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Allgemeines

Manila ist die Hauptstadt der Philippinen und liegt auf der Insel Luzon am östlichen
Ufer der Manilabucht. Die Stadt hat eine Fläche von 38,55 Quadratkilometern. Sie ist
eine von 16 weiteren Städten, die zusammen die Region Metro Manila mit einer
Fläche von 636 Quadratkilometer bilden. Die Stadt ist von den Städten und
Gemeinden der Region Metro Manila umgeben: Valenzuela, Navotas, Caloocan City
und Malabon im Norden, Marikina und Quezon City im Nordosten, Pasig City, San
Juan und Mandaluyong City im Osten, Makati und Pateros im Südosten und Taguig,
Pasay und Paranaque City im Süden ( Karte 1). Die Landes-Sprache Manilas ist
Englisch. Im Allgemeinen wird hauptsächlich Tagalog und Taglish gesprochen.
Taglish ist eine Mischung aus Tagalog und Englisch. Außerdem werden noch die
Sprachen der jeweiligen ausländischen Bewohner gesprochen, wie Chinesisch,
Arabisch, Indonesisch und Spanisch. In der Stadt Manila leben ca. 1,69 Millionen
Menschen. Die philippinische Hauptstadt ist ein kultureller, wirtschaftlicher und
politischer Kern des Landes, sowie ein wichtige Zentralstelle von Universitäten,
Hochschulen, Museen und Theater.

Karte 1:
Besonderheiten
Manila ist der Sitz von vielen und bekannten Universitäten. In den Distrikten von
Paco, Ermita, Malate, San Miguel und Sampaloc sind sehr wichtige Universitäten des
Landes zu finden. Hier sind einige Beispiele aufgelistet:

-University of the Philippines, in Ermita

-Far Eastern University, in Ermita

-private katholische Universität De La Salle, in Sampaloc ( Bild 2)

-University of Santa Thomas, in Sampaloc ( Bild 3)

Auch andere wichtige Bildungseinrichtungen sind das Maqua Institute of


Technology, sowie die Centro Escolar University.

Bild 2: Bild 3:

Die Hauptstadt ist ein Anziehungspunkt für Künstler klassischer, moderner


philippinischer Musik, sowie für Tanz und Theater des ganzen Landes. Vor allem
besitzt Manila einer der größten Theaterszenen in Asien. Eine sehr bekannte,
englischsprachige Gruppe ist die Repertory Philippines, die schon Auftritte am
Broadway in New York und im Londoner Theaterviertel West End hatte.
Zu den zahlreichen Museen der Stadt gehört das „National Museum of Phillippines“.
Am 04. Oktober 1901 wurde es eröffnet und besitzt Ausstellungsstücke aus den
Bereichen der Botanik, Kunst und Zoologie. Ein weiteres sehenswertes Museum ist
das „Central Bank Money Museum“, das am 3. Januar 1974 eröffnet wurde und
ausländische und philippinische Münzen und Geldscheine zeigt. Das „UST Museum
of Arts and Sciences“ stellt seltene Stücke aus den Bereichen Kunst und
Wissenschaft aus ( Bild 4).

Bild 4:

Der Stadtteil „Intramuros“ der komplett von Mauern umgeben ist, liegt im Zentrum
Manilas. Während der spanischen Kolonialzeit war der Bezirk die Residenz der
Kolonialverwaltung, wovon noch erhaltene Gebäude vorhanden sind. Dazu zählt
insbesondere der Gouverneurpalast „Palacio del Gobernador“ ( Bild 5) oder die
„Kathedrale von Manila“. Die Kathedrale wurde von 1953 bis 1958 mit Unterstützung
vom Vatikan erbaut. Ebenfalls in dem Distrikt steht die San-Augustin-Kirche ( Bild 6).
Es ist die älteste Kirche der Philippinen und das einzige Gebäude, das während der
Schlacht 1945 nicht zerstört wurde. Im Stil des Barocks wurde es zwischen 1587 und
1606 erbaut. Im Jahr 1993 wurde die Kirche in die Liste des UNESCO-Welterbes
aufgenommen.

Bild 5: Bild 6:
Bezirke
Manila wurde in 897 Baranggays ( das sind kleine politische
Verwaltungseinheiten) aufgeteilt. Die sogenannten Baranggays sind in 14
Distrikte gegliedert. Sieben liegen nördlich des Flusses Pasig: Binondo,
Quiapo, Sampaloc, San Miguel, San Nicolas, Santa Cruz und Tondo. Die
übrigen sieben Distrikte befinden sich im Süden des Flusses: Ermita,
Intramuros, Malate, Paco, Pandacan, Port Area und Santa Ana. In den
Distrikten Ermita und Malate hat sich eine Touristen- Szene etabliert, die
bekannt und beliebt ist, wegen der vielen Bars und Restaurants. Ein eher
ärmeres Gebiet ist Tondo. Der Distrikt Binondo wird als Chinatown der
Stadt bezeichnet.

Karte 7: