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„Laufbahnen des gehobenen Dienstes besonderer Fachrichtungen“

Der Arbeitsplatz Bundeswehrverwaltung

In Artikel 87 b des Grundgesetzes ist festgelegt, dass Deutschland für die Verwal-
tungsaufgaben der Bundeswehr eine von den Streitkräften unabhängige Bundes-
wehrverwaltung unterhält. Sie stellt die optimale Unterstützung der Streitkräfte im In-
und Ausland sicher. Diese „Service“-Aufgaben umfassen die Versorgung der Solda-
ten und Soldatinnen mit Bekleidung, Verpflegung und Material, oder die Betreuung
von Kasernenanlagen und Übungsplätzen. In den verschiedenen Dienststellen küm-
mern sich zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehrverwaltung aber
auch um Rechtsangelegenheiten, die Berufsförderung der Soldaten und Soldatinnen
und die Zahlung von Löhnen, Gehältern sowie Versorgungsbezügen. Dies sind nur
einige Beispiele für die vielfältigen Aufgaben, die durch die Bundeswehrverwaltung
wahrgenommen werden.

Unterteilt ist die Bundeswehrverwaltung in die Territoriale Wehrverwaltung, den


Rüstungsbereich mit IT-Anteil, die Militärseelsorge und die Rechtspflege. In allen
diesen Bereichen sind Beamte und Beamtinnen, aber auch zivile Angestellte, Arbei-
ter und Arbeiterinnen beschäftigt.

Dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) unterstehen das Bundesamt für


Wehrtechnik und Beschaffung (BWB), das Bundesamt für Informationsmanagement
und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-Amt Bw), das Bundesamt für Wehrver-
waltung (BAWV) sowie vier Wehrbereichsverwaltungen (WBV). Diese nehmen als
Bundesbehörden zentrale Aufgaben des Rüstungsbereiches bzw. zentrale Verwal-
tungsaufgaben wahr.

Dem BWB sind wehrtechnische Dienststellen sowie Beschaffungs- und Güteprüf-


stellen im In- und Ausland; dem BAWV sind unter anderem sieben Bundeswehrver-
waltungsstellen im Ausland nachgeordnet.

Die vier Wehrbereichsverwaltungen (WBV) sind als Bundesmittelbehörden überge-


ordnete Dienststellen verschiedener Ortsbehörden (wie z. B. Standortverwaltungen
und Kreiswehrersatzämtern).

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Dem BMVg unterstehen ferner unmittelbar Dienststellen mit besonderen Aufgaben
(z. B. das Bundessprachenamt) und Ausbildungseinrichtungen (z. B. die Bundesaka-
demie für Wehrverwaltung und Wehrtechnik, die Fachhochschule des Bundes für
öffentliche Verwaltung - Fachbereich Bundeswehrverwaltung - und die Bundeswehr-
verwaltungsschulen).

Die Einstellung in die Laufbahnen der „Besonderen Fachrichtungen“

Fachhochschulabsolventen können ohne Vorbereitungsdienst (besondere Ausbil-


dung) Laufbahnen der besonderen Fachrichtungen einschlagen.
Die Bewerberinnen/Bewerber müssen einen berufsbefähigenden Abschluss nach-
weisen. Das bedeutet für Bewerberinnen/Bewerber des gehobenen Dienstes „be-
sonderer Fachrichtungen“ ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium.
An die Stelle des Vorbereitungsdienstes und einer Laufbahnprüfung tritt für Beamte
der besonderen Fachrichtungen eine für die Laufbahnbefähigung gleichwertige
hauptberufliche Tätigkeit. Diese kann auch nach Einstellung in die Bundeswehrver-
waltung im Angestelltenverhältnis abgeleistet werden und muss grundsätzlich im ge-
hobenen Dienst zwei Jahre und sechs Monate betragen.
Die Bildungsvoraussetzungen müssen in Verbindung mit der hauptberuflichen Tätig-
keit die Laufbahnbefähigung gewährleisten.

Die Einstellungsvoraussetzungen

Die Einstellungsvoraussetzungen für Beamtinnen und Beamte ergeben sich aus dem
Grundgesetz, dem Bundesbeamtengesetz und den beamtenrechtlichen Laufbahn-
vorschriften. Einige von ihnen gelten für alle Laufbahnen. Andere betreffen speziell
eine bestimmte Laufbahn. Letztere haben wir deshalb in den nachfolgenden Be-
schreibungen Ihrer Möglichkeiten in den Laufbahnen dargestellt.

Die allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen

Aufgrund der allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen kann als Beamtin/Beamter


eingestellt werden, wer:
• Deutsche/Deutscher im Sinne des Artikels 116 Grundgesetz ist
• die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grund-
ordnung unseres Staates einzutreten
• persönlich und fachlich für die Aufgaben geeignet erscheint.

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Weitere Voraussetzungen für eine Teilnahme am Auswahlverfahren sind:

• die uneingeschränkte Bereitschaft zur Verwendung im gesamten


Bundesgebiet sowie

• ausbaufähige Sprachkenntnisse in Englisch und/oder Französisch.

Daneben sollte die grundsätzliche Bereitschaft zu einer vorübergehenden Teilnahme


an Auslandseinsätzen der Bundeswehr in berufsbezogener Verwendung (ggf. auch
im Soldatenstatus) bestehen.
Diese Voraussetzungen werden ständig an die sich verändernde Arbeitsmarktsituation angepasst und
können daher ggf. geändert werden.

Von schwerbehinderten Menschen wird nur das Mindestmaß an körperlicher Eignung


verlangt, bei gleicher Eignung werden sie bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Möglichkeiten im gehobenen Dienst besonderer Fachrichtungen:

Die Bewerberinnen/Bewerber müssen einen berufsbefähigenden Abschluss


nachweisen. Das bedeutet für den gehobenen Dienst ein abgeschlossenes Fach-
hochschulstudium.

Um Ihnen einen Überblick über die Einsatzbereiche mit den dazugehörigen


Studienabschlüssen zu geben, zeigen wir Ihnen hier beispielhaft einige Studien-
und Tätigkeitsbereiche auf.

Einstellung für bzw. als: Berufe bzw.


Berufsabschlussbezeichnungen
Bibliothekswesen Dipl. – Bibliothekarin/Bibliothekar (FH)
Dienst als Informatiker Dipl.-Informatikerin/Informatiker (FH)
Informatikerin/Informatiker (grad.)
Land- und forstwirtschaftlicher Dienst Dipl.-Ing. (FH) - Landbau und Forstwirtschaft
Ingenieurin/Ingenieur (grad.) Landbau und
Forstwirtschaft
Dienst als Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter, Dipl.-Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter (FH)
Sozialpädagogin/ -pädagoge Dipl.-Sozialpädagogin/ -pädagoge (FH)
Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter (grad.)
Sozialpädagogin/ -pädagoge (grad.)
Technischer Dienst Dipl.-Ingenieurin/Ingenieur (FH) und
Ingenieurin/Ingenieur (grad.) in ihrer/seiner
jeweiligen Fachrichtung
Nautischer Dienst, Betriebsschutz, Nautik, Diplom (FH)
Technische Aufsicht
Raumordnungsdienst Bauingenieure (FH)
Geophysik Geophysikerin/ -physiker

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Mögliche Aufgaben im gehobenen Dienst „besonderer Fachrichtungen“:

Welche Aufgaben für Mitarbeiter des gehobenen Dienstes besonderer


Fachrichtungen bestehen können und wo sie in der Bundeswehrverwaltung bzw. in
welchen Fachbereichen sie eingesetzt werden können, zeigt Ihnen folgende Über-
sicht:

mögliches Einsatzgebiet / Dienststelle


Diplom-Bibliothekar/-in Kommandobehörden, militärische
Schulen, Bundesakademie für Wehr-
verwaltung, Bundeswehrkrankenhäu-
ser, Sanitätsamt der Bundeswehr.
Sozialarbeiter/-pädagogen (FH)
in einer Wehrbereichsverwaltung: Fachdienstliche Leitung der Sozialar-
beit der Bundeswehr im Zuständig-
keitsbereich sowie Einsatz als Sozial-
arbeiter (Aufgabengebiet wie bei einer
Standortverwaltung)

in einer Standortverwaltung: Einsatz als Sozialarbeiter/-in


Die Sozialarbeit umfasst die Beratung
und Betreuung der Soldaten, Beamten,
Richter und Arbeitnehmer der Bun-
deswehr, Versorgungsempfänger und
Rentner sowie deren Familienangehö-
rigen in persönlichen und familiären
Angelegenheiten, insbesondere
- in persönlichen oder wirtschaftli-
chen Notlagen,
- in Konfliktsituationen,
- in Krankheits- und Todesfällen,
- bei Versetzungen, Kommandierun-
gen und Abordnungen, vorzeitigen
Entlassungen,
- bei Familientrennung aus dienstli-
chem Anlass
- bei vorübergehender oder dauern-
der Behinderung
Diplom-Agrarwirt/-in oder
Diplom-Forstwirt/-in (FH)
in einer Wehrbereichsverwaltung: Einsatz als Sachbearbeiter für die Be-
reiche Umweltschutz, Ökologie, Ge-
ländebetreuung und Arbeitsschutz

Die Einstellung in der Laufbahn der besonderen Fachrichtungen erfolgt


bedarfsorientiert. Nicht für jede Laufbahn gibt es im gesamten Bundesgebiet
Einsatzmöglichkeiten. Manche werden sogar nur in einem Bundesland eingesetzt.

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Das Auswahlverfahren

Ihre persönliche und praxisbezogene Eignung für alle Laufbahnen wird vor einer
möglichen Einstellung in einem Auswahlverfahren geprüft.

Die Einstellung

Die für eine Verbeamtung geforderte Mindestzeit der hauptberuflichen Tätigkeit kann
sowohl innerhalb als auch außerhalb des öffentlichen Dienstes geleistet worden sein.
Dies bedeutet, dass Bewerberinnen/Bewerber in die Bundeswehrverwaltung auch im
Angestelltenverhältnis nach den Bestimmungen des Bundesangestelltentarifvertra-
ges (BAT) einstellt werden können und nach Erfüllung der beamtenrechtlichen Vor-
aussetzungen in das Beamtenverhältnis übernommen werden.
In der Laufbahn des gehobenen Dienstes besonderer Fachrichtungen erfolgt die Ein-
stellung als Regierungsinspektorin/Regierungsinspektor zur Anstellung
(Beamtin/Beamter auf Probe, Besoldungsgruppe A 9). Je nach Eignung, Befähigung
und fachlicher Leistung bestehen Beförderungsmöglichkeiten bis zur Regierungs-
oberamtsrätin/zum Regierungsoberamtsrat (Besoldungsgruppe A 13). Ferner besteht
die Möglichkeit der Zulassung zum Aufstiegsverfahren in die Laufbahn des höheren
Dienstes.

Beförderungen/ Aufstiegschancen

Die Bundeswehrverwaltung verfolgt mit ihrer Personalentwicklungskonzeption für


Beamtinnen/Beamte das Ziel, die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter zu steigern. Die Personalentwicklungskonzeption sieht u.
a. Gesprächsangebote an die Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter vor. Sie fordert zudem
eine zielorientierte Verwendungsplanung und die Verknüpfung von Personal- und
Fortbildungsplanung.
Über die Aufstiegsmöglichkeiten entscheiden Ihre persönliche Eignung, Befähigung
sowie fachliche Leistung.

Bezüge

Die Bezüge von Beamten richtet sich nach dem Bundesbesoldungsgesetz. Sie setzt
sich zusammen aus den Dienstbezügen und sonstigen Bezügen. Die Dienstbezüge
ergeben sich aus dem Grundgehalt, Familienzuschlag, Zulagen und Vergütungen.

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Das Grundgehalt der Beamten bestimmt sich nach der Besoldungsgruppe des ihm
verliehenen Amtes. Die Besoldungsgruppen des gehobenen Dienstes gliedern sich
von A 9 bis A 13.
Die Höhe des Familienzuschlages richtet sich nach der Besoldungsgruppe und den
Familienverhältnissen (Familienstand, Anzahl der Kinder) des Beamten/der Beamtin.

Versorgung von Beamten und Beamtinnen

Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung sind von Beamten und


Beamtinnen nicht zu entrichten. Nach Beendigung ihrer Dienstzeit haben Beamte
Anspruch auf Versorgungsbezüge (Pension). Die Höhe richtet sich nach den zuletzt
erhaltenen Dienstbezügen. Auch der Familienzuschlag wird weiterhin bezahlt.

Sonstige Leistungen

Vermögenswirksame Leistungen (VL) werden in Höhe des gesetzlichen Arbeitge-


beranteils bezahlt und sind einkommensabhängig.
Sonderzuwendungen (Weihnachtsgeld) werden in der Höhe der ausgehandelten
Tarife an die im öffentlichen Dienst tätigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gezahlt.
Kindergeld wird von den öffentlichen Arbeitgebern, auch der Bundeswehrverwaltung
direkt gezahlt nach den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes.

Soziales

Erholungsurlaub
Der Erholungsurlaub ist in den gesetzlichen Vorschriften (z.B. Bundesbeamtenge-
setz, Bundesurlaubsverordnung) geregelt. Die Höhe ist abhängig vom Alter und
beträgt zwischen 26 Tagen und 30 Tagen.

Reise- und Umzugskosten, Trennungsgeld

Für dienstlich angeordnete Reisen zahlt der Bund eine Vergütung, die aus Fahrt-
kosten sowie Tage- und ggf. Übernachtungsgeld oder Aufwandsvergütung besteht.
Für Umzüge an einen anderen Ort, die bei Einstellung, Abordnung oder Versetzung
aus dienstlichen Gründen notwendig sind, wird eine Umzugskostenvergütung ge-
währt (Beförderungsauslagen, Reisekosten, Pauschalvergütung).

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Bei getrennter Haushaltsführung aus den genannten Gründen wird als Ausgleich der
Mehraufwendungen Trennungsgeld gezahlt.

Familienheimfahrten

Leben verheiratete Beamtinnen/Beamte von ihren Familien getrennt, wird Ihnen für
die Dauer des Anspruchs auf Trennungsgeld für Familienheimfahrten Sonderurlaub,
im allgemeinen zwischen neun und zwölf Werktagen im Urlaubsjahr gewährt.

Beihilfe zur Krankenversicherung für Beamte und Beamtinnen

Als Beamtin/Beamter sind Sie von der gesetzlichen Sozialversicherungspflicht in der


Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung befreit. Sie haben Anspruch auf
Versorgung, Unfallfürsorge und Beihilfen in Krankheits-, Pflege- und Todesfällen. Der
Abschluss einer freiwilligen Krankenversicherung ist jedoch ratsam, da nur ein Teil
der Kosten durch die Beihilfe ersetzt wird (50-80 %).

Mutterschutz

Weibliche Beschäftigte dürfen während der Schwangerschaft nicht zu Dienstleistun-


gen herangezogen werden, die Leben oder Gesundheit von Mutter und Kind gefähr-
den. Sechs Wochen vor und acht Wochen (bei Früh- und Mehrlingsgeburten 12
Wochen) nach der Entbindung darf überhaupt keine Dienstleistung verlangt werden
(Mutterschutzfrist). Das Gehalt wird entsprechend den gesetzlichen Regelungen ge-
zahlt.

Elternzeit, Erziehungsgeld, Betreuungsurlaub

Nach Ablauf der Mutterschutzfristen können Beschäftigte des öffentlichen Dienstes


Elternzeit ohne Entgelt bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes beantra-
gen.
Weiterhin besteht der Anspruch auf Erziehungsgeld. Das Erziehungsgeld richtet sich
nach dem Einkommen und wird durch die in den jeweiligen Bundesländern zuständi-
gen Behörden gezahlt. Es beträgt derzeit maximal € 308,00 pro Monat. Auszubil-
dende erhalten Erziehungsgeld unabhängig davon, ob sie ihre Ausbildung unterbre-
chen oder nicht.

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Personalrat

In allen Dienststellen der Bunderwehrverwaltung ist ein Personalrat eingerichtet. Die


Personalräte sind gehalten, nach den gesetzlichen Bestimmungen zum Wohle des
Dienstherrn bzw. Arbeitgebers die Interessen der Belegschaft zu vertreten.

Gleichstellungsbeauftragte

Das Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG) gilt seit dem 5. Dezember 2001. Seit


dieser Zeit ist das Amt der Gleichstellungsbeauftragten in der gesamten Bundes-
wehrverwaltung flächendeckend eingeführt. Es wird von engagierten Frauen ausge-
füllt.

Das Gleichstellungsgesetz hat zum Ziel:


• Beseitigung bestehender und Verhinderung künftiger Diskriminierungen we-
gen des Geschlechts
• Förderung von Frauen, um bestehende Benachteiligungen abzubauen
• Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit für Frauen
und Männer
• Erhöhung des Anteils von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsen-
tiert sind und
• die sprachliche Gleichstellung.

Sozialdienst der Bundeswehr

Im Rahmen der Fürsorge des Dienstherrn steht allen Angehörigen der Bundeswehr
und ihren Familien der Sozialdienst der Bundeswehr für vielfältige Hilfeleistungen bei
der Bewältigung sozialer Probleme zur Verfügung.

Vertretung der schwerbehinderten Menschen

Die Vertretung der schwerbehinderten Menschen wacht darüber, dass die zugunsten
schwerbehinderter Menschen geltenden Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Be-
triebs- oder Dienstvereinbarungen und Verwaltungsanordnungen durchgeführt, ins-
besondere auch die dem Arbeitgeber nach SGB IX §§ 71, 72 und 81 bis 84 oblie-
genden Verpflichtungen erfüllt werden. Sie beantragt Maßnahmen, die den schwer-
behinderten Menschen dienen, insbesondere auch präventive Maßnahmen, bei den
zuständigen Stellen. Darüber hinaus nimmt sie Anregungen und Beschwerden von

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schwerbehinderten Menschen entgegen und, falls sie berechtigt erscheinen, wirkt sie
durch Verhandlung mit dem Arbeitgeber auf eine Erledigung hin. Außerdem unter-
richtet sie die schwerbehinderten Menschen über den Stand und das Ergebnis der
Verhandlungen.

Einstellungstermine und Bewerbungsschlusstermine

Die Einstellung in der Laufbahn der besonderen Fachrichtungen erfolgt


bedarfsorientiert. Feste Einstellungstermine sind nicht vorgesehen. Freie Stellen
werden ausgeschrieben. Auch können Sie sich initiativ bewerben.

Weitere Informationen

Weitere Informationen und Bewerbungsanschriften erhalten Sie beim

Bundesamt für Wehrverwaltung


- Team Nachwuchswerbung -
Postfach 2963
53019 Bonn
Tel.: + 49 (0) 228 12 13 13
Fax: + 49 (0) 228 23 41
E-Mail: zivile-berufe@bundeswehr.org

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