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ICS 43.080.

10 VDI-RICHTLINIEN Mai 2004

VEREIN VDI 2700


DEUTSCHER Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen
Blatt 1
INGENIEURE Ausbildung und Ausbildungsinhalte Entwurf

Securing of loads on road vehicles Einsprüche bis 2004-10-31


Training and contents of training • vorzugsweise in Tabellenform als Datei per E-Mail an
fml@vdi.de
Die Vorlage dieser Tabelle kann abgerufen werden unter
http://www.vdi-richtlinien.de/einsprueche
• in Papierform an
VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss Logistik
Postfach 10 11 39
40002 Düsseldorf

Inhalt Seite
Vorbemerkung.............................................................................................2
1 Qualifikation des Ausbilders ................................................................2
2 Registrierung des Ausbilders...............................................................2
3 Ausbildungsinhalte...............................................................................3

VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss Logistik


Fachbereich B6 Ladungssicherung

VDI-Handbuch Materialfluss und Fördertechnik, Band 6


–2– VDI 2700 Blatt 1 Entwurf

Vorbemerkung Mit dieser Anforderung soll gewährleistet wer-


Die Forderung, Ladung auf Straßenfahrzeugen den, dass der Ausbilder über Fähigkeiten ver-
transportgerecht zu sichern, stellt an alle am fügt, eine Ausbildung erfolgreich durchführen
Transport beteiligten Personen hohe Anforderun- zu können. Hierzu gehört z. B.
gen. − Ausbildungskonzepte zu erstellen
Auf Grund der Bedeutung der Ladungssicherung − Fachkenntnisse zu vermitteln
für die Sicherheit im Straßenverkehr ist eine Quali- − eine Gruppe durch einen Lehrgang zu führen
fikation des verantwortlichen Personals – insbe-
sondere des Lkw-Fahrpersonals und des Verlade- • Erfolgreiche Ausbildung in der Ladungssiche-
personals – erforderlich. rung auf Straßenfahrzeugen
Dies beinhaltet mindestens den erfolgreichen
Die vorliegende Richtlinie beschreibt die Ausbil- Abschluss einer Ausbildung über die allgemei-
dungsinhalte für die Ladungssicherung auf Stra- nen Ausbildungsinhalte und die Ausbildungsin-
ßenfahrzeugen, auf deren Grundlage der „Ausbil- halte bezüglich spezieller Ladungen (Tabelle 1
dungsnachweis Ladungssicherung“ (VDI 2700a) und Tabelle 2 der VDI 2700a „Ausbildungs-
vergeben werden kann. nachweis Ladungssicherung“)
Die Richtlinie zeigt weiterhin Mindestanforderun-
• Mindestalter 24 Jahre
gen an die Qualifikation der Ausbilder auf und legt
die Verfahren zur Registrierung beim VDI als
Ausbilder für Ladungssicherung auf Straßenfahr- 2 Registrierung des Ausbilders
zeugen VDI fest. (fakultativ)
• Erfolgreiche Teilnahme an einem Prüfungsge-
1 Qualifikation des Ausbilders spräch vor einem Expertengremium des Verein
Deutscher Ingenieure e. V., VDI-Gesellschaft
Als Ausbilder zur Ladungssicherung auf Straßen-
Fördertechnik Materialfluss Logistik.
fahrzeugen können Personen tätig werden, die auf
Hier ist durch den zukünftigen Ausbilder nach-
Grund ihrer technischen Ausbildung ausreichende
zuweisen, dass er in der Lage ist, die im folgen-
Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der
den beschriebenen Ausbildungsinhalte zu ver-
Ladungssicherung in Theorie und Praxis besitzen.
mitteln.
Sie müssen mit den gesetzlichen Vorschriften,
Unfallverhütungsvorschriften, Normen, Richtlinien • Nach erfolgreich bestandener Prüfung kann sich
und allgemein anerkannten Regeln der Technik so der Ausbilder als Ausbilder für Ladungssiche-
weit vertraut sein, dass sie Personen in der La- rung auf Straßenfahrzeugen nach VDI 2700
dungssicherung praxisgerecht ausbilden können. Blatt 1 beim VDI registrieren lassen und erhält
eine Registrierungsnummer für die abgelegte
• Ingenieur, staatlich anerkannter Techniker oder Prüfung.
Meister oder mindestens 4-jährige Tätigkeit in
gleichwertiger Funktion
Entwurf VDI 2700 Blatt 1 –3–

3 Ausbildungsinhalte
1 Rechtliche Vorschriften und anerkannte Regeln der Technik zur Ladungssicherung
1.1 Öffentliches Recht
1.1.1 Straßenverkehrs-Ordnung – StVO
§ 22 StVO Ladung
(VwV zu § 22 StVO, Gegenstände auf der Ladefläche)
§ 23 StVO Sonstige Pflichten des Fahrzeugführers

1.1.2 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung – StVZO


§ 30 StVZO Beschaffenheit der Fahrzeuge
§ 31 StVZO Verantwortung für den Betrieb der Fahrzeuge

1.1.3 Ordnungswidrigkeitengesetz – OWiG


§ 9 OWiG Handeln für einen anderen
§ 130 OWiG Verletzung der Aufsichtspflicht in Betrieben und Unternehmen

1.1.4 Unfallverhütungsvorschriften beim Umgang mit Fahrzeugen – UVV


§ 22 BGV D 29 Fahrzeugaufbauten, Aufbauteile, Einrichtungen und Hilfsmittel zur Ladungssicherung
§ 37 BGV D 29 Be- und Entladen

1.1.5 Gefahrgutrecht – ADR


Kapitel 7.5.7 Handhabung und Verstauung
Kapitel 7.5.11 Zusätzliche Vorschriften für bestimmte Klassen oder Güter (CV)

1.1.6 Gefahrgutverordnung Straße und Eisenbahn – GGVSE


§ 4 GGVSE Allgemeine Sicherheitspflichten
§ 9 GGVSE Pflichten
§ 10 GGVSE Ordnungswidrigkeiten

1.1.7 CTU-Packrichtlinien
Die CTU-Packrichtlinien sind rechtsverbindlich für den Seeverkehr*)

1.1.8 Rechtsfolgen gemäß Strafgesetzbuch – StGB


§ 222 StGB Fahrlässige Tötung
§ 229 StGB Fahrlässige Körperverletzung

1.2. Zivilrecht
1.2.1 Handelsgesetzbuch – HGB
§ 412 HGB Verladen und Entladen

1.2.2 Bürgerliches Gesetzbuch – BGB


§ 254 BGB Mitverschulden
§ 823 BGB Schadensersatzpflicht
§ 831 BGB Haftung für den Verrichtungsgehilfen

1.3. Richtlinien und anerkannte Regeln der Technik


1.3.1 Europäische und internationale Normen
DIN EN 283 Wechselbehälter; Prüfung
prEN 12 195-1 Ladungssicherungseinrichtungen; Berechnung von Zurrkräften
DIN EN 12 195-2 –; Zurrgurte aus Chemiefasern
DIN EN 12 195-3 –; Zurrketten
prEN 12 195-4 –; Zurrdrahtseile
DIN EN 12 640 Zurrpunkte an Nutzfahrzeugen zur Güterbeförderung
DIN EN 12 642 Aufbauten an Nutzfahrzeugen; Mindestanforderungen
ISO 1496-1 ISO-Container der Baureihe 1
–4– VDI 2700 Blatt 1 Entwurf

1.3.2 DIN-Normen
DIN 75 410-1 Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen; Zurrpunkte an Nutzfahrzeugen zur Güterbeförderung
mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t; Mindestanforderungen
DIN 75 410-2 –; Ladungssicherung in Pkw, PKW-Kombi und Mehrzweck-Pkw
DIN 75 410-3 –; Ladungssicherung in Kastenwagen
DIN 70 010 Systematik der Straßenfahrzeuge
DIN 1052 Holzbauwerke
DIN 30 720 Behälter für Absetzkipperfahrzeuge
DIN 30 722-1 Abrollbehälter; Abrollkipperfahrzeuge bis 26 t
DIN 30 722-2 –; Abrollkipperfahrzeuge bis 32 t
DIN 30 722-3 –; Abrollkipperfahrzeuge bis 10 t
DIN 30 722-4 –; Abrollbehälter für Straße und Schiene
DIN 30 723 Absetzkipperfahrzeuge

1.3.3 VDI-Richtlinien
VDI 2700 Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen
VDI 2700a Ausbildungsnachweis Ladungssicherung
VDI 2700 Blatt 2 –; Zurrkräfte
VDI 2700 Blatt 4 –; Lastverteilungsplan
VDI 2700 Blatt 5 –; Qualitätsmanagementsysteme
VDI 2700 Blatt 6 –; Zusammenladung vonStückgütern
VDI 2700 Blatt 7 –; Ladungssicherung im Kombinierten Ladungsverkehr
VDI 2700 Blatt 8 –; Sicherung von Pkw und leichten Nfz auf Autotransportern
VDI 2700 Blatt 9 –; Ladungssicherung von Papierrollen
VDI 3968 Blatt 1 Sicherung von Ladeeinheiten; Anforderungsprofil
VDI 3968 Blatt 2 –; Organisatorisch-technische Verfahren
VDI 3968 Blatt 3 –; Umreifen
VDI 3968 Blatt 4 –; Schrumpfen
VDI 3968 Blatt 5 –; Stretchen
VDI 3968 Blatt 6 –; Sonstige Verfahren

1.3.4 Berufsgenossenschaftliches Vorschriften- und Regelwerk


BGV D 8 Winden, Hub- und Zuggeräte
BGV D 29 Fahrzeuge
BGI 649 Ladungssicherung auf Fahrzeugen

2 Physikalische Grundlagen
2.1 Verhalten der Ladung im Fahrbetrieb
2.1.1 Physikalische Begriffe
Masse m in kg
Weg s in m
Zeit t in s
Geschwindigkeit v in m/s
Beschleunigung a in m/s²
Kraft F in N
Energie W in J
Schwerpunkt
Entwurf VDI 2700 Blatt 1 –5–

2.1.2 Gewichtskraft des Ladegutes


Gewicht und Masse
Erdbeschleunigung
Formel zur Berechnung der Gewichtskraft
Zusammenhänge Normalkraft und Gewichtskraft

2.1.3 Kräfte auf Grund von Transportvorgängen


Massen- bzw. Trägheitskräfte:
• Massenträgheit
Angriffspunkt der Massenkraft:
• Massenkraft
• Schwerpunkt
Bei geradliniger Bewegung
• Berechnungsbeispiel
Besonderheiten der Fliehkraft:
• Bei nicht geradliniger Bewegung
• Kurvenbeschleunigung
• Berechnungsbeispiel
• Kippgefahr
• Wankfaktor
• Berechnungsbeispiel
Maximal zu erwartende Beschleunigungen auf:
• Straßenfahrzeugen
• Schiene
• See
2.1.4 Reibungskraft
Materialpaarungen
Haftreibbeiwert
Gleitreibbeiwert
Berechnung der Reibungskraft
Einfluss von:
• Wasser
• Fett
• Eis
• Lehm
• Sand
Verfahren zur Ermittlung von Reibbeiwerten
Zugversuch
Schiefe Ebene
Verwendung und Eignung der Reibbeiwerte

2.1.5 Besonderheiten bei rollfähigen Güter


Sicherung gegen Verrollen (in Fahrtrichtung/quer zur Fahrtrichtung):
• Stützweiten
• Stützhöhen
• Keilwinkel
–6– VDI 2700 Blatt 1 Entwurf

3 Transportfahrzeug und Transportmittel


3.1 Belastbarkeit, Prüfung und/oder Beschaffenheit der Stirnwand vorne, Stirnwand hinten, der Sei-
tenwände, Rungen/Steckrungen und der Ladefläche bei:
3.1.1 Fahrzeugaufbauten
Kofferaufbau
Offener Aufbau („Hamburger Verdeck“)
Seitliche Schiebeplane
Pritsche mit Bordwänden (ohne Planenaufbau)
Plateau

3.1.2 Wechselbehälter
Kofferaufbau
Offener Aufbau („Hamburger Verdeck“)
Seitliche Schiebeplane
Pritsche mit Bordwänden (ohne Planenaufbau)

3.1.3 ISO Container

3.1.4 Binnencontainer

3.1.5 Absetz- und Abrollbehälter

3.1.6 Fahrzeuge für spezielle Ladegüter


Siehe Pkt. 9. „Ausbildungsinhalte bezüglich spezieller Ladungen“

3.2 Lastverteilungsplan
Datenerfassung:
• Lkw
• Gelenkdeichselanhänger
• Starrdeichselanhänger
• Sattelanhänger
• Fahrzeuge für spezielle Ladegüter
Bestimmung der Schwerpunktlage
Herleitung der Kurvenverläufe:
• Vordere Kurve
• Hinterer Kurvenverlauf
• Verbindung vordere und hintere Kurve
• Kurvenverlauf für die Mindestlenkachslast
• Kurvenverlauf für die Mindesthinterachslast/Antriebsachslast
Stauplan
Berechnung des Gesamtschwerpunktes des Ladegutes
Anwendungsbeispiele zur richtigen Beladung eines Lkw mit Hilfe des Lastverteilungsplanes
Radlasten, Außermittigkeit
Entwurf VDI 2700 Blatt 1 –7–

4 Arten der Ladungssicherung


4.1 Formschlüssige Ladungssicherung
Definition nach VDI 2700
Konstruktive Möglichkeiten am Fahrzeug:
• Stirnwand
• Steckrungensysteme Rungen/Steckrungen
• Lochschienen in Verbindung mit Keil und Block
Hilfskonstruktionen:
• Holzkonstruktionen
• Paletten etc.
Direktzurren

4.2 Kaftschlüssige Ladungssicherung


Definition
Niederzurren
Einfluss des zu sichernden Gutes auf die Wirkung des Niederzurrens

4.3 Kombination aus formschlüssiger und kraftschlüssiger Ladungssicherung


Beispiele: Blechpakete – Formschluss an der Stirnwand/Steckrunge und Niederzurren in Paketlängsachse

5 Ermittlung der erforderlichen Sicherungskräfte


5.1 Abstützende Kräfte
Belastbarkeit von Ladeflächenbegrenzung
Belastbarkeit benachbarter Ladung
Knicklänge von Stützen
Nagelverbindungen

5.2 Direktzurren
Berechnung der erforderlichen Sicherungskraft unter Berücksichtigung der Horizontal- und Vertikalwinkel beim
• Schrägzurren
• Diagonalzurren
• Horizontalzurren

5.3 Kraftschlüssige Sicherung


Niederzurren
Vorspannkräfte
Anzahl der erforderlichen Sicherungsmittel unter Berücksichtigung der STF
Vertikalwinkel

5.4 Sicherung gegen Kippen


Niederzurren
Direktzurren

6 Zurrmittel
Informationen zu: Material, Einsatztemperaturbereich, Handhabung, Einsatzbereich, Chemikalienbeständigkeit, Kom-
binierbarkeit, Vorspannkraftanzeige, Kennzeichnung, Prüfung und Ablegereife bei:

6.1 Zurrgurte aus Chemiefasern

6.2 Zurrketten

6.3 Zurrdrahtseile
–8– VDI 2700 Blatt 1 Entwurf

7 Einrichtungen und weitere Hilfsmittel zur Ladungssicherung


Informationen zu: Material, Einsatzmöglichkeiten, Kombinierbarkeit, Kennzeichnung, Ablegereife sowie Herstelleran-
gaben zur Belastbarkeit von:

7.1 Einrichtungen zur Ladungssicherung am Fahrzeug wie z. B.:


Zurrpunkte
Lochschienen
Ankerschienen
Coilmulden
Zahnleisten, Keilleisten
Einsteckrungen

7.2 Hilfsmittel zur Ladungssicherung wie z. B.:


Fixierende Hilfsmittel
Ausfüllende Hilfsmittel
Einmalzurrmittel
Netze und Planen
Rutschhemmendes Material (RHM)
Sonstige Hilfsmittel

8 Praktische Übungen – Empfohlene Geräte


Gruppenarbeit – z. B. Betriebssicherheit/Beförderungssicherheit, auf Grundlage von Fallbeispielen/Fotos
Modelle zur Veranschaulichung der unterschiedlichen Materialpaarungen
Gruppenarbeit, Lastverteilungsplan, verschiedene Ladegüter auf vorbereiteten Arbeitsblättern – mit Auswertung
im Plenum
Lkw wenn möglich oder Modell, Teilnehmer werden aktiv in die Ladungssicherung mit einbezogen, Messung der
von ihnen aufgebrachten Vorspannkräfte mit Messgerät
Massenträgheit
Anschauungsmaterial (Ladungssicherungshilfsmittel nach Möglichkeit von verschiedenen Herstellern –
auch Negativ-Beispiele, z. B. zerrissener Gurt)

Geräte:
Vorspannmessgerät
Themenbezogener Videofilm wird empfohlen
Zurrgurt
Zurrkette
Zurrdrahtseil
Rutschhemmendes Material
Airbag
Kantenwinkel
Abriebschutz
u. a. m.
Entwurf VDI 2700 Blatt 1 –9–

9 Ausbildungsinhalte bezüglich spezieller Ladungen


Zu den nachfolgend aufgeführten Ladegüter sind
• Begriffsbestimmungen,
• Transportfahrzeuge und
• Ladungssicherungsmaßnahmen
zu behandeln:

9.1 Langgut
Baumstämme
Stangen, Rohre, Profile, Holzstangen und -masten, Schnittholz
Hallenbinder

9.2 Flächiges Gut


Tafeln, Matten und Platten
Glastafeln und Konstruktionselemente

9.3 Güter in Rollenform


Coils aus Stahl, NE-Metallen, Kunststoff, Gummi
Drahtringe (Bunde)
Papierrollen
Spulen (Kabeltrommeln)
Sonstige zylindrische Ladegüter

9.4 Einzelgüter

9.5 Stückgüter

9.6 Fahrzeuge
Pkw und leichte Nutzfahrzeuge auf Autotransportern

9.7 Groß- und Spezialbehälter

9.8 Schüttgüter

9.9 Getränketransporte

9.10 Gefahrgüter (GGVSE/ADR)

*) Die internationalen Richtlinien für das Packen von Beförderungseinheiten wurden in der Bekanntmachung vom 17.02.1999
im Verkehrsblatt (VkBl. Heft 6, 1999, Seite 164) veröffentlicht und sind für Beförderungseinheiten des Seeverkehrs und der
Binnenwasserstraßen rechtsverbindlich anzuwenden. Die Richtlinien sind Teil des Supplements zum International Maritime
Dangerous Goods Code (IMDG-Code). In der Gefahrgutverordnung See (GGVSee, §5) wurden sie als rechtsverbindlich
erklärt.
In den Richtlinien wird gefordert, dass die Ladung in einer CTU (Cargo-Transport-Unit) so zu sichern ist, dass die Ladung
sich innerhalb der CTU nicht bewegen kann.