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Trockenbau-Systeme

BS1.de
Knauf Bauphysik 

Brandschutz mit Knauf


Brandschutz mit Knauf BS1.de

Vorwort

Neben dem aktiven Feuerschutz durch Allgemeine Nutzerhinweise


Institutionen (z. B. Feuerwehren) und Die in den Konstruktionstabellen angegebenen
Einrichtungen (z. B. Warnsysteme), der Kenndaten dienen zur Systemauswahl und allge-
ständig vervollkommnet wird, erlangt im meinen Orientierung.
Bauwesen vor allem der vorbeugende ■■ Alle dargestellten Zeichnungen sind
bauliche Brandschutz (passiver Feuerschutz) im- Schemazeichnungen oder Prinzipskizzen.
mer größerer Bedeutung. ■■ Schallschutz:
Im vorliegenden Brandschutzordner stellen wir Die angegebenen Schallschutzwerte sind
Ihnen wirtschaftliche Brandschutzsysteme vor, Maximalwerte der jeweiligen Konstruktions-
mit denen Sie Ihr Brandschutzkonzept realisie- variante.
ren können. Zur Erreichung der angegebenen Klassifizierun-
In benutzerfreundlichen Übersichten erhalten gen sind noch weitere Ausführungsdetails not-
Sie einen Überblick über brandschutztechnisch wendig. Maßgeblich dafür sind die technischen
klassifizierte Bauteile des Innenausbaus. Un- Angaben der Knauf Detailblätter / Knauf Bro-
terdecken mit Rohdecken, Unterdecken, schüren und Knauf Technischen Blätter in der je-
die Brandschutzanforderungen allein erfül- weils aktuellen Fassung. Diese können unter
len, Deckenbekleidungen, Dachkonstruktio- www.knauf.de
nen, Trennwände, Schachtwände, Träger- und heruntergeladen oder bei Knauf Direkt (Techni-
Stützenbekleidungen sind darin ebenso enthal- scher Auskunft-Service) angefordert werden.
ten wie neue und praxisrelevante Lösungen.
Konstruktive, statische und bauphysikalische Eigenschaften von Knauf Systemen können nur
erreicht werden, wenn die ausschließliche Verwendung von Knauf Systemkomponenten oder
von Knauf ausdrücklich empfohlenen Produkten sichergestellt ist.

Hinweise zu den Brandschutznachweisen


Die mit gekennzeichneten Angaben bieten dem Anwender zusätzliche Ausführungsmöglich-
keiten, die nicht unmittelbar vom Verwendbarkeitsnachweis erfasst sind.
Auf Basis unserer technischen Bewertungen gehen wir davon aus, dass die gekennzeichneten Aus-
führungen als nicht wesentliche Abweichung bewertet werden können.
Insoweit ist nach unserer Einschätzung für diese Ausführungen keine Zustimmung im Einzelfall er-
forderlich, sondern die Bestätigung der Übereinstimmung und der nicht wesentlichen Abweichung
über die Übereinstimmungserklärung des Herstellers der Bauart, also des ausführenden Fachun-
ternehmers, ausreichend.
Die dieser Einschätzung zugrundeliegenden Dokumente wie z. B. gutachterliche Stellungnahmen
oder technische Beurteilungen stellen wir Ihnen gerne zusammen mit dem Verwendbarkeitsnach-
weis zur Verfügung.
Da die Abgrenzung „wesentlich/nicht wesentlich“ nicht gesetzlich geregelt ist und daher von den zu-
ständigen Bauaufsichtsbehörden uneinheitlich bewertet werden kann, empfehlen wir, dass das Vor-
liegen einer nicht wesentlichen Abweichung vor Bauausführung mit den für den Brandschutz ver-
antwortlichen Personen und/oder Behörden abgestimmt wird.

▪ Nutzerhinweise ▪ 05/2015
Brandschutz mit Knauf BS1.de Blechdicke -a-
0,6 mm mm m

Aktualisierungs-Service CW 50
625 4
312,5 4,35
625 5,05
CW 75
Informieren Sie sich im Internet über Aktualisierungen des Knauf Brandschutzordners. 312,5 6,50
Hier können Sie sich stets den aktuellen Ordner-Inhalt herunterladen: Wandsysteme
625 7
CW 100
www.knauf-brandschutz.de Plattenlagen
Grundlagen des Brandschutzes vertikal Wände - Einführung und Inhalt 312,5 7
Metallständerwände
Ingenieurmäßiger Brandschutz Brandwände
Sicherheitstechnik

Wandsysteme
W118.de WK3 Wandsysteme
(zweilagig + 2x Stahlblech) Schachtwände
Zweilagig beplankt + Stahlblecheinlagen
Register-Seite Decken- und Dachsysteme
Holzständerwände
Holztafelbau-Wände Knauf-Profile Max. Max. zulässige Wa
Aufrüstung bestehender Wände Achsabstand
Wände - Ausführungshinweise
Bodensysteme
Kapitel Abschnitt
Blechdicke -a-
Grundlagen des Brandschutzes 0,6 mm mm m
Raum-in-Raum Systeme - Cubo
Wandsysteme
625 4
Grundlagen des Brandschutzes
Träger- und Stützenbekleidungen CW 50
Ingenieurmäßiger Brandschutz
Grundlagen des Brandschutzes Wände - Einführung und Inhalt
312,5 4,35
Metallständerwände
Kabel- und Lüftungskanäle
Ingenieurmäßiger Brandschutz Brandwände 625 5,05
Ingenieurmäßiger Brandschutz Sicherheitstechnik CW 75

Wandsysteme
Holzbau in Gebäudeklasse 4
Kapitel Wandsysteme Schachtwände 312,5 6,50
Holzständerwände
Kabel- und Rohrdurchführungen
Decken- und Dachsysteme Holztafelbau-Wände 625 7
Aufrüstung bestehender Wände
CW 100 Kapitel
Plattenlagen vertikal
Decken- und Dachsysteme
DIN-Konstruktionen
Wände - Ausführungshinweise
312,5 7
Bodensysteme

Knauf Service und Beratung


Raum-in-Raum Systeme - Cubo
Decken- und Dachsysteme
Bodensysteme
W118.de WK3
(dreilagig
Träger- + 2x Stahlblech)
und Stützenbekleidungen Dreilagig beplankt + Stahlblecheinlagen
Knauf-Profile Max. Max. zulässige Wa
Bodensysteme Kabel- und Lüftungskanäle

Raum-in-Raum Systeme - Cubo Achsabstand


Knauf Wandsysteme
Holzbau in Gebäudeklasse 4
W118.de Sicherheitswand – einbruchhemmend Blechdicke -a-
0,6 mm mm m
Raum-in-Raum Systeme Kabel-
- Cubo und Rohrdurchführungen
W118.de WK2 (zweilagig + 1x Stahlblech) Zweilagig beplankt + Stahlblecheinlage

Träger- und Stützenbekleidungen Knauf-Profile Max.


Achsabstände
Max. zulässige Wandhöhen
625 5,20
DIN-Konstruktionen Blechdicke
0,6 mm
-a-
mm m
CW 50
625 4 312,5 6,50
Träger- und Stützenbekleidungen
Knauf Service und Beratung
CW 50
312,5 4,35

Kapitel-Abschnitt-Seite Kabel- und Lüftungskanäle CW 75


625 5,05
625 7,70
CW 75
312,5 6,50
625 7
Plattenlagen vertikal
CW 100
312,5 7 312,5 8,75
Kabel-
Kapitel z. B. und Lüftungskanäle
Wandsysteme W118.de WK3
Holzbau in Gebäudeklasse 4
(zweilagig + 2x Stahlblech) Zweilagig beplankt + Stahlblecheinlagen 625 9
Knauf-Profile Max.
Achsabstand CW 100
Max. zulässige Wandhöhen

Knauf Wandsysteme
Knauf Wandsysteme
Plattenlagen vertikal
Blechdicke
0,6 mm
-a-
mm m
312,5 9
Holzbau in Gebäudeklasse 4W118.de Sicherheitswand – einbruchhemmend CW 50
625 4

Kabel- und Rohrdurchführungen


312,5 4,35
625 5,05
W118.de WK2 (zweilagig + 1x Stahlblech) CW 75 beplankt + Stahlblecheinlage
Zweilagig
312,5 6,50
Verlegung der Platten vertikal Knauf-Profile
CW 100
Max.
625
Achsabstände
Max. zulässige Wandhöhen
7

Kabel- und Rohrdurchführungen


Verlegung der Stahlblecheinlage horizontal
Plattenlagen vertikal Blechdicke 312,5
-a- 7
0,6 mm mm m

W118.de WK2 DIN-Konstruktionen


625 4
(zweilagig + 1x Stahlblech)
W118.de WK3 (dreilagig + 2x Stahlblech)
CW 50
Dreilagig beplankt + 312,5
Stahlblecheinlagen 4,35 Zweilagig beplankt + Stahlblecheinlage
Knauf-Profile Max.
625 Max.
5,05 zulässige Wandhöhen

Knauf-Profile Max.Wände
zulässige Wa
CW 75
Max.als einbruchhemmende
Achsabstand
312,5 6,50

DIN-Konstruktionen
Blechdicke
0,6 mm
-a-
625
mm 7
m Knauf Sicherheitswände erreichen
CW 100
Achsabständeder Widerstandsklasse WK2 od
Ausführung die Einbruchsicherheit
Knauf Service und Beratung
Plattenlagen vertikal 312,5
625 7
5,20
CW 50
312,5 6,50

W118.de WK3 (zweilagig + 2x Stahlblech) Zweilagig


625
CW 75 beplankt + Stahlblecheinlagen
7,70 nach DIN 18106:2003-09
Blechdicke -a- bzw. RC2 oder RC3 nach DIN EN1627:
0,6bzw.
mmN oder A nach VdS
mm (Verband der Schadenversicherer).
m
Knauf-Profile 312,5
Max. 8,75
Max. zulässige Wandhöhen

Knauf Service und Beratung


Achsabstand
625 9
CW 100
Blechdicke -a-
312,5 9
Nachweise: WK2: Zertifikat
625 Nr. M 108302 4
Plattenlagen vertikal
0,6 mm mm m
625 4
Verlegung der Platten vertikal
CW 50
312,5 4,35 CW 50 WK3: Zertifikat Nr. M 196119
312,5 4,35
Verlegung der Stahlblecheinlage horizontal
625 5,05
CW 75
312,5 6,50
Knauf Sicherheitswände als einbruchhemmende Wände erreichen je nach Ausführung als Brandwandqualität möglich, siehe
625 Brandwände 5,05
625
Ausführung die Einbruchsicherheit 7
der Widerstandsklasse WK2 oder WK3
Plattenlagen vertikal
CW 100DIN 18106:2003-09 bzw. RC2 oder RC3 nach DIN EN1627:2011-09
nach
312,5 7 Detailblatt W13.de Knauf
CW 75
bzw. N oder A nach VdS (Verband der Schadenversicherer).
Nachweise: WK2: Zertifikat Nr. M 108302

W118.de WK3 (dreilagig + 2x Stahlblech) Dreilagig


WK3: Zertifikat Nr. M 196119
beplankt
Ausführung + Stahlblecheinlagen
als Brandwandqualität möglich, siehe
312,5 6,50
Detailblatt W13.de Knauf
Knauf-Profile Max.Brandwände Max. zulässige Wandhöhen

► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik


Achsabstand
-a-
625 7
CW 100
Blechdicke
0,6 mm mm m
W-40-1 ▪ Sicherheitstechnik ▪ 11/2014
W-40-1 ▪ Sicherheitstechnik ▪ 11/2014

Plattenlagen vertikal
CW 50
625
312,5
5,20
6,50
312,5 7
625 7,70

Seite Aktueller Stand312,5 CW 75


8,75

Abschnitt z. B. Sicherheitstechnik


625 9
CW 100
312,5
Plattenlagen vertikal 9

W118.de WK3 (zweilagig + 2x Stahlblech)


Verlegung der Platten vertikal
Zweilagig beplankt + Stahlblecheinlagen
Knauf-Profile Max. Max. zulässige Wa
Verlegung der Stahlblecheinlage horizontal

Knauf Sicherheitswände als einbruchhemmende Wände erreichen je nach


Ausführung die Einbruchsicherheit der Widerstandsklasse WK2 oder WK3
nach DIN 18106:2003-09 bzw. RC2 oder RC3 nach DIN EN1627:2011-09
Achsabstand
-a-
bzw. N oder A nach VdS (Verband der Schadenversicherer).
Nachweise: WK2: Zertifikat Nr. M 108302 Blechdicke
WK3: Zertifikat Nr. M 196119
Ausführung als Brandwandqualität möglich, siehe
Detailblatt W13.de Knauf Brandwände
0,6 mm mm m
▪ Nutzerhinweise ▪ 05/2015 ► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik
625 4
Brandschutz mit Knauf BS1.de

Nachverfolgungen der Aktualisierungen


Inhalt
Kapitel, Abschnitt Aktueller Stand

Grundlagen des Brandschutzes G


Knauf Produkte................................................................................................................................... G-10 04/2019
Anforderungen, Klassifizierungen, Nachweise.................................................................................... G-20 01/2019

Ingenieurmäßiger Brandschutz I
Ingenieurmäßiger Brandschutz............................................................................................................. I-10 03/2019

Wandsysteme W
Wände – Einführung und Inhalt...........................................................................................................W-10 03/2018
Metallständerwände............................................................................................................................W-20 05/2015
Brandwände........................................................................................................................................W-30 04/2019
Sicherheitstechnik...............................................................................................................................W-40 07/2017
Schachtwände.....................................................................................................................................W-60 03/2018
Holzständerwände..............................................................................................................................W-70 08/2019
Holztafelbau-Wände............................................................................................................................W-80 07/2017
Aufrüstung bestehender Wände.........................................................................................................W-90 03/2019
Wände – Ausführungshinweise.........................................................................................................W-100 10/2015

Decken- und Dachsysteme D


Decken – Einführung und Inhalt.......................................................................................................... D-10 03/2018
Decken – Grundlagen der Bemessung............................................................................................... D-20 11/2015
Unterdecken „alleine“ – abgehängt..................................................................................................... D-30 01/2019
Unterdecken „alleine“ – freitragend..................................................................................................... D-40 07/2017
Unterdecken „alleine“ + Akustik........................................................................................................... D-50 07/2019
Unterdecken unter Massivdecken....................................................................................................... D-60 11/2015
Unterdecken unter Holzbalkendecken................................................................................................ D-70 12/2017
Unterdecken unter Trapezblechdecken.............................................................................................. D-80 12/2015
Unterdecken unter Holzbalkendächern............................................................................................... D-90 06/2016
Unterdecken unter Trapezblechdächern........................................................................................... D-100 12/2015
Decken – Safeboard..........................................................................................................................D-110 09/2015
Decken – Ausführungshinweise........................................................................................................ D-120 10/2015

Bodensysteme F
Boden – Einführung.............................................................................................................................F-10 05/2014
Fertigteilestriche...................................................................................................................................F-20 09/2017
Hohlböden............................................................................................................................................F-30 05/2014
Linienaufgelagerte Böden....................................................................................................................F-40 05/2014

Raum-in-Raum Systeme – Cubo RR


Cubo – Einführung und Grundlagen.................................................................................................RR-10 11/2012
Cubo Basis........................................................................................................................................RR-20 11/2012
Cubo Empore....................................................................................................................................RR-30 11/2012
Cubo Fluchttunnel.............................................................................................................................RR-40 11/2012

Träger- und Stützenbekleidungen TS


Träger und Stützen – Einführung...................................................................................................... TS-10 09/2018
Bekleidung von Stahlkonstruktionen................................................................................................. TS-20 09/2018
Bekleidung von Holzkonstruktionen.................................................................................................. TS-30 09/2018

▪ Nachverfolgung ▪ 09/2019 NN-20-1


Brandschutz mit Knauf BS1.de

Nachverfolgungen der Aktualisierungen


Inhalt
Kapitel, Abschnitt Aktueller Stand

Kabel- und Lüftungskanäle KL


Kanäle – Einführung...........................................................................................................................KL-10 04/2014
Fireboard-Kabelkanäle I.....................................................................................................................KL-20 04/2014
Fireboard-Kabelkanäle E...................................................................................................................KL-30 04/2014
Fireboard-Lüftungskanäle..................................................................................................................KL-40 04/2014

Holzbau in Gebäudeklasse 4 HB
Holzbau – Einführung........................................................................................................................ HB-10 08/2018
Holzbau in Gebäudeklasse 4............................................................................................................ HB-20 08/2018

Kabel- und Rohrdurchführungen KR


Kabel + Rohr – Einführung................................................................................................................ KR-10 10/2018
Grundlagen technische Ausführung.................................................................................................. KR-15 10/2018
Durchführung einzelner Leitungen.................................................................................................... KR-20 10/2018
Durchführung mehrerer Leitungen.................................................................................................... KR-30 10/2018
Beispiellösungen Hilti........................................................................................................................ KR-35 04/2019
Anbieter von Abschottungssystemen................................................................................................ KR-40 10/2018

DIN-Konstruktionen DIN
DIN – Einführung und Inhalt.............................................................................................................DIN-10 08/2011
DIN-Wände......................................................................................................................................DIN-20 08/2011
DIN-Decken......................................................................................................................................DIN-30 02/2017
DIN-Träger / DIN-Stützen.................................................................................................................DIN-40 08/2011

Knauf Service und Beratung KS


Knauf Service und Beratung............................................................................................................. KS-10 04/2019

NN-20-2 ▪ Nachverfolgung ▪ 09/2019


Grundlagen des
Brandschutzes
Grundlagen des Brandschutzes

Grundlagen des Brandschutzes Knauf Produkte


Anforderungen, Klassifizierungen, Nachweise
Ingenieurmäßiger Brandschutz

Wandsysteme

Decken- und Dachsysteme

Bodensysteme

Raum-in-Raum Systeme - Cubo

Träger- und Stützenbekleidungen

Kabel- und Lüftungskanäle

Holzbau in Gebäudeklasse 4

Kabel- und Rohrdurchführungen

DIN-Konstruktionen

Knauf Service und Beratung


Grundlagen des Brandschutzes

▪ Knauf Produkte ▪ 08/2019 G-10-1


Grundlagen des Brandschutzes

Knauf Produkte
Für Brandschutz-Konstruktionen
Hochwertige Knauf Platten – Die bieten mehr

Fireboard
Spezialgipsplatte A1 für den hochwertigen Brandschutz.
Knauf Fireboard werden in Trockenbau-Systemen eingesetzt, die insbesondere optimierte Brandschutzlösungen bieten.

Schiffsbau
Fireboard sind zugelassen für den Einsatz im Schiffsbau.
Plattentyp Brandverhalten Vliesfarbe Rückseitenstempel
europäisch
Fireboard GM-F A1 hellgrau rot
EN 15283

Diamant
Besondere Gipsplatte für den hochwertigen Trockenbau.
Diamant-Platten werden in allen Bereichen des Innenausbaus als Beplankung in anspruchsvollen Trockenbau-Systemen mit erhöhten
Schallschutzanforderungen, Brandschutzanforderungen, Anforderungen an die Robustheit und in gemäßigten Feuchträumen eingesetzt.
Diamant X nach ETA13/0800.
Plattentyp Plattentyp Brandverhalten Kartonfarbe Rückseitenstempel
national europäisch
Diamant GKFI GKFI DFH2IR A2-s1, d0 (B) blau rot
DIN 18180 EN 520
Diamant X GKFI DEFH2IR A2-s1, d0 (B) blau rot
DIN 18180 EN 520
Diamant Steel GKFI GKFI Verfahren g A2-s1, d0 (C4) blau rot
DIN 18180 EN 14190

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Wirtschaftliche Gipsplatte für Brandschutz und erweiterten Schallschutz im Trockenbau. Feuerschutzplatten Knauf Piano werden in allen Bereichen des
Innenausbaus als wirtschaftliche Beplankung in Trockenbau-Systemen mit Anforderungen an den Brandschutz und/oder Schallschutz (imprägniert in gemä-
ßigten Feuchträumen) eingesetzt.
Plattentyp Plattentyp Brandverhalten Kartonfarbe Rückseitenstempel
national europäisch
Feuerschutzplatte Knauf GKF DF A2-s1, d0 (B) grau rot
Piano GKF DIN 18180 EN 520
Feuerschutzplatte Knauf GKFI DFH2 A2-s1, d0 (B) grün rot
Piano GKFI DIN 18180 EN 520

Silentboard
Gipsplatte mit außergewöhnlichem Schallschutz. Silentboard Schallschutzplatten werden in allen Bereichen des Innenausbaus als Beplankung und Nach-
rüstung von Trockenbau‑Systemen mit Brandschutzanforderungen und höchsten Schallschutzanforderungen eingesetzt.
Plattentyp Plattentyp Brandverhalten Kartonfarbe Rückseitenstempel
national europäisch
Silentboard GKF GKF DFR A2-s1, d0 (B) braun rot
DIN 18180 EN 520

G-10-2 ▪ Knauf Produkte ▪ 08/2019


Grundlagen des Brandschutzes

Knauf Produkte
Für Brandschutz-Konstruktionen

Feuerschutzplatte
Wirtschaftliche Gipsplatte für Brandschutz im Trockenbau. Knauf Feuerschutzplatten werden in allen Bereichen des Innenausbaus als wirtschaftliche Be-
plankung in Trockenbau-Systemen mit Brandschutzanforderungen (imprägniert in gemäßigten Feuchträumen) eingesetzt.
Plattentyp Plattentyp Brandverhalten Kartonfarbe Rückseitenstempel
national europäisch
Feuerschutzplatte GKF GKF DF A2-s1, d0 (B) grau rot
DIN 18180 EN 520
Feuerschutzplatte GKFI GKFI DFH2 A2-s1, d0 (B) grün rot
DIN 18180 EN 520

Massivbauplatte
Feste Gipsplatte für massiven Charakter im Trockenbau. Massivbauplatten werden in allen Bereichen des Innenausbaus als Beplankung in Trockenbau-
Systemen mit gesteigerten Brandschutzanforderungen (imprägniert in gemäßigten Feuchträumen) eingesetzt.
Plattentyp Plattentyp Brandverhalten Kartonfarbe Rückseitenstempel
national europäisch
Massivbauplatte GKF GKF DF A2-s1, d0 (B) grau rot
DIN 18180 EN 520
Massivbauplatte GKFI GKFI DFH2 A2-s1, d0 (B) grün rot
DIN 18180 EN 520

Safeboard
Bleifreie Strahlenschutzplatte für Röntgeneinrichtungen. Safeboard Strahlenschutzplatten werden in raumabschließenden Konstruktionen von Röntgenein-
richtungen zur Abschirmung der Strahlung eingesetzt.
Plattentyp Plattentyp Brandverhalten Kartonfarbe Rückseitenstempel
national europäisch
Safeboard GKF GKF DF A2-s1, d0 (B) elfenbein rot
DIN 18180 EN 520

Vidiwall 1Mann
Gipsfaserplatten für massiven Charakter im Trockenbau und hochwertige Fertigteilestriche. Vidiwall 1Mann als Fertigteilestrich in Verbindung mit Brio sowie
in allen Bereichen des Innenausbaus als Beplankung in Trockenbau-Systemen.
Plattentyp Brandverhalten
europäisch
Vidiwall 1Mann GF-IW2-C1 A2-s1, d0
EN 15283-2

Brio
Gipsfaserplatten für hochwertige Fertigteilestriche. Als Fertigteilestrich im Neubau und der Sanierung, bei Terminbaustellen, zur Verbesserung von Brand-
schutz, Schallschutz sowie Wärmedämmung (Brio-Verbundelemente EPS). Auch in Feuchträumen, z. B. in barrierefreien häuslichen Bädern einsetzbar.
Plattentyp Brandverhalten
europäisch
Brio GF-W1 A2-s1, d0
EN 15283-2
Brio-Verbundelemente WF h E (C.4)
EN 14190
Brio-Verbundelemente EPS h E (C.4)
EN 14190
Brio-Verbundelemente MW h A2-s1, d0 (C.3)
EN 14190

▪ Knauf Produkte ▪ 08/2019 G-10-3


Grundlagen des Brandschutzes

Knauf Produkte
Für Brandschutz-Konstruktionen

Nationale Knauf Produkte Liefermaße Europäische Benennung Brand­


Benennung Dicke Breite Typ DIN EN verhalten
mm mm
Knauf Platten
– Fireboard 12,5 1250
15 1250
20 1250 GM-F 15283-1 A1
25 1250
30 1250
GKF(I) Feuerschutzplatte Knauf Piano 12,5 1250 DF(H2)
(DIN 18180) Feuerschutzplatte 15 1250 DF(H2)
18 1250 DF
Massivbauplatte 20/25 625 DF(H2)
Diamant 12,5/15 1250
DFH2IR 520
18 625
A2-s1, d0 (B)
Diamant X 12,5/15 1250
DEFH2IR
18 1250
Silentboard 12,5 625 DFR
Safeboard 12,5+0,4 625 DF
Diamant Steel 12,5 +0,4 1250 14190 – g
Strahlenschutzplatte GKF mit Bleiblech 12,5 625 – 14190 – g
GKB(I)
Bauplatte 12,5 1250 A/H2 520 A2-s1, d0 (B)
(DIN 18180)
– Cleaneo Akustik Platten gelocht + geschlitzt 1188 – A2-s1, d0
12,5 – 14190 – a/c/g
1200 (C.4)
GF Vidiwall 1Mann GF-
10/12,5 1000 15283-2 A2-s1, d0
Gipsfaser IW2-C1
Brio-Element (Fertigteilestrich) 18 600 A2-s1, d0
GF-W1
23 600 A1
GIFAfloor FHB für Hohlbodensystem 25 600
281) 600 GF-
15283-2
321) 600 W1DIR1
A1
38 600
GIFAfloor LEP für Lasterhöhung auf Hohlbodensystem GF-
13/18 600
W1DIR1
– Brio 18 WF Verbundelement (Fertigteilestrich) 28 600 h 14190 E (C.4)
– Brio 23 WF Verbundelement (Fertigteilestrich) 33 600 h 14190 E (C.4)
– Brio 18 EPS Verbundelement (Fertigteilestrich) 38 600 h 14190 E (C.4)
GKBI/GKFI: Gipskern zusätzlich gegen Feuchtigkeitsaufnahme spezialimprägniert, Platten für Feuchträume gut geeignet.
1) Für GIFAfloor UB Klima auch werkseitig vorgefräst erhältlich

G-10-4 ▪ Knauf Produkte ▪ 08/2019


Grundlagen des Brandschutzes

Knauf Produkte
Für Brandschutz-Konstruktionen

Knauf Produkte Europäische Benennung Brand­verhalten


Knauf Putze und Spachtelmassen – Gipsbinder
MP 75 L Fire Brandschutzputz ETA 11/0229
MP 75 ActiveComfort B4/50/2
MP 75 Diamant B7/50/6
MP 75 B1/50/2
MP 75 L B4/50/2
MP 75 LL B4/50/2
MP 75 N B4/50/2
MP 75 GP C4/20
Maschinenputze
MP 75 CL B4/50/2
MP 75 G/L B4/50/2
MP 75 G/F-Leicht B4/50/2
MP 75 L-F C4/20
EN 13279-1
MP 75 F C4/20
MP 75 F fein C4/20
A1
MP 75 F schnell C4/20
MP 75 L-F C4/20
Rotband B4/20/2
Rotband Pro B4/20/2
Handputze Rotband Filz C4/20
HP 100 B4/20/2
Goldband B4/20/2
Multi-Finish C7-20-2
Dünnputze Multi-Finish M Pro B4/50/2
Multi-Finish Universal 4B
Uniflott 4B
Uniflott imprägniert 4B
Spachtelgipse EN 13963
Fugenfüller Leicht 3B
Fireboard-Spachtel 3B
Spritzspachtel Plus 3A
Rotband Reno –
Spachtel pastös A2-s1, d0
Rotband Reno M – EN 15824
Rotband Beto M –

▪ Knauf Produkte ▪ 08/2019 G-10-5


Grundlagen des Brandschutzes

Knauf Produkte
Für Brandschutz-Konstruktionen

Knauf Produkte Europäische Brand­verhalten


Benennung
Knauf Estriche (Calciumsulfat-Estriche)
Fließestriche FE 25 A tempo, FE 50 Largo, FE 80 Allegro, FE Fortissimo, FE Sprint, FE Eco, FE Fire EN 13813 A11)
Knauf Spezialprodukte
Schnellestrich CT EN 13813 A1
Stretto SR-B2,0-C25-F7 E
Knauf Ausgleichsmaterialien für Bodenkonstruktionen
Trockenschüttung PA – A11)
Ausgleichsschüttung
Schwere Schüttung – A1
N 320 Sprint, N 320 Flex
N 330 Premium, N 345 Form, N 340,
A1
Ausgleichsmassen N 340 Sprint EN 13813
N 430, N 440
N 410, N 410 Flex A2
Leichtausgleichsmörtel EPO-Leicht – B‑s2, d0
1) Beschluss 96/603/EG

G-10-6 ▪ Knauf Produkte ▪ 08/2019


Grundlagen des Brandschutzes

▪ Anforderungen, Klassifizierungen, Nachweise ▪ 01/2019 G-20-1


Grundlagen des Brandschutzes

Bauaufsichtliche Anforderungen
Verordnungen und Vorschriften
Muster-Verwaltungsvorschrift – Technische Baubestim- Alle Landesbauordnungen unterscheiden nach:
mungen (MVV TB) ■■ Gebäuden normaler Art oder Nutzung (das sind Wohngebäude und Ge-
Zurzeit befindet sich das deutsche Bauordnungsrechtssystem im Umbruch. bäude vergleichbarer Nutzung)
Die bekannten Begrifflichkeiten wie Bauregelliste (BRL) oder Liste der ■■ Sonderbauten (z. B. Hochhäuser, Industriebauten, Versammlungsstätten
Technischen Baubestimmungen (LTB) wird es künftig nicht mehr geben. oder Krankenhäuser)
Ersetzt werden diese beiden Listen erstmals auf Bundesebene durch eine Neben den Landesbauordnungen sind insbesondere für Sonderbauten nach-
Muster-Verwaltungsvorschrift – Technische Baubestimmungen (MVV folgende Verordnungen zu beachten:
TB), Ausgabe 2017/1. Analog zur Musterbauordnung (MBO) bedarf es auch ■■ Hochhausrichtlinie bzw. -verordnung (Gebäude mit OKF ≥ 22 m)
hier einer Umsetzung in Landesrecht. ■■ Verkaufsstättenverordnung
Die im jeweiligen Land gültige Gesetzgebung ist den Veröffentlichungen der ■■ Versammlungsstättenverordnung
Bundesländer zu entnehmen. ■■ Gaststättenverordnung
■■ Krankenhausbauverordnung
Auf den nachfolgenden Seiten werden bereits die Zusammenhänge und Be-
■■ Schulbaurichtlinie
grifflichkeiten auf Basis der M-VVTB, Ausgabe 2017/1 verwendet.
■■ Beherbergungsstättenverordnung
Landesbauordnungen (LBO) ■■ Industriebaurichtlinie
Die Generalklausel des Brandschutzes, die in ähnlicher Fassung in allen ■■ Richtlinie für die Verwendung brennbarer Baustoffe im Hochbau
Landesbauordnungen enthalten ist, lautet: ■■ Lüftungsanlagenrichtlinie
„Bauliche Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und ■■ Garagenverordnung
instand zu halten, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbrei- ■■ Leitungsanlagenrichtlinie
tung von Feuer und Rauch (Brandausbreitung) vorgebeugt wird und ■■ Feuerungsverordnung
bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksa- Nach MBO 05/2016 sind die Gebäude wie in Tabelle 1, abhängig von Gebäu-
me Löscharbeiten möglich sind.“ (§14 MBO 11/2002, zuletzt geändert dehöhe, Nutzungsfläche, Nutzungsart und Anzahl der Nuzungseinheiten, in 5
13.05.2016; nachfolgend MBO 05/2016) Gebäudeklassen unterteilt, denen entsprechende Brandschutzanforderungen
Um diese Grundsatzanforderung zu erfüllen, werden in den Landesbauord- an die Bauteile zugeordnet werden (für Kellergeschosse gelten gesonderte
nungen der Bundesländer die dazugehörigen Durchführungsbestimmungen Regelungen).
sowie in weiteren Vorschriften konkrete Maßnahmen zum baulichen Brand- Unter Berücksichtigung des §14 Muster-Bauordnung (MBO) sind im Rahmen
schutz vorgeschrieben. Basis für die LBO ist die Musterbauordnung (MBO), eines individuellen, ganzheitlichen Brandschutzkonzeptes Abweichungen von
rechtsverbindlich sind jedoch die jeweiligen Länderregelungen. der Bauordnung möglich. Die Abbildung 1 zeigt beispielhaft die wesentlichen
Bestandteile eines Gesamt-Konzeptes aus vorbeugendem und abwehren-
dem Brandschutz.

Tabelle 1:  Gebäudeklassen


GKL 1 GKL 2 GKL 3 GKL 4 GKL 5
Freistehend, Freistehend Nicht freistehend, Sonstige Gebäude,
land- oder und OKF ≤ 7 m OKF ≤ 7 m OKF ≤ 7 m OKF ≤ 13 m 13 m < OKF ≤ 22 m
forstwirtschaft- und ≤ 2 NE und ≤ 2 NE und oder
lich genutzt und ≤ 400 m2 gesamt1) und ≤ 400 m2 gesamt1) ≤ 400 m2 gesamt1) je NE ≤ 400 m2 gesamt1) je NE

OKF
≤ 22 m

OKF
OKF ≤ 13 m
≤7m
OK
Gelände

Bauaufsichtliche Anforderungen nach MBO 05/2016


Tragende und aussteifende Wände, Stützen, Trennwände, Decken zwischen Nutzungseinheiten
Keine Anforderungen Feuerhemmend Hochfeuerhemmend Feuerbeständig
Feuerwehreinsatz
Mit Steckleiter möglich Drehleiter nötig

NE = Nutzungseinheit 1) Brutto‑Grundfläche der Nutzungseinheiten ohne Kellergeschoss


GKL = Gebäudeklasse
OK = Oberkante
OKF = Oberkante des Fußbodens des höchstgelegenen Geschosses in
dem Aufenthaltsräume möglich sind, ab OK Gelände

G-20-2 ▪ Anforderungen ▪ 01/2019


Grundlagen des Brandschutzes

Bauaufsichtliche Anforderungen
Verordnungen und Vorschriften
Abbildung 1: Brandschutzkonzept

Brandschutzkonzept
§14 Brandschutz MBO
(Muster-Bauordnung)

Baulicher Anlagentechnischer Organisatorischer Feuerwehr/Selbsthilfe


Brandschutz Brandschutz Brandschutz z. B.
z. B. z. B. z. B. ■■ Öffentliche Feuer-
■■ Feuerwiderstand von ■■ Brandmeldeanlagen ■■ Bereitstellung von wehren
Bauteilen (Feuerwi- ■■ Automatische Feuer- Kleinlöschgeräten ■■ Erstellung eines Feu-
derstandsklasse) löschanlagen (Sprink- (Feuerlöscher) erwehrplanes
■■ Brennbarkeit leranlagen) ■■ Ausbildung des Per- ■■ Löschwasserversor-
von Baustoffen ■■ Rauch- und WärmeAb- sonals gung und -rückhal-
(Baustoffklasse / zugsanlagen ■■ Kennzeichnung der tung
Brandverhalten) ■■ Brandschutztechnische Rettungswege und ■■ Flächenbereitstellung
■■ Brandabschnitte Einrichtungen (Wand- Sicherheitseinrich- für die Feuerwehr
■■ Zufahrtswege für die hydranten) tungen
Feuerwehr ■■ Sicherheitsstromver- ■■ Erstellung von Eva-
sorgung und Notbe- kuierungs- und Ret-
leuchtung tungswegplänen
■■ Einrichten einer Be-
triebsfeuerwehr

Vorbeugender Brandschutz Abwehrender Brandschutz

Brandschutz

Baulicher Brandschutz
Bedingt durch Art, Nutzung und Verwendungszweck von Räumen sind immer Aus diesen Anforderungen ergibt sich die Notwendigkeit, Baustoffe und Bau-
brennbare Stoffe vorhanden. Es bleibt somit nur die Möglichkeit, durch ent- teile prüftechnisch zu untersuchen. Man versucht, in den genormten Prüfver-
sprechende Ausbildung der den gefährdeten Raum umgebenden Bauteile, fahren die Verhältnisse und Anforderungen der Praxis nachzuvollziehen.
die Ausbreitung des Feuers zu behindern. In diesem Brandschutzordner sind die Ergebnisse der Prüfungen mit Knauf
Begrenzt man den Begriff Brandschutz auf den vorbeugenden baulichen Produkten und deren vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im Brandschutz
Brandschutz, so ergeben sich für die Planung und Konstruktion von Bauwer- beschrieben. Die Angaben zu Bauprodukten, Bauteilen oder Konstruktionen
ken folgende Grundregeln: basieren auf DIN 4102, DIN EN 13501, europäisch harmonisierte Produkt-
■■ Ein geringes Brandrisiko ist dann gegeben, wenn möglichst viele nicht normen, allgemeinen bauauf­sichtlichen Zulassungen (abZ), Europäisch
brennbare Baumaterialien eingesetzt werden. technischen Bewertungen (ETA), allgemeinen Bauartgenehmigungen (aBG),
■■ Bei Brandausbruch müssen die im Gebäude befindlichen Personen das allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen (abP) oder Gutachten.
Gebäude sicher verlassen können (z. B. durch gesondert abgesicherte
Rettungswege usw.).
■■ Die Ausbreitung und Auswirkung des Feuers und somit die Höhe des
Schadens soll gering bleiben, z. B. durch geeignete Gebäudeabstände
und durch die Auswahl geeigneter Konstruktionen mit möglichst langer
Feuerwiderstandsdauer.

▪ Anforderungen ▪ 01/2019 G-20-3


Grundlagen des Brandschutzes

Brandentstehung und -entwicklung


Brandphasen
Brandentstehung
Sieht man von Explosionen und Kernspaltungsprozessen ab, bei denen schlagartig große Energiemengen freigesetzt werden, so müssen zur Entstehung
eines Brandes folgende Voraussetzungen erfüllt werden:
■■ Es muss ein brennbarer Stoff vorliegen.
■■ Es muss Sauerstoff vorhanden sein.
■■ Es muss die Entzündungstemperatur des Stoffes erreicht werden.
Brandentwicklung
Nach der Brandentwicklung wird durch die frei werdende Energie der Raum bis zu einer Grenztemperatur aufgeheizt. Nach Erreichen dieser Grenztemperatur
entflammen alle brennbaren Stoffe im Raum (Feuerübersprung oder flash‑over). Somit ist in der Anfangsphase bis zum „Flashover“ das Brandverhalten der
Baustoffe und Einrichtungsgegenstände von wesentlicher Bedeutung. Es umfasst die Entflammbarkeit, die Flammenausbreitung und den Brandbeitrag.
Nach dem flash‑over spricht man vom Vollbrand. In dieser Phase sind zur Verhinderung der Brandausbreitung bzw. zum Erhalt der Standsicherheit die Feu-
erwiderstandszeit der raumabschließenden und tragenden Bauteile von entscheidender Bedeutung. In der Darstellung Einflüsse auf den Brandverlauf ist der
Ablauf der typischen Brandphasen schematisch dargestellt.
Brandphasen und Brandtemperaturen (Schema) sowie Brandrisiken (Beispiele)
Brandphasen Entstehungsbrand Voll entwickelter Brand
Zündphase Schwelbrandphase Erwärmungsphase Abkühlungsphase

 1 2
Einheitstem-
peraturzeit-
Baustoff-Verhalten Bauteil-Verhalten
kurve (ETK)
Brand-
tempera-
turen Schwelbrandbeanspruchung

t1 t2
Brandbeginn flash over Zeit t

Brandphasen Entstehungsbrand Voll entwickelter Brand


Zündphase Schwelbrandphase Erwärmungsphase Abkühlungsphase
Brandrisiken Zündquellen Flammenausbreitung Brandausbreitung durch Bauteilversagen
Entflammbarkeit ­Wärmeentwicklung Verlust von Raumabschluss und Tragfähigkeit
Rauch, Reizwirkung, Toxizität, Korrosivität

Brandverlauf
Die Fortdauer eines Brandes und seine Ausbreitung innerhalb eines Gebäudes wird durch die Temperatur in Abhängigkeit von der Zeit bestimmt.
Von Einfluss sind hierbei die Brandlast in ihrer Art, Menge und Anordnung, die Zufuhr der Verbrennungsluft und die Wärmeverluste, wie sie durch die Wär-
meaufnahmekapazität der begrenzenden Bauteile, durch Öffnungen und durch die Raumgeometrie entstehen können. Das Zusammenwirken der einzelnen
Faktoren ist im nebenstehenden Schema dargestellt. Die Ausbreitung im Bauwerk hängt im Wesentlichen von der Ausbildung der raumumhüllenden Bauteile
ab. Dies sind Wände, Decken einschließlich Tragwerk sowie Fenster, Türen und sonstige Öffnungen.
Einflüsse auf den Brandverlauf (nach Kordina)

Art
Brand­belastung
Temperatur Menge

Anordnung
Brand­verlauf Luft­zufuhr
Raumgeometrie

Dauer Öffnungen
Wärme­verlust
Bauart der Wände und Decken

G-20-4 ▪ Einleitung ▪ 01/2019


Grundlagen des Brandschutzes

Brandentstehung und -entwicklung


Brandphasen
Verhalten des Stoffes Gips im Feuer
Gipsbaustoffe sind anorganische, nicht brennbare Baustoffe. Sie gehören zu Einheitstemperaturzeitkurve der Brandbeanspruchung
den klassischen Brandschutzbaustoffen. Die gute Schutzwirkung bei Brand-
einwirkung beruht vor allem auf dem Gehalt von etwa 20 % gebundenem
Kristallwassers (1 m² Gipsplatte, 15 mm dick, enthält ca. 3 l Kristallwasser).
Bei Brandeinwirkung wird der Gips entwässert, d. h. das Kristallwasser
verdampft. Energie wird verbraucht, und zusätzlich wird durch den sich bil-
denden Dampfschleier zwischen Feuer und Gipsbaustoff der Brandfortschritt
verzögert.
Für das Aufheizen und Verdampfen bzw. Austreiben des Kristallwassers
werden z. B. bei einer 15 mm dicken Gipsplatte ca. 8400 kJ (≈ 2000 kcal)
verbraucht.
Neben der brandschutztechnischen Wirkung des Kristallwassers wirkt die
entwässerte Gipsschicht als zusätzlicher Isolator, da sie gegenüber nicht
entwässertem Gips einen niedrigeren Wärmeleitwert besitzt.
Der zeitliche Ablauf des beschriebenen physikalischen Vorganges bei
Brandbeanspruchung ist im nebenstehenden Diagramm mittels der Tempera-
turverlaufskurven dargestellt, wobei die Brandbeanspruchung nach der Ein-
heitstemperaturzeitkurve (ETK), die bei der Ermittlung des Feuerwiderstands ETK = Einheitstemperaturzeitkurve der Brandbeanspruchung
von Bauteilen zugrunde gelegt wird, erfolgt. a = Verlauf der Temperaturerhöhung auf der feuerabgewandten Sei‑
Knauf Feuerschutzplatten GKF haben zusätzlich noch eine Kernarmierung te einer Knauf GKF-Platte 15 mm
mit Glasfasern, die den Gefügezusammenhalt des Gipskerns sichern.
Bei Knauf Fireboard besteht die beidseitige Oberflächenbeschichtung aus
einem nicht brennbaren Glasfaservlies. In Zusammenwirkung mit einem
faserarmierten, hochvergüteten Gipskern entsteht eine Spezial-Platte für
höchste Brandbeanspruchungen.

▪ Einleitung ▪ 01/2019 G-20-5


Grundlagen des Brandschutzes

Brandverhalten von Baustoffen


Deutsche Norm – DIN 4102
Brandverhalten Nachweis der Baustoffklassen
Das Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen wird umfassend in der Es bestehen zwei Möglichkeiten des Nachweises:
Norm DIN 4102 „Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen“ abgehandelt. 1. Die zu beurteilenden Baustoffe sind in DIN 4102-4:2016-05 Abschnitt 4
Der Inhalt der einzelnen Normteile ist den Phasen (Entstehungsbrand / voll „Klassifizierte Baustoffe“ aufgeführt. Es gilt dann die dort angegebene
entwickelter Brand) zugeordnet. Baustoffklasse ohne jeden weiteren Nachweis.
2. Die Baustoffklasse muss auf Grundlage von Brandversuchen nach
Für die Bauausführung ist Teil 4 der Norm von besonderer Bedeutung. Die-
DIN 4102‑1 nachgewiesen werden.
ser Normteil beinhaltet die Zusammenstellung und Anwendung klassifizierter
Baustoffe, Bauteile und Sonderbauteile aus genormten Baustoffen. Werden Verbundbaustoffe klassifiziert, so müssen sie als Gesamtheit geprüft
werden. Eine einfache Auflistung der Baustoffklassen der Einzelbaustoffe
Durch die von den Bundesländern vorgenommene bauaufsichtliche Ein-
des Verbundelements ist nicht ausreichend. Wenn für den Nachweis dieser
führung der DIN 4102 gelten Konstruktionen und Baustoffe nach dieser
Eigenschaften die in der DIN 4102 vorgesehenen Prüfungen nicht ausrei-
Norm in Erfüllung der Anforderungen der Bauordnung als nachgewiesen.
chen, sind weitere Nachweise, z. B. im Rahmen der Erteilung einer allgemei-
Weitere Nachweise wie allgemeine Bauartgenehmigungen, allgemeine
nen bauaufsichtlichen Zulassung, zu erbringen.
bauaufsichtliche Prüfzeugnisse oder vorhabenbezogene Bauartgenehmigun-
Für Einzelobjekte ist auch eine Zustimmung im Einzelfall (ZiE) durch die
gen sind für Normkonstruktionen nicht erforderlich.
oberste Bauaufsichtsbehörde der jeweiligen Länderregierungen möglich.
Entflammbarkeit – Flammenausbreitung – Wärmeentwicklung
Tabelle 3:  Baustoffklassen nach DIN 4102‑1
Rauch – Toxizität – Brennendes Abtropfen
Baustoffklasse Bauaufsichtliche Anforderung
Tabelle 2:  Baustoffverhalten (Entstehungsbrand)
A1
Prüf- und Klassifizierungsnormen Nichtbrennbare Baustoffe
A2
DIN 4102-1 Baustoffe
B1 Schwerentflammbare Baustoffe
DIN 4102-14 Bodenbeläge
Beschichtungen B2 Normalentflammbare Baustoffe

DIN 4102-15 Brandschacht B3 Leichtentflammbare Baustoffe

DIN 4102-16 Brandschacht
Prüfdurch­führungen
DIN 4102-17 Mineralfaser
Schmelzpunkt
DIN 4102-18 Abschlüsse selbst­schließend
DIN 4102-20 Außenwandbekleidungen

Baustoffklassen
Eine brandschutztechnische Klassifizierung der Baustoffe wird durch Zu-
ordnung in eine Baustoffklasse vorgenommen. Nicht brennbare Baustoffe
werden in die Klasse A, brennbare Baustoffe in die Klasse B eingestuft. Die
weitere Untergliederung ist in Tabelle 3 aufgezeigt.
Nach Norm ist eine Klassifizierung in zwei Stadien vorgesehen:
■■ Für den reinen Anlieferungszustand des jeweiligen Materials oder des
Verbundbaustoffes.
■■ Für das Material oder den Verbundbaustoff im fertigen, eingebauten Zu-
stand.
Nicht erfasst werden die Zeitabschnitte während des Einbaus, wo Produkte
noch negative Eigenschaften besitzen können, die im fertigen Zustand der
Konstruktion nicht mehr gegeben sind.

G-20-6 ▪ Klassifizierung von Baustoffen und -teilen ▪ 01/2019


Grundlagen des Brandschutzes

Brandverhalten von Baustoffen


Europäische Normen (EN)
Brandverhalten Tabelle 4:  Prüfnormen
Die Umsetzung von nationalen zu europäischen Normen und Zulassungen Norm Inhalt
begann mit der Verabschiedung der europäischen Bauproduktenrichtlinie,
DIN EN ISO 1182 Prüfungen zum Brandverhalten von Produkten –
welche inzwischen in die Bauproduktenverordnung (BauPVO) überführt
Nichtbrennbarkeitsprüfung
wurde. Die europäische Normung ermöglicht eine in Deutschland bisher
nicht übliche Vielzahl von Klassifizierungen bzgl. des Brandverhaltens der DIN EN ISO 1716 Prüfungen zum Brandverhalten von Produkten
Bauprodukte und des Feuerwiderstandes von Bauteilen, was einerseits – Bestimmung der Verbrennungswärme (des
den Mitgliedsländern der Europäischen Union ermöglicht, ihr bisheriges Brennwerts)
Schutz- und Sicherheitsniveau durch die große Auswahlmöglichkeit weitge- DIN EN 13823 Prüfungen zum Brandverhalten von Bauprodukten
hend beizubehalten, aber andererseits noch mehr technisches Wissen vom – Thermische Beanspruchung durch einen einzel-
Anwender erfordert. Insbesondere in der Übergangszeit, d. h. in der Phase, nen brennenden Gegenstand für Bauprodukte mit
in der das bisherige nationale und das europäische Klassifizierungskonzept Ausnahme von Bodenbelägen
gleichberechtigt nebeneinander gültig sind, werden an Planer und Ausführen- DIN EN ISO 11925-2 Prüfungen zum Brandverhalten – Entzündbarkeit
de besonders hohe Anforderungen gestellt. von Produkten bei direkter Flammeneinwirkung –
Das Konzept der europäischen Brandschutznormung umfasst die Bereiche Teil 2: Einzelflammentest
Prüfnormen, Klassifizierungsnormen und Regeln zur erweiterten Anwendung.
Tabelle 5:  Klassifizierungsnorm
Nach der europäischen Normung erfolgt die Klassifizierung des Brand-
verhaltens von Bauprodukten (bisher bezeichnet als Baustoffklassen) in Norm Inhalt
7 Klassen von A bis F, wobei analog der Klasseneinteilung nach DIN 4102-1 DIN EN 13501-1 Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Prü-
die nicht brennbaren Bauprodukte in die Klassen A1 und A2 eingestuft fungen zum Brandverhalten von Bauprodukten
werden. Neben den Hauptklassifizierungskriterien der Entzündbarkeit, der
Flammenausbreitung und der frei werdenden Wärme, werden zusätzlich die Tabelle 6:  Baurechtliche Anforderungen an das Brandverhalten von
Brandparallelerscheinungen wie Rauchentwicklung (smoke) und brennendes Baustoffen (ohne Bodenbeläge) (Auszüge aus Tabelle 1.3.1
Abfallen/Abtropfen (droplets) ermittelt und in jeweils 3 Stufen mit s1, s2 und zum Anhang 4 der MVV TB Ausgabe 2017/1
s3 (Rauchentwicklung) bzw. d0, d1 und d2 (brennendes Abfallen/Abtropfen) Bauaufsichtliche Zusatzforderungen Europäische Klasse
klassifiziert. Anforderungen nach DIN EN 13501-1
Kein Kein
Eine Zuordnung der europäischen Klassen zu den jeweiligen Rauch brennendes (Mindestanforderung)
bauaufsichtlichen Anforderungen nach deutschem Baurecht erfolgt in der Abfallen /
Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) – Abtropfen
(siehe Tabelle 6).
● ● A1
Zu beachten ist, dass in Deutschland Bauprodukte der europäischen Klasse Nichtbrennbar
● ● A2-s1,d0
A2 nach DIN EN 13501-1 (nicht zu verwechseln mit der Klassifizierung A2
● ● B-s1,d0 / C-s1,d0
nach DIN 4102-1) nicht automatisch der bauaufsichtlichen Anforderung nicht-
Schwerentflamm- – ● A2-s3,d0 / B-s3,d0 / C-s3,d0
brennbar zugeordnet werden können, sondern sie müssen zusätzlich in die
bar ● – A2-s1,d2 / B-s1,d2 / C-s1,d2
Rauchklasse s1 (kein Rauch) und die Abtropfklasse d0 (kein brennendes Ab-
tropfen) eingestuft sein. Ein Bauprodukt der europäischen Klasse A2-s2, d0 – – A2-s3,d2 / B-s3,d2 / C-s3,d2
oder A2-s1, d1 erfüllt demnach nicht die Kriterien an die Rauchentwicklung – ● D-s3,d0 / E
Normalentflamm-
bzw. des brennenden Abtropfens für die Klassifikation „nichtbrennbar“ und – – D-s3,d2
bar
kann deshalb nur als schwerentflammbares Bauprodukt bewertet werden. – – E-d2
Nachweis des Brandverhaltens Leicht- – –
F
Es bestehen zwei Möglichkeiten des Nachweises entflammbar
1. Beinhaltet die für das jeweilige Bauprodukt gültige harmonisierte euro-
päische Produktnorm eine Liste zur Klassifizierung des Brandverhaltens Tabelle 7:  Unterklassen der Brandnebenerscheinungen gemäß
ohne weitere Prüfung (CWFT = Classification without further testing), so DIN 13501‑1
wird das Bauprodukt hierüber direkt nach DIN EN 13501-1 klassifiziert. Unterklassen
Ein separater Klassifizierungsbericht ist nicht erforderlich. Rauchentwicklung
2. Bei Bauprodukten, die nicht in einer CWFT-Liste aufgeführt sind, sind
s1 Keine / kaum Rauchentwicklung
Prüfungen entsprechend den jeweiligen in Tabelle 4 angegebenen
Normen erforderlich. Anschließend erfolgt auf Grund der Prüfergebnisse s2 Begrenzte Rauchentwicklung
eine Klassifizierung nach DIN EN 13501-1 mit dem dazugehörigen Klas- s3 Unbeschränkte Rauchentwicklung
sifizierungsbericht. Brennendes Abtropfen / Abfallen
d0 Kein Abtropfen
d1 Begrenztes Abtropfen
d2 Starkes Abtropfen

▪ Klassifizierung von Baustoffen und -teilen ▪ 01/2019 G-20-7


Grundlagen des Brandschutzes

Feuerwiderstand von Bauteilen


Deutsche Norm – DIN 4102
Feuerwiderstandsklasse
Die grundsätzliche brandschutztechnische Klassifizierung von Bauteilen Brandausbreitung durch Verlust von Raumabschluss ggf. Trag-
erfolgt nach Feuerwiderstandsklassen. Die Prüfungen der Bauteile werden fähigkeit oder Temperaturerhöhung und Entflammung auf der
i.d.R. nach DIN 4102-2 mit Temperaturen im Brandraum entsprechend einer kalten Seite
festgelegten Einheitstemperaturzeitkurve (ETK) durchgeführt.
Tabelle 8:  Bauteilverhalten (voll entwickelter Brand)
Bei dieser Prüfung wird das Verhalten des Bauteiles bei
Brandbeanspruchung geprüft. Versagenskriterien sind dabei Verlust von Prüf- und Klassifizierungsnormen
Raumabschluss und Überschreitung zulässiger Temperaturerhöhungen auf DIN 4102-2 Bauteile
der dem Feuer abgewandten Seite von 140 K im Mittel und 180 K als Einzel- DIN 4102-3 Brandwände, Außenwände
wert. Bei tragenden Bauteilen ist darüberhinaus der Verlust der Tragfähigkeit
DIN 4102-4 Klassifizierte Bauteile
ein mögliches Versagenskriterium.
DIN 4102-5 Feuerschutzanschlüsse
Die Klassifizierung erfolgt nach der Zeitdauer, die das Bauteil dem Feuer Wi-
DIN 4102-6 Lüftungsleitungen
derstand bietet. Für tragende sowie raumabschließende Bauteile, wie Wän-
de, Decken, Stützen, Unterzüge u. Ä. wird die Feuerwiderstandsklasse mit DIN 4102-7 Bedachungen
dem Buchstaben F und der Zeit in Minuten über die die Kriterien eingehalten DIN 4102-8 Kleinprüfstand
werden als F30, F60, F90, F120 und F180 angegeben. DIN 4102-9 Kabelabschottungen
DIN 4102-11 Rohrleitungen, Installationskanäle
DIN 4102-12 Funktionserhalt von elektrischen Kabelanlagen
DIN 4102-13 Brandschutzverglasungen

Tabelle 9:  Feuerwiderstandsklassen nach DIN 4102-2


Feuerwiderstandsklasse Feuerwiderstands­dauer in Minuten
F30 ≥ 30
F60 ≥ 60
F90 ≥ 90
F120 ≥ 120
F180 ≥ 180

G-20-8 ▪ Klassifizierung von Baustoffen und -teilen ▪ 01/2019


Grundlagen des Brandschutzes

Feuerwiderstand von Bauteilen


Europäische Normen (EN)
Feuerwiderstandsklasse Tabelle 10:  Prüfnormen
Das europäische Klassifizierungssystem für Bauteile/Bauarten ist im Ver- Norm Inhalt
gleich zum bisherigen nationalen System wesentlich feingliedriger aufgebaut
DIN EN 1363-1 bis -3 Feuerwiderstandsprüfungen
und ermöglicht eine Vielzahl von Klassifizierungen in verschiedenster Kom-
bination. Die Klassen setzen sich aus Buchstaben und der Angabe der Feu- DIN EN 1364-1 bis -6 Feuerwiderstandsprüfungen für nichttragende
erwiderstandsdauer in Minuten zusammen. Die Buchstaben kennzeichnen Bauteile
dabei das jeweilige Leistungskriterium (Tabelle 12). DIN EN 1365-1 bis -6 Feuerwiderstandsprüfungen für tragende
Am Beispiel einer tragenden Wand, die nach DIN EN 1365-1 geprüft wurde, Bauteile
wird in Zuordnung der Prüfergebnisse bei Erhalt DIN EN 1366-1 bis -13 Feuerwiderstandsprüfungen für Installationen
Tragfähigkeit (R) 104 min DIN EN 1634-1 bis -3 Feuerwiderstandsprüfungen für Tür- und Ab-
Raumabschluss (E) 76 min schlusseinrichtungen
Wärmedämmung (I) 40 min DIN EN 14135 Brandschutzbekleidungen - Bestimmung der
die Bandbreite der europäischen Klassifizierung wie folgt deutlich: Brandschutzwirkung
R 90 Tragfähigkeit DIN EN 13381-1 bis -10 Prüfverfahren zur Bestimmung des Beitrages
RE 60 Tragfähigkeit + Raumabschluss zum Feuerwiderstand von tragenden Bauteilen
REI 30 Tragfähigkeit + Raumabschluss + Wärmedämmung
Nach DIN 4102 hat diese Konstruktion als „tragende Wandkonstruktion mit Tabelle 11:  Klassifizierungsnormen
Raumabschluss“ die Klassifikation F30 als niedrigstes Ergebnis aus Tragfä- Norm Inhalt
higkeit, Raumabschluss und Wärmedämmung. DIN EN 13501-2 Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Feuer-
Die europäische Klassifizierung der Feuerwiderstandsfähigkeit von Bauteilen widerstandsprüfungen mit Ausnahme von Lüftungs-
berücksichtigt das Brandverhalten der Baustoffe nicht. Zur Erfüllung der anlagen
bauaufsichtlichen Anforderungen im deutschen Bauordnungsrecht wird des-
DIN EN 13501-3 Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Feuer-
halb das Brandverhalten der Baustoffe z. B. nach DIN EN 13501‑1 zusätzlich
widerstandsprüfungen an Lüftungsanlagen
bestimmt.
DIN EN 13501-4 Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Feuer-
widerstandsprüfungen von Anlagen zur Rauchfrei-
haltung
DIN EN 13501-5 Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Feuer-
widerstandsprüfungen von Bedachungen bei Bean-
spruchung durch Feuer von außen

Tabelle 12:  Erläuterungen der Klassifizierungskriterien und der zusätzlichen Angaben zur Klassifizierung des Feuerwiderstandes nach DIN EN 13501‑2 und
DIN EN 13501-3 (Auszug aus Anlage zu Anhang 4 zu MVV TB 2017/1)
Herleitung Kriterium Anwendungsbereich
des Kurzzeichens
R (Résistance) Tragfähigkeit
E (Étanchéité) Raumabschluss
I (Isolation) Wärmedämmung (unter Brandeinwirkung)
Zur Beschreibung der Feuerwiderstandsfähigkeit
W (Radiation) Begrenzung des Strahlungsdurchtritts
M (Mechanical) Mechanische Einwirkung auf Wände
(Stoßbeanspruchung)
S200 (Smokemax. leakage rate) Begrenzung der Rauchdurchlässigkeit (Dicht- Rauchschutztüren
heit, Leckrate), erfüllt die Anforderungen sowohl (als Zusatzanforderung auch bei Feuerschutzabschlüssen)
bei Umgebungstemperatur als auch bei 200 °C
C (Closing) Selbstschließende Eigenschaft (ggf. mit Anzahl Rauchschutztüren, Feuerschutzabschlüsse
der Lastspiele) einschließlich Dauerfunktion (einschließlich Abschlüsse für Förderanlagen)
P Aufrechterhaltung der Energieversorgung Elektrische Kabelanlagen allgemein
und/oder Signal­übermittlung
K1, K2 Brandschutzvermögen Wand- und Deckenbekleidungen (Brandschutzbekleidungen)
I1,I2 Unterschiedliche Wärmedämmungskriterien Feuerschutzabschlüsse (einschließlich Abschlüsse für Förderanlagen)
i→o Richtung der klassifizierten Feuerwiderstands- Nicht tragende Außenwände, Installationsschächte/-kanäle,
i←o dauer Lüftungsanlagen/-klappen
i↔o (in-out)
a↔b (above-below) Richtung der klassifizierten Feuerwiderstands- Unterdecken
dauer
ve (vertical) Für vertikalen/horizontalen Einbau klassifiziert Lüftungsleitungen/-klappen
hO (horizontal)

▪ Klassifizierung von Baustoffen und -teilen ▪ 01/2019 G-20-9


Grundlagen des Brandschutzes

Klassifizierung von Bauteilen


Deutsche Norm – DIN 4102
Klassifizierung von Bauteilen
Die brandschutztechnische Qualität eines Bauteils wird aber nicht nur durch Zusätzlich zur Feuerwiderstandsklasse und der Kurzbezeichnung als
den Feuerwiderstand, sondern auch vom Brandverhalten der im Bauteil Ausdruck des Brandschutzvermögens des Bauteils unter Einbeziehung
befindlichen Bauprodukte geprägt. Beide Merkmale, Feuerwiderstand und der Baustoffklasse werden im Bauordnungsrecht die Begriffe feuerhem-
Brandverhalten der verwendeten Bauprodukte, werden mit der sogenann- mend, hochfeuerhemmend und feuerbeständig als bauaufsichtliche
ten Kurzbezeichnung nach DIN 4102‑2 erfasst. Die Kennzeichnung zum Forderungen für Bauteile in Bauwerken verwendet. Zugeordnet zu den
Brandverhalten der im Bauteil verwendeten Bauprodukte erfolgt dabei mit Begriffen feuerhemmend sind dabei Konstruktionen mit dem Feuerwi-
einem A, AB oder B. Es bedeutet gemäß Musterbauordnung sowie MVV TB derstand F30, hochfeuerhemmend mit F60 und feuerbeständig mit F90
im wesentlichen: (in einigen Bundesländern mit F120). Zu beachten ist jedoch, dass in den
A Das Bauteil besteht ausschließlich aus Baustoffen der Klasse A = Anforderungskategorien hochfeuerhemmend und feuerbeständig nach
nichtbrennbar dem deutschen Bauordnungsrecht zumindest die wesentlichen Teile des
AB Alle „wesentlichen Teile“ des Bauteils bestehen aus Baustoffen der Bauteils aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen müssen, d. h., dass für
Klasse A, im Übrigen können auch Baustoffe der Klasse B (brennbar) hochfeuerhemmende Bauteile die Klassifikation mit der Kurzbezeichnung
verwendet werden F60-AB und für feuerbeständige Bauteile die Klassifikation mit der
B Ein Teil der „wesentlichen Teile“ besteht aus Baustoffen der Klasse B Kurzbezeichnung F90-AB (bzw. F120-AB) mindestens erreicht werden muss.

G-20-10 ▪ Klassifizierung von Baustoffen und -teilen ▪ 01/2019


Grundlagen des Brandschutzes

Klassifizierung von Bauteilen


Deutsche Norm – DIN 4102
Tabelle 13:  Bauaufsichtliche Begriffsdefinitionen, Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen, Anhang 4,
Tabelle 4.2.3, Ausgabe 2017/1
Bauaufsichtliche Anforderungen Klassen nach DIN 4102-2:1977-09 Kurzbezeichnung nach
DIN 4102-2:1977-09
feuerhemmend Feuerwiderstandsklasse F30 F 30 B1
feuerhemmend und aus nichtbrennbaren* Baustoffen Feuerwiderstandsklasse F 30 und aus nichtbrennbaren Bau- F 30 A1
stoffen
hochfeuerhemmend und in den wesentlichen Teilen aus Feuerwiderstandsklasse F 60 und in den wesentlichen Teilen F 60 – AB2,3
nichtbrennbaren Baustoffen** aus nichtbrennbaren Baustoffen
hochfeuerhemmend (tragende Teile brennbar, Dämmstoffe – –
nichtbrennbar* mit brandschutztechnisch wirksamer Beklei-
dung)
hochfeuerhemmend und aus nichtbrennbaren* Baustoffen Feuerwiderstandsklasse F 60 und aus nichtbrennbaren Bau- F 60 - A2,3
stoffen
feuerbeständig (tragende und aussteifende Teile nicht brenn- Feuerwiderstandsklasse F 90 und in den wesentlichen Teilen F 90 - AB4,5
bar*) aus nichtbrennbaren Baustoffen
feuerbeständig und aus nichtbrennbaren* Baustoffen Feuerwiderstandsklasse F 90 und aus nichtbrennbaren Bau- F 90 - A4,5
stoffen
Brandwand (feuerbeständig und aus nichtbrennbaren* Bau- Brandwand –
stoffen)
Wand anstelle einer Brandwand (hochfeuerhemmend und aus hochfeuerhemmende Wand anstelle einer Brandwand und –
nichtbrennbaren* Baustoffen auch unter zusätzlicher mechani- aus nichtbrennbaren Baustoffen auch unter zusätzlicher me-
scher Beanspruchung standsicher) chanischer Beanspruchung standsicher (Wand anstelle einer
Brandwand)
Gebäudeabschlusswände, die jeweils von innen nach außen Gebäudeabschlusswände, die jeweils von innen nach außen F 30 - B (von innen) und
die Feuerwiderstandsfähigkeit der tragenden und aussteifen- die Feuerwiderstandsfähigkeit der tragenden und aussteifen- F90 - B (von außen)
den Teile des Gebäudes, mindestens jedoch feuerhemmende den Teile des Gebäudes, mindestens jedoch feuerhemmende
Bauteile, und von außen nach innen die Feuerwiderstandsfä- Bauteile, und von außen nach innen die Feuerwiderstandsfä-
higkeit feuerbeständiger Bauteile haben higkeit feuerbeständige Bauteile haben
1 Bei nichttragenden Außenwänden auch W 30 zulässig.
2 Der Nachweis und die Zuordnung erfolgen nach Tabelle 14 bzw. MVV TB: Anhang 4.
3 Bei nichttragenden Außenwänden auch W 60 zulässig.
4 Bei nichttragenden Außenwänden auch W 90 zulässig.
5 Tragende Bauteile müssen nach DIN 4102-2:1977-09, Abschnitt 6.2.2.6, unter entsprechender Last geprüft sein.
* Hinsichtlich der Anforderungen gilt Tabelle 3 bzw. MVV TB: Anhang 4.
** In Bauteilebene durchgehende Schicht aus nichtbrennbaren Baustoffen.

▪ Klassifizierung von Baustoffen und -teilen ▪ 01/2019 G-20-11


Grundlagen des Brandschutzes

Klassifizierung von Bauteilen


Europäische Norm – DIN EN 13501-2
Klassifizierung von Bauteilen
Die Klassifizierung kann in Schritten von Diese Anforderungen werden nur von Konstruktionen erfüllt, die neben einer
15 / 20 / 30 / 45 / 60 / 90 / 120 / 180 / 240 / 360 Minuten Feuerwiderstandsfähigkeit REI 60 nach DIN EN 13501‑2 auch eine Klassifi-
durchgeführt werden. Von diesen Kombinationsmöglichkeiten sind für das zierung K260 (sogenanntes Kapselkriterium) nach DIN EN 13501‑2 besitzen.
deutsche Baurecht die in MVV TB Ausgabe 2017/1, Anhang 4 (Tabelle 14) Eine Klassifizierung F60 nach DIN 4102‑2 ist bei tragenden und aussteifen-
aufgeführten relevant. Sie kennzeichnen Bauteile, mit denen die deutschen den Teilen aus brennbaren Baustoffen nicht ausreichend.
baurechtlichen Anforderungen erfüllt werden. Hochfeuerhemmende Bauteile in Holzbauweise müssen zusätzlich die Anfor-
Nach MBO können hochfeuerhemmende Bauteile auch Konstruktionen derungen der „Musterrichtlinie über brandschutztechnische Anforderungen
sein, deren tragende und aussteifende Teile aus brennbaren Baustoffen an hochfeuerhemmende Bauteile von Gebäuden der Gebäudeklasse 4 in
(z. B. Holz) bestehen und die allseitig eine brandschutztechnisch wirksame Holzbauweise“ erfüllen.
Bekleidung aus nicht brennbaren Baustoffen (Brandschutzbekleidung) und
Dämmstoffen haben (bisher als BA-Bauweise bezeichnet) und die außerdem
eine Entzündung der tragenden und aussteifenden Bauteile während eines
Zeitraumes von mindestens 60 Minuten verhindern.

G-20-12 ▪ Klassifizierung von Baustoffen und -teilen ▪ 01/2019


Grundlagen des Brandschutzes

Klassifizierung von Bauteilen Normen


Europäische Norm – DIN EN 13501-2
Tabelle 14:  Bauaufsichtliche Anforderungen zur Feuerwiderstandsfähigkeit einschließlich Brandverhalten; Angaben zu (erforderlichen)
Leistungen von Bauprodukten und Bausätzen nach harmonisierten technischen Spezifikationen, Klassifizierung nach DIN EN 13501-2: 2010-02
Auszug aus Veröffentlichung der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen, Anhang 4, Tabelle 4.3.2 und Tabelle 4.3.3,
Ausgabe 2017/1
Bauaufsichtliche Anforderung Tragende Bauteile Nichttragende Innen- Nichttragende Brandverhalten,
wände Außenwände mindestens geeignete
ohne mit mit mit Klassen nach
Raumab- Raumab- Raumabschluss Raumabschluss DIN EN 13501-1:2010-01
schluss1 schluss
E 30 (i→o) und
feuerhemmend R 30 REI 30 EI 30 E – d2
EI 30-ef (i←o)
feuerhemmend und aus nichtbrennbaren*
R 30 REI 30 EI 30 EI30 A2 – s1,d0**
Baustoffen
hochfeuerhemmend (tragende Teile
tragende und aussteifende
brennbar, Dämmstoffe nichtbrennbar* mit E 60 (i→o) und
R 60-K260 REI 60-K260 EI 60-K260 Teile E,
brandschutztechnisch wirksamer Beklei- EI 60-K260ef (i←o)
im Übrigen A2 – s1,d0**
dung)3
hochfeuerhemmend und in den wesentlichen
Teilen aus nichtbrennbaren* Baustoffen E 60 (i→o) und
R 60 REI 602 EI 602 A2 – s1,d0**
(tragende und aussteifende Teile nichtbrenn- EI 60-ef (i←o)
bar)2,3
Wand anstelle einer Brandwand
(hochfeuerhemmend und aus
nichtbrennbaren* Baustoffen auch unter – REI 60-M EI 60-M EI 60-M A2 – s1,d0**
zusätzlicher mechanischer Beanspruchung
standsicher)3,4
Wand anstelle einer Brandwand
(hochfeuerhemmend (tragende Teile
tragende und aussteifende
brennbar, Dämmstoffe nichtbrennbar* mit
REI 60-M-K260 EI 60-M-K260 – Teile E,
brandschutztechnisch wirksamer Beklei-
im Übrigen A2 – s1,d0**
dung) auch unter zusätzlicher mechanische
Beanspruchung standsicher)
feuerbeständig (tragende und aussteifende E 90 (i→o) und A2 – s1,d0**;
R 90 REI 902 EI 902
Teile nicht brennbar*)2,3 EI 90-ef (i←o) im Übrigen E
feuerbeständig und aus nichtbrennbaren*
R 90 REI 90 EI 90 EI 90 A2 – s1,d0**
Baustoffen
Feuerwiderstandsfähigkeit 120 Min. und aus
R 120 REI 120 EI 120 EI 120 A2 – s1,d0**
nichtbrennbaren* Baustoffen
Brandwand*** REI 90-M – EI 90-M A2 – s1,d0**
2 Eine in Bauteilebene durchgehende, nichtbrennbare Schicht: A2 – s1,d0**
3 Teile innerhalb des Bauteils zur Gewährleistung der Standsicherheit (Eigengewicht) und Gebrauchstauglichkeit
4 Derzeit nur gemäß ETA nach ETAG 003 nachweisbar
* Hinsichtlich der Anforderungen gilt Tabelle 3 bzw. MVV TB: Anhang 4.
** Hinsichtlich der Anforderungen gilt Tabelle 6 bzw. MVV TB: Anhang 4.
*** Die Brandwand muss aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen.

▪ Klassifizierung von Baustoffen und -teilen ▪ 01/2019 G-20-13


Grundlagen des Brandschutzes

Feuerwiderstand von Bauteilen


Nachweise
Nachweis der Feuerwiderstandsklassen
In Abhängigkeit der jeweiligen Bauart sind unterschiedliche Nachweisformen Deshalb gilt zu beachten
des Feuerwiderstands für die Anwendung in Deutschland möglich. Es wird Da beide Klassifizierungssysteme grundsätzlich auch nach MVV TB 2017/1
unterschieden zwischen geregelten Bauarten und nicht geregelten Bauarten. weitestgehend gleichberechtigt gültig sind, ist es noch wichtiger als bisher,
Bei geregelten Bauarten besteht stets die Anforderung des Einsatzes nor- dass der Planer die Ausschreibungen zweifelsfrei vornimmt. Zweifelsfrei
mierter Produkte unter normierten Anwendungsbedingungen. Bei nicht gere- bedeutet, die bauaufsichtliche Anforderung für die erforderliche Feuerwider-
gelten Bauarten erfolgt der bauaufsichtliche Nachweis des Feuerwiderstands standsfähigkeit des Bauteils, (also feuerhemmend, hochfeuerhemmend oder
des geprüften Systems über die nachfolgend genauer erläuterten Dokumen- feuerbeständig) mit Bezug auf die jeweilige Landesbauordnung zu verwen-
te, wobei die Anwendung nicht allein auf normierte Produkte beschränkt ist. den. Gegebenenfalls sind hierbei ergänzende Anmerkungen, z. B. feuerbe‑
Geregelte Bauarten ständig mit nur nichtbrennbaren Baustoffen, vorzunehmen.
Der Nachweis des Feuerwiderstands geregelter Bauarten erfolgt nach
DIN 4102-4. Hierin finden sich klassifizierte Konstruktionen verschiedenster
Anwendungen nach dem nationalen Klassifizierungssystem der DIN 4102-2.
Ihre Anwendungsgrenzen ergeben sich aus DIN 4102-4 sowie ergänzender
und zu berücksichtigenden Anwendungsnormen. Der Anwender der Bauart
nach DIN 4102-4 hat ihre Einhaltung durch Bestätigung der Übereinstim-
mung zu erklären.
Nicht geregelte Bauarten
Nicht geregelte Bauarten bedürfen zur Feststellung ihrer Leistungseigen-
schaften im Brandschutz der Durchführung einer oder mehrerer Brandprü-
fungen. Hierbei wird das Zusammenspiel der eingesetzten Produkte als
System in Bezug auf den Feuerwiderstand bei einer Brandbeanspruchung
(i. d. R.) nach ETK untersucht. Der Nachweis der Leistungseigenschaften,
ausgedrückt durch eine Feuerwiderstandsklasse nach DIN 4102, erfolgt
dann entweder in Form eines allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses
(abP), einer allgemeinen Bauartgenehmigung (aBG) oder einer vorhaben-
bezogenen Bauartgenehmigung (vBG). Ausstellende Stellen sind hierfür
anerkannte Prüfstellen, das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) oder die
oberste Bauaufsicht des Bundeslandes, in dem das Bauvorhaben durchge-
führt wird. Auch hier hat der Anwender eine Bestätigung der Übereinstim-
mung mit den vorgenannten Anwendungsdokumenten zu erklären.
Auf Basis der MVV TB, Ausgabe 2017/1, ist eine Klassifizierung von Bau-
arten nach der europäischen Klassifizierungsnorm DIN EN 13501-2 in den
nationalen Nachweisen nicht mehr zulässig.
Für nicht geregelte Bauarten, die nach europäischen Normen geprüft und
nach DIN EN 13 501-2 klassifiziert und in Deutschland angewendet werden
sollen, ist deshalb die Beantragung einer Europäisch technischen Bewertung
(ETA) erforderlich. Über diese kann dann die Leistungseigenschaft Feuer-
widerstand im Rahmen der CE-Kennzeichnung und Leistungserklärung
für das Produkt / den Bausatz nachgewiesen werden. I. d. R. wird für die
Anwendung dieses Bauproduktes/Bausatzes allerdings noch die Ausstellung
einer allgemeinen Bauartgenehmigung (aBG) erforderlich, sofern keine allge-
meinen Regeln zur Anwendung (Anwendungsnorm) bestehen.

G-20-14 ▪ Feuerwiderstand von Bauteilen ▪ 01/2019


Ingenieurmäßiger Brandschutz

Grundlagen des Brandschutzes

Brandschutz
Ingenieur­
mäßiger
Ingenieurmäßiger Brandschutz

Wandsysteme

Decken- und Dachsysteme

Bodensysteme

Raum-in-Raum Systeme - Cubo

Träger- und Stützenbekleidungen

Kabel- und Lüftungskanäle

Holzbau in Gebäudeklasse 4

Kabel- und Rohrdurchführungen

DIN-Konstruktionen

Knauf Service und Beratung


Ingenieurmäßiger Brandschutz

▪ Ingenieurmäßiger Brandschutz ▪ 03/2019 I-10-1


Ingenieurmäßiger Brandschutz

Ingenieurmäßiger Brandschutz
Individuelle Lösungen im baulichen Brandschutz
Allgemein Brandschutzkriterien
Mit den vorhandenen und in dieser Technischen Broschüre dargestellten ■■ Temperaturkriterium
Konstruktionen (nachgewiesen durch bauaufsichtlichen Anwendbarkeits- Das Temperaturkriterium fordert von der Konstruktion bzw. Bekleidung,
nachweis) sind eine Vielzahl von brandschutztechnischen Anforderungen dass auf der dem Brand abgewandten Seite keine Temperaturerhöhungen
abgedeckt. von durchschnittlich mehr als 140 K und an keiner Stelle mehr als 180 K
Sehr oft müssen jedoch individuelle Lösungen erstellt werden, die ebenso entstehen.
an die Kriterien des Brandschutzes gebunden sind. Dabei stehen Ihnen die ■■ Raumabschluss
Knauf Systemberater kompetent zur Seite. Der Raumabschluss einer Brandschutzkonstruktion stellt sicher, dass im
Die Spezialgipsplatte Fireboard bietet mit dem Brandverhalten A1 nach DIN Brandfall keine Risse und Fugen in der Konstruktion entstehen, um einen
EN 13501-1 die beste Grundlage für individuelle Lösungen im baulichen Brand überschlag und eine Rauchausbreitung zu verhindern.
Brandschutz. ■■ Tragfähigkeit
Die Forderung an die Tragfähigkeit verlangt, dass die Konstruktion bei
Mindestgesamtplattendicken von Fireboard für die Feuerwider- Brandeinwirkung ihre Standsicherheit nicht verliert.
standsdauer von
Konstruktive Details
Feuerwiderstandsdauer Mind.-Gesamtplattendicke
Die Plattenspannweiten der Fireboard gemäß den nachfolgenden Tabellen
30 Minuten 20 mm Fireboard sind einzuhalten. Sie gelten jedoch nur im Bereich des ingenieurmäßigen
Brandschutzes und nicht für die in den übrigen Kapiteln dargestellten geprüf-
60 Minuten 30 mm Fireboard ten Brandschutzkonstruktionen.
90 Minuten 40 mm Fireboard (zweilagig) Allgemeine Hinweise zur Ausführung
Einlagige Bekleidung
120 Minuten 50 mm Fireboard (zweilagig) ■■ Längsverlegung: Stirnstöße durch Plattenstreifen oder Profile hinterlegen
■■ Querverlegung: Stirnstöße auf Profil
180 Minuten 65 mm Fireboard (dreilagig)
Mehrlagige Bekleidung
Bemessungskriterium: Maximal 140 K mittlere Temperaturerhöhung ■■ Stöße versetzen
Mit dieser Tabelle nach gutachterlicher Stellungnahme GS 3.2/12-030-1
Bekleidungen aus Fireboard können als Direktbekleidung oder auf einer
­(MFPA Leipzig) können die Plattendicken für die jeweilige Feuerwiderstands-
Unterkonstruktion (z. B. Vorsatzschalen) ausgeführt werden.
dauer als Grundlage für einen individuellen ingenieurmäßigen Brandschutz
■■ Max. Wandhöhen bei freistehenden Vorsatzschalen 5 m
für die Abstimmung mit den Brandschutzsachverständigen verwendet wer-
den. Vertikale Bekleidungen e
e
Hinweis Nachweis Gutachterliche Stellungnahme GS 3.2/12-030-1 e
Prüfungsbedingungen
■■ Beflammung von einer Seite
■■ Unterkonstruktion auf der vom Feuer abgewandten Seite
■■ Messung der Temperaturerhöhung auf der vom Feuer abgewandten Seite
der jeweiligen Bekleidung
Individuelle Sonderlösungen auf dem Weg des ingenieur-
mäßigen Brandschutzes
In der Praxis kommt es häufig vor, dass bei bestehenden Bauteilen oder vor
bestehenden Anlagen, Behältern und ähnlichem zusätzliche Bekleidungen
angebracht werden sollen, die eine Feuerwiderstandsdauer von 30 bis 180
Minuten aufweisen. Die Brandbeanspruchung wird hierbei nur von einer Sei-
te aus angenommen.
Um bei der brandschutztechnischen Auslegung solcher Sonderanwendungs-
fälle (gedacht insbesondere für den Brandschutz-Sachverständigen) Hilfen
zu geben, wurden Fireboard in Dicken von 20 bis 65 mm (auch mehrlagig) Plattendicke Max. Spannweite e Schraubabstand1)
als vereinfachte Wand- und Deckenkonstruktion in einem Kleinbrandofen Verlegung
einer Brandprüfung nach DIN 4102-2 unterzogen. quer längs
Zur Ermittlung der Feuerwiderstandsdauer werden in der DIN 4102-2 nach- mm mm mm mm
folgend beschriebene Beurteilungskriterien herangezogen.
12,5/15 625
20 700
625 250
25 850
30 1000
1) Verschraubung mit Schnellbauschrauben, Verklammerung auf Holzunter‑
konstruktion mit Klammerabstand 80 mm möglich.

I-10-2 ▪ Ingenieurmäßiger Brandschutz ▪ 03/2019


Ingenieurmäßiger Brandschutz

Ingenieurmäßiger Brandschutz
Individuelle Lösungen im baulichen Brandschutz
Horizontale Bekleidungen ■■ Mit Unterkonstruktion
e Befestigung der Fireboard auf Unterkonstruktion (z. B. CD 60/27, Hutprofile,
e Federschiene), die am Stahltragwerk befestigt wird.
e
Für raumsparende Lösungen kann die Unterkonstruktion (CW-Profil/
UW-Profil) alternativ flächenbündig integriert in Ebene der Stahlprofile ein-
gebaut werden.

Plattendicke Max. Spannweite e Schraubabstand


Verlegung
quer längs
mm mm mm mm
12,5/15 500
20 600
Ca. 420 170
25 700
30 1000
Der Lösungsweg zur ingenieurmäßigen Brandschutzkons-
Typische Anwendungsfälle truktion mit Knauf Fireboard
Bekleidung von Tragwerken zum Erhalt der Tragfähigkeit im Brandfall:
Bauaufsichtliche Brandschutzanforderung
■■ Stahltragwerke
an das Bauteil
Bei fachgerechter Fireboard-Bekleidung werden in der angegebenen
Feuerwiderstandsdauer auch bei hoher Umgebungstemperatur nur maxi-
male Temperaturen von ca. 200 °C auf der Stahloberfläche erreicht. Die
kritische Temperatur von Stahl (i. d. R. 400 bis 500 °C) bei deren Größe Ausarbeitung der brandschutztechnischen Lösung
die Tragfähigkeit von Stahl drastisch reduziert wird, wird bei weitem nicht (Bekleidungsdicke, konstruktive Details)
erreicht.
in Zusammenarbeit mit dem Knauf Systemberater
■■ Holztragwerke
Analog der Stahlstützen-Bekleidung treten vergleichbare Temperaturen an
der Holzoberfläche auf. In diesem Falle bietet die Fireboard-Bekleidung
eine Sicherheit gegen Entflammen des Holzes, da die Entzündungstempe- Abstimmung mit den verantwortlichen
ratur des Holzes i. d. R. > 250 °C liegt.
Brandschutzsachverständigen
Das Schutzziel für Stahl-/Holztragwerke wird in beiden Fällen optimal er-
reicht.
Bekleidung von Stahltragwerken
Bekleidungsdicke je Seite, siehe Tabelle auf Seite I-10-2 Umsetzung der ingenieurmäßig geplanten,
abgestimmten Brandschutzkonstruktion
■■ Ohne Unterkonstruktion
Befestigung der Fireboard direkt auf dem Stahltragwerk mit
Schnellbauschrauben (Blechdicken bis 2,25 mm)
Spannweiten der Fireboard beachten

►► Gut zu wissen
Zugglieder gelten nicht als Stahlstützen oder
Stahlträger und sind daher über die üblichen
Nachweise nicht abgedeckt.
Zu individuellen Einzellösungen beraten wir
Sie gerne.

▪ Ingenieurmäßiger Brandschutz ▪ 03/2019 I-10-3


Ingenieurmäßiger Brandschutz

Ingenieurmäßiger Brandschutz

I-10-4 ▪ Ingenieurmäßiger Brandschutz ▪ 03/2019


Wandsysteme

Grundlagen des Brandschutzes Wände - Einführung und Inhalt


Metallständerwände
Ingenieurmäßiger Brandschutz Brandwände
Sicherheitstechnik

Wandsysteme
Wandsysteme Schachtwände
Holzständerwände
Decken- und Dachsysteme Holztafelbau-Wände
Aufrüstung bestehender Wände
Bodensysteme Wände - Ausführungshinweise

Raum-in-Raum Systeme - Cubo

Träger- und Stützenbekleidungen

Kabel- und Lüftungskanäle

Holzbau in Gebäudeklasse 4

Kabel- und Rohrdurchführungen

DIN-Konstruktionen

Knauf Service und Beratung


Knauf Wandsysteme

Objekt: Arztpraxis – München, Entwurf: Architekturbüro Teamwerk-Architekten – München

▪ Wände - Einführung und Inhalt ▪ 03/2018 W-10-1


Knauf Wandsysteme

Wände - Einführung und Inhalt


Einführung

Geltungsbereich Zulässige Einbauhöhe/Einbaubereiche


Nachstehende Angaben gelten für Trennwände nach DIN 4103-1 und/ Die zulässige Einbauhöhe ist abhängig von der Konstruktionsart und dem
oder DIN 18183 mit ein- oder zweiseitiger Beplankung aus Fireboard oder Einbaubereich.
Gipsplatten nach DIN 18180 bzw. DIN EN 520. Einseitig beplankte Konstruk- Als Einbaubereiche nach DIN 4103-1 sind zu beachten:
tionen werden im weiteren Text als Schachtwände bezeichnet und gesondert
Einbaubereich 1:
klassifiziert. Die Feuerwiderstände, der in den nachfolgenden Tabellen
Wände in Räumen mit geringer Menschenansammlung, z. B. Wohnungen,
zusammengestellten Konstruktionen, basieren auf der DIN 4102-4 und allge-
Hotels, Büro- und Krankenhäuser einschließlich der Flure oder dergleichen.
meinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen (abP) zugelassener Prüfstellen.
Einbaubereich 2:
Eventuell brandschutztechnisch erforderliche Dämmschichten im Wandhohl-
Wände in Räumen mit größerer Menschenansammlung, z. B. Versamm-
raum bzw. die Zulässigkeit von Dämmstoffen sind den nachfolgenden Tabel-
lungsräume, Schulräume, Hörsäle, Ausstellungs- und Verkaufsräume sowie
len der jeweiligen Systeme zu entnehmen.
Räume mit Höhenunterschieden der Fußböden von mehr als 1 m (Absturz-
Einzelne und nebeneinander angeordnete Leitungen (3 bis 5 Leitungen), die sicherung).
ausschließlich der Versorgung des angeschlossenen Raumes dienen, dürfen
Sofern nichts anderes angegeben, ist in den Tabellen der Einbaubereich 2
innerhalb von Knauf Wänden verlegt werden.
abgedeckt.
Einbauten
Verglasungen oder Feuerschutzabschlüsse mit bestimmter Feuerwider-
standsdauer können eingebaut werden, wenn ein Eignungsnachweis für den
Einbau in leichte Trennwände (Ständerbauweise) vorliegt.

W-10-2 ▪ Wände - Einführung und Inhalt ▪ 03/2018


Knauf Wandsysteme

Wände - Einführung und Inhalt


Einführung
Gebogene Knauf Metallständerwände mit Boden- und Decken-
anschlussprofil Knauf Sinus
Knauf Metallständerwände auch als gebogene Variante möglich (Ausführung
gem. Detailblatt W11.de)
Feuerwiderstandsklasse je nach Art und Dicke der Beplankung

S – Form

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Gebogene Wände
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

▪ Wände - Einführung und Inhalt ▪ 03/2018 W-10-3


Knauf Wandsysteme

W111.de Metallständerwand
W111.de Einlagig beplankt
Knauf Profil Ständerachsabstand Max. zulässige Wandhöhen
Feuerschutzplatte Diamant
Blechdicke a Knauf Piano
0,6 mm mm m m
625 3,201) 4,00
CW 50 417 3,85 4,00
312,5 4,00 4,00
625 4,00 4,75
CW 75 417 4,35 5,00
Plattenlage vertikal 312,5 4,85 5,00
625 5,00 5,00

■■ Verlegung der Platten: CW 100 417 5,00 5,00


vertikal: Feuerschutzplatte Knauf Piano / 312,5 5,00 5,00
­Diamant
625 5,00 5,00
CW 125 417 5,00 5,00
312,5 5,00 5,00
625 5,00 5,00
CW 150 417 5,00 5,00
312,5 5,00 5,00
1) Nur Einbaubereich 1

Maximal zulässige Abstände Befestigungsmittel


Tragende Befestigung Randprofil (UW) an Rohboden und Rohdecke sowie Unterdecke
Wandhöhe Knauf Deckennagel Knauf Drehstift- Knauf Universalschrauben FN
(bei Stahlbeton) dübel (bei Holzuntergründen Einschraub-
tiefe > 24 mm, Unterdecken)
1x 1x 2x 1x
m mm mm mm mm
≤ 3,00 1000 1000 1000 500
> 3,00 bis ≤ 5,00 1000 500 500 250
■■ Konstruktive Befestigung der Wandanschlussprofile (CW) an den flankierenden Wänden im Abstand
von 1000 mm (mind. 3 Befestigungspunkte).
■■ Reduzierte maximal zulässige Abstände Befestigungsmittel:
Tragende Befestigung Randprofil (UW) an Boden
Befestigungsuntergrund Befestigungsmittel Abstand Befestigungsmittel
Fertigteilestrich Knauf Befestigungsschraube LG halbiert – (von Universalschrau-
be) gegenüber Tabelle oben
Fließestrich Knauf Drehstiftdübel halbiert – gegenüber
Tabelle oben
Holzbretter / Dielung Knauf Universalschraube FN halbiert – gegenüber
(Einschraubtiefe 15 - 24 mm) Tabelle oben

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

W-20-1 ▪ Metallständerwände ▪ 05/2015


Knauf Wandsysteme

Einfachständerwerk – einlagig beplankt


Nichttragende, raumabschließende Wände
Knauf System Beplankung je Wandseite Dämmschicht Schallschutz
brandschutztechnisch (mit Dämmschicht)

Feuerschutzplatte Knauf Piano


zulässig

Feuerwiderstandsklasse
Mindest-Dicke Mindest- Mindest­ Max. Rw,R
Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
Knauf Bauplatte

Silentboard
Diamant
mm mm kg/m³ dB
W111.de Knauf Metallständerwand Einfachständerwerk – einlagig beplankt

■ 12,5 49

Ständerachsabstand ohne
a oder
F30 ■ 12,5 51
Mineralwolle G
40 -

■ 15 52

■■ Stirnstöße mit Profilen hinterlegen, sofern kein Dämmstoff eingebaut ist.

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


ABP P‑3310/563/07 G Nichtbrennbar
(Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

▪ Metallständerwände ▪ 05/2015 W-20-2


Knauf Wandsysteme

W112.de Metallständerwand
W112.de Zweilagig beplankt
Knauf Profil Ständerachs­ Max. zulässige Wandhöhen
abstand F30 F90
Blechdicke a Knauf Platten Diamant1)
0,6 mm mm m m m
625 4,00 4,00 4,75
CW 50 417 4,00 4,00 5,40
312,5 4,35 4,35 5,80
625 5,00 5,05 7,00
CW 75 417 5,00 5,95 7,00
Plattenlage vertikal 312,5 5,00 6,50 7,00
625 5,00 7,00 7,00
CW 100 417 5,00 7,00 7,00
312,5 5,00 7,00 7,00
625 5,00 7,00 7,00
CW 125 417 5,00 7,00 7,00
312,5 5,00 7,00 7,00
625 5,00 7,00 7,00
CW 150 417 5,00 7,00 7,00

1. Lage horizontal / 2. Lage vertikal 312,5 5,00 7,00 7,00


1) Auch gültig bei Mischbeplankung Massivbauplatte und Diamant
■■ Bei oberster Plattenlage geklammert: Wandhöhen gemäß System W111.de

Maximal zulässige Abstände Befestigungsmittel


Tragende Befestigung Randprofil (UW) an Rohboden und Rohdecke sowie Unterdecke
Wandhöhe Knauf Deckennagel Knauf Drehstift- Knauf Universalschrauben FN
(bei Stahlbeton) dübel (bei Holzuntergründen Einschraub-
tiefe > 24 mm, Unterdecken)
1x 1x 2x 1x
m mm mm mm mm
≤ 3,00 1000 1000 1000 500
Plattenlage horizontal
> 3,00 bis ≤ 5,00 1000 500 500 250
> 5,00 bis ≤ 6,50 500 500 500 250
■■ Verlegung der Platten:
vertikal: Knauf Bauplatte / Feuerschutzplatte Tragfähigkeit des Befestigungs-
Knauf Piano / Diamant untergrundes überprüfen – ge-
> 6,50 bis ≤ 7,00 500 –
horizontal: Massivbauplatte / Silentboard eignetes Befestigungsmittel (für
2 kN/m) wählen
■■ Konstruktive Befestigung der Wandanschlussprofile (CW) an den flankierenden Wänden im Abstand
von 1000 mm (mind. 3 Befestigungspunkte), bei Wandhöhe > 5 m im Abstand von 500 mm.
■■ Reduzierte maximal zulässige Abstände Befestigungsmittel:
Tragende Befestigung Randprofil (UW) an Boden
Befestigungsuntergrund Befestigungsmittel Abstand Befestigungsmittel
Fertigteilestrich Knauf Befestigungsschraube LG halbiert – (von Universalschrau-
be) gegenüber Tabelle oben
Fließestrich Knauf Drehstiftdübel halbiert – gegenüber
Tabelle oben
Holzbretter / Dielung Knauf Universalschraube FN halbiert – gegenüber
(Einschraubtiefe 15 - 24 mm) Tabelle oben

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

W-20-3 ▪ Metallständerwände ▪ 05/2015


Knauf Wandsysteme

Einfachständerwerk – zweilagig beplankt


Nichttragende, raumabschließende Wände
Knauf System Beplankung je Wandseite Dämmschicht Schallschutz
brandschutztechnisch (mit Dämmschicht)

Feuerschutzplatte Knauf Piano


zulässig

Feuerwiderstandsklasse
Mindest-Dicke Mindest- Mindest­ Max. Rw,R
Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
Knauf Bauplatte

Silentboard
Diamant
mm mm kg/m³ dB
W112.de Knauf Metallständerwand Einfachständerwerk – zweilagig beplankt
ohne
oder
F30 ■ 2x 12,5 56
Mineralwolle G

■ 2x 12,5 57

■ 12,5
+ 60
Ständerachsabstand ■ 12,5
a

■ 2x 12,5 ohne 61 / 621)


oder
F90
■ 25 Mineralwolle G
+ 66
■ 12,5

■ 12,5
+ 65
■ 12,5

■ 2x 12,5 67

1) Oberste Plattenlage geklammert


■■ Bei oberster Plattenlage geklammert: Klammerung ausschließlich auf Diamant möglich.
■■ Bei Mischbeplankungen Diamant als Decklage
■■ F60 auf Anfrage

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


ABP P‑3310/563/07 G Nichtbrennbar
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Bei Ausführung mit Dämmschicht G in Verbindung mit
▪▪ Wandhöhe > 5 m (F90)
▪▪ Beplankung mit Knauf Bauplatte
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

▪ Metallständerwände ▪ 05/2015 W-20-4


Knauf Wandsysteme

W113.de Metallständerwand
W113.de Dreilagig beplankt
Knauf Profil Ständerachs­ Max. zulässige Wandhöhen
abstand F30 F90
Blechdicke a Knauf Platten Diamant
0,6 mm mm m m m
625 5,00 5,20 7,65
CW 50 417 5,00 6,05 8,15
312,5 5,00 6,50 8,45
625 5,00 7,65 9,00
CW 75 417 5,00 8,35 9,00
Plattenlage vertikal 312,5 5,00 8,75 9,00
625 5,00 9,00 9,00
CW 100 417 5,00 9,00 9,00
312,5 5,00 9,00 9,00
625 5,00 9,00 9,00
CW 125 417 5,00 9,00 9,00
312,5 5,00 9,00 9,00
625 5,00 9,00 9,00
CW 150 417 5,00 9,00 9,00

1. u. 2. Lage horizontal / 3. Lage vertikal 312,5 5,00 9,00 9,00


■■ Bei oberster Plattenlage geklammert: Wandhöhen gemäß System W112.de

■■ Verlegung der Platten:


vertikal: Knauf Bauplatte / Feuerschutzplatte
Knauf Piano / Diamant Maximal zulässige Abstände Befestigungsmittel
horizontal: Silentboard
Tragende Befestigung Randprofil (UW) an Rohboden und Rohdecke sowie Unterdecke
Wandhöhe Knauf Deckennagel Knauf Drehstift- Knauf Universalschrauben FN
(bei Stahlbeton) dübel (bei Holzuntergründen Einschraub-
tiefe > 24 mm, Unterdecken)
1x 1x 2x 1x
m mm mm mm mm
≤ 3,00 1000 1000 1000 500
> 3,00 bis ≤ 5,00 1000 500 500 250
> 5,00 bis ≤ 6,50 500 500 500 250
Tragfähigkeit des Befestigungs-
untergrundes überprüfen – ge-
> 6,50 bis ≤ 9,00 500 –
eignetes Befestigungsmittel (für
2 kN/m) wählen
■■ Konstruktive Befestigung der Wandanschlussprofile (CW) an den flankierenden Wänden im Abstand
von 1000 mm (mind. 3 Befestigungspunkte), bei Wandhöhe > 5 m im Abstand von 500 mm.
■■ Reduzierte maximal zulässige Abstände Befestigungsmittel:
Tragende Befestigung Randprofil (UW) an Boden
Befestigungsuntergrund Befestigungsmittel Abstand Befestigungsmittel
Fertigteilestrich Knauf Befestigungsschraube LG halbiert – (von Universalschrau-
be) gegenüber Tabelle oben
Fließestrich Knauf Drehstiftdübel halbiert – gegenüber
Tabelle oben
Holzbretter / Dielung Knauf Universalschraube FN halbiert – gegenüber
(Einschraubtiefe 15 - 24 mm) Tabelle oben

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

W-20-5 ▪ Metallständerwände ▪ 05/2015


Knauf Wandsysteme

Einfachständerwerk – dreilagig beplankt


Nichttragende, raumabschließende Wände
Knauf System Beplankung je Wandseite Dämmschicht Schallschutz
brandschutztechnisch (mit Dämmschicht)

Feuerschutzplatte Knauf Piano


zulässig

Feuerwiderstandsklasse
Mindest-Dicke Mindest- Mindest­ Max. Rw,R
Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
Knauf Bauplatte

Silentboard
Diamant
mm mm kg/m³ dB
W113.de Knauf Metallständerwand Einfachständerwerk – dreilagig beplankt
ohne
oder
F30 ■ 3x 12,5 61
Mineralwolle G

Ständerachsabstand
a ■ 3x 12,5 62

ohne
oder
F90 ■ 3x 12,5 65 / 661)
Mineralwolle G

■ 2x 12,5
+ 69
■ 12,5
1) Oberste Plattenlage geklammert
■■ Bei oberster Plattenlage geklammert: Klammerung ausschließlich auf Diamant möglich.
■■ Bei Mischbeplankungen Diamant als Decklage

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


ABP P‑3310/563/07 G Nichtbrennbar
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Bei Ausführung mit Dämmschicht G
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

▪ Metallständerwände ▪ 05/2015 W-20-6


Knauf Wandsysteme

W115.de Metallständerwand (Wohnungstrennwand)


W115.de (Wohnungstrennwand) Zweilagig beplankt
Knauf Profil Ständerachs­ Max. zulässige Wandhöhen
abstand
Blechdicke a Knauf Platten Diamant
0,6 mm mm m m

CW 50 625 2,951) / – 3,351) / 2,65

CW 75 625 4,00 4,00

CW 100 625 4,50 4,95

Plattenlage vertikal 1) Nur Einbaubereich 1

1. Lage horizontal / 2. Lage vertikal

■■ Verlegung der Platten:


vertikal: Knauf Bauplatte / Feuerschutzplatte
Knauf Piano / Diamant
horizontal: Silentboard

Maximal zulässige Abstände Befestigungsmittel


Tragende Befestigung je Randprofil (UW) an Rohboden und Rohdecke sowie Unterdecke
Wandhöhe Knauf Deckennagel Knauf Drehstift- Knauf Universalschrauben FN
(bei Stahlbeton) dübel (bei Holzuntergründen Einschraub-
tiefe > 24 mm, Unterdecken)
1x 1x 2x 1x
m mm mmE mm mm
≤ 3,00 1000 1000 1000 500
> 3,00 bis ≤ 5,00 1000 500 500 250
> 5,00 bis ≤ 6,50 500 500 500 250
■■ Konstruktive Befestigung der Wandanschlussprofile (CW) an den flankierenden Wänden im Abstand
von 1000 mm (mind. 3 Befestigungspunkte), bei Wandhöhe > 5 m im Abstand von 500 mm.
■■ Reduzierte maximal zulässige Abstände Befestigungsmittel:
Tragende Befestigung je Randprofil (UW) an Boden
Befestigungsuntergrund Befestigungsmittel Abstand Befestigungsmittel
Fertigteilestrich Knauf Befestigungsschraube LG halbiert – (von Universalschrau-
be) gegenüber Tabelle oben
Fließestrich Knauf Drehstiftdübel halbiert – gegenüber
Tabelle oben
Holzbretter / Dielung Knauf Universalschraube FN halbiert – gegenüber
(Einschraubtiefe 15 - 24 mm) Tabelle oben

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

W-20-7 ▪ Metallständerwände ▪ 05/2015


Knauf Wandsysteme

Doppelständerwerk – zweilagig beplankt


Nichttragende, raumabschließende Wände
Knauf System Beplankung je Wandseite Dämmschicht Schallschutz
brandschutztechnisch (mit Dämmschicht)

Feuerschutzplatte Knauf Piano


zulässig

Feuerwiderstandsklasse
Mindest-Dicke Mindest- Mindest­ Max. Rw,R
Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
Knauf Bauplatte

Silentboard
Diamant
mm mm kg/m³ dB
W115.de Knauf Metallständerwand Doppelständerwerk – zweilagig beplankt
ohne
oder
F30 ■ 2x 12,5 –
Mineralwolle G

■ 2x 12,5 69

Ständerachsabstand
a
■ 12,5
+ 70
■ 12,5 ohne
oder
F90
Mineralwolle G

■ 2x 12,5 71

■ 12,5
+ 71
■ 12,5

■■ Bei Mischbeplankungen Diamant als Decklage

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


ABP P‑3310/563/07 G Nichtbrennbar
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Bei Ausführung mit Dämmschicht G in Verbindung mit
▪▪ Wandhöhe > 5 m (F90)
▪▪ Beplankung mit Knauf Bauplatte
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

▪ Metallständerwände ▪ 05/2015 W-20-8


Knauf Wandsysteme

W116.de Metallständerwand (Installationswand)


W116.de (Installationswand) Zweilagig beplankt
Knauf Profil Ständerachs­ Max. zulässige Wandhöhen gem. DIN 18183-1
abstand
Einbaubereich
Blechdicke a 1 2
0,6 mm mm m m

CW 50 625 4,50 4,00

CW 75 625 6,00/5,001) 5,50/5,001)

CW 100 625 6,50/5,001) 6,00/5,001)


Plattenlage horizontal
1) Bei Feuerwiderstandsklasse F30

■■ Verlegung der Platten:


horizontal: Knauf Bauplatte / Feuerschutzplatte
Knauf Piano / Diamant

Maximal zulässige Abstände Befestigungsmittel


Tragende Befestigung je Randprofil (UW) an Rohboden und Rohdecke sowie Unterdecke
Wandhöhe Knauf Deckennagel Knauf Drehstift- Knauf Universalschrauben FN
(bei Stahlbeton) dübel (bei Holzuntergründen Einschraub-
tiefe > 24 mm, Unterdecken)
1x 1x 2x 1x
m mm mm mm mm
≤ 5,00 1000 1000 1000 500
> 5,00 bis ≤ 6,50 500 500 500 500
■■ Konstruktive Befestigung der Wandanschlussprofile (CW) an den flankierenden Wänden im Abstand
von 1000 mm (mind. 3 Befestigungspunkte), bei Wandhöhe > 5 m im Abstand von 500 mm.
■■ Reduzierte maximal zulässige Abstände Befestigungsmittel:
Tragende Befestigung je Randprofil (UW) an Boden
Befestigungsuntergrund Befestigungsmittel Abstand Befestigungsmittel
Fertigteilestrich Knauf Befestigungsschraube LG halbiert – (von Universalschrau-
be) gegenüber Tabelle oben
Fließestrich Knauf Drehstiftdübel halbiert – gegenüber
Tabelle oben
Holzbretter / Dielung Knauf Universalschraube FN halbiert – gegenüber
(Einschraubtiefe 15 - 24 mm) Tabelle oben

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

W-20-9 ▪ Metallständerwände ▪ 05/2015


Knauf Wandsysteme

Doppelständerwerk – zweilagig beplankt


Nichttragende, raumabschließende Wände
Knauf System Beplankung je Wandseite Dämmschicht Schallschutz
brandschutztechnisch (mit Dämmschicht)

Feuerschutzplatte Knauf Piano


zulässig

Feuerwiderstandsklasse
Mindest-Dicke Mindest- Mindest­ Max. Rw,R
Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
Knauf Bauplatte

Silentboard
Diamant
mm mm kg/m³ dB
W116.de Knauf Metallständerwand Doppelständerwerk – zweilagig beplankt
ohne
oder
F30 ■ 2x 12,5 52
Mineralwolle G
Ständerachsabstand
a

■ 2x 12,5 52
ohne
oder
F90
Mineralwolle G

■ 2x 12,5 61

■■ In gemäßigten Feuchträumen imprägnierte Platten verwenden (Empfehlung gem. DIN 18181)

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


ABP P‑3310/563/07 G Nichtbrennbar
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Bei Ausführung mit Dämmschicht G in Verbindung mit
▪▪ Wandhöhe > 5 m (F90)
▪▪ Beplankung mit Knauf Bauplatte
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

▪ Metallständerwände ▪ 05/2015 W-20-10


Knauf Wandsysteme

W145.de DIVA Schallschutzwand


W145.de Zweilagig beplankt
Knauf Profil Ständerachs­ Max. zulässige Wandhöhen
abstand

Blechdicke a
0,6 mm mm m

MW 100 625 7,00

Plattenlage horizontal

W145.de Dreilagig beplankt


Knauf Profil Ständerachs­ Max. zulässige Wandhöhen
abstand

Blechdicke a
0,6 mm mm m

MW 100 625 9,00

Plattenlage horizontal

■■ Verlegung der Platten:


vertikal: Diamant Maximal zulässige Abstände Befestigungsmittel
horizontal: Massivbauplatte / Silentboard Tragende Befestigung je Randprofil (UW) an Rohboden und Rohdecke sowie Unterdecke
Wandhöhe Knauf Deckennagel Knauf Drehstift- Knauf Universalschrauben FN
(bei Stahlbeton) dübel (bei Holzuntergründen Einschraub-
tiefe > 24 mm, Unterdecken)
1x 1x 2x 1x
m mm mm mm mm
≤ 5,00 1000 1000 1000 500
> 5,00 bis ≤ 6,50 500 500 500 500
Tragfähigkeit des Befestigungs-
untergrundes überprüfen – ge-
> 6,50 bis ≤ 9,00 500 –
eignetes Befestigungsmittel (für
2 kN/m) wählen
■■ Konstruktive Befestigung der Wandanschlussprofile (MW) an den flankierenden Wänden im Abstand
von 1000 mm (mind. 3 Befestigungspunkte), bei Wandhöhe > 5 m im Abstand von 500 mm.
■■ Reduzierte maximal zulässige Abstände Befestigungsmittel:
Tragende Befestigung je Randprofil (UW) an Boden
Befestigungsuntergrund Befestigungsmittel Abstand Befestigungsmittel
Fertigteilestrich Knauf Befestigungsschraube LG halbiert – (von Universalschrau-
be) gegenüber Tabelle oben
Fließestrich Knauf Drehstiftdübel halbiert – gegenüber
Tabelle oben
Holzbretter / Dielung Knauf Universalschraube FN halbiert – gegenüber
(Einschraubtiefe 15 - 24 mm) Tabelle oben

►► s. a. Detailblatt W145.de Knauf DIVA Schallschutzwand

W-20-11 ▪ Metallständerwände ▪ 05/2015


Knauf Wandsysteme

Doppelständerwerk – zweilagig/dreilagig beplankt


Nichttragende, raumabschließende Wände
Knauf System Beplankung je Wandseite Dämmschicht Schallschutz
brandschutztechnisch (mit Dämmschicht)

Feuerschutzplatte Knauf Piano


zulässig

Feuerwiderstandsklasse
Mindest-Dicke Mindest- Mindest­ Max. Rw,R
Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
Knauf Bauplatte

Silentboard
Diamant
mm mm kg/m³ dB
W145.de Knauf DIVA Schallschutzwand Doppelständerwerk – zweilagig beplankt

■ 12,5
+ 73
Ständerachsabstand ■ 12,5
a
d

■ 25 ohne
F90 + oder 76
400 mm

■ 12,5 Mineralwolle G
d

■ 2x 12,5 77

W145.de Knauf DIVA Schallschutzwand Doppelständerwerk – dreilagig beplankt

■ 2x 12,5
+ 78
Ständerachsabstand ■ 12,5
a
d

ohne
F90 ■ 3x 12,5 oder 79
400 mm

Mineralwolle G

■ 12,5
+
d

■ 25 81
+
■ 12,5
■■ Bei Mischbeplankungen Diamant als Decklage

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


ABP P-3310/563/07 G Nichtbrennbar
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Aufgrund der Verwendung von Knauf MW-Profil
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt W145.de Knauf DIVA Schallschutzwand

▪ Metallständerwände ▪ 05/2015 W-20-12


Knauf Wandsysteme

Brandwände
W131.de Brandwand
Wandhöhen
Plattenlagen vertikal Plattenlage 1 horizontal , Plattenlage 2 vertikal

Maximal zulässige Wandhöhen Einbaubereiche 1 und 2


Knauf Profil Ständerachs­ Wandhöhen Erweiterte Wandhöhen Erweiterte Wandhöhen Wandhöhen
abstand Wandhöhen Wandhöhen

Diamant 2x 15 mm / Massivbauplatte 20 mm + Feuerschutzplatte Knauf Fireboard Fireboard


Diamant 3x 12,5 mm Feuerschutzplatte Knauf Piano 3x 12,5 mm 2x 15 mm 3x 12,5 mm
Piano 12,5 mm
Blechdicke a
0,6 mm mm m m m m m m m

CW 50 312,5 4,00 5,00 4,00 5,00 5,00 4,95 5,00

CW 75 312,5 4,00 7,00 4,00 7,00 7,00 7,00 7,00

CW 100 312,5 4,00 7,00 4,00 7,00 7,00 7,00 7,00

■■ Verlegung der Platten:


Vertikal: Feuerschutzplatte Knauf Piano / Diamant / Fireboard
Horizontal: Massivbauplatte
■■ Verlegung der Stahlblecheinlage:
Horizontal

Knauf Brandwände sind nichttragende


feuerbeständige Wände, die unter
Brandeinwirkung ihre Standsicherheit
bewahren und als Raumabschluss 3000 Nm
wirksam bleiben, da sie gegenüber
herabfallenden Bauteilen besonders
widerstandsfähig sind.
Hinweis
Stoßbeanspruchung von 3000 Nm
nach Feuereinwirkung nachgewiesen.
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Bei Anwendung der erweiterten Wandhöhen Ausführung als Sicherheitswand (einbruchhemmend)
■■ Bei Beplankung 3x 12,5 mm Feuerschutzplatte Knauf Piano möglich, (je nach Ausführung in der Widerstandsklasse
■■ Bei Beplankung Fireboard WK2 oder WK3).
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Siehe auch Broschüre Knauf Sicherheitstechnik ST01.de.

W-30-1 ▪ Brandwände ▪ 04/2019


Knauf Wandsysteme

Brandwände
W131.de Brandwand
Systemvarianten
Einfachständerwerk – Zweilagig/Dreilagig beplankt + Stahlblecheinlage
Knauf System Beplankung je Wandseite Wanddicke Profil Schallschutz
Schemazeichnungen Knauf CW Dämmschicht Schall-

Feuerschutzplatte Knauf Piano


dämm-Maß

Feuerwiderstandsklasse Mindest-Dicke Hohlraum Mindest-Dicke


d h d

Massivbauplatte
D

Fireboard
Diamant
d D h Rw
mm mm mm mm dB
W131.de Brandwand Einfachständerwerk – Zweilagig/Dreilagig beplankt + Stahlblecheinlage

● 2x 15 111 50 40 64
Ständerachsabstand +
EI 90-M 136 75 60 66
a a Stahlblecheinlage
1x 0,5 mm 161 100 80 68

● 2x 15 111 50 40 54
EI 90-M +
136 75 60 56
Z. B. 2x 15 mm Fireboard Stahlblecheinlage
1x 0,5 mm 161 100 80 57
● 20 116 50 40 57
Ständerachsabstand
+
a a
● 12,5
EI 90-M 141 75 60 57
+
Stahlblecheinlage
1x 0,5 mm 166 100 80 57

● 3x 12,5 126 50 40 ≥ 61


EI 90-M +
151 75 60 ≥ 61
Stahlblecheinlage
1x 0,5 mm 176 100 80 ≥ 64
Ständerachsabstand
a a ● 3x 12,5 126 50 40 ≥ 64
EI 90-M +
151 75 60 ≥ 66
Stahlblecheinlage
1x 0,5 mm 176 100 80 ≥ 68

Z. B. 3x 12,5 mm Diamant ● 3x 12,5 126 50 40 ―


EI 90-M +
151 75 60 ―
Stahlblecheinlage
1x 0,5 mm 176 100 80 ―

Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
Stahlblech gemäß DIN EN 10130 und DIN EN 10152, als Platten oder Rollenware, verzinkt, Stahlblechgüte DC01+ZE, Nennblechdicke ≥ 0,5 mm.
Anforderungen an die Dämmschicht: (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)
■■ Brandschutztechnisch erforderlich: keine
■■ Brandschutztechnisch zulässig: Mineralwolle  G

■■ Schallschutztechnisch erforderlich: Mineralwolle  G


längenbezogener Strömungswiderstand nach DIN EN 29053: r ≥ 5 kPa • s/m²

Brandschutz-Nachweis
AbP P-3391/170/08-MPA BS
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Bei Beplankung 3x 12,5 mm
■■ Bei Beplankung Fireboard
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Hinweis Siehe auch Detailblatt Knauf Brandwände W13.de.

▪ Brandwände ▪ 04/2019 W-30-2


Knauf Wandsysteme

Brandwände
W131.de Brandwand mit Diamant Steel GKFI
Wandhöhen
Plattenlage 1 horizontal , Plattenlage 2 vertikal

Maximal zulässige Wandhöhen Einbaubereiche 1 und 2


Knauf Profil Ständer­achs­ Wandhöhen
ab­stand 2x Diamant Steel GKFI
Blechdicke a je Wandseite
0,6 mm mm m

CW 50 312,5 4,00

CW 75 312,5 8,20

CW 100 312,5 9,00

■■ Verlegung der Platten:


Vertikal: Diamant Steel GKFI (in der 2. Lage)
Horizontal: Diamant Steel GKFI (in der 1. Lage)

Knauf Brandwände sind nichttragende


feuerbeständige Wände, die unter
Brandeinwirkung ihre Standsicherheit
bewahren und als Raumabschluss 3000 Nm

Hinweis wirksam bleiben, da sie gegenüber


herabfallenden Bauteilen besonders
widerstandsfähig sind.
Stoßbeanspruchung von 3000 Nm
nach Feuereinwirkung nachgewiesen.

W-30-3 ▪ Brandwände ▪ 04/2019


Knauf Wandsysteme

Brandwände
W131.de Brandwand mit Diamant Steel GKFI
Systemvarianten
Einfachständerwerk – Zweilagig beplankt mit Diamant Steel GKFI
Knauf System Beplankung je Wandseite Wand­dicke Profil Dämmschicht Schallschutz
Schemazeichnungen Knauf CW brandschutztechnisch Schall-
erforderlich dämm-Maß

Feuerwiderstandsklasse
d h d

Mindest-­Dicke Hohlraum Mindest-­ Mindest-­

Diamant Steel GKFI


D

Dicke Roh­dichte

d D h Rw
mm mm mm mm kg/m³ dB
W131.de Brandwand Einfachständerwerk – Zweilagig beplankt mit Diamant Steel GKFI

102 50 Mineralwolle G –
Ständerachsabstand 40 –
a a
2x  Mineralwolle G
EI 90-M ● 127 75 63,2
12,5 + 0,4 60 –

Z. B. 2x Diamant Steel GKFI Mineralwolle G


152 100 63
80 –

Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
Anforderungen an die Dämmschicht: (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)
■■ Brandschutztechnisch erforderlich: Mineralwolle  G im Wandhohlraum mit Füllgrad ≥ 80%

■■ Schallschutztechnisch erforderlich: Mineralwolle  G


längenbezogener Strömungswiderstand nach DIN EN 29053: r ≥ 5 kPa • s/m²

▪ Brandwände ▪ 04/2019 W-30-4


Knauf Wandsysteme

Brandwände
W135.de Metallständerwand EI 60-M
Wandhöhen
Plattenlagen vertikal

Maximal zulässige Wandhöhen Einbaubereiche 1 und 2


Knauf Profil Ständer­ Wand- Erweiterte Wandhöhen
achs­ab­ höhen
stand
Feuer- Diamant
schutzplatte 2x 12,5 mm
Knauf Piano
Blechdicke a 2x 12,5 mm
0,6 mm mm m m m

CW 50 312,5 4,00 4,35 5,00

CW 75 312,5 4,00 6,50 7,00

CW 100 312,5 4,00 7,00 7,00

■■ Verlegung der Platten:


Vertikal: Feuerschutzplatte Knauf Piano / Diamant
■■ Verlegung der Stahlblecheinlage:
Horizontal

Knauf Brandwände sind nichttragende


feuerbeständige Wände, die unter
Brandeinwirkung ihre Standsicherheit
bewahren und als Raumabschluss 3000 Nm
wirksam bleiben, da sie gegenüber
herabfallenden Bauteilen besonders
widerstandsfähig sind.
Hinweis
Stoßbeanspruchung von 3000 Nm
nach Feuereinwirkung nachgewiesen.
Ausführung als Sicherheitswand (einbruchhemmend)
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz möglich, (je nach Ausführung in der Widerstandsklasse
■■ Bei Anwendung der erweiterten Wandhöhen WK2 oder WK3).
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Siehe auch Broschüre Knauf Sicherheitstechnik ST01.de.

W-30-5 ▪ Brandwände ▪ 04/2019


Knauf Wandsysteme

Brandwände
W135.de Metallständerwand EI 60-M
Systemvarianten
Einfachständerwerk – Zweilagig beplankt + Stahlblecheinlage
Knauf System Beplankung je Wandseite Wanddicke Profil Schallschutz
Schemazeichnungen Knauf CW Dämmschicht Schall-

Feuerschutzplatte Knauf Piano


dämm-Maß

Feuerwiderstandsklasse Mindest-Dicke Hohlraum Mindest-Dicke


d h d
D

Massivbauplatte

Fireboard
Diamant
d D h Rw
mm mm mm mm dB
W135.de Metallständerwand EI 60-M Einfachständerwerk – Zweilagig beplankt + Stahlblecheinlage

101 50 40 ≥ 56
● 2x 12,5
+
EI 601) 126 75 60 ≥ 57
Stahlblecheinlage
Ständerachsabstand 1x 0,5 mm
a a 151 100 80 ≥ 59

101 50 40 64,6
● 2x 12,5
+
EI 601) 126 75 60 66
Stahlblecheinlage
1x 0,5 mm
151 100 80 68,2

1) Zusätzliche mechanische Beanspruchung nachgewiesen (-M).


Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
Stahlblech gemäß DIN EN 10130 und DIN EN 10152, als Platten oder Rollenware, verzinkt, Stahlblechgüte DC01+ZE, Nennblechdicke ≥ 0,5 mm.
Anforderungen an die Dämmschicht: (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)
■■ Brandschutztechnisch erforderlich: keine
■■ Brandschutztechnisch zulässig: Mineralwolle  G

■■ Schallschutztechnisch erforderlich: Mineralwolle  G


längenbezogener Strömungswiderstand nach DIN EN 29053: r ≥ 5 kPa • s/m²

Brandschutz-Nachweis
AbP P-3056/312/11-MPA BS Hinweis Siehe auch Detailblatt Knauf Brandwände W13.de.

▪ Brandwände ▪ 04/2019 W-30-6


Knauf Wandsysteme

W118.de WK2 Sicherheitswand – einbruchhemmend


protection

W118.de WK2 (zweilagig + 1x Stahlblech) Zweilagig beplankt + Stahlblecheinlagen Einbaubereich 1 und 2


Knauf Profil Max. Ständerachs­abstand Max. zulässige Wandhöhen
a
Blechdicke
0,6 mm mm m
625 4,75
CW 50
312,5 5,80
625 7,00
CW 75
312,5 7,00
625 7,00
CW 100
Plattenlagen vertikal 312,5 7,00

■■ Verlegung der Platten vertikal


■■ Verlegung der Stahlblecheinlage vorzugweise
horizontal

W118.de WK2 (zweilagig + 1x Stahlblech)

1. Plattenlagen horizontal
2. Plattenlagen vertikal

■■ Verlegung der Platten 1. Lagen horizontal


2. Lage vertikal
■■ Verlegung der Stahlblecheinlage vorzugweise
horizontal

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz ■■ Knauf Sicherheitswände als einbruchhemmende Wände errei-
■■ Aufgrund der Stahlblecheinlagen chen die Einbruchsicherheit der Widerstandsklasse WK2 nach
■■ Ausführung mit Dämmschicht G in Verbindung mit DIN 18106:2003-09 bzw. RC2 nach DIN EN 1627:2011-09
▪▪ Wandhöhe > 5 m (F90) bzw. N nach VdS (Verband der Schadenversicherer).
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.
Nachweise: WK2: Zertifikat Nr. M 108302

►► Ausführung in Brandwandqualität möglich (Achsabstand UK


beachten), siehe Detailblatt W13.de Knauf Brandwände

►► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik

W-40-1 ▪ Sicherheitstechnik ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Einfachständerwerk – zweilagig beplankt + Stahlblecheinlage


Nichttragende, raumabschließende Wände
Knauf System Beplankung Dämmschicht Schallschutz
je Wandseite brandschutztechnisch (mit Dämmschicht)
zulässig

Feuerwiderstandsklasse
Mindest-Dicke Mindest- Mindest­ Max. Rw Max. Rw,R
Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
Diamant
mm mm kg/m³ dB dB
W118.de WK2 Knauf Sicherheitswand – einbruchhemmend Einfachständerwerk – zweilagig beplankt + Stahlblecheinlagen

Ständerachsabstand
● 2x 12,5
a Ohne oder
+
F90 68,0 66
Stahlblecheinlage Mineralwolle G
1x 0,5 mm

Ständerachsabstand ● 1x 25
a +
● 1x 12,5 Ohne oder
F90 70,5 68
+ Mineralwolle G
Stahlblecheinlage
1x 0,5 mm

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


abP P‑3310/563/07-MPA BS G Nichtbrennbar
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Aufgrund der Stahlblecheinlagen
■■ Ausführung mit Dämmschicht G in Verbindung mit
▪▪ Wandhöhe > 5 m (F90)
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik

▪ Sicherheitstechnik ▪ 07/2017 W-40-2


Knauf Wandsysteme

W119.de WK2 Sicherheitswand – einbruchhemmend


protection

W119.de WK2 (zweilagig + 1x Stahlblech) Zweilagig beplankt + Stahlblecheinlagen Einbaubereich 1 und 2


Knauf Profil Max. Ständerachs­abstand Max. zulässige Wandhöhen
a
Blechdicke
0,6 mm mm m

CW 50 625 3,60 1) / 3,30

CW 75 625 5,00 1) / 4,50

CW 100 625 6,00 1) / 5,50

Plattenlagen vertikal 1) Nur Einbaubereich 1

■■ Verlegung der Platten vertikal


■■ Verlegung der Stahlblecheinlage vorzugweise
horizontal

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz ■■ Knauf Sicherheitswände als einbruchhemmende Wände errei-
■■ Aufgrund der Stahlblecheinlagen chen die Einbruchsicherheit der Widerstandsklasse WK2 nach
■■ Ausführung mit Dämmschicht G in Verbindung mit DIN 18106:2003-09 bzw. RC2 nach DIN EN 1627:2011-09
▪▪ Wandhöhe > 5 m (F90) bzw. N nach VdS (Verband der Schadenversicherer).
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.
Nachweise: WK2: Zertifikat Nr. M 108302

►► Ausführung in Brandwandqualität möglich (Achsabstand UK


beachten), siehe Detailblatt W13.de Knauf Brandwände

►► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik

W-40-3 ▪ Sicherheitstechnik ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Doppelständerwerk – zweilagig beplankt + Stahlblecheinlage


Nichttragende, raumabschließende Wände
Knauf System Beplankung Dämmschicht Schallschutz
je Wandseite brandschutztechnisch (mit Dämmschicht)
zulässig

Feuerwiderstandsklasse
Mindest-Dicke Mindest- Mindest­ Max. Rw Max. Rw,R
Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
Diamant
mm mm kg/m³ dB dB
W119.de WK2 Knauf Sicherheitswand – einbruchhemmend Doppelständerwerk – zweilagig beplankt + Stahlblecheinlagen

Ständerachsabstand
a ● 2x 12,5
+ Ohne oder
F90 74 71
Stahlblecheinlage Mineralwolle G
1x 0,5 mm

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


abP P‑3310/563/07-MPA BS G Nichtbrennbar
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Aufgrund der Stahlblecheinlagen
■■ Ausführung mit Dämmschicht G in Verbindung mit
▪▪ Wandhöhe > 5 m (F90)
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik

▪ Sicherheitstechnik ▪ 07/2017 W-40-4


Knauf Wandsysteme

W118.de WK3 Sicherheitswand – einbruchhemmend


protection

W118.de WK3 (zweilagig + 2x Stahlblech) Zweilagig beplankt + Stahlblecheinlagen Einbaubereich 1 und 2


Knauf Profil Max. Ständerachs­abstand Max. zulässige Wandhöhen
a
Blechdicke
0,6 mm mm m
625 4,75
CW 50
312,5 5,80
625 7,00
CW 75
312,5 7,00
625 7,00
CW 100
Plattenlagen vertikal 312,5 7,00

W118.de WK3 (dreilagig + 2x Stahlblech) Dreilagig beplankt + Stahlblecheinlagen Einbaubereich 1 und 2


Knauf Profil Max. Ständerachs­abstand Max. zulässige Wandhöhen
a
Blechdicke
0,6 mm mm m
625 7,65
CW 50
312,5 8,45
625 9,00
CW 75
312,5 9,00
625 9,00
CW 100
Plattenlagen vertikal 312,5 9,00

■■ Verlegung der Platten vertikal


■■ Verlegung der Stahlblecheinlage vorzugweise
horizontal

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz ■■ Knauf Sicherheitswände als einbruchhemmende Wände errei-
■■ Aufgrund der Stahlblecheinlagen chen die Einbruchsicherheit der Widerstandsklasse WK3 nach
■■ Ausführung mit Dämmschicht G in Verbindung mit DIN 18106:2003-09 bzw. RC3 nach DIN EN 1627:2011-09
▪▪ Wandhöhe > 5 m (F90) bzw. A nach VdS (Verband der Schadenversicherer).
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.
Nachweise: WK3: Zertifikat Nr. M 196119

►► Ausführung in Brandwandqualität möglich (Achsabstand UK


beachten), siehe Detailblatt W13.de Knauf Brandwände

►► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik

W-40-5 ▪ Sicherheitstechnik ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Einfachständerwerk – mehrlagig beplankt + Stahlblecheinlage


Nichttragende, raumabschließende Wände
Knauf System Beplankung Dämmschicht Schallschutz
je Wandseite brandschutztechnisch (mit Dämmschicht)
zulässig

Feuerwiderstandsklasse
Mindest-Dicke Mindest- Mindest­ Max. Rw Max. Rw,R
Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
Diamant
mm mm kg/m³ dB dB
W118.de WK3 Knauf Sicherheitswand – einbruchhemmend Einfachständerwerk – zweilagig beplankt + Stahlblecheinlagen

Ständerachsabstand
a ● 2x 12,5
+ Ohne oder
F90 68,0 66
Stahlblecheinlage Mineralwolle G
2x 0,5 mm

W118.de WK3 Knauf Sicherheitswand – einbruchhemmend Einfachständerwerk – dreilagig beplankt + Stahlblecheinlagen

Ständerachsabstand
a ● 3x 12,5
+ Ohne oder
F90 71,7 69
Stahlblecheinlage Mineralwolle G
2x 0,5 mm

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


abP P‑3310/563/07-MPA BS G Nichtbrennbar
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Aufgrund der Stahlblecheinlagen
■■ Ausführung mit Dämmschicht G in Verbindung mit
▪▪ Wandhöhe > 5 m (F90)
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik

▪ Sicherheitstechnik ▪ 07/2017 W-40-6


Knauf Wandsysteme

W161.de FB4 – durchschusshemmende Wand


W161.de (mit CW 75) Zweilagig beplankt + Knauf Torro im Wandhohlraum Einbaubereich 1 und 2
Knauf Profil Max. Ständerachs­abstand Max. zulässige Wandhöhen
a
Blechdicke
0,6 mm mm m

CW 75 625 4,00

Plattenlagen vertikal

W161.de (mit CW 100) Zweilagig beplankt + Knauf Torro im Wandhohlraum (mit Dämmschicht) Einbaubereich 1 und 2
Knauf Profil Max. Ständerachs­abstand Max. zulässige Wandhöhen
a
Blechdicke
0,6 mm mm m

CW 100 625 5,00

Plattenlagen vertikal

■■ Verlegung der Platten vertikal Gipsfaserelement Knauf Torro


■■ Einbau der Knauf Torro gem. Broschüre ■■ Format: 624 x 599 mm
ST01.de 624 ■■ Dicke: 28 mm
■■ Aus hochfestem Gipsfaser-Werkstoff
■■ Rohdichte: ≥ 1500 kg/m³
599

Knauf Torro ■■ Zweilagig im Wandhohlraum


599

624

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz ■■ Knauf FB4 sind durchschusshemmende Wände der Wider-
■■ Aufgrund der Knauf Torro im Wandhohlraum standsklasse FB4 NS (beschusshemmend) gem. DIN EN 1522
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.
Nachweise:
Zertifikat Nr. S 04 0137 05/B

►► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik

W-40-7 ▪ Sicherheitstechnik ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Einfachständerwerk – zweilagig beplankt + Torro im Wandhohlraum


Nichttragende, raumabschließende Wände
Knauf System Beplankung Dämmschicht Schallschutz
je Wandseite brandschutztechnisch (mit Dämmschicht)
zulässig

