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eBook

2019 | 2020 79. Auflage

RECKNAGEL SPRENGER ALBERS

Taschenbuch für
HEIZUNG
Band 1_U1

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Der Recknagel, das Taschenbuch für Heizung und Klimatechnik ein-


schließlich Trinkwasser- und Wärmetechnik sowie Energiekonzepte,
erscheint in der 79. Auflage in drei Ausführungen:

– Basis-Version
Die Basis-Version besteht aus der gedruckten zweibändigen Kom-
plett-Ausgabe des Recknagel. Zusätzlich stehen auf www.recknagel-
online.de weiterführende Inhalte rund um den Recknagel zur Verfü-
gung.

– Premium-Version
Die Premium-Version beinhaltet den kompletten Recknagel sowohl
in gedruckter als auch in digitaler Form. Die Premium-Version ent-
hält zusätzlich das eBook auf CD-Rom.

– Digital-Version
Der Recknagel als eBook auf CD-Rom (Einzellizenz)

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Chronik des „Recknagel“, des Taschenbuches für Heizung und Klimatechnik

1897 veröffentlichte Dipl.-Ing. Hermann Recknagel erstmalig den „Kalender für Ge-
sundheitstechniker“ mit einem Umfang von 173 Seiten. Das jährlich erscheinende Buch
war in seinem Todesjahr 1919 bereits 360 Seiten stark.
In den folgenden Jahren wurde der Kalender zunächst von Dipl.-Ing. Otto Ginsberg und
ab 1938 von Dipl.-Ing. Kurt Gehrenbeck herausgegeben. 1944 (46. Auflage) erschien er
zum letztenmal in der früheren Form als „Recknagels Kalender für Gesundheits- und Wär-
metechnik“. Seit der Herausgeberschaft von Dipl.-Ing. Kurt Gehrenbeck wird Dipl.-Ing.
Eberhard Sprenger als Mitarbeiter und für den Abschnitt Lüftung verantwortlich benannt.
1952 war es Verdienst von Dipl.-Ing. Eberhard Sprenger, dass die (irrtümlich noch-
mals) 46. Auflage des „Recknagel“ in neuer Form und gegenüber der letzten Ausgabe
1944 grundlegend überarbeitet unter dem Titel „Taschenbuch für Heizung und Lüftung“
nun als „Recknagel-Sprenger“ in ungefähr zweijährigen Abständen erscheinen konnte.
Für die 62. Auflage (83/84) wurde Dr.-Ing. Winfried Hönmann als Mitherausgeber
gewonnen, nachdem er bereits seit der 59. Auflage (77/78) Abschnitte bearbeitet hatte.
Ab 1988 war er allein für die Herausgabe der 64. und 65. Auflage verantwortlich.
Während der Vorbereitungsarbeiten für die 66. Auflage (92/93) übernahm Prof. Dr.-Ing.
Ernst-Rudolf Schramek Anfang 1991 die Herausgebernachfolge und damit die Verant-
wortung für diese und die Folgeauflagen; er hatte bereits zu speziellen Fragen bei der 60.
bis zur 62. Auflage (79/80, 81/82 und 83/84) mitgewirkt.
Nachdem Prof. Dr.-Ing. Karl-Josef Albers bereits seit der 68. Auflage als Autor am
„Recknagel“ mitgewirkt hat, hat er mit der 77. Auflage (2015/2016) die Herausgeber-
schaft übernommen. Unterstützt wird er dabei von einem neu gegründeten Beirat.

Zu den Herausgebern:
Dipl.-Ing. Hermann Recknagel wurde am 30. Januar 1869 in München als Sohn des in
Fachkreisen bekannten Studienprofessors Georg Recknagel geboren. Nach dem Studium
des Maschinenbaus an der Technischen Hochschule München begann er seine berufliche
Laufbahn bei der Fa. Sulzer in Winterthur.
Sein Hauptinteresse galt damals lufttechnischen Problemen (wie z.B. bei den Vorarbeiten
für die Lüftung des Simplon-Tunnels) sowie Entstaubungsproblemen (z.B. in Gießereien
und Putzereien). 1893 erhielt er deutsche und österreichische Patente über Vorrichtun-
gen zur Kontrolle des Zuges in Lüftungskanälen.
Etwa zwei Jahre lang war er auf Einladung von Hermann Rietschel Mitarbeiter der Firma
Rietschel und Henneberg in Berlin. 1898 gründete er einen eigenen Betrieb in München,
der Heizungs- und Lüftungsanlagen auch größten Ausmaßes installierte.1909 schied er
aus dieser Firma aus und ließ sich in Berlin als beratender Ingenieur nieder. Nach schwe-
rer Krankheit starb er am 17. Mai 1919 in München, erst 50 Jahre alt.
Neben dem Kalender für Gesundheitstechniker wurden von ihm u.a. ca. 50 Fachaufsätze
veröffentlicht.
Dipl.-Ing. Otto Ginsberg, in Berlin Assistent von Prof. Hermann Rietschel, ist bekannt
durch Veröffentlichungen zur Heizungstechnik. So gab er 1911 bis 1915 die Bücher „Vor-
träge und Aussprachen der Freien Vereinigung Berliner Heizungs-Ingenieure“ heraus
und veröffentlichte weitere in den Jahren 1923 bis 1934. Sein Buch „Die Heizungsmonta-
ge“ wurde 1928 in russischer Sprache in Moskau aufgelegt. Als seine Aufenthaltsorte wer-
den in seinen Veröffentlichungen Berlin, Heidelberg und schließlich Hannover – dort als
beratender Ingenieur – genannt.
Dipl.-Ing. Kurt Gehrenbeck gibt in den Ausgaben 1943 und 1944 „Recknagels Kalender für
Gesundheits- und Wärmetechnik“ als eigene Anschrift das Rud.-Virchow-Krankenhaus in
Berlin an. Vermutlich war er technischer Leiter des heutigen Virchow-Klinikums.
Dipl.-Ing. Eberhard Sprenger wurde am 8. November 1904 in Friedersdorf, Mark Bran-
denburg, geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg.
Die Grundlage für seine umfassenden Kenntnisse auf dem Gebiet der Heizungs- und
Klimatechnik erwarb er in den USA. Von dort zurückgekehrt, war er bei mehreren
Lüftungsfirmen tätig. Nach dem Krieg gründete er in Berlin die Lüftungsfirma Karl Früh,
deren Geschäftsführer und Hauptgesellschafter er bis zu seinem Ausscheiden 1980 war.
Zahlreiche fachliche Veröffentlichungen stammen aus seiner Feder. Außerdem hat er an
der Bearbeitung vieler Normen und Richtlinien auf dem lüftungstechnischen Gebiet
maßgeblich mitgewirkt. Er war bis zur 63. Ausgabe (1986/87) Herausgeber des Taschen-
buchs. Am 24. Dezember 1989 verstarb er in Berlin, nachdem er mehr als 40 Jahre dem
Taschenbuch seine persönliche Note gegeben hatte.
Dr.-Ing. Winfried Hönmann wurde am 1. Dezember 1931 in Berlin geboren. Er studier-
te an der Technischen Universität Berlin und promovierte dort am Hermann-Föttinger-
Institut für Strömungstechnik auf dem Gebiet der Radialventilatoren. Seine berufliche
Laufbahn begann bei der Turbon GmbH, Berlin, wo er die Entwicklung speziell im Be-
reich Ventilatoren und Staubtechnik und später den Bereich Lüftungs- und Entstau-
bungsanlagen leitete.
Von 1966 bis 1989 war er bei der LTG Lufttechnische GmbH, Stuttgart, tätig, zunächst als
Leiter der Forschung und Entwicklung, ab 1972 als Geschäftsführer. Bekannt als Verfas-
ser zahlreicher Fachartikel und als Erfinder zum Teil richtungweisender Verfahren, war
er viele Jahre stellvertretender Vorsitzender der Fachgemeinschaft ALT im VDMA, Vor-
sitzender der Forschungsvereinigung Luft- und Trocknungstechnik, Mitglied des Beirats
der VDI-Gesellschaft Technische Gebäudeausrüstung sowie Beauftragter des BHKS in
den europäischen Normungsgremien der TGA. Seit 1983 Mit- und seit 1988 (64.Auflage)
allein verantwortlicher Herausgeber des Taschenbuches, verstarb er am 31.August 1990
während der Vorbereitungsarbeiten zur 66. Auflage.
Prof. Dr.-Ing. Ernst-Rudolf Schramek wurde am 27. Mai 1937 in Schwerin geboren.
Nach humanistischer Schulausbildung in Hildesheim studierte er an der Technischen
Hochschule München Elektrotechnik. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Projektingenieur
bei der AEG wurde er innerhalb der Konzern-Bauabteilung der Karstadt AG mit dem
Aufbau und der Leitung der Projektabteilung für Technische Gebäudeausrüstung be-
traut. 1980 promovierte er nebenberuflich an der Universität Essen bei Prof. Dr.-Ing.
F. Steimle und Prof. Dr.-Ing. K. Gertis im Themenbereich der Klimatechnik und Bauphy-
sik. 1981 war er Mitbegründer und erster Geschäftsführer der Gertec GmbH – Ingeni-
eurgesellschaft, Essen. Anfang 1991 übernahm er die Herausgabe des Taschenbuchs. Zu
Beginn 1992 nahm er den Ruf als Univ.-Prof. auf den Lehrstuhl für Technische Gebäude-
ausrüstung der Fakultät Bauwesen an der Technischen Universität Dortmund an, den er
bis zum 31.Juli 2002 innehatte.
Seit 1975 gibt es von ihm mehr als 50 Veröffentlichungen zu Themen der Technischen
Gebäudeausrüstung, des rationellen Energieeinsatzes und des Umweltschutzes in Bü-
chern, Zeitschriften und auf Kongressen; im gleichen Zeitraum war er Mitglied in mehr
als zehn Ausschüssen und Expertengruppen bei VDI, DIN, Argebau, BDI (Bundes-
verband der deutschen Industrie) und verschiedenen Bundes- und Landesministerien.
Prof. Dr.-Ing. Karl-Josef Albers, Jahrgang 1963, studierte Maschinenbau mit dem
Schwerpunkt Wärme- und Strömungstechnik an der RWTH Aachen. Als wissenschaft-
licher Angestellter am Lehrstuhl für Technische Gebäudeausrüstung der Universität
Dortmund promovierte er bei Professor Heinrich Trümper mit einer grundlegenden Un-
tersuchung über Erdwärmeübertrager. Nach einer knapp achtjährigen Tätigkeit im luft-
technischen Anlagenbau wurde er im Jahr 2000 als Professor für Klimatechnik, Schall-
und Brandschutz an die Hochschule Esslingen berufen, wo er seit 2003 das Labor für
Luft- und Klimatechnik leitet. Seit 2004 ist Professor Albers öffentlich bestellter und ver-
eidigter Sachverständiger der IHK Region Stuttgart für Lüftungs- und Klimatechnik. Er
ist Verfasser von zahlreichen Fachveröffentlichungen und wirkt in verschiedenen Gremi-
en bzw. Ausschüssen des DIN, DKV, FGK und VDI mit.

Beirat:
Seit der 77. Auflage wird der Herausgeber bei seiner Tätigkeit von einem Beirat unter-
stützt. Dem Beirat gehören die folgenden Fachleute an:
Prof. Dr.-Ing. Michael Arnemann, Karlsruhe
Prof. Dipl.-Ing. Gerhard Fetzer, Esslingen
Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel, Berlin
Prof. Dr.-Ing. Anton Maas, Kassel
Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz, Dresden
Dr.-Ing. Dieter Pfannstiel, Breitenbach
Dr.-Ing. Michael Schwarz, Stuttgart
Priv.-Doz. Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert, Dresden
Prof. Dr.-Ing. Achim Trogisch, Dresden
Prof. Dr.-Ing. Thomas Winkler, Gießen
Taschenbuch
für Heizung
und Klimatechnik
einschließlich Trinkwasser- und
Kältetechnik sowie Energiekonzepte
Herausgegeben von
Prof. Dr.-Ing. Karl-Josef Albers
Hochschule Esslingen

79. Auflage

Mit über 2200 Abbildungen und über 500 Tafeln

Band 1 + 2

ITM InnoTech Medien GmbH


V10

Zuschriften bezüglich des Textteils sowie Mitteilungen über neue oder verbesserte
Erzeugnisse und Verfahren werden erbeten an:
Prof. Dr.-Ing. Karl-Josef Albers
Hochschule Esslingen
Kanalstraße 33, 73728 Esslingen
Karl-Josef.Albers@hs-esslingen.de

Zuschriften bezüglich des Anzeigenteils werden erbeten an:


ITM InnoTech Medien GmbH, Bahnhofstraße 10, 86150 Augsburg

Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek


Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbiblio-
grafie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.dnb.de abrufbar.
ISBN Basisversion: 978-3-96143-077-2 (ITM-Verlag)
ISBN Premiumversion: 978-3-96143-078-9 (ITM-Verlag)
ISBN eBook: 978-3-96143-079-6 (ITM-Verlag)
ISBN Basisversion: 978-3-8356-7404-2 (Vulkan-Verlag)
ISBN Premiumversion: 978-3-8356-7408-0 (Vulkan-Verlag)
ISBN eBook: 978-3-8356-7405-9 (Vulkan-Verlag)
© 2018 ITM InnoTech Medien GmbH Vulkan-Verlag GmbH
Bahnhofstraße 10, 86150 Augsburg Friedrich-Ebert-Str. 55, 45127 Essen
Telefon: +49 821 65 04 49-0 Telefon: +49 201 820 02-0
Internet: www.innotech-medien.de Internet: www.vulkan-verlag.de
Herstellung: ITM InnoTech Medien GmbH, Augsburg
Lektorat: Katja Ewers, ITM InnoTech Medien GmbH, Augsburg
Satz: e-Mediateam Michael Franke, Bottrop
Druck: AC medienhaus GmbH, Wiesbaden
Printed in Germany
Das Werk einschließlich aller Abbildungen ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwer-
tung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verla-
ges unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzun-
gen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen
Systemen.
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in
diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme,
dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als
frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften.
Das vorliegende Werk wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen die Autoren,
der Herausgeber, der Beirat und der Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen
und Ratschlägen sowie für eventuelle Druckfehler keine Haftung.
Vorwort zur 1. Auflage V11

Vorwort zur 1. Auflage


Der Kalender für Gesundheitstechniker verfolgt den Zweck, in erster Linie dem Fach-
manne auf Reisen und im Bureau als kurz gefaßtes Nachschlagebuch für Formeln, Koëf-
fizienten und Tabellenwerte zu dienen.
Dementsprechend fanden besonders auch Angaben für Überschlagsrechnungen an Ort
und Stelle Berücksichtigung.
Der Kalender soll außerdem Nichtfachleuten, welche Erfahrungswerte aus dem Hei-
zungs- und Lüftungsfache suchen und kürzere einschlägige Berechnungen selbst durch-
führen wollen, die nötigen Mittel an die Hand geben.
In einigen Abschnitten wurde den besonderen Interessen des Architekten Rechnung ge-
tragen (Grundlagen für die Ausarbeitung von Projekten, Wahl des Heizungssystems,
Bautechnische Notizen, Erstellungskosten).
In der Bearbeitung des Stoffes ist, soweit möglich, die streng wissenschaftliche Behand-
lung, außerdem die Fassung in Näherungsformeln und Tabellen durchgeführt.
Bei den einzelnen Tabellen wurde darauf Bedacht genommen, die Grundlagen, welche
zur Berechnung gedient haben, anzugeben, damit darüber Klarheit herrscht, ob für einen
gegebenen Fall der Anwendung auch angenähert die gleichen Vorbedingungen bestehen,
bezw. die Größe eventuell notwendiger Zuschläge etc. bemessen werden kann.
Numerisch durchgeführte Beispiele sollen die Anwendung der einzelnen Formeln er-
leichtern.
Für die folgenden Jahrgänge ist eine Beilage beabsichtigt, welche in jährlichem Wechsel
einen Teil des gesundheitstechnischen Gebietes bildlich darstellt.
– 1. Heizkessel, Regulatoren etc.
– 2. Heizkörper, Verkleidungen, Heizsysteme.
– 3. Ventile, Niederschlagswasserableiter, Rohrleitungen etc.
– 4. Ventilationsapparate und Meßinstrumente.
– 5. Badeeinrichtungen, Waschanstalten, Desinfektionsapparate etc.
Die Einzelheiten dieses Sammelwerkchens, nebst einer Einladung an Fabrikanten um
gefl. Unterstützung, beliebe man aus der Anlage zu entnehmen.
Die Aufnahme eines Verzeichnisses der Firmen, welche Centralheizungen bauen, soll die
Verbreitung von Fragen gestatten, welche die Fachwelt interessieren und die Offerte heiz-
technischer Artikel ermöglichen.
Allen Herren, welche mich in der Aufstellung dieses Verzeichnisses unterstützt haben,
auch an dieser Stelle besten Dank, und an die Herren Fachgenossen die Bitte um nach-
sichtige Beurteilung. Angeregte Verbesserungen werden gerne berücksichtigt; geeignete
Beiträge finden unter Quellenangabe Verwendung.

Winterthur, August 1896 Hermann Recknagel


V12 Vorwort zur 79. Auflage

Vorwort zur 79. Auflage


Nachdem in den beiden vorangegangenen Auflagen der „Recknagel“ um neue Inhalte wie
die Energiekonzepte, die Trinkwassertechnik und die elektrische Energietechnik erwei-
tert wurde, stand bei der Erstellung der vorliegenden Auflage die Konsolidierung im Vor-
dergrund. Konsolidierung bedeutet dabei, dass versucht wurde, das Seitenwachstum des
„Recknagels“ durch Straffung des Inhalts zu begrenzen. In diesem Zusammenhang
wurde auch damit begonnen, Inhalte, die sich in den einzelnen Hauptkapiteln wiederho-
len, in den vorhandenen oder in neuen Grundlagenkapiteln zusammenzufassen. Hier-
durch ist das neue Grundlagenkapitel „Aktorik“ entstanden.
Konsolidierung bedeutet aber auch, dass die vorhandenen Inhalte aktualisiert und an die
technischen Weiterentwicklungen bzw. neuen Regelwerke angepasst werden mussten.
Gerade in den vergangenen zwei Jahren ist eine Vielzahl an Normen, Richtlinien und
Verordnungen neu herausgegeben worden. Als Beispiel seien aus dem Bereich der Klima-
technik drei wesentliche Normen genannt. Die bisherige Filternorm DIN EN 779 wurde
im August 2017 durch die neue vierteilige Normenreihe DIN EN ISO 16890 ersetzt. Im
November 2017 wurde die bisherige Grundlagennorm DIN EN 13779 zurückgezogen
und durch den Teil 3 der neuen Normenreihe DIN EN 16798 ersetzt. Als vorgesehenen
Ersatz für die zweite wichtige Grundlagennorm DIN EN 15251 wurde bereits im Juli
2015 der Entwurf zu Teil 1 der neuen Normenreihe DIN EN 16798 veröffentlicht. Es ist
damit zu rechnen, dass in der nächsten Zeit hierzu der Weißdruck herausgegeben wird.
All diese Änderungen galt es zu berücksichtigen.
Gegenüber der Vorgängerausgabe wurden die folgenden Kapitel neu bearbeitet oder ei-
ner wesentlichen Überarbeitung unterzogen:
Grundlagen:
Im Kapitel „Wärmetechnische Grundlagen“ wurden vor allem die Themen „System und
Zustand“ und „Prozesse“ neu bearbeitet.
Das Kapitel „Akustische Grundlagen“ wurde überarbeitet.
Im Kapitel „Messtechnische Grundlagen“ wurde vor allem das Thema „Wärmemengen-
messung“ neu bearbeitet. Hierbei wurde die Wärmemengenmessung in Luftsystemen
neu erstellt.
Im Kapitel „Planerische Grundlagen“ wurde vor allem das Thema „Hygiene-Anforde-
rungen in der TGA“ neu bearbeitet.
Das Kapitel „Aktorik“ wurde neu erstellt.
Das Kapitel „Bauphysikalische Grundlagen zum baulichen Wärmeschutz“ wurde neu be-
arbeitet.
Das Kapitel „Grundlagen des Umweltschutzes und der Luftreinhaltung“ wurde überar-
beitet.
Heizungstechnik:
Im Kapitel „Zentrale Heizungssysteme“ wurden die Themen „Verteilung“, „Heizkessel
für feste Brennstoffe“ und „Wärmepumpe“ neu bearbeitet.
Das Kapitel „Regelung von Heizungsanlagen“ wurde teilweise überarbeitet.
Im Kapitel „Berechnung und Auslegung der Heizungsanlagen“ wurden die Themen „Be-
rechnung der Heizlast“ und „Dampf- und Kondensatleitungen“ überarbeitet sowie die
Themen „Gasleitungen“ und „Hydraulischer Abgleich“ neu bearbeitet.
Lüftungs- und Klimatechnik:
Im Kapitel „Maschinelle Lüftung“ wurden die Themen „Luftfilter“ und „Luftentfeuch-
tung“ neu bearbeitet.
Das Kapitel „Hybride Lüftung“ wurde komplett überarbeitet.
Das Kapitel „Regelung von Lüftungs- und Klimaanlagen“ wurde neu bearbeitet.
Vorwort zur 79. Auflage V13

Im Kapitel „Berechnung der Lüftungs- und Klimaanlagen“ wurde das Thema „Jahres-
energiebedarf “ neu erstellt.
Im Kapitel „Ausführung für verschiedene Nutzungsarten“ wurden die Themen „Indus-
trielle Absauganlagen“, „Klimatisierung von Rechenzentren“, „Textilbetriebe“, „Garagen“
und „Küchen“ neu bearbeitet.

In der Übersicht „Nomina nominanda“ sind alle Fachleute aufgeführt, die bisher mit ih-
ren Beiträgen den Recknagel mitgestaltet haben. Bei der vorliegenden Ausgabe haben ne-
ben dem Herausgeber mitgewirkt:

Dipl.-Ing. Klaus Achenbach, Luftentfeuchter


München:
Dipl.-Wirtsch.-Ing. (TU) Jens Wärmemengenmessung in Luftsystemen
Amberg, Kirchzarten:
Prof. Dr.-Ing. Michael Arnemann, Kältetechnik (gemeinsam mit
Karlsruhe: Prof. Dr. sc. techn. Anton Reinhart, Lindau)
Prof. Dr.-Ing. Michael Bauer, Energiekonzepte
Stuttgart:
Hans Martin Behr, Olsberg: Lagerung von Holzpellets
PD Dr. med. habil. Dr.-Ing. Sick Building Syndrome (gemeinsam mit
Wolfgang Bischof, Jena: Prof. Dr. med. Gerhard A. Wiesmüller, Köln)
Prof. Dr.-Ing. Bernd Boiting, Wärmespeicherung (gemeinsam mit
Steinfurt: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Haussmann, Freiburg,
Dr. Harald Mehling, Würzburg, und
Dr.-Ing. Peter Schossig, Freiburg)
Dipl.-Ing. Christian Bremer, Luftbefeuchter
München:
Prof. Arnold Brunner, Horw: Lüftung von Krankenhäusern
Dipl.-Ing. Tobias Burkard, Meteorologische Grundlagen (zusammen mit
Stuttgart: Dr.-Ing. Jürgen Masuch, Benningen)
Dr. agr. Horst Cielejewski, Münster: Lüftung von Tierställen
Prof. Dr. Pedro da Silva, Konstanz: Heizkessel für feste Brennstoffe;
Wärmeverluste und Wirkungsgrade
Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Detzer, Küchen
Buseck:
Prof. Dr.-Ing. Achim Dittmann, Wärmetechnische Grundlagen (gemeinsam mit
Dresden: Dipl.-Ing. Lars Schinke, Dresden)
Dipl.-Ing. Eberhard Dux, Dampf- und Kondensatleitungen
Böblingen:
Prof. Dr.-Ing. Ursula Eicker, Solarthermische Anlagen
Stuttgart:
Dr. Walter Eiler, Holzminden: Elektrische Raumheizung
Dr. rer. nat. J. Wilhelm Erning, Anlagen zum Korrosions- und Steinschutz
Berlin:
Dr.-Ing. Eckehard Fiedler, Aachen: Messtechnische Grundlagen
Dipl.-Ing. Uwe Flohren, Köln: Gasheizgeräte (gemeinsam mit
Dipl. Ing. (FH) Jochen Schmidt, Marburg)
Dipl.-Ing. Jörg Franke, Hamburg: Öllageranlage
Dr.-Ing. Karsten Hackeschmidt, Dimensionierung des Luftleitungsnetzes
Radebeul:
V14 Vorwort zur 79. Auflage

Prof. Dr.-Ing. Thomas Hartmann, Luftreinhaltung (gemeinsam mit Dipl.-Ing.


Dresden: Ralf Heidenreich, Dresden);
Lüftung von Wohngebäuden
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Wärmespeicherung (gemeinsam mit
Haussmann, Freiburg: Prof.-Dr.-Ing. Bernd Boiting, Steinfurt,
Dr. Harald Mehling, Würzburg, und
Dr.-Ing. Peter Schossig, Freiburg)
Dipl.-Ing. Ralf Heidenreich, Luftreinhaltung (gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing.
Dresden: Thomas Hartmann, Dresden);
Luftfilter
Prof. Dr.-Ing. Runa T. Hellwig, Raumklimatische Grundlagen
Augsburg:
Dr.-Ing. Wolfgang Heße, Dresden: Hydraulischer Abgleich
Dr.-Ing. Kati Jagnow, Wärmeübergabe; Berechnung und
Braunschweig: Auslegung der Heizungsanlagen;
Verbrauchsgebundene Kosten der Heizung
und Warmwasserbereitung;
Energetische Betrachtungen (zusammen mit
Prof. Dr.-Ing. Dieter Wolff, Wolfenbüttel)
Dr.-Ing. Claudia Kandzia, Dresden: Hybride Lüftung (gemeinsam mit
Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert, Dresden)
Prof. Dr.-Ing. Christoph Kaup, Wärmerückgewinnung
Brücken:
Dipl.-Ing. Frank Kienle, Frankfurt Ölbeheizte Öfen
am Main:
Dipl.-Ing. Marc Klatecki, Kassel: Schalltechnische Grundlagen
Dipl.-Ing. Torsten Kleiber, Berlin: Gaszähler; Gasleitungen
Dr.-Ing. André Kremonke, Verteilung (gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing.
Dresden: Frank-Hendrik Wurm, Rostock)
Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Külpmann, Lüftung von Krankenhäusern (gemeinsam mit
Horw: Prof. Arnold Brunner, Horw, und Dipl.-Ing.
Georg Potthoff, Horw)
Dipl.-Ing. Frank Lehnhäuser, Industrielle Absauganlagen
Höhn:
Dr.-Ing. Bruno Lüdemann, Jahresenergiebedarf von Bürogebäuden
Hamburg:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Anton Maas, Bauphysikalische Grundlagen zum baulichen
Kassel: Wärmeschutz
Dipl.-Ing. Ronny Mai, Dresden: Raumlufttechnische Geräte (zusammen mit
Dipl.-Ing. Heiko Schiller, Hamburg)
Dipl.-Ing. Detlef Makulla, Raumströmung;
Herzogenrath: Luftleitungen und deren Komponenten
Dr. Harald Mehling, Würzburg: Wärmespeicherung (gemeinsam mit
Prof.-Dr.-Ing. Bernd Boiting, Steinfurt,
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Haussmann, Freiburg,
und Dr.-Ing. Peter Schossig, Freiburg)
Michael Meister, Stuttgart: Textilbetriebe
Prof. Dr.-Ing. Jens Mischner, Erfurt: Lagerung von Flüssiggas (gemeinsam mit
Dr.-Ing. Olaf Schmidt, Brühl/Dresden)
Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz, Heizungssysteme; Ausführung der Heizung in
Dresden: verschiedenen Gebäudearten
Vorwort zur 79. Auflage V15

Dr.-Ing. Dieter Pfannstiel, Regelungstechnische Grundlagen;


Breitenbach a. H.: Regelung von Heizungsanlagen;
Regelung von Lüftungs- und Klimaanlagen;
Regelung von Luftkühlanlagen;
Hausautomation und Smart Home
Dipl.-Ing. Georg Potthoff, Horw: Lüftung von Krankenhäusern (gemeinsam mit
Prof. Arnold Brunner, Horw und Prof. Dr.-Ing.
Rüdiger Külpmann, Horw)
Prof. Dr. sc. techn. Anton Reinhart, Kältetechnik (gemeinsam mit
Lindau: Prof. Dr.-Ing. Michael Arnemann, Karlsruhe)
Dr.-Ing. Christian Scherer, Valley: Innenraumluftqualität
Dipl.-Ing. Heiko Schiller, Hamburg: Raumlufttechnische Geräte (zusammen mit
Dipl.-Ing. Ronny Mai, Dresden)
Dipl.-Ing. Lars Schinke, Dresden: Wärmetechnische Grundlagen (gemeinsam mit
Prof. Dr.-Ing. Achim Dittmann, Dresden)
Dipl. Ing. (FH) Jochen Schmidt, Einzelheizungen für feste Brennstoffe;
Marburg: Gasheizgeräte (gemeinsam mit
Dipl.-Ing. Uwe Flohren, Köln)
Dr.-Ing. Olaf Schmidt, Lagerung von Flüssiggas (gemeinsam mit
Brühl/Dresden: Prof. Dr.-Ing. Jens Mischner, Erfurt)
Dr.-Ing. Peter Schossig, Freiburg: Wärmespeicherung (gemeinsam mit
Prof.-Dr.-Ing. Bernd Boiting, Steinfurt,
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Haussmann, Freiburg,
und Dr. Harald Mehling, Würzburg)
Patrick Schumacher M.Sc., Kassel: Energiewirtschaftliche Grundlagen
Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert, Bauteilintegrierte Heizflächen;
Dresden: Wärmekraftmaschinen;
Deckenstrahlungsheizflächen;
Hybride Lüftung (gemeinsam mit
Dr.-Ing. Claudia Kandzia, Dresden)
Dipl.-Ing. (FH) Hans Christian Lüftung in Garagen
Sieber, Nürnberg:
Alexander Sperr, Berlin: Wärmepumpe
Dr.-Ing. Dieter Stehmeier, Abgasanlagen
Langenhagen:
Dipl.-Ing. Peter Thiel, Hamburg: RLT-Anlagensysteme (gemeinsam mit
Prof.-Dr.-Ing. Achim Trogisch, Dresden);
Technische und bauliche Entscheidungen für
Lüftungsanlagen;
Lüftung von Bürogebäuden
Prof. Dr.-Ing. Markus Tritschler, Wärmemengenmessung
Gerlingen:
Prof.-Dr.-Ing. Achim Trogisch, Planerische Grundlagen; Speicher;
Dresden: Freie Lüftung;
RLT-Anlagensysteme (gemeinsam mit
Dipl.-Ing. Peter Thiel, Hamburg);
Thermisch aktive Raumflächen;
Kühllastberechnung
Dipl.-Ing. (FH) Ralf Wagner, Stromerzeugung mit Photovoltaik
Filderstadt:
Prof. Dr.-Ing. Heiko Werdin, Aktorik
Dresden:
Prof. Dr.med. Gerhard A. Sick Building Syndrome (gemeinsam mit
Wiesmüller, Köln: PD Dr. med. habil. Dr.-Ing. Wolfgang Bischof,
Jena)
V16 Vorwort zur 79. Auflage

Dr.-Ing. Bernadetta Winiewska, Brennstoffbetriebene Wärmepumpen


Dresden:
Dr. Dipl.-Ing. Andreas Winkens Hygiene-Anforderungen in der TGA
VDI, Mönchengladbach:
Prof. Dr.-Ing. Thomas Winkler, Brandschutz
Gießen:
Prof. Dr.-Ing. Dieter Wolff, Wärmeübergabe; Berechnung und
Wolfenbüttel: Auslegung der Heizungsanlagen;
Verbrauchsgebundene Kosten der Heizung
und Warmwasserbereitung;
Energetische Betrachtungen (zusammen mit
Dr.-Ing. Kati Jagnow, Braunschweig)
Prof. Dr.-Ing. Frank-Hendrik Verteilung (gemeinsam mit Dr.-Ing. André
Wurm, Rostock: Kremonke, Dresden)
Dr.-Ing. Jürgen Zschernig, Klimatisierung von Rechenzentren
Frankfurt am Main:
Christian Zywicki, Mülheim: Hallenschwimmbäder

Ihnen, den Leserinnen und Lesern, die durch die Eingabe von Verbesserungsvorschlägen
mitgewirkt haben, und den Firmen, die Bildunterlagen zur Verfügung gestellt haben, sei
herzlich gedankt. Der „Recknagel“, der bei früheren Auflagen zum Teil mehrmals in die
acht Sprachen Französisch, Griechisch, Polnisch, Serbokroatisch, Slowakisch, Spanisch,
Türkisch und Ungarisch übersetzt wurde, soll weiterhin den angehenden und im Beruf
stehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren als aktuelles Hilfsmittel zur Verfügung ste-
hen. Hierzu sind Anregungen der Leserinnen und Leser sehr willkommen. Schon im Vo-
raus bedanke ich mich für alle Einsendungen.

Esslingen, im August 2018 Karl-Josef Albers


Vorwort zur 79. Auflage V17

Nomina nominanda
Wer? Was? Wann?
Bei der Bearbeitung der verschiedenen Auflagen des „Recknagel“ waren im Laufe der Jahre
folgende Fachkollegen den Herausgebern durch Neubearbeitung, Überarbeitung, Korrektur
oder fachliche Ratschläge bei den genannten Themen behilflich (die Vielzahl der in den ver-
schiedenen Auflagen bei den Quellenangaben genannten Fachleute kann hier nicht aufge-
führt werden):
Dipl.-Ing. Klaus Achenbach, München, Luftentfeuchtung, 79.; Dr.-Ing. M. Adam, Rem-
scheid, Gasheizgeräte, 68.; W. Adam, Gießen, Lüftung verschiedener Gebäude, 59.–60.; Prof.
Dr.-Ing Karl-Josef Albers, Esslingen, Schalltechnik, 68.-76.; Lüftungs- und Klimatechnik,
72.–76.; Herausgeber seit 77.; Dipl.-Ing. Thomas Altmüller, Oberhausen, Prüfpflichten, 72.–
76.; Sicherheitsvorrichtungen, 73.–76.; Dr.-Ing. Hans-Ulrich Amberg, Köln, Kältespeicher,
69.–75.; Dipl.-Wirtsch.-Ing. (TU) Jens Amberg, Kirchzarten, Wärmemengenmessung in Luft-
systemen, 79.; Dipl.-Ing. Udo O. Andreas, Allendorf, Heizungsregelung, 63.–69.; Dr.-Ing. Ge-
sine Arends, Stuttgart, Brennstoffzellen, 70.–71.; Prof. Dr.-Ing. Michael Arnemann, Karlsru-
he, Kältetechnik, seit 77.; Beirat seit 77.; Dr.-Ing. Udo Peter Banck, Darmstadt, Wohnungs-
lüftung, 68. bis 71.; Laboratorien, seit 71.–75.; Dipl.-Ing. Manfred Asmuth, Allendorf, Wär-
meerzeuger, 75.–76.; Dipl.-Ing. Ewald Baron, Köln, Architekt, Bauherr und Lüftung, 67.–69.;
Architekt, Bauherr und Heizung, 68.–69.; Dipl.-Ing. Dietmar Bartsch, Dinslaken, Fernhei-
zungen, 67. bis 71.; Prof. Dr.-Ing. Michael Bauer, Stuttgart, Energiekonzepte, seit 77.; Dipl.-
Ing. Dietrich Beitzke, Aachen, Meßwerterfassung, 68.; Hans Martin Behr, Olsberg, Brenn-
stofflagerung, seit 78.; Petra Bernhard, Friedberg, Mobile Wärme, 76.; Dipl.-Ing. Bernhard
Biegert, Stuttgart, Lüftung von Fertigungsstätten, seit 77.; Prof. Katja Biek, Berlin, Lüftung
von Hotels, seit 78.; Dipl.-Ing. Horst Biniek, Ebersbach, Öfen, 68.; Dr. med. habil. Dr.-Ing.
Wolfgang Bischof, Jena, Raumklimatische Grundlagen, seit 77.; Dipl.-Ing. Gerd Böhm,
Wetzlar, Wärmererzeuger, 63.–71.; Prof. Dr.-Ing. Bernd Boiting, Münster, Wärmespeiche-
rung, seit 77.; D. Bombis, CH-Vilters, Öl- und Gasbrenner, 63.–64.; Dipl.-Ing. Hans-M. Brei-
den, Dossenheim, Kirchenheizung, 70.–75.; Dipl.-Ing. Christian Bremer, München, Luftbe-
feuchter, seit 73.; Dr.-Ing. Heinz Brockmeyer, München, Schalltechnik, 59.–70.; Lüftungs-
technische Geräte, 62.–70; Prof. Arnold Brunner, Horw, Lüftung von Krankenhäusern, seit
78.; Dipl.-Ing. D. Bublitz, Berlin, Fernheizung, Heizkraftwirtschaft, 62. und 65.; Ing. Jürgen
Burger, Essen, Klimatechnik Warenhäuser, 67.–69.; Dipl.-Ing. Tobias Burghard, Stuttgart;
Meteorologische Grundlagen, seit 78.; Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Burkhardt, Gröbenzell, Bei-
rat 66.; Prof. Dr.-Ing. Ulrich Busweiler, Darmstadt, Sorptionsgestützte Klimatisierung, Ent-
feuchtung, 67.–75; Thermisch aktive Raumflächen, 73.–75.; Dr. agr. Horst Cielejewski,
Münster, Tierställe, seit 72.; Prof. Dipl.-Ing. K. Daniels, München, Architekt, Bauherr und
Lüftung, 63.; Prof. Dr. Pedro da Silva, Konstanz, Heizkessel für feste Brennstoffe, Wärmever-
luste und Wirkungsgrade, 79.; Dipl.-Ing. Claus Decker, Emmerich, Adsorptionskälteprozess,
70.–74.; Dipl.-Ing. Frank Dehli, Wald-Michelbach, Wärmerückgewinnung, 67.–76.; Prof.
Dr.-Ing. Rüdiger Detzer, Buseck, Klimatechnik in Fertigungsstätten, 69.–73.; Küchen, seit
69.; Prof. Dr.-Ing. Achim Dittmann, Dresden, Wärmetechnische Grundlagen, seit 78.; Dr.-
Ing. A. Dittrich, Hilden, Warmwasserversorgung, 62.–63.; Dipl.-Ing., MBE Daniel Dreizler,
Spaichingen, Öl- und Gasbrenner, 75.; Dipl.-Ing. Eberhard Dux, Böblingen, Dampf- und
Kondensatleitungen, 79.; Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jörg Eberhardt, Erlangen, Warm-
luftheizungen, 68.–71.; Dipl.-Ing. Heinz Eickenhorst, Essen, Energiewirtschaft, 65.–68.; Prof.
Dr. Ursula Eicker, Stuttgart, Solarthermische Anlagen, seit 74.; Dr. Walter Eiler, Holzmin-
den, Elektrische Raumheizung, 79.; Dipl.-Ing. Gerhard Eisenhauer, Leimen, Fernheizungen,
69.–71.; Dipl.-Ing. Rolf Egger, Burscheid, Blockheizkraftwerke, 76.; Dr. rer. nat. Johann Wil-
helm Erning, Berlin, Korrosions- und Steinschutz, seit 72.; Dr. Stephan Ester, Bad Wünnen-
berg, Staubmessung, seit 78.; Dipl.-Ing. Sven Evert, Bremen, Dampf- und Kondensatleitun-
gen, Rohrleitungszubehör, 67.–71.; Dipl.-Ing. Ingo Fabricius, Dortmund, Pumpen, seit 78.;
Prof. Dipl.-Ing. Gerhard Fetzer, Esslingen, Beirat seit 77.; Dr.-Ing. Hugo Feurich, Berlin,
Warmwasserversorgung, 60., 61., 66.; Beirat, 66.; Dr.-Ing. Eckehard Fiedler, NL-Vaals, Luft-
schleier, seit 68.; Messtechnische Grundlagen, seit 78.; Prof. Dr.-Ing. Ulrich Finke, Berlin,
Verkaufsstätten, seit 77.; Prof. Dr.-Ing. Klaus Fitzner, Berlin, Klimatechnik Krankenhäuser,
66.–76.; Dipl.-Ing. Uwe Flohren, Köln, Gas-Infrarotstrahler, Gas-Heizgeräte, seit 68.;
Dipl.-Ing. Jörg Franke, Hamburg, Öllageranlage, seit 78.; Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke,
Dresden, Sondergeräte, 77.; Dipl.-Ing. Brit Gattner, Hamburg, Öltank und Ölleitungen, 76.;
Rechtsanwalt Volker Gasser, Köln, Umweltschutz, 67.–69.; Dipl.-Ing. Kurt Gehrenbeck,
Berlin, Herausgeber, 40.–46.; Obering. W. Geldner, Gerlingen, Heizungstechnik, 65.;
Dipl.-Ing. Lothar Gerke-Reinecke, Leimen, Fernheizung, 67.; Dipl.-Ing. Otto Ginsberg,
Hannover, Herausgeber, 24.–39.; Prof. Dr.-Ing. habil. Bernd Glück, Jößnitz, Wärmeübertra-
gung, Thermisch aktive Raumflächen, 67.–72.; Wärmetechnische Grundlagen, 68.–72.;
Basiskennlinien, 74.; Dr.-Ing. Markus Görres, Dortmund, Energiewirtschaftliche Grundla-
V18 Vorwort zur 79. Auflage

gen, 69.–71.; Dipl.-Ing Vera Gräff, Essen, Heizsysteme mit Wärmepumpen, 71.–72.; Anforde-
rungen an Heizanlagen, 73.–76; Dipl.-Ing. Joachim Grodt, Hamburg, Öltank und Ölleitun-
gen, 73.–74.; Dr.-Ing. habil. Klaus J. Guntermann, Geldern-Kapellen, Luftauslässe, 67.–72.;
Dr.-Ing. Karsten Hackeschmidt, Radebeul, Dimensionierung des Luftleitungsnetzes, 79.;
Dipl.-Ing. Claus Händel, Museen, seit 73.; Dipl.-Ing. Klaus Hain, Dortmund, Wärmebedarf,
Auslegung der Wärmeerzeuger, 68.–72.; Dipl.-Ing. Christian Halper, Hamburg, Öltank und
Ölleitungen, 73.–74.; Dr.-Ing. Johann Halupczok, Aachen, Reinraumtechnik, 69.–71.; Prof.
Dr.-Ing. Thomas Hartmann, Dresden, Wohngebäude, seit 77.; Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerd
Hauser, München, Bauphysik, Energieeinsparverordnung, 70.–77.; Beirat 77.; Dipl.-Ing.
(FH) Thomas Haussmann, Freiburg im Breisgau, Raumklimatische Grundlagen, seit 77.;
Dr.-Ing. P. Hayn, Berlin, Luftfilter, 62.; Dipl.-Ing. Ralf Heidenreich, Dresden, Luftreinhal-
tung, Luftfilter, 79.; Dipl.-Ing., Dr.-Ing. Manfred Heimann, Dortmund, Sonnenenergienut-
zung, 67.–73.; Prof. Dr.-Ing. Winfried Heller, Dresden, Strömungstechnische Grundlagen,
seit 77; Prof. Dr.-Ing. Runa Tabea Hellwig, Augsburg, Raumklimatische Grundlagen, seit 73.;
Dr.-Ing. Stephan Herrmann, Waiblingen, Öl- und Gasbrenner, 68.–74.; Dr.-Ing. Wolfgang
Heße, Dresden, Hydraulischer Abgleich, 79.; Dipl.-Ing. Günter S. Hilbert, Berlin, Kältetech-
nik, 56.–57.; Dipl.-Ing. Steffen Hofmann, Wuppertal, Regenerative Brennstoffe, 71.–72.;
Stephan Hoheisel, Dortmund, Pumpen, 76.; Dr.-Ing. Winfried Hönmann, Stuttgart, Lüf-
tungs-und Klimatechnik, 59.–61.; Herausgeber, 62.–65.; Dr.-Ing. Frank Höper, Frankfurt am
Main, Brennstoffzellen, 68.–69., Messtechnik, 68.–70.; Dipl.-Ing. Kirsten Höttges, Kassel,
Energieeinsparverordnung, seit 71.; Dipl.-Ing. Gerhard Hunnekuhl, Dortmund, Pumpen,
67.–75.; Dr.-Ing. Kati Jagnow, Braunschweig, Heizungs- und Warmwasserkosten, seit 70.,
Raumheizeinrichtungen, Heizlast, Auslegung, seit 72.; Dipl.-Ing. G. Jämmrich, Berlin, Fern-
heizung, Heizkraftwirtschaft, 62.–65.; Dipl.-Ing. Andreas Jeromin, Hamburg, Öltank und
Ölleitungen, 73.–75.; Dr.-Ing. Franz Josef Josfeld, Essen, Brennstoffe, Verbrennung, Wärme-
kraftmaschinen, Heizkraftwirtschaft, 67.–73.; Dipl.-Ing. B. Junker, Basel, Regelungstechnik,
59.–62.; Dr.-Ing. Herbert Jüttemann, Karlsruhe, Elektr. Raumheizgeräte, Wärmepumpen,
Wärmerückgewinnung, 60.–66.; Dr.-Ing. Christoph Kaup, Brücken, Wärmerückgewinnung,
77.; Dr.-Ing. Thorsten Kettner, Heizwasserleitungen, 73.–76.; Claudia Kandzia, Dresden,
Hybride Lüftung, seit 77; Dr.-Ing. Achim Keune, Bargteheide, VDI 6022 (Hygiene bei
RLT-Anlagen), 71.–77.; Dipl.-Ing. Frank Kienle, Frankfurt am Main, Ölbeheizte Öfen, 79.;
Dipl.-Ing. H.-G. Kind, Berlin, Grundlagen der Heizungs- und Klimatechnik, 56.; Dipl.-Ing.
Marc Klatecki, Kassel, Schalltechnische Grundlagen, 79.; Dipl.-Ing. Torsten Kleiber, Berlin,
Gaszähler, Gasleitungen, 79.; Dr.-Ing. A. Kollmar, Berlin, Strahlungsheizung, 59.–60.; Dipl.-
Ing. Michael Kopplin, Pinneberg, Garagen, 73.–76.; Manfred Kotzel, Neuhausen/Enzkreis,
Kälteerzeugung für Flughafen, seit 77.; Dr.-Ing. André Kremonke, Dresden, Verteilung, 79.;
Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel, Berlin, Beirat seit 77.; Prof. Dr. med. Peter Kröling, München,
Gesundheit, Befindlichkeit, 67.; Dipl.-Ing. Uta Krone, Berlin, Heizsysteme mit Wärmepumpe,
75.–76.; Dr. rer. nat. Carl Ludwig Kruse, Dortmund, Korrosions- u. Steinschutz, 67.–71.;
Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Külpmann, Horw, Lüftung von Krankenhäusern, seit 77.; Dipl.-Ing.
Werner Lang, Hamburg, Dehnungsausgleicher, 70.–76.; Prof. Dr.-Ing. J. Lehmann, Braun-
schweig, Heizungstechnik, 59.–62.; Dipl.-Ing. Frank Lehnhäuser, Höhn, Industrielle Absaug-
anlagen, 79.; Dipl.-Ing. Hubert Lenz, Frechen, Heizungstechnik, 59.–60.; Prof. W. Liese, Ber-
lin, Hygienische Grundlagen, 59.; Prof. R. Lochau, Berlin, Lüftungs- und Klimatechnik, 59.;
Prof. Dr.-Ing. Harald Loewer, Hamburg, Raumluftqualität, 68.–69.; Dipl.-Ing. oec. Lambert
Luchs, Hamburg, Öltank und Ölleitungen, 73.–74.; Dr.-Ing. Bruno Lüdemann, Hamburg,
Büro- und Verwaltungsgebäude, 74.–76.; Jahresenergiebedarf von Bürogebäuden, 79.;
Dipl.-Ing. Horst Lutz, Hamburg, Wärmemengenmessung, 65.–66.; Univ.-Prof. Dr.Ing. An-
ton Maas, Kassel, Energieeinsparverordnung, seit 70.; Beirat seit 78.; Dipl.-Ing. Rony Mai,
Dresden, Raumlufttechnische Geräte, seit 78.; Dipl.-Ing. Bettina Mailach, Dresden, Wärme-
wirtschaft, seit 77.; Dipl.-Ing. Detlef Makulla, Köln, Messtechnische Grundlagen, 73.–77.;
Luftverteilung, seit 75.; Raumströmung, seit 77.; Dr.-Ing. Jürgen Masuch, Benningen, Meteo-
rologische Grundlagen, 68.–78.; Dr. rer. nat. Erhard Mayer, Holzkirchen, Hygienische Grund-
lagen, 67.–71.; Dr. Harald Mehling, Würzburg, Raumlimatische Grundlagen, seit 77.; Dr.-
Ing. Gerhard Meier-Wiechert, Allendorf, Wärmeerzeuger, 73.–74.; Dipl.-Ing. Andrea Mein-
zenbach, Dresden, Virtuelle Kraftwerke, seit 77.; Michael Meister, Stuttgart, Textilbetriebe,
79.; Prof. Dr.-Ing. Hans Messerschmid, Esslingen, Trinkwassertechnik, seit 78.; Dr.-Ing.
Ronald Miller, Berlin, Klimatechnik Verkaufsstätten, 70.–71.; Facility Management, 72.–76.;
Prof. Dr.-Ing. Jens Mischner, Erfurt, Brennstofflagerung, seit 78.; Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dirk
Müller, Aachen, Wärmetechnische Grundlagen, 75.; Dipl.-Ing. H. Mürmann, Sennestadt, In-
dustrielle Absaugung, 60.; Dr.-Ing. Gerhard Nehring, Tamm, Heizungstechnik, 62.–65.; Dr.-
Ing. Helmut Neumann, Esslingen, Elektrische Heizeinrichtungen, 73.–75.; Dipl.-Ing. Harald
Nenner, Leimen, Fernheizungen, 73.; Dr.-Ing. Jürgen Nickel, DK-Frederiksberg, Volumen-
stromregler, 68.–72.; Dipl.-Ing. Leo Nitsch, Essen, Museumslüftung, 67.–72.; Dipl.-Ing. Jörg
Noglinsky, Berlin, Hotellüftung, seit 78.; Prof. Oezvegyi, CH-Kriens, Heizungstechnik, 65.;
Prof. Dr. Bjarne W. Olesen, DK-Lyngby, Hygienische Grundlagen, 72.–75; Prof. Dr.-Ing. Bert
Vorwort zur 79. Auflage V19

Oschatz, Dresden, Ausführung der Heizung in verschiedenen Gebäudearten, seit 76.; Hei-
zungssysteme, seit 77.; Beirat seit 77.; Dr.-Ing. Paul Paikert, Herne, Lufterwärmer,
Luftkühler, 60.–65.; Plattenwärmeaustauscher, 65.; Dipl-Ing. R.-D. Paulmann, Alzenau,
Warmwassererzeugung (Fernwärme), 64.–65.; Prof. em. Dr.-Ing. habil. Karl Petzold,
Dresden, Wärme- und Schallschutz, 67.–69.; Dipl.-Ing. (FH) Uli Petzolt, Olpe, Trinkwasser-
technik, seit 78.; Dr.-Ing. Dieter Pfannstiel, Breitenbach a. Herzberg, Regelungstechnik, seit
70., Hausautomation seit 77., Beirat seit 77.; Dipl.-Ing. Joachim Plate, Wetzlar, Wärmeerzeu-
ger, 68.–69.; Dipl.-Ing. Georg Potthoff, Horw, Krankenhauslüftung, seit 78.; Dipl-Ing. E.
Prochaska, Vaihingen/Enz, Regelung Klimatechnik, 62.–65.; Prof. Dr.-Ing. Tibor Rákóczy,
Köln, Lüftungs-und Klimatechnik, 59.–71.; Dipl.-Ing. Hermann Recknagel, München, Ber-
lin, Herausgeber, 1.–23.; Dipl.-Ing. Peter Reichert, Pfullendorf, Trinkwassertechnik, seit 78.;
Prof. Dr. sc. techn. Anton Reinhart, Lindau, Kältetechnik, seit 69.; Oberingenieur Bruno
Regenscheit, Aachen, Luftverteilung, Luftauslässe, 62.–65.; Dr.-Ing. Manfred Renz, Stutt-
gart, Reinraumtechnik, 72.–75.; Dipl.-Forstwirtin Cornelia Reuther, MBA, Düsseldorf, 75.;
Dr.-Ing. Manfred Riedel, Berlin, Heizkostenverteiler, 67.–74.; Dipl.-Ing. Dipl. Wirt.-Ing.
Frank Riediger, Dortmund, Trinkwassertechnik, seit 78.; Dr.-Ing. Seonhi Ro, Remscheid,
Katalytische Verbrennung, Gasbrenner, 68.; Dr.-Ing. Jürgen Röben, Mülheim/Ruhr., Hallen-
schwimmbäder, 72.–76., Prof. Dipl.-Ing. arch. Armin Rogall, Bochum, Architekt, Bauherr
und Lüftung, 67.–69.; Architekt, Bauherr und Heizung, 68.–69.; Peter Rohne, München, Elek-
trische Heizeinrichtungen, 67.–72.; Dipl.-Ing. Wolfgang Rogatty, Allendorf, Wärmeerzeuger,
75.–77.; Prof. Dipl.-Ing. Klaus Rudat, Berlin, Warmwasserversorgung, 67.–76.; Dipl.-Ing.
W. Salzwedel, Berlin, Lüftungstechnische Geräte, 59.–60.; Architekt, Bauherr und Lüftung,
61.–62.; Dipl.-Ing. Rolf Scharmann, Marbach, Korrosions- und Versteinungsschutz, 62. und
65.; Prof. Dr. med. Martin Schata, Düsseldorf, Gesundheit, Befindlichkeit, 67.–72.; Prof.
Dr.-Ing. Peter Schegner, Dresden, Virtuelle Kraftwerke, seit 77.; Elektrische Energietechnik,
seit 78.; Dipl-Ing. Winfried Scheller, Dortmund, Heizwasserleitungen, 67.–72.; Dr. Christian
Scherer, Valley, Raumklimatische Grundlagen, seit 77.; Dr.-Ing. Kai Schiefelbein, Holzmin-
den, Heizsysteme mit Wärmepumpen, 73.–74.; Dipl-Ing. Heiko Schiller, Hamburg, Raumluft-
technische Geräte, seit 78.; Dipl.-Ing. Lars Schinke, Dresden, Wärmetechnische Grundlagen,
seit 78; Dr.-Ing. Dietrich Schlapmann, Lollar, Heizungstechnik, 65.–71.; Dr.-Ing. Andreas
Schleyer, Leimen, Fernheizungen, 72.; Dipl.-Ing. Kurt Schloz, Liebenzell, Lüftungs- und Kli-
matechnik, 64.–67.; Beirat, 66.-67.; Dr.-Ing. Horst-Georg Schmalfuß, Dortmund, Strömungs-
technik, Pumpen, 67.–69.; Prof. Dr.-Ing. Franz-Peter Schmickler, Steinfurt, Trinkwassertech-
nik, seit 78.; Dr. Dietrich Schmidt, Kassel, Energiekonzepte auf Quartiersebene, seit 78.; Dipl.-
Ing. (FH) Jochen Schmidt, Marburg, Gasheizgeräte, seit 77.; Einzelheizungen für feste Brenn-
stoffe, seit 78.; Dr.-Ing. Olaf Schmidt, Brühl/Dresden, Brennstofflagerung, seit 78.; Dipl.-Ing.
Stephan Schmied, Dortmund, Heizwasserleitungen, seit 75.; Dipl.-Ing. Heribert Schmitz,
Braunfels, Wärmeerzeuger, 62.; Warmwasserversorgung, 64.–65.; Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-
Ing. Markus Schmitz, Essen, Prüfpflichten, seit 72.; Dr.-Ing. Peter Schossig, Freiburg
im Breisgau, Raumklimatische Grundlagen, seit 77.; Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst-Rudolf
Schramek, Dorsten, Klimatechnik Warenhäuser, 60.–62.; Herausgeber, 66. –76.; Dipl.-Phys.,
MBA, Dr.-Ing. Philipp Schramek, Starnberg, Energiewirtschaftliche Grundlagen, 72.–73.;
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Marina Schulz, Weimar, Bauherr, Architekt, Fachingenieur – Planung bis
Erstellung; Nutzungskosten, 70.–75.; Patrick Schumacher M.Sc., Kassel, Energiewirtschaftliche
Grundlagen, seit 78.; Dipl. Wirtsch.-Ing. Jochen Schütze, Pinneberg, Tunnel, 73., Dr.-Ing.
Michael Schwarz, Stuttgart, Kraft-Wärme-Kopplung, seit 77., Beirat seit 77; Dr.-Ing. habil.
Joachim Seifert, Dresden, Wärmeübergabe, Wärmekraftmaschinen, hybride Lüftung, seit 77.,
Beirat seit 77.; Dipl.-Ing. (FH) Hans Christian Sieber, Nürnberg, Lüftung in Garagen, 79.;
Dr.-Ing. Franc Sodec, Bergisch Gladbach, Messtechnik, Luftverteilung, 68–74.; Dipl.-Ing.,
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Werner Solfrian, Essen, Kosten und Wirtschaftlichkeit, seit 68.–73.;
Alexander Sperr, Berlin, Wärmepumpe, 79.; Dr.-Ing. Martin H. Spitzner, München, DIN EN
832 (Heizenergiebedarf), 76.; Dipl.-Ing. Eberhard Sprenger, Berlin, Lüftung, 40.–46.; Heraus-
geber, 46.–63.; Dipl.-Ing. Edgar Staß, Jülich, Sicherheitsvorrichtungen, 73.; Dr.-Ing. Dieter
Stehmeier, Langenhagen, Abgasanlagen, seit 68.; Univ.-Prof. Dr.-Ing. Fritz Steimle, Essen,
Beirat, 66.; Reinhard Steiner, Offenbach, Luftbefeuchtung, 68.–72.; Dr.-Ing. Michael Stittgen,
Gaiberg, Kirchenheizung, seit 76.; Dipl.-Ing. Stodtmeister, Berlin, Geothermie, 76.; Dr.rer.nat.
H.-J. Strauß, Dortmund, Luftfilter, 59.–61.; Dipl.-Ing. Thomas Tech, Essen, Heizkraftwirt-
schaft, 67.–76.; Heizung in Krankenhäusern/Kliniken, 71.–76.; Dipl.-Ing. Stephan Teubner,
Puchheim, Wärmenetze, 78.; Dipl.-Ing. Peter Thiel, Hamburg, Technische und bauliche Ent-
scheidungen, Büro- und Verwaltungsgebäude, seit 74.; Dipl.-Ing. Leonhard Thien, Steinfurt,
Regenerative Brennstoffe, 73.–74.; Dipl.-Ing. Erik Thrun, Berlin, Hotellüftung, seit 78.; Veit
Thurm, Stuttgart, Wärme-/Kälteerzeugung durch Wärmepumpe, seit 77.; Prof.-Dr.-Ing. Mar-
kus Tritschler, Gerlingen, Wärmemengenmessung, seit 78.; Uwe Tomaschek, Düsseldorf,
Kupferrohre, 70.–76.; Dipl.-Ing. Gerhard Trenkowitz, Gorxheimertal, Kältetechnik, 59.–68.;
Wärmepumpen, 67.–68.; Strömungstechnik, Anlagenkennlinien, 69.–73.; Prof. Dr.-Ing. Achim
Trogisch, Dresden, Kühllastberechnung, seit 76., Speicherung seit 77., Beirat seit 77.; Univ.-
V20 Vorwort zur 79. Auflage

Prof. Dipl.-Ing. Heinrich Trümper, Aachen, Warmwasserversorgung, 59.; Heiner Twacht-


mann, Bremen, Rohrleitungszubehör, Dampf- und Kondensatleitungen, seit 72., Dipl.-Ing.
Thomas Uber, Hamburg, Brennstofflagerung, 75.–78.; Dr.-Ing. Helmut Ulmer, Berlin,
Grundlagen der Heizungs- und Klimatechnik, 60.–61.; Dr.-Ing. Peter Vogel, Dresden, Indus-
trielle Absaugungen, 66.–78.; Umweltschutz, 67.–78.; Dipl.-Forstwirtin Cornelia Vogler,
MBA, Hamburg, Regenerative Brennstoffe, 75.–76.; Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang A. Voltz,
Hamburg, Brandschutztechnik, 67.–74.; Ing. Günther Wagner, Allendorf, Wärmeerzeuger,
67.–72.; Ralf Wagner, Filderstadt, Photovoltaik, seit 77.; Walter Wagner, St. Leon-Rot, Rohr-
leitungen, 69.–73.; Dipl.-Ing. Peter Wegwerth, Norderstedt, Kunststoffrohre, 71.–72.; Prof. Dr.
Horst Weißsieker, Gummersbach, Reinraumtechnik, seit 78.; Prof. Dr.-Ing. Heiko Werdin,
Dresden, Aktorik, 79.; Prof. Dr.-Ing. Hans Werner, München, DIN EN 832 (Heizenergiebe-
darf), 68.–75.; Dipl.-Math. Heike Werner, Wetzlar, Trinkwassertechnik, seit 78.; Dipl.-Ing.
Markus Werner, Aachen, Simulation, 72.–76.; Prof. Dr. med. Gerhard A. Wiesmüller, Köln,
Raumklimatische Grundlagen, seit 77.; Karl Willemen, Merksem (Belgien), Be- und Entlüfter,
Ausdehnungsgefäße und Druckhalteeinrichtungen, Entgasung, 74.–76.; Dr. Uwe Wilke, Allen-
dorf, Wärmeerzeuger, 75.–76.; Dr.-Ing. Bernadetta Winiewska, Dresden, Wärmepumpe, seit
77.; Dr. Dipl.-Ing. Andreas Winkens VDI, Mönchengladbach, Hygiene-Anforderungen in der
TGA, 79.; Prof. Dr.-Ing. Thomas Winkler, Gießen, Brandschutz, seit 74., Beirat seit 77.; Dr.-
Ing. habil. Stefan Wirth, Karlsruhe, Wohnungslüftung, 67. und 72.–76.; Korrosions- und Stein-
schutz, 72.–75.; Prof. Dr.-Ing. Dieter Wolff, Wolfenbüttel, Regelungstechnik, 63.–70.; Hei-
zungskosten, seit 63.; Raumheizeinrichtungen, Heizlast, Auslegung, seit 72.; Dr.-Ing. Frank-
Hendrik Wurm, Dortmund, Strömungstechnik, Pumpen, 70.; Prof. Dr.-Ing. Frank-Hendrik
Wurm, Rostock, Verteilung, 79.; Dr.-Ing. Wolf Ziemer, Nürnberg, Reinraumtechnik, 65.; Dr.-
Ing. Jürgen Zschernig, Frankfurt am Main, Klimatisierung von Rechenzentren, 79.; Christian
Zywicki, Mühlheim/Ruhr, Schwimmbäder, seit 77.
Bisherige Auflagen:
1. bis 36. Auflage jährlich 1897 bis 1932; 37. und 38. Auflage in den Jahren 1933 bis 1936 (die
genauen Jahre sind unbekannt); 39. bis 46. Auflage jährlich 1937 bis 1944.
Weiterhin nahezu im Zweijahresrhythmus: 46.(!!) 1952, 47. 1953, 48. 1955, 49. 1956, 50.
1959, 51. 1960, 52. 1962, 53. 1964, 54. 1966, 55. 1968, 56. 1970, 57. 1972, 58. 74/75, 59. 77/78,
60. 79/80, 61. 81/82, 62. 83/84, 63. 86/87, 64. 88/89, 65. 90/91, 66. 92/93, 67. 94/95, 68. 97/98,
69. 99/00, 70. 01/02, 71. 03/04, 72. 05/06, 73. 07/08, 74. 09/10, 75. 11/12, 76. 13/14, 77. 15/16,
78. 17/18, 79. 19/20.
Lizenzausgaben:
Deutschsprachig: DDR 1964 von 53.; Fremdsprachig: Slowakisch 1962 von 52.; 1. Spanisch
1972 von 57.; Griechisch 1. Teil 1978 und 2. Teil 1980 von 59.; 1. Französisch 1980 von 60.;
1. Serbokroatisch 1982 von 61.; 2. Serbokroatisch 1984 von 62.; 2. Französisch 1986 von 63.;
3. Serbokroatisch 1987 von 63.; 2. Spanisch 1993 von 65.; 1. Polnisch 1994 von 66.;
3. Französisch 1. Teil 1995 von 66.; 4. Serbokroatisch 1995 von 67.; 1. Türkisch 2003 von 68.;
1. Ungarisch 2000 von 69.; 5. Serbokroatisch 2002 von 70.; 6. Serbokroatisch von 72.;
4. Französisch 2007 von 71.; 2. Polnisch 2008 von 73.; 6. Serbokroatisch 2012 von 75.;
5. Französisch 2013 von 75.
Inhaltsverzeichnis I

Inhaltsverzeichnis
Abkürzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1

1 GRUNDLAGEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

1.1 Meteorologische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5


1.1.1 Luft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
1.1.1-1 Reine Luft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
1.1.1-2 Verunreinigungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
1.1.1-2.1 Gase und Dämpfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
1.1.1-2.2 Staub . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
1.1.1-2.3 Keime . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
1.1.1-2.4 Kondensationskerne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
1.1.1-3 Vermeidung von Verunreinigungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
1.1.2 Lufttemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
1.1.2-1 Mittelwerte der Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
1.1.2-2 Extremwerte der Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
1.1.2-3 Heizgradtage (Gradtagzahl Gt) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
1.1.2-4 Lüftungsgradstunden GL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
1.1.2-5 Kühlgradstunden GK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
1.1.3 Luftfeuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
1.1.3-1 Bezeichnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
1.1.3-2 Mittlere Feuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
1.1.3-3 Entfeuchtungs- und Befeuchtungsgrammstunden . . . . . . . . . . . . . . . . 27
1.1.3-4 Extremwerte der Feuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
1.1.3-5 Temperatur und Feuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
1.1.3-6 Feuchte-Gleichgewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
1.1.4 Sonnenstrahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
1.1.4-1 Solarkonstante . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
1.1.4-2 Linke’scher Trübungsfaktor TL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
1.1.4-3 Direkte Sonnenstrahlung auf beliebige Flächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
1.1.4-4 Diffuse Strahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
1.1.4-5 Atmosphärische Wärmestrahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
1.1.4-6 Gesamtstrahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
1.1.4-7 Sonnenstrahlung und Fenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
1.1.4-8 Besonnung im Jahresablauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
1.1.4-9 Besonnung bei unterschiedlichen geographischen Breiten . . . . . . . . . 62
1.1.5 Wind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64

1.2 Raumklimatische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68


1.2.1 Raumklimadefinition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
1.2.2 Thermisches Raumklima . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
1.2.2-1 Thermisches Empfinden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
1.2.2-2 Arbeitsstättenregel Raumtemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
1.2.2-3 Thermische Gesamtbehaglichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
1.2.2-3.1 Gebäude ohne maschinelle Kühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
1.2.2-3.2 Maschinell geheizte oder gekühlte Gebäude . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
1.2.2-3.3 Erhöhte Luftgeschwindigkeit im Sommer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
1.2.2-4 Lokale thermische Behaglichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
II Inhaltsverzeichnis

1.2.2-4.1 Zugluft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
1.2.2-4.2 Vertikaler Temperaturgradient . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
1.2.2-4.3 Strahlungstemperaturasymmetrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
1.2.2-4.4 Kalte und warme Oberflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
1.2.2-5 Messung des thermischen Raumklimas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
1.2.3 Innenraumluftqualität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
1.2.3-1 Innenraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
1.2.3-2 Innenraumluftqualität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
1.2.3-3 Kohlendioxid (CO2) als Bewertungsindikator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
1.2.3-4 Flüchtige organische Verbindungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
1.2.3-5 Adaptation und Einfluss von Temperatur und Feuchte . . . . . . . . . . . 91
1.2.3-6 Arbeitsstättenregel Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
1.2.3-7 Erforderliche Luftvolumenströme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
1.2.3-8 Prüfung und Bewertung von VOC-Emissionen aus Bauprodukten . 95
1.2.3-9 Messung und Beurteilung von VOC-Konzentrationen in
Innenräumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
1.2.3-10 Natürliche Radioaktivität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
1.2.3-11 Feinstaub . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
1.2.4 Akustik, Lärm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
1.2.5 Licht und Blendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
1.2.6 Einflussnahme durch den Nutzer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
1.2.7 Sick Building Syndrome (SBS) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
1.2.7-1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
1.2.7-2 Begriffsbestimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
1.2.7-3 Beschwerdebild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
1.2.7-4 Risikofaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
1.2.7-5 Zusammenspiel von Risikofaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
1.2.7-6 Meidung/Beseitigung/Minderung von Risikofaktoren . . . . . . . . . . . . 111

1.3 Wärmetechnische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118


1.3.1 System und Zustand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
1.3.1-1 Einheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
1.3.1-2 Masse und Stoffmenge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
1.3.1-3 Thermische Zustandsgrößen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
1.3.1-3.1 Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
1.3.1-3.2 Druck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
1.3.1-3.3 Spezifisches Volumen und Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
1.3.1-3.3.1 Dichte von Feststoffen und Flüssigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
1.3.1-3.3.2 Dichte und spezifisches Volumen von Gasen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
1.3.1-4 Energetische Zustandsgrößen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
1.3.1-4.1 Energetische Zustandsgrößen für Feststoffe und inkompressible
Flüssigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
1.3.1-4.2 Energetische Zustandsgrößen von idealen Gasen und Gasgemischen 133
1.3.1-4.3 Energetische Zustandsgrößen von realen Gasen bzw. Dämpfen . . . . 134
1.3.2 Prozesse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
1.3.2-1 Energiestrombilanzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
1.3.2-2 Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
1.3.2-3 Einfache thermodynamische Prozesse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
1.3.2-4 Thermodynamische Kreisprozesse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
1.3.3 Ausdehnung durch Temperaturerhöhung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
1.3.3-1 Längenausdehnung von festen Körpern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
1.3.3-2 Raumausdehnung von Flüssigkeiten und Gasen . . . . . . . . . . . . . . . . . 146
1.3.4 Feuchte Gase insbesondere feuchte Luft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
Inhaltsverzeichnis III

1.3.4-1 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147


1.3.4-2 Absolute Feuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
1.3.4-3 Relative Feuchte und Taupunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
1.3.4-4 Spezifisches Volumen bzw. Dichte feuchter Gase . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
1.3.4-5 Spezifische Enthalpie feuchter Gase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
1.3.4-6 h,x-Diagramm von Mollier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
1.3.4-7 Zustandsänderungen feuchter Luft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
1.3.4-7.1 Mischung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
1.3.4-7.2 Erwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
1.3.4-7.3 Kühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
1.3.4-7.4 Befeuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
1.3.4-7.5 Adiabate Befeuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
1.3.4-7.6 Entfeuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
1.3.5 Wärmeübertragung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
1.3.5-1 Wärmeleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
1.3.5-1.1 Ebene Wand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
1.3.5-1.2 Zylinderwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
1.3.5-1.3 Wärmeleitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
1.3.5-1.4 Kontakttemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
1.3.5-2 Konvektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
1.3.5-2.1 Erzwungene Flüssigkeits- oder Gasströmung im Rohr oder Kanal . . 171
1.3.5-2.1.1 Laminare Strömung im geraden Rohr oder Kanal (Re < 2320) . . . . . 171
1.3.5-2.1.2 Turbulente Strömung im geraden Rohr oder Kanal (Re > 2320) . . . . 171
1.3.5-2.1.3 Turbulente Strömung von Flüssigkeiten und Gasen in Rohrwendeln 175
1.3.5-2.2 Erzwungene Flüssigkeits- oder Gasströmung um Platten und Rohre 176
1.3.5-2.2.1 Längsüberströmte Platten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 176
1.3.5-2.2.2 Längsüberströmte Rohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
1.3.5-2.2.3 Querüberströmte Rohre und Rohrbündel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
1.3.5-2.3 Wasser in Behältern und Kesseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
1.3.5-2.4 Freie Strömung an Platten und Rohren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
1.3.5-2.4.1 Senkrechte Platten (Wände) und Rohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
1.3.5-2.4.2 Waagerechte Platten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
1.3.5-2.4.3 Waagerechte Rohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
1.3.5-2.5 Überlagerung freier und erzwungener Konvektion . . . . . . . . . . . . . . . 183
1.3.5-2.6 Verdampfung von Wasser in Behältern und Kesseln . . . . . . . . . . . . . . 184
1.3.5-2.7 Kondensation von Wasserdampf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
1.3.5-2.8 Verdunstung und Stoffübergang von Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186
1.3.5-3 Wärmestrahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
1.3.5-3.1 Stefan-Boltzmann’sches Gesetz, Emissionsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
1.3.5-3.2 Kirchhoff’sches Gesetz, Absorptionsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
1.3.5-3.3 Lambert’sches Kosinusgesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189
1.3.5-3.4 Strahlungsaustausch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189
1.3.5-3.4.1 Körper mit Umhüllung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189
1.3.5-3.4.2 Zwei Flächen in beliebiger Lage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
1.3.5-3.5 Gasstrahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
1.3.5-3.6 Einstrahlzahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
1.3.5-3.7 Strahlungsaustausch zwischen den Oberflächen geschlossener Räume
(Bruttomethode) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
1.3.5-3.8 Wärmeübergangskoeffizient beim Strahlungswärmeaustausch . . . . . 196
1.3.5-3.9 Strahlungstemperatur der Umgebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
1.3.5-4 Gesamtwärmeübergangskoeffizienten (Basiskennlinien)
für thermisch aktive Raumumfassungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198
1.3.5-5 Wärmedurchgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
1.3.5-5.1 Grundgleichungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
1.3.5-5.2 Wärmedurchgangskoeffizient . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
1.3.5-5.3 Mittlere Temperaturdifferenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202
IV Inhaltsverzeichnis

1.3.5-5.4 Wärmeübertrager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203


1.3.5-5.5 Wärmeabgabe von Rohren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205
1.3.5-6 Wasserdampfdiffusion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
1.3.6 Wärmespeicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
1.3.6-1 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
1.3.6-1.1 Wärmespeicherung als sensible Wärme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
1.3.6-1.2 Wärmespeicherung als latente Wärme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215
1.3.6-1.3 Thermochemische Speicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215
1.3.6-2 PCM-Materialien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
1.3.6-2.1 PCM-Verarbeitungs-, bzw. Einsatzformen in der TGA . . . . . . . . . . . 217
1.3.6-2.2 Begriffe und Definitionen nach VDI 2164, bzw. RAL-GZ 896 . . . . . 217
1.3.6-2.2.1 Latentwärmespeichermaterialien/Phasenwechselmaterialien (PCM) 217
1.3.6-2.2.2 Schmelztemperatur/Kristallisationstemperatur, Phasenübergangs-
temperatur/Phasenübergangstemperaturbereich . . . . . . . . . . . . . . . . 217
1.3.6-2.2.3 Phasenübergangswärme/Schmelzenthalpie/latente Wärme . . . . . . . 218
1.3.6-2.2.4 Zyklen/Zyklenstabilität/Reproduzierbarkeit des Phasenübergangs 218
1.3.6-2.2.5 Passive und aktive Systeme (mit/ohne Hilfsenergie) . . . . . . . . . . . . . . 218
1.3.6-2.2.6 Einsatztemperaturbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
1.3.6-2.2.7 Stillstandsverlust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
1.3.6-2.2.8 Be- und Entladeleistung/-zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
1.3.6-2.2.9 Unterkühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
1.3.7 Brennstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
1.3.7-1 Feste Brennstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
1.3.7-2 Flüssige Brennstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
1.3.7-2.1 Einteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
1.3.7-2.1.1 Mineralöle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
1.3.7-2.1.2 Teeröle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
1.3.7-2.1.3 Synthetische Öle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
1.3.7-2.1.4 Sonstige flüssige Brennstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
1.3.7-2.2 Heizöle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
1.3.7-2.2.1 Heizwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
1.3.7-2.2.2 Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
1.3.7-2.2.3 Viskosität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
1.3.7-2.2.4 Verkokungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
1.3.7-2.2.5 Flammpunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
1.3.7-2.2.6 Brennpunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
1.3.7-2.2.7 Stockpunkt, Pourpoint . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
1.3.7-2.2.8 Schwefel und Asche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
1.3.7-2.2.9 Wasser und Sedimente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
1.3.7-3 Gasförmige Brennstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228
1.3.7-3.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228
1.3.7-3.2 Entgasung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
1.3.7-3.3 Vergasung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
1.3.7-3.4 Raffineriegase (Reichgase, Flüssiggase) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232
1.3.7-3.5 Erdgase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
1.3.7-3.6 Spaltgase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234
1.3.7-4 Regenerative Brennstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234
1.3.7-4.1 Holz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234
1.3.7-4.2 Pflanzenöle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
1.3.7-4.3 Biogas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
1.3.8 Verbrennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238
1.3.8-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238
1.3.8-2 Heizwert und Brennwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238
1.3.8-3 Verbrennungsluftmenge und Abgase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
1.3.8-3.1 Feste und flüssige Brennstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
1.3.8-3.2 Gasförmige Brennstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
Inhaltsverzeichnis V

1.3.8-3.3 Näherungswerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245


1.3.8-3.4 Dichte der Abgase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249
1.3.8-3.5 Spezifische Wärmekapazität der Abgase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249
1.3.8-3.6 Wasserdampfgehalt und Taupunkt der Abgase . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
1.3.8-4 Verbrennungstemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
1.3.8-5 Abgasprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252
1.3.8-5.1 Vollkommene Verbrennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253
1.3.8-5.2 Unvollkommene Verbrennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254
1.3.8-5.3 Verbrennungsdreiecke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254
1.3.8-6 Zündtemperatur und Zündgrenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256
1.3.8-7 Katalytische Verbrennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259

1.4 Strömungstechnische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262


1.4.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262
1.4.2 Eigenschaften der Fluide . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262
1.4.2-1 Verformungsgesetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263
1.4.2-2 Druckausbreitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264
1.4.2-3 Kompressibilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264
1.4.2-4 Haften an festen Wänden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
1.4.3 Statik der Fluide . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266
1.4.3-1 Druck in ruhenden Flüssigkeiten (Hydrostatik) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266
1.4.3-2 Druck in ruhenden Gasen (Aerostatik) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266
1.4.3-2.1 Isotherme Schichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266
1.4.3-2.2 Isentrope Schichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266
1.4.4 Grundgleichungen bewegter Fluide . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
1.4.4-1 Begriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
1.4.4-2 Kontinuitätsgleichung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268
1.4.4-2.1 Stationäre Strömung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268
1.4.4-2.2 Instationäre kompressible Strömung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269
1.4.4-3 Eulergleichung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270
1.4.4-4 Bernoulligleichung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270
1.4.4-4.1 Stationäres Ausflussproblem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270
1.4.4-4.2 Instationäres Ausflussproblem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271
1.4.4-4.3 Bernoulligleichung mit Verlustglied . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272
1.4.4-4.4 Bernoulligleichung mit Verlust und Energiezufuhr . . . . . . . . . . . . . . . 273
1.4.5 Stationäre Rohrströmung mit Reibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
1.4.5-1 Ausgebildete Strömung in geraden Rohren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
1.4.5-1.1 Strömungsformen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
1.4.5-1.2 Laminare Strömung in kreiszylindrischen Rohren . . . . . . . . . . . . . . . . 274
1.4.5-1.3 Turbulente Strömung in kreiszylindrischen Rohren . . . . . . . . . . . . . . 275
1.4.5-1.4 Druckverlust, Rohrreibungsdiagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
1.4.5-1.5 Rohrleitungen mit beliebigen Querschnittsformen . . . . . . . . . . . . . . . 278
1.4.5-2 Durchströmteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278
1.4.5-2.1 Rohreinlaufströmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 279
1.4.5-2.2 Krümmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 279
1.4.5-2.3 Verzweigungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280
1.4.5-2.4 Drosselorgane . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281
1.4.5-2.5 Düsen und Einläufe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282
1.4.5-2.6 Diffusoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282
1.4.5-3 Rohrsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
1.4.6 Strömungstechnische Messungen in inkompressiblen Fluiden . . . . . 287
1.4.6-1 Messprinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
1.4.6-2 Gesamtdruckmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288
1.4.6-2.1 Stauscheibe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289
VI Inhaltsverzeichnis

1.4.6-2.2 Pitotrohr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289


1.4.6-3 Messung des statischen Druckes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290
1.4.6-4 Staudruckmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
1.4.6-5 Durchflussmengenmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293
1.4.6-6 Hitzdrahtmessung, Lasermessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294
1.4.7 Impulssatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
1.4.8 Körperumströmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298
1.4.8-1 Widerstandskraft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298
1.4.8-2 Dynamischer Auftrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300
1.4.8-3 Nachlauferscheinungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301
1.4.9 Turbomaschinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301
1.4.10 Netzkennlinien einfacher Anlagen mit Turbomaschinen . . . . . . . . . 302
1.4.10-1 Pumpenanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303
1.4.10-2 Ventilatoranlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304
1.4.10-3 Turbinenanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304
1.4.11 Aufbau und Wirkungsweise von Turbomaschinen . . . . . . . . . . . . . . . 306
1.4.11-1 Einfache axiale Turbomaschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 306
1.4.11-2 Einfache radiale Turbomaschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 307
1.4.12 Strömungsmechanische Grundgleichungen der Turbomaschinen . 308
1.4.12-1 Kontinuitätsgleichung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 308
1.4.12-2 Eulersche Gleichung der Turbomaschinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 309
1.4.13 Kennzahlen für Turbomaschinen und ihre Anwendung . . . . . . . . . . 310
1.4.13-1 Ähnlichkeitsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310
1.4.13-2 Die für Turbomaschinen charakteristischen Kennzahlen . . . . . . . . . . . 311
1.4.13-3 Anwendung der Ähnlichkeitskennzahlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311
1.4.13-3.1 Modellberechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311
1.4.13-3.2 Rationalisierung der Versuchsarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313
1.4.13-3.3 Klassifizierung der Bauarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 314
1.4.13-3.4 Allgemeingültige Darstellung von Erfahrungswerten . . . . . . . . . . . . . 315
1.4.14 Betriebsverhalten von Turbomaschinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 318
1.4.14-1 Grundlegende Begriffe, Regeln und Hilfsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . 318
1.4.14-2 Typische Kennfelder einiger Turbomaschinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 319
1.4.14-2.1 Kennfeld einer Kreiselpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 319
1.4.14-2.2 Kennfeld einer Wasserturbine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320
1.4.14-2.3 Kennfeld eines Ventilators . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 321
1.4.14-3 Instabile Betriebszustände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322
1.4.14-4 Kavitation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325
1.4.14-5 Kennlinien bei Reihen- und Parallelschaltung von Turbomaschinen 327

1.5 Schalltechnische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330


1.5.1 Allgemeine Bezeichnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
1.5.2 Schallfeldgrößen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
1.5.3 Schallpegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
1.5.4 Tonspektrum und Klangfarbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333
1.5.5 Geräuschbewertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
1.5.5-1 Frequenzspektren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
1.5.5-2 A-bewerteter Schallpegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335
1.5.5-3 Grenzkurven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337
1.5.6 Schallausbreitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 338
1.5.7 Luftschalldämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 340
Inhaltsverzeichnis VII

1.5.7-1 Definition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 340


1.5.7-2 Schalldämm-Maß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 340
1.5.7-3 Bewertetes Schalldämm-Maß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 341
1.5.7-4 Einschalige Wände und Decken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 341
1.5.7-5 Mehrschalige Wände und Decken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 342
1.5.7-6 Fenster und Türen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 344
1.5.7-7 Zusammengesetzte Bauteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 344
1.5.8 Körperschalldämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 345
1.5.9 Schallabsorption . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 345
1.5.10 Akustik großer Räume . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 347

1.6 Messtechnische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 348


1.6.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 348
1.6.2 Druckmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 348
1.6.2-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 348
1.6.2-2 U-Rohr-Manometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 349
1.6.2-3 Federmanometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 350
1.6.2-4 Elektrische Manometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 351
1.6.3 Temperaturmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 351
1.6.3-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 351
1.6.3-2 Ausdehnungs-Thermometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 352
1.6.3-3 Elektrische Widerstandsthermometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 354
1.6.3-4 Thermoelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 355
1.6.3-5 Strahlungsthermometer (Infrarotthermometer, Pyrometer) . . . . . . . 356
1.6.3-6 Infrarot-Thermographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 357
1.6.3-7 Globethermometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 358
1.6.3-8 Halbleiter-Temperatursensoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 358
1.6.4 Geschwindigkeitsmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 358
1.6.4-1 Staugeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 358
1.6.4-2 Thermische Anemometer, Hitzdraht-Anemometer . . . . . . . . . . . . . . . 359
1.6.4-3 Flügelradanemometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 360
1.6.4-4 Optische Messverfahren zur Bestimmung der Luftgeschwindigkeit . 360
1.6.4-5 Messung der Raumluftgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 361
1.6.5 Mengen- und Durchflussmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 362
1.6.5-1 Wägung und Ausmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 362
1.6.5-2 Gaszähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 363
1.6.5-3 Verdrängungszähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 363
1.6.5-4 Flügelradzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 364
1.6.5-5 Schwebekörper-Durchflussmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 365
1.6.5-6 Drosselgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 365
1.6.5-7 Ultraschallverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 366
1.6.5-8 Induktionsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 366
1.6.5-9 Volumenstrommessung in Kanälen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 367
1.6.5-9.1 Netzmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 367
1.6.5-9.2 Einlaufdüse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 368
1.6.5-9.3 Blenden und Düsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 368
1.6.5-9.4 Staukörper . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 368
1.6.5-10 Volumenstrommessung an Luftdurchlässen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 368
1.6.5-10.1 Netzmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 368
1.6.5-10.2 Messtrichter-Verfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 368
1.6.5-10.3 Druckmessmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 369
1.6.5-10.4 Nullmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 369
1.6.6 Wärmemengenmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 369
VIII Inhaltsverzeichnis

1.6.6-1 Heizkostenverordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 370


1.6.6-2 Wärmemengenmessung in Wassersystemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 370
1.6.6-2.1 Direkte Messung – Wärmezähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 370
1.6.6-2.1.1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 370
1.6.6-2.1.2 Fehlergrenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 373
1.6.6-2.1.3 Gesetzliches Messwesen und Eichpflicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 374
1.6.6-2.1.4 Einbau und Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 374
1.6.6-2.2 Indirekte Messung – Heizkostenverteiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 376
1.6.6-2.2.1 Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip . . . . . . . . . . . . . 377
1.6.6-2.2.2 Heizkostenverteiler mit elektrischer Hilfsenergie . . . . . . . . . . . . . . . . 378
1.6.6-2.3 Indirekte Messung – Energiebewertende Mengenmessung . . . . . . . . 380
1.6.6-3 Wärmemengenmessung in Luftsystemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 381
1.6.6-3.1 Messmethode des Luftenergiezählers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 381
1.6.6-3.2 Anwendungen der Luftenergiezähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 383
1.6.6-3.2.1 Verbrauchsgerechte Lüftungskostenabrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . 383
1.6.6-3.2.2 Monitoring der Luftlieferung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 386
1.6.6-3.2.3 Energiemonitoring / energetische Analysen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 386
1.6.6-3.2.4 Effizienzsteigerung RLT-Zentraleinheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 386
1.6.6-3.2.5 Luft-Contracting . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 387
1.6.7 Füllstandsmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 388
1.6.7-1 Schauglasmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 388
1.6.7-2 Peilstabmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 388
1.6.7-3 Schwimmermethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 388
1.6.7-4 Verdrängermethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 388
1.6.7-5 Einperlrohrmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 389
1.6.7-6 Hydrostatische Druckmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 389
1.6.7-7 Wägemethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 389
1.6.7-8 Leitfähigkeitsmessmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 390
1.6.7-9 Kapazitive Messmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 390
1.6.7-10 Strahlungsdämpfungsmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 390
1.6.7-11 Reflexionsmessmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 391
1.6.8 Abgasprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 391
1.6.9 Feuchtemessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 394
1.6.9-1 Absorptionsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 394
1.6.9-2 Taupunktmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 394
1.6.9-3 Haarhygrometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 394
1.6.9-4 Psychrometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 395
1.6.9-5 Lithiumchlorid-Feuchtemesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 397
1.6.9-6 Leitfilm-Hygrometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 397
1.6.9-7 Kapazitäts-Hygrometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 397
1.6.9-8 Enthalpie-Fühler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 398
1.6.10 Sonstige Messgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 398
1.6.10-1 Kalorimeter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 398
1.6.10-2 pH-Wert-Messung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 398
1.6.10-3 Rußmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 399
1.6.10-4 Schallpegelmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 399
1.6.10-5 Staubmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 400
1.6.10-5.1 Klassifikation von Staubpartikeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 401
1.6.10-5.2 Überwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 401
1.6.10-5.3 Immissionsgrenzwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 402
1.6.10-5.4 Emissionsgrenzwerte für genehmigungsbedürftige Anlagen . . . . . . . 403
1.6.10-5.5 Emissionsgrenzwerte für nicht genehmigungsbedürftige Anlagen . . 403
1.6.10-5.6 Zulassungsverfahren für Staubmessgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 405
1.6.10-5.7 Staubmessung mit dem Standardreferenzverfahren nach VDI 2066 405
1.6.10-5.8 Mobile Online-Staubmessverfahren für die novellierte 1. BImSchV 408
Inhaltsverzeichnis IX

1.6.10-6 Gasanalysengeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 417


1.6.10-7 Messung der Radioaktivität der Luft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 418
1.6.10-8 Messung der Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 419
1.6.10-9 Messung des Außenluftwechsels und der
Lüftungseffektivität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 419
1.6.10-10 Kombinierte Messgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 421

1.7 Regelungstechnische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 422


1.7.1 Grundbegriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 422
1.7.1-1 Steuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 422
1.7.1-2 Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 423
1.7.2 Regelstrecken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 425
1.7.2-1 Statisches Verhalten von Regelstrecken (Kennlinien) . . . . . . . . . . . . . 425
1.7.2-2 Dynamisches Verhalten von Regelstrecken (Übergangsverhalten) . . 426
1.7.2-2.1 Regelstrecken mit Ausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 427
1.7.2-2.1.1 Verzögerungsglied nullter Ordnung (P-Regelstrecke) . . . . . . . . . . . . . 427
1.7.2-2.1.2 Verzögerungsglied erster Ordnung (PT1-Regelstrecke) . . . . . . . . . . . 428
1.7.2-2.1.3 Verzögerungsglied zweiter und höherer Ordnung
(PT2- oder PTn-Regelstrecken) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 430
1.7.2-2.1.4 Kennwertermittlung von Regelstrecken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 430
1.7.2-2.1.5 Schwierigkeitsgrad und Regelbarkeit von Regelstrecken . . . . . . . . . . . 432
1.7.2-2.2 Regelstrecken ohne Ausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 433
1.7.3 Regeleinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 433
1.7.3-1 Klassifikation von Regelgeräten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 434
1.7.3-1.1 Regler ohne Hilfsenergie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 434
1.7.3-1.2 Regler mit Hilfsenergie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 435
1.7.3-2 Regelgüte von Regelkreisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 435
1.7.3-3 Analoge Regelsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 436
1.7.3-3.1 Unstetige Regler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 437
1.7.3-3.1.1 Zweipunktregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 437
1.7.3-3.1.2 Dreipunktregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 439
1.7.3-3.2 Stetige Regler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 440
1.7.3-3.2.1 Proportionale Regler (P-Regler) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 441
1.7.3-3.2.2 Integrierende Regler (I- und PI-Regler) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 445
1.7.3-3.2.3 Differenzierende Regler (D-Regler) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 446
1.7.3-3.2.4 PID-Regler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 446
1.7.3-3.3 Quasi-stetige Regler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 447
1.7.4 Digitale Regelsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 448
1.7.4-1 Aufbau einer digitalen Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 449
1.7.4-2 Digitale Regler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 452
1.7.4-3 Zusatzfunktionen digitaler Regler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 452
1.7.4-4 Praktische Umsetzung des PID-Regelalgorithmus . . . . . . . . . . . . . . . . 453
1.7.5 Reglerauswahl ............................................. 455
1.7.6 Reglereinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 455
1.7.6-1 Reglereinstellung durch Probieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 455
1.7.6-2 Reglereinstellung nach Einstellregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 456
1.7.6-2.1 Einstellregeln nach Ziegler und Nichols . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 456
1.7.6-2.1.1 Einstellung nach der Schwingungsmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 456
1.7.6-2.1.2 Einstellung nach der Sprungantwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 457
1.7.6-2.2 Einstellregeln nach Chien, Hrones und Reswick . . . . . . . . . . . . . . . . . . 457
1.7.6-3 Parameteroptimierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 458
1.7.7 Adaptive Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 458
1.7.8 Fuzzy-Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 459
X Inhaltsverzeichnis

1.8 Aktorik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 462


1.8.1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 462
1.8.2 Begriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 462
1.8.3 Stellantriebe und Stellglieder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 463
1.8.4 Auslegung von Stellventilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 464
1.8.5 Auslegung von Stellklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 473
1.8.6 Stelleinrichtungen mit Hilfsenergie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 475
1.8.6-1 Elektrische Stelleinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 475
1.8.6-2 Elektromagnetische Stelleinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 476
1.8.6-3 Elektrothermische Stelleinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 477
1.8.6-4 Pneumatische Stelleinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 477
1.8.6-5 Intelligente Stelleinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 480
1.8.7 Stelleinrichtungen mit integriertem Regler ohne Hilfsenergie . . . . . 480
1.8.7-1 Thermische Regler (Ausdehnungsregler) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 480
1.8.7-1.1 Regelventile an Umformern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 480
1.8.7-1.2 Rücklauftemperaturregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 482
1.8.7-2 Hydraulische Regler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 483
1.8.7-2.1 Wirkungsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 483
1.8.7-2.2 Druckregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 484
1.8.7-2.3 Überströmventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 485
1.8.7-2.4 Druckminderventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 485
1.8.7-2.5 Differenzdruckregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 485
1.8.8 Stelleinrichtungen mit integriertem Regler mit Hilfsenergie . . . . . . . 486

1.9 Energiewirtschaftliche Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 487


1.9.1 Definitionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 487
1.9.2 Primärenergieträger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 488
1.9.2-1 Endliche Energieträger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 488
1.9.2-1.1 Kohle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 488
1.9.2-1.2 Rohöl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 488
1.9.2-1.3 Erdgas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 488
1.9.2-1.4 Uran . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 489
1.9.2-2 Erneuerbare Energien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 489
1.9.2-2.1 Solarenergie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 489
1.9.2-2.2 Wasserkraft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 490
1.9.2-2.3 Windkraft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 490
1.9.2-2.4 Erdwärme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 490
1.9.2-2.5 Biomasse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 490
1.9.3 Energieumwandlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 491
1.9.3-1 Kraftwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 491
1.9.3-2 Heizwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 491
1.9.3-3 Heizkraftwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 492
1.9.3-4 Kernkraftwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 492
1.9.3-5 Photovoltaikanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 492
1.9.3-6 Konzentrierende Solarkraftwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 492
1.9.3-7 Wasserkraftwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 492
1.9.3-8 Windkraftanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 493
1.9.3-9 Geothermische Kraftwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 494
1.9.3-10 Biomassekraftwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 494
1.9.4 Energieverbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 495
1.9.5 Contracting . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 496
Inhaltsverzeichnis XI

1.10 Grundlagen des Umweltschutzes, insbesondere


der Luftreinhaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 498
1.10.1 Definition und Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 498
1.10.2 Emissionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 498
1.10.3 Einwirkung von Emissionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 499
1.10.4 Maßnahmen zur Begrenzung von Schadstoffemissionen im
Energiesektor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 501
1.10.4-1 Brennstoffseitige Maßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 503
1.10.4-2 Feuerungstechnische Maßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 503
1.10.4-3 Abgasbehandlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 505
1.10.4-4 Einsatz von regenerativen Energien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 507
1.10.5 Rechtsgrundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 508
1.10.5-1 Bundes-Immissionsschutzgesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 508
1.10.5-2 Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen . . . . . . . . . . 508
1.10.5-3 Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen . . . . . . . . . . . . . . 509
1.10.5-4 Verordnung über die Verbrennung und die
Mitverbrennung von Abfällen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 510
1.10.5-5 Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft –
(Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-
Immissionsschutzgesetz) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 510
1.10.5-6 Verordnung über Großfeuerungs-, Gasturbinen- und
Verbrennungsmotorenanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 512
1.10.5-7 Verordnung über Anlagen zur Feuerbestattung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 515
1.10.5-8 Smog-Verordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 515
1.10.5-9 Gesetze zur Nutzung Erneuerbarer Energien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 515
1.10.5-10 Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau
der Kraft-Wärme-Kopplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 515

1.11 Grundlagen des Korrosions- und des Steinschutzes . 516


1.11.1 Grundlagen der Korrosion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 516
1.11.1-1 Begriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 516
1.11.1-2 Elektrochemische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 517
1.11.1-3 Wasserbeschaffenheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 519
1.11.2 Korrosion in Warmwasserheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 520
1.11.2-1 Wanddurchbruch bei Eisenwerkstoffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 520
1.11.2-2 Gasbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 523
1.11.2-3 Schlammbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 525
1.11.2-4 Eisenoxid-Beläge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 526
1.11.2-5 Korrosion von Kupfer-Werkstoffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 526
1.11.2-6 Korrosion von Aluminium-Werkstoffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 527
1.11.2-7 Korrosion von feuerverzinktem Stahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 528
1.11.2-8 Korrosion von nichtrostenden Stählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 528
1.11.2-9 Bimetallkorrosion, Mischinstallation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 528
1.11.2-10 Korrosionsschutz bei Planung und Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . 529
1.11.2-11 Korrosionsschutz durch Vermeidung von Unterdruck . . . . . . . . . . . . 531
1.11.2-12 Korrosionsschutz durch Wasserbehandlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 533
1.11.2-13 Frostschutzmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 534
1.11.3 Korrosion in Niederdruck-Dampfanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 535
1.11.3-1 Korrosionsschäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 535
1.11.3-2 Korrosionsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 536
1.11.3-3 Anforderungen an die Beschaffenheit des Speisewassers . . . . . . . . . . 537
1.11.3-4 Betriebsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 539
XII Inhaltsverzeichnis

1.11.4 Korrosion in Wassererwärmern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 540


1.11.4-1 Wassererwärmer aus emailliertem Stahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 540
1.11.4-2 Wassererwärmer aus kunststoffbeschichtetem Stahl . . . . . . . . . . . . . 541
1.11.4-3 Wassererwärmer aus nichtrostendem Stahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 542
1.11.4-4 Kathodischer Schutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 543
1.11.5 Abgasseitige Korrosion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 543
1.11.5-1 Korrosionsursachen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 543
1.11.5-2 Korrosionsschäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 544
1.11.5-3 Korrosionsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 545
1.11.6 Steinbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 547
1.11.6-1 Steinbildung in Wassererwärmungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 548
1.11.6-2 Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 549
1.11.6-3 Maßnahmen gegen Steinbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 549

1.12 Planerische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 553


1.12.1 Grundlagen der Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung . . . . . . . . 553
1.12.2 Planungsablauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 554
1.12.2-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 554
1.12.2-2 Varianten des Planungsablaufes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 557
1.12.2-2.1 Hierarchische Planung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 559
1.12.2-2.2 Integrale Planung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 561
1.12.2-2.3 BIM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 561
1.12.2-3 Honorarordnung (HOAI) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 562
1.12.2-4 Kosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 564
1.12.2-4.1 DIN 276 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 564
1.12.2-4.2 Investitionskosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 564
1.12.2-4.2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 564
1.12.2-4.2.2 Heizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 565
1.12.2-4.2.3 RLT- und Kälteanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 566
1.12.2-5 Monitoring . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 568
1.12.2-5.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 568
1.12.2-5.2 Verfahrensbetrachtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 569
1.12.2-5.3 Schlussfolgerungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 572
1.12.3 Technisches Gebäudemanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 573
1.12.3-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 573
1.12.3-2 Relevante Vorschriften, Normen und Richtlinien . . . . . . . . . . . . . . . . 574
1.12.3-3 Definitionen Instandhaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 575
1.12.4 Simulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 576
1.12.4-1 Simulation als planerisches Hilfsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 576
1.12.4-2 Systemtheoretische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 576
1.12.4-3 Modellierung physikalischer Prozesse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 578
1.12.4-4 Analogien zur Modellerstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 578
1.12.4-5 Merkmale von Simulationsprogrammen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 579
1.12.4-6 Belastbarkeit und Validation von Simulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 580
1.12.4-7 Simulation im Planungsablauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 582
1.12.4-8 Simulation zur Betriebsoptimierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 583
1.12.4-9 Vorgehensweise zur Betriebsoptimierung mit Simulation . . . . . . . . . 583
1.12.4-10 Betriebsoptimierung mit Wettervorhersage-Steuerung (WVS) . . . . 584
1.12.4-11 Hemmnisse zum Einsatz von Simulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 586
1.12.5 Hygiene-Anforderungen in der TGA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 587
1.12.5-1 Raumluftqualität und Hygieneanforderungen an Raumlufttechnische
Anlagen und Geräte nach VDI 6022 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 588
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Inhaltsverzeichnis XV

1.12.5-2 Hygiene in Trinkwasser-Installation nach VDI/DVGW 6023 Blatt 1


(04-2013) und diesbezügliche Gefährdungsanalyse nach VDI/BTGA/
ZVSHK 6023 Blatt 2 (01-2018) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 590
1.12.5-3 Sicherstellung des hygienegerechten Betriebs von Verdunstungskühl-
anlagen nach VDI 2047 Blatt 2 (01-2015) und Blatt 3 (04-2018) . . . . 590

1.13 Bauphysikalische Grundlagen zum baulichen


Wärmeschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 592
1.13.1 Winterlicher Wärmeschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 592
1.13.1-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 592
1.13.1-2 Wärmetransport / Wärmetechnische Kenngrößen für Bauteile . . . . . 592
1.13.1-2.1 Wärmeübergangswiderstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 592
1.13.1-2.2 Wärmedurchlasswiderstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 593
1.13.1-2.2.1 Wärmedurchlasswiderstand für homogene Bauteilschichten . . . . . . . 593
1.13.1-2.2.2 Wärmedurchlasswiderstand für Luftschichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 593
1.13.1-2.3 Wärmedurchgangswiderstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 594
1.13.1-2.4 Wärmedurchgangskoeffizient . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 594
1.13.1-3 Wärmeschutztechnische Vorschriften – DIN 4108 . . . . . . . . . . . . . . . 595
1.13.1-4 Wärmebrücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 597
1.13.1-4.1 Begriffsbestimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 597
1.13.1-4.2 Raumseitige Oberflächentemperaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 597
1.13.1-4.3 Wärmeverluste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 598
1.13.1-5 Wärmespeicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 598
1.13.1-6 Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 599
1.13.1-6.1 Infiltration/Luftdichtheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 599
1.13.1-6.2 Fensterlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 599
1.13.1-6.2.1 Einseitige Fensterlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 600
1.13.1-6.2.2 Querlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 601
1.13.2 Sommerlicher Wärmeschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 602
1.13.2-1 Beurteilungsgrößen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 602
1.13.2-2 Einflussparameter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 602
1.13.2-3 Planungsgröße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 603

1.14 Energieeinsparverordnung EnEV 2014 . . . . . . . . . . . . . . . . 604


1.14.1 Die EnEV für Wohngebäude . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 606
1.14.1-1 Neuerungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 606
1.14.1-2 Begriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 606
1.14.1-2.1 Heizwärmebedarf (auch: Nutzenergiebedarf für Heizen) . . . . . . . . . . 606
1.14.1-2.2 Heizenergiebedarf (auch: Endenergiebedarf für das Heizsystem) . . . 606
1.14.1-2.3 Endenergiebedarf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 607
1.14.1-2.4 Primärenergiebedarf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 607
1.14.1-3 Haupt-Anforderungsgröße Primärenergiebedarf . . . . . . . . . . . . . . . . . 607
1.14.1-4 Übersicht über Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 607
1.14.1-4.1 Neu zu errichtende Wohngebäude . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 607
1.14.1-4.2 Wohngebäude- und Anlagenbestand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 608
1.14.1-4.3 Anlagentechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 608
1.14.1-5 Gegenüberstellung der Berechnungsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 608
1.14.1-6 Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 609
1.14.2 Anforderungen für Wohngebäude . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 611
1.14.2-1 Jahres-Primärenergiebedarf und spezifischer
Transmissionswärmeverlust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 611
1.14.2-2 Sommerlicher Wärmeschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 612
1.14.2-3 Gebäudebestand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 612
1.14.2-4 Heizungstechnische Anlagen, Warmwasseranlagen und Wärmever-
teilung, Anrechnung von Strom aus erneuerbaren Energien . . . . . . . 614
XVI Inhaltsverzeichnis

1.14.2-5 Raumluftkühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 614


1.14.2-6 Energieausweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 615
1.14.2-7 Umsetzung der EnEV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 615
1.14.3 Berechnung des Jahres-Heizwärmebedarfs für Wohngebäude
gemäß DIN V 4108-6 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 616
1.14.3-1 Monatsbilanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 616
1.14.3-2 Wärmebrücken und Luftdichtheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 616
1.14.3-2.1 Transmissionswärmeverluste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 617
1.14.3-2.2 Lüftungswärmeverluste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 618
1.14.3-3 Wärmespeicherfähigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 619
1.14.3-3.1 Ausnutzungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 619
1.14.3-3.2 Nachtabschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 620
1.14.3-4 Maßbezüge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 620
1.14.4 Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs für Wohngebäude
gemäß DIN V 4701-10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 621
1.14.5 Variationen baulicher und anlagentechnischer Ausführungen . . . . . 625
1.14.5-1 Bauliche Randbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 625
1.14.5-2 Anlagentechnische Randbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 626
1.14.5-3 Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 627
1.14.6 Planungs- und Ausführungsempfehlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 630
1.14.6-1 Einbeziehung baulicher und anlagentechnischer Randbedingungen
im früheren Planungsstadium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 630
1.14.6-2 Wärmebrücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 630
1.14.6-3 Luftdichtheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 631
1.14.6-4 Anlagentechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 631
1.14.6-5 Nachweisverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 631
1.14.7 Einflussgrößen auf den Primärenergiebedarf von Wohngebäuden . 632
1.14.7-1 Bauliche Einflüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 632
1.14.7-2 Anlagentechnische Einflüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 633
1.14.7-3 Nutzungsbedingte Einflüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 634
1.14.8 Die EnEV für Nichtwohngebäude . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 634
1.14.8-1 Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 634
1.14.8-2 Berechnungsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 635
1.14.8-3 Beispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 636
1.14.8-4 Vereinfachtes Nachweisverfahren für Nichtwohngebäude . . . . . . . . 637

1.15 Elektrische Energietechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 639


1.15.1 Einführung in die Drehstromtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 640
1.15.1-1 Begriffsdefinitionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 641
1.15.1-2 Aufbau des Niederspannungsnetzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 642
1.15.1-3 Leistungsberechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 643
1.15.2 Elektrosicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 646
1.15.2-1 Wirkung von Körperströmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 646
1.15.2-2 Personenschutz gegen gefährliche Körperströme . . . . . . . . . . . . . . . . 648
1.15.2-2.1 Schutz gegen elektrischen Schlag unter normalen Bedingungen
(Basisschutz) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 648
1.15.2-2.2 Schutz gegen elektrischen Schlag unter Fehlerbedingungen
(Schutz bei indirektem Berühren oder Fehlerschutz) . . . . . . . . . . . . . 648
1.15.2-2.2.1 TN-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 649
1.15.2-2.2.2 TT-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 652
1.15.2-2.2.3 IT-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 653
1.15.2-2.2.4 Zulässige Schutzeinrichtungen für den Schutz gegen elektrischen
Schlag unter Fehlerbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 653
Inhaltsverzeichnis XVII

1.15.2-3 Sachwertschutz gegen Überströme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 653


1.15.2-3.1 Schutz gegen Überströme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 653
1.15.2-4 Schutzeinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 655
1.15.3 Anschluss von Erzeugeranlagen an das Niederspannungsnetz . . . . . . 658
1.15.3-1 Funktionsweise von Wechselrichtern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 658
1.15.3-2 Wirkleistungsabgabe bei Überfrequenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 659
1.15.3-3 Statische Netzstützung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 660
1.15.3-4 Dynamische Netzstützung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 662
1.15.3-5 Entkupplungsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 663

2 HEIZUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 665

2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 665


2.1.1 Anforderungen an Heizsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 665
2.1.2 Systematisierung von Heizungssystemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 666
2.1.2-1 Zentrale Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 666
2.1.2-2 Dezentrale Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 667
2.1.2-3 Wärmenetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 667
2.1.2-3.1 Fernheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 667
2.1.2-3.1.1 Vorteile der Fernwärme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 667
2.1.2-3.1.2 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 668
2.1.2-3.1.3 Wärmebezugskosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 669
2.1.2-3.1.4 Auswahl der Parameter der Versorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 670
2.1.2-3.1.5 Rohrleitungen – Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 670
2.1.2-3.2 Heizkraftwirtschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 670
2.1.2-3.2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 670
2.1.2-3.2.2 Standort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 672
2.1.2-3.2.3 Dampfturbinen-Heizkraftwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 672
2.1.2-3.2.4 Stromkennzahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 675
2.1.2-3.2.5 Gasturbinen-Heizkraftwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 677
2.1.2-3.2.6 KWK und Blockheizkraftwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 678
2.1.2-3.2.7 Geothermalkraftwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 690
2.1.2-3.2.8 Belastungslinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 690
2.1.2-3.2.9 Wärmepreise allgemein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 691
2.1.2-3.3 Fernwärmenetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 693
2.1.2-3.3.1 Einteilung der Fernwärmeanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 693
2.1.2-3.3.2 Heißwasser-Fernwärme mit tυ ≤ 110 °C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 694
2.1.2-3.3.3 Heißwasser-Fernwärme mit tυ > 110 °C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 699
2.1.2-3.3.4 Fernwärmeleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 703
2.1.2-3.4 Übergabe und Kundenanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 712
2.1.2-3.4.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 712
2.1.2-3.4.2 Direkter Anschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 712
2.1.2-3.4.3 Indirekter Anschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 712
2.1.2-3.4.4 Trinkwassererwärmungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 715
2.1.2-3.4.5 Anforderungen an die Kundenanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 715
2.1.2-4 Mobile Heizzentralen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 715
2.1.2-4.1 Einsatzgebiete und Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 716
2.1.2-4.2 Heizzentralen nach Betriebsstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 716
2.1.2-4.2.1 Elektroheizzentralen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 716
2.1.2-4.2.2 Öl- und Gasheizzentralen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 717
2.1.3 Kennfarben und Sinnbilder der Heizungs- und Wärmetechnik . . . . 719
XVIII Inhaltsverzeichnis

2.2 Zentrale Heizungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 725


2.2.1 Systembeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 725
2.2.1-1 Zentrale Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 725
2.2.1-1.1 Warmwasserheizungen (WWH) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 725
2.2.1-1.1.1 Schwerkraft-Warmwasserheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 725
2.2.1-1.1.2 Pumpen-Warmwasserheizungen (PWWH) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 726
2.2.1-1.1.3 Sicherheitstechnische Einrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 743
2.2.1-1.2 Dampfheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 749
2.2.1-1.2.1 Offene Niederdruckdampfheizungen (NDH) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 749
2.2.1-1.2.2 Geschlossene Niederdruckdampfheizungen (Vaporheizungen) . . . . 754
2.2.1-1.2.3 Hochdruckdampfheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 754
2.2.1-1.2.4 Vakuumdampfheizungen (VDH) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 757
2.2.1-1.3 Luftheizungen (Luftheizungsanlagen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 758
2.2.1-1.3.1 Schwerkraft-Luftheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 759
2.2.1-1.3.2 Ventilator-Luftheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 759
2.2.1-1.3.3 Großraum-Luftheizungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 760
2.2.1-1.3.4 Wohnraum-Luftheizungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 760
2.2.1-1.4 Heißluft-Strahlungsheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 765
2.2.2 Wärmeübergabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 766
2.2.2-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 766
2.2.2-1.1 Konvektion und Strahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 766
2.2.2-1.2 Auswahl und Auslegungsgrundsätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 767
2.2.2-1.3 Bauformen und Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 767
2.2.2-1.4 Leistungsminderung bei Heizkörpern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 768
2.2.2-1.5 Umrechnung der Heizkörpernormleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 768
2.2.2-1.6 Anschlussarten von Heizkörpern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 768
2.2.2-2 Freie Heizflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 769
2.2.2-2.1 Flach- oder Plattenheizkörper . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 769
2.2.2-2.2 Guss- und Stahlradiatoren (Gliederheizkörper) . . . . . . . . . . . . . . . . . 774
2.2.2-2.3 Rohrradiatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 776
2.2.2-2.3.1 Stahlrohrradiatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 776
2.2.2-2.3.2 Fensterbankradiatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 778
2.2.2-2.3.3 Handtuchradiatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 780
2.2.2-2.3.4 Hochdruckradiatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 781
2.2.2-2.4 Rohr- und Rippenrohrheizkörper . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 782
2.2.2-2.5 Konvektoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 783
2.2.2-2.6 Weitere freie Heizflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 787
2.2.2-2.6.1 Sockelheizkörper (Heizleisten) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 787
2.2.2-2.6.2 Fassadenheizung (Fensterrahmenheizelement) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 788
2.2.2-3 Bauteilintegrierte Heizflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 788
2.2.2-3.1 Deckenheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 788
2.2.2-3.1.1 Rohrdeckenheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 789
2.2.2-3.1.2 Lamellendeckenheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 789
2.2.2-3.1.3 Deckenstrahlplatten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 790
2.2.2-3.1.4 Hohlraumdeckenheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 792
2.2.2-3.1.5 Direkt beheizte Hell- und Dunkelstrahler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 792
2.2.2-3.2 Fußbodenheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 792
2.2.2-3.3 Wandheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 796
2.2.3 Verteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 797
2.2.3-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 797
2.2.3-2 Wärmeträger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 799
2.2.3-3 Rohrleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 799
2.2.3-3.1 Stahlrohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 799
2.2.3-3.1.1 Abmessungen, Normen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 799
2.2.3-3.1.2 Rohrverbindungen für Stahlrohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 812
Inhaltsverzeichnis XIX

2.2.3-3.2 Kupferrohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 823


2.2.3-3.3 Kunststoffrohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 826
2.2.3-3.3.1 Rohrmaterialien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 826
2.2.3-3.4 Dehnungsausgleicher/Kompensatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 829
2.2.3-3.4.1 Rohrschenkel und Rohrbögen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 830
2.2.3-3.4.1.1 Rohrschenkel-Länge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 830
2.2.3-3.4.1.2 Festpunktkräfte an Rohrschenkel/Rohrbogen-Dehnungsausgleichern 830
2.2.3-3.4.2 Stopfbuchsen-Ausgleicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 832
2.2.3-3.4.3 Stahlbalg-Kompensatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 832
2.2.3-3.4.3.1 Stahlbalg-Axialkompensatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 832
2.2.3-3.4.3.2 Stahlbalg-Lateralkompensatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 833
2.2.3-3.4.3.3 Stahlbalg-Angularkompensatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 834
2.2.3-3.4.4 Gummibalg-Kompensatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 834
2.2.3-3.4.4.1 Gummibalg-Universalkompensatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 835
2.2.3-3.4.4.2 Gummibalg-Lateralkompensatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 835
2.2.3-3.4.4.3 Gummibalg-Angularkompensatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 835
2.2.3-3.4.5 Schwingungs- und Geräuschdämpfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 835
2.2.3-3.4.6 Rohrleitungs-Festpunkte an Kompensatoren und
Schwingungs-/Geräuschdämpfern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 837
2.2.3-3.4.6.1 Festpunktkräfte an Axialkompensatoren und
Schwingungs-/Geräuschdämpfern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 838
2.2.3-3.5 Wärmeverluste von Rohrleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 838
2.2.3-4 Pumpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 842
2.2.3-4.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 842
2.2.3-4.2 Leistungsbedarf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 843
2.2.3-4.3 Kennlinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 843
2.2.3-4.4 Proportionalitätsgesetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 845
2.2.3-4.5 Leistungsanpassung, Steuerung und Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 845
2.2.3-4.6 Bauarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 847
2.2.3-4.7 Effizienz-Anforderungen gemäß europäischer Ökodesign-Richtlinie 851
2.2.3-4.8 Einbau der Pumpen in den Vor- oder Rücklauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . 852
2.2.3-4.9 Wasserstrahlpumpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 853
2.2.3-5 Armaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 854
2.2.3-5.1 Kugelhähne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 854
2.2.3-5.2 Absperrklappen, dichtschließend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 855
2.2.3-5.3 Absperrventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 856
2.2.3-5.3.1 Flanschenventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 856
2.2.3-5.3.2 Muffenventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 857
2.2.3-5.3.3 Muffengeradsitzventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 857
2.2.3-5.3.4 Heizkörper-Regulier- und Absperrventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 857
2.2.3-5.3.5 Einrohrventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 858
2.2.3-5.3.6 Heizkörper-Verschraubung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 858
2.2.3-5.4 Absperrschieber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 859
2.2.3-5.5 Drosselklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 859
2.2.3-5.6 Rückschlagklappen und -ventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 859
2.2.3-5.6.1 Rückschlagklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 859
2.2.3-5.6.2 Rückschlagventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 860
2.2.3-5.6.3 Auslegung der Rückflussverhinderer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 861
2.2.3-5.7 Sonstige Absperrorgane . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 862
2.2.3-5.8 Durchgangsventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 862
2.2.3-5.9 Dreiwegeventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 863
2.2.3-5.10 Regelung mit Heizungsmischern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 865
2.2.3-6 Ausdehnungsgefäße und Druckhalteeinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . 866
2.2.3-6.1 Ausdehnungsgefäße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 866
2.2.3-6.2 Sicherheitsventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 875
2.2.3-7 Wärmeübertrager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 878
2.2.3-7.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 878
XX Inhaltsverzeichnis

2.2.3-7.2 Bauarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 878


2.2.3-7.3 Wärmeleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 881
2.2.3-7.3.1 Gegenstromapparate Wasser/Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 881
2.2.3-7.4 Garantiekurven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 882
2.2.3-8 Sonstiges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 883
2.2.3-8.1 Komponenten für Dampfheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 883
2.2.3-8.1.1 Schwimmerkondensatableiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 883
2.2.3-8.1.2 Thermische Kondensatableiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 884
2.2.3-8.1.3 Düsenableiter (Starre Ableiter) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 885
2.2.3-8.1.4 Thermodynamische Kondensatableiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 886
2.2.3-8.2 Kondensatableiterüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 886
2.2.3-8.3 Be- und Entlüfter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 887
2.2.3-8.4 Sonstiges Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 890
2.2.3-8.5 Kondensatrückspeisegeräte und Wasserstandsregler . . . . . . . . . . . . . 891
2.2.3-8.6 Kondensat-Sammelbehälter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 893
2.2.4 Speicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 894
2.2.4-1 Standardspeicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 896
2.2.4-2 Kombispeicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 897
2.2.4-3 Speicher mit Schichtbeladungszone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 897
2.2.4-4 Pufferspeicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 899
2.2.5 Erzeugung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 902
2.2.5-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 902
2.2.5-2 Heizkessel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 903
2.2.5-2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 903
2.2.5-2.2 Heizkessel für gasförmige Brennstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 905
2.2.5-2.2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 905
2.2.5-2.2.2 Einteilung der Gas-Spezial-Wärmeerzeuger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 905
2.2.5-2.2.3 Bauarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 906
2.2.5-2.2.4 Sicherheitseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 914
2.2.5-2.2.5 Regeltechnische Ausrüstung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 915
2.2.5-2.2.6 Abgasanlagen für Gasheizkessel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 916
2.2.5-2.3 Öl-/Gas-Heizkessel für Gebläsebrenner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 917
2.2.5-2.3.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 917
2.2.5-2.3.2 Heizkessel-Konstruktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 917
2.2.5-2.3.2.1 Zweikreiswarmwasserkessel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 924
2.2.5-2.3.3 Brenner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 935
2.2.5-2.3.4 Wirkungsgradanforderungen an Öl- und Gaskessel nach der
Heizkessel-Wirkungsgradrichtlinie (92/42/EWG) der EG 1992 . . . . 937
2.2.5-2.3.5 Emissionsgrenzwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 939
2.2.5-2.3.6 Sonstige Kessel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 939
2.2.5-2.3.6.1 Wasserrohrkessel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 939
2.2.5-2.3.6.2 Schnelldampferzeuger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 940
2.2.5-2.3.6.3 Thermoölkessel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 941
2.2.5-2.4 Gasbrenner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 942
2.2.5-2.4.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 942
2.2.5-2.4.2 Brenner ohne Gebläse (atmosphärische Brenner) . . . . . . . . . . . . . . . . 946
2.2.5-2.4.3 Gasgebläsebrenner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 951
2.2.5-2.4.3.1 Diffusionsbrenner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 951
2.2.5-2.4.3.2 Vormischbrenner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 953
2.2.5-2.4.3.3 Katalytische Brenner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 954
2.2.5-2.4.4 Sicherheits- und Regelungseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 957
2.2.5-2.4.5 Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 959
2.2.5-2.4.6 Gas-Öl-Brenner (Zweistoffbrenner) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 962
2.2.5-2.5 Ölbrenner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 962
2.2.5-2.5.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 962
2.2.5-2.5.2 Schichtungsbrenner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 965
Inhaltsverzeichnis XXI

2.2.5-2.5.3 Öldruckzerstäubungsbrenner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 966


2.2.5-2.5.3.1 Elektronische Verbundregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 971
2.2.5-2.5.4 Druckluftzerstäubungsbrenner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 977
2.2.5-2.5.5 Rotationszerstäubungsbrenner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 979
2.2.5-2.5.6 Brennstoffaufbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 979
2.2.5-2.5.6.1 Düsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 979
2.2.5-2.5.6.2 Ölvorwärmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 982
2.2.5-2.5.6.3 Ölfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 982
2.2.5-2.5.6.4 Ölpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 983
2.2.5-2.5.7 Luftaufbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 985
2.2.5-2.5.8 Gemischaufbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 985
2.2.5-2.5.9 Elektrische Zündeinrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 988
2.2.5-2.5.10 Flammenwächter und Flammenfühler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 989
2.2.5-2.5.11 Sicherheits- und Regeleinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 990
2.2.5-2.6 Heizkessel für feste Brennstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 992
2.2.5-2.6.1 Eignungsnachweis von Biomasseheizkessel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 997
2.2.5-2.7 Wärmeverluste und Wirkungsgrade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 998
2.2.5-2.7.1 Abgasverlust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 998
2.2.5-2.7.2 Verlust durch unverbrannte Gase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 999
2.2.5-2.7.3 Verlust durch brennbare Rückstände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 999
2.2.5-2.7.4 Verluste durch Strahlung und Konvektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 999
2.2.5-2.7.5 Nutzungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1000
2.2.5-3 Wärmepumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1002
2.2.5-3.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1002
2.2.5-3.2 Elektrowärmepumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1005
2.2.5-3.2.1 Heizen mit Wärmepumpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1005
2.2.5-3.2.1.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1005
2.2.5-3.2.1.2 Wärmequellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1006
2.2.5-3.2.1.3 Effizienz und Qualitätssicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1014
2.2.5-3.2.2 Kühlen mit Wärmepumpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1015
2.2.5-3.2.3 Anwendungsfall Schwimmbäder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1017
2.2.5-3.3 Brennstoffbetriebene Wärmepumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1018
2.2.5-3.3.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1018
2.2.5-3.3.2 Absorptions-Wärmepumpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1021
2.2.5-3.3.3 Adsorptionswärmepumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1024
2.2.5-3.3.4 Gasmotorische Wärmepumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1027
2.2.5-4 Wärmekraftmaschinen (KWK)/Vernetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1032
2.2.5-4.1 Kolbendampfmaschinen und Dampfturbinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1032
2.2.5-4.1.1 Verbrennungskraftmaschinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1034
2.2.5-4.1.2 Verpuffungsmaschinen (oder Ottomotoren) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1034
2.2.5-4.1.3 Gleichdruck-Verbrennungsmaschinen (Dieselmotoren) . . . . . . . . . . 1035
2.2.5-4.1.4 Gasturbinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1036
2.2.5-4.2 Brennstoffzellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1038
2.2.5-4.2.1 Funktionsprinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1038
2.2.5-4.2.2 Typen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1039
2.2.5-4.2.3 Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1040
2.2.5-4.2.4 Anwendungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1040
2.2.5-4.2.5 Dimensionierung und Wirtschaftlichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1042
2.2.5-4.2.6 Energetische Bewertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1042
2.2.5-4.3 Stirlingmotor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1043
2.2.5-4.4 Virtuelle Kraftwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1044
2.2.5-4.4.1 Einleitung/Begrifflichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1044
2.2.5-4.4.2 Technologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1045
2.2.5-4.4.3 Integration eines virtuellen Kraftwerkes ins Marktumfeld . . . . . . . . . 1045
2.2.5-4.4.4 Kommunikationsstrukturen / Aufbau eines virtuellen Kraftwerks . . 1046
2.2.5-4.4.5 Hemmnisse und Chancen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1047
XXII Inhaltsverzeichnis

2.2.5-5 Solarthermische Anlagen für Trinkwassererwärmung und


Heizungsunterstützung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1048
2.2.5-5.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1048
2.2.5-5.2 Kollektoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1049
2.2.5-5.2.1 Wirkungsgrade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1052
2.2.5-5.2.2 Energieertrag Kollektoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1054
2.2.5-5.2.3 Heizungsunterstützung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1057
2.2.5-5.2.4 Solare Großanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1059
2.2.5-5.2.5 Schwimmbadheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1069
2.2.5-5.3 Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1069

2.3 Dezentrale Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1070


2.3.1 Einzelraumfeuerstätten zum Betrieb mit festen Brennstoffen . . . . . . 1070
2.3.1-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1070
2.3.1-2 Raumheizer nach DIN EN 13240 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1071
2.3.1-3 Kamineinsätze nach DIN EN 13229 und offene Kamine . . . . . . . . . . 1074
2.3.1-4 Herde nach DIN EN 12815 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1074
2.3.1-5 Speicherfeuerstätten DIN EN 15250 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1075
2.3.1-6 Raumheizer zur Verfeuerung von Holzpellets nach DIN EN 14785 1076
2.3.1-7 Wasserführende Einzelraumfeuerstätten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1077
2.3.2 Einzelraumfeuerstätten zum Betrieb mit Gas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1078
2.3.2-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1078
2.3.2-2 Bauarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1078
2.3.2-3 Sicherheitsvorrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1084
2.3.2-4 Zündeinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1085
2.3.2-5 Regelung Einzelraumheizer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1085
2.3.2-6 Planung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1086
2.3.2-6.1 Abgasführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1089
2.3.2-6.1.1 Auswahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1090
2.3.3 Ölbeheizte Öfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1091
2.3.4 Elektrische Raumheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1094
2.3.4-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1094
2.3.4-2 Elektrische Direktheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1097
2.3.4-3 Elektrische Speicherheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1097
2.3.4-4 Anforderungen der Ökodesign-Verordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1100

2.4 Systemübergreifende Gebiete . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1105


2.4.1 Abgasanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1105
2.4.1-1 Unterdruck-Abgasanlagen
(Schornsteine und Unterdruck-Abgasleitungen) . . . . . . . . . . . . . . . . 1107
2.4.1-1.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1107
2.4.1-1.2 Berechnung von Abgasanlagen-Abmessungen nach DIN EN 13384 1109
2.4.1-1.3 Anpassungsmaßnahmen für bestehende Abgasanlagen
bei Anschluss eines neuen Heizkessels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1111
2.4.1-1.4 Diagramme für die Abgasanlagen-Bemessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1113
2.4.1-1.5 Schornstein- und Unterdruck-Abgasleitungs-Bauarten . . . . . . . . . . . 1116
2.4.1-1.6 Ausführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1118
2.4.1-1.7 Abgasanlagenbelegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1121
2.4.1-1.8 Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1121
2.4.1-1.9 Immissionsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1123
2.4.1-2 Überdruck-Abgasanlagen (Überdruck-Abgasleitungen) . . . . . . . . . . 1123
2.4.1-2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1123
2.4.1-2.2 Bauarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1125
2.4.1-2.3 Anforderungen an die Feuerungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1126
Inhaltsverzeichnis XXIII

2.4.1-2.4 Ausführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1126


2.4.1-3 Verbindungsstücke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1128
2.4.2 Brennstofflagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1130
2.4.2-1 Öllageranlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1130
2.4.2-1.1 Öltank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1130
2.4.2-1.1.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1130
2.4.2-1.1.2 Aufstellung der Öltanks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1132
2.4.2-1.1.2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1132
2.4.2-1.1.2.2 Einbau unterirdischer Öltanks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1135
2.4.2-1.1.2.3 Aufstellung oberirdischer Öltanks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1137
2.4.2-1.1.3 Ausrüstung der Öltanks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1140
2.4.2-1.1.3.1 Fülleinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1140
2.4.2-1.1.3.2 Lüftungseinrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1141
2.4.2-1.1.3.3 Entnahmeeinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1142
2.4.2-1.1.3.4 Füllstandsanzeiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1142
2.4.2-1.1.3.5 Überfüllsicherung/Grenzwertgeber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1142
2.4.2-1.1.3.6 Leckanzeigegerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1143
2.4.2-1.1.3.7 Leckageerkennungssystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1144
2.4.2-1.1.3.8 Sicherheitseinrichtung gegen Drucküberschreitung . . . . . . . . . . . . . . 1144
2.4.2-1.2 Ölleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1144
2.4.2-1.2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1144
2.4.2-1.2.2 Bauarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1144
2.4.2-1.2.2.1 Einstrangsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1144
2.4.2-1.2.2.2 Zweistrangsystem (nur im Bestand) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1144
2.4.2-1.2.3 Betriebsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1145
2.4.2-1.2.4 Oberirdische Ölleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1145
2.4.2-1.2.5 Unterirdische Ölleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1145
2.4.2-1.2.6 Bauteile der Ölleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1146
2.4.2-1.2.6.1 Rohrverbindungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1146
2.4.2-1.2.6.2 Absperreinrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1147
2.4.2-1.2.6.3 Sicherheitseinrichtung gegen Aushebern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1148
2.4.2-1.2.6.4 Sicherheitseinrichtung gegen Drucküberschreitung . . . . . . . . . . . . . . 1149
2.4.2-1.2.6.5 Heizölfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1149
2.4.2-1.2.6.6 Heizölentlüfter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1151
2.4.2-1.2.7 Montage und Verlegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1151
2.4.2-1.2.8 Druckprüfung der Ölleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1151
2.4.2-1.3 Betrieb und Instandhaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1152
2.4.2-1.3.1 Pflichten des Betreibers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1152
2.4.2-1.3.2 Hinweise zur Befüllung von Heizöltanks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1152
2.4.2-2 Lagerung von Flüssiggas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1153
2.4.2-2.1 Flüssiggase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1153
2.4.2-2.1.1 Zusammensetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1153
2.4.2-2.1.2 Ausgewählte Stoffdaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1155
2.4.2-2.2 Lagerung und Bereitstellung von Flüssiggas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1158
2.4.2-2.2.1 Lagerkapazität, Schutzziele, Begriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1158
2.4.2-2.2.2 Flüssiggaslagerbehälteranlagen < 3 t Nennfüllgewicht . . . . . . . . . . . . . 1163
2.4.2-2.2.3 Flüssiggaslagerbehälteranlagen ≥ 3 t Nennfüllgewicht . . . . . . . . . . . . . 1165
2.4.2-3 Lagerung von Holzpellets . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1170
2.4.3 Anlagen zum Korrosions- und Steinschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1178
2.4.3-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1178
2.4.3-2 Anlagen zur physikalischen Entgasung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1178
2.4.3-3 Anlagen zur chemischen Sauerstoffbindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1180
2.4.3-4 Anlagen zur elektrochemischen Sauerstoffbindung . . . . . . . . . . . . . . . 1181
2.4.3-5 Ionenaustauscher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1181
2.4.3-6 Anlagen zur Umkehrosmose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1182
2.4.4 Schallschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1182
XXIV Inhaltsverzeichnis

2.5 Regelung von Heizungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1185


2.5.1 Systeme zur Einzelraum-Temperaturregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1186
2.5.1-1 Thermostatische Heizkörperventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1186
2.5.1-1.1 Regler ohne Hilfsenergie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1186
2.5.1-1.2 Regler mit Hilfsenergie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1189
2.5.1-1.2.1 Mit Zeitschaltuhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1190
2.5.1-1.2.2 Mit Netzwerkanbindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1191
2.5.1-2 Elektronische Einzelraumregelungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1192
2.5.1-2.1 Autarke elektronische Einzelraumregelungssysteme . . . . . . . . . . . . . 1192
2.5.1-2.2 Vernetzte elektronische Einzelraumregelungssysteme . . . . . . . . . . . . 1192
2.5.1-2.2.1 Kabelgebundene Einzelraumtemperaturregelungen . . . . . . . . . . . . . . 1193
2.5.1-2.2.2 Funkbasierte Einzelraumtemperaturregelungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 1195
2.5.2 Systeme zur Regelung von Brenner, Kessel und Speicher . . . . . . . . . 1197
2.5.2-1 Kesselwassertemperaturregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1197
2.5.2-1.1 Regelung mit unstetigem Regler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1197
2.5.2-1.2 Modulierende Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1198
2.5.2-1.3 Zusatzfunktionen für Brenner-/Kesseleinheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . 1199
2.5.2-1.3.1 Elektronischer Sicherheitstemperaturbegrenzer (eSTB) . . . . . . . . . . . 1199
2.5.2-1.3.2 Verbrennungsregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1199
2.5.2-2 Regelung nach der Raumtemperatur – Testraumregelung . . . . . . . . 1201
2.5.2-3 Regelung nach der Außentemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1202
2.5.2-3.1 Prinzip der außentemperaturgeführten Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . 1202
2.5.2-3.2 Zusatzfunktionen ohne Raumtemperatursensor . . . . . . . . . . . . . . . . . 1205
2.5.2-3.2.1 Sparfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1205
2.5.2-3.2.2 Partyfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1205
2.5.2-3.2.3 Frostgefahr bzw. Frostschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1205
2.5.2-3.2.4 Ferienfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1206
2.5.2-3.2.5 Heizkreispumpenlogik-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1206
2.5.2-3.2.6 Eco-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1206
2.5.2-3.3 Zusatzfunktionen mit Raumtemperatursensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1206
2.5.2-3.3.1 Adaption der Heizkennlinie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1206
2.5.2-3.3.2 Raumtemperaturaufschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1206
2.5.2-3.3.3 Einschaltoptimierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1206
2.5.2-3.3.4 Ausschaltoptimierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1206
2.5.2-3.3.5 Schnellaufheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1206
2.5.2-3.3.6 Schnellabsenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1206
2.5.2-3.3.7 Heizkreispumpenlogik-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1207
2.5.2-4 Regelung nach dem Wärmebedarf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1207
2.5.2-4.1 Wärmebedarfsgeführte Regelung ohne Außentemperatursensor . . . 1207
2.5.2-4.2 Wärmebedarfsgeführte Regelung mit Außentemperatursensor . . . . 1208
2.5.2-4.2.1 Auswertung der Heizungsrücklauftemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1208
2.5.2-4.2.2 Auswertung des Heizkörperwärmebedarfs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1209
2.5.2-5 Vorlauftemperaturregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1210
2.5.2-6 Warmwasserspeichertemperaturregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1212
2.5.2-7 Pufferspeichertemperaturregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1213
2.5.3 Hydraulische Schaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1215
2.5.3-1 Verteiler mit und ohne Hauptpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1215
2.5.3-2 Hydraulischer Entkoppler (Weiche) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1217
2.5.3-3 Anhebung der Kesselrücklauftemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1217
2.5.4 Kesselfolgeschaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1219
2.5.5 Kommunikationsfähige Regelungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1221
2.5.5-1 Fernbedienen, Fernabfragen und Fernüberwachen
von Heizungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1221
Inhaltsverzeichnis XXV

2.5.5-2 Direktanbindung der Heizungsregelung an verschiedene


Bus-Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1223
2.5.6 Systeme zur Regelung von Solaranlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1224
2.5.6-1 Grundfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1225
2.5.6-1.1 Differenztemperaturregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1225
2.5.6-1.1.1 Einspeichersysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1225
2.5.6-1.1.2 Mehrspeichersysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1226
2.5.6-1.1.3 Zwei-Kollektoranlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1227
2.5.6-1.1.4 Mit Bypass . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1227
2.5.6-1.1.5 Mit Heizungsunterstützung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1227
2.5.6-1.1.6 Mit externem Wärmetauscher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1228
2.5.6-1.2 Zieltemperaturregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1228
2.5.6-1.3 Ereignisregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1228
2.5.6-2 Sicherheitsfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1229
2.5.6-2.1 Hardwaremäßig realisierte Sicherheitsfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . 1229
2.5.6-2.1.1 Sicherheitstemperaturbegrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1229
2.5.6-2.1.2 Schutz vor Verbrühungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1229
2.5.6-2.1.3 Blitzschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1230
2.5.6-2.2 Softwaremäßig realisierte Sicherheitsfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . 1230
2.5.6-2.2.1 Kollektornotabschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1230
2.5.6-2.2.2 Kollektorkühlfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1230
2.5.6-2.2.3 Kollektorfrostschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1230
2.5.6-3 Sonstige Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1230
2.5.6-3.1 Automatische Sommer-/Winterzeitumschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . 1230
2.5.6-3.2 Betriebsstundenzähler für die einzelnen Relais . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1230
2.5.6-3.3 Kollektor-Enteisungsfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1230
2.5.6-3.4 Kollektor-Minimaltemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1231
2.5.6-3.5 Unterdrückung der Nachheizung durch den Heizkessel . . . . . . . . . . . 1231
2.5.6-3.6 Pumpenkick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1231
2.5.6-3.7 Röhrenkollektorfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1231
2.5.6-3.8 Speicherkühlfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1231
2.5.6-3.9 Speichermaximaltemperaturbegrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1231
2.5.6-3.10 Urlaubsfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1231
2.5.6-3.11 Wärmemengenbilanzierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1232
2.5.6-4 Funktions- und Ertragskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1232
2.5.6-4.1 Funktionskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1232
2.5.6-4.1.1 Sensorüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1232
2.5.6-4.1.2 Temperaturüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1232
2.5.6-4.1.3 Differenztemperaturüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1232
2.5.6-4.1.4 Volumenstromüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1232
2.5.6-4.2 Ertragskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1232
2.5.7 Systeme zur Regelung von Brennstoffzellenheizgeräten . . . . . . . . . . . 1233
2.5.8 Systeme zur Regelung von Stirling-Heizgeräten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1234

2.6 Berechnung und Auslegung der Heizungsanlagen . . 1237


2.6.1 Berechnung der Heizlast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1237
2.6.1-1 Kurzer Rückblick auf bisherige Normen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1237
2.6.1-2 Überblick EN 12831 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1238
2.6.1-3 Grundsätzliche Festlegungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1239
2.6.1-4 Verknüpfung zwischen EN 12831-1 und Nationalem Anhang . . . . . 1240
2.6.1-5 Schema des Rechengangs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1241
2.6.1-6 Räume und Gebäude ohne mechanische Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . 1242
2.6.1-7 Räume und Gebäude mit mechanischer Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . 1248
2.6.1-8 Vereinfachungen für den Wohnbaubestand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1248
2.6.2 Auslegung der Wärmeerzeuger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1255
XXVI Inhaltsverzeichnis

2.6.3 Auslegung und Berechnung der Rohrnetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1258


2.6.3-1 Heizwasserleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1258
2.6.3-1.1 Allgemeine Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1258
2.6.3-1.2 Berechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1263
2.6.3-1.3 Beispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1266
2.6.3-2 Dampf- und Kondensatleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1273
2.6.3-2.1 Druckabfall in Dampfleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1274
2.6.3-2.2 Nennweitenbestimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1276
2.6.3-2.2.1 Dampfleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1276
2.6.3-2.2.2 Kondensatleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1278
2.6.3-2.2.3 Berechnung des Entspannungsdampfes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1278
2.6.3-2.2.4 Kondensatleitungsnennweiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1278
2.6.3-3 Gasleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1281
2.6.4 Auslegung der Raumheizeinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1284
2.6.4-1 Heizkörperheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1284
2.6.4-1.1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1284
2.6.4-1.2 Heizkörpergleichungen, Heizkörperexponent, Heizkörperdiagramm 1284
2.6.4-1.3 Einflüsse auf die Leistungsabgabe von Raumheizkörpern . . . . . . . . . 1287
2.6.4-1.4 Korrekturen der Leistungsabgabe von Raumheizkörpern . . . . . . . . . 1288
2.6.4-1.5 Anordnung von Heizflächen und Behaglichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . 1291
2.6.4-1.6 Dimensionierung von Raumheizkörpern in Neuanlagen . . . . . . . . . 1291
2.6.4-1.7 Raumheizkörper in bestehenden Anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1293
2.6.4-2 Deckenstrahlungsheizflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1295
2.6.4-2.1 Deckenstrahlplatten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1295
2.6.4-2.2 Stahlrohr- und Kupferrohr-Deckenheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1296
2.6.4-2.3 Al-Lamellen-Deckenheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1299
2.6.4-3 Fußboden- und Wandheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1299
2.6.4-3.1 Allgemeines zur Fußbodenheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1299
2.6.4-3.2 Auslegung der Fußbodenheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1300
2.6.4-3.3 Druckverlust in den Rohrregistern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1303
2.6.4-3.4 Wandheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1303
2.6.5 Hydraulischer Abgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1304
2.6.5-1 Vorbemerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1304
2.6.5-2 Heizkurve . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1304
2.6.5-2.1 Einstellparameter für die Heizkurve . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1305
2.6.5-3 Wärmeleistung in Abhängigkeit vom Volumenstrom . . . . . . . . . . . . 1307
2.6.5-4 Betriebsführung und hydraulischer Abgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1308
2.6.5-5 Fazit zum hydraulischen Abgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1310
Sachverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1311

2.7 Ausführung für verschiedene Nutzungsarten . . . . . . . 1343


2.7.1 Technische und bauliche Entscheidungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1343
2.7.1-1 Wahl der Heizungsart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1343
2.7.1-1.1 Stockwerksheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1344
2.7.1-1.2 Zentralheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1344
2.7.1-1.2.1 Dampfheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1344
2.7.1-1.2.2 Wasserheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1344
2.7.1-1.2.3 Luftheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1345
2.7.1-1.3 Fernheizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1345
2.7.1-2 Bautechnische Maßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1346
2.7.1-2.1 Aufstell- und Heizräume . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1346
2.7.1-2.2 Abgasanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1349
2.7.1-2.3 Brennstofflagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1350
2.7.1-2.4 Verteilerraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1351
Inhaltsverzeichnis XXVII

2.7.1-2.5 Heizflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1351


2.7.1-2.6 Rohrleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1353
2.7.2 Wohngebäude . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1354
2.7.2-1 Einfamilienhäuser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1354
2.7.2-1.1 Örtliche Heizung (Zimmerheizung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1354
2.7.2-1.2 Mehrzimmer-Kachelofenheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1356
2.7.2-1.3 Warmwasser-Zentralheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1356
2.7.2-1.4 Sonstige Heizmöglichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1357
2.7.2-2 Mehrfamilienhäuser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1357
2.7.2-2.1 Örtliche Heizung (Zimmerheizung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1357
2.7.2-2.2 Elektrische Speicherheizgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1357
2.7.2-2.3 Stockwerkswarmwasserheizung (Etagenheizung) . . . . . . . . . . . . . . . . 1357
2.7.2-2.4 Warmwasserzentralheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1358
2.7.2-2.5 Sonstige Heizmöglichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1360
2.7.2-3 Niedrigenergiehäuser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1360
2.7.3 Büro- und Verwaltungsgebäude . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1361
2.7.3-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1361
2.7.3-2 Heizungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1361
2.7.3-2.1 Heizkörperberechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1365
2.7.3-3 Heizkörper . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1366
2.7.3-4 Heizkessel- und Apparateraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1367
2.7.3-5 Warmwassererzeugung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1367
2.7.3-6 Heizung der einzelnen Räume . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1368
2.7.4 Schulen u.ä. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1368
2.7.4-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1368
2.7.4-2 Heizungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1369
2.7.4-3 Heizkörper . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1369
2.7.4-4 Kesselraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1369
2.7.5 Krankenhäuser/Kliniken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1369
2.7.5-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1369
2.7.5-2 Wärmeversorgungsvarianten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1370
2.7.5-3 Wärmeerzeuger im Krankenhaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1372
2.7.5-4 Besondere Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1373
2.7.5-4.1 Bereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1373
2.7.5-4.2 Heizflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1373
2.7.6 Gebäude für Sport- oder Versammlungszwecke . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1374
2.7.6-1 Sporthallen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1374
2.7.6-1.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1374
2.7.6-1.2 Wärmequellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1374
2.7.6-1.3 Luftführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1374
2.7.6-1.4 Luftvolumenstrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1375
2.7.6-1.5 Heizlast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1375
2.7.6-1.6 Eingangshalle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1376
2.7.6-2 Hallenschwimmbäder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1376
2.7.6-2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1376
2.7.6-2.2 Berechnung der verdunsteten Wasserdampfmenge . . . . . . . . . . . . . . . 1377
2.7.6-2.3 Berechnung des jährlichen Wärmebedarfes für die
Entfeuchtung der Schwimmhalle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1378
2.7.6-2.4 Jährlicher Wärmeenergiebedarf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1379
2.7.6-2.5 Beheizungsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1382
2.7.6-3 Kirchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1383
2.7.6-3.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1383
2.7.6-3.2 Raumklimatische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1384
2.7.6-3.3 Heizlast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1384
2.7.6-3.4 Heizungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1385
XXVIII Inhaltsverzeichnis

2.7.6-3.5 Befeuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1388


2.7.6-3.6 Jährlicher Energieverbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1388
2.7.7 Freiflächenbeheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1389
2.7.7-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1389
2.7.7-2 Heizleistung im Beharrungszustand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1389
2.7.7-3 Aufheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1390
2.7.7-4 Ausführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1391
2.7.7-5 Kosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1391

2.8 Verbrauchsgebundene Kosten der Heizung und


Warmwasserbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1392
2.8.1 Jahresverbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1392
2.8.1-1 Verbrauchserfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1392
2.8.1-2 Witterungskorrektur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1393
2.8.1-3 Zeitkorrektur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1396
2.8.1-4 Typische Verbrauchskennwerte im Wohnungsbau . . . . . . . . . . . . . . 1396
2.8.2 Heiz- und Brennwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1397
2.8.3 Energiepreise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1399
2.8.4 Energiekosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1401
2.8.5 Heizkosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1401

2.9 Energetische Betrachtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1403


2.9.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1403
2.9.1-1 Energiebedarf und Energieverbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1403
2.9.1-2 Bilanzablauf und Energieflussdiagramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1406
2.9.1-3 Abgrenzung von Nutz- und Endenergie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1407
2.9.1-4 Relevante Verfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1410
2.9.2 Energieträgerbewertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1411
2.9.3 Flächenbezug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1413
2.9.4 Verbrauchsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1414
2.9.4-1 Datenaufbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1414
2.9.4-2 Gebäudeanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1415
2.9.4-3 Erzeugeranalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1417
2.9.5 Bedarfsbewertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1418
2.9.5-1 Vorgehensweise und Grundgleichungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1418
2.9.5-2 Mehrzonengebäude . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1421
2.9.5-3 Heizwärmebedarf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1421
2.9.5-3.1 Heizperiode, Innen- und Außentemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1421
2.9.5-3.2 Transmission . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1423
2.9.5-3.3 Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1426
2.9.5-3.4 Solare Fremdwärme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1427
2.9.5-3.5 Innere Fremdwärme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1428
2.9.5-3.6 Fremdwärmenutzungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1430
2.9.5-4 Nutzwärmebedarf für die Warmwasserbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . 1430
2.9.5-5 Jahresenergiebedarf der Heizung und Warmwasserbereitung . . . . . 1431
2.9.5-5.1 Wärmeübergabe und Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1431
2.9.5-5.2 Wärmeverteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1431
2.9.5-5.3 Wärmespeicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1435
2.9.5-5.4 Wärmeerzeugung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1436
2.9.5-5.5 Regenerative Energien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1441
Inhaltsverzeichnis XXIX

2.9.5-5.6 Hilfsenergien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1442


2.9.5-6 Brennstoffmenge, Primärenergie und Emissionen . . . . . . . . . . . . . . . . 1443
2.9.5-7 Typische Bedarfskennwerte im Wohnungsbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1444

3 LÜFTUNGS- UND KLIMATECHNIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1447

3.1 Grundlagen der Lufttechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1447


3.1.1 Aufgaben der Lufttechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1447
3.1.2 Einteilung der Lufttechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1448
3.1.3 Terminologie bei RLT-Anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1451
3.1.3-1 Klassifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1451
3.1.3-2 Sinnbilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1452
3.1.3-3 Bezeichnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1453
3.1.3-4 Begriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1454
3.1.4 Raumströmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1458
3.1.4-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1458
3.1.4-1.1 Gliederung der Luftführungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1458
3.1.4-1.2 Ähnlichkeitstheorie der Raumluftströmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1459
3.1.4-1.3 Strahlgesetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1462
3.1.4-2 Quelllüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1466
3.1.4-3 Instationäre Raumströmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1471
3.1.4-3.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1471
3.1.4-3.2 Schaffung instationärer Raumluftströmungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1471
3.1.4-3.3 Effekte und beachtenswerte Einflüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1471

3.2 Freie Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1472


3.2.1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1472
3.2.1-1 Thermischer Auftrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1472
3.2.1-2 Winddruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1475
3.2.2 Fugenlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1476
3.2.3 Fensterlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1476
3.2.4 Schachtlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1479
3.2.5 Dachaufsatz-Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1481

3.3 Maschinelle Lüftung (RLT-Anlagen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1487


3.3.1 Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1487
3.3.1-1 Nur-Luft-Anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1491
3.3.1-1.1 Einkanalanlagen mit konstantem Luftvolumenstrom
(KVS-Anlagen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1492
3.3.1-1.2 Einkanalanlagen mit variablem Luftvolumenstrom
(VVS-Anlagen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1493
3.3.1-1.3 Zonierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1496
3.3.1-1.3.1 Einzonen-Anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1496
3.3.1-1.3.2 Mehrzonen-Anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1496
3.3.1-1.4 Intermittierende Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1497
3.3.1-1.5 Zweikanalanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1498
3.3.1-2 Luft-Wasser-Anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1500
3.3.1-2.1 Zweirohr-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1501
3.3.1-2.2 Dreirohr-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1501
3.3.1-2.3 Vierrohr-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1501
3.3.1-2.4 Induktionsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1502
XXX Inhaltsverzeichnis

3.3.1-2.4.1 Ventilregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1503


3.3.1-2.4.2 Klappenregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1504
3.3.1-2.4.3 Brüstungsgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1505
3.3.1-2.4.4 Deckeninduktionsgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1506
3.3.1-2.4.5 Bodeninduktionsgeräte/Unterflurgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1507
3.3.1-2.5 Passive Kühlkonvektoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1507
3.3.1-2.6 RLT-Anlagen mit Gebläsekonvektoren (Fan-Coil-Anlagen) . . . . . . . 1508
3.3.1-2.7 Fassadenlüftungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1510
3.3.1-3 Luft-Kältemittel-Anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1513
3.3.1-3.1 Außeneinheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1515
3.3.1-3.2 Inneneinheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1516
3.3.2 Bestandteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1518
3.3.2-1 Ventilatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1518
3.3.2-1.1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1518
3.3.2-1.1.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1518
3.3.2-1.1.2 Betriebspunkt des Ventilators . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1519
3.3.2-1.2 Ventilatorbauarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1522
3.3.2-1.2.1 Radialventilatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1522
3.3.2-1.2.2 Axialventilatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1524
3.3.2-1.3 Betriebsverhalten von Ventilatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1526
3.3.2-1.3.1 Regelung von Ventilatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1526
3.3.2-1.3.2 Parallel- und Serienbetrieb von Ventilatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1528
3.3.2-1.3.3 Anfahrbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1529
3.3.2-1.3.4 Auswahl eines Ventilators . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1530
3.3.2-1.3.5 Einbau des Ventilators . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1531
3.3.2-1.3.6 Anforderungen an die Energieeffizienz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1532
3.3.2-2 Lufterhitzer und Luftkühler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1533
3.3.2-2.1 Lufterwärmer für Dampf und Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1533
3.3.2-2.1.1 Bauarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1533
3.3.2-2.1.2 Wärmedurchgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1534
3.3.2-2.1.3 Luftwiderstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1536
3.3.2-2.1.4 Wasserwiderstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1536
3.3.2-2.1.5 Auswahl der Lufterwärmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1537
3.3.2-2.1.6 Kennbilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1538
3.3.2-2.1.7 Umrechnung auf Garantiewerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1541
3.3.2-2.2 Elektrische Lufterwärmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1543
3.3.2-2.3 Luftkühler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1545
3.3.2-2.3.1 Bauarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1545
3.3.2-2.3.2 Wärmedurchgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1545
3.3.2-2.3.3 Luftkühler-Kennbild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1547
3.3.2-2.3.4 Kühler mit Sole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1549
3.3.2-2.4 Umrechnung auf Garantiewerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1549
3.3.2-3 Luftfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1550
3.3.2-3.1 Filtertheorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1550
3.3.2-3.2 Filterprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1552
3.3.2-3.3 Einsatzempfehlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1555
3.3.2-3.4 Druckdifferenzen, Standzeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1556
3.3.2-3.5 Filterbauarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1557
3.3.2-4 Luftbefeuchter und Luftentfeuchter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1559
3.3.2-4.1 Luftbefeuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1559
3.3.2-4.1.1 Adiabate Luftbefeuchter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1559
3.3.2-4.1.1.1 Verdunstungs-Luftbefeuchter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1560
3.3.2-4.1.1.2 Zerstäubungs-Luftbefeuchter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1563
3.3.2-4.1.2 Dampf-Luftbefeuchter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1568
3.3.2-4.1.2.1 Elektrische Dampf-Luftbefeuchter mit Elektrodenheizung . . . . . . . . 1568
3.3.2-4.1.2.2 Elektrische Dampf-Luftbefeuchter mit Widerstandsheizung . . . . . . 1569
3.3.2-4.1.2.3 Gasbeheizte Dampf-Luftbefeuchter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1569
Effizienter Ventilatorentausch
ECFanGrid - Parallel betriebene EC-Ventilatoren ermöglichen als perfekt abgestimmte Einheit
eine einfache Plug & Play Lösung für nahezu jede lüftungstechnische Anforderung.

Vorteile einer ECFanGrid


• Hohe Volumenströme
• Redundanz (ausfallsicher)
• Hocheffiziente EC-Technologie
• Kompakte, flexible Bauweise & Gewichtsreduktion
• Prädestiniert für die Nachrüstung in Bestandsanlagen
• Einfacher Aufbau von Volumenstrom-, und Druckregelungen
• Weniger niederfrequente Geräusche (kürzere Schalldämpfer)
• Einfache Reinigung, Wartung und unkomplizierter Austausch

Das ECFanGrid Retrofit Kit ist ein Komplettsystem, um riemenge-


triebene oder direktgetriebene Ventilatoren in Bestandsanlagen
umzurüsten. Sie profitieren von allen Vorteilen einer ECFanGrid.
Das an die Gehäuseabmessungen adaptiv anpassbare Kit bein-
haltet alle notwendigen Teile für die Umrüstung: Ventilatoren,
Schaltschrank, Blechteile und Schrauben.

Bei einer Rosenberg ECFanGrid handelt es sich um parallel betriebene EC-Ventilatoren. Dabei vervielfacht
sich der Volumenstrom proportional der Ventilatorenanzahl, bei gleichbleibenden Druckverhältnissen. In
Lüftungsgeräten bietet sie hervorragende Möglichkeiten den Gerätequerschnitt optimal auszunutzen. Im
Vergleich zu einem großen Radialventilator werden bis zu 50% Einbaulänge eingespart. Ebenso ist die
Verteilung der Luftgeschwindigkeiten gleichmäßiger, Ausgleichstrecken können verkürzt und dadurch
nachfolgende Komponenten effizienter angeströmt werden. Die ECFanGrid ist geradezu prädestiniert für
eine unkomplizierte Nachrüstung in Bestandsanlagen.
www.ECFanGrid.de

Rosenberg Ventilatoren GmbH


Maybachstr. 1/9 • D-74653 Künzelsau-Gaisbach
Fon. +49 (0)7940 / 142-0 • Fax. +49 (0)7940 / 142-125
info@rosenberg-gmbh.com • www.rosenberg-gmbh.com
Inhaltsverzeichnis XXXIII

3.3.2-4.1.2.4 Dampf-Luftbefeuchter für vorhandenen Dampf


(Druckdampf-Luftbefeuchter) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1570
3.3.2-4.1.2.5 Befeuchtungsstrecken bei Dampf-Luftbefeuchtung . . . . . . . . . . . . . . 1571
3.3.2-4.1.2.6 Befeuchtungsstrecken bei adiabaten Luftbefeuchtern . . . . . . . . . . . . . 1573
3.3.2-4.1.3 Hygieneanforderungen an die Luftbefeuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1574
3.3.2-4.1.3.1 Biofilme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1574
3.3.2-4.1.3.2 Wasser-Aerosole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1574
3.3.2-4.2 Luftentfeuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1576
3.3.2-4.2.1 Methoden zur Luftentfeuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1576
3.3.2-4.2.1.1 Entfeuchtung an Oberflächenkühlern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1576
3.3.2-4.2.1.2 Adsorption an hygroskopischen Oberflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1577
3.3.2-4.2.1.3 Absorption in hygroskopischen Flüssigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1577
3.3.2-4.2.2 Luftentfeuchtungsgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1578
3.3.2-4.2.3 Kondensations-Luftentfeuchter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1579
3.3.2-4.2.4 Adsorptionstrockner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1580
3.3.2-5 Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1581
3.3.2-5.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1581
3.3.2-5.2 Kennzahlen der Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1582
3.3.2-5.3 Leistungskennzahlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1583
3.3.2-5.4 Temperaturänderungsgrad φt (Rückwärmzahl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1583
3.3.2-5.5 Feuchteänderungsgrad Ψ (Rückfeuchtezahl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1584
3.3.2-5.5.1 Leistungszahl ε . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1584
3.3.2-5.5.2 Wirkungsgrad ηWRG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1585
3.3.2-5.5.3 Referenzbetriebszustand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1585
3.3.2-5.5.4 Wärmebereitstellungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1586
3.3.2-5.5.5 Leckage der Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1586
3.3.2-5.5.6 Energiekennzahlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1587
3.3.2-5.5.7 Bilanzgrenzen der Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1588
3.3.2-5.5.8 Berechnungsverfahren für Energiekennzahlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1589
3.3.2-5.5.9 Berechnungsverfahren auf der Basis von Summenhäufigkeiten . . . . . 1589
3.3.2-5.5.10 Quasidynamische und dynamische Berechnungsverfahren . . . . . . . . 1589
3.3.2-5.6 Die wirtschaftliche Bewertung und Optimierung von
Wärmerückgewinnungssystemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1590
3.3.2-5.6.1 Aufwand und Ertrag der Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . 1590
3.3.2-5.6.2 Wirtschaftlichkeitskennzahlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1590
3.3.2-5.6.3 Das Optimum der Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1592
3.3.2-5.6.4 Das mehrdimensionale Optimum der Wärmerückgewinnung . . . . . 1594
3.3.2-5.7 Systeme der Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1597
3.3.2-5.8 Einteilung der Wärmerückgewinnungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1597
3.3.2-5.8.1 Kriterien zur Wahl eines geeigneten WRG-Systems . . . . . . . . . . . . . . 1597
3.3.2-5.9 Regenerative Wärmeübertrager mit umlaufender Speichermasse
(Rotationswärmeübertrager) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1599
3.3.2-5.10 Kreislaufverbundsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1602
3.3.2-5.10.1 Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1605
3.3.2-5.10.2 Mehrfachfunktionale Wärmerückgewinnung auf Basis von
Kreislaufverbundsystemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1606
3.3.2-5.10.3 Optimierung des Umlaufstroms . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1606
3.3.2-5.10.4 Zusätzliche thermodynamische Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1609
3.3.2-5.10.5 Ein- und Auskopplung von Wärme oder Kälte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1609
3.3.2-5.10.6 Nachwärmung und Nachkühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1610
3.3.2-5.10.7 Entfeuchtungskälterückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1610
3.3.2-5.10.8 Kältemaschinenabwärme und Wärmepumpeneinbindung . . . . . . . . 1610
3.3.2-5.10.9 Freie Kälte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1611
3.3.2-5.10.10 Brauchwasservorwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1611
3.3.2-5.10.11 WRG-Kopplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1611
3.3.2-5.10.12 Zeitversetztes Ein- und Auskoppeln von thermischer Energie . . . . . . 1612
3.3.2-5.11 Plattenwärmeübertrager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1612
XXXIV Inhaltsverzeichnis

3.3.2-5.12 Wärmerohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1614


3.3.2-5.13 Umschalt-Wärmerückgewinner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1616
3.3.2-5.14 Indirekte Verdunstungskühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1618
3.3.2-5.14.1 Prinzip der indirekten Verdunstungskühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1618
3.3.2-5.14.2 Energieeinsparung durch die indirekte Verdunstungskühlung . . . . 1619
3.3.2-5.14.3 Die Beschaffenheit von Wässern in Raumlufttechnischen Anlagen . 1620
3.3.2-5.14.4 Wasserqualität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1620
3.3.2-5.15 Wasseraufbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1621
3.3.2-5.16 Leistungsmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1622
3.3.2-5.17 CO2-Bilanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1622
3.3.2-5.18 Gesetzliche Vorgaben zur Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . 1623
3.3.2-6 Luftleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1626
3.3.2-6.1 Material . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1626
3.3.2-6.1.1 Stahlblech und Al-Blech . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1626
3.3.2-6.1.2 Mauerwerk und Beton . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1628
3.3.2-6.1.3 Kunststoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1628
3.3.2-6.1.4 Plattenkanäle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1628
3.3.2-6.1.5 Flexible Rohre, Schläuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1629
3.3.2-6.2 Luftdichtheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1629
3.3.2-6.3 Wärmeverluste von Luftleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1630
3.3.2-7 Volumenstromregler, Variable Volumenstrom-(VVS-),
Einkanal-Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1632
3.3.2-7.1 Volumenstromregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1632
3.3.2-7.1.1 Selbsttätige Volumenstromregler ohne Fremdenergie . . . . . . . . . . . . 1633
3.3.2-7.1.2 Volumenstromregler mit Fremdenergie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1634
3.3.2-7.2 Variable Volumenstrom-Geräte (Einkanalgeräte) . . . . . . . . . . . . . . . 1634
3.3.2-7.3 Regelungsmöglichkeiten VVS-Anlagen und Raumdruckregelung . . 1635
3.3.2-8 Luftdurchlässe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1636
3.3.2-8.1 Deckenluftauslässe für turbulente Mischlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . 1636
3.3.2-8.2 Wandluftauslässe für turbulente Mischlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1640
3.3.2-8.3 Bodenluftauslässe für turbulente Mischlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1644
3.3.2-8.4 Stuhl- und Stufenauslässe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1645
3.3.2-8.5 Auswahlkriterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1646
3.3.2-9 Sonstiges Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1649
3.3.3 Raumlufttechnische Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1652
3.3.3-1 Allgemeine Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1652
3.3.3-2 Zentrale Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1659
3.3.3-2.1 Aufbau der Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1659
3.3.3-2.1.1 Geräte in Kastenbauweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1659
3.3.3-2.1.2 Geräte in Kammerbauweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1661
3.3.3-2.1.3 Geräte in Schrankbauweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1662
3.3.3-2.2 Komplettgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1665
3.3.3-2.3 Geräte für besondere Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1666
3.3.3-2.3.1 Hygienegeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1666
3.3.3-2.3.2 Geräte für explosionsgefährdete Bereiche (Ex-Bereiche) . . . . . . . . . . 1667
3.3.3-2.3.3 Wetterfeste Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1670
3.3.3-2.4 Sorptionsgestützte Klimatisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1673
3.3.3-3 Dezentrale Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1676
3.3.3-3.1 Geräte für Wassersysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1676
3.3.3-3.1.1 Ventilatorkonvektoren (Fan Coils) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1676
3.3.3-3.1.2 Induktionsgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1677
3.3.3-3.1.3 Fassadenlüftungsgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1679
3.3.3-3.2 Geräte für Direktverdampfungssysteme – Splitgeräte . . . . . . . . . . . . 1681
3.3.3-3.2.1 Leistungsregelung der Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1683
3.3.3-3.2.1.1 Non Inverter Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1683
3.3.3-3.2.1.2 Invertersysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1683
Inhaltsverzeichnis XXXV

3.3.3-3.2.2 Einraumgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1684


3.3.3-3.2.3 Mehrraumgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1684
3.3.3-3.2.4 Geräte für komplexe Systeme (VRF-Systeme) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1684
3.3.3-3.2.5 Mindesteffizienz von Raumklimageräten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1685
3.3.3-3.2.6 Geräte für Sonderanwendungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1686
3.3.3-3.3 Luftheizgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1686
3.3.3-3.3.1 Luftheizgeräte für Wasser und Dampf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1686
3.3.3-3.3.2 Gasbefeuerte Warmlufterzeuger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1691
3.3.3-3.3.3 Ölbefeuerte Warmlufterzeuger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1693
3.3.3-3.3.4 Mindesteffizienz von Luftheizgeräten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1697
3.3.4 Hybride Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1698
3.3.4-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1698
3.3.4-2 Auslegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1698
3.3.4-3 Konzepte der hybriden Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1699
3.3.4-4 Anwendungsbeispiele in der Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1700
3.3.4-5 Berechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1701
3.3.4-6 Symbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1702

3.4 Thermisch aktive Raumflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1704


3.4.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1704
3.4.1-1 Gestaltungsvarianten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1705
3.4.1-2 Energieeinsatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1709
3.4.2 Kühldecken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1710
3.4.3 Kühlkonvektoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1717
3.4.4 Massivdeckenkühlung (Betonkernaktivierung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1719
3.4.5 Kombinierte Kühl- und Heizdecken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1725
3.4.6 Kombinierte Kühl- und Heizwände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1727
3.4.7 Kombinierter Kühl- und Heizboden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1727

3.5 Geräuschentstehung und -minderung . . . . . . . . . . . . . . . . 1728


3.5.1 Geräuschentstehung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1728
3.5.1-1 Ventilatorgeräusche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1728
3.5.1-2 Geräusche im Luftleitungsnetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1730
3.5.2 Geräuschfortpflanzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1733
3.5.2-1 Körperschall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1733
3.5.2-2 Luftschall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1733
3.5.3 Schallimmissionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1734
3.5.4 Luftschalldämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1735
3.5.4-1 Natürliche Schalldämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1736
3.5.4-1.1 Gerade Luftleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1736
3.5.4-1.2 Umlenkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1736
3.5.4-1.3 Verzweigungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1738
3.5.4-1.4 Querschnittssprünge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1738
3.5.4-1.5 Luftdurchlässe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1739
3.5.4-1.6 Sonstige Schallpegelminderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1739
3.5.4-2 Künstliche Schalldämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1739
3.5.4-2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1739
3.5.4-2.2 Absorptionsschalldämpfer, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1744
3.5.4-2.3 Telefonieschalldämpfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1745
3.5.4-2.4 Resonanz- und Relaxationsschalldämpfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1745
3.5.4-2.5 Aktive Schalldämpfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1746
XXXVI Inhaltsverzeichnis

3.5.4-3 Schallpegel im Raum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1748


3.5.4-4 Akustische Anlagenberechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1750
3.5.4-5 Berechnungsbeispiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1751
3.5.4-6 Schalldämpferauslegung zum Berechnungsbeispiel . . . . . . . . . . . . . . 1755
3.5.5 Luftschalldämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1755
3.5.6 Körperschalldämmung und Schwingungsisolierung . . . . . . . . . . . . . 1759
3.5.6-1 Grundsätzliche Zusammenhänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1759
3.5.6-2 Bauelemente zur Körperschalldämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1760
3.5.6-3 Bauelemente zur Schwingungsisolierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1763
3.5.7 Entdröhnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1766
3.5.8 Bauakustische Maßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1767

3.6 Brandschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1768


3.6.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1768
3.6.2 Baustoffe – Brandverhalten und Klassifizierung . . . . . . . . . . . . . . . . . 1770
3.6.3 Brandschutztechnische Anforderungen an Lüftungsanlagen . . . . . . 1777
3.6.3-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1777
3.6.3-2 Baustoffe für Lüftungsleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1777
3.6.3-3 Anforderungen an Brandschutzklappen und Lüftungsleitungen . . . 1778
3.6.3-4 Anforderungen an Zuluft-, Fortluft- und Umluftanlagen . . . . . . . . . 1780
3.6.3-5 Verlegung von Lüftungsleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1780
3.6.3-6 Lüftungszentralen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1781
3.6.3-7 Gewerbliche Küchenabluft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1781
3.6.4 Anlagen zur Entrauchung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1782
3.6.4-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1782
3.6.4-2 Dimensionierung von Anlagen zur Rauchableitung aus Gebäuden . 1784
3.6.4-2.1 Zonenmodelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1784
3.6.4-2.2 CFD-Modelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1786
3.6.4-2.3 Modellversuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1787
3.6.4-2.4 Dimensionierung nach VDI 6019-2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1788
3.6.4-2.4.1 Natürliche Rauchabzugsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1789
3.6.4-2.4.2 Maschinelle Rauchabzugsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1792
3.6.4-2.5 Dimensionierung nach DIN 18232 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1792
3.6.4-2.5.1 Natürliche Rauchabzugsanlagen (DIN 18232-2:2007-11) . . . . . . . . . 1793
3.6.4-2.5.2 Maschinelle Rauchabzugsanlagen (DIN 18232-5:2012-05) . . . . . . . . 1794
3.6.4-2.6 Zusätzliche Hinweise für die Dimensionierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1797
3.6.4-2.7 Komponenten von RWA-Anlagen, Regeln für ihren Einbau . . . . . . 1797
3.6.5 Anlagen zur Rauchfreihaltung von Rettungswegen . . . . . . . . . . . . . . 1798
3.6.5-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1798
3.6.5-2 Treppenräume gemäß MBO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1799
3.6.5-3 Treppenräume in Verkaufsstätten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1801
3.6.5-4 Treppenräume in Versammlungsstätten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1801
3.6.5-5 Treppenräume in Hochhäusern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1801
3.6.5-5.1 Hochhäuser bis zu einer Höhe von 60 m . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1801
3.6.5-5.2 Hochhäuser mit einer Höhe über 60 m . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1801
3.6.5-5.3 Druckbelüftungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1802

3.7 Regelung von Lüftungs- und Klimaanlagen . . . . . . . . . 1812


3.7.1 Regelung von Lüftungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1812
3.7.1-1 Zulufttemperaturregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1812
3.7.1-1.1 Zulufttemperaturregelung mit Erhitzer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1812
3.7.1-1.2 Zulufttemperaturregelung mit Erhitzer und Kühler . . . . . . . . . . . . . . 1813
Inhaltsverzeichnis XXXVII

3.7.1-2 Ablufttemperaturregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1816


3.7.1-3 Kaskadenregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1817
3.7.2 Regelung von Klimaanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1818
3.7.2-1 Regelung von Luftbefeuchtungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1818
3.7.2-1.1 Regelung von adiabaten Luftbefeuchtern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1819
3.7.2-1.1.1 Taupunkt-Feuchteregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1819
3.7.2-1.1.2 Enthalpie-Feuchteregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1819
3.7.2-1.2 Regelung von Dampf-Luftbefeuchtern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1820
3.7.2-1.2.1 Raum- bzw. Abluft-Feuchteregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1820
3.7.2-1.2.2 Abluft-Feuchteregelung mit stetiger Zuluft-Feuchtebegrenzung . . . . 1821
3.7.2-1.2.3 Zuluft-Feuchteregelung mit stetiger Leistungsvorgabe . . . . . . . . . . . . 1821
3.7.3 Variabler Volumenstrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1822
3.7.4 Umluftbeimischung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1823
3.7.4-1 Regenerative Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1823
3.7.4-2 Umluftklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1824
3.7.5 Zusatzfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1825
3.7.5-1 Außentemperaturabhängiger Sollwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1825
3.7.5-2 CO2-Einfluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1826
3.7.5-3 Filterüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1827
3.7.5-4 Überdruck- oder Unterdruckregelung eines Raumes . . . . . . . . . . . . . 1827

3.8 Berechnung der Lüftungs- und Klimaanlagen


(RLT-Anlagen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1829
3.8.1 Bestimmung der Luftvolumenströme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1829
3.8.1-1 Ermittlung des Zuluftvolumenstroms nach dem
Mindestaußenluftvolumenstrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1829
3.8.1-2 Ermittlung des Zuluftvolumenstroms nach den
Schadstoffemissionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1831
3.8.1-3 Ermittlung des Zuluftvolumenstroms nach der thermischen Last . . . 1832
3.8.1-4 Gütegrade der Lüftung (Lüftungseffektivität) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1833
3.8.1-4.1 Luftaustausch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1833
3.8.1-4.2 Schadstoffabfuhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1835
3.8.1-4.3 Zusammenhänge mit deutscher Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1837
3.8.2 Dimensionierung des Luftleitungsnetzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1837
3.8.2-1 Luftleitungen und -durchlässe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1837
3.8.2-1.1 Druckverluste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1837
3.8.2-1.2 Volumenstromverteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1845
3.8.2-1.2.1 Luftverteilung in einem Luftleitungsstrang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1845
3.8.2-1.2.2 Luftverteilung in einem verzweigten Luftleitungssystem . . . . . . . . . . 1846
3.8.2-2 Ventilatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1848
3.8.3 Kühllastberechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1849
3.8.3-1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1849
3.8.3-2 Abschätzverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1850
3.8.3-3 Berechnung der einzelnen Wärmeströme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1853
3.8.3-3.1 Solarer Wärmeeintrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1853
3.8.3-3.2 Transmissionswärmequellen bzw. -senken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1866
3.8.3-3.3 Lüftungswärmequellen bzw. -senken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1868
3.8.3-3.4 Interne Wärmequellen bzw. -senken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1868
3.8.3-3.4.1 Personenwärme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1868
3.8.3-3.4.2 Beleuchtungswärme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1869
3.8.3-3.4.3 Gerätewärme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1872
3.8.3-4 Genauigkeit des Abschätzverfahrens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1874
3.8.4 Luftbefeuchtungsanlagen mit Luftwäscher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1875
XXXVIII Inhaltsverzeichnis

3.8.4-1 Mischung von Außenluft und Umluft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1876


3.8.4-2 Vorerwärmung der Außenluft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1877
3.8.4-3 Wassererwärmung durch Gegenstromapparat . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1878
3.8.5 Luftentfeuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1880
3.8.5-1 Kühlmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1880
3.8.5-2 Adsorptionsmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1882
3.8.6 Klimaanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1883
3.8.6-1 Sommerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1883
3.8.6-1.1 Kühllast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1883
3.8.6-1.2 Trocknungslast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1883
3.8.6-1.3 Luftvolumenstrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1884
3.8.6-1.4 Lufteintrittszustand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1884
3.8.6-1.5 Kühlleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1884
3.8.6-1.6 Wasserverbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1885
3.8.6-1.7 Nacherwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1885
3.8.6-2 Winterbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1885
3.8.6-2.1 Heizlast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1885
3.8.6-2.2 Befeuchtungslast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1886
3.8.6-2.3 Lufteintritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1886
3.8.6-2.4 Befeuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1886
3.8.6-2.5 Nacherwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1887
3.8.7 Jahresenergiebedarf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1891

3.9 Ausführung der Lüftung in verschiedenen


Gebäude- und Raumarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1902
3.9.1 Technische und bauliche Entscheidungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1902
3.9.1-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1902
3.9.1-2 Technische Entscheidungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1903
3.9.1-2.1 Anwendungsgebiete/Gebäudenutzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1903
3.9.1-2.2 Luftführungsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1904
3.9.1-2.3 Inbetriebnahme und Abnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1906
3.9.1-3 Bautechnische Entscheidungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1906
3.9.1-3.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1906
3.9.1-3.2 Raumlufttechnische Zentralen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1906
3.9.1-3.3 Luftleitungen (Kanäle) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1910
3.9.1-3.4 Brandschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1911
3.9.1-3.5 Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1911
3.9.2 Wohngebäude . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1911
3.9.2-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1911
3.9.2-2 Luftwechsel/Luftvolumenstrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1912
3.9.2-3 Fensterlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1913
3.9.2-4 Freie Wohnungslüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1913
3.9.2-5 Ventilatorgestützte Wohnungslüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1914
3.9.2-6 Möglichkeiten der Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1915
3.9.2-6.1 Wärmeübertrager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1915
3.9.2-6.2 Wärmepumpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1916
3.9.2-6.2.1 Abluft-Zuluft-Wärmepumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1916
3.9.2-6.2.2 Abluft-Wasser-Wärmepumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1917
3.9.2-6.3 Bauaufsichtliche Zulassung und Übereinstimmungs-Zeichen . . . . . 1917
3.9.2-7 Energieeffizienz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1917
3.9.2-7.1 Labeling und Ecodesign . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1917
3.9.2-7.2 Energieeinsparpotenziale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1918
3.9.2-7.3 Stromverbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1919
3.9.2-7.4 Gebäudedichtheit und Nutzerverhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1919
Inhaltsverzeichnis XXXIX

3.9.2-8 Wohnungslüftung in Mehrfamilienhäusern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1919


3.9.3 Büro- und Verwaltungsgebäude . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1920
3.9.3-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1920
3.9.3-2 Gesetzliche Anforderungen an Bürogebäude:
Energie-Einsparverordnung (EnEV) und EnWG . . . . . . . . . . . . . . . . . 1922
3.9.3-3 Systemauswahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1923
3.9.3-4 Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1924
3.9.3-4.1 Maschinelle Lüftungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1925
3.9.3-4.2 Luft-Wasser-Anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1927
3.9.3-4.2.1 Kühldecke mit Grundlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1928
3.9.3-4.2.2 Bauteilaktivierung mit Grundlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1931
3.9.3-4.2.3 Induktionsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1934
3.9.3-4.2.4 Passive Kühlkonvektoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1937
3.9.3-4.2.5 Fan-Coil-Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1938
3.9.3-4.2.6 Luft-Kältemittel-Anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1939
3.9.3-4.3 Dezentrale maschinelle Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1941
3.9.3-4.3.1 PCM-Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1943
3.9.3-4.3.2 Abluftsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1945
3.9.3-5 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1945
3.9.4 Schulen, Museen u. ä. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1947
3.9.4-1 Schulen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1947
3.9.4-2 Hörsäle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1953
3.9.4-2.1 Luftführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1953
3.9.4-3 Museen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1955
3.9.4-3.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1955
3.9.4-3.2 Raumklima . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1955
3.9.4-3.3 Kühllast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1957
3.9.4-3.4 Klimaanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1957
3.9.4-3.5 Energetische Bewertung von Klimaanlagen für Museen . . . . . . . . . . . 1958
3.9.4-3.6 Luftführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1959
3.9.4-3.7 Regelanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1960
3.9.5 Krankenhäuser, Gebäude des Gesundheitswesens . . . . . . . . . . . . . . . . 1960
3.9.5-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1960
3.9.5-2 Übersicht Richtlinien und Empfehlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1961
3.9.5-3 Hygienisch relevante Grundmerkmale von Lüftungskonzepten . . . . 1966
3.9.5-4 Lüftung von Operationsräumen und Eingriffsräumen . . . . . . . . . . . . 1967
3.9.5-4.1 OP mit turbulenzarmer Verdrängungsströmung (TAV) . . . . . . . . . . 1967
3.9.5-4.2 OP oder Eingriffsraum mit Mischlüftung (TML) . . . . . . . . . . . . . . . . . 1970
3.9.5-4.3 Vergleichsbetrachtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1970
3.9.5-5 Weitere Räume einer OP-Abteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1971
3.9.5-6 Gesamtkonzept für Operationsabteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1972
3.9.5-7 Weitere hygienisch relevante Räume . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1973
3.9.5-7.1 Zimmer für protektive Isolation (Sterilpflegezimmer) . . . . . . . . . . . . . 1973
3.9.5-7.2 Isolierzimmer für Patienten mit Freisetzung infektiöser Aerosole . . . 1973
3.9.5-7.3 Intensivpflegezimmer und -station . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1974
3.9.5-7.4 Notaufnahme, Warteräume, Zentralsterilisation . . . . . . . . . . . . . . . . . 1974
3.9.5-7.5 Normalpflegestationen, Bettenzimmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1974
3.9.5-8 Qualifizierung und Requalifizierung von
OP-Raum-Lüftungskonzepten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1974
3.9.5-8.1 OP-Räume mit TAV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1974
3.9.5-8.2 Bemerkungen zu den Prüfverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1976
3.9.5-8.3 OP-Räume mit TML . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1977
3.9.5-9 Anforderungen an RLT-Geräte und Kanäle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1978
3.9.5-10 Kostenaspekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1978
3.9.5-11 Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1979
XL Inhaltsverzeichnis

3.9.6 Gebäude des Hotelgewerbes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1980


3.9.6-1 Hotels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1980
3.9.6-1.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1980
3.9.6-1.2 Das Hotelzimmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1980
3.9.6-1.3 Varianten der technischen Ausstattung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1981
3.9.6-1.3.1 Kühlen mittels Umluftkühlgeräten mit Ventilator . . . . . . . . . . . . . . . 1982
3.9.6-1.3.2 Kühlen und Heizen mittels Umlaufkühlgeräten mit Ventilator . . . . 1982
3.9.6-1.3.3 Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1983
3.9.6-1.3.4 Raumregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1983
3.9.6-1.3.5 Medienanbindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1983
3.9.6-1.3.6 Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1983
3.9.6-1.4 Beispiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1984
3.9.6-1.5 Kosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1985
3.9.6-1.6 Interdisziplinärer Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1985
3.9.6-1.7 Vorschriften und Richtlinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1985
3.9.7 Verkaufsstätten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1986
3.9.7-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1986
3.9.7-2 Vorschriften, Richtlinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1987
3.9.7-3 Aufgaben und Arten der Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1987
3.9.7-4 Thermische Behaglichkeit in Verkaufsstätten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1987
3.9.7-5 Planungshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1990
3.9.7-6 Luftschleier (Lufttüren) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1991
3.9.7-6.1 Auslegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1991
3.9.7-6.2 Andwendungsbeispiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1991
3.9.8 Betriebsgebäude und -anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1992
3.9.8-1 Fertigungsstätten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1992
3.9.8-1.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1992
3.9.8-1.2 Industrielle Absauganlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1993
3.9.8-1.2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1993
3.9.8-1.2.2 Ventilatoren für Absauganlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1995
3.9.8-1.2.3 Brand- und Explosionsgefahr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1995
3.9.8-1.2.4 Geschwindigkeiten in Rohrleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1995
3.9.8-1.2.5 Störströmungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1996
3.9.8-1.2.6 Erfassungseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1997
3.9.8-1.2.6.1 Allgemeines und Bauarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1997
3.9.8-1.2.6.2 Konstruktive Ausführung und Materialwahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1998
3.9.8-1.2.6.3 Auslegung nach dem Geschwindigkeitsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . 1998
3.9.8-1.2.6.4 Erfassungseinrichtungen offener Bauart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2000
3.9.8-1.2.6.5 Geschwindigkeitsfelder vor Saugöffnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2002
3.9.8-1.2.6.6 Berechnungsgrundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2005
3.9.8-1.2.6.7 Volumenstrombilanzierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2007
3.9.8-1.2.7 Erfassung für spezielle Produktionsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2009
3.9.8-1.2.7.1 Einhausungen, Kapselungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2009
3.9.8-1.2.7.2 Industriebäder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2010
3.9.8-1.2.7.3 Trockenöfen, Backöfen, Verbrennungsöfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013
3.9.8-1.2.7.4 Putz- und Schleiftische . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013
3.9.8-1.2.7.5 Schweißen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2014
3.9.8-1.2.7.6 Maschinenabsaugung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016
3.9.8-1.2.7.7 Kühlschmierstoffabsaugung an Werkzeugmaschinen . . . . . . . . . . . . 2017
3.9.8-1.2.7.8 Holzbearbeitungsmaschinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2018
3.9.8-1.2.7.9 Sack- und Fassfüllung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2021
3.9.8-1.2.7.10 Transport und Bearbeitung von Schüttgütern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2021
3.9.8-1.2.7.11 Zentrale Staubsauganlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2021
3.9.8-1.2.7.12 Ortsveränderliche Absaugleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2022
3.9.8-1.3 Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2024
3.9.8-1.3.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2024
Inhaltsverzeichnis XLI

3.9.8-1.3.2 Mechanische Belüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2024


3.9.8-1.3.3 Grundlagen für die Auslegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2025
3.9.8-1.3.4 Auswahl der Luftführung und Bemessung der Zu- und Abluftströme . 2027
3.9.8-1.4 Luftschleieranlagen in Industriehallen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2034
3.9.8-1.4.1 Wirkungsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2035
3.9.8-1.4.2 Ausführungsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2035
3.9.8-1.4.3 Einflussgrößen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2035
3.9.8-1.4.4 Mischungsverlust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2037
3.9.8-1.4.5 Auslegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2037
3.9.8-1.4.6 Ausführungsbeispiel Industrietor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2038
3.9.8-2 Laboratorien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2038
3.9.8-2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2038
3.9.8-2.2 Volumenstrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2039
3.9.8-2.3 Filter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2040
3.9.8-2.4 Raumluftzustand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2040
3.9.8-2.5 Luftführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2040
3.9.8-2.6 Kanäle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2041
3.9.8-2.7 Sicherheitswerkbänke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2041
3.9.8-3 Akkumulatorenräume (Batterieräume) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2042
3.9.8-3.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2042
3.9.8-3.2 Entlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2042
3.9.8-3.3 Volumenstrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2043
3.9.8-3.4 Material . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2043
3.9.8-3.5 Säureabscheider . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2043
3.9.8-3.6 Stahl-Akkumulatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2043
3.9.8-4 Klimatisierung von Rechenzentren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2043
3.9.8-4.1 Vorbemerkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2043
3.9.8-4.2 Auslegungsgrundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2044
3.9.8-4.3 Luftführungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2045
3.9.8-4.4 Anlagentechnische Lösungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2047
3.9.8-4.5 Betriebssicherheit/Verfügbarkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2049
3.9.8-4.6 Abwärmenutzung aus Rechenzentren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2049
3.9.8-4.7 Energieeffizienz/Wirtschaftlichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2050
3.9.8-5 Reinraumtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2050
3.9.8-5.1 Partikelquellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2053
3.9.8-5.2 Reinraumklassifizierung als Reinheitsklassen der Luft . . . . . . . . . . . . 2054
3.9.8-5.3 Reinraum-/Reinheitsmesstechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2056
3.9.8-5.4 Schwebstofffilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2057
3.9.8-5.5 Strömungsformen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2057
3.9.8-5.6 Luftversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2059
3.9.8-5.7 Ausführungsbeispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2062
3.9.8-6 Lackieranlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2068
3.9.8-6.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2068
3.9.8-6.2 Spritzstände (Spritztische) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2068
3.9.8-6.3 Spritzkabinen (Spritzkammern) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2069
3.9.8-6.4 Spritzräume . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2069
3.9.8-6.5 Automatische Spritzkabinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2070
3.9.8-6.6 Zuluft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2070
3.9.8-6.7 Abluft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2071
3.9.8-7 Textilbetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2071
3.9.8-7.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2071
3.9.8-7.2 Aufgaben der Textillufttechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2072
3.9.8-7.3 RLT-Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2073
3.9.8-7.3.1 Übersättigungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2073
3.9.8-7.3.2 Konventionelle Anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2073
3.9.8-7.3.3 Gemischtes Klimatisierungssystem für Webereien . . . . . . . . . . . . . . . . 2074
XLII Inhaltsverzeichnis

3.9.8-7.4 Spezielle Textilluft-Komponenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2075


3.9.8-7.4.1 Trommelfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2076
3.9.8-7.4.2 Paneel-Filter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2077
3.9.8-7.4.3 Compact-Drum-Filter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2077
3.9.8-7.4.4 Vliesdrehfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2078
3.9.8-7.4.5 Luftwäscher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2078
3.9.8-7.4.6 Wanderreiniger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2079
3.9.8-7.4.7 Abscheider, Kompaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2079
3.9.9 Theater, Saalbauten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2081
3.9.9-1 Anlagengestaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2081
3.9.9-2 Luftführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2082
3.9.9-3 Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2083
3.9.10 Sonstige Gebäude und Gebäudeteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2084
3.9.10-1 Garagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2084
3.9.10-1.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2084
3.9.10-1.2 Abgase durch Verbrennungsmotore . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2084
3.9.10-1.3 Natürliche Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2085
3.9.10-1.4 Maschinelle Lüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2086
3.9.10-1.4.1 Überwachung, Schaltung und Steuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2086
3.9.10-1.5 Luftführung und Volumenstrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2089
3.9.10-1.6 CO-Warnanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2091
3.9.10-1.7 Wartung, Prüfungen und Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2092
3.9.10-2 Tunnel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2092
3.9.10-2.1 Regelbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2092
3.9.10-2.2 Brandfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2093
3.9.10-2.3 Bauarten verschiedener Lüftungskonzepte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2094
3.9.10-3 Tierställe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2094
3.9.10-3.1 Stallklima . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2094
3.9.10-3.2 Lüftungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2097
3.9.10-3.3 Heizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2102
3.9.10-3.4 Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2102
3.9.10-3.5 Kühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2102
3.9.10-3.6 Wärmepumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2103
3.9.10-3.7 Abluftreinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2103
3.9.10-4 Küchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2104
3.9.10-4.1 Anwendungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2104
3.9.10-4.2 Wärme- und Stofflasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2104
3.9.10-4.3 Freisetzungsprozesse von Schadstoffen und Wärme . . . . . . . . . . . . . 2105
3.9.10-4.4 Ablufterfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2105
3.9.10-4.4.1 Küchenlüftungsdecken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2106
3.9.10-4.5 Luftführung im Raum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2106
3.9.10-4.5.1 Mischströmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2106
3.9.10-4.5.2 Schichtströmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2107
3.9.10-4.6 Dimensionierung Raumlufttechnischer Anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . 2108
3.9.10-4.6.1 Thermikluftstrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2108
3.9.10-4.6.2 Erfassungsluftstrom für Küchenlüftungshauben . . . . . . . . . . . . . . . . . 2109
3.9.10-4.6.3 Zuluftstrom/Abluftstrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2109
3.9.10-4.6.4 Abluftströme in Verbindung mit Küchenlüftungshauben . . . . . . . . . 2112
3.9.10-4.6.5 Abluftströme in Verbindung mit Küchenlüftungsdecken . . . . . . . . . 2112
3.9.10-4.6.6 Kontrollrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2112
3.9.10-4.7 Abschätzen der Luftströme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2113
3.9.10-4.8 Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2113
3.9.10-4.8.1 Thermische Behaglichkeit – Erträglichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2113
3.9.10-4.8.2 Hygiene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2113
Inhaltsverzeichnis XLIII

4 TRINKWASSERTECHNIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2115

4.1 Aufgaben und Bedeutung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2115


4.1.1 Begriffe, Symbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2116

4.2 Anforderungen an die Planung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2119


4.2.1 Rechtliche Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2120
4.2.1-1 Trinkwasserverordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2120
4.2.1-2 AVBWasserV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2123
4.2.1-3 Überblick Regelwerke TRWI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2124
4.2.2 Hygienische Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2125
4.2.2-1 Trinkwasseranalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2126
4.2.2-2 Bestimmungsgemäßer Betrieb – Raumbuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2126
4.2.2-3 Größe der Anlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2129
4.2.2-4 Stagnation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2129
4.2.2-5 Kaltwassertemperatur PWC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2129
4.2.2-6 Warmwassertemperatur PWH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2130
4.2.2-7 Anlagensicherheit, Verbindung zu Nichttrinkwasser . . . . . . . . . . . . . 2130
4.2.2-8 Betriebsunterbrechung und Wiederinbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . 2130
4.2.2-9 Anforderungen auf Grund von Bauordnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2130
4.2.3 Schallschutztechnische Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2131
4.2.3-1 DIN 4109 Schallschutz im Hochbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2131
4.2.3-2 VDI 4100 Schallschutz im Hochbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2133
4.2.3-3 Schallschutztechnische Maßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2135
4.2.3-3.1 Vermeidung von Körperschall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2136
4.2.3-3.2 Fließgeschwindigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2137
4.2.3-3.3 Ruhedruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2137
4.2.3-3.4 Armaturen und Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2138

4.3 Aufbau und Bestandteile von


Trinkwasserinstallationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2139
4.3.1 Hausanschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2139
4.3.2 Leitungstypen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2140
4.3.3 Rohrleitungsmaterialien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2141
4.3.4 Leitungsführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2143
4.3.4-1 Verteiler mit Einzelzuleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2143
4.3.4-2 T-Stück-Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2144
4.3.4-3 Reihenleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2144
4.3.4-4 Ringleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2145
4.3.4-5 Empfehlung bei Stockwerksinstallationen mit Wasserzähler . . . . . . . 2145
4.3.4-6 Stockwerksinstallationen ohne Wasserzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2146
4.3.4-6.1 Verhinderung des Wärmeübergangs von PWH auf PWC . . . . . . . . . 2147
4.3.5 Wasserbehandlungsmaßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2148
4.3.6 Probenahmestellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2152
4.3.6-1 Probenahme für mikrobiologische Untersuchungen . . . . . . . . . . . . . . 2152
4.3.6-2 Probenahme für chemische Untersuchungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2155
4.3.7 Dämmung von Trinkwasserleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2156
4.3.7-1 Trinkwasserleitungen kalt (PWC) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2156
4.3.7-2 Trinkwasserleitungen warm (PWH und PWH-C) . . . . . . . . . . . . . . . . 2157
4.3.8 Armaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2157
4.3.8-1 Armaturenwerkstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2158
XLIV Inhaltsverzeichnis

4.3.8-2 Entnahmearmaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2158


4.3.8-3 Leitungsarmaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2159
4.3.8-3.1 Absperrarmaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2159
4.3.8-3.2 Kompensatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2160
4.3.8-3.3 Schläuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2161
4.3.8-3.4 Zirkulationsregulierventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2161
4.3.8-3.5 Sicherheitsarmaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2163
4.3.8-3.6 Thermische Ablaufsicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2165
4.3.8-3.7 Sicherungsarmaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2166
4.3.8-3.8 Druckminderer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2175

4.4 Berechnung von Trinkwasser-Installationen . . . . . . . . 2177


4.4.1 Normative Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2177
4.4.2 Schritte der Rohrnetzberechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2177
4.4.2-1 Berechnungsdurchfluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2178
4.4.2-2 Summendurchfluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2179
4.4.2-3 Spitzendurchfluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2179
4.4.2-4 Nutzungseinheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2180
4.4.2-5 Berechnungsstartpunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2181
4.4.2-6 Verfügbares Rohrreibungsdruckgefälle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2182
4.4.2-7 Druckverlust in Apparaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2183
4.4.2-8 Fließgeschwindigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2183
4.4.2-9 Druckverlust aus Rohrreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2184
4.4.2-10 Druckverlust aus Einzelwiderständen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2184
4.4.2-11 Bemessung von Zirkulationsleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2186
4.4.2-12 Inliner-Zirkulationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2189
4.4.3 Druckerhöhungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2191
4.4.3-1 Begriffsbestimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2192
4.4.3-1.1 Fließ- und Ruhedruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2193
4.4.3-1.2 Fließgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2193
4.4.3-2 Grundlagen Druckerhöhungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2193
4.4.3-2.1 Drehzahlregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2193
4.4.3-2.2 Anforderungen an Bauteile, Apparate und Werkstoffe . . . . . . . . . . . 2194
4.4.3-2.3 Selbstansaugende Pumpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2194
4.4.3-2.4 Normalsaugende Pumpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2194
4.4.3-2.5 Haltedruckhöhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2195
4.4.3-2.6 Pumpenkennlinie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2196
4.4.3-2.7 Anlagenkennlinie/Rohrnetzparabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2197
4.4.3-2.8 Reihenschaltung von Druckstufen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2198
4.4.3-2.9 Pumpenparallelschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2199
4.4.3-3 Auslegung von Druckerhöhungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2200
4.4.3-3.1 Förderstrom (Spitzendurchfluss Q D) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2200
4.4.3-3.2 Förderdruck ΔPP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2200
4.4.3-3.3 Zulaufdruck Pvor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2200
4.4.3-3.4 Ausgangsdruck nach DEA Pnach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2201
4.4.3-4 Anschlussarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2202
4.4.3-5 Druckzonen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2204

4.5 Trinkwasser-Erwärmungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2207


4.5.1 Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2207
4.5.2 Systematik der Einteilung von Trinkwasser-Erwärmungsanlagen . . 2207
Inhaltsverzeichnis XLV

4.6 Ausführungsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2212


4.6.1 Dezentrale Trinkwassererwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2212
4.6.1-1 Einzel- und Gruppenversorgung im Durchflusssystem . . . . . . . . . . . . 2212
4.6.1-1.1 Direkte Beheizung mit Strom bei Durchflusssystemen
(Durchlauferhitzer) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2213
4.6.1-1.2 Direkte Beheizung mit Gas bei Durchflusssystemen
(Gas-Durchlauferhitzer) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2213
4.6.1-1.3 Indirekte Beheizung bei Durchflusssystemen (Wohnungsstationen) 2214
4.6.1-2 Einzel- und Gruppenversorgung im Speichersystem . . . . . . . . . . . . . . 2216
4.6.1-2.1 Direkte Beheizung mit Strom bei Speichersystemen . . . . . . . . . . . . . . 2216
4.6.1-2.1.1 Drucklose (offene) Speicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2216
4.6.1-2.1.2 Druckspeicher (geschlossene Speicher) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2216
4.6.1-2.2 Direkte Beheizung mit Gas bei Speichersystemen . . . . . . . . . . . . . . . . 2217
4.6.1-2.3 Indirekte Beheizung mit Gas bei Speichersystemen . . . . . . . . . . . . . . . 2217
4.6.2 Zentrale Trinkwassererwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2218
4.6.2-1 Durchflusssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2218
4.6.2-1.1 Funktionsprinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2218
4.6.2-1.2 Beheizungsarten/Energiearten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2219
4.6.2-2 Speichersysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2219
4.6.2-2.1 Funktionsprinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2219
4.6.2-2.2 Beheizungssysteme bei Trinkwasserspeichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2220
4.6.2-2.2.1 Direkt (unmittelbar) beheizte Speichersysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2220
4.6.2-2.2.2 Indirekt (mittelbar) beheizte Speichersysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2221
4.6.2-2.3 Energiearten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2222
4.6.2-2.3.1 Beheizung mit Heizkessel (Öl, Gas, oder festen Brennstoffen) . . . . . . 2222
4.6.2-2.3.2 Beheizung mit Fernwärme (direkte Einspeisung) . . . . . . . . . . . . . . . . . 2223
4.6.2-2.3.3 Solare Beheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2224
4.6.2-2.3.4 Elektrische Beheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2225
4.6.2-2.3.5 Beheizung mittels Wärmepumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2226
4.6.2-2.3.6 Abwärmenutzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2226
4.6.2-3 Speicherladesystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2227
4.6.2-3.1 Funktionsprinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2227
4.6.2-3.2 Beheizungsarten/Energiearten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2228
4.6.2-3.2.1 Beheizung mit Heizkessel (Öl, Gas, oder festen Brennstoffen) . . . . . . 2228
4.6.2-3.2.2 Beheizung mit Fernwärme (direkte Einspeisung) . . . . . . . . . . . . . . . . . 2230
4.6.2-3.2.3 Beheizung mit Dampf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2231

4.7 Auslegung von Trinkwasser-Erwärmungsanlagen . . 2233


4.7.1 Warmwasser- und Wärmemengenbedarf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2234
4.7.2 Dezentrale Trinkwassererwärmung mittels
Wasser-Wasser-Wärmeübertrager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2238
4.7.3 Zentrale Trinkwasser-Erwärmungsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2242
4.7.3-1 Auslegung von Durchflusssystemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2242
4.7.3-2 Auslegung von Trinkwasser-Erwärmungsanlagen mit Hilfe des
Wärmeschaubildes (Summenlinienverfahren) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2242
4.7.3-3 DIN EN 12831-3 und ihre Anwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2249
4.7.3-3.1 Bestimmung der Bedarfskennlinie für die
Trinkwarmwassererwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2250
4.7.3-3.2 Bestimmung der Angebotskennlinie für die Trinkwassererwärmung 2252
4.7.3-3.2.1 Maximale Speicherkapazität QS,max . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2253
4.7.3-3.2.2 Minimale Speicherkapazität QS,min . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2254
4.7.3-3.2.3 Bereitschaftswärmeverluste des Speichers Qw,s,t . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2254
4.7.3-3.2.4 Wärmeverluste der Verteilleitungen Qw,d,t . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2255
4.7.3-3.2.5 Bestimmung des Ein- und Ausschaltpunktes für die Nachheizung . . 2256
XLVI Inhaltsverzeichnis

4.7.3-3.2.6 Bestimmung der Verzögerungszeit für die Nachheizung . . . . . . . . . . 2256


4.7.3-3.2.7 Bestimmung der effektiven Energie Qeff und
Nachheizleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2257
4.7.3-3.2.8 Schritte zur Auslegung von Trinkwasser-Erwärmungsanlagen gemäß
dem in der DIN EN 12831-3 beschriebenen Verfahren . . . . . . . . . . . 2259
4.7.3-4 DIN 4708 Auslegung mit der Bedarfskennzahl für Wohngebäude . 2259

5 KÄLTETECHNIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2267

5.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2267

5.2 Theoretische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2268


5.2.1 Kaltdampf-Kompressionskälteprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2268
5.2.1-1 Thermodynamische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2268
5.2.1-2 Kreisprozess der Kaltdampfmaschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2269
5.2.1-3 Energiebilanz, Temperaturdifferenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2273
5.2.1-4 Wirtschaftlichkeit, Leistungszahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2277
5.2.2 Kaltluft-Kompressionskälteprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2280
5.2.3 Absorptionskälteprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2281
5.2.3-1 Arbeitsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2281
5.2.3-2 Energiebilanz, Temperaturdifferenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2282
5.2.3-3 Wirtschaftlichkeit, Wärmeverhältnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2282
5.2.3-4 Kreisprozess der Absorptionsmaschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2284
5.2.4 Adsorptionskälteprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2285
5.2.4-1 Aufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2286
5.2.4-2 Kreisprozess der Adsorptionskältemaschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2288
5.2.4-3 Energiebilanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2288
5.2.4-4 Wärmeverhältnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2289
5.2.5 Dampfstrahlkälteprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2289
5.2.6 Thermoelektrische Kälteerzeugung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2290
5.2.7 Primärenergie-Nutzungszahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2291

5.3 Betriebsmittel für Kälteanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2292


5.3.1 Kältemittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2292
5.3.2 Arbeitsstoffpaare für Absorptionsanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2299
5.3.3 Kältemaschinenöl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2300
5.3.4 Wärmeträger und Kälteträger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2301

5.4 Bauelemente für Kälteanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2304


5.4.1 Verdrängungsverdichter (-kompressoren) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2304
5.4.1-1 Hubkolbenverdichter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2304
5.4.1-2 Schraubenverdichter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2310
5.4.1-3 Rollkolbenverdichter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2312
5.4.1-4 Drehkolbenverdichter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2312
5.4.1-5 Spiral-(Scroll)-Verdichter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2313
5.4.2 Turboverdichter (-kompressoren) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2314
5.4.3 Verflüssiger (Kondensatoren) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2316
5.4.3-1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2316
5.4.3-2 Wassergekühlte Verflüssiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2317
Inhaltsverzeichnis XLVII

5.4.3-3 Luftgekühlte Verflüssiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2321


5.4.3-4 Verdunstungsverflüssiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2322
5.4.4 Verdampfer (Kühler) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2323
5.4.4-1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2323
5.4.4-2 Verdampfer zur Kühlung von Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2325
5.4.4-2.1 Verdampfer mit trockener Verdampfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2325
5.4.4-2.2 Rohrbündelverdampfer für überfluteten Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . 2327
5.4.4-2.3 Umlaufverdampfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2329
5.4.4-3 Luftkühler für direkte Verdampfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2330
5.4.5 Sonstige Bauteile im Kältemittelkreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2332
5.4.5-1 Kältemitteltrockner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2332
5.4.5-2 Kältemittelschaugläser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2332
5.4.5-3 Kältemittelsammler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2332
5.4.5-4 Ölabscheider . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2332
5.4.5-5 Überhitzer (Wärmeübertrager) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2333
5.4.5-6 Kompensatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2333
5.4.5-7 Ölheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2333
5.4.6 Verdichterantriebsmotoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2333
5.4.7 Mess-, Steuer- und Regelgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2334
5.4.7-1 Kältemittelmengenregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2334
5.4.7-1.1 Kapillarrohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2334
5.4.7-1.2 Thermostatisches Expansionsventil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2334
5.4.7-1.3 Elektronisches Expansionsventil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2336
5.4.7-1.4 Mehrfacheinspritzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2336
5.4.7-1.5 Schwimmerregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2337
5.4.7-1.6 Expansionsturbine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2337
5.4.7-2 Schaltende Regler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2337
5.4.7-2.1 Temperaturschalter (Thermostate) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2337
5.4.7-2.2 Druckschalter (Pressostate) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2337
5.4.7-2.3 Verbundsteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2337
5.4.7-3 Regler im Kältemittelkreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2337
5.4.7-3.1 Verdampfungsdruckregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2338
5.4.7-3.2 Temperaturregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2338
5.4.7-3.3 Startregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2338
5.4.7-3.4 Leistungsregler (Heißgasbeipassregler) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2339
5.4.7-3.5 Magnetventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2339
5.4.7-4 Kühlwasserregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2339
5.4.7-5 Sicherheitseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2340
5.4.7-5.1 Sicherheit gegen Überdruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2340
5.4.7-5.1.1 Sicherheitsschalteinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2341
5.4.7-5.1.2 Druckentlastungseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2341
5.4.7-5.2 Unterdruckschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2341
5.4.7-5.3 Öldifferenzdruckschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2341
5.4.7-5.4 Überstromauslöser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2342
5.4.7-5.5 Wicklungsthermostate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2342
5.4.7-5.6 Motorvollschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2342
5.4.7-5.7 Druckrohrthermostat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2342
5.4.7-5.8 Frostschutzthermostat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2342
5.4.7-5.9 Strömungswächter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2342
5.4.7-6 Kondensat-Abführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2342
5.4.8 Wasserrückkühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2343
5.4.8-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2343
5.4.8-2 Ausführung offener Rückkühlwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2346
5.4.8-3 Betrieb offener Rückkühlwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2348
5.4.8-4 Geschlossene Rückkühlwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2350
XLVIII Inhaltsverzeichnis

5.5 Ausführung von Kälteanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2352


5.5.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2352
5.5.2 Direkte Kühlung – Luftkühlanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2353
5.5.2-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2353
5.5.2-2 Kältesätze für Luftkühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2354
5.5.2-3 Kälteanlagen für Luftkühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2355
5.5.2-4 Luftkühlung mit Absorptionsmaschinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2355
5.5.3 Indirekte Kühlung – Wasserkühlanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2356
5.5.3-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2356
5.5.3-2 Wasserkühlung mit Hubkolbenverdichtern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2357
5.5.3-3 Wasserkühlung mit Schraubenverdichtern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2361
5.5.3-4 Wasserkühlung mit Turboverdichtern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2363
5.5.3-5 Wasserkühlung mit Absorptionsmaschinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2365
5.5.3-6 Wasserkühlung mit Dampfstrahlmaschinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2368
5.5.3-7 Wasserkühlung thermoelektrisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2369
5.5.4 Thermische Antriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2370
5.5.4-1 Benzin- und Dieselmotoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2370
5.5.4-2 Gasmotoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2370
5.5.4-3 Gasturbinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2370
5.5.4-4 Dampfturbinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2371
5.5.4-5 Kombinierte Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2371
5.5.5 Fernkälteanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2372
5.5.5-1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2372
5.5.5-2 Fernkältezentralen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2373
5.5.5-3 Heiz-Kraft-Kälte-Kopplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2373
5.5.5-4 Kaltwassernetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2374
5.5.5-5 Kühlwassernetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2374
5.5.6 Kältemittel-Rohrleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2375
5.5.7 Kaltwasser-Rohrnetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2378

5.6 Berechnung von Kälteanlagen zur Luftkühlung . . . . 2380


5.6.1 Dimensionierung der Kälteanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2380
5.6.1-1 Luftkühlanlagen für direkte Kühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2380
5.6.1-2 Indirekte Kühlung – Wasserkühlanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2380
5.6.2 Teillastverhalten von Kältemaschinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2381
5.6.2-1 Teillastbedingungen und Abnahmemessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2381
5.6.2-2 Einfluss der Verflüssigungstemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2384
5.6.2-3 Einfluss der Wärmeübertragerflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2385
5.6.2-4 Teillastverhalten von Turboverdichtern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2386
5.6.2-5 Teillastverhalten von Schraubenverdichtern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2388
5.6.2-6 Teillastverhalten von Hubkolbenverdichtern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2388
5.6.2-7 Teillastverhalten von Absorptionskältemaschinen . . . . . . . . . . . . . . . 2390
5.6.2-8 Teillastverhalten im Wärmepumpenbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2391
5.6.2-9 Aussagen zum Teillastverhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2392
5.6.3 Auslegung der Kälteanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2393
5.6.3-1 Investitionskosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2393
5.6.3-2 Leistungsaufteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2394
5.6.3-3 Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2396
5.6.3-4 Jahres-Energieverbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2396
5.6.4 Kältespeicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2396
5.6.4-1 Speicherdichte = Speicherkapazität (Kältespeicher) . . . . . . . . . . . . . . 2397
Inhaltsverzeichnis XLIX

5.6.4-2 Eisspeicher, Funktion, Aufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2398


5.6.4-3 Auslegung des Kältespeichers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2400
5.6.4-4 Regelung und optimales Zeitprogramm (Eisspeicher) . . . . . . . . . . . . . 2401
5.6.4-5 Kosten, Wirtschaftlichkeit (Eisspeicher) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2402
5.6.5 Wärmerückgewinnung/Wärmepumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2403
5.6.5-1 Heizung mit Kältemittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2404
5.6.5-2 Geschlossener Kühlwasserkreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2405
5.6.5-3 Zusätzlicher Heizwasserkreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2406
5.6.5-4 Wirtschaftlichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2406

5.7 Regelung von Kälteanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2408


5.7.1 Regelung bei direkter Luftkühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2408
5.7.1-1 Ein-/Aus-Schaltung des Verdichters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2408
5.7.1-2 Saugdruckregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2409
5.7.1-3 Temperaturregler im Kältekreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2409
5.7.1-3.1 Thermostatisches Expansionsventil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2409
5.7.1-3.2 Elektronisches Expansionsventil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2409
5.7.1-4 Leistungsregler im Kältekreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2410
5.7.1-5 Luftseitige Beipass-Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2411
5.7.1-6 Regelung mit Verdampfer-Unterteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2412
5.7.1-7 Leistungsgeregelte Verdichter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2412
5.7.1-8 Regelung von Temperatur und Feuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2413
5.7.1-9 Regler für Kälteanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2414
5.7.2 Regelung bei indirekter Luftkühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2415
5.7.2-1 Kaltwasser-Mengenregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2415
5.7.2-2 Kaltwasser-Beimischregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2415
5.7.2-3 Luftseitige Beipass-Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2415
5.7.3 Regelung des Kaltwasserkreislaufes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2416
5.7.3-1 Kaltwasserkreislauf mit einer Pumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2416
5.7.3-2 Kaltwasserkreislauf mit mehreren Pumpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2417
5.7.4 Regelung der Wasserkühlsätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2418

5.8 Aufstellung von Kälteanlagen,


Maschinenraum, Geräusche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2419
5.8.1 Aufstellungsbereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2420
5.8.2 Kälteübertragungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2421
5.8.3 Kältemittelgruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2421
5.8.4 Aufstellungsvorschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2423
5.8.5 Maschinenraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2423
5.8.6 Geräuschentwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2426

6 ENERGIEKONZEPTE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2427

6.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2427


6.1.1 Was versteht man unter Energiekonzepten? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2427
6.1.1-1 Inhalte von Energiekonzepten? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2428
6.1.2 Wechselwirkung zwischen Gebäude,
Raumklimasystem und Energieerzeugung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2430
6.1.2-1 Fassade und Nutzenübergabe des Raumklimasystems . . . . . . . . . . . . . 2430
L Inhaltsverzeichnis

6.1.2-2 Konzeption von Raumklimasystemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2431


6.1.2-3 Konzeption der Energieerzeugung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2437
6.1.2-4 Werkzeuge beim Erstellen von Energiekonzepten . . . . . . . . . . . . . . . 2443
6.1.2-5 Energiekonzept in der Umsetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2445
6.1.3 Energie- und Betriebsmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2452
6.1.3-1 Hausautomation und Smart Home . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2452
6.1.3-1.1 Hausautomation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2453
6.1.3-1.1.1 Was ist Hausautomation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2453
6.1.3-1.1.2 Hausautomationssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2455
6.1.3-1.2 Smart Home . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2458
6.1.3-1.2.1 Smart Metering . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2458
6.1.3-1.2.2 Smart Grids . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2459

6.2 Beispiele zu Konzepten auf Gebäudeebene . . . . . . . . . 2461


6.2.1 Kraft-Wärme-Kältekopplung für Liegenschaften . . . . . . . . . . . . . . . . 2461
6.2.1-1 Systemvoraussetzung (Wärme-, Kälte- und elektr. Energiebedarf) . 2461
6.2.1-2 Bedarfsanalyse (Leistungsbilanz/Lastgangkennlinien) . . . . . . . . . . . 2462
6.2.1-3 Systemauswahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2465
6.2.1-4 Hydraulische Konzeption . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2466
6.2.1-5 Konzeption der Regelung und Steuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2467
6.2.1-6 Ökonomische und ökologische Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2469
6.2.2 Kälteerzeugung für einen Flughafen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2472
6.2.2-1 Systemvoraussetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2472
6.2.2-2 Bedarfsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2474
6.2.2-3 Systemauswahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2476
6.2.2-4 Hydraulische Konzeption . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2480
6.2.2-5 Auslegung der Komponenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2483
6.2.2-6 Konzeption der Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2485
6.2.2-7 Wirtschaftlichkeitsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2487
6.2.3 Wärme- und Kälteerzeugung durch Einsatz einer Wärmepumpe . . 2488
6.2.3-1 Systemvoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2489
6.2.3-1.1 Bedarfsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2489
6.2.3-1.2 Festlegung der Nutzenübergabesysteme: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2490
6.2.3-2 Systemauswahl und Wärmestrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2491
6.2.3-3 Bemessung der Wärmepumpe und des Speichers . . . . . . . . . . . . . . . . 2493
6.2.3-3.1 Grundlast und Spitzenlast im Heizfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2493
6.2.3-3.2 Grundlast und Spitzenlast im Kühlfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2495
6.2.3-4 Energiemanagement und Regelstrategie für
Wärmequellen, Wärmesenken und Speicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2497
6.2.3-5 Konzeption des Speichers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2499
6.2.3-6 Ökonomischer Vergleich zwischen Geothermie und Eisspeicher . . 2502
6.2.4 Stromerzeugung mit Photovoltaik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2502
6.2.4-1 Definition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2502
6.2.4-2 Systemvoraussetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2503
6.2.4-3 Bemessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2503
6.2.4-3.1 Jahresenergieertrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2503
6.2.4-3.2 Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2504
6.2.4-3.3 Anlagenfläche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2504
6.2.4-3.3.1 Verschattungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2504
6.2.4-3.3.2 Platzierung Satteldach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2505
6.2.4-3.3.3 Platzierung Flachdach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2505
6.2.4-4 Systemauswahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2505
6.2.4-4.1 Direkte Nutzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2505
6.2.4-4.2 Inselsysteme mit Batteriespeicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2506
Inhaltsverzeichnis LI

6.2.4-4.3 Nutzung mit Stromnetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2506


6.2.4-4.4 Nutzung mit Stromnetz und steuerbaren Lasten . . . . . . . . . . . . . . . . . 2507
6.2.4-4.5 Nutzung mit Stromnetz, steuerbaren Lasten und Batteriespeicher . . 2507
6.2.4-5 Technische Umsetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2508
6.2.4-5.1 Modulausrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2508
6.2.4-5.2 Typische Arten der Modulanordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2509
6.2.4-5.2.1 Flachdachmontage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2509
6.2.4-5.2.2 Satteldachmontage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2511
6.2.4-5.2.3 Über-Kopf-Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2511
6.2.4-5.2.4 Fassadenmontage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2511
6.2.4-5.3 Wechselrichter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2512
6.2.4-5.3.1 Verschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2512
6.2.4-5.3.2 Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2512
6.2.4-5.3.3 Verlustleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2512
6.2.4-5.3.4 Einbindung in Stromnetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2512
6.2.4-6 Wirtschaftlichkeitsberechnung PV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2512
6.2.4-6.1 Randbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2512
6.2.4-6.2 Kostenbausteine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2512
6.2.4-6.2.1 Einnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2513
6.2.4-6.2.2 Ausgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2513
6.2.4-6.3 Berechnungsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2513

6.3 Energiekonzepte auf Quartiersebene . . . . . . . . . . . . . . . . . 2515


6.3.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2515
6.3.1-1 Allgemeine Zielsetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2515
6.3.1-2 Systemische Ansätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2516
6.3.1-3 Werkzeuge zur Erstellung von Energiekonzepten . . . . . . . . . . . . . . . . 2517
6.3.2 Beispiel zu Energiekonzepten auf Quartiersebene . . . . . . . . . . . . . . . . 2518
6.3.2-1 Energiekonzept für eine Neubausiedlung in Kassel . . . . . . . . . . . . . . . 2518

7 Regelwerke, Formelzeichen, Umrechnungen . . . . . . . . 2521

7.1 Deutsche bundes- und


landesgesetzliche Regelungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2521
7.1.1 Rechtsgebiete . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2522
7.1.1-1 Bauordnungsrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2522
7.1.1-2 Bauplanungsrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2523
7.1.1-3 Sicherheits- und Gewerberecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2523
7.1.1-4 Immissions- und Umweltschutzrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2523
7.1.1-5 Natur-, Wald-, Wasser- und Straßenrecht sowie ähnliche
Rechtsgebiete . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2524
7.1.1-6 Sonstige Rechtsgebiete . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2524
7.1.2 Honorarordnung (HOAI) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2524
7.1.3 Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (UVgO) . . . . . . . . . . 2525
7.1.4 Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) . . . . . . . . . 2525

7.2 Deutsche, europäische und internationale Normung 2527


7.2.1 Definitionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2527
7.2.2 Zugang zu DIN-Normen und anderen technischen Regeln . . . . . . . . 2528
LII Inhaltsverzeichnis

7.3 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2529

7.4 Einheiten und Formelzeichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2548

7.5 Umrechnungstabellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2561

7.6 Diagramm-Tafeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2566


Sachverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2575
Anzeigenteil, Alphabetisches Firmenverzeichnis,
Inserentenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2607
Abkürzungen 1

Allgemeine Abkürzungen
AD Arbeitsgemeinschaft Druckbehälter im VdTÜV
AGFW Arbeitsgemeinschaft Fernwärme
AGW Arbeitsplatzgrenzwert
AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und
kommunaler Verwaltungen
Argebau Arbeitsgemeinschaft der für das Bauwesen zuständigen Minister
ASHRAE American Society of Heating, Refrigeration and Air-Conditioning
Engeneers, Inc.
ASR Technische Regeln für Arbeitsstätten
ATV Abwassertechnische Vereinigung

BAM Bundesanstalt für Materialprüfung


BDA Bund Deutscher Architekten
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie
BGA Bundesgesundheitsamt
BGBl Bundesgesetzblatt
BGV Berufsgenossenschaftliche Vorschriften
BHKW Blockheizkraftwerk
BImSchG Bundesimmissionsschutz-Gesetz
BMA Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung
BMBF Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und
Technologie
BmBF Bundesministerium für Bildung und Forschung
BmUB Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor-
sicherheit
BmWi Bundesministerium für Wirtschaft
BSE Bundesverband Solarenergie, Essen
BTGA Bundesverband Technische Gebäudeausrüstung
BVOG Bundesverband Öl- und Gasfeuerung (Energie – Umwelt –
Feuerungen)

CEN Europäisches Komitee für Normung


CENELEC Europäisches Komitee für Elektrotechnische Normung

DAI Deutscher Ingenieur- und Architektenverband


DDC Direct Digital Control (Mikroelektronische digitale Regelung)
DEK Deutsche Elektrotechnische Komission im DIN und VDE
DGS Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie
DIN Deutsches Institut für Normung
DK Dezimal-Klassifikation
DKV Deutscher Kälte- und Klimatechnischer Verein
DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches

EDV Elektronische Datenverarbeitung


EEG Erneuerbare Energien Gesetz
EFTA Europäische Freihandelszone
EIB European Installation Bus
EN Europäische Norm
2 Abkürzungen

EnEG Energieeinsparungsgesetz
EnEV Energieeinsparverordnung
EU Europäische Union
EVU Elektrizitäts-Versorgungsunternehmen

FGK Fachverband Gebäude-Klima


FLT Forschungsvereinigung für Luft- und Trocknungstechnik
FNHL Fachnormenausschuss Heizung und Lüftung
FTA Förderungsgemeinschaft Technischer Ausbau – Autoren-
gemeinschaft

GEFMA Deutscher Verband für Facility Management e.V.


GET VDI-Gesellschaft Energietechnik
GFHK Gesellschaft zur Förderung der Heizungs- und Klimatechnik

HBR Heizölbehälter-Richtlinien
HEA Hauptberatungsstelle für Elektrizitätsanwendungen
HKI Heiz- und Kochgeräte-Industrie
HKW Heizkraftwerk
HLK Heizung – Lüftung – Klimatechnik
HOAI Honorarordnung für Architekten und Ingenieure
HVBG Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

IDA Indoor Air Quality


IEA International Energie Agentur
IEC Internationale Elektrotechnische Kommission
IFMA International Facility Management Association
ISO Internationale Normenorganisation

LBO Landesbauordnung
LON Local Operative Network

MPA Material-Prüfungsanstalt
MSR Mess-, Steuer-, Regeltechnik

NA Normen-Ausschuss
NHRS Normenausschuss Heizung- und Raumlufttechnik

PTB Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig

RAL Ausschuss für Lieferbedingungen und Gütesicherung


früher: Reichsausschuss für Lieferbedingungen
RKW Rationalisierungskuratorium der Deutschen Wirtschaft
RLT Raumlufttechnische Anlage
RWA Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

SKE Steinkohlen-Einheit
StLB Standard-Leistungsbuch

TA-Luft Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft


TGA Technische Gebäudeausrüstung
TRD Technische Regeln für Dampfkessel
TRF Technische Regeln für Flüssiggas
TRGI Technische Regeln für Gasinstallationen
TÜV Technischer Überwachungsverein
Abkürzungen 3

UVV Unfallverhütungsvorschriften

VbF Verordnung über brennbare Flüssigkeiten


VDE Verband Deutscher Elektrotechniker
VDEW Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke
VDI Verband Deutscher Ingenieure
VDKF Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachleute
VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau
VdTÜV Vereinigung der technischen Überwachungsvereine
VO Verordnung
VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen
VRV Variable Refrigerant Volume

WHG Wasserhaushaltungsgesetz
WP Wärmepumpe
WRG Wärmerückgewinnung
WWE Warmwassererwärmer
WWV Warmwasser-Versorgung

ZDH Zentralverband des Deutschen Handwerks


ZfG Zentrale für Gasverwendung
ZLT Zentrale Leittechnik
ZTA Zusammenstellung Technischer Anforderungen
ZVH Zentralverband Heizungskomponenten
ZVSHK Zentralverband Sanitär – Heizung – Klima
1.1.1 Luft 5

1 GRUNDLAGEN
1
1.1 Meteorologische Grundlagen 1)
1.1.1 Luft

1.1.1-1 Reine Luft


Die Luft umgibt die Erdkugel allseitig in Form einer Hülle. Die untere der Erdoberfläche
anliegende Schicht nennt man Troposphäre, die in unseren Breiten bis etwa 11 km reicht.
Darauf folgen die Stratosphäre (11 bis 75 km) und Ionosphäre (75 bis 600 km).
Der durch das Gewicht der Luft verursachte Druck an der Erdoberfläche beträgt im Mit-
tel p = 1,013 bar = 1.013 hPa (Hektopascal). Bei gleichmäßiger Dichte der Luft würde
sich hieraus rechnerisch eine Höhe der Atmosphäre von
5
1 ,013 ⋅ 10 - = 7.990 m
p- = ---------------------------
h = -----
ρg 1 ,293 ⋅ 9 ,81
ergeben, wobei ρ = 1,293 die Dichte der trockenen Luft bei 0 °C in kg/m3 und g = 9,81 m/s2
die Fallbeschleunigung ist. In Wirklichkeit nimmt jedoch die Dichte und die Temperatur
der Luft mit der Höhe ab (Tafel 1.1.1-1), vgl. auch DIN ISO 2533:1979-12.

Tafel 1.1.1-1 Abnahme des Luftdrucks und der Temperatur mit der Höhe
(Norm-Atmosphäre, DIN ISO 2533:1979-12)

Höhe km 0 0,5 1,0 2 3 4 6 8 10 15 20


Luftdruck mbar 1013 955 899 795 701 616 472 356 264 120 55
Temperatur °C 15 11,8 8,5 2,04 –4,5 –11 –24 –37 –50 –55 –55

Abnahme der Temperatur mit der Höhe: 6,5 K je km bis 11 km Höhe. Von 11 km bis etwa
20 km Temperatur annähernd gleichbleibend bei etwa –55 °C. In 20 bis 47 km Höhe Tem-
peraturanstieg durch Ozonbildung bis etwa 0 °C, dann wieder Temperaturabfall.
Chemisch gesehen ist die Luft ein Gemisch verschiedener im normalen Temperaturbe-
reich permanenter Gase, unter denen Stickstoff, Sauerstoff, Argon und CO2 überwiegen
und zusammen ungefähr 99,99 % des Gewichts ausmachen (Tafel 1.1.1-2). Die Zusam-
mensetzung ändert sich an der Erdoberfläche örtlich und zeitlich nur sehr wenig, wäh-
rend in großen Höhen die leichten Gase Wasserstoff und Helium überwiegen. Anteilige
Sauerstoffabnahme 0,3 % je km. Außer den permanenten Gasen ist in der Luft noch Was-
serdampf in wechselnden Mengen vorhanden. Geringster Anteil fast 0 % (bei tiefen Tem-
peraturen), höchster Anteil etwa 3 Gew.-% ≈ 4 Vol.-%.

1)
Überarbeitet für die 79. Auflage von Dipl.-Ing. Tobias Burkard, Stuttgart.
6 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Tafel 1.1.1-2 Zusammensetzung trockener reiner Luft

Gas Formel Gew.-% Vol.-%


Sauerstoff O2 23,01 20,93
Stickstoff N2 75,51 78,10
Argon Ar 1,286 0,9325
Kohlendioxid CO2 0,04 0,03
Wasserstoff H2 0,001 0,01
Neon Ne 0,0012 0,0018
Helium He 0,00007 0,0005
Krypton Kr 0,0003 0,0001
Xenon Xe 0,00004 0,00009

1.1.1-2 Verunreinigungen
Siehe auch Abschnitt 1.10: Grundlagen des Umweltschutzes, insbesondere
der Luftreinhaltung.

1.1.1-2.1 Gase und Dämpfe 1)


In gewissen Mengen finden sich in der freien Luft abhängig von Gegend, Klima, Jahres-
zeit, Wetter und anderen Faktoren noch eine Anzahl weiterer Gase und Dämpfe, deren
Quellen in der Hauptsache Industrie, Kraftwerke, Haushalt und Verkehr sind und von
denen die wichtigsten folgende sind:
Ozon – O3 – entsteht bei elektrischen Entladungen, Oxidations- und Verdunstungsvor-
gängen, in sehr geringen Mengen in der Atmosphäre nachweisbar, etwa 0,02 bis 0,1 mg/
m3. Stechender Geruch. Bei Konzentration > 0,2 mg/m3 bereits Reizungen. Ozonreiche
See- oder Bergluft ist ein Indikator für hohen Reinheitsgrad der Luft, da Ozon schnell
mit Luftverschmutzungen reagiert. Ozonmangel in der Atmosphäre – vor allem über der
Antarktis, neuerdings auch über der Arktis – wird auf Fluorchlorkohlenwasserstoff
(FCKW) aus Spraydosen und Kältemitteln zurückgeführt (siehe auch Abschnitt 5.3.1).
Dadurch dringt UV-Strahlung der Sonne in stärkerem Maße bis zur Erdoberfläche durch
mit Auswirkungen auf das Klima und Gefahr von Hautkrebs. Die gesetzlichen Maßnah-
men zum Verbot von FCKW haben inzwischen zu einer Verkleinerung des „Ozonlochs“
geführt.
Wasserstoffsuperoxid – H2O2 – entsteht wie Ozon, jedoch in größeren Mengen, in Nieder-
schlägen nachweisbar, etwa 200 mg/m3.
Kohlenmonoxid – CO – entsteht durch unvollkommene Verbrennung bei Feuerungen
und anderen Verbrennungsvorgängen, daher namentlich in Städten und Industriegegen-
den nachweisbar, geruchlos, sehr giftig. Hauptquellen Kraftfahrzeuge und Hausbrand. In
Abgasen von Otto-Motoren bis 8 Vol.-% nachweisbar, zulässig im Leerlauf 3,5 Vol.-%.
Auch im Tabakrauch enthalten. Besonders gefährlich, da nicht wahrnehmbar.
Vorkommen in Straßen mit normalem Verkehr 25 ppm = 30 mg/m3
Vorkommen in Straßen mit starkem Autoverkehr 50 ppm = 60 mg/m3
Vorkommen in Abgasen und Brandgasen bis 3,0 Vol.-% = 36.000 mg/m3
Auch in Wohnungen können, namentlich wenn geraucht wird, Konzentrationen von 50
und mehr mg/m3 vorkommen.
Kohlendioxid – CO2. Sein geringer Anteil in der Luft erhöht sich langsam vor allem durch
Verbrennungsprozesse fossiler Brennstoffe, jährlich um derzeit ca. 1,9 %. Ursprünglich
(vor 30 Jahren) ging man von 340 ppm aus, im Jahre 2000 lag das CO2-Niveau bei
375 mm und aktuell (2013) kann man vom Basiswert 400 ppm CO2 entsprechend
600 mg/m3 ausgehen. Damit ist ein merklicher Einfluss auf das Klima gegeben. Anstieg
der Lufttemperatur (Treibhauseffekt) durch Verhinderung der Wärmeabstrahlung der

1)
VDI-Handbuch Reinhaltung der Luft – Band 1: Umweltmeteorologie. Düsseldorf, VDI-Verlag,
2013, 6 Bände (494 Richtlinien, 164 DIN-Normen, inkl. DIN SPEC, DIN CEN/TR, DIN CEN/TS,
DIN ISO, DIN EN ISO), Abschnitt Meteorologische Grundlagen.
Lahmann, E.: Ges.-Ing. (1975), Nr. 5, S. 121–126; (1979), Nr. 1/2, S. 17–22.
Fanger, P. O.: Ki (1982), Nr. 2, S. 437–438.
Baumüller, J.; Reuter, U.: Wärmetechn. (1982), Nr. 5, S. 185–188; KKT (1982), Nr. 11, S. 486.
Kremer, H.: VDI-Berichte 486, 1983, S. 25–29.
1.1.1 Luft 7

Erdoberfläche infolge CO2-Zunahme in der Atmosphäre (verstärkte Absorption von


Wärmestrahlung). Mögliche Abhilfe: Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe
durch Energie-Einsparung (Wärmerückgewinnung), Substitution durch Kernenergie
oder Wasserstoff-Verbrennung. Infolge des für Deutschland beschlossenen Ausstiegs aus
der Kernenergie (Energiewende) kommt den regenerativen Energien Solarwärme, Pho-
tovoltaik, Geothermie eine besondere Bedeutung zu. 1)
Schwefeldioxid – SO2 – entsteht bei Verbrennung von Kohle und Heizöl, daher ebenfalls
namentlich in Industriegegenden nachweisbar. Durchschnittlicher Schwefeldioxidgehalt
bei Feuerungen siehe Tafel 1.10.2-2, wo seit 1990 eine erhebliche Reduzierung auf 10 %

1
des Ursprungswertes erreicht wurde.
Stadt- und Ferngase sowie Erdgase enthalten praktisch keinen Schwefel und sind daher
die saubersten Brennstoffe. Sie erzeugen bei der Verbrennung wegen des hohen Wasser-
stoffanteils auch relativ wenig CO2. Bei den Heizölen werden mehr und mehr schwefel-
arme Rohöle verarbeitet. Bei der Verbrennung von Heizöl EL mit 0,3 % Schwefel enthalten
die Abgase ca. 0,5 g SO2 je m3, Kohlekraftwerk ohne Entschwefelung 1…3 g SO2 je m3.
SO2 wird in der Luft allmählich zu SO3 oxidiert, das sich mit der Luftfeuchte zu Schwe-
felsäure (H2SO4) umsetzt.
Vorkommen in der Luft etwa 0,1 bis 1 mg/m3 (0,04…0,4 ppm), räumlich und zeitlich
sehr unterschiedlich, im Winter wesentlich höher als im Sommer. Schädlich für Pflan-
zenwelt bereits bei 0,5 mg/m3, bei manchen Pflanzen auch noch weniger. Wirkung auf
Menschen bereits ab 0,5 mg/m3 (Vgl. VDI 2310) 2). Unangenehmer Geruch, Reizung der
Schleimhaut, gesundheitsschädlich.
Ammoniak – NH3 – entsteht bei Fäulnis- und Zersetzungsvorgängen sowie Verschwelun-
gen. Leichter als Luft, steigt bei Freiwerden sofort nach oben.
Vorkommen in freier Luft etwa 0,02 bis 0,05 mg/m3.
Nitrose Gase – NOx (N2O, NO, NO2) – entstehen durch Kraftverkehr und Feuerungs-
anlagen mit hohen Verbrennungstemperaturen über 1.300 °C. Gelblich-rotbraune Farbe,
stechender Geruch. Vorkommen in freier Luft 0,1…0,5 mg/m3 (NO2). Giftig, mit Wir-
kung ähnlich wie SO2.
Blei als Aerosol in der Atmosphäre stammt überwiegend aus den Abgasen der Kraft-
fahrzeuge. Als Antiklopfmittel früher im Benzin enthalten. Mittlere Konzentration in der
Luft entsprechend hoch: 1…3 μg/m3, in Hauptverkehrszeiten 25…30 μg/m3, sehr giftig.
Begrenzung durch das Benzinbleigesetz. Nach Reduzierung des zulässigen Bleigehaltes
nach TA Luft ≤ 2 μg/m3 sofort entsprechende Reduzierung der Konzentration in der
Luft. (Daten zur Umwelt. Der Zustand der Umwelt in Deutschland 2000. Umweltbundes-
amt.) E. Schmidt, Berlin (2000). Benzinbleigesetz, Änderung vom 18.12.87. Nationales
Verbot bleihaltigen Normalbenzins. WHO-Empfehlung: ≤ 0,5–1 μg/m3. Nach neuer TA
Luft (2001): ≤ 0,5 μg/m3.
Weitere nicht regelmäßig in der Luft nachweisbare Gase und Dämpfe entstehen durch
Ausdünstungen und Riechstoffe der Tiere und Pflanzen sowie durch Arbeitsvorgänge in
Fabriken, namentlich chemischen Fabriken, Gießereien u. a.
Bei Smog-Wetterlagen hat man Konzentrationen von mehr als 4 mg/m3 an Staub und SO2
gemessen.
Beim Vergleich von Umweltverschmutzungen müssen sowohl die verschiedenen Quel-
len wie CO, SO2, NOx usw. als auch die verschiedenen Gebiete wie Stadtkern, Industrie-
gegend u. a. in Betracht gezogen werden. Allerdings zeigen sich in den letzten
Jahrzehnten deutliche Veränderungen im Hinblick einer lokalen Vergleichmäßigung in

1)
Umweltbundesamt Dessau: Atmosphärische Treibhausgaskonzentration an den Messstationen in
Deutschland. Internetinformation. 2013. — Siehe auch: Goede, P. M. (Hrsg.): Themenlexikon
Wetter und Klima. BI & F.A. Brockhaus AG, 2008.
2)
VDI 2310 Blatt 1 „Maximale Immissionswerte – Zielsetzung und Bedeutung“, 12-2010.
VDI 2310 Blatt 6 „Maximale Immissions-Werte zum Schutz der Vegetation – Maximale Immissi-
ons-Konzentrationen für Ozon“, 06-2002.
VDI 2310 Blatt 12 „Maximale Immissions-Werte zum Schutz des Menschen – Maximale Immis-
sions-Konzentrationen für Stickstoffdioxid“, 12-2004.
VDI 2310 Blatt 15 „Maximale Immissions-Werte zum Schutz des Menschen – Maximale Immis-
sions-Konzentrationen für Ozon“, 12-2001.
VDI 2310 Blatt 26 (Fluoride), 11-2001; Blatt 27 (Blei), 09-1998; Blatt 28 (Cd), 10-2008; Blatt 29
(Thallium), 11-2000; Blatt 30 (Ni) 01-2005; Blatt 31 (Zn), 01-2005; Blatt 37 (Mo), 11-2005; Blatt 46
(Dioxin), 10-2005; diese Blätter vor allem zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere.
8 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

der Ausbreitung der Verunreinigungen. Die Industriegebiete sind entscheidend besser in


der atmosphärischen Qualität geworden (Staubfilter, Entschwefelungs- und Entsti-
ckungsanlagen bei Kraftwerken, sehr hohe Schornsteine verteilen die Restemissionen
weiter). An sich emissionsärmere ländliche Gebiete haben sich zunächst verschlechtert,
im letzten Jahrzehnt ergaben Messungen eine erhebliche Verringerung der Trübung
überall in Deutschland. 1)2)
In der Regel zeigt die Schadstoffbelastung der Luft einen tages- und jahreszeitlichen Ver-
lauf. So wird SO2 aus Heizungen hauptsächlich im Winter emittiert. Im Laufe der Zeit
kann eine Absorption der Schadstoffe durch Regen, Schnee, Ozon und Filterwirkung der
Vegetation u. a. erfolgen.
In Wohnräumen lassen sich außer den erwähnten Bestandteilen gelegentlich noch andere
Beimengungen der Luft nachweisen. Aus Spanplatten und Aminoplast-Ortsschäumen
kann Formaldehyd austreten. In Wohnungen tolerierbar 0,12 mg/m3 = 0,1 ppm. Messun-
gen 3) ergaben bis 0,6 mg/m3. Ferner wird aus Holzfarben herrührend Pentachlorphenol
(PCP) gefunden.
In mehreren Ländern wurden in Häusern radioaktive Teilchen in der Luft nachgewiesen.
Quellen sind die radioaktiven Edelgase Radon und Thoron, die als Zerfallsprodukte aus
Uran/Radium bzw. Thorium entstehen und überall in der Natur vorkommen. Radon und
Thoron gelangen aus dem Boden, Baustoffen oder Wasser in die Luft, zerfallen weiter in
Blei und Pollonium, die sich an Staubpartikel in der Luft anlagern und durch Inhalation
lungengängig sind. Dadurch kann Lungenkrebs auftreten, wie an besonders exponierten
Bergarbeitern nachgewiesen wurde. Neuerdings liegen besonders aus den USA Erkennt-
nisse vor, dass der Grad der Gefährdung durch Radon erheblich größer ist als früher an-
genommen. Zweitstärkste Ursache für Lungenkrebs nach dem Rauchen.
Gemessene Mittelwerte für Radon-Konzentration in der Raumluft von Wohnungen
50 Bq/m3, jedoch mit breiter Streuung. Als kritischer Wert wird derzeit 500 Bq/m3 ange-
sehen. Hauptquelle der Radonzufuhr aus dem Boden. Beseitigung durch Lüften vorzugs-
weise im Bodenbereich (Keller). 4)
In gewerblichen Betrieben treten je nach der Art des Arbeitsprozesses häufig weitere Gase
und Dämpfe, manchmal in gefährlicher Menge auf, so dass die in solchen Räumen arbei-
tenden Personen durch besondere gewerbehygienische Vorschriften geschützt werden.
Außerdem existieren für Anlagen eines Gewerbebetriebs die Arbeitsstättenverordnung
und die Arbeitsstättenrichtlinien (ASR), die Anforderungen an die einzuhaltenden Bedin-
gungen am Arbeitsplatz enthalten. Das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitssi-
cherheit (BIA) hat in der „Grenzwerteliste 2017“ 5) die wichtigsten Grenzwerte zu
chemischen, biologischen und physikalischen Einwirkungen zusammengestellt, die für
die Sicherheit der Gesundheit am Arbeitsplatz von Bedeutung sind.
TRGS 900 „Grenzwerte in der Luft am Arbeitsplatz“
TRGS 903 „Biologische Arbeitsplatztoleranzwerte“
TRGS 905 „Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder oder
fortpflanzungsgefährdender Stoffe“
TRGS 906 „Verzeichnis krebserzeugender Tätigkeiten und Verfahren“
sowie Grenzwerte für sämtliche heute bekannte Belastungen in Innenräumen (Lärm,
Vibration, thermische Belastungen, Strahlung, Elektrizität, biomechanische Belastungen
und Hinweise zu biologischen Einwirkungen). Wesentliche Aspekte zu Risiken sind in
der „Gefahrstoff-Verordnung“ zusammengestellt. Weitere Erläuterungen, insbesondere
zur Aktualisierung, siehe Abschnitt 1.1.1-2.2.

1) Kasten, F. et al.: BMFT-Forschungsbericht T84–125.


2)
VDI 2078:2015-06.
3)
Wanner, H. U.: TAB (1983), Nr. 8, S. 645–648.
4) Urban, M.: Ki (1984), Nr. 12, S. 507–512.
Empfehlung der Strahlenschutzkommission, Bundesanzeiger vom 8.1.86 und CCI 2/86.
Indoor Air. An Integrated Approach. Elsevier London (1995), dort u. a.: S. 123: Atzmüller, Stein-
häusler: Radon … in Indoor Environments. S. 178: Steinhäusler: Radon.
5)
IFA Report 3/2017, Grenzwertliste 2017.
IFA = Institut für Arbeitsschutz der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung.
1.1.1 Luft 9

Diese umfassenden Kataloge werden bereits hier angesprochen, obwohl nicht alle dieser
inzwischen erforschten Problempunkte über die Außenluft und daher meteorologisch
einwirken.
Die wesentlichen gesetzlichen Vorschriften sind in der TA Luft zusammengefasst. 1)

1.1.1-2.2 Staub 2)
Definition
Unter Staub versteht man in der Luft verteilte, disperse Feststoffe beliebiger Form, Struk-

1
tur und Dichte, die nach Feinheit unterteilt werden können (Grobstaub >10 μm,
Feinstaub 1…10 μm, Feinststaub < 1 μm). Teilchengrößen messbar etwa zwischen 0,02
und 1.000 μm. Feinstaub folgt bei der Bewegung in ruhender Luft nicht den Fallgesetzen
(Schwebstoff), sondern setzt sich mehr oder weniger langsam ab. Seine Fallgeschwindig-
keit in ruhender Luft von 20 °C wird nach dem Gesetz von Stokes ermittelt (Tafel
1.1.1-3).

v = 3 · 104 · ρ · d 2

v = Fallgeschwindigkeit in m/s
ρ = Dichte in kg/m3
d = äquivalenter Durchmesser in m
Teilchen unter 0,1 μm werden als Kolloidstaub bezeichnet, ihre Bewegung ist ähnlich
derjenigen von Molekülen (Brown’sche Bewegung), sie gehorcht nicht dem Gesetz von
Stokes. Sichtbar sind nur Teilchen > 20…30 μm.

Tafel 1.1.1-3 Fallgeschwindigkeiten von Staubteilchen in Luft von 20 °C nach dem


Gesetz von Stokes

Äquivalenter Fallgeschwindigkeit in cm/s Fallweg je Stunde in m


∅ in μm
ρ = 1.000 kg/m 3
ρ = 2.000 kg/m 3
ρ = 1.000 kg/m3 ρ = 2.000 kg/m3
10 0,3 0,6 10,8 21,6
1 0,003 0,006 0,108 0,216
0,1 0,00003 0,00006 0,00108 0,00216

Weitere Definitionen
Ruß: Fein verteilter, meist geflockter fast reiner Kohlenstoff, der bei unvollkommener
Verbrennung entsteht; lästig durch Schmutzbildung. Korrosiv, Größe etwa 1 μm und
mehr.
Rauch: Aus Verbrennungen herrührende luftfremde Stoffe, enthaltend Asche, Ruß, teeri-
ge und flüssige Bestandteile, Metallverbindungen, Wasser, Gase und Dämpfe. Durchmes-
ser der Teilchen 0,01…1,0 μm (Charakteristikum: Rückkondensation aus der Gasphase
und nachträgliche Agglomeration).
Aerosole: Feste oder flüssige Stoffe in feinster Verteilung (dispers) in einem Gas, Größe
10–4 bis 102 μm 3). (Von Kleinionen bis Pflanzenpollen).
Dunst: Sichtvermindernde Anhäufung feinster Teilchen in der Luft.Sichtweite < 1 km.
Korngröße meist < 1 μm.
Flugstaub: Feste Bestandteile des Auswurfs aus Schornsteinen (sollten heute praktisch
nur noch bei Einzelfeuerstellen mit festen Brennstoffen zeitweise auftreten).
Nebel: Fein verteilte Wassertröpfchen in der Luft, Größe ca. 1 bis 50 μm. Sichtweite
<1 km.

1) Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Imissionsschutzgesetz (Technische Anlei-


tung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft) Kabinettsbeschluss 12.12.2001.
2)
Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Imissionsschutzgesetz (Technische Anlei-
tung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft) Kabinettsbeschluss 12.12.2001.
3)
Esdorn, H. (Hrsg.); Rietschel: Raumklimatechnik. Band 1, 16. Auflage, Springer-Verlag, Berlin
1995, Abschnitt N, S. 690.
10 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Emission: Austritt von Verunreinigungen in die Luft; fest, flüssig oder gasförmig; angege-
ben in g/m3 oder g/Nm3 (z. B. bei einem Schornstein).
Auswurf: Emission bei Schornsteinen, Fortluftkanälen usw.; angegeben in g/m 3 oder
g/m2 h u. a.
Immission: Einfallen von Luftverunreinigungen in Bodennähe.
MIK-Wert: Maximal zulässige Immissions-Konzentration luftfremder Stoffe in Bodennä-
he bei Staub-Niederschlag. Als Grenzwert bei Kurzeinwirkung gilt die höchstzulässige
Durchschnittskonzentration innerhalb einer Halbstunde. Zulässige Kurzzeitkonzentrati-
on z. B. bei
SO2: 0,40 mg/m3, Langzeitkonzentration 0,14 mg/m3 (Immissionsschutzgesetz)
NO2: 0,30 mg/m3, Langzeitkonzentration 0,10 mg/m3
Formaldehyd: 0,07 mg/m3, Langzeitkonzentration 0,03 mg/m3.
Zusammensetzung des Staubes
Anorganische Bestandteile wie Sand, Ruß, Kohle, Asche, Kalk, Metalle, Steinstäube,
Zement u. a.
Organische Bestandteile wie Pflanzenteilchen, Samen, Pollen, Sporen, Härchen, Textil-
fasern, Mehl u. a.
Entstehung
Auf natürliche Weise durch Verwitterung und Zerfall, Meteore, Winde und Stürme,
Brände, Vulkanausbrüche, Fäulnis usw. Durch menschliche Tätigkeit wie Heizungen,
Verbrennungen, mechanische und chemische Arbeitsvorgänge, Straßen- und Eisen-
bahnverkehr, Verschleiß von Kleidung und Geräten usw. Große Staubmengen insbeson-
dere bei bestimmten Arbeitsprozessen in der Industrie wie Zement- und Textilfabriken,
Gießereien, Putzereien, Sandstrahlbläsereien u. a. (gewerblicher Staub).
Konzentration
Der Gehalt der freien atmosphärischen Luft an Staubteilchen ist außerordentlich verän-
derlich und stark abhängig vom Wetter, namentlich Wind und Regen, sowie der Tages-
und Jahreszeit, im Jahresmittel 0…0,2 mg/m3. In Städten höher als auf dem Lande.
Es gibt zahlreiche verschiedene Methoden zur Messung der Staubmengen. Messungen
untereinander jedoch nicht vergleichbar. Angaben über den Staubgehalt der Luft in Tafel
1.1.1-4. Zahl der Staubteilchen <1 μm größenordnungsmäßig auf dem Lande etwa
10 Mio. je m3 (107/m3), in Städten etwa das 10-Fache. In Raucherräumen hat man Staub-
teilchen von etwa 1.000 Mio. je m3 (109/m3) ermittelt.

Tafel 1.1.1-4 Mittlerer Staubgehalt der Luft *)

Gebiet Mittlere Max. Korn- Größtes


Konzentration häufigkeit Korn
mg/m3 μm etwa in μm
Landgegend
bei Regen 0,05 0,8 4
bei Trockenheit 0,10 2,0 25
Großstadtgebiet
Wohngegend 0,10 7,0 60
Industriegegend 0,30 … 0,5 20 100
Industriegebiete 1,0 … 3,0 60 1.000
Wohnräume 1…2 – –
Warenhäuser 2…5 – –
Werkstätten 1 … 10 – –
Zementfabriken 100 … 200 – –
Grubenluft 100 … 300 – –
Abgase von Kokskesseln
handbeschickt 10 … 50 – –
mechanisch 100 … 200 – –
Abgase techn. Feuerungen 1.000 … 15.000 – –
*) Siehe auch: VDI-Handbuch Reinhaltung der Luft. 6 Bände mit 494 VDI-Richtlinien und 164 DIN-Normen. 1959 bis
2015.
1.1.1 Luft 11

Staubgehalt der Luft im Winter im Allgemeinen höher als im Sommer (Einfluss der Hei-
zungen), im Sommer Verkehrsstaub vorherrschend (Straßendeckenverschleiß). Durch
Regen wird die Luft gereinigt, daher nach Regenfällen Luft am reinsten. In Städten hat
man bei Prüfung der Staubverteilung in senkrechter Richtung gefunden, dass eine Staub-
schicht sich etwa bis 3 m oder 4 m über der Erdoberfläche (Verkehrsstaub), eine zweite
Schicht über den Dächern erstreckt (Heizungsstaub). Staubgehalt in etwa proportional
der Zahl der Stadtbewohner.
Obere zumutbare Grenzwerte für Staubniederschlag, insbesondere Ruß 1)
im Allgemeinen 10…15 g/m2 und Monat
in Industriegegenden 20…30 g/m2 und Monat
in Kurgebieten 2…10 g/m2 und Monat 1
Größe und Zahl der Staubteilchen
s. Bild 1.1.1-1 u. Bild 1.1.1-2. Partikel unter 1 μm umfassen etwa
30 % des Gewichtes aller Partikel,
70 % der Oberfläche aller Partikel,
99,9 % der Zahl aller Partikel.
Korngrößenverteilung in Großstadtluft siehe Tafel 1.1.1-5.

Bild 1.1.1-1. Größenverteilung des atmosphärischen


Staubes (nach Camfil).

Bild 1.1.1-2. Partikelgrößen einiger Staubarten in der Luft.

1)
Lahmann, E.; Fett, W.: Ges.-Ing. (1980), Nr. 5, S. 149–155, MAK-Werte.
12 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Tafel 1.1.1-5 Mittlere Korngrößenverteilung von Staub in Großstadtluft


bei einer Menge von 0,75 mg/m3 (ρ = 1.000 kg/m3)

Größenbereich Mittlere Teilchenzahl Volumen-% =


μm Größe je m3 Gewichts-%
μm in 1.000 ≈
10 … 30 20 50 28
5 … 10 7,5 1.750 52
3…5 4 2.500 11
1…3 2 10.700 6
0,5 … 1 0,75 67.000 2
0 … 0,5 0,25 910.000 1

Bedeutung
Der normal in der Luft enthaltene Staub bedeutet außer einer gewissen Beeinträchtigung
der Atmung keine gesundheitliche Schädigung, da sich der Körper in den Atmungswe-
gen Schutzmittel geschaffen hat (Schleimhäute). Gewerblicher Staub dagegen unter Um-
ständen sehr nachteilig oder gefährlich (Staublunge), z. B. Silikose im Bergbau, Byssinose
bei Baumwoll-Verarbeitung in Textilindustrie, Asbestose bei Asbestverarbeitung.
Daher gewerbepolizeiliche Überwachung. Staubbekämpfung erforderlich, da durch
Staub
1. Beeinträchtigung der Atmung;
2. Beeinträchtigung der Sauberkeit und (beim Gewerbestaub) der Gesundheit;
3. Begünstigung der Nebelbildung durch Kondensationskerne (Dunstschleier über
Städten) und dadurch Verringerung der Sonnenstrahlung, namentlich im Winter;
4. Schädigung von Bauwerken und Maschinen;
5. bei manchen Personen allergische Reaktionen (Heuschnupfen, der durch Pollen ver-
ursacht wird).
Feinstaub, der bis in die menschliche Lunge eindringt und dort abgelagert wird, ist ge-
sundheitsschädlich. Das Ablagerungsverhalten in den Lungenbläschen (Alveolen) zeigt
Bild 1.1.1-3. Feinstaubmessgeräte sollten eine Abscheidecharakteristik entsprechend der
Alveolar-Depositionskurve haben. 1959 wurde mit der Johannesburger Konvention in-
ternational eine Trennfunktion für Staubmessgeräte festgelegt, die der Lungenfunktion
nahekommt: kleinste Teilchen sollen zu 100 %, Teilchen mit 5 μm zu 50 %, Staub über
7 μm nicht mehr erfasst werden.
In Textilindustrie USA für Baumwollstaub durch Gesundheitsbehörde (OSHA) scharfe
Begrenzung auf lungengängigen Staubgehalt am Arbeitsplatz: 0,2 mg/m3 Luft für
Feinstaub unter 15 μm. Starke Auswirkung auf lufttechnische Anlagen. In Deutschland
in Textilbetrieben Grenzwert 1,5 mg/m3 Gesamtstaubgehalt als MAK-Wert. Gesundheit
wird aber nur durch Feinstaub beeinträchtigt (Bild 1.1.1-3). Neuerdings Richtwertkon-
zentration 1) 0,05 mg/m3.
Seit kurzem ist die Bedeutung des Feinstaubs durch Erscheinen einer EU-Richtlinie 2) all-
gemein ins Bewusstsein gerückt, wobei die Grenzwerte derzeit generell nicht einhaltbar
sind, doch als Warnsignal ins Bewusstsein gelangen.
Neben dem durch die EU-Richtlinie behandelten Feinstaub der Außenluft gilt die Auf-
merksamkeit vermehrt auch den Feinstaubbelastungen der Innenraumluft, u. a. den
Auswirkungen unterschiedlicher Bodenbeläge, wobei sich zeigt, dass Teppichböden eine
merkliche Pufferwirkung entfalten. 3)

1)
IFA Report 3/2017, Grenzwerteliste 2017.
2) EU-Richtlinie „Feinstaub“, gültig ab 1.1.2005.
3)
Winkens, A.; Praetorius, F.: Feinstaubbelastungen in der Innenraumluft. VDI-Berichte 1921,
2006, S. 111–119.
1.1.1 Luft 13

Bild 1.1.1-3. Lungengängigkeit von Feinstaub. 1


Das Institut für Arbeitsschutz (IFA) bearbeitet die generellen Gefährdungen in Innen-
räumen 1) und hat in 2012 eine aktuelle Gefahrstoffliste veröffentlicht mit Anpassung der
Grenzwerte entsprechend dem Risikokonzept der Bekanntmachung 910 2). Hier werden
Informationen zu Risiken bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen definiert.
Generell gelten Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), insbesondere TRGS 200,
201, 400, die vom Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) bei der Bundesanstalt für Arbeits-
schutz und Arbeitsmedizin (BA u. A) ständig aktualisiert werden.

1.1.1-2.3 Keime 3)
Keime sind Kleinlebewesen (Mikroorganismen, Mikroben, Bakterien, Pilze) pflanzlicher
oder tierischer Herkunft. Sie haben kugelige, zylindrische, spiralige, fadenförmige oder
andere Formen und vermehren sich durch Teilung außerordentlich schnell (Spaltpilze).
Dicke ≈ 0,5…1,0 μm, Länge 1…5 μm.
Die Menge der in der Luft enthaltenen Keime ist außerordentlich schwankend. In der
Mehrzahl haften sie an Staubteilchen >2 μm, so dass im Allgemeinen mit der Zunahme
des Staubgehaltes der Luft auch eine Zunahme des Keimgehaltes festgestellt wird. Als
Richtwert für das Verhältnis Keimzahl/Partikelzahl kann der Wert 1:100 gelten. Im Mit-
tel hat man in der Außenluft auf dem Lande 100 bis 300, in Straßen 1.000 bis 5.000 Keime
je m3 gefunden. In geschlossenen Räumen ist der Keimgehalt häufig noch größer, na-
mentlich bei großer Wohndichte.

Tafel 1.1.1-6 Übersicht über Keimzahlen

Keimzahl je ml Wasser Klassifizierung Bemerkung


0…100 steril Trinkwasserqualität
> 100 keimarm anzustrebende Qualität in
Wäschern, Kühltürmen
1.000…10.000 normales Wachstum Reinigung oder
Desinfektion erforderlich
> 100.000 verstärkter Befall Hohes Infektionsrisiko

Krankheitserregend ist nur ein sehr geringer Teil der Keime, die meisten gehen beim Ein-
trocknen schnell zugrunde. Krankheitsübertragung durch die Luft daher verhältnismäßig
selten, insbesondere aber Gefahr durch Tröpfchen, die beim Husten und Niesen erzeugt
werden. Die pathogenen (krankheitsübertragenden) Bakterien sind die Ursachen vieler
Infektionskrankheiten wie Pest, Cholera, Diphtheritis, Tuberkulose u. a. Viren sind

1) Deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) (Hrsg.): Gefahrstoffliste 2016 (Gefahrstoffe am


Arbeitsplatz). IFA Report 1/2016, Berlin — weitere Informationen: www.DGUV.de/IFA.
2)
TRGS 910 „Risikobezogenes Maßnahmenkonzept für Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahr-
stoffen“. Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS). Grundbekanntmachung GMBl, Feb. 2014, Nr. 12,
S. 258–270. Letzte Änderung: GMBl, 2014, Nr. 64, S. 1313.
(GMBl = Gemeinsames Ministerialblatt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).
3) Schütz, H.: Klimatechn. (1970), Nr. 4. S. 12–29.
Wanner, H. U.: CCI (1971), Nr. 9.
Indoor Air. An Integrated Approach. Elsevier, London 1995.
14 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

krankheitserregende Keime von sehr geringer Größe, etwa 0,01…0,1 μm. Sie erzeugen
im menschlichen Körper Krankheiten wie Grippe, Masern u. a.
Blütenstaub, Pollen führen bei manchen Menschen zu Allergien. Solche Menschen wer-
den in klimatisierten Räumen durch Filtern der Außenluft geschützt und fühlen sich
dann wohler. Andererseits wird vermutet, dass in Filtern in Verbindung mit erhöhter
Luftfeuchte und auch aus der Erde von Grünpflanzen Schimmelpilze austreten, die All-
ergien hervorrufen können 1). Filterstandzeiten sind daher nicht nur nach der Staubbelas-
tung zu bemessen, sondern die Filter sollten grundsätzlich nach maximal 1–2 Jahren
getauscht werden.
Auch in den Räumen selbst können Schimmelpilze und Hausstaubmilben entstehen, wo-
bei Feuchtigkeit das Wachstum hemmt oder fördert 2).
Durch Klimaanlagen wurden bakterielle Erreger der Legionärskrankheit aerogen über-
tragen 3). Die Krankheit kann tödlich verlaufen. Die Erreger (Legionellen) haben ihr
Wachstumsoptimum zwischen 32…42 °C. Bei 65 °C werden sie inaktiviert. Sie werden
mit Aerosolen von Kühltürmen, Luftwaschern weitertransportiert und können so bei
fehlender Kontrolle und mangelhafter Hygiene mit der Anlagenzuluft in Nutzräume ge-
langen. Da es immer wieder tödliche Unfälle gab, wurden regelmäßige Kontrollen zwin-
gend. VDI 2047 zeigt Wege zu einwandfreiem Betrieb 4).
Sie vermehren sich auch in Brauchwasseranlagen bei niedrigen Temperaturen (siehe Ab-
schnitt 4.3.7). Abhilfe: Sorgfältige Auswahl des Ortes der Außenluftansaugung, Reini-
gung und Desinfektion des Luftwaschers bzw. Kühlturms (UV-Desinfektion), Vermei-
den von Wasserlachen im Kanalsystem. Filterung der Luft nur mit Schwebstoffiltern
wirksam. Regelmäßige Reinigung von Luftwäschern, Kanalstrecken hinter Dampf-
befeuchtern, Kühler und Kühltürmen mit Dampf oder Desinfektionsmitteln. Diese
können als mikro-biocider Wirkstoff bei Wäschern und Kühltürmen auch ständig bei-
dosiert werden. Bei Wäschern dann allerdings Abschlämmrate begrenzen, damit sich
ausreichende Wirkstoff-Konzentration einstellen kann. UV-C-Strahler (Wellenlänge
253,7 nm) töten die Keime wirksam ab, wenn Trübung des Wassers begrenzt bleibt
(ausreichende Eindringtiefe für die Strahlung). Auch bei hoher Ausgangskeimzahl
(104…5 · 104 Keime je ml) werden sowohl bei warmem (34…47 °C) wie bei kaltem
Wasser Reduktionsfaktoren > 6 Zehnerpotenzen mit UV-Dosen von 13…16 mJ/m2
erreicht 5).
Bekämpfung der Staubkeime durch
1. UV-Strahler, z. B. Lüftungsgeräte mit eingebauten Strahlern, oder direkte Anordnung
der Strahler im Raum; Strahlenschäden möglich, daher letzte Lösung vermeiden.
2. Vernebelung oder Verdampfung von Chemikalien wie Triaethylenglykol (TAG).
3. Hochwirksame Schwebstoffilter bei der Luftzuführung, evtl. in Verbindung mit Elek-
trofiltern. Verwendung jedoch nur in Sonderfällen wie Operationssälen, sterilen La-
boratorien u. a.

1.1.1-2.4 Kondensationskerne
Unter Kondensationskernen versteht man kleine in der Luft enthaltene Teilchen mit ei-
nem Durchmesser von etwa 0,01…0,1 μm, an denen sich der Wasserdampf bei Übersät-
tigung der Luft niederschlägt. Diese Kerne gehorchen infolge ihrer Kleinheit nicht mehr
dem Stokes’schen Fallgesetz. Man fasst sie als in der Luft gelöste oder suspendierte Kör-
per auf und bezeichnet das Ganze als ein kolloidales System. Entstehung der Kondensati-

1)
GB-Report (1987), Nr. 11, S. 7–8.
Elixmann, J. H.: CCI (1989), Nr. 4, S. 18–25.
2) N.N.: HLH (1988), Nr. 11, S. 525–526.
3)
Schulze-Röbbecke et al.: CCI (1986), Nr. 12, S. 4–5.
N.N.: CCI (1985), Nr. 10, S. 17–18; CCI (1988), Nr. 3, S. 31.
Scharmann, R.: Rationelle Energieverwendung (1987), Nr. 4. S. 14–15.
Bahmann: GB-Report 3/1988, S. 14.
Seidel, K. et al.: Legionellen. Schriftreihe des Vereins für Wasser-Boden-Lufthygiene, Verlag
Gustav Fischer, Stuttgart 1987.
FLT-Stellungnahme 1989 (FLT, Ffm.).
4)
Kryschi, R.: Hygienisch einwandfreier Betrieb von Verdunstungskühlern – die neue VDI 2047.
Vortrag auf Tagung VDI-GBG 2015, Trier.
5)
Martiny, H. et al.: Zentralblatt für Hygiene 188 (1989), S. 35–46 (Verlag Gustav Fischer, Stuttgart).
Kryschi, R.: Ges.-Ing. (1988), Nr. 4, S. 190–195.
1.1.2 Lufttemperatur 15

onskerne nicht mehr durch mechanische Zerkleinerung, sondern durch chemische oder
physikalische Vorgänge: Kondensation und Sublimation. Rauch und Nebel sind solche
kolloidale Systeme. Man erklärt den Rauch als eine kolloidartige Verteilung von festen
Körpern und den Nebel als eine ebensolche Verteilung von flüssigen Körpern in der Luft.
Manchmal sind auch in der Luft Salzkerne aus dem Salz des Meerwassers enthalten, na-
mentlich Kochsalz.
Zahl der Kerne außerordentlich groß und veränderlich, größenordnungsmäßig etwa bei
reiner Luft 100 Mio. je m3 (108/m3), bei Stadtluft das Mehrfache.
Häufig sind die Kondensationskerne elektrisch positiv oder negativ geladen. Man spricht
dann von Ionen und unterscheidet der Größe nach Klein-, Mittel- und Großionen. Klein-
ionen entsprechen in ihrer Größe den Molekülen (etwa 0,1 nm = 10–8 cm), während die
Großionen bereits unter den Begriff des Staubes (etwa 1 μm = 10–4 cm) fallen, von dem
1
sie sich jedoch durch ihre elektrische Ladung unterscheiden.

1.1.1-3 Vermeidung von Verunreinigungen


Die Luftqualität wird – wie bei der Erläuterung der Verunreinigungen (siehe Abschnitt
1.1.1-2) gezeigt – durch eine Vielzahl von Vorgängen bestimmt (Verbrennungsvorgänge
in Gebäuden, im Verkehr, zur Stromerzeugung und sonstige vielfältige Emissionen). Da
sich als eine wichtige Ursache des derzeit zu beobachtenden Klimawandels das Kohlen-
dioxid herausgestellt hat, wird nun weltweit versucht, die Emissionen dadurch zu redu-
zieren, dass man immer größere Anteile des Energieverbrauchs aus regenerativen
Quellen speist (Wind, Wasser, Biomasse, Erdenergie, Solarenergie).
Die Bilanzen für Deutschland sind durchaus ermutigend.
Aus einer Studie des Umweltbundesamtes 1) geht hervor, dass im Jahre 2007 bereits 7 bis
10 % der Gesamtenergie emissionsfrei erzeugt werden konnte. Die diesbezüglichen Maß-
nahmen werden vom Gesetzgeber immer weiter verschärft, und auch wenn 2009 noch
kein internationaler Durchbruch auf der Klimakonferenz Kopenhagen erreicht wurde,
ist die Richtung zu mehr regenerativen Energiekomponenten vorgegeben.
Hier soll dieser aktuelle Hinweis genügen (siehe auch Abschnitt 1.10).

1.1.2 Lufttemperatur
Durch das Zusammenwirken der verschiedenen klimatischen Elemente wie Lufttempe-
ratur, Feuchte, Niederschläge, Sonnenstrahlung, Wind usw. entsteht das „Wetter“. Über
einen längeren Zeitraum betrachtet, nennt man es „Klima“.

1.1.2-1 Mittelwerte der Temperatur


Die an einem Ort herrschende Temperatur zeigt über der Zeit als Maßstab aufgetragen
einen täglichen und jährlichen wellenförmigen Gang, der durch den wechselnden Son-
nenstand verursacht ist 2). Einen recht genauen Überblick über die Wetterverläufe gibt
die DIN 4710 im Hinblick auf Energiebedarfsrechnungen. Die 1. Ausgabe von 1982 wur-
de inzwischen durch die 2. Ausgabe 1. 2003 ersetzt. Alle weiteren Erläuterungen sind in
dieser Ausgabe auf die neue Norm bezogen. Hinweis: Die beispielhaft hier herangezogene
Station Potsdam wird auch als repräsentativ für Berlin angesehen. Die DIN 4710 wird seit
2013 neu überarbeitet, wobei dann zusätzlich die heutigen Berechnungsverfahren mit
Testreferenzjahren Berücksichtigung finden werden, in einer Neuberechnung aus 2010.
Um die Temperaturen miteinander zu vergleichen, bildet man Temperaturmittel und un-
terscheidet dabei:

1)
Memmler, M.; Mohrbach, E.; Schneider, S.; Dreher, M.; Herbener, R.: Emissionsbilanz erneuerba-
rer Energieträger – Durch Einsatz erneuerbarer Energien vermiedene Emissionen im Jahr 2007.
Umweltbundesamt Dessau, 2009.
2)
Jurksch, G.: HLH (1976), Nr. 1, S. 5–9.
Christoffer, J.; Dehne, K.; Masuch, J.: Erläuterungen zur DIN 4710. HLH 54 (2003), Nr. 12; HLH
55 (2004), Nr. 1/2.
DIN 4710 „Statistiken meteorologischer Daten zur Berechnung des Energiebedarfs von heiz- und
raumlufttechnischen Anlagen in Deutschland“, 01-2003.
16 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

a) die mittlere Tagestemperatur, die aus stündlichen Ablesungen der Temperatur zu ermit-
teln ist. Praktisch bestimmt man allerdings das Mittel tm häufig durch drei Ablesungen
um 7, 14 und 21 Uhr nach der empirischen Formel
t 7 + t 14 + 2 ⋅ t 21
t m = ------------------------------------
-.
4
Der tageszeitliche Verlauf ist hauptsächlich durch die Bewölkung beeinflusst. Bild 1.1.2-1
zeigt den Verlauf an heiteren, bewölkten und bedeckten (frühere Bezeichnung: trüb) 1)
Tagen sowie den Mittelwert über alle Tage, der etwa zwischen bedeckt und bewölkt liegt.
An heiteren Tagen liegen die Temperaturen im Sommer höher, im Winter tiefer. Die Wer-
tein Bild 1.1.2-4 beziehen sich auf alle Tage unabhängig von der Bewölkung. DIN
4710:2003-01 gibt die Daten als Mittelwerte 1961–1990 an. Temperaturmaxima Mai/
Sept, Apr/Okt ähnlich, Temperaturspitzen in Sept und Okt kürzer.

Bild 1.1.2-1. Tagesgang der Lufttemperatur im Januar Bild 1.1.2-2. Jahresgang der mittleren
bzw. Juli an bedeckten, bewölkten und heiteren Tagen in Monatstemperatur in Potsdam
Potsdam. Weitere Monate und Orte für Deutschland (DIN 4710).
s. DIN 4710:2003-01.

Bild 1.1.2-3. Mittlere Temperaturver-


teilung für verschiedene Höhenlagen.
100-jähriges Mittel für Österreich.
(Quelle: H. Felkel u. H. Herbsthofer)

1)
Neue Bezeichnung „bedeckt“ für mittleren täglichen Bedeckungsgrad des Himmels > 7/8 gemäß
DIN 4710:2003-01.
1.1.2 Lufttemperatur 17

Abnahme der Temperatur mit der Höhe ≈ 6,5 K je 1.000 m (siehe Abschnitt 1.1.1-1). Ge-
nauere Werte für Österreich siehe Bild 1.1.2-3.
Beispiel:
Ende August liegt in 500 m ü. M. die Temperatur bei 15 °C, in 1.500 m Höhe bei 10 °C.
b) die mittlere Monatstemperatur, die sich als Mittelwert für alle Tage abhängig von der
Bewölkung errechnet (Bild 1.1.2-2 mit Beispiel Potsdam) sowie die mittlere Monatstem-
peratur für verschiedene Städte (Bild 1.1.2-5), (Tafel 1.1.2-1).
c) die Jahrestemperatur als Mittelwert der zwölf mittleren Monatstemperaturen (Tafel

1
1.1.2-1).

Bild 1.1.2-4. Mittlerer täglicher Temperaturverlauf Bild 1.1.2-5. Jährlicher Gang der mittleren
in Potsdam (aus DIN 4710). Monatstemperatur in verschiedenen Städten.

Tafel 1.1.2-1 Mittlere Monats- und Jahreswerte der Temperatur in °C


sowie der Feuchte (Wassergehalt) in g/kg trockener Luft
Ort Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
1 Bremerhaven 1,0 1,5 4,0 7,4 12,1 15,2 16,7 16,8 14,2 10,3 5,6 2,4 9,0 °C
3,8 3,8 4,3 5,0 6,6 8,3 9,4 9,3 8,3 6,8 5,1 4,2 6,2 g/kg
2 Rostock-Warnemünde 0,2 0,7 3,1 6,3 11,3 14,9 16,7 16,7 13,9 9,9 5,2 1,9 8,4 °C
3,6 3,6 4,0 4,8 6,4 8,3 9,4 9,4 8,1 6,6 4,9 4,0 6,1 g/kg
3 Hamburg-Fuhlsbüttel 0,3 0,9 3,6 7,1 11,9 15,2 16,5 16,5 13,5 9,6 5,0 1,7 8,5 °C
3,6 3,6 4,0 4,7 6,2 7,8 8,9 8,9 7,9 6,4 4,8 4,0 5.9 g/kg
4 Potsdam –2,0 –0,4 3,3 8,4 13,6 17,3 18,5 17,7 14,1 9,4 3,8 –0,3 9,5 °C
3,0 3,2 3,6 4,6 6,3 8,2 8,9 8,8 7,8 6,2 4,4 3,4 6,0 g/kg
5 Essen 2,7 2,8 5,2 7,3 11,1 13,9 15,3 15,6 13,6 10,5 5,8 3,6 8,1 °C
3,9 3,8 4,3 5,0 6,5 8,2 9,1 9,1 8,2 6,7 5,0 4,2 6,2 g/kg
6 Bad Marienberg –1,6 –0,9 2,2 5,8 10,5 13,4 15,2 15,0 12,0 7,9 2,6 –0,3 6,8 °C
3,5 3,4 4,0 4,6 6,3 7,9 8,8 8,8 7,8 6,3 4,6 3,8 5,8 g/kg
7 Kassel 0,1 1,1 4,2 8,1 12,7 15,8 17,3 17,1 13,9 9,5 4,4 1,4 8,8 °C
3,5 3,5 4,0 4,8 6,4 8,0 8,8 8,8 7,9 6,3 4,6 3,8 5,9 g/kg
8 Braunlage –2,3 –1,8 0,8 4,6 9,5 12,7 14,2 14,2 11,1 7,3 2,0 –1,1 6,0 °C
3,2 3,1 3,6 4,4 5,9 7,5 8,2 8,3 7,4 5,9 4,3 3,5 5,4 g/kg
9 Chemnitz –1,2 –0,6 3,5 6,5 12,0 14,6 16,3 16,5 13,1 9,4 3,6 1,0 7,9 °C
3,1 3,1 4,0 4,6 6,3 7,9 8,6 8,7 7,6 6,0 4,4 3,7 5,7 g/kg
18 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Tafel 1.1.2-1 Mittlere Monats- und Jahreswerte der Temperatur in °C


sowie der Feuchte (Wassergehalt) in g/kg trockener Luft (Forts.)
Ort Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
10 Hof –3,0 –2,0 1,4 5,5 10,4 13,6 15,3 14,9 11,8 7,3 1,8 –1,6 6,3 °C
3,1 3,2 3,8 4,6 6,2 7,8 8,5 8,5 7,5 5,9 4,2 3,4 5,6 g/kg
11 Fichtelberg –5,1 –4,8 –2,4 1,3 6,3 9,5 11,2 11,2 8,2 4,5 –0,9 –3,9 3,0 °C
2,8 2,8 3,4 4,1 5,6 7,0 7,7 7,8 6,8 5,1 3,7 3,0 5,0 g/kg
12 Mannheim 1,1 2,5 6,0 9,9 14,3 17,4 19,3 18,8 15,4 10,4 5,2 2,2 10,2 °C
3,7 3,7 4,3 5,1 6,8 8,5 9,3 9,4 8,3 6,6 4,8 3,9 6,2 g/kg
13 Passau –2,5 –0,5 3,4 8,0 12,7 15,6 17,3 16,8 13,5 8,4 2,7 –1,1 7,9 °C
3,1 3,3 4,0 5,0 6,8 8,6 9,5 9,6 8,3 6,2 4,4 3,4 6,0 g/kg
14 Stötten –2,2 –1,1 2,1 5,9 10,3 13,4 15,6 15,3 12,5 7,9 2,3 –1,0 6,8 °C
3,3 3,4 3,9 4,7 6,3 8,0 8,8 8,9 7,8 6,1 4,3 3,5 5,8 g/kg
15 Garmisch-Partenkirchen –2,9 –1,1 2,3 6,4 10,9 13,9 15,9 15,4 12,7 8,0 2,0 –2,4 6,8 °C
3,0 3,2 3,7 4,7 6,4 8,1 9,2 9,3 8,0 6,0 4,1 3,2 5,8 g/kg
Europa
Athen 8,6 9,4 11,9 15,3 20,0 24,4 27,3 26,9 23,5 19,4 14,1 10,5 17,6 °C
5,2 5,3 6,1 7,3 9,3 10,9 11,1 10,6 10,4 9,3 8,0 6,0 10,0 g/kg
London 3,4 4,3 5,6 8,9 12,1 15,7 17,3 16,7 14,2 9,9 6,1 4,0 9,9 °C
4,5 4,2 4,7 5,1 6,3 7,5 8,3 8,5 7,8 6,8 5,2 4,5 6,2 g/kg
Madrid 4,5 6,3 8,5 11,7 15,9 20,4 24,7 24,2 19,1 13,2 8,2 4,3 13,4 °C
4,7 4,5 4,6 5,8 6,8 7,7 8,3 8,6 8,2 7,0 5,5 4,6 6,3 g/kg
Moskau –11,0 –9,6 –4,8 3,4 12,0 15,2 18,6 15,7 10,4 3,6 –2,4 –8,2 3,6 °C
1,2 1,4 2,0 2,0 5,8 7,5 9,3 8,5 6,2 4,1 2,7 1,7 4,5 g/kg
Paris 2,5 3,9 6,2 10,3 13,4 16,9 18,6 18,0 15,0 10,3 6,0 2,9 10,3 °C
3,8 3,8 4,5 5,0 6,8 7,8 9,3 9,1 8,2 6,8 4,8 4,2 4,7 g/kg
Rom 7,0 8,2 10,4 13,7 17,9 21,8 24,5 24,1 20,8 16,6 11,6 8,1 15,4 °C
5,0 5,3 5,6 7,0 8,5 10,5 11,6 11,8 10,8 8,7 6,5 5,3 7,7 g/kg
Warschau –4,2 –2,8 0,8 7,0 12,9 16,9 18,4 17,5 13,4 7,9 –1,6 –2,3 7,3 °C
2,7 2,7 3,0 4,7 6,3 8,8 9,7 9,8 7,5 6,2 4,5 3,7 5,8 g/kg
Wien –1,0 1,0 5,1 9,9 14,5 18,0 19,6 18,9 15,4 9,9 4,9 1,1 9,8 °C
2,8 3,1 3,8 4,8 6,8 8,5 9,3 9,3 7,8 6,0 4,1 3,3 5,8 g/kg
Übrige Welt
Buenos Aires 23,1 22,5 20,4 16,3 12,8 9,8 9,4 10,6 12,8 15,5 18,8 21,6 16,1 °C
13,2 12,6 12,1 9,6 8,0 6,8 6,8 7,1 7,6 8,8 10,5 12,2 9,6 g/kg
Djakarta 25,4 25,4 25,8 26,2 26,4 26,0 25,8 25,9 26,2 26,3 26,0 25,7 25,9 °C
17,6 17,8 18,1 18,5 18,1 17,7 17,1 16,3 16,8 17,2 17,3 17,3 17,6 g/kg
Havanna 22,0 22,5 23,5 24,9 26,0 27,5 28,0 27,9 27,3 26,1 24,2 22,5 25,2 °C
12,3 12,3 12,7 14,2 15,8 17,6 18,3 18,5 18,1 16,5 14,2 12,5 15,2 g/kg
New York –0,8 –0,5 2,9 9,4 15,5 20,1 22,8 22,5 19,1 13,3 6,7 1,5 11,1 °C
2,2 3,0 4,3 4,5 6,8 9,9 11,9 11,4 9,8 6,8 4,6 3,0 6,5 g/kg
Rio de Janeiro 25,2 25,7 24,9 23,2 21,8 20,4 19,2 20,4 20,5 21,5 22,8 24,8 22,7 °C
15,5 15,7 15,5 14,0 12,7 11,8 11,3 11,3 11,9 12,5 13,6 14,6 13,4 g/kg
San Francisco 9,7 10,8 11,8 12,2 13,3 14,1 14,0 14,4 15,3 15,1 13,0 10,5 12,8 °C
6,0 6,2 6,6 7,2 7,3 8,3 9,0 9,2 9,3 8,3 7,3 5,8 7,6 g/kg
Santiago 20,4 19,5 16.9 13,7 10,6 7,6 7,9 9,2 11,0 13,8 16,8 19,2 13,9 °C
8,2 8,0 7,5 6,7 6,1 5,2 5,2 5,5 5,8 6,7 7,0 7,5 6,6 g/kg
Sydney 22,0 21,8 20,7 18,2 14,8 12,6 11,5 12,8 15,1 17,6 19,4 21,1 17,3 °C
11,3 11,4 11,1 10,0 8,1 7,0 5,8 6,7 7,2 8,0 9,0 10,3 8,8 g/kg
Tokio 3,0 3,8 6,9 12,5 16,6 20,5 24,2 25,4 21,9 16,8 10,3 5,2 13,8 °C
3,0 3,1 4,0 6,5 8,8 12,0 15,3 16,3 13,5 9,0 5,8 3,7 8,3 g/kg
*) Aus DIN 4710:2003-01 Tab. 4.x.4, und 5.x.4 und anderen Quellen.

d) Für manche Berechnungen ist die Frage wichtig, an wieviel Tagen oder Stunden im
Jahr die Tagestemperatur über oder unter einem bestimmten Wert liegt. Hierzu werden
die Summenhäufigkeitskurven (oder Jahresdauerlinien) 1) verwendet, Beispiel Bild
1.1.2-6. Das Bild enthält auch die Häufigkeit bezogen auf die Tageszeit von 6 bis 18 Uhr.
Dieser Verlauf ist wichtig bei zeitlich eingeschränkter Betriebsdauer von Heizungs- oder
Klimaanlagen. DIN 4710 enthält in Tabelle 3 für die 15 Stationen Deutschlands die
t,x-Korrelationen sowohl für 24 h als auch für die 12 h von 6–18 Uhr.

1) DIN 4710 „Statistiken meteorologischer Daten zur Berechnung des Energiebedarfs von heiz- und
raumlufttechnischen Anlagen in Deutschland“, 01-2003.
Siehe auch: Felkel, H.; Herbsthofer, H.: Klimadaten für Österreich.
1.1.2 Lufttemperatur 19

Bild 1.1.2-6. Summenhäufigkeit der


Außentemperaturen in Berlin.
1
Beispiel:
Zahl der Stunden unter 15 °C
bezogen auf 24 h: 6.400 h
bezogen auf 6…18 h
(12 Stunden/Tag): 2.900 h.

1.1.2-2 Extremwerte der Temperatur


Man unterscheidet die absoluten und die mittleren Extremwerte der Temperatur. Absolu-
tes Temperatur-Maximum bzw. -Minimum ist die höchste bzw. geringste jemals gemesse-
ne Temperatur eines Ortes. Mittleres Maximum bzw. Minimum ist der Mittelwert der
Maxima oder Minima in einer längeren Reihe von Jahren. Extremwerte im Stadtkern von
Großstädten infolge Dunsthaube im Winter 2…4 K höher als am Stadtrand, im Sommer
1…2 K. Mittelwerte etwa die Hälfte. Außerdem je nach Bebauung erhebliche Temperatu-
runterschiede. Über Straßen kann die Lufttemperatur in 2,5 m Höhe bei Sonnenstrahlung
durchaus um 8 bis 10 K höher liegen als über Grasflächen (Mikroklima) 1). Bei den Anga-
ben der Wetterstationen ist auch deren Höhenlage zu berücksichtigen.
In USA werden durch ASHRAE 2) Prozentwerte der Häufigkeit angegeben. Eingebürgert
haben sich Messpunkte auf der Summenhäufigkeitslinie, die zu 99 %, 97,5 % oder 95 %
der Zeit (Winter) bzw. 5 %, 2,5 % oder 1 % der Zeit (Sommer) überschritten werden. Die-
se Daten werden für 4.422 Stationen weltweit auf CD ROM mitgeteilt.
Während die mittleren Temperaturen in der Heizungs- und Klimatechnik für den Wär-
me- und Kälteverbrauch bestimmend sind, sind die mittleren Extremwerte für die Be-
messung der Apparate wie Heizkörper, Kühler usw. maßgebend (Tafel 1.1.3-3). Für
manche Zwecke sind auch Angaben über Zahl der warmen und kalten Tage (Über- bzw.
Unterschreitung von Grenzwerten) erwünscht (Tafel 1.1.2-5 und Tafel 1.1.2-6).
Für Deutschland sind die winterlichen Auslegungswerte der Temperatur nunmehr für
alle Orte mit mehr als 20.000 Einwohnern im Beiblatt 1 3) zu DIN EN 12831-1 4) festgelegt.
Sie entsprechen den früher in DIN 4701-2 festgelegten Werten. (Niedrigster Zweitages-
mittelwert, der im Zeitraum von 20 Jahren 10-mal erreicht oder unterschritten wurde).
Lediglich der Hinweis auf „windstarke Lage“ ist entfallen.
Die sommerlichen Auslegungswerte sind in VDI 2078 (Kühllastregeln) für die dort defi-
nierten 4 Klimazonen (Küste, Binnenland 1, Binnenland 2, südwestdeutsche Flusstäler)
mit 29, 31, 32, 33 °C festgelegt (Richtlinie in Überarbeitung). Da diese Richtlinie sich bis-
her nur mit der sensiblen Kühllast befasst, wird dort nur ein grober Hinweis für die Fest-
legung der Feuchte gegeben (xmax = 12 g/kg tr.L.). Siehe zur weiteren Präzisierung Ab-
schnitt 1.1.3-5.
Bei den Grenzwertbetrachtungen zur Auslegung von Komponenten und Anlagen ist
man in Deutschland zu anderen Konsequenzen als in Amerika gekommen. Man emp-
fiehlt nur eine sehr geringe Überschreitungshäufigkeit von 0,1 % bei den winterlichen
und sommerlichen Außenlufttemperaturen (siehe VDI 4710 Blatt 3). 5)

1)
Gertis, K.; Wolfseher, U.: Ges.-Ing. (1977), Nr. 1/2, S. 1–10.
2)
ASHRAE-Fundamentals, 2014.
3) DIN EN 12831 Beiblatt 1 „Heizsysteme in Gebäuden – Verfahren zur Berechnung der Norm-
Heizlast“, 07-2008.
4)
DIN EN 12831-1 „Energetische Bewertung von Gebäuden – Verfahren zur Berechnung der
Norm-Heizlast – Teil 1: Raumheizlast, Modul M3-3“, 09-2017.
5)
VDI 4710 Blatt 3 „Meteorologische Grundlagen für die technische Gebäudeausrüstung – t, x-Korrela-
tionen der Jahre 1991 bis 2005 für 15 Klimazonen in Deutschland“, 03-2011, besonders Abschnitt 6.
20 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

1.1.2-3 Heizgradtage (Gradtagzahl Gt) 1)


Um den Wärmeverbrauch in einer Heizperiode zu ermitteln, zu kontrollieren und zu
vergleichen, hat man in der Heizungstechnik den Begriff der Gradtagzahl Gt eingeführt.
Diese ist das Produkt aus der Zahl der Heiztage und dem Unterschied zwischen der mitt-
leren Raumtemperatur und der mittleren Außentemperatur, also
z
Gt = ∑ ( t i – t am )
1

worin
Gt = Gradtagzahl der Heizperiode in Kd/a
z = Zahl der Heiztage in der Heizperiode vom 1.9. bis 31.5.
ti = mittlere Raumtemperatur = 20 °C
tam = mittlere Außentemperatur eines Heiztages
Heiztage sind Tage, an denen das Tagesmittel der Außentemperatur unter 15 °C liegt.

Bild 1.1.2-7. Darstellung der Heizperiode


für Berlin-Dahlem.

Tafel 1.1.2-2 Heiztage und Gradtagzahlen für deutsche Städte

Ort September bis Mai Juni bis Aug. Jahresminimum*)


Heizt. Mittl. Gradt. Heizt. Gradt. t20 t10
Temp.
z °C Gt z Gt °C °C
Berlin-Dahlem 252 4,9 3809 23 155 – 12 – 12
Bremen-Flughafen 256 5,6 3703 30 205 – 10 – 12
Düsseldorf 245 6,5 3300 22 139 –8 – 10
Essen 249 6,1 3470 32 216 –9 – 10
Frankfurt (Stadt) 242 6,0 3387 14 91 – 10 – 10
Hamburg-Flughafen 259 5,2 3837 35 241 – 10 – 12
Hannover-Flughafen 257 5,3 3782 32 216 – 11 – 14
Karlsruhe 242 5,9 3409 14 88 – 10 – 12
Stuttgart (Stadt) 244 6,0 3434 18 121 – 11 – 12
Kiel 262 5,5 3813 36 234 –8 – 10
München-Flughafen 255 4,1 4046 30 219 – 15 – 16
*)
t20 = 20-mal in 20 Jahren, t10 = 10-mal in 20 Jahren

1)
Jurksch, G.: HLH (1975), Nr. 2, S. 63–65; HLH (1976), Nr. 1, S. 5–9.
1.1.2 Lufttemperatur 21

Graphisch wird die Heizperiode eines Jahres durch die schraffierte Fläche in Bild 1.1.2-7
dargestellt, wobei als mittlere Raumtemperatur ti = 20 °C (früher 19 °C) und als
Grenztemperatur für Beginn und Ende der Heizung tam = 15 °C (früher 12 °C) angenom-
men sind. Bei neuen Gebäuden mit Vollwärmeschutz wird die Tendenz wieder umkeh-
ren. Die Heizgrenze kann wegen der niedrigen spezifischen Bedarfswerte auf 12 oder
sogar 10 °C sinken.
Inzwischen sind zu den Gradtagen neue Richtlinien erschienen, einmal eine Grundsatz-
richtlinie DIN EN ISO 15927-6, 2007-11 1), in der lediglich die Regeln zur Datenzusam-
menstellung auf europäischer Ebene fixiert wurden – vom CEN TC 89.WG9, der

1
meteorologischen Arbeitsgruppe der Bauphysik, in der auch der Deutsche Wetterdienst
mitarbeitet.
Für deutsche Belange in der Tagesarbeit wichtiger ist die VDI-Richtlinie VDI 4710-2,
2007-5 2), die auf Basis der vom Deutschen Wetterdienst (DWD) erarbeiteten 15 Stations-
daten der DIN 4710-2003 präzisiert wurde. Hier wurde von der bisherigen Festlegung ei-
ner einheitlichen Heizgrenztemperatur und Raumtemperatur (s. Fußnote 1 auf S. 20)
abgewichen und eine flexible Grenze eingeführt, um auf die heute sehr unterschiedlichen
Bauten reagieren zu können. Eine ausführliche Erläuterung zur Entwicklung der Grad-
tagsdefinitionen findet man in 3). Hier sei nur darauf hingewiesen, dass man von der
Winterbetrachtung zu einer Ganzjahresbetrachtung gekommen ist und nur noch eine
Heizgrenze betrachtet. Da der DWD in seinen Analysen nach wie vor die klassischen
Grenzen 15/20 °C auswertet, wurde klargestellt, dass diese Interpretation der neuen Jah-
resheizgrenze von 19,4 °C entspricht.
Die Auswertungen der meteorologischen Unterlagen, die an der Universität Stuttgart
(Prof. Bach, Dr. Dipper) durchgeführt wurden, geben für die 15 Stationen der DIN 4710
(Datensatz 1961–1990) den Zusammenhang zwischen den Gradtagszahlen und der vari-
abel zu verstehenden Heizgrenze an.
Bei den aktuellen Richtlinien mit t,x-Korrelationen (VDI 4710 Blatt 1, 3 und 4) sind neben
den Auslegungstemperaturen und -enthalpien auch Gesamtauswertungen vorgenommen
– u. a. auch für Gradtage mit unterschiedlichen Grenztemperaturen. Diese sind nicht, wie
klassisch definiert, über Tagesmittelwerte berechnet, sondern über die Stundenwerte. Sie
sind jedoch im Wesentlichen äquivalent mit den Ergebnissen der VDI 4710 Blatt 2.
Diese neue notwendige Variabilität hängt zusammen mit der Entwicklung der Bautech-
nik, die es erforderlich macht, so unterschiedliche Bauten wie ein Passivhaus, einen Stan-
dard-Neubau nach EnEV oder auch ein Schwimmbad zu bewerten.
Bei einem Passivhaus kann die Heizgrenze sehr tief angesetzt werden. Die Daten der VDI
4710 Blatt 2 geben die Gradtagszahlen für Heizgrenzen zwischen +6 °C und +28 °C an,
letztere z. B. für eine Schwimmbadanwendung.
Welche Heizgrenze jeweils sinnvoll einzusetzen ist, bedarf noch einiger Erfahrung.
In Tafel 1.1.2-2 und Tafel 1.1.2-3 sind auch die Heiztage eingetragen. Anwendung zur Be-
rechnung des Wärmeverbrauchs von Heizungsanlagen. Die niedrigsten Gradtagzahlen un-
ter 3.400 treten am Nieder- und Oberrhein auf, die höchsten (> 4.500) auf Berghöhen.

1)
DIN EN ISO 15927-6 „Wärme- und feuchteschutztechnisches Verhalten von Gebäuden – Berech-
nung und Darstellung von Klimadaten – Teil 6: Akkumulierte Temperaturdifferenzen (Grad-
tage)“, 11-2007.
2)
VDI 4710 Blatt 2 „Meteorologische Daten in der technischen Gebäudeausrüstung, Gradtage“,
05-2007.
3)
Masuch, J.: Eine neue Definition von Heizgradtagen nach VDI 4710-2. HLH 57 (2006), Nr. 12,
S. 52–54.
22 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Tafel 1.1.2-3 Heiztage und Gradtagzahlen für Österreich, Heizgrenz-/Raum-Tem-


peratur 16/22 °C

Ort Oktober bis April Mai bis Sept. Jahres-


minimum
Heiztage Mittl. Gradtage Heiztage Gradtage
Temp.
°C °C
Innsbruck 212 3,2 4.010 69 540 –18
Salzburg 212 3,1 3.985 75 565 –18
Wien 212 3,4 3.720 51 415 –15

Tafel 1.1.2-4 Mittlere Jahrestemperatur tm, Jahresmaxima tmax und -minima tmax
für außerdeutsche Städte

Ort tm tmax tmin Ort tm tmax tmin


°C °C °C °C °C °C
Djarkata 25,9 33,7 20 Paris 10,3 34 –11
Havanna 25,2 35,3 12,8 Rio de Janeiro 22,7 36 +13
Kairo 21,1 43 2 Rom 15,4 35 – 3
London 9,9 31 – 8 Santiago 13,9 34,8 – 2,7
Los Angeles 16,7 38 1,0 San Francisco 12,8 32,6 2,8
Madrid 13,4 40 – 8 Sydney 17,3 38 4
Moskau 3,6 31 –31 Warschau 7,3 32 –18
New York 11,1 35 –17 Wien 9,5 33 –15

Tafel 1.1.2-5 Zahl der warmen und kalten Tage im Jahr

Ort Mittlere Zahl der Tage mit tmax


≥ 30 °C ≥ 25 °C ≤ 0 °C ≤ –10 °C
Berlin-Dahlem 5,7 30,5 23,2 0,3
Bremen 1,9 17,1 17,9 0,4
Dresden 6,5 35,8 19,1 0,5
Essen-Mühlheim 3,1 21,9 10,3 0,1
Frankfurt a. M. 7,2 38,7 16,5 0,2
Halle a. d. S. 5,9 33,9 20,6 0,5
Hamburg 1,4 13,3 20,3 0,1
Hannover 2,6 21,9 19,6 0,3
Karlsruhe 8,1 40,7 17,1 0,4
Kiel-Holtenau 0,0 5,0 22,8 0,0
Köln-Leverkusen 3,8 27,0 7,9 0,1
Magdeburg 8,4 37,9 21,3 0,6
München 2,5 20,5 38,8 2,2
1.1.2 Lufttemperatur 23

Tafel 1.1.2-6 Zahl der jährlichen Stunden mit einer Temperatur über t in °C*)

Ort t 22 24 26 28 30 32 34 °C
1 Bremerhaven 207 106 48 18,8 5,5 0,8 – h/a
2 Rostock-Warnemünde 148 73 33 14,4 4,8 0,8 – h/a
3 Hamburg-Fuhlsbüttel 279 152 73 30,1 9,7 1,6 0,1 h/a
4 Potsdam 490 291 158 75,0 30,2 8,0 1,2 h/a
5 Essen 345 185 87 35,5 10,7 1,8 0,1 h/a
6 Bad Marienberg 179 80 30 8,7 1,0 – – h/a
7
8
Kassel
Braunlage
403
142
227
61
111
19
48,8
3,4
16,8
0,1
3,9

0,6

h/a
h/a 1
9 Chemnitz 298 150 62 20,4 4,1 1,0 0,1 h/a
10 Hof 238 119 49 14,2 2,6 0,1 – h/a
11 Fichtelberg 26 8 2 1,6 – – – h/a
12 Mannheim 682 413 228 111,9 46,8 13,8 2,8 h/a
13 Passau 473 276 137 52,4 14,5 2,4 0,3 h/a
14 Stötten 191 81 25 6,8 1,3 0,3 – h/a
15 Garmisch-Partenkir- 350 184 76 22,9 5,9 1,3 0,4 h/a
chen
*)
berechnet nach DIN 4710:2003-01

1.1.2-4 Lüftungsgradstunden GL
Bei der Ermittlung des Wärmebedarfes von Lüftungsanlagen kann man ebenfalls den Be-
griff der Gradtage verwenden. Um die Betriebszeiten einer Lüftungsanlage (z. B. Thea-
terlüftung in den Abendstunden) korrekt mit der zugeordneten Außentemperatur in
Beziehung zu setzen, sollte man aber besser Lüftungsgradstunden einführen.
Lüftungsgradstunden GL sind das Produkt der Lüftungsstunden mit der Differenz von
Zulufttemperatur zur zugehörigen momentanen Außenlufttemperatur.
Z hH
GL = ∑ ( tzu – ta ) ≈ zhH · (tzu–tam)
1

mit
GL = Lüftungsgradstunden in Kh/a
zhH = Zahl der Lüftungsstunden im Heizfall
tzu = Zulufttemperatur
ta = momentane Außentemperatur für alle Lüftungsstunden mit tzu >ta
tam = mittlere Außentemperatur im Zeitbereich „Heizung“.
Die für die Heizung vorgesehene Grenztemperatur (z. B. 15 °C) kommt hier nicht zum
Tragen, da eine Lufterwärmung stets auf die gewünschte Zulufttemperatur (oder
Raumtemperatur) erforderlich ist.
Aus Tafel 1.1.2-7 können für Berlin die jährlichen Lüftungsgradstunden bei beliebigen
Tageszeiten entnommen werden.
Die Werte wurden aus der in DIN 4710 gegebenen Definition für drei Tagesgänge ermit-
telt. Bedingt durch die Mittelwertbildung in DIN 4710 ergeben sich insbesondere bei
kleinen Zulufttemperaturen geringe Fehler (< 5 %).
Für die Betriebszeit 6–18 Uhr (12 Stunden) oder durchgehend können die Lüftungsgrad-
stunden auch direkt über die Temperatur-Einzelhäufigkeitsdarstellung in DIN 4710
ermittelt werden. Bei durchgehendem 24-stündigem Betrieb können monatsweise Ana-
lysen mittels des Beiblatts 1 aus DIN 4710 erfolgen 1).

1)
DIN 4710 Beiblatt 1 „Korrelation Lufttemperatur – Luftfeuchte nach Monatssummen“, 01-2003.
24 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Tafel 1.1.2-7 Jährliche Lüftungsgradstunden GL in Kh/a für Potsdam in Abhängig-


keit von der Betriebszeit und der Zulufttemperatur*)

Betriebszeit Zulufttemperatur in °C
von
0.00 bis ... 18 19 20 21 22 23
1.00 4.136 4.502 4.867 5.232 5.597 5.963
2.00 8.379 9.110 9.840 10.571 11.301 12.032
3.00 12.731 13.826 14.922 16.018 17.114 18.209
4.00 17.172 18.633 20.094 21.555 23.016 24.477
5.00 21.664 23.491 25.317 27.143 28.969 30.796
6.00 26.114 28.305 30.497 32.688 34.880 37.071
7.00 30.262 32.818 35.375 37.932 40.489 43.045
8.00 34.158 37.076 39.996 42.917 45.839 48.761
9.00 37.708 40.945 44.223 47.504 50.789 54.076
10.00 40.910 44.443 48.024 51.705 55.348 58.996
11.00 43.932 47.744 51.621 55.545 59.525 63.531
12.00 46.640 50.728 54.894 59.115 63.400 67.749
13.00 49.205 53.547 57.990 62.505 67.087 71.757
14.00 51.703 56.282 61.000 65.806 70.683 75.654
15.00 54.224 59.038 64.032 69.127 74.299 79.568
16.00 56.842 61.896 67.166 72.522 78.020 83.591
17.00 59.626 64.940 70.489 76.171 81.937 87.840
18.00 62.618 68.211 74.053 80.033 86.119 92.365
19.00 65.824 71.709 77.859 84.171 90.601 97.208
20.00 69.212 75.425 81.918 88.591 95.384 102.354
21.00 72.830 79.398 86.253 93.289 100.445 107.781
22.00 76.614 83.544 90.762 98.163 105.684 113.385
23.00 80.528 87.821 95.404 103.169 111.056 119.122
24.00 84.586 92.243 100.191 108.321 116.573 125.004
*)
Berechnet nach DIN 4710:2003-01

Multipliziert man GL mit der spez. Wärmekapazität der Luft cp = 1,0 kJ/kg K, so erhält
man den zur Erwärmung von 1 kg/h Luft erforderlichen jährlichen Wärmebedarf Q:

Q = GL · cp in kJ/a = GL · cp / 3.600 in kWh/a.

Auf 1 kg/s Luft bezogen lautet die Formel

Qs = GL · cp ≈ GL in kWh/a.

Beispiel:
Die Zahl der jährlichen Lüftungsgradstunden für eine täglich von 8 bis 18 Uhr in Be-
trieb befindliche Lüftungsanlage mit einer Zulufttemperatur von 22 °C ist nach Tafel
1.1.2-7:

GL = 86.119 – 45.839 = 40.280 Kh/a.

Jährlicher Wärmebedarf je kg/s:

Qs = 40.280 kWh/a.
1.1.2 Lufttemperatur 25

1.1.2-5 Kühlgradstunden GK
Lüftungsgradstunden für höhere Außentemperaturen (Kühlfall) werden Kühlgradstun-
den genannt.
Unter Kühlgradstunden GK versteht man das Produkt aus der Zahl der Kühlstunden und
der Temperaturdifferenz zwischen der mittleren Außentemperatur und einer bestimm-
ten Zulufttemperatur.
Auch hier ist es zweckmäßig, die Kühlgradstunden auf bestimmte Tageszeiten zu bezie-
hen. Man erhält dann die Werte von Tafel 1.1.2-8. Es handelt sich nur um die sensible
Luftkühlung. Mit Rücksicht auf die Mittelwertbildung der Temperaturen pro Stunde
über 30 Jahre in DIN 4710 ergibt sich durch das Tagesgangverfahren ein Fehler, der mit
höherer Zulufttemperatur in Tafel 1.1.2-8 ansteigt. Der Fehler für GK ist bei tzu ≤ 16 °C
1
kleiner als 10 %, bei tzu = 18 °C etwa 20 %. Die tatsächlichen Werte sind entsprechend
größer. Es sei darauf hingewiesen, dass auch hier für 24-stündigen Betrieb der Anlagen
das Beiblatt 1 der DIN 4710 die monatsweisen Angaben enthält und dass für Betrieb von
6 bis 18 Uhr und 24-stündigen Betrieb die Jahreswerte in den Einzelhäufigkeitsdarstel-
lungen der DIN 4710 vorliegen (dort Tab. 3.x.1 und 3.x.2).

Tafel 1.1.2-8 Jährliche Kühlgradstunden GK in Kh/a für Potsdam in Abhängigkeit


von der Betriebszeit und der Zulufttemperatur*)

Betriebszeit von Zulufttemperatur in °C


0.00 bis ... 14 16 18
1.00 52 1 0
2.00 76 1 0
3.00 83 1 0
4.00 85 1 0
5.00 86 1 0
6.00 95 1 0
7.00 189 2 0
8.00 453 92 7
9.00 883 315 80
10.00 1.507 671 251
11.00 2.294 1.166 518
12.00 3.203 1.772 861
13.00 4.205 2.463 1.276
14.00 5.273 3.215 1.750
15.00 6.352 3.982 2.238
16.00 7.407 4.727 2.708
17.00 8.373 5.390 3.111
18.00 9.195 5.931 3.413
19.00 9.818 6.316 3.611
20.00 10.237 6.534 3.681
21.00 10.521 6.641 3.698
22.00 10.725 6.689 3.703
23.00 10.871 6.713 3.706
24.00 10.972 6.722 3.708
*)
Berechnet nach DIN 4710:2003-01

Die latente Last ergibt sich aus den Entfeuchtungs- und Befeuchtungs-Grammstunden.
Vorteilhafter und in der Praxis eingebürgert hat sich allerdings für energetische Berech-
nungen die Verwendung von Enthalpiedifferenzen. Auf Wunsch stellen die Meteorolo-
gen die entsprechenden Auswertungen zur Verfügung. Grundsätzlich lassen sie sich für
24 h oder die Zeit von 6 bis 18 Uhr aus den Einzelhäufigkeiten der DIN 4710 berechnen.
26 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

1.1.3 Luftfeuchte
Während der in der Luft enthaltene Wasserdampf in der Heizungstechnik kaum eine
Rolle spielt, hat er desto größere Bedeutung in der Klimatechnik. Die für die Praxis wich-
tigen Belange der Luftbefeuchtung sind in VDI 3803 Blatt 3 zusammengestellt. 1)

1.1.3-1 Bezeichnungen
Die Größe des Wasserdampfgehaltes der Luft kann man auf vier verschiedene Arten an-
geben, nämlich
a) durch die relative Luftfeuchte ϕ (%)
b) durch die Feuchtkugeltemperatur tf (°C)
c) durch den Teildruck pD des Wasserdampfes in der Luft (mbar)
d) durch den Wassergehalt x bezogen auf 1 kg trockener Luft (kg/kg tr.L. oder g/kg tr.L.).
Angaben über den Wasserdampfgehalt nach a) oder b) sind für viele Anwendungen un-
zweckmäßig, da ohne Angabe der dazugehörigen Lufttemperatur die Zahlen wenig sa-
gen. ϕ und tf ändern sich mit der Lufttemperatur, auch wenn der absolute Wassergehalt
der Luft gleich bleibt. Besser ist es, den Feuchtegehalt nach c) oder d) anzugeben. Aller-
dings gibt es eine Reihe von Fällen (z. B. Bearbeitung von organischen Materialien wie
Textilien, Holz, Papier, Tabak), in denen die Einhaltung einer bestimmten relativen
Feuchte gefordert wird. In den meteorologischen Tafeln wird meist der Dampfdruck an-
gegeben, während in den Rechnungen der Klimatechnik am besten der Wert von x (me-
teorologisch: Mischungsverhältnis) zu verwenden ist. Beide Werte sind leicht nach den
in Abschnitt 1.3.4 gemachten Angaben miteinander zu überführen. Im Bereich von 0 bis
40 °C ist dem Zahlenwert nach:
Wasserdampfgehalt x ≈ 0,62 pD.

1.1.3-2 Mittlere Feuchte


Ebenso wie die Außentemperatur unterliegt auch die absolute Feuchte der Außenluft ei-
ner jährlichen und, wenn auch geringen, täglichen Periode.
Die Schwankung im Tagesdurchschnitt ist so gering, dass man praktisch den mittleren
täglichen Dampfdruck als konstant während des ganzen Tages annehmen kann, wenn
sich nicht gerade das Wetter (die Luftmasse) ändert. Die relative Feuchte zeigt natürlich
eine Periode, da sie von der Lufttemperatur abhängig ist (Bild 1.1.3-1).
Im jährlichen Verlauf zeigen sowohl der Dampfdruck und Wassergehalt der Luft wie die
relative Feuchte deutliche Schwankungen, ähnlich denen der Temperatur. Dabei er-
scheint das mittlere Maximum des Dampfdruckes im Gebiet von ganz Deutschland im
Juli mit etwa 14 bis 16 mbar (x = 8,7…9,9 g/kg tr.L.), das mittlere Minimum im Januar
mit etwa 4 bis 5 mbar (2,5…3,1 g/kg), s. Bild 1.1.3-1 und Bild 1.1.3-2 sowie Tafel 1.1.2-1.
Aus Bild 1.1.3-3 ersieht man, dass der Mittelwert des Wassergehaltes der Luft xm = 5,8 g/kg
tr.Luft beträgt. Dieser Wert gilt annähernd für ganz Deutschland. In DIN 4710 erkennt
man die betreffenden Werte für 15 Stationen. Die Schwankungsbreite auch unter Berück-
sichtigung extremer Stationen beträgt 5,0 (Fichtelberg) bis 6,2 g/kg tr.L. (Bremerhaven,
Essen, Mannheim)

1)
VDI 3803 Blatt 3 (Entwurf) „Verfahren der Luftbefeuchtung – Planung, Bau, Betrieb und Instand-
haltung“, 05-2014.
1.1.3 Luftfeuchte 27

Bild 1.1.3-1. Mittlerer Tagesgang der Feuchte Bild 1.1.3-2. Jährlicher Gang des Dampfdruckes
im Januar und Juli in Berlin-Dahlem. der Luft in verschiedenen Städten.

Nimmt man an, dass ein Wassergehalt von 8 g/kg entsprechend etwa 22°/50 % rel. F. für
die Behaglichkeit am günstigsten ist, so muss also in Klimaanlagen die Luft an 71 Tagen
des Jahres entfeuchtet und an 294 Tagen befeuchtet werden, sofern in den Räumen selbst
keine Feuchtequellen vorhanden sind. Allerdings reduziert man in der Praxis diesen
Aufwand durch Ausnutzung eines relativ breiten Toleranzbandes zwischen etwa 5 und
10 g/kg tr.L.

1.1.3-3 Entfeuchtungs- und Befeuchtungsgrammstunden


Wie bei der Heizung und Kühlung die Begriffe Heiz- und Kühlgradtage bzw. -stunden
verwendet werden, kann man sinngemäß bezüglich des Wassergehaltes der Luft die fol-
genden Ausdrücke verwenden:
Befeuchtungsgrammtage sind das Produkt aus der Zahl der Befeuchtungstage und dem
Unterschied zwischen einem Wassergehalt der Raumluft von x = 8 g/kg und dem mitt-
leren Wassergehalt der Außenluft. Sinngemäß sind die Befeuchtungsgrammstunden defi-
niert.
Aus Bild 1.1.3-4 ergeben sich durch Planimetrieren die Befeuchtungsgrammstunden zu

Gf = 22039 gh/kg tr.L/a = 22.039 / 24 = 918 Befeuchtungsgrammtage pro Jahr.

Entfeuchtungsgrammtage sind sinngemäß das Produkt aus der Zahl der Entfeuchtungsta-
ge und dem Unterschied zwischen dem Wassergehalt der Raumluft von x = 8 g/kg und
dem mittleren Wassergehalt der Außenluft. Aus Bild 1.1.3-4 ergeben sich die Entfeuch-
tungsgrammstunden:

Gtr = 3.310 gh/kg tr.L/a = 3.310 / 24 = 138 Entfeuchtungsgrammtage pro Jahr.

Diese Berechnung lässt sich für die 15 Stationen der DIN 4710 problemlos durchführen,
wobei doch markante Unterschiede auftreten. Potsdam zeigt gegenüber dem alten Bezug
Berlin höhere Entfeuchtungsstunden.
28 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Bild 1.1.3-3. Mittlerer Wassergehalt der Luft in Bild 1.1.3-4. Häufigkeitskurve des Feuchtege-
Berlin. Der Wert 8 g/kg entspricht dem Luft- halts der Luft in Potsdam (DIN 4710: 2003-01).
zustand 22 °C/50% rel. Feuchte.

Beispiel:
Bei 10 h Betrieb pro Tag an 250 Tagen im Jahr
10 250
G tr = 3.310 ⋅ ----- ⋅ -------- = 3.310 ⋅ 0 ,285 = 943 gh/kg tr.L./a
24 365

G f = 22.039 ⋅ 10
----- ⋅ 250
-------- = 22.039 ⋅ 0 ,285 = 6.281 gh/kg tr.L./a
24 365
2.500
Mit der Verdampfungswärme von hD = 2.500 kJ/kg Wasser = ------------ = 0,7 kWh/kg
wird je kg/h Luft die jährliche 3.600
Entfeuchtungsleistung (latente Kühlleistung)

Q = 943 · 0,7 / 1.000 = 0,660 kWh/kg/a

Befeuchtungsleistung (latente Heizleistung)


Q = 6.281 · 0,7 / 1.000 = 4,397 kWh/kg/a
Für anderen Feuchtegehalt können die Werte für Gtr und Gf aus Tafel 1.1.3-1a (Daten
1961–1990) entnommen werden, in Tafel 1.1.3-1b sind die neuen leicht geänderten Da-
ten 1991–2005 zugrunde gelegt.

Tafel 1.1.3-1a Entfeuchtungsgrammstunden Gtr und Befeuchtungsgrammstunden


Gf in gh/kg tr.L./a für Potsdam in Abhängigkeit vom Zuluftfeuchte-
gehalt bei 24-h-Betrieb nach DIN 4710:2003-01
(Wetterdaten 1961–1990)

Zuluftfeuchtegehalt x in g/kg tr.L.


24 h
5 6 7 8 9 10 11 12
Gtr — 9.045 5.693 3.310 1.755 835 353 132
Gf 5.862 10.242 15.657 22.039 29.251 37.097 — —
1.1.3 Luftfeuchte 29

Nachdem inzwischen neue Wetterdaten von 1991–2005 verfügbar sind (siehe Tafel
1.1.3-4), ist die Tafel 1.1.3-1b gleichartig zu -1a entsprechend den neuen Daten zusam-
mengestellt.

Tafel 1.1.3-1b Entfeuchtungsgrammstunden Gtr und Befeuchtungsgrammstunden


Gf in gh/kg tr.L./a für Potsdam in Abhängigkeit vom Zuluftfeuchte-
gehalt bei 24-h-Betrieb nach VDI 4710.3, März 2011
(Wetterdaten 1991–2005)

1
Zuluftfeuchtegehalt x in g/kg tr.L.
24 h
5 6 7 8 9 10 11 12
Gtr — 10.740 7.042 4.272 2.396 1.231 561 220
Gf 5.106 9.190 14.258 20.254 27.144 34.746 — —

Man erkennt, dass durch den Klimawandel auch eine Feuchteerhöhung eintritt, die die
Befeuchtungswerte leicht reduziert und die Entfeuchtungswerte erhöht.

1.1.3-4 Extremwerte der Feuchte


Die Minimalwerte des Dampfdruckes treten an besonders kalten Tagen auf. Bei einer
Außentemperatur von –20 °C stellt sich der Dampfdruck, selbst wenn die Luft voll gesät-
tigt ist, nur auf etwa 0,6 mbar ein.
Demgegenüber treten die Maximalwerte der Feuchte an regnerischen Tagen im Sommer
auf, namentlich an Tagen mit Gewitterregen. Zahlenmäßig erreicht bei uns der Dampf-
druck dabei Werte bis etwa 23 mbar.
In tropischen Gegenden treten Werte von etwa 35 bis 40 mbar auf.

1.1.3-5 Temperatur und Feuchte 1)


Wesentlich für die Lufthygiene und Klimatechnik ist die bei einer bestimmten Tempera-
tur gleichzeitig auftretende Feuchte (siehe Tafel 1.1.3-2). Genaue Korrelationen zwischen
Luftfeuchte und Temperatur für 15 deutsche Städte gibt DIN 4710:2003-01 Tab. 3 (siehe
Tafel 1.1.3-3). Man benötigt diese Angaben, wenn die Luft infolge zu hoher Feuchte ge-
trocknet werden soll oder auch bei der Errechnung der Verdunstungskühlung. Prüft man
daraufhin die gleichzeitig gemessenen Werte der Temperatur und Feuchte nach, so zeigt
sich, dass an den Tagen maximaler Temperatur die Feuchte sich meist in normalen Gren-
zen hält, während die Maximalwerte der Feuchte an solchen Tagen auftreten, an denen
sich die Temperatur in normalen Grenzen hält. Der maximale Wärmeinhalt der Luft
(Enthalpie), d. h. die Summe der trockenen und feuchten Anteile, ist in beiden Fällen an-
nähernd gleich. Es ist also nicht zutreffend, dass an besonders heißen Tagen die Luft auch
einen besonders hohen Feuchtegehalt hat.

1)
Jüttemann, H.; Schaal, G.: HLH (1982), Nr. 10, S. 355–360.
Masuch, J.: HLH (1982), Nr. 11, S. 387–393.
30 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Tafel 1.1.3-2 Auslegedaten Temperatur und Feuchte für verschiedene Orte der Erde*)
(ttr = Trockenkugeltemperatur, tf = Feuchtkugeltemperatur)

Ort Seehöhe Winter Sommer


m ttr in °C
ttr in °C tf in °C
Europa
Athen 107 –2 36 22
Berlin 40 –15 32 21
Brüssel 100 –10 30 21
Budapest 150 –12 33 21
Bukarest 80 –20 32 22
Hamburg 30 –15 28 19
Helsinki 10 –24 27 19
Istanbul 70 –4 34 23
Kopenhagen 10 –13 28 20
Lissabon 100 +3 34 22
London 40 –1 28 19
Madrid 650 –4 36 22
Marseille 70 –6 33 22
Moskau 140 –30 31 21
Neapel 60 –2 35 24
Nizza 12 0 30 23
Oslo 30 –17 27 19
Paris 50 –10 32 21
Prag 200 –16 332 19
Rom 50 –1 36 2
Sevilla 30 — 40 2
Sewastopol 30 –12 34 —
Stockholm 50 –19 27 19
Valencia 25 –1 33 24
Wien 200 –15 33 21
Zürich 490 –16 29 20
*) ASHRAE Fundamentals 2014.
Köppen: Grundriss der Klimakunde, Berlin 1931, IHVE-Guide 1970/72.
DKV-Arbeitsblatt 0–20 und 0–21 (Deutscher Kältetech. Verein).
Quenzel: Meteorologische Daten, 1969. Verschiedene andere Quellen.
Inzwischen sind vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und dem VDI mit der Richtlinienreihe
VDI 4710 weltweit präzise Auslegungsdaten unter Berücksichtigung des Klimawandels (im allg.
Daten 1991–2005) erarbeitet worden, siehe dazu die Tafel 1.1.3-5 und Tafel 1.1.3-6.
1.1.3 Luftfeuchte 31

Tafel 1.1.3-2 Auslegedaten Temperatur und Feuchte für verschiedene Orte der Erde*)
(ttr = Trockenkugeltemperatur, tf = Feuchtkugeltemperatur) (Forts.)

Ort Seehöhe Winter Sommer


m ttr in °C
ttr in °C tf in °C
Afrika
Accra (Ghana) 27 19 33 27
Addis Abeba 2.450 –3 27 19
Alexandria
Algier
Casablanca
30
60
230
5
+3
+2
38
37
33
24
26
25
1
Dakar 20 15 36 23
Daressalam 15 17 33 28
Durban 5 10 35 24
Elisabethville 1.230 2 35 21
Freetown 10 18 33 27
Johannesburg 1.750 –3 30 21
Kairo 110 4 40 22
Kapstadt 10 4 34 22
Lagos (Nigeria) 3 20 33 28
Léopoldville 320 16 35 28
Marrakesch 470 3 41 –
Mombassa 15 – 33 26
Nairobi 1.800 7 28 18
Oran 100 – 35 26
Tanger 70 – 33 24
Teneriffa 60 10 31 –
Timbuktu 250 8 47 –
Tunis 65 +2 39 25
Tripolis 20 4 39 27
Windhuk 1.700 0 33 19
*) ASHRAE Fundamentals 2014.
Köppen: Grundriss der Klimakunde, Berlin 1931, IHVE-Guide 1970/72.
DKV-Arbeitsblatt 0–20 und 0–21 (Deutscher Kältetech. Verein).
Quenzel: Meteorologische Daten, 1969. Verschiedene andere Quellen.
Inzwischen sind vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und dem VDI mit der Richtlinienreihe
VDI 4710 weltweit präzise Auslegungsdaten unter Berücksichtigung des Klimawandels (im allg.
Daten 1991–2005) erarbeitet worden, siehe dazu die Tafel 1.1.3-5 und Tafel 1.1.3-6.
32 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Tafel 1.1.3-2 Auslegedaten Temperatur und Feuchte für verschiedene Orte der Erde*)
(ttr = Trockenkugeltemperatur, tf = Feuchtkugeltemperatur) (Forts.)

Ort Seehöhe Winter Sommer


m ttr in °C
ttr in °C tf in °C
Asien
Aden 7 17 39 29
Ankara 850 –14 35 20
Bagdad 60 4 45 23
Bangkok 10 16 36 28
Basra 4 33 28
Djarkata 10 20 33 26
Beirut 30 4 33 26
Bombay 10 16 34 28
Chunching 230 3 36 27
Delhi 220 4 40 24
Hanoi 15 8 36 30
Hongkong 30 6 33 28
Jerusalem 750 –2 35 21
Kalkutta 10 10 38 28
Kanton – 15 35 28
Kuwait 5 4 45 31
Manila 10 17 35 28
Mukden 70 – 35 26
Saigon 10 20 33 28
Seoul 87 –14 32 26
Shanghai 10 –1 36 28
Singapore 0 18 32 28
Teheran 1.200 –5 35 22
Tokio 20 –3 33 26
Wladiwostok 20 –25 30 22
Australien
Brisbane 40 +4 32 25
Melbourne 30 0 35 21
Sydney 40 5 35 23
*) ASHRAE Fundamentals 2014.
Köppen: Grundriss der Klimakunde, Berlin 1931, IHVE-Guide 1970/72.
DKV-Arbeitsblatt 0–20 und 0–21 (Deutscher Kältetech. Verein).
Quenzel: Meteorologische Daten, 1969. Verschiedene andere Quellen.
Inzwischen sind vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und dem VDI mit der Richtlinienreihe
VDI 4710 weltweit präzise Auslegungsdaten unter Berücksichtigung des Klimawandels (im allg.
Daten 1991–2005) erarbeitet worden, siehe dazu die Tafel 1.1.3-5 und Tafel 1.1.3-6.
1.1.3 Luftfeuchte 33

Tafel 1.1.3-2 Auslegedaten Temperatur und Feuchte für verschiedene Orte der Erde*)
(ttr = Trockenkugeltemperatur, tf = Feuchtkugeltemperatur) (Forts.)

Ort Seehöhe Winter Sommer


m ttr in °C
ttr in °C tf in °C
Amerika – Nord
Bermuda 10 15 31 24
Boston 15 –18 33 24
Cleveland
Chicago
Dallas
205
190
225
–20
–23
–12
35
35
38
24
24
26
1
Detroit 195 –23 35 24
Honolulu 5 15 28 23
Houston 60 –7 35 26
Los Angeles 165 2 32 21
Miami 5 2 33 26
Montreal 55 –23 30 23
New Orleans 5 –7 35 26
New York 130 –18 35 24
Ottawa 105 –23 31 23
Pittsburgh 280 –20 35 24
Quebec 90 –26 30 23
San Francisco 50 6 29 18
Toronto 100 –23 31 26
Washington 40 –18 35 26
Mittel- u. Südamerika
Bogota 2.650 –1 21 18
Buenos Aires 20 –1 35 24
Guatemala 1.500 7 31 23
Havanna (Cuba) 25 15 32 26
La Paz 3.600 –2 23 14
Lima 120 15 31 24
Manaos 40 20 35 27
Maracaibo 5 21 35 28
Mexiko City 2.300 2 26 16
Montevideo 10 2 33 23
Nassau 5 13 32 27
Panama 5 21 31 26
Rio dde Janeiro 60 13 32 26
Santiago de Chile 520 2 32 20
San Juan P. R. 10 20 32 26
São Paulo 780 4 31 24
Valparaiso 40 8 27 20
*) ASHRAE Fundamentals 2014.
Köppen: Grundriss der Klimakunde, Berlin 1931, IHVE-Guide 1970/72.
DKV-Arbeitsblatt 0–20 und 0–21 (Deutscher Kältetech. Verein).
Quenzel: Meteorologische Daten, 1969. Verschiedene andere Quellen.
Inzwischen sind vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und dem VDI mit der Richtlinienreihe
VDI 4710 weltweit präzise Auslegungsdaten unter Berücksichtigung des Klimawandels (im allg.
Daten 1991–2005) erarbeitet worden, siehe dazu die Tafel 1.1.3-5 und Tafel 1.1.3-6.
34 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Tafel 1.1.3-3 Korrelation Lufttemperatur t / Wasserdampfgehalt x für das Jahr;


Potsdam; Messwerte: 24 Stunden/Tag. Mittlere jährliche Anzahl der
Fälle (in Zehntel); stündliche Messungen des Zeitraumes 1961 bis
1990 (Tabelle 3.4.1 aus DIN 4710:2003-01)
t/x 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
35 3 1
34 1 3
33 1 1 1 1 4 2
32 1 0 2 5 7 8
31 0 1 1 2 4 6 15 20
30 1 1 3 8 11 19 29
29 0 2 7 10 19 32 33
28 1 2 10 16 33 40 46
27 2 3 8 19 45 65 66
26 1 3 14 30 63 81 77
25 1 3 7 23 42 72 96 105
24 1 2 16 31 69 101 119 124
23 0 4 15 51 86 139 157 149
22 0 5 19 55 101 167 178 197
21 1 8 29 71 143 209 218 210
20 1 11 33 98 173 238 268 248
19 2 17 56 121 214 302 323 303
18 5 23 69 153 271 367 362 340
17 3 37 100 166 295 413 456 390
16 5 51 107 214 376 485 525 495
15 10 59 136 239 421 574 630 643
14 11 63 170 269 485 698 702 945
13 0 16 74 189 330 577 810 946 839
12 0 27 85 222 416 716 936 1.338 109
11 3 28 112 244 470 818 1.277 686
10 4 36 139 323 603 1.027 1.489 42
9 3 53 161 364 710 1.391 749
8 4 66 229 515 979 1.602 62
7 7 76 276 700 1.347 1.044
6 7 93 360 961 1.908 134
5 6 103 513 1.476 1.559
4 12 133 664 2.164 753
3 10 174 947 2.522 20
2 1 19 207 1.375 1.910
1 0 28 270 2.073 990
0 36 392 3.091 24
–0 0 42 515 1.996
–1 62 848 1.350
–2 1 79 1.308 451
–3 1 101 1.230
–4 139 894
–5 0 175 620
–6 272 427
–7 0 395 152
–8 2 446 8
–9 2 302
–10 3 181
–11 2 219
–12 3 156
–13 6 117
–14 11 76
–15 23 38
–16 34 4
–17 26
–18 24
–19 7
–20 6
–21 1
–22 0
–23 2
–24 1
SUM 156 3.045 7.715 14.195 13.373 10.629 10.074 9.270 7.311 5.381
Beispiel: t = 6 °C; x = 5 g Wasserdampf (WD)/kg trockener Luft (tr.L.)
Der Zustand t = 6 bis 6,9 °C Lufttemperatur und x = 5 bis 5,9 g WD/kg tr.L. tritt im
Mittel 1.908 Zehntel Stunden oder 190,8 Stunden/Jahr auf.
1.1.3 Luftfeuchte 35

Fortsetzung Tafel 1.1.3-3


10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 SUM
1 5
1 1 1 0 7
5 3 3 2 21
9 6 3 4 2 0 47

1
17 6 7 8 3 0 90
19 14 12 9 3 2 132
33 21 16 9 2 1 1 0 186
44 29 18 12 7 2 2 0 262
61 42 26 16 12 2 1 1 369
87 58 28 15 5 1 1 0 464
92 64 41 21 8 3 1 0 578
116 86 45 24 9 5 1 748
129 94 54 26 9 4 1 916
147 110 58 28 10 3 1.079
185 120 72 29 13 3 1.311
202 131 76 42 19 2 1.542
257 163 94 56 4 1.909
263 195 170 25 2.244
357 315 113 2.647
454 313 8 3.033
641 38 3.391
264 3.606
1 3.781
3.849
3.638
3.663
3.431
3.457
3.450
3.462
3.658
3.726
3.672
3.513
3.361
3.543
2.553
2.260
1.839
1.339
1.033
795
699
547
456
304
283
221
159
122
87
61
38
26
24
7
6
1
0
2
1
3.385 1.808 845 326 106 27 8 2 0 87.656
36 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Tafel 1.1.3-4 Korrelation zwischen Lufttemperatur t in °C und Wasserdampfgehalt


x in g WD/kg tr. Luft für das Jahr. Potsdam, Zeitraum 1991 bis 2005
Mittlere jährliche Anzahl der Fälle (in Zehntelstunden), 24 stündliche Messwerte je Tag
t/x 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
38 1 1
37 1 1 1
36 1 1 1 2 1
35 1 3 2 1 1
34 3 1 5 7 1
33 2 7 2 5 7
32 2 11 9 9 15 13
31 1 13 13 25 16 15
30 2 11 15 22 32 35 23
29 11 27 43 37 42 40
28 3 22 35 50 63 62 46
27 1 11 21 41 67 73 65 73
26 13 29 58 79 102 81 81
25 1 14 35 67 88 113 130 107
24 5 27 38 91 99 129 141 127
23 3 15 45 91 143 159 173 157
22 3 19 53 94 173 186 201 153
21 3 13 32 63 107 239 251 223 213
20 5 14 41 73 148 245 325 273 248
19 3 17 58 86 187 281 355 329 273
18 1 4 25 53 109 217 341 443 398 331
17 2 33 77 143 267 410 522 433 351
16 13 42 69 181 303 460 581 478 438
15 1 13 55 89 204 332 564 707 550 725
14 1 7 55 99 226 366 669 758 718 643
13 1 15 68 129 281 491 769 853 1.056 25
12 1 24 87 166 314 612 927 1.321 361
11 3 29 99 197 399 739 1.047 1.157
10 1 3 29 123 260 539 828 1.506 214
9 1 43 169 365 737 1.035 1.021
8 6 50 208 465 965 1.441 171
7 10 71 221 697 1.281 1.170
6 8 88 268 954 1.859 333
5 11 105 403 1.316 1.789
4 8 143 587 1.827 1.004
3 14 166 825 2.561 17
2 17 175 1.154 2.223
1 19 225 1.872 1.243
0 23 301 3.271 86
-0 21 454 2.204
-1 36 700 1.377
-2 39 1.025 547
-3 3 72 1.089 15
-4 2 99 798
-5 1 122 600
-6 2 175 363
-7 1 295 109
-8 3 281
-9 1 250
-10 5 156
-11 6 125
-12 2 72
-13 4 58
-14 1 35
-15 10 12
-16 10
-17 13
-18 2
-19
SUM 67 1.976 6.654 13.765 13.112 10.539 9.127 9.449 8.427 5.795 4.091
SUMH 67 2.043 8.697 22.462 35.574 46.113 55.240 64.689 73.116 78.911 83.002
SUM = Summe; SUMH = Summenhäufigkeit

Summenhäufigkeit der sommerlichen Enthalpien (in Zehntelstunden


Enthalpie (kJ/kg tr.L.)
>=80 >=78 >=76 >=74 >=72 >=70 >=68 >=66 >=64 >=62 >=60 >=58 >=56 >=54 >=52 >=50 >=48 >=46 >=44 >=42
Summenhäufigkeit
1 1 1 1 3 6 18 50 116 228 434 750 1.231 1.840 2.769 3.890 5.503 7.384 9.663 12.750
1.1.3 Luftfeuchte 37

Fortsetzung Tafel 1.1.3-4


Mittlere jährliche Anzahl der Fälle (in Zehntelstunden), 24 stündliche Messwerte je Tag
11 12 13 14 15 16 17 18 19 SUM SUMH
2 2
3 5
6 11
1 1 1 11 22
4 2 2 1 1 27 49
4 2 1 1 31 80

1
14 5 3 1 1 83 163
22 4 10 5 1 125 288
23 15 9 6 193 481
30 21 17 3 1 272 753
33 28 18 7 1 368 1.121
53 37 20 11 5 478 1.599
59 40 32 17 1 592 2.191
66 49 35 11 3 1 720 2.911
100 61 43 16 5 1 883 3.794
106 76 45 11 2 1 1.027 4.821
145 87 59 22 4 1 1.200 6.021
163 104 39 16 7 1 1.474 7.495
189 132 68 34 7 1.802 9.297
219 135 92 25 2.060 11.357
257 194 105 2.478 13.835
289 303 2.830 16.665
501 37 3.103 19.768
219 3.459 23.227
3.542 26.769
3.688 30.457
3.813 34.270
3.670 37.940
3.503 41.443
3.371 44.814
3.306 48.120
3.450 51.570
3.510 55.080
3.624 58.704
3.569 62.273
3.583 65.856
3.569 66.425
3.359 72.784
3.681 76.465
2.679 79.144
2.113 81.257
1.613 82.870
1.179 84.049
899 84.948
723 85.671
540 86.211
405 86.616
284 86.900
251 87.151
161 87.313
131 87.443
74 87.517
62 87.579
36 87.615
22 87.637
10 87.647
13 87.660
2 87.662
0 87.662
2.497 1.333 599 187 38 4 1 1
85.499 86.832 87.431 87.618 87.656 87.660 87.661 87.661 87.662
SUM = Summe; SUMH = Summenhäufigkeit

Grenztem- Gradtage
perat. (°C) (Kd)
Grenzfeuchte (g/kg tr. L.) 5 6 7 9 10 11 19 3.696
Befeuchtungs-Grammstunden (gh/kg tr. L.) 5.106 9.190 14.258 17 3.081
Entfeuchtungs-Grammstunden (gh/kg tr. L.) 2.396 1.231 561 15 2.516
38 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Für Deutschland ergibt sich mit Ausnahme der Küstengegend eine weitgehend homoge-
ne Situation, die in VDI 2078 1) durch die konstante absolute Feuchte x = 12 g/kg tr.L. be-
schrieben ist. Analysiert man die t,x-Diagramme (Tabellen 3 der DIN 4710/2003), so
erkennt man, dass sowohl für das Binnenland- als auch für das Flusstalklima hinsichtlich
der Enthalpie nur geringe Überschreitungen (6–7 h/a) auftreten, so dass der diesbezügli-
che Auslegungsvorschlag zunächst beibehalten werden kann:

tmax hmax tf max x ϕ


Zone (VDI 2078)
°C kJ/kg °C g/kg tr.L. %
2 Binnenland 1 31 62 21,4 12 43
3 Binnenland 2 32 63 21,7 12 40
4 Flusstäler SW 33 64 22,0 12 38

Natürlich ist bei der Kühlerauslegung abhängig von der Konstruktion zu prüfen, ob die-
ser „trockene“ Auslegungszustand für den Kühler den kritischen Zustand darstellt, denn
abhängig vom Rippenabstand kann der Kondensatablauf behindert sein und Leistungs-
einbußen ergeben. Dann muss ein feuchterer Auslegungspunkt gewählt werden, bevor-
zugt auf der Linie h = const. Für ϕ = 75 % ergeben sich dann folgende Auslegungswerte:

tmax hmax x ϕ
Zone
°C kJ/kg g/kg tr.L. %
2 24,8 62 14,6 75
3 25,0 63 14,8 75
4 25,2 64 15,1 75

Es gibt neuere Arbeiten 2), die die in den letzten Jahren beobachtete Erwärmung der At-
mosphäre beachten und auf Basis der letzten 10 Jahre noch höhere Auslegungswerte
empfehlen. Inzwischen hat eine Initiative von VDI und VBI dazu geführt, dass der DWD
die t,x-Korrelationen für die 15 Stationen der DIN 4710/2003 neu ausgewertet hat, und
zwar für die 15 Jahre von 1991 bis 2005. Diese sind als VDI 4710 Blatt 3 3) inzwischen ver-
öffentlicht. Sie zeigen keine starken, doch immerhin spürbare Veränderungen. Tafel
1.1.3-4 zeigt das am Beispiel von Potsdam. Vergleicht man Tafel 1.1.3-3 und Tafel 1.1.3-4,
so sieht man zunächst:
Die Höchsttemperatur steigt von 35 auf 38 °C,
die Tiefsttemperatur steigt von –24 auf –18 °C,
die Maximalfeuchte steigt von 18 auf 19 g/kg tr.L.
Eine Analyse sämtlicher Stationen nicht mit den einzelnen Extremwerten, sondern bei
einer zugelassenen geringen Überschreitung von ca. 10 bis 15 h/a (ca. 1–1,5 % aller Stun-
den) führt auf Werte, die sich bei der Auslegung nur unwesentlich von den bisher aner-
kannten unterscheiden. Festlegungen dazu werden im Rahmen von DIN- oder VDI-
Arbeitskreisen demnächst getroffen.
In der Darstellung der t,x-Korrelationen nach VDI 4710 Blatt 3 sind zusätzliche Informa-
tionen wie Gradtagszahlen für verschiedene Grenztemperaturen, sommerliche Enthal-
pie-Summenhäufigkeiten, Be- und Entfeuchtungsgrammstunden in die Tabellenseiten
integriert, was hier am Beispiel Potsdam (Tafel 1.1.3-4 unten) gezeigt wird.
Die Unterschiede zu Tafel 1.1.3-1a sind spürbar, aber nicht erheblich. In Tafel 1.1.3-1b
sind die neuen Werte dort direkt gegenübergestellt.

1)
VDI 2078:1996-07, S. 25. Im Neudruck VDI 2078: 2015-06 gibt es gleichartige Informationen, et-
was verfeinert, s. dort S. 12–15 und Kühllastzonenkarte, Bild B1, S. 122.
2)
Albers, K.-J., u. N. Eyrich: TAB (2006), Nr. 3.
3)
VDI 4710 Blatt 3: 03-2011.
1.1.3 Luftfeuchte 39

Tafel 1.1.3-5 zeigt die Größenordnung sommerlicher und winterlicher Auslegungspunk-


te nach obiger Definition für Temperatur, Wasserdampfgehalt und Enthalpie. Die Tafel
1.1.3-5 entstammt dem Weißdruck der VDI 4710 Blatt 3 wobei die Über- oder Unter-
schreitungen des Grenzwertes etwa zwischen 0,09 und 0,15 % liegen. Das Enthalpie-Ni-
veau passt. Nur Mannheim weicht nach oben ab (h = 67 kJ/kg), die Bergstationen nach
unten (Fichtelgebirge mit h = 54 kJ/kg).

Tafel 1.1.3-5 Vorschlag aus VDI 4710 Blatt 3 zur Definition von Auslegungspunk-
ten für Außentemperatur und -feuchte sowie Enthalpie abhängig von

1
einem genau definierten Risiko 0,1 % = 8,8 ~ 9 h/a
Repräsentanzstation Sommerfall Winterfall
DIN 4710 t h t
(°C) (kJ/kg) (°C)
Bremerhaven 30 63 -10
Rostock-Warnemünde 30 61 -10
Hamburg-Fuhlsbüttel 31 62 -12
Potsdam 33 64 -14
Essen 31 64 -10
Bad Marienberg 29 59 -12
Kassel 32 63 -12
Braunlage 28 58 -15
Chemnitz 31 62 -14
Hof 30 60 -16
Fichtelberg 24 54 -17
Mannheim 34 67 -12
Mühldorf/Inn 32 65 -19
Stötten 29 61 -14
Garmisch-Partenkirchen 31 62 -17

Inzwischen liegen t,x-Korrelationen mit Zusatzauswertungen analog Tafel 1.1.3-4 für


eine große Anzahl von Stationen weltweit vor. In Tafel 1.1.3-6 sind entsprechende Ausle-
gungsdaten aus diesen t,x-Korrelationen ausgewertet worden gemäß den in Deutschland
eingebürgerten Risikovorstellungen (0,1 % der Stundenzahl wird als Überschreitung zu-
gelassen; siehe Tafel 1.1.3-5), und man findet dort die Ergebnisse beispielhaft für 12 eu-
ropäische Stationen.
Es wurde hier nicht auf die nationalen Risiko-Kriterien eingegangen, die z. B. in den USA
unterschiedlich sind, aber die weltweit gleichartige Ermittlung der Daten gibt interessan-
te Aufschlüsse über die große Verschiedenartigkeit örtlicher Klimadaten.
40 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Tafel 1.1.3-6 Auslegungspunkte für Außenlufttemperatur und -enthalpien

Station Auslegungswerte
Sommer Winter
t h t
(°C) (kJ/kg) (°C)
Europa
1 Reykjavik, Island 18 41 –11
2 Helsinki, Finnland 29 62 –24
3 Moskau, Russland 31 69 –25
4 Kopenhagen, Dänemark 28 60 –10
5 Warschau, Polen 32 66 –19
6 London, Großbritannien 31 60 –4
7 Paris, Frankreich 34 68 –7
8 Wien, Österreich 34 71 –12
9 Rom, Italien 33 82 –2
10 Madrid, Spanien 38 70 –5
11 Lissabon, Portugal 37 68 +3
12 Athen, Griechenland 37 80 ±0
Außereurop. Stationen
1 Fairbanks, Alaska, USA 26 56 –43
2 Los Angeles, USA 32 66 +6
3 New York, USA 36 80 –14
4 Lima, Peru 31 76 +14
5 Buenos Aires, Argentinien 35 80 –1
6 Casa Blanca, Marokko 32 74 +5
7 Pretoria, Südafrika 34 72 +1
8 Abu Dhabi, Arab. Emirate 45 104 +12
9 Madras, Indien 41 92 +19
10 Hongkong, China 33 90 +6
11 Tokio, Japan 35 84 ±0
12 Melbourne, Australien 38 66 ±0

In Europa hat bei den betrachteten Stationen Madrid die höchste Auslegungstemperatur,
Rom die höchste Auslegungsenthalpie und Moskau die tiefste Wintertemperatur.
Weltweit ist Abu Dhabi im Sommer extrem und Fairbanks/Alaska im Winter.
1.1.3 Luftfeuchte 41

Für die Prüfung von Werkstoffen und Geräten in verschiedenen Gebieten der Erde un-
terscheidet man 4 Freiluftklimate:
Kaltes Klima . . . . . . . . . . . . Niedrigstes Monatsmittel Grönland, Sibirien
unter –15 °C
Gemäßigtes Klima. . . . . . . Monatsmittel zwischen –15 °C Nord- und Mitteleuropa,
und +25 °C Nordstaaten der USA
Trockenes Klima . . . . . . . . höchstes Monatsmittel Nordafrika, Arabien, Süd-
über 25 °C staaten der USA
Feuchtwarmes Klima . . . . mindestens 1 Monatsmittel
über 20 °C und 80 % rel.F.
Indien, Mittelafrika,
Amazonas-Gebiet 1
Ausländische Klimabeispiele siehe Bild 1.1.3-5, siehe unten Hinweise zur VDI 4710-1.

Bild 1.1.3-5. Beispiele von Klimatypen.

Für Wirtschaftlichkeitsrechnungen in der Klimatechnik ist die Häufigkeit der Enthalpie-


werte im Jahresverlauf wichtig. Bild 1.1.3-6 zeigt die Summenhäufigkeitskurve für
Deutschland, Bild 1.1.3-7 den Jahresgang der mittleren Monatsenthalpie.
Bild 1.1.3-8 zeigt weitere zeitlich detaillierte Angaben, wie sie zur Energieverbrauchsbe-
rechnung bei der Luftbehandlung benötigt werden.

Bild 1.1.3-6. Summen-


häufigkeit (Jahresdauer-
linie) der Enthalpie in
Deutschland.
42 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Beispiel:
Die Enthalpie h = 33 kJ/kg entsprechend einem Taupunkt von 11,5 °C von Raumluft
bei 22 °C/50 % rel. Feuchte wird bei 24-h-Betrieb der Anlage an 6.300 Stunden im Jahr
unterschritten und an 2.460 Stunden überschritten (Bild 1.1.3-6).

Bild 1.1.3-7. Jahresgang der mittleren Bild 1.1.3-8. Jahres-Enthalpiestunden für Hei-
Monatsenthalpie für Deutschland.*) zung und Befeuchtung bei 24-h- und 10-h-Betrieb
(7 bis 17 Uhr) abhängig vom Grenzwert hfin.*)
*) aus VDI 2071-2:1983-03.
*)
Hinweis: Neuauflage der VDI 2071:1997-12 aus VDI 2071-2:1983-03.
enthält graphisches Näherungsverfahren.

Ähnlich wie bei der Temperatur und der Feuchte ist bei der Enthalpie der Begriff der En-
thalpiestunden eingeführt worden. Enthalpiestunden sind das Produkt aus der Zahl der
jährlichen Stunden und der Enthalpiedifferenz zwischen der Außenluft und einem ange-
nommenen Grenzwert für die Zuluft hfin (Bild 1.1.3-8).
Beispiel:
Bei hfin = 33 kJ/kg und 24-h-Betrieb sind die Enthalpiestunden in Berlin (Bild 1.1.3-8)
kJ h MWh
105000 ----- ⋅ --- =105 ---------------- .
kg a a · kg/s
Bei einem Luftmassenstrom von 1 kg/s ist demnach die jährliche Energie zur Erwär-
mung und Befeuchtung der Außenluft auf hfin = 33 kJ/kg
Q = 105 MWh/a.
Das Bild 1.1.3-8 kann auch durch Planimetrieren der Fläche zwischen der Kurve in Bild
1.1.3-7 und hfin ermittelt werden. Anwendung auch bei der Wärmerückgewinnung.
Für die Berechnung der Jahresenergiekosten der Luftbehandlung in Klimaanlagen sind in
VDI 2067-21:2003-05 die Methoden zusammengestellt. 1) Es werden Zonen gebildet, bei
denen jeweils bestimmte Prozesse in der Klimaanlage aktiviert sind (z. B. Zone I für Hei-
zen, Befeuchten, Zone II für Kühlen, Zone III für Entfeuchten, Kühlen, Nachwärmen,
Zone IV für Nachwärmen allein (siehe Bild 1.1.3-9).

1) VDI 2067-21:2003-05. Diese Richtlinie gehört zu einer Richtliniengruppe, die die Energiebedarfs-
berechnungen für alle Bereiche der Gebäudetechnik beschreibt: Grundlagen und Kostenberech-
nung (Blatt 1), Energiebedarf für Heizen, Kühlen, Be- und Entfeuchten (Blatt 10), Nutzenergiebe-
darf Trinkwassererwärmung (Blatt 12), WW-Heizung (Blatt 20), Raumlufttechnik (Blatt 21) usw.,
Energieaufwand Verteilung (Blatt 30), Energieaufwand Erzeugung (Blatt 40), Wirtschaftlichkeit
von Bauteilen (Blatt 50).
1.1.3 Luftfeuchte 43

Bild 1.1.3-9. Zoneneinteilung im h,x-Diagramm zur Festlegung der unterschiedlichen Luftbehand-


lungsprozesse einer RLT-Anlage.

Für jede Zone wird mit der mittleren Enthalpie der Außenluft und der erforderlichen
Enthalpiedifferenz für die Luftbehandlung gerechnet.
Für 15 deutsche Stationen liegen die Häufigkeiten als Jahressumme für 12 und 24 Stun-
den, für 24 Stunden auch als Monatssumme, vor. Damit können die Gradtage zur Luft-
erwärmung oder -abkühlung bzw. die Grammstunden zur Ent- oder Befeuchtung in
bezug auf gewünschte Referenzpunkte angegeben werden. Je nach den Luftbehandlungs-
stufen einer Anlage können die angegebenen Zonen modifiziert bzw. auch weiter unter-
teilt werden (z. B. entlang Linien konstanter Enthalpie beim Wasser-Luftbefeuchter).
In VDI 2067-21 sind sind die Algorithmen für verschiedene Anlagentypen angegeben.
Die etwas mühsamere Handrechnung sollte allerdings mittels geeigneter Programme er-
setzt werden durch eine flexible Datenauswertung der DIN 4710.
Derzeit bevorzugen die Softwarehäuser für ihre Anlagen die Testreferenzjahre, die ana-
log zu den Klimazonen der DIN 4710 aus dem gleichen Datenkollektiv gebildet werden
und inzwischen beim DWD verfügbar sind. Allerdings umfassen diese nur ein Teil-
kollektiv, während die Tabellen 3 der DIN 4710 alle Ereignisse der Jahre 1961–1990 voll-
ständig beschreiben.
Hinweis: Die beschleunigte Entwicklung der Rechentechnik führt dazu, dass kaum mehr
manuelle energetische Jahresanalysen durchgeführt werden.
Daher wird hier auf die seither üblichen Teilauswertungen z. B. analog der inzwischen
zurückgezogenen VDI 2067-3 verzichtet. Die inzwischen publizierte DIN 4710:2003-01
erlaubt es, mittels der dortigen Tabellen 3 (siehe Tafel 1.1.3-3) und der Algorithmen in
VDI 2067-21:2003-05 für verschiedene Klimatisierungssysteme die entsprechenden Be-
rechnungen durchzuführen, sinnvollerweise auf die speziell gewünschte Behaglichkeits-
zone bezogen, wobei eine solche spezifische Auswertung unproblematisch ist, da die
DIN 4710 auch als CD mit EXCEL-Dateien vorliegt.
Die Softwarehäuser präferieren allerdings (s. o.) die energetisch treuen Testreferenzjahre,
die nun für die 15 Stationen der DIN 4710 vorliegen 1) und es erlauben, Anlagen auch in
ihrem genauen Zeitverlauf abzubilden. Zwar sind damit nicht alle in DIN 4710 als mög-
lich erkannten t,x-Zustände erfasst, aber durch Bezug auf die zeitlich korrekte Anlagen-
strategie sind derartige Ergebnisse für energetische Aussagen sehr zuverlässig.

1)
Christoffer, J.; Deutschländer, Th.; Webs, M.: Testreferenzjahre für mittlere und extreme Witte-
rungsverhältnisse TRY. Selbstverlag des Deutschen Wetterdienstes, Offenbach 2004.
44 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Tafel 1.1.3-7 Korrelation Lufttemperatur t (in °C)/Wasserdampfgehalt x


(in g/kg tr. Luft): Mittlere jährliche Anzahl der Fälle (in 1/10 Stunden)
Station Abu Dhabi, Bezugszeitraum: 1990–1999
t/x 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17
47 3
46 3 3
45 14 7 7 17 3 3 3
44 14 17 10 10 41 20 27 7 7 3 3 3
43 24 7 17 20 14 31 58 34 31 27 10 7 3
42 7 14 41 27 31 34 34 61 61 58 24 41 44 17 17
41 24 17 14 27 44 31 34 58 41 75 85 48 48 20 31
40 10 27 14 44 51 44 48 78 78 82 92 78 85 44 34
39 10 17 34 41 48 68 61 68 96 126 106 85 92 65 68
38 7 3 27 34 68 68 51 102 82 130 99 136 130 99 113
37 3 17 31 34 48 58 51 82 109 164 143 150 147 116 167
36 3 20 55 58 51 85 106 109 140 123 154 188 136 167
35 7 17 27 51 72 75 75 126 126 109 184 181 218 157 194
34 3 14 31 41 75 78 92 75 150 119 181 205 150 181 194
33 14 10 31 68 58 85 130 99 140 143 143 171 188 225 208
32 14 27 38 106 89 106 113 136 208 164 212 252 164 212
31 14 38 51 61 116 102 106 160 242 198 225 181 194 252
30 24 31 51 89 140 136 133 119 157 205 266 242 208 232
29 17 20 20 65 61 133 150 157 218 242 304 290 310 246 355
28 10 14 24 48 116 174 160 201 232 300 218 297 338 273 307
27 7 7 44 58 136 154 191 215 259 246 273 317 297 280 273
26 3 17 44 78 109 136 188 263 273 293 416 406 317 324 307
25 3 7 44 82 102 160 239 266 345 351 444 372 345 280 208
24 7 10 38 82 109 215 256 368 392 478 403 447 331 266 133
23 7 27 44 109 201 242 382 416 512 461 553 420 252 160 51
22 3 10 34 123 232 334 464 461 508 665 467 433 242 38 7
21 3 51 143 252 409 406 498 659 689 573 334 61
20 3 34 99 242 382 474 594 730 631 426 126 17
19 3 3 10 106 270 420 556 631 689 648 218 20
18 3 34 130 338 447 580 624 553 321 31
17 17 65 154 300 386 467 607 423 55
16 3 38 119 252 396 420 437 150 3
15 3 61 102 157 304 362 181 7
14 10 51 89 133 229 263 24
13 3 7 31 48 85 119 41
12 3 17 34 89 51 3
11 7 17 41 10
10 7 14
9 7
SUM 161 376 1.105 2.304 4.066 5.671 6.702 7.234 7.424 7.177 6.110 5.432 4.487 3.498 3.535
SUMH 161 537 1.643 3.947 8.012 13.684 20.386 27.620 35.044 42.221 48.331 53.763 58.250 61.748 65.282
SUM = Summe; SUMH = Summenhäufigkeit

Summenhäufigkeit der sommerlichen Enthalpien (in Zehntelstunden


Enthalpie (kJ/kg tr.L.)
>=100 >=98 >=96 >=94 >=92 >=90 >=88 >=86 >=84 >=82 >=80 >=78 >=76 >=74 >=72
Summenhäufigkeit
221 462 803 1.583 2.459 3.516 5.052 6.642 8.407 10.388 12.396 14.674 16.902 19.082 21.149

Grenzfeuchte (g/kg tr. L.) 5 6 7 9 10 11


Befeuchtungs-Grammstunden (gh/kg tr. L.) 1.029 2.114 3.818
Entfeuchtungs-Grammstunden (gh/kg tr. L.) 30.174 25.272 21.033
1.1.3 Luftfeuchte 45

Fortsetzung Tafel 1.1.3-7


18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 SUM SUMH
3 3
6 9
54 63
162 225

1
7 290 515
3 10 524 1.040
7 7 3 14 3 3 634 1.674
31 17 14 24 10 3 10 3 3 924 2.598
106 68 48 58 44 31 14 3 3 3 1.364 3.962
89 75 89 58 58 44 31 20 10 17 3 1.644 5.605
126 150 150 102 130 102 65 41 31 17 3 2.238 7.843
194 225 177 164 133 102 123 89 41 20 10 2.674 10.518
194 177 160 157 157 147 143 140 72 61 20 10 3.058 13.576
140 188 218 252 198 259 232 232 147 65 41 34 3 3.600 17.175
208 208 242 280 331 304 341 225 212 123 55 44 3 4.291 21.466
198 270 280 287 324 341 355 304 276 140 61 7 4.686 26.152
270 280 386 307 348 334 382 321 140 102 7 4.819 30.971
290 328 341 386 420 351 297 164 44 4.656 35.627
283 293 304 324 317 225 92 27 3 3 4.461 40.088
259 276 293 235 140 41 10 3 3.971 44.059
256 242 184 109 51 17 3.618 47.677
198 160 68 17 7 3.626 51.302
154 61 14 3.479 54.781
75 17 3.629 58.409
7 3.846 62.255
4.023 66.278
4.080 70.358
3.760 74.117
3.576 77.693
3.062 80.755
2.475 83.230
1.819 85.049
1.178 86.226
799 87.026
334 87.360
197 87.557
75 87.632
21 87.653
7 87.660
3.089 3.060 2.972 2.775 2.672 2.305 2.096 1.573 982 548 203 95 6
68.372 71.432 74.404 77.180 79.852 82.157 84.253 85.825 86.808 87.356 87.559 87.654 87.660
SUM = Summe; SUMH = Summenhäufigkeit

Summenhäufigkeit der sommerlichen Enthalpien (in Zehntelstunden


Enthalpie (kJ/kg tr.L.)
>=70 >=68 >=66 >=64 >=62 >=60 >=58 >=56 >=54 >=52 >=50 >=48 46 ≥=44 ≥=42 ≥=40
Summenhäufigkeit
23.316 25.663 28.174 30.832 33.574 36.468 39.207 42.252 45.209 48.037 51.074 54.420 58.205 62.093 66.331 69.881

Grenztemperat. (°C) Gradtage (Kd)


19 89
17 31
15 7
10 0
46 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Das gilt nicht für Extremwertaussagen. Um hier eine äquivalente Sicherheit zu erreichen,
sind Daten für 3 Monate eines extremen Winters und für die 3 Monate eines extremen
Sommers analog zu den Testreferenzjahren zusammengestellt und ermöglichen bei-
spielsweise, die Häufigkeit des Überschreitens einer Grenztemperatur im Raum in einem
extremen Sommer im Vergleich zu einem mittleren Sommer festzustellen. Es wurden in-
zwischen auch Testreferenzjahre ganzjährig für einen extremen Winter sowie für einen
extremen Sommer erarbeitet.
Um den Klimawandel auch bei den Testreferenzjahr-Berechnungen zu berücksichtigen,
wurden vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) für die 15 bekannten
Stationen in Deutschland entsprechend DIN 4710 Testreferenzjahre aus dem 20-Jahres-
zeitraum 1988 bis 2007 erarbeitet und kostenlos verfügbar gemacht. 1)
Auch heute bieten die klassischen Verfahren einen guten Überblick und können nach
wie vor zu einer Basisabschätzung herangezogen werden.
Die t,x-Korrelationen der DIN 4710 erlauben eine sehr viel sicherere Auslegung als die
statistischen Grenzwerte ttr und tf z. B. entsprechend Tafel 1.1.3-2, da man nach allen
Kriterien (Temperatur, Feuchte, Enthalpie) ein genau definiertes Risiko der Überschrei-
tung festlegen kann.
Da diese Präzision für industrielle Auslegungen (z. B. in Textilfabriken) von besonderer
Bedeutung ist, haben der Deutsche Wetterdienst Hamburg und der VDI beschlossen,
auch für 20 außereuropäische Orte in unterschiedlichen Klimazonen analoge Statistiken
aufzubereiten, die dann eine nahezu vergleichbare Präzision bei der Auslegung ermögli-
chen sollen. Der Entwurf VDI 4710 Blatt 1 ist im Dezember 2006 erschienen, der Weiß-
druck erschien im Dezember 2008. 2) Eine Überarbeitung mit Berichtigungen und
zusätzlichen Auswertungen analog VDI 4710 Blatt 3 für Deutschland (Sommerliche Ent-
halpien, Gradtage, Be- und Enfeuchtungsgrammstunden) erschien im März 2013. 3)
VDI 4710 Blatt 1 enthält Wetterdaten von 20 außereuropäischen Stationen in sehr unter-
schiedlichen Klimazonen von Alaska bis Australien. Damit kann natürlich keine Voll-
ständigkeit angestrebt werden, aber die Datenformate wurden gleichartig zur DIN 4710
gewählt, so dass man nun problemlos mit den klassischen Programmen auch Berech-
nungen für außereuropäische Stationen durchführen kann. Eine Detailauswertung hin-
sichtlich Enthalpien, Gradtagen und Feuchte analog VDI 4710 Blatt 3 ist in Tafel 1.1.3-7
in der Konsequenz beispielhaft gezeigt.
Da der DWD auf Grund von Wettervorhersageaufgaben und Vereinbarungen mit der
WMO (World Meteorological Organization) dreistündlich viele relevante Daten aus
mehr als 5000 Stationen weltweit erhält, ist er in der Lage, auf Anfrage entsprechende Sta-
tistiken für viele andere Orte zur Verfügung zu stellen (dann gegen Honorar).
Hier soll nur beispielhaft eine Tabelle aus VDI 4710 Blatt 1 gezeigt werden:
Tafel 1.1.3-7 zeigt die t,x-Korrelation für Abu Dhabi.
Ausführliche Erläuterungen zur VDI 4710 Blatt 1 findet man in 4).
Über die Summenhäufigkeiten an den Rändern lassen sich schnell viele Berechnungen
durchführen – z. B. zur Bestimmung von Kondensatmengen bei einer Entfeuchtung. Der
Vorteil dieser übersichtlichen Darstellung aller Zustandspunkte ist offensichtlich.

1.1.3-6 Feuchte-Gleichgewicht
Ein großer Teil aller Materialien unserer Umgebung enthält Wasser in mehr oder weni-
ger großer Menge. Der Wassergehalt ist abhängig von der rel. Luftfeuchte. Man nennt
diese Stoffe hygroskopisch. Bei bestimmter längere Zeit andauernder Feuchte der umge-
benden Luft stellt sich ein Gleichgewichtszustand ein, bei dem der betreffende Stoff
Wasser weder aufnimmt noch abgibt. Beispiel Bild 1.1.3-10, das die Sorptionskurven ver-
schiedener Stoffe zeigt.

1) BBR mit Climate & Enviroment Consulting Potsdam GmbH und dem Deutschen Wetterdienst
(DWD): Aktualisierte und erweiterte Testreferenzjahre von Deutschland für mittlere, extreme
und zukünftige Witterungsverhältnisse. Projektbericht, Selbstverlag des Deutschen Wetterdiens-
tes, Offenbach, 2011.
2)
VDI 4710 Blatt 1 „Wetterstatistiken außereuropäischer Stationen“, 12-2008.
3)
VDI 4710 Blatt 1 „Meteorologische Grundlagen für die Technische Gebäudeausrüstung. Außer-
europäische Klimadaten“, 03-2013.
4)
Masuch, J.; Rosenhagen, G.; Dehne, K.; Riecke, W.; Hollenbach, K.: Darstellung von Außereuro-
päischen Klimadaten für die Gebäudetechnik. HLH 58 (2007), Nr. 4–7.
1.1.4 Sonnenstrahlung 47

Bild 1.1.3-10. Gleichgewichts-Wassergehalt verschiedener Stoffe bei 20–30 °C. Adsorptions- und
Desorptionskurven*).
*)
Berichtsheft 6 der Fachgemeinschaft Lufttechn.- und Trocknungsanlagen des VDMA, 1964.

1.1.4 Sonnenstrahlung 1) 2)
Die Sonnenstrahlung ist auch in der Heizungstechnik von Bedeutung, da sie eine zusätz-
liche, allerdings sehr unbeständige Wärmequelle darstellt. Im Winter ist infolge des nied-
rigen Sonnenstandes trotz kurzer Sonnenscheindauer der Wärmegewinn durch Fenster
erheblich; vor allem bei Neubauten mit Vollwärmeschutz und Wärmeschutzgläsern wird
die Heizlast während der Zustrahlungszeit dadurch bequem gedeckt, und man muss eher
an Maßnahmen gegen Überwärmung denken. Aber auch in Altbauten mit großen Fens-
tern kann bereits im März oder April die Sonnenstrahlung den Wärmebedarf eines Rau-
mes decken. In der Lüftungs- und Klimatechnik ist die Sonnenstrahlung besonders zu
beachten, da sie bei der Kühlung von Räumen häufig den wesentlichen Teil der äußeren
Kühllast ausmacht. Beweglicher Sonnenschutz ist daher anzustreben, um im Winter die
Sonnenenergie in die Räume zu lassen (passive Solarenergienutzung) und um bei Gefahr
von Überwärmung die Räume dosiert abzuschirmen.
Im Rahmen der Bestrebungen zur Energieeinsparung gewinnt die Sonnenenergie gegen-
wärtig größere Bedeutung.

1)
Nehring, G.: Ges.-Ing. (1962), S. 230–242.
Güttler, G.: HLH (1971), S. 99–104.
Aydinli, S.: Dissertation, TU Berlin, 1981.
Krochmann, J. et al.: FLT-Bericht 3/1/4/82; KI (1992), Nr. 20, S. 247–251.
Schneider, W.: Ki (1976), Nr. 3, S. 119–122.
Kasten, F. et al.: BMFT-Bericht T84–125, 1984.
Müller, H.: HLH (1982), Nr. 1, S. 15–25.
2)
Christoffer, J.; Dehne, K.; Masuch, J.: HLH (2003), Nr. 12; HLH (2004), Nr. 1; HLH (2004), Nr. 2.
48 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

1.1.4-1 Solarkonstante
Hätte die Erde keine Lufthülle, so würde auf eine Fläche senkrecht zur Sonnenstrahlung
eine Wärmemenge von etwa 1,37 kW/m2 bei mittlerem Sonnenabstand eingestrahlt wer-
den. Diese Zahl nennt man Solarkonstante. Ihr Wert schwankt mit dem Erdabstand zur
Sonne zwischen 1,33 und 1,42 kW/m2. Die Gesamtstrahlung verteilt sich gemäß der
Strahlungstemperatur der Sonne (ca. 6.000 K) auf einen größeren Wellenlängenbereich
entsprechend Bild 1.1.4-1. Das Maximum der Strahlung liegt im Bereich der für das Auge
sichtbaren Strahlen, etwa bei μ = 0,5 μm. Die Gesamtenergie wird praktisch in dem Wel-
lenbereich von 0,2 bis 3,0 μm übertragen. Die Fläche unterhalb der oberen Kurve stellt
die Solarkonstante dar.

Bild 1.1.4-1. Intensität der Sonnen-


strahlung.

Der Strahlungsdurchgang durch die Atmosphäre bewirkt Abschwächungen des Sonnen-


lichts aufgrund verschiedenartiger Phänomene: Streuung an Luftmolekülen und anderen
Luftbestandteilen (Staub, Dunst). Stärkere Streuung der kurzwelligen Anteile, daher
Himmelsblau. Absorption – spektral unterschiedlich – an mehratomigen Gasen, insbe-
sondere O3, H2O, CO2 (siehe Bild 1.1.4-1). (2atomige Gase N2, O2 lassen die Strahlung
fast ungehindert hindurch.)
Energieverteilung an der Erdoberfläche:
ultraviolette Strahlen ≈ 6 %
sichtbare Strahlen ≈ 50 %
infrarote Strahlen ≈ 44 %.
Das in etwa 20 bis 50 km Höhe befindliche Ozon absorbiert besonders die ultravioletten
Strahlen, so dass Strahlen mit Wellenlängen unter 0,29 μm nicht mehr die Erde errei-
chen. Der Gehalt der Luft an Ozon ist an sich sehr gering; bei Normaldruck entspricht er
einer Schichtdicke von nur 2 bis 3 mm.
Das Kohlendioxid absorbiert insbesondere Strahlen bei den Wellenlängen 2 bis 2,8 μm;
4,2 bis 4,4 μm und 13 bis 17 μm.
Der Wasserdampf absorbiert namentlich in folgenden Wellenbereichen: 0,72; 0,93; 1,1;
1,4; 1,8; 2,3 bis 2,5; 4,4 bis 8,5; 12 bis 60 μm. Menge des Wasserdampfes in der Atmo-
sphäre veränderlich, daher Absorption starken Schwankungen unterworfen. Bei einem
mittleren Dampfdruck von 13 mbar beträgt die gesamte vom Wasserdampf absorbierte
Energie etwa 10 % der Sonnenstrahlung.
Dunst- und Staubschichten sind hauptsächlich in der Luft über Großstädten und Indu-
striezonen enthalten und bewirken hier eine zusätzliche Schwächung der Strahlung, na-
mentlich bei niedrigem Sonnenstand. Allerdings haben die in den letzten 20 Jahren
durchgesetzten Maßnahmen zur Luftreinhaltung bereits zu guten Erfolgen, d. h. deutli-
cher Verbesserung geführt.
In allen Fällen ist die Schwächung der Sonnenstrahlung umso größer, je länger der von
den Strahlen durchlaufene Luftweg ist, so dass sich ebenso wie bei der Temperatur ein
täglicher und jährlicher Gang der Strahlungsintensität ergibt.
1.1.4 Sonnenstrahlung 49

1.1.4-2 Linke’scher Trübungsfaktor TL


Es gibt verschiedene Maße zur Beschreibung der Strahlungsreduktion in der Atmosphä-
re. 1) Durchgesetzt hat sich in der Klimatechnik in Deutschland der Trübungsfaktor TL
nach Linke, 2) der von einer ideal reinen und trockenen Atmosphäre ausgeht (TL = 1). Der
reale Trübungsfaktor (z. B. TL = 4) bedeutet die gedachte Zahl reiner Atmosphären, die
die gleiche Trübung wie die wirkliche Atmosphäre hervorrufen.
Noch vor wenigen Jahrzehnten hat man örtlich erhebliche Trübungsunterschiede festge-
stellt (im Juli z. B. zwischen TL = 3 und TL = 5). In einschlägigen Richtlinien in den
1980er Jahren wurde in Deutschland unterschieden zwischen reiner Atmosphäre, Groß-
stadt- und Industrieatmosphäre. 3) Aus Sonderuntersuchungen fand man im Winter in
Großstadtzentren mit vielen Einzelfeuerungen sogar Werte > 10. Durch statistische
1
Strahlungsauswertungen von Kasten et al. 4) wurde erkannt, dass sich durch Verbesse-
rung der Feuerungsemissionen im Winter (Trend zu öl- und gasbefeuerten Zentralhei-
zungen mit Emissionsüberwachung) und generell ganzjährig durch Verringerung der
Emissionen in den Ballungsgebieten (Entstaubung, Entschwefelung, Entstickung bei
Kraftwerken) sowie durch weiträumigere Verteilung der Emissionen (hohe Schorn-
steine) eine völlig andere Trübungsverteilung zeigt. In DIN 4710 aus 2003 5) wurde fest-
gehalten, dass nun für Gesamtdeutschland (Messzeit ca. 1990) eine einheitliche Strah-
lungszone (an wolkenlosen Tagen) besteht, und man unterscheidet lediglich mittlere
Strahlungsverhältnisse und Extremsituationen (Strahlungsmittelwert minus Standard-
abweichung).
In dieser Zeit der “Vereinheitlichung“ sind die Mittelwerte gegenüber der reinen Atmo-
sphäre früher deutlich angestiegen (bis auf TL = 6,1 im Juni und Juli). Wir wissen heute,
dass die Ursachen seinerzeit vielfältig waren und dass neben den nationalen Anstrengun-
gen auch verschiedene Vulkanausbrüche (unter anderem St. Helens 1980, El Chichon
1982, Pinatubo 1991) das Trübungsergebnis mit beeinflusst haben. Tafel 1.1.4-1 zeigt die-
se Ergebnisse aus der Zeit um 1990 anhand der Maximalstrahlung auf eine normale Flä-
che (senkrecht zum Sonnenstrahl am Sonnenmittag, 12:00 Uhr Sonnenzeit).
Für Extremuntersuchungen (Auslegungsrechnungen, Kühllast) 6) wird als Linke’scher
Trübungsfaktor der „Mittelwert minus Standardabweichung“ eingesetzt, was die höchste
statistisch zu erwartende Gesamtstrahlung ergibt. Die Mittelwerte dienen zusammen mit
den Globalstrahlungssummen für die Jahres-Energieberechnungen.
Innerhalb von 20 Jahren hat sich die atmosphärische Trübung nochmals wesentlich ver-
ändert. Im Rahmen der aktuell laufenden Überarbeitung der DIN 4710 7) wurden neben
den Konsequenzen für Temperatur und Feuchte auch die Trübungsveränderungen in

1)
Foitzik, L.; Hinzpeter, H.: Sonnenstrahlung und Lufttrübung. Geest und Portig, 1958.
2)
Linke, F.; Boda, K.: Vorschläge zur Berechnung des Trübungsgrades der Atmosphäre. Meteorol.
Zschr. 39 (1922), S. 161ff.
3)
nach DIN 4710:1982-11.
4)
Kasten et al.: Räumliche und zeitliche Verteilung der Sonnenstrahlung in der Bundesrepublik
Deutschland. BMFT-Forschungsbericht T84–125, 1984.
5)
DIN 4710:2003-1.
6)
VDI 2078:2015-06; DIN 4710:2003-01; DIN 4710E:2016 (Entwurf, in Vorbereitung).
7)
Das Tabellenwerk der DIN 4710E:2016 (in Vorbereitung) wurde inzwischen fertiggestellt und ist
gleichartig aufgebaut wie DIN 4710:2003. Statt des meteorologischen Mittels 1961–1990 enthält
es für die gleichen 15 Stationen in Deutschland sämtliche mittleren Daten aus 1991–2005, der
halben meteorologischen Normalperiode. Die hier bereits zitierte VDI 4710 Blatt 3 wird in DIN
4710 E:2016 integriert.
DIN 4710 zeigt damit vergleichend in allen Tabellen den aktuellen Klimawandel an. Dabei bezie-
hen sich die neuen Strahlungswerte auf Trübungsmessungen von 2008–2014, siehe auch 1) auf
S. 51. Im Jahre 2022 sollten mit der Analyse der zweiten Halbperiode (2006-2020) die Erkennt-
nisse gewonnen werden, inwiefern sich der Klimawandel in Deutschland fortsetzt. Nun hat der
Deutsche Wetterdienst DWD in den vergangenen Jahren ein neues meteorologisches Modell für
Deutschland fertiggestellt, das es erlaubt, nicht nur 15 diskrete Stationsorte zu beschreiben, son-
dern jeden Quadratkilometer in Deutschland genau zu erfassen und dafür z. B. auch ein Testrefe-
renzjahr (TRY) zu generieren.
Der DWD hat DIN gebeten, in einer neuen DIN 4710 diese Möglichkeiten zu beschreiben und zur
Vermeidung von Missverständlichkeiten die jetzt fertiggestellten Daten der DIN 4710E:2016 aus
1991–2005 nicht als DIN-Entwurf, sondern in anderer Form zu publizieren (z. B. als DIN SPEC
4710 oder auch als VDI 4710 Blatt 5). Aus redaktionellen Gründen bleibt es hier vor allem hin-
sichtlich der Solarstrahlung bei dem Hinweis als DIN 4710E:2016, der demnächst wie beschrieben
in anderer Form publiziert wird.
50 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Gesamtdeutschland (Messungen 2008–2014) analysiert, und diese weisen auf zwei Tatsa-
chen hin:
1 In den letzten 25 Jahren gab es keine großen vulkanischen Aktivitäten, sodass die na-
türliche Trübung kleiner wurde.
2 Die nationalen Maßnahmen zum Umweltschutz haben speziell in Deutschland zu er-
heblichen weiteren Reduzierungen bei der Trübung geführt.
Tafel 1.1.4-2. zeigt die analoge Situation zu Tafel 1.1.4-1 für das Jahr 2010.

Tafel 1.1.4-1 Trübungsfaktoren und Zustrahlung an wolkenlosen Tagen


(50° geographische Breite, Messsituation 1990)

Mittlere Trübung Geringe Trübung


(hohe Diffusstrahlung) (hohe Gesamtstrahlung)
Monat TL Maximale Strahlung auf TL Maximale Strahlung auf
Normalfläche Normalfläche
Idir Idif Iges Idir Idif Iges
W/m2 W/m2 W/m2 W/m2 W/m2 W/m2
Januar 3,7 591 157 748 2,7 748 123 871
Februar 4,1 663 188 851 3,1 795 152 947
März 4,6 714 209 923 3,3 860 164 1.024
April 5,1 725 216 941 3,5 883 164 1.047
Mai 5,3 738 211 949 3,7 883 162 1.045
Juni 6,1 682 223 905 4,3 830 176 1.006
Juli 6,1 670 228 898 4,3 820 180 1.000
August 5,9 649 233 882 4,1 810 183 993
September 5,4 629 228 857 3,9 779 183 962
Oktober 4,2 643 189 832 3,0 800 146 946
November 3,6 598 152 750 2,9 706 129 835
Dezember 3,5 538 137 675 2,7 671 113 784

Tafel 1.1.4-2. Trübungsfaktoren und Zustrahlung an wolkenlosen Tagen


(50° geographischer Breite, Messsituation 2010)

Mittlere Trübung Geringe Trübung


(hohe Diffusstrahlung) (hohe Gesamtstrahlung)
Monat TL Maximale Strahlung auf TL Maximale Strahlung auf
Normalfläche Normalfläche
Idir Idif Iges Idir Idif Iges
W/m2 W/m2 W/m2 W/m2 W/m2 W/m2
Januar 2,3 817 107 924 2,1 856 98 954
Februar 2,4 899 122 1.021 2,1 950 108 1.058
März 2,7 935 138 1.073 2,2 1.005 115 1.120
April 3,1 929 147 1.076 2,8 964 135 1.099
Mai 3,2 936 142 1.078 2,9 969 130 1.099
Juni 3,2 939 136 1.075 3,0 959 129 1.088
Juli 3,3 920 144 1.064 3,1 940 137 1.077
August 3,2 907 149 1.056 3,0 929 141 1.070
September 2,9 897 144 1.041 2,7 924 135 1.059
Oktober 2,6 856 130 986 2,4 888 121 1.009
November 2,4 789 110 899 2,2 828 101 929
Dezember 2,3 743 99 842 2,1 787 90 877
1.1.4 Sonnenstrahlung 51

Einen Überblick über die Entwicklung gibt 1).


Ein Vergleich zeigt, dass die mittlere Trübung an klaren Tagen erheblich abgenommen
hat mit der Konsequenz, dass die maximale Gesamtstrahlung dann von 949 W/m2 auf
aktuell 1078 W/m2 (im Mai) angestiegen ist, wobei die maximale Diffusstrahlung von
233 W/m2 auf 149 W/m2 abgenommen hat.
Die maximale Zustrahlung ist bei geringer Trübung weniger angestiegen (von 1047 W/m2
auf 1099 W/m2 im April), die maximale Diffusstrahlung nahm von 183 W/m2 auf
141 W/m2 ab.
Hinsichtlich der Diffusstrahlung kann hier allerdings keine Entwarnung gegeben wer-
den. Bei dünner hoher Bewölkung (Zirrostratus) steigt die diffuse Strahlung erheblich an
und kann dann nach wie vor Werte über 300 W/m2 erreichen, mit denen auch nach Nor-
den orientierte Flächen belastet werden.
1
Bild 1.1.4-2 zeigt den Tagesgang der direkten Sonnenstrahlung auf Wände verschiedener
Richtung im Juli bei extremer Gesamtstrahlung (Trübungsfaktor TL = 4,3, Strahlungs-
situation 1990).

Direkte Sonnenstrahlung Direkte Sonnenstrahlung


1000 1000
Normal
W/m² W/m²
Normal Horiz.
800 800
Horiz.
O W
600 O W 600
S
S
400 400

200 200 N
N N
N
0 0
0 4 8 12 16 20 h 24 0 4 8 12 16 20 h 24
Sonnenzeit Sonnenzeit
Bild 1.1.4-2. Direkte Sonnenstrahlung auf Bild 1.1.4-3. Direkte Sonnenstrahlung auf
Wände verschiedener Richtung im Juli für 50° Wände verschiedener Richtung im Juli für 50°
nördlicher Breite bei Trübungsfaktor TL = 4,3 nördlicher Breite bei Trübungsfaktor TL = 3,1
(geringe Trübung), Strahlungssituation 1990. (geringe Trübung), Strahlungssituation 2010.

Bild 1.1.4-3 zeigt die gleichen Tagesgänge bei Trübungsfaktor TL = 3,1 (Strahlungssitua-
tion 2010). Vergleicht man das Ergebnis mit Bild 1.1.4-2 (TL = 4,3), so erkennt man, dass
die Bestrahlung signifikant zugenommen hat.
Uns scheint der Hinweis auf die deutliche Veränderung der solaren Zustrahlung so wich-
tig, dass wir mit Tafel 1.1.4-1 und Tafel 1.1.4-2. sowie Bild 1.1.4-2 und Bild 1.1.4-3 die
Entwicklung verdeutlichen wollten. Bei allen weiteren Aussagen beziehen wir uns aus-
schließlich auf die neuen aktuellen Werte.
Es wird wichtig, mit der neuen DIN 4710E:2016 ein Instrument zu erhalten, mit dem
man die gängigen Berechnungsverfahren auf Sinnhaftigkeit der Ergebnisse überprüfen
kann. Die Basis heutiger Programme (zum Beispiel nach VDI 2078/VDI 6007) hat sich
auf eine Jahressimulation verlagert, bei der man die meteorologischen Stundendaten ei-
nes vollständigen mittleren Jahres recht unreflektiert einsetzt und kaum die Qualität die-
ser Randbedingungen bewerten kann.
Die DIN 4710E:2016 wird diese mittleren Testreferenzjahre (TRY) (1988-2007) ebenfalls
als sinnvolle Basis für energetische Rechnungen akzeptieren, die hinsichtlich der Außen-
temperaturen in der Tat mittelwerttreu sind und damit zuverlässige Transmissionsergeb-
nisse bei Gebäuden erwarten lassen.
Allerdings betonen die Meteorologen, dass der zweite wichtige energetische Faktor, die
monatliche Globalstrahlungssumme, nicht direkt als Normierungsgröße in die Entwick-
lung der TRY eingeflossen ist. Erste Vergleichsberechnungen im Rahmen der Neubear-
beitung der DIN 4710 zeigten jedoch, dass nach den bisher vorliegenden Daten die
Globalstrahlungssummen der TRY ausreichend genau mit neuen Messwerten des Deut-

1)
Aydinli, S.; Behrens, K.; Masuch, J.; Riecke, W.: Die Entwicklung der atmosphärischen Trübung in
Deutschland. HLH 67 (2016), Nr. 2, S. 21–25.
52 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

schen Wetterdienstes (DWD) von 2008 bis 2014 für 13 Stationen in Deutschland 1) über-
einstimmen (Abweichung von wenigen Prozent). So kann man mit TRY-Berechnungen
zufriedenstellende Ergebnisse erwarten, man kann aber mit den realen Daten der DIN
4710E: 2016 im Einzelfall prüfen, ob ein Risiko besteht.
Tafel 1.1.4-3 gibt die Tagesgänge der direkten und diffusen Sonnenstrahlung für die bei-
den charakteristischen Juli-Trübungen TL = 3,3 (Mittelwert) und TL = 3,1 (Extrem-
situation Mittelwert minus Standardabweichung) gemäß Tafel 1.1.4-2. wieder. Die
Extremwerte sind für Auslegungsrechnungen von Bedeutung, für energetische Untersu-
chungen können neben den heute bereits gegenüber vor wenigen Jahren wesentlich um-
fassenderen direkten Messwerten auch diese rechnerischen Mittelwerte Anwendung
finden. Messwerte der Globalstrahlung G (Summe aus direkter und diffuser Strahlung,
empfangen auf horizontaler Ebene) liegen von 37 Stationen des Messnetzes des Deut-
schen Wetterdienstes (DWD) vor (Basis 2005). 2)

Bild 1.1.4-4. Sonnenhöhe, Azimut und Bild 1.1.4-5. Sonnenhöhe h um 12 h und 15 h


Einfallswinkel. für 50° nördliche Breite.

1.1.4-3 Direkte Sonnenstrahlung auf beliebige Flächen


Aus den Zahlenwerten der Tafel 1.1.4-3 auf die Normalfläche lässt sich mittels bekannter
trigonometrischer Funktionen (cos-Gesetz) leicht die direkte Sonnenstrahlung auf belie-
bige Flächen ermitteln. 3) Aus Idir norm ergibt sich generell die Strahlung auf eine allgemei-
ne unter dem Winkel α zur Vertikalen geneigte Fläche
Ia = Idir norm · cos η
mit η = Winkel zwischen Flächennormale und Sonnenstrahlungsrichtung (Bild
1.1.4-4).
Es gilt weiter
cos η = cos h · cos α · cos β + sin h · sin α
mit
h = Sonnenhöhe
β = a0 ± aw = horizontaler Eintrittswinkel
a0 = Sonnenazimut
aw = Wandazimut
α = Neigungswinkel der Fläche gegen die Vertikale.
Für senkrechte Flächen (α = 0) ist daher
cos η = cos h · cos β.

1)
Aydinli, S.; Behrens, K.; Masuch, J.; Riecke, W.: Die Entwicklung der atmosphärischen Trübung in
Deutschland. HLH 67 (2016), Nr. 2, S. 21–25.
2)
Weitere Hinweise dazu in DIN 4710:2003-01.
3)
VDI 2078:1996-07, S. 28, siehe auch VDI 6007:2015-06 Blatt 3, S. 11.
1.1.4 Sonnenstrahlung 53

Die Werte von h, a0 und aw lassen sich für jede geographische Breite und Länge sowie für
jede Zeit berechnen oder aus astronomischen Tafeln entnehmen. Sonnenhöhe in Abhän-
gigkeit von der Jahreszeit in Bild 1.1.4-5.

1.1.4-4 Diffuse Strahlung 1)


Der beim Durchgang durch die Erdatmosphäre an den Luftmolekülen gestreute Strah-
lungsanteil gelangt als sogenannte diffuse kurzwellige Sonnenstrahlung an die Erdober-
fläche. Trübung der Atmosphäre bedeutet Schwächung der direkten Sonnenstrahlung,
aber Erhöhung der diffusen Strahlung (vgl. Tafel 1.1.4-1 oder Tafel 1.1.4-2.). Zu dieser
diffusen Strahlung gehört auch die Strahlung, die von der Umgebung (Häuser, Wände,
Berge, Straßen usw.) auf die betrachtete Fläche reflektiert wird, so dass wegen der
1
mannigfaltigen Möglichkeiten eine Berechnung nur annähernde Ergebnisse zeigen kann.
Bei den Umrechnungen der Strahlung auf vertikale Flächen gemäß Tafel 1.1.4-3 wurde
mit freiem Horizont und einem Reflexionsfaktor (Albedo) des umgebenden Bodens von
r = 0,2 gerechnet.

Diffuse Sonnenstrahlung
200
W/m² S
W
TL = 3,3
160 O

120
N
Juli
80

40

0
0 4 8 12 16 20 h 24
Sonnenzeit
Diffuse Sonnenstrahlung
120
W/m² S TL = 2,3
80 W
O Januar
40 N
Bild 1.1.4-6. Diffuse Sonnenstrahlung auf
Vertikalflächen im Januar und Juli auf 50° 0
nördlicher Breite für mittlere Trübung 0 4 8 12 16 20 h 24
gemäß Tafel 1.1.4-3. Sonnenzeit

Bild 1.1.4-6 verdeutlicht die Diffusstrahlung auf vertikale Flächen für die aktuell zu er-
wartenden Trübungen gemäß Tafel 1.1.4-1 im Juli und Januar.
Zu bemerken ist, dass die diffuse Sonnenstrahlung auf allen Himmelsrichtungen wirk-
sam ist. Sie ist auch bei beschatteten Flächen und auf der Nordseite von Gebäuden vor-
handen.

1)
Puškaš, J.: HLH (1974), Nr. 6, S. 179–181.
54 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Bild 1.1.4-7. Global-


strahlung in W/m2 an
wolkenlosen Tagen
(Einwirkung auf Hori-
zontalfläche) (Bezug:
Geringe Trübung ent-
sprechend Tafel
1.1.4-3, Daten aus
DIN 4710E:2016).

Das Diagramm unterscheidet sich nur geringfügig von seinem Vorgänger, doch ist die
Maximalstrahlung von seinerzeit 861 W/m2 auf 927 W/m2 angestiegen.

1.1.4-5 Atmosphärische Wärmestrahlung


Die durch die Sonnenstrahlung erwärmte Atmosphäre sendet namentlich wegen ihres
Gehaltes an Wasserdampf eine eigene langwellige Strahlung auf die Erde (atmosphärische
Wärmestrahlung, früher auch „Gegenstrahlung“ genannt), die jedoch durch die größere
Ausstrahlung der Erdoberfläche kompensiert wird. Die Differenz zwischen Zustrahlung
und Abstrahlung ergibt je nach Feuchte der Luft und Temperatur der Erdoberfläche
einen Strahlungsverlust von etwa 80…100 W/m2. Daraus erklärt sich die besonders im
Winter in klaren Nächten zu beobachtende Temperaturabsenkung von horizontalen Flä-
chen gegenüber der Umgebung (Bereifung von Autodächern).
Bei Glasdächern ist dieses Phänomen unbedingt zu beachten (Kontrolle von Konden-
sationspunkten)!
Wahre Ortszeit in h
Datum Ebene Strahlung
4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
23. Juli normal gesamt 0 298 620 817 936 1004 1040 1058 1064 1058 1040 1004 936 817 620 298 0
TL = 3,3 diffus 0 61 120 146 156 156 151 146 144 146 151 156 156 146 120 61 0 Tafel 1.1.4-3
horizontal gesamt 0 61 197 365 537 691 812 889 915 889 812 691 537 365 197 61 0
1.1.4 Sonnenstrahlung

diffus 0 36 65 82 95 105 112 116 117 116 112 105 95 82 65 36 0


NO gesamt 0 278 516 573 507 364 182 137 135 129 121 107 91 72 51 26 0
diffus 0 57 106 126 135 138 139 137 135 129 121 107 91 72 51 26 0
DIN 4710E:2016).

O gesamt 0 272 583 753 796 730 583 379 146 135 122 107 91 71 50 25 0
diffus 0 56 114 145 162 167 166 157 146 135 122 107 91 71 50 25 0
SO gesamt 0 122 339 535 674 737 724 637 490 301 134 114 93 71 50 25 0
diffus 0 38 86 122 150 168 177 175 167 153 134 114 93 71 50 25 0
S gesamt 0 26 55 83 220 381 517 604 635 604 517 381 220 83 55 26 0
diffus 0 26 55 83 113 139 161 173 178 173 161 139 113 83 55 26 0
SW gesamt 0 25 50 71 93 114 134 301 490 637 724 737 674 535 339 122 0
diffus 0 25 50 71 93 114 134 153 167 175 177 168 150 122 86 38 0
W gesamt 0 25 50 71 91 107 122 135 146 379 583 730 796 753 583 272 0
diffus 0 25 50 71 91 107 122 135 146 157 166 167 162 145 114 56 0
NW gesamt 0 26 51 72 91 107 121 129 135 137 182 364 507 573 516 278 0
diffus 0 26 51 72 91 107 121 129 135 137 139 138 135 126 106 57 0
flächen in W/m2. 23. Juli, 50° nördl. Breite (gemäß Neuauflage

N gesamt 0 137 181 110 100 113 123 130 132 130 123 113 100 110 181 137 0
diffus 0 40 70 86 100 113 123 130 132 130 123 113 100 86 70 40 0
a) Trübung: Mittelwert TL = 3,3 (bevorzugt für energetische Analysen).
Tagesgänge der gesamten und diffusen Sonnenstrahlung auf Außen-
55

1
56

Wahre Ortszeit in h
Datum Ebene Strahlung
4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
23. Juli normal gesamt 0 323 645 838 953 1019 1055 1072 1077 1072 1055 1019 953 838 645 323 0
TL = 3,1 diffus 0 59 114 139 149 148 143 138 137 138 143 148 149 139 114 59 0
horizontal gesamt 0 63 202 372 545 701 823 900 927 900 823 701 545 372 202 63 0
diffus 0 34 61 78 90 99 105 109 110 109 105 99 90 78 61 34 0
NO gesamt 0 301 537 587 515 367 181 135 134 128 120 106 90 70 50 26 0
diffus 0 55 102 121 131 134 136 135 134 128 120 106 90 70 50 26 0
O gesamt 0 294 607 773 811 740 590 381 144 133 121 106 89 69 49 25 0
diffus 0 55 109 139 157 162 182 154 144 133 121 106 89 69 49 25 0
Fortsetzung Tafel 1.1.4-3

SO gesamt 0 130 351 548 686 748 733 644 495 301 132 112 91 70 49 25 0
diffus 0 37 83 118 145 163 173 172 164 150 132 112 91 70 49 25 0
S gesamt 0 25 53 81 221 385 522 610 641 610 522 385 221 81 53 25 0
Extremwertbetrachtungen, Kühllast).

diffus 0 25 53 81 110 136 157 169 174 169 157 136 110 81 53 25 0
SW gesamt 0 25 49 70 91 112 132 301 495 644 733 748 686 548 351 130 0
diffus 0 25 49 70 91 112 132 150 164 172 173 163 145 118 83 37 0
W gesamt 0 25 49 69 89 106 121 133 144 381 590 740 811 773 607 294 0
diffus 0 25 49 69 89 106 121 133 144 154 162 162 157 139 109 55 0
NW gesamt 0 26 50 70 90 106 120 128 134 135 181 367 515 587 537 301 0
diffus 0 26 50 70 90 106 120 128 134 135 136 134 131 121 102 55 0
b) Trübung: Mittelwert minus Standardabweichung TL = 3,1 (für

N gesamt 0 147 186 109 99 111 122 129 131 129 122 111 99 109 186 147 0
diffus 0 39 68 84 99 111 122 129 131 129 122 111 99 84 68 39 0
1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen
1.1.4 Sonnenstrahlung 57

1.1.4-6 Gesamtstrahlung 1)
Die Summe aus direkter und diffuser Strahlung wird Gesamtstrahlung genannt, bei einer
horizontalen Empfangsfläche (ohne Umgebungseinflüsse) auch Globalstrahlung. Werte
sind bei verschiedenen Trübungsfaktoren aus Tafel 1.1.4-3 und Bild 1.1.4-8 für Monat
Juli zu entnehmen. Bild 1.1.4-7 zeigt für die verschiedenen Monate und für Strahlungsta-
ge bei geringer Trübung die Globalstrahlung auf eine Horizontalfläche abhängig von der
Tageszeit.
Weitere Daten für Kühllastberechnung siehe VDI 2078:2015-06, für Energieberechnun-
gen DIN 4710E:2016 und VDI 2067. Sonnenscheinstunden Tafel 1.1.4-5.

Gesamtstrahlung (direkt und diffus)


1
1200
W/m² Normal
1000 Horiz.
O W
800
S
600

400

200 N N

Bild 1.1.4-8. Gesamtstrahlung auf Wände ver-


0 schiedener Richtung im Juli für 50° nördlicher
0 4 8 12 16 20 h 24 Breite beim Trübungsfaktor TL = 3,1 (geringe
Sonnenzeit Trübung) (DIN 4710E:2016).

Gesamtstrahlung (direkt und diffus)


1200
W/m² Normal
1000
S
800
O Horiz. W
600

400

200
N
Bild 1.1.4-9. Gesamtstrahlung auf Wände ver-
0 schiedener Richtungen im September für 50°
0 4 8 12 16 20 h 24 nördlicher Breite bei Trübungsfaktor TL = 2,7
Sonnenzeit (geringe Trübung) (siehe DIN 4710E:2016).

Die Tagessumme für Global- und Diffusstrahlung an wolkenlosen Tagen kann aus Tafel
1.1.4-4 entnommen werden. Durchschnittswerte für alle Tage siehe Tafel 1.1.4-6.

1)
Aydinli, S.: Fortschrittsberichte der VDI-Zeitschriften 1981, Reihe 6, Nr. 79. VDI-Verlag.
58 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Tafel 1.1.4-4 Tagessummen der Direktstrahlung D, der diffusen Himmelsstrah-


lung H sowie der Globalstrahlung G auf horizontale Flächen an
wolkenlosen Tagen in Wh/(m2 d)
(Rechenwerte für 50° geographischer Breite und verschiedene Monate)
(DIN 4710E:2016).

Wh/(m2 d) Wh/(m2 d)
Monat Mittlere Trübung Geringe Trübung
D H G D H G
Januar 1.434 366 1.800 1.516 330 1.846
Februar 2.525 510 3.035 2.704 431 3.135
März 4.128 778 4.906 4.519 614 5.133
April 5.547 1.099 6.646 5.812 995 6.807
Mai 6.802 1.306 8.108 7.097 1.190 8.287
Juni 7.288 1.361 8.649 7.494 1.282 8.776
Juli 6.680 1.339 8.019 6.877 1.262 8.139
August 5.400 1.123 6.523 5.571 1.055 6.626
September 3.966 830 4.796 4.111 771 4.882
Oktober 2.385 551 2.936 2.500 503 3.003
November 1.361 379 1.740 1.443 343 1.786
Dezember 954 292 1.246 1.017 264 1.281

Tafel 1.1.4-5 Globalstrahlung auf Horizontalflächen und Sonnenscheindauer in


Hamburg (niedrige Trübung) (DIN 4710E:2016 (Tab. 7.2, 8.2 bzw. 9.3)).

Monat Strahlung Sonnenscheindauer


mögliche im Mittel mögliche mittlere
gemessene
[kWh/m2/d] [h] [h] [%]
Januar 1,32 0,53 280 42 15,0
Februar 2,57 1,10 311 67 21,5
März 4,61 2,19 343 105 30,6
April 6,42 3,55 419 161 38,4
Mai 8,06 4,91 498 217 43,6
Juni 8,66 4,91 496 222 44,8
Juli 7,93 4,92 539 207 38,4
August 6,25 4,28 434 207 47,7
September 4,38 2,90 360 141 39,2
Oktober 2,45 1,63 340 100 29,5
November 1,27 0,68 269 53 19,7
Dezember 0,84 0,40 230 35 15,2
Im Jahresmittel 32 %

Neben den rechnerischen Daten mit festgelegten Trübungen hat der Deutsche Wetter-
dienst jetzt ein Messnetz installiert mit dem inzwischen langfristige Strahlungsmessun-
gen gewonnen wurden. Die DIN 4710E:2016 (dort Tab. 8) enthält die Strahlungsmesser-
gebnisse als stündliche Werte, als Tages- und Monatssummen sowie als Jahressummen
für die Globalstrahlung und die diffuse Sonnenbestrahlung, im Wesentlichen für den
15-Jahres-Zyklus 1991–2005.
1.1.4 Sonnenstrahlung 59

Tafel 1.1.4-6 Tägliche und monatliche mittlere gemessene Globalstrahlung sowie


Jahresmittelwerte auf horizontale Flächen in verschiedenen Städten
(DIN 4710E:2016 (dort Tab. 8.2.1 u. 8.3.1)).

Monat Potsdam (Berlin) Hamburg Passau/Fürstenzell


(München)
Wh kWh Wh kWh Wh kWh
m2 d m2, Mon m2 d m2, Mon m2 d m2, Mon
Januar
Februar
652
1.281
20,2
35,9
534
1.108
16,6
31,0
947
1.742
29,4
48,8
1
März 2.344 72,7 2.188 67,8 2.786 86,4
April 3.894 116,8 3.552 106,6 4.098 122,9
Mai 4.976 154,3 4.912 152,3 5.348 165,8
Juni 5.379 161,4 4.912 147,4 5.579 167,4
Juli 5.167 160,2 4.915 152,4 5.347 165,8
August 4.546 140,9 4.281 133,7 4.768 147,8
September 3.071 92,1 2.904 87,1 3.226 96,8
Oktober 1.801 55,8 1.627 50,4 1.924 59,6
November 784 23,5 675 20,3 897 26,9
Dezember 487 15,1 396 12,3 695 21,6
Jahr 1.048,9 976,8 1.139,0

Tafel 1.1.4-7 Jahressummen der Globalstrahlung für verschiedene Orte


in kWh/m2/a.

Berlin (Potsdam) 1.049 Zürich 1.000 Marseille 1.860


Hamburg 977 Wien 1.120 Florida 1.800
München (Fürs- 1.139 Paris 1.500 Sahara 2.500
tenzell)
Aus DIN 4710E:2016 u. a.

Danach schwankt die jährliche Globalstrahlungssumme in Deutschland zwischen


977 kWh/m2/a (Hamburg-Sasel) und 1.178 kWh/m2/a (Weihenstephan). Potsdam (Ber-
lin) liegt bei 1049, Fürstenzell (München) bei 1.139, Mannheim (Frankfurt) bei
1.100 kWh/m2/a.

Tafel 1.1.4-8 Tagessummen der Gesamtstrahlung auf unterschiedlich orientierte


Flächen in kWh/m2/d (50° geographische Breite, geringe Trübung)
(DIN 4710E:2016 (dort Tab. 7.2.2.2)).

Monat Normal Horiz. NO/NW O/W S SO/SW N


24. Januar 6,56 1,85 0,41 1,65 5,48 4,04 0,34
20. Februar 8,61 3,14 0,78 2,54 6,38 4,94 0,51
22. März 10,86 5,13 1,62 3,70 6,39 5,59 0,78
20. April 11,82 6,81 2,46 4,38 5,38 5,40 1,23
21. Mai 13,25 8,29 3,41 5,05 4,52 5,23 1,95
21. Juni 13,67 8,78 3,78 5,23 4,15 5,05 2,35
23. Juli 12,89 8,14 3,35 4,93 4,44 5,12 1,94
24. August 11,41 6,63 2,40 4,24 5,25 5,24 1,23
22. September 9,96 4,88 1,54 3,42 5,98 5,19 0,82
23. Oktober 8,01 3,00 0,76 2,37 5,99 4,63 0,52
20. November 6,30 1,79 0,40 1,58 5,28 3,89 0,34
20. Dezember 5,15 1,28 0,26 1,12 4,57 3,31 0,26
60 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

1.1.4-7 Sonnenstrahlung und Fenster 1)


Die Fensterflächen sind unter dem Einfluss der modernen Architektur in den letzten Jah-
ren gegenüber früher immer größer geworden. Früher etwa 20 % Fensteranteil der Au-
ßenwand, heute insbesondere z. B. bei Bürobauten bis zu 50 %, vereinzelt auch mehr.
Dennoch: Durch große Glasflächen steigt einerseits der Wärmeverlust im Winter, ande-
rerseits die Sonneneinstrahlung im Winter und im Sommer. Durch Wärmeschutzvergla-
sung (Uw = 1,5 W/m2/K und kleiner, bei Dreifach-Verglasung < 0,9 W/m2 /K) lässt sich
heute auch bei größeren Glasflächen die Anforderung der Energieeinsparverordnung
EnEV 2014 erfüllen.
Im Winter und der Übergangszeit wird die meiste Wärme auf der Südseite eingestrahlt,
im Sommer dagegen auf der Ost- und Westseite (vgl. Bild 1.1.4-9 gegenüber Bild 1.1.4-8).
Das Maximum der integrierten Tagessumme an wolkenlosen Tagen liegt auf der Südseite
mit 6,39 kWh/m2 je Tag im März und ähnlich hoch im Februar, September und Oktober
(vgl. Tafel 1.1.4-8). Gegenüber 1990 erhöhen sich die jährlichen Einstrahlungssummen
um 2 bis 7 %.
Die Innenlufttemperaturen sind auf der Westseite immer am höchsten, während sie auf
der Ostseite infolge der Wärmespeicherung und der geringeren morgendlichen Außen-
temperaturen merklich geringer sind.

Bild 1.1.4-10. Jahresgang der Sonnenscheindauer in


Berlin und Essen.

Bild 1.1.4-11. Temperaturgang der Raumluft an heißen Sommertagen (Beispiel nach Rouvel).
Kein Sonnenschutz und keine Lüftung.

1)
Künzel, H.; Frank, W.: Ges.-Ing. (1979), Nr. 1/2, S. 85–92.
Hauser, G.: Bauphysik (1979), Nr. 1, S. 12–17; TAB (1979), Nr. 12, S. 1015–1019.
Müller, H.: HLH (1979), Nr 12, S. 467–472.
Aydinli, S.; Krochmann, J.: TAB (1984), Nr. 7/8, S. 563–567.
1.1.4 Sonnenstrahlung 61

1
Bild 1.1.4-12. Raumlufttemperatur infolge Son- Bild 1.1.4-13. Oberflächentemperaturen von
nenstrahlung durch Fenster auf Südseite. Mitte sonnenbestrahlten Dächern.
Juni, 40 % Fensteranteil.

Zur Abführung der sehr erheblichen Sonnenwärme im Sommer sind bei Gebäuden mit
großen Fenstern Klimaanlagen häufig unentbehrlich, namentlich wenn keine geeigneten
Sonnenschutzvorrichtungen vorhanden sind und die Wärmespeicherung infolge leichter
Bauweise gering ist. 1) Räume mit dicken Wänden aus schweren Baustoffen erwärmen
sich wesentlich weniger, da sie eine große Wärmekapazität haben. Erhöhung der Innen-
temperatur normaler Räume mit großen ungeschützten Fenstern ohne Kühlung siehe
Bild 1.1.4-11 und Bild 1.1.4-12, die natürlich nur eine ungefähre Vorstellung vermitteln
sollen. Möblierung, Teppiche, Wand- und Decken-Verkleidungen verringern die Spei-
cherung. Sonnenschutzmöglichkeiten durch Sonnenschutzgläser, Vorhänge, Jalousien,
Markisen, überstehende Balkone oder Dächer usw. siehe Abschnitt 1.13.2.
Die Oberflächentemperatur von Wänden und Dächern wird durch die Sonnenstrahlung
sehr hoch (Bild 1.1.4-13). 2) Natürlich spielt der Einfluss der Strahlungsreflexion eine we-
sentliche Rolle. Dunkle Flächen werden deutlich wärmer als helle oder metallisch blanke.
Im Winter verringert Sonnenstrahlung durch Fenster den Wärmeverlust. Südorientierte
Fensterflächen können gegenüber fensterlosen Fassaden eine Energieersparnis am jähr-
lichen Wärmeverbrauch in der Größenordnung von ca. 15 % erbringen. 3)

1.1.4-8 Besonnung im Jahresablauf 4)


Bei fast allen vorhergehenden Angaben war vorausgesetzt, dass der Himmel unbedeckt
ist und die Sonne ungestört strahlt. Die sich dabei ergebenden Strahlungswerte sind
maßgebend für die Bemessung der Kühler in den Klimaanlagen.
Für die Ermittlung der Betriebskosten muss man die tatsächlich vorhandene Sonnen-
scheindauer und die tatsächliche Einstrahlung im Laufe eines Jahres kennen. Diese sind
jedoch sowohl zeitlich wie örtlich großen Schwankungen unterworfen. Tafel 1.1.4-5 bis
Tafel 1.1.4-7 und Bild 1.1.4-10. Die jährliche Sonnenscheindauer schwankt zwischen
1423 h in Essen und 1693 h in Potsdam (Berlin).
Das Verhältnis
tatsächliche Sonnenscheindauer
-----------------------------------------------------------------------------
mögliche Sonnenscheindauer
liegt im Jahresmittel bei etwa 0,32 (Sonnenscheinwahrscheinlichkeit SSW) siehe Tafel
1.1.4-5.

1)
Hauser, G.; Gertis, K.: Ki (1980), Nr. 2, S. 71–82.
Holz, D.; Künzel, H.: Ges.-Ing. (1980), Nr. 3, S. 49–56.
Rouvel, L.: Kongreßbericht, Berlin, 1980, S. 169–172.
2)
Reinhard, K.: Ki (1978), Nr. 6, S. 235–240.
3)
Gertis, K.; Hauser, G.; Ki (1979), Nr. 3, S. 283–287.
Rouvel, L.; Wenzel, B.: HLH (1979), Nr. 8. S. 285–291.
Werner, H.: Ges.-Ing. (1980), Nr. 3, S. 63–68; Ges.-Ing. (1981), Nr. 3, S. 121–126.
Hauser, G.: HLH Heft (1983), Nr. 4, 5 u. 6.
Hönmann, W.: LTG. TI 61 (1984); CCI (1983), Nr. 12, S. 16/26.
Kast, W.; Otten: HLH (1988), Nr. 12, S. 558–561.
4)
Krochmann, J.: Lichttechn. 74, S. 428–429 u. 466–468; TAB (1977), Nr. 4, S. 405–408.
62 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Bild 1.1.4-14. Globalstrahlung in Deutschland. Mittlere Jahressummen in kWh/m2/a. Zeitraum:


1981-2000.
Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Meteorologisches Observatorium Hamburg.

Das gemessene Tagesmittel der Globalstrahlung (auf Horizontalflächen) schwankt zwi-


schen 0,5 kWh/(m2d) im Januar bis etwa 5,0 kWh/(m2 d) im Juni siehe Tafel 1.1.4-6. Das
Verhältnis zwischen gemessener und möglicher Strahlung beträgt ungefähr
auf Horizontal-, Ost- und Westflächen 0,55…0,60
auf Südflächen 0,45…0,50
auf Nordflächen 0,90
Die mittleren jährlich durch Globalstrahlung auftretenden Energiemengen in kWh/(m2 a)
in den verschiedenen Regionen Deutschlands sind in Bild 1.1.4-14 dargestellt.

1.1.4-9 Besonnung bei unterschiedlichen geographischen


Breiten
Nahezu sämtliche bisherigen Aussagen zur Strahlung sind auf mitteleuropäische Verhält-
nisse zugeschnitten, bevorzugt auf 50° nördlicher Breite. Um den Anforderungen der
1.1.4 Sonnenstrahlung 63

Globalisierung gerecht zu werden, entstand die VDI 4710 Blatt 1 1) mit umfassenden In-
formationen zu außereuropäischen Stationen. Diese Richtlinie enthält neben Messdaten
auch ausführliche Berechnungsunterlagen zur Solarstrahlung und zwar weltweit für die
geographischen Breiten ±70° bis 0° (Äquator) in 5°-Schritten. Parameter ist wieder der
Linke’sche Trübungsfaktor TL, und man hat jeweils drei Trübungsfaktoren zur Auswahl,
um die örtliche Atmosphäre zu charakterisieren.
Die Berechnung wurde von S. Aydinli mit dem gleichen Programmsystem durchgeführt,
mit dem er auch die deutschen Strahlungsdaten ermittelt hat (siehe DIN 4710,
VDI 2078). 2)
Hier werden nur zur Illustration Strahlungsverläufe der Gesamtstrahlung für Januar,
April, Juli gezeigt – einmal für +5° geographische Breite (in Äquatornähe) und einmal für
65° geographische Breite (Bild 1.1.4-15 bis Bild 1.1.4-20). Das gesamte Datenmaterial
1
steht auf CD zur Verfügung. Eine ausführliche Erläuterung wurde vom Ausschuss veröf-
fentlicht. 3)

Bild 1.1.4-15 Berechnete Richtwerte der gesam- Bild 1.1.4-16 Berechnete Richtwerte der gesam-
ten Sonnenstrahlung bei wolkenlosem Himmel ten Sonnenstrahlung bei wolkenlosem Himmel
5° nördl. Breite, Januar, TL = 4. 5° nördl. Breite, April, TL = 4.

Bild 1.1.4-17 Berechnete Richtwerte der gesam- Bild 1.1.4-18 Berechnete Richtwerte der gesam-
ten Sonnenstrahlung bei wolkenlosem Himmel ten Sonnenstrahlung bei wolkenlosem Himmel
5° nördl. Breite, Juli, TL = 4. 65° nördl. Breite, Januar, TL = 2,5.

1) VDI 4710 Blatt 1, 03-2013.


2)
Aydinli, S.: Dissertation, TU Berlin, 1981; siehe auch Fortschr. Ber. VDI, Reihe 6, Nr. 79, Düssel-
dorf 1981.
Aydinli, S.: Wärmeeinstrahlung in Innenräume durch Solarstrahlung. Bauphysik 5 (1983), Nr. 4.
3)
Masuch, J.; Rosenhagen, G.; Dehne, K.; Riecke, W.; Hollenbach, K.: Darstellung von außereuro-
päischen Klimadaten für die Gebäudetechnik. HLH 58 (2007), Nr. 4–7.
64 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Bild 1.1.4-19 Berechnete Richtwerte der gesam- Bild 1.1.4-20 Berechnete Richtwerte der gesam-
ten Sonnenstrahlung bei wolkenlosem Himmel ten Sonnenstrahlung bei wolkenlosem Himmel
65° nördl. Breite, April, TL = 2,5. 65° nördl. Breite, Juli, TL = 2,5.

1.1.5 Wind 1)
Der Wind kann einen erheblichen Einfluss auf den Wärmebedarf von Räumen haben, da
infolge von Druckunterschieden zwischen innen und außen kalte Außenluft durch Un-
dichtigkeiten in der Gebäudeaußenhaut (Fenster, Türen, Jalousiedurchführungen usw.)
eindringt. Es kann dadurch auch zu Zugbelästigung kommen. In der Energieeinsparver-
ordnung ist daher für Neubauten die Fugendurchlässigkeit für Fenster und Türen limi-
tiert.
Der mittlere Luftwechsel n je Stunde erreicht bei alten Fenstern durchschnittliche Werte
von n = 0,5…1,0 mit zeitlichen Spitzen, die ein Vielfaches davon betragen. Mittlerweile
werden die Fenster besonders dicht ausgeführt und begrenzen die Fugenlüftung auf etwa
ein Zehntel dieses Betrages. Dadurch wird heute oft der hygienisch erforderliche Min-
destbedarf zur Lüftung unterschritten, der für Wohnungen bei dem oben genannten
Wert n = 0,5…1,0 h–1 liegt.
Die Heizlast hierfür liegt in der Größenordnung der Transmissionsverluste. Die
Berechnung erfolgt neuerdings nach DIN EN 12831-1:2017-09, die mit deutschem An-
hang die wesentlichen Grundkonzepte (Trennung der Rechnung nach Transmission und
Lüftung) beibehält. Raum- und Hauskenngröße werden durch einen Höhenkorrektur-
faktor und einen Abschirmkoeffizienten ersetzt. Die Basis bildet ein n50-Kennwert, die
Luftwechselrate je Stunde, die auf Grund einer Druckdifferenz innen–außen von 50 Pa
entsteht.
Auch bei Lüftungsanlagen ist der Windeinfluss zu beachten. Auf der dem Wind zugekehr-
ten Seite eines Gebäudes (der Luvseite) entsteht Überdruck, auf der dem Wind abgekehr-
ten Seite (der Leeseite) Unterdruck (Bild 1.1.5-1).
Ein Fortluftventilator, der auf der Luvseite ausbläst, wird also bei Windanfall wegen des
größeren Luftwiderstandes weniger Luft fördern, auf der Leeseite dagegen mehr. Nieder-
druckventilatoren werden stärker beeinflusst als Hochdruckventilatoren. Bei enger Be-
bauung können durch gegenseitige Beeinflussung Veränderungen der Luftdruckvertei-
lungen auftreten.
Besonders bei Großbauten in Stadtzentren hat es sich bewährt, die Auswirkung eines
Neubaus auf die städtische Durchlüftung der Nachbarschaft vorher in einem Gebäu-
deumströmungsversuch im Windkanal zu untersuchen. Daraus erhält man u. U. wichtige
Erkenntnisse über Veränderungen des Mikroklimas dort und kann gegebenenfalls Kor-
rekturen an der Gebäudegeometrie anbringen und auch wiederum im Versuch bewerten.
Weiterhin kann die Gefahr der Rücksaugung von Emissionen untersucht und geklärt
werden.

1)
Mattendorf, E.: HLH (1976), Nr. 3, S. 93–96.
Frank, W.: Ges.-Ing. (1978), Nr. 1/2, S. 3–7.
Wolfseher, U.; Gertis, K.: Ges.-Ing. (1978), Nr. 9, 8 S.
Hausladen, G.: HLH (1978), Nr. 1, S. 21–28.
1.1.5 Wind 65

Auch bei der Aufstellung von Rückkühlwerken auf Dächern ist der Windeinfluss zu be-
achten. Wesentlich für die Bedeutung des Windeinflusses sind zwei Faktoren: Die Wind-
geschwindigkeit und die Windrichtung.

1
Bild 1.1.5-1. Windanfall auf ein Gebäude.

Bild 1.1.5-2. Mittlere monatliche


Windgeschwindigkeiten in verschie-
denen deutschen Städten.
DIN 4710:2003-01

Windgeschwindigkeit. Die mittlere Windgeschwindigkeit wird auf den meteorologischen


Stationen mit dem bekannten Schalenkreuzanemometer gemessen, meist jedoch in grö-
ßerer Höhe, etwa 20 bis 30 m. Man unterscheidet einen täglichen und einen jährlichen
Gang. Die Unterschiede im täglichen Gang sind gering und können für heizungstechni-
sche Untersuchungen vernachlässigt werden. Beim jährlichen Gang zeigt sich (Bild
1.1.5-2), dass die mittlere Windgeschwindigkeit überall in Deutschland im Winter etwas
größer ist als im Sommer, ferner, dass sie in Küstennähe größer ist als im Binnenland.
Neuere Untersuchungen von Heizwärmeverbräuchen, veranlasst vom Bundesbauminis-
terium, zeigen genau aus diesem Grunde signifikant höhere Verbrauchsergebnisse bei
Bauten in Küstennähe. Allerdings zeigt Bild 1.1.5-2 auch, dass es einen kontinuierlichen
Abfall der Geschwindigkeit von Nord nach Süd zu geben scheint. Auffällig sind die ext-
rem niedrigen Werte für Passau.
In manchen Gegenden haben sich für besondere Winde besondere Namen durchgesetzt,
wie Föhn (Alpen-Nordseite) und Mistral (Südfrankreich).
Die Windgeschwindigkeit nimmt mit der Höhe zu. In 100 m Höhe ist sie um etwa 50 %
größer als in 10 m Höhe. Das Maximum wird gegen Mittag erreicht. Die Beaufort-Skala
B zur Messung der Windstärke hat 12 Windstärkestufen.
Umrechnung auf die Luftgeschwindigkeit v (angenähert für B = 1 bis 6):
v = 2 · B – 1 in m/s.
66 1. Grundlagen / 1.1 Meteorologische Grundlagen

Bild 1.1.5-3. Stärkewindrosen für Bremerhaven, Potsdam, Mannheim und Passau – Mittlere jährliche
Windgeschwindigkeit und Häufigkeit der Windrichtung. DIN 4710E:2016 (Quelle: Deutscher Wetter-
dienst (DWD)).

Windrichtung. Die Windrichtung wird in den Stärkewindrosen in zwölf Teilen angege-


ben. Die Länge der einzelnen Farbstufen entspricht der prozentualen Häufigkeit, mit
der die jeweilige Windgeschwindigkeit aus der angegebenen Windrichtung auftritt. Bild
1.1.5-3 zeigt für Bremerhaven, Potsdam, Mannheim und Passau die mittleren jährlichen
Windgeschwindigkeiten in den verschiedenen Himmelsrichtungen. Es zeigt sich, dass
die häufigsten und stärksten Winde aus westlichen Richtungen (W, NW, SW) wehen, eine
Tatsache, die fast auf ganz Deutschland zutrifft, wenn örtlich auch fast stets Besonderhei-
ten zu beachten sind. Beispiel: Frankfurt/M hat neben einem ausgeprägten SW-Wind-
Einfluss einen nahezu gleich starken NO-Wind-Einfluss, bedingt durch Fallwinde vom
nahen Taunus. Auffällig ist, dass die Windgeschwindigkeiten in Süddeutschland (untere
Graphik) erheblich unter denen in Norddeutschland liegen.
Für die Heizungstechnik wichtig sind besonders die größeren Geschwindigkeiten im
Winter. Aus Tafel 1.1.5-1 geht hervor, dass die Winde über 5 m/s mit einer Häufigkeit von
rund 70 % aus dem westlichen Quadranten wehen. Da außerdem Häufigkeits- und Ge-
schwindigkeitskurve annähernd gleichlaufend sind, haben demnach insbesondere die
1.1.5 Wind 67

nach westlichen Richtungen gelegenen Räume einen durch den Wind bedingten zusätz-
lichen Wärmebedarf. Im Jahresverlauf werden die höchsten Geschwindigkeiten im No-
vember, die geringsten im August/September gemessen.

Tafel 1.1.5-1 Häufigkeit der Winde über 5 m/s Geschwindigkeit im Winter

Häufigkeit
Ort Häufigkeit in % der Winde
> 5 m/s
N NO O SO S SW W NW
1
in %
Kiel 5,5 5,2 5,2 4,9 16,3 28,8 26,7 7,4 32,6
Hamburg 2,6 3,3 8,1 7,0 8,1 37,1 25,0 8,8 27,2
Aachen 1,7 5,0 3,9 2,5 11,9 45,7 22,1 6,2 35,7
Memel 5,1 3,3 3,8 11,9 15,7 24,7 22,8 12,7 36,9
Breslau 3,7 1,2 2,4 10,9 10,6 15,9 37,8 18,3 24,6
Berlin 1,6 3,3 12,3 7,0 4,5 15,2 38,1 18,3 24,4
Leipzig 2,6 9,7 7,0 1,8 14,0 35,1 21,9 7,9 12,4
München 0,8 7,0 7,0 0,8 0,8 47,7 32,8 3,1 12,8
Mittel 3,0 4,8 6,2 5,8 10,2 31,3 28,8 10,3
68 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

1.2 Raumklimatische Grundlagen 1)


Für den Heizungs- und Klimatechniker ist es unerlässlich, die raumklimatischen Grund-
lagen, die von Heizungs- und Raumlufttechnischen Anlagen sowie der Steuerung und
Regelung dieser Anlagen wesentlich beeinflusst werden, zu verstehen. Darüber hinaus
gibt es Einflüsse, die der Anlagenplaner zwar mit seiner eigenen Planung selbst nicht be-
einflussen kann, deren mögliche negative Effekte aber in der Praxis seiner Planung zuge-
schrieben werden könnten. Für solche Einflüsse, wie z. B. Emissionen aus Baustoffen
oder Phänomene wie das Sick Building Syndrome sollte der Planer daher ein Grundwis-
sen und Verständnis der Zusammenhänge besitzen.

1.2.1 Raumklimadefinition
Der Raumklimabegriff umfasst die thermischen, akustischen, visuellen sowie die olfak-
torischen (geruchlichen) und chemischen Bedingungen in einem Innenraum (Bild
1.2.1-1). Es werden folgende Sinne unterschieden mit denen der Mensch seine Umge-
bung wahrnehmen kann: Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Temperatursinn, Tasten
und Gleichgewichtssinn. Der Mensch verfügt über kein Sinnesorgan zur Wahrnehmung
von Feuchte.


 


  




   

  

 !

Bild 1.2.1-1. Definition des Raumklimabegriffs.

Auslegung und Kategorien des Raumklimas


Eine Zusammenfassung von Auslegungskriterien für Gebäude ist in DIN EN 15251 2)
wiedergegeben. Diese beinhaltet Anforderungen an die thermische Behaglichkeit, die
akustischen und visuellen Verhältnisse sowie die Innenraumluftqualität. Hervorzuheben
ist die Unterteilung dieser Anforderungen in vier Kategorien:
– Kategorie I: entspricht einem hohen Maß an Erwartungen und wird empfohlen für
Räume, in denen sich sehr empfindliche oder anfällige Personen aufhalten und wird
nur in Ausnahmefällen angewendet
– Kategorie II: entspricht einem normalen Maß an Erwartungen und wird für neue und
renovierte Gebäude empfohlen
– Kategorie III: steht für ein moderates Maß an Erwartungen und kann bei bestehenden
Gebäuden angewendet werden
– Kategorie IV: bezeichnet Werte außerhalb der oben genannten Kategorien und soll nur
für einen begrenzten Teil des Jahres angewendet werden.

1) Durchgesehen für die 79. Auflage, neu bearbeitet für die 78. Auflage von Prof. Dr.-Ing. Runa T.
Hellwig, Augsburg, Dr.-Ing. Christian Scherer, Valley, (Abschnitt 1.2.3, außer 1.2.3-5 bis 1.2.3-7),
PD Dr. med. habil. Dr.-Ing. Wolfgang Bischof, Jena (Abschnitt 1.2.7) und Prof. Dr. med. Ger-
hard A. Wiesmüller, Köln (Abschnitt 1.2.7) unter Verwendung vorhandener Textpassagen zu
„Thermischer Behaglichkeit“ von Prof. Dr. Bjarne W. Olesen, Kopenhagen, und Prof. Dr.-Ing.
Runa T. Hellwig, Augsburg.
2) DIN EN 15251 „Eingangsparameter für das Raumklima zur Auslegung und Bewertung der
Energieeffizienz von Gebäuden – Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik“, 12-2012 —
Deutsche Fassung der EN 15251:2007.
1.2.2 Thermisches Raumklima 69

1.2.2 Thermisches Raumklima


Die Wahrnehmung des thermischen Raumklimas und die Zufriedenheit mit dem ther-
mischen Raumklima hängen mit der stoffwechselbedingten Erzeugung von Wärme,
ihrer Abgabe an die Umgebung und den daraus resultierenden physiologischen Anpas-
sungen der Körpertemperatur und des Schwitzens zusammen. Neben den sechs Haupt-
faktoren Lufttemperatur, Strahlungstemperatur, Luftfeuchte, Luftbewegung, Beklei-
dungsdämmung sowie körperliche Aktivität, bestimmen noch weitere Einflussgrößen
die thermische Behaglichkeit.
In der Literatur wird gezeigt, dass Kontext-Effekte eine Wirkung auf die thermische Be-
haglichkeit haben. Kontext-Effekte sind kulturelle Variablen (Klima, Anpassung), psy-
chologische Faktoren (Erfahrungen, Erwartungen, Wissen, Einstellung), demographi-
1
sche Faktoren (Alter, Geschlecht) oder weitere Faktoren (Möglichkeit der Einflussnahme
auf das Raumklima, Umfeld) sein. So kann sich beispielsweise ein erhöhter Grad der Ver-
trautheit mit einer Umgebung (z. B. die eigene Wohnung) bei gleicher Temperatur in ei-
ner größeren thermischen Behaglichkeit im Vergleich zu weniger vertrauten Umgebun-
gen (z. B. Büro) niederschlagen 1). Aber auch physiologische Akklimatisation bei länger
andauerndem Wechsel in eine andere Klimazone oder jahreszeitlich verursachte Adapta-
tion bestimmen die thermische Behaglichkeit.
Definitionen
– Thermisches Empfinden oder Temperaturempfinden: Das thermische Empfinden be-
schreibt die vom Körper wahrgenommene Temperatur und kann als eine Art relative
Temperaturmessung des Körpers interpretiert werden.
– Thermische Behaglichkeit oder thermische Zufriedenheit: Die thermische Behaglich-
keit beschreibt das Wohlbefinden bei einer wahrgenommenen Temperatur in einem
bestimmten Kontext. Sie wird durch psychologische und andere nicht-thermische
Komponenten des Raumklimas beeinflusst.
– Thermische Gesamtbehaglichkeit bezeichnet die thermische Behaglichkeit für den
Körper als Ganzes. Sie ist zu unterscheiden von lokalen Effekten bezüglich der thermi-
schen Behaglichkeit. Diese Unterscheidung ist jedoch eher theoretischer Natur. In Be-
fragungen zeigt sich immer wieder, dass bei lokal auftretender Unbehaglichkeit die
Gesamtbehaglichkeit beeinträchtigt wird.
– Lokale thermische Behaglichkeit: Häufiger verwendet wird der Begriff der lokalen Un-
behaglichkeit, welche die Unbehaglichkeit hervorgerufen durch lokal an einzelnen
Körperstellen auftretende unangenehme thermische Verhältnisse bezeichnet.
Über den Einfluss von psychosozialen Größen auf die thermische Behaglichkeit gibt es
bisher wenige Untersuchungen. In einer Studie 2) wurde gezeigt, dass die Arbeitszufrie-
denheit einen Effekt auf die Zufriedenheit mit der Temperatur hat. Dies konnte durch
neuere Forschungen 3) bestätigt werden. Die Möglichkeit, die thermischen Zustände im
Innenraum individuell zu beeinflussen, wurde in vielen Studien als eine sehr wesentliche
Einflussgröße auf die thermische Behaglichkeit identifiziert (siehe Abschnitt 1.2.6).

1.2.2-1 Thermisches Empfinden 4)


Wärmebilanz 5)
Der menschliche Körper hält bei allen äußeren Luftzuständen und beliebigen Aktivitäten
eine annähernd konstante Temperatur von 36,5–37 °C aufrecht. Dabei besteht ein gewis-
ses Gleichgewicht zwischen der im Körper erzeugten und der von ihm abgegebenen bzw.
gespeicherten Wärme. Um die Körpertemperatur jederzeit bei allen äußeren oder inne-

1)
Oseland, N. A.: Predicted and reported thermal sensation in climate chambers, offices and homes.
Energy and Buildings 23 (1995), Nr. 2, S. 105–115.
2)
Cena, K.; de Dear, R.: Field study of occupant comfort and office thermal environments in a hot-
arid climate. Final report ASHRAE RP-921, 1998.
3) Bischof, W.; Hellwig, R. T.; Brasche, S.: Thermischer Komfort – die extraphysikalischen Aspekte.
Bauphysik 29 (2007), Nr. 3, S. 208–212.
4)
DIN 33403 Teil 2, 3, 5 „Klima am Arbeitsplatz“: DIN 33403-2:2000-08; DIN 33403-3:2011-07,
DIN 33403-5:1997-01.
5)
Schmidt, R. F.; Lang, F. (Hrsg.): Physiologie des Menschen. 30. Auflage, Springer Medizin Verlag,
Heidelberg 2007.
70 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

ren Verhältnissen weitgehend konstant zu halten, ist eine selbsttätige Temperaturrege-


lung erforderlich, die vom Gehirn gesteuert wird. Fühlorgane (Sensoren) dieser
Regelung sind in der Haut und im Gehirn liegende Thermorezeptoren.
Die Wärmeabgabe des Körpers erfolgt dabei durch:
1. Konvektion der Wärme von der Körperoberfläche an die Luft;
2. Wärmestrahlung von der Körperoberfläche an die umgebenden Raumumschlie-
ßungsflächen;
3. Verdunstung von Wasser an der Haut;
4. Wärmeleitung an berührenden Flächen, z. B. bei den Füßen, am Gesäß;
5. Atmung;
6. Ausscheidungen, Einnahme von Speisen, Diffusion u. a.
wobei Konvektion, Strahlung und Verdunstung die wesentlichen Abgabemechanismen
darstellen.
In kühler Umgebung wird durch eine Verengung der Blutgefäße die Hautdurchblutung
verringert. Die Hauttemperatur an den äußeren Extremitäten nimmt ab. Dadurch wird
die Wärmeabgabe durch Strahlung und Konvektion verringert. In warmer Umgebung
wird die Hautdurchblutung erhöht und die Hauttemperatur ist an den verschiedenen
Körperteilen sehr ähnlich. Die Wärmeabgabe durch Konvektion und Strahlung wird er-
höht. Bei sehr warmer Umgebung beginnt der Körper zu schwitzen und erhöht damit die
Wärmeabgabe durch Verdunstung.
Wärmeabgabe
Für die Wärmebilanz und Wärmeabgabe des Menschen sind folgende Faktoren von Ein-
fluss:
Persönliche Faktoren:
– Bekleidung (Wärmedämmung, Wasserdampfdurchlässigkeit)
– Körperliche Aktivität oder Wärmeproduktion
Umgebungsfaktoren:
– Lufttemperatur
– Mittlere Strahlungstemperatur (Oberflächentemperatur der umschließenden Flächen)
– Luftgeschwindigkeit
– Luftfeuchte (Absolute, Partieller Wasserdampfdruck)
Ist die Wärmeabgabe größer als die Wärmeproduktion (Aktivität) sinkt die Haut-Kör-
pertemperatur und die Arbeitszeit muss begrenzt werden. Für die Bewertung der noch
akzeptablen Bedingungen oder Begrenzung der Aufenthaltsdauer bei Arbeit in kalter
Umgebung können DIN EN ISO 11079 1) und DIN EN ISO 15743 2) verwendet werden.
Ist die trockene Wärmeabgabe kleiner als die Wärmeproduktion steigt die Schweißabga-
be. Körpertemperatur und Arbeitszeit müssen unter Umständen begrenzt werden. Für
die Bewertung der noch akzeptablen Bedingungen und die Begrenzung der Aufenthalts-
dauer bei Arbeit in sehr warmer Umgebung können DIN EN ISO 7933 3) und DIN EN
ISO 7243 4) verwendet werden.

1) DIN EN ISO 11079 „Ergonomie der thermischen Umgebung – Bestimmung und Interpretation
der Kältebelastung bei Verwendung der erforderlichen Isolation der Bekleidung (IREQ) und loka-
len Kühlwirkungen (ISO 11079:2007)“, 04-2008 — Deutsche Fassung der EN ISO 11079:2007.
2) DIN EN ISO 15743 „Ergonomie der thermischen Umgebung – Arbeitsplätze in der Kälte – Risi-
kobewertung und Management (ISO 15743:2008)“, 11-2008 — Deutsche Fassung der EN ISO
15743:2008.
3) DIN EN ISO 7933 „Ergonomie der thermischen Umgebung – Analytische Bestimmung und In-
terpretation der Wärmebelastung durch Berechnung der vorhergesagten Wärmebeanspruchung“,
12-2004 — Deutsche Fassung der EN ISO 7933:2004.
4) DIN EN ISO 7243 „Ergonomie der thermischen Umgebung – Ermittlung der Wärmebelastung
durch den WBGT-Index (wet bulb globe temperature)“, 12-2017 — Deutsche Fassung der EN ISO
7243:2017.
1.2.2 Thermisches Raumklima 71

Körperliche Aktivität 1) 2)
Tafel 1.2.2-1 zeigt die Wärmeabgabe bei unterschiedlichen körperlichen Aktivitäten.

Tafel 1.2.2-1 Gesamtwärmeabgabe des Menschen bei verschiedener Tätigkeit


(nach DIN EN ISO 7730)

Tätigkeit Metabolische Rate = Wärme-


abgabe

1
W/m2 a) met b) W a)b)
ruhend, angelehnt 46 0,8 80
sitzend, entspannt 58 1,0 100
sitzende, leichte Tätigkeit 70 1,2 125
(Büro, Wohnung, Schule, Labor)
stehende, leichte Tätigkeit (Zeichenbrett-Tätigkeit, 81 1,4 145
Einkaufen, Labor, leichte Industrietätigkeit)
stehende, mittelschwere Tätigkeit 93 1,6 170
(Verkaufstätigkeit, Haus-, Maschinen-Arbeit)
gehen auf der Ebene
2 km/h 110 1,9 200
5 km/h 200 3,4 360
a) bei ca. 1,8 m2 Körperoberfläche
b)
1 met = 58 W/m2

Für energetische und raumklimatische Berechnungen werden z. B. die in Tafel 1.2.2-2


angegebenen Werte der Kühllastregeln (frühere Ausgabe: VDI 2078) 3) verwendet.

Tafel 1.2.2-2 Wärme- und Wasserdampfabgabe des Menschen


(nach VDI 2078:1996-07 – Kühllastregeln)

Tätigkeit Luft- °C 18 20 22 23 24 25 26
temperatur
·
körperlich nicht Q tr (trocken) W 100 95 90 85 75 75 70
tätig bis leichte ·
Q f (feucht) W 25 25 30 35 40 40 45
Arbeit im Stehen ·
Q ges W 125 120 120 120 115 115 115
Wasser- g/h 35 35 40 50 60 60 65
dampfabgabe
GD
·
schwere körperli- Q ges W 270 270 270 270 270 270 270
che Tätigkeit ·
Q tr (trocken) W 155 140 120 115 110 105 95

Kleidung
Von großem Einfluss auf die Behaglichkeit ist die Kleidung. In einem kühlen Raum kann
man sich sehr schnell durch wärmere Kleidung Behaglichkeit verschaffen, ebenso in
einem warmen Raum durch Ablegen von Kleidungsstücken. Der Wärmedämmwert von

1)
DIN ISO EN 8996 „Ergonomie der thermischen Umgebung – Bestimmung des körpereigenen
Energieumsatzes“, 01-2005 — Deutsche Fassung der EN ISO 8996:2004.
2)
DIN EN ISO 7730 „Ergonomie des Umgebungsklimas – Analytische Bestimmung und Interpre-
tation der thermischen Behaglichkeit durch Berechnung des PMV- und des PPD-Indexes und der
lokalen thermischen Behaglichkeit und Berichtigungen“, 05-2006.
3)
VDI 2078 „Berechnung der Kühllast klimatisierter Räume (VDI-Kühllastregeln)“, 07-1996 — frü-
here Ausgabe.
72 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

Bekleidungskombinationen ist in DIN EN ISO 9920 1) und DIN EN ISO 7730 2) angege-
ben (Tafel 1.2.2-3). Als physikalische Einheit für den Wärmeleitwiderstand gilt:
1 clo (von clothing value) = 0,155 m2 K/W (Wärmedurchlasswiderstand der Kleidung)
Das Anziehen oder Ablegen von einzelnen Kleidungsstücken hat Einfluss auf die benö-
tigte Raumtemperatur. Tafel 1.2.2-4 zeigt für das An- oder Ablegen einiger Kleidungsstü-
cke die mögliche Anpassung der Raumtemperatur nach unten oder oben.

Tafel 1.2.2-3 Wärmedämmwert von Bekleidungskombinationen aus DIN EN ISO


7730 *).

Bekleidungskombination Wärmedämm- Wärmedurch-


wert [clo] lasswiderstand
[m2K/W]
T-Shirt, Shorts, leichte Socken, Unterhose, Sanda- 0,30 0,050
len
Hemd mit kurzen Ärmeln, leichte Hose, leichte 0,50 0,080
Socken, Unterhose, Schuhe (Sommerkleidung)
Hemd, Hose, Socken, Unterwäsche, Schuhe 0,70 0,110
Jacke, Hemd, Hose, Socken, Unterwäsche, Schu- 1,00 0,155
he (Winterkleidung)
*)
DIN EN ISO 7730 „Ergonomie des Umgebungsklimas – Analytische Bestimmung und Interpreta-
tion der thermischen Behaglichkeit durch Berechnung des PMV- und des PPD-Indexes und der lo-
kalen thermischen Behaglichkeit und Berichtigungen“, 05-2006.

Tafel 1.2.2-4 Wärmedämmwert und entsprechend mögliche Anpassung der


Raumtemperatur durch An- oder Ablegen von Kleidungsstücken bei
gleichem thermischen Empfinden, für sitzende Personen, nach DIN
EN ISO 7730 *).

Kleidungsstück Wärmedämmwert Anpassung der operativen


[clo] Temperatur [K]
T-Shirt 0,09 ± 0,6
Hemd mit kurzen Ärmeln 0,15 ± 0,9
Hemd mit langen Ärmeln 0,25 ± 1,6
Shorts 0,06 ± 0,4
Normale Hosen 0,25 ± 1,6
Leichter Rock (Sommer) 0,15 ± 0,9
Dicker Rock (Winter) 0,25 ± 1,6
Leichter Sweater 0,20 ± 1,3
Pullover 0,28 ± 1,7
Normale Jacke 0,35 ± 2,2
*)
DIN EN ISO 7730 „Ergonomie des Umgebungsklimas – Analytische Bestimmung und Interpreta-
tion der thermischen Behaglichkeit durch Berechnung des PMV- und des PPD-Indexes und der lo-
kalen thermischen Behaglichkeit und Berichtigungen“, 05-2006.

Operative Temperatur
Die Temperatur, die den Effekt von Lufttemperatur und mittlerer Oberflächentemperatur
der Raumumschließungsflächen (mittlere Strahlungstemperatur) zusammenfasst, wird
operative Temperatur oder einfach Raumtemperatur genannt (veraltete Bezeichnung:
empfundene Temperatur). Definition der operativen Temperatur: Die gleichmäßige Tempe-

1) DIN EN ISO 9920 „Ergonomie der thermischen Umgebung – Abschätzung der Wärmeisolation
und des Verdunstungswiderstandes einer Bekleidungskombination“, 10-2009 — Deutsche Fas-
sung der EN ISO 9920:2009.
2) DIN EN ISO 7730 „Ergonomie des Umgebungsklimas – Analytische Bestimmung und Interpreta-
tion der thermischen Behaglichkeit durch Berechnung des PMV- und des PPD-Indexes und der
lokalen thermischen Behaglichkeit und Berichtigungen“, 05-2006.
1.2.2 Thermisches Raumklima 73

ratur eines Raumes, bei der der Mensch die gleiche Wärmemenge über Strahlung und
Konvektion abgibt wie bei der gegebenen nicht gleichförmigen Umgebung.
Operative Temperatur θo = a · θa + (1 – a) · θr
wobei
θa = Lufttemperatur in °C
θr = Mittlere Strahlungstemperatur in °C
a = 0,5 für Luftgeschwindigkeiten v < 0,2 m/s,
a = 0,6 für v = 0,2 … 0,6 m/s,

1
a = 0,7 für v = 0,6 … 1,0 m/s.
Luftbewegung
Die Luftbewegung hat einen erheblichen Einfluss auf die Behaglichkeit. Wie Luftge-
schwindigkeit bewertet wird, hängt von der Prägung des Individuums durch Klimazone
und Umgebung ab. Während Personen im Freien eine mäßige Luftbewegung durchaus
nicht als unangenehm empfinden, manchmal sogar begrüßen, sind sie in geschlossenen
Räumen empfindlicher gegenüber Luftbewegung. Am meisten wird das Wohlbefinden
gestört, wenn die bewegte Luft eine geringere Temperatur als die Raumluft hat und vor-
wiegend aus bestimmter Richtung einen Körperteil trifft. Man spricht in diesem Fall von
Zugluft (siehe Abschnitt 1.2.2-4.1). Erhöhte Raumtemperatur kann aber mit einer erhöh-
ten Luftgeschwindigkeit (DIN EN ISO 7730) kompensiert werden (siehe Abschnitt 1.2.2-
3.3).
Luftfeuchte 1)
Da der Mensch kein Sinnesorgan für die Wahrnehmung der Feuchte hat, kann er weder
die absolute noch relative Luftfeuchte in einem Innenraum wahrnehmen oder einschät-
zen. Untersuchungen in Gebäuden 2) zeigen, dass es in maschinell belüfteten Gebäuden
trotz gemessener relativer Luftfeuchten von 40 bis 50 % zu einer Bewertung der Luft
durch die Gebäudenutzer als „eher trocken“ kam. In frei belüfteten Gebäuden wurde die
Lufttrockenheit vergleichbar eingestuft. Allerdings herrschten in diesen Gebäuden auf-
grund der äußeren Witterungsverhältnisse relative Feuchten zwischen 15 und 30 %. Un-
tersuchungen 3) weisen auf einen Zusammenhang des Trockenheitsgefühls, verursacht
durch den Stoffübergangskoeffizient, mit den Strömungsbedingungen sowie der thermi-
schen Last in einem Raum hin. Der Stoffübergangkoeffizient ist bei Mischlüftung gegen-
über Quelllüftung und bei hoher gegenüber geringer Kühllastdichte höher. Dies kann
eine Erklärung für Klagen über zu trockene Luft sein.
Da die Entwärmung des menschlichen Körpers zum Teil auch durch Verdunstung von
der Haut erfolgt, hat auch die Luftfeuchte einen gewissen Einfluss auf die Behaglichkeit.
Die Höhe der Verdunstung hängt bei sonst gleichen Verhältnissen vom Dampfdruckun-
terschied des Wassers an der Hautoberfläche und des Wasserdampfes in der Luft ab.
Kennzeichnung der Luftfeuchte durch die Begriffe relative Feuchte oder Taupunkt oder
Feuchtkugeltemperatur.
Bei Raumtemperaturen um 20 °C spielt allerdings die Wärmeabgabe durch Verdunstung
nur eine geringe Rolle. Es ist daher anzunehmen, dass auch die Luftfeuchte in diesem Be-
reich keinen großen Einfluss hat. DIN EN 15251 4) empfiehlt als unteren Wert 20 %.
Bei hohen Umgebungstemperaturen dagegen beginnt die Raumfeuchte bereits eine do-
minierende Rolle zu spielen, da jetzt der Einfluss der Hautverdunstung bei der Wärme-
abgabe stark ansteigt. Durch Versuche in den 40er Jahren hat man festgestellt, dass die
sogenannte Schwülekurve für einen normal bekleideten ruhenden Menschen in unseren
Breiten bei der Darstellung im h,x-Diagramm etwa bei einem Wassergehalt der Luft von
12 g/kg liegt. 5)

1)
Hahn, N. von: „Trockene Luft“ und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit – Ergebnisse einer Li-
teraturstudie. Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft 67 (2007) Nr. 3, S. 103–107.
2)
Bischof W.; Bullinger-Naber, M.; Kruppa, B.; Schwab, R.; Müller, B. H.: Expositionen und gesund-
heitliche Beeinträchtigungen in Bürogebäuden – Ergebnisse des ProKlimA-Projektes. Fraunhofer
IRB Verlag, Stuttgart 2003.
3)
Fitzner, K.: Einfluss der thermischen Last auf das Raumklima. KI 38 (2002), Nr. 4, S. 186–190.
4)
DIN EN 15251 „Eingangsparameter für das Raumklima zur Auslegung und Bewertung der Ener-
gieeffizienz von Gebäuden – Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik“, 12-2012 — Deut-
sche Fassung der EN 15251:2007.
5)
Ebd.
74 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

1.2.2-2 Arbeitsstättenregel Raumtemperatur 1)


Für das Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten werden allgemeine Mindestanfor-
derungen in der Arbeitsstättenverordnung 2) festgelegt. Die Arbeitsstättenregeln konkre-
tisieren diese allgemeinen Anforderungen und legen die Mindestanforderungen fest. Die
Arbeitsstättenregel ASR A3.5 Raumtemperatur 3) enthält seit 2010 ein Stufenmodell für
die Bewertung der Lufttemperatur in Arbeitsräumen mit niedrigen internen Wärmelas-
ten und bei leichter bis mittlerer Arbeitsschwere (Bild 1.2.2-1). Das Stufenmodell, das
sich auf Werte für die Lufttemperatur bezieht, ist nur anwendbar, wenn Wärmestrahlung,
Luftgeschwindigkeit oder Luftfeuchte keinen wesentlichen Einfluss auf die operative
Temperatur haben. 4)
Grundsätzlich darf die Lufttemperatur in Arbeitsräumen 26 °C nicht überschreiten. Bei
Außenlufttemperaturen über 26 °C muss wie folgt vorgegangen werden:
– Lufttemperatur in Arbeitsräumen zwischen 26 °C und 30 °C: Unter der Vorausset-
zung, dass bereits geeignete Sonnenschutzmaßnahmen angewendet werden, sollen
dann durch den Arbeitgeber Maßnahmen nach Tafel 1.2.2-5 ergriffen werden.
– Lufttemperatur in Arbeitsräumen zwischen 30 °C und 35 °C: Der Arbeitgeber muss
geeignete Maßnahmen nach Tafel 1.2.2-5 ergreifen, um die Beanspruchung der Be-
schäftigten zu reduzieren.
– Lufttemperatur in Arbeitsräumen über 35 °C: Der Raum ist für die Zeit der Über-
schreitung ohne Maßnahmen wie bei Hitzearbeit nicht als Arbeitsraum geeignet.

bei Außenlufttemperaturen
unter über
26°C 26°C
müssen ergriffen werden

für die Überschreitungs-

Arbeitsraum ungeeignet
sollen ergriffen werden
wirksame Maßnahmen

wirksame Maßnahmen

zeit ohne Maßnahmen


wie bei Hitzearbeit als
Temperaturbereich
zulässiger

Bild 1.2.2-1. Stufenmodell der ASR A3.5 für die


°C Lufttemperatur im Büro bei Außentemperaturen
Grafik: Hellwig über 26 °C.

Eine Kommentierung umstrittener, auf früheren Ausgaben der ASR Raumtemperatur


basierender, gerichtlicher Interpretationen arbeitsrechtlicher Bestimmungen zu som-
merlichen Raumtemperaturwerten in Büros enthält. 5)

1)
Arbeitsstättenregel ASR A3.5 Raumtemperatur 2010, GMBl Nr. 35, 23. Juni 2010, S. 751, zuletzt
geändert GMBl 2017, S. 400.
2)
Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättV – Arbeitsstättenverordnung) 2004, GMBl, 12. August
2004, S. 2179, zuletzt geändert 30. November 2016, BGBl. I, S. 2681.
3) Arbeitsstättenregel ASR A3.5 Raumtemperatur 2010, GMBl Nr. 35, 23. Juni 2010, S. 751, zuletzt
geändert GMBl 2017, S. 400.
4)
Hellwig, R. T.; Bux, K.; Pangert, R.: Zur Neufassung der Arbeitsstättenregel ASR A3.5 Raumtem-
peratur. Bauphysik 34 (2012), Nr. 6, S. 268–174.
5)
Hausladen, G.; Hellwig, R. T.; Nowak, W.; Schramek, E.-R.; Grothmann, T.: 26 °C – falsch verstan-
dener Arbeitsschutz? Bauphysik 24 (2004), Nr. 4, S. 197–204.
1.2.2 Thermisches Raumklima 75

Tafel 1.2.2-5 Beispielhafte Maßnahmen, die beim Überschreiten einer Lufttempe-


ratur von 26 °C in Gebäuden im Falle von Außenlufttemperaturen
über 26 °C angewendet werden sollen oder müssen aus ASR A3.5 *)

a) effektive Steuerung des Sonnenschutzes (z. B. Jalousien auch nach der Ar-
beitszeit geschlossen halten)
b) effektive Steuerung der Lüftungseinrichtungen (z. B. Nachtauskühlung)
c) Reduzierung der inneren thermischen Lasten (z. B. elektrische Geräte nur bei

d)
Bedarf betreiben)
Lüftung in den frühen Morgenstunden
1
e) Nutzung von Gleitzeitregelungen zur Arbeitszeitverlagerung
f) Lockerung der Bekleidungsregelungen
g) Bereitstellung geeigneter Getränke (z. B. Trinkwasser)
*) Arbeitsstättenregel ASR A3.5 Raumtemperatur 2010, GMBl Nr. 35, 23. Juni 2010, S. 751, zuletzt ge-
ändert GMBl 2017, S. 400.

1.2.2-3 Thermische Gesamtbehaglichkeit


Als Ersatz der früher für die Auslegung von Lüftungsanlagen gültigen DIN 1946-2 war
seit Mai 2005 DIN EN 13779 1) in Kraft. DIN EN 16798-3 2) ersetzt diese Norm. Bezüglich
der Auslegungskriterien für das thermische Raumklima in Innenräumen wird auf DIN
EN 15251 3) verwiesen (Ersatz durch prEN 16798-1 geplant).
Nach DIN EN 15251 4) werden für die Auslegung der thermischen Gesamtbehaglichkeit
zwei Verfahren unterschieden. Das im folgenden Abschnitt beschriebene Verfahren gilt
für Gebäude ohne Konditionierung, z. B. frei gelüftete Gebäude im Sommer. Der darauf-
folgende Abschnitt beschreibt das Verfahren für maschinell beheizte und gekühlte Ge-
bäude.

1.2.2-3.1 Gebäude ohne maschinelle Kühlung


Durch Auswertung von Feldstudien konnte festgestellt werden, dass die in Abschnitt
1.2.2-3.2 genannten Temperaturbereiche nicht auf Gebäude, deren Temperatur sich aus-
schließlich durch Fensteröffnen und -schließen ergibt, übertragbar sind. Es wurde ein
neues adaptives Modell entwickelt, das für Gebäude ohne Heizung und ohne Kühlung in
DIN EN 15251 aufgenommen wurde. Dabei wird ein gleitender Mittelwert der Außen-
temperatur als Bezugsgröße verwendet. Die resultierenden operativen Temperaturen gel-
ten für Bürogebäude und Gebäude ähnlichen Typs, die für Nutzung durch Personen mit
hauptsächlich sitzender Tätigkeit vorgesehen sind und für Wohnungen, in denen Fenster
leicht geöffnet werden können sowie für Personen, die ihre Kleidung leicht an die innen
und außen herrschenden thermischen Bedingungen anpassen können. Damit dieses Ver-
fahren (Bild 1.2.2-2) angewendet werden kann, müssen folgende Randbedingungen ein-
gehalten werden:
– Die Räume müssen über Fenster verfügen, die sich zur Außenluft öffnen lassen und
von den Nutzern leicht geöffnet und angepasst werden können.
– Im Raum darf keine maschinelle Kühlung zum Einsatz kommen.

1)
DIN EN 13779 „Lüftung von Nichtwohngebäuden – Allgemeine Grundlagen und Anforderungen
für Lüftungs- und Klimaanlagen und Raumkühlsysteme“, 09-2007 — mit DIN SPEC 13779, nati-
onaler Anhang, 12-2012.
2)
DIN EN 16798-3 „Energetische Bewertung von Gebäuden – Lüftung von Gebäuden – Teil 3: Lüf-
tung von Nichtwohngebäuden – Leistungsanforderungen an Lüftungs- und Klimaanlagen und
Raumkühlsysteme (Module M5-1, M5-4)“, 11-20017 — Deutsche Fassung der EN 16798-3:2017.
3)
DIN EN 15251 „Eingangsparameter für das Raumklima zur Auslegung und Bewertung der Ener-
gieeffizienz von Gebäuden – Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik“, 12-2012 — Deut-
sche Fassung der EN 15251:2007.
4)
Ebd.
76 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

– Maschinelle Lüftung mit ungekühlter Luft (im Sommer) darf verwendet werden, je-
doch muss dem Öffnen und Schließen von Fenstern zur Regelung des Raumklimas der
Vorzug gegeben werden.
– Zusätzlich können weitere energiearme Möglichkeiten zur individuellen Beeinflus-
sung der Innentemperatur angewendet werden, zum Beispiel Ventilatoren, Jalousien,
Nachtlüftung usw. (siehe Abschnitt 1.2.6)
– Die Räume können mit einer Heizungsanlage ausgestattet sein. Dieses Verfahren gilt
jedoch nicht für die Jahreszeiten, in denen die Heizungsanlage in Betrieb ist.
– Das Verfahren gilt nur für Räume, in denen die Nutzer mit nahezu ausschließlich sit-
zenden Tätigkeiten beschäftigt sind, bei denen die Stoffwechselrate zwischen 1,0 met
und 1,3 met liegt.
– Damit die Nutzer die Wärmedämmung ihrer Bekleidung nach Wunsch anpassen kön-
nen, darf kein Dress-Code im Gebäude vorgeschrieben sein.

Bild 1.2.2-2. Bereich der behaglichen operativen Raumtemperatur in Abhängigkeit von dem gleiten-
den Mittelwert der Außentemperatur für die drei Kategorien (siehe Abschnitt 1.2.1) nach DIN EN
15251 (siehe auch Tafel 1.2.2-6).

Tafel 1.2.2-6 ist anwendbar für die oberen Werte bei 10 °C < θrm < 30 °C und für die un-
teren Werte bei 15 °C < θrm < 30 °C. Unterhalb von 10 °C bzw. 15 °C gelten die gleichen
Werte wie für maschinell gekühlte oder geheizte Gebäude nach Abschnitt 1.2.2-3.2.
Der gleitende Mittelwert der Außentemperatur ist der exponentiell gewichtete Mittelwert
der Tagesmittelwerte der Außentemperatur mehrerer aufeinander folgender Tage und
bestimmt sich zu:

θrm = (1 – α) θed-1 + α · θrm-1

Dabei ist:
θrm der gleitende Mittelwert der Außentemperatur für den aktuellen Tag
θrm-1 der gleitende Mittelwert der Außentemperatur für den vorherigen Tag
θed-1 der Tagesmittelwert der Außentemperatur für den vorherigen Tag
α eine Konstante zwischen 0 und 1; es wird empfohlen, den Wert 0,8 zu ver-
wenden
1.2.2 Thermisches Raumklima 77

Tafel 1.2.2-6 Bestimmung des behaglichen Bereiches der operativen Temperatur


θo in °C in Abhängigkeit vom gleitenden Mittelwert der Außentempe-
ratur für die drei Kategorien nach DIN EN 15251. θrm ist der gleiten-
de Mittelwert der Außentemperatur.

Berechnung Kategorie Bereich


Unterer Oberer
Wert [K] Wert [K]
θo = 0,33 * θrm + 18,8
± Bereich
I hohes Maß an Erwartungen,
sehr empfindliche Personen
–2 +2
1
II normales Maß an Erwartungen, –3 +3
neue und renovierte Gebäude
III moderates Maß an Erwartun- –4 +4
gen, bestehende Gebäude

1.2.2-3.2 Maschinell geheizte oder gekühlte Gebäude


DIN EN ISO 7730 standardisiert ein Verfahren zur Berechnung eines vorausgesagten
mittleren thermischen Empfindens einer Gruppe. Es basiert auf der Wärmebilanz von
Wärmeproduktion und -abgabe einer standardisierten Person. Dabei wird das vorausge-
sagte mittlere Votum (PMV-Predicted mean vote) als mittleres thermisches Empfinden
einer Gruppe auf einer siebenstufigen Skala: +3 (heiß), +2 (warm), +1 (etwas warm),
0 (neutral), –1 (etwas kühl), –2 (kühl) und –3 (kalt) dargestellt. Für maschinell geheizte
oder gekühlte Gebäude wird ein Wert von 0, einem neutralen thermischen Empfinden
entsprechend (weder warm noch kalt), angestrebt. Ausgehend von der thermischen Neu-
tralität wird in Abhängigkeit von der Aktivität und der Bekleidungsdämmung der Perso-
nen ein zulässiger Temperaturbereich ermittelt, der sich für die drei Kategorien des
Raumklimas nach DIN EN 15251 (siehe Abschnitt 1.2.1) aus unterschiedlichen Bereichs-
breiten um die thermische Neutralität bewegt (Tafel 1.2.2-7).

Tafel 1.2.2-7 Zulässige Bereiche des thermischen Empfindens auf der Skala des vo-
rausgesagten mittleren Votums (PMV) für die drei Kategorien des
Raumklimas nach DIN EN 15251.

Kategorie Bereich für das vorausgesagte


mittlere Votum (PMV)
Unterer Wert Oberer Wert
I hohes Maß an Erwartungen, sehr empfindli- –0,2 +0,2
che Personen
II normales Maß an Erwartungen, neue und re- –0,5 +0,5
novierte Gebäude
III moderates Maß an Erwartungen, bestehende –0,7 +0,7
Gebäude

In Bild 1.2.2-3 ist für 50 % rel. Luftfeuchte die optimale operative Temperatur abhängig
von Kleidung und Aktivität für Kategorie II dargestellt. Dabei ist für die Luftgeschwin-
digkeit angenommen
v = 0 m/s bei Aktivität M ≤ 1 met und v = 0,3 (M – 1) bei M > 1 met.
Die ausgezogenen Kurven ergeben PMV = 0 (neutral), die Schraffur deutet den Bereich
–0,5 < PMV < +0,5 an. Die dazugehörige Schwankungsbreite der operativen Temperatur
ist ebenfalls angegeben.
78 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

Ablesebeispiel Bild 1.2.2-3:


Tätigkeit: sitzend im Büro, d. h. Aktivität = 1,2 met = 125 W (siehe Tafel 1.2.2-1).
Kleidung: Winterkleidung, d. h. Bekleidungsdämmung 1 clo (siehe Tafel 1.2.2-3).
Behaglichkeitsbereich der operativen Temperatur ~22 °C ± 2 K

Bekleidungsdämmwiderstand [m²K/W]
0 0,1 0,2 0,3

3 175
10
12 °C

Aktivität [W/m²]
14 °C 150
Aktivität [met]

16 °C
18 °C
20 °C ±5,0 K 125
2 °C
22
24
°C
±4,0 K 100
°C
26
°C ±3,0 K 75
±2,5 K
1 ±2,0 K 50
±1,0 K ±1,5 K
0 0,5 1 1,5
Bekleidungsdämmwert [clo]
Bild 1.2.2-3. Optimale operative Temperatur für PMV = 0 abhängig von Aktivität und Kleidung
(nach DIN EN ISO 7730). Luftfeuchte 50 %.
Ausgezogene Linien PMV = 0. Schraffierter Bereich PMV = ±0,5, entspricht Kategorie II.

Tafel 1.2.2-8 zeigt die Anforderungen an den Temperaturbereich der operativen Tempe-
ratur für drei verschiedene Raumtypen. Der obere Wert des Intervalls für Sommer wird
empfohlen als Auslegungstemperatur für Kühlung. Der untere Wert im Winter wird
empfohlen als Auslegungstemperatur für Heizung.

Tafel 1.2.2-8 Auslegungswerte für die operative Raumtemperatur und maximale


mittlere Luftgeschwindigkeiten zur Vermeidung von Zugluft
für unterschiedliche Raumnutzungen nach DIN EN 15251 und
DIN EN ISO 7730.

Gebäude/Raum Akti- Kate- Operative Raum- Maximale mittlere


vität gorie temperatur a) Luftgeschwindigkeit c)
met °C °C m/s m/s
Sommer b) Winter b) Sommer Winter
(Kühl- (Heiz- (Kühl- (Heiz-
periode) periode) periode) periode)
Einzelbüro 1,2 I 24,5 ± 1,0 22,0 ± 1,0 0,12 0,10
Großraumbüro II 24,5 ± 1,5 22,0 ± 2,0 0,19 0,16
Konferenzraum III 24,5 ± 2,5 22,0 ± 3,0 0,24 0,21 d)
Kindergarten 1,4 I 23,5 ± 1,0 22,0 ± 1,0 0,11 0,10 d)
II 23,5 ± 2,0 23,0 ± 2,5 0,18 0,15 d)
III 23,5 ± 2,5 23,0 ± 3,5 0,24 d) 0,19
Kaufhaus 1,6 I 23,0 ± 1,0 19,0 ± 1,5 0,16 0,13 d)
II 23,0 ± 2,0 19,0 ± 3,0 0,20 0,15 d)
III 23,0 ± 3,0 19,0 ± 4,0 0,23 0,18 d)
a) In vielen Gebäuden und Räumen mit mäßigen Heiz- und Kühllasten sind die Operativ- und die
Raumlufttemperatur fast gleich. Für die Auslegung wird der maximale Wert für Sommer (Küh-
lung) und der Minimum-Wert für Winter (Heizung) verwendet.
b) Sommerbekleidung ~ 0,5 clo, Winterbekleidung ~ 1,0 clo.
c)
Angenommen wird ein Turbulenzgrad von 40 %. Zur Bestimmung der maximalen mittleren Luft-
geschwindigkeit wird sowohl im Sommer als auch im Winter die niedrigere Temperatur des Be-
reichs gewählt.
d)
Operative Raumtemperatur unterhalb des Gültigkeitsbereiches des Zugluftmodells (siehe Ab-
schnitt 1.2.2-4.1).
1.2.2 Thermisches Raumklima 79

1.2.2-3.3 Erhöhte Luftgeschwindigkeit im Sommer


Eine erhöhte Luftgeschwindigkeit im Raum vergrößert die konvektive Wärmeabgabe
einer Person an die Umgebung. Im Sommer kann dies ein Mittel sein, ein thermisches
Warm-Empfinden auszugleichen. Dazu soll jedoch der Nutzer des Raumes die Möglich-
keit besitzen Einfluss auf die Luftgeschwindigkeit zu nehmen, diese Funktion also akti-
vieren oder deaktivieren zu können (siehe Abschnitt 1.2.6). Bild 1.2.2-4 zeigt für übliche
Sommerbekleidung (0,5 clo) und eine Aktivität von 1,2 met (125 W) um wie viel die ope-
rative Temperatur steigen darf, wenn die Luftgeschwindigkeit erhöht wird. Die Linien in
Bild 1.2.2-4 haben einen Referenzpunkt, der einer operativen Temperatur von 26 °C und
einer mittleren Luftgeschwindigkeit von 0,2 m/s entspricht. Das Verhältnis von mittlerer
Strahlungstemperatur und Lufttemperatur bestimmt dabei die Wirksamkeit der Luftge-
schwindigkeitserhöhung. Für überwiegend sitzende Tätigkeiten sollte die Temperaturer-
1
höhung < 3 K und die mittlere Luftgeschwindigkeit v < 0,8 m/s sein.

Mittlere Luftgeschwindigkeit [m/s]


1,5
(Tr - Ta)= 10 K 5K 0K
1,2
-5 K
0,9
Bereich für über- -10 K
wiegend sitzen-
0,6 de Tätigkeit

0,3

0
0 1,1 2,2 3,3 4,4
Erhöhung der operativen Temperatur über 26°C [K]
Bild 1.2.2-4. Luftgeschwindigkeitserhöhung zur Kompensation einer höheren operativen Tempera-
tur nach DIN EN ISO 7730; θr: mittlere Strahlungstemperatur, θa:Lufttemperatur.

1.2.2-4 Lokale thermische Behaglichkeit


Thermische Unzufriedenheit kann auch dadurch hervorgerufen werden, dass ein Teil des
Körpers einer unerwünschten Wärme oder Kälte ausgesetzt ist. DIN EN ISO 7730 1) legt
die Auslegungskriterien für lokale thermische Behaglichkeit fest.
Eine Person fühlt sich möglicherweise behaglich, was den Körper als Ganzes betrifft, und
kann sich dennoch unbehaglich fühlen, wenn ein Teil des Körpers als warm und ein an-
derer als kalt empfunden wird. Daher gilt als zusätzliche Anforderung an die thermische
Behaglichkeit, dass keine lokale thermische Unbehaglichkeit vorliegt. Eine lokale Unbe-
haglichkeit kann von einer örtlich begrenzten Zugluft (siehe Abschnitt 1.2.2-4.1), einem
vertikalen Lufttemperaturunterschied (siehe Abschnitt 1.2.2-4.2), einer asymmetrischen
Verteilung von Strahlung im Raum (siehe Abschnitt 1.2.2-4.3) oder dem Kontakt mit
warmen oder kalten Oberflächen (siehe Abschnitt 1.2.2-4.4) verursacht werden. In Tafel
1.2.2-9 sind die Anforderungen an den vertikalen Lufttemperaturunterschied, den Be-
reich der Fußbodentemperatur und die maximale Strahlungstemperaturasymmetrie für
die drei Kategorien des Raumklimas dargestellt. Im Folgenden werden die Phänomene
lokaler Unbehaglichkeit erläutert.

1) DIN EN ISO 7730 „Ergonomie des Umgebungsklimas – Analytische Bestimmung und Interpreta-
tion der thermischen Behaglichkeit durch Berechnung des PMV- und des PPD-Indexes und der
lokalen thermischen Behaglichkeit und Berichtigungen“, 2006-05.
80 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

Tafel 1.2.2-9 Der zulässige vertikale Lufttemperaturunterschied zwischen Kopf


und Füßen sowie die zulässigen Werte der Fußbodentemperatur und
Strahlungstemperatur-Asymmetrie für drei Kategorien des Raumkli-
mas (DIN EN ISO 7730)

Katego- Vertikaler Bereich der Strahlungstemperatur-Asymmetrie in K


rie Lufttempera- Oberflächen-
turunter- temperatur des Warme Kühle Kühle Warme
schied *) Fußbodens Decke Wand Decke Wand
K °C
I <2 19–29 <5 < 10 < 14 < 23
II <3 19–29 <5 < 10 < 14 < 23
III <4 17–31 <7 < 13 < 18 < 35
*) 1,1 und 0,1 über dem Fußboden.

1.2.2-4.1 Zugluft
Personen in gemäßigten oder kalten Klimazonen sind oftmals gegenüber Luftgeschwin-
digkeiten im Raum empfindlich, daher ist Zugluft eine häufige Ursache für Klagen von
Personen, die sich in belüfteten oder klimatisierten Räumen aufhalten. Die bei Schwan-
kungen der Luftgeschwindigkeit auftretenden Maximalwerte haben einen bedeutenden
Einfluss auf das Gefühl von Zugluft einer Person. Die Schwankungen können entweder
als Standardabweichung der Luftgeschwindigkeit oder als Turbulenzgrad (Tu) beschrie-
ben werden. Dabei handelt es sich um die Standardabweichung SDva geteilt durch die
mittlere Luftgeschwindigkeit va (SDva / va). Der Prozentsatz der Personen, die eine Luft-
bewegung als Zugluft empfinden (DR, Draft Rate), kann mit der folgenden Gleichung ab-
geschätzt werden:

DR = (34 – θa) (va – 0,05)0,62 (3,14 + 0,37 · va · Tu).

Darin sind:
DR = Zugluftrate (~ % Unzufriedene wegen Zugerscheinungen, Draft Rate) in %
va = die mittlere lokale Luftgeschwindigkeit (3 min-Mittelwert) in m/s
Tu = der lokale Turbulenzgrad der Luftgeschwindigkeit (3 min) in m/s
θa = die lokale Lufttemperatur in °C.
Empfohlen wird die Planung mit einem DR von 20 %. In Anlehnung an die Auslegungs-
werte für die operative Temperatur nach DIN EN ISO 7730 sind die empfohlenen maxi-
malen Werte für die mittlere Luftgeschwindigkeit 0,10 bis 0,20 m/s im Winter und 0,12
bis 0,24 m/s im Sommer. Diese Werte basieren auf einem Turbulenzgrad von 40 %, wie
er für belüftete und klimatisierte Räume mit Mischlüftung typisch ist.
Bild 1.2.2-5 zeigt die zulässige mittlere Luftgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der
Lufttemperatur und dem Turbulenzgrad für eine maximale Zugluftrate von DR = 20 %.
Mit CFD-Analysen ist es möglich, Lufttemperatur und Luftgeschwindigkeitsfelder in
einem Raum zu berechnen. Die CFD-Programme sind aber aufwendig und werden noch
selten in der Planung eingesetzt.
1.2.2 Thermisches Raumklima 81

Bild 1.2.2-5. Maximal zulässige mittlere Luftgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Lufttempera-
tur und dem Turbulenzgrad für eine maximale Zugluftrate von DR = 20 %.
(Kategorie II, DIN EN ISO 7730).

Kaltluftabfall an Fenstern
Kaltluftabfall an kalten Fenstern und Wänden kann eine Ursache für Zugerscheinungen
sein. Im Folgenden wird eine Methode zur Berechnung des Kaltluftabfalls aufgezeigt,
nach der es möglich ist, die Auswirkungen unterschiedlicher Höhen und Wärmedämm-
eigenschaften von Fenstern zu beurteilen.
Die maximale Luftgeschwindigkeit, vmax, ist abhängig vom Temperaturunterschied zwi-
schen Raum und Fenster Δθ = θa– θs,W und der Fensterhöhe h. 1) Die maximale Luftge-
schwindigkeit, vmax, wird nach folgender Gleichung bestimmt (FANGER 2), NIELSEN 3)):

vmax = k (Δθ · h)0,5

Dabei kann k in Abhängigkeit von der Fensterhöhe und der Dämmung zwischen 0,052
und 0,8 variieren. Der Temperaturunterschied (Δθ) zwischen Fenster (mit Wärmedurch-
gangskoeffizient UW und Fenstertemperatur θs,W) und der Raumlufttemperatur (θa)
wird wie folgt berechnet:

Δθ = θa – θs,W = UW · Rs,i · (θa – θe)

Dabei sind:
θa = Lufttemperatur
Rs,i = Innerer Wärmeübergangswiderstand (0,13 m2K/W)
θe = Außentemperatur
Für die Berechnung der Luftgeschwindigkeit in der Aufenthaltszone, d. h. 1 m vom Fenster
entfernt, werden Formeln von Andersen 4) (Tafel 1.2.2-10) verwendet. Nicht nur die Luftge-
schwindigkeit, sondern auch Lufttemperatur, Dicke der Grenzschicht und Volumenstrom
haben für die Bewertung und Planung von Gegenmaßnahmen entscheidende Bedeutung.

1)
Olesen, B. W.: Heizsysteme – Experimentelle Untersuchungen der thermischen Behaglichkeit,
HLH 49 (1998), Nr. 12.
2) Fanger, P. O.: Termiske luftströmninger langs vinduer og kolde vægge (Thermische Luftströmun-
gen an Fenstern und kalten Wänden). Ingeniören 19 (1964), Oktober.
3)
Nielsen, P. V.: Luftströmninger i ventilerede arbejdslokaler (Luftströmungen in belüfteten Ar-
beitsräumen). SBI-rapport 128. Statens byggeforskningsinstitut (Staatliches Bauforschungsinsti-
tut), 1981.
4)
Andersen, K. T.: Kuldenedfald fra kolde flader. SBI-Meddelelse 112 (1996).
82 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

Tafel 1.2.2-10 Kenngrößen für die Grenzschicht an kalten Fenstern von Andersen *)

Parameter Formeln Einheit


Maximale Luftgeschwindig- vmax = 0,07 (|θa – θs,W| · h)0,5 m/s
keit in der Grenzschicht ent-
lang der kalten Fläche
Mittlere Luftgeschwindig- vmean = 0,019 (|θa – θs,W| · h)0,5 m/s
keit in der Grenzschicht ent-
lang der kalten Fläche
Dicke der Grenzschicht δ = 0,11 · h0,7 · (|θa – θs,W|)–0,1 m
·
Volumenstrom V = 0,0021 · h1,2 · (|θa – θs,W|)0,4 · b m3/s
Mittlere Temperatur in der θgrenz = θa – 0,25 (θa – θs,W) K
Grenzschicht
·
Kühleffekt Q = 0,64 · h1,2 · (θa – θs,W)0,25 · b W
h = Höhe der kalten Fläche in m θs,W = Oberflächentemperatur des Fensters in °C
b = Breite der kalten Fläche in m θa = Raumlufttemperatur in °C
*) Andersen, K. T.: Kuldenedfald fra kolde flader. SBI-Meddelelse 112, 1996.

In einer experimentellen Studie ermittelte HEISELBERG 1), dass die maximale Luftge-
schwindigkeit vmax im Abstand x von der kalten Oberfläche entfernt nach Tafel 1.2.2-11
abgeschätzt werden kann.

Tafel 1.2.2-11 Kenngrößen für die Luftbewegung entlang des Fußbodens für zwei-
dimensionale Fälle, (Fensterbreite = Raumbreite) von HEISELBERG *)

Parameter Abstand von Formeln Ein-


der kalten heit
Fläche
Minimale Luft- x θmin = θa – (0,30 – 0,034 · x) (θa – θs,W) °C
temperatur entlang
des Fußbodens
Maximale Luft- x < 0,4 m vmax = 0,055 · (|θa – θs,W | · h)0,5 m/s
geschwindigkeit
entlang des 0,095 (|θ – θ | · h)0,5
0,4 < x < 2,0 vmax = ------------------
- a s,W m/s
Fußbodens x + 1,32
2,0 < x vmax = 0,028 · (|θa – θs,W | · h)0,5 m/s
*) Heiselberg, P.; Overby, H.; Bjorn, E.: Energy-Efficient Measures to avoid downdraft from large
glazed facades. ASHRAE Trans. 101 (1995), Teil 2.
Heiselberg, P.: Stratified flow in Rooms with a Cold Vertical Wall. ASHRAE Trans. 100 (1994), Teil 1.

Bei einer Außentemperatur von θe = –12 °C und einer Raumlufttemperatur von θa =


22 °C ist die maximale Luftgeschwindigkeit in 1 m Abstand vom Fenster:
vmax = 0,083 (h · UW)0,5 m/s

Das Kriterium für die Fensterhöhe h ist:


h ≤ (12,05 · vmax)2 / UW m

1)
Heiselberg, P.; Overby, H.; Bjorn, E.: Energy-Efficient Measures to avoid downdraft from large
glazed facades. ASHRAE Trans. 101 (1995), Teil 2.
Heiselberg, P.: Stratified flow in Rooms with a Cold Vertical Wall. ASHRAE Trans. 100 (1994),
Teil 1.
1.2.2 Thermisches Raumklima 83

Es wird davon ausgegangen, dass die Luft sich nahezu vermischt hat, wenn die Kaltluft in
die Aufenthaltszone kommt, so dass die Temperatur 1 K niedriger als die operative Tem-
peratur ist. Außerdem wird davon ausgegangen, dass der Kaltluftabfall beinahe laminar
ist, Tu = 10 – 20 %. Bei einer Zugluftrate von 20 % und einer Lufttemperatur von 21 °C
kann eine maximale Luftgeschwindigkeit von 0,20 m/s akzeptiert werden. Danach erhält
man:
5 ,8 m
h < --------
UW
Die zulässige Fensterhöhe wird somit:
Normales Doppelfenster UW = 2,9 W/m2K h < 2,0 m 1
Fenster mit Wärmeschutzglas UW = 1,3 W/m2K h < 4,5 m
Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung UW = 0,8 W/m2K h < 7,2 m
Sind die oben aufgeführten Bedingungen nicht erfüllt, so müssen Gegenmaßnahmen
vorgesehen werden. Als Gegenmaßnahme wird oft eine Heizung (Heizkörper, Konvektor
oder Fußbodenheizung) unter dem oder am Fenster eingebaut. Die Heizung erwärmt die
abfallende Kaltluft, wodurch die Lufttemperatur ansteigt.
Um den Einfluss der Gegenheizung zu bewerten, müssen die nach Tafel 1.2.2-10 berech-
neten Parameter, wie Volumenstrom, Dicke der Grenzschicht und Kühleffekt verwendet
werden. Der Kühleffekt ist die Unterkühlung im Vergleich zur Raumtemperatur, bewirkt
durch die niedrigere Lufttemperatur in der Grenzschicht. Als Ausgleich muss die Hei-
zung dann die gleiche konvektive Wärme an die Luftschicht abgeben, so dass der Kalt-
luftabfall in der Aufenthaltszone die gleiche Temperatur wie die Raumtemperatur hat.
Statt einer Heizung unter dem Fenster gibt es auch eine andere Maßnahme, um Zuger-
scheinungen zu vermeiden. Eine Möglichkeit ist, Luftabweiser (Borde) am Fenster einzu-
bauen. Der Luftstrom kann mit einer horizontalen Fläche (Abweiser) abgebrochen
werden. Dabei muss diese Fläche tiefer als die Dicke der Grenzschicht sein.

1.2.2-4.2 Vertikaler Temperaturgradient 1)


Die Lufttemperaturunterschiede im Raum werden beeinflusst durch das Heizungs- oder
Lüftungssystem. Bild 1.2.2-6 zeigt für verschiedene Heizungsübergabesysteme die resul-
tierenden vertikalen Lufttemperaturprofile. Bei höheren Dämmwerten der Gebäude und
entsprechend kleinerer Heizlast werden diese Unterschiede geringer.
Bei einer Quelllüftung ist bei der Auslegung zu prüfen, ob der vertikale Lufttemperatur-
unterschied den Anforderungen an den zulässigen vertikalen Lufttemperaturunterschied
zwischen Kopf und Füßen genügt.
Außerdem ist es empfehlenswert, die Anforderungen der nicht mehr gültigen DIN
1946-2 im Hinblick auf die Mindestlufttemperatur in Knöchelhöhe (0,1 m) θL0,1= 21 °C
zu beachten.

1)
Olesen, B. W.: Heizsysteme – Experimentelle Untersuchungen der thermischen Behaglichkeit.
HLH 49 (1998), Nr. 12.
84 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

50 W/m2 Leistung
80 W/m2 Leistung

Ein-lagig Zwei-lagig Zwei-lagig Zwei-lagig


Heizkörper Brüstung Heizkörper Brüstung Heizkörper Seitenwand Heizkörper Rückwand
2,70 2,70 2,70 2,70

2,62 2,62 2,62 2,62

1,80 1,80 1,80 1,80

Raumhöhe in m
Raumhöhe in m
Raumhöhe in m

Raumhöhe in m
1,50 1,50 1,50 1,50

0,75 0,75 0,75 0,75

0,08 0,08 0,08 0,08


0 0 0 0
20 22 24 26 28 20 22 24 26 28 20 22 24 26 28 20 22 24 26 28
Raumtemperatur Raumtemperatur Raumtemperatur Raumtemperatur

Fußbodenheizung Deckenheizung 2,70


Warmluft Außenwand 2,70
Warmluft Rückwand
2,70 2,70
2,62 2,62 2,62 2,62

1,80 1,80 1,80 1,80

Raumhöhe in m

Raumhöhe in m
Raumhöhe in m
Raumhöhe in m

1,50 1,50 1,50 1,50

0,75 0,75 0,75 0,75

0,08 0,08 0,08 0,08


0 0 0 0
20 22 24 26 28 20 22 24 26 28 30 20 22 24 26 28 20 22 24 26 28
Raumtemperatur Raumtemperatur Raumtemperatur Raumtemperatur

Bild 1.2.2-6 Gemessene vertikale Lufttemperaturunterschiede bei unterschiedlichen Heizungsüberga-


besysteme bei Heizleistungen von 50 und 80 W/m2

1.2.2-4.3 Strahlungstemperaturasymmetrie
Die Asymmetrie der Strahlungstemperatur Δθpr ist die Differenz zwischen der Strah-
lungstemperatur der beiden sich gegenüberliegenden Seiten eines kleinen ebenen
Flächenelements. Dabei ist die „ebene“ Strahlungstemperatur die gleichmäßige Tempe-
ratur einer schwarz strahlenden Raumumschließung, die auf einer Seite der kleinen
schwarzen Fläche die gleiche Einstrahlung wie die nicht gleichmäßige Wandtemperatur-
verteilung ergibt. Der sitzende Mensch wird durch ein kleines Flächenelement in 0,6 m
Höhe (stehend 1,1 m) über dem Fußboden angenommen.
Liegt die Asymmetrie zwischen Decke und Fußboden, so liegt die Trennfläche waage-
recht und teilt damit den Raum in zwei Halbräume. Asymmetrie in der Wand bedeutet
dagegen eine senkrechte Trennfläche. Für solche Asymmetrien der Strahlungstempera-
tur wurde die Zahl der Unzufriedenen ermittelt, und zwar bei warmen und kalten De-
cken und Wänden (Bild 1.2.2-7). Kritisch sind insbesondere warme Decke und kalte
Wand. Die Strahlungstemperaturasymmetrie (Δθpr) ist danach als der Unterschied zwi-
schen zwei Halbraum-Strahlungstemperaturen (Strahlungsasymmetrie) zu berechnen.
Tafel 1.2.2-9 zeigt die Anforderungen an die maximale Strahlungstemperaturasymmetrie
für die drei Kategorien des Raumklimas.
Außerdem ist es empfehlenswert, die Anforderungen der nicht mehr gültigen DIN
1946-2 im Hinblick auf die maximale Strahlungstemperatur θr = 28…27 °C bei einer
Lufttemperatur von θa = 25 °C zu beachten.
Die Untersuchung der Aufenthaltszone wird dort vorgenommen, wo erwartet werden
kann, dass sie zu der größten Asymmetrie führt. Es wird hier davon ausgegangen, dass
der Strahlungsaustausch zwischen ebenen Flächen und den Oberflächen des Raumes an-
nähernd linear ist. Dabei lässt sich die ebene Halbraum-Strahlungstemperatur (θpr) mit
folgender Gleichung berechnen:

θpr = θ1 · φe–1 + θ2 · φe–2 + … + θn · φe–n

Dabei sind:
φe–n = die Einstrahlzahl des ebenen Elements zur Oberfläche n in der Raumhälfte
(Σφe– n = 1)
θn = Oberflächentemperatur der Flächen
1.2.2 Thermisches Raumklima 85

Die Einstrahlzahlen eines ebenen Elementes zu den Raumflächen werden analytisch


nach einer Formel oder mit Hilfe der Diagramme in DIN EN ISO 7726 1) bestimmt.
Ein Raum mit 30 % Verglasung, –12 °C Außentemperatur und einer Doppelverglasung
(UW= 2,9 W/(m2K)) hat eine maximale Strahlungsasymmetrie von 6 K. Das ist weniger
als die Behaglichkeitsanforderung von 10 K in Kategorie II. Nach Bild 1.2.2-7 sind diese
6 K genau der Wert, bei der die Person erst anfängt, eine Asymmetrie zu spüren.
Damit wird in einem Raum mit vollverglaster Außenwand und Wärmeschutzglas,
(UW < 1,8 W/m2K) kein Problem mit Strahlungstemperaturasymmetrie auftreten, und es
gibt keinen Bedarf, deshalb eine Heizfläche unter dem Fenster zu installieren. Bei einer

1
noch besseren Wärmedämmung der Fenster-Außenwand (entspricht UW=0,8 W/m2K)
ist die Asymmetrie vernachlässigbar.
Bei Anforderungen an eine warme Decke gibt es eine Begrenzung für den Einsatz von
Deckenheizung. Die entsprechende Anforderung an die Deckenoberflächentemperatur
ist abhängig von Raumhöhe und Raumgröße. Bei einer normalen Raumhöhe von 2,4 m
darf die Deckentemperatur bei Kategorie II (Strahlungstemperaturasymmetrie < 5 K)
~ 30 °C nicht überschreiten.
Für Deckenkühlung ist der Taupunkt und nicht die Strahlungstemperaturasymmetrie
der begrenzende Faktor für die Deckentemperatur

Anteil Unzufriedener [%]


60 warme Decke
40
30
kalte Wand
20
10 kalte Decke
6
4
warme Wand
2
1 Bild 1.2.2-7: Vorhergesagter Anteil Unzufriedener
0 5 10 15 20 25 30 35 aufgrund von Strahlungstemperaturasymmetrie für
Strahlungstemperaturasymmetrie [K] verschiedene Flächen im Raum.

1.2.2-4.4 Kalte und warme Oberflächen


Warme oder kalte Oberflächen können bei direktem Kontakt mit Personen Wärme zu-
führen oder entziehen. Für den direkten Kontakt mit der Haut kann die Kontakttempe-
ratur nach Abschnitt 1.3.5-1.4 berechnet werden. Dafür wird der Wärmeeindringkoeffi-
zient benötigt. Für solche Situationen gibt es keine speziellen Anforderungen in Normen.
Die Anforderungen an die Fußbodentemperatur (Tafel 1.2.2-9) sind entscheidend für die
Auslegung von Fußbodenheizung oder -kühlung. Für die Auslegung von Fußbodenheiz-
systemen wird eine maximale Fußbodentemperatur von 29 °C in der Aufenthaltszone
und 35 °C in einer Randzone (bis 1 m vom Außenwand) empfohlen (DIN EN 1264). 2)

1.2.2-5 Messung des thermischen Raumklimas 3)


Zur Abnahme oder im Falle einer Auseinandersetzung über das Raumklima müssen zur
Überprüfung der Einhaltung der Anforderungen die verschiedenen Parameter gemessen
werden. Heute sind mehrere Geräte erhältlich, die Aufnahme genauer Messungen er-
möglichen. Einige Geräte führen eine integrierte Messung mehrerer Parameter durch;
andere messen einzelne Parameter. DIN EN ISO 7726 4) spezifiziert Messbereich, Genau-
igkeit und Reaktionszeit für die Geräte.

1) DIN EN ISO 7726 „Umgebungsklima – Instrumente zur Messung physikalischer Größen“,


04-2002 — Deutsche Fassung EN 7726:2001.
2)
DIN EN 1264 „Fußbodenheizung – Systeme und Komponenten“, 1997.
3) DIN EN ISO 7726 „Umgebungsklima – Instrumente zur Messung physikalischer Größen“,
04-2002 — Deutsche Fassung EN 7726:2001.
4)
Ebd.
86 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

Die empfohlenen Messhöhen werden ebenfalls spezifiziert. Eine Grundregel besteht da-
rin, in Höhen zu messen, die dem Kopf, dem Gesäß und den Füßen einer Person entspre-
chen. Die operative Temperatur, die Strahlungstemperaturasymmetrie, die Feuchte und
die mittleren Luftgeschwindigkeit werden auf der mittleren Höhe gemessen, d. h. 0,6 m
für sitzende Personen und 1,1 m für stehende Personen. Die Zugluft (Lufttemperatur,
mittlere Luftgeschwindigkeit und Standardabweichung) sowie der Lufttemperaturunter-
schied werden an den Füßen (0,1 m) und auf Kopfhöhe (1,1 m für sitzende Personen und
1,7 m für stehende Personen) gemessen. Die Messstellen müssen die Position der Perso-
nen im Raum widerspiegeln.

1.2.3 Innenraumluftqualität 1)
§ 3 Abs. 1 der aktuellen Musterbauordnung (MBO) 2) bestimmt, dass bauliche Anlagen
u. a. so zu errichten, zu ändern und instand zu halten sind, dass Leben, Gesundheit und
die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden. Die Grundanforderungen an
Bauwerke, die in der europäischen Bauproduktenverordnung (EU-BauPVO) 3) in An-
hang I Absatz 3 „Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz“ festgelegt sind, fordern, dass
ein Bauwerk während seines gesamten Lebenszyklus weder die Hygiene noch die Ge-
sundheit und Sicherheit von Arbeitnehmern, Bewohnern oder Anwohnern gefährden
darf. Explizit erwähnt sind die Emissionen
– giftiger Gase,
– gefährlicher Stoffe,
– flüchtiger organischer Verbindungen,
– von Treibhausgasen,
– gefährlicher Partikel in die Innen- oder Außenluft und
– gefährlicher Strahlen.
Daraus ergibt sich u. a., dass die Luftqualität in baulichen Anlagen, die zum Zweck des
Aufenthalts von Personen errichtet wurden, gewissen Mindestanforderungen genügen
muss und deshalb die unvermeidliche Freisetzung von Stoffen aus Bauprodukten zu be-
schränken ist.
Die Innenraumluftqualität wird durch drei Einflussfaktoren maßgeblich bestimmt, die
Anzahl an Emittenten, deren Quellstärken und frei emittierende Oberflächen sowie den
Luftwechsel im Raum. Da die Gebäude, bedingt durch die energetischen Anforderungen,
in den letzten Jahren deutlich dichter wurden, was mit einer Reduzierung des Stoffaus-
trags aus den Gebäuden einhergeht, kommt der Verringerung der Emissionen aus Bau-
produkten und Einrichtungsgegenständen ein immer höherer Stellenwert für die
Luftqualität in Innenräumen zu. Während sich die Emissionen aus Bauprodukten und
die daraus resultierenden VOC-Konzentrationen durch Produktoptimierung reduzieren
lassen, hängen die Kohlendioxid-Konzentration und die Konzentration an Bioeffluenten
von der Anzahl der im Raum befindlichen Personen, deren körperlicher Aktivität und
der Lüftungsrate ab.

1.2.3-1 Innenraum
Die Mehrzahl der Menschen in den westlichen Industrienationen hält sich im Schnitt
zwischen 80 und 90 % des Tages in geschlossenen Räumen auf. 4) Zwischen „Räumen“
und „Innenräumen“ wird hinsichtlich der Beurteilung der Luftqualität unterschieden.

1) Neu bearbeitet für die 78. Auflage von Dr.-Ing. Christian Scherer, Valley.
2)
Musterbauordnung (MBO), Fassung von November 2002, zuletzt geändert durch Beschluss der
Bauministerkonferenz vom 13.05.2016.
3) Verordnung (EU) Nr. 305/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2011 zur
Festlegung harmonisierter Bedingungen für die Vermarktung von Bauprodukten und zur Aufhe-
bung der Richtlinie 89/106/EWG des Rates.
4) Lüdecke, A.; Moriske, H.-J.: Anforderungen der Innenraumhygiene/Wohngesundheit. In: Bach-
mann, P.; Lange, M. (Hrsg.): Mit Sicherheit gesund bauen. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2013,
S. 17–58.
1.2.3 Innenraumluftqualität 87

Die Definition eines Innenraums findet sich wie folgt in einem Sondergutachten des Ra-
tes der Sachverständigen für Umweltfragen 1) aus im Jahr 1987:
– Wohnungen mit Wohn-, Schlaf-, Bastel-, Sport- und Kellerräumen, Küchen und Bade-
zimmern
– Arbeitsräume bzw. Arbeitsplätze in Gebäuden, die nicht im Hinblick auf Luftschad-
stoffe arbeitsschutzrechtlichen Kontrollen unterliegen (z. B. Büros, Verkaufsräume)
– Öffentliche Gebäude (Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Sporthallen, Bibliothe-
ken, Gaststätten, Theater, Kinos und andere Veranstaltungsräume)

1
– Aufenthaltsräume von Kraftfahrzeugen und öffentliche Verkehrsmittel.
Räume in denen bestimmungsgemäß mit Gefahrstoffen umgegangen wird (z. B. Produk-
tionshallen) fallen nicht unter diese Innenraumdefinition. Diese Unterscheidung hat ei-
nen wesentlichen Einfluss auf die Beurteilung der Luftqualität. Für Räume, in denen mit
Gefahrstoffen umgegangen wird, werden vom Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) Techni-
sche Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) und Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) 2) festgelegt
und weiterentwickelt. Diese Technischen Regeln werden vom Bundesministerium für
Arbeit und Soziales im Gemeinsamen Ministerialblatt bekannt gegeben. Die AGW sind
rechtlich bindend. Für die Luftqualität in Innenräumen im Sinne der Definition des
Sachverständigenrats 3) existieren keine rechtlich verbindlichen Kriterien sondern aus-
schließlich Richt- und Leitwerte.

1.2.3-2 Innenraumluftqualität
Die Innenraumluftqualität umfasst alle nichtthermischen Wirkungen der Raumluft, die
auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Nutzer Einfluss nehmen können. An die
Innenraumluft sind folgende Anforderungen zu stellen: Die Innenraumluft darf keine
unerwünschten Auswirkungen auf die Gesundheit der Nutzer haben und sie soll das
Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit nicht negativ beeinflussen. Die Innenraum-
luftqualität wird im Wesentlichen von a) der Stärke der Emissionsquellen im Raum und
b) dem Stoffabtransport durch die ausgetauschte Raumluft dominiert.
Die Luftqualität in Innenräumen ist die Summe des Zusammenwirkens von messbaren
und nicht messbaren, chemischen und biologischen Faktoren. Zu den messbaren Fakto-
ren zählen die Konzentrationen an Kohlendioxid und an flüchtigen organischen Verbin-
dungen (VOC), der Gehalt an feinen und ultrafeinen Partikeln (PM, UFP), die natürliche
Radioaktivität bzw. die Konzentration des radioaktiven Edelgases Radon sowie der Ge-
halt an Schimmelpilzsporen und Endotoxinen. 4) Die Anwesenheit von Geruchsstoffen
bzw. der daraus resultierende Geruchseindruck kann bislang nicht messtechnisch erfasst
werden. Vielmehr erfordern die Bewertung und Qualifizierung des Geruchseindrucks
den Einsatz eines Probandenkollektivs.
Heinzow 5) identifizierte vier Gruppen von Faktoren, die das Befinden der Nutzer in In-
nenräumen beeinflussen (Tafel 1.2.3-1).

1)
Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen – Ausgewählte Handlungsschwerpunkte aus Sicht
des BMU. Bericht 2005 — http://www.apug.de/archiv/pdf/BMU_bericht_innenraumluft_2005.
pdf (aufgerufen am 22.12.2017).
2) Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS): Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 900) – Arbeits-
platzgrenzwerte. Ausgabe Januar 2006. BArBl (2006), Nr. 1, S. 41–55; zuletzt geändert und er-
gänzt: GMBl (2015), Nr. 60 v. 06.11.2015, S. 1186–1189.
3) Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen – Ausgewählte Handlungsschwerpunkte aus Sicht
des BMU. Bericht 2005 — http://www.apug.de/archiv/pdf/BMU_bericht_innenraumluft_2005.
pdf (aufgerufen am 22.12.2017).
4) Fromme, H.; Bischof, W.; Dietrich, S.; Lahrz, T.; Schierl, R.; Schwegler, U.: Airborne Allergens, En-
dotoxins, and Particulate Matter in Elementary Schools, Results from Germany (LUPE 2). Journal
of Occupational and Environmental Hygiene 10 (2013), Nr. 10; S. 573–582.
5) Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen – Ausgewählte Handlungsschwerpunkte aus Sicht
des BMU. Bericht 2005 — http://www.apug.de/archiv/pdf/BMU_bericht_innenraumluft_2005.
pdf (aufgerufen am 22.12.2017).
88 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

Tafel 1.2.3-1 Einflussfaktoren auf das Befinden in Innenräumen *)

Physikalische Chemische Biologische Psychologische


Faktoren Faktoren Faktoren Faktoren
Temperatur Partikel/Stäube Pilze Psyche
Luftfeuchte Luftfeuchte Bakterien Irritationen
Luftwechsel Gase Bioeffluenten
Beleuchtung Dämpfe Exkremente
Schall Aerosole Pollen
Ionen Biozide
Gerüche
*) Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen – Ausgewählte Handlungsschwerpunkte aus Sicht
des BMU. Bericht 2005 — http://www.apug.de/archiv/pdf/BMU_bericht_innenraumluft_2005. pdf;
aufgerufen am 22.12.2017.

1.2.3-3 Kohlendioxid (CO2) als Bewertungsindikator


Kohlendioxid ist ein farb- und geruchloses Gas. Es ist ein natürlicher Bestandteil der Um-
gebungsluft und tritt dort in einer Konzentration von ca. 400 ppm auf. Kohlendioxid ist
ein Stoffwechselprodukt und wird mit der Atemluft ausgeschieden. Es entsteht auch bei
der vollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Substanzen. Lässt man diese Verbren-
nungsvorgänge außer Acht, bestimmen die Anzahl der Personen, deren körperliche Ak-
tivität und ihre Aufenthaltsdauer bei einer gegebenen Lüftungsrate die Kohlendioxid-
Konzentration im Raum. Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erkannte der
Begründer der modernen Hygiene, Max v. Pettenkofer, die Bedeutung der Kohlendioxid-
Konzentration als Indikator für die Raumluftqualität. 1) Das Umweltbundesamt veröf-
fentlichte im Jahr 2008 Leitwerte für Kohlendioxid in der Innenraumluft 2). Parallel zu
einer hygienischen Bewertung werden auch Maßnahmen zur Verbesserung der Innen-
raumluftqualität hinsichtlich der Kohlendioxid-Konzentration vorgeschlagen (Tafel
1.2.3-2). Die Innenraumluftqualität, basierend auf der Kohlendioxidkonzentration in der
Raumluft, kann nach DIN EN 13779 (Tafel 1.2.3-3) kategorisiert werden.

Tafel 1.2.3-2 Leitwerte für Kohlendioxid in der Innenraumluft (2008) *)

CO2-Konzentration Hygienische Bewertung Empfehlungen


[ppm]
< 1000 Hygienisch unbedenklich Keine weiteren Maßnahmen
1000 – 2000 Hygienisch auffällig Lüftungsmaßnahme (Außenluft-
volumenstrom bzw. Luftwechsel
erhöhen)
Lüftungsverhalten überprüfen
und verbessern
> 2000 Hygienisch inakzeptabel Belüftbarkeit des Raums prüfen
ggf. weitergehende Maßnahmen
prüfen
*)
Ad-hoc Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Innenraumlufthygienekommission (IRK) des Umwelt-
bundesamtes sowie der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG):
Gesundheitliche Bewertung von Kohlendioxid in der Innenraumluft. Bundesgesundheitsbl – Ge-
sundheitsforsch – Gesundheitsschutz. 51 (2008), Nr. 11, S. 1358–1369.

1)
Pettenkofer, M.: Über den Luftwechsel in Wohngebäuden. Literarisch-Artistische Anstalt der J. G.
Cotta’schen Buchhandlung, München 1858, 125 Seiten.
2) Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen – Ausgewählte Handlungsschwerpunkte aus Sicht
des BMU. Bericht 2005 — http://www.apug.de/archiv/pdf/BMU_bericht_innenraumluft_2005.
pdf (aufgerufen am 22.12.2017).
1.2.3 Innenraumluftqualität 89

Tafel 1.2.3-3 Klassifizierung der Raumluftqualität nach DIN EN 13779 *)

Raumluft-Kategorie Beschreibung Erhöhung der CO2-Konzentra-


(Indoor Air) tion gegenüber der Außenluft
[ppm]
IDA 1 Hohe Raumluftqualität ≤ 400
IDA 2 Mittlere Raumluftqualität > 400 – 600
IDA 3
IDA 4
Mäßige Raumluftqualität
Niedrige Raumluftqualität
> 600 – 1000
> 1000
1
*)
DIN EN 13779 „Lüftung von Nichtwohngebäuden – Allgemeine Grundlagen und Anforderungen
für Lüftungs- und Klimaanlagen und Raumkühlsysteme“, 09-2007 — Deutsche Fassung der
EN 13779:2007.

1.2.3-4 Flüchtige organische Verbindungen


Flüchtige organische Verbindungen werden in unterschiedliche Gruppen unterteilt wo-
bei deren Abgrenzung nicht einheitlich ist und je nach Publikation oder Regularium va-
riiert. Häufig findet eine Einteilung nach Siedebereichen statt (Tafel 1.2.3-4). Im
Basisschema zur Ableitung von Richt- und Referenzwerten 1) wird die Abgrenzung an-
hand der Retentionszeit auf einer unpolaren Kapillarsäule vorgenommen (Tafel 1.2.3-5),
wie sie im AgBB-Schema 2) und in der harmonisierten horizontalen Prüfnorm für die
Emissionsmessung von Bauprodukten 3) beschrieben ist.

Tafel 1.2.3-4 Einteilung der flüchtigen organischen Verbindungen nach ihrem


Siedeverhalten.

Beschreibung Bezeichnung Siedebereich [ °C] Typische Vertreter


Leicht flüchtige VVOC < 0 °C bis 50 °C Niedrig siedende
(gasförmige) orga- very volatile orga- …100 °C Lösemittel,
nische Verbindun- nic compounds Schaumbildner,
gen Formaldehyd
Flüchtige organi- VOC 50 bis 100 °C … 240 Restmonomere,
sche Verbindungen volatile organic bis 260 °C Lösemittel, Addi-
compounds tive
Schwerflüchtige or- SVOC 240 bis 260 °C … Weichmacher,
ganische Verbin- semi volatile orga- 380 bis 400 °C Flammschutzmit-
dungen nic compounds tel, Biozide
An Partikel gebun- POM > 380 °C Holzschutzmittel,
dene organische particulate organic PCP, PCB
Verbindungen oder matter
organische Partikel

1)
Ad-hoc-Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Innenraumlufthygienekommission (IRK) des Um-
weltbundesamtes sowie der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden
(AOLG): Beurteilung von Innenraumluftkontaminationen mittels Referenz- und Richtwerten.
Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 50 (2007), Nr. 7, S. 990–1005.
2)
Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB): Vorgehensweise bei der
gesundheitlichen Bewertung der Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC
und SVOC) aus Bauprodukten. Stand: Februar 2015 — https://www.umweltbundesamt.de/sites/
default/files/medien/355/dokumente/agbb-bewertungsschema_2015_2.pdf (aufgerufen am
22.12.2017).
3)
DIN EN 16516 „Bauprodukte – Bewertung der Freisetzung von gefährlichen Stoffen – Bestim-
mung von Emissionen in die Innenraumluft“ — Deutsche Fassung der EN 16516:2017.
90 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

Tafel 1.2.3-5 Einteilung der flüchtigen organischen Verbindungen nach ihrem


Retentionsverhalten auf einer unpolaren Kapillarsäule (5 % Phenyl-,
95 % Dimethylpolysiloxan).

Bezeichnung Retentionsbereich
VVOC < n-Hexan (C6)
VOC ≥ n-Hexan(C6) bis ≤ n-Hexadecan (C16)
SVOC > n-Hexadecan(C16) bis ≤ n-Docosan (C22)

Flüchtige organische Verbindungen, die Stoffwechselprodukte mikrobieller Aktivitäten


sind, werden MVOC (microbial volatile organic compounds) genannt. Letztere können
gleichzeitig geruchlich auffällig sein. Geruchlich wahrnehmbare flüchtige organische
Verbindungen werden auch als OVOC (odourous volatile organic compounds) bezeich-
net.
TVOC
Die Summe aller VOC wird als total volatile organic compounds (TVOC) bezeichnet,
wobei – abhängig von der verwendeten Beurteilungsgrundlage (AgBB-Schema, EMI-
CODE, franz. VOC-Verordnung, etc.) – unterschiedliche Berechnungsmethoden für den
TVOC angewandt werden, die wiederum zu unterschiedlichen TVOC-Werten führen.
Online-Messgeräte wie Flammen- oder Fotoionisationsdetektoren geben häufig eben-
falls sog. TVOC- oder Gesamt-HC-Werte aus. Da bei diesen Messgeräten aber keine
Auftrennung der Verbindungen nach Siedepunkt bzw. Retentionsverhalten vorgenom-
men wird, enthält ein derart ermittelter TVOC- bzw. Gesamt-HC-Wert alle flüchtigen
Verbindungen (VVOC, VOC und SVOC) und ist somit nicht direkt mit den TVOC-Wer-
ten vergleichbar, die mittels Luftprobenahme und nachfolgender chemischer Analytik
ermittelt werden.
Gerüche
Häufig sind Fehlgerüche 1) Auslöser für die Beauftragung von Innenraumluft-Untersu-
chungen. Bauprodukte, Reinigungsmittel, Menschen und Haustiere, sowie die Aktivitä-
ten der Nutzer (kochen, rauchen, Duftkerzen, etc.) sind neben dem Eintrag von Ge-
ruchsstoffen mit der Außenluft wesentliche Quellen für Fehlgerüche. Die von den
Nutzern wahrgenommenen Geruchsstoffe sind mit wenigen Ausnahmen (z. B. Schwefel-
wasserstoff, Ammoniak) flüchtige organische Verbindungen. Da viele dieser Stoffe be-
reits bei Konzentrationen, die in der Regelanalytik nicht erfasst werden, Geruchswahr-
nehmungen auslösen, kann deren Intensität nicht mit den in der Innenraumluft-
Analytik üblichen apparativen Methoden bestimmt werden. Vielmehr werden Proban-
denkollektive zur Geruchsbewertung herangezogen. Mit der DIN ISO 16000-28 2) wurde
eine neue Größe zur Beschreibung der Geruchsintensität eingeführt, PI („perceived in-
tensity“, empfundene Intensität). Die PI-Skala ist linear aufgebaut. 0 PI entspricht der Ge-
ruchsschwelle von Aceton von 20 mg/m3. Der Abstand zwischen zwei PI-Einheiten ent-
spricht einer Aceton-Konzentrationsdifferenz von ebenfalls 20 mg/m3. Die Beurteilung
der Geruchsintensität wird nach Norm von einer mindestens 8 Personen umfassenden
Prüfergruppe aus geschulten Probanden durchgeführt. Für die Akzeptanzbewertung
werden mindestens 15 ungeschulte Probanden benötigt, für die Beurteilung der hedoni-
schen Wirkung mindestens 8. Die Luft wird den Prüfern bei der Prüfung an der Prüf-
kammer oder, wenn eine Luftprobenahme in einem geruchlich inerten Beutel erfolgte,
mit Hilfe eines Trichters oder einer Maske dargeboten. Ansonsten können Räume (DIN
ISO 16000-30 3)) begangen und direkt bewertet werden. Die VDI-Richtlinien VDI 4302

1)
Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e.V.: AGÖF-Orientierungswerte für flüch-
tige organische Verbindungen in der Raumluft. Fassung vom 28.11.2013 — http://www.agoef.de/
orientierungswerte/agoef-voc-orientierungswerte.html (aufgerufen am 22.12.2017).
2)
DIN ISO 16000-28 „Innenraumluftverunreinigungen – Teil 28: Bestimmung der Geruchsstoffe-
missionen aus Bauprodukten mit einer Emissionsprüfkammer“ — Deutsche Fassung der ISO
16000-28:2012.
3)
DIN ISO 16000-30 „Innenraumluftverunreinigungen – Teil 30: Sensorische Prüfung der Innen-
raumluft“ — Deutsche Fassung der ISO 16000-30:2014.
1.2.3 Innenraumluftqualität 91

Blatt 1 1) und Blatt 2 2) beschreiben neben der Bewertung der Geruchsintensität durch ge-
schulte Prüfer und einen Aceton-Referenzmaßstab auch die Intensitätsbewertung mit ei-
nem ungeschulten Probandenkollektiv und einer sogenannten Kategorienskala von 0
(nicht wahrnehmbar) bis 6 (extrem stark).
Die Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte 3) veröffentlichte einen Diskussions-
vorschlag für ein Bewertungskonzept für Geruchsstoffe in der Innenraumluft anhand
von Geruchsleitwerten, die wiederum mithilfe von Geruchswahrnehmungsschwellen er-
rechnet wurden.
Emissionsquellen
Die wesentlichen Quellen für VOC in Innenräumen sind Emissionen aus Bauprodukten,
Einrichtungsgegenständen und Arbeitsmitteln (z. B. Computer oder Drucker), Nutzer- 1
aktivitäten (z. B. Rauchen, Kochen, Kosmetikartikel), die Anwesenheit von Haustieren
sowie der Gebäudebetrieb (Reinigung, Pflege). In ungünstigen Lagen (verkehrsreiche
Straßenzüge, Abluftfahne von Kompostier-, Biogas- oder Industrieanlagen) ist auch ein
Eintrag von unerwünschten Stoffen mit der Außenluft möglich. Nach Sanierungen kön-
nen Schadstoffe, die während der Vornutzung in die Gebäudesubstanz eindrangen und
die während des Sanierungsprozesses nicht erkannt und beseitigt wurden, zu einer Ver-
unreinigung der Innenraumluft beitragen. Ähnliches gilt für Bauten, die auf belasteten
Grundstücken errichtet wurden. Ein Stoffeintrag aus dem Untergrund in neu errichtete
Gebäude kann entweder mit der Außenluft oder – bei mangelnder Bauwerksabdichtung
- durch Diffusion durch Bauteile mit Bodenkontakt erfolgen.

1.2.3-5 Adaptation und Einfluss von Temperatur und Feuchte 4)


Adaptation an Bioeffluenten
Bei längerem Aufenthalt von Personen unter dem Einfluss von vom Menschen aus-
gehenden Bioeffluenten adaptieren diese an die von den Bioeffluenten ausgehenden Ge-
rüche. Dabei findet die Adaptation sogar noch statt bei einer Konzentration von
Bioeffluenten, die einer CO2-Konzentration von 4.000 ppm entsprechen. Durch den
Adaptationseffekt ist der Anteil der Unzufriedenen in einer Personengruppe, die sich be-
reits lange in einem Raum aufhält, unabhängig von der Höhe des personenbezogenen
Luftvolumenstroms. Dagegen sinkt mit steigendem personenbezogenem Luftvolumen-
strom der Anteil der Unzufriedenen in einer Personengruppe, die den Raum gerade erst
betreten hat. 5)
Einfluss von Temperatur und Feuchte
Untersuchungen 6) zeigen, dass die empfundene Luftqualität stark beeinflusst wird durch
Temperatur und Feuchte der eingeatmeten Luft, und zwar auch dann, wenn die chemi-
sche Zusammensetzung der Luft unverändert bleibt. Mit zunehmender Feuchte und mit
zunehmender Temperatur wird die Qualität der gleichen Luft schlechter bewertet. Die
Akzeptanz der Luft sinkt also mit zunehmender Enthalpie der Luft. FANGER 2000 7) er-
klärte das wie folgt: Seiner Meinung nach empfinden die Menschen es als angenehm, mit
jedem Atemzug eine Kühlung des Atmungstraktes zu erzielen. Dadurch werde ein Fri-
schegefühl erzeugt, das als angenehm empfunden wird. Findet die angemessene Kühlung
nicht statt, so kann die Luft als unakzeptabel, abgestanden oder stickig empfunden wer-
den.

1)
VDI 4302 Blatt 1 „Geruchsprüfung von Innenraumluft und Emissionen aus Innenraummateria-
lien – Grundlagen“, 04-2015.
2)
VDI 4302 Blatt 2 „Geruchsprüfung von Innenraumluft und Emissionen aus Innenraummateria-
lien – Prüfstrategie für Geruchsprüfungen von Innenraumluft“, 05-2012.
3)
Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Innenraumrichtwerte“ der Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK)
des Umweltbundesamtes und der Obersten Landesgesundheitsbehörden: Gesundheitlich-hygie-
nische Beurteilung von Geruchsstoffen in der Innenraumluft mithilfe von Geruchsleitwerten.
Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 57 (2014), Nr. 1, S. 148–153.
4)
Neu bearbeitet für die 78. Auflage von Prof. Dr.-Ing. Runa T. Hellwig, Augsburg.
5) Berg-Munch, B.; Clausen, G.; Fanger, P. O.: Ventilation requirements for the control of body odor
in spaces occupied by women. Environment international 12 (1986), S. 195–199.
6)
Fang, L.; Clausen, G.; Fanger, P. O.: Impact of temperature and humidity on perception of indoor air
quality during immediate and longer whole-body exposures. Indoor Air (1998), Nr. 8, S. 276–284.
7)
Fanger, P. O.: Menschliche Anforderungen an zukünftig zu klimatisierende Umgebungen. KI
(2000), Nr. 3, S. 114–119.
92 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

100
Prozentsatz Unzufriedener [%]
80

50% rel. Feuchte


60

70% rel. Feuchte


30% rel. Feuchte

26 °C
40

23 °C
Bild 1.2.3-1. Anteil Unzufriedener
in Abhängigkeit von der Enthalpie
20 der Luft. *)
18 °C

*) Fanger, P. O.: Menschliche Anforderun-


0
25 35 45 55 65 75 gen an zukünftig zu klimatisierende
Umgebungen. KI (2000), Nr. 3,
Enthalpie [kJ/kg] S. 114–119.

1.2.3-6 Arbeitsstättenregel Lüftung 1) 2)


Die Arbeitsstättenregel Lüftung legt fest, dass in Räumen, in denen Personen die bestim-
mende Quelle von Luftinhaltsstoffen sind, Kohlendioxid als Maßstab herangezogen
wird. Tafel 1.2.3-2 zeigt die auf der Grundlage der Arbeit der Innenraumlufthygiene-
Kommission entwickelte CO2-basierte Beurteilung der Raumluftqualität in Räumen, in
denen die Personen die bestimmende Ursache für Stofflasten sind. Diese Bewertung
wurde im Wesentlichen in die Arbeitsstättenregel Lüftung ASR A3.6 3) übernommen
wurde. Die Anforderungen gelten für maschinelle, freie und hybride Lüftungssysteme.
Die Anforderungen der Arbeitsstättenregeln stellen Mindestanforderungen für Arbeits-
plätze dar.
Hinweise zur Planung von freien Lüftungssystemen finden sich in der Arbeitsstättenregel
Lüftung. 4) Die Arbeitsstättenregel gibt Öffnungsflächen für einseitige Lüftung und für
Querlüftung bei kontinuierlichem Lüftungsbetrieb und für Stoßlüftung (Tafel 1.2.3-6)
an. Die Angaben wurden aus Untersuchungen von FITZNER und FINKE 5) abgeleitet. Bei
Akzeptanz von witterungsbedingten Schwankungen ist es mit den angegebenen Öff-
nungsflächen möglich, die Anforderungen aus Tafel 1.2.3-2 einzuhalten. Bei freien Lüf-
tungssystemen sollen die Lüftungsquerschnitte den Witterungsverhältnissen entspre-
chend verringert oder vergrößert werden können.
Bei Stoßlüftung ist in Büroräumen bei Belegung nach ca. 60 min und in Besprechungs-
räumen nach 20 min eine Lüftung durchzuführen. Orientierungswerte für die Stoßlüf-
tungsdauer sind 3 min im Winter, 5 min in den Übergangsjahreszeiten und 10 min im
Sommer.

1)
Neu bearbeitet für die 78. Auflage von Prof. Dr.-Ing. Runa T. Hellwig, Augsburg.
2)
Arbeitsstättenregel ASR A3.6 Lüftung, GMBl, S. 92, Januar 2012, zuletzt geändert GMBl 2017,
S. 10.
3)
Ebd.
4)
Ebd.
5) Fitzner, K; Finke, U.: Lüftungsregeln für freie Lüftung. 1. Auflage, Bundesanstalt für Arbeitsschutz
und Arbeitsmedizin, Dortmund 2012 — ISBN 978-3-88261-105-2, 88 Seiten, Projektnummer
F 2072.
1.2.3 Innenraumluftqualität 93

Tafel 1.2.3-6 Mindestöffnungsfläche für kontinuierliche Lüftung und Stoßlüftung.


Die angegebenen Flächen sind die Summe aus Zuluft- und
Abluftflächen. *)

System Maximal zulässige Raumtiefe Öffnungsfläche zur Sicherung des


bezogen auf die lichte Raumhöhe h Mindestluftwechsels
in m
für kontinuier- für Stoß-
liche Lüftung in lüftung in
m2/(anwesende m2/(10 m2

I Raumtiefe = 5 · h
Personen)
0,35
Grundfläche)
1,05
1
einseitige (bei h > 4 m: maximale Raumtiefe
Lüftung = 10 m)
(angenommene Luftgeschwindig-
keit im Querschnitt = 0,08 m/s)
II Raumtiefe = 5 · h 0,20 0,60
Quer- (bei h > 4 m: maximale Raumtiefe
lüftung = 20 m)
(angenommene Luftgeschwindig-
keit im Querschnitt = 0,14 m/s)
*)
Arbeitsstättenregel ASR A3.6 Lüftung, GMBl, S. 92, Januar 2012, zuletzt geändert GMBl 2017, S. 10.

1.2.3-7 Erforderliche Luftvolumenströme 1)


Luftvolumenströme für die Auslegung von Lüftungssystemen nennt DIN EN 15251. 2) Es
werden Luftvolumenströme für drei Kategorien des Innenraumklimas festgelegt (siehe
Abschnitt 1.2.1). Da sich aus diesen Kategorien zur Auslegung der Luftvolumenströme
nicht mehr nur ein Wert ergibt, ist die eigenverantwortliche Entscheidung des Planers ge-
fragt. Der informative Nationale Anhang von DIN SPEC 13779 3) empfiehlt für Deutsch-
land für neue und zu renovierende Gebäude die Auslegung entsprechend Kategorie II.
DIN EN 15251 unterscheidet:
– Auslegung ausschließlich nach der Personenlast in einem Raum
– Auslegung nach der zu erwartenden Emission aus den Ausbaustoffen und Möblierung
– Auslegung nach der Summe aus beiden Werten.
Die Berechnung nach letztgenannter Methode kann mit folgender Formel erfolgen:
qtot = n · qP + A · qB
mit
qtot = Gesamtvolumenstrom für den betrachteten Raum in m3/h
n = Auslegungswert für die Anzahl der Personen im Raum
qP = Luftvolumenstrom je Person in m3/(h · Pers)
A = Grundfläche des Raumes in m2
qB = auf die Gebäudeemission bezogener Luftvolumenstrom in m3/(h · m2)
Dabei wird bezüglich der Emissionslast aus den Ausbaumaterialen zwischen
– nicht schadstoffarm
– schadstoffarm und
– sehr schadstoffarm unterschieden.

1)
Neu bearbeitet für die 78. Auflage von Prof. Dr.-Ing. Runa T. Hellwig, Augsburg.
2) DIN EN 15251 „Eingangsparameter für das Raumklima zur Auslegung und Bewertung der Ener-
gieeffizienz von Gebäuden – Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik“, 12-2012 — Deut-
sche Fassung der EN 15251:2007.
3) DIN SPEC 13779 „Lüftung von Nichtwohngebäuden – Allgemeine Grundlagen und Anforderun-
gen für Lüftungs- und Klimaanlagen und Raumkühlsysteme“, 12-2009 — Nationaler Anhang zu
DIN EN 13779:2007-09.
94 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

DIN SPEC 13779 empfiehlt für die Auslegung:


– Verwendung des Summenwertes aus Personenlast und Emissionslast für die Aus-
legung der Luftvolumenströme
– Verwendung zugelassener, marktüblicher Materialien, die das gesundheitsbezogene
Kriterium „schadstoffarm“ nach AgBB-Schema erfüllen
– Gebäude, in denen eine oder mehrere messbare Größen oberhalb der geltenden
Grenz-, Richt- oder Leitwerte liegen oder deren sensorische Akzeptanzrate kleiner als
70 % ist, gelten als ‚nicht schadstoffarm‘
– Kategorie „sehr schadstoffarm“ nur mit schriftlicher Zustimmung des Bauherren ver-
wenden.
DIN EN 15251 legt zur Abfuhr von Personenlasten und Emissionslasten die in Tafel
1.2.3-7 gezeigten Luftvolumenströme fest.

Tafel 1.2.3-7 Luftvolumenströme zur Abfuhr von Personen- und Gebäudeemissions-


lasten nach DIN EN 15251 für Personen für die Kategorien I, II und III

Kategorie Luft- Luftvolumenstrom je m2


volumen- Grundfläche in m3/ (h · m2)
strom je
Person sehr schad- nicht
m3/h schad- stoffarm schad-
stoffarm stoffarm
I hohes Maß an Erwartungen, 36 1,8 3,6 7,2
sehr empfindliche Personen
II normales Maß an Erwartun- 25 1,3 2,5 5,0
gen, neue und renovierte Ge-
bäude
III moderates Maß an Erwartun- 14 0,7 1,4 2,8
gen, bestehende Gebäude

Berechnung nach Stoffbilanz


Es lässt sich für jede Aktivität und für jeden Außenluftzustand der erforderliche Luftvo-
lumenstrom pro Person mit Hilfe einer Bilanzgleichung bestimmen. DIN EN 13779 1)
gibt für den stationären Zustand folgenden Berechnungsansatz:
q v, E
qv,SUP = ------------------------------------------
–6
( c IDA – c SUP )10
mit
qv,SUP = erforderlicher Zuluftvolumenstrom in m3/h
qv,E = Volumenstrom der Emission in den Raum in m3/h
cIDA = maximale Konzentration im Raum in ppm
cSUP = Konzentration in der Zuluft in ppm
Daraus leitet sich der Außenluftvolumenstrom für jede Person ab. Der mit normaler Tä-
tigkeit beschäftigte Mensch gibt in der Stunde etwa 0,5 m3 Luft mit 4 Vol.-% CO2 in der
ausgeatmeten Luft ab:
qv,E = 0,5 m3/h · 0,04
= 0,02 m3/h oder 20 l/h CO2.
Mit einer gewünschten maximalen CO2-Konzentration im Raum von 1.000 ppm
(0,1 Vol.-%) und einer angenommenen CO2-Konzentration der Außenluft von
400 ppm berechnet sich der Außenluftvolumenstrom je Person zu
3
0,02 m /h
qv,SUP = --------------------------------------- ~ 30 m3/h.
( 0,001 – 0,0004 )

1)
DIN EN 13779 „Lüftung von Nichtwohngebäuden – Allgemeine Grundlagen und Anforderungen
für Lüftungs- und Klimaanlagen und Raumkühlsysteme“, 12-2009.
1.2.3 Innenraumluftqualität 95

Bei der hier durchgeführten Berechnung der Außenluftrate wird die CO2-Konzentration
der Außenluft mit 400 ppm angenommen, einem Wert, der heute nicht mehr für alle Au-
ßenluftverhältnisse gilt. Bekanntlich zeigt der CO2-Gehalt der Außenluft steigende Ten-
denz, wobei in Industriegebieten und verkehrsreichen Ballungszentren durchaus Kon-
zentrationen bis zu 600 ppm und höher erreicht werden können. Deshalb geben die Nor-
men als Zielgröße eine maximale CO2-Konzentration über der Außenluft an.
Für instationäre Berechnungen gilt folgender Berechnungsansatz:
q v,SUP q
6 ⎛
v,SUP ⋅ Δt⎞
– ----------------- ⋅ Δt – -----------------
Vr q v,E ⋅ 10 ⎜ Vr ⎟

mit
c IDA ( t ) = c SUP + ( c IDA ( t – 1 ) – c SUP ) ⋅ e
q v,SUP ⎜
- ⋅ ⎜1 – e
+ --------------------




1
cIDA(t) = Konzentration zum Zeitpunkt t in ppm
cIDA(t – 1) = Konzentration im Raum zum Zeitpunkt t – 1 in ppm
cSUP = Konzentration in der Zuluft in ppm
qv,SUP = Zuluftvolumenstrom in m3/h
qv,E = Emission in den Raum in m3/h
Vr = Volumen des Raumes in m3
Δt = Zeitschritt in h
Beispiel: 1 Person, qv,E = 0,018 m3/h, Vr = 30 m3, qv,SUP = 30 m3/h, cSUP = 400 ppm,
cIDA(t = 0) = 400 ppm

Zeitschritt Nr. t [h] Δt [h] cIDA(t) [ppm]


0 0 0 400
1 0,33 0,33 570
2 0,67 0,33 690
3 1 0,33 780
4 4 3 1.000
In diesem Zusammenhang erscheint ein Hinweis wichtig: Es ist ein weitverbreiteter Irr-
tum, dass die Atmung des Menschen zu Sauerstoffmangel in Aufenthaltsräumen führt.
Eine Verringerung des Sauerstoffpartialdruckes um 25 %, was etwa einer Höhe von
2.400 m über NN entspricht, wird kaum empfunden. Eine geringe Außenluftrate von
0,1 l/s · Person reicht aus, um den Sauerstoffbedarf zu decken. Mit Ausnahme von extre-
men Fällen, wie in Raumschiffen, Unterseebooten u. ä., ist der Sauerstoffgehalt kein
Raumluftproblem.

1.2.3-8 Prüfung und Bewertung von VOC-Emissionen aus Bau-


produkten
Im Planungsprozess wird die Grundlage für einen emissionsarmen Innenraum mit ho-
her Luftqualität durch die Auswahl emissionsarmer Bauprodukte und Systeme gelegt.
Für die Prüfung der VOC-Emissionen aus Bauprodukten existieren international stan-
dardisierte Verfahren. Diese Verfahren basieren auf einem 28-tägigen Prüfkammerexpe-
riment. 1) Grundlage des Prüfkammerversuchs ist der sogenannte Modellraum. In
diesem fiktiven Raum wird das zu untersuchende Bauprodukt entsprechend seiner vor-
gesehenen Verwendung (intended use) eingebaut angenommen. Aus den Dimensionen
des Modellraums, der Einbausituation des Bauprodukts und dem Luftwechsel lassen sich
die Größen Beladung und flächenspezifische Lüftungsrate errechnen, die auf die Emissi-
onsprüfkammern (Kammervolumina zwischen 20 Litern und mehreren Kubikmetern)
übertragen werden. Die Luftprobenahme aus der Prüfkammerabluft erfolgt am 3. und
am 28. Tag nach Einbringen des Prüfstücks. Dazu werden definierte Volumina über ge-

1) DIN EN ISO 16000-9 „Innenraumluftverunreinigungen – Teil 9: Bestimmung der Emission von


flüchtigen organischen Verbindungen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen – Emis-
sionsprüfkammer-Verfahren“ — Deutsche Fassung der EN ISO 16000-9:2006.
96 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

eignete Adsorber gezogen, die enthaltenen VOC gesammelt und analysiert. 1),2),3) Dieses
Prinzip der Emissionsmessung wird auch in anderen europäischen Ländern verwendet
und als messtechnische Grundlage für regulatorische Maßnahmen (Anforderungen an
bauliche Anlagen bezüglich des Gesundheitsschutzes (ABG)) oder freiwillige Produkt-
zertifizierungsprogramme (z. B. Blauer Engel, EMICODE etc.) herangezogen. Für die
Bestimmung der Formaldehyd-Emissionen aus Holzwerkstoffen findet häufig eine Prüf-
kammeruntersuchung nach DIN EN 717-1 4) Verwendung.

Bild 1.2.3-2: Modellraum nach dem AgBB-Schema *)


*) Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten: Vorgehensweise bei der gesundheit-
lichen Bewertung der Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC und SVOC) aus
Bauprodukten. Stand: Februar 2015 — https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/
medien/355/dokumente/agbb-bewertungsschema_2015_2.pdf (aufgerufen am 22.12.2017).

Der Modellraum gemäß der DIN EN 16516 und dem AgBB-Schema (Bild 1.2.3-2) besitzt
eine Grundfläche von 3 · 4 m2 und eine Raumhöhe von 2,5 m. In den Raum sind ein
Fenster mit 2,0 m2 und eine Türe mit 1,6 m2 eingebaut. Der Luftwechsel beträgt 0,5 h–1,
also 15 m3/h. Daraus lassen sich die Größen Beladung L und flächenspezifische Lüf-
tungsrate q errechnen, die auf die Prüfkammer übertragen werden können.
Der Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB) verabschie-
dete 2004 das erste Schema zur Gesundheitlichen Bewertung der Emissionen von
flüchtigen organischen Verbindungen (VOC und SVOC) aus Bauprodukten. 5) Dieses
Schema wird in der Regel alle zwei Jahre aktualisiert. Das AgBB-Schema sieht ebenfalls
ein 28-tägiges Prüfkammerexperiment vor. Die ermittelten Stoffkonzentrationen werden
mit den Vorgaben des AgBB-Schemas (Tafel 1.2.3-8) abgeglichen. Die Pilotphase des
Verfahrens zur Bewertung von Bauproduktgerüchen nach DIN ISO 16000-28 im Rah-
men des AgBB-Schemas wurde im Oktober 2015 abgeschlossen. Konkrete Anforderun-

1)
DIN ISO 16000-3 „Innenraumluftverunreinigungen – Teil 3: Messen von Formaldehyd und ande-
ren Carbonylverbindungen in der Innenraumluft und in Prüfkammern – Probenahme mit einer
Pumpe“ — Deutsche Fassung der ISO 16000-3:2011.
2)
DIN ISO 16000-6 „Innenraumluftverunreinigungen – Teil 6: Bestimmung von VOC in der Innen-
raumluft und in Prüfkammern, Probenahme auf Tenax TA®, thermische Desorption und Gas-
chromatographie mit MS oder MS-FID“ — Deutsche Fassung der ISO 16000-6:2011.
3)
DIN EN 16516 „Bauprodukte – Bewertung der Freisetzung von gefährlichen Stoffen – Bestim-
mung von Emissionen in die Innenraumluft“ — Deutsche Fassung der EN 16516:2017.
4) DIN EN 717-1 „Holzwerkstoffe – Bestimmung der Formaldehydabgabe – Teil 1: Formaldehyd-
abgabe nach der Prüfkammer-Methode“ — Deutsche Fassung der EN 717-1:2004.
5)
Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten: Vorgehensweise bei der gesund-
heitlichen Bewertung der Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC und
SVOC) aus Bauprodukten. Stand: Februar 2015 — https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/
files/medien/355/dokumente/agbb-bewertungsschema_2015_2.pdf (aufgerufen am 22.12.2017).
1.2.3 Innenraumluftqualität 97

gen an Bauprodukte hinsichtlich des Materialgeruchs existieren derzeit noch nicht. Im


Rahmen der Emissionsuntersuchung, die für den Erhalt des Blauen Engels für emissions-
arme Produkte Voraussetzung ist, kann auf freiwilliger Basis zusätzlich eine Geruchsbe-
wertung durchgeführt werden. Wird dabei die Geruchsneutralität festgestellt, kann diese
mit einem zusätzlichen Attribut vermerkt werden. Die Prüfungen zur Gesundheitsver-
träglichkeit, die das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) im Rahmen der derzeit noch
gültigen allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (abZ) von Bodenbelägen, Sportböden
und Sportbodensystemen, dekorativen Wandbekleidungen und für reaktive Brand-
schutzsysteme auf Stahlbauteilen fordert, basieren ebenfalls auf dem AgBB-Schema. Zu-
sätzlich wird noch eine Überprüfung der Rezeptur durchgeführt. 1)

Tafel 1.2.3-8 Kriterien des AgBB-Schemas *) für VOC-Emissionen aus Bauproduk- 1


ten in den Innenraum

Parameter Einheit Kriteriengrenzen


nach 3 Tagen nach 28 Tagen
TVOC C6 – C16 [mg/m3] ≤ 10 ≤ 1,0
3
Kanzerogene EU Kat.1A, 1B [mg/m ] ≤ 0,010 ≤ 0,001
VOC o. NIK [mg/m3] — ≤ 0,1
3
SVOC [mg/m ] — ≤ 0,1
R [—] — ≤1
*)
Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten: Vorgehensweise bei der gesundheit-
lichen Bewertung der Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC und SVOC) aus
Bauprodukten. Stand: Februar 2015 — https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/
medien/355/dokumente/agbb-bewertungsschema_2015_2.pdf (aufgerufen am 22.12.2017).

1.2.3-9 Messung und Beurteilung von VOC-Konzentrationen in


Innenräumen
Die VOC-Messungen zur Beurteilung der Innenraumluftqualität entsprechend dem Ba-
sisschema 2) basieren auf den Normen DIN EN ISO 16000-5 3) und DIN ISO 16000-6 4), die
Messung ausgewählter Aldehyde und Ketone auf DIN EN ISO 16000-2 5) und DIN ISO
16000-3 6). Die Verfahren beschreiben eine aktive Probenahme mittels Pumpe und geeig-
netem Adsorber und anschließender chemischer Analytik der Luftinhaltsstoffe.
Für die Beurteilung von VOC-Konzentrationen in Innenräumen existieren unterschied-
liche Ansätze. Bei der Ableitung von Kriterien auf der Basis vorhandener toxikologischer
Daten 7) werden sogenannte Richtwerte abgeleitet. Die Grundlage hierfür sind Erkennt-

1)
Deutsches Institut für Bautechnik: Grundsätze zur gesundheitlichen Bewertung von Bauproduk-
ten in Innenräumen. Stand: Oktober 2010. DIBt Mitteilungen 41 (2010), Nr. 5, S. 209–248.
2)
Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Innenraumrichtwerte“ der Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK)
des Umweltbundesamtes und der Obersten Landesgesundheitsbehörden: Gesundheitlich-hygie-
nische Beurteilung von Geruchsstoffen in der Innenraumluft mithilfe von Geruchsleitwerten.
Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz. 57 (2014), Nr. 1, S. 148–153.
3)
DIN EN ISO 16000-5 „Innenraumluftverunreinigungen – Teil 5: Probenahmestrategie für flüch-
tige organische Verbindungen (VOC)“ — Deutsche Fassung der EN ISO 16000-5:2007.
4) DIN ISO 16000-6 „Innenraumluftverunreinigungen – Teil 6: Bestimmung von VOC in der Innen-
raumluft und in Prüfkammern, Probenahme auf Tenax TA®, thermische Desorption und Gas-
chromatographie mit MS oder MS-FID“ — Deutsche Fassung der ISO 16000-6:2011.
5) DIN EN ISO 16000-2 „Innenraumluftverunreinigungen – Teil 2: Probenahmestrategie für For-
maldehyd“ — Deutsche Fassung der EN ISO 16000-2:2006.
6)
DIN ISO 16000-3 „Innenraumluftverunreinigungen – Teil 3: Messen von Formaldehyd und ande-
ren Carbonylverbindungen in der Innenraumluft und in Prüfkammern – Probenahme mit einer
Pumpe“ — Deutsche Fassung der ISO 16000-3:2011.
7)
Ad-hoc-Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Innenraumlufthygienekommission (IRK) des Um-
weltbundesamtes sowie der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden
(AOLG): Beurteilung von Innenraumluftkontaminationen mittels Referenz- und Richtwerten.
Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 50 (2007), Nr. 7, S. 990–1005.
98 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

nisse zu toxischen Wirkungen und Dosis-Wirkung-Beziehungen. Zum Schutz besonders


empfindlicher Personengruppen werden Sicherheitsabstände mit eingerechnet. Der
Richtwert II (RW II) beschreibt die Konzentration, bei deren Überschreitung unmittel-
barer Handlungsbedarf besteht. Der Richtwert I (RW I) ist ein sog. Vorsorgewert. Er wird
mit einem bestimmten Abstand zum toxikologisch begründeten RW II festgelegt und
soll Belastungen und Risiken minimieren. Nach Auffassung des Ausschusses für Innen-
raumrichtwerte 1) führt auch eine lebenslange Exposition von empfindlichen Personen
mit Stoffkonzentrationen in Höhe des RW I nicht zu einer gesundheitlichen Beeinträch-
tigung. Treten Raumluftkonzentrationen zwischen RW I und RW II auf, wird eine ver-
stärkte Reinigung und häufigeres Lüften empfohlen. Kann die Konzentration mit diesen
Maßnahmen nicht unter den RW I abgesenkt werden, sind weitergehende Maßnahmen
angeraten. Das Richtwert-Konzept alleine kann noch keine einwandfreie Innenraumluft-
qualität sicherstellen, da für viele VOC aufgrund fehlender oder unzureichender toxiko-
logischer Daten keine Richtwerte abgeleitet werden können. Deshalb wird eine
präzisierte Fassung des TVOC-Konzept von Seifert 2) empfohlen (Tafel 1.2.3-10). Das Ba-
sisschema wurde im Jahr 2012 fortgeschrieben. 3)

Tafel 1.2.3-9 Richtwerte der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte a)


Verbindung Richtwert II Richtwert I Jahr der
[mg/m3] [mg/m3] Festlegung
2-Phenoxyethanol(CAS-Nr. 122-99-6) 0,1 0,03 2018
Tetrachlorethen 1 0,1 2017
(CAS-Nr. 127-18-4)
Propan-1,2-diol 0,6 0,06 2017
(CAS-Nr. 57-55-6)
C7-C8-Alkylbenzole (Summenricht- 2016
wert Toluol, Xylole und Ethylbenzol)
Toluol 3 0,3 2016
(CAS-Nr. 108-88-3)
als Gesamtrichtwert C7 – C8 Alkylben-
zole
Formaldehyd nicht abgelei- 0,1 2016
(CAS-Nr. 50-00-0) tet
Xylole Summe 0,8 0,1 2015
(CAS-Nr. 95-47-6,
108-38-3, 1330-20-7)
2-Chlorpropan 8 0,8 2015
(CAS-Nr. 75-29-6)
Butanonoxim 0,06 0,02 2015
(CAS-Nr. 96-29-7)
Ethylacetat 6 0,6 2014
(CAS-Nr. 141-78-6)

1)
Bis 10. März 2015 „Ad-hoc-Arbeitsgruppe der Kommission Innenraumlufthygiene und der
Obersten Landesgesundheitsbehörden“ — https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesund-
heit/kommissionen-arbeitsgruppen/ausschuss-fuer-innenraumrichtwerte-vormals-ad-hoc (auf-
gerufen am 22.12.2017).
2)
Seifert, B.: Richtwerte für die Innenraumluft – Beurteilung der Innenraumluftqualität mit Hilfe
der Summe der flüchtigen organischen Verbindungen (TVOC-Wert). Bundesgesundheitsbl – Ge-
sundheitsforsch – Gesundheitsschutz 42 (1999), Nr. 3, S. 270–278.
3)
Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Innenraumrichtwerte“ der Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK)
des Umweltbundesamtes und der Obersten Landesgesundheitsbehörden: Richtwerte für die In-
nenraumluft: erste Fortschreibung des Basisschemas. Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch –
Gesundheitsschutz 55 (2012), Nr. 2, S. 279–290.
1.2.3 Innenraumluftqualität 99

Tafel 1.2.3-9 Richtwerte der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte a) (Forts.)


Verbindung Richtwert II Richtwert I Jahr der
[mg/m3] [mg/m3] Festlegung
1-Methyl-2-pyrrolidon 1 0,1 2014
(CAS-Nr. 872-50-4)
1-Butanol 2 0,7 2014
(CAS-Nr. 73-36-3)
Naphthalin und Naphthalin-ähnliche
Verbindungen
0,03 0,01 2013 1
(CAS-Nr. 91-20-3)
2-Ethylhexanol 1 (v) 0,1 (v) 2013
Ethylenglykolmonomethylether (EG- 0,2 0,02 2013
ME, CAS-Nr. 109-86-4) [= 0,05 ppm]
Diethylenglykolmethylether 6 (v) 2 (v) 2013
(DEGME, CAS-Nr. 111-77-3) [= 1 ppm]
Diethylenglykoldimethylether 0,3 0,03 2013
(DEGDME, CAS-Nr. 111-96-6) [= 0,06 ppm]
Ethylenglykolmonoethylether 1 0,1 2013
(EGEE, CAS-Nr. 110-80-5) [= 0,4 ppm]
Ethylenglykolmonoethylether-acetat 2 0,2 2013
(EGEEA, CAS-Nr. 111-15-9) [= 0,4 ppm]
Diethylenglykolmonoethylether 2 (v) 0,7 (v) 2013
(DEGEE, CAS-Nr. 111-90-0) [= 0,4 ppm]
Ethylenglykolbutylether 1 [= 0,3 ppm] 0,1 2013
(EGBE, CAS-Nr. 111-76-2)
Ethylenglykolbutyletheracetat 2 (v) 0,2 (v) 2013
(EGBEA, CAS-Nr. 112-07-2) [= 0,3 ppm]
Diethylenglykolbutylether 1 (v) 0,4 (v) 2013
(DEGBE, CAS-Nr. 112-34-5) [= 0,2 ppm]
Ethylenglykolhexylether 1 0,1 2013
(EGHE, CAS-Nr. 112-25-4)
2-Propylenglykol-1-methlylether 10 1 2013
(2PG1ME, CAS-Nr. 107-98-2)
Dipropylenglykol-1-methylether 7 (v) 2 (v) 2013
(D2PGME, CAS-Nr. 34590-94-8; [=1 ppm]
13429-07-7; 20324-32-7;
13588-28-8; 55956-21-3 )
2-Propylenglykol-1-ethylether 3 0,3 2013
(2PG1EE, CAS-Nr. 1569-02-4) [= 0,5 ppm]
2-Propylenglykol-1-tertbutylether 3 0,3 2013
(2PG1tBE, CAS- Nr. 57018-52-7) [= 0,5 ppm]
Default-Wert: Glykolether mit unzu- 0,05 ml/m3 0,005 ml/m3 2013
reichender Datenlage [=0,05 ppm] [= 0,005 ppm]
Acetaldehyd 1 0,1 2013
(CAS-Nr. 108-10-1)
100 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

Tafel 1.2.3-9 Richtwerte der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte a) (Forts.)


Verbindung Richtwert II Richtwert I Jahr der
[mg/m3] [mg/m3] Festlegung
Methylisobutylketon 1 0,1 2013
(CAS-Nr. 108-10-1)
Ethylbenzol 2 0,2 2012
(CAS-Nr. 108-95-2)
als Gesamtrichtwert C7-C8 Alkylben-
zole
Alkylbenzole, C9–C15 1 0,1 2012
Kresole 0,05 0,005 2012
Phenol 0,2 0,02 2011
(CAS-Nr. 108-95-2)
2-Furaldehyd 0,1 0,01 2011
(CAS-Nr. 100-51-6)
Zyklische Dimethylsiloxane D3–D6 4 0,4 2011
(Summenrichtwert)
Benzaldehyd 0,2 0,02 2010
(CAS-Nr. 100-51-6)
Benzylalkohol 4 0,4 2010
(CAS-Nr. 100-51-6)
Monozyklische Monoterpene 10 1 2010
(Leitsubstanz d-Limonen)
Aldehyde, C4–C11 2 0,1 2009
(gesättigt, azyklisch, aliphatisch)
C9–C14-Alkane / Isoalkane 2 0,2 2005
(aromatenarm)
Naphthalin und Naphthalin-ähnliche 0,03 0,01 2013
Verbindungen
Terpene, bicyclisch 2 0,2 2003
(Leitsubstanz -Pinen)
Tris(2-chlorethyl)phosphat (TCEP) 0,05 0,005 2002
Diisocyanate keine Richtwerte abgeleitet b) 2000
Quecksilber 0,00035 0,000035 1999
(als metallischer Dampf)
Styrol 0,3 0,030 1998
(CAS-Nr. 75-09-2)
Stickstoffdioxid (NO2) 0,35 k.A. 1998
(CAS-Nr. 75-09-2) (30 Min-
Wert)
0,06
(7 Tage-Wert)
Dichlormethan 2 (24 h) 0,2 1997
(CAS-Nr. 75-09-2)
1.2.3 Innenraumluftqualität 101

Tafel 1.2.3-9 Richtwerte der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte a) (Forts.)


Verbindung Richtwert II Richtwert I Jahr der
[mg/m3] [mg/m3] Festlegung
Kohlenmonoxid 60 (1/2 h) 6 (1/2 h) 1997
15 (8 h) 1,5 (8 h)
Pentachlorphenol (PCP) 0,001 0,0001 1997

1
(CAS. Nr. 87-86-5)
a)
Ad-hoc-Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Innenraumlufthygienekommission (IRK) des Umwelt-
bundesamtes sowie der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehorden (AOLG):
Beurteilung von Innenraumluftkontaminationen mittels Referenz- und Richtwerten. Bundesge-
sundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 50 (2007), Nr. 7, S. 990–1005.
Die aktuelle Liste wird vom Umweltbundesamt unter https://www.umweltbundesamt.de/sites/
default/files/medien/355/bilder/dateien/0_ausschuss_fuer-innenraumrichtwerte_empfehlun-
gen_und_richtwerte_20180412.pdf (aufgerufen am 10.06.2018) zur Verfugung gestellt.
b) Wolff, T.; Stirn, H.: Richtwerte für die Innenraumluft: Diisocyanate. Bundegesundheitsbl – Ge-
sundheitsforsch – Gesundheitsschutz 43 (2000), Nr. 7, S. 505–512.

Tafel 1.2.3-10 Leitwerte für TVOC in der Innenraumluft (2007) *)

Stufe Konzentrations- Hygienische Bewertung


bereich [mg/m3]
1 ≤ 0,3 Hygienisch unbedenklich
2 > 0,3–1 Hygienisch noch unbedenklich, soweit keine Richtwert-
überschreitungen für Einzelstoffe bzw. Stoffgruppen
vorliegen.
3 > 1–3 Hygienisch auffällig
4 > 3–10 Hygienisch bedenklich
5 > 10 Hygienisch inakzeptabel
*)
Ad-hoc Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Innenraumlufthygienekommission (IRK) des Umwelt-
bundesamtes sowie der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG):
Beurteilung von Innenraumluftkontaminationen mittels Referenz- und Richtwerten. Bundesge-
sundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 50 (2007), Nr. 7, S. 990–1005.

Stehen toxikologische Daten zur Ableitung von Richtwerten nicht zur Verfügung, kann
ein statistischer Ansatz über Referenzwerte gewählt werden. Referenzwerte lassen keine
Aussage über eine mögliche Gesundheitsgefährdung zu. Sie geben nur den Anteil an der
Bevölkerung an, der in einer vergleichbaren Größenordnung exponiert ist. Die Arbeits-
gemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e.V. (AGÖF) erarbeitete sogenannte Ori-
entierungswerte 1) auf der Basis der Ergebnisse von Innenraumluftmessungen aus den
Jahren 2006 bis 2012. Als Normalwert wurde das 50. Perzentil, als Auffälligkeitswert das
90. Perzentil angesetzt. Der Orientierungswert nach AGÖF entspricht dem gerundeten
Auffälligkeitswert, es sei denn es existiert ein toxikologisch abgeleiteter Wert, der unter
dem Auffälligkeitswert liegt.

1.2.3-10 Natürliche Radioaktivität


Bauprodukte enthalten unterschiedliche Anteile natürlicher radioaktiver Nuklide. Baustoffe,
die aus Steinen oder Boden gewonnen wurden, enthalten in erster Linie Nuklide aus den
Zerfallsreihen von Uran (238U) und Thorium (232Th). Daneben tritt noch das Kalium-Isotop

1)
Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e.V.: AGÖF-Orientierungswerte für flüch-
tige organische Verbindungen in der Raumluft. Fassung vom 28.11.2013 — http://www.agoef.de/
fileadmin/user_upload/dokumente/orientierungswerte/AGOEF-VOC-Orientierungswerte-2013-
11-28.pdf (aufgerufen am 22.12.2017).
102 1. Grundlagen / 1.2 Raumklimatische Grundlagen

40
K auf. In Tafel 1.2.3-11 sind typische Aktivitätskonzentrationen aus Baumaterialien wie-
dergegeben.

Tafel 1.2.3-11 Spezifische Aktivitäten in Baumaterialien *)

Material Typische Aktivitätskon- Maximale Aktivitäts-


zentration [Bq/kg] konzentration [Bq/kg]
226 232 40 226 232 40
Ra Th K Ra Th K
Beton 40 30 400 240 190 1.600
Porenbeton / Leichtbeton 60 40 430 2.600 190 1.600
Ziegelsteine (rot) 50 50 670 200 200 2.000
Kalksandstein 10 10 330 25 30 700
Naturbausteine 60 60 640 500 310 4.000
Naturgips 10 10 80 70 100 200
*)
European Commission, Directorate-General Environment, Nucelar Safety and Civil Protection: Ra-
diation protection 112 – Radiological Protection Principles concerning the Natural Radioactivity of
Building Materials. 1999, S. 11.

Im Jahr 2012 veröffentlichte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Ergebnisse aus Un-
tersuchungen an Bauprodukten. 1) Neben der Frage der Aktivitätskonzentration (spezifi-
schen Aktivität) wurde auch die Exhalation an Rado