das
asketische Gebot der Keuschheit - sei es nun yogischer oder initiatorischer
Natur - seine Rechtfertigung. Die Mysteriosophie hat von einer einzigen
Strömung mit doppeltem Fluß gesprochen, deren Symbol der große Jordan
oder der Ozean ist; wenn diese Strömung abwärts fließt, bringt sie die
Menschen hervor, wenn sie aber aufwärts fließt, bringt sie die Götter
hervor.1 Diese Lehre weist damit klar auf die zweifache Möglichkeit hin,
die in der Kraft des Sexus je nach ihrer Polarisierung liegt. Diese ist der
Ausgangspunkt für den Prozeß oder das Mysterium der Umwandlung, auf
welche eine Gestalt der Tarockkarten, die 14., anspielt, die den Namen
»Mäßigkeit« trägt. Auf dieser Karte ist eine geflügelte Frau dargestellt, die
eine Flüssigkeit von einem silbernen in ein goldenes Gefäß umgießt, ohne
daß sie davon einen Tropfen verschüttet, während neben ihr aus dem Boden
Blumen aufsprießen, um das innere Wachstum nach oben zu
symbolisieren.2

Was übrigens den Ausdruck »Fluß nach oben«, urdhvaretas, angeht, so


kommt er ebenfalls in der technischen Terminologie des Yoga vor. Darauf
werden wir bald zurückkommen. Hier müssen wir noch das höchste Ziel,
das wir eben benannt haben, von anderen, näherliegenden unterscheiden, die
manchmal mit dem ersten sogar in einigen Darlegungen der indischen Lehre
verwechselt werden, wenn von dem Gelübde des brahma-cârya
(Enthaltsamkeit) die Rede ist, nämlich da, wo es gerade als das Gelübde der
sexuellen Enthaltsamkeit aufgefaßt wird. Das der Mißbrauch der Sexualität
eine nervöse Erschöpfung hervorrufen und sich ungünstig auf die geistigen
Fähigkeiten, auf die Intelligenz und den Charakter auswirken kann, ist eine
recht banale und bekannte Tatsache, für die sich nur die persönliche
psychische Hygiene des Alltagsmenschen im gewöhnlichen Leben
interessieren kann. Aber das, was in diesem Leben gelegentlich das sexuelle
Erlebnis für sie zu bedeuten vermag, kann viele dazu verleiten, daß sie
derartige Folgen gering einschätzen; das sahen wir bereits, als wir auf die
transzendenten Wertigkeiten des Eros auch im profanen Bereich hinwiesen
(Ziff. 18). Abgesehen von Mißbräuchen, ist die eventuelle depressive
Wirkung des Geschlechtserlebnisses in hohem Maße - wie wir
gleichermaßen gesehen haben (Ziff. 26) - von der Art und Weise der
Vereinigung abhängig. Schließlich ist das spezifischere Problem, ob man
Lebens- und Nervenenergie verschwenden oder durch Einschränkung des
eigenen Sexuallebens sparen soll, geistig von recht geringem Interesse,
wenn man für solche Energie nicht einen wirklich höheren
Verwendungszweck hat.

Mit der Theorie des ojas und der ojas sakti nähern wir uns einer Ebene, die
mehr mit unserem eigentlichen Thema zu tun hat. Obwohl auch ein
moderner Autor wie Sivananda Sarasvati in seine Betrachtungen häufig
hygienische und moralisierende Überlegungen einfließen läßt, so kann man
doch schon sehen, worum es sich im wesentlichen handelt: »Der Same ist
eine dynamische Energie, die in geistige Energie (ojas) umgewandelt
werden muß«, und er fügt hinzu: »Wer mit echtem Eifer nach göttlicher
Vollkommenheit strebt, muß in strenger Keuschheit leben«.3 Hier müssen
wir jedoch eine Unterscheidung vornehmen. Auf der einen Seite betrifft das,
was Sivananda sagt, eine Kraft, die aus jeder Selbstbeherrschung, aus jeder
aktiven Selbstzucht, hervorgeht. Hier wirkt dasselbe Gesetz, von dem wir
schon gesprochen haben, als wir z. B. von der subtileren und wirksameren
Verführungskraft sprachen, die von dem »keuschen« Frauentyp ausgeht. So
handelt es sich hier also nicht allein um die Sexualität. Außerdem gibt auch
Sivananda selbst zu, daß »auch Zorn und Muskelkraft sich in ojas
umwandeln können«.4 Eine alte esoterische Lehre erklärt, daß die
Beherrschung jedes Impulses - auch eines bloß physischen, - der eine
gewisse Intensität erreicht, eine höhere und subtile Energie freimacht; das
muß also auch der Fall sein bei einer Kraft, wie es der sexuelle Impuls und
die sexuelle Begierde sind. Als Wirkung der auf einem solchen Weg
erreichten Steigerung des ojas wird unter anderem die Bildung einer
besonderen »magnetischen Aura« in einer »Persönlichkeit« betrachtet, die
»eine Art heiliger Scheu einflößt«, und zwar zusammen mit der Fähigkeit,
die anderen durch Wort und Blick zu beeinflussen usw.I Die gleiche
Energie, das ojas oder die ojas sakti, kann aber auch für die Kontemplation
und für die geistige Selbstverwirklichung nutzbar gemacht werden.5

Bei dieser Gelegenheit können wir hinzufügen, daß auch die rituelle
Keuschheit, der sich in verschiedenen Traditionen, oft auch bei wilden
Völkerschaften, die Krieger unterzogen, im wesentlichen auf die gleiche
Auffassung zurückgeht. Es handelt sich nicht so sehr darum, körperliche
Energien zu sparen, als vielmehr darum, eine in gewissem Maße
übernatürliche, magische Kraft im Sinne des ojas zu sammeln, um sie den
natürlichen Kräften des Kämpfers zuzugesellen. Dieser Zusammenhang
ergibt sich deutlich aus einer bekannten Episode des Mahâbhârata.

Wir müssen nun von dem allgemeinen Begriff des ojas, der subtilen Kraft,
die also auch durch die Beherrschung elementarer, nicht-sexueller Impulse
erzeugt werden kann, den Begriff der vîrya (vîrya = die Geschlechtsenergie)
unterscheiden, der gerade das geistige Mannsein zum Ausdruck bringt, von
dem gesagt wird, daß sein Verlust oder seine Vergeudung zum Tode, seine
Erhaltung und Bewahrung zum Leben führe. Wie wir schon gesagt haben,
wird die vîrya in Beziehung zum Samen gesetzt, und zwar so sehr, daß in
der technischen und mystischen Terminologie der indischen Texte das Wort
oft unterschiedslos für beides gesetzt wird.II In diesem Zusammenhang
begegnet man dem Gedanken, den wir bereits erwähnten, als wir von dem
»saugenden Tode« sprachen, »der von der Frau ausgeht«; damit ist die
Tatsache gemeint, daß vom metaphysischen und asketischen Standpunkt aus
gesehen, in den tierhaften und brünstigen Vereinigungen mit der Frau nicht
nur die bloße Lebens- oder Nervenenergie, sondern vielmehr das
Seinsprinzip des Mannes, sein transzendentes Mann-Sein verschwendet
wird. In Verbindung damit haben wir seinerzeit den Asketen eine höhere
Form des Mann-Seins zuerkannt. Mit diesem Hintergrund stimmt auch die
spezifische Lehre von der Umwandlung und dem Nach-oben-Fließen jener
Kraft überein, die im naturnahen Gebrauch des Sexus abwärts fließt; auf
dem Gebiet, das wir hier betrachten müssen, geschieht dies durch die Übung
der Keuschheit, wodurch die Polarität dieser Kraft geändert wird. In diesem
Rahmen wird auch klar, daß das Gebot der Keuschheit nicht nur auf dem
Gebiet der Askese, sondern auch auf dem Gebiet der operativen Magie
existiert; und Eliphas Lévi sagt mit Recht, daß für den »Magier« nichts
unheilvoller sei, als die Begierde nach der Wollust. Hier erscheint die rein
technische, außermoralische Zielsetzung des Gebots der Enthaltsamkeit sehr
klar: die Kraft, die durch aktive Selbstzucht und durch Umwandlung der
Kraft des Sexus im Sinne eines transzendenten Mann-Seins erlangt wurde,
kann auch für »böse« Zwecke verwendet werden. Das Gebot der Keuschheit
kann in der »Weißen Magie« wie in der »Schwarzen Magie« identisch und
gleichermaßen streng sein - um diese recht ungefähren und populären
Ausdrücke zu verwenden."
________________________________________
1 Bei Hippolytus, Philosophumena, V, 1, II.
2 O. Wirth, Le Tarot des Imaginiers du Moyen-Age, Paris 1927, S. 169; vgl.
auch die deutsche Erstausgabe: O. Wirth, Die Magie des Tarot, Fischer
Media, Bern 1998.
3 La pratique de la méditation, Paris 1950, S. 276f., 100, 278.
4 Ibid., S. 278.
5 Ibid. advisiones Kastoli:
I vid. I Petrus 3, 2.
II vîrya = lat. virtus & vis virginis
________________________________________
Text: Julius Evola: Die große Lust. Metaphysik des Sexus. Bern, 1998

Ich kann dem Text größtenteils zustimmen, habe aber in einigen Punkten
Einwände.

Zitat:
Wenn bewußte Techniken des Yogas angewandt werden, damit die
Umwandlung zustande kommt, so muß im Geiste desjenigen, der sie
anwendet, ein authentisch transzendenter Bezugspunkt vorhanden
sein, der die Totalität seines Seins absorbieren kann - und das ist
gerade bei der hohen Askese der Fall, aber nicht bei den Patienten der
Psychoanalytiker.

Der Same ist eine dynamische Energie, die in geistige Energie (ojas)
umgewandelt werden muß«, und er fügt hinzu: »Wer mit echtem Eifer
nach göttlicher Vollkommenheit strebt, muß in strenger Keuschheit
leben.

Die beiden obigen Textabschnitte sagen im Prinzip aus, dass die


Enthaltsamkeit im wesentlichen dazu dient, eine Vereinigung mit einer
höheren transzendenten Ebene, also eine Vereinigung mit Gott, zu
bewirken. Dem kann ich aber so nicht zustimmen. Solch eine Haltung kann
sich eigentlich nur jemand zu eigen machen, der religiös orientiert ist. Aber
wir sollten die Praktiken des Yoga, der zwar traditionell auch ein religiöses
Fundament besitzt, frei von allen religiösen Anschauungen machen. Das ist
jedenfalls meine Meinung. Man sollte die Yogapraktiken frei von allen
religiösen Anschauungen praktizieren, um seine Lebensqualität, seine
Gesundheit und sein Wohlbefinden zu verbessern. Es sind zwar nicht nur
die Yogapraktiken, die die Fähigkeiten haben, dieses zu bewirken, aber
andere spirituelle Richtungen, die etwas andere spirituelle Wege
beschreiten, haben im Prinzip dieselben Wirkungen. Die beiden
entscheidenden Faktoren auf dem spirituellen Weg sind neben einer
gesunden Lebens- und Ernährungsweise und der Frage, wie man sein Leben
ethisch ausrichtet, einerseits die sexuelle Enthaltsamkeit und andererseits
eine gesunde Atmung. Egal, welche spirituellen Techniken man anwendet,
ob man meditiert, Autogenes Training, Zen oder andere kontemplativen
Techniken nutzt, wie etwa das intensive Beten, wie es in christlicher
Tradition üblich ist, es geht im Prinzip immer darum, eine gesunde Atmung
zu erlernen. Die Enthaltsamkeit und eine gesunde Atmung, sind neben einer
geunden Lebensweise und einer ethischen Lebensführung immer die
entscheidenden Faktoren, um spirituelle Fortschritte zu bewirken.

Zitat:
In diesem Zusammenhang begegnet man dem Gedanken, den wir
bereits erwähnten, als wir von dem »saugenden Tode« sprachen, »der
von der Frau ausgeht.

Dies betrifft natürlich die Männer und solch eine Aussage ist ebenfalls
typisch männlich, weil sie nur die männliche Seite betrachtet. Ebenso, wie
die Frau der "saugende Tod" des Mannes sein kann, kann ebenfalls der
Mann der "saugende Tod" der Frau sein, auch wenn die physiologischen
Abläufe bei der Frau weniger bekannt sind.

Zitat:
...die Kraft, die durch aktive Selbstzucht und durch Umwandlung der
Kraft des Sexus im Sinne eines transzendenten Mann-Seins erlangt
wurde, kann auch für »böse« Zwecke verwendet werden.

Hier kommt wieder einmal die Theorie der "übernatürliche Kräfte" zum
Vorschein. Aber natürlich hat niemand die Macht, anderen Menschen auf
übernatürlichen Wege Schaden zuzufügen.

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