Feuerwiderstandsklasse
Mindest-Dicke Mindest- Mindest­ Max. Rw Max. Rw,R
Dicke Rohdichte

Diamant
mm mm kg/m³ dB dB
W161.de Knauf FB4 durchschusshemmende Wand Einfachständerwerk CW 75 – zweilagig beplankt

Ständerachsabstand
● 2x 12,5
a
+
F90 Ohne 49,7 47
im Wandhohlraum
Knauf Torro 2x 28 mm

W161.de Knauf FB4 durchschusshemmende Wand Einfachständerwerk CW 100 (mit Dämmschicht) – zweilagig beplankt

Ständerachsabstand
a ● 2x 12,5
+ Mineralwolle G
F90 56,7 54
im Wandhohlraum 20 –
Knauf Torro 2x 28 mm

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


abP P-3310/563/07-MPA BS G Nichtbrennbar
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Aufgrund der Knauf Torro im Wandhohlraum
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik

▪ Sicherheitstechnik ▪ 07/2017 W-40-8


Knauf Wandsysteme

protection
Pb K131.de Strahlenschutzwand – Safeboard
K131.de Safeboard Zweilagig beplankt Einbaubereich 1 und 2
Knauf Profil Max. Ständerachs­abstand Max. zulässige Wandhöhen
a
Blechdicke
0,6 mm mm m

CW 50 625 4,00

CW 75 625 5,05

CW 100 625 7,00


Plattenlagen horizontal

K131.de Safeboard Dreilagig beplankt Einbaubereich 1 und 2


Knauf Profil Max. Ständerachs­abstand Max. zulässige Wandhöhen
a
Blechdicke
0,6 mm mm m

CW 50 625 5,20

CW 75 625 7,65

CW 100 625 9,00


1. u. 2. Lage horizontal/3. Lage vertikal

■■ Verlegung der Platten:


horizontal: Safeboard
vertikal: Diamant

►► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik

W-40-9 ▪ Sicherheitstechnik ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Einfachständerwerk – mehrlagig beplankt beplankt


Nichttragende, raumabschließende Wände
Knauf System Beplankung je Wandseite Dämmschicht Schallschutz
brandschutztechnisch (mit Dämmschicht)

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Strahlenschutzplatte Bleiblech
zulässig

Feuerwiderstandsklasse
Mindest-Dicke Mindest- Mindest­ Max. Rw Max. Rw,R
Dicke Rohdichte

Safeboard
Diamant
mm mm kg/m³ dB dB
K131.de Strahlenschutzwand – Safeboard Einfachständerwerk – zweilagig beplankt

Ständerachsabstand
a Ohne oder
● 2x 12,5 Mineralwolle G 70,4 68

F90
Ständerachsabstand
a ● 12,5 Ohne oder
+ Mineralwolle G 67,6 65
● 12,5 1)

K131.de Strahlenschutzwand – Safeboard Einfachständerwerk – dreilagig beplankt

Ständerachsabstand
a Ohne oder
● 3x 12,5 Mineralwolle G 71,0 69

F90
Ständerachsabstand
a ● 2x 12,5 Ohne oder
+ Mineralwolle G 71,6 69
● 12,5 1)

1) Diamant als Decklage


■■ Beplankungsart ist abhängig von Strahlenschutzanforderung (siehe Broschüre ST01.de)

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


abP P‑3310/563/07-MPA BS G Nichtbrennbar
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Ausführung mit Dämmschicht G in Verbindung mit
▪▪ Zweilagiger Beplankung bei Wandhöhe > 5 m
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik

▪ Sicherheitstechnik ▪ 07/2017 W-40-10


Knauf Wandsysteme

protection
Pb K131.de Strahlenschutzwand – Bleiblech
K131.de Bleiblech Zweilagig beplankt Einbaubereich 1 und 2
Knauf Profil Max. Ständerachs­abstand Max. zulässige Wandhöhen
a
Blechdicke
0,6 mm mm m

CW 50 625 4,00

CW 75 625 5,05

Plattenlagen vertikal CW 100 625 7,00


Darstell.: Strahlenschutzebene beidseitig

■■ Verlegung der Platten:


vertikal: Strahlenschutzplatte Bleiblech /
Feuerschutzplatte Knauf Piano

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Aufgrund der Bleiblechkaschierung
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik

W-40-11 ▪ Sicherheitstechnik ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Einfachständerwerk – zweilagig beplankt


Nichttragende, raumabschließende Wände
Knauf System Beplankung Dämmschicht Schallschutz
brandschutztechnisch (mit Dämmschicht)

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Strahlenschutzplatte Bleiblech
zulässig

Feuerwiderstandsklasse
Mindest-Dicke Mindest- Mindest­ Max. Rw Max. Rw,R
Dicke Rohdichte

Safeboard
Diamant
mm mm kg/m³ dB dB
K131.de Strahlenschutzwand – Bleiblech Strahlenschutzebene einseitig – Einfachständerwerk – zweilagig beplankt

Ständerachsabstand
a Wandseite 1
Wandseite 1 ● 2x 12,5
Ohne oder
F90 – –
Wandseite 2 Mineralwolle G
● 12,5
Wandseite 2 +
Strahlenschutzebene einseitig ● 12,5 1)
K131.de Strahlenschutzwand – Bleiblech Strahlenschutzebene beidseitig – Einfachständerwerk – zweilagig beplankt

Ständerachsabstand Wandseite 1
a ● 12,5
Wandseite 1 +
● 12,5 1) Ohne oder
F90 – –
Wandseite 2 Mineralwolle G
● 12,5
Wandseite 2 +
Strahlenschutzebene beidseitig ● 12,5 1)
1) Feuerschutzplatte Knauf Piano als Decklage
■■ Beplankungsart ist abhängig von Strahlenschutzanforderung (siehe Broschüre ST01.de)

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


abP P-3310/563/07-MPA BS G Nichtbrennbar
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Aufgrund der Bleiblechkaschierung
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Broschüre ST01.de Knauf Sicherheitstechnik

▪ Sicherheitstechnik ▪ 07/2017 W-40-12


Knauf Wandsysteme

Schachtwände
W628A.de Schachtwand – Freispannend
Wandhöhen
Plattenlagen horizontal 2x 25 mm Massivbauplatte

1-seitige Ausführung
Knauf Randprofile Maximale Schachtbreite Wandhöhe Erweiterte Wandhöhe
Maximal zulässig Maximal zulässig

Winkelprofil 50/35
alternativ 2,00 m 3,00 m 15,00 m
CW- oder UW-Profil möglich

2-seitige Ausführung 3-seitige Ausführung


Knauf Maximale Schachtwandabwicklung Wandhöhe Knauf Maximale Schachtwandabwicklung Wandhöhe
Randprofile Maximal Randprofile Maximal
zulässig zulässig
a

b b

Winkelprofil Winkelprofil
50/35 50/35
alternativ a + b ≤ 2,00 m 5,00 m  alternativ 2 a + b ≤ 2,00 m 5,00 m
CW- oder UW- CW- oder UW-
Profil möglich Profil möglich

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Bei Wandhöhen über 3,00 m Bei allen Knauf Schachtwänden gilt der Brandschutz von der
■■ Bei 2- oder 3-seitiger Ausführung Hinweise Raumseite und aus dem Schachthohlraum.
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Siehe auch Detailblatt W62.de Knauf Schachtwände

W-60-1 ▪ Schachtwände ▪ 03/2018


Knauf Wandsysteme

Schachtwände
W628A.de Schachtwand – Freispannend
Systemvarianten
Ohne Unterkonstruktion freispannend über Schachtbreite – Zweilagig beplankt
Knauf System Beplankung Dämmschicht Schall­schutz
Brandschutztechnisch zulässig
Schemazeichnungen

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwider­standsklasse Mindest- Mindest- Mindest-
d h
D

Dicke Dicke Roh­dichte

Massivbauplatte

Silentboard
Fireboard
Diamant
d Rw
mm mm kg/m³ dB
W628A.de Schachtwand – Freispannend Ohne Unterkonstruktion freispannend über Schachtbreite – Zweilagig beplankt

Schachtbreite

F90 ● 2x 25 Ohne 36

Brandschutz-Nachweis
AbP P-3969/2222-MPA BS
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Bei Wandhöhen über 3,00 m
■■ Bei 2- oder 3-seitiger Ausführung
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Hinweis Siehe auch Detailblatt W62.de Knauf Schachtwände

▪ Schachtwände ▪ 03/2018 W-60-2


Knauf Wandsysteme

Schachtwände
W630.de Schachtwand mit Riegelwerk
Wandhöhen
Plattenlagen vertikal Plattenlage 1 horizontal, Plattenlage 2 vertikal

■■ Verlegung der Platten:


Vertikal: Massivbauplatte (in der 2. Lage)
Horizontal: Massivbauplatte (in der 1. Lage) / Feuerschutzplatte Knauf Piano / Diamant
Zweilagig beplankt, Feuerschutzplatte Knauf Piano / Diamant 2x 12,5 mm
Knauf Profil Maximaler Schachtbreiten Erweiterte Schachtbreiten Wandhöhe Erweiterte Wandhöhen
Riegel- Maximal zulässig Maximal zulässig Maximal zulässig Maximal zulässig
achsabstand
Blech­dicke
0,6 mm mm m m m m
CW 50 312,5 3,00 3,00 3,00 15,00
CW 75 312,5 3,00 4,50 3,00 15,00
CW 100 312,5 3,00 5,00 3,00 15,00

Zweilagig beplankt, Massivbauplatte 2x 20 mm


Knauf Profil Maximaler Schachtbreiten Erweiterte Schachtbreiten Wandhöhe Erweiterte Wandhöhen
Riegel- Maximal zulässig Maximal zulässig Maximal zulässig Maximal zulässig
achsabstand
Blech­dicke
0,6 mm mm m m m m
CW 50 312,5 1) 3,00 3,00 3,00 15,00
CW 75 312,5 1) 4,00 4,50 3,00 15,00
CW 100 312,5 1) 4,00 5,00 3,00 15,00
1) Alternativ Riegelachsabstand 625 mm mit CW-Doppelprofil bis Schachtbreite 4,00 m und Schachthöhe 3,00 m möglich.
Achsabstände Riegelwerk Schemazeichnungen I Maße in mm
■■ CW-Profile als Riegel ■■ CW-Doppelprofile als Riegel
Riegelachsabstand
≤ 312,5 ≤ 312,5

Riegelachsabstand
≤ 625 mm

Bei Plattendicke 2x 12,5 mm nicht


zulässig

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Bei Anwendung der erweiterten Schachtbreiten
■■ Bei Anwendung der erweiterten Wandhöhen Bei allen Knauf Schachtwänden gilt der Brandschutz von der
■■ Bei Ausführung mit Dämmschicht G Hinweise Raumseite und aus dem Schachthohlraum.
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Siehe auch Detailblatt W62.de Knauf Schachtwände

W-60-3 ▪ Schachtwände ▪ 03/2018


Knauf Wandsysteme

Schachtwände
W630.de Schachtwand mit Riegelwerk
Systemvarianten
Riegelwerk mit CW-Profilen – Zweilagig beplankt
Knauf System Beplankung Dämmschicht Schall­schutz
Schemazeichnungen Brandschutztechnisch zulässig

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwider­standsklasse
Mindest- Mindest- Mindest- Mindest-Dämmschichtdicken

Massivbauplatte
h

Dicke Dicke Roh­dichte


D

― 40 mm 60 mm 80 mm

Silentboard
d

Fireboard
Diamant
d Rw Rw Rw Rw
mm mm kg/m³ dB dB dB dB
W630.de Schachtwand mit Riegelwerk Riegelwerk mit CW-Profilen – Zweilagig beplankt

Ohne
Schachtbreite ● 2x 12,5 oder 32 38 38 ≥ 38
Mineralwolle G

F30

Ohne
● 2x 12,5 oder 34 39 ≥ 39 43
Mineralwolle G

Schachtbreite

Ohne
F90 ● 2x 20 oder 35 43 44 ≥ 44
Mineralwolle G

Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162, nichtbrennbar (z. B. von Knauf Insulation)

Brandschutz-Nachweis
AbP P-3969/2222-MPA BS
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Bei Anwendung der erweiterten Schachtbreiten
■■ Bei Anwendung der erweiterten Wandhöhen
■■ Bei Ausführung mit Dämmschicht G
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Hinweis Siehe auch Detailblatt W62.de Knauf Schachtwände

▪ Schachtwände ▪ 03/2018 W-60-4


Knauf Wandsysteme

Schachtwände
W628B.de Schachtwand mit Einfachprofil-Ständerwerk
Wandhöhen
Plattenlagen vertikal Plattenlagen horizontal

■■ Verlegung der Platten:


Vertikal: Feuerschutzplatte Knauf Piano / Knauf Feuerschutzplatte / Fireboard / Diamant
Horizontal: Silentboard / Massivbauplatte

Knauf Max. Maximal zulässige Wandhöhen Einbaubereich 1 und 2


Profil Achsab­ Feuerschutz­plat­te Diamant Silentboard Knauf Feuer­ Diamant Massiv­bau­ Fireboard Massiv­bau­
stände Knauf Piano 2x 12,5 mm 2x 12,5 mm schutz­platte 2x 15 mm platte 2x 20 mm platte
Blechdicke a 2x 12,5 mm 2x 15 mm 2x 20 mm 2x 25 mm
0,6 mm mm m m m m m m m m
Zweilagig beplankt
1000 – – – – – – – 3,001)
CW 50 625 2,951) 2,951) – 3,001) 3,001) – – 3,00
312,5 3,00 3,00 – 3,00 3,00 – – 3,00
1000 – – – – – – – 3,00
CW 75 625 3,00 3,00 – 3,00 3,00 – 3,00 3,00
312,5 3,00 3,00 – 3,00 3,00 – 3,00 3,00
1000 – – – – – – – 3,00
CW 100 625 3,00 3,00 – 3,00 3,00 – 3,00 3,00
312,5 3,00 3,00 – 3,00 3,00 – 3,00 3,00
Erweiterte Wandhöhen – Zweilagig beplankt
1000 – – – – – 2,70 2,70 3,10
625 2,95 2,65 / 3,351) 2,65 / 3,351) 3,10 3,25 2,80 / 3,551) 2,80 / 3,551) 4,00
CW 50
417 3,20 4,00 4,00 3,80 4,00 4,00 4,00 4,00
312,5 4,00 4,00 4,00 4,00 4,00 4,00 4,00 4,05
1000 – – – ― – 3,95 3,95 4,00
625 4,00 4,00 4,00 4,00 4,00 4,00 4,00 4,05
CW 75
417 4,00 4,40 4,40 4,15 4,65 4,55 4,55 5,00
312,5 4,55 4,95 4,95 4,75 5,25 5,20 5,20 5,70
1000 – – – – – 4,00 4,00 4,10
625 4,50 4,95 4,95 5,20 5,20 5,00 5,00 5,40
CW 100
417 5,40 5,90 5,90 6,20 6,20 6,10 6,10 6,60
312,5 6,15 6,65 6,65 6,95 6,95 6,90 6,90 7,00
1) Nur Einbaubereich 1
Bei Wandhöhe > 3,00 m Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
Ausführung der Randbefestigung ■■ Bei Anwendung der erweiterten Wandhöhen
Hinterlegung des Randprofil- ■■ Bei Ausführung mit Dämmschicht G
steges mit Plattenstreifen ■■ Bei Ausführung mit Silentboard
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

Bei allen Knauf Schachtwänden gilt der Brandschutz von der


Hinweise Raumseite und aus dem Schachthohlraum.
Siehe auch Detailblatt W62.de Knauf Schachtwände

W-60-5 ▪ Schachtwände ▪ 03/2018


Knauf Wandsysteme

Schachtwände
W628B.de Schachtwand mit Einfachprofil-Ständerwerk
Systemvarianten
Einfachständerwerk mit CW-Einfachprofilen – Zweilagig beplankt
Knauf System Beplankung Dämmschicht Schall­schutz
Schemazeichnungen Brandschutztechnisch zulässig

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwider­standsklasse
Mindest- Mindest- Mindest- Mindest-Dämmschichtdicken

Massivbauplatte
h
D

Dicke Dicke Roh­dichte ― 40 mm 60 mm 80 mm

Silentboard
d

Fireboard
Diamant
d Rw Rw Rw Rw
mm mm kg/m³ dB dB dB dB
W628B.de Schachtwand mit Einfachprofil-Ständerwerk Einfachständerwerk mit CW-Einfachprofilen – Zweilagig beplankt
Ohne
● 2x 12,5 oder 32 38 38 ≥ 38
Mineralwolle G
Ständerachsabstand F30
Ohne
a
● 2x 12,5 oder 34 39 40 43
Mineralwolle G
Ohne
F30
● 2x 12,5 oder 38,4 42,9 44,8 46,8
Mineralwolle G
Ohne
Ständerachsabstand ● 2x 15 oder 32 38 38 ≥ 38
a Mineralwolle G
F60
Ohne
● 2x 15 oder 32 38 38 ≥ 38
Mineralwolle G

Ständerachsabstand
a Ohne
F90
● 2x 20 oder 35 43 44 ≥ 44
Mineralwolle G

Ständerachsabstand
a Ohne
● 2x 25 oder 36 43 44 ≥ 44
Mineralwolle G

F90
Ständerachsabstand
a Ohne
● 2x 20 oder 35 43 44 ≥ 44
Mineralwolle G

Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162, nichtbrennbar (z. B. von Knauf Insulation)

Brandschutz-Nachweis
AbP P-3393/172/08-MPA BS / AbP P-SAC-02/III-797
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Bei Anwendung der erweiterten Wandhöhen
■■ Bei Ausführung mit Dämmschicht G
■■ Bei Ausführung mit Silentboard
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Hinweis Siehe auch Detailblatt W62.de Knauf Schachtwände

▪ Schachtwände ▪ 03/2018 W-60-6


Knauf Wandsysteme

Schachtwände
W629.de Schachtwand mit Doppelprofil-Ständerwerk
Wandhöhen
Plattenlagen vertikal Plattenlagen horizontal

■■ Verlegung der Platten:


Vertikal: Feuerschutzplatte Knauf Piano / Knauf Feuerschutzplatte / Fireboard / Diamant
Horizontal: Silentboard / Massivbauplatte
Knauf Max. Maximal zulässige Wandhöhen Einbaubereich 1 und 2
Profil Achsab­ Feuerschutz­plat­te Diamant Silentboard Knauf Feuer­ Diamant Massiv­bau­ Fireboard Massiv­bau­
stände Knauf Piano 2x 12,5 mm 2x 12,5 mm schutz­platte 2x 15 mm platte 2x 20 mm platte
a 2x 12,5 mm 2x 15 mm 2x 20 mm 2x 25 mm
Blechdicke
0,6 mm mm m m m m m m m m
Zweilagig beplankt
1000 – – – – – – – 3,00
CW 50 625 3,00 3,00 – 3,00 3,00 – 3,00 3,00
312,5 3,00 3,00 – 3,00 3,00 – 3,00 3,00
1000 – – – – – – – 3,00
CW 75 625 3,00 3,00 – 3,00 3,00 – 3,00 3,00
312,5 3,00 3,00 – 3,00 3,00 – 3,00 3,00
1000 – – – – – – – 3,00
CW 100 625 3,00 3,00 – 3,00 3,00 – 3,00 3,00
312,5 3,00 3,00 – 3,00 3,00 – 3,00 3,00
Erweiterte Wandhöhen – Zweilagig beplankt
1000 – – – – – 3,95 3,95 4,00
CW 50 625 4,00 4,00 4,00 4,00 4,00 4,00 4,00 4,05
312,5 4,05 4,45 4,45 4,30 4,75 4,80 4,80 5,45
1000 – – ― – 4,15 4,15 4,55
CW 75 625 4,55 4,95 4,95 4,75 5,25 5,20 5,20 5,70
312,5 6,00 6,45 6,45 6,30 6,80 6,90 6,90 7,00
1000 – – – – – 5,60 5,60 6,00
CW 100 625 6,15 6,65 6,65 6,40 6,95 6,90 6,90 7,00
312,5 7,00 7,00 7,00 7,00 7,00 7,00 7,00 7,00
Bei Wandhöhe > 3,00 m
Ausführung der Randbefestigung Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
Hinterlegung des Randprofil- ■■ Bei Anwendung der erweiterten Wandhöhen
steges mit Plattenstreifen ■■ Bei Ausführung mit Dämmschicht G
■■ Bei Ausführung mit Silentboard
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

Bei allen Knauf Schachtwänden gilt der Brandschutz von der


Hinweise Raumseite und aus dem Schachthohlraum.
Siehe auch Detailblatt W62.de Knauf Schachtwände

W-60-7 ▪ Schachtwände ▪ 03/2018


Knauf Wandsysteme

Schachtwände
W629.de Schachtwand mit Doppelprofil-Ständerwerk
Systemvarianten
Einfachständerwerk mit CW-Doppelprofilen – Zweilagig beplankt
Knauf System Beplankung Dämmschicht Schall­schutz
Schemazeichnungen Brandschutztechnisch zulässig

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwider­standsklasse
Mindest- Mindest- Mindest- Mindest-Dämmschichtdicken

Massivbauplatte
h
D

Dicke Dicke Roh­dichte ― 40 mm 60 mm 80 mm

Silentboard
d

Fireboard
Diamant
d Rw Rw Rw Rw
mm mm kg/m³ dB dB dB dB
W629.de Schachtwand mit Doppelprofil-Ständerwerk Einfachständerwerk mit CW-Doppelprofilen – Zweilagig beplankt

Ohne
● 2x 12,5 oder 32 38 38 ≥ 38
Mineralwolle G
F30
Ständerachsabstand
Ohne
a
● 2x 12,5 oder 34 39 40 43
Mineralwolle G

Ohne
F30
● 2x 12,5 oder 38,4 42,9 44,8 46,8
Mineralwolle G

Ohne
● 2x 15 oder 32 38 38 ≥ 38
Ständerachsabstand
a Mineralwolle G
F60
Ohne
● 2x 15 oder 32 38 38 ≥ 38
Mineralwolle G

Ohne
F90
● 2x 20 oder 35 43 44 ≥ 44
Mineralwolle G
Ständerachsabstand
a Ohne
● 2x 25 oder 36 43 44 ≥ 44
Mineralwolle G
F90
Ohne
● 2x 20 oder 35 43 44 ≥ 44
Mineralwolle G

Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162, nichtbrennbar (z. B. von Knauf Insulation)

Brandschutz-Nachweis
AbP P-3393/172/08-MPA BS / AbP P-SAC-02/III-797
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Bei Anwendung der erweiterten Wandhöhen
■■ Bei Ausführung mit Dämmschicht G
■■ Bei Ausführung mit Silentboard
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Hinweis Siehe auch Detailblatt W62.de Knauf Schachtwände

▪ Schachtwände ▪ 03/2018 W-60-8


Knauf Wandsysteme

Schachtwände
K251.de Fireboard-Schachtwand mit Doppelprofil-Ständerwerk

Wandhöhen Erweiterte Wandhöhen


Plattenlage vertikal Plattenlage vertikal + Profilabdeckung

Einlagig beplankt Einlagig beplankt


Knauf Profil Maximale Wandhöhen Knauf Profil Maximale Erweiterte Wandhöhen
Achsab­stände Maximal zulässig Achsab­stände Maximal zulässig
Blech­dicke a Blech­dicke a
0,6 mm mm m 0,6 mm mm m

CW 50 625 3,00 CW 50 625 4,00

CW 75 625 3,00 CW 75 625 4,50

CW 100 625 3,00 CW 100 625 5,00

Hinweise Dämmschicht:
■■ Brandschutztechnisch notwendige Dämmschichten abgleitsicher (Stauchung bis ca. 10 mm) und dicht gestoßen in der Unterkonstruktion anordnen
(ggf. Dämmstreifen als Abgleitsicherung in Ständerprofilen einbauen).
■■ Zusätzlicher Dämmstreifen bei Abweichung der Dämmstoffdicke > 20 mm von der Profil-Stegbreite.
Ausführung mit Profilabdeckung
12,5 mm Fireboard Abdeckstreifen b ≥ 100 mm
(bei Wandhöhe ≤ 3,00 m nicht erforderlich)

Zusätzlicher
S
Dämmstreifen

≥ 50 mm

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Bei allen Knauf Schachtwänden gilt der Brandschutz von der
■■ Bei Wandhöhen über 3,00 m Hinweise Raumseite und aus dem Schachthohlraum.
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Siehe auch Detailblatt W62.de Knauf Schachtwände

W-60-9 ▪ Schachtwände ▪ 03/2018


Knauf Wandsysteme

Schachtwände
K251.de Fireboard-Schachtwand mit Doppelprofil-Ständerwerk
Systemvarianten
Einfachständerwerk mit CW-Doppelprofilen – Einlagig beplankt
Knauf System Beplankung Dämmschicht Schall­schutz
Schemazeichnungen Brandschutztechnisch erforderlich

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwider­standsklasse
d

Mindest- Mindest- Mindest- Mindest-Dämmschichtdicken

Massivbauplatte
Dicke Dicke Roh­dichte 40 mm 60 mm
h
D

Silentboard
Fireboard
Diamant
d

d Rw Rw
mm mm kg/m³ dB dB
K251.de Fireboard-Schachtwand mit Doppelprofil-Ständerwerk Wandhöhe ≤ 3,00 m Einfachständerwerk mit CW-Doppelprofilen – Einlagig beplankt

Ständerachsabstand
a
F90 ● 30 Mineralwolle S 40 41
40 40

Wandhöhe ≤ 3,00 m

K251.de Fireboard-Schachtwand Wandhöhe > 3,00 m bis 5,00 m Einfachständerwerk mit CW-Doppelprofilen – Einlagig beplankt

Ständerachsabstand ● 30
a +
F90 ● 12,5 Mineralwolle S 40 41
Profilab- 40 40
deckung
Wandhöhe > 3,00 m

Stirnstöße mit Profilen bzw. Fireboardstreifen hinterlegen


S Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162, nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 (z. B. von Knauf Insulation)

Brandschutz-Nachweis
AbP P-3393/172/08-MPA BS
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Bei Wandhöhen über 3,00 m
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Hinweis Siehe auch Detailblatt W62.de Knauf Schachtwände

▪ Schachtwände ▪ 03/2018 W-60-10


Knauf Wandsysteme

Schachtwände
W635.de Schachtwand mit Doppelprofil-Ständerwerk
Wandhöhen
Plattenlagen vertikal

Zweilagig beplankt + eingestellte Plattenlage


Knauf Maximale Wandhöhen Erweiterte Wandhöhen
Profil Achsab­- Maximal zulässig Maximal zulässig
Blech­ stände
dicke a
0,6 mm mm m m

UW 50 625 3,00 4,00

UW 75 625 3,00 4,50

UW 100 625 3,00 5,00

Hinweise Dämmschicht:
■■ Brandschutztechnisch notwendige Dämmschichten abgleitsicher (Stau-
chung bis ca. 10 mm) und dicht gestoßen in der Unterkonstruktion anord-
nen (ggf. Dämmstreifen als Abgleitsicherung in Ständerprofilen einbauen).
■■ Zusätzlicher Dämmstreifen bei Abweichung der Dämmstoffdicke > 20 mm
von der Profil-Stegbreite.
■■ Profil UW 75 / UW 100 vollständig mit zusätzlichem Dämmstreifen S
ausfüllen.
Ausführung mit Profilabdeckung

Zusätzlicher
Dämmstreifen S

≥ 40 mm

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Bei allen Knauf Schachtwänden gilt der Brandschutz von der
■■ Bei Anwendung der erweiterten Wandhöhen Hinweise Raumseite und aus dem Schachthohlraum.
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Siehe auch Detailblatt W62.de Knauf Schachtwände

W-60-11 ▪ Schachtwände ▪ 03/2018


Knauf Wandsysteme

Schachtwände
W635.de Schachtwand mit Doppelprofil-Ständerwerk
Systemvarianten
Einfachständerwerk mit UW-Doppelprofilen – Zweilagig beplankt + eingestellte Plattenlage
Knauf System Beplankung Dämmschicht Schall­schutz
Schemazeichnungen Brandschutztechnisch erforderlich

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwider­standsklasse
d

Mindest- Mindest- Mindest- Mindest-Dämmschichtdicken

Massivbauplatte
h
D

Dicke Dicke Roh­dichte 40 mm 80 mm

Silentboard
d

Fireboard
Diamant
d Rw Rw
mm mm kg/m³ dB dB
W635.de Schachtwand Einfachständerwerk mit UW-Doppelprofilen – Zweilagig beplankt + eingestellte Plattenlage

Ständerachsabstand ● 2x 15
a +
F90 ● 12,5 Mineralwolle S 49 54
einge- 40 30
stellt

S Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162, nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 (z. B. von Knauf Insulation)

Brandschutz-Nachweis
AbP P-3320/194/09-MPA BS
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Bei Anwendung der erweiterten Wandhöhen
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Hinweis Siehe auch Detailblatt W62.de Knauf Schachtwände

▪ Schachtwände ▪ 03/2018 W-60-12


Knauf Wandsysteme

Holztständerwände
W121.de/W122.de Einfachständerwerk nichttragend
Wandhöhen W121.de Wandhöhen W122.de
Plattenlagen vertikal Plattenlagen vertikal

Plattenlagen horizontal Maximal zulässige Wandhöhen


Holzständer Maximale Maximal zulässige
Mindest- Ständerachsab- Wandhöhen
Querschnitt stände nach DIN 4103-4
bxh Einbaubereich 1 und 2
mm mm m
60 x 60 625 3,10
60 x 80 625 4,10
■■ Verlegung der Platten:
Vertikal: Knauf Bauplatte / Feuerschutzplatte Knauf Piano / Diamant

Maximal zulässige Wandhöhen


Holzständer Maximale Maximal zulässige
Mindest- Ständerachsab- Wandhöhen
Querschnitt stände nach DIN 4103-4
bxh Einbaubereich 1 und 2
mm mm m
60 x 60 625 3,10
60 x 80 625 4,10
■■ Verlegung der Platten:
Vertikal: Knauf Bauplatte / Feuerschutzplatte Knauf Piano / Diamant
Horizontal: Massivbauplatte

W-70-1 ▪ Holztständerwände ▪ 08/2019


Knauf Wandsysteme

Holztständerwände
W121.de/W122.de Einfachständerwerk nichttragend
Systemvarianten
Einfachständerwerk nichttragend
Knauf System Beplankung je Wandseite Wand­dicke Holzständer Dämmschicht Schallschutz
Schemazeichnungen brandschutzt- Schalldämm-

Feuerschutzplatte Knauf Piano


echnisch Maß
erforderlich

Feuerwiderstandsklasse
Einfachständerwerk Mindest- Mindest- Mindest- Mindest-
d h d

Dicke Querschnitt Dicke Roh-

Massivbauplatte
Knauf Bauplatte
D

dichte

Diamant
d D bxh Rw
mm mm mm mm kg/m³ dB
W121.de Holzständerwand nichttragend Einfachständerwerk – Einlagig beplankt

● 12,5 39
85
oder
105 Mineralwolle S
Ständerachsabstand F30 ● 12,5 41
60 x 60 40 30
≤ 625 mm
oder
90
60 x 80
● 15 oder 40
110
110
Mineralwolle S
F60 ● 25 oder 36
40 40
130
W122.de Holzständerwand nichttragend Einfachständerwerk – Zweilagig beplankt

● 2x 12,5 43
F30 Mineralwolle S
40 30
● 2x 12,5 110 60 x 60 501)
oder oder
Ständerachsabstand 130 60 x 80
● 2x 12,5 43
≤ 625 mm
F60 Mineralwolle S
40 40
● 2x 12,5 45

● 2x 12,5 43
F90 130 60 x 80 Mineralwolle S
80 100
● 2x 12,5 45

1) Oberste Plattenlage in darunter liegende Plattenlage geklammert, ohne Brandschutzanforderung an die oberste Plattenlage
Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
S Mineralwolle‑Dämmschicht nach EN 13162: Nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)

Brandschutz-Nachweis
DIN 4102-4:2016-05, Abschn. 10.2, Tab. 10.3 Hinweis Siehe auch Detailblatt Knauf Holzständerwände W12.de

▪ Holztständerwände ▪ 08/2019 W-70-2


Knauf Wandsysteme

Holztständerwände
W124.de/W125.de Doppelständerwerk nichttragend
Wandhöhen W124.de Wandhöhen W125.de
Plattenlagen vertikal Plattenlagen vertikal

Plattenlagen horizontal Maximal zulässige Wandhöhen


Holzständer Maximale Maximal zulässige
Mindest- Ständerachsab- Wandhöhen
Querschnitt stände nach DIN 4103-4
bxh Einbaubereich 1 und 2
mm mm m
60 x 60 625 3,10
60 x 80 625 4,10
■■ Verlegung der Platten:
Vertikal: Knauf Bauplatte / Feuerschutzplatte Knauf Piano / Diamant

Maximal zulässige Wandhöhen


Holzständer Maximale Maximal zulässige
Mindest- Ständerachsab- Wandhöhen
Querschnitt stände nach DIN 4103-4
bxh Einbaubereich 1 und 2
mm mm m
60 x 60 625 3,10
60 x 80 625 4,10
■■ Verlegung der Platten:
Vertikal: Knauf Bauplatte / Feuerschutzplatte Knauf Piano / Diamant
Horizontal: Massivbauplatte

W-70-3 ▪ Holztständerwände ▪ 08/2019


Knauf Wandsysteme

Holztständerwände
W124.de/W125.de Doppelständerwerk nichttragend
Systemvarianten
Knauf System Beplankung je Wandseite Wand­dicke Holzständer Dämmschicht Schallschutz
brandschutz- Schalldämm-

