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Lösungsvariante des Prüfungsteils ‚Dokumentation‘ der FSP zu Fall

Meniskusruptur

Patientin
Nachname: Munz
Vorname: Verena
Alter: 40 Jahre
Größe: 168 cm Datum
Gewicht: 61 kg 26.7.2018

Allergien / Unverträglichkeiten
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Drogen / Genussmittel (py oder g/d oder St. etc.)


Nikotin: 5 py; Alkohol / Drogen: gelegentlich (unklar)

Sozialanamnese
Einzelhandelskauffrau; wohnt mit Partner zusammen

Familienanamnese
Vater: Hypertonie; Schwester: Schizophrenie

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Anamnese
Frau Verena Munz, eine 40-jährige Patientin, stellte sich heute bei uns wegen stechender und sehr
starker Knieschmerzen nach Sturz beim Fußball vor. Sie berichtete, dass sie einen Druckschmerz
über dem medialen Gelenkspalt habe. Frau Munz berichtete auch, dass die Schmerzen seit dem
Sturz bestünden und sich bei einer Außenrotation verstärken würden. Eine Bewegung des Knies sei
nicht möglich.

Frau Munz berichtete, als Vorerkrankung eine Hypotonie zu haben. Zudem leide sie seit 5 Jahren an
einer bipolaren Störung (2 Krankenhausaufenthalte). Sie informierte, dass sie vor 10 Jahren eine
Sarkoidose gehabt habe, die nicht behandelt worden sei. Sie gab an, dass sie nur eine Niere habe
(seit der Geburt: unklar?). Frau Munz berichtete, dass sie öfter Durchfall habe. Frau Munz berichtete
zudem, dass sie 1996 appendektomiert worden sei und als Kind eine Schieloperation gehabt habe.

Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf einen starken Durst bei gleich bleibendem
Gewicht.

Die Patientin teilte mit, dass sie folgende Medikamente nehme:


-Lithium nach Plan; -Bei Bedarf Korodin Tropfen für Blutdruck

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine Meniskusruptur hin. Als
Differentialdiagnose kommen andere Knieverletzungen in Betracht.

Zur genaueren Abklärung sollten die folgenden Maßnahmen durchgeführt werden:


-körperliche Untersuchung; -Röntgen; -MRT

Sollte sich die Verdachtsdiagnose einer Meniskusruptur bestätigen, schlage ich eine operative
Behandlung vor.