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Kellerdicht_Broschüre_2006.qxd 14.02.

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D i c h t
e l l e r
K n n a ch D I N 18 1 9 5

d i c hte
Ab
g
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Definition Bodenfeuchte und nicht- Nichtdrückendes Wasser


der Lastfälle stauendes Sickerwasser auf Deckenflächen und
an Bodenplatten und in Nassräumen
Verlässlicher Schutz der Bausubstanz Wänden
vor eindringendem Wasser und Feuch- Hierbei wird unterschieden in
tigkeit dient nicht nur dem Erhalt des Bodenfeuchte stellt die geringste
Wohnwertes, sondern ist auch vom Anforderung an die Bauwerksab- mäßig und
Gesetzgeber in der Bauordnung der dichtung. Entsprechend darf bei der
Bundesländer vorgeschrieben. Planung mit diesem Lastfall nur hoch beanspruchte

Die Ausführung der Abdichtungsar- gerechnet werden, wenn sowohl der


Abdichtungen.
beiten ist in der DIN 18195 geregelt. Boden als auch das Verfüllmaterial
sehr durchlässig sind (k > 10-4 m/s), wie
Mit der Fassung vom August 2000 es bei Sand und Kies der Fall ist. Auf horizontalen und geneigten
sind die kunststoffmodifizierten
Flächen handelt es sich um mäßige
Bitumen-Dickbeschichtungen erst-
Beanspruchung, wenn das Wasser
mals als zugelassene Abdichtungs-
praktisch keinen hydrostatischen Druck
maßnahme aufgenommen.
ausübt. Dazu zählen im Außenbereich
Maßgeblich für die Beanspruchung Niederschlag Balkone und nicht unterwohnte Ter-
der Abdichtung ist die Wasserdurch- rassen und im Innenbereich das häus-
lässigkeit des Bodens. Gemessen wird, liche Badezimmer.
wie schnell Wasser durch den Boden
abgeführt wird. Ist der Durchlässigkeits-
Niederschlag
beiwert k > 10-4 m/s, bedeutet dies, dass
Sickerwasser mit einer Geschwindig-
keit von mindestens 0,1 mm pro
Sekunde durch das Erdreich fließt.
Wird dieser Wert nicht erreicht, hat
man es mit einem wenig durchlässigen
Boden zu tun. In diesem Fall kann
aufgestautes Wasser Druck auf die
Abdichtung ausüben.
Lastfall: Bodenfeuchte an Boden-
Die DIN 18195 unterscheidet vier platten und Wänden DIN 18195
Lastfälle bzw. Beanspruchungsarten Teil 4
durch Wasser, vor denen Bauwerke
Ist der Boden weniger durchlässig Lastfall: nichtdrückendes Wasser
und erdberührte Gebäudeteile zu
(k ≤ 10-4 m/s), muss eine Drainung nach auf Deckenflächen und in Nass-
schützen sind. räumen DIN 18195 Teil 5
DIN 4095 vorhanden sein, die dauer-
haft funktionieren muss.
Von hoher Beanspruchung spricht
man im Außenbereich z. B. bei
Dachterrassen, intensiv begrünten
Flächen, Parkdecks etc. und bei
Lastfall: Bodenfeuchte und Niederschlag Schwimmbeckenumgängen im Innen-
nichtstauendes Sickerwasser an bereich, öffentlichen Duschen und
gewerblich genutzten Küchen.
Bodenplatten und Wänden
(DIN 18195 Teil 4) Zur Abdichtung bei nachfolgender
Drainschicht Verlegung von keramischen Fliesen
Lastfall: nichtdrückendes Wasser und Platten verweisen wir auf das
auf Deckenflächen und in Nass- ZDB-Merkblatt „Hinweise für die
räumen (DIN 18195 Teil 5) Drainung Ausführung von Abdichtungen im
Verbund mit Bekleidungen und
Belägen aus Fliesen und Platten für
Lastfall: aufstauendes
den Innen- und Außenbereich“
Sickerwasser (DIN 18195 Teil 6) sowie die „Prüfgrundsätze zur
Erteilung eines allgemeinen bau-
Lastfall: von außen drückendes aufsichtlichen Prüfzeugnisses (abP)
Wasser (DIN 18195 Teil 6) Lastfall: nichtstauendes Sicker- für flüssig zu verarbeitende Ab-
wasser an Bodenplatten und
dichtungsstoffe im Verbund mit
Wänden DIN 18195 Teil 4
Fliesen- und Plattenbelägen.“

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Aufstauendes
Sickerwasser
Niederschlag Niederschlag
Dieser Lastfall liegt vor, wenn sich die
Keller-Außenwände oder Boden-
platten mit Gründungstiefe bis zu 3 m
unter der Geländeoberkante (GOK)
befinden, der Boden undurchlässig ist
und keine Drainung vorhanden ist.
≤3m
Gründungstiefe
Von außen Grundwasser/
drückendes Wasser Bemessungswasserstand

Unabhängig von Gründungstiefe,


Eintauchtiefe und Bodenart sind alle ≥ 300 mm Bemessungswasserstand
Bemessungswasserstand mind. 30 cm unter UKS
erdberührten Bauteile gegen von
außen drückendes Wasser abzudich- Lastfall: aufstauendes Sickerwasser Lastfall: von außen drückendes
ten, wenn sie mit Grund- oder DIN 18195 Teil 6 Wasser (Grundwasser) DIN 18195
Schichtenwasser in Berührung kom- Teil 6
men.

Lastfall nach DIN 18195, August 2000


Art der
Art der Wasser-
Bauteileart Wasserart Einbausituation erforderlichen
einwirkung
Abdichtung nach

stark durchlässiger Boden k > 10-4 m/s


Erdberührte (k > 0,1 mm/s) Bodenfeuchte
Kapillarwasser
Wände und und nichtstauendes DIN 18195 Teil 4
Bodenplatten Sickerwasser
Haftwasser wenig durchlässiger mit Drainung
oberhalb
des Bemessungs- Boden k ≤ 10 -4 m/s
Sickerwasser (k ≤ 0,1 mm/s) aufstauendes Abschnitt 9 von
wasserstandes ohne Drainung
Sickerwasser DIN 18195 Teil 6

nichtdrückendes
Balkone und Bauteile im Wohnungsbau 8.2 von
Niederschlags- Wasser, mäßige
Nassräume im Wohnungsbau DIN 18195 Teil 5
wasser Beanspruchung
Waagerechte und
geneigte Flächen genutzte Dachflächen
Sickerwasser nichtdrückendes
im Freien und im intensiv begrünte Dächer 8.3 von
Wasser, hohe
Erdreich; Wand- Nassräume (ausgenommen Wohnungsbau) DIN 18195 Teil 5
Anstau- Beanspruchung
und Bodenflächen Schwimmbäder
bewässerung
in Nassräumen
nicht genutzte Dachflächen,
nichtdrückendes
Brauchwasser frei bewittert ohne feste Nutzschicht, DIN 18531
Wasser
einschließlich Extensivbegrünung

Erdberührte
Wände, Boden-
Grundwasser
und Deckenplatten jede Bodenart, drückendes Wasser Abschnitt 8 von
unterhalb des Gebäudeart und Bauweise von außen DIN 18195 Teil 6
Hochwasser
Bemessungs-
wasserstandes

Wasserbehälter, drückendes Wasser


Brauchwasser im Freien und in Gebäuden DIN 18195 Teil 7
Becken von innen

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Bauliche Erfordernisse
Alle Untergründe müssen fest, tragfä-
hig und frei von haftungsmindernden
Stoffen (Trennmittel, Staub, Schmutz
etc.) sein.
Vor Errichtung des Mauerwerks wird
mit Sopro Dichtschlämme Flex 1-K,
1-K schnell oder 2-K eine horizontale
Abdichtung gegen aufsteigende
Feuchtigkeit auf dem Fundament bzw.
der Bodenplatte aufgebracht.
Gemäß Merkblatt der Deutschen
Bauindustrie e. V. (Ausgabe 05/2002) Die Horizontalsperre aus Sopro Vorstehende Mörtelreste sind
kann eine Horizontalsperre im Mauer- 1 Dichtschlämme Flex 1-K, 1-K
2 abzuschlagen, Grate zu egalisie-
werksbau mit einer mineralischen schnell oder 2-K lässt sich leicht auf ren. Zementleimschichten können mit
Dichtschlämme (Sopro Dichtschlämme einer Flex entfernt werden.
den vorgenässten Fundamentbeton
Flex 1-K) ausgeführt werden (keine
Abdichtung nach DIN 18195). schlämmen.
Grundsätzlich müssen nicht tragfähige
Schichten beseitigt werden. Dabei
geöffnete Hohlstellen müssen vor dem
Abdichten verschlossen werden.
Lunkerreiche Untergründe (z. B.
Bimsstein, Gitterziegel sowie Beton-
flächen) sind grundsätzlich vor den
Abdichtungsmaßnahmen zu egalisie-
ren. Dies kann mit mineralischen
Putzen, Spachtelmassen (P II, P III) oder
durch eine Kratzspachtelung mit
Sopro KellerDicht Super+, KellerDicht
1-K oder KellerDicht 2-K erfolgen. Bei
einer Kratzspachtelung mit Sopro
KellerDicht Super+, KellerDicht 1-K
oder KellerDicht 2-K ist vorab die Schlecht vermörtelte Fugen und
Sopro KellerDicht Grundierung aufzu-
3 Vertiefungen von mehr als 5 mm 4 Um eine Beschädigung der Bitu-
menabdichtung aufgrund von
tragen. sind mit Sopro AusgleichsMörtel Trass rückseitig durchfeuchtetem Mauer-
oder mit Sopro SchnellSpachtel zu werk zu verhindern, wird im Sockel-
Bevor die Sopro KellerDicht Grundie- schließen. und Sohlebereich eine Zwischen-
rung aufgebracht wird, sind lose abdichtung mit Sopro Dichtschlämme
Bestandteile mit einem Besen zu ent- Flex aufgebracht.
fernen. Staub kann mit einer einfa-
chen Wischprüfung ermittelt und
muss ebenfalls beseitigt werden.
Der Untergrund muss frei von Graten
und scharfkantigen Unebenheiten
sein. Kanten, die im abzudichtenden
Bereich liegen, müssen gefast oder
gebrochen sein.
Innenecken und Wand-Boden-An-
schlüsse sind mit Hohlkehlen aus-
zubilden. Bewährt hat es sich, die Kehle
in einem Radius von 4–6 cm mit Sopro
AusgleichsMörtel Trass auszubilden.
5 Im Eckbereich zwischen Boden-
platte und Wandbereich wird
6 Die abzudichtenden Flächen
müssen, nachdem sie gereinigt
eine Hohlkehle mit Sopro Ausgleichs- sind, vor der Abdichtung mit Sopro
Mörtel Trass oder Sopro Schnell- KellerDicht Grundierung vorbehandelt
Spachtel ausgebildet. werden.

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Sopro KellerDicht Super+ ist eine Bei der Verarbeitung von Sopro Da Sopro KellerDicht Super+ nicht
7 einkomponentige, schnell regen- 8 KellerDicht Super+ ist keine Zu- 9 aufgerührt werden muss, kann die
feste und schnell durchtrocknende gabe eines Beschleunigers (Pulverkom- Bitumen-Dickbeschichtung direkt aus
Bitumen-Dickbeschichtung mit einer ponente) zur schnelleren Trocknung dem Gebinde im Spachtelverfahren ver-
hohen Flächenleistung und einer oder bei aufstauendem Sickerwasser arbeitet werden. Außer dem Spachtel-
geringen Schichtdickenabnahme bei (nach DIN 18195 Teil 6) notwendig. verfahren kann KellerDicht Super+ auch
Durchtrocknung. im Spritzverfahren verarbeitet werden.

KellerDicht Super+ wird mit


10 Sopro
einem 10 mm Kammspachtel
11 An der Betonsohle wird Sopro
KellerDicht Super+ in gleichmä-
12 Der Auftrag erfolgt in zwei
Schichten. Der Auftrag der zwei-
aufgetragen und anschließend geglät- ßiger Dicke über die Hohlkehle und ten Schicht sollte unmittelbar nach
tet. Bei Arbeitsunterbrechungen wird den Sockel gezogen. Durchtrocknung der ersten Schicht
das Material auf Null „ausgezogen” erfolgen, jedoch frühestens am näch-
und anschließend überlappend weiter- sten Tag.
gearbeitet.

13 Wird eine hohe Belastung, z. B.


durch aufstauendes Sickerwasser
14 Nach vollständiger Durchtrock-
nung werden geeignete Drain-
15 Neben ihrer Drainage- und
Dämmfunktion schützen die
(nach DIN 18195 Teil 6) erwartet, wird oder Dämmplatten, z. B. Sopro Platten die Abdichtung vor Beschä-
zur Verstärkung Sopro Armierung mit DrainageMatte, auf die Abdichtung digungen während der Anfüllarbeiten
mindestens 5 cm Überlappung in die geklebt. Hierzu wird Sopro KellerDicht der Baugrube und auch danach dauer-
zweite Schicht Sopro KellerDicht Super+ punktförmig auf den Platten haft.
Super+ eingearbeitet. verteilt.

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Rohrdurchführungen
Für Versorgungsleitungen sollten
grundsätzlich Rohrdurchführungen
angeordnet werden. Liegt der Lastfall
„Bodenfeuchte und nichtstauendes
Sickerwasser an Bodenplatten und
Wänden“ vor, kann die Durchführung
wie auf dem Foto dargestellt in die
Abdichtung integriert werden.
Liegt der Lastfall „aufstauendes Sicker-
wasser“ vor, muss auf eine Los-/Fest-
flanschkonstruktion zurückgegriffen
werden (siehe schematische Dar- Hier wird zunächst eine Hohl- Nach Aushärtung der Hohlkehle
1 kehle aus Sopro Ausgleichs- 2 wird die Oberfläche des Rohres
stellung unten rechts).
Mörtel Trass oder Sopro Schnell- mit einer Drahtbürste oder grobem
Spachtel ausgebildet. Schmirgelpapier aufgeraut.

Um eine bessere Anhaftung der Bitu- Nach Trocknung des Voranstrichs


3 men-Dickbeschichtung an das Rohr 4 bzw. der Grundierung wird das
zu gewährleisten, wird mit einem Pinsel Rohr mit Sopro KellerDicht überzogen.
Sopro Bitumen-Voranstrich L oder Sopro Auch dieser Auftrag erfolgt in zwei
KellerDicht Grundierung aufgetragen. Schichten.

Manschette aus
Sopro Racofix® 2000 Kunststoffdichtungs-
oder Sopro Racofix® 8700 bahn (mit Vlies- oder ≥ 5 cm
Montagemörtel Gewebekaschierung
im Randbereich)
Hohlkehle aus
Sopro AMT 468
oder Sopro SP 770

Rohr anrauen und Quetschdichtung


mit Sopro BVA 759
oder Sopro KDG 751
vorbehandeln! Rohr

Sopro KellerDicht Losflansch


(2 Aufträge)

Festflansch

Schutzschicht Sopro KellerDicht ≥ 5 cm


nach DIN 18195 Teil 10 2 Aufträge mit
Sopro Armierung

Rohrdurchführung durch Kelleraußenwand Rohrdurchführung durch Kelleraußenwand


Lastfall: Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser an Lastfall: aufstauendes Sickerwasser
Bodenplatten und Wänden
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Gebäudetrennfugen
Sowohl Bewegungs- als auch
Gebäudetrennfugen sind mit Sopro
KellerDicht Dichtband abzudichten
und funktionswirksam zu überbrü-
cken. Eine Überspachtelung der Fugen
ist unzulässig.

Zur Überbrückung einer Ge- Das Sopro KellerDicht Dichtband


1 bäudetrennfuge wird auf den 2 wird mit in die Kammspachte-
grundierten Untergrund eine Kamm- lung eingebettet und mit einem
spachtelung mit Sopro KellerDicht auf- Glätter vollflächig angedrückt, um das
gezogen. Einschließen von Luftblasen zu vermei-
den.

Sopro KellerDicht Super+, Sopro KellerDicht


KellerDicht 1-K oder Grundierung
Schutzschicht KellerDicht 2-K
(2 Aufträge)

Sopro KellerDicht
Dichtband Im Sockelbereich:
Sopro DSF 1-K

Gebäudetrennfuge

Sopro DSF 1-K oder


eine Mauersperrbahn

Hohlkehle aus Sopro AMT 468


oder Sopro SP 770

Horizontalsperre
mit Sopro DSF 1-K

Abdichtung einer Gebäudetrennfuge auf durchgehender Bodenplatte


Lastfall: Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser an Bodenplatten und Wänden sowie aufstauendes Sickerwasser

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Messung der
Schichtdicken
Alle Maßnahmen zur Bauwerksab-
dichtung sollten grundsätzlich doku-
mentiert werden. Für die Lastfälle 5
und 6 ist die Dokumentation der
Ergebnisse verbindlich vorgeschrieben
(mind. 20 Messungen pro Aus-
führungsobjekt bzw. pro 100 m2).
Die einzelnen Messpunkte sind dia-
gonal über die Flächen zu verteilen. In
Bereichen komplizierter Details, wie
z. B. Rohrdurchdringungen, sollte die Die einzelnen Aufträge werden Die bei der Nassschichtdicken-
1 mit einem Schichtdickenmesser 2 messung ermittelten Werte wer-
Messpunktdichte erhöht werden.
in ihrer Nassschichtstärke gemessen. den mit einem Ausführungsprotokoll
Wird eine Armierung/Verstärkung in dokumentiert.
die Abdichtung eingearbeitet, sind die
Schichtdicken der zwei Aufträge 3 Zur Messung der Trockenschicht-
dicke wird eine Referenzprobe er-
gesondert zu kontrollieren.
stellt und unter Baustellenbedingungen
gelagert. Der Durchtrocknungsgrad
wird mit einem Schnitt durch das
Material ermittelt. Erst bei vollständi-
ger Durchtrocknung dürfen die
Dämm- oder Drainageplatten mit der
Abdichtung verklebt werden.

Ausführung Mindest- entspricht


Lastfall Anwendung der trocken- Sopro-Produkt Mindestnass-
Abdichtung schichtdicke schichtdicke

Bodenfeuchte Kellerwände und 2 Aufträge 3 mm Sopro KellerDicht Super+ 3,5 mm


und nichtstauendes Kellerböden Sopro KellerDicht 1-K 4 mm
Sickerwasser an
Sopro KellerDicht 2-K 4 mm
Bodenplatten und
Wänden
(DIN 18195 Teil 4)

nichtdrückendes Kellerwände und 2 Aufträge 3 mm Sopro KellerDicht Super+ 3,5 mm


Wasser auf Kellerböden und Gewebe- plus Sopro Armierung
Deckenflächen und verstärkungs- Sopro KellerDicht 1-K 4 mm
in Nassräumen einlage plus Sopro Armierung
mäßiger an Kehlen
Sopro KellerDicht 2-K 4 mm
Beanspruchung und Kanten
plus Sopro Armierung
(DIN 18195 Teil 5)

aufstauendes Kellerwände und 2 Aufträge 4 mm Sopro KellerDicht Super+ 4,7 mm


Sickerwasser Kellerböden und Gewebe- plus Sopro Armierung
(DIN 18195 Teil 6) verstärkungs- Sopro KellerDicht 1-K plus 5,5 mm
einlage Sopro KellerDichtBeschleuniger
plus Sopro Armierung
Sopro KellerDicht 2-K 5,5 mm
plus Sopro Armierung

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Sanierung alter
Bitumenanstriche
Alte und schadhafte Bitumenanstriche
werden mit Sopro Bitumen-Vor-
anstrich L (lösemittelhaltig) angelöst.
Teerpechanstriche sind nicht zur
Sanierung geeignet. Diese müssen
entfernt, ggf. abgefräst werden.

Der Bitumenvoranstrich kann mit In den frischen Voranstrich wird


1 einem Pinsel oder einer Lamm- 2 Quarzsand als Haftbrücke einge-
fellrolle auf die schadhafte Dick- streut.
beschichtung aufgetragen werden.

3 Nach der Trocknung des Voran-


strichs wird die alte Bitumen-
beschichtung mit Sopro KellerDicht
überarbeitet.

Schäden
vorbeugen
Neben der sorgfältigen Ausführung
ist vor allem eines entscheidend:
Die Qualität der verwendeten
Produkte!
Sopro
Bauchemie
GmbH
Wir tun alles, um höchste Produkt-
qualität für Sie sicherzustellen – z. B.
durch Eigenüberwachung in unseren
Labors.
Darüber hinaus erfüllen die Sopro-
Produkte sämtliche produktbezogene
DIN-Normen und werden von unab-
Ihre Sicherheit hat
hängigen Materialprüfungsanstal- für uns oberste Priorität!
ten überwacht.

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Sopro KDG 751 Sopro BIS 766


KellerDicht Grundierung BitumenSpachtel
Mit Wasser verdünnbares Voranstrich-Konzentrat auf Besonders zum Ausbessern und Abdichten von
Bitumen-Emulsionsbasis. Als Grundierung auf minera- Fehlstellen bei Durchbrüchen, Abschlüssen und
lischen Untergründen für nachfolgende Abdich- Rohrdurchführungen.
tungen mit Sopro KellerDicht Super+, KellerDicht 1-K witterungsbeständig
und KellerDicht 2-K. faserarmiert
besonders ergiebig (bis 1 : 10 verdünnbar) streich- und spachtelbar
lösemittelfrei Verbrauch: ca. 1,1 kg/m2 je mm Schichtdicke
spritz-, roll- oder spachtelbar Lieferform: Eimer 5 kg
Verbrauch: 200–300 g/m2 Dose 1 kg (15 Stück im Karton)
Lieferform: Eimer 5 kg
Sopro BE 755
Sopro KSP 652 BitumenEmulsion
KellerDicht Super+ Als Isolier- und Schutzanstrich für Beton,
Einkomponentige, schnell durchtrocknende, lösemittel- Putz, Mauerwerk aus Ziegel, Leicht- und Poren-
freie, polystyrolgefüllte, kunststoffmodifizierte Bitumen- beton zur Bauwerksabdichtung nach DIN 18195
Dickbeschichtung nach DIN 18195 Teil 4, 5 und 6. Teil 4.
Durchtrocknungszeit 2–3 Tage beständig gegen verdünnte Säuren
schnell regenfest und Laugen
hohe Flächenleistung zement- und kalkverträglich
wasserundurchlässig und rissüberbrückend spritzbar
spachtel- und spritzbar Verbrauch: 200–300 g/m2 je Anstrich
mit allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis Lieferform: Hobbock 30 kg, Eimer 10 kg, Eimer 5 kg
Verbrauch: 3,5–4,7 l/m2 je nach Lastfall
Sopro BVA 759
Lieferform: Hobbock 30 l
Bitumen-Voranstrich L
Sopro KD 752 Lösemittelhaltiger Bitumen-Voranstrich zum
KellerDicht 1-K Anlösen alter, schadhafter Bitumenbeschich-
tungen.
Einkomponentige, lösemittelfreie, polystyrolgefüllte,
Trocknungszeit ca. 3 Stunden
kunststoffmodifizierte Bitumen-Dickbeschichtung
nach DIN 18195 Teil 4 und 5. beständig gegen verdünnte Säuren, Laugen,
Salze, natürliche Aggressivstoffe, Dämpfe und
Durchtrocknungszeit 3–4 Tage
Rauchgase
wasserundurchlässig und rissüberbrückend
Verbrauch: 100–150 ml/m2
spachtel- und spritzbar Lieferform: Hobbock 30 l, Eimer 10 l
mit allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis
Verbrauch: 4,0–5,5 l/m2 je nach Lastfall Sopro KDB 756
Lieferform: Hobbock 30 l, Eimer 11 l KellerDicht Dichtband
Elastisches, vlieskaschiertes Abdichtungsband auf
Sopro KDB 774 Bitumen-Emulsions-Basis zur Überbrückung von
KellerDichtBeschleuniger Bauwerksfugen in Verbindung mit Sopro Keller-
Zementäre Pulverkomponente für den optionalen Dicht Super+, KellerDicht 1-K und KellerDicht 2-K.
Einsatz in Kombination mit Sopro KellerDicht 1-K. Lieferform: Rolle (300 mm breit) 6 m
Durchtrocknungszeit 2–3 Tage
erhöhte Druckfestigkeit (DIN 18195 Teil 6) Sopro DRM 653
Verbrauch: 2,2 kg auf 1 Hobbock KellerDicht 1-K (30 l) DrainageMatte
Lieferform: Beutel 2,2 kg Drainagematte aus Polyethylen und einem
Vliesgewebe als Schutz- und Drainagesystem für
Sopro KD 754 Bitumenabdichtungen aus Sopro KellerDicht
Super+, KellerDicht 1-K und KellerDicht 2-K.
KellerDicht 2-K
Hoch druckbelastbar
Zweikomponentige, lösemittelfreie, polystyrolgefüllte,
Verbrauch: ca. 1,1 m2/m2
kunststoffmodifizierte Bitumen-Dickbeschichtung
Lieferform: Rolle (100 cm breit) 15 m
nach DIN 18195 Teil 4, 5 und 6.
Durchtrocknungszeit 2–3 Tage Sopro Rührquirl
wasserundurchlässig und rissüberbrückend
für Bitumen
nach kurzer Zeit regenfest
Zum An- und Durchrühren von Sopro KellerDicht
spachtel- und spritzbar Super+, KellerDicht 1-K und KellerDicht 2-K.
mit allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis Maße: 160 x 160 x 600 mm
Verbrauch: 4,0–5,5 l/m2 je nach Lastfall Lieferform: Stück
Lieferform: Hobbock 30 l
(Flüssigkomponente A + Pulverkomponente B)

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Sopro DS 422 Sopro FAD 712


Dichtschlämme FassadenDicht
Zementäre Dichtungsschlämme zum Erstel- Lösemittelhaltige, einkomponentige Siloxan-
len wasserundurchlässiger Beschichtungen Imprägnierung zur schlagregendichten, was-
gegen nichtdrückendes Oberflächen- und serdampfdurchlässigen Imprägnierung von
Sickerwasser. mineralischen Fassadenbaustoffen, Putzen,
geeignet für Brauchwasserbehälter Kalksandsteinen, Ziegeln, unglasierten
bis 5 m Wassertiefe Klinkern.
Verbrauch: 3–6 kg/m2 außen
Lieferform: Sack 25 kg roll-, spachtel-, streich- und spritzfähig
Verbrauch: 0,1–0,5 l/m2
Sopro DSF 523 Lieferform: Kanister 25 l, Kanister 6 l,
Dichtschlämme Flex 1-K Dose 1 l (6 Stück im Umpack)
Einkomponentige, flexible, zementäre
Dichtungsschlämme zum Erstellen von Sopro AR 562
wasserundurchlässigen, rissüberbrückenden Armierung
Beschichtungen.
Alkalibeständiges, kunststoffummanteltes
Verarbeitungszeit ca. 2 Stunden Glasseidengewebe zum Einbetten in die
Trocknungszeit Bitumen-Dickbeschichtung bei kritischen
ca. 4 Stunden je Schicht Untergründen und extrem hohen
roll-, spachtel-, streich- und spritzfähig Belastungen.
Verbrauch: ca. 1,4 kg/m2 je mm Schichtdicke Verbrauch: ca. 1,1 m2/m2
Lieferform: Sack 20 kg, Sack 10 kg Lieferform: Rolle (100 cm breit) 50 m,
Rolle (100 cm breit) 10 m,
Sopro DSF 623 Rolle (20 cm breit) 50 m
Dichtschlämme Flex 1-K schnell
Einkomponentige, schnell trocknende, flexi- Sopro AMT 468
ble, zementäre Dichtungsschlämme zum AusgleichsMörtel Trass
Erstellen von wasserundurchlässigen, riss- Zementärer, schnell erhärtender, universell
überbrückenden Beschichtungen. einsetzbarer, standfester Spachtelmörtel zum
Verarbeitungszeit ca. 50 Minuten Ausbilden von Hohlkehlen sowie zum
Trocknungszeit Glätten und Ausbessern von Boden- und
ca. 2 Stunden je Schicht Wandflächen.
roll-, spachtel-, streich- und spritzfähig innen und außen
Verbrauch: ca. 1,4 kg/m2 je mm Schichtdicke trasshaltig
Lieferform: Sack 20 kg, Sack 10 kg belegereif nach ca. 12 Stunden
Verbrauch: ca. 1,5 kg/m2 je mm Schichtdicke
Sopro DSF 423 Lieferform: Sack 25 kg
Dichtschlämme Flex 2-K
Zweikomponentige, flexible, zementäre Sopro SP 770
Dichtungsschlämme zum Erstellen von was- SchnellSpachtel
serundurchlässigen, rissüberbrückenden Be- Zementäre, schnell erhärtende, standfeste
schichtungen. Spachtelmasse zum Ausbilden von Hohl-
Verarbeitungszeit 3–4 Stunden kehlen sowie für alle Ausbesserungsarbeiten
roll-, spachtel-, streich- und spritzfähig im Sanierungsbau.
Verbrauch: ca. 1,6 kg/m2 innen und außen
je mm Schichtdicke (angemischtes Material) Verarbeitungszeit 15–20 Minuten
Lieferform: Sack 25 kg + Eimer 10 kg belegereif nach ca. 1 Stunde
Verbrauch: ca. 1,4 kg/m2 je mm Schichtdicke
Lieferform: Sack 25 kg