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Schemazeichnungen
technisch Maß
erforderlich

Feuerwiderstandsklasse
Doppelständerwerk
Mindest- Mindest- Mindest- Mindest-
h d

Massivbauplatte
Knauf Bauplatte
Dicke Querschnitt Dicke Roh-
D

dichte
d h

Diamant
d D bxh Rw
mm mm mm mm kg/m³ dB
W124.de Holzständerwand nichttragend Doppelständerwerk – Einlagig beplankt

● 12,5 53

Ständerachsabstand Mineralwolle S
≤ 625 mm F30 ● 12,5 150 60 x 60 60
40 30
bis oder
● 15 215 60 x 80 54

F60 ● 25 Mineralwolle S –
40 40
W125.de Holzständerwand nichttragend Doppelständerwerk – Zweilagig beplankt

F30 ● 2x 12,5 Mineralwolle S 61


40 30
175 60 x 60
● 2x 12,5 oder oder ≥ 61
Ständerachsabstand
≤ 625 mm F60 215 60 x 80 Mineralwolle S
40 40
● 2x 12,5 68,8

● 2x 12,5 ≥ 61
F90 215 60 x 80 Mineralwolle S
80 100
● 2x 12,5 68,8

Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
S Mineralwolle‑Dämmschicht nach EN 13162: Nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)

Brandschutz-Nachweis
DIN 4102-4:2016-05, Abschn. 10.2, Tab. 10.3 Hinweis Siehe auch Detailblatt Knauf Holzständerwände W12.de

▪ Holztständerwände ▪ 08/2019 W-70-4


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W551.de Außenwand

Siehe Detailblatt P334.de „Knauf WARM-WAND


Hinweis
Natur D – Die Naturdämmfassade im Holzbau“

Konstruktionsaufbau in Verbindung mit Knauf WDVS


Natur T
Direktbeplankung
Ständerachsabstand
Wandseite 1 außen ≤ 625 mm

Brandschutz
Wandseite 2 innen
Aufbau Putzsystem:
Hinweise zum Knauf System ■■ Putzsystem mit 7 mm Armierputz SM700 Pro, Armiergewebe 5x5 mm,
■■ Verlegung der Platten:
Noblo 3 mm als Oberputz
vertikal: Feuerschutzplatte Knauf Piano / Knauf Feuerschutzplatte /
Massivbauplatte / Diamant / Diamant X Siehe Detailblatt P335.de „Knauf WARM-WAND Natur T im
Hinweis
■■ Bei Beplankung mit Diamant X: Holzbau – WDV-Systeme mit Holzfaser-Dämmplatten“
Erhöhte Scheibentragfähigkeit
Konstruktionsaufbau in Verbindung mit Knauf WDVS
■■ Mögliche Ausführungsvarianten des Wetterschutzes mit Knauf Warm- INSULATION Heraklith/Tektalan mit Armierputz
Wand, siehe www.knauf.de. Direktbeplankung (optional mit zusätzlicher Installationsebene)
Wetterschutz gem. DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit Ständerachsabstand
DIN EN 1995-1-1/NA bzw. DIN 68800-2 Wandseite 1 außen ≤ 625 mm
Bei Außenwänden dürfen im Außenbereich nur Knauf Plat-

Brandschutz
ten imprägniert GKBI/GKFI verwendet werden. Es muss ein
dauerhafter Wetterschutz – z. B. durch ein Wärmedämm-
Verbundsystem (WDVS) – sichergestellt sein. Bei der
Hinweis Montage der Platten bis Fertigstellung des dauerhaften
Wetterschutzes darf keine witterungsbedingte Durchfeuch- Wandseite 2 innen
tung stattfinden. Dies gewährleistet (in der Regel) nur eine
industrielle Vorfertigung (Fertighausbau). Das Wärmedämm- Aufbau Putzsystem:
Verbundsystem muss fachgerecht und sorgfältig ausgeführt ■■ Mit Brandschutz F30 von innen und F60 von außen:
sein. Alle Anschlüsse z. B. an Fenster und Türen müssen Putzsystem mit 15 mm Armierputz (z. B. SM700, SM700Pro, SM300),
absolut dicht ausgeführt sein. Armiergewebe 5x5 mm
■■ Mit Brandschutz F90:
Konstruktionsaufbau Putzsystem mit 8 mm Armierputz (z. B. SM700, SM700Pro, SM300), Ar-
Konstruktionsaufbau mit individuellem Wetterschutzsystem miergewebe 5x5 mm
Direktbeplankung (optional mit zusätzlicher Installationsebene) Siehe Broschüre Knauf INSULATION „Energieeffizienz im
Ständerachsabstand Hinweis
Holzbau – Natürliche Dämmlösungen mit System“
Wandseite 1 außen ≤ 625 mm
Wetterschutz Wandhöhe
Bemessung gem. DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit DIN EN 1995-1-1/NA
Brandschutz

unter Berücksichti­gung des brandschutztechnischen Verwendbarkeitsnach-


weises. Maximal zulässige Wandhöhe 3,00 m, höhere Wandhöhe bis max.
5,00 m auf Anfrage.
Wandseite 2 innen
Bei statisch wirksamer (aussteifender) Beplankung maximal ein horizontaler
Konstruktionsaufbau in Verbindung mit Knauf WDVS Plattenstoß zulässig, DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit DIN EN 1995-1-1/
Natur D Diffutherm NA beachten.
Direktbeplankung (optional mit zusätzlicher Installationsebene)
Bemessung für den Lastfall Brand
Ständerachsabstand
Bei der Bemessung von Holztafelbauwänden mit Brandschutzanforderungen
Wandseite 1 außen ≤ 625 mm
sind neben den in den jeweiligen Tabellen angegebenen Mindestquerschnitt-
sabmessungen (b x h) auch die max. zulässigen Spannungen σD zu berück-
Brandschutz

sichtigen. Hierbei ist σD die Spannung im Holzständer unter Berücksichti-


gung der Beanspruchungen im außergewöhnlichen Lastfall Brand.

Wandseite 2 innen Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


Aufbau Putzsystem: ■■ Ausführung „Knauf WARM-WAND Natur T“ mit Direktbefestigung
■■ Putzsystem mit 7 mm Armierputz SM700 der AGEPAN® THD Putz 050 auf dem Holzständer.
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

W-80-1 ▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W551.de Außenwand
Systemvarianten
Holztafelbau-Außenwand mit individuellem Wetterschutzsystem
Beplankung Holzständer Dämmschicht Schall­schutz
Wandseite 1 außen Wandseite 2 innen Brand­schutz­technisch Schalldämm-Maß
erfor­derlich zwischen
Feuerschutzplatte Knauf Piano (I)

den Holzständern

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Knauf Feuerschutzplatte (I)

Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwider­standsklasse

Diamant / Diamant X

Diamant / Diamant X
Mind.- Mind.- Mind.- Spannung Mind.- Mind.­- Direktbeplankung
Massivbauplatte (I)

Dicke Dicke Querschnitt zul. σD Dicke Roh­dichte

Massivbauplatte
b x h

Rw
mm mm mm N/mm² mm kg/m³ dB
W551.de Holztafelbau-Außenwand  Ständerachsabstand ≤ 625 mm
● 12,5 ● 12,5 –
Ohne
● 12,5 ● 12,5 60x90 –
≤ 2,5
● 12,5 ● 12,5 (50x80) 39
F30 Mineralwolle G
● 12,5 ● 12,5 80 (60) – 41,9
● 12,5 ● 12,5 –
60x100 ≤ 2,0 Dämmstoff B
● 12,5 ● 12,5 –
STEICOflex
● 25 ● 25 –
80 50
60x90 ≤ 2,0
● 25 ● 25 Mineralwolle G 36
80 (60) –
F60
● 12,5 ● 12,5 Mineralwolle S 41
80 (60) 30
60x100 ≤ 2,0
● 2x 12,5 ● 2x 12,5 Mineralwolle G 43
● 2x 12,5 ● 2x 12,5 80 (60) – 45
● 2x 15 ● 2x 15 –
60x100 ≤ 2,0 Mineralwolle G
F90 ● 2x 15 ● 2x 15 44
80 (60) –
●1) 2x 18 ● 2x 18 60x90 ≤ 2,5 44,2
Angaben der Tabelle gelten ohne Wetterschutz, ein Wetterschutzsystem ist zwingend erforderlich und kann individuell nach Anforderungen gewählt werden.
1) Nur Diamant X mit Plattenbreite 1250 mm möglich, Mindestabnahmemengen anfragen
(I) Gipskern spezialimprägniert
() Klammerwerte gelten, wenn keine Anforderungen an den Schallschutz gestellt werden.
Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
Eine zusätzliche Beplankung mit Holzwerkstoffplatten auf den Holzständern verändert die Feuerwiderstandsklasse nicht.
Bei einlagiger Beplankung horizontale Plattenstöße mit Holzriegel/Metallprofil hinterlegen.
Als Wetterschutz kann ein bauaufsichtlich zugelassenes Wärmedämm-Verbundsystem bzw. Wetterschutz gem. DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit
DIN EN 1995-1-1/NA bzw. DIN 68800-2 verwendet werden.

G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)


S Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)
B Dämmschicht: Normalentflammbar
■■ Hanfdämmung: Dicke ≥ 60 mm, Nenn-Rohdichte ≥ 30 kg/m3
■■ Zellulose Einblasdämmung: Dicke ≥ 100 mm, Nenn-Rohdichte ≥ 50 kg/m3
■■ Holzfaserdämmung: Dicke ≥ 60 mm, Nenn-Rohdichte ≥ 45 kg/m3

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Brandschutz-Nachweis
AbP P-SAC-02/III-668

▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017 W-80-2


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W551.de Außenwand
Systemvarianten (Fortsetzung)
Holztafelbau-Außenwand in Verbindung mit Knauf Wärmedämm-Verbundsystem
Beplankung Holzständer Dämmschicht Schall­schutz
Wandseite 1 außen Wandseite 2 innen Brand­schutz­technisch Schalldämm-
erfor­derlich zwischen Maß
den Holzständern

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwider­standsklasse

AGEPAN® OSB/3 PUR


WARM-WAND Natur D
WARM-WAND Natur T

Diamant / Diamant X

Diamant / Diamant X
Mind.- Mind.- Mind.- Spannung Mind.- Mind.­- Direktbeplankung
Tektalan A2-FB/HB

Dicke Dicke Quer­schnitt zul. σD Dicke Roh­dichte


Heraklith A2-BM

b x h
Heraklith BM

Rw
mm mm mm N/mm² mm kg/m³ dB
W551.de Holztafelbau-Außenwand mit Knauf WARM-WAND Natur D Diffutherm (WDVS) Ständerachsabstand ≤ 625 mm
● 60 +
● 12,5 48
● 12,5
● 60 + 60x140 Mineralwolle G
F30 ● 2x 12,5 ≤ 2,5 52
● 12,5 (50x80) 140 (60) –
● 60 +
● 2x 18 48
● 12,5
● 60 + 60x140 Mineralwolle S
F60 ● 12,5 ≤ 2,0 48
● 12,5 (60x100) 140 (60) 30
W551.de Holztafelbau-Außenwand mit Knauf WARM-WAND Natur T AGEPAN® THD Putz 050 (WDVS) Ständerachsabstand ≤ 625 mm
F30 ● 15+
● 40 60x140 ≤ 2,0 Mineralwolle G 47
● 12,5 140 (60) –
W551.de Holztafelbau-Außenwand mit Knauf INSULATION Heraklith/Tektalan mit Armierputz Ständerachsabstand ≤ 625 mm
● 50 ● 12,5 Mineralwolle G –
60x100 ≤ 2,5
● 50 ● 12,5 60 – –
F30
● 60 ● 12,5 60x120 ≤ 2,0 Mineralwolle G –
120 –
● 35 ● 2x 18 –
● 60 ● 2x 18 –
F90 60x120 ≤ 2,0 Mineralwolle G
● 35 ●1) 2x 18 –
120 –
● 60 ●1) 2x 18 –
1) Nur Diamant X mit Plattenbreite 1250 mm möglich, Mindestabnahmemengen anfragen
() Klammerwerte gelten, wenn keine Anforderungen an den Schallschutz gestellt werden.
Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
Eine zusätzliche Beplankung mit Holzwerkstoffplatten auf den Holzständern verändert die Feuerwiderstandsklasse nicht.
Bei einlagiger Beplankung horizontale Plattenstöße mit Holzriegel/Metallprofil hinterlegen.

G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)


S Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Brandschutz-Nachweis
■■ Knauf WARM-WAND Natur: AbP P-SAC-02/III-668
■■ Knauf INSULATION: AbP P-SAC-02/III-799
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Ausführung „Knauf WARM-WAND Natur T“ mit Direktbefestigung
der AGEPAN® THD Putz 050 auf dem Holzständer.
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

W-80-3 ▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W551.de Außenwand
Systemvarianten (Fortsetzung)
Holztafelbau-Außenwand in Verbindung mit Knauf Wärmedämm-Verbundsystem und Installationsebene
Beplankung Holzständer Dämmschicht Schall­schutz
Wandseite 1 Wandseite 2  + In­stal­lations­­ebene Brand­schutz­technisch Schalldämm-
außen innen erfor­derlich zwischen Maß
den Holzständern
Feuerwider­standsklasse

WARM-WAND Natur D

Diamant / Diamant X

Diamant / Diamant X

Diamant / Diamant X
Mind.- Mind.- Mind.- Mind.- Spannung Mind.- Mind.­- Mit In­stal­lations­­
Tektalan A2-FB/HB

Dicke Dicke Dicke Quer­schnitt zul. σD Dicke Roh­dichte ebene


b x h

Rw
mm mm mm mm N/mm² mm kg/m³ dB
W551.de Holztafelbau-Außenwand mit Knauf WARM-WAND Natur D Diffutherm (WDVS)  Ständerachsabstand
mit Installationsebene auf Federschiene ≤ 625 mm
● 60
60x140 Mineralwolle G
F30 + ● 2x 12,5 ● 12,5 ≤ 2,5 62
(50x80) 140 (60) –
● 12,5
W551.de Holztafelbau-Außenwand mit Knauf INSULATION Tektalan und Armierputz Ständerachsabstand
mit Installationsebene auf Federschiene und 30 mm Mineralwolle G ≤ 625 mm
● 60
60x200 Mineralwolle G
F30 + ● 12,5 ● 12,5 ≤ 2,5 62
(50x80) 200 (60) –
● 12,5
() Klammerwerte gelten, wenn keine Anforderungen an den Schallschutz gestellt werden.
Eine zusätzliche Beplankung mit Holzwerkstoffplatten auf den Holzständern verändert die Feuerwiderstandsklasse nicht.
Bei einlagiger Beplankung horizontale Plattenstöße mit Holzriegel/Metallprofil hinterlegen.
G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Brandschutz-Nachweis
AbP P-SAC-02/III-668

▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017 W-80-4


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W552.de Außenwand mit entkoppelter Beplankung
■■ CD-Profil mit Befestigungs-Clip waagerecht
Ständerachsabstand
≤ 625 mm
Wandseite 1 außen
Wetterschutz WDVS

Brandschutz
Wandseite 2 innen

■■ CD-Profil mit Direktschwingabhänger senkrecht


Ständerachsabstand
≤ 625 mm
Wandseite 1 außen
Wetterschutz WDVS
Hinweise zum Knauf System

Brandschutz
■■ Verlegung der Platten:
vertikal: Feuerschutzplatte Knauf Piano / Knauf Feuerschutzplatte /
Diamant / Diamant X
■■ Bei Beplankung mit Diamant X:
Erhöhte Scheibentragfähigkeit Wandseite 2 innen
■■ Mögliche Ausführungsvarianten des Wetterschutzes mit Knauf Warm-
Wand, siehe www.knauf.de. Konstruktionsaufbau in Verbindung mit Knauf WDVS
Natur D Diffutherm
Wetterschutz gem. DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit Einseitig entkoppelte Beplankung
DIN EN 1995-1-1/NA bzw. DIN 68800-2
■■ Federschiene waagerecht
Bei Außenwänden dürfen im Außenbereich nur Knauf Plat-
Ständerachsabstand
ten imprägniert GKBI/GKFI verwendet werden. Es muss ein Wandseite 1 außen ≤ 625 mm
dauerhafter Wetterschutz – z. B. durch ein Wärmedämm-
Verbundsystem (WDVS) – sichergestellt sein. Bei der

Brandschutz
Hinweis Montage der Platten bis Fertigstellung des dauerhaften
Wetterschutzes darf keine witterungsbedingte Durchfeuch-
tung stattfinden. Dies gewährleistet (in der Regel) nur eine
industrielle Vorfertigung (Fertighausbau). Das Wärmedämm-
Verbundsystem muss fachgerecht und sorgfältig ausgeführt
Wandseite 2 innen
sein. Alle Anschlüsse z. B. an Fenster und Türen müssen
absolut dicht ausgeführt sein.
Siehe Detailblatt P334.de „Knauf WARM-WAND
Konstruktionsaufbau Hinweis
Natur D – Die Naturdämmfassade im Holzbau“
Konstruktionsaufbau mit individuellem Wetterschutzsystem
Wandhöhe
Einseitig entkoppelte Beplankung
Bemessung gem. DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit DIN EN 1995-1-1/NA
■■ Federschiene waagerecht
unter Berücksichti­gung des brandschutztechnischen Verwendbarkeitsnach-
Ständerachsabstand
≤ 625 mm weises. Maximal zulässige Wandhöhe 3,00 m, höhere Wandhöhe bis max.
Wandseite 1 außen 5,00 m auf Anfrage.
Wetterschutz WDVS Bei statisch wirksamer (aussteifender) Beplankung maximal ein horizontaler
Plattenstoß zulässig, DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit DIN EN 1995-1-1/
Brandschutz

NA beachten.
Bemessung für den Lastfall Brand
Bei der Bemessung von Holztafelbauwänden mit Brandschutzanforderungen
Wandseite 2 innen
sind neben den in den jeweiligen Tabellen angegebenen Mindestquerschnitt-
■■ Direkt befestigte Holzlatte waagerecht sabmessungen (b x h) auch die max. zulässigen Spannungen σD zu berück-
Ständerachsabstand sichtigen. Hierbei ist σD die Spannung im Holzständer unter Berücksichti-
≤ 625 mm gung der Beanspruchungen im außergewöhnlichen Lastfall Brand.
Wandseite 1 außen
Wetterschutz WDVS
Brandschutz

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Wandseite 2 innen Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Bei Ausführung mit entkoppelter Beplankung
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

W-80-5 ▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W552.de Außenwand mit entkoppelter Beplankung
Systemvarianten
Holztafelbau-Außenwand mit individuellem Wetterschutzsystem und entkoppelter Beplankung
Beplankung Holzständer Dämmschicht Schall­schutz
Feuerwider­standsklasse

Wandseite 1 außen Wandseite 2 innen Brand­schutz­technisch Schalldämm-Maß


erfor­derlich zwischen Einseitig ent­kop­
Feuerschutzplatte

Feuerschutzplatte

Feuerschutzplatte
den Holzständern pel­te Be­plankung
Knauf Piano (I)

Mind.- Mind.- Mind.- Spannung Mind.- Mind.­-

Knauf Piano
inkl. Dämm­schicht
Diamant X

Diamant X
Dicke Dicke Querschnitt zul. σD Dicke Roh­dichte
Diamant /

Diamant /
b x h Rw

Knauf
mm mm mm N/mm² mm kg/m³ dB
W552.de Holztafelbau-Außenwand mit einseitig entkoppelter Beplankung auf Federschiene Ständerachsabstand ≤ 625 mm
● 12,5 ● 12,5 55
60x90 Mineralwolle G
F30 ● 12,5 ● 12,5 ≤ 2,5 55
(50x80) 80 (60) –
● 15 ● 15 61,1

● 12,5 ● 12,5 Mineralwolle S 55


80 (60) 30
F60 60x100 ≤ 2,0
● 2x 12,5 ● 2x 12,5 Mineralwolle G 62
80 (60) –

F90 ●1) 2x 18 ● 2x 18 60x90 ≤ 2,5 Mineralwolle G 69,7


80 (60) –
W552.de Holztafelbau-Außenwand mit einseitig entkoppelter Beplankung auf horizontalen Holzriegel 60x60 mm Ständerachsabstand ≤ 625 mm

F60 ● 2x 12,5 ● 2x 12,5 60x100 ≤ 2,0 Mineralwolle G 50


80 (60) –
Angaben der Tabelle gelten ohne Wetterschutz, ein Wetterschutzsystem ist zwingend erforderlich und kann individuell nach Anforderungen gewählt werden.
Messungen für die Schallschutzwerte mit einseitig entkoppelte Beplankung bei Ausführung mit Federschiene.
Holztafelbau-Außenwand in Verbindung mit ­Knauf Wärmedämm-Verbundsystem ­und ­entkoppelter ­Beplankung
Beplankung Holzständer Dämmschicht Schall­schutz
Wandseite 1 außen Wandseite 2 innen Brand­schutz­technisch Schalldämm-Maß
erfor­derlich zwischen Einseitig entkop-
WARM-WAND
standsklasse

den Holzständern pelte Be­plankung


Feuerwider­

Diamant X

Diamant X

Mind.- Mind.- Mind.- Quer­ Spannung Mind.- Mind.­- inkl. Dämm­schicht


Diamant /

Diamant /
Natur D

Dicke Dicke schnitt b x h zul. σD Dicke Roh­dichte Rw


mm mm mm N/mm² mm kg/m³ dB
W552.de Holztafelbau-Außenwand mit Knauf WARM-WAND Natur D Diffutherm (WDVS)  Ständerachsabstand ≤ 625 mm
mit einseitig entkoppelter Beplankung auf Federschiene
● ● 100 + 12,5 ● 12,5 60x140 Mineralwolle G 66
F30 ≤ 2,5
● ● 100 + 12,5 ● 2x 12,5 (50x80) 140 (60) – 70
60x140 Mineralwolle S
F60 ● ● 100 + 12,5 ● 12,5 ≤ 2,0 66
(60x100) 140 (60) 30
1) Nur Diamant X mit Plattenbreite 1250 mm möglich, Mindestabnahmemengen anfragen
(I) Gipskern spezialimprägniert
() Klammerwerte gelten, wenn keine Anforderungen an den Schallschutz gestellt werden.
Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
Eine zusätzliche Beplankung mit Holzwerkstoffplatten auf den Holzständern verändert die Feuerwiderstandsklasse nicht.
Bei einlagiger Beplankung horizontale Plattenstöße mit Holzriegel/Metallprofil Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /
hinterlegen. Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände
G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162:
Brandschutz-Nachweis
Nichtbrennbar (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)
AbP P-SAC-02/III-668
S Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
Nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 ■■ Bei Ausführung mit entkoppelter Beplankung
(Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation) Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017 W-80-6


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W553.de Gebäudeabschlusswand
Oder
Ständerachsabstand
Wandseite 2 innen ≤ 625 mm

Brandschutz
Wandseite 1 Trennfuge (mit Luftschicht)

Brandschutz
Wandseite 2 innen

Luftschicht in der Trennfuge zwischen den Wandaufbauten im Randbereich


zur Gebäudeaußenseite mit einem umlaufend Dämmstreifen schließen.
Baustoffklasse/Brandverhalten des Dämmstreifens in Abstimmung mit der
Hinweise zum Knauf System Bauaufsicht oder der jeweiligen Landesbauordnung.
■■ Verlegung der Platten:
Die Angaben der Feuerwiderstandsklasse bezieht sich auf den einfachen
vertikal: Feuerschutzplatte Knauf Piano / Knauf Feuerschutzplatte /
Wandaufbau.
Diamant / Diamant X
horizontal Silentboard
■■ Bei Beplankung mit Diamant X:
Erhöhte Scheibentragfähigkeit
F90 F30
Konstruktionsaufbau Feuerwiderstandsklasse
von von
Knauf Holztafelbau-Gebäudeabschlusswand plus außen innen
Direktbeplankung
Ständerachsabstand

Wandseite 2 innen ≤ 312,5 mm ≤ 312,5 mm


Brandschutz

R Schalldämm-Maß
innen innen
Wandseite 1 Trennfuge (mit Luftschicht)
Dämmstreifen im
Randbereich umlaufend
Brandschutz

Wandhöhe
Wandseite 2 innen Bemessung gem. DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit DIN EN 1995-1-1/NA
unter Berücksichti­gung des brandschutztechnischen Verwendbarkeitsnach-
Luftschicht in der Trennfuge zwischen den Wandaufbauten im Randbereich weises. Maximal zulässige Wandhöhe 3,00 m, höhere Wandhöhe bis max.
zur Gebäudeaußenseite mit einem umlaufend Dämmstreifen schließen. 5,00 m auf Anfrage.
Baustoffklasse/Brandverhalten des Dämmstreifens in Abstimmung mit der Bei statisch wirksamer (aussteifender) Beplankung maximal ein ho-
Bauaufsicht oder der jeweiligen Landesbauordnung. rizontaler Plattenstoß zulässig, DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit
Knauf Holztafelbau-Gebäudeabschlusswand DIN EN 1995-1-1/NA beachten.
Direktbeplankung Bemessung für den Lastfall Brand
Ständerachsabstand Bei der Bemessung von Holztafelbauwänden mit Brandschutzanforderungen
Wandseite 2 innen ≤ 625 mm
sind neben den in den jeweiligen Tabellen angegebenen Mindestquerschnitt-
Brandschutz Brandschutz

sabmessungen (b x h) auch die max. zulässigen Spannungen σD zu berück-


sichtigen. Hierbei ist σD die Spannung im Holzständer unter Berücksichti-
gung der Beanspruchungen im außergewöhnlichen Lastfall Brand.
Wandseite 1 Trennfuge (mit Luftschicht)

Wandseite 2 innen

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

W-80-7 ▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W553.de Gebäudeabschlusswand
Systemvarianten
Holztafelbau-Gebäudeabschlusswand
Beplankung Holzständer Dämmschicht Trennfuge Schall­schutz
Wandseite 1 Trennfuge F90 Wandseite 2 1) innen F30 Brand­schutz­ Zwischen den Schalldämm-Maß
technisch erfor­ Aufbauten Doppelter Aufbau
Feuerschutzplatte Knauf Piano (I)

derlich zwischen

Feuerschutzplatte Knauf Piano


den Holzständern
Knauf Feuerschutzplatte (I)
Feuerwiderstandsklasse

Diamant / Diamant X

Diamant / Diamant X
Mind.- Mind.- Mind.- Span- Mind.- Mind.­- Luft- Dämm­ Direktbeplankung
Dicke Dicke Quer- nung Dicke Roh­ schicht schicht
Silentboard schnitt zul. σD dichte
b x h
Rw
mm mm mm N/mm² mm kg/m³ mm mm dB
W553.de Holztafelbau-Gebäudeabschlusswand plus Ständerachsabstand ≤ 312,5 mm
F90 von außen

● 2x 15 ● 15 67
F30 von innen

Mineralwolle S Je Seite 
50x85 ≤ 2,0 50
80 30 2x 304)
● 2x 15 ● 2x 15 71

W553.de Holztafelbau-Gebäudeabschlusswand Ständerachsabstand ≤ 625 mm


● 2x 12,5 ● 12,5 Mineralwolle S –
60 –
● 2x 12,5 ● 12,5 160 30 –
● 2x 15 ● 12,5 64
60 –
● 2x 15 ● 12,5 64

●2) 2x 18 ● 12,5
F90 von außen

66
F30 von innen

2x 60x160 ≤ 2,0
●2) 2x 18 ● Mineralwolle G – 69
12,5
100 –
● 12,5 + 50
●2) 2x 18 73
● 12,53)
● 12,5 +
●2) 2x 18 Je Seite  77
● 12,53)
304)
●2) 2x 18 ● 12,5 73

1) Eine zusätzliche Beplankung mit Holzwerkstoffplatten auf den Holzständern verändert die Feuerwiderstandsklasse nicht
2) Feuerschutzplatte GKFI 18 nur auf Anfrage lieferbar, Mindestabnahmemengen anfragen
3) Silentboard mit Spreizklammern in darunterliegender Diamant geklammert
4) Trittschalldämmplatte (nichtbrennbar) (z. B. Knauf Insulation Trittschalldämmplatte TP), Luftschicht mittig
(I) Gipskern spezialimprägniert
Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
Bei einlagiger Beplankung horizontale Plattenstöße mit Holzriegel/Metallprofil hinterlegen.

G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)


S Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Brandschutz-Nachweis
AbP P-SAC-02/III-668
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Bei Ausführung horizontaler Plattenverlegung in der ersten Be-
plankungslage
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017 W-80-8


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W554.de Gebäudeabschlusswand mit entkoppelter Beplankung
Die Angaben der Feuerwiderstandsklasse bezieht sich auf den einfachen
Wandaufbau.

F90 F30
Feuerwiderstandsklasse
von von
außen innen

Hinweise zum Knauf System R Schalldämm-Maß


innen innen
■■ Verlegung der Platten:
vertikal: Feuerschutzplatte Knauf Piano / Diamant / Diamant X Dämmstreifen im
■■ Bei Beplankung mit Diamant X: Randbereich umlaufend
Erhöhte Scheibentragfähigkeit
Konstruktionsaufbau
Wandhöhe
Knauf Holztafelbau-Gebäudeabschlusswand Bemessung gem. DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit DIN EN 1995-1-1/NA
Entkoppelte Beplankung
unter Berücksichti­gung des brandschutztechnischen Verwendbarkeitsnach-
■■ Federschiene waagerecht
weises. Maximal zulässige Wandhöhe 3,00 m, höhere Wandhöhe bis max.
Ständerachsabstand 5,00 m auf Anfrage.
Wandseite 2 innen ≤ 625 mm
Bei statisch wirksamer (aussteifender) Beplankung maximal ein ho-
Brandschutz

rizontaler Plattenstoß zulässig, DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit


DIN EN ­1995-1-1/ NA beachten.
Bemessung für den Lastfall Brand
Wandseite 1 Trennfuge (mit Luftschicht)
Bei der Bemessung von Holztafelbauwänden mit Brandschutzanforderungen
Brandschutz

sind neben den in den jeweiligen Tabellen angegebenen Mindestquerschnitt-


sabmessungen (b x h) auch die max. zulässigen Spannungen σD zu berück-
sichtigen. Hierbei ist σD die Spannung im Holzständer unter Berücksichti-
Wandseite 2 innen gung der Beanspruchungen im außergewöhnlichen Lastfall Brand.

■■ CD-Profil mit Befestigungs-Clip waagerecht


Ständerachsabstand
Wandseite 2 innen ≤ 625 mm
Brandschutz

Wandseite 1 Trennfuge (mit Luftschicht)


Brandschutz

Wandseite 2 innen

Luftschicht in der Trennfuge zwischen den Wandaufbauten ist im Randbe-


reich zur Gebäudeaußenseite mit einem umlaufend Dämmstreifen zu schlie-
ßen. Baustoffklasse/Brandverhalten des Dämmstreifens in Abstimmung mit
der Bauaufsicht oder der jeweiligen Landesbauordnung.

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Bei Ausführung mit entkoppelter Beplankung
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

W-80-9 ▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W554.de Gebäudeabschlusswand mit entkoppelter Beplankung
Systemvarianten
Holztafelbau-Gebäudeabschlusswand mit entkoppelter Beplankung
Beplankung Holzständer Dämmschicht Trennfuge Schall­schutz
Wandseite 1 Trennfuge F90 Wandseite 2 1) innen F30 Brand­schutz­ Zwischen den Schalldämm-Maß
technisch erfor­ Aufbauten Doppelter Aufbau
derlich zwischen

Feuerschutzplatte Knauf Piano


den Holzständern
Knauf Feuerschutzplatte (I)
Feuerwiderstandsklasse

Diamant / Diamant X

Diamant / Diamant X
Mind.- Mind.- Mind.- Span- Mind.- Mind.­- Luft- Dämm­ Entkoppelte Beplankung
Dicke Dicke Quer- nung Dicke Roh­ schicht schicht
schnitt zul. σD dichte
b x h
Rw
mm mm mm N/mm² mm kg/m³ mm mm dB
W554.de Holztafelbau-Gebäudeabschlusswand mit einseitig entkoppelter Beplankung auf Federschiene Ständerachsabstand ≤ 625 mm
F90 von außen

● 2x 15 ● 12,5 72
F30 von innen

60x160 ≤ 2,0 Mineralwolle G 60 –


100 –
● 2x 15 ● 12,5 72

1) Eine zusätzliche Beplankung mit Holzwerkstoffplatten auf den Holzständern verändert die Feuerwiderstandsklasse nicht
(I) Gipskern spezialimprägniert
Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
Bei einlagiger Beplankung horizontale Plattenstöße mit Holzriegel/Metallprofil hinterlegen.

G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Brandschutz-Nachweis
AbP P-SAC-02/III-668
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Bei Ausführung mit entkoppelter Beplankung
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017 W-80-10


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W555.de Innenwand, nichtraumabschließend

Hinweise zum Knauf System


■■ Verlegung der Platten:
vertikal: Feuerschutzplatte Knauf Piano / Diamant / Diamant X
■■ Bei Beplankung mit Diamant X:
Erhöhte Scheibentragfähigkeit
Konstruktionsaufbau
Innenwand tragend und nichtraumabschließend
Direktbeplankung
Ständerachsabstand
Wandseite 1 ≤ 625 mm
Brandschutz

Wandseite 2

Nichtraumabschließende Wände, z. B. Raumteiler, werden im Brandfall min-


destens zweiseitig (gleichzeitig) beansprucht.
Brandbeanspruchung:

4- seitig

2- seitig 3- seitig

Wandhöhe
Bemessung gem. DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit DIN EN 1995-1-1/NA
und DIN 4102-4 Abschnitt 10.5 .
Bei statisch wirksamer (aussteifender) Beplankung maximal ein horizonta-
ler Plattenstoß zulässig, Angaben der DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit
DIN EN 1995-1-1/NA beachten.

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

W-80-11 ▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W555.de Innenwand, nichtraumabschließend
Systemvarianten
Holztafelbau-Innenwand – tragend, nichtraumabschließend
Beplankung Holzständer Dämmschicht
Wandseite 1 1) Wandseite 2 1) Brand­schutz­technisch erfor­derlich
zwischen den Holzständern
Knauf Feuerschutzplatte

Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwiderstandsklasse

Diamant / Diamant X

Mind.- Diamant / Diamant X Mind.- Mind.- Ausnutzungs­grad der


Dicke Dicke Querschnitt Schwel­len­pres­sung fc,90,d
b x h DIN EN 1995-1-1 mit
DIN EN 1995-1-1/NA

mm mm mm α7
W555.de Knauf Holztafelbau-Innenwand  Ständerachsabstand ≤ 625 mm
● 15 ● 15
50x80 1,0
● 15 ● 15 Ohne
● 18 ● 18 40x80 1,0
F30
● 15 ● 15
50x80 1,0
● 15 ● 15 Dämmschicht normalentflammbar
● 18 ● 18 40x80 1,0
● 15 + ● 15 +
● 12,5 ● 12,5
50x80 1,0 Ohne
● 15 + ● 15 +
● 12,5 ● 12,5
F60
● 15 + ● 15 +
● 12,5 ● 12,5
50x80 1,0 Dämmschicht normalentflammbar
● 15 + ● 15 +
● 12,5 ● 12,5
1) Eine zusätzliche Beplankung mit Holzwerkstoffplatten auf den Holzständern verändert die Feuerwiderstandsklasse nicht.
Bei Beplankung horizontale Plattenstöße mit Holzriegel/Metallprofil hinterlegen.
Für α7 gilt die Gleichung (10.1) aus DIN 4102-4:2016-05, Abschnitt 10.5.3

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Brandschutz-Nachweis
DIN 4102-4:2016-05, Abschn. 10.5, Tab. 10.5

▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017 W-80-12


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W555.de Innenwand, raumabschließend

Hinweise zum Knauf System


■■ Verlegung der Platten:
vertikal: Feuerschutzplatte Knauf Piano / Knauf Feuerschutzplatte /
Massivbauplatte / Diamant / Diamant X
horizontal: Silentboard
■■ Bei Beplankung mit Diamant X:
Erhöhte Scheibentragfähigkeit
Konstruktionsaufbau
Innenwand tragend und raumabschließend
Direktbeplankung
Ständerachsabstand
Wandseite 1 ≤ 625 mm
Brandschutz

Wandseite 2

Oder Direktbeplankung mit zusätzlicher Installationsebene


Ständerachsabstand
Wandseite 1 ≤ 625 mm
Brandschutz

Wandseite 2

Wandhöhe
Bemessung gem. DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit DIN EN 1995-1-1/NA
unter Berücksichti­gung des brandschutztechnischen Verwendbarkeitsnach-
weises. Maximal zulässige Wandhöhe 3,00 m, höhere Wandhöhe bis max.
5,00 m auf Anfrage.
Bei statisch wirksamer (aussteifender) Beplankung maximal ein ho-
rizontaler Plattenstoß zulässig, DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit
DIN EN 1995-1-1/NA beachten.
Bemessung für den Lastfall Brand
Bei der Bemessung von Holztafelbauwänden mit Brandschutzanforderungen
sind neben den in den jeweiligen Tabellen angegebenen Mindestquerschnitt-
sabmessungen (b x h) auch die max. zulässigen Spannungen σD zu berück-
sichtigen. Hierbei ist σD die Spannung im Holzständer unter Berücksichti-
gung der Beanspruchungen im außergewöhnlichen Lastfall Brand.

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

W-80-13 ▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W555.de Innenwand, raumabschließend
Systemvarianten
Holztafelbau-Innenwand – tragend, raumabschließend (Feuerwiderstandsklasse F30)
Beplankung Holzständer Dämmschicht Schall­schutz
Wandseite 1 Wandseite 2 Brand­schutz­technisch Schalldämm-Maß
erfor­derlich zwischen
Feuerschutzplatte Knauf Piano

Feuerschutzplatte Knauf Piano


den Holzständern
Knauf Feuerschutzplatte

Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwiderstandsklasse

Diamant / Diamant X

Diamant / Diamant X
Mind.- Mind.- Mind.- Spannung Mind.- Mind.­- Ohne In­stal­lations­
Dicke Dicke Quer- zul. σD Dicke Roh­dichte ebene
Massivbauplatte

Massivbauplatte
schnitt
Silentboard

Silentboard
b x h
Rw
mm mm mm N/mm² mm kg/m³ dB
W555.de Holztafelbau-Innenwand  Ständerachsabstand ≤ 625 mm
● 12,5 ● 12,5 –
Ohne
● 12,5 ● 12,5 –
50x80 ≤ 2,5
● 12,5 ● 12,5 Mineralwolle G 39
● 12,5 ● 12,5 60 – 41
● 12,5 + ● 12,5 +
47,1
F30 ● 12,5 ● 12,5
60x90 Mineralwolle G
● 2x 12,5 ● 12,5 ≤ 2,5 –
(50x80) 80 (60) –
● 12,5 +
● 12,5 45,4
● 12,5
● 12,5 ● 12,5 –
60x100 ≤ 2,0 Dämmstoff B
● 12,5 ● 12,5 –
() Klammerwerte gelten, wenn keine Anforderungen an den Schallschutz gestellt werden.
Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
Eine zusätzliche Beplankung mit Holzwerkstoffplatten auf den Holzständern verändert die Feuerwiderstandsklasse nicht.
Bei einlagiger Beplankung horizontale Plattenstöße mit Holzriegel/Metallprofil hinterlegen.

G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)


B Dämmschicht: Normalentflammbar
■■ Hanfdämmung: Dicke ≥ 60 mm, Nenn-Rohdichte ≥ 30 kg/m3
■■ Zellulose Einblasdämmung: Dicke ≥ 100 mm, Nenn-Rohdichte ≥ 50 kg/m3
■■ Holzfaserdämmung: Dicke ≥ 60 mm, Nenn-Rohdichte ≥ 45 kg/m3

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Brandschutz-Nachweis
AbP P-SAC-02/III-668

▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017 W-80-14


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W555.de Innenwand, raumabschließend
Systemvarianten (Fortsetzung)
Holztafelbau-Innenwand – tragend, raumabschließend (Feuerwiderstandsklasse F60 und F90)
Beplankung Holzständer Dämmschicht Schall­schutz
Wandseite 1 Wandseite 2 Brand­schutz­technisch Schalldämm-Maß
erfor­derlich zwischen
Feuerschutzplatte Knauf Piano

Feuerschutzplatte Knauf Piano


den Holzständern
Knauf Feuerschutzplatte

Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwiderstandsklasse

Diamant / Diamant X

Diamant / Diamant X
Mind.- Mind.- Mind.- Spannung Mind.- Mind.­- Ohne In­stal­lations­
Dicke Dicke Quer- zul. σD Dicke Roh­dichte ebene
Massivbauplatte

Massivbauplatte schnitt
Silentboard

Silentboard
b x h
Rw
mm mm mm N/mm² mm kg/m³ dB
W555.de Holztafelbau-Innenwand  Ständerachsabstand ≤ 625 mm
STEICOflex
● 25 ● 25 –
80 50
60x90 ≤ 2,0
● 25 ● 25 Mineralwolle G 36
80 (60) –
● 12,5 ● 12,5 41
F60
● 2x 12,5 ● 12,5 Mineralwolle S –
● 12,5 + 80 (60) 30
● 12,5 60x100 ≤ 2,0 45
● 12,5
● 2x 12,5 ● 2x 12,5 Mineralwolle G –
● 2x 12,5 ● 2x 12,5 80 (60) – 45
● 2x 15 ● 2x 15 –
60x100 ≤ 2,0
● 2x 15 ● 2x 15 Mineralwolle G 44
F90
● 2x 18 ● 2x 18 80 (60) – 44
60x90 ≤ 2,5
●2) 2x 18 ●2) 2x 18 44,21)
1) Schallwert bei Ausführung Verklammerung der Decklage in Holzständer
2) Nur Diamant X mit Plattenbreite 1250 mm möglich, Mindestabnahmemengen anfragen
() Klammerwerte gelten, wenn keine Anforderungen an den Schallschutz gestellt werden.
Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
Eine zusätzliche Beplankung mit Holzwerkstoffplatten auf den Holzständern verändert die Feuerwiderstandsklasse nicht.
Bei einlagiger Beplankung horizontale Plattenstöße mit Holzriegel/Metallprofil hinterlegen.

G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)


S Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Brandschutz-Nachweis
AbP P-SAC-02/III-668

W-80-15 ▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W555.de Innenwand, raumabschließend
Systemvarianten (Fortsetzung)
Holztafelbau-Innenwand mit Installationsebene – tragend, raumabschließend
Beplankung Holzständer Dämmschicht Schall­schutz
Wandseite 1 Wandseite 2  + In­stal­lations­­ebene Brand­schutz­technisch Schalldämm-Maß
erfor­derlich zwischen
den Holzständern
Knauf Feuerschutzplatte

Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwiderstandsklasse

Diamant / Diamant X

Diamant / Diamant X

Diamant / Diamant X
Mind.- Mind.- Mind.- Mind.- Mit In­stal­lations­­ebene
Dicke Dicke Dicke Quer- Spannung Mind.- Mind.­-
schnitt zul. σD Dicke Roh­dichte
Silentboard

Silentboard
b x h
Rw
mm mm mm mm N/mm² mm kg/m³ dB
W555.de Holztafelbau-Innenwand mit Installationsebene auf Federschiene  Ständerachsabstand ≤ 625 mm
● 2x 12,5 ● 12,5 ● 12,5 60,6
60x90 Mineralwolle G
F30 ● 12,5 + ≤ 2,5
● 12,5 ● 12,5 (50x80) 80 (60) – 64,1
● 12,5
● 2x 12,5 ● 12,5 ● 12,5 60,6
F60 60x100 ≤ 2,0 Mineralwolle S
● 12,5 +
● 12,5 ● 12,5 80 (60) 30 64,1
● 12,5

F90 ● 2x 18 ● 2x 18 ● 12,5 60x90 ≤ 2,5 Mineralwolle G 58


80 (60) –
() Klammerwerte gelten, wenn keine Anforderungen an den Schallschutz gestellt werden.
Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
Eine zusätzliche Beplankung mit Holzwerkstoffplatten auf den Holzständern verändert die Feuerwiderstandsklasse nicht.
Bei einlagiger Beplankung horizontale Plattenstöße mit Holzriegel/Metallprofil hinterlegen.
G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)
S Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Brandschutz-Nachweis
AbP P-SAC-02/III-668

▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017 W-80-16


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W556.de Innenwand mit entkoppelter Beplankung
Wandhöhe
Bemessung gem. DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit DIN EN 1995-1-1/NA
unter Berücksichti­gung des brandschutztechnischen Verwendbarkeitsnach-
weises. Maximal zulässige Wandhöhe 3,00 m, höhere Wandhöhe bis max.
5,00 m auf Anfrage.
Bei statisch wirksamer (aussteifender) Beplankung maximal ein horizontaler
Plattenstoß zulässig, DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit DIN EN 1995-1-1/
NA beachten.
Bemessung für den Lastfall Brand
Bei der Bemessung von Holztafelbauwänden mit Brandschutzanforderungen
sind neben den in den jeweiligen Tabellen angegebenen Mindestquerschnitt-
sabmessungen (b x h) auch die max. zulässigen Spannungen σD zu berück-
sichtigen. Hierbei ist σD die Spannung im Holzständer unter Berücksichti-
gung der Beanspruchungen im außergewöhnlichen Lastfall Brand.
Hinweise zum Knauf System
■■ Verlegung der Platten:
vertikal: Feuerschutzplatte Knauf Piano / Knauf Feuerschutzplatte /
Diamant / Diamant X
horizontal Silentboard
■■ Bei Beplankung mit Diamant X:
Erhöhte Scheibentragfähigkeit
Konstruktionsaufbau
Innenwand tragend und raumabschließend
Einseitig entkoppelte Beplankung
■■ Federschiene waagerecht
Ständerachsabstand
Wandseite 1 ≤ 625 mm
Brandschutz

Wandseite 2

■■ CD-Profil mit Befestigungs-Clip waagerecht


Ständerachsabstand
Wandseite 1 ≤ 625 mm
Brandschutz

Wandseite 2

■■ Direkt befestigte Holzlatte waagerecht


Ständerachsabstand
Wandseite 1 ≤ 625 mm
Brandschutz

Wandseite 2

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Bei Ausführung mit entkoppelter Beplankung
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

W-80-17 ▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017


Knauf Wandsysteme

Holztafelbau-Wände
W556.de Innenwand mit entkoppelter Beplankung
Systemvarianten
Holztafelbau-Innenwand mit entkoppelter Beplankung – tragend, raumabschließend
Beplankung Holzständer Dämmschicht Schall­schutz
Wandseite 1 Wandseite 2 Brand­schutz­technisch Schalldämm-Maß
erfor­derlich zwischen
den Holzständern
Feuerschutzplatte Knauf Piano

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Knauf Feuerschutzplatte

Knauf Feuerschutzplatte
Feuerwiderstandsklasse

Diamant / Diamant X

Diamant / Diamant X
Mind.- Mind.- Mind.- Span- Mind.- Mind.­- Einseitig ent­kop­pelte
Dicke Dicke Querschnitt nung Dicke Roh­dichte Be­plankung inklusive
Massivbauplatte

Massivbauplatte
b x h zul. σD Dämm­schicht

Rw
mm mm mm N/mm² mm kg/m³ dB
W556.de Holztafelbau-Innenwand mit entkoppelter Beplankung auf Federschiene Ständerachsabstand ≤ 625 mm
● 12,5 ● 12,5 Mineralwolle G 55
F30 50x80 ≤ 2,5
● 12,5 ● 12,5 60 – 55

● 25 ● 25 60x90 ≤ 2,0 Mineralwolle G 53


80 –

F60 ● 12,5 ● 12,5 Mineralwolle S 55


60 30
60x100 ≤ 2,0
● 2x 12,5 ● 2x 12,5 Mineralwolle G 62
60 –

● 25 + ● 25 +
71
● 12,5 ● 12,5 60x100 ≤ 2,0
F90 Mineralwolle G
● 2x 15 ● 2x 15 60 – 62
● 2x 18 ● 2x 18 60x90 ≤ 2,5 63
W556.de Holztafelbau-Innenwand mit entkoppelter Beplankung auf Holzlatte 50x30 mm Ständerachsabstand ≤ 625 mm

F60 ● 2x 12,5 ● 2x 12,5 60x100 ≤ 2,0 Mineralwolle G 50


60 –
Schallwerte sind mit Holzständerquerschnitt 60x90 mm gemessen
Kursive Schalldämm-Maße sind abgeleitete Werte aus Messungen von abweichenden Konstruktionen.
Eine zusätzliche Beplankung mit Holzwerkstoffplatten auf den Holzständern verändert die Feuerwiderstandsklasse nicht.
Bei einlagiger Beplankung horizontale Plattenstöße mit Holzriegel/Metallprofil hinterlegen.

G Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)


S Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162: Nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 (Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation)

Siehe auch Abschnitt „Wände – Ausführungshinweise“ /


Hinweis
Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

Brandschutz-Nachweis
AbP P-SAC-02/III-668
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Bei Ausführung mit entkoppelter Beplankung
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

▪ Holztafelbau-Wände ▪ 07/2017 W-80-18


Knauf Wandsysteme

Aufrüstung von Bestandswänden


Aufrüstung von Metallständerwänden
Einseitig oder beidseitig beplankt

Einseitig Beidseitig
Ständerachsabstand Ständerachsabstand
≤ 625 mm ≤ 625 mm
d1

d2 d2

Befestigung der zusätzlichen Beplankung aus Fireboard durch Verschrauben ins Profil (Alternative Befestigung auf Anfrage)
Bestand Aufrüstung (erforderliche Beplankung, Mindest‑Dicke in mm)
Bestehende Wand Auf F30 Auf F60 Auf F90
Beplankung Dämmschicht Fireboard Fireboard Fireboard Fireboard Fireboard
je Wandseite einseitig einseitig beidseitig einseitig beidseitig
mm

d1 12,5 d 1 15
≥ 12,5
d2 15 d 2 20 + d2 30 +
GKB
d2 12,5 d 2 15

Ohne oder mit d 1 12,5


≥ 2x 12,5
Mineralwolle im – – – d2 15 +
GKB
Hohlraum d 2 12,5

d1 12,5 d 1 12,5
≥ 12,5 1)
– d 2 15 + d2 20 +
GKF
d2 12,5 d 2 12,5

1) Alternativ möglich: 1x 12,5 mm Gipsfaserplatte oder 1x 12,5 mm zementgebunde Platte oder 1x 10 mm Calcliumsilikatplatte
Die Bestandswand muss den Anforderungen der DIN 4103-1 genügen.
d1 = Mindest-Dicke der erforderlichen Beplankung auf Wandseite 1 d2 = Mindest-Dicke der erforderlichen Beplankung auf Wandseite 2

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Aufgrund des Brandschutzes auf Basis von
Gutachten GS 3.2/16-386-1
Vorherige Abstimmung gemäß Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Hinweis Siehe auch Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

W-90-1 ▪ Aufrüstung bestehender Wände ▪ 03/2019


Knauf Wandsysteme

Aufrüstung von Bestandswänden


Aufrüstung von Holzfachwerkwänden
K241.de Beidseitig beplankt

K241.de Knauf Holzfachwerkwand-Bekleidung A1


Ständerachsabstand
≤ 625 mm
d1

d2

Fireboard
Befestigung der zusätzlichen Beplankung aus Fireboard durch Verschrauben in den Holzständer (Alternative Befestigung auf Anfrage)
Bestand Aufrüstung (erforderliche Beplankung)
Bestehende Wand Auf F90
Tragende und raumabschließende Gefache Fireboard
Holzfachwerkwand vollständig ausgefüllt mit: beidseitig

Mauerwerk aus Steinen


Zulässige Wandhöhe oder
max. 5 m Porenbeton/Leichtbeton/Stahlbeton d1 20 mm Fireboard
oder +
Holzständer Lehmschlag d2 20 mm Fireboard
≥ 100 x 100 mm oder
Mineralwolle S ; Rohdichte: ≥ 50 kg/m³

d1 = Mindest-Dicke der erforderlichen Beplankung auf Wandseite 1


d2 = Mindest-Dicke der erforderlichen Beplankung auf Wandseite 2

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Aufgrund des Brandschutzes auf Basis von
Schreiben 2839/2017 MPA BS
Vorherige Abstimmung gemäß Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Hinweis Siehe auch Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

▪ Aufrüstung bestehender Wände ▪ 03/2019 W-90-2


Knauf Wandsysteme

Einbau von Elektrodosen


Maße in mm
■■ Steckdosen, Schalterdosen, Verteilerdosen
usw. dürfen bei Trennwänden (beidseitig be-
A A
plankt) an jeder beliebigen Stelle, jedoch nicht
unmittelbar gegenüberliegend, eingebaut wer-

≥ 40
den, bei Holzunterkonstruktion muss ein Ab-
stand von ≥ 100 mm zwischen Dose u. Holz-
ständern eingehalten werden.
■■ Die Durchführung einzelner Elektroleitungen ist
zulässig. Die verbleibenden Öffnungen sind mit

≥ 30
Gipsmörtel zu verschließen.
Wände (beidseitig beplankt)
A Die Elektrodosen sind mit Gipsmörtel (Gips-
bett: ≥ 30 mm dick) zu ummanteln bzw. mit Gips-
platten (≥ Dicke d der geschwächten Beplan- ≥d d
kungslage) zu umbauen.
A Ausführung – Holztafelbauwände
nur bei Einfachständerwänden:
B Einstellen von Plattenstreifen in gleicher Dicke
wie Beplankung – an hintere Platte kleben oder
mit Knauf Schrauben „Gipsplatten auf Gipsplatten“
befestigen. Der Plattenstreifen muss folgenden ≥ 100 ≥ 100
Bereich vollständig abdecken: bis mind. 500 mm
oberhalb der höchsten Elektrodose, bis zum Bo-
den, seitlich jeweils bis zum nächsten Ständer.
B
C Wandhohlraum mit Mineralwolle nach DIN
EN 13162 (Baustoffklasse A, Schmelzpunkt ≥
1000 °C nach DIN 4102-17) abgleitsicher ausfül-
≥ 500

len. Die Mineralwolle muss folgenden Bereich voll-


≥ 500

ständig abdecken: bis mind. 500 mm oberhalb der


höchsten Elektrodose, bis zum Boden oder bis zur
Auswechslung und seitlich jeweils bis zum nächs-
ten Ständer. Ein Zusammendrücken der Dämm-

≥ 500
schicht ist bis zu einer Dicke ≥ 30 mm zulässig.
Die Mineralwolle muss folgende Mindest-Flächen-
gewichte aufweisen:
F30: ≥ 1,2 kg/m² (z. B. 40 mm x 30 kg/m³)
F60: ≥ 1,6 kg/m² (z. B. 40 mm x 40 kg/m³)
F90: ≥ 2,4 kg/m² (z. B. 60 mm x 40 kg/m³) C
Bei Holzständerwänden (nichttragend)
D Bei vorhandener vollflächiger Dämmschicht
≥ 500

aus Mineralwolle nach DIN EN 13162 (Baustoff-


≥ 500

klasse A, Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN


4102-17) keine weiteren Maßnahmen erforder-
lich, es gelten die Angaben der DIN 4102-4. Ein
Zusammendrücken der Dämmschicht ist bis zu ei-
≥ 500

ner Dicke ≥ 30 mm zulässig.


≥30
Zulässige Varianten:
A B C Metallständerwände W11.de
A Holztafelbau-Wände (tragend) W55.de
D Holzständerwände (nichttragend) W12.de
Schachtwände und Vorsatzschalen
D Ausführung - Holzständerwände (nicht tragend)
Bei Schachtwänden und Vorsatzschalen (einsei-
tig beplankte Konstruktionen) sind Elektrodosen
≥30

generell mit Gipsplatten, Dicke der Platten analog


der Beplankungsdicke, zu umbauen.
≥ 100 ≥ 100
Brandschutz-Nachweis
Siehe jeweiliges System

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände / W55.de Knauf Holztafelbau-Wände / W12.de Knauf Holzständerwände

W-100-1 ▪ Wände – Ausführungshinweise ▪ 10/2015


Knauf Wandsysteme

Brandschutz-Anschlüsse an Decken
Anschlüsse von „leichten“ Trennwänden an brandschutztechnisch klassifizierten Decken
■■ An brandschutztechnisch klassifizierten Deckensystemen (Unterdecken) dürfen Trennwände nur angeschlossen werden, wenn gesichert wird, dass im
Brandfall bei vorzeitiger Zerstörung der Trennwand deren Reste abfallen können, ohne die Decke zusätzlich zu belasten.
■■ Sofern eine Trennwand mit Brandschutzanforderungen an eine Unterdecke angeschlossen wird, muss die Unterdecke allein den gleichen Feuerwider-
stand besitzen.
■■ Horizontale Aussteifung der Unterdecke erforderlich.
■■ Folgende Ausführungen der Anschlüsse sind möglich. (Weitere Anschlüsse bzw. Detailausführungen siehe Detailblatt W11.de).

Knauf Wandsysteme Knauf Deckensysteme


Unterdecken, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehören Unterdecken in Verbindung mit
Brandbeanspruchung Brandbeanspruchung Rohdecken der Bauart I - IV
von unten von oben (Deckenzwischenraum)
ohne Brandschutz 1 2 3a

Feuerwiderstandsklasse Wand kleiner Decke 1 2 3b

Feuerwiderstandsklasse Wand gleich Decke 1 2 3c

Unterdecken, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehören


Brandbeanspruchung von unten Brandbeanspruchung von oben (Deckenzwischenraum)
Bei Unterdecken mit Brandschutz von unten den Deckenanschluss ohne Bei Unterdecken mit Brandschutz von unten und von oben / von oben
Verschraubung mit dem UW-Profil, jedoch mit bis an die Unterdecke an- einen gleitenden Deckenanschluss in Standardausführung mit mindestens
schließender Beplankung ausführen. 15 mm Bewegungsspielraum ausführen.
1 2

keine Verschraubung gleitender keine Verschraubung


mit dem UW-Profil Anschluss an mit dem UW-Profil
Unterdecke

Unterdecken in Verbindung mit Rohdecken der Bauart I - IV


Bei Unterdecken in Verbindung mit Rohdecken der Bauart I - IV gilt die angegebene Feuerwiderstandsklasse nur für das gesamte Deckensystem (a).

3a Deckenanschluss von Trennwänden ohne 3b Werden Trennwände mit Brandschutzanfor- 3c Trennwände mit der gleichen Feuerwider-
Brandschutz ohne Verschraubung mit dem derungen an der Unterdecke befestigt, so standsklasse wie das gesamte Deckensys-
UW-Profil ausführen. muss eine Klassifizierung der Unterdecke al- tem (a) müssen an der Rohdecke befestigt
lein mindestens der Feuerwiderstandsklasse werden. bei Rohdecke Bauart IV:
der Wand entsprechen. Plattenstreifen
a
a

keine Ver- keine Ver- Art u. Dicke der Beplankung als


schraubung mit schraubung mit Unterdecke „alleine“ mit mind.
dem UW-Profil dem UW-Profil der gleichen Feuerwiderstands-
klasse wie die Wand
Wand ohne Brandschutz Wand mit Brandschutz Wand mit Brandschutz
Bei Anschlussbauteilen aus brennbaren Baustof-
fen muss das Randprofil (UW) mit Gipsplatten in
Beplankungsdicke der Wand hinterlegt werden.

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Anschlüsse an brandschutztechnisch klassifizierte Unterdecken
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

▪ Wände – Ausführungshinweise ▪ 10/2015 W-100-2


Knauf Wandsysteme

Konstruktive Ausführungen

Beplankung und Fugenausbildung Befestigungsmittel Anschlüsse an Unterdecken

Stirnstöße mit Profilen hinterlegen

Für die Beplankung sind Knauf Platten GKF bzw. Gemäß DIN 18181 sind als Befestigungsmittel auf An brandschutztechnisch klassifizierten Decken-
Fireboard einzusetzen. Für die Verarbeitung der Stahlblech Schrauben, auf Holz Schrauben, Nägel systemen (Unterdecken) dürfen Trennwände nur
Gipsplatten gilt DIN 18181. Für Fireboard sind die oder Klammern gemäß DIN 18182 zu verwenden. angeschlossen werden, wenn gesichert wird, dass
Knauf Angaben zu beachten. Bei mehrlagiger Beplankung ist jede Lage für sich im Brandfall bei vorzeitiger Zerstörung der Trenn-
Knauf Platten sind auf Ständern und/oder Rie- am aussteifenden Untergrund zu befestigen. Die wand deren Reste abfallen können, ohne die De-
geln dicht zu stoßen. Bei einlagiger Beplankung sichtbaren Teile der Befestigungsmittel sind zu cke zusätzlich zu belasten (siehe Seite W-100-2).
sind die Stöße der Längskanten um mindestens verspachteln.
einen Ständer- bzw. Riegelabstand gegeneinan- Verklammern Platte in Platte bei Metallständer- Gleitende Anschlüsse
der zu versetzen, bei mehrlagiger Beplankung wänden mit Knauf Diamant möglich siehe Detail-
auch innerhalb einer Beplankungsseite Stöße ver- blatt W11.de.
setzen. Stirnstöße sind bei einlagiger Beplankung
aus brandschutztechnischen Gründen mit Profilen Dämmschichten
zu hinterlegen. Alternativ: Hinterlegung mit Dämm- Sind in Wandkonstruktionen Dämmschichten zur
stoff siehe jeweiliges System. Alle Fugen sind Erzielung der Feuerwiderstandsklasse erforder-
normgerecht zu verspachteln. Bei mehrlagiger Be- lich, müssen die in den jeweiligen Tabellen ange-
plankung sind auch die Fugen der verdeckten La- gebenen Eigenschaften, Dicken und Rohdichten
gen stets zu füllen. der Dämmschicht eingehalten werden. Gleitende Anschlüsse an angrenzende Bauteile
Die Dämmschicht ist gegen Abgleiten zu sichern. sind in den nachfolgenden Prinzip-Darstellungen
Feste, verspachtelte Anschlüsse Eine ausreichende Sicherung ist das stramme Ein- aufgeführt. Angaben der jeweiligen Knauf Detail-
passen der Dämmschicht zwischen Ständern und blätter sind zu beachten.
Riegeln – Stauchung bis etwa 1 cm. Stöße von
stumpf gestoßenen Dämmschichten müssen dicht Bewegungs-/ Dehnungsfugen
sein. Brandschutztechnisch am günstigsten sind
ungestoßene oder zweilagig mit versetzten Stö-
ßen eingebaute Dämmschichten.

Bodenanschlüsse
Feste, verspachtelte Anschlüsse an angrenzende
Bauteile sind dicht auszuführen. Dichtungsstreifen
müssen aus nicht brennbaren Baustoffen beste-
hen; im Bereich der Anschlüsse sind auch Dich- Bewegungsfugen des Rohbaus sind in die Kon­
tungsstreifen aus brennbaren Baustoffen erlaubt, struktion der Ständerwände zu übernehmen. Bei
wenn ihre Dicke ≤ 5 mm beträgt und die Dich- durchlaufenden Wänden sind im Abstand von ca.
tungsstreifen durch die Verspachtelung der Be- 15 m Dehnungsfugen erforderlich.
plankung in ganzer Beplankungsdicke dicht abge-
schlossen bzw. von der Beplankung ganz abge- Bodenanschlüsse sind sinngemäß wie feste, ver-
deckt werden. spachtelte Anschlüsse auszuführen. Bei zurück-
Anschlüsse an angrenzende Wände aus Gipsplat- springender Beplankung darf die geforderte Be-
ten sind in den Details auf den folgenden Seiten plankungsdicke vermindert werden, wenn im Wan-
dargestellt. dinnern eine entsprechende Ersatzschicht ange-
ordnet wird.

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

W-100-3 ▪ Wände – Ausführungshinweise ▪ 10/2015


Knauf Wandsysteme

Verlegung der Knauf Platten

1 Plattenlagen vertikal
■■ Längskantenstöße um 625 mm (Ständerachs-
1

Längskante
abstand) versetzen.
■■ Bei Verwendung nicht raumhoher Platten Stirn- Plattenlagen vertikal
kantenstöße ≥ 500 mm (bei einlagiger Beplan- Plattenbreite: 1250 mm
Stirnkante
kung ≥ 1000 mm) in einer Beplankungslage Ständerachsabstand: 625 mm
versetzen.
■■ Bei mehrlagiger Beplankung Stirnkantenstöße
auch zwischen den Plattenlagen versetzen.
■■ Plattenstöße der gegenüberliegenden Beplan-
kungen ebenfalls zueinander versetzen.
2 Plattenlagen horizontal und vertikal
Untere Lage:
■■ Stirnkantenstöße um mind. einen Ständerachs-
abstand versetzen.
■■ Empfehlung: Plattenlänge 2500 mm
2

Stirnkante
Obere Lage: Plattenlagen horizontal + vertikal
■■ Bei Verwendung nicht raumhoher Platten Stirn- Untere Lage (horizontal) Längskante

Längskante
kantenstöße ≥ 500 mm versetzen. Plattenbreite: 625 mm
Versatz zwischen unterer und oberer Lage: Obere Lage (vertikal)
Stirnkante
■■ Plattenstöße der oberen Lage um ca. 312,5 mm Plattenbreite: 1250 mm
gegenüber den Plattenstößen der unteren Lage Ständerachsabstand: 625 mm
versetzen.
Versatz gegenüberliegender Beplankungen:
■■ Plattenstöße ebenfalls zueinander versetzen.
3 Plattenlagen horizontal
■■ Empfehlung: Plattenlänge 2500 mm
■■ Stirnkantenstöße um mind. einen Ständerachs-
abstand versetzen.
■■ Längskantenstöße zwischen den Beplankungs- 3
lagen um halbe Plattenbreite versetzen. Plattenlagen horizontal
■■ Plattenstöße der gegenüberliegenden Beplan- Plattenbreite: 1250 mm
kungen ebenfalls zueinander versetzen. Ständerachsabstand: 625 mm

4 Plattenlagen horizontal
■■ Empfehlung: Plattenlänge 2500 mm
Stirnkante

■■ Stirnkantenstöße um mind. einen Ständerachs-


abstand versetzen. Längskante

■■ Längskantenstöße zwischen den Beplankungs-


lagen um halbe Plattenbreite versetzen.
■■ Plattenstöße der gegenüberliegenden Beplan-
kungen ebenfalls zueinander versetzen.

4
Plattenlagen horizontal
Plattenbreite: 625 mm
Ständerachsabstand: 625 mm
Stirnkante

Längskante

►► s. a. Detailblatt W11.de Knauf Metallständerwände

▪ Wände – Ausführungshinweise ▪ 10/2015 W-100-4


Knauf Wandsysteme

Details Knauf Wandsysteme


W55.de – Deckenanschlüsse

Details Vertikalschnitte – Beispiele – Maße in mm


W553.de-V1 mit Kopf- / Randbalken
■■ unmittelbar aneinander angrenzende Gebäude

≥ 15
Rand-/Kopfbalken Rand-/Kopfbalken ≥ 15
≤ 11) Breite ≥ 40 mm Breite ≥ 40 mm
≤ 1

≥ 15

Decke Decke

≥ 15
≤ 11)
≤ 1
≥ 15
z. B. Uniflott / ≥ 15
TRIAS +
Trenn-Fix

≥ 50 mm

1) bei Fugenbreite > 1 mm und ≤ 5 mm Fugenhinterlegung mit


zusätzlichem Plattenstreifen Knauf GKF erforderlich
≤5
>1

Decke
≤5
>1

Plattenstreifen Knauf GKF

►► weitere Angaben zur Ausführung siehe Detailblatt W55.de Knauf Holztafelbau-Wände

W-100-5 ▪ Wände – Ausführungshinweise ▪ 10/2015


Knauf Wandsysteme

Revisionsklappen
in Metallständerwänden
Wand-Revisionsklappen
Knauf Revisionsklappen in Brandschutzaus-
führung sind geeignet für den Einbau in Metall-
ständerwänden. Der Brandschutz des geprüften
Knauf Wandsystems bleibt auch beim Einbau ei-
ner Revisionsklappe erhalten.
Die Revisionsklappe entspricht bei Einbau in
Wänden im Bereich der Öffnung dem Brand-
schutz einer Beplankungsseite. Die Klappe er-
möglicht somit ausschließlich den Zugang zum
Wandhohlraum.
Es ist sicherzustellen, dass die Revisionsklap-
pen stets systemgerecht verschlossen sind und
ausschließlich für Revisionsarbeiten geöffnet
werden. Gegebenenfalls sind systemkonforme
Verschlüsse anzuordnen.
Angaben zur Konstruktion siehe Technische
Blätter Knauf Revisionsklappen.

in Schachtwänden
Schachtwand-Revisionsklappen
Die Verwendung der Revisionsklappen ist nur
möglich, wenn die nichttragende, raumabschlie-
ßende Wandkonstruktion als Schachtwand ei-
nes Installationsschachtes nach DIN 4102-4:
1994-03, Abschnitt 8.6 angewendet wird.
Es ist sicherzustellen, dass die Revisionsklap-
pen stets systemgerecht verschlossen sind und
ausschließlich für Revisionsarbeiten geöffnet
werden. Gegebenenfalls sind systemkonforme
Verschlüsse anzuordnen.

►► s. a. www.knauf.de/revisionsklappen

▪ Wände – Ausführungshinweise ▪ 10/2015 W-100-6


Knauf Wandsysteme

Notizen
Decken- und Dachsysteme

Grundlagen des Brandschutzes Decken - Einführung und Inhalt


Decken - Grundlagen der Bemessung
Ingenieurmäßiger Brandschutz Unterdecken „alleine“ - abgehängt
Unterdecken - abgehängt -, die allein
einer Feuerwiderstandsklasse angehören

Wandsysteme Unterdecken „alleine“ - freitragend


Unterdecken - freitragend -, die allein
einer Feuerwiderstandsklasse angehören

Decken- und Dachsysteme Unterdecken „alleine“ + Akustik

Dachsysteme
Decken- und
Unterdecken - Brandschutz + Akustik -, die allein
einer Feuerwiderstandsklasse angehören

Bodensysteme Unterdecken unter Massivdecken


Unterdecken - in Verbindung mit
Rohdecken der Bauart I-III

Raum-in-Raum Systeme - Cubo Unterdecken unter Holzbalkendecken


Deckenbekleidungen / Unterdecken - in Verbindung mit
Rohdecken der Bauart IV
(Neubau / Altbau entkernt / Altbausubstanz)
Träger- und Stützenbekleidungen
Unterdecken unter Trapezblechdecken
Deckenbekleidungen / Unterdecken - in Verbindung mit
Trapezblechdecken
Kabel- und Lüftungskanäle
Unterdecken unter Holzbalkendächern
Deckenbekleidungen / Unterdecken - in Verbindung mit
Dachkonstruktionen (Vollholz-Sparren / -Balken)
Holzbau in Gebäudeklasse 4
Unterdecken unter Trapezblechdächern
Deckenbekleidungen / Unterdecken - in Verbindung mit
Trapezblechdächern
Kabel- und Rohrdurchführungen
Decken - Safeboard
Decken - Ausführungshinweise
DIN-Konstruktionen

Knauf Service und Beratung


Knauf Decken- und Dachsysteme

Objekt: Dachausbau, Darmstadt, Entwurf: Petzinka-Pink und Partner, Düsseldorf

▪ Decken – Einführung und Inhalt ▪ 03/2018 D-10-1


Knauf Decken- und Dachsysteme

Decken – Einführung und Inhalt


Einführung
Eine Brandschutzklassifizierung von Decken- und Dachkonstruktionen in Brandlast im Zwischendeckenbereich
Verbindung mit Unterdecken kann erreicht werden durch Unterdecken, die Befinden sich z. B. bei Decken über Rettungswegen und Fluren im Zwi­
allein den geforderten Feuerwiderstand bringen bzw. durch „Addition“ der schen­deckenbereich zwischen Rohdecke und Unterdecke Installationen (aus
Brandschutzeigenschaft der Rohdecke und der Unterdecke. brennbaren Bestandteilen), so muss auch für diesen Brandfall ein entspre-
Letztere Lösungen sind wirtschaftlich i. d. R. günstiger, setzen jedoch vor- chender Feuerwiderstand gewährleistet sein.
aus, dass die Rohdecken entsprechend ihrer brandschutztechnischen Güte Sofern Kabelbündel, Rohrisolierungen, Leitungen usw. mit brennbaren
eingeordnet werden können bzw. die Vorgabe des bauaufsichtlichen Nach- Bestandteilen im Zwischendeckenbereich vorhanden sind, müssen Unter-
weises erfüllen. Die Einstufung der Rohdecken erfolgt in der DIN 4102‑4. decken, die auch bei Brandbeanspruchung von oben (aus dem Deckenzwi-
Sind Dächer in ihrem Aufbau mit Deckenkonstruktionen identisch, so sind sie schenraum) klassifiziert sind, eingesetzt werden. In solchen Fällen sind die
bezüglich ihrer Brandschutzeigenschaften gleichzustellen. Abhängungen als Nonius‑Abhängung oder mit Direktabhängern auszufüh-
Tragfähigkeit und Belastung ren. Dübelbefestigungen sind für den Lastfall Brand auszulegen.
Brandschutztechnisch klassifizierte Unterdecken dürfen nicht, auch nicht im Durchführung elektrischer Leitungen
Brandfall, belastet werden. Bei Unterdecken mit Brandschutz allein von oben Durch klassifizierte Decken dürfen einzelne elektrische Leitungen durchge-
(Deckenzwischenraum) sind im Zwischendeckenbereich verlegte Leitungen, führt werden, wenn der verbleibende Lochquerschnitt mit Gips oder ähnlichem
z. B. Rohre, Kabel, sonstige Installationen, an der Rohdecke mit Baustoffen oder im Fall der Rohdecke mit Beton vollständig verschlossen wird.
der Baustoffklasse A (nichtbrennbar) so zu befestigen, dass sie auch im Durchführung von Abhängungen
Brandfall die Unterdecken im Klassifizierungszeitraum nicht belasten. Die Klassifizierung der Rohdecken mit Unterdecken (Bauarten I bis III) geht
Bei Unterdecken in Verbindung mit Rohdecken sind keine Installationen im nicht verloren, wenn durch die Unterdecken Abhänger, z. B. für Lampen,
Zwischendeckenbereich zulässig. Als unbedenklich gelten u. a. brennbare durchgeführt werden und der Durchführungs­querschnitt für den Abhänger
Kabelisolierungen oder Baustoffe, deren Brand­lasten möglichst gleichmäßig an der Unterdecke nicht wesentlich größer als der Abhängerquerschnitt ist.
verteilt und ≤ 7 kWh/m² sind. Erlaubt ist auch die Durchführung von Rohren für Sprinkler. Bei Unterdecken,
Bei zahlreichen Konstruktionen ermöglicht das System „Decke unter Decke“ die bei Brandbeanspruchung von unten allein einer Feuerwiderstandsklasse
den Einbau von Sichtdecken ≤ 0,15 kN/m² an Brandschutzdecken. angehören, ist die Durchführung von Abhängern nur erlaubt, wenn aus-
Informationen zur möglichen Befestigung von Lasten bei Brandschutz auf reichende Maßnahmen gegen eine Überschreitung der maximal zulässigen
Anfrage. Temperaturerhöhung auf der dem Feuer abgekehrten Seite getroffen wer-
Einbauten den, z. B. Dämmschicht um Abhänger herumführen.
Alle folgenden Angaben gelten für Unterdecken ohne Einbauten, wie z. B.
Einbauleuchten, klimatechnische Geräte oder andere Teile, die in der Unter-
decke angeordnet sind.
Die Eignung von Einbauten in Unterdecken ist stets durch Prüfungen nach-
zuweisen. Für Deckenschotts und Brandschutzummantelungen für Einbau-
leuchten sind konstruktive Lösungen (Detailblatt D11.de) vorhanden.

D-10-2 ▪ Decken – Einführung und Inhalt ▪ 03/2018


Knauf Decken- und Dachsysteme

Decken – Einführung und Inhalt


Einführung
Dämmschichten im Zwischendeckenbereich
Dämmschichten im Zwischendeckenbereich können je nach Konstruktion die
Feuerwiderstandsdauer der klassifizierten Decke positiv (verzögerte Tem-
peraturerhöhung auf der feuerabgekehrten Seite der Deckenkonstruktion)
oder negativ (Hitzestau in der Bekleidungsplatte) beeinflussen. Deshalb
ist es wichtig, die in den Tabellen angegebenen Hinweise zur Dämmstoff­
einordnung
■■ Brandschutztechnisch erforderlich
■■ Brandschutztechnisch nicht erforderlich aber zulässig
■■ Nicht zulässig
unbedingt einzuhalten.
Brandschutztechnisch notwendige Dämmschich­ten müssen aus Mineral-
wolle nach DIN EN 13162 bestehen und teilweise einen Schmelzpunkt
≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 besitzen. Mindest-Dicken und gegebenenfalls
Mindest-Rohdichten sind zu berücksichtigen.
Beschichtungen, Bekleidungen und Dampfsperren
Die Klassifizierungen werden durch übliche Anstriche oder Beschichtungen
sowie Dampfsperren bis zu etwa 0,5 mm Dicke nicht beeinträchtigt. Bei
dickeren Beschichtungen kann die brandschutztechnische Wirkung der
Unterdecken verloren gehen. Die Klassifizierungen gelten nur für nicht zu-
sätzlich bekleidete Unterdecken. Zusätzliche Bekleidungen der Unterdecken,
insbesondere Blechbekleidungen, können die brandschutztechnische Wir-
kung der Unterdecken aufheben.

▪ Decken – Einführung und Inhalt ▪ 03/2018 D-10-3


Knauf Decken- und Dachsysteme

Bemessung der Unterkonstruktion


Lastklassen
Bemessung der Unterkonstruktion
Zum Ablesen der erforderlichen Abstände der Unterkonstruktion ist zunächst die Ermittlung der Lastklasse des Eigengewichts der gewählten Systemvarian-
te einschließlich ggf. vorhandener oder geplanter Zusatzlasten erforderlich.

[ kg/m² ] Gewicht der Deckenbekleidung/Unterdecke


y
Lastklassen [kN/m²]
65

60
0,50 < p ≤ 0,651)
55

50
nt
a rd ma
0,30 < p ≤ 0,50 45 n tbo Dia
S ile
I)
40 ) /G KF(
I
Silentboard + KB( rd
0,30 < p ≤ 0,40
Diamant t te n G ireboa
la F
(bei Brandschutz 35 uf P
von oben) Kna
30

25
0,15 < p ≤ 0,30
20

15
≤ 0,15
x
1) Das Eigengewicht der Decke
darf 0,50 kN/m² nicht über‑ 10 45
schreiten. 9,5 12,5 15 18 20 25 30 33 35 36 37,5 40 43 [ mm ]
Die Lastklasse bis 0,65 kN/m²
darf nur in Kombination mit
Dicke der Beplankung 25 + 12,5
20 + 15

25 + 18
2x 12,5

18 + 15
2x 15

2x 18

2x 20
zusätzlichen Lasten ange­
wendet werden, z. B. Decke
unter Decke. Bemessung
nach DIN 18168

Schritt 1: Bestimmung des Gewichts der Deckenbekleidung/Unterdecke in Abhängigkeit der Beplankungsdicke


In Abhängigkeit von der gewählten Beplankungsdicke in mm (x‑Achse) ist am Schnittpunkt mit der jeweiligen eingezeichneten Diagonalen auf der y‑Achse
das Flächengewicht der Deckenbekleidung bzw. Unterdecke einschließlich Unterkonstruktion in kg/m² abzulesen.
Schritt 2: Berücksichtigung von Zusatzlasten
Zusatzlasten z. B. aus brandschutztechnisch erforderlichen und brandschutztechnisch nicht erforderlichen Dämmstoffen (max. 0,05 kN/m² = 5 kg/m²) sowie
aus dem System „Decke unter Decke“ (max. 0,15 kN/m² = 15 kg/m²) erhöhen das Gesamtflächengewicht der Deckenbekleidung/Unterdecke und müssen
bei der Bemessung der Lastklasse berücksichtigt werden. Der aus dem Diagramm bestimmte Schnittpunkt mit der Diagonalen ist um das Maß der zusätzli-
chen Flächenlast (kg/m²) in Richtung der y‑Achse (nach oben) zu verschieben.
Schritt 3: Bestimmung der Lastklasse
Auf Grund der sich ergebenden Gesamtflächenlast der Deckenbekleidung/Unterdecke ist die zugehörige Lastklasse [kN/m²] zu bestimmen.
Schritt 4: Bemessung der Unterkonstruktion
In Abhängigkeit von Brandschutzanforderungen und Lastklasse ergeben sich die Unterkonstruktionsabstände:

a Abstände der Abhänger/Verankerungselement

c Achsabstände der Grundprofile/-latten

b Achsabstände der Tragprofile/-latten

■■ In der Regel Abhänger 0,25 kN, bei Lastklassen > 0,30 kN/m² Abhänger 0,40 kN verwenden


■■ Abhänger und Verbinder entsprechend brandschutztechnischer Nachweise
■■ Zusätzliche Maßnahmen beachten

Hinweis Bemessung der Unterkonstruktion bei Safeboard siehe Abschnitt ▪ Decken – Safeboard ▪

D-20-1 ▪ Decken – Grundlagen der Bemessung ▪ 11/2015


Knauf Decken- und Dachsysteme

Tragfähigkeitsklassen / Konstruktive Maßnahmen

Decke Direktmontage‑Clip
unter Für CD 60/27 Seitliche Laschen abbiegen
Decke

Tragfähigkeitsklassen der Abhänger


Befestigungs‑Clip Systeme: D152.de/D612.de Justier‑Clip System: D612.de
Für CD 60/27 Für CD 60/27
0,15 kN
Seitliche Laschen abbiegen,
(15 kg)
bei Dachschrägen verschrauben
(2x Blechschrauben LN 3,5x11)
Ankerhänger Ankerfix-Schnellabhänger Kombihänger Schnellabhänger Abgehängt mit
Für CD 60/27 Für CD 60/27 Für CD 60/27 Für Holz‑Unterkonstruktion Draht mit Öse
Basic mit Verriegelung (Latte 40x60)
0,25 kN
(25 kg)

Direktabhänger Direktschwingabhänger Direktabhänger / Direktschwingabhänger


Für CD 60/27 / Für CD 60/27 entsprechend der erforderlichen Einbauhöhe
Für Holzlatte 50x30 Für erhöhten abschneiden oder umbiegen.
Schallschutz

Justierbarer Direktabhänger Justierbarer Direktschwingabhänger Justierbaren Direktabhänger / Justierbaren


Für CD 60/27 Für CD 60/27 Direktschwingabhänger entsprechend der
Für erhöhten Einbauhöhe justieren.
Schallschutz
0,40 kN
(40 kg)
(Nonius-Splinte gegen
Herausrutschen sichern)
Nonius‑Hänger‑Unterteil Kombihänger Nonius‑Bügel Abgehängt mit
Für CD 60/27 Für CD 60/27 Für CD 60/27 Für UA 50/40 und Nonius‑Hänger‑Oberteil
Holzlatte 50x30 und 1x Nonius-Splint (ge-
gen Herausruschen sichern)
oder 2x Nonius-Klammer
2x

Bei Gesamtlast Decke ≥ 0,5 kN/m² 1x


Laschen mit CD 60/27 verschrauben
(2x Blechschrauben LN 3,5x11)1)
1) Knauf Empfehlung: Verschraubung bereits bei Gesamtlast Decke ≥ 0,4 kN/m² zur Erhöhung der Montagesicherheit
■■ Befestigung der Abhänger an Rohdecken und weitere Angaben zur Abhängung gemäß Knauf Detailblätter

Zusätzliche konstruktive Maßnahmen – bei Brandschutz von oben / von unten und von oben (Deckenzwischenraum)
Befestigung an Stahlbeton‑Rohdecke Nonius‑Hänger‑Unterteil für CD 60/27 Niveauverbinder für CD 60/27
Brandschutztechnisch zugelassenes Laschen mit CD 60/27 verschrauben Laschen abbiegen und mit
Verankerungselement verwenden (2x Blechschrauben LN 3,5x11) Tragprofil verschrauben
Knauf Deckennagel (4x Blechschrauben
LN 3,5x11)

▪ Decken – Grundlagen der Bemessung ▪ 11/2015 D-20-2


Knauf Decken- und Dachsysteme

D111.de Plattendecke
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
D111.de ■ allein von unten Holz-UK – einfacher Lattenrost (nur Traglatte ≥ 50 x 30 mm)
Max. Achsabstände Max. Abstände Abhänger a
Traglatte Lastklasse in kN/m²
a
b
bis 0,30 bis 0,501)

≤ 500 950 800

b
625 900 750
b

800 800 700

1) Abhänger der Tragfähigkeitsklasse 0,40 kN verwenden

D111.de ■ allein von unten Holz-UK – doppelter Lattenrost (Grund- und Traglatte ≥ 50 x 30 mm)
Max. Achsabstände Max. Abstände Abhänger/Verankerungselement a
Grundlatte Lastklasse in kN/m²
a c
Bis 0,30 Bis 0,501)

500 950 800

600 900 750

700 850 700


c

800 800 –
b
900 8002) –

1) Abhänger der Tragfähigkeitsklasse 0,40 kN verwenden


2) Gilt nicht für Achsabstand Traglatte b 800 mm

Maße in mm

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Ausführung mit Holz-UK statt Metall-UK
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

D-30-1 ▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019


Knauf Decken- und Dachsysteme

Holz‑Unterkonstruktion
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
Brandschutz von unten
Anforderung an die Rohdecke Feuerwider- Beplankung Traglatte Dämmschicht
bei Brandbeanspruchung standsklasse (Querverlegung)
Brandschutztechnisch

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Von unten erforderlich
Keine Brandschutzanforderung an

Knauf Feuerschutzplatte
Rohdecke/Dachkonstruktion Bei Brandbe­ Mindest- Maximale Mindest- Mindest-
anspruchung Dicke Achsabstände Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
b

Silentboard
Fireboard
Diamant
Von Von
unten oben mm mm mm kg/m³
D111.de Knauf Plattendecke mit Holz‑Unterkonstruktion

● 2x 12,5 500

Z. B. Nur Traglatte ● 2x 12,5 500


Ohne
F30 – oder
Mineralwolle G
● 2x 12,5 400

Z. B. Grund- und Traglatte ● 20 625

Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


Brandschutz-Nachweise
G Nichtbrennbar S Nichtbrennbar,
AbP P-2100/199/15-MPA BS
Schmelzpunkt ≥ 1000 °C
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
nach DIN 4102‑17
■■ Ausführung mit Holz-UK statt Metall-UK
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019 D-30-2


Knauf Decken- und Dachsysteme

D112.de Plattendecke
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
D112.de ■ allein von unten / ■ allein von oben / Metall-UK – einfacher Profilrost (nur Tragprofil)
■ allein von unten und von oben
Max. Achsabstände Max. Abstände Abhänger a
Tragprofil Lastklasse in kN/m²
a b
bis 0,30 bis 0,401) bis 0,501) bis 0,651)

400 1150 1050 1000 900

b
b 500 1050 950 900 850

625 1000 900 850 800

1) Abhänger der Tragfähigkeitsklasse 0,40 kN verwenden

D112.de ■ allein von unten Metall-UK – doppelter Profilrost (Grund- und Tragprofil)
Max. Achsabstände Max. Abstände Abhänger a
a Grundprofil Lastklasse in kN/m²
c
bis 0,30 bis 0,501) bis 0,651)
500 950 800 750
600 900 750 700
700 850 700 650
800 800 700 –
c

900 800 – –
b 1000 750 – –
1100 750 – –
1) Abhänger der Tragfähigkeitsklasse 0,40 kN verwenden

D112.de ■ allein von oben / ■ allein von unten und von oben Metall-UK – doppelter Profilrost (Grund- und Tragprofil)
Anordnung der erforderlichen Dämmschichten S Max. Achsabstände Max. Abstände Abhänger a
Grundprofil Lastklasse in kN/m²
1-lagig + Streifen 2-lagig c
bis 0,30 bis 0,401) bis 0,501) bis 0,651)
500 950 850 800 700
600 900 800 700 700
700 850 750 7002) 6502)
800 800 – – –
1) Abhänger der Tragfähigkeitsklasse 0,40 kN verwenden
2) Nur für Achsabstand Tragprofil b max. 500 mm zulässig

D112.de Decke unter Decke


Siehe Seite D-30-17

Maße in mm

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Abweichungen zu den Ausführungsvarianten Seite D-30-5 bis
D-30-8
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

D-30-3 ▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019


Knauf Decken- und Dachsysteme

Metall‑Unterkonstruktion
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
Brandschutz von unten und/oder von oben (Deckenzwischenraum)
Anforderung an die Rohdecke Feuerwider- Beplankung Tragprofil Dämmschicht
bei Brandbeanspruchung standsklasse (Querverlegung)
Brandschutztechnisch

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Von unten erforderlich
Keine Brandschutzanforderung an

Knauf Feuerschutzplatte
Rohdecke/Dachkonstruktion Bei Brandbe­ Mindest- Maximale Mindest- Mindest-
anspruchung Dicke Achsabstände Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
Von oben (Deckenzwischenraum) b

Silentboard
Rohdecke muss gleichen Feuerwi-

Fireboard
Diamant
derstand wie Unterdecke besitzen
Von Von
unten oben mm mm mm kg/m³
D112.de Knauf Plattendecke mit Metall‑Unterkonstruktion
● 2x 12,5 500

● 2x 12,5 500 Ohne


F30 – oder
● 2x 12,5 400 Mineralwolle G
● 20 625
Z. B. Nur Tragprofil
● 20 Ohne
F60 – + 500 oder
● 12,5 Mineralwolle G
● 25
+
● 18 Ohne
F90 – 500 oder
Z. B. Grund- und Tragprofil ● 2x 20 Mineralwolle G
● 2x 20

● 15 500
Mineralwolle S
– F30 ● 15 500
40 40
● 18 625 +
Mineralwolle S
● 2x 12,5 500 40 40
150 mm breit
● 2x 12,5 500
auf Grundprofil
F30 F30
● 2x 12,5 400
Mineralwolle S
● 15 400
2x 40 40
● 25 Mineralwolle S
+ 40 40
● 18 +
F90 F90 500 Mineralwolle S
● 2x 20 40 40
150 mm breit
● 2x 20 auf Grundprofil
Zusätzliche konstruktive Maßnahmen bei Brandschutz von oben im Abschnitt Decken - Grundlagen der Bemessung Seite D-20-2 beachten

Brandschutz-Nachweise
AbP P-2100/199/15-MPA BS
AbP P‑3400/4965-MPA BS
Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162
AbP P-SAC02/III-915
G Nichtbrennbar S Nichtbrennbar,
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
Schmelzpunkt ≥ 1000 °C
■■ Abweichungen zu den Ausführungsvarianten Seite D-30-5 bis
nach DIN 4102‑17
D-30-8
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019 D-30-4


Knauf Decken- und Dachsysteme

D112.de Plattendecke
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört

Die hier dargestellten Systemvarianten bilden exakt die im Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis enthaltenen Systemvarianten ab. Abwei-
Hinweis chungen, z. B. die Verwendung anderer Abhänger, andere Abstände der Unterkonstruktion sowie andere Beplankungen sind gemäß den Anga-
ben auf den Seiten D-30-3 und D-30-4 möglich. Die Hinweise im Abschnitt ▪ Nutzungshinweise ▪ gelten dann entsprechend.
Knauf Plattendecke D112.de mit Metall-Unterkonstruktion
■■ Feuerwiderstandsklasse F30
allein von unten
■■ Doppelter Profilrost (Grund- und Tragprofil)
■■ Ohne Dämmschicht

Wandanschluss an Massivwände
Randprofil UD 28/27, Befestigungsabstand ≤ 625 mm
Abhängung
Bezeichnung Nonius-Hänger, Abstand a ≤ 700 mm
Unterkonstruktion
Grundprofile CD 60/27, Achsabstand c ≤ 1000 mm
Tragprofile CD 60/27, Achsabstand b ≤ 625 mm
Verbindung der Profile Kreuzverbinder für CD
Dämmschicht Mineralwolle DIN EN 13162
Ohne
Beplankung
Plattendicke/-typ ≥ 20 mm Massivbauplatte, einlagig
Maximales Plattenformat ≤ 625 mm x 2600 mm
Befestigung Knauf Schnellbauschrauben TN 3,5 x 35
Abstand Befestigungsmittel ≤ 170 mm
Knauf Plattendecke D112.de mit Metall-Unterkonstruktion
■■ Feuerwiderstandsklasse F30
allein von unten und von oben
■■ Doppelter Profilrost (Grund- und Tragprofil)
■■ Mit Dämmschicht

Wandanschluss an Massivwände
Randprofil UD 28/27, Befestigungsabstand ≤ 300 mm
Abhängung
Bezeichnung Nonius-Hänger (bei Brandschutz von oben mit Grundprofil verschrauben),
Abstand a ≤ 750 mm (≤ 900 mm bei Brandschutz nur allein von oben)
Abhängehöhe ≤ 1500 mm (bei Brandschutz von oben)
Unterkonstruktion
Grundprofile CD 60/27, Achsabstand c ≤ 850 mm
Tragprofile CD 60/27, Achsabstand b ≤ 400 mm
Verbindung der Profile Kreuzverbinder für CD
Dämmschicht Mineralwolle DIN EN 13162
Dicke 2x 40 mm
Rohdichte ≥ 40 kg/m³
Schmelzpunkt nach DIN 4102-17 ≥ 1000 °C
Beplankung
Plattendicke/-typ ≥ 15 mm Fireboard, einlagig
Maximales Plattenformat ≤ 1250 mm x 2500 mm
Befestigung Knauf Schnellbauschrauben TN 3,5 x 25
Abstand Befestigungsmittel ≤ 150 mm

Brandschutz-Nachweis
AbP P-2100/199/15-MPA BS

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

D-30-5 ▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019


Knauf Decken- und Dachsysteme

Metall‑Unterkonstruktion
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört

Die hier dargestellten Systemvarianten bilden exakt die im Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis enthaltenen Systemvarianten ab. Abwei-
Hinweis chungen, z. B. die Verwendung anderer Abhänger, andere Abstände der Unterkonstruktion sowie andere Beplankungen sind gemäß den Anga-
ben auf den Seiten D-30-3 und D-30-4 möglich. Die Hinweise im Abschnitt ▪ Nutzungshinweise ▪ gelten dann entsprechend.
Knauf Plattendecke D112.de mit Metall-Unterkonstruktion
■■ Feuerwiderstandsklasse F30
allein von oben
■■ Doppelter Profilrost (Grund- und Tragprofil)
■■ Mit Dämmschicht

Wandanschluss an Massivwände
Randprofil UD 28/27, Befestigungsabstand ≤ 625 mm
Abhängung
Bezeichnung Nonius-Hänger (mit Grundprofil verschrauben), Abstand a ≤ 750 mm
Abhängehöhe ≤ 1500 mm
Unterkonstruktion
Grundprofile CD 60/27, Achsabstand c ≤ 850 mm
Tragprofile CD 60/27, Achsabstand b ≤ 625 mm
Verbindung der Profile Kreuzverbinder für CD
Dämmschicht Mineralwolle DIN EN 13162
Dicke 1x 40 mm (zusätzlich 150 mm breiter Streifen auf den Grundprofilen)
Rohdichte ≥ 40 kg/m³
Schmelzpunkt nach DIN 4102-17 ≥ 1000 °C
Beplankung
Plattendicke/-typ ≥ 18 mm Knauf Feuerschutzplatte, einlagig
Maximales Plattenformat ≤ 1250 mm x 2500 mm
Befestigung Knauf Schnellbauschrauben TN 3,5 x 35
Abstand Befestigungsmittel ≤ 170 mm

Brandschutz-Nachweis
AbP P-2100/199/15-MPA BS

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019 D-30-6


Knauf Decken- und Dachsysteme

D112.de Plattendecke
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört

Die hier dargestellten Systemvarianten bilden exakt die im Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis enthaltenen Systemvarianten ab. Abwei-
Hinweis chungen, z. B. die Verwendung anderer Abhänger, andere Abstände der Unterkonstruktion sowie andere Beplankungen sind gemäß den Anga-
ben auf den Seiten D-30-3 und D-30-4 möglich. Die Hinweise im Abschnitt ▪ Nutzungshinweise ▪ gelten dann entsprechend.
Knauf Plattendecke D112.de mit Metall-Unterkonstruktion
■■ Feuerwiderstandsklasse F60
allein von unten
■■ Doppelter Profilrost (Grund- und Tragprofil)
■■ Ohne Dämmschicht

Wandanschluss an Massivwände und leichte Trennwände


Randprofil UD 28/27, Befestigungsabstand an Massivwänden ≤ 625 mm
Befestigung an leichten Trennwänden Beplankung ≥ 15 mm Knauf Diamant mit ≥ XTN 3,9 x 33
in jeden Ständer a ≤ 625 mm
Abhängung
Bezeichnung Nonius-Hänger, Abstand a ≤ 700 mm
Unterkonstruktion
Grundprofile CD 60/27, Achsabstand c ≤ 1350 mm
(Achsabstand 1. Grundprofil bei Anschluss an leichte Trennwand ≤ 625 mm)
Tragprofile CD 60/27, Achsabstand b ≤ 500 mm
Verbindung der Profile Kreuzverbinder für CD
Dämmschicht Mineralwolle DIN EN 13162
Ohne
Beplankung
Plattendicke/-typ ≥ 20 mm Massivbauplatte + 12,5 mm Feuerschutzplatte Knauf Piano, zweilagig
Maximales Plattenformat 625 mm x 2500 mm (Massivbauplatte), 1250 mm x 2500 mm (Feuerschutzplatte Knauf Piano)
Befestigung Knauf Schnellbauschrauben TN 3,5 x 35 (erste Lage), TN 3,5 x 45 (zweite Lage)
Abstand Befestigungsmittel ≤ 510 mm (erste Lage), ≤ 170 mm (zweite Lage)

Brandschutz-Nachweis
AbP P-SAC02/III-915

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

D-30-7 ▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019


Knauf Decken- und Dachsysteme

Metall‑Unterkonstruktion
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört

Die hier dargestellten Systemvarianten bilden exakt die im Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis enthaltenen Systemvarianten ab. Abwei-
Hinweis chungen, z. B. die Verwendung anderer Abhänger, andere Abstände der Unterkonstruktion sowie andere Beplankungen sind gemäß den Anga-
ben auf den Seiten D-30-3 und D-30-4 möglich. Die Hinweise im Abschnitt ▪ Nutzungshinweise ▪ gelten dann entsprechend.
Knauf Plattendecke D112.de mit Metall-Unterkonstruktion
■■ Feuerwiderstandsklasse F90
allein von unten und von oben
■■ Doppelter Profilrost (Grund- und Tragprofil)
■■ Mit Dämmschicht

Wandanschluss an Massivwände
Randprofil UD 28/27, Befestigungsabstand ≤ 400 mm
Abhängung
Bezeichnung Nonius-Hänger (bei Brandschutz von oben mit Grundprofil verschrauben), Abstand a ≤ 750 mm
Abhängehöhe ≤ 1500 mm (bei Brandschutz von oben)
Unterkonstruktion
Grundprofile CD 60/27, Achsabstand c ≤ 800 mm
Tragprofile CD 60/27, Achsabstand b ≤ 500 mm
Verbindung der Profile Kreuzverbinder für CD
Dämmschicht Mineralwolle DIN EN 13162 (nur bei Brandschutz von oben erforderlich)
Dicke 1x 40 mm (zusätzlich 150 mm breiter Streifen auf den Grundprofilen)
Rohdichte ≥ 40 kg/m³
Schmelzpunkt nach DIN 4102-17 ≥ 1000 °C
Beplankung
Plattendicke/-typ ≥ 2x 20 mm Massivbauplatte, zweilagig
Maximales Plattenformat ≤ 625 mm x 2500 mm
Befestigung Knauf Schnellbauschrauben TN 3,5 x 35 (erste Lage), TN 3,5 x 55 (zweite Lage)
Abstand Befestigungsmittel ≤ 510 mm (erste Lage), ≤ 170 mm (zweite Lage)

Brandschutz-Nachweis
AbP P‑3400/4965-MPA BS

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019 D-30-8


Knauf Decken- und Dachsysteme

D113.de Plattendecke
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
D113.de ■ allein von unten Metall-UK – niveaugleich (Grund- und Tragprