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Jan Leifermann, Jan Milzarek

Handout Alkohol
Alkohol Allgemein
Ethanol ist der Alkohol, der die Nervenzelle beeinflusst

Beeinflusste Nervensysteme
- mehrere Systeme beeinflusst
- Das gabaerege Transmissionssystem
- Das glutamerge Transmissionssystem
- Das serotonerge Transmissionssystem
- Das dopaminerge Transmissionssystem
- Beeinflussung der Glückshormone
- serotonerge Transmissionssystem
- dopaminerge Transmissionssystem
- Beeinflussung der Hirnaktivität
- gabaerege Transmissionssystem
- glutamerge Transmissionssystem

Folgen der Auswirkung von Alkohol auf:


- Glückshormone
- Erhöhte Dopamin- und Serotoninausschüttung
- Dopamin ist zuständig für das Belohnungssytem und Motivation
- Serotonin ist unter anderem ein Glückshormon und wirkt entspannend,
schmerzhemmend und motivationsfördernd
- Hirnaktivität
- Überfunktion des Gabaeregischen Systems, welches hemmend auf das
Gehirn wirkt
- Unterfunktion des glutamergischesn Systems, welches anregend auf das
gehirn wirkt
Gabaergische und Glutamerge Transmissionssyteme
- es besteht ein Gleichgewicht zwischen beiden Systemen
- Glutamerge Transmissionssystem wirkt exzitatorisch
- Gabaergisches Transmissionssystem wirkt inhibitorisch

Glutamerge Synapse

Wirkt anregend auf das Gehirn


Reaktionsablauf durch Einwirkung von Alkohol:
- Neurotransmitter wird in synaptischen Spalt abgegeben
- Ethanol bindet an NMDA-Rezeptor an dem normalerweise Glycin die Übertragung
verstärkt
- Hat zur Folge, dass Anzahl des einströmendem Calcium (CA++) am Rezeptor
vermindert wird
- Aktionspotential für erregte Potentiale nimmt ab

GABAergische Synapse
Dämpft, hemmt Vorgänge
Reaktionsablauf mit Einwirkung von Alkohol
- Neurotransmitter wird in synaptischen Spalt abgegeben
- Dockt an vorgesehene Stelle am GABA-Rezeptor an und öffnet Ionenkanäle
- Chloridionen strömen ein (Cl-)
- GABA-Rezeptoren haben weitere Andockstellen, an die Ethanol andockt
- Nach Binden des Alkohols kommt es zur einer höheren Permeabilität der
Ionenkanäle
- Dadurch wird Aktionspotenzial gesenkt

Symptome / Gleichgewicht von Glutamat und GABA


- Normalerweise besteht ein relatives Gleichgewicht zwischen den Systemen
- Durch Alkohol wird diese gestört, denn:
- Es kommt zur Überfunkton im Gabaergischen System, welches hemmend wirkt
- Es kommt zur Unterfunktion im Glutamergen System, welches anregend wirkt
- Es wird so mehr gehemmt als angeregt, was zur Folge hat, dass nur noch die
Aktionspotentiale wahrgenommen und verarbeitet werden
- Gedächtnislücken bei exzessivem Alkoholkonsum, sowie Schwindel, Sehstörungen

Alkoholsucht
- Bei exzessivem Alkoholkonsum über langen Zeitraum bilden sich mehr NMDA-
Rezeptoren im Glutamergen System
- Reaktion auf die ständig gehemmten Rezeptoren durch Alkohol, um
benötigtes Aktionspotenzial aufrecht zu erhalten
- Bei längerer Alkoholabstinenz produziert der Körper ein zu hohes erregendes
Aktionspotenzial, weil ein Überschuss an NMDA-Rezeptoren vorhanden sind
- Deswegen kommt es zu den Entzugserscheinungen Unruhe, Angst und
Schlaflosigkeit
Wörterliste
exzitatorisch= anregend
Inhibitorisch= hemmend
Permeabilität= Durchlässigkeit

Quellen
1. http://physiologie.cc/II.11.htm
2. https://edoc.ub.uni-muenchen.de/6187/1/Roesner_Susanne.pdf
3. https://www.fs.tum.de/~danner/tutorium/pharma/PsychopharmakaVL1.pdf
4. https://www.rosenfluh.ch/media/psychiatrie-
neurologie/2014/01/Neurobiol_effekte_von_alkohol.pdf
5. http://diebiologieblogees.blogspot.com/2014/11/wirkung-von-alkohol-auf-unser.html