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Kritische Anmerkungen zum Islam Startseite

Teil 1 - Allgemeines zum Islam


Teil 2 - Mohammeds Feldzüge

Teil 1 - Allgemeines zum Islam Top

Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Einige bedenkliche Koranverse
Aufrufe zur Gewalt im Judentum
Wie stand der Prophet Mohammed zur Gewalt?
Mohammed wird vertragsbrüchig
Die islamische Expansion
Mohammed und seine Auftragsmorde
Frauen im Islam
Ein Wort zur Verschleierung
Sexsklavinnen im Islam
Die Intoleranz des Islam gegenüber anderen Religionen
Die islamische Unfähigkeit zur Selbstkritik
Das internationale Komitee gegen Steinigungen
Ehrenmorde - Frauen bei lebendigem Leib begraben
Schutzgelderpressung
Mina Ahadi Podcast (Radiosendung)
Videos zum Islam und zur Integration
Die Faschisten des 21. Jahrhunderts
Die Scharia, das islamische Rechtssystem
Wie sieht der Alltag nach islamischem Recht aus?
Muslimische Lehrer: Jeder Fünfte gegen Demokratie
Eine islamische Lebensgeschichte
Abfall vom islamischen Glauben (Apostasie)
Findet eine Islamisierung Europas statt?
Die aktuelle Situation des Islams in Schweden und Deutschland
Die Strafgesetze der Scharia
Die Scharia als politische Waffe
Der Jihad, der heilige Krieg, im Islam
Ist die Integration von Muslimen in der europäischen Gesellschaft
unmöglich?
Der Philosoph Arthur Schopenhauer über den Islam
Der französische Philosoph Voltaire über den Islam
Ralph Giordano: „Nicht die Migration, der Islam ist das Problem“ -
(Video)
Hartmut Krauss: „Islamische Herrschaftskultur“ - (Video) - ab 1:07
Thomas Maul: „Die kopftuchfreie Schule“ - (Video) - (40:30-1:04)
99,9 Prozent „friedliebende Muslime“?
Wie denken Muslime?
42% der Türkinnen leiden unter Gewalt
Afghanistan: Flucht ins Feuer
War Mohammed krank?
Ist die Integration gescheitert?
Videos zum Islam und zur Integration
Videos zum Thema Ehrenmord
Hartmut Krauss: „Islamische Herrschaftskultur“
Ist Islamkritik Islamophobie (Islamfeindlichkeit)?
Sind die Taliban keine Moslems?
Lenin, Karl Marx und der Islam
Sind die Islamisten die Faschisten des 21. Jahrhunderts?
Beschneidung ist Genitalverstümmelung
Integration von Einwanderern: Lange hier und doch nicht da (stern.de)
Ist Europa bald muslimisch? (1)
Ist Europa bald muslimisch? (2)
Ist Europa bald muslimisch? (3)
Ist Europa bald muslimisch? (4)
Islam/Islamismus: Zwei Seiten derselben Medaille
Sind Muslime gewaltbereit?
Was bedeutet die Einführung der Scharia?
Steinigung für 22-jährige Christin?
Missbrauch christlicher Kinder im Sudan
Etwa 175.000 Christen werden jährlich ermordet
Weltverfogungsindex - Christenverfolgung 2009
Ibn Warraq: „Entschuldigt euch nicht!“
Geert Wilders: „Wir werden niemals kapitulieren.“
Islamische Selbstjustiz in Europa
Er soll leiden, wie ich
Kampfplatz Hauptschule
Islamische Kolonisation
Interkulturelle Gesellschaft
Mobbing gegen deutsche Kinder
Lehre und Strategie des Islams
Türkei veranschiedet sich vom EU-Beitritt 2014
Frankreich debattiert über Burka-Verbot
Fethullah Gülen
Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam
Wieviel Islam verträgt eine freie Zivilisation?
Der Bericht Dr. Necla Kelek's über die Islamkonferenz
Texte der türkisch-deutschen Frauenrechtlerin Dr. Necla Kelek
Texte der türkisch-deutschen Frauenrechtlerin Seyran Ates
Texte der türkisch-deutschen Frauenrechtlerin Serap Cileli
Texte der äthiopisch-niederländischen Frauenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali
Texte von Magdi Allam
Linke Gewerkschafter vertreiben Migranten
Taliban enthaupten Piotr Stancak
Berlusconi bekämpft illegale Einwanderung
250 Millionen Christen werden weltweit verfolgt
Türkei: Messerangriff auf deutsche Reisegruppe
Vergewaltigungen durch Migranten
Mark A. Gabriel: Islam und Terrorismus
Ali Sina: Warum ich den Islam verlassen habe
Bekenntnisse einer Ex-Muslimin
Ausländergesetze in Spanien und in der Schweiz verschärft
Kurdisch-libanesische Großfamilien: „Verpisst euch hier.“
Video-Reportage über ein amerikanisches Araberfest 2009
Traumziel Europa: Zehntausende drängen in die EU
Die Unterdrückung von Christen und Juden durch Muslime
Deutschland ist ein Auswanderungsland
Gewalt von Muslimen seit dem 23. Juni 2009
Kriminelle arabische Familienclans in Berlin (Video)
Offener Brief an Angele Merkel
Immer mehr Gewalt in Deutschland
Tür an Tür mit Ali
Fatwas - Islamische Rechtsgutachten (Scharia)
Der Mythos vom friedlichen islamischen Spanien
Die Islamisierung Dänemarks
So liebt Afghanistan. Liebe, was ist das?
Der Euro-Arabische Dialog und die Geburt von Eurabia
Austritt aus dem Islam (Apostasie)
Gewalt in Brüssel. Bald in ganz Europa?
Ansichten eines Ex-Moslems
Dr. Wafa Sultan: Der Kampf der Kulturen
Yasemin Yadigaroglu: Inzest unter Muslimen
361 Grad Toleranz - Eine einseitige Toleranzforderung
Jugendstreifen der Polizei sorgen für öffentliche Sicherheit
Yaab Buchner: Die 7 Säulen der politischen Islamkritik
Michael Mannheimer: Terrormonat Ramadan
Hamed Abdel-Samad: Ein ägyptischer Muslim schreibt über sexuellen
Missbrauch
Europäische Integrationspolitik - Abrechnung mit einem Mythos
Geert Wilders: „It's over. Diese Regierung ist auf Grund gelaufen“
Dänemark: Migranten schießen 50 mal auf Polizisten
Jugendkriminalität: Tottreter - U-Bahn-Schläger und eine nachsichtige
Justiz
Killing Fields - Der Völkermord in Kambodscha
Missionare wurden vor ihrer Ermordung in der Türkei bespitzelt
Verpistt euch! - Grüne Kritik an Brüsseler Muslimen
Sarrazin-Interview: Kritische Auseinandersetzung mit der Migration
Bettina Röhl (Tochter Ulrike Meinhof's): Thilo Sarrazin u. die
Heuchelgesellschaft
stern.de: Sarrazin hat recht
Kuschen wir zuviel vor dem Islam?
Verpisst euch hier! - Grüne Kritik an Brüsseler Muslimen
Schächten ist Tierquälerei - Boykottiert Halal-Prudukte
Betül Durmaz: Döner, Machos und Migranten: Mein bitterer Schulalltag
als Lehrerin
Geert Wilders: Wir werden niemals kapitulieren!
In Berlin leben 3000 radikale Islamisten
Die „Weiße Rose“, die Geschwister Scholl und der Islam
Die Einwanderungsgesetze in Australien
Das ganze Sarrazin-Interview „Klasse statt Masse“ aus „Lettre
International“
Britische Muslime fordern den Tod von Geert Wilders
Geert Wilders Rede in New York (21.10.2009)
Kopftuchverbot in Antwerpen/Belgien (25.10.2009)
Freiheit für die Moscheen: Zum Minarettverbot in der Schweiz
(27.10.2009)
Koransuren auf Plakaten: Plakataktion in Köln und Bonn (28.10.2009)
Migrantengewalt und das Wegschauen der Verantwortlichen
(29.10.200)
Alltägliche Gewalt: Intensivtäter in Berlin (30.10.2009)
Was sind die Folgen der muslimischen Masseneinwanderung?
(31.10.2009)
Ein Ehrenmord ist keine Beziehungstat (01.11.2009)
Bochumer Priester flüchtet vor muslimischer Gewalt (03.11.2009)
Muslimischer Terror in Kopenhagen - Priester flüchtet (04.11.2009)
Frank A. Meyer im Interview: Macht der Islam dumm? (05.11.2009)
Mina Ahadis Kampf um Menschenrechte (06.11.2009)
Al Quaida und Co. sind längst in der Schweiz angekommen
(06.11.2009)
Was kostet uns die islamische Einwanderung? (Michael Mannheimer)
(7.11.2009)
Wenn deutsche Stadtviertel fest in türkischer Hand sind (9.11.2009)
Mina Ahadi im Gespräch mit Almut Engelin (13.11.2009)
Hamed Abdel-Samad im Gespräch mit Norbert Joa (16.11.2009)
Heinz Buschkowsky: Multikulti ist gescheitert (21.11.2009)
Necla Kelek: Die Muslime und der Holocaust (22.11.2009)
Die sexuelle Revolution im Iran (23.11.2009)
Gewalt gegen türkische Frauen (25.11.2009)
Neonaziterror in Dortmund-Dorstfeld (28.11.2009)

Teil 2 - Mohammeds Feldzüge Top

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
622 Situation vor den Feldzügen
Übersicht über die Feldzüge Mohammeds
623 Die ersten vier Feldzüge
Wirtschaftliche Gründe für Razzien (Feldzügen)
Irdische Beute und Lohn im Jenseits
Ein Fünftel oder die ganze Beute für Mohammed
Kriegsgefangene, Sklaven und Schutzgelderpressung
624 Die Nahla-Expedition
Fitna, die Versuchung zum Unglauben
Apostasie, der Abfall vom moslemischen Glauben
Ungläubige und Apostaten (vom Glauben abgefallene Moslems)
Die Schlacht bei Badr
Die Schlacht bei Badr (Konzelmann)
Die Schlacht bei Badr (Ibn Ishaq)
Die Vertreibung der Banu Qainuqa
Die Vertreibung des Banu Qainuqa (Konzelmann)
Die Geschichte des Spötters Kab Ibn Al'aschraf
Mohammeds Auftragsmorde
625 Die Schlacht am Berge Uhud
Der Lohn für den Märtyrertod am Berge Uhud
Verstümmelungen in der Schlacht von Uhut
Die Mission bei den Beduinen
626 Die Vertreibung der Banu Nadir
Feldzug nach Dhat Ar-Riqa
Der zweite Feldzug nach Badr
627 Die Grabenschlacht
Die Hinrichtung der Banu Quraiza
Die Ermordung Abu Rafi Sallam's
628 Der Überfall auf die Banu Mustaliq
Der Überfall auf die Banu Mustalic bei Al-Bukhari
Die Vergewaltigung der Frauen der Banu Mustaliq
Der Feldzug nach Mekka
629 Der Feldzug nach Chaibar
Die vollzogene Pilgerfahrt nach Mekka
630 Erster Feldzug gegen Byzanz
Die Eroberung Mekkas
Die Eroberung Mekkas (Ibn Ishaq)
Die Schlacht bei Hunain
Die Schlacht bei Hunain (Ibn Ishaq)
Der Feldzug nach Taif
Die Verteilung der Beute der Hawazin
631 Der 2. Feldzug gegen Byzanz
Die Thaqif konvertieren zum Islam

Teil 1 - Allgemeines zum Islam

Einleitung Top

Ich habe in letzter Zeit mehrfach mit Moslems diskutiert. Es waren


überwiegend gläubige Moslems, die täglich beten und in die Moschee
gehen. In diesen Diskussionen wurde behauptet, dass Mohammed ein
Mensch gewesen sei, der voller Liebe und Güte gewesen sei und der
niemandem ein Leid zugefügt habe. Weiter wurde behauptet, dass der Islam
nicht mittels Gewalt verbreitet worden sei, denn niemand würde eine
Religion annehmen, die ihm von irgendjemandem aufgezwungen würde. Da
ich nicht genau wusste, ob diese Aussagen der Wahrheit entsprechen, habe
ich ein wenig im Internet recherchiert.

Dabei kam heraus, dass Mohammed keineswegs ein friedlicher Mensch war,
sondern sich dadurch auszeichnete, dass er Karawanen überfiel, um sich an
ihrem Besitz zu bereichern, dass er etwa 500 bis 900 Männer des jüdischen
Stammes der Quraiza aus Medina, die ihm bei der Verteidigung gegen die
angreifenden Mekkaner nicht treu genug ergeben waren, enthaupten ließ und
ihre Frauen und Kinder als Sklaven verkaufte. Mohammed zeichnete sich
auch dadurch aus, dass er Kritiker, die sich in Spottversersen über ihn lustig
machten, hinrichten ließ, dass er jüdische und arabische Stämme überfiel,
um sie zu islamisieren und einen Feldzug gegen Byzanz anführte, der
allerdings scheiterte. Schaut man sich dann die Verbreitung des Islam nach
dem Tode von Mohammed an, so war es keineswegs eine friedliche
Verbreitung des Islams, sondern eine Islamisierung die mit dem Schwert
durchgeführt würde. Dabei überfielen muslimische Truppen Nordafrika,
Persien, Iran, Ägypten, Spanien, Portugal, Frankreich, die Türkei, Indien,
China, etc.

Bei meinen Recherchen stieß ich auch auf Suren des Korans, die zur Gewalt
gegen Andersgläubige und gegen abtrüninge Moslems aufrufen oder die
man als frauenfeindlich bezeichnen kann. Auch die grausamen Strafen, die
im Koran z.B. für den Diebstahl angedroht werden, kann man nur als
unmenschlich betrachten. So wird in der Sure 5,38 gesagt, dass man dem
Dieb bzw. der Diebin die Hände abschneiden soll. Wer dann immer noch
meint, der Koran dürfe nicht verändert werden, weil er Mohammed direkt
von Gott (durch den Erzengel Gabriel) übermittelt worden sei, der toleriert
damit sowohl die Gewalt gegen Andersgläubige, die Frauendiskriminierung
und die grausamen Strafen, die der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr
angemessen sind. Spricht man mit Moslems, so verneinen sie strikt, dass es
solche Suren im Koran überhaupt gibt. Mir scheint, viele Moslems kennen
den Koran offensichtlich nicht so genau, obwohl sie täglich beten und in die
Moschee gehen und sie sind scheinbar mit der islamischen Geschichte nicht
so gut vertraut. Darum möchte ich auf dieser Seite das Ergebnis meiner
Recherchen veröffentlichen, damit sie als Grundlage für einen sachliche und
fruchtbare Diskussion dienen können.

Einige bedenkliche Koranverse Top

Aufrufe zur Gewalt gegen Ungläubige:

Die arabische Wurzel „qtl“ (töten) erscheint übrigens, mit allen Ableitungen,
im Koran 187 Mal, davon 25 Mal im Imperativ (Befehls- oder
Aufforderungsform). Zum Vergleich: im hebräischen Alten Testament,
wahrlich nicht immer ein friedfertiges Buch, kommt die entsprechende
Wurzel „qtl“ nur 4 Mal vor. Die semantisch verwandte Wurzel „rsh“
(morden) kommt im Alten Testament 46 Mal, aber nie als positiver
Imperativ, nur negativ im Verbot „Du sollst nicht töten“. Nicht alle
Imperative im Koran sind Aufforderungen an die Gläubigen zur Tötung von
Ungläubigen, aber doch die überwiegende Mehrzahl.

Sure 2,191: Und tötet sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und
vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum
Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der
heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen
euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.

In der Koranübersetzung des deutschen Orientalisten Max Henning (Reclam,


Stuttgart, 2002), die als genaueste verfügbare deutsche Übersetzung gilt,
lautet die Sure wie folgt:

Sure 2,191: Und erschlagt die Ungläubigen, wo immer ihr auf sie stoßt, und
vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung zum
Unglauben ist schlimmer als Totschlag.

Sure 2,193: Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung (mehr) gibt und
die Religion Allah gehört. Wenn sie aber aufhören, so soll es keine
Gewalttätigkeit geben außer gegen diejenigen, die Unrecht tun.

Sure 4,56: Diejenigen, die nicht an Unsere Zeichen glauben, die werden Wir
im Feuer brennen lassen: Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine
andere Haut, damit sie die Strafe kosten. Wahrlich, Allah ist Allmächtig,
Allweise.

Sure 4,89: Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind,
so daß ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen,
solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden,
dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch
keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer.

Sure 5,33: Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg
führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie
getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße
wechselweise abgeschlagen werden oder daß sie aus dem Lande vertrieben
werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits
wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.

Sure 8,12: Da gab dein Herr den Engeln ein: "Ich bin mit euch; so festigt
denn die Gläubigen. In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken
werfen. Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger
ab!"

Anmerkung zu Sure 8,12: Die zum christlichen Glauben konvertierten


Türken Ugur Yüksel und Necati Aydin, sowie der Deutsche Tilman Geske,
der an einem Bibelkommentar in türkischer Sprache arbeitete, wurden am
18. April 2007 im türkischen Malatya bestialisch gequält und ermordet.
Nach türkischen Presseberichten hatten die Mörder neben anderen
unsagbaren Grausamkeiten ihren Opfern die Kehle durchgeschnitten und die
Finger zerhackt. (siehe: Mord im Bibelzentrum)

Sure 8,67: Kein Prophet darf Kriegsgefangene haben (und sie gegen
Lösegeld freigeben), solange er nicht (die Gegner überall) im Land
vollständig niedergekämpft hat.

Allah fordert Mohammed also ausdrücklich auf, keine Kriegsgefangenen zu


nehmen, sondern die Gefangenen zu töten. Gemäß heutigem
Menschenrechtsverständnis und entsprechend der Genfer Konvention für die
Behandlung von Gefangenen würde Mohammed vor den Gerichtshof in Den
Haag zitiert.

Sure 9,5: Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die
Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und
lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet
verrichten und die Zakah (Almosensteuer) entrichten, dann gebt ihnen den
Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig.

Unter Götzendiener versteht man die (heidnischen) arabischen Stämme, die


viele Götter anbeteten. Dieses wird als Polytheismus bezeichnet. Die
Mohammedaner beteten nur einen Gott an, nämlich Allah. Die Anbetung
eines Gottes bezeichnet man als Monotheismus. Christen und Juden sind
demnach auch monotheistische Religionen. Die Christen und Juden wurden
von den Moslems als "Schriftenkenner" bezeichnet.

Sure 9,29: Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten
Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein
Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben
folgen, von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den
Tribut in voller Unterwerfung entrichten. (Dieser Koranvers bezieht sich auf
den von Mohammed im Jahre 629 geführten Feldzug gegen die christlichen
Byzantiner und ihre arabischstämmigen Bundesgenossen. Byzanz heißt
heute Istanbul.)

Sure 9,39: Wenn ihr nicht zum Kampf ausrückt, wird Er euch schwer
bestrafen und euch durch ein anderes Volk ersetzen. Ihm schadet ihr nicht.
Gottes Allmacht umfaßt alles. (Dies ist nichts anderes, als die Verpflichtung
zum Dschihad, zum Heiligen Krieg.)

Sure 9,52: Sprich: "Ihr wartet darauf, daß uns nur eines der beiden guten
Dinge ereilt, während wir, was euch betrifft, darauf warten, daß Allah euch
mit einer Strafe treffen wird, die entweder von Ihm Selbst oder durch unsere
Hände (über euch kommen wird). Wartet denn ab, und wir werden mit euch
abwarten."

Sure 9,111: Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das
Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden
getötet; eine Verheißung. bindend für Ihn, in der Thora und im Evangelium
und im Qur'an. Und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? So freut
euch eures Handels, den ihr mit Ihm abgeschlossen habt; denn dies ist
wahrlich die große Glückseligkeit. (Allah verspricht den gläubigen
Muslimen, dass sie ins Paradies eingehen, wenn sie für seine Sache töten
und getötet werden.)

Sure 33,61: Sie (die Kritiker) sind verflucht. Wo immer sie sich aufhalten,
sollen sie gefaßt und getötet werden.

Sure 48,16: Ihr sollt gegen ein Volk von starken Kriegern aufgerufen
werden. Ihr kämpft gegen sie, es sei denn, sie treten zum Islam über. Und
wenn ihr gehorcht wird Allah euch einen schönen Lohn geben. Doch wenn
ihr Allah den Rücken kehrt, dann wird er euch mit qualvoller Strafe
bestrafen.

Anmerkung: Allah befiehlt den Angriff auf ein Volk! Nur wenn dieses Volk
den Islam annimmt, soll der Kampf unterbleiben. Allah droht mit
furchtbaren Strafen, wenn die Muslime nicht bereit sind, den Islam mit der
Waffe zu verbreiten.
Sure 61,4: Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die für Seine Sache kämpfen,
(in eine Schlachtordnung) gereiht, als wären sie ein festgefügtes Mauerwerk.

Frauenfeindliche Koranverse:

Sure 2,223: Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer
Saatfeld wie ihr wollt. Doch schickt (Gutes) für euch voraus. Und fürchtet
Allah und wisset, daß ihr Ihm begegnen werdet. Und verheiße den
Gläubigen die frohe Botschaft.

Sure 2,228: Geschiedene Frauen sollen selbst drei Perioden abwarten, und
es ist ihnen nicht erlaubt, zu verbergen, was Allah in ihrer Gebärmutter
erschaffen hat, wenn sie an Allah und an den Jüngsten Tag glauben. Und
ihre Ehemänner haben vorrangig das Anrecht, sie dann zurückzunehmen,
wenn sie eine Versöhnung anstreben. Und den (Frauen) stehen die gleichen
Rechte zu wie sie (die Männer) zur gütigen Ausübung über sie haben. Doch
die Männer stehen eine Stufe über ihnen. Und Allah ist Allmächtig,
Allweise.

Sure 2,282: Und lasset zwei Zeugen unter euren Männern es bezeugen, und
wenn es keine zwei Männer gibt, dann (sollen es bezeugen) ein Mann und
zwei Frauen von denen, die euch als Zeugen geeignet erscheinen, damit,
wenn sich eine der beiden irrt, die andere von ihnen sie (daran) erinnert.

Sure 4,11: Allah schreibt euch hinsichtlich eurer Kinder vor: Auf eines
männlichen Geschlechts kommt (bei der Erbteilung) gleichviel wie auf zwei
weiblichen Geschlechts.

Sure 4,15: Und wenn einige eurer Frauen eine Hurerei begehen, dann ruft
vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließt sie in
die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg gibt.

Sure 4,34: "Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil
Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem
Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und
diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und
jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im
Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie
keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß."

Sure 23,1-6: Selig sind die Gläubigen, die in ihrem Gebet demütig sind,
leerem Gerede kein Gehör schenken, der Pflicht der Almosensteuer
nachkommen, und sich des Geschlechtsverkehrs enthalten, außer gegenüber
ihren Gattinnen, oder was sie an Sklavinnen besitzen.

Sure 24,33: ...Und zwingt eure Mägde nicht zur Unzucht (indem ihr sie
nicht verheiratet), wenn sie keusch zu bleiben wünschen, nur damit ihr die
Güter des irdischen Lebens erlanget. Zwingt sie aber einer, dann wird Allah
gewiß allvergebend und barmherzig (zu ihnen) sein nach ihrem Zwang.
Sure 33,59: O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und
zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen.
Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist
allverzeihend, barmherzig.

Anmerkung zu Sure 33,59: Warum sollen sich Frauen verschleiern und ihre
Schönheit gegenüber Männern verbergen? Das ist von Natur aus nicht
vorgesehen. Im Gegenteil! Wenn ein Mann die Schönheit einer Frau nicht
ertragen kann, dann soll er sich die Augen verbinden, oder immer dann,
wenn ihm eine Frau begegnet, in Demut vor ihrer Schönheit die Augen
schließen und seinen Kopf zu Boden senken. Das wäre konsequent. Noch
konsequenter wäre es, wenn auch Männer ihre Schönheit gegenüber den
Frauen verbergen und sich mit Kopftüchern und Burqas verschleiern
würden. So aber dient die Verschleierung der Frau nur der Unterdrückung
der Frau.

Grausame Strafen:

Sure 5,38: Dem Dieb und der Diebin schneidet ihr die Hände ab, als
Vergeltung für das, was sie begangen haben, und als abschreckende Strafe
von Allah. Und Allah ist Allmächtig, Allweise. (Anmerkung: Man erinnere
sich daran, dass Mohammed selber Karawanen überfiel.)

Sure 24,2: Peitscht die Unzüchtige (Ehebruch) und den Unzüchtigen


gegebenenfalls jeweils mit hundert Peitschenhieben aus; und lasset euch
angesichts dieser Vorschrift Allahs nicht von Mitleid mit den beiden
ergreifen, wenn ihr an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt. Und eine
Anzahl der Gläubigen soll ihrer Pein beiwohnen.

Sure 33,61: Wenn die Heuchler (munaafiquun) und diejenigen, die in ihrem
Herzen eine Krankheit haben, und diejenigen, die in der Stadt (durch falsche
Gerüchte) Unruhe stiften, (mit ihren Machenschaften) nicht aufhören,
werden wir dich bestimmt veranlassen, gegen sie vorzugehen, und sie
werden dann nur (noch) kurze Zeit deine Nachbarn sein. Ein Fluch wird auf
ihnen liegen. Wo immer man sie zu fassen bekommt, wird man sie greifen
und rücksichtslos umbringen.

Höllenstrafen für Ungläubige

Sure 22,19-22: Zwei Gruppen von Menschen streiten sich über ihren Herrn.
Für diejenigen, die Ihn verleugnen, werden im Jenseits Gewänder aus Feuer
zugeschnitten, und über ihre Köpfe wird siedendes Wasser gegossen werden.
Dadurch wird alles schmelzen, was sie im Leib haben und auch ihre Haut.
Auch Stangen aus Eisen sind für sie da. Und immer, wenn sie vor Schmerz
aus dem Feuer herauszukommen versuchen, werden sie wieder
hineingebracht, und sie werden hören: „Kostet die qualvolle Brandstrafe
aus!“

Judenfeindliche (antisemitische) bzw. antichristliche Koranverse:


Sure 4,47: O ihr, denen die Schrift gegeben wurde, glaubt an das, was Wir
herabgesandt haben und welches das bestätigt, was euch schon vorliegt,
bevor Wir manche Gesichter vernichten und sie auf ihre Rücken werfen oder
sie verfluchen, wie Wir die Sabbatleute verfluchten. Und Allahs Befehl wird
mit Sicherheit ausgeführt.

Sure 4,150,151: Wahrlich, diejenigen, die nicht an Allah und Seine


Gesandten glauben und eine Trennung zwischen Allah und Seinen
Gesandten machen und sagen: "Wir glauben an die einen und verwerfen die
anderen" und einen Zwischenweg einschlagen möchten, diese sind die
Ungläubigen im wahren Sinne, und bereitet haben Wir den Ungläubigen
eine schmähliche Strafe.

Sure 4,160,161: Und der Sünde der Juden wegen haben Wir ihnen gute
Dinge verboten, die ihnen erlaubt waren, wie auch, weil sie viele
Hindernisse in Allahs Weg legten und weil sie Zins nahmen, obgleich es
ihnen untersagt war, und weil sie das Gut der Leute widerrechtlich
aufzehrten. Und Wir haben den Ungläubigen unter ihnen eine schmerzliche
Strafe bereitet.

Sure 5,14: Und auch mit denen, die sagen: „Wir sind Christen“, schlossen
wir einen Bund; auch diese haben dann einen Teil von dem vergessen,
woran sie gemahnt wurden. Darum erregten wir Feindschaft und Haß unter
ihnen bis zum Tage der Auferstehung. Und Allah wird sie wissen lassen,
was sie getan haben.

Sure 5,59-60: Sprich: „O Leute der Schrift (Juden und Christen), ihr grollt
uns nur deswegen, weil wir an Allah und an das glauben, was zu uns
herabgesandt und was schon vorher herabgesandt wurde, und weil die
meisten von euch Frevler sind.“... „Es sind, die Allah verflucht hat und
denen er zürnt und aus denen er Affen, Schweine und Götzendiener gemacht
hat. Diese befinden sich in einer noch schlimmeren Lage und sind noch
weiter vom rechten Weg abgeirrt.“ (Mohammed bezeichnet Juden und
Christen als Affen, Schweine und Götzendiener.)

Sure 9,29: Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten
Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein
Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben
folgen, von denen, die die Schrift erhalten haben (die Christen und Juden),
bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.

Nicht unbedingt juden- bzw christen-feindlich, aber dieser Koranvers zeugt


von der Verachtung, die Mohammed gegenüber den Juden und Christen
hatte. Dieser Koranvers treibt einen Keil zwischen die verschiedenen
Religionen anstatt sie miteinander zu versöhnen.

Sure 5,51: O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu
Beschützern (Freunden). Sie sind einander Beschützer. Und wer sie von
euch zu Beschützern nimmt, der gehört wahrlich zu ihnen. Wahrlich, Allah
weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.
Viele Moslems meinen, man solle nicht das Trennende der Religionen
betonen, sondern das Verbindende. Dabei vergessen sie allerdings, dass
besonders der Islam das Trennende der Religionen hervorhebt. Ich kenne
keine Religion, in der das Trennende der Religionen so sehr betont wird, wie
im Islam. Selbst Freundschaften mit Menschen anderer Religionen sind vom
Islam unerwünscht. Sollte diese Haltung wirklich Teil einer göttlichen
Offenbarung sein? Oder entspringt sie vielleicht doch einer verletzten
menschlichen Seele? Wo also bleibt die Toleranz und die Kritikfähigkeit des
Islam gegenüber der eigenen Religion? Mir scheint, sie ist so gut wie nicht
vorhanden. Kritik am Koran wird nicht zugelassen. Sie wird laut der Scharia
als Abfall vom Glauben betrachtet und mit der Todesstrafe bedacht.
Vielleicht sollte der Islam zunächst einmal Toleranz lernen und die eigenen
Vorbehalte, die er gegen Juden, Christen und Andersgläubige hat, abbauen.
Werden wir dieses jemals erleben? Wie sollte das bitte geschehen? Darauf
hätte ich wirklich gerne eine Antwort. Wann verschwinden also die
intoleranten Suren aus dem Koran, die Gift für ein friedliches
Nebeneinander der verschiedenen Religionen sind?

Quelle: islam.de und koransuren.de

Aufrufe zur Gewalt im Judentum Top

Es gibt auch im Judentum edliche Aufrufe zur Gewalt. Dabei ist allerdings
zu bedenken, dass sich diese Aufrufe auf die jeweilige (kriegerische)
historische Situation beziehen und keinesfalls, wie im Islam, für alle Zukunft
Gültigkeit besitzen. Jesus schwor dieser Gewalt im Neuen Testament ein für
alle mal ab. Er predigte: „Liebet eure Feinde.“ Hier nun einige Aufrufe zur
Gewalt aus dem Alten Testament::

2. Mose 22,17: Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.

3.Mose 20,13: Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so
haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; ...

4. Mose 31,14-15: Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres,
die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen,
und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?

4. Mose 31,17-18: So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern,
und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die
unberührt sind, die lasst für euch leben.

5. Mose 2,34-35: Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und
vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern,
und ließen niemand übrig bleiben. Nur das Vieh raubten wir für uns und die
Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten.
5. Mose 7,16: Du wirst alle Völker vertilgen, die der HERR, dein Gott, dir
geben wird. ...
5. Mose 7,22: Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir,
einzeln nacheinander. …

5. Mose 20,16-17: Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der
HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was
Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den
Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie
dir der HERR, dein Gott, geboten hat, …

5. Mose 22,23-24: Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie
innerhalb der Stadt und wohnt ihr bei, so sollt ihr sie alle beide zum Stadttor
hinausführen und sollt sie beide steinigen, dass sie sterben, die Jungfrau,
weil sie nicht geschrien hat, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann,
weil er seines Nächsten Braut geschändet hat; ...

Psalm 139,19: Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten! ...

1. Samuel 15,3: So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den
Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte
Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und
Esel.

Jesaja 13,16: Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre
Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden.

Josua 11,14: Und die ganze Beute dieser Städte und das Vieh teilten die
Israeliten unter sich; aber alle Menschen erschlugen sie mit der Schärfe des
Schwerts, bis sie vertilgt waren, und ließen nichts übrig, was Odem hatte.

Der Unterschied zwischen der jüdischen un der islamischen Religion besteht


allerdings darin, dass die Verse der jüdischen Religion sich auf bestimmte
zeitliche und regionale geschichtliche Ereignisse beziehen. Die Verse der
islamischen Religion beziehen sich ebenfalls auf bestimmte geschichtliche
Ereignisse, sie haben aber im Gegensatz zu den jüdischen Versen auch für
die Zukunft bindenden Chrakter. Hierzu schreibt derprophet.info:

Zitat:
"Das Alte Testament bietet eine interessante Fallgeschichte:
Jehowah befahl den Israeliten, die Hetiter, Amoriter, Kanaaniter,
Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, alles Stämme einer spezifischen
Zeitperiode, zu vernichten. Niemals jedoch gab Jehowah den
Israeliten und ihren Nachfahren den zeitlich und räumlich
unbegrenzten Befehl, Heiden zu bekämpfen und zu töten. Eine
solche Gewalt ist folglich der Ausdruck des Willen Gottes, ob im
guten oder üblen Sinn. Wie dem auch sei, all die historischen
Gewalttaten, welche von den Israeliten verübt und im Alten
Testament niedergeschrieben wurden sind nichts anderes als
Geschichte. Es geschah; Gott hatte es befohlen. Aber es handelte
sich um eine bestimmte Zeitperiode und einen umrissenen
geografischen Schauplatz und richtete sich gegen ein bestimmtes
Volk (oder Stamm). Solche Gewalttätigkeit wurde jedoch niemals
standardisiert oder zu jüdischem Gesetz kodifiziert (siehe: die
Halakha).

Obwohl das Judentum gesetzesorientiert ist und die Ausübung


dieser Gesetze strikte einhält, gibt es kein Äquivalent für die
islamische Sunnah (Sunna). (Die Sunna, übersetzt: Brauch,
gewohnte Handlungsweise, überlieferte Norm, steht im Islam für
das, was Mohammed gesagt, getan, geduldet oder bewusst nicht
getan haben soll.) Die Worte und Taten der Patriarchen wurden
zwar im Alten Testament erwähnt, fanden jedoch nie einen Platz in
der jüdischen Gesetzgebung. Weder Abrahams „Notlügen“, Jakobs
Treulosigkeit, Moses’ Jähzorn, Davids Ehebruch noch Salomons
Liebesaffären wurden eingesetzt, um Juden oder Christen zu
unterweisen. Sie wurden lediglich als geschichtliche Handlungen
verstanden, von fehlbaren Männern begangen. Zudem wurden
letztere oft für ihre nicht ganz idealen Verhaltensweisen von Gott
bestraft.

Gerade das macht islamische Gewalttätigkeit einzigartig. Obwohl


ähnlich der Gewalt im Alten Testament, von Gott befohlen und in
der Geschichte niedergelegt, wurden gewisse Aspekte von
islamischer Gewalt in der islamischen Gesetzgebung (z.B. der
Sharia) standardisiert und müssen für alle Zeiten angewendet
werden. Obwohl also die im Koran anzutreffende Gewalt tatsächlich
eine historische ist, ist ihre letztendliche Bedeutung eine
theologische." Obwohl die ursprünglichen Feinde des Islam, wie
auch die der Israeliten, geschichtlich festgelegt waren (z.B. die
christlichen Byzantiner und heidnischen Perser) erwähnt der Koran
sie selten bei ihren richtigen Namen. Stattdessen wurde (und wird)
den Muslimen befohlen, die Menschen des Buches zu bekämpfen,
"bis sie den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten" (9:29) und
Heiden zu töten "wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie
und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf" (9:5).

Im Neuen Testament fällt es schwer, Texte zu finden, die zur Gewalt gegen
Andersgläubige aufrufen. Das höchste Gebot der Christenheit lautet nach
Matthäus 22,39: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Und Matthäus
5,44 sagt: "Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen." Darum
widersprechen auch die Kreuzzüge der christlichen Religion.

Quelle: Ist der Islam schlimmer als andere Religionen?

Wie stand Mohammed zur Gewalt? Top

In der Prophetenbiographie des arabischen Hostorikers "Muhammad Ibn


Ishaq" (704 - 768) beschreibt Kapitel 35, die Offenbarung Mohammeds zum
Krieg. Vor der Huldigung von Aqua war es dem Propheten nicht erlaubt,
Krieg zu führen und Blut zu vergießen. Bei der ersten Huldigung von Aqua
im Jahre 621 pilgerten 12 Araber aus Medina nach Mekka und trafen sich
bei Aqua, um Mohammed zu huldigen. Dies war noch vor der Hidschra, der
Flucht Mohammeds nach Medina. Bei der zweiten Huldigung ein Jahr
später, kurz vor der Flucht Mohammeds nach Medina, huldigten ihm bereits
73 Männer und 2 Frauen aus Medina, die in einer Wallfahrt nach Aqua
pilgerten. Bis dahin hatten die Quraisch aus Mekka Mohammed's Anhänger
in Mekka verfolgt. Außerdem versuchte man, den Mohammedanern die
wirtschaftliche Grundlage zu entziehen, indem man keinen Handel mehr mit
ihnen trieb. So hatten die Mohammedaner nur die Wahl, ihren Glauben
aufzugeben, gefoltert zu werden oder nach Abessinien, Medina oder
irgendwoanders hin zu fliehen.

Zur Entschuldigung der Mekkaner ist vielleicht zu sagen, dass sie sich durch
Mohammeds Verhalten gegenüber ihren Göttern zutiefst in ihrer religiösen
Gefühlen verletzt fühlten. So erwähnt Ibn Ishaq im Kapitel 18 der
Prophetenbiographie (Verhandlungen mit den Quraisch) ein
Zusammentreffen der führenden Männer der Quraisch mit Mohammed, bei
dem die Quraisch sich wie folgt an Mohammed wandten:

Zitat:
"Mohammed! Wir haben dich holen lassen, um mit dir zu reden,
denn wir kennen wahrlich keinen anderen Mann unter den Arabern,
der so viel Unheil über sein Volk gebracht hat wie du. Du hast
unsere Väter beschimpft, unsere Religion geschmäht, unsere Götter
beleidigt, unsere Tugenden lächerlich gemacht und unsere
Gemeinschaft gespalten. Es gibt keine Gemeinheit, die du uns nicht
angetan hast."

Die Spannungen zwischen Mohammed und den führenden Quraisch aus


Mekka waren bereits zu diesem frühen Zeitpunkt, als Mohammed noch in
Mekka wohnte, so groß, dass die Quraisch zu Mohammed sagten:

Zitat:
"Wir werden dich nicht in Ruhe lassen und du wirst mit uns nicht
fertig werden, bevor nicht du oder wir vernichtet sind."

Die Mekkaner fühlten sich so sehr von Mohammed bedroht, dass Abu Djahl,
der Stammesführer der "Banu Makhzum" (einem Unterstamm der Quraisch)
den Männern der Quraisch nach der Versammlung, nachdem Mohammed
gegangen war, sagte:

Zitat:
"Männer von Quraisch! Ihr habt gesehen, dass Mohammed nicht
damit aufhören will, unsere Religion, unsere Väter, unsere
Tugenden und unsere Götter zu verunglimpfen. Ich schwöre, ich
werde ihn morgen mit einem Stein, so groß, dass ich ihn kaum
heben kann, erwarten. Und wenn er sich beim Gebet niederbeugt,
werde ich ihm damit den Schädel einschlagen."
Schließlich kam es nicht dazu, dass Abu Djahl Mohammed erschlug, aber
diese Schilderung zeigt, wie sehr sich die Mekkaner durch Mohammeds
Verhalten verletzt fühlten. Aber auch die Mekkaner gingen mit den Moslems
nicht sehr viel anders um.

Als die Quraisch in Mekka weiterhin Allah schmähten, Mohammed der


Lüge bezichtigten und alle diejenigen folterten und vertrieben, die Allah
anbeteten und am islamischen Glauben festhielten, gab Gott seinem
Propheten die Erlaubnis, zu kämpfen und an denen Rache zu nehmen, die
ihn und seine Gefährten ungerecht behandelt hatten. Wenn man dieses liest,
so hat man den Eindruck, dass Mohammed unter der Behandlung der
Quraisch sehr gelitten und daß sich deshalb in ihm eine ganze Menge Wut
angesammelt hat. Kann dieses aber ein sinnvolles Motiv für einen
Religionsgründer sein? Sollte nicht gerade ein Religionsgründer sich
spirituell so weit fortentwickelt haben, dass er keinerlei Wut und Hass
gegenüber seinen Feinden mehr empfindet? Was soll man von einem
Religionsgründer halten, der vom Hass geleitet wird? Ist er nicht selber
Lichtjahre von der Selbstverwirklichung entfernt? Darum ist es also kein
Wunder, wenn Mohammeds Leben eher dem eines Feldherrn gleicht, der
seine Interessen mit militärischen Mitteln durchzusetzen versucht, als dem
eines spirituellen Menschen, der die Wahrheit (Gott) verinnerlicht hat?

Weiter schreibt Ibn Ishaq in der Prophetenbiographie:

Zitat:
"Nachdem Gott Mohammed die Erlaubnis zum Krieg erteilt hatte
und ihm jene Helfer aus Medina den Treueschwur auf den Islam
und auf ihre Hilfe für ihn, seine Anhänger und die Flüchtlinge
geleistet hatten, befahl der Prophet den Gefährten aus seinem
Stamm und den anderen Muslimen, die bei ihm in Mekka lebten,
nach Medina zu ziehen und sich ihren (arabischen) Brüdern unter
den (medinensischen) Helfern anzuschließen."

Ging es Mohammed neben der Sicherheit der Moslems nun auch darum,
Rachefeldzüge gegen alle Ungläubigen zu führen? Wenn man die
Geschichte Mohammeds liest, kann man sich dieses Eindrucks nicht
entziehen.

Deshalb nun einen Blick in die Rezension über Gerhard Konzelmanns Buch
"Mohammed - Allahs Prophet und Feldherr", in der das Leben Mohammeds
in groben Zügen beschrieben wird.

Islam heißt übersetzt: „Frieden finden durch Hingabe an Gott“. Mohammed


war der Gründer des Islam. Wer war dieser Mann eigentlich? Näheres zu
dessen Lebensgeschichte erfahrt Ihr aus dem Buch des Nahostexperten
Gerhard Konzelmann „Mohammed – Allahs Prophet und Feldherr“.

Der Inhalt des Buches, die Lebensgeschichte des Propheten Mohammed:


Mohammed ist im Jahre 570 christlicher Zeitrechnung in Mekka geboren.
Sein Vater starb bereits vor der Geburt, seine Mutter im Alter von 6 Jahren.
Als Waise wächst er bei seinem Onkel in einer Beduinenfamilie auf. Er wird
zu einem der besten Karawanenführer und heiratete die 15 Jahre ältere
Chadidscha, eine Unternehmerin. Diese leitet einen Karawanenbetrieb, den
sie von ihren verstorbenen Männern geerbt hat. Durch die Heirat wird
Mohammed quasi über Nacht zum Kaufmann und ist angesehen. In Mekka
herrschte zu dieser Zeit die Sippe der Banu Koraisch (Quraisch), der auch
Mohammed angehörte. Die Bewohner beten Naturgottheiten an, betreiben
also eine Art Götzenkult. Andere Geschichtsschreiber berichten davon, dass
zu dieser Zeit in Mekka das Christentum herrschte.

Bis zum Alter von 40 Jahren verlief das Leben von Mohammed ohne
besondere Vorkommnisse. Auf Karawanenzügen sondert er sich immer
mehr ab, bis ihm eines Tages der Engel Gabriel erscheint. Der Engel Gabriel
verkündet Mohammed, dass er der Gesandte Allahs sei. Von nun an erhält
Mohammed in regelmäßigen Abständen göttliche Eingebungen durch den
Engel Gabriel. Diese sind in sogenannten Suren im Koran festgehalten.
Konzelmann zitiert viele dieser Suren. Im Gegensatz zu Jesus im
Christentum ist Mohammed nicht Gott, sondern lediglich Verkünder. In
einer nächtlichen Reise nimmt ihn der Engel Gabriel mit nach Jerusalem.
Mohammed trifft dort Abraham, Moses und Jesus und darf auf dem heutigen
Tempelberg ins Paradies reinschauen. Erstmals wurde einem arabischen
Volk der Glaube an einen einzigen Gott verkündet.

Der neue Glaube, den der Prophet predigt, und die neuen Glaubensregeln
werden allerdings von den Bewohnern in Mekka abgelehnt. Die Banu
Koraisch fürchten an Einfluss zu verlieren und finanzielle Einbußen.
Mohammed wird verspottet, sogar mit dem Tod bedroht und gegen ihn und
seine Anhänger wird eine Art Boykott verhängt. Es wird bei ihnen nicht
eingekauft.

Mohammed flieht schließlich im Jahr 622 in die Stadt Jathrib (Yathrib),


später Medina genannt, wo zwischen den Stämmen eine Art Bürgerkrieg
herrscht. Dort werden er und seine ca. 80 Anhänger aufgenommen. Er ist
nun 53 Jahre alt. Mohammed schafft es, die Stämme zu versöhnen. Die
Bewohner erkennen ihn als Prophet an, nehmen seine Glaubensregeln an
und werden Moslems. Die neuen Glaubensregeln bringen Fortschritt,
Gerechtigkeit und sind für den Schwächeren. So durfte z. B. von nun an
jeder Mann „nur“ noch bis zu 4 Frauen haben (ausgenommen Sklavinnen).
Frauen durften auch erben. Endlich hatten Frauen mehr Rechte. Allerdings
haben die Männer immer noch die vollkommene Verfügungsgewalt über sie.
Mohammed genoss Vorrechte. Der Engel Gabriel und damit Allah erlaubte
ihm, in einer der Eingebungen, mehr Frauen haben zu dürfen. So hatte
Mohammed mindestens 10 Frauen (mehr kann man aus dem Buch nicht
entnehmen). Seine Lieblingsfrau Aischa heiratete er bereits, als diese erst 6
Jahre alt war. Sie wuchs zunächst wie eine Tochter bei ihm auf. Sein
besonderes Heiratsrecht nutzte er auch geschickt, indem er im Laufe seines
Lebens möglichst viele Töchter von einflussreichen Männern und
Stammesführern heiratete, um diese, z. B. auch ohne Krieg, an sich zu
binden und an Macht zu gewinnen.
Von Allah erhält der Prophet in einer der Suren den Auftrag, den Glauben zu
verbreiten und alle Ungläubigen aus Mekka zu bekehren. Durch einzelne
Angriffe auf Karawanen von Mekka, versuchte er die Handelsstadt zu
schwächen und finanziell zu ruinieren. Seine Anhänger machen zudem
reichlich Beute. Mit Beute konnte er seine Kämpfer bei Laune halten. Beim
Angriff auf eine der Hauptkarawanen aus Mekka, kommt es zur Schlacht mit
einem 950-Mann Heer der Banu Koraisch. Die Karawane entkommt, doch
Mohammed gewinnt die Schlacht, obwohl zahlenmäßig unterlegen. Vor
diesem Kampf prägt Mohammed erstmals den künftigen Glaubensgrundsatz,
dass jeder Mann, der mit dem Feind um Allahs Lohn kämpft und dabei
stirbt, sofort ins Paradies kommt und dort bevorzugte Behandlung genießt.
Er ist dann ein Märtyrer. Diese Ideologie wird eines der Erfolgsgeheimnisse
der Moslems.

Mit diesem Sieg gewinnt Mohammed in Medina an Einfluss, und niemand


wagt ihm zu widersprechen. Er lässt einige bisherige Spötter hinrichten.
Auch einige jüdische Stämme wohnen in Medina. Einen dieser Stämme, der
Mohammed trotz eines Angebotes zum Schulterschluss ablehnte, belagert er
und vertreibt ihn. Unter anderem ließ Mohammed während der Belagerung
die Dattelpalmen der Juden, deren Einnahmequelle, fällen. Dies galt damals
als große Barbarei. Er verbietet den Wein und lässt die Weinstuben
schließen. Angeblich vermutete er laut Konzelmann darin Widerstandnester
und festigte somit seine Ideologie.

Mekka, die Banu Koraisch, sinnten dagegen auf Rache. Mohammed bedroht
schließlich auch durch die ständigen Angriffe der Karawanenzüge ihre
Existenz. Diesmal zogen sie mit einem 3000-Mann-Heer gen Medina,
gewannen die Schlacht, vernichteten die Moslems aber nicht gänzlich,
sondern zogen wieder ab. Mohammed wurde bei dieser Schlacht verletzt und
verlor 2 Schneidezähne.

2 Jahre darauf will Mekka den Propheten bzw. Medina endgültig vernichten.
Mit einem 10.000-Mann-Herr belagern sie Medina. Unverrichteter Dinge
müssen sie wieder abziehen. Der Proviant ging den Belagerern aus, und
Mohammed schafft es geschickt, Zwietracht zwischen die verbündeten
Stämme, welche die Stadt belagerten, zu streuen. Dieser Abzug wurde einem
jüdischen Stamm (dem Banu Quraiza), der noch in Medina lebte, zum
Verhängnis. Sie hatten nämlich einen Pakt mit den Belagerern geschlossen.
Frauen und Kinder wurden von den Moslems versklavt, die 700 jüdischen
Männer in einer Massenexekution enthauptet. (Während der Belagerung
hatten sich die Banu Quraiza zwar formal korrekt verhalten und bei den
Arbeiten am Graben den Muslimen auch Schaufeln zum Ausheben des
Grabens geliehen, hatten die Angreifer allerdings mit Proviant versorgt und
mit ihnen insgeheim Verhandlungen geführt. Zudem haben sie
währenddessen einmal kurz davor gestanden Mohammed und seinen
Anhängern in den Rücken zu fallen.)

Der arabische Historiker Ibn Hischam, geboren 829 oder 835 nach Christus,
der die Biographie Mohammeds verfasste, schildert diesen Vorfall wie folgt:
„Der Getreue Mohammeds Saad fällte nach einer Schlacht im Jahre 627/28
über die gefangenen (jüdischen) Qurayza (Quraiza) das Urteil, dass alle
Männer hingerichtet, die Güter verteilt und die Frauen und Kinder
Gefangene bleiben sollten."Dies ist Gottes eigenes Urteil im siebten
Himmel"; brach der Prophet (Mohammed) aus und gab sofort Befehl, das
Urteil zu vollstrecken. (Er ließ sie einsperren) dann ging er auf einen Platz,
der noch jetzt der Marktplatz von Medina ist, und ließ Gruben graben, dann
ließ er sie truppweise vorführen und vor den Gruben hinrichten, es waren
800-900 Mann. Man fuhr in dieser Weise fort, bis Mohammed mit allen
fertig war.“ (Ibn Hischam II Seite 690).

Mohammed erhielt aus der Beute u. a. Raihana, die er als Konkubine bei
sich aufnahm. Sie soll, einigen Berichten zufolge, den Islam angenommen
haben. Die Vernichtung der Banu Quraiza, dargestellt zunächst in der
Historiographie des frühen 2. muslimisichen Jahrhunderts, hat sogar in der
islamischen Jurisprudenz, in der Erörterung der Behandlung von
Kriegsgefangenen und ihren Nachkommen ihre Spuren hinterlassen.
Mohammed griff die Banu Quraiza nach dem Grabenkrieg, „auf Geheiß des
Erzengel Gabriel“ an und konnte sie nach 25tägiger Belagerung zur Aufgabe
bewegen. Die Banu Quraiza beteiligten sich zwar nicht an den Kämpfen,
wurden jedoch, laut dem Prophentenbiographen Ibn Ishaq vertragsbrüchig,
da sie den „Gottesfeind“ Huyayy ibn Akhtab, vom jüdischen Stamme Banu
Nadir, aufnehmen wollten. Als die Angreifer aus Medina die Banu Quraiza
in ihrer Gewalt hatten, brachten sie alle Männer (darunter auch Raihanas
Mann und Vater) um. Die Kinder und Frauen, unter ihnen auch Raihana,
wurden als Beute genommen und versklavt. (Quelle: Raihana)

Der frühzeitliche, und in der islamischen Welt anerkannte Mohammed-


Biograph Ibn Ishaq berichtet (S. 181): “Eine der gefangenen Frauen,
Raihana bint Amr, behielt der Prophet für sich selbst (Anmerkung: die
anderen Frauen von seinem Beuteanteil verkaufte er). Sie blieb in seinem
Besitz, bis er starb. Als er ihr vorschlug, sie zu heiraten und sie aufforderte,
den Schleier zu tragen, bat sie ihn, er möge sie lieber als Sklavin in seinem
Besitz behalten, da dies für beide einfacher sei. Bei ihrer Gefangennahme
zeigte sie ihre Abneigung gegenüber dem Islam und hielt am Judentum
fest”.

Zuvor hatte Mohammed im Rahmen des Judenmassakers von Medina


Raihanas Mann und ihrem Vater den Kopf abschlagen lassen. Welche Frau
auf der Welt möchte wohl gerne Sex mit jemand, der ihr und deren
Angehörigen am selben Tag ein solch grausames Leid zugefügt hat? Dieses
Fallbeispiel zeigt, wie absurd die These vom “Frauenfreund Mohammed”
ist. Wie willkürlich islamische Organisationen behaupten, der Prophet hätte
die Lage der Frauen verbessert, wo er sie zugleich sexuell versklavte. Und
darüber hinaus in vielfältiger Weise juristisch benachteiligte und
diskriminierte. Etwa im Eherecht, Erbrecht und Zeugenstand vor Gericht,
wo eine Aussage der Frau nur die Hälfte der des Mannes gilt, oder dem
Verhüllungszwang.

Mit der Vernichtung der Banu Quraiza sind auch die Angehörigen der
arabischstämmigen Banu Kilab ibn 'Amir, die Verbündeten der Banu
Quraiza, hingerichtet worden. Eine ihrer Frauen, al-Naschāt (Variante: al-
Schāt) bint Rifā'a, hat Mohammed geheiratet, aber nach kurzer Zeit
verstoßen. Während die Frauen und Kinder der Banu Quraiza versklavt
werden durften, liegen keine Berichte darüber vor, dass al-Naschat bint
Rifa'a ebenfalls Sklavin war. Michael Lecker folgert daraus, dass die
arabischen Frauen, die man in den Festungen der Quraiza gefangen
genommen hat womöglich nicht versklavt wurden; alternativ sei es
allerdings - so Lecker - auch möglich, dass ihre Stammesangehörigen sie
freigekauft hätten. (Quelle: Mohammed)

Im Koran wird der Sieg über die Mekkaner und die Vernichtung der Banu
Quraiza in Sure 33, 25-27 wie folgt dargestellt: Und Allah schlug die
Ungläubigen in ihrem Grimm zurück; sie erlangten keinen Vorteil. Und
Allah ersparte den Gläubigen den Kampf. Und Allah ist Allmächtig,
Erhaben. Und Er brachte die aus dem Volk der Schrift (die jüdischen Banu
Quraiza), die ihnen halfen, von ihren Burgen herunter und warf Schrecken in
ihre Herzen. Einen Teil tötetet ihr, und einen Teil nahmt ihr gefangen. Und
Er ließ euch ihr Land erben und ihre Häuser und ihren Besitz und ein Land,
in das ihr nie den Fuß gesetzt hattet. Und Allah hat Macht über alle Dinge.

„Die Engel haben die Waffen noch nicht abgelegt“, erfährt Mohammed in
einer weiteren Vision. Allah gibt den Befehl weiter gegen die Banu Koraisch
vorzugehen und den Glauben auszubreiten.

Mohammed schließt mit Mekka einen Friedensvertrag. Er hat zunächst freie


Hand, gegen Beduinenstämme um Mekka und einen weiteren jüdischen
Stamm in Zentralarabien vorzugehen. Alle Beduinenstämme nahmen nun
freiwillig den Islam an. Keiner traute sich mehr, Mohammeds Angebote
abzuschlagen.

7 Jahre nach seiner Flucht sieht Mohammed erstmals wieder seine


Heimatstadt Mekka. Er unternimmt eine Wallfahrt, welche ihm auch im
Friedensvertrag zugebilligt wurde. Viele Männer mit kriegerischer
Erfahrung treten danach zum Islam über und folgen Mohammed nach
Medina. Mohammed vergisst ihre Vergangenheit, sie haben schließlich
bisher gegen ihn gekämpft, mit der Absicht, dass deren Kriegkunst ihm
nützlich sei. Zwischenzeitlich erlitt eine 3.000-Mann-Reitertruppe von
Mohammed eine herbe Niederlage gegen das byzantinische Heer. Im
Glaubenseifer überschätzten sie ihre Stärke.

Einige Kämpfer von Mekka helfen einem befreundeten Stamm im Kampf


gegen einen Stamm, der wiederum mit den Moslems befreundet war. Der
Friedensvertrag war damit gebrochen. 8 Jahre nach seiner Flucht aus Mekka,
bricht Mohammed mit einem 10.000-Mann-Heer gegen Mekka auf. Einer
der Führer von Mekka, Abu Sufjan, dessen Tochter der Prophet bereits
angeheiratet hat, erfährt von dem gewaltigen Heer. Mekka wäre ohne
Chance und er empfiehlt seinen Leuten, sich zu ergeben. Somit fällt Mekka
kampflos in Mohammeds Hände. Mohammed verschont die Einwohner. Nur
einige seiner ärgsten Feinde setzt er auf eine Schwarze Liste. Diese werden
getötet. Bewusst vermied er es, einflussreiche Leute auf die Liste zu setzen,
um akzeptiert zu werden. Im Gegenteil, einige seiner Verwandten der Banu
Koraisch, erhalten führende Stellungen im Moslemstaat.
Mohammed verbrüdert nun alle Moslems mit folgender Eingebung: „Für
einen Ungläubigen darf kein Gläubiger getötet werden, auch kein Christ und
kein Jude, außer sie sind vertragsbrüchig“. Christen und Juden gelten
nämlich als sogenannte Schriftbesitzer. Als einer seiner Truppenführer,
Kahlid Ibn Walid, sein bester Stratege, einen bereits muslimischen Stamm
überfiel und die Gefangenen gegen die Vorschrift exekutierte, urteilte
Mohammed milde über ihn. Der Prophet zahlte sogar die verhängte
Geldstrafe für ihn. Vom Kampf Daheimgebliebene, die aus Angst vorm Tod
bei größeren Feldzügen nicht mitmachten, ernteten seelischen Terror. Sie
wurden isoliert. Die Moslems unterwarfen alle Stämme in Zentralarabien.
Sie mussten den Glauben der Moslems annehmen. Ansonsten wurden sie
getötet, Beute gemacht und Frauen und Kinder versklavt. Kaum einer wagte
mehr den Kampf gegen die Moslems. Nicht nur durch den Glauben, auch
durch die in Aussicht gestellte reichhaltige Beute, fand er immer wieder
begeisterte Krieger. Die Disziplin aus Beten und Kämpfen und die
ungeschränkte Autorität zu Mohammed entschieden viele Schlachten. Der
Prophet war nun Herrscher von Zentralarabien. Im Alter von 60 Jahren
verstarb er. Erst danach eroberten die Moslems die Welt (Persien, Ägypten,
Nordafrika, Iberische Halbinsel, Frankreich, Asien etc.)

Ich habe das Buch übrigens, gebraucht, aber in sehr gutem Zustand, für 1
Euro bei amazon.de gekauft.

Quelle: Mohammed - Allahs Prophet und Feldherr

Mohammed wird vertragsbrüchig Top

Da gibt es zunächst einmal die Sure 9,29: „Kämpft gegen diejenigen, die
nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott
und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion
angehören, von denen, die die Schrift erhalten haben, (kämpft gegen sie), bis
sie kleinlaut aus der Hand Tribut entrichten!“

Damit wird Gewalt gegen Andersgläubige geradezu gerechtfertigt.

Welche kriegslüsterne Einstellung Mohammed besaß, geht aus einem


Vertrag hervor, den er im Jahre 628 mit den Mekkanern abschloß. Um die
heiligen Stätten in Mekka (die Kaba) mit seinen Anhängern besuchen zu
dürfen, schloss er mit den Mekkanern einen Vertrag ab, die ihm die
Pilgerfahrt seiner Anhänger zur Kaba in Mekka erlaubte. In dem gleichen
Vertrag wurde übrigens vereinbart, dass alle moslemischen Flüchtlinge, die
aus Medina geflohen waren, an Mohammed ausgeliefert werden sollten.
Was meinst ihr wohl, was mit diesen moslemischen Flüchtlingen geschah?
Ausserdem wurde in dem Vertrag ein Waffenstillstand von zwei, nach
anderen Angaben, von 10 Jahren, vereinbart. In dem Vertrag wurde
außerdem vereinbart, dass die "kleine Pilgerfahrt" im Jahr des
Vertragsabschlusses (628) nicht durchgeführt werden sollte, dass es aber
eine Garantie für die Pilgerfahrt im darauf folgenden Jahr (629) geben sollte.
Zitat:

Im März 629 trat Mohammed mit seinen nunmehr 2.000 Anhängern


seine Reise nach Mekka an, um dort, wie im Vertrag festgeschrieben,
die kleine Pilgerfahrt ('umra) durchzuführen. Die Mekkaner haben
sich aus der Stadt für drei Tage zurückgezogen, um eventuelle
Zwischenfälle am Heiligtum zu vermeiden. Nachdem einige
Mitglieder einflussreicher Großfamilien den Islam angenommen
hatten..., war die endgültige Einnahme Mekkas nur eine Frage der
Zeit. Im Januar 630 brach die gut durchorganisierte muslimische
Armee in Richtung Mekka auf. Mohammed garantierte jedem, der in
die Kämpfe nicht eingreift, allgemeine Amnestie. Daher wurde
Mekka fast ohne Blutvergießen durch die Muslime eingenommen. 28
Mekkaner fielen in den Kämpfen, die anderen flüchteten.

Was war also geschehen? Mohammed wurde vertragsbrüchig, ignorierte den


zuvor besiegelten Waffenstillstand und überfiel Mekka.

Zitat:

Mohammed blieb zwei bis drei Wochen in Mekka, reinigte das


Heiligtum (Kaaba), ließ alle Götterstatuen sowohl aus dem Heiligtum
als auch aus den Privathäusern entfernen und vernichten. In der
Umgebung der Stadt ließ er die Heiligtümer der Götter "Al-Manât"
(Göttin des Mondes) und "Al-'Uzza" (Göttin des Morgensterns)
zerstören und forderte die Beduinenstämme auf, dem Islam
beizutreten.

Die Zerstörung der arabischen Heiligtümer erinnert einen natürlich sofort an


die Zerstörung der Buddhastatuen im Jahre 2001, die von den Taliban in
Afghanistan gesprengt wurden. Solche Handlungen sagen sehr viel über die
Intoleranz und den religiösen Fanatismus Mohammeds aus. Und was meint
ihr wohl, was geschehen wäre, wenn die Beduinenstämme nicht den
moslemischen Glauben angenommen hätten? Ich kann euch sagen was
passiert wäre, denn bereits im Jahre 628 hatte Mohammed die Oase Khaibar
überfallen, den jüdischen Stamm "Banu al-Nadir" vertrieben und die Beute
aus diesem Überfall unter den Muslimen verteilt.

Zitat:

Den wohlhabenden Juden von Khaibar und ihren arabischen


Verbündeten hatte Mohammed zwar erlaubt, die von den Muslimen
in Besitz genommene Oase weiterhin zu kultivieren, jedoch wurde
ihnen auferlegt, die Hälfte der Ernte an die rund 1.600 Muslime, die
an der Expedition beteiligt waren, abzugeben. Mohammeds Anteil
war 1/5 der Gesamtbeute. Da die von Mohammed vorgeschriebenen
Auflagen, die der politischen und wirtschaftlichen Entmachtung der
jüdischen Gruppen in und um Khaibar gleichkam, nicht erfüllt
wurden, kam es zu ihrer endgültigen Vertreibung aus der Region.

Dieses kriegerische Verhalten Mohammeds, dass im Sure 9,29 deutlich zum


Ausdruck kommt "kämpft gegen sie, bis sie kleinlaut aus der Hand Tribut
entrichten", wandte Mohammed auch zukünftig an, um weitere christliche,
jüdische und arabische Stämme zu bekämfen und zu islamisieren.

Quelle: Mohammed

Hierzu schreibt der pakistanische Arzt, Freidenker und


Menschenrechtsaktivist Dr. Younus Shaikh, der im Jahre 2000 im Anschluss
an eine Vorlesung verhaftet, der Blasphemie angeklagt und schliesslich,
nach 11 Monaten Gefangenschaft zum Tode verurteilt wurde, dann aber
durch den Druck der Öffentlichkeit freigesprochen wurde:

Zitat:

Der Prophet selbst führte fast hundert Kriege, Überfälle und Angriffe
zum Zwecke des Plünderns. Nach ihm setzten seine Nachfolger diese
Schandtaten fort. Die wilden und grimmigen islamischen
Beduinenstämme mit ihrer jahrhundertelangen Erfahrung
skrupelloser und grausamer Stammeskrigsführung erwiesen sich als
effektive Stoßtruppen des Islam. Nach dem Irak fiel Syrien im Jahre
634 christlicher Zeitrechnung an das islamische Reich. Trotz
Kapitulationen fanden an vielen Orten große Massaker statt;
Tausende von Männern wurden abgeschlachtet und Frauen und
Kinder in die Sklaverei verkauft. Kloster wurden ausgeraubt, Mönche
und Dorfbewohnen erschlagen und Nonnen vergewaltigt. Nach der
Eroberung Ägyptens wurden viele Städte geschleift und ihre gesamte
Bevölkerung ermordet. Große Massaker fanden auch auf Zypern und
in Nord-Afrika statt. Die römische Provinz Irak, die syrische Provinz
Iran und das eroberte Iran brachten Hunderttausende von männlichen
Sklaven und weiblichen Sexsklaven ein sowie das fruchtbare Land
dieser einst mächtigen und zivilisierten Länder, in denen Frauen
großen Respekt genossen hatten, z.B. im Manichäischen Irak, im
Pharaonischen Ägypten und in den Nord-Afrikanischen
Zivilisationen.

Wie in Ägypten und Iran zerstörten die erobernden islamischen


Beduinenarmeen, wo immer sie hinkamen, die Kultur der örtlichen
Zivilisation und setzten, skrupellos Männer ermordend und Frauen zu
dauernder sexueller Sklaverei degradierend, ihr mittelalterliches
islamisches Stammesgebahren durch. Kurz gesagt, taten die
islamischen Beduinenstämme und Barbaren den umliegenden
höheren Zivilisationen das gleiche an, was die römischen Barbaren
den hochzivilisierten alten Griechen antaten. Inzwischen setzten die
islamischen Beduinen das Rauben fort und entführten Jahrhunderte
hindurch europäische Frauen für islamische Sklavenmärkte.
Die Unsicherheit des frühen Islam trug zunehmend zum Ausschluß
der Frauen bei, und nach hundert Jahren, zur Zeit der Herrschaft des
Abbasidischen (auf Abbas, den Onkel des Propheten
zurückgehenden) Kaliphen (Herrscher) Haroon ur Rashid, waren
Frauen zu bloßen Sexualspielzeugen und Gebärmaschinen geworden.
Als verheiratete Frauen waren sie bloße Dienstmägde und soziale
Anhängsel des Mannes. Darüberhinaus wurden Frauen auf
öffentlichen Märkten aller islamischen Länder offen als
Sexsklavinnen gekauft und verkauft, beliehen, vermietet oder
Freunden zum Geschenk gemacht. Der Prophet selbst beschenkte
seine Favoriten mit Sexsklavinnen. Die Anzahl der Sklaven, die man
besitzen konnte, war unbegrenzt. Einer der Gefährten des Propheten
Hazrat Zubair Ibn ul Arvan besaß zum Beispiel 1000 männliche
Sklaven und 1000 Sexsklavinnen. Dem Islam sah die Frau als das
vom Manne zu beackernde Land an, in dem er seinen Samen
ausschüttete.

Quelle: Der Islam und die Frauen

Die islamische Expansion Top

632 starb Mohammed. 633 wurden Palästina und Syrien erobert. 636 wurde
Jordanien erobert. 638 kapitulierte Jerusalem. 640 wurde Ägypten erobert.
Kairo fiel 642 in die Hände der Moslems. Armenien (ein Binnenstaat im
Kaukasus) wurde um 650 von den Moslems überrannt. In Nordafrika
kämpften sich die Araber (Moslems) bis Marokko vor. 697/698 fiel
Karthago (Tunesien). Gleichzeitig mit der Eroberung der römischen
Besitzungen (Römisches Kaiserreich), begann die Eroberung des
Sassanidenreichs (Persisches Großreich bestehend aus Iran, Irak). 636
eroberten die Araber (Moslems) Mesopotamien (Irak plus Nord-Syrien). 642
fiel Iran.

Die arabischen Feldzüge begannen sich im Jahre 649 nach Europa und Asien
auszudehnen. 649 unternahmen sie mit der Flotte einen Vorstoß nach Zypern
(Insel im Mittelmeer). 655 schlugen die Araber in einer Seeschlacht die
byzantinische Flotte. (Byzanz war die östliche christliche Großmacht.) 673
erfolgte die Eroberung Rhodos (heute: griechische Insel). 674 bis 678 und
717/18, belagerten sie Konstantinopel (vorher: Byzanz, heute: Istanbul),
ohne dass ihnen freilich die Einnahme gelang. Damit war der arabisch-
islamische Vorstoß in Kleinasien beendet, da auch die Ressourcen bei
weitem überstrapaziert waren.

Im Westen gelang dagegen die Eroberung der nordafrikanischen


Küstengebiete, und 711 landeten muslimische Truppen in Spanien. Die
Westgoten wurden im Juli 711 geschlagen. Dazu überquerten die Muslime
mit einem Expeditionskorps von mindestens 8.000 Mann die Meeresenge
von Gibraltar. (Die Goten sollen ein ursprünglich skandinavisches Volk sein,
welches sich später im Kaukasus ansiedelte, dort aber von den Hunnen
vertrieben wurden. 625 gelangte ganz Spanien unter die Herrschaft der
Westgoten.) 711-719 wurde die Iberische Halbinsel (Portugal und Spanien)
erobert, bis 725 auch die zuvor westgotische Region Septimanien (entspricht
der heutigen französischen Region Languedoc-Roussillon) in
Südwestfrankreich. Ein arabischer Vorstoß in das Frankenreich (Frankreich)
wurde 732 gestoppt, jedoch hielten die Muslime einen Landstrich um
Narbonne (Narbonne ist eine Stadt im Süden Frankreichs) bis 759.

709 eroberten die Araber die zuvor christliche Türkei und damit begann die
folgenschwere Islamisierung. Im Osten erreichen die Araber bis 712 die
Grenzen Chinas und Indiens. Bald unternahmen die Araber auch erste
Vorstöße nach Pakistan. Ein weiteres Ausgreifen nach West-und
Zentralindien wurde jedoch durch die Niederlage von 738 gegen die
dortigen Regionalherrscher verhindert, deren Armeen den arabischen
Truppen durchaus gewachsen waren. 751 besiegten die Araber schließlich
ein chinesisches Heer.

Damit kam auch die erste große und entscheidende Phase der arabisch-
islamischen Expansion zum Stillstand. Im 9. Jahrhundert gelang noch die
Invasion Siziliens, der weiteren Islamisierung Italiens waren jedoch kaum
Erfolge beschieden. Die Araber konnten im Mittelmeer noch jahrzehntelang
fast ungestört operieren, bevor Byzanz wieder in die Offensive ging und es
damit zu einer faktischen Pattsituation (ein Gleichgewicht) im östlichen
Mittelmeerraum kam. Im Westen wurden die islamischen Emirate ab dem
Hochmittelalter (etwa von 1050 bis 1250, in der auch die Kreuzzüge
stattfanden) Stück für Stück zurückgedrängt; auf der iberischen Halbinsel
durch die Reconquista (Die Reconquista ist die Bezeichnung für die
spanische und portugisische Rückeroberung der Iberischen Halbinsel.) durch
christliche Nachkommen der christlichen Könige, die 1492 ihren Abschluss
fand, und im 11. Jahrhundert durch die Eroberung Siziliens.

Quelle: Islamische Expansion

Mohammed und seine Auftragsmorde Top

"Ich zitiere die viel gelobte Biographie des Propheten von Ibn Hisham: Dann
übergab Muhammad den Kinana [den Hauptmann eines jüdischen Stammes,
der gefangen genommen worden war] dem al-Zubayr, einem von
Muhammads Leuten, und sprach: Foltert ihn, bis ihr es herausbekommen
habt [das Versteck des Stammesschatzes]. Al-Zubayr entzündete mit
Feuersteinen ein Feuer auf seiner Brust, bis er starb. Dann übergab ihn der
Gesandte (Muhammad) dem Muhammad bin Maslama, der ihm den Kopf
abhieb, als Teil seiner Rache für seinen Bruder Mahmud bin Maslama. (Aus
Ibn Warraq 2004, Warum ich kein Muslim bin, S. 148f).

Ein Mann trat zum Judentum über. Der Muslim Muad verfolgte ihn mit dem
Todesurteil des Propheten Mohammed: Ich werde mich nicht hinsetzen, bis
ich ihn umgebracht habe; dies ist das Rechtsurteil des Gesandten Allahs.
(aus: Sahih Al-Buhari , Auszüge, Islamische Bibliothek, Köln 1989, S. 749)
Abu Afak, ein Mann sehr hohen Alters, wurde umgebracht, weil er
Anekdoten über Muhammad verfasst hatte. Salem ibn Omayr tötete ihn auf
Geheiß des Propheten, der zuvor die Frage gestellt hatte: "Wer wird für mich
mit diesem Schurken fertig?" Die Ermordung eines so betagten Mannes
bewegte Asma bint Marwan dazu, respektlose Worte über den Propheten zu
äussern. Dafür wurde auch sie mit dem Tode bestraft. (Ali Dashti: 23 Jahre “
Die Karriere des Propheten Muhammadas Seite 161, Verlag Alibri,
Aschaffenburg 2003)

Im Islam gibt der Prophet für jeden Gläubigen das Vorbild ab, denn schon er
hat Mordaufrufe gegen Kritiker erlassen und scheute auch davor nicht
zurück, eine Sängerin, die einen Spottvers auf ihn gemacht hatte, ermorden
zu lassen, nämlich Asma, die Tochter Marwans. Laut dem kanonischen
Leben Mohammeds, ging das so: Als Mohammed dies hörte, fragte er:
"Befreit mich niemand von der Tochter Marwans?" Als Umair bin Adi-
Khatmi, der bei ihm war, dies hörte, ging er noch in derselben Nacht zu ihr
und tötete erst ihre Kinder auf bestialische Weise und dann sie. Am
folgenden Morgen begab er sich zu Mohammed und sagte zu ihm, er habe
sie getötet. Mohammed sagte: "Du bist Allah und seinem Gesandten
beigestanden." Dr. Thilo Dinkel

Ibn Chatal besass zwei Singsklavinnen, Fartana und ihre Freundin, die über
den Propheten Spottlieder sangen. Mohammed ordnete deshalb an, diese
beiden zusammen mit Ibn Chatal zu töten. (aus: Ibn Ishaq, Das Leben des
Propheten , Tübingen/Basel 1976, S. 218 / Zur Information: Der Autor ist -
neben Ibn Hisham - DER klassische Biograph des "Propheten", geboren 808
in Mekka, gestorben 873 in Bagdad)

Quelle: Mohammed und seine Auftragsmorde

Frauen im Islam Top

Wie sieht es eigentlich mit der Gleichberechtigung der Frauen im Islam aus?
Haben Frauen dieselben Rechte wie die Männer? Dass dies keineswegs der
Fall ist, dürfte jedem aufmerksamen Menschen inzwischen aufgefallen sein.
Im Koran wird z.B. gesagt:

Zitat:
Sure 4,34: "Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor,
weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie
von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die
Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit
Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr
befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!
Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede.
Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß."

Damit ist das Verhältnis zwischen Mann und Frau eindeutig geregelt. Die
Frau hat sich dem Mann unterzuordnen. Und wenn sie sich nicht fügt, dann
hat er das Recht, sie zu schlagen. Wo bitte ist da von Gleichberechtigung die
Rede? Warum lassen sich Frauen in der heutigen Zeit so etwas noch
gefallen? Warum protestieren sie nicht dagegen? Solche Regelungen sind
Relikte aus der Vergangenheit, die einfach nicht mehr in die heutige Zeit
passen. Wo aber sind die selbstbewussten islamischen Frauen, die sich
gegen solche verkrusteten und patriarchalischen Gebote des Korans
aussprechen? Ich kann sie jedenfalls kaum wahrnehmen. Die Mehrheit der
moslemischen Frauen hat immer noch eine untertänige und angepasste
Haltung und wagt es nicht, gegen diese mittelalterlichen Gebote zu
protestieren.

Weiter ist im Koran zu lesen:

Zitat:
Sure 2,223: "Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt
euer Saatfeld wie ihr wollt. Doch schickt (Gutes) für euch voraus.
Und fürchtet Allah und wisset, daß ihr Ihm begegnen werdet. Und
verheiße den Gläubigen die frohe Botschaft."

Frauen haben dem Manne jederzeit zu seiner sexuellen Befriedigung zur


Verfügung zu stehen. Nach dem Befinden der Frau wird dabei nicht weiter
gefragt. Ich empfinde solche Gebote als sehr frauenverachtend. Die Frauen
werden auf die Ebene einer Prostituierten erniedrigt, die dem Mann jederzeit
zu Willen zu sein haben. Die "rechtschaffenden" Frauen sind also demütig
ergeben und lassen dieses über sich ergehen. Warum setzen sie sich nicht
gegen solche mittelalterlichen Gebote des Korans zur wehr? Warum weigern
sie sich nicht, diesen Geboten zu befolgen?

Weiter ist im Koran zu lesen:

Zitat:
Sure 4,15: "Und wenn einige eurer Frauen eine Hurerei begehen,
dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es,
dann schließt sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah
ihnen einen Ausweg gibt."

Begeht eine Frau also einen Ehebruch, so hat der Mann das Recht,
vorausgesetz er hat entsprechende Zeugen, seine Frau einzuschließen, bis sie
des Hungertodes stirbt. Der Mann dagegen hat das Recht, mehrere Frauen zu
heiraten und sich etliche (Sex-)Sklavinnen zu halten. Dies wird in Sure 23,1-
6 geregelt:

Zitat:
Sure 23, Vers 1: Selig sind die Gläubigen,
Sure 23, Vers 2: die in ihrem Gebet demütig sind,
Sure 23, Vers 3: leerem Gerede kein Gehör schenken,
Sure 23, Vers 4: der Pflicht der Almosensteuer nachkommen,
Sure 23, Vers 5: und sich des Geschlechtsverkehrs enthalten,
Sure 23, Vers 6: außer gegenüber ihren Gattinnen, oder was sie an
Sklavinnen besitzen.

Das alles sind Vorstellungen, die überhaupt nicht mehr in die heutige Zeit
passen und die allein den sexuellen Vorstellungen des Mannes entsprechen,
dem sich die Frau unterzuordnen hat. Nebenbei gesagt, hat die Aussagekraft
einer Frau als Zeugin nur halb so viel Gewicht, wie die des Mannes (Nach
Sure 2,282 kann die Zeugenaussage eines Mannes nur von zwei Frauen
aufgewogen werden, denn "eine Frau allein kann sich irren".). Auch hierin
zeigt sich, welchen Wert der Islam den Frauen zugesteht.

Ein Gebot, welches den Mann und die Frau gleichzeitig betrifft, welches
aber ebenso mittelalterlich ist, wie die vorherigen, ist die im Koran erlaubte
Auspeitschung von Mann und Frau bei Unzucht (Untreue):

Zitat:
Sure 24, 2: "Peitscht die Unzüchtige und den Unzüchtigen
gegebenenfalls jeweils mit hundert Peitschenhieben aus; und lasset
euch angesichts dieser Vorschrift Allahs nicht von Mitleid mit den
beiden ergreifen, wenn ihr an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt.
Und eine Anzahl der Gläubigen soll ihrer Pein beiwohnen."

Im islamischen Recht werden die Kinder bei einer Scheidung immer dem
Mann zugesprochen, der seine Frau jederzeit verstoßen kann, ohne einen
Grund dafür angeben zu müssen."Werden Ehen geschieden, fällt das
Sorgerecht automatisch den Vätern zu. Diese wollen die Kinder aber in
vielen Fällen gar nicht, von ihren neuen Frauen ganz zu Schweigen".
Deswegen komme es in diesen Konstellationen besonders häufig zu
Misshandlungen der Kinder, die mitunter sogar zu Tode gefoltert werden.
(siehe spiegel.de vom 12.11.2008: Ungewollt, gequält, getötet)

Zitat:
"Die Kinder gehören im Falle einer Scheidung immer dem Mann!
Scheidung ist für den Mann recht einfach. Er kann seine Frau zu
jeder Zeit verstoßen, ohne einen Grund angeben zu müssen. Eine
Frau dagegen kann nur durch ein Gerichtsverfahren eine Scheidung
erlangen und zwar nur, wenn z. B. einer der folgenden Gründe
vorliegt: Geisteskrankheit des Mannes, Impotenz, lange
Abwesenheit von der Familie, Abfall vom Islam oder fehlende
Unterhaltszahlung."

Hierzu schreibt wikipedia.de:

Zitat:
"Die Scheidung ist im Islam grundsätzlich Männern und Frauen
möglich, jedoch zu ganz unterschiedlichen Bedingungen, je nach
Geschlecht.

Eine Ehescheidung durch die Frau (Chul', arab. Selbstloskauf der


Frau aus der Ehe) ist nach klassischem islamischen Recht nur bei
Gründen zulässig, auf die sie keinen Einfluss hat: mangelnder oder
fehlender Unterhalt von Seiten des Ehemanns und sexuelle
Vernachlässigung durch den Ehemann (drei Monate oder länger
kein Geschlechsverkehr). In diesen beiden Fällen muss sie Klage bei
einem Richter erheben, der dann die Scheidung vollziehen kann.

Der Ehemann dagegen kann sich ohne Nennung von Gründen


jederzeit durch das dreimalige Aussprechen der Scheidungsformel
gültig scheiden. Für den Mann gilt die Regel, wonach die Scheidung
endgültig vollzogen ist, wenn er gegenüber seiner Ehefrau zum
dritten Mal eine Aussage getätigt hat, deren Form eindeutig auf die
Absicht zur Beendigung des ehelichen Verhältnisses schließen lässt,
klassischerweise "talaq, talaq, talaq".

Der Koran schreibt in der Sure „Die Scheidung“ vor, vor dem
endgültigen Scheidungsausspruch eine Wartezeit bis zum Ablauf
der nächsten Menstruationsphase, die eine Schwangerschaft
ausschließt, einzuhalten. Während dieser Wartezeit darf die Ehefrau
nicht wie in der vorislamischen Zeit dazu gebracht werden,
auszuziehen. Auch sie selbst ist dazu angehalten, nicht auszuziehen.
Dem endgültigen Scheidungsausspruch müssen der ebengenannten
Sure zufolge zwei vertrauenswürdige Zeugen beiwohnen.

Der Ehemann muss zur Gültigkeit der Scheidung die Ehefrau davon
nicht einmal in Kenntnis setzen. Der Scheidungsausspruch durch
einen Brief ist nach der Scharia jedoch erlaubt und durchaus üblich.
Neuerdings haben islamische Rechtsgelehrte die Auffassung
vertreten, dass auch ein Scheidungsausspruch per SMS gültig sei.
Dies wird deshalb auch in den Golfstaaten immer populärer.

Im (normalen) Scheidungsfall geht das Sorgerecht zwingend auf den


Vater über."

Quelle: Islamische Ehe - Scheidung

Und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte sagt hierzu:

Zitat:
"4. Die rechtliche Bevorzugung des Mannes im islamischen
Eherecht wird auch im Kindschaftssorgerecht deutlich, da nach
traditioneller Auffassung nach einer Scheidung die gemeinsamen
Kinder eines Paares immer dem Mann gehören, in dessen Familie
sie nach dem Ende der Kleinkinderzeit aufwachsen. Sieht das
klassische islamische Recht eine vorübergehende Personensorge für
Jungen bis sieben, für Mädchen bis neun Jahre durch die Mutter vor,
haben heute viele islamische Länder diese Fristen angehoben und
erlauben der Mutter die Fürsorge bis zum Alter von 15 Jahren für
Jungen und bis 18 für Mädchen, nicht selten auch bis zur
Eheschließung. Allerdings werden in einer Gesellschaft, die
Männern so eindeutig den rechtlichen Vorrang einräumt, nicht
selten Mittel und Wege gefunden, Müttern dieses Recht zu
entziehen."

Quelle: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Deutlich benachteiligt ist die Ehefrau auch im Erbrecht, wenn das, im


übrigen überaus komplizierte muslimische Erbrecht, der Frau immer nur die
Hälfte von dem zubilligt, was ein männliches Familienmitglied an ihrer
Stelle erhalten hätte. Auch Kinder erben, wobei auch hier Mädchen die
Hälfte des Erbes der Jungen erhalten. Ein Muslim darf außerdem eine
Angehörige einer anderen Religion heiraten, Musliminnen dürfen
ausschließlich Muslime heiraten. Sobald das Mädchen ihr elftes Lebensjahr
erreicht hat, ist es dem Mann erlaubt den Beischlaf mit ihr zu vollziehen.
(Quelle: abipur.de)

Bei abipur.de fand ich außerdem noch folgendes:

Zitat:
Kinderehen

Sobald das Mädchen ihr elftes Lebensjahr erreicht hat, ist es dem
Mann erlaubt den Beischlaf mit ihr zu vollziehen.

Beschneidung

Über eine Beschneidung der Frau berichten nur die Hadithen.


Übernommen wurde hier ein vorislamischer Brauch, der nach der
islamischen Variante hygienische Bedeutung haben soll. Diese
hygienische Variante ist bei der Beschneidung der Männer noch
einleuchtend und medizinisch nachgewiesen (was ich persönlich
bestreiten würde), bei den Frauen jedoch hat es nur die Bedeutung,
das Lustempfinden einzuschränken. Beschnitten werden die äußeren
Genitale mit Scherben, Rasierklingen oder ähnlichem. Das führt zu
Vernarbung, die letztend beim Geschlechtsverkehr und noch mehr
bei der Geburt starke Schmerzen verursacht. Bei der so genannten
»pharaonischen Beschneidung« werden sogar die großen
Schamlippen ausgeschabt. Zurück bleibt nach der Vernarbung ein
etwa maiskorngroßes Loch. Vor der Hochzeitsnacht muss die Frau
wieder aufgeschnitten werden.

Laut Scheich Jussuf el-Badri gehört die Beschneidung zum


gesunden islamischen Empfinden. Er erzwang erst im Sommer 1997
eine Aufhebung des Beschneidungsverbots in öffentlichen
Krankenhäusern vor dem Verwaltungsgericht in Kairo. Er begründet
die Beschneidung folgendermaßen:
- Mohammed habe verlangt, dass die Klitoris entfernt werde weil:
- unbeschnittene Frauen unfruchtbar werden
- unbeschnittene Frauen einen üblen Geruch verströmen
- unbeschnittene Frauen ein schlechtes Benehmen haben
Allerdings ist die Beschneidung in mehreren islamischen Ländern,
so auch in Saudi-Arabien, offiziell verboten. Auch die islamische
Geistlichkeit wendet sich zunehmend gegen die Beschneidung, hat
aber kaum eine Chance gegen die vorherrschende Tradition!

Auch in Deutschland wird die Beschneidung von Frauen zu einem


Problem. Vermutlich leben etwa 20.000 genitalverstümmelte Frauen
in Deutschland, teilweise werden sie auch in Deutschland illegal
beschnitten. Es soll in Deutschland türkische ärzte geben, die für
1.000 DM eine Beschneidung an Mädchen durchführen!

Meiner Meinung nach ist es fast unglaublich, dass in der heutigen


Zeit derartige Misshandlungen stattfindet! Die in den islamischen
Ländern lebenden Frauen haben aber meist keine
Vergleichsmöglichkeiten, um einzuschätzen, wie elend ihre Lage
ist. Sie sind eingesperrt in ihren Wohnungen und bekommen nichts
von der Außenwelt mit. Ihr Denken ist absolut von der Religion
geprägt und sie befassen sich nicht mit dem, was in der Politik
passiert, was ihnen zeigen würde, dass Islamanhänger auch schlecht
sind und nicht nur im Sinne der Religion handeln. Sie denken, dass
das, was mit ihnen passiert, normal ist und sie sich dem fügen
müssen. In der Regel können die Frauen nicht lesen und dürfen nur
mit dem Mann aus dem Haus, was dem Mann eine sehr große
Kontrolle gibt. Man bekommt fast den Eindruck einer
Sektenreligion, die dem Menschen jegliche Freiheit nimmt.

Es sollen zwar in Europa Gruppen von Islamanhängern geben, die


ihre Religion eingeschränkter leben und den Frauen mehr Rechte
geben, aber ich finde es ist trotzdem inakzeptabel, wie viele andere
Gruppierung die Frauen menschenverachtend und ungerecht
behandeln. Es wundert mich aber nicht, dass sie sich nicht gegen
diese Unterdrückung wehren. Schließlich ist das Strafmaß für
Auflehnungen sehr hoch und eine gläubige Muslimin weiß, dass im
Koran verankert ist, dass sie ihrem Mann unterwürfig sein soll. Es
ist also ein Teufelskreis. Wenn die Frau ihren Mann verlassen will,
droht ihr Elend und sogar Tod. Wenn sie den Islam verlässt, droht
ihr in islamischen Ländern der Tod und in europäischen Ländern die
Ausgrenzung aus dem sozialen Umfeld. Da ist es schon leichter,
sein ganzes Leben zu leiden und nach dem Tod ins Paradies zu
kommen, anstatt schon auf der Erde zu leiden und als schlechter
Moslem in die Hölle zu kommen.

Quelle: Die Rolle und Aufgaben der Frau im Islam

Es gäbe sicherlich noch einiges zu sagen über die fehlende


Gleichberechtigung der islamischen Frauen und ihre Unterordnung unter den
patriarchalischen Vorstellungen des Mannes. Und wenn einige Moslems
erzählen, es gäbe im Islam Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, so
kann ich nur vermuten, dass sie die Realität nicht sehen wollen oder dass es
ihren Frauen aufgrund des fehlenden Bewusstseins bereits zur Gewohnheit
geworden ist, sich willig den patriarchalischen Vorstellungen des Korans
unterzuordnen. Es sei nur nebenbei bemerkt, dass sowohl in den Hadithen
als auch in der Scharia, die Tötung der Frau bei Ehebruch und die
Steinigung der Frau bei Unzucht akzeptiert wird.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich einmal auf den Artikel Flucht ins Feuer
von stern.de aufmerksam machen. Er zeigt die Situation junger afghanischer
Frauen, die man permanent ins Haus einsperrt. Da sie aber den Wunsch
haben, sich wenigstens hin und wieder einmal allein, ohne die Kontrolle des
Vaters, in der Öffentlichkeit bewegen zu dürfen, schleichen sie sich still und
heimlich aus dem Haus, um sich vielleicht einmal in einem Park, dort wo sie
niemand sieht, mit einem Jungen zu treffen. Sollte der Vater dies aber aus
irgendwelchen Gründen mitbekommen, so droht den jungen Frauen, weil sie
die Ehre des Vaters beschmutzten, Strafe durch den Vater.

Aus Angst vor dieser Strafe übergießen sie ihre Burka mit Petroleum und
zünden sie an. Daher auch der Titel "Flucht ins Feuer". Diese
Selbstanzündung hinterlässt natürlich äußerst schmerzhafte
Branntverletzungen, die sehr lange brauchen, bis sie wieder geheilt sind.
Dadurch erleiden die jungen Frauen ein sehr langes Martyrium. Außerdem
müssen sie sich einem Jungfräulichkeitstest unterziehen, wenn man sie
zusammen mit einem jungen Mann gesehen hat. Die Selbstverbrennungen
hinterlassen natürlich auch sehr großflächige Brandwunden am ganzen
Körper, die niemals mehr verschwinden. Dass diese Vorfälle keine
Einzelfälle sind, kann man daran ersehen, dass sich in sechs Monaten mehr
als 150 junge Frauen selber angezündet haben. Dies zeigt in etwa, welche
Einstellung des Islam zu den Frauen hat und es zeigt, dass er ihnen viele
Rechte, die in demokratischen Staaten selbstverständlich sind, vorenthält.
Frauen werden im Islam als Menschen zweiter Klasse behandelt.

Quellen:
Koran und Frauen
Frauen in der islamischen Gesellschaft
Frauen und Scharia - Strafrecht und Familienrecht
Islamische Strafgesetze

Ein Wort zur Verschleierung Top

Für die Verschleierung, die lange Zeit als Hauptkennzeichen des Islams
betrachtet wurde, findet sich im Koran kein Beleg. Die Tradition der
Verschleierung und Absonderung der Frauen (beides bezeichnet der Begriff
„Hidschab“) existierte in Arabien lange vor Mohammed und geht vorrangig
auf arabische Kontakte mit Syrien und Iran zurück, wo der Hidschab ein
Indiz für den vornehmen gesellschaftlichen Rang einer Frau war. Denn nur
eine Frau, die nicht auf den Feldern arbeiten musste, konnte es sich leisten,
abgesondert und verschleiert zu leben.

Diese Vorschrift erscheint plausibel, wenn man bedenkt, dass Mohammeds


Haus gleichzeitig die Moschee der Gemeinde war, Mittelpunkt des
religiösen und sozialen Lebens der Umma (Die Umma bezeichnet die
religiöse Gemeinschaft der Muslime.). Hier gingen Leute ein und aus. Wenn
Delegationen anderer Stämme Mohammed aufsuchten, stellten sie ihre Zelte
oft tagelang in dem offenen Innenhof auf, nur wenige Meter von den
Schlafgemächern der Ehefrauen Mohammeds entfernt. Und
Neuankömmlinge wohnten nach ihrer Ankunft in Yathrib (heute: Medina) so
lange in der Moschee, bis sie eine Unterkunft gefunden hatten.

Dass der Schleier eine Sonderregelung ausschließlich für Mohammeds


Ehefrauen war, wird auch durch die Tatsache belegt, dass der Begriff „den
Schleier anlegen“ (arab. „darabat al-hidschab) gleichbedeutend war mit
„Mohammeds Frau werden“. Aus diesem Grund folgte zu Lebzeiten des
Propheten keine andere Frau aus der Umma der Vorschrift des Hidschab.
Selbstverständlich waren Anstand und Sittsamkeit Forderungen, die für alle
Gläubigen galten, und besonders Frauen wurden angewiesen, „ihr Gewand
herunterzuziehen".

Es lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, wann der Schleier von der gesamten
Umma als Brauch übernommen wurde, vermutlich jedoch erst lange nach
dem Tod des Propheten. Wahrscheinlich begannen muslimische Frauen den
Schleier zu tragen, um den Ehefrauen des Propheten nachzueifern, die als
„Mütter der Umma“ (arab. „umm al-umma) verehrt wurden. Doch erst nach
Mohammeds Tod, als männliche Schrift- und Rechtsgelehrte ihre religiöse
und politische Autorität dazu benutzten, die gesellschaftliche Dominanz
wiederzugewinnen, die sie im Zuge der egalitären Reformen des Propheten
eingebüßt hatten, wurde der Schleier zum Zwang und zu einer allgemein
verbreiteten Sitte.

Quelle: Die Verschleierung der Frau im Islam

Der Islam und die Frauen

Der pakistanische Arzt, Menschenrechtsaktivist und Freidenker Dr. Younes


Shaikh, der im Jahre 2000 im Anschluss an eine Vorlesung verhaftet, der
Blasphemie (Rufschädigung) angeklagt und schliesslich, nach 11 Monaten
Gefangenschaft zum Tode verurteilt wurde (Das Urteil wurde im November
2003 auf internationalen Druck aufgehoben. Seither lebt er in Europa.), sagt
über den Islam und die Verschleierung der Frauen folgendes:

Es war sehr ungewöhnlich für einen Mann in der vor-islamischen arabischen


Gesellschaft, mehr als eine Ehefrau in seinem Hause zu haben; und es kann
als recht sicher gelten, daß Polygamie vom Propheten erst nach der
Offenbarung des Islam (des Korans) eingeführt und ermutigt wurde. Frauen
sollten so viele Muslime wie möglich produzieren. Das führte schließlich zur
Herabsetzung des Status der verheirateten Frau in der islamischen
Gesellschaft. Während vor-islamische arabische Sitten viele lockerere
Formen von Ehe in matrilinearer (Das Erbe wird von der Mutter auf die
Tochter übertagen.) und matrilokaler (Die Tocher wohnt auch nach der Ehe
am Wohnort der Mutter.) Tradition erlaubten, die der Frau Freiheit und
Freizügigkeit als volles menschliches Wesen gewährten, reduzierten die
künstlichen Regeln des islamischen Nikah (religiöses Heiratsritual) die Ehe
zu bloßer sexueller und gesellschaftlicher Sklaverei.
Der Prophet des Islam war, bevor er zum Propheten wurde, ein Gegner des
lebendig-Begrabens von neugeborenen Töchtern. Er arbeitete mit Eifer für
eine Frau und er heiratete mit Freude eine geschiedene Frau. Der frühe Islam
führte die meisten der vor-islamischen Stammestraditionen fort. Für die
Frauen von Medina gab es keine Hijabs (Halbschleier) und keine Schleier.
Und später waren nur die neun Frauen des Propheten in ihrem Umgang
beschränkt, da ihr Haus ständig voller Besucher war. Des Propheten
Sexsklavinnen jedoch waren keinerlei derartigen Beschränkungen
unterworfen.

Tatsächlich ging der Hijab, der semitransparente, das halbe Gesicht


bedeckende Schleier, auf eine sehr alte Sitte zurück, die in assyrischer Zeit
entstanden war. Er war ein Statussymbol und soziales Kennzeichen für freie
Frauen. Die vor-islamischen heidnischen arabischen Frauen in den Städten
trugen den modischen Hijab oft, die Frauen der Stämme aber niemals.

Später führte der Islam Methoden ein, die "Anständigkeit der Frauen zu
bewahren" - wie z.B. das Niederschlagen der Augen in der Öffentlichkeit,
das Verbergen von Brust und Juwelen usw. Diese Beschränkungen wurden
von den Nachfolgern des Propheten ausgeweitet und überstiegen schließlich
bei weitem seine ursprüngliche, im Koran dargelegte Absicht. Sie blieben
von nun an mehr oder weniger eine permanente Fixierung des muslimischen
Lebens.

Die Unsicherheit des frühen Islam trug zunehmend zum Ausschluß der
Frauen bei, und nach hundert Jahren, zur Zeit der Herrschaft des
Abbasidischen (auf Abbas, den Onkel des Propheten zurückgehenden)
Kaliphen (Herrscher) Haroon ur Rashid, waren Frauen zu bloßen
Sexualspielzeugen und Gebärmaschinen geworden, und als verheiratete
Frauen waren sie bloße Dienstmägde und soziale Anhängsel des Mannes.
Darüberhinaus wurden Frauen auf öffentlichen Märkten aller islamischen
Länder offen als Sexsklavinnen gekauft und verkauft, beliehen, vermietet
oder Freunden zum Geschenk gemacht. Der Prophet selbst beschenkte seine
Favoriten mit Sexsklavinnen. Die Anzahl der Sklaven, die man besitzen
konnte, war unbegrenzt. Einer der Gefährten des Propheten Hazrat Zubair
Ibn ul Arvan besaß zum Beispiel 1000 männliche Sklaven und 1000
Sexsklavinnen. Dem Islam sah die Frau als das vom Manne zu beackernde
Land an, in dem er seinen Samen ausschüttete.

Der Prophet selbst führte fast hundert Kriege, Überfälle und Angriffe zum
Zwecke des Plünderns. Nach ihm setzten seine Nachfolger diese
Schandtaten fort. Die wilden und grimmigen islamischen Beduinenstämme
mit ihrer jahrhundertelangen Erfahrung skrupelloser und grausamer
Stammeskriegsführung erwiesen sich als effektive Stoßtruppen des Islam.
Nach dem Irak fiel Syrien im Jahre 634 christlicher Zeitrechnung an das
islamische Reich. Trotz Kapitulationen fanden an vielen Orten große
Massaker statt; Tausende von Männern wurden abgeschlachtet und Frauen
und Kinder in die Sklaverei verkauft; Kloster wurden ausgeraubt, Mönche
und Dorfbewohnen erschlagen und Nonnen vergewaltigt. Nach der
Eroberung Ägyptens wurden viele Städte geschleift und ihre gesamte
Bevölkerung ermordet. Große Massaker fanden auch auf Zypern und in
Nord-Afrika statt. Die römische Provinz Irak, die syrische Provinz Iran und
der eroberte Iran brachten Hunderttausende von männlichen Sklaven und
weiblichen Sexsklaven ein sowie das fruchtbare Land dieser einst mächtigen
und zivilisierten Länder, in denen Frauen großen Respekt genossen hatten,
z.B. im Manichäischen Irak, im Pharaonischen Ägypten und in den Nord-
Afrikanischen Zivilisationen.

Quelle: Der Islam und die Frauen

Sexsklavinnen im Islam Top

Da mich die Frage nach den Sexklavinnen im Islam interessiert, ich bin
leider noch nicht dazu gekommen, mich ausführlicher damit zu beschäftigen
(werde ich aber noch machen), denn sie werden immer wieder von
Islamkritikern erwähnt, habe ich mich einmal auf der Seite von
derprophet.info umgeschaut. Dort bin ich auf folgende Information über die
Sexsklavinnen gestoßen (Dabei sollte ich vielleicht noch sagen, dass ich
bisher das Gefühl hatte, dass sich "derprophet.info" sehr sachlich aber auch
kritisch mit dem Islam auseinander setzt.) Dort wird also folgendes zu den
Sexsklavinnen geschrieben:
Zitat:

Damit Seine männlichen Gläubigen ihre sexuellen Bedürfnisse


jederzeit stillen können, hat Allah ihnen erlaubt, sich eine nicht
genauer festgelegte Anzahl von Sklavinnen zu halten:

Sure 23, Vers 1: Selig sind die Gläubigen,


Sure 23, Vers 2: die in ihrem Gebet demütig sind,
Sure 23, Vers 3: leerem Gerede kein Gehör schenken,
Sure 23, Vers 4: der Pflicht der Almosensteuer nachkommen,
Sure 23, Vers 5: und sich des Geschlechtsverkehrs enthalten,
Sure 23, Vers 6: außer gegenüber ihren Gattinnen, oder was sie an
Sklavinnen besitzen.

(Übersetzung nach Rudi Paret, deutscher Islamwissenschaftler, 1901


- 1983)

Quelle: Sexueller Missbrauch von Sklavinnen

Ich möchte dies nicht als endgültiges Urteil werten, denn ich denke, um
darüber zu urteilen, badarf es einer gründlicher Beschäftigung mit dem
Thema. Dies ist also nur als ein erster Eindruck zu verstehen. Um einen
Vergleich mit den obigen Koranversen herzustellen, möchte ich die Sure 23,
Vers 1 - 6 noch einmal aus der moslemischen Webseite von islam.de
zitieren. Dort lautet Sure 23, Vers 1 - 6 wie folgt:
Zitat:

Sure 23, Vers 1: Wahrlich, erfolgreich sind die Gläubigen,


Sure 23, Vers 2: die in ihren Gebeten voller Demut sind,
Sure 23, Vers 3: und die sich von allem leeren Gerede fernhalten,
Sure 23, Vers 4: und die die Zakah (Almosensteuer) entrichten
Sure 23, Vers 5: und ihre Schamteile bewahren;
Sure 23, Vers 6: außer gegenüber ihren Gattinnen oder denen, die
sie von Rechts wegen besitzen; denn dann sind sie nicht zu tadeln.

Quelle: islam.de

Mein Eindruck ist, dass die obigen Koranverse von derprohet.info bestätigt
werden, was auf der Seite von islam.de aber nicht so deutlich zum Ausdruck
gebracht wird.

Die Intoleranz des Islam gegenüber anderen Religionen Top

Bereits zu Lebzeiten Mohammeds bildete sich gegen den Islam eine


Opposition, die sich sowohl aus Juden, sowie aus arabischstämmigen
Familien zusammensetzte, die Mohammed jahrelang Widerstand leistete.
Bereits in Mekka hatten sich die einflussreichen arabischstämmigen "Banu
Quraiza" gegen Mohammed gestellt, da sie Angst hatten, Macht und
Einfluss zu verlieren und finanzielle Einbußen fürchteten. Die
arabischstämmigen "Banu Quraiza" waren sowohl mit dem jüdischen Stamm
der "Banu Nadir" als auch mit dem arabischen Stamm der "Banu Aus" (und
deren Unterstämmen) in Medina freundschaftlich verbündet. Der dritte
jüdische Stamm in Medina, die "Banu Qainuqa", waren mit dem mächtigen
Stamm der "Khazradi" (und deren Unterstämmen) verbündet.

Zwar hatte sich der Islam bereits vor der Ankunft Mohammeds in Medina
ausgebreitet, doch zeigten neben den arabischstämmigen "Banu Aus" auch
die jüdischen Stämme "Banu Nadir" und "Banu Qainuqa" ihre ablehnende
Haltung gegen den Islam. Die gegen die jüdischen Stämme geführte Politik
Mohammeds manifestierte sich in der angedrohten Enteignung von Land
und Eigentum, die sowohl in der Geschichtsschreibung als auch in den
authentischen Hadith-Sammlungen* von Al-Buchari (islamischer Gelehrter)
und Muslim ibn al-Haddschadsch (Muslim ibn al-Haddschadsch ist neben
Al-Buchari der Verfasser der wichtigsten Sammlung der Hadithen.)
überliefert und dann in den Rechtsbüchern juristisch begründet wird.

*Der Hadith (arabisch: Mitteilung, Erzählung, Bericht) steht für überlieferte


Nachrichten im Islam sowohl profanen als auch religiösen Charakters. Im
islamisch-religiösen Gebrauch bezeichnet der Begriff die Überlieferungen
über Mohammed: über seine Anweisungen, nachahmenswerte Handlungen,
Billigungen von Handlungen Dritter, Empfehlungen und vor allen Dingen
Verbote und religiös-moralische Warnungen, die im Koran als solche nicht
enthalten sind. Die Summe dieser Überlieferungen mit ihrem normativen
Charakter bilden die "Sunna" des Propheten und sind somit Teil der
religiösen Gesetze im Islam; sie ist nach dem Koran die zweite Quelle der
islamischen Rechtswissenschaft (Justiz). Als koranischer Terminus ist
"hadith" auch die Offenbarung Gottes.

Bei Al-Buchari heißt es in einem Bericht über Abu Huraira, einem Begleiter
Mohammeds:

„Als wir uns in der Moschee aufhielten, kam Mohammed, der Gesandte
Gottes, zu uns und sagte: "geht mit mir zu den Juden". Wir zogen somit aus,
bis wir ihre Schulen erreichten. Da stand der Prophet vor ihnen auf und rief
ihnen zu: "Juden! Nehmt den Islam an, so wird es euch wohl ergehen". Sie
erwiderten: "Abu 'l-Qasim (Abu 'l-Qasim Muhammad ibn Abdallah ist der
Namen des Propheten Mohammed), du hast die Botschaft überbracht". Er
erwiderte: "das will ich ja auch tun" und dann rief er ihnen ein zweites mal
zu, worauf die Juden erwiderten: "Abu 'l-Qasim, du hast die Botschaft
überbracht". Dann rief er ihnen ein drittes mal zu und sagte: "Nehmt zur
Kenntnis, daß das Land Gott und seinem Gesandten zusteht und daß ich
euch (von hier) vertreiben werde. Wer von euch Eigentum hat, soll es
verkaufen. Wenn er dies nicht tut, so nehmt zur Kenntnis, daß das Land Gott
und seinem Gesandten zusteht".

Hier sind die Grundgedanken zur späteren juristischen Rechtsnorm gelegt


worden, dernach es keine zwei Religionen auf der Arabischen Halbinsel
geben darf. Dieser Grundsatz ist dann unter den ersten Kalifen in die Praxis
umgesetzt worden.

Quelle: Mohammed

Khamenei, der oberste geistliche Führer des Iran, sagte: „Die Christen und
Juden sagen: ‚Du sollst nicht töten!’ Wir sagen, dass das Töten einem Gebet
gleichkommt, wenn es nötig ist. Täuschung, Hinterlist, Verschwörung,
Betrug, Stehlen und Töten sind nichts anderes als Mittel für die Sache
Allahs!" (gleichlautend geäußert von Mohammed Nawab-Safavi in
"Dschame'eh va Hokumat Islami" Teheran 1985, 2. Ausg. S. 63. Auf
deutsch zitiert aus "Morden für Allah" von Amir Taheri, München 1993,
Droemersche, S. 56)

Quelle: koran.terror.ms

„Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie
herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.“

Zitat:
Die ethischen Grundlagen des Christentums und die des Islams
sind fundamental verschieden. Ihre Betrachtung fördert ein tieferes
Verständnis sowohl des Christentums als auch des Islams. Die
Scharia behandelt vor allem die Ethik, meint Ayyub Axel Köhler,
der Zentralratsvorsitzende und Sprecher des Koordinierungsrates
der Muslime in Deutschland, und führt wörtlich aus: „Auf diese
Ethik wollen wir nicht verzichten“. Grund genug also, um nach den
Prinzipien zu fragen, die im Begriffe sind, unser christlich-
abendländisches Wertesystem zu verdrängen und zu ersetzen.

Die islamische Ethik ist aufgeteilt, einerseits in eine, die für die
Muslime untereinander Gültigkeit hat, und bei der beispielsweise
nach dem Koran (4; 93 nach Ludwig Ullmann) gilt, dass ein
Moslem einen anderen Moslem nicht töten darf, und andererseits in
eine Ethik, die gegenüber den Ungläubigen ihre Gültigkeit hat, und
bei der das Töten, unter bestimmten Bedingungen, zur religiösen
Pflicht wird. Diesem Wertedualismus steht andererseits ein
Werterelativismus, der sich auf den Umgang mit den Ungläubigen
bezieht, gegenüber. Wenn es heute im Interesse der Sache Allahs
geboten sein sollte, den Ungläubigen friedlich zu begegnen und sie
freundlich zu behandeln, kann es aber morgen schon, unter
veränderten, „medinensischen“ Bedingungen, heilige Pflicht für die
Gläubigen sein, den Ungläubigen die Köpfe abzuschlagen, ohne
dass sie dabei irgendeine persönliche Schuld auf sich laden oder
Verantwortung für ihr Tun übernehmen müssen. Nicht der absolute
Wert des menschlichen Lebens, nicht der Mensch als einmalige
Person und Ebenbild Gottes, das er nach islamischer Auffassung
nicht ist, setzt den Maßstab. Es sind vielmehr Allahs Wille, wie er
im Koran offenbart ist, und Allahs wandelbare Sache, wie sie aus
der Geschichte jederzeit erwachsen kann, die bestimmen, ob das
Töten der Ungläubigen geboten ist oder nicht, und ob es als gut
oder böse zu gelten hat. Gut ist immer was der Sache Allahs dient.
Gut ist was dem Islam nützt.

Das macht unter anderem auch die wichtige Strategie der Taqiya,
die vor allem in der „mekkanischen“ Situation der Unterlegenheit
als Teil des Djihad praktiziert wird und in Betrug, Verstellung und
Lüge auf Geheiß und für die Sache Allahs besteht, verständlich.
Solche Verschleierungstaktik, wurde mit den folgenden Worten
von einem der bedeutendsten Theologen und Denker des Islams, Al
Ghazali (1059 – 1111 n.Chr.), befürwortet: „Wisse, dass die Lüge
in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein
gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen,
wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt“.
Weiterhin klärt uns der Moslem Nawab-Safavi mit den folgenden
Worten auf: „Wir kennen keine absoluten Werte außer der totalen
Unterwerfung unter den Willen des Allmächtigen (Allahs). Es
heißt: Du sollst nicht töten! Aber der Allmächtige selbst lehrt uns
das Töten… Wir sagen, dass Töten einem Gebet an Bedeutung
gleichkommt, wenn es nötig ist, solche, die (dem Glauben)
schaden, aus dem Weg zu räumen. Täuschung, Hinterlist,
Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts als Mittel“
(Amir Taheri: „Morden für Allah“; S. 56). Der blinde Scheich
Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo hatte
wohl den geistigen Durchblick, als er auf eine Studentenfrage nach
der Friedfertigkeit im Koran vor fünfhundert Studenten im Jahre
1980 sagte: „Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die „Die
Kriegsbeute“ heißt. Es gibt keine Sure, die „Frieden“ heißt. Der
Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie
herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.“ (Prof. Mark (Marc)
A. Gabriel: Islam und Terrorismus; S. 44).

Wie kann man Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit auf muslimischer


Seite erwarten, wenn diese in der islamischen Ethik nicht stabil und
verbindlich verankert sind. Wie soll Vertrauen durch den Dialog
entstehen, wenn das Handeln eines Muslims abhängig ist von dem
Willen Allahs, und dieser Allah, der nach Angaben des Korans der
beste Verschwörer und hinterlistigste Plänemacher ist, sogar zum
Lügen und Ermordung der Ungläubigen auffordert, und damit
selbst die Qualitäten eines Betrügers und Verbrechers hat. „In
keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die
Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung
als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die
geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber
Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil
seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis
bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen
Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die
Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern
durch Auftragsmord erstreckte“ (Hans-Peter Raddatz: „Von Allah
zum Terror?“; S. 71). (Kommentar von Helmut Zott)

Quelle. Die Freunde und Feinde des Islam

Die islamische Unfähigkeit zur Selbstkritik Top

Ein Dialog mit dem Islam ist sinnlos, so lange die islamische Welt das Tabu
der Islamkritik nicht aufgibt. Der Islam ist jedoch strukturell so angelegt,
dass er Kritik prinzipiell nicht zulassen kann. Eine Religionsideologie wie
der Islam, die sich selbst als perfekte, einzig legitime Gesellschaftsordnung
definiert, gäbe ihren universellen Wahrheits- und Herrschaftsanspruch auf,
würde eine Hinterfragung des Islam zugelassen. Ablehnung und Unfähigkeit
zur kritischen Selbstreflexion durchdringen die gesamte islamische
Gesellschaft, vom Individuum über islamische Organisationen, islamische
Staaten bis in theokratische (religiöse) Instanzen.

Kritik am Propheten wird tabuisiert

Der Islam vermittelt die Norm, dass jegliche Kritik am Islam, dem Koran
und dem Propheten nicht nur tabuisiert sind, sondern auch verfolgt werden
müssen. Morddrohungen gegen Islamkritiker sind darum aus islamischer
Sicht eine Selbstverständlichkeit. Sie gehen zurück auf das Vorbild des
Propheten. Hierzu zwei Fallbeispiele:
Abu Afak, ein Mann sehr hohen Alters, wurde hingerichtet, weil er
Anekdoten über Muhammad verfasst hatte. Salem ibn Omayr tötete ihn auf
Geheiß des Propheten, der zuvor die Frage gestellt hatte: “Wer wird für mich
mit diesem Schurken fertig?” Die Ermordung eines so betagten Mannes
bewegte Asma bint Marwan dazu, respektlose Worte über den Propheten zu
äussern. Dafür wurde auch sie mit dem Tode bestraft. (Ali Dashti: 23 Jahre “
Die Karriere des Propheten Muhammadas Seite 161, Verlag Alibri,
Aschaffenburg 2003)

Ibn Chatal besass zwei Singsklavinnen, Fartana und ihre Freundin, die über
den Propheten Spottlieder sangen. Mohammed ordnete deshalb an, diese
beiden zusammen mit Ibn Chatal zu töten. (aus: Ibn Ishaq, Das Leben des
Propheten, Tübingen/Basel 1976, S. 218 / Zur Information: Der Autor ist,
neben Ibn Hisham, DER klassische Biograph des “Propheten”, geboren 808
in Mekka, gestorben 873 in Bagdad.)

Intoleranz gegenüber Islamkritik ist untrennbar verbunden mit der in der


gesamten islamischen Welt unbestrittenen Vorbildrolle des Propheten
Mohammed, dessen Verhalten im Konsens als “perfekt” verehrt wird.
Folglich ist in allen islamischen Ländern Kritik am Propheten und dem
Islam ein Straftatbestand. Lediglich die Strafmaße variieren.

Morddrohungen gegen Islamkritiker

Morde und Morddrohungen gegen Islamkritiker im Westen sind darum eine


unausweichliche Folge der Ausbreitung des Islam in Europa. Jüngstes
Beispiel sind die Morddrohungen gegen Mitglieder des Zentralrates der Ex-
Muslime. (siehe rundschau-online.de: Drohungen gegen Ex-Muslime) (Sehr
gut gefallen mir übrigens auch die Zehn Gründe, den Islam zu verlassen des
Zentralrats der Ex-Muslime.)

Eine intolerante Haltung gegenüber Islamkritik sowie der mangelnde Wille,


selbst den Islam kritisch zu hinterfragen, wird im islamischen
Sozialisationsprozess normativ verankert. Das trifft auch auf in Deutschland
lebende Moslems in erschreckend hohem Maße zu. Bereits 1997 ergab eine
Befragung von insgesamt 1221 Jugendlichen türkischer Herkunft im Alter
zwischen 15 und 21 Jahren folgendes:

"Wenn es der islamischen Gemeinschaft dient, bin ich bereit,


mich mit körperlicher Gewalt gegen Ungläubige
einzusetzen". oder: "Wenn es der islamischen Gemeinschaft
dient, bin ich bereit, andere zu erniedrigen". oder: "Gewalt ist
gerechtfertigt, wenn es um die Durchsetzung des islamischen
Glaubens geht". und schliesslich: "Wenn jemand gegen den
Islam kämpft, muss man ihn töten". Die Anteile der
Zustimmung zu den aufgeführten Aufzählungen des
Fragebogens liegen zwischen 32,2 Prozent für die zuletzt
genannte (jemanden töten) und 35,7 Prozent für die erste
Position (körperliche Gewalt anwenden).
Inzwischen ist die islamische Indoktrination in Deutschland enorm
vorangeschritten und mit ihr die Vermittlung und Verinnerlichung
islamischer Intoleranz. Neue Studien zu dieser brisanten Thematik werden
vom pro-islamischen Establishment jedoch gar nicht erst durchgeführt (oder
publiziert), um sich nicht selbst die Legitimation für pro-islamische Politik
zu verbauen. Man kann davon ausgehen, daß die gewaltbereiten
muslimischen Jugendlichen von ihren Eltern, den Moschee-Predigern und
den Koran-Schulen diesen Kampf-Islam und den moslemischen Gewalt-
Glauben eingetrichtert bekommen.

Wie geht die deutsche Öffentlichkeit, Politik und Verbände, Medien und
Kirchen mit diesen Informationen über die Gewaltbereitschaft von
Muslimen in Deutschland um?

Zitat:
Im Allgemeinen hat sich der deutsche Journalismus die Formel von
US-Präsident George W. Bush zu eigen gemacht: Der Islam und
die Moslems seien grundsätzlich gut. Die wenigen „Islamisten“
und Terroristen wären Ausnahmen, die den Koran mißbrauchen
und falsch interpretieren würden.

Kirchenzeitungen schreiben regelrechte Jubelarien auf den Islam


und die Verbrüderung mit den Moslems.

Auch bei der Partei der Grünen (und beim großen Teil der
politischen Linken) gibt es eine Tendenz zu der Maxime: Alle
Einwanderer sind gut.

Kritische Stimmen, die das ganze Spektrum von Gewalt und


Gewaltbereitschaft von Moslems und Migranten thematisieren und
analysieren, werden von der breiten Phalanx des politisch
korrekten Journalismus niedergewalzt.

Die wenigen Journalisten und Medien, die es wagen, realistisch


oder kritisch über die Gewalt und Gewaltphantasien der
orientalisch-muslimischen Lebenswelten zu berichten, werden
belächelt, ignoriert, publizistisch gemobbt oder als politische
Schädlinge bekämpft.

Quelle: Sind alle Muslime gewaltbereit?

Unkritische Solidarität

Islamische Sozialisation verbleibt jedoch nicht “nur” auf der religiös-


ideologischen Ebene. Sie wirkt als Grundmuster auf das gesamte
Zusammenleben in islamisch geprägten Gemeinschaften. Sie wirkt
übersteigert gemeinschaftsbindend und solidarisierend gegenüber
Mitgliedern der eigenen Gemeinschaft gegenüber Personen ausserhalb der
eigenen Bezugsgruppe, und insbesondere gegenüber Nicht-Moslems.
Folglich findet sich fast immer eine unkritische Solidarität, wenn Mitglieder
der Eigengruppe Aggression nach außen zeigen.
Das Wertesystem des Islam unterscheidet sich tiefgreifend vom christlich-
aufgeklärten Verhaltenskodex. Aus islamischer Sicht ist alles gut, was dem
Islam beim Machterhalt und der Expansion nützt. Mohammed brach einen
Friedensvertrag mit seinen Feinden in Mekka, er überfiel Karawanen auch in
den Monaten, in denen es bis dahin im Konsens aller arabischen Stämme
tabuisiert war. Mohammeds Herrschaft basierte zu einem wesentlichen
Anteil darauf, seine Anhänger durch die Aussicht auf Kriegs- und Raubbeute
zu bereichern. Das schließt Menschen als Sklaven-Beute ausdrücklich mit
ein.

Westliche Fürsprecher des Islam verweisen an dieser Stelle zumeist auf


vergleichbare Verbrechen christlicher Eroberer und Kleriker. Sie verkennen
jedoch, oder unterschlagen gezielt und bewusst, dass im heutigen Westen
z.B. gegenüber den Kreuzzügen und der Inquisition eine sehr kritisch-
ablehnende Haltung eingenommen wird. Ganz anders hingegen ist das
Verhältnis zur Gewaltgeschichte des Islam in dessen Hemisphäre.

Die Unfähigkeit zur Selbstkritik im Islam ist tief verankert

Die heutige islamische Welt ist nicht nur völlig unkritisch gegenüber ihren
historischen Verbrechen, sondern auch gegenüber Missständen in der
Gegenwart. Nirgendwo in der islamischen Welt gibt es “Friedensdemos”
wegen der fortlaufenden Massaker in Darfur, der tausende Ehrenmorde
jährlich, der Verfolgung und Ermordung Ungläubiger, dem Mangel an
individueller Freiheit. Während man im Westen US-Präsident Bush auf das
heftigste kritisiert und als “World terrorist No.1″ diffamiert, findet sich
nichts Vergleichbares gegen Mullahs, Imame oder sonstige Herrscher und
Beherrscher in der islamischen Welt.

Der Westen hat die Verpflichtung, seine humanistischen Standards zu


verteidigen

So lange der Islam sich nicht in gleicher Weise mit seiner Geschichte und
seinen kulturellen Inhalten kritisch befasst wie der heutige Westen, macht
ein Dialog nur dann Sinn, wenn der Westen genau diese Selbstkritik
einfordert. Auf der anderen Seite hat der Westen die moralische
Verpflichtung, seine humanistischen Standards zu verteidigen und der
islamischen Welt einen Ausweg aus der geistig-kulturellen Gefangenschaft
der islamischen Selbstbeschränkung des Denkens aufzuzeigen.

Religionskritik ermöglichte beim Christentum erst das Erlöschen der


Scheiterhaufen. Religionskritik beim Islam bedeutet jedoch, den Islam in
seinem Fundament zu erschüttern. Gewaltherrschaft ist eine Abweichung der
christlichen Lehre. Beim Islam ist Gewalt, Unterdrückung und
Diskriminierung jedoch zentraler Bestandteil der religiösen Lehre mit dem
Ziel, weltliche, politische und juristische Macht zu etablieren und zu
erhalten. Doch anders als in einer direkten Konfrontation mit diesen Fakten
und den Mitteln der Aufklärung lassen sich elementare Menschenrechte wie
Meingungsfreiheit, Religionsfreiheit, Gleichberechtigung usw. nicht
verteidigen, und für die islamische Welt erschließen.
Quelle: Die islamische Unfähigkeit zur Selbstkritik

Beitrag eines Lesers zu diesem Artikel:

Vergleichen wir einmal den Islam mit dem Christen- und Judentum: Im
Islam wird stur auswendig gelernt, nie hinterfragt, alles als gottgegeben
hingenommen. Im Judentum und im Christentum werden die heiligen
Schriften hinterfragt, gar Gott in Frage gestellt, Debatten angestossen!

Das Ergebnis:

178 Nobelpreise für die Juden (bei 13 Millionen Juden weltweit) und nur 9
Nobelpreise für die Mohammedaner bei 1.300 Millionen Moslems.

<>Juden holen also 25.000 mal häufiger einen Nobelpreis als die ach so
hochkulturellen Mohammedaner! (Hier wurde allerdings nicht richtig
gerechnet. Die Juden holen nur 1978 mal (also fast 2000 mal) häufiger, den
Nobelpreis als die Mohammedaner und nicht 25.000 mal häufiger.)

Das internationale Komitee gegen Steinigungen Top

Die 14jährige Zhila Izadi aus Marivan im Iran hatte Glück: Sie wurde diese
Woche mit 55 Peitschenhieben bestraft. Im Gefängnis legten die Wärter sie
auf eine Holzbank, bedeckten den nackten Rücken mit einem Tuch, um sich
selbst vor unzüchtigen Gedanken zu schützen, dann droschen sie auf Zhila
ein, bis sich das Tuch rot färbte. Immerhin: Vorerst ist sie dadurch dem Tod
entgangen. Vor zwei Wochen noch hatte ein Scharia-Gericht sie zum Tod
durch Steinigung verurteilt, weil sie mit ihrem Bruder ein Kind gezeugt hat.
Aber als selbst iranische Medien gegen die Todesstrafe protestierten, wurde
sie ausgesetzt (der Bruder blieb straffrei). Dennoch schwebt Zhila in
Lebensgefahr, weil der Richterspruch ohne Begründung revidiert wurde. In
solchen Fällen wird die Steinigung oft später auf der Straße nachgeholt -
vom Lynchmob.

Werden derart schaurige Schicksale im Westen bekannt, steckt meist Mina


Ahadi dahinter. Die 48jährige gilt als weltweit aktivste Kämpferin gegen die
Steinigung. Seit acht Jahren lebt die Iranerin mit ihrem Mann und zwei
Töchtern in Köln. Hier hat sie vor drei Jahren das "Internationale Komitee
gegen Steinigung" gegründet. Es initiiert weltweit Kampagnen und
recherchiert Steinigungsfälle für die Öffentlichkeit - aktuell das von Zhila
oder der Nigerianerin Hajara Ibrahim. Die kämpft derzeit im
Berufungsverfahren gegen ihre Steinigung.

Ihren Kampf gegen die "frommen Sadisten" begann Ahadi, als iranische
Oppositionelle ihr immer öfter von Steinigungen berichteten - von Frauen,
bis zur Brust im Boden eingegraben, den Kopf mit einem weißen Sack
umhüllt; von Steinen, die auf den Schädel prasselten; von roten Flecken auf
dem Sack, die immer größer wurden. "Wer um viel Leid weiß, muß handeln,
um nicht irre zu werden", sagt Ahadi. 2001 gründete sie das Komitee gegen
Steinigung.

Laut Internationaler Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist die


Steinigung derzeit in fünf islamischen Ländern die gesetzliche Strafe für
außerehelichen oder gleichgeschlechtlichen Sex: im Iran und Sudan, in
Nigeria, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Praktiziert wird sie auch in Pakistan oder im Jemen. Mindestens 400
Steinigungen soll es im letzten Jahrzehnt weltweit gegeben haben.

Quelle: Im Kampf mit den frommen Sadisten

Protest gegen die Todesstrafe von Nazanin Fatehi im Iran

Im Iran ist Anfang des Jahres 2006 die 18-jährige Nazanin zum Tode
verurteilt worden. Der Grund: Sie hatte sich als Minderjährige gegen drei
Männer, die sie vergewaltigen wollten, zur Wehr gesetzt und einen der
Angreifer in Notwehr getötet. Sie wurde von einem iranischen Gericht zum
Tod durch Erhängen verurteilt. Gegen das Urteil wurde Revision eingelegt,
der nächste Verhandlungstermin ist voraussichtlich im Juni. Es ist zu
befürchten, dass das Urteil erneut vom Gericht bestätigt und kurz darauf
vollstreckt wird.

Terre des Femmes protestiert zusammen mit dem „Internationalen Komitee


gegen Steinigung“ und der Kampagne „Vergesst niemals Hatun“ aufs
Schärfste gegen die Todesstrafe von Nazanin und fordert ein faires
Gerichtsverfahren sowie einen anschließenden Freispruch der Verurteilten.
Weitere Forderungen sind die Abschaffung der Todesstrafe sowie anderer
grausamer und erniedrigender Behandlungen von Gefangenen im Iran.

Seit der Verurteilung von Nazanin wurde eine breit angelegte Protestaktion
gestartet, in deren Rahmen viele Unterschriften gesammelt und Protestbriefe
an die iranische Regierung geschrieben wurden. Inzwischen konnte für
Nazanin auch ein Anwalt engagiert werden, der sich für ihren Freispruch
einsetzt.

Der Fall von Nazanin ist kein Einzelfall: Die Achtung von Menschenrechten
und Frauenrechten im Besonderen ist im Iran nicht gewährleistet. So finden
willkürliche Festnahmen und unfaire Gerichtsverfahren statt, die
Gefangenen haben selten juristischen Beistand. Folter und andere grausame,
unmenschliche und erniedrigende Strafen sind in iranischen Gefängnissen
nicht selten.

Allein im Jahr 2004 wurden mindestens 159 Personen hingerichtet, die


tatsächliche Anzahl ist unbekannt. Die Gründe für Hinrichtungen sind
vielfältig und reichen von „Ehebruch“ über „feindseliger Gesinnung gegen
Gott“, von Homosexualität bis hin zu „unmoralischem Verhalten“. Unter
den Hingerichteten befinden sich viele Frauen, teilweise auch
Minderjährige. Frauen sind von der grausamen iranischen Rechtssprechung
besonders betroffen: So wird z. B. Vergewaltigung oder sexuelle
Belästigung nicht den Tätern, sondern den Opfern angelastet, indem
behauptet wird, das Opfer hätte den Täter „provoziert“.
Nazanin Fatehi wurde am 31. Januar 2007 aus der Haft entlassen.

Quelle:
Amnesty.de
Protest gegen Todesstrafe

Steinigungen für Ehebruch?

Sure 24, 1: Peitscht die Unzüchtige und den Unzüchtigen gegebenenfalls


jeweils mit hundert Peitschenhieben aus; und lasset euch angesichts dieser
Vorschrift Allahs nicht von Mitleid mit den beiden ergreifen, wenn ihr an
Allah und an den Jüngsten Tag glaubt. Und eine Anzahl der Gläubigen soll
ihrer Pein beiwohnen.

Ob das schon ein Todesurteil ist? Hundert Peitschenhiebe? Kaum


vorstellbar, dass ein Mensch so etwas überleben kann. Die Steinigung
jedoch geht direkt auf Mohammed zurück, der es hier nicht mehr nötig fand,
seinen “Allah” vorzuschieben, sondern ohne jede ‘Offenbarung’ die
Steinigung praktizierte bzw. praktizieren ließ (Sahih Muslim: Hadith 4207;
Sahih Al-Bukhari Hadith: Hadith 8.817). Und da der “Prophet” das Vorbild
für jeden Mohammedaner ist, steinigen die heutigen Anhänger des Islams
ihre Ehebrecherinnen heute noch (bzw. täten sie dies gerne, dürfen es aber
noch nicht, wie z.B. in der Türkei).

Quelle: Gegenstimme

Peitschenhiebe für Ehebruch? Warum also verurteilen einige islamische


Staaten Ehebrecherinnen zur Steinigung bis zum Tod? Wegen eines Hadith
(Ein Hadith ist eine überlieferte Anweisung Mohammeds.), das besagt, daß
der Koran ursprünglich die Steinigung für Ehebrecher vorsah, aber daß die
Passage irgendwie weggefallen ist. Umar, der zweite Nachfolger
Mohammeds als Kalif, der Führer der Gläubigen, erklärte [z.B. nach
Bukhari 8/82/816]: Ich fürchte, daß nachdem eine lange Zeit vergangen ist,
können die Leute sagen: Wir finden nicht die Verse von Rajam (Steinigung
zu Tode) im heiligen Buch und folgerichtig könnten sie vom rechten Weg
abweichen, indem sie eine Verpflichtung, die Allah enthüllt hat, aufgeben.

Umar wollte nicht, daß das geschieht, daher warf er sein gesamtes Gewicht
zur Legitimierung der Steinigung für Ehebruch ein: "Siehe! Ich bestätige,
daß die Strafe des Rajam demjenigen zugefügt werden soll, der illegalen
Geschlechtsverkehr ausübt, wenn er schon verheiratet ist umd das
Verbrechen durch Zeugen oder durch Schwangerschaft oder durch
Bekenntnis bewiesen ist." Umar fügte hinzu "sicherlich führte Allahs
Apostel (das ist Mohammed) die Strafe des Rajam aus und so machten wir
es nach ihm".

Quelle: islam-deutschland.info

Steinigung bei Vergewaltigung


Steinigung bei Ehebruch vorgeschrieben, wenn ein verheirateter Mann oder
eine verheiratete Frau daran beteiligt waren. Dabei wurden die Opfer der
Hinrichtung bis zu den Knien im Erdboden eingegraben und komplett mit
einem undurchsichtigen Tuch verhüllt. Die Steine durften nicht größer als
die werfende Hand sein, um den Tod des oder der Verurteilten
hinauszuzögern. Der Richter sorgt für den Mindestabstand zum Verurteilten
und darf den ersten Stein werfen.

Während manche Länder die Steinigung einführen wollen oder erst kürzlich
eingeführt haben (z. B. der islamisch geprägte Norden Nigerias), sind in
anderen Ländern, z.B. Iran, Bestrebungen im Gange, die Steinigung ganz
abzuschaffen. Am 27. Oktober 2008 ließ die islamistische Miliz Al-Shabaab
(eine islamistische militante Bewegung in Somalia), die im Zuge des
Bürgerkrieges in Somalia die Kontrolle über Teile des Landes erlangt hat
und dort die Scharia durchsetzte, in der südsomalischen Hafenstadt
Kismaayo die 13-jährige Aisha Ibrahim Duhulow steinigen. Das Mädchen
hatte ausgesagt, von drei Männern vergewaltigt worden zu sein, woraufhin
es des Ehebruchs für schuldig befunden wurde.

Steinigung in Somalia - 13-jähriges Vergewaltigungsopfer brutal


hingerichtet

Drei Männer hatten sie vergewaltigt, sie wollte ihre Peiniger anzeigen, doch
die Justiz der somalischen Stadt Kismayo sah den Fall anders. Das 13-
jährige Mädchen wurde wegen außerehelichen Geschlechtsverkehrs zum
Tod durch Steinigung verurteilt.

Quelle: Steinigung in Somalia

Hadith 22:

Es erzählte Abu Nudschaid Imran ibn al-Husain al-Khuza'i (r), dass eine
Frau aus dem Dschuhaina-Stamm aufgrund eines Ehebruchs schwanger
wurde. Sie kam zum Propheten, gab ihre Schuld zu und sagte: "Oh
Gesandter Allahs, ich habe eine schwere Sünde begangen. Bestrafe mich
also dementsprechend." Der Prophet ließ ihren Vormund kommen und sagte
zu ihm: "Behandle sie gut, und bringe sie wieder zu mir, wenn sie entbunden
hat." Der Vormund führte die Anweisungen durch und brachte sie zurück
zum Propheten, der das Urteil sprach und ihre Hinrichtung anordnete. Man
band daher ihre Kleider um ihren Körper fest, und sie wurde zu Tode
gesteinigt. Danach leitete der Prophet ihr Begräbnisgebet. Umar bemerkte
sodann: "Oh Prophet Allahs! Sie ist eine Ehebrecherin und du leitest ihr
Begräbnisgebet?" Der Prophet sagte: "Sie hat in so einem Maß bereut, dass,
wenn diese Reue auf siebzig Personen aus Medina verteilt würde, sie für alle
ausgereicht hätte. Gibt es etwas besseres, als dass sie sich selbst für Allah,
den Allmächtigen und Erhabenen, aufgeopfert hat?"

Bei einer Steinigung pflegte man die Kleidung festzubinden, um zu


verhindern, dass während des Steinigens eine Blöße des Verurteilten
sichtbar wurde.
Quelle: Islamische Datenbank

Sure 4,15: Und wenn einige eurer Frauen eine Hurerei begehen, dann ruft
vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließt sie in
die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg gibt.

Der Koran sieht den Tod einer Ehebrecherin vor (Sura 4,15) und die Hadithe
auferlegen als Strafe für Ehebruch Steinigung: Sahih Muslim: Hadith 4207;
Sahih Al-Bukhari Hadith: Hadith 8.817

Vergleichen wir diese Geschichte mit einer ganz ähnlichen Begebenheit im


Leben Jesu, des lebendigen Wortes Gottes. Die jüdischen Oberen brachten
eine Frau zu Jesus, die im Ehebruch ergriffen worden war, und wollten sie
steinigen nach dem Gesetz Mose. Da sprach Jesus zu ihnen: "Wer unter euch
ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie." Als sie aber das hörten,
gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb
allein mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus fragte sie: "Wo sind sie,
Frau? Hat dich niemand verdammt?" Sie antwortete: "Niemand, Herr." Und
Jesus sprach: "So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort
nicht mehr." (Johannes 8, 3-11).

Ehrenmorde - Frauen bei lebendigem Leib begraben Top

Islamabad: Weil sie ihre Ehemänner selber aussuchen wollten, wurden fünf
Frauen im Südwesten Pakistans lebendig begraben. Der pakistanische
Abgeordnete Israr Ullah Zehri rechtfertigte die Tat und sagte: "Diese Tat
entspreche einer jahrhundertalten Tradition und ich werde sie weiter
verteidigen.". Auf die fünf Frauen, drei davon waren noch Jugendliche, soll
zunächst geschossen worden sein. Anschließend warf man sie in ein Grab
und schaufelte Erde darüber, obwohl sie noch atmeten.

"Nur wer sich der Unmoral hingibt, muss Angst haben." sagte Zehri am
Freitag im pakistanischen Parlament und sorgte damit für einen Eklat.
Weiter erklärte er den verblüfften Abgeordneten, dieser Brauch des Baluch-
Stammes helfe dabei, Obszönitäten zu stoppen. Er rief die Abgeordneten
auf, nicht so viel Aufhebens um diese Angelegenheit zu machen. Mehrere
Abgeordnete sprangen dagegen protestierend auf und verurteilten den
sogenannten Ehrenmord als barbarisch.

Die ehemalige pakistanische Frauenministerin Nilofar Bakhtiar, die sich für


Gesetze gegen Ehrenmorde eingesetzt hat, zeigte sich schockiert. "Wir
bewegen uns zum Ausgangspunkt zurück", sagte die Abgeordnete.

Menschenrechtsgruppen warfen örtlichen Behörden vor, sie hätten versucht,


den Zwischenfall zu vertuschen. Die Morde haben sich nach Berichten von
Menschenrechtsaktivisten und lokalen Medien vor etwa einem Monat in
dem entlegenen Dorf Baba Kot im Bezirk Jafferabad in Belutschistan
zugetragen.
Wie die asiatische Menschenrechtskommission berichtete, hatten sich die
Frauen den von den Stammesältesten arrangierten Ehen widersetzt. Sie
sollen unter der Androhung von Waffengewalt von sechs Männern in ein
Auto gezwungen und zu einem entlegenen Feld gebracht worden sein. Dort
seien sie geschlagen, beschossen und schließlich lebendig begraben worden.
Einer der Täter soll mit einem hohen Beamten in der Provinz verwandt sein.

Quelle: Frauen bei lebendigem Leib begraben (spiegel.de, 30.08.2008)

Wie uneinsichtig manche Muslime sind, die einen Ehrenmord begingen,


erkennt man im Fall von Morsal Obeidi, dessen Bruder Ahmad zu einer
lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde:

Zitat:
Auf dem Gerichtsflur empörte sich ein Verwandter der
Familie erregt: "Lebenslang wegen so einer Kleinigkeit!"

Da leben Menschen unter uns in einer unzugänglichen


Parallelgesellschaft, die sehen die Tötung eines jungen
Mädchens als "Kleinigkeit" an. Die toben im Gerichtssaal,
drohen, brüllen und schlagen um sich - nicht um der
Familienehre willen, sondern weil sie gegen den deutschen
Rechtsstaat und gegen unsere Werte und Normen
aufbegehren. Von Integration oder auch nur dem Schatten
eines Bemühens keine Spur.

Als der Vorsitzende Richter immer wieder auf das Motiv


der Familienehre zu sprechen kam, schrie ihn der
Angeklagte an: "Sagen Sie mir, was Ehre ist. Ich kenn
keine Ehre!" Das dürfte der Wahrheit ziemlich
nahekommen.

Denn die Tötung Morsals, diese "Kleinigkeit", ist die Tat


ihres unbeherrschten, hochaggressiven, gefährlichen
Bruders, der nach der Urteilsverkündung dem Staatsanwalt
eine Akte entgegenschleuderte und brüllte: "Du Hurensohn!
Ich ficke deine Mutter!"

Quelle: In der Fremde gefangen

Schutzgelderpressung Top

Hatte Mohammed jüdische, christliche oder arabische Stämme überfallen, so


verlangte er von ihnen, dass sie zum Islam konvertierten oder eine
sogenannte Kopfsteuer entrichteten. So etwas würde man heute als
Schutzgelderpressung betrachten. Menschen, die dem jüdischen oder
christlichen Glauben angehörten, durften zwar ihre Religion beibehalten,
so kam es einem Todesurteil gleich. Man ließ den Christen, Juden,
Zoroastriern, Samariern, Sabiern, Gnostikern u.a. zwar ihre Religion, aber
sie wurden zu Menschen zweiter Klasse und ebenso behandelt. Diese
Einstellung hat sich in der islamischen Rechtssprechung bis heute gehalten.

Christen und Juden sind gemäß islamischer Lehre so genannte


"Schriftbesitzer" die nach Einführung der Gizya1 (auch Dschizya,
eingedeutscht Dschisya = Kopfsteuer) zu "Schutzbefohlenen" (Dhimmis2)
geworden sind. "Schriftbesitzer" sind sie, weil sie ihre Lehre auch auf
Propheten (Adam, Abraham, Moses, Noah etc.) abstützen, Propheten also,
auf die sich auch Mohammed beruft. Das Zeugnis dieser Propheten ist für
Christen und Juden in ihren heiligen Schriften (Evangelium und Thora)
niedergelegt. Da der Inhalt dieser Bücher aber nicht mit dem islamischen
Dogma übereinstimmt, werden Christen und Juden der Schriftverfälschung
bezichtigt. Trotzdem geniessen sie eine Sonderstellung vor den
Ungläubigen (Polytheisten = heinischen Arabern).Schutzbefohlene wurden
sie übrigens dadurch, dass Mohammed ihnen nach dem Überfall (mitunter
war nicht einmal ein Überfall erforderlich, sondern oft reichte eine
Androhung) den Stämmen versprach, sie zukünftig gegen Überfälle anderer
Stämme zu schützen.
1
Die Gizya oder Dschisya ist die Bezeichnung für die den
nichtmuslimischen Schutzbefohlenen (Dhimmis) obliegende Steuer unter
islamischer Herrschaft. Die Forderung dieser Steuer von der unterworfenen,
nichtmuslimischen Bevölkerung, von den Schriftbesitzern, von den Juden
und Christen, ist im Koran begründet:

Sure 9,29: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten
Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten
haben, und nicht der wahren Religion angehören - von denen, die die Schrift
erhalten haben - (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut aus der Hand Tribut
entrichten.“
2
Als Dhimmis werden im Allgemeinen die Juden, Christen, Zoroastrier
(iranische Religion), Samarier, Sabier, Gnostiker, Hindus, Buddhisten u.a.
betrachtet.

Eine Lehrmeinung, wie Muslime Christen behandeln sollen findet sich in


folgender Fatwa3 (Rechtsgutachten) - Inhalt: Christen dürfen (bestimmte)
muslimische Länder nicht betreten. Ihre Häuser dürfen nicht höher als die
Häuser der Muslime sein. Ein Muslim darf Christen nicht grüßen (d. h., er
darf nicht mit der Begrüßung beginnen, sondern muss warten, bis er von
ihnen begrüßt wird). Auf Wegen müssen die Juden und Christen abgedrängt
werden (nach Muhammads Vorschriften müssen Muslime auf Wegen so
gehen, dass für Juden und Christen kaum einen Durchgang gelassen wird),
weil Muslime das Vorrecht auf Straßen haben (d.h. mehr Recht auf die
Benutzung von Straßen). Sie (die Juden und Christen) müssen Kleider
tragen, die zeigen, dass sie erniedrigte Schutzbefohlene sind. Selbst ein Kind
muss leicht als schutzbefohlenes Christenkind erkennbar sein. Es ist den
Christen und Juden verboten, neue Kirchen zu bauen.
3
Eine Fatwa ist ein islamisches Rechtsgutachten, das in der Regel von
einem Mufti (Verfasser eines Rechtsgutachtens als Spezialist für das
islamische Recht) zu einem speziellen Thema herausgegeben wird.

Für Christen und Juden ist vorgesehen, dass sie ihren Glauben behalten
können, wenn sie eine besondere Steuer (Giziya) entrichten: "Diejenigen
Juden und Christen, die aus eigenem Antrieb aufrichtige Muslime werden
und der islamischen Religion folgen, gelten als Gläubige und haben
dieselben Rechte und Pflichten wie diese. Wer in seinem Christentum oder
Judentum verharrt, darf nicht davon abgebracht werden; jeder Erwachsene
unter ihnen, sowohl Mann wie Frau, Freier wie Sklave muss einen ganzen
Dinar oder den Gegenwert in Kleidern bezahlen! Alle, die dies tun, stehen
unter dem Schutze Gottes und Seines Gesandten; wer sich aber weigert, der
ist ein Feind Gottes und Seines Gesandten und aller Gläubigen" (G. Rotter:
Das Leben des Propheten, Seite 248, Spohr Verlag, Kandern, 2004)

Dazu Albrecht Noth (deutscher Islamwissenschaftler, 1937 - 1999): "In


diesem Vers (Sure 9, Vers 29) ist für unsere Frage wichtig: obwohl die
religiöse Verschiedenheit zwischen den Muslims einerseits und den Christen
und Juden andererseits ein wesentlicher Grund für die Aufnahme des
Kampfes ist, bestimmt sie dennoch nicht sein Ziel, d.h. die Schriftbesitzer
sollen nicht etwa bekehrt werden; das Ziel des Kampfes ist weltlicher Natur:
tributäre (finanzielle) Abhängigkeit." (Albrecht Noth, Heiliger Krieg und
Heiliger Kampf in Islam und Christentum, Seite 15, Verlag Ludwig
Röhrscheid, Bonn, 1966)

Tödlich kann es für die Schriftbesitzer dann werden, wenn sie das
Schutzgeld nicht zahlen wollen oder können: Dann bleibt entweder die
Konvertierung (Übertritt zum Islam) oder der Tod.

Islamische Theologie und Rechtswissenschaft haben nach Mohammeds Tod


detaillierte Bestimmungen für Christen ausgearbeitet, die für diese Dhimmis
(Schutzbefohlenen) eine Existenz festlegte, die in weiten Belangen des
täglichen Lebens eine entrechtete Stellung als Bürger zweiter Klasse vorsah.

Wir verweisen noch auf ein beispielhaftes Schriftstück, in welchem die


Stellung von Dhimmis definiert wird. Es wurde von einem islamischen
Rechtsgelehrten in nachprophetischer Zeit erstellt. Adel Theodor Khoury,
ein libanesischer Philosoph und Theologe, schreibt über die Entrechtung der
„Schriftbesitzer“ im politischen Bereich: „Die Ungleichheit der Bewohner
des Landes aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit tritt am deutlichsten im
politischen Bereich zutage. denn es geht hier um die Ausübung der Macht
im Staat, und diese ist nach islamischem Recht ausschließlich den Muslimen
vorbehalten. So sind sich die muslimischen Rechtsgelehrten darüber einig,
daß der Zugang zu hohen Ämtern der Exekutive (Regierung) im Staat den
Schutzbürgern verwehrt werden muß, denn der Koran verbietet es, ihnen den
Vorzug vor den Gläubigen zu geben". Welche Einstellung der Koran
gegenüber Juden, Christen und Nichtgläubigen hat, kann man folgenden
Koranversen entnehmen:

Sure 3, Vers 28: Nicht sollen die Gläubigen die Ungläubigen


zu Beschützern nehmen, unter Verschmähung der Gläubigen.
Wer solches tut, der findet vor Allah in Nichts Hilfe, außer
ihr fürchtet euch vor ihnen. Beschützen aber wird euch Allah
selber, und zu Allah geht die Heimkehr.

Sure 3, Vers 118: O ihr, die ihr glaubt, schliesst keine


Freundschaft außer mit euch. Sie werden nicht zaudern, euch
zu verderben, und wünschen euren Untergang. Schon ward
offenkund Hass aus ihrem Mund, aber was ihre Brust
verbirgt, ist schlimmer. Schon machten wir euch die Zeichen
klar, so ihr Verstand besitzet.

Sure 4, Vers 115: Wer sich aber von dem Gesandten trennt,
nachdem ihm die Leitung offenkund getan, dem wollen Wir
den Rücken kehren, wie er den Rücken gekehrt hat, und
wollen ihn in Dschahannam brennen lassen; schlimm ist die
Fahrt dorthin.

Sure 4, Vers 144: O ihr, die ihr Glaubt, nehmt nicht die
Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr etwa
Allah offenkundige Gewalt über euch geben?

Sure 5, Vers 51: O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die
Juden und Christen zu Freunden; sie sind untereinander
Freunde, und wer von euch sie zu Freunden nimmt, siehe, der
ist von ihnen. Siehe, Allah leitet nicht ungerechte Leute.

Sure 5, Vers 57: O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht von
denen, welchen die Schrift vor euch gegeben ward,
diejenigen, die über euren Glauben spotten und scherzen, und
auch nicht die Ungläubigen zu Freunden, und fürchtet Allah,
so ihr Gläubige seid.

Sure 60, Vers 1: O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht meinen
Feind und euren Feind zu Freunden. Ihr zeigt ihnen Liebe,
wiewohl sie an die Wahrheit, die zu euch gekommen, nicht
glauben. Sie treiben den Gesandten und euch aus, darum daß
ihr an Allah euren Herrn glaubt. Wenn ihr auszieht zum
Kampf in meinem Weg und im Trachten nach meinem
Wohlgefallen und ihr ihnen insgeheim Liebe zeigt, dann weiß
ich sehr wohl, was ihr verbergt und was ihr zeigt. Und wer
von euch dies tut, der ist abgeirrt vom ebenen Pfad.

Quelle: Adel Theodor Khoury, Der Koran, Übersetzung und Kommentar,


Band 7, 1996, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh, Seite 84)

Rassendiskriminierung

Im Schweizerischen Strafgesetzbuch (StGB) Art. 261 bis lesen wir:

Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen
ihrer Rasse, Ethnie oder Religion zu Hass oder Diskriminierung aufruft,

wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung


oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion
gerichtet sind,

wer mit dem gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder


daran teilnimmt,

wer öffentlich durch Wort, Schrift, Bild, Gebärden, Tätlichkeiten oder in


anderer Weise eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer
Rasse, Ethnie oder Religion in einer gegen die Menschenwürde
verstossenden Weise herabsetzt oder diskriminiert oder aus einem dieser
Gründe Völkermord oder andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit
leugnet, gröblich verharmlost oder zu rechtfertigen sucht,

wer eine von ihm angebotene Leistung, die für die Allgemeinheit bestimmt
ist, einer Person oder einer Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie
oder Religion verweigert,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Der jüngst erfolgte Entzug der Staatsbürgerschaft aller christlichen


Einwohner der Malediven folgt der Logik des entrechteten Status von
„Schriftbesitzern“ in islamischen Ländern. Der Verfassungsrat der
Malediven hat eine Verfassungsänderung verabschiedet, wonach nur
Muslime Staatsbürger des Landes sein können. Dadurch verlieren Menschen
anderer Religionen, auch ehemalige Moslems, die zum Christentum
konvertiert sind, die Staatsbürgerschaft und werden staatenlos. Auf den
Malediven ist es verboten, eine andere Religion als den Islam zu
praktizieren. Obschon die bestehende Verfassung dies nicht ausdrücklich
erwähnt wird jede Person, die Texte anderer Religionen befolgt, sie
öffentlich macht oder auch nur liest so lange bestraft, bis sie zum Islam
konvertiert.

Quelle: Schutzgelderpressung

Mina Ahadi Podcast (Radiosendung) Top

Ich möchte euch einmal auf Mina Ahadi, die Vorsitzende des Zentralrats der
Ex-Muslime aufmerksam machen, die seit Jahrzehnten für Menschenrechte
kämpft, die ausserdem ein Komitee gegen Steinigung gründete und sich
gegen Ehrenmorde einsetzt. Sehr empfehlenswert ist auch der Podcast
(Radiosendung) mit ihr, den man sich im Internet anhören oder
herunterladen kann. Vor solchen Frauen habe ich wirklich Respekt.
Vielleicht hört ihr euch einfach einmal an, was sie zum Islam zu sagen hat.
Sie hat es nämlich als Exil-Iranerin am eigenen Leib erfahren, was es heißt
in einem islamischen Land zu leben. Dafür hat ihr Mann mit dem Leben
bezahlt und sie konnte nur überleben, weil sie aus dem Iran flüchtete.
Videos zum Islam und zur Integration (von youtube.com) Top

Feuertod wegen Zwangsverheiratung

Feuertod 1
Feuertod 2
Feuertod 3
Feuertod 4
Feuertod 5

Ehrenmord

Zum Thema Ehrenmord: Das Kopftuch ist ihnen wichtiger als die
eigeneTochter. Die eigene Tochter wird ermordet, weil sie kein
Kopftuch tragen will.

Sie hat sich benommen, wie eine Deutsche 1


Sie hat sich benommen, wie eine Deutsche 2
Sie hat sich benommen, wie eine Deutsche 3
Sie hat sich benommen, wie eine Deutsche 4
Sie hat sich benommen, wie eine Deutsche 5

Zum Kopftuchverbot

Eine Muslimin tanzt aus der Reihe 1


Eine Muslimin tanzt aus der Reihe 2
Eine Muslimin tanzt aus der Reihe 3
Eine Muslimin tanzt aus der Reihe 4
Eine Muslimin tanzt aus der Reihe 5

Der Ex-Islamist Barino berichtet von seinem Ausstieg aus dem


Islam

Hier einige Videos, die das Leben Barinos beschreiben, der sich
zunächst dem Islam zuwandte und zum fundamentalen Islamisten
wurde, sich aber nach einiger Zeit vom Islam abwandte, was natürlich
nicht ohne Probleme ist, da die Apostasie, die Abkehr vom Islam, laut
der Scharia, der islamischen Rechtslehre, mit dem Tode bedroht wird.

Koran im Kopf II - Barinos Ausstieg 1/5


Koran im Kopf II - Barinos Ausstieg 2/5
Koran im Kopf II - Barinos Ausstieg 3/5
Koran im Kopf II - Barinos Ausstieg 4/5
Koran im Kopf II - Barinos Ausstieg 5/5

Die Lebensgeschichte des ehemaligen Präsidenten der Islamischen


Gesellschaft in England

Hier die Geschichte eines anderen ehemaligen Moslems. Dieses Video


zeigt, wie sehr manche Dinge verdrängt werden. Er beschreibt das
Leben eines Mannes, der zunächst eine Reise nach Ägypten
unternahm und dort den Koran las. Er war von der Mystik des Korans
so sehr begeistert, dass er Moslem wurde. Die bedenklichen Verse aus
dem Koran überlas er einfach, ohne sich damit inhaltlich auseinander
zu setzen. Sie sprachen ihn nicht an und wurden einfach ignoriert.

Als er wieder nach England zurückkehrte, schloss er sich den


Londoner Muslimen an, studierte Arabisch und Islamwissenschaft,
organisierte täglich Gebete und Freitagsgebte und wurde eines Tages
sogar der Präsident der Islamischen Gesellschaft in London. Er
schrieb 4 Kinderbücher für moslemische Kinder und unterrichtete 15
Jahre lang als Lehrer an einer islamischen Grundschule. Er lebte also
das Leben eines streng gläubigen Moslems. Doch eines Tages begann
seine religiöse Überzeugung zu wanken. Dann las er den Koran noch
einmal. Diesmal ignorierte er die kritischen Verse des Korans nicht
mehr, sondern setze sich gründlich damit auseinander. Er stellte
Fragen, die er sich früher nicht getraut hatte, sie zu stellen. So stellte
er sich die Frage, welche Beweise gibt es eigentlich, dass der Koran
das Wort Gottes ist?

Zunächst versuchte er seine Zweifel zu unterdrücken und reagierte mit


Verleugnung, Wut und Vorwürfen. Er leugnete, dass es irgendwelche
Probleme mit dem Islam gab und wurde zornig gegenüber Kritik am
Islam. Noch konnte er nicht akzeptieren, dass der Islam vielleicht
selbst die Ursachen für das Problem war. Zunächst glaubte er noch
daran, dass der Islam falsch interpretiert wurde. Damit versuchte er
zunächst sein Gewissen zu beruhigen. Durch ein streng gläubiges
Leben, versuchte er seine Zweifel zu beseitigen und hoffte, dass sich
dadurch der Glaube wieder einstellte. Aber eines Tages musste er sich
eingestehen, dass er nicht mehr an den Islam glaubte.

Gleichzeitig aber erwachte in ihm eine Angst, denn man hatte den
Muslimen eingetrichtert, dass der Abfall vom Islam ein schlimmes
Vergehen ist, welches nicht nur mit schrecklichen Höllenqualen
bestraft wird, sondern welches nach islamischem Recht, der Scharia,
auch mit dem Tode bestraft wird. Zwar fühlte er sich nicht dazu
berufen, seine Erfahrungen an andere Muslime weiterzugeben, aber er
weist darauf hin, dass man den Mut haben sollte, seine Ansichten zu
überprüfen.

Hier das Video: Meine Lebensgeschichte

Mina Ahadi, die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime

Videos von Mina Ahadi. Mina Ahadi ist eine exil-iranische politische
Aktivistin, die sich für Menschenrechte und Religionsfreiheit einsetzt.
Sie ist Gründungsmitglied und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-
Muslime in Deutschland und lebt seit 1996 in Deutschland, hat aber
die österreichische Staatsbürgerschaft. 2001 gründete sie das
Internationale Komitee gegen Steinigung. Sie wird auf Schritt und
Tritt bewacht, weil sie von islamischen Fundamentalisten mit dem
Tode bedroht wird. Mina Ahadi ist Medizinerin und wuchs in einer
moslemischen Familie auf. Sie engagierte sich als Stundentin zunächst
gegen das iranische Schahregime von Mohammad Reza Pahlavi,
welches am 11. Februar 1979 durch die islamische Revolution von
Ayatollah Khomeine gestürzt wurde. Khomeine schränkte die Rechte
der Frauen dramatisch ein und befahl den Frauen Kopftuch und
Schleier zu tragen. Als die Frauen dagegen protestierten, wurden sie
von religiösen Fanatikern mit dem Messer attackiert. Schließlich ging
Mina Ahadi in den Untergrund, um das islamische Regime zu
bekämpfen. Viele ihrer Mitkämpferinnen wurden gesteinigt oder
kamen durch die Todesstrafe um ihr Leben.

Islamophobie - Mina Ahadi 1


Islamophobie - Mina Ahadi 2
Islamophobie - Mina Ahadi 3
Mina Ahadi am 01.10.08 in Frankfurt/Main

Frauenrechte statt Scharia

Dokumentation einer Kundgebung am 07.03.2009 in Köln. Unter dem


Thema "Frauenrechte statt Scharia!" riefen verschiedene
islamkritische Organisationen zu einer Kundgebung am
Versammlungsort, dem Wallrafplatz direkt neben dem Kölner Dom in
Köln auf.

Frauenrechte statt Scharia Teil 1


Frauenrechte statt Scharia Teil 2
Frauenrechte statt Scharia Teil 3
Frauenrechte statt Scharia Teil 4
Frauenrechte statt Scharia Teil 5
Frauenrechte statt Scharia Teil 6
Frauenrechte statt Scharia Teil 7
Frauenrechte statt Scharia Teil 8
Frauenrechte statt Scharia Teil 9

Kritische Islamkonferenz

Aufzeichnung der Kritischen Islamkonferenz vom 31.5.-1.6.08 im


Humanwissenschaftlichen Institut der Uni Köln in 6 Teilen.
Veranstalter: Zentralrat der Ex-Muslime, Giordano Bruno Stiftung, 3.
Welt Saar, denkladen.de, Redaktion Hintergrund, Alibriverlag.
Teilnehmer: Mina Ahadi, Ralph Giordano, Günter Wallraff

Kritische Islamkonferenz 2008, Teil 1 von 6


Kritische Islamkonferenz 2008, Teil 2 von 6
Kritische Islamkonferenz 2008, Teil 3 von 6
Kritische Islamkonferenz 2008, Teil 4 von 6
Kritische Islamkonferenz 2008, Teil 5 von 6
Kritische Islamkonferenz 2008, Teil 6 von 6 (nicht öffentlich, auf
Anfrage bei http://www.a3wsaar.de/)
Deutsche Konvertiten werden zu Terroristen

Dieses Video berichtet von dem deutschen Konvertiten Fritz G., der
zum Islam übertrat und zum islamischen Fundamentalisten wurde.
Fritz G. und seine Freunde aus Ulm kauften Chemikalien um 500 kg
Sprengstoff herzustellen. Sie verteilten Schriften, in denen die
Demokratie als Sünde bezeichnet wird und Gewalt als
Glaubenspflicht. In ihren Schriften riefen sie zum Jihad, zum Heiligen
Krieg, auf. Sie forderten die Nichtmuslime auf, dem Islam beizutreten.
Wer dieser Aufforderung nicht folgte, sollte hingerichtet werden.
Außerdem berichtet das Videeo von anderen Konvertiten.

Islam Terrorziel Deutschland - Teil 1


Islam Terrorziel Deutschland - Teil 2
Islam Terrorziel Deutschland - Teil 3
Islam Terrorziel Deutschland - Teil 4
Islam Terrorziel Deutschland - Teil 5

Sarkawi - Das Ende des Massenmörders

Der Jordanier Abu Musab az-Zarqawi (Sarkawi) war ein


islamistischer Extremist und Mitglied der Terrororganisation al-Qaida
im Irak. Er wurde für zahlreiche Anschläge und viele Tote
verantwortlich gemacht, wobei er selber ebenfalls Hand anlegte, und
wurde neben Osama bin Laden aus Saudi-Arabien als Topterrorist
weltweit gesucht. Am 7. Juni 2006 starb az-Zarqawi durch einen
gezielten Luftangriff durch zwei amerikanische F16-Kampfflugzeuge
auf sein Versteck in Hibhib, etwa 80 km nördlich von Bagdad/Irak.

Sarkawi - Das Ende eines Massenmörders 1/3


Sarkawi - Das Ende eines Massenmörders 2/3
Sarkawi - Das Ende eines Massenmörders 3/3

Töten für Allah

Das Video beschreibt das Leben des islamischen Fundamentalisten


Zacarias Moussaoui. Er wurde in Marokko geboren und erfuhr als
Kleinkind durch den Vater Gewalt. Dann wanderte die Familie nach
Frankreich aus. Dort erfuhr er wegen seiner dunklen Hautfarbe
rassistische Vorurteile und Gewalt. Als junger Mann wendet er sich
dem Islam zu und wird zum islamischen Fundamentalisten. Die
Gründe der Gewalt sind allerdings nicht nur in den westlichen
Ländern zu suchen. Sie haben viel mit den Konflikten in der
arabischen Welt zu tun (militante Gruppen wie Muslimbrüder, die
Wahhabiten, die Tolerierung von Gewalt und der Jihad, der Heilige
Krieg)

Töten für Allah 1


Töten für Allah 2
Töten für Allah 3
Töten für Allah 4
Töten für Allah 5
Töten für Allah 6

Die Prostitution im Iran

Viele Moslems beklagen sich über den Sittenverfall in der westlichen


Welt. Dabei gibt es selbst in Teheran/Iran etwa 20.000, wenn auch
illegale, zum Teil drogenabhängige, Prostituierte. Das nennt man dann
wohl Doppelmoral. 40% der Iraner leben unterhalb der Armutsgrenze.
Sie flüchten sich aus Angst vor der Zukunft und aus Armut in Drogen
und Prostitution. Die Drogen lassen sie das Elend vergessen, in dem
sie leben. In keinem anderen Land der Welt ist die Selbstmordrate für
Frauen so hoch wie im Iran.

Die Hure und der Gottesstaat Teil 1


Die Hure und der Gottesstaat Teil 2
Die Hure und der Gottesstaat Teil 3
Die Hure und der Gottesstaat Teil 4
Die Hure und der Gottesstaat Teil 5

Warum Gotteskrieger töten

Warum Gotteskrieger töten. Warum Moslems sich radikalisieren und


den Jihad (Dschihad), den Heiligen Krieg, führen. "Wissed, dass das
Paradies im Schatten der Schwerter liegt." oder "Der Jihad ist der
Gipfel des Glaubens." oder "Wenn der erste Tropfen Blut vergossen
ist, dann sieht er (der "Märtyrer") schon die 72 Jungfrauen und seinen
Platz im Paradies neben dem Proheten (Mohammed)." das ist die
Ansicht vieler radikaler Islamisten.

Die Fremden im Paradies Teil 1


Die Fremden im Paradies Teil 2
Die Fremden im Paradies Teil 3
Die Fremden im Paradies Teil 4
Die Fremden im Paradies Teil 5
Die Fremden im Paradies Teil 6
Die Fremden im Paradies Teil 7

Islamisierung & fehlgeschlagene Integration - Bandenkrieg in


Köln

Islamisierung & Integration - Bandenkrieg in Köln 1


Islamisierung & Integration - Bandenkrieg in Köln 2
Islamisierung & Integration - Bandenkrieg in Köln 3
Islamisierung & Integration - Bandenkrieg in Köln 4
Islamisierung & Integration - Bandenkrieg in Köln 5

Die Islamisierung Duisburg Marxloh's - Gewalt ist an der


Tagesordnung
Aus Duisburg wird Istanbul

Die Jugendkriminalität der Migranten

Obwohl der Anteil der Migranten in Deutschland nur etwa 20 Prozent


beträgt, sind sie in Berlin zu etwa 80 % für die Rohheits- und
Gewaltdelikte verantwortlich. Die Täter sind überwiegend türkisch-
arabisch-stämmiger Herkunft und die Opfer sind weitgehend
Deutsche. Die Brutalität bei diesen Taten hat besorgniserregend
zugenommen.

Jugendkriminalität der Migranten in Deutschland

Die Faschisten des 21. Jahrhunderts Top

Man hätte es wissen können, aber man wollte es nicht wissen. Vor allem in
Deutschland nicht. Jetzt, nach einem Vierteljahrhundert ungehinderter
islamistischer Agitation, gefördert nicht nur von den Gottesstaaten, sondern
auch von so mancher westlichen Demokratie, lässt es sich nicht länger
leugnen: Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21.
Jahrhunderts. Doch sind sie vermutlich gefährlicher als sie, weil längst
global organisiert.

Allein aus den seit Jahren bekannten Trainingslagern von al-Qaida strömten
in den vergangenen Jahren mindestens 70.000 Gotteskrieger aus 50
Nationen in die ganze Welt; etliche Staaten sind ganz in der Hand der
Fundamentalisten, wie der Iran; einige halb, wie Pakistan; und so manche
zittern unter ihrer Faust, wie Algerien. Jetzt geht auch im Westen die Angst
um. Denn über das Einfallstor Balkan sind die in Bosnien, Albanien und
dem Kosovo wütenden islamistischen Söldner in das Herz von Europa
gedrungen, mit der Unterstützung des Westens. Die selbsternannten
Gotteskrieger haben Italien zu ihrer logistischen Basis, England zu ihrer
propagandistischen Zentrale und Deutschland zu ihrer europäischen
Drehscheibe gemacht. Längst haben die pseudoreligiösen Terroristen
mafiöse Strukturen, schaufeln sie ihre Dollars mit Drogen- und
Frauenhandel.

Die Parallelen zu 1933 drängen sich auf. Und auch damals handelte es sich
um (zunächst) reine Männerbünde, waren von 42.000 NSDAP-Mitgliedern
1933 93 Prozent männlich, die Mehrheit im Alter von 27 bis 29 Jahren.
Auch damals handelte es sich (zunächst) um eine Minderheit, die von einer
gleichgültigen oder sympathisierenden Mehrheit toleriert wurden. Auch
damals waren (zunächst) die Juden im Visier und die Frauen. Und nicht
zufällig war eine der ersten Maßnahmen sowohl in Hitlers wie auch in
Khomeinis Regime das Berufsverbot für weibliche Juristen. In beiden Fällen
treibt die Männerbünde ein explosives Gemisch aus Nationalismus und
Sozialismus, aus Rassismus und Mystik.

Den Palästinenserinnen ist es ergangen wie den Algerierinnen und allen


Frauen in den Freiheitsbewegungen der Ex-Kolonien, die sich auf ihre
angeblichen Wurzeln berufen, dieses Gebräu aus Nationalismus und
Religion. Einst kämpften diese Frauen mit dem Maschinengewehr in der
Hand: für Freiheit für alle. Heute sind die Männer an der Macht und die
Frauen unsichtbar geworden: unter den Schleier gezwungen von ihren
einstigen Weggenossen.

EMMA, in all den Jahren eine der raren Stimmen im deutschsprachigen


Raum, die kontinuierlich über die Gefahr des islamischen Fundamentalismus
berichteten, bezahlte 1994 dafür sogar mit der einzigen physischen Attacke
ihrer Geschichte: Maskierte Frauen stürmten die Redaktionsräume,
zerstörten die Computer und hinterließen einen Haufen realen Mistes. Dazu
Flugblätter, die den Rassismus von EMMA anklagten und sich auf ein im
Juli 1993 veröffentlichtes Dossier über die steigende Macht der Islamisten
mitten in Deutschland beriefen. Das ganze war feministisch signiert, aber
trug, laut der erstaunten Polizei, die Handschrift der PKK. Ich staunte
weniger, denn mir waren die Verwicklungen zwischen
Befreiungsbewegungen wie der kurdischen PKK oder der palästinensischen
Hamas einerseits und revolutionsschwärmerischer deutscher Linker beider
Geschlechter andererseits schon länger klar...

Quelle: Alice Schwarzer - Die falsche Toleranz

Die Sympathie vieler Linker mit revolutionären internationalen Gruppen ist


bekannt. Weniger bekannt ist allerdings, dass einige dieser revolutionären
internationalen Gruppen, sich nicht nur die Befreiung des Volkes auf die
Fahnen geschrieben haben, sondern dass sie sich offensichtlich auch sehr mit
islamistischen Ideologien identifizieren. Dies geht bereits aus dem obigen
Absatz hervor, in dem dargestellt wird, dass die fortschrittlichen linken
Frauen in den islamischen Ländern, wie im Iran, einst gar mit der Waffe in
der Hand gegen die menschen- und frauenverachtende Politik des Ayatollah
Khomeni kämpften, heute aber von ihren einstigen Weggenossen unter den
Schleier gezwungen werden. Nicht viel anders sind, wie Alice Schwarzer
schreibt, auch einige weibliche Mitglieder der PKK, die wegen der
angeblich rassistischen Politik der Emma-Redaktion, einen Überfall auf
dieselbige Reaktion machte, wobei sie die Computer und Redaktionsräume
zerstörte. Kann man die Haltung der Linken also vielleicht wirklich als
revolutionsschwärmerisch bezeichen, wie Alice Schwarzer es sagt? Müsste
die Linke ihre Haltung gegenüber islamisch motivierten revolutionären
Gruppen nicht einmal überdenken?

Wie sieht der Alltag nach islamischem Recht aus? Top

Schauen wir uns doch einmal an, wie der ganz normale Alltag in einem
islamischen Staat aussieht. In Afghanistan wurde die Schari'a, das islamische
Gesetz, eingeführt, das die Taliban sehr streng auslegen und aus dem sie
unter anderem folgende Verbote und Richtlinien ableiteten:

• Verbot von Kameras


• Verbot von Kino, Fernsehen und Videorekorder

• Verbot von Internet

• Verbot bestimmter Freizeitbeschäftigungen, wie etwa die Züchtung


und Haltung von Vögeln oder das Drachensteigenlassen

• Verbot von Zeremonien und Feierlichkeiten aus Anlass des auf dem
solaren Kalender bzw. dem Sonnenjahr beruhenden Neujahrsfestes
(Nauroz).

• Der offizielle Staatskalender gemäß dem Sonnenjahr wurde für


ungültig erklärt. Stattdessen Einführung der Islamischen
Zeitrechnung bzw. des Mondjahres.

• Verbot weltlicher Musik (gesungene Koranverse waren jedoch


erlaubt).

• Frauen hatten ihren ganzen Körper mit der Burka zu bedecken.

• Verbot, Frauen zu fotografieren oder zu filmen.

• Verbot, Lebewesen zu zeichnen (Menschen, Tiere, Pflanzen). Dies


wurde mit dem islamischen Bilderverbot begründet.

• Verbot von öffentlichen Bädern für Frauen.

• Verbot für Frauen, sich auf den Balkonen ihrer Wohnungen oder
Häuser aufzuhalten.

• Verbot für männliche Schneider, bei Frauen Maß zu nehmen oder


Frauenkleider zu schneidern.

• Umbenennung von Plätzen, die das Wort „Frauen“ im Namen haben.


So wurde beispielsweise der „Frauengarten“ in „Frühlingsgarten“
umbenannt.

• Verbot für Frauen, an Flüssen oder öffentlichen Plätzen Wäsche zu


waschen.

• Verbot für Frauen, sich zu festlichen Anlässen oder zur Erholung


zusammenzutun.

• Verbot für Frauen, Sport zu treiben oder einen Sportclub zu betreten.

• Verbot des Auftritts von Frauen im Radio, Fernsehen und jeder Art
von Kommunikationsmedien.

• Verbot für Frauen, Fahrrad oder Motorrad zu fahren.

• Verbot für Frauen, ohne Begleitung eines Angehörigen oder


Verwandten ein Taxi zu benutzen.
• Verbot für Frauen, Absatzschuhe zu tragen, die beim Gehen
Geräusche verursachen. Ein Mann durfte die Schritte einer Frau nicht
hören.

• Verbot für Frauen, laut zu lachen. Kein Fremder sollte die Stimme
einer Frau hören, denn dies lockte die Männer angeblich ins
Verderben.

• Verbot für Frauen, Schmuck zu tragen oder Kosmetika zu


verwenden, auch lackierte Fingernägel waren verboten.

• Verbot für Frauen, Kleidung in bunten oder grellen Farben zu tragen.

• Alle Erholungs- und Sportmöglichkeiten für Frauen wurden


geschlossen.

• Mangelnder Rechtsbeistand von Frauen vor Gericht: So galt etwa die


Zeugenaussage einer Frau nur halb so viel wie die eines Mannes.
Eine Frau konnte auch nicht direkt einen Antrag an ein Gericht
stellen, sondern nur durch einen vorgeschriebenen männlichen
Angehörigen aus dem engsten Familienkreis.

• Einschränkungen der Bewegungs- und Reisefreiheit für Frauen.

• Verbot für Frauen, mit nicht verwandten Männern zu sprechen oder


ihnen die Hand zu geben.

• Verbot für Frauen, mit männlichem Verkaufspersonal zu verhandeln.

• Verbot jeglicher Frauenarbeit außerhalb des eigenen Hauses.

• Frauen war ärztliche Behandlung nur in Begleitung eines Mannes


erlaubt und nur durch weibliche Ärzte. Da für Frauen faktisch ein
Berufsverbot bestand, gab es keine Ärztinnen und somit auch keine
Behandlung für Frauen.

• Verbot bzw. Verhinderung der Familienplanung,


Empfängnisverhütung und Abtreibung durch Frauen.

• Frauen war das Verlassen des Hauses nur in Begleitung männlicher


Verwandter erlaubt.

• Die Fenster der Häuser waren teilweise als Sichtschutz mit Farbe
bemalt, so dass sie nur durchscheinend, aber nicht mehr durchsichtig
waren.

• Verbot des Besuches jeder Art von Bildungseinrichtung (Schule,


Hochschule) für Mädchen und Frauen.

• Vorschrift für Männer, islamische Kleidung zu tragen (Turban,


Kappe, langes Gewand etc.).

• Nichtmuslime mussten ein gelbes Abzeichen sichtbar auf der


Kleidung tragen.

Praktiken in Afghanistan unter den Taliban:

• Amputation von Körperteilen bei mutmaßlichen Verbrechern

• öffentliche Hinrichtungen (z. B. Steinigungen oder Erschießungen)

• Zerstörung von Götterbildnissen (etwa der riesigen Buddha-Statuen


von Bamiyan aus der Gandhara-Kultur)

• Prügelstrafe oder Inhaftierung von Männern, deren Bärte zu kurz


waren.

• Kennzeichnung von Nichtmuslimen durch ein gelbes Abzeichen.

Quelle: Taliban

Das nenne ich Islamismus pur. Und das mit dem gelben Stern, hatten wir das
denn nicht auch schon einmal? Das Dumme ist nur, dass diese Vorstellungen
sich schon bald in Reinkultur entwickeln könnten, denn der Krieg, den der
Westen gegen Afghanistan führt, ist bereits längst verloren. Der Westen will
es nur noch nicht wahr haben. Aber eines Tages wird sich der Westen aus
Afghanistan zurückziehen und dann wird Afghanistan zum islamischen
Gottesstaat. Und wenn es nach den Moslems ginge, dann würden sehr viele
diese Vorstellungen am liebsten in allen islamischen Ländern durchsetzen.
Zumindest sieht die Politik im Iran nicht sehr viel anders aus.

Hierzu sagte jemand in einem Forum: "Das sind ihrem Charakter nach in
etwa solche Gesetze, wie sie im dritten Reich vor 1939 gegen Juden
durchgesetzt wurden. Menschlichkeit Fehlanzeige. Und zwar komplett. Das
sind die Fakten. Mohammed Omar (bekannt als Mullah Omar) (ein
islamischer Fundamentalist, bis 2001 war er Anführer der Taliban und de-
facto-Staatschef von Afghanistan.) gestand Frauen keine Menschenwürde
zu. Vermutlich war er traurig, dass man das schöne Geschlecht nicht gleich
ganz ausrotten kann, weil es als Gebärmaschine und zur
Freizeizvergewaltigung dann wohl doch unentbehrlich ist.

Muslimische Lehrer: Jeder Fünfte gegen Demokratie Top

Österreich ist eines der wenigen Länder Europas, in denen es an den


Pflichtschulen einen Religionsunterricht für das Studienfach Islam gibt, eine
Tatsache auf die das offizielle Österreich immer wieder mit großem Stolz
hinweist. Eine neue Studie zeigt jetzt allerdings, dass in diesem
Religionsunterricht zum Teil problematische Dinge unterrichtet werden.

Jeder Vierte gegen Menschenrechte


„Lehnen Sie Demokratie ab?“ 21 Prozent der islamischen Religionslehrer
sagen Ja. „Lehnen sie die Menschenrechte ab?“ 27 Prozent sagen Ja. „Sollen
Muslime, die vom Glauben abfallen, mit dem Tod bestraft werden?“ 18
Prozent sind dafür. „Ist es vereinbar, Muslim und Europäer zu sein?“ 28
Prozent sagen: Nein, das sei nicht vereinbar. Das sind einige der Ergebnisse
einer neuen Studie des Religionssoziologen Mouhanad Khorchide von der
Universität Wien, die der Stadtzeitung „Falter“ vorliegt.

30.000 Schüler

Für die Studie hat Khorchide 200 Lehrer befragt, also etwa die Hälfte der
islamischen Religionslehrer, die es in Österreich gibt. Der Unterricht findet
in den normalen Schulen statt, genauso wie der katholische oder
evangelische Religionsunterricht. Insgesamt nehmen etwa 30.000 Kinder an
diesem Religionsunterricht teil.

Glaubensgemeinschaft für Inhalte verantwortlich

Die Lehrer werden von der Republik Österreich bezahlt. Für die Inhalte ist
allerdings die Islamische Glaubensgemeinschaft verantwortlich, der
Präsident der Glaubensgemeinschaft Anas Shakfeh ist zugleich de oberste
Schulinspektor.

Unkündbare Altfälle

Von der Glaubensgemeinschaft heißt es in einer ersten Reaktion: Die


beanstandeten Lehrer seien Altfälle, die nicht in Österreich ausgebildet
worden seien. Aufgrund arbeitsrechtlicher Bestimmungen könne man sie
nicht einfach entlassen.

Lehrer wollen Überlegenheitsgefühl vermitteln

Dem widersprechen aber die Ergebnisse der Studie: Gerade die jungen
Religionslehrer sehen ihre Aufgabe nicht darin, das Zusammenleben in
Österreich zu fördern. Gerade in Hauptschulen haben viele Lehrer die
Vorstellung, sie müssten den Schülern ein Überlegenheitsgefühl der
Muslime gegenüber den Nicht-Muslimen vermitteln.

Umstrittenes Religionsbuch

Auslöser für diese Ankündigungen war das Buch des ägyptisch-britischen


Religionsgelehrten Yusuf Al-Karadawi, das ebenfalls problematische
Ansichten zum Verhältnis zwischen Islam und Demokratie enthält. Es ist
mehrere Jahre im Unterricht verwendet worden. Die Islamische
Glaubensgemeinschaft war erst nach massivem Druck des
Unterrichtsministeriums dazu bereit, dieses Buch nicht mehr in den Schulen
zu verwenden.

Quelle: Ö1 - Inforadio

Jeder dritte muslimische Jugendliche in Großbritannien lehnt die Regeln der


Demokratie ab und würde gern Schleier, Scharia, Islamschulen einführen.
Die Ansichten junger britischer Muslime sind weit weniger westlich geprägt
als die der älteren, zeigt eine neue Studie.

Quelle: Großbritanien - Junge Muslime wollen islamische Ordnung

Teil 2 - Mohammeds Feldzüge

Vorwort Top

Um eine grösstmögliche Authentizität im geschichtlichen Abriss des Lebens


von Mohammed zu erreichen, werden umfangreiche Passagen aus der
Chronik des islamischen Gelehrten Ibn Ishaq (704-773) zitiert. Es ist dies
eine detaillierte Geschichtsschreibung (750 Seiten) über das Leben des
Propheten Mohammed welche 120 Jahre nach dessen Tod (632), im Jahre
750, ausschliesslich auf Grund von mündlichem Zeugnis, von Ibn Ishaq
schriftlich niedergelegt wurde. Im Jahre 810, d.h. sechzig Jahre nach der
Erstveröffentlichung von Ibn Ishaq wurde dieses Werk von einem anderen
islamischen Gelehrten, Ibn Hischam, redigiert und verkürzt. Die
ursprüngliche Version von Ibn Ishaq ist verschollen. 1864 wurde diese
Biographie vom Orientalisten Dr. Gustav Weil ins Deutsche übertragen.

Wie die Entstehung dieses Werkes zeigt, muss man seinen Anspruch auf
Übereinstimmung mit der geschichtlichen Wirklichkeit des Lebens von
Mohammed bezweifeln. Zur Zeit seines Todes existierten noch keine
schriftlichen Aufzeichnungen über sein Leben. 120 Jahre rein mündliche
Übertragung sowie die anschliessende Überarbeitung und Verkürzung
schliessen wohl die Authentizität dieser Chronik weitgehend aus. Da es sich
aber um die älteste Biographie Mohammeds handelt und sie zum offiziellen
islamischen Dogma gehört, wurde sie als zweite islamische Quelle unserer
Arbeit zugrunde gelegt. Das Werk von Dr. Gustav Weil ist leider im
Buchhandel nicht mehr erhältlich. Sie finden es womöglich in einer
Universitätsbibliothek.

Ferner wird auf die sehr umfangreichen Berichte der Belehrungen, Taten
und Anweisungen des Propheten Sunna hingewiesen, welche in
Textsammlungen (Sahih) zusammengestellt sind. In dieser Arbeit werden
Stellen von Muslim und Bukhari1 verwendet. (Die Sunna (arabisch:
„Brauch, gewohnte Handlungsweise, überlieferte Norm“) steht im Islam für
das, was Mohammed gesagt, getan, geduldet oder bewusst nicht getan haben
soll.)
1
Bukhari = Al Buchari, 810 - 870, war ein bedeutender islamischer Gelehrter
aus Usbekistan. Der „Sahih“ ist das Hauptwerk al-Bucharis, an dem er über
sechzehn Jahre gearbeitet haben soll und das seinen Ruhm in der gesamten
islamischen Welt begründete. Angeblich soll er aus 600.000 Hadithen
(Überlieferte Handlungen, Worte und Anweisungen Mohammeds von
Dritten) nach den strengsten Kriterien der Traditionskritik ausgesucht haben,
um sie als „Sahih“ in seine Sammlung aufzunehmen. Bis heute genießt seine
Hadith-Sammlung im sunnitischen Islam höchste Autorität. Sie enthält 97
Bücher.

Die Koranverse werden, wenn nicht anders angegeben, zitiert aus: Der
Koran übersetzt von Max Henning Reclam, Stuttgart, 2002 (einige wurden
auch aus islam.de entnommen, dort kann jeder die Koranverse nachlesen)

Wichtig ist auch noch zu wissen, dass dass die historischen islamischen
Quellen wissenschaftlich gesehen offensichtlich nicht als gesichert gelten.
Es ist also angebracht eine gewisse Skepzis walten zu lassen, was das Leben
und Wirken Mohammeds betrifft. Ob die Existenz Mohammds bewiesen
oder nicht bewiesen ist, mag ich nicht zu beurteilen. Wie der Orientalist und
Islamwissenschaftler Tilman Nagel in seiner umfangreichen (1052 Seiten)
und leider auch sehr teuren (178 Euro) Mohammedbiographie hinweist,
gelten die islamischen Quellen keineswegs als authentisch:

Zitat:

Seit dem ausgehenden neunzehnten Jahrhundert schwand das


Vertrauen der europäischen Islamwissenschaft auf die Aussagekraft
der drei Quellengattungen (Koran, Hadith, Prophetenbiographie).
Ignaz Goldziher erkannte, dass das Hadith auf vielfältige Weise den
frühislamischen, etwa drei Jahrzehnte nach Mohammeds Tod
ausgebrochenen Parteienzwist widerspiegele und daher keinesfalls
als die, wie die Muslime meinen, authentische Quelle zur
Persönlichkeit und zum Wirken des Propheten in Betracht kam.
Damit entfiel auch der Wert der Sira (der Prophetenbiographie), die
nach der bis heute weithin geltenden Auffassung der
Islamwissenschaft in wesentlichen Teilen aus Hadith (die Hadith
beinhaltet die Anweisungen, Handlungen und Verbote Mohammeds,
so wie sie von Dritten mitgeteilt wurden) besteht, insbesondere aus
solchem koranexegetischer Natur.

Der amerikanische Historiker John E. Wansbrough meinte gar: "Die


wesentlichen Quellen über Mohammed seien als spätere Fiktionen enttarnt
worden."

Quelle: Islamwissenschaft

Situation vor den Feldzügen Top

Unmittelbar vor der Hidschra, der Auswanderung Mohammeds aus Mekka,


gab es in der Umgebung Yatribs (Medina) eine generationenlange Fehde mit
jüdischen und arabischen Stammesgruppen auf beiden Seiten, die zu einer
allgemeinen Erschöpfung führte. Die arabischstämmigen Khazradj
(Khazradj = Banu* Chazradsch) waren dabei, mit den jüdischen Stämmen
arabischstämmigen "Banu Aus" mit dem dritten jüdischen Stamm Yathribs
(Medinas), den "Banu Qainuqa". Wobei hinzuzufügen ist, dass die
arabischen Stämme der "Banū Chazradsch" (Khazradj) und der "Banu Aus"
Mohammed nach seiner Flucht aus Mekka bei sich aufnahmen.

*Banu heißt "die Söhne des" und meint damit die jeweiligen Angehörigen
des Unterstammes.

Zur Zeit der Hidschra (der Flucht Mohammeds aus Mekka) war nach
längeren Kämpfen zwar eine gewisse Ruhe eingekehrt, die jedoch nur auf
die gegenseitige Erschöpfung und nicht auf einen Friedensschluss gegründet
war. Eine friedliche Lösung erhofften sich die (arabischstämmigen)
"Khazradj" von der Vermittlung Mohammeds, welchen sie während der
Wallfahrt bei Aqaba trafen. Ein Jahr später, während der ersten Huldigung
von Aqaba, nahmen einige arabischstämmige "Khazradj" (Banū Chazradsch)
den Islam an, während der zweiten Huldigung kamen noch viele
arabischstämmige "Banu Aus" dazu und Mohammed wurde zusammen mit
den in Mekka verfolgten frühen Muslimen nach Yathrib (Medina)
eingeladen.

Er selbst musste aus Mekka fliehen, weil er die Götter der Mekkaner
verunglimpfte, sich mit dem Großteil der Bevölkerung zerstritten hatte und
seine Beschützer, Chadidscha2 und "Abu Talib"3, kurz zuvor (619) starben.
Das Ergebnis war tatsächlich ein Friedensschluss und ein Vertrag, der den
Stadtstaat Medina als Föderation autonomer Stämme mit einer gemeinsamen
Außen- und Verteidigungspolitik begründete. Die arabischen Stämme
nahmen dabei, so die islamischen Quellen, mehr oder weniger aufrichtig den
Islam an, und die jüdischen Stämme behielten ihre gesellschaftliche und
religiöse Identität und ihre interne Rechtsautonomie.
2
Chadidscha war die erste und bis zu ihrem Tod im Jahre 619, Mohammed
war zu dieser Zeit 50 Jahre alt, Chadidscha starb mit 65 Jahren, die einzige
Frau Mohammeds. Chadidscha war eine reiche Kauffrau in Mekka und
Tochter von Chuwailid aus dem Stamm der Banu Quraisch. Chadidscha
hatte mit Mohammed mindestens fünf Kinder. Aus den Hadithen sind vier
Töchter bekannt.
3
Abu Talib war der Onkel des Propheten Mohammed. Er hatte Mohammed
bei sich aufgenommen, nachdem Mohammeds Eltern gestorben waren. Abu
Talib war Karawanenhändler und im Handel mit Syrien tätig. In Mekka war
Abu Talib Oberhaupt der "Banu Haschim", eines Zweiges der "Banu
Quraisch".

Mohammed und seine Muhajirun (mekkanischen Auswanderer) beraubten


sich, durch ihre Emigration aus Mekka, jeglicher Mittel zur Bestreitung ihres
Lebensunterhaltes und waren deshalb auf die Hilfe der "Al-Ansar", also auf
die Helfer und Unterstützer aus Medina angewiesen. Da dies kein
Dauerzustand sein konnte, organisierte der Prophet Kriegszüge, um die
Karawanen, die mit Mekka Handel trieben, abzufangen. Mohammed fühlte
sich dazu berechtigt, da die Moslems von den Mekkanern aus ihrer Heimat
und ihrem Stamm vertrieben worden waren. Des Weiteren gab es eine
Tradition in Arabien, nach der ärmere Stämme bei ihren reicheren Nachbarn
oder den sesshaften Bauern gewaltsam plünderten. So gaben diese
Beutezüge den Muslimen die Möglichkeit, ihre wirtschaftliche Position zu
festigen. Dies war umso wichtiger, als ihre Stellung innerhalb Medinas
damals noch unsicher und nicht unbestritten war. Die Mekkaner hatten
natürlich eine andere Sichtweise dieser Ereignisse. Darum verschlimmerte
sich das Verhältnis mit den mekkanischen "Banu Quraisch" und den anderen
mekkanischen Stämmen

In diesem Gemisch der mekkanischen Auswanderer Mohammeds, den


Helfern und Unterstützern aus Medina, den arabischen Stämmen der
Khazradj und "Banu Aus", den Muslimen, den Polytheisten (den
heidnischen Arabern, die an viele Götter glaubten) und den Juden, gab es
nicht nur Gewinner des Friedensschlusses innerhalb Medinas (außerhalb
herrschte Krieg). Muslimische Quellen berichten von vielen Fehden in
Madinatun-Nabi (Yatrib heißt fortan Medina = Madinatun-Nabi = "Stadt des
Propheten"). Die Unzufriedenen, wie z.B. die arabischstämmigen "Wa'il"
(die Wa'il gehörten dem Stammesverband der arabischstämmigen "Banu
Aus" an), paktierten bisweilen auch mit den äußeren Feinden.

Quelle: Situation vor den Feldzügen

Übersicht über die Feldzüge Mohammeds Top

In der Prophetenbiographie von Ibn Ishaq wird von einer ganzen Reihe von
Feldzügen berichtet, die Mohammed geführt hat. Neben den
Karawanenüberfällen, die Mohammed beging, führte er verschiedene
Feldzüge aus. Der erste Feldzug begann elf Monate nach der Hidschra (622),
nach Mohammeds Auswanderung aus Mekka im Jahre 623. Mohammed war
zu diesem Zeitpunkt 53 Jahre alt. In seinem Buch Islam und Terrorismus
(Resch-Verlag, Gräfeling, 2005) sagte der ehemalige ägyptische Professor
für Islamische Geschichte der weltberühmten über tausend Jahre alten Al-
Azhar-Universität in Kairo, Mark A. Gabriel*, auf Seite 78: [Zitat] "In der
Zeit nach der Hijra (nach der Übersiedlung Mohammeds von Mekka nach
Medina), zwischen 622 und 632 (Tod Mohammeds) führte der Prophet
selbst 27 Kriegszüge an und liess 47 Beute- und Eroberungszüge durch seine
Getreuen durchführen. Das ergibt, rein statistisch gesehen, jedes Jahr acht
Feldzüge." [Zitatende]

*Marc A. Gabriel lehrte als Professor für Islamgeschichte an der Al-Azhar


Universität in Kairo. Außerdem war er Imam an der Moschee von Gizeh.
Als er an der Friedfertigkeit des Islam zweifelte, wurde er verhaftet, ins
Gefängnis gesteckt, gefoltert und sollte getötet werden. Auch sein Vater
wollte ihn töten, als er erfuhr, dass er sich zum Christentum bekannte. Als
man ihn wieder frei ließ, floh er aus Ägypten. Aus Sicherheitsgründen und
zum Schutz seiner Familie vor radikalen Islamisten änderte er seinen Namen
in Mark (Marc) A. Gabriel. Heute lebt er in den USA. Davon berichtet auch
das Video mit ihm.
Der erste Feldzug erfolgte gegen die mekkanischen Quraisch sowie gegen
den befreundeten Beduinenstamm der Damra. Man schloss jedoch Frieden
und Mohammed kehrte nach Medina zurück. Bereits im darauffolgen Monat
begab sich Mohammed erneut auf einen Feldzug gegen die Quraiasch.
Nachdem er dort einige Tage verbracht hatte, schloss er mit den Stämmen
der Mudlidj und den Damra einen Freundschaftsvertrag und kehrte kampflos
wieder nach Medina zurück. Zehn Tage später, beim Feldzug gegen den
arabischen Stamm der "Banu Fihr" entkam "Kurz Ibn Djabir", der zuvor
Raubüberfälle auf das in der Nähe von Medina weidende Vieh unternommen
hatte, durch eine Flucht. Darum kehrte Mohammed unverrichteten Dinge
wieder nach Medina zurück.

624 gewann Mohammed mit 314 bewaffneten Moslems eine Schlacht gegen
eine weit überlegene Schutztruppe, bestehend aus 950 bewaffneten
Männern, die Mekka zum Schutz des Überfalls der mekkanischen Karawane
durch Mohammed nach Badr schickte. Bei der Schlacht am Berge Uhud im
Jahre 625, die als Rachefeldzug der Mekkaner gegen die
Karawanenüberfälle Mohammeds zu verstehen ist, zogen 3.000 bewaffnete
Mekkaner mit 200 Pferden und 3.000 Kamelen in Richtung Medina. Am
Berge Uhud unterlag Mohammed, der mit 700 moslemischen Kriegern
gegen die Mekkaner angetreten war, nachdem ihm bei der Schlacht in Badr
noch dreitausend Engel behilflich waren. Offenbar hatten Mohammed die
Engel am Berge Uhud verlassen.
Sure 3, Vers 123-125: Und da verhalf Allah euch bei Badr zum Sieg,
während ihr verächtlich erschient; darum fürchtet Allah; vielleicht werdet ihr
dankbar sein. Als du zu den Gläubigen sagtest: "Genügt es euch denn nicht,
daß euer Herr euch mit dreitausend herniedergesandten Engeln hilft? Ja,
wenn ihr geduldig und gottesfürchtig seid und sie sofort über euch kommen,
wird euer Herr euch mit fünftausend Engeln in Kampfbereitschaft helfen."
Danach gab es noch weitere Feldzüge, die Mohammed führte. So berichtet
die Prophetenbiographie, dass Mohammed 624 den jüdischen Stamm der
Qainuqa aus Medina vertrieb. 625 nach der Schlacht von Badr, vertrieb
Mohammed ebenfalls den jüdischen Stamm der "Banu Nadir" aus Medina.
Nach dem Feldzug gegen die "Banu Nadir" begab sich Mohammed im Jahre
626 auf einen Feldzug gegen die arabischen Stämme der "Banu Muharib"
und der "Banu Thalaba", zwei Unterstämme der Ghatafan. Anschließend
erfolgte ein Feldzug gegen die "Dhat ar-Riqa". 627 folgte die
Grabenschlacht, bei der sich verschiedene Beduinenstämme mit den
mekkanischen Quraisch verbündeten und mit einem Heer von 10.000
Kriegern und 600 Pferden Medina umringten. In Medina dagegen waren
etwa 3.000 überwiegend moslemische Kämpfer, die einen Graben um die
Stadt gruben, den die Mekkaner nicht überwinden konnten. Nach zwei
Wochen ohne größere militärischen Aktivität gaben die Quraisch und ihre
Verbündeten die Belagerung auf und zogen sich nach Mekka zurück, da sie
weder militärisch Erfolg hatten und sehr darunter litten, dass sie "keine feste
Wohnstatt hatten und ihnen die Pferde und Kamele verendeten".

Deshalb fanden im Grabenkrieg nur sechs Muslime und drei Männer der
mekkanischen Quraisch den Tod. Nach dem Grabenkrieg soll Mohammed
der Erzengel Gabriel erschienen sein und ihn aufgefordert haben, den
jüdischen Stamm der "Banu Quraiza" anzugreifen, da sie sich bei der
Grabenschlacht mit den mekkanischen Quraisch verbündeten, um
Mohammed ein für allemal zu erledigen.
Zitat
Mohammed belagerte die "Banu Quraiza" 25 Tage lang, bis sie sich
erschöpft ergaben. Sodann begab sich Mohammed zum Markt von
Medina, dort, wo heute noch der Markt ist, und befahl einige
Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die (jüdischen)
"Banu Quraiza" geholt und Gruppe um Gruppe in den Gräben
enthauptet. Darunter befand sich auch das Stammesoberhaupt "Kab
Ibn Assad". Insgesamt waren es 600 oder 700 Männer. Einige
behaupteten sogar, es seien zwischen 800 und 900 Männer gewesen.
Der Prophet verteilte den Besitz, die Frauen und die Kinder der
"Banu Quraize" unter den Muslimen.

Er legte fest, welche Anteile der Beute jeweils den Reitern und
Unberittenen zustanden, und behielt selbst ein Fünftel ein. Am Tag
des Sieges über die Quraiza gab es 36 Pferde. Dies war die erste
Beute, die auf diese Weise aufgeteilt wurde und aus der Mohammed
ein Fünftel einbehielt. Diese Regelung des Propheten wurde auch in
den folgenden Feldzügen bei der Aufteilung der Beute angewandt.
Die gefangenen Frauen und Kinder aus der Beute schickte er
(Mohammed) mit dem Helfer "Sad Ibn Zaid" in den Nadjd (der
Nadjd oder Nadschd ist eine arabische Provinz) und tauschte sie
gegen Pferde und Waffen ein. Eine der gefangenen Frauen,
"Raihana bint Amr" behielt der Prophet für sich selbst. Sie blieb in
seinem Besitz, bis er starb.

Unter den Toten, die Mohammed auf dem Marktplatz von Medina
enthaupten ließ, waren übrigens auch Raihana's Mann und Vater.

Nach dem Grabenkrieg gab es weitere Feldzüge Mohammeds. 628 führte


Mohammed einen Überraschungsfeldzug gegen die nördlich von Medina in
dem fruchtbaren und bevölkerungsreichen Tal von Chaibar lebenden
jüdischen Stämme der "Banu Nadir", der "Banu Quraiza" und der "Banu
Qainuqa", die Mohammed zuvor aus Medina vertrieben hatte. Nach der
Kapitulation wurden die Juden aufgefordert, die Hälfte ihrer Erträge aus der
Landwirtschaft an die an dem Feldzug beteiligten Moslems abzuliefern. 642,
also 10 Jahre nach dem Tod Mohammeds wurden die Juden aus der Oase
Chaibar durch den Kalifen "Umar ibn al-Chattab" vollkommen vertrieben,
da das Gebiet zur Ansiedlung von Sklaven benötigt wurde. Die jüdischen
Stämme siedelten sich dann in Syrien an.

Quelle: Zug nach Chaibar

628 unternahm Mohammed ebenfalls einen Feldzug gegen den Stamm der
"Banu Mustaliq":

Zitat
Der Prophet erfuhr, dass sich die "Banu Mustaliq" unter ihrem
Anführer "Harith ibn abi Dirar" gegen ihn sammelten. Da zog er
gegen sie aus und traf sie an einer Wasserstelle namens Muraisi in
der Gegend von Qudaid in Richtung Küste. Sie gingen aufeinander
los und kämpften, bis Gott die "Banu Mustaliq" in die Flucht
schlug, einige von ihnen tötete und den Propheten ihre Kinder, ihre
Frauen und ihren Besitz zur Beute machen ließ. Die vielen
Gefangenen wurden unter den Moslems verteilt, darunter auch
Djuwaurija, des Harith Tochter (die Mohammed später zur Frau
nahm).

630 schickte Mohammed ein Heer unter dem Befehl des "Zaid ibn Haritha"
nach Muta. Die Muslime, 3.000 an der Zahl, rüsteten sich zum Aufbruch
und als es so weit war, nahmen die Feldherrn des Propheten von den
Zurückgeblieben Abschied. Das Heer brach auf und der Prophet begleitete
es ein Stück des Wegs. Dann nahm Mohammed von dem Heer Abschied und
kehrte nach Medina zurück. Das Heer zog bis nach Maan in Syrien. Dann
erfuhren die Muslime, das Heraklius mit 100.000 Byzantiners, denen sich
weiter 100.000 Mann aus den Stämmen Lakhm, Djudham, Qain, Bahra und
Bahli angeschlossen hatten, nach Maab in die Landschaft Balqa gekommen
waren. Auf die Nachricht hin blieben die Muslime 2 Nächte in Maan und
überlegten, was sie angesichts dieser Lage tun sollten.

Zitat
Wir schreiben an den Propheten und unterrichten ihn von der
Anzahl der Feinde. Entweder schickt er uns weitere Männer zur
Hilfe oder er erteilt uns einen anderen Befehl, nach dem wir uns
richten können. "Abdallah ibn Rawaha" aber spornte sie an und
sprach: "Bei Gott, ihr Männer. Das, wovor ihr jetzt zurückschreckt,
ist eben das, weshalb ihr ausgezogen seid: Der Märtyrertod! Wir
kämpfen doch nicht gegen den Feind mit Zahlen, Kraft und
Heeresgröße, sonden allein mit dem Glauben, mit dem Gott uns
ausgezeichnet hat. So macht euch auf! Eines von zwei schönen
Dingen erwartet uns: Sieg oder der Märtyrertod!" "Bei Gott, Ibn
Rawaha hat Recht", riefen die Muslime und zogen weiter.

An der Grenze der Landschaft Balqa trafen die Muslime auf die
byzantinischen und arabischen Heerscharen und zogen sich beim Anrücken
des Gegners nach Muta zurück. Dort kam es zur Schlacht. Aber die
Moslems wichen schon bald vor der Überzahl des Gegners zurück und
flohen nach Medina, wo Mohammed ihnen mit den zurückgebliebenen
Männern entgegenritt.

Nachdem Mohammed 630 mit 2.000 moslemischen Anhängern die Juden in


Chaibar überfallen hatte, eroberte er anläßlich einer Pilgerfahrt, bei der er
auch die Kaaba, das Heiligtum der Moslems besuchte, die Stadt Mekka.
Obwohl er zuvor mit den Mekkanern einen Waffenstillstand abgeschlossen
hatte. Diesen aber ignorierte Mohammed. Da die Mekkaner sich aus Angst
vor einer kriegerischen Auseinandersetzung mit ihren Familien für drei Tage
aus der Stadt zurückgezogen hatten, verlief die Eroberung fast ohne
Blutvergießen. Lediglich 28 Mekkaner fielen bei den Kämpfen, die anderen
flüchteten.

Nach der Eroberung Mekkas gab es weitere Feldzüge Mohammeds. Als der
Stammesverband der Hawazin hörte, dass Mohammed Mekka angegriffen
hatte, rief "Malik ibn Auf" befreundete Stämme zusammen, um gegen
Mohammed zu kämpfen. Ausser den Hawazin kamen alle Thaqif, Nasr und
Djusham, sowie aus dem Stammesverband der "Qais Ailan" und einige
wenige von den "Banu Hilal". Die Kab und Hilab hielten sich abseits. Im
Wadi (Trockental in der Wüste) von Hunain kam es zur Schlacht, wobei die
Muslime flohen, wobei der mekkanische Heerführer Abu Sufian rief: "Erst
das Meer wird ihre Flucht beenden." Aber der Kampf tobte weiter und als
die Flüchtenden zurückkehrten, fanden sie beim Propheten nur noch
Gefangene vor, denen man die Hände auf dem Rücken gefesselt hatte. Als
der Kampf zu Ende war, sprach Mohammed: "Jeder, der einen Feind getötet
hat, gehören dessen Waffen und Kleider."

Die Mitglieder des Stammes der Taquif konnten bei der Schlacht in Hunain
fliehen. Sie flohen in ihre Stadt Taif, die mit einer Stadtmauer umgeben war
und verschlossen die Tore. Mohammed belagerte deshalb 20 Tage lang die
Stadt. Nachdem es Mohammed, aufgrund der mutigen Gegenwehr der
Taquif nicht gelang, die Stadt einzunehmen, befahl er, die Rebstöcke des
Stammes abzuschlagen. Schließlich ließ Mohammed die Moslems wieder
abrücken, denn sie hatten vor allem durch die Bogenschützen der Taquif
bereits 12 Gefährten verloren.

631 befahl Mohammed erneut einen Feldzug gegen die Byzantiner. An


wirkliche Entscheidungsschlachten mit den Byzantinern dachte Mohammed
dabei aber nicht, sondern eher an schnellablaufende Beutezüge gegen
einzelne Garnisonen im syrisch-palästinensischen Gebiet, bei denen sich die
flinke Beweglichkeit der Reitertruppe Mohammeds Vorteile verschaffte. Als
die Reiter sich 632 bereits zum Sturm nach Norden bei der Moschee in
Medina versammelten, verbreitete sich die Nachricht, dass Mohammed
erkrankt sei, nicht mehr reden konnte und unter unerträglich starken
Schmerzen im Kopf und in den Gliedern litt. Er litt unter Fieber und war
zeitweise bewusstlos. Am Morgen des 8. Juni 632, schien ein Wunder
geschehen zu sein. Mohammed stand auf und betrat die Moschee zum
Morgengebet. Doch kurze Zeit darauf lag Mohammed im Sterben. Am 8.
Juni 632 starb Mohammed im Alter von 62 Jahren ohne einen Nachfolger zu
benennen, was später zu heftigen Auseinandersetzungen um seine Nachfolge
führte. Der Feldzug gegen Byzanz hatte sich damit erübrigt.

Quelle: "Das Leben des Propheten" von Ibn Ishaq

623 - Die ersten vier Feldzüge Top

Schon ein Jahr nach seiner Ankunft in Medina (622 nach Christus,
Mohammed war 53 Jahre alt) zog Mohammed in einem ersten kleineren
Kriegszug (623) gegen die Quraisch und einen mit ihnen befreundeten
Beduinenstamm in Mekka. Mit diesem schloss er Frieden und kehrte nach
Medina zurück, ohne auf den Feind gestossen zu sein. Die drei folgenden
kriegerischen Unternehmungen endeten ebenfalls ergebnislos. Nach diesen
ersten vier Razzien folgte im Jahre 624 die Nahla-Expedition. Dabei dienten
Mohammed die Razzien, darunter versteht man Raubzüge bzw. Kriegszüge
und Überfälle auf fremde Stämme und Karawanen, der Bereicherung.

Quelle: Das Leben Mohammeds

Wirtschaftliche Gründe für Razzien (Feldzüge) Top

Wie Eingangs erwähnt, wurde im arabischen Raum die Institution der


Razzia als durchwegs legitimes Mittel angesehen, seinen Lebensunterhalt zu
sichern. Rudolf (Rudi) Paret (1901 - 1983, deutscher Philologe,
Islamwissenschaftler und Koranübersetzer) legt dar: "Zu Beginn der
Kampfhandlungen scheinen wirtschaftliche Gesichtspunkte im Vordergrund
gestanden zu haben. Die Muslime, die gemeinsam mit Mohammed in
Medina Zuflucht gefunden hatten, waren als Flüchtlinge grossenteils
unbemittelt und fielen so ihren medinensischen Glaubensbrüdern zur Last.
Nichts lag für sie näher, als dem Gesetz der Wüste zu folgen und gegen eine
stammesfremde Einheit auf Raub und Plünderung auszuziehen. Tatsächlich
bildete der Beuteertrag für Mohammed und die Seinen die Grundlage zu
einer selbständigen wirtschaftlichen Existenz." (R. Paret, Mohammed und
der Koran, Seite 128, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, 1980.

Zur Entwicklung des Begriffs der Razzia unter Mohammed schreibt Rudi
Paret: "Soweit der Koran auf Raubzüge und überhaupt auf
Kampfhandlungen Bezug nimmt, wird als selbstverständlich vorausgesetzt
oder ausdrücklich darauf verwiesen, dass es sich um Unternehmungen
speziell gegen die heidnischen Mekkaner oder gegen andere heidnische
Einheiten, also jedenfalls gegen Heiden handelt. Wir sehen darin ein
weiteres entscheidendes Motiv in Mohammeds Auseinandersetzung mit den
Mekkanern. Aus der Razzia entwickelte sich eine Art Glaubenskrieg, das
"Kämpfen auf dem Weg Gottes", wie es in späteren Stellen des Korans so
oft heisst. (R. Paret, Mohammed und der Koran, Seite 128 f, Verlag W.
Kohlhammer, Stuttgart, 1980).

Irdische Beute und Lohn im Jenseits Top

Die Institution der Razzia erhält im Koran eine religiöse Bemäntelung, eine
sakrale Überhöhung. Die Grenzen zwischen Raub, Expansion, Bestrafung
und reiner Selbstsucht werden aufgelöst. In folgenden Versen versichert
Allah seinen Mudschahid (Ein Mudschahid ist derjenige, der den Heiligen
Kampf betreibt. Nach einer anderen Auslegung soll der Begriff Mudschahid
auch „Der, der sich auf Gottes Weg bemüht“ bedeuten.), dass sie Beute als
Zeichen dafür ansehen dürfen, von Allah rechtgeleitet zu sein. Beute zu
machen ist deshalb legitim, weil es von Allah ausdrücklich erlaubt worden
den Kämpfern auch weiterhin ungeahnte Beuteerträge in Aussicht, die er
selbst für seine Getreuen in Beschlag nimmt und sicherstellt:

Sure 48, Vers 20: Allah hat euch viel Beute verheißen, die
ihr machen werdet, und Er hat euch dies eilends aufgegeben
und hat die Hände der Menschen von euch abgehalten, auf
daß es ein Zeichen für die Gläubigen sei und auf daß Er euch
auf einen geraden Weg leite.

Sure 48, Vers 21: Und einen anderen (Teil der Beute), den
ihr noch nicht zu erlangen vermochtet, hat Allah jedoch in
Seiner Macht. Und Allah hat Macht über alle Dinge.

Sure 8, Vers 68: Wäre nicht schon eine Bestimmung von


Allah dagewesen, so hätte euch gewiß eine schwere Strafe
getroffen um dessentwillen, was ihr (euch) genommen hattet.

Sure 8, Vers 69: So esset von dem, was ihr erbeutet, was
erlaubt ist und gut. Und fürchtet Allah; siehe, Allah ist
nachsichtig und barmherzig.

Die Erlangung von Beute ist also für den Gläubigen legitimer Lohn für
gottgefälliges Tun. Zusammen mit der Verheißung des Einganges ins
Paradies als Lohn für kriegerische Betätigung gegen Ungläubige ergibt sich
für den Muslim ein starker Anreiz für die Beteiligung am Dschihad
(Heiligem Krieg). Dazu Hans-Peter Raddatz (deutscher Orientalist, geboren
1941): "Die Verquickung weltlichen Lohns mit himmlischen Freuden als
eine Art Zug-um-Zug-Geschäft hatte Allah den Gläubigen bereits über den
gelernten Kaufmann Mohammed Ibn Abdallah (Mohammed's bürgerlicher
Name lautet: Mohammed ibn 'Abd Allah ibn 'Abd al-Muttalib ibn Haschim
ibn 'Abd Manaf al-Quraschi) nahe legen lassen." (H.P. Raddatz, Von Allah
zum Terror?, Seite 37, Herbig Verlag, München, 2002):

Sure 61, Vers 9: Allah ist es, der seinen Gesandten


Mohammed mit der Leitung und der Religion der Wahrheit
geschickt hat, um sie über jede andere Religion siegen zu
lassen, auch wenn es den Götzendienern zuwider ist.
(Anmerkung: Mit den Götzendienern sind die Polytheisten
gemeint, also die Araber, die an viele Götter glauben.
Christen und Juden wurden als Schriftenkenner bezeichnet.)

Sure 61, Vers 10: O ihr, die ihr glaubt, soll Ich euch (den
Weg) zu einem Handel weisen, der euch vor qualvoller Strafe
retten wird?

Sure 61, Vers 11: Ihr sollt an Allah und an Seinen Gesandten
glauben und euch für Allahs Sache mit eurem Gut und eurem
Blut eifrig einsetzen. Das ist besser für euch, wenn ihr es nur
wüßtet.

Sure 61, Vers 12: Er wird euch eure Sünden verzeihen und
euch in Gärten führen, durcheilt von Bächen, und in gute
Wohnungen in Edens Gärten. Das ist die große
Glückseeligkeit.

Sure 61, Vers 13: Und noch etwas anderes, das ihr liebt,
(wird euch zuteil sein): Hilfe von Allah und naher Sieg. So
verkünde den Gläubigen die frohe Botschaft.

An anderer Stelle wird einerseits generell jegliches Gemetzel von Propheten


(also auch das Gemetzel, das Mohammed anrichtet) überhöht, andererseits
soll die Gier der Kämpfer gedämpft werden, indem darauf hingewiesen
wird, dass der Lohn für den Kampf eigentlich im Jenseits zu erwarten ist:

Sure 8, Vers 67: Noch vermochte kein Prophet Gefangene zu


machen, ehe er nicht auf Erden gemetzelt. Ihr wollt die Güter
dieser Welt, Allah aber will das Jenseits, und Allah ist
mächtig und weise.

Ein Fünftel oder die ganze Beute für Mohammed Top

Dabei vergass Allah die Interessen seines Gesandten Mohammed auf Erden
nicht, denn an ihn war ein Fünftel der Beute abzuführen:

Sure 8, Vers 41: Und wisset, wenn ihr etwas erbeutet, so


gehört der fünfte Teil davon Allah und dem Gesandten und
seinen Verwandten und den Waisen und Armen und dem
Sohn des Weges, so ihr an Allah glaubt und an das, was Wir
auf Unsern Diener hinabsandten am Tag der Entscheidung,
dem Tag der Begegnung der beiden Scharen. Und Allah hat
Macht über alle Dinge.

Raub, Beute und Beuteverteilung waren zentrale Themen in der


muslimischen Urgemeinde. Dabei ist zu beachten, dass unter den Begriff der
Beute nicht nur Güter fallen, sondern auch Menschen. Diese werden zu
Sklaven oder Gefangenen.

Sure 47, Vers 4: Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann
herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen
angerichtet habt; dann schnüret die Bande. Und dann
entweder Gnade hernach oder Loskauf, bis der Krieg seine
Lasten niedergelegt hat. Solches! Und hätte Allah gewollt,
wahrlich, Er hätte selber Rache an ihnen genommen; jedoch
wollte Er die einen von euch durch die anderen prüfen. Und
diejenigen, die in Allahs Weg getötet werden, nimmer leitet
Er ihre Werke irre. (identisch mit Sure 8, Vers 4 +5)

Die obige Sure 47, Vers 4 ist der Koranübersetzung von Max Henning
(Reclam, Stuttgart 2000) entnommen. Bei islam.de sieht Sure 47, Vers 4 wie
folgt aus:
Sure 47, Vers 4: Wenn ihr auf die stoßt, die ungläubig sind,
so haut (ihnen) auf den Nacken; und wenn ihr sie schließlich
siegreich niedergekämpft habt, dann schnürt ihre Fesseln fest.
(Fordert) dann hernach entweder Gnade oder Lösegeld, bis
der Krieg seine Lasten (von euch) wegnimmt. Das ist so. Und
hätte Allah es gewollt, hätte Er sie Selbst vertilgen können,
aber Er wollte die einen von euch durch die anderen prüfen.
Und diejenigen, die auf Allahs Weg gefallen sind - nie wird
Er ihre Werke zunichte machen.

Eingedenk der grossen wirtschaftlichen Bedeutung, die der Heilige Krieg für
die islamische Gemeinde hatte, erstaunt es nicht, dass nicht das
Beutemachen an sich als problematisch empfunden wurde, sondern die
Verteilung derselben. Offenbar gab es Händel. Auch hier griff Allah helfend
ein und sandte die nötigen Verse herab. Er verbot, um Beute zu streiten und
setzte Mohammed als Schiedsrichter ein. Des Propheten Entscheidungen
waren, da göttlich inspiriert, immer richtig und unanfechtbar:

Sure 8, Vers 1: Sie werden dich über die Beute fragen.


Sprich: "Die Beute gehört Allah und dem Gesandten
Mohammed." Darum fürchtet Allah und ordnet dies in
Eintracht; und gehorchet Allah und Seinem Gesandten, so ihr
gläubig seid.

Bei der Vertreibung der jüdischen Sippe Banu Nadir (Mai/Juni 628)
beanspruchte Mohammed die ganze Beute für sich und für die armen
Auswanderer, die diese Exkursion zu Fuss unternommen hatten (und nicht
beritten). Ein unmittelbarer logischer Zusammenhang zwischen dem
Umstand, dass Beute zu Fuss gemacht wird und nicht zu Pferd oder Kamel
und der Tatsache, dass Mohammed deshalb die ganze Beute für sich
beanspruchte, ist nicht ersichtlich. Trotzdem wurde so verfahren:

Sure 59, Vers 6: Und was Allah Seinem Gesandten


(Mohammed) von ihnen zur Beute gab, so sprengtet ihr nicht
zu Ross und Kamel hinterdrein. Jedoch gibt Allah Seinem
Gesandten Macht über wen Er will, denn Allah hat Macht
über alle Dinge.

Sure 59, Vers 7: Was Allah Seinem Gesandten von den


Stadtbewohnern zur Beute gab, das gehört Allah und Seinem
Gesandten und seiner Verwandtschaft, den Waisen und
Armen und dem Sohn des Weges, damit es nicht unter den
Reichen von euch die Runde mache. Und was euch der
Gesandte gibt, das nehmet, und was er euch verwehrt, von
dem lasset ab und fürchtet Allah. Siehe, Allah straft strenge.

Sure 59, Vers 8: Und es gehört auch den armen


Auswanderern, die aus ihren Wohnungen und von ihrem Gut
vertrieben wurden, die Allahs Huld und Wohlgefallen
suchten und Allah und Seinem Gesandten helfen. Sie sind die
Wahrhaftigen.
Der Streit war ausgebrochen, weil Mohammeds Verhalten in dieser Aktion
im Widerspruch steht zu Sure 8, Vers 41:

Sure 8, Vers 41: Und wisset, wenn ihr etwas erbeutet, so


gehört der fünfte Teil davon Allah und dem Gesandten
(Mohammed) und seinen Verwandten und den Waisen und
Armen und dem Sohn des Weges, so ihr an Allah glaubt und
an das, was Wir auf Unsern Diener hinabsandten am Tag der
Entscheidung, dem Tag der Begegnung der beiden Scharen.
Und Allah hat Macht über alle Dinge.

Nach dem Grabenkrieg wurde die Beute anders verteilt: Mohammed


bestimmte an diesem Tage den Anteil der Reiter und des Fussvolks, und
nahm einen Fünfteil davon weg. Die Reiter erhielten drei Teile, eines für
den Reiter und zwei für das Pferd, und die Fussgänger einen Teil. Nach
diesem Gebrauche wurde bei den späteren Feldzügen verfahren." (Gustav
Weil: Das Leben Mohammeds, 2. Band, Seite 111, Verlag J.B. Metzler,
1864)

Kriegsgefangene, Sklaven und Schutzgelderpressung Top

Eine willkommene Einnahmequelle war auch die Auslösung von


Kriegsgefangenen und Geiseln durch Lösegeld. Dazu zwei Begebenheiten
nach Ibn Ishaq (arabischer Historiker, 704 - 768, erster Mohammed-
Biograph, in seiner Mohammed-Biographie beschrieb er die Feldzüge
Mohammeds.):

• Während der Schlacht von Badr (am 17. März 624 gegen die
Quraisch, den herrschenden Stamm Mohammeds Heimatstadt
Mekka), wo ein Kämpfer aus dem Lager Mohammeds, Abu Aziz Ibn
Omeir einem medinensischen Helfer empfahl, seinen Bruder,
Mussab Ibn Omeir, der mit den Mekkanern kämpfte, gefangen zu
nehmen. "Seine Mutter hat Vermögen, sie wird ihn vielleicht
auslösen." In der Tat fragte die Mutter nach der Schlacht nach dem
Lösegeld und kaufte ihren Sohn für 4000 Dirhem frei.
• "Unter den Gefangenen war auch Abu Wadaa Ibn Dhubeira.
Mohammed sagte: "Er hat in Mekka einen verständigen Sohn, der ein
reicher Kaufmann ist, mir ist als sähe ich ihn schon kommen, um
seinen Vater auszulösen." Der Sohn Abu Wadaa Ibn Dhubeira's ging
nach Medina, löste seinen Vater für 4000 Dirhem aus, und zog mit
ihm davon." (Gustav Weil: Das Leben Mohammeds, 1. Band, Seiten
343 und 345, Verlag J.B. Metzler, 1864)

Was die "Rekrutierung" (Gefangennahme) von Sklaven angeht, liegt der


enorme Gewinn auf der Hand. Sie finden als Arbeiter immer Verwendung
oder werden für die Befriedigung sexueller Interessen zur Verfügung
gehalten. Ausserdem können sie verkauft werden.

In einem etwas erweiterten Sinne kann man auch die Gizya, die
Schutzgelderpressung, der "Leute der Schrift", also die Christen und Juden,
zur Kriegsbeute dazurechnen, gewissermassen als zinstragende Beute.
Christen und Juden sind gemäss islamischer Lehre so genannte
"Schriftbesitzer" die nach Einführung der Gizya (Schutzgelderpressung) zu
"Schutzbefohlenen" (Dhimmis) geworden sind. "Schriftbesitzer" sind sie,
weil sie ihre Lehre auch auf Propheten (Adam, Abraham, Moses, Noah etc.)
abstützen, Propheten also, auf die sich auch Mohammed beruft. Das Zeugnis
dieser Propheten ist für Christen und Juden in ihren heiligen Schriften
(Evangelium und Thora) niedergelegt. Da der Inhalt dieser Bücher aber nicht
mit dem islamischen Dogma übereinstimmt, werden Christen und Juden der
Schriftenverfälschung bezichtigt. Trotzdem geniessen sie eine
Sonderstellung vor den Ungläubigen (heidnische arabische Stämme,
sogenannte Polytheisten oder Götzendiener, die viele Götter anbeteten).

Für Christen und Juden ist vorgesehen, dass sie ihren Glauben behalten
können, wenn sie eine besondere Steuer (Giziya) entrichten: "Diejenigen
Juden und Christen, die aus eigenem Antrieb aufrichtige Muslime werden
und der islamischen Religion folgen, gelten als Gläubige und haben
dieselben Rechte und Pflichten wie diese. Wer in seinem Christentum oder
Judentum verharrt, darf nicht davon abgebracht werden; jeder Erwachsene
unter ihnen, sowohl Mann wie Frau, Freier wie Sklave muss einen Dinar
oder den Gegenwert in Kleidern bezahlen! Alle, die dies tun, stehen unter
dem Schutze Gottes und Seines Gesandten; wer sich aber weigert, der ist ein
Feind Gottes und Seines Gesandten und aller Gläubigen" (G. Rotter: Das
Leben des Propheten, Seite 248, Spohr Verlag, Kandern, 2004) Die
koranische Grundlage für die Einführung der Schutzgelderpressung findet
sich in:

Sure 9, Vers 29: Kämpfet wider jene von denen, welchen die
Schrift gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den
Jüngsten Tag und nicht verbieten, was Allah und sein
Gesandter verboten haben, und nicht bekennen das
Bekenntnis der Wahrheit, bis sie den Tribut aus der Hand
gedemütigt entrichten.

Dazu Albrecht Noth (Professor für Islamwissenschaft): "In diesem Vers ist
für unsere Frage wichtig: obwohl die religiöse Verschiedenheit zwischen
den Muslims einerseits und den Christen und Juden andererseits ein
wesentlicher Grund für die Aufnahme des Kampfes ist, bestimmt sie
dennoch nicht sein Ziel, d.h. die Schriftbesitzer sollen nicht etwa bekehrt
werden; das Ziel des Kampfes ist weltlicher Natur: tributäre (finanzielle)
Abhängigkeit." (Albrecht Noth, Heiliger Krieg und Heiliger Kampf in Islam
und Christentum, Seite 15, Verlag Ludwig Röhrscheid, Bonn, 1966)

Tödlich kann es für die Schriftbesitzer (Juden und Christen) dann werden,
wenn sie das Schutzgeld nicht zahlen wollen oder können: Dann bleibt
entweder die Konvertierung (der Übertritt zum Islam) oder der Tod.
Islamische Theologie und Rechtswissenschaft haben nach Mohammeds Tod
detaillierte Bestimmungen für Christen (Schutzbefohlene) ausgearbeitet, die
für diese Dhimmis eine Existenz festlegte, die in weiten Belangen des
täglichen Lebens eine entrechtete Stellung als Bürger zweiter Klasse vorsah.
Adel Theodor Khoury, ein libanesischer Philosoph und melkitisch-
katholischer Theologe,geboren 1930, schreibt über die Entrechtung der
„Schriftbesitzer“ im politischen Bereich: „Die Ungleichheit der Bewohner
des Landes aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit tritt am deutlichsten im
politischen Bereich zutage. denn es geht hier um die Ausübung der Macht
im Staat, und diese ist nach islamischem Recht ausschließlich den Muslimen
vorbehalten. So sind sich die muslimischen Rechtsgelehrten darüber einig,
daß der Zugang zu hohen Ämtern der Exekutive (Regierung) im Staat den
Schutzbürgern verwehrt werden muss, denn, so lauten ihre Argumente, der
Koran verbietet es, die Nicht-Muslime in empfindlichen Bereichen des
öffentlichen Lebens zu Freunden zu nehmen und ihnen den Vorzug vor den
Gläubigen zu geben.":

Sure 3, Vers 28: Nicht sollen die Gläubigen die


Ungläubigen zu Beschützern nehmen, unter Verschmähung
der Gläubigen. Wer solches tut, der findet vor Allah in
Nichts Hilfe – außer ihr fürchtet euch vor ihnen. Beschützen
aber wird euch Allah selber, und zu Allah geht die
Heimkehr.

Sure 3, Vers 118: O ihr, die ihr glaubt, schliesst keine


Freundschaft außer mit euch. Sie werden nicht zaudern,
euch zu verderben, und wünschen euren Untergang. Schon
ward offenkund Hass aus ihrem Mund, aber was ihre Brust
verbirgt, ist schlimmer. Schon machten wir euch die Zeichen
klar, so ihr Verstand besitzet.

Sure 4, Vers 115: Wer sich aber mit dem Gesandten


verfeindet, nachdem ihm der rechte Weg klar geworden ist,
und einen anderen Weg befolgt als den der Gläubigen, den
werden wir verfolgen lassen, was er verfolgt, und werden
ihn dann in Dschahannam (in der Hölle) brennen lassen; und
schlimm ist sein Ende.

Sure 4, Vers 144: O ihr, die ihr Glaubt, nehmt nicht die
Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr etwa
Allah offenkundige Gewalt über euch geben?

Sure 5, Vers 51: O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die
Juden und Christen zu Freunden; sie sind untereinander
Freunde, und wer von euch sie zu Freunden nimmt, siehe,
der ist von ihnen. Siehe, Allah leitet nicht ungerechte Leute.

Sure 5, Vers 57: O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht von
denen, welchen die Schrift vor euch gegeben ward (Tanach,
Bibel), diejenigen, die über euren Glauben spotten und
scherzen, und auch nicht die Ungläubigen zu Freunden, und
fürchtet Allah, so ihr Gläubige seid.

Sure 60, Vers 1: O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht meinen
Feind und euren Feind zu Freunden. Ihr zeigt ihnen Liebe,
wiewohl sie an die Wahrheit, die zu euch gekommen, nicht
glauben. Sie treiben den Gesandten und euch aus, darum daß
ihr an Allah euren Herrn glaubt. Wenn ihr auszieht zum
Kampf in meinem Weg und im Trachten nach meinem
Wohlgefallen und ihr ihnen insgeheim Liebe zeigt, dann
weiß ich sehr wohl, was ihr verbergt und was ihr zeigt. Und
wer von euch dies tut, der ist abgeirrt vom ebenen Pfad.

(A. Th. Khoury, Der Koran, Übersetzung und Kommentar, Band 7, 1996,
Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh, Seite 84)

Der jüngst erfolgte Entzug der Staatsbürgerschaft aller christlichen


Einwohner der Malediven (Info) folgt der Logik des entrechteten Status von
„Schriftbesitzern“ in islamischen Ländern.

624 - Die Nahla-Expedition Top

Auch dieser Zug war als Beutezug geplant, Mohammed beauftragte 8


Getreue, nach Nahla zu ziehen und dort den (mekkanischen) Quraisch, das
heisst einer ihrer Karawanen, aufzulauern und ihm dann Bescheid zu geben.
In der Tat trafen sie auch auf eine solche und die Mekkaner fürchteten sich
vor den Muslimen, welche sich in ihrer Nähe niedergelassen hatten. Der
Moslem "Ukkascha Ibn Mihssan", der sein Haupthaar abrasiert hatte,
näherte sich ihnen, und sie beruhigten sich und sagten untereinander: "Es
sind Pilger, wir haben nichts zu befürchten." Es war der letzte Tag vom
heiligen Monat Radjab (In diesem Monat wird die erste Offenbarung und
somit die Berufung Muhammads zum Propheten Allahs gefeiert.). Die
Muslime hielten nun Rat und sagten: "Bei Gott, lassen wir die Karawane
diese Nacht ziehen, so wird sie in das heilige Gebiet eintreten, und darin
Schutz gegen euch finden, greifen wir sie aber jetzt an, so begeht ihr eine
Mordtat im heiligen Monat. Die Leute wurden ängstlich und scheuten sich,
anzugreifen, dann ermannten sie sich und beschlossen, so viel sie
vermochten von ihr (der Karawane) zu töten und die Waren wegzunehmen."
(Weil, 1. Band, Seite 316)

Einer der Getöteten war "Amr ibn Alhadrami", ein Schützling einer
angesehenen mekkanischen Familie deren Oberhaupt Otba war. Dieses
Detail wird in der Schlacht von Badr von Gewicht sein. Es wurden auch
zwei (mekkanische) Quraisch gefangen genommen. Gemäss Ibn Ishaq
(Mohammed-Biograph) weigerte sich Mohammed, von der Beute etwas
anzunehmen, nachdem er erfahren hatte, daß der Angriff im heiligen Monat
stattgefunden habe. Die sich ihrer Schuld bewusst werdenden Kämpfer
waren untröstlich. Erst die einige Tage später erfolgte Offenbarung konnte
den Bann brechen:

Sure 2, Vers 217: Sie werden dich befragen nach dem


Kampf im heiligen Monat. Sprich: “Kämpfen in ihm ist
schlimm; aber Abwendigmachen von Allahs Weg und Ihn
und die heilige Moschee verleugnen und sein Volk daraus
vertreiben, ist schlimmer bei Allah; und Verführung ist
schlimmer als Totschlag.“ Und sie werden nicht eher
aufhören, euch zu bekämpfen, als bis sie euch von eurem
Glauben abtrünnig machten, so sie dies vermögen. Wer sich
aber von euch von seinem Glauben abtrünnig machen lässt
und als Ungläubiger stirbt, deren Werke sind verderblich
hienieden und im jenseits, und des Feuers Gefährten sind sie
und verweilen ewig darinnen.

Sehr deutlich erlaubt Allah den Kampf mit der Waffe gegen die Mekkaner
weil das "Abwendigmachen" (Fitna) schlimmer ist als Totschlag. Auch die
Behinderung des Zutritts zur Kaaba rechtfertigt die Verletzung des heiligen
Monats durch eine Kriegshandlung. Generell wird die Razzia als berechtigte
Kriegshandlung eingestuft. Es fällt in diesem Vers ausser Betracht, daß nicht
die Mekkaner in den Krieg gezogen sind, um die Muslime "vom Glauben
abwendig zu machen", sondern dass die Eröffnung der Aggression von den
Muslimen ausging und zwar zum Zwecke der Erlangung von Beute. Wie
schon dargelegt wurde, wirkt die erlebte Verfolgung in Mekka in dem Sinne
nach, daß sie jegliche spätere Aggression rechtfertigt.

Fitna, die Versuchung zum Unglauben Top

Die Versuche, die Mekkaner zu bekehren, fruchteten herzlich wenig. Im


Gegenteil, diese setzten ihrerseits die moslemischen Konvertiten massiv
unter Druck.

In diesem Zusammenhang begegnen wir immer wieder dem Begriff der


"fitna". Der Professor für Islamwissenschaft Abrecht. Noth schreibt dazu:
Der Sinn von "fitna" im Koran ist nicht überall mit Sicherheit zu bestimmen.
Doch darf man als zugrunde liegende Bedeutung "Probe", "Versuchung"
annehmen. Eine solche Probe oder Versuchung kann Allah den Menschen
auferlegen, um ihre Standfestigkeit im Glauben an ihn zu prüfen und die
Gläubigen von den Ungläubigen oder Heuchlern zu sondern. Die göttliche
"fitna" kann den Menschen reichlich unbequem werden, sie kann
"Heimsuchung", "Unglück" bedeuten und für die Ungläubigen zur Strafe
werden. Neben einer "fitna", die von Allah ausgeht:

Sure 29, Vers 4: Oder glauben diejenigen, die Böses tun,


dass sie Uns entgehen können? Übel ist ihr Urteil.

kennt der Koran eine andere, deren Urheber die Menschen sind. So werden
Güter und Kinder, die ein Muslim besitzt, als Versuchung "fitna" angesehen,
die vom rechten Glauben und den rituellen Pflichten abhalten können:

Sure 8, Vers 28: Und wisset, dass euer Gut und eure Kinder
nur eine Versuchung sind, und dass bei Allah gewaltiger
Lohn ist?

Sure 63, Vers 9: O ihr, die ihr glaubt, lasset euch nicht durch
euer Gut und eure Kinder von dem Gedenken an Allah
abbringen. Wer solches tut, das sind die Verlorenen.

Sure 63, Vers 14: O ihr, die ihr glaubt, an euren Gattinnen
und Kindern habt ihr einen Feind, so hütet euch vor ihnen.
Doch so ihr vergebt und Nachsicht übt und verzeiht, siehe, so
ist Allah verzeihend und barmherzig.

Sure 64, Vers 15: "Euer Gut und eure Kinder sind nur eine
Versuchung, und Allah, bei ihm ist grosser Lohn."

Auch im Zusammenhang mit dringenden Spendenaufrufen Allahs für den


"Heiligen Krieg" wird auf die Vergänglichkeit irdischen Glücks verwiesen,
ja Güter und Kinder müssen sogar als Strafe angesehen werden, wenn darob
das Almosengeben vernachlässigt wird:

Sure 9, Vers 53: Sprich: "Spendet willig oder unwillig,


nimmer wird es von euch angenommen, Siehe ihr seid ein
Volk von Frevlern

Sure 9, Vers 54: Und nichts anderes verhindert die Annahme


ihrer Spenden, als dass sie nicht glauben an Allah und an
Seinen Gesandten und nur mit Trägheit das Gebet verrichten
und nur widerwillig spenden.

Sure 9, Vers 55: Lass dich deshalb ihr Gut und ihre Kinder
nicht wundernehmen. Siehe, Allah will sie damit nur im
irdischen Leben strafen, und damit ihre Seelen zugrunde
gehen, während sie ungläubig sind.

Die stärkste und gefährlichste "fitna" erfahren Muslims jedoch von Seiten
der sie umgebenden Ungläubigen. (Albrecht Noth, Heiliger Krieg und
Heiliger Kampf in Islam und Christentum, Seite 14, Verlag Ludwig
Röhrscheid, Bonn, 1966)

Sure 4, Vers 168: Siehe diejenigen, welche nicht glauben


und Unrecht tun, nicht wird Allah ihnen verzeihen und nicht
leitet Er sie des Weges.

Sure 4, Vers 169: Es sei denn des Weges nach Dschahannam


(in die Hölle), darinnen zu verweilen ewig und immerdar.
Dieses ist Allah leicht.

"Die Anhänger des Propheten, besonders die aus den unteren Schichten der
Bevölkerung, hatten eine schwere Zeit der Prüfung zu überstehen. Es ist von
einer "Versuchung" oder "Prüfung" (fitna) die Rede, der die Anhänger
Mohammeds von Seiten der Mekkaner unterworfen waren, mit dem
Ergebnis, dass manche von ihnen den Glauben aufgegeben hätten." (R.
Paret, Mohammed und der Koran, Seite 106, Verlag W. Kohlhammer,
Stuttgart, 1980):
Sure 2, Vers 191: Und erschlagt die Ungläubigen, wo immer
ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch
vertrieben; denn Verführung zum Unglauben ist schlimmer
als Totschlag.

Sure 2, Vers 193: Und bekämpfet sie, bis die Verführung


zum Unglauben aufgehört hat, und der Glaube an Allah da
ist.

Der Begriff "Fitna" hat sich bis in unsere Tage erhalten, und hat als
Abwehrkonzept nichts von seiner grossen Bedeutung im Glaubenssystem
des Islam eingebüsst. Er umfasst alles "unislamische", dem die Gläubigen zu
widerstehen haben.

Schon der Unglaube an sich wird als Aggression erlebt.

Im angestrebten idealen islamischen Gottesstaat wird es dereinst keine Fitna


mehr geben, jegliche Anfechtung durch Unglauben wird ausgemerzt sein:

Sure 8, Vers 39: Und kämpfet wider sie, bis kein


Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt. Stehen sie
ab, siehe, so sieht Allah ihr Tun.

In diesem paranoiden Abwehrkonzept hat auch das Gebot, Apostaten (vom


Glauben abgefallene) umzubringen seine logische Berechtigung (siehe:
Abfall vom Glauben). Die Verführung zum Unglauben ist eigentlich schon
durch seine schiere Existenz gegeben. Seine Bekämpfung ist deshalb bis
heute ein zentrales Anliegen des Islam.

Apostasie, der Abfall vom moslemischen Glauben Top

Diese Zusammenstellung lehnt sich eng an die Ausführungen im Lexikon


des Islam an (Digitale Bibliothek: Adel Theodor Khoury, L. Hagemann, P.
Heine: Lexikon des Islam, Seite 32 ff, Verlag Herder, 2004)

Für die Menschen, die den Islam angenommen haben, bilden der Glaube und
das Gesetz des Islams als Ausdruck des Willens Gottes die Mitte ihres
Lebens. Der Glaube bedingt alle anderen Dimensionen des Lebens und des
Handelns, er verleiht ihren Werken Bestand und Wert. Der Unglaube ist die
schwerste Sünde, er macht die Werke des Menschen nichtig und wertlos:

Ähnlich beurteilt der Koran den Abfall vom Glauben und verurteilt mit
äußerster Strenge die Abtrünnigen: Ihre Buße wird nicht angenommen
werden, der Fluch Gottes und der Engel und der Menschen insgesamt liegt
auf ihnen, und wenn sie in diesem Zustand sterben, werden sie ewig im
Höllenfeuer weilen:

Sure 2, Vers 217: Wer sich aber von euch von seinem
Glauben abtrünnig machen lässt und als Ungläubiger stirbt,
deren Werke sind verderblich hienieden und im jenseits, und
des Feuers Gefährten sind sie und verweilen ewig darinnen.

Sure 3, Vers 87: Sie, ihr Lohn ist, dass über sie der Fluch
Allahs und der Engel und der Menschen insgesamt kommt.

Sure 3, Vers 88: Ewig bleiben sie in ihm; nicht wird ihnen
erleichtert die Strafe und nicht werden sie angeschaut.

Sure 3, Vers 89: Ausser denen, die nach diesem umkehren


und sich bessern. Denn siehe, Allah ist verzeihend und
barmherzig.

Sure 3, Vers 90: Siehe, wer ungläubig wird nach seinem


Glauben und dann zunimmt an Unglauben, nimmer wird ihre
Umkehr angenommen, und sie, sie sind die Irrenden.

Sure 3, Vers 91: Siehe, wer da ungläubig ist und im


Unglauben stirbt, nimmer wird von einem angenommen der
Erde Fülle an Gold, auch wenn er sich damit loskaufen
wollte. Sie, ihnen wird schmerzliche Strafe, und nicht finden
sie Helfer.

Sure 3, Vers 100: O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr einem Teile
jener, denen die Schrift gegeben ward (den Juden oder
Christen), gehorcht, so werden sie euch wieder nach eurem
Glauben ungläubig machen.

Sure 4, Vers 115: Wer sich aber von dem Gesandten trennt,
nachdem ihm die Leitung offenkund getan, und einen anderen
Weg als den der Gläubigen befolgt, dem wollen Wir den
Rücken kehren, wie er den Rücken gekehrt hat, und wollen
ihn in Dschahannam (in der Hölle) brennen lassen; und
schlimm ist die Fahrt dorthin.

Sure 16, Vers 106: Wer Allah verleugnet, nachdem er an ihn


geglaubt, es sei denn, er sei dazu gezwungen und sein Herz
sei fest im Glauben, jedoch, wer seine Brust dem Unglauben
öffnet, auf sie soll kommen Zorn von Allah und ihnen soll
eine schwere Strafe zuteil werden.

Sure 4, Vers 137: Siehe, diejenigen, welche glauben und


hernach ungläubig werden, dann wieder glauben und dann
noch zunehmen an Unglauben, denen verzeiht Allah nicht
und nicht leitet Er sie des Weges.

Sure 33, Vers 64: Siehe, Allah hat die Ungläubigen verflucht
und hat für sie die Flamme bereitet.

Sure 63, Vers 3: Solches, dieweil sie glaubten und hernach


ungläubig wurden. Und so wurden ihre Herzen versiegelt und
die verstehen nicht.

Sure 63, Vers 4: Sie sind der Feind, drum hüte dich vor
ihnen. Allah schlag sie tot, wie sind sie abgewendet.

Diese Verse sehen als Strafe für den Abfall vom Glauben nur den Zorn
Gottes und jenseitige Pein vor. Auch die Sunnah4 (Sunna) bezeugt für
Apostaten (vom Glauben abgefallene) Strafe im Jenseits.
4
Die Sunna(h) steht im Islam für das, was Mohammed gesagt, getan,
geduldet oder bewusst nicht getan haben soll.Die Grundlage für die Sunna
bilden die Hadithe. Hadîth bedeutet ursprünglich: „Mitteilung“,
„Erzählung“. Der Begriff steht auch für historische Nachrichten sowohl
profanen als auch religiösen Charakters. Im islamisch-religiösen Gebrauch
umfassen die Hadithe die Überlieferungen der Aussagen von Mohammed,
ferner seiner Taten oder seine stillschweigende Billigung oder Ablehnung
von Handlungen, wenn sie in seiner Gegenwart geschahen. Diese
Überlieferungen in ihrer Gesamtheit bilden die Sunna des Propheten.

Muslim B 19 N 4309: Abu Said bezeugt, dass Allahs Prophet


folgendes sagte: "Am Tage des Jüngsten Gerichtes wird einer
jeden Person, die vom Glauben abgefallen ist, eine Fahne an
den Hintern geheftet.

Einige Rechtsgelehrte des Islams berücksichtigen im Zusammenhang mit


Bestrafung für Apostaten eine Koranstelle, die sich zwar auf die Heuchler in
den Reihen der Muslime bezieht, die aber, in einer Art Analogieschluss,
generalisiert wird:

Sure 4, Vers 88: Und weshalb seid ihr hinsichtlich der


Heuchler zwei Parteien, wo Allah sie für ihr Tun umgekehrt
hat? Wollt ihr recht leiten, wen Allah irregeführt hat? Und
wen Allah irreführt, nimmer findest du für ihn einen Weg?

Sure 4, Vers 89: Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet,


wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid.
Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht
auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren,
so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet;
und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.

Der Koran befiehlt hier, irregegangene Heuchler als Gefahr für den Bestand
der Gemeinschaft anzusehen und sie, "wenn sie sich abkehren", zu greifen
und zu töten, wo immer die Gläubigen sie finden.

Maßgebend für die praktische rechtliche Behandlung der Apostasie ist neben
dem Koran auch die Tradition des Propheten Muhammad (Sunna). In einer
dieser Überlieferungen wird bei Glaubensabfall ganz klar der Tod gefordert:

Bukhari (Bukhari = Al Buchari, 810 - 870, war ein bedeutender islamischer


Gelehrter aus Usbekistan) V4 B52 N260, berichtet von Ikrima: "Allah?5
tötete einige Menschen indem er sie verbrannte und diese Neuigkeit
erreichte Ibn Abbas, der dazu sagte: "Wäre ich an seiner Stelle gewesen, ich
hätte sie nicht verbrannt, denn der Prophet sagte: "Bestrafe niemanden mit
der Strafe, die Allah vorbehalten ist." Kein Zweifel, ich hätte sie auch
getötet, denn der Prophet sagt: "Wenn ein Muslim seine Religion verlässt,
dann töte ihn."
5
War es Allah oder waren es gläubige Moslems, die da töteten?

So sind sich die Gelehrten der verschiedenen Rechtsschulen des Islams


darüber einig, dass der Abfall vom Glauben mit der Hinrichtung des
Renegaten (Abtrünnigen) geahndet werden muss, gilt doch die Apostasie als
Auflehnung gegen Gott und als Aufkündigung der Mitgliedschaft in der
islamischen Umma (Gemeinschaft) und ist damit eine direkte Gefährdung
dieser Gemeinschaft in ihrem Bestand.

Zum Thema der Apostasie ist hier noch zwei aktuelle Rechtsgutachten
(Fatwa = Rechtsgutachten) aus dem Internet.

1. Fatwa mit Nummer 7328, erlassen in Deutschland und veröffentlicht auf


der Homepage der Islamischen Gemeinschaft Münster

Quelle: www.islamweb.net/ver2/Fatwa/ShowFatwa.php (arabisch)

Seine Frau hat den Islam verlassen

Frage Nr.: 7328

Frage: Ein Bruder kam zu mir und fragte mich: "Was soll er tun, wenn
seine Frau ihm sagt, dass sie wünscht, nicht länger Muslima zu sein. Sie
glaubt, dass es einen Gott gibt, aber sie will kein Muslim sein. Sie sagte,
dass es ihr egal sei, wenn sie das ins Höllenfeuer bringen würde. Sie hat
aufgehört zu beten, hat ihre Bedeckung, und die ihrer Tochter (die nicht
seine Tochter ist) abgenommen, und sagte, dass sie nicht länger dem Islam
folgen." Sie hat auch gesagt, dass sie umziehen will. Scheikh, wir müssen
dringend wissen, was zu tun ist. Wenn sie für schuldig an ar-Riddah
(Austritt aus dem Islam) befunden wurde, wie wirkt es sich auf ihre Ehe
aus? Sind sie noch verheiratet? Befindet sie sich in einem Zustand der
Nachheirat (Iddah)? Darf er alleine mit ihr sein? Sollte er im selben Zuhause
verbleiben (Sie bat ihn, es zu verlassen, und sie bringt Statuen und andere
unerlaubte Dinge in das Haus)? Es könnte Fitna geben und seinem Iman
schwächen aufgrund seiner Gefühle. Wir (die Mitglieder dieser Gemeinde)
würden definitiv eine schnelle Antwort schätzen, denn es mag ernste
Auswirkungen wegen dieser Sache geben.

Antwort: Gelobt sei Allah - Ohne Zweifel, wenn dies der Fall ist, hat sie
sich Kufr dem Iman vorgezogen. Sie will nicht Muslim bleiben und sie
beleidigt den Islam und seine Lehren, und sie handelt gegen seine Lehren. In
diesem Fall ist sie ein Kaafir, und eine Abweichlerin, deshalb ist es nicht
erlaubt für ihn, mit ihr verheiratet zu bleiben, denn Allah sagt: "Und haltet
nicht am Ehebund mit den ungläubigen Frauen fest," [Surat al-Mumtahanah
60:10] (ungefähre Bedeutung der Übersetzung)

Das heißt, wenn er eine Kaafir-Ehefrau hat, ist es ihm nicht erlaubt, mit ihr
verheiratet zu bleiben. Er muss ihr Rat geben und Beweise gegen sie
begründen, und sie dann verlassen. Wenn er an einem Ort ist, wo eine
islamische Regierung und das Gesetz der Schari´ah gelten, dann muss er
ihren Fall vor den muslimischen Qaadi (Richter) bringen, damit dieser sie
fragt, zu bereuen. Wenn sie nicht bereut, dann sollte das Urteil Allahs über
ihr gefallen werden, welches der Tod ist, denn der Prophet (sas) sagte:

"Wer immer seine Religion ändert (den Islam verlässt) - tötet ihn."

Aber wenn das nicht möglich ist, und weder eine islamische Regierung,
noch das Gesetz der Scharia gelten, dann, sollte er sich zumindest von ihr
komplett trennen; es ist nicht erlaubt für ihn, mit ihr zu leben, nachdem sie
klar ihren Kufr ausgedrückt hat.

2.Fatwa (Rechtsgutachten) über die Hinrichtung für vom Islam abgefallene


Menschen Die Tötung des "Abgefallenen" wird als "Bewahrung" der
Menschenrechte interpretiert.

(übersetzt von: Institut für Islamfragen, dh, 20.07.2005)

Quelle: Institut für Islamfragen

Frage: Ein Muslim fragt, wie der Islam die Frage der Hinrichtung sieht und
ob die Tötung eines vom Islam abgefallenen Menschen als Hinrichtung
betrachtet werden müsse.

Antwort: Der Islam hat die Hinrichtungsstrafe vorgeschrieben, um das


Unheil gewisser Verbrechen zu verhindern. Der Abfall vom Islam fällt unter
diese Art Verbrechen. Ein Mensch gilt als vom Islam abgefallen, wenn er
den Islam verlässt oder einen Teil des muslimischen Glaubens aufkündigt.
Die Hinrichtung des Abgefallenen ist kein Verstoß gegen die
Menschenrechte oder die Glaubensfreiheit. Ganz im Gegenteil, der Islam
garantiert die Menschenrechte und die Glaubensfreiheit. Die Tötung eines
vom Islam Abgefallenen ist eine Bewahrung der Menschenrechte, denn der
Abgefallene begeht ein gravierendes Verbrechen durch seinen Abfall von
Allahs Religion. Allahs Religion ist das Beste für die Menschheit. Allahs
Prophet ist von Allah als Gnade für die Menschheit geschickt worden.

Ungläubige und Apostaten (vom Glauben abgefallene Moslems) Top

Wenn ich mir so manche Suren aus dem Koran ansehe, dann stehen mir die
Haare zu Berge. Da wird offen zum Töten gegen Ungläubige aufgerufen.
Solche Koranverse sind zutiefst menschenverachtend und verstößen gegen
die Menschenwürde und gegen die Menschenrechte. Aber nicht, dass von
Moslems dagegen protestiert wird, sondern es wird versucht, diese
Koranverse irgendwie zu rechtfertigen. Ich frage mich, was geht eigentlich
in den Köpfen der Moslems vor, wenn sie zu solchen Koranversen
schweigen? In den Rechtsgutachten der islamischen Rechtsgelehrten wird
auch heute noch das Töten abtrünniger Moslems gutgeheißen. Man meint
sogar, dies sei mit den Menschenrechten vereinbar. Schauen wir uns
zunächst einmal an, wie die Haltung der Moslems gegenüber den
Ungläubigen aussieht:
Sure 2, Vers 191: Und erschlagt die Ungläubigen, wo immer ihr auf sie
stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung
zum Unglauben ist schlimmer als Totschlag.

Sure 4, Vers 89: Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie
ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von
ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie
den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie
findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.
Wie kann ein Moslem in der heutigen Zeit dazu schweigen? Wo bleiben die
Aufrufe gegen diese menschenverachtenden Koranverse? Wie kann man
sich zu solch einem Glauben bekennen? Ich glaube, die Moslems kennen
diese Verse entweder nicht, sie sind ihnen egal oder sie stimmen womöglich
sogar damit übereien. Wenn sie ihnen egal sind, dann sollten sie vielleicht
einmal ihr Verhältnis zum Islam überprüfen. Aber vorsichtig, auch für
abtrünnige Moslems droht die Todesstrafe. Und was soll man zu den
Moslems sagen, die diese Haltung vielleicht sogar befürworten? Sie sollten
vielleicht einmal ihr Verhältnis zum Grundgesetz überdenken und die
entsprechenden Konsequenzen daraus ziehen.

Das Wort Glaubensfreiheit scheint im Islam unbekannt zu sein. Das


Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sagt im Artikel 3 über die
Glaubens und Gewissensfreiheit:

• (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des
religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

• (2) Die freie Religionsausübung wird gewährleistet

Wie aber sieht es mit der Apostasie, dem Abfall vom Islam aus? Gibt es
dafür auch Verse im Koran, die darauf eine Antwort geben? Die Antwort
lautet Nein! Aber der Abfall vom islamischen Glauben ist nach der Scharia,
das ist das religiös legitimierte, unabänderliche Gesetz des Islam, mit der
Todesstrafe bedroht. Der Koran sieht hingegen keine diesseitige Strafe für
den Glaubensabfall vor. In Ländern, deren staatliche Rechtsordnung sich an
der Schari'a orientiert, die aber keine islamischen Gerichtshöfe mehr haben,
kann der bekundete Abfall vom islamischen Glauben zivilrechtliche und
strafrechtliche Konsequenzen haben. Davon können u.a. das Erbrecht und
das Eherecht betroffen sein.

Näheres siehe unter: Apostasie im Islam

Die Gelehrten einiger islamischen Rechtsschulen sind sich darin einig, dass
der Abfall von islamischen Glauben mit dem Tod bestraft werden sollte, da
die Apostasie (der Abfall vom islamischen Glauben) eine Gotteslästerung
sei, die nicht nur mit dem Verstoss aus der islamischen Umma, der
islamischen Gemeinschaft, zu ahnden sei, sondern die Tötung des
Abgefallenen verlange. Dieses Töten verstoße nach den Aussagen
islamischer Rechtsgelehrter keinesfalls gegen die Menschenrechte. Da fragt
man sich natürlich, was diese islamischen Rechtsgelehrten für ein
Verständnis von den Menschenrechten haben. Auf die Frage eines Moslems,
ob die Tötung eines vom Islam abgefallenen Moslems rechtens sei, erfolgte
von einem islamischen Rechtsgelehrten folgende Antwort:

Zitat:

Antwort: Der Islam hat die Hinrichtungsstrafe vorgeschrieben, um


das Unheil gewisser Verbrechen zu verhindern. Der Abfall vom
Islam fällt unter diese Art Verbrechen. Ein Mensch gilt als vom Islam
abgefallen, wenn er den Islam verlässt oder einen Teil des
muslimischen Glaubens aufkündigt. Die Hinrichtung des
Abgefallenen ist kein Verstoß gegen die Menschenrechte oder die
Glaubensfreiheit. Ganz im Gegenteil, der Islam garantiert die
Menschenrechte und die Glaubensfreiheit. Die Tötung eines vom
Islam Abgefallenen ist eine Bewahrung der Menschenrechte, denn
der Abgefallene begeht ein gravierendes Verbrechen durch seinen
Abfall von Allahs Religion. Allahs Religion ist das Beste für die
Menschheit. Allahs Prophet ist von Allah als Gnade für die
Menschheit geschickt worden.

Quelle: Institut für Islamfragen

624 - Die Schlacht bei Badr Top

Eine reich bepackte mekkanische Karawane bewegte sich von Syrien,


angeführt von Abu Sofian und begleitet von 30 bis 40 (bewaffneten)
Männern, bewegte sich in Richtung Mekka. Mohammed rief die Gläubigen
zusammen und sagte: "Hier kommt eine Karawane der Quraisch mit ihren
Gütern beladen, zieht ihr entgegen! Vielleicht wird sie euch Allah als Beute
schenken." Die Leute sammelten sich, manche kamen rasch herbei, andere
säumten, weil sie nicht glaubten, daß es Mohammed zum Krieg kommen
lassen werde." (Weil, 1. Band, Seite 318) Nicht alle kampffähigen Gefährten
mochten offenbar dem Aufruf folgen. Von diesem Wankelmut und dem
Unwillen zum Kampf handelt der Koranvers:

Sure 47, Vers 20: Und es sprechen die Gläubigen: „Warum


wird keine Sure herabgesendet?“ Aber wenn eine
unverbrüchliche Sure herabgesendet und in ihr der Kampf
verkündet wird, siehst du die, in deren Herzen Krankheit ist,
dich anschauen mit dem Blick eines vom Tod Überschatteten.
Besser für sie aber wären Gehorsam und geziemende Worte.
Folgender Vers bezieht sich auf die vergeblichen Bekehrungsversuche
Mohammeds an den Mekkanern. Allah wird sie jetzt für ihre Renitenz
(Widerspenstigkeit) bestrafen:

Sure 47, Vers 9: Solches, dieweil sie Abscheu empfanden


gegen das, was Er hinabsandte; und zunichte wird Er ihre
Werke machen.

Einmal mehr gebietet der Allmächtige, daß ihm absoluter Gehorsam


entgegenzubringen ist und unterstreicht Seine Forderung mit dem Hinweis
auf das leide Geschick der unbelehrbaren Mekkaner, die „schlimmer als das
Vieh“ nicht hören und deshalb bestraft werden. Allerdings erfahren wir,
ganz im Sinne der göttlichen Irreleitung, daß der Charakter der ungläubigen
mekkanischen Quraisch derartig verwerflich ist, daß Er sie gar nicht
belehren wollte:

Sure 8, Vers 22: Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei
Allah die Tauben und Stummen, die nicht begreifen.

Sure 8, Vers 23: Und hätte Allah etwas Gutes in ihnen


erkannt, wahrlich, Er hätte sie hören lassen. Aber hätte Er sie
auch hören lassen, wahrlich, sie hätten sich abgekehrt und
weggewendet.

Sure 8, Vers 24: O ihr, die ihr glaubt, antwortet Allah und
Seinem Gesandten, wenn sie euch einladen zu dem, was euch
(ewiges) Leben gibt. Und wisset, daß Allah zwischen den
Mann und sein Herz kommt und dass ihr zu ihm versammelt
werdet.

"Wenn sie euch einladen, zu dem, was euch Leben gibt" heißt, daß die
Teilnahme am Krieg das ewige Leben garantiert; wer nicht teilnimmt, muss
wissen, daß Allah "streng im Strafen ist".

Absoluter Gehorsam wird gefordert, widrigenfalls strenge Strafe folgen


wird. Eine solche scheint gerechtfertigt, denn immerhin hat Allah die Seinen
durch den Auszug aus Mekka vor dem sicheren Untergang bewahrt:

Sure 8, Vers 25: Und hütet euch vor Aufruhr; nicht trifft er
die Ungerechten unter euch vornehmlich; und wisset, daß
Allah streng im Strafen ist..

"Abu Sofian hatte, sobald er sich dem Hidjaz näherte (Hidjaz = Hedschas, ist
eine Landschaft im westlichen Saudi-Arabien, in der auch die Städte Mekka
und Medina liegen), Nachrichten eingezogen, und jeden Reiter, dem er
begegnete besorgt ausgefragt, bis er endlich erfuhr, daß Mohammed seine
Gefährten gegen ihn aufgerufen habe." (Weil, 1. Band, Seite 318 f) Er sandte
einen Boten nach Mekka um Verstärkung anzufordern. Der Hilferuf wurde
aufgenommen und um nicht noch einmal eine Erniedrigung wie bei Nahla zu
erleben, wo Mohammed am letzten Tag des heiligen Monats Radjab eine
Karawane eine Schutzgruppe (von 950 bewaffneten Männern aus Mekka)
entgegen. Sie wurde angeführt von Abu Djahl, einem erbitterten Gegner
Mohammeds.

In der Zwischenzeit war auch Mohammed mit ungefähr 300 Leuten


Richtung Badr aufgebrochen, da er erwartete, dort auf die Karawane zu
treffen. In seiner Gruppe waren neben mekkanischen Emigranten
(Muhagirun) hauptsächlich medinensische Helfer (Ansar). Unterwegs erfuhr
er von seinen Spähern, daß die Quraisch ausgezogen waren, um ihre
Karawane zu schützen. Das änderte die Situation. Ein guter Teil der
Begleiter Mohammeds hatte sich zweifellos nur deshalb dem Unternehmen
angeschlossen, weil ein verhältnismäßig unproblematischer Überfall auf eine
Karawane angesagt war und nicht eine Schlacht. Sie wären angesichts der
veränderten Verhältnisse lieber umgekehrt, wie aus folgendem Vers
hervorgeht:

Sure 8, Vers 7: Und als Allah euch verhiess, daß eine der
beiden Scharen euer sein solle, und ihr wünschtet, daß es die
unbewaffnete wäre. Allah aber wollte die Wahrheit Seiner
Worte bestätigen und die Wurzel der Ungläubigen ausrotten..

So war also der Umstand, daß plötzlich ein veritabler Kampf bevorstand,
und zwar eben nicht mit der "unbewaffneten Schar" (mit der Karawane),
eine Fügung Allahs und eine Möglichkeit, um "die Wurzel der Ungläubigen
auszurotten".

Der Prophet war sich der Unterstützung seiner medinensischen Helfer (die
zum Teil aus Angehörigen der arabischen Stämme "Banu Chasradsch" und
"Banu Aus" bestand) nicht ganz sicher, denn als sie ihm damals bei Akaba
den Treueid schwuren, besagte dieser lediglich, daß sie den Propheten
innerhalb Medinas gegen Angreifer beschützen: "Wir sind frei von deinem
Schutze, bis du in unser Land kommst, dann aber beschützen wir dich, wie
unsere Väter und unsere Frauen". Mohammed fürchtete daher, sie könnten
sich nur verpflichtet fühlen, ihn gegen Feinde zu beschützen, die ihn in
Medina angreifen würden, daß sie aber nicht bereit wären, auch ausserhalb
Medinas mit ihm auszurücken. Der abgehaltene Kriegsrat gab Abu Bakr
(vom Stamme der "Al Harit", Vater von Mohammeds Lieblingsfrau Aischa,
später erster Kalif, erster Nachfolger Mohammeds) und Omar die
Gelegenheit, ihren unbedingten Gehorsam zu bekräftigen. Auch der
Anführer der medinensischen Helfer, bekräftigte dem Propheten die
bedingungslose Unterstützung: "So folgen wir dir, und kein Mann von uns
wird zurückbleiben. Wir harren aus im Kriege, und bewähren uns im
Kampfe." (Weil, 1. Band, Seite 323 f) Die Mannschaft war jetzt also geeint.

Allah beruhigte Seinen Gesandten mit folgender Offenbarung, gefasst in die


bevorstehende Auseinandersetzung zu ziehen und den Mujahidun
(Mudschahidin = Gotteskrieger) zu versichern, daß sie, Kraft ihres
Glaubens, eine zehnfache Übermacht besiegen können:

Sure 8, Vers 65: O du Prophet feuere die Gläubigen zum Kampfe an, sind
auch nur zwanzig Standhafte unter euch, sie überwinden zweihundert, und
so unter euch hundert sind, so überwinden sie tausend der Ungläubigen,
dieweil sie ein Volk ohne Einsicht sind.

In späteren Kriegs- und Raubzügen wurde, folgen wir den Angaben aus Vers
66, den Gläubigen als Erleichterung nur noch die doppelte Übermacht des
Feindes zugemutet:

Sure 8, Vers 66: Jetzt (aber) hat Gott euch Erleichterung gewährt. Er weiß
ja, daß unter euch Schwachheit vorkommt. Wenn nun unter euch hundert
sind, die Geduld (und Ausdauer) zeigen, werden sie, mit Gottes Erlaubnis,
über zweihundert, und wenn unter euch tausend sind, werden sie über
zweitausend siegen. Gott ist mit denen, die geduldig sind.

Mittlerweile war der Führer der Karawane, Abu Sofian, auf die nahenden
Muslime aufmerksam geworden, änderte seine Route und konnte in
Eilmärschen unbeschadet Mekka erreichen. Er sandte einen Boten zur
Schutztruppe, um diese dahingehend zu unterrichten und forderte sie auf,
nach Mekka zurückzukommen, um unnötiges Blutvergiessen zu vermeiden.

Die Nachricht erreichte die Quraisch (die mekkanische Schutztruppe,


bestehend aus 950 bewaffneten Kämpfern) auf halbem Wege nach Badr. Ein
grosser Teil von ihnen wollte dem Rat von Abu Sofian folgen. Ein Kampf
mit den weit kriegsgeübteren Muslimen war keine Kleinigkeit, letztere
hatten jedes Band des Blutes zerrissen und würden ohne Gewissensbisse
gegen ihre Väter und Brüder kämpfen. Diese Verwandtschaftsbande waren
bei den Ungläubigen (Mekkanern) noch stark und sie konnten sich nur
schwer an den Gedanken gewöhnen, daß sie gegen den auf ihrer
(Mohammeds) Seite stehenden Mörder ihres Verwandten, der für
Mohammed stritt, die Blutrache auszuüben. Diese Gründe wurden vor allem
von Otba vorgebracht, aber Abu Djahl schlug vor, trotzdem nach Badr zu
ziehen, dort drei Tage fröhlich zu leben und dann umzukehren, das würde
ihnen großen Ruhm bei allen Arabern bringen. Dieser Vorschlag ging von
der Voraussetzung aus, Mohammed würde es (mit seinen nur 314 Männern)
nicht wagen, sie anzugreifen und dies würde diesem wiederum zur Schande
gereichen.

Dazu Ibn Ishaq: "Nachdem die Quraisch erfahren hatten, daß ihre Karawane
in Sicherheit war, bröckelte ihre Kampfbereitschaft: "Otba sagte zu den
Quraisch: "Ihr unternehmt bei Gott, eine ernste Sache, wenn ihr Mohammed
und seine Gefährten angreift, schlagt ihr ihn, so wird kein Mann dem
anderen mehr gern ins Gesicht sehen, denn Einer wird des Anderen Vetter
oder Stammesgenossen getötet haben, darum kehret zurück, und lasset
Mohammed mit den übrigen Arabern fertig werden, besiegen sie ihn, so ist
ja euer Zweck erreicht, tritt das Gegenteil ein, so habt ihr Nichts zu hoffen,
und erlangt doch nicht, was ihr wünschet." Hakim ging inzwischen zu Abu
Djahl, welcher seinen Panzer zurecht machte, den er mit Leder überzogen
hatte, und sagte ihm, was ihm Otba aufgetragen hatte. Abu Djahl sagte: "Bei
Gott, beim Anblick Mohammeds und seiner Gefährten ist Otba's Lunge vor
Furcht angeschwollen. Nicht so, wir kehren bei Gott nicht zurück, bis Gott
zwischen uns und Mohammed entscheidet. Otba sagt übrigens nicht, was er
denkt, er hat gesehen dass Mohammed und seine Leute für uns wie ein
geschlachtetes Kamel ein guter Bissen sind, und unter ihnen ist sein Sohn,
darum will er euch Furcht einflössen." (Weil, 1. Band, Seite 329 f) Die
quraische (mekkanische) Schutztruppe zog also weiter und lagerte bei Badr.

Mohammed war mittlerweile auch bis in die Gegend von Badr gekommen
und schlug sein Lager an einer Wasserstelle auf, nur einen Sandberg
getrennt von den Mekkanern. Er ließ sich von Spähern über den Feind
unterrichten: "Wie stark sind sie?" "Sie sind zahlreich." "Wie gross ist ihre
Zahl?" "Das wissen wir nicht." "Wie viele Kamele schlachten sie täglich?"
"Neun bis zehn." "Dann beträgt ihre Zahl 900 bis 1000, und welche Häupter
sind unter ihnen?" Mohammed erfährt, daß Oberhäupter und Vertreter der
besten Familien angetreten sind, um gegen ihn zu kämpfen und
kommentiert: "Sehet, Mekka hat euch die besten Teile zugeworfen." (Weil,
1. Band, Seite 323 f) Es war eine geschickte Taktik Mohammeds, daß er
versuchte, die wichtigsten Häupter Mekkas zu eliminieren, die vorliegende
Situation war also als günstig zu bewerten.

Auf der anderen Seite des Hügels kam es bei den Mekkanern noch einmal zu
einem verbalen Schlagabtausch über den Sinn des bevorstehenden
Aufeinandertreffens. Wiederum versuchte Otba, den Kampf zu verhindern
aber Abu Djahl wandte ein Mittel an, dem kein edler Araber widerstehen
konnte. Der schon oben erwähnte, bei Nahla getötete "Amr ibn Alhadrami"
war ein Schützling von Otbas Familie. Der Bruder von "Amir ibn
Alhadrami" konnte nach arabischer Sitte verlangen, daß ihm Otba dabei
behilflich wäre, für seinen Bruder Blutrache zu nehmen oder das Blutgeld
einzutreiben. Otba anerbot sich, an Stelle der Muslime das Blutgeld selber
zu zahlen. Dadurch kam er erst recht in die Klemme weil ihm vorgeworfen
wurde, dies aus Feigheit zu tun. Das wiederum konnte er nicht auf sich
sitzen lassen.

Unterdessen war es Abend geworden und in der Nacht regnete es heftig.


Dieser Regen kam den Muslimen zustatten, da er auf ihrer Seite den losen
Sand fest machte, die andere Seite des Hügels aber schwerer passierbar.
Dazu Allahs Offenbarung:

Sure 8, Vers 11: Gedenke, als euch Schlaf überkam als eine
Sicherheit von Ihm und als Er vom Himmel Wasser auf euch
hinabsandte, um euch damit zu reinigen und euch vor der
Befleckung des Satans zu befreien und eure Herzen zu gürten
und die Füße damit zu festigen;

Ebenfalls in dieser Nacht schickte Allah seinem Propheten einen Traum, in


welchem er die Feinde "als wenige zeigte" um keine Zaghaftigkeit aufkommen zu
lassen:

Sure 8, Vers 43: Gedenke, als Allah sie dir in einem Traume
als wenig zeigte. Und hätte Er sie dir als viele gezeigt,
wahrlich, ihr wäret kleinmütig gewesen und hättet über die
Sache miteinander gehadert. Allah aber bewahrte euch davor;
siehe, Er kennt das Innere der Brüste.
Gemäss der Chronik von Ibn Ishaq hatte sich Satan selbst im Vorfeld der
Schlacht der Ungläubigen angenommen, "welche übermütig aus ihren
Wohnungen kamen", um sie in Sicherheit zu wiegen. Sie sind also, ohne es
zu merken, bei ihren Entscheidungen letztlich seinem (des Teufels) Einfluss
erlegen. Im entscheidenden Moment, dann, wenn die beiden Scharen
aufeinander treffen werden, wird er (der Teufel) sich aber feige
zurückziehen und die Ungläubigen ihrem Schicksal überlassen. Dies alles
wusste Allah und er wollte es seinem Propheten mitteilen:

Sure 8, Vers 47: Und seid nicht gleich jenen, welche


übermütig aus ihren Wohnungen kamen und um von den
Leuten gesehen zu werden, und sie machen abwendig von
Allahs Weg, und Allah überschaut ihr Tun;

Sure 8, Vers 48: Und als der Satan ihnen ihr Tun verlockend
machte und sprach: „Kein Mensch wird euch heute
überwinden; und siehe, ich bin euch nahe.“ Als aber die
beiden Scharen einander sahen, wich er (der Satan) zurück
auf seinen Fersen und sprach: „Siehe ich bin euer los und
ledig, und sehe, was ihr nicht sehet; siehe, ich fürchte Allah;
und Allah ist streng im Strafen.

Am Morgen schien die Begegnung unausweichlich. Die Gläubigen bauten


für Mohammed eine Art Hütte, in welche er sich zum Gebet zurückziehen
konnte.

Von einer eigentlichen Schlachtordnung konnte nicht die Rede sein. Die
Männer fochten ohne jegliche Taktik. Nur zwischen drei edlen Quraisch und
ebenbürtigen Moslems, darunter Ali, wurde ein Zweikampf organisiert, der
allerdings mit dem Tode der drei angetretenen Mekkaner endete. Einer der
drei Moslems starb an den Folgen des Zweikampfes. "Der Tod der
angesehenen mekkanischen Männer musste unter den Quraisch grosse
Bestürzung erregen. Mit der Wut des Fanatismus und der Rachsucht wegen
der vielen in Mekka erlittenen Kränkungen hieben nun besonders die
vertriebenen moslemischen Mekkaner auf ihre Landsleute ein, von denen
viele nur mit halbem Herzen kämpften. Die grosse Masse der mehr an
Handelszügen als an Kriegerleben gewöhnten Mekkaner muss sich schlecht
geschlagen haben. Aber gerade die angesehendsten Männer zeigten durch
ihren Tod eine tapfere Haltung. Während der ganzen Zeit betete Mohammed
inbrünstig in seiner Hütte; es war ihm sicher bitterer Ernst, als er Gott
anflehte." (Nöldeke, Seite 75 f)

Er sagte unter anderem: "Gott, wenn diese Schar heute zu Grunde geht, so
wirst Du nicht mehr angebetet." Abu Bakr, der bei ihm war sagte: "O
Prophet Gottes! Du hast Deinen Herrn genug angerufen, er wird seine
Verheissung erfüllen." Als Mohammed in der Hütte war, zitterte er heftig,
dann kam er zu sich und sagte zu Abu Bakr: "Empfange frohe Botschaft!
Gottes Beistand ist gekommen, Gabriel hat die Zügel des Pferdes ergriffen,
der Staub bedeckt schon seine Füsse." (Weil, Band, Seite 331) Das wird
auch der Moment gewesen sein, wo Allah folgende Offenbarungen
herabsandte:
Sure 8, Vers 9: Als ihr zu eurem Herrn um Hilfe schriet, und
Er euch antwortete: "Siehe, Ich helfe euch mit tausend
Engeln, einer hinter dem anderen.

Sure 8, Vers 10: Und Allah tat dies nur als Freudenbotschaft,
und um damit eure Herzen zu beruhigen, denn nur bei Allah
ist die Hilfe; siehe, Allah ist mächtig und weise.

Allah selbst hatte also Engel aufgeboten, ihnen den Kampfbefehl gegeben
und die Muslime aufgefordert, auf die Hälse der Ungläubigen zu hauen und
ihnen jeden Finger abzuschlagen. Dies bestätigt er in folgender Offenbarung
an seinen Propheten:

Sure 8, Vers 12: Als Dein Herr den Engeln offenbarte: „Ich bin mit euch,
festigt darum die Gläubigen. Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe
ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“

Sure 8, Vers 13: Solches, darum dass sie gegen Allah und Seinen
Gesandten widerspenstig waren. Wer aber widerspenstig gegen Allah und
Seinen Gesandten ist, siehe, so ist Allah streng im Strafen.

Gemäss Zeugnis des Ibn Ishaq sind die Engel immer mit den Gläubigen,
wenn diese kämpfen, aber nur bei der Schlacht von Badr griffen sie auch mit
dem Schwert ein: Die Engel trugen als Zeichen am Tage von Badr weisse
Turbane, die nach dem Rücken zurückfielen. Ein Gelehrter hat mir berichtet,
Ali habe gesagt: "Die Turbane sind die Krone der Araber, am Tage von Badr
trugen die Engel weisse Turbane, die nach hinten herabfielen und Gabriel
allein hatte einen gelben Turban." Ein zuverlässiger Mann hat mir berichtet,
dieser habe gehört, daß die Engel nur bei Badr in besonderem Abzeichen
gekämpft haben, bei anderen Schlachten waren sie nur zur Verstärkung der
Zahl da, ohne selbst zu kämpfen." (Weil, 1. Band, Seite 335 f)

Es sind also die Engel, angeführt von Gabriel, die den wesentlichen Beitrag
zum Sieg geleistet haben sollen:

Sure 8, Vers 17: Und nicht erschlugt ihr sie, sondern Allah
erschlug sie; und nicht warfst du, sondern Allah warf. Und
prüfen wollte Er die Gläubigen mit einer schönen Prüfung
von Ihm. Siehe, Allah ist hörend und wissend.

Sure 8, Vers 18: Solches geschah, damit Allah die List der
Ungläubigen schwächte.

Trotz der Gewissheit, daß auch die himmlischen Heerscharen für die
gerechte Sache kämpften, feuerte Mohammed seine Streiter noch zusätzlich
an, wobei er sich auf folgende Offenbarungen abstützen konnte:

Sure 8, Vers 15: O ihr, die ihr glaubt, so ihr auf die
schlachtbereiten Ungläubigen stoßet, so wendet ihnen nicht
den Rücken.
Sure 8, Vers 16: Und wer ihnen an jenem Tage den Rücken
kehrt, außer, er wende sich ab zum Kampf oder zum
Anschluss zu einem Trupp, der hat sich Zorn von Allah
zugezogen und seine Herberge ist Dschahannam (die Hölle),
und schlimm ist die Fahrt dorthin.

Sure 8, Vers 19: So ihr eine Entscheidung haben wollt, die


Entscheidung ist schon zu euch gekommen. Und so ihr
abstehet, so ist’s besser für euch. Kehrt ihr jedoch wieder um,
so kehren auch Wir um; und nicht soll euch eure Schar etwas
frommen, so viel auch ihrer sind, denn Allah ist mit den
Gläubigen.

Sure 8, Vers 45: O ihr, die ihr glaubt, so ihr auf eine Schar
treffet, stehet fest und gedenket häufig Allahs; vielleicht
ergeht es euch wohl.

Sure 8, Vers 46: Und gehorchet Allah und Seinem


Gesandten und hadert nicht miteinander, damit ihr nicht
kleinmütig werdet und euer Sieg euch verloren geht. Und seid
standhaft; siehe, Allah ist mit den Standhaften.

Der Prophet versicherte den Gläubigen einmal mehr, daß alle, die im
Kampfe sterben, ins Paradies eingehen werden: Bei dem, in dessen Hand
Mohammeds Seele ist, es wird heute Niemand, der dem Feinde entgegentritt,
und aus Liebe zu Gott im Kriege ausharrt, erschlagen, der nicht ins Paradies
eingehe." Omeir Ibn Alhuman rief: "So liegt also zwischen mir und dem
Paradies nur der Tod von der Hand dieser Leute?" Er ergriff das Schwert
und kämpfte, bis er getötet wurde." (Weil, 1. Band, Seite 332)

Die Gläubigen wurden von Allah auch direkt unterstützt, indem er einerseits
ihre Wahrnehmung dahingehend steuerte, daß sie die Zahl der Feinde
unterschätzten. Im gleichen Sinne beeinflusste der Allmächtige die
Wahrnehmung der Ungläubigen, indem er sie glauben machte, daß weniger
Muslime kämpften als tatsächlich anwesend waren:

Sure 8, Vers 44: Und als Er sie euch beim Zusammentreffen


in euren Augen als wenig erscheinen ließ und euch in ihren
Augen verkleinerte, damit Allah eine Sache vollendete, die
geschehen sollte. Und zu Allah kehren die Dinge zurück.

Sure 8, Vers 18: Solches geschah, damit Allah die List der
Ungläubigen schwächte.

Die Schlacht war entschieden und die Mekkaner ergriffen mehr oder
weniger ungeordnet die Flucht und wurden dabei von den Muslimen
verfolgt. "Der Verlust der Sieger belief sich auf vierzehn Tote, der der
Besiegten auf gegen 70 Tote. Die geringe Zahl der Gefallenen auf Seite der
Muslime ist dadurch zu erklären, daß die meisten Quraisch erst auf der
Flucht getötet wurden, während sich in der Schlacht selbst, wenigstens bei
den Ungläubigen, noch die arabische Scheu geltend machte, durch zu viele
Tote dem Feinde zu viel Anlass zur Blutrache oder zur Forderung hohen
Blutgeldes zu geben." (Nöldeke, Seite 79)

Bevor die Muslime nach Medina zurückkehrten, mussten noch die Toten
beerdigt werden. Während für die Gläubigen Gräber ausgehoben wurden,
"liess Mohammed die Erschlagenen in eine Zisterne (Brunnen) werfen, nur
Omejja Ibn Chalaf wurde unter Erde und Steine begraben, weil er so
aufgeschwollen war, dass man ihm den Panzer nicht gleich abnehmen
konnte, so blieb er allein übrig, und man liess ihn liegen. Als die Übrigen in
der Zisterne waren, stellte sich Mohammed vor dieselbe und rief: "O ihr
Männer der Zisterne! Hat die Verheissung eures Herrn sich bestätigt? Ich
habe die Verheissung meines Herrn wahr gefunden." Seine Gefährten
sagten: "O Gesandter Gottes! Es sind ja Leichen!" Mohammed erwiderte:
"Sie wissen doch, daß die Verheissung des Herrn wahr geworden ist." (Weil,
1. Band, Seite 338 f)

Anschließend ging es um die Verteilung der Kriegsbeute und dabei scheint


es zu erheblichen Interessenskonflikten gekommen zu sein: "Mohammed
liess dann alles zusammentragen, was die Leute erbeutet hatten, und es
entstand ein Wortwechsel darüber. Die, welche Beute gemacht hatten,
wollten sie für sich erhalten, die, welche den Feind aufgesucht und
bekämpft hatten sagten: "Ohne uns hättet ihr keine Beute gemacht, wir
haben die feindlichen Krieger von euch ferngehalten. Diejenigen, welche
Mohammed bewacht hatten, aus Furcht vor einem feindlichen Überfall,
sagten: "Es gebührt euch nichts mehr als uns, auch wir wollten den Feind
bekämpfen, als uns Gott dessen Rücken zeigte, wir wollten dann nach der
Beute greifen, die niemand beschützte, aber wir fürchteten einen Überfall
auf den Propheten, darum blieben wir bei ihm, wir haben daher nicht
weniger anzusprechen als ihr." Um Ordnung in die Gier der Gläubigen zu
bringen und ihre Ansprüche zu zähmen sandte Allah eine Offenbarung, die
die Verteilung der Kriegsbeute regelte." (Weil, 1. Band, Seite 338 f):

Sure 8, Vers 41: Und wisset, wenn ihr etwas erbeutet, so


gehört der fünfte Teil davon Allah und dem Gesandten und
seinen Verwandten und den Waisen und Armen und dem
Sohn des Weges, so ihr an Allah glaubt und an das, was Wir
auf Unsern Diener hinabsandten am Tag der Entscheidung,
dem Tag der Begegnung der beiden Scharen. Und Allah hat
Macht über alle Dinge.

Gleichsam als Rückblick und Kommentar zur erfolgreich geschlagenen


Schlacht ist folgender Vers zu deuten. Er thematisiert noch einmal die
Situation, daß die Unternehmung womöglich nicht stattgefunden hätte, wenn
die Muslime von Anfang an gewusst hätten, daß es zum Kampfe kommt.
Aber eben, sie haben es nicht gewusst, auch das ist eine Fügung des
Allmächtigen:

Sure 8, Vers 42: Als ihr auf dem diesseitigen Talrand waret,
und sie auf dem jenseitigen und die Karawane unter euch, da
würdet ihr, hättet ihr euch auch verabredet, doch uneins über
die Verabredung gewesen sein. Aber der Kampf fand statt,
damit Allah eine Sache verabschiede, die geschehen sollte;
auf dass, wer da umkäme, unter deutlichem Beweis umkäme,
und wer da am Leben bliebe, unter deutlichem Beweis am
Leben bliebe. Und siehe wahrlich, Allah ist hörend und
wissend.

Folgende Begebenheit aus der Chronik von Ibn Ishaq ist noch
erwähnenswert: Ukkascha, ein Ansar (ein medinensische Helfer), kämpfte
am Tage von Badr, bis ihm das Schwert in der Hand zerbrach. Da kam er zu
Mohammed. Dieser gab ihm ein Stück Holz und sagte: "Kämpfe damit,
Ukkascha!" Ukkascha nahm das Holz und schwenkte es, und es verwandelte
sich in ein langes Schwert mit starkem Rücken und er kämpfte damit, bis
Gott den Gläubigen den Sieg verliehen hatte. Ukkascha ist derjenige,
welcher, als Mohammed einst sagte: "Es werden 70.000 von meinem Volke
wie der Vollmond ins Paradies eingehen.", ihn bat, Gott anzuflehen, daß er
unter ihrer Zahl sein möchte. Mohammed antwortete: "Du bist darunter!"

Einer der Ansar richtete dann dieselbe Bitte an Mohammed, er sagte aber:
"Ukkascha ist dir zuvorgekommen, und mein Gebet hat geringeren Wert."
Mohammed sagte einst, wie mir einer aus seiner Familie berichtet hat: "Zu
uns gehört der beste Reiter unter den Arabern." und als man ihn fragte, wen
er meine, nannte er Ukkascha. Darauf sagte "Dhiar ibn Alazwar" (ein
anderer Ansar): "Dieser ist ja einer der unsrigen." Mohammed versetzte
aber: "Er geht euch nichts mehr an, er zählt, als unser Schutzgenosse, zu
uns." (Weil, 1. Band, Seite 337 f)

Die Menschheit bestand für Mohammed nicht nur aus den drei Kasten:

• Gläubige
• Schriftbesitzer (Dhimmis)
• Ungläubige

Dabei waren auch die Gläubigen untereinander nicht gleichwertig sondern


hierarchisch gegliedert:

• Muhajirun ( Muhajirun oder Mohagirun = mekkanische Emigranten)


• Ansar (Ansar oder Al-Ansar = medinensische Helfer, die Al-Ansar
bestanden im wesentlichen aus den arabischen Stämmen der "Banu
Khazradj (Banū Chazradsch) und der "Banu Aus".)

Zu den Überlegungen, wie mit den gemachten Gefangenen am sinnvollsten


zu verfahren sei, schreibt Ali Dashti (schiitischer Gelehrter und
Schriftsteller, 1896 - 1981): "Nach der Schlacht von Badr war der Prophet
unschlüssig darüber, was er nun mit den Gefangenen tun sollte. Sollte er die
Gefangenen der Schlacht von Badr für ein Lösegeld freilassen, womit er
dann die muslimischen Krieger bezahlen könnte? Sollte er sie als Sklaven
behalten? Oder sollte er sie einsperren? Sein realistischer und weitsichtiger
Gefährte Umar, riet ihm, alle Gefangenen zu töten. Nach seinem Dafürhalten
war die Freilassung der Gefangenen gegen ein Lösegeld unklug, weil sich
die ehemaligen Gefangenen wieder mit dem Feind zusammentun würden,
um danach noch erbitterter zu kämpfen. Sie als Sklaven zu halten oder sie
einzusperren, würde viel Geld für die Bewachung verschlingen, weil immer
die Gefahr ihrer Flucht bestünde. Aber wenn man sie alle tötete, wären alle
Stämme eingeschüchtert, und das kämpferische Ansehen des Islam würde
gesteigert. Die Entscheidung kam mit der Offenbarung:

Sure 8, Vers 67: Einem Propheten geziemt es nicht,


Gefangene zu (be-)halten, sofern er nicht heftig auf dieser
Erde gekämpft hat. Ihr wollt die Güter dieser Welt, Allah
aber will (für euch) das Jenseits. Allah ist Erhaben und
Allweise.

Sure 8, Vers 68: Wäre nicht eine Schrift von Allah


zuvorgekommen, so hätte euch für das, was ihr nahmt,
gewaltige Strafe betroffen.

Sure 8, Vers 69: So esset von dem, was ihr erbeutetet, was
erlaubt ist und gut. Und fürchtet Allah; siehe, Allah ist
nachsichtig und barmherzig.

Sure 8, Vers 70: O du Prophet, sprich zu den Gefangenen in


euren Händen: "So Allah Gutes in euren Herzen erkennt, wird
Er verzeihen. Denn Allah ist verzeihend und barmherzig."

Sure 8, Vers 71: Und so sie Verrat an dir üben wollen, so


haben sie schon zuvor an Allah Verrat geübt. Er gab sie
deshalb in eure Gewalt, und Allah ist wissend und weise.

Unter den in Badr gemachten Gefangenen befanden sich "Okba bin Abi
Mueit" und "Al-Nadr bin Alharith". Als der Prophet diese beiden Männer
erblickte, erinnerte er sich an ihre Feindschaft und Boshaftigkeit, die sie ihm
in Mekka hatten zuteil werden lassen und befahl, sie zu enthaupten. Al-Nadr
war der Gefangene von Meqdad, der sehr an einem Lösegeld interessiert
war. Meqdad sagte zu dem Propheten: "Das ist mein Gefangener, und ich
habe das Recht, ihn als meinen Teil der Beute zu betrachten." Darauf fragte
der Prophet Meqdad: "Hast du denn vergessen, was dieser schändliche Mann
über die Offenbarungen des Korans gesagt hat?" Es war nämlich Al-Nadr
gewesen, der in Mekka gesagt hatte: "Wir haben sie schon gehört, und wenn
wir nur wollten, so könnten wir ähnliche Verse hersagen, der Koran enthält
ja doch nichts als alte Märchen (wie Recht Al-Nadr doch hatte!). Darauf
bezieht sich folgende Offenbarung:

Sure 8, Vers 31: Und als ihnen Unsere Zeichen verlesen


wurden, sprachen sie: „Wir haben gehört; wollten wir, so
sprächen wir das gleiche; siehe, dies sind nichts als die
Fabeln der Früheren.

Schliesslich musste Al-Nadr für diese Bemerkung mit seinem Leben zahlen.
Meqdad zog seinen Anspruch zurück und Al-Nadr wurde enthauptet. Als
nächster wurde Aqba vor den Propheten gebracht, und Asem Ibn Sabet
erhielt den Befehl, ihn zu töten. Okba schrie laut: "Was wird denn aus
meinen Kindern?" Der Prophet gab zur Antwort: "Zur Hölle!"(Ali Dashti,
Seite 157 f)

► 3. Die Ermordung des Al-Nadr bin Alharith


► 4. Die Ermordung von Okba bin Abi Mueit

Auch folgende Bestrafungen fanden bei Badr statt. Mekkanische


Konvertiten (zum islamischen Glauben bekehrte), die nicht mit Mohammed
ausgewandert, sondern in Mekka geblieben waren, und in der Schlacht mit
den Mekkanern gekämpft hatten, wurden daselbst von den mitstreitenden
Engeln? erschlagen:

Sure 4, Vers 97: Siehe, diejenigen, welche wider sich


gesündigt hatten, nahmen die Engel fort und sprachen zu
ihnen: "Wozu gehört ihr?" Sie sprachen: "Wir sind die
Schwachen im Land." Sie sprachen: "Ist nicht Allahs Land
weit genug, daß ihr hättet auswandern können in dasselbe?"
Und jene, ihre Behausung ist Dschahannam (die Hölle), und
schlimm ist die Fahrt dorthin.

Dazu Ibn Ishaq: "Diese waren nämlich, zur Zeit als Mohammed noch in
Mekka war, zum Islam übergetreten, nach dessen Auswanderung (nach der
Auswanderung der Moslems) aber wurden sie von ihren Leuten
zurückgehalten und abtrünnig gemacht, sie zogen dann mit ihren
Stammesgenossen in den Krieg und kamen alle um." (Weil, 1. Band, Seite
340)

Aufgrund seines Sieges bei Badr stärkte sich die gesellschaftliche und
politische Position Mohammeds in Medina umgehend. Deshalb erachtete es
Allah als angebracht, die renitenten Juden mit Offenbarungen nicht nur ein
weiteres Mal zu kritisieren, sondern ihnen jetzt auch zu drohen. Damit
wurde der mit den Juden bestehende Schutzvertrag einseitig durch
Mohammed aufgelöst: „Als Allah die Quraisch am Schlachttage von Badr
heimgesucht hatte, versammelte Mohammed die Juden auf dem Basar der
"Banu Quaynuqa" (Banu Quaynuqa ist ein jüdischer Stamm), sobald er nach
Medina zurückgekehrt war, und sagte Ihnen: „O ihr Juden, bekehrt euch zum
Islam, ehe euch Allah wie die Quraisch heimsucht.“ Sie aber sagten: „Laß
dich nicht von deiner Einbildung täuschen! Du hast wohl einige Quraisch
getötet, die ohne Erfahrung und Kenntnis vom Kriege sind, bei Gott, wenn
du uns bekriegst, so wirst du erfahren, daß wir Männer sind, dergleichen du
noch nicht getroffen hast. Hierauf offenbarte Allah:“ (Weil, 1. Band Seite
283):

Sure 3, Vers 12: Sprich zu denen, die ungläubig sind: "Bald


schon werdet ihr besiegt sein und in Dschahannam (in der
Hölle) versammelt werden, was für eine schlechte
Ruhestätte!"

Sure 3, Vers 13: Es ward euch ein Zeichen in zwei Haufen,


die aufeinander stießen. Ein Haufen kämpft in Allahs Weg,
soviel als sie selber mit sehendem Auge. Und Allah stärkt mit
seiner Hilfe, wen Er will. Siehe hierin ist wahrlich eine Lehre
für die Verständigen.

In der sich auf diesen Vers beziehenden exegetischen Ausführung wird


sogar die genaue Kampfesstärke der Muslime bei Badr angegeben: „Sie
zählten 313 Mann und die meisten von ihnen waren Fußsoldaten. Sie
besaßen lediglich zwei Pferde, sechs Rüstungen und acht Schwerter.“
Eingedenk der erheblichen Unterbewaffnung der Muslime scheint die
Unterstützung Allahs mit Kampfengeln sinnvoll gewesen zu sein. Trotzdem
ist der Sieg gegen die fast 1000 Mekkaner erstaunlich.

Die Schlacht bei Badr (Konzelmann) Top

Ich habe mir die Zeit genommen, mir die Vorgänge um die Schlacht von
Badr im Buch "Mohammed - Allahs Prophet und Feldherr" von Gerhard
Konzelmann einmal anzusehen. Die Schlacht von "al Badr" fand am 17.
März 624 statt. Diese Schlacht wird als Schlüsselereignis in der
Frühgeschichte des Islam betrachtet. Der Schlacht vorausgegangen waren
bereits mehrere Überfälle Mohammeds im Jahre 623 und 624 auf
mekkanische Karawanen der "Banu Quraisch", der herrschenden Sippe aus
Mekka. Obwohl viele Muslime selbst Quraisch waren, glaubten sie, dass sie
zu diesen Beutezügen berechtigt wären, da sie von den Mekkanern aus ihrer
Heimat und ihrem Stamm vertrieben worden waren. Im September 623
führte Mohammed selbst eine Truppe von rund 200 Mann zu einem
erfolglosen Überfall auf eine große Karawane. Im Januar 624 überfielen die
Muslime eine Karawane bei Nakhlah, nur vierzig Kilometer von Mekka
entfernt. Dieser Angriff fand im nach damaligem Brauch heiligen Monat
Rajab statt, während dem Kämpfe untersagt waren. Nun wollte Mohammed
erneut eine Karawane überfallen. Mohammed hatte sich ein sehr gutes
Informationsnetz aufgebaut. Überall in den Stämmen, die an den
Wasserlöchern der Wüste lagerten, hatte er seine moslemischen
Informanten, die ihm durch schnelle Kamelreiter mitteilten, wenn sich
wieder einmal Karawanen durch die Wüste bewegten. Mohammed wusste
also sehr gut Bescheid, als sich die größte Karawane der "Banu Qurraisch",
die Hauptkarawane des Jahres 624, von Syrien in Richtung Mekka bewegte.

Der Erfolg der ersten "Expedition" (der Überfall Mohammeds auf eine
Karawane) hatte sich in Medina natürlich sehr schnell herumgesprochen.
Die Bewohner von Medina, die bereits dort gelebt hatten, bevor Mohammed
mit seinen treuen moslemischen Gefolgsleuten von Mekka nach Medina
emigrierte, waren durch Abkommen mit den zugewanderten Moslems
vertraglich verpflichtet worden, sich an den Kämpfen gegen die "Banu
Quraisch" aus Mekka zu beteiligen (siehe auch: Situation vor den
Kriegszügen). Doch bisher hatte Mohammed für die "Expedition" nach
Süden (nach Mekka) nur Männer ausgewählt, die ihm aus Mekka nach
Medina gefolgt waren. Als die ursprünglichen Bewohner aus Medina aber
sahen, dass die "Expeditionsmitglieder" reich und mit wertvollen und
zugleich leicht verkäuflichen Waren belohnt wurden, da wollten auch sie
sich an den "Expeditionen" beteiligen. Auf der Liste der Freiwilligen
standen schon bald dreihundert Namen der vorwiegend arabischen Stämme
in Yatrib (Medina). Sie erhielten die Bezeichnung "Ansar" (Helfer des
Propheten) und wurden schon wenige Wochen nach der ersten glücklich
verlaufenden "Expedition" in einer Bewährungsprobe zusammen mit den
moslemischen Emigranten aus Mekka eingesetzt.

Aber die Karawanenführer waren in der Regel gut unterrichtet. Sie wussten
natürlich von der Gefahr der Überfälle, wenn sie sich Medina näherten.
Deshalb wurde die Karawane von 70 bewaffneten Männern begleitet. Der
Karawanenführer Abu Sufjan fragte jeden Reiter, der aus dem Süden aus der
Gegend um Medina kam, ob er irgendwelche ungewöhnlichen Vorgänge
beobachtet habe. Von einem solchen Reiter soll er erfahren haben, dass
Mohammed erneut einen Überfall auf die Karawane beabsichtigte. Abu
Sufjan nahm diese Information ernst. Er reduzierte das Marschtempo und
schickte sofort einen Reiter nach Mekka, um die Quraisch zu warnen und
um sie zu bitten, dass sie weitere bewaffnete Männer schicken sollten, um
die Karawane zu schützen, denn mit seinen siebzig bewaffneten Männern
fühlte er sich nicht sicher genug. Die Kaufleute in Mekka erkannten die
Notwendigkeit schneller Hilfe und schickten 950 Kämpfer, die sich nach
Norden bewegten, um der bedrohten Karawane beizustehen.

Da in Mekka keiner mehr von Mohammeds Moslems lebte, denn die hatten
Mekka alle verlassen, erfuhr Mohammed erst nach einer Weile von diesen
950 bewaffneten Kämpfern. So bewegten sich also drei bewaffnete
Verbände aufeinander zu: die Karawane mit 70 bewaffneten Männern, die
950 bewaffneten Kämpfer aus Mekka und Mohammeds (etwa 314)
bewaffnete Reiter aus Medina. Unter Mohammeds Kriegers befanden sich
auch Männer aus dem arabischen Stamme der "Banu Chasradsch" und vom
arabischen Stamme der "Banu Aus" aus Medina. Da die drei Gruppen die
jeweilige Position der anderen Gruppe nicht genau kannte, konnte Abu
Sufjan sich nicht sicher sein, dass die Hilfe der 950 bewaffneten Krieger aus
Mekka ihn noch rechtzeitig erreichen würde. Als er mit seiner Karawane den
Brunnen der Oase "al Badr" erreichte, erfuhr er, dass Mohammeds Männer
sich dort bereits mit Trinkwasser versorgt hatten. Deshalb änderte er die
Marschrichtung der Karawane und und wich in Richtung der Küste des
Roten Meeres aus. Die Reiter Mohammeds aber warteten an der normalen
Kamelroute. Weil Abu Sufjan das Gefühl hatte, dass Mohammed seine List
nicht durschaut hatte, schickte er einen berittenen Boten zu den bewaffneten
mekkanischn Soldaten, um ihnen zu sagen, dass die Karawane in Sicherheit
sei und dass er ihren Schutz nicht mehr benötigte.

Die Führung der mekkanischen Reiter erreichte die Botschaft Abu Sufjan's.
Aber sie kehrten nicht nach Mekka um, so wie Abu Sufjan es ihnen
empfohlen hatte. Vielmehr waren sie der Meinung, dass nun der richtige
Zeitpunkt gekommen sei, um Mohammed und seine Männer für die
begangenen Karawanenüberfälle zu bestrafen und zu töten. Die Berichte
über die Schlacht von "al Badr" sind nur aus der Sicht der Moslems
überliefert. Neutrale Berichte sind nicht erhalten. Es wird berichtet, dass
Mohammed seine Truppen, die den mekkanischen Truppen zahlenmäßig
weit unterlegen war (950 : 314), an einer Wasserstelle von "al Badr"
aufstellte, während er alle anderen Brunnen zuschüttete. Es sollte noch
erwähnt werden, dass einige Krieger aus Mekka Bedenken gegen einen
Kampf mit Mohammeds Reiter hatten, da sich Angehörige von ihnen unter
Mohammeds Kriegern befanden. Auch Mohammed hatte zu Beginn des
Kampfes große Zweifel und betete zu Allah: "O Allah, wenn diese (meine)
Männer erschlagen werden, dann lebt niemand mehr, der dich anbetet."

Bei dieser ersten wichtigen Schlacht verkündete Mohammed den


Glaubensgrundsatz, dass der Kämpfer, der für den Islam stirbt, dadurch mit
dem Einzug ins Paradies belohnt wird. So heißt es z.B. im Koran: Sure 3,
185: Jede Seele wird den Tod kosten, und euch wird euer Lohn am Tag der
Auferstehung vollständig gegeben; und wer da vom Feuer ferngehalten und
ins Paradies geführt wird, der soll glücklich sein. Und das irdische Leben ist
nichts als ein trügerischer Nießbrauch.

Der Lohn des Paradieses für die kämpfenden Mudjahedin (Gotteskrieger)


wird noch in vielen weiteren Suren vertieft. In diesem Paradies sitzen die
Gläubigen nahe Allah auf einem Hochzeitsthron und laben sich an
versiegeltem Wein, dessen Siegel Moschus ist. Über ihnen hängen die
Trauben und unter ihnen kreisen silberne Becher und Flaschen mit erlesenen
Köstlichkeiten. Bekleidet sind sie mit Kleidern aus grüner Seide und Brokat,
welche mit silbernen Spangen geschmückt sind. Unsterbliche Knaben sind
ihnen zu Diensten. Außerdem stehen ihnen großäugige Huris, sogenannten
Paradiesjungfrauen, von blendender Schönheit zur Verfügung, die in den
immer schön und reich bewässerten Gärten ruhen. Der einzig sichere Weg
für einen Gläubigen, dieser ewig währenden Wollust teilhaftig zu werden, ist
sein Einsatz für die Sache des Islam, wann immer nötig, mit dem eigenen
Leben.

Die Banu Quraisch, die zahlenmäßig den Moslems überlegen waren, gingen
zunächst davon aus, dass der Kampf ein schnelles Ende nehmen würde. Die
größere Kampfkraft der Moslems wog jedoch die zahlenmäßige
Überlegenheit der mekkanischen Kämpfer auf. Außerdem war der
Kampfgeist der Mekkaner nicht sehr groß, weil sie gegen die eigenen
Verwandten kämpfen sollten, mit denen sie noch vor einigen Jahren in
Mekka zusammengelebt hatten. Die Krieger Mohammeds hatten diese
Zweifel offenbar nicht, denn ihnen hatte Allah ja das Paradies versprochen.
Am Ende trug Mohammed den Sieg davon. Bevor der Kampf jedoch
beendet war, zogen Mohammeds Kämpfer den Toten die Kleider aus,
streiften ihren Schmuck ab und sammelten ihre Schwerter ein. Kaum war
der Sieg errungen, plünderten sie die Zelte, denn die Banu Quraiach hatten
auf ihrem Feldzug vielerlei mitgenommen. Dazu gehörten Lebensmittel,
Wein, teure Gewänder, Geschenke für gastfreundschaftliche
Stammesfürsten, Pferde, Kamele und Geld, aber auch Sklavinnen.

Der arabische Historiker Ibn Ishaq zieht folgendes Fazit von der Schlacht bei
"al Badr": Die Gesamtzahl der Muslime, die an der Schlacht beteiligt waren,
betrug 314 Männer. Von diesen 314 moslemischen Männern waren 83 aus
Mekka ausgewandert. Die restlichen 231 Moslems stammten aus Medina.
Davon waren 170 aus dem Stamme der arabischen "Banu Chasradsch" und
61 vom Stamme der arabischen "Banu Aus". Von den 83 mekkanischen
Emigranten verloren 6 ihr Leben. Von den 231 Männern aus Medina starben
8 Männer. Aus dem Stamme der mekkanischen "Banu Quraisch" wurden 50
Männer erschlagen und 43 gefangen genommen. Die Verluste der Muslime
wurde mit 14 Toten angegeben. Damit hatte Mekka seine erfahrensten
Kämpfer verloren. Abu Sufjan aber war mit seinen Waren und Kamelen
wohlbehalten in Mekka angekommen. Trotz der großen Verluste, waren die
Mekkaner aber nicht gewillt, die Niederlage hinzunehmen. Schon bald
begann die Wiederaufrüstung der Truppen für die Revanche.

Der Sieg über die Mekkaner war Mohammed zur rechten Zeit zugefallen.
Wie er selbst es in der achten Sure angekündigt hatte, hat die Schlacht von
"al Badr" seine göttliche Mission bestätigt. Nun wagte niemand mehr, an
seinem religiösen Sendungsbewusstsein zu zweifeln. Mohammed hatte den
Sieg vorausgesagt und damit war kein Zwefel mehr daran erlaubt, dass
Mohammed nicht der Gesandte Allahs sei. Jahrelang hatte Mohammed auf
solch eine Bestätigung gewartet. Nun war sie eingetroffen und alle seine
Skeptiker waren beschämt.

Laut dem arabischen Historiker Ibn Ishaq, der Mohammeds Biographie


verfasste, hatte Mohammed 43 Mekkaner gefangen genommen. Der spätere
Kalif (Nachfolger Mohammeds) "Umar ibn al-Khattab" wollte die
Gefangenen zunächst töten lassen, da er im Falle der Rückkehr der
Mekkaner Schwierigkeiten mit der Bewachung der Gefangenen sah. Aber
der Kalif "Abu Bakr", der unmittelbar nach dem Tod Mohammds zum
Kalifen ernannt wurde, sprach sich dagegen aus. Er sträubte sich dagegen,
weil die Moslems über die Familienbande mit den gefangenen
mekkanischen "Banu Quraisch" verwandt waren. Ein weiterer Grund für die
Verschonung der Gefangenen bestand darin, dass er hoffte, dass diese
Gefangenen zum islamischen Glauben übertreten würden. Der dritte Grund
für die Verschonung bestand darin, dass Abu Bakr sich vom Verkauf der
Gefangenen ein hohes Lösegeld versprach. Deshalb wurden die meisten
Gefangenen vor dem Tod bewahrt. Nur zwei hochrangige Mekkaner wurden
nach der Schlacht hingerichtet, dafür soll es persönlich Gründe gegeben
haben, und zwei weitere Banu Quraisch, die sich bereits in Mekka, durch
Übergriffe auf Mohammed hervorgetan hatten, als Mohammed noch in
Mekka weilte, wurden auf dem Weg nach Medina getötet.

Bevor die Moslems "al Badr" verließen, befahl Mohammed, mehr als
zwanzig Leichen in den Brunnen werfen zu lassen. Die Mekkaner ihrerseits
ließen ihre Wut über die verlorene Schlacht an den gefangenen Moslems aus
und ließen sie in Mekka hinrichten. Insgesamt sollen die Moslems ihre
Gefangenen aber besser behandelt haben, als die Mekkaner ihre Gefangenen.
Zahlreiche Banu Quraisch aus Mekka wurden von moslemischen Familien
in Medina aufgenommen. Andererseits erzielten die Moslems durch den
Verkauf etlicher Gefangener ein hohes Lösegeld. Durch den Sieg über die
überlegene Armee der Mekkaner wurde Mohammeds Ruf in Medina
gestärkt. Mohammed war nun stark genug, den jüdischen Stamm der "Banu
Qainuqa" (der neben den jüdischen Stämmen der "Banu Nadir" und der
"Banu Quraiza", "Banu Quraiza" nicht zu verwechseln mit dem "Banu
Quraisch", dem arabischen Stamm aus Mekka, einer der drei wichtigsten
jüdischen Stämme in Medina war), der seine politische Stellung gefährdete,
aus Medina zu vertreiben. Da die Unterwerfung der Juden unter dem
moslemischen Glauben nicht möglich war, wollte sie Mohammed ganz aus
Medina vertreiben. Die "Banu Qainuqa" war der erste Stamm, mit dem
Mohammed kriegerische Auseinandersetzungen führte. Ihm folgten weite
kriegrische Auseinandersetzungen mit jüdischen und arabischen Stämmen.
So unter anderem mit dem jüdischen Stamm der "Banu Quraiza", deren
Männer 627 n.Chr. auf Befehl "Sa'd ibn Mu'adh" und mit der Zustimmung
Mohammeds getötet wurden. Ihre Frauen und Kinder wurden in die
Sklaverei verkauft.

Auch dem jüdischen Stamm der "Banu al Nadir" erging es unter Mohammed
nicht gut. 625, nach dem Kampf von Uhud, bei dem sich die "Banu
Quraisch" aus Mekka, zusammen mit anderen Stämmen aus Medina, für den
Karawananüberfall von 624 in "al Badr" rächen wollten, und 3 Jahre vor
dem Massaker am Stamm der jüdischen "Banu Quraiza" aus Medina, befahl
Mohammed, dass die "Banu al Nadir" Medina innerhalb von zehn Tagen zu
verlassen hatten. Die "Banu al Nadir" willigten zunächst ein, entschlossen
sich dann aber Widerstand zu leisten. Darauf belagerten Mohammeds
Truppen die "Banu al Nadir" und ließ ihre Palmenhaine, die
Haupterwebsquelle der "Banu al Nadir" zerstören. Etwas derartiges hatte es
bisher in Arabien nicht gegeben, denn die Palmen galten fast als heilig. Der
lange Wachstum, den sie benötigten, machte sie so wertvoll. Kein Angreifer
hatte jemals so barbarisch gehandelt und hatte diese Palmen absichtlich
gefällt und verbrannt. Zwischen den Völkern Arabiens gab es ein
stillschweigendes Abkommen, Palmenhaine unangetastet zu lassen. Nach
zweiwöchiger Belagerung ergaben sich die "Banu al Nadir" und verließen
Medina. 628 wurden die "Banu al Nadir" bei Chaibar endgültig besiegt. Ihre
Besitztümer wurden unter den Muslimen aufgeteilt. Mohammed nahm
Safiyya, die Tochter des Anführers des jüdischen Stammes der "Banu al
Nadir", als elfte Ehefrau, nachdem er ihren Vater und Ehemann töten ließ.

Die Schlacht von Badr (Ibn Ishaq) Top

Die Prophetenbiographie Ibn Ishaq's berichtet davon, dass Mohammed


erfuhr, dass Abu Sufyan (im Jahre 624 nach Christus) mit einer gewaltigen
Karawane der mekkanischen Quraisch von Syrien aus auf dem Rückweg
nach Mekka war. Die Karawane trug Handelsgüter mit sich und wurde von
30 oder 40 Männern begleitet. Nachdem Mohammed gehört hatte, dass die
Karawane aus Syrien anrückte, rief er die Moslems zusammen und sprach zu
ihnen: "Dies ist die Karawane der Quraisch mit ihren Gütern. Zieht aus
gegen sie. Vielleicht wird Gott sie euch zur Beute machen!" Auch in der
Prophetenbiographie geht man also offensichtlich davon aus, dass
Mohammed die mekkanische Karawane überfallen will.

Die Moslems kamen Mohammeds Aufforderungen nach, die einen


entschlossen, die anderen zögernd. Die, die zögerten, hatten die
Befürchtung, Mohammed könnte sich auf einen Krieg einlassen. Als Abu
Sufyan (der Karawanenführer) sich dem Hedschas näherte (der Hedschas ist
die nordwestliche Landschaft der arabischen Halbinsel in der auch Mekka
und Medina liegen), versuchte er die letzten Neuigkeiten zu erfahren und
fragte besorgt jeden Reiter, den er unterwegs antraf. Schließlich gab es
bereits zuvor bei Nachla, 30 km nördlich von Mekka, am letzten Tag des
damals heiligen Monats Rajab, in dem Überfälle absolut geächtet wurden,
einen Karawanenüberfall der Moslems, bei dem ein Mann getötet wurde, so
dass die Karawanenführer zur Vorsicht neigten. Von einem der Reiter erfuhr
Abu Sufyan, dass Mohammed einen Überfall auf seine Karawane plante.
Deshalb schickte er "Damdam ibn Amr" mit der Weisung nach Mekka, die
Quraisch davon zu unterrichten, dass Mohammed die Karawane überfallen
wolle und dass die Quraisch zum Schutz der Karawane Verstärkung aus
Mekka schicken sollten.

Damdam ritt eilends nach Mekka und unterrichtete die Quraisch über die
Absichten Mohammeds. Die Quraisch stellten eine Truppe zum Schutze der
Karawane zusammen und ließen eifrig aufrüsten, wobei sie sprachen:

Zitat:
"Muhammed und seine Leute glauben wohl, sie hätten es wieder mit
einer Karawane wie der des Ibn Hadrami zu tun. Sie werden bald
etwas anderes erleben."

Aus diesen Worten geht hervor, dass dieser Überfall offensichtlich nicht der
erste Karawanenüberfall Mohammeds war, sondern dass es bereits einen
früheren Karawanenüberfall der Moslems gegeben hat. Dann zog die
Schutztruppe aus, wobei sich unter den Kämpfern besonders viele edle
(angesehene) Mekkaner befanden.

Zitat:
Keiner der Edlen blieb zu Haus außer Abu Lahab, der an seiner
Stelle den "As ibn Hisham" schickte. Dieser schuldete ihm 4.000
Dirham, die er nicht bezahlen konnte. Für diesen Betrag nun zog er
an Abu Lahabs Stelle mit.

Nachdem die Quraisch die Vorbereitungen beendet hatten und sich zum
Aufbruch machen wollten, erinnerten sie sich an den Zwist, den sie mit den
"Banu Bakr" vom arabischen Stamm der Kinana hatten. Sie fürchteten, die
"Banu Bakr" könnten während ihrer Abwesenheit Mekka überfallen. Da
erschien ihnen der Teufel in Gestalt des Suraqa, einer der Edlen der Kinana
und erklärte ihnen: "Ich bin euer Pfand, dass die Kinana nichts böses hinter
eurem Rücken unternehmen." Ich würde vermuten, dass es Gespräche
zwischen den Quraisch und den Kinana gegeben hat. Danach brachen die
Quraisch eiligst auf. Auch Mohammed machte sich mit den Moslems in den
ersten Tagen des Monats Ramadan auf den Weg. Zwei schwarze Fahnen
zogen ihm voran. Die eine, "Adler" genannt, trug Ali1, die andere befand
sich bei seinen Helfern. Mohammed und seine Gefährten hatten etwa 70
Kamele, auf denen sie abwechselnd ritten.
1
Mit Ali (598 - 661) ist "Ali ibn Abu Talib" gemeint. Ali ist der Vetter und
Schwiegersohn Mohammeds, der sich bereits mit neun Jahren zum Islam
bekannte. Mohammed nahm Ali in seine Familie auf (Mohammed hatte
seine Frau Chadidscha 595, im Alter von 25 Jahren geheiratet), als Ali 10
Jahre alt war (Mohammed war damals 38 Jahre alt), da eine Hungesnot
ausgebrochen war und Ali's Eltern Schwierigkeiten hatten, ihn zu ernähren.
Später heiratete Ali Mohammeds Tochter, Fatima, die ihm zwei Söhne
gebar. Ali wurde der vierte Kalif im sunnitischen Islam und wird als erster
Imam aller Linien der schiitischen und alevitischen Imame betrachtet. Die
Mystiker des Sufismus sehen Ali als den Gründervater ihrer Bewegung. Ali
wurde als erster und einziger Mensch innerhalb der Kaaba, dem Heiligtum
der Moslems in Mekka geboren. Er hatte zu Mohammed eine besondere
Beziehung:

Zitat:
Als einziger Mensch durfte der junge Ali den Propheten
Muhammad zur Höhle Hira begleiten, in der Mohammed die ersten
Offenbarungen empfing, und ihn dort mit Nahrung versorgen. Ali
war über neun Jahre alt, als der Prophet Muhammad die erste
Offenbarung erhielt. Er nahm als erster Mann (Junge) den Islam an,
und war der erste Mitbetende beim Ritualgebet des Propheten
Mohammed und seiner Ehefrau Chadidscha. Ali war der erste und
lange Zeit einzige, der mit diesen beiden betete. Nach Überlieferung
in den schiitischen Werken, war der junge Ali bei der ersten
Offenbarung in unmittelbarer Nähe der Höhle Hira.

Quelle: Ali ibn Abu Talib

Als Mohammed und seine Gefährten in der Nähe von Safra anlangten,
schickte er Basbas und Adi (Adi Ibn Kab) nach Badr voraus, um
Erkundigungen über Abu Sufyan und seine Karawane einzuholen.
Mohammed und seine Männer zogen in ein Wadi (Trockenfluss, der nach
starken Regenfällen Wasser trägt) namens Dhafran. Dort lagerten sie. Dort
erfuhr er, dass die Männer der Quraisch aus Mekka anrückten, um die
Karawane zu verteidigen. Nun hatte Mohammed noch ein Problem mit
seinen medinensischen Helfern zu klären, denn sie bildeten die Mehrheit
seiner Kämpfer. (Die medinensischen Helfer bestanden aus 170 Männern
aus dem Stamme der arabischen "Banu Chasradsch" und 61 Männern vom
Stamme der arabischen "Banu Aus".) Sie hatten Mohammed einst das
Versprechen gegeben, dass sie ihn und seine Glaubensbrüder in Medina
schützen würden. Nun aber waren sie außerhalb Medinas und Mohammed
fürchtete, sie könnten sich nun nicht mehr an dieses Versprechen gebunden
fühlen. Nach dem Mohammed diese Zweifel geäußert hatte, beruhigte ihn
Sad, der Sohn des Muadh, dass sie ihn im Kampf gegen seine Feinde
unterstützen würden.

Sad's Worte stimmten Mohammed glücklich und gaben ihm Mut. Deshalb
antwortete er:

Zitat:
"Zieht los und seid frohen Mutes, denn Gott hat mir versprochen,
daß wir eines von beiden, die Karawane oder das Heer der Quraisch,
besiegen werden, und, bei Gott, mir ist jetzt, als sähe ich schon die
geschlagenen Feinde."

Dann zogen sie weiter und lagerten in der Nähe von Badr. Am Abend
schickte Mohammed einige Männer als Kundschafter zum Brunnen von
Badr. Dort, an der Tränke, trafen sie eine Kamelherde der Schutztruppe der
Quraisch und zwei ihrer Sklaven. Sie nahmen die beiden Sklaven mit in ihr
Lager und fragten sie aus, während Mohammed betete. Die beiden Sklaven
antworteten, dass die Schutztruppe der Quraisch sie zum Brunnen geschickt
hatte, um dort Wasser zu holen. Diese Antwort aber missfiel den Moslems.
Sie wollten hören, dass die beiden Sklaven der mekkanischen Karawane
angehörten. (Wahrscheinlich wollten die Moslems hören, dass sich die
Karawane noch in der Nähe befand.) Deshalb schlugen sie auf die beiden
Sklaven ein, bis diese sich schließlich zur Karawane bekannten. Dann erst
ließen sie von ihnen ab. Nachdem Mohammed sein Gebet beendet hatte und
sich alles von seinen Männern erzählen ließ, sagte er:

Zitat:
"Als die beiden euch die Wahrheit sagten, habt ihr sie geschlagen,
und als sie logen, habt ihr von ihnen abgelassen. Sie haben die
Wahrheit gesagt und gehören wirklich zum Heer der Quraisch."

Dann bat er die beiden Sklaven, ihm zu erzählen, wo sich das Heer der
Quraisch befindet und sie antworteten ihm: "Sie sind hinter der Sanddüne,
die du dort am äußersten Rand des Wadis siehst. Dann entwickelte sich
folgendes Gespräch:

Zitat:
"Wie viele sind es?"
"Viel" (die Sklaven kannten keine großen Zahlen)
"Was ist ihre Zahl?"
"Wir wissen es nicht."
"Wie viele Tiere schlachten sie täglich?"
"Manchmal neun, manchmal zehn."
"Dann sind es zwischen neunhundert und tausend. Welche Edlen
sind unter ihnen?"

Die beiden zählten sie auf. Da wandte sich Mohammed seinen Gefährten zu
und sagte: "Mekka hat seine Herzstücke gegen euch gesandt." Mohammed
ging zu diesem Zeitpunkt immer noch davon aus, dass die Karawane
demnächst in Badr eintreffen werde. Abu Sufyan, der Karawanenführer,
aber war der Karawane vorausgeritten. Er kam ebenfalls an dem Brunnen
und fragte Madjdi, ob er irgendeinen Fremden bemerkt hätte. Madjdi
antwortete ihm:

Zitat:
"Ich habe niemanden gesehen, den ich nicht kannte, außer zwei
Reitern, die dort am Hügel ihre Kamele niederknien ließen, ihren
Wasserschlauch füllten und wieder davon ritten."

Abu Sufyan ging darauf zu der Stelle, nahm etwas vom Dung der Kamele
der beiden und zerkrümelte ihn. Als er Dattelkerne darin fand, sprach er:
"Das ist das Viehfutter aus Medina." Auf dem schnellsten Weg kehrte er zur
Karawane zurück und änderte seinen Weg. Er ließ Badr links liegen und bog
in Richtung Küste ab. Nachdem er seine Karawane gerettet hatte, schickte er
einen Boten zu den Quraisch, um ihnen mitzuteilen, dass die Karawane
gerettet ist und dass sie nun wieder umkehren könnten. Abu Djahl, ein
angesehener Quraisch, aber sprach:

Zitat:
"Nein! Wir werden nicht umkehren, bevor wir Badr nicht erreicht
haben! Wir wollen drei Tage dort bleiben, Kamele schlachten, einen
Festschmaus halten, Wein trinken und die Sklavinnen sollen uns
aufspielen. Die Araber werden hören, dass wir gekommen sind und
uns versammelt haben und sie werden uns für immer achten. Zieht
weiter!"

Mohammed ließ sich inzwischen von "Hubab ibn Mundhir", einem Mann
mit Kriegserfahrung beraten. Er riet Mohammed, die Brunnen, die in der
Nähe der Quraisch lagen, zu verstopfen. Dagegen sollte er an dem Brunnen,
an dem Mohammed mit seinen Männern lagerte, ein Becken anlegen und es
mit Wasser füllen. So haben wir während der Kämpfe etwas zu trinken, die
Quraisch aber nicht. Mohammed folgte diesem Rat. Er machte sich mit
seinen Männern auf den Weg und lagerte an dem Brunnen, der den Quraisch
am nächsten lag. Dort legte er ein Becken an und ließ es mit Wasser füllen,
so dass seine Männer daraus schöpfen konnten. Die anderen Brunnen
dagegen ließ er verstopfen

Am nächsten Morgen rückten die Quraisch heran. Es war ihre Absicht gegen
Mohammed zu kämpfen. Nachdem die Quraisch ihr Lager bezogen hatten,
schickten sie "Umair ibn Wabh" los, um zu erkunden, über wie viele Krieger
Mohammed verfügte. Er ritt einmal um das Lager der Muslime, kehrte ins
Lager der Quraisch zurück und sagte, dass es vielleicht dreihundert Moslems
sind. Aber er wollte noch erkunden, ob Mohammed vielleicht einen
Hinterhalt plante und irgendwelche Hilfstruppen versteckt hatte. Deshalb ritt
er weit in das Wadi hinein, konnte aber nichts dergleichen entdecken. Dann
kehrte er wieder ins Lager der Quraisch zurück. Mittlerweile aber hatte
Umair Bedenken, gegen die Moslems zu kämpfen, da er auf beiden Seiten
viele Tote befürchtete. Und so mahnte er, das Handeln noch einmal zu
überdenken.

Nachdem "Hakim ibn Hizam" (Führer der Sippe Asad, Untersippe der
Quraisch) dies gehört hatte, ging er zu "Utba ibn Rabia" (einem führenden
Vertreter der Quraisch und ein Feind des Islams, dessen Sohn "Abu
Hudaifa" zu den Moslems konvertiert war und der auf der Seite Mohammeds
kämpfte) und sprach: "Du bist der Führer der Quraisch. Möchtest du, dass
man dich bei den Quraisch für alle Zeit in guter Erinnerung hat?" Utba
antwortete: "Wie denn, Hakim?" Hakim antwortete: "Indem du mit den
Quraisch umkehrst und die Blutschuld für deinen Bundesgenossen "Ibn
Hadrami" (dessen Karawane zuvor von den Mohammedanern überfallen
worden war), die wir von Mohammed fordern, selbst übernimmst." Hier
wird also abermals bestätigt, dass die Mohammedaner die Karawane Ibn
Hadrima's überfallen hatten.

Darauf sprach Utba ibn Rabia:

Zitat:
"Ich werde es tun und du sollst mein Zeuge sein. Ibn Hadrami war
mein Bundesgenosse und ich bezahle seinen Leuten die Blutschuld2
und die verlorenen Güter. Aber gehe (du, Hakim) zu Abu Djahl3,
denn ich fürchte, er wird sich dagegen auflehnen."

2
Das hebräische Wort für „Blut“ bezieht sich auf die Schuld, die jemand
durch das Vergießen unschuldigen Blutes auf sich lädt, und wird deshalb mit
„Blutschuld“ wiedergegeben (2Mo 22:2, Fn.; 1Kö 2:37, Fn.).
3
Abu Djahl ist ein weiterer Führer der Quraisch, der für den Boykott und die
Verfolgung Mohammeds und der Moslems in Mekka verantwortlich war.

Die Erwähnung der Blutschuld deutet darauf hin, dass beim Überfall der
Mohammedaner auf die Karawane von Ibn Hadrima nicht nur Güter geraubt
wurden, sondern dass dabei zumindest ein unschuldiger Quraisch getötet
wurde. Dafür sollte Mohammed eine Blutschuld bezahlen. Nun war "Utba
ibn Rabia", dessen Sohn auf der Seite Mohammeds kämpfte, aber bereit,
diese Blutschuld für Mohammed zu bezahlen, um einen Feldzug gegen die
Moslems zu vermeiden, bei dem womöglich sein eigener Sohn getötet
werden könnte.

Während sich Hakim zu Abu Djahl begab, erhob sich Utba und hielt eine
Ansprache an die Quraisch:

Zitat:
"Männer von Quraisch! Wahrlich, ihr werdet durch einen Kampf
gegen Mohammed und seine Gefährten nichts gewinnen. Wahrlich,
wenn ihr ihn besiegt, werden wir uns nicht mehr ins Antlitz sehen
können, weil wir uns gegenseitig unsere Vettern oder andere
Verwandte umgebracht haben. Kehrt um und überlasst Mohammed
den anderen Arabern! Wenn sie ihn töten, geschieht genau das, was
ihr wollt und wenn nicht, kann er euch nicht vorwerfen, ihr hättet
ihm angetan, was ihr wolltet!"

Hakim war inzwischen zu Abu Djahl gegangen, der gerade seinen Panzer
einölte und erzählte ihm von Utba's Vorschlag. Doch Abu Djahl wies diesen
Vorschlag mit den Worten zurück:

Zitat:
"Seine (Utba's) Lungen haben sich mit Angst gefüllt, als er
Muhammad und seine Gefährten sah. Nein! Wir werden nicht
umkehren, bis nicht Gott zwischen uns und Muhammad entschieden
hat. Utba glaubt doch selbst nicht, was er sagt. Er hat vielmehr nur
gesehen, dass Muhammad und seine Gefährten nicht mehr Männer
sind als die Esser eines Schlachtkamels (also wenig) und dass sein
eigener Sohn unter ihnen ist. Nun hat er Angst, wir könnten seinem
Sohn etwas tun."

Dann sandte Abu Djahl einen Boten zum Bruder des "Ibn Hadrami" (dessen
Karawane zuvor von den Mohammedanern überfallen worden war), Amir,
und ließ ihm mitteilen, dass Utba beabsichtigte, mit seinen Leuten
umzukehren, obwohl sein Bruder Amr Rache gegen Mohammed
geschworen hat. Fordere darum du, Amir, die Einhaltung des Bundes (der
Quraischen Stämme) und die Rache für die Ermordung deines Bruders Amr.
Da erhob sich Amir, zog sein Schwert und schrie: "Rache für meinen Bruder
Amr, Rache für Amr." Dann entbrannte unter den Quraisch eine hitzige
Diskussion. Schließlich wurde Utba's Vorschlag verworfen und die Quraisch
entschlossen sich gegen Mohammed zu kämpfen.

Nun entbrannte der Kampf zwischen den Moslems und den Quraisch.
Zunächst kämpften drei angesehene Moslems gegen drei edle Quraisch. Zu
den Moslems gehörten "Abu Ubaida", Hamza und Ali. Diese drei wurden
von Mohammed aufgefordert, sich im Einzelkampf zu messen. Ubaida
kämpfte gegen Utba, der sich zuvor noch gegen den Feldzug ausgesprochen
hatte. Hamza kämpfte gegen Shaiba und Ali kämpfte gegen Walid. Hamza
und Ali töteten ihre Gegner schnell. Ubaida und Utba stürzten beide nach
kurzem Kampf verwundet zu Boden. Dann stürzten sich Hamza und Ali auf
Utba und töteten ihn mit ihren Schwertern. Ubaida dagegen trugen sie
zurück zu ihren Gefährten. Dann drängten beide Seiten vor und gingen
aufeinander los. Mohammed blieb derweil in seiner Hütte und betete zu Gott
und bat ihn um Hilfe. Dabei flehte er zu Gott:

Zitat:
"O Gott, wenn diese meine Schar heute untergeht, wird dich
niemand mehr anbeten."

Darauf trat Mohammed zu seinen Leuten hinaus und spornte sie mit den
Worten an:

Zitat:
"Jeder, der heute standhaft und Gottes Lohn erhoffend, gegen den
Feind kämpft, nur vorwärts strebt und nicht zurückweicht und dann
den Tod findet, den wird Gott ins Paradies eingehen lassen."

"Umair ibn Humam", der gerade einige Datteln in der Hand hielt und davon
aß, hörte die Worte und rief: "Herrlich! Herrlich! Trennt mich vom Paradies
nur noch der Tod aus ihrer Hand?" Und sogleich warf er die Datteln weg,
ergriff sein Schwert und kämpfte bis er fiel.
Mir zeigt diese Situation, wie leicht es sein kann, Menschen zu
manipulieren. Mohammed nutzte die Unwissenheit der ungebildeten
Gläubigen und versprach ihnen das Paradies. Was würden wir wohl heute
von einem Menschen halten, der von sich behauptet, er sei der Prophet
Gottes und er hätte göttliche Offenbarungen erhalten? Würden wir ihm dies
glauben? Warum aber glaubten die Menschen zur Zeit Mohammeds daran?
Und warum glauben heute immer noch Millionen Moslems daran? Immerhin
hat der Islam 1,3 Milliarden Anhänger weltweit. Damit ist der Islam nach
dem Christentum mit 2,1 Milliarden Anhängern die zweitgrößte Religion der
Welt. Aber auch im Christentum findet man diese Leichtgläubigkeit. Wieso
glauben Milliarden Christen, Jesus sei der Sohn Gottes gewesen?

Bald schon kam das Ende des Kampfes, bei dem viele Führer der Quraisch
getötet wurden und viele ihrer Edlen in Gefangenschaft gerieten. Trotz ihrer
zahlenmäßigen Überlegenheit (950 Quraisch gegen 314 Moslems) konnten
die Quraisch den entschlossen kämpfenden Moslems nicht standhalten. In
der Prophetenbiographie wird davon gesprochen, dass Gott die Quraisch
getötet hätte. Aber es war wohl nicht Gott, der sie getötet hatte, sondern die
Moslems. Nach dem Ende des Kampfes ordnete Mohammed an, dass alles,
was die Männer an Beute angesammelt hatten, ins Lager gebracht werden
sollte. Aber es gab unter den Moslems Streit um die Beute. Diejenigen, die
die Beute eingesammelt hatten, sagten, die Beute gehört uns.

Diejenigen, die gegen den Feind gekämpft hatten, aber sagten: "Hätten wir
nicht gegen den Feind gekämpft, dann hättet ihr keine Beute machen
können." Und diejenigen, die Mohammed bewacht hatten, sagten: "Ihr habt
nicht mehr Recht auf die Beute als wir! Auch wir hätten gerne gegen den
Feind gekämpft und wir hätten auch gerne die Beute eingesammelt. Aber
zum Schutze Mohammeds blieben wir bei ihm. Deshalb haben wir ebenso
ein Recht auf die Beute wie ihr."

In Sure 8 des Korans wird beschrieben, wie die Beute schließlich unter den
Moslems aufgeteilt wurde, denn wie alle Suren wurde Mohammed die Sure
8 durch den Erzengel Gabriel geoffenbart (sagt jedenfalls Mohammed).
Deshalb wurde die Beute unter den Moslems zu gleichen Teilen aufgeteilt,
wobei Mohammed ein Fünftel der Beute erhielt. Dies geht aus dem Koran
hervor:

Zitat:
Sure 8, Vers 41: "Und wisset, wenn ihr etwas erbeutet, so gehört der
fünfte Teil davon Allah und dem Gesandten und seinen Verwandten
und den Waisen und Armen und dem Sohn des Weges, so ihr an
Allah glaubt und an das, was Wir auf Unsern Diener hinabsandten
am Tag der Entscheidung, dem Tag der Begegnung der beiden
Scharen. Und Allah hat Macht über alle Dinge."

Dann schickte Mohammed "Abdallah ibn Rawaha" mit der Siegerbotschaft


in die Oberstadt von Medina und "Zaid ibn Haritha" in die Unterstadt, um
die Bewohner vom Tod der Edlen Medina's zu unterrichten. Auf dem
Betplatz von Medina rief er der versammelten Menschenmenge zu:

Zitat:
"Die Edlen der Quraisch Utba Ibn Rabi4, Shaiba, Abu Djahl5, Zama,
Abu l-Bakhtari, Umayya ibn Khalaf6 und die beiden Söhne des
Hadjjadj, Nabih und Munabbih sind tot."

4
Utba Ibn Rabi sprach sich gegen den Feldzug aus, da sein Sohn bei den
Moslems kämpfte und da er den Tod vieler Blutsverwandter befürchtete.
5
Abu Djahl, der einflussreiche Führer der Sippe Makhzum vom Stamme der
Quraisch hatte sich gegen "Utba Ibn Rabi" durchgesetzt und für den Feldzug
gestimmt.
6
Umayya ibn Khalaf war der Führer der Sippe Djumah vom Stamme der
Quraisch. Er wird unter denen genannt, die in Mekka die Muslime besonders
grausam verfolgten. Er wurde in Badr gefangen genommen, und als ihn
Bilal, der erste Gebetsrufer, ein ehemals freigekaufter Sklave, erkannte,
getötet.

Aus der Prophetenbiographie geht hervor, dass die Gesamtzahl der Muslime,
die an der Schlacht von Badr teilnahmen, 314 betrug. Davon waren 83
mekkanische Auswanderer, die Mekka wegen ihres Glaubens verließen und
sich in Medina niederließen. Die große Mehrheit der Muslime aber bestand
aus medinensischen Helfern. Sie waren Mitglieder arabischer Stämme. 170
dieser Araber gehörten dem Stamm der Khazradj an und 61 Männer
gehörten dem arabischen Stamm der Aus an. Von den mekkanischen
Auswanderern starben 6 Männer, von den arabischen Helfern aus Medina 8
Männer. Mohammed verlor also insgesamt 14 Männer. Die Quraisch
dagegen verloren 50 Männer. 43 von ihnen wurden gefangen genommen und
später gegen hohes Lösegeld freigekauft.

Es ist zu vermuten, das ein wichtiger Grund der Araber aus den Stämmen
der Khazradj und Aus an dem Feldzug teilzunehmen, darin bestand, dass sie
sich reiche Beute aus dem Karawanenüberfall, der ja ursprünglich von
Mohammed geplant war, versprachen. Warum sie Mohammed auch beim
Kampf gegen die Quraische (mekkanische) Schutztruppe unterstützten, kann
man nur vermuten. Vielleicht fühlten sie sich Mohammed gegenüber
verpflichtet, weil sie ihm einst versprachen, ihn in Mekka vor seinen
Feinden zu beschützen. Es könnte sein, dass der eine oder andere Araber mit
dem Islam sympathisierte und von der Idee überzeugt war, ins Paradies zu
kommen, falls er bei dem Feldzug starb. Andere Araber erhofften sich
vielleicht einen Gewinn aus der Beute der Quraischen Schutztruppe, denn
dort gab es einiges zu holen: Schmuck, Kleider, Schwerter, Lebensmittel,
Wein, Zelte, teure Gewänder, Pferde, Kamele, Geld, kostbare Geschenke,
die die Quraisch für gastfreundliche Stammesfürsten mitgenommen hatten,
aber auch Sklavinnen und Gefangene, die man für gutes Geld verkaufen
konnte.
Mohammed selbst erreichte Medina bevor die Gefangenen dort eintrafen.

Quelle: Ibn Ishaq "Das Leben des Propheten"