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Schematischer Abdichtungsaufbau mit Sopro KellerDicht

Außenputz

wasserabweisende
Sockelbekleidung

Sopro DSF 1-K

Sopro KellerDicht Super+,


KellerDicht 1-K oder
KellerDicht 2-K Mauersperrbahn
Bitumen-Dickbeschichtung (alt. Sopro DSF 1-K)
(2 Aufträge)

Schutzschicht
nach DIN 18195 Teil 10,
ggf. Drainschicht

Mauersperrbahn
(alt. Sopro DSF 1-K)

Sopro DSF 1-K

Horizontalsperre aus
Sopro DSF 1-K

Hohlkehle aus
Drainung Sopro AMT 468 oder
nach DIN 4095 Sopro SP 770
(falls erforderlich)

1. Schicht
Sopro KellerDicht Super+,
offene Fugen mit KellerDicht 1-K oder Einbetten Sopro Armierung
Sopro AMT 468 oder Grundieren mit Sopro KellerDicht 2-K in die 2. Schicht Schutzschicht nach
Sopro SP 770 zuspachteln KellerDicht Grundierung Bitumen-Dickbeschichtung (Lastfall DIN 18195 Teil 6) DIN 18195 Teil 10

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Ausführung Kellerabdichtung mit Sopro KellerDicht

Sopro KellerDicht
Grundierung

Fugen ausbessern
mit Sopro AMT 468
oder Sopro SP 770

Mauersperrbahn
(alt. Sopro DSF 1-K)

im Sockelbereich:
Sopro DSF 1-K

Horizontale Sperrschicht aus


Sopro DSF 1-K

Schutzschicht,
ggf. Drainschicht
1. Schicht Hohlkehle aus Sopro SP 770
Sopro KellerDicht Super+, oder Sopro AMT 468
KellerDicht 1-K oder
KellerDicht 2-K
Bitumen-Dickbeschichtung

2. Schicht
Sopro KellerDicht Super+,
KellerDicht 1-K oder in 2. Schicht einbetten:
KellerDicht 2-K Sopro Armierung
Bitumen-Dickbeschichtung

13
Kellerdicht_Broschüre_2006.qxd 14.02.2006 23:13 Uhr Seite 14

Flexible Bauwerksabdichtung nach DIN 18195


mit SoproThene Bitumen-Abdichtungsbahn

Nach der DIN 18195 können Abdichtungen gegen Boden- Systemkomponenten:


feuchte und nichtstauendes Sickerwasser an Bodenplatten
und Wänden (nach DIN 18195 Teil 4) und Abdichtungen SoproThene Bitumen-Abdichtungsbahn
gegen nichtdrückendes Wasser auf Deckenflächen und in SoproThene Klebeband
Nassräumen mäßiger Beanspruchung (nach DIN 18195 Teil 5)
(Verschweißungsband)
mit kaltselbstklebenden Bitumendichtungsbahnen, den
sogenannten KSK-Bahnen, ausgeführt werden. SoproThene Abschlussband Vlies
Die SoproThene Bitumen-Abdichtungsbahn ist eine kaltselbst- SoproThene Abschlussband Aluminium
klebende Bitumenabdichtungsbahn (KSK-Bahn) zur sicheren,
flexiblen, rissüberbrückenden und wirtschaftlichen Bauwerks- Weitere Vorteile sind:
abdichtung, die die Anforderungen nach der DIN 18195 Teil 4
und Teil 5 erfüllt. eine saubere Verarbeitung
Aufgrund der Verarbeitbarkeit bei Temperaturen von -5 °C bis garantierte DIN-gerechte Schichtdicke
+30 °C ist die SoproThene Bitumen-Abdichtungsbahn das bis zu 50 % schneller Abdichten als mit
ganze Jahr über verarbeitbar, was keine Ausfallzeiten bedeutet.
Bitumen-Dickbeschichtungen
Mit ihren aufeinander abgestimmten Systemkomponenten
sofort wasser- und schlagregenfest
ist die SoproThene Bitumen-Abdichtungsbahn eine sichere
und wirtschaftliche Lösung zur dauerhaften DIN-gerechten sofortiges Verfüllen der Baugrube nach
Bauwerksabdichtung. der Abdichtung

Die SoproThene Bitumen-Abdichtungsbahn kann auch zum Abdichten von Balkonen und Terrassen, von Garagenflach-
dächern, von Kellerböden, im Innenbereich sowie bei Alt- und Neubauten eingesetzt werden.

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Kellerdicht_Broschüre_2006.qxd 14.02.2006 23:13 Uhr Seite 15

Sopro BVA 759 SoproThene


Bitumen-Voranstrich L Abschlussband Vlies
Lösemittelhaltiger Bitumen-Voranstrich zur Selbstklebendes, rissüberbrückendes Universal-
Untergrundvorbehandlung für die nachfolgende Dichtband auf Butyl-Kautschuk-Basis in Kombi-
Abdichtung mit SoproThene Bitumen-Abdich- nation mit der Abdichtung aus SoproThene
tungsbahn. Bitumen-Abdichtungsbahn.
für Temperaturen von -5 °C bis +5 °C für den oberen Bahnenabschluss bei senk-
Trockenzeit ca. 3 Stunden rechten Flächen
Verbrauch: 100–150 ml/m2 für den Bahnenabschluss bei waagrechten
Lieferform: Flächen
Hobbock 30 l überputz- und überklebbar
Eimer 10 l Lieferform:
Rolle (100 mm breit) 25 m
SoproThene
Voranstrich SoproThene
Lösemittelfreier, gebrauchsfertiger Spezial- Abschlussband Aluminium
Voranstrich auf Bitumen-Emulsionsbasis zur Selbstklebendes, UV-beständiges Aluminium-
Vorbehandlung von mineralischen Untergründen Abschlussband in Kombination mit der Abdich-
für die nachfolgende Abdichtung mit SoproThene tung aus SoproThene Bitumen-Abdichtungsbahn.
Bitumen-Abdichtungsbahn. für den oberen Bahnenabschluss bei senk-
für Temperaturen von +5 °C bis +30 °C rechten Flächen
verbessert die Haftung zum Untergrund für den Bahnenabschluss bei waagrechten
Verbrauch: 150–300 ml/m2 Flächen
Lieferform: Lieferform:
Eimer 10 l Rolle (100 mm breit) 15 m
Eimer 5 l
Sopro DRM 653
SoproThene DrainageMatte
Bitumen-Abdichtungsbahn Drainagematte aus Polyethylen und einem
Kaltselbstklebende, flexible Bitumenabdich- Vliesgewebe als Schutz- und Drainagesystem für
tungsbahn aus kunststoffmodifiziertem Bitumen Abdichtungen aus SoproThene Bitumen-
für Bauwerksabdichtungen nach DIN 18195 Teil 4 Abdichtungsbahn.
und 5 sowie zum Abdichten von Balkonen und Hoch druckbelastbar
Terrassen. Verbrauch: ca. 1,1 m2/m2
von -5 °C bis +30 °C verarbeitbar Lieferform:
sofort wasser- und schlagregendicht Rolle (100 cm breit) 15 m
rissüberbrückend
mit amtlichen Prüfzeugnissen
Verbrauch: ca. 1,1 m2/m2
Lieferform:
Rolle (100 cm breit) 15 m, Dicke ca. 1,5 mm
Rolle (100 cm breit) 5 m, Dicke ca. 1,5 mm

SoproThene Klebeband
(Verschweißungsband)
Doppelseitiges, selbstklebendes, reißfestes Klebe-
band aus einer stark klebenden Bitumen-
Kautschukmasse in Kombination mit der Abdich-
tung aus SoproThene Bitumen-Abdichtungsbahn.
selbstverschweißend
zur sicheren Abdichtung von Eckbereichen
und komplizierten Details
zur Befestigung von Dämm- oder
Drainagematten
Lieferform:
Rolle (100 mm breit) 15 m

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Kellerdicht_Broschüre_2006.qxd 14.02.2006 23:13 Uhr Seite 16

Sopro DS 422 Sopro FAD 712


Dichtschlämme FassadenDicht
Zementäre Dichtungsschlämme zum Erstel- Lösemittelhaltige, einkomponentige Siloxan-
len wasserundurchlässiger Beschichtungen Imprägnierung zur schlagregendichten, was-
gegen nichtdrückendes Oberflächen- und serdampfdurchlässigen Imprägnierung von
Sickerwasser. mineralischen Fassadenbaustoffen, Putzen,
geeignet für Brauchwasserbehälter Kalksandsteinen, Ziegeln, unglasierten
bis 5 m Wassertiefe Klinkern.
Verbrauch: 3–6 kg/m2 außen
Lieferform: roll-, spachtel-, streich- und spritzfähig
Sack 25 kg Verbrauch: 0,1–0,5 l/m2
Lieferform:
Sopro DSF 523 Kanister 25 l
Dichtschlämme Flex 1-K Kanister 6 l
Einkomponentige, flexible, zementäre Dose 1 l (6 Stück im Umpack)
Dichtungsschlämme zum Erstellen von
wasserundurchlässigen, rissüberbrückenden Sopro AMT 468
Beschichtungen. AusgleichsMörtel Trass
Verarbeitungszeit ca. 2 Stunden Zementärer, schnell erhärtender, universell
Trocknungszeit einsetzbarer, standfester Spachtelmörtel zum
ca. 4 Stunden je Schicht Ausbilden von Hohlkehlen sowie zum
roll-, spachtel-, streich- und spritzfähig Glätten und Ausbessern von Boden- und
Verbrauch: ca. 1,4 kg/m2 je mm Schichtdicke Wandflächen.
Lieferform: innen und außen
Sack 20 kg trasshaltig
Sack 10 kg belegereif nach ca. 12 Stunden
Verbrauch: ca. 1,5 kg/m2 je mm Schichtdicke
Sopro DSF 623 Lieferform:
Dichtschlämme Flex 1-K schnell Sack 25 kg
Einkomponentige, schnell trocknende, flexi-
ble, zementäre Dichtungsschlämme zum Sopro SP 770
Erstellen von wasserundurchlässigen, riss-
SchnellSpachtel
überbrückenden Beschichtungen.
Zementäre, schnell erhärtende, standfeste
Verarbeitungszeit ca. 50 Minuten
Spachtelmasse zum Ausbilden von Hohl-
Trocknungszeit kehlen sowie für alle Ausbesserungsarbeiten
ca. 2 Stunden je Schicht im Sanierungsbau.
roll-, spachtel-, streich- und spritzfähig innen und außen
Verbrauch: ca. 1,4 kg/m2 je mm Schichtdicke Verarbeitungszeit 15–20 Minuten
Lieferform: belegereif nach ca. 1 Stunde
Sack 20 kg
Verbrauch: ca. 1,4 kg/m2 je mm Schichtdicke
Sack 10 kg
Lieferform:
Sack 25 kg
Sopro DSF 423
Dichtschlämme Flex 2-K
Zweikomponentige, flexible, zementäre
Dichtungsschlämme zum Erstellen von was-
serundurchlässigen, rissüberbrückenden Be-
schichtungen.
Verarbeitungszeit 3–4 Stunden
roll-, spachtel-, streich- und spritzfähig
Verbrauch: ca. 1,6 kg/m2
je mm Schichtdicke (angemischtes Material)
Lieferform:
Sack 25 kg + Eimer 10 kg

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Kellerdicht_Broschüre_2006.qxd 14.02.2006 23:13 Uhr Seite 17

Verlegeanleitung
Kelleraußenwand

Auf die mit SoproThene Voranstrich Der Übergang Bodenplatte – Keller-


1 bzw. Sopro Bitumen-Voranstrich L 2 wand wird mit einem entsprechend
grundierte Kelleraußenwand wird Sopro- zugeschnittenen breiten Streifen SoproThene
Thene Klebeband (Verschweißungsband) überklebt. Dabei darauf achten, dass
auf die Innen- und Außenecken sowie die ca. 5 cm des SoproThene Klebebandes (Ver-
Hohlkehlen aufgeklebt. Anschlüsse überlap- schweißungsband) überlappt werden.
pen. Vor dem Aufbringen von SoproThene
muss die Schutzfolie abgezogen werden.

Detaillösung für den Durchdringungs- SoproThene in der Länge zuschneiden


3 bereich von Versorgungs- und Abwas- 4 und an der Ecke beginnend verkleben. 5 Jede weitere nachfolgende Bahn mit
einer Mindestüberlappungsbreite von
serleitungen. SoproThene Klebeband (Ver- Ca. 30 cm des Schutzpapiers abziehen. Sopro- ca. 10 cm auf bereits verlegte Bahnen falten-
schweißungsband) wird um den abzudich- Thene mit der klebenden Seite auf dem frei verkleben.
tenden Bereich gelegt und nach Abziehen Untergrund ausrichten und andrücken. An-
des Schutzpapiers aufgeklebt und ange- schließend das Schutzpapier weiter abziehen
drückt. und SoproThene aufkleben und andrücken
Die Bahn ist im Sockelbereich ca. 10 cm zu
überlappen.

Der Überlappungsbereich ist besonders Es empfiehlt sich, Fläche für Fläche zu Um eine Unterwanderung durch
6 sorgfältig und fest mit einem Gummi- 7 arbeiten und nicht um die Ecke zu 8 Regen oder Wasser zu vermeiden, wird
roller anzudrücken. kleben. Bei Bedarf eine Bahn SoproThene in der obere Bahnenabschluss mit SoproThene
der entsprechenden Breite zuschneiden oder Abschlussband Vlies oder Abschlussband
die Überlappung größer wählen. Aluminium ausgeführt.

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Kellerdicht_Broschüre_2006.qxd 14.02.2006 23:45 Uhr Seite 18

Schematischer Abdichtungsaufbau mit SoproThene Bitumen-Abdichtungsbahn

Bodenfeuchte und nicht- Aufstauendes


Außenputz stauendes Sickerwasser Sickerwasser
an Bodenplatten und
wasserabweisende
Wänden Dieser Lastfall liegt vor, wenn sich die
Sockelbekleidung Keller-Außenwände oder
Bodenfeuchte stellt die geringste Bodenplatten mit Gründungstiefe bis
Anforderung an die Bauwerksab- zu 3 m unter der Geländeoberkante
SoproThene
Abschlussband Vlies dichtung. Entsprechend darf bei der (GOK) befinden, der Boden undurch-
Planung mit diesem Lastfall nur lässig ist und keine Drainung vorhan-
gerechnet werden, wenn sowohl der den ist.
Boden als auch das Verfüllmaterial
sehr durchlässig sind (k > 10-4 m/s), wie
Mauersperrbahn
SoproThene (alt. Sopro DSF 1-K)
Bitumen-Abdichtungsbahn

Schutzschicht
nach DIN 18195 Teil 10,
ggf. Drainschicht

Mauersperrbahn
Sopro DSF 1-K (alt. Sopro DSF 1-K)

SoproThene Klebeband
(Verschweißungsband)

Horizontalsperre aus
Sopro DSF 1-K

Hohlkehle aus
Sopro AMT 468 oder
Drainung Sopro SP 770
nach DIN 4095
(falls erforderlich)

offene Fugen mit


Sopro AMT 468 oder Grundieren mit SoproThene Schutzschicht nach
Sopro SP 770 zuspachteln SoproThene Voranstrich Bitumen-Abdichtungsbahn DIN 18195 Teil 10

18
Kellerdicht_Broschüre_2006.qxd 15.02.2006 9:00 Uhr Seite 19

Ausführung Kellerabdichtung mit SoproThene Bitumen-Abdichtungsbahn

SoproThene
Abschlussband
Aluminium

SoproThene
Abschlussband
Vlies

SoproThene
Voranstrich

Fugen ausbessern
mit Sopro AMT 468
oder Sopro SP 770

Mauersperrbahn
(alt. Sopro DSF 1-K)

im Sockelbereich:
Sopro DSF 1-K

Horizontale Sperrschicht aus


Sopro DSF 1-K

Schutzschicht,
ggf. Drainschicht Hohlkehle aus Sopro SP 770
SoproThene Klebeband oder Sopro AMT 468
(Verschweißungsband)

SoproThene
Bitumen-Abdichtungsbahn

19
Kellerdicht_Broschüre_2006.qxd 14.02.2006 23:13 Uhr Seite 20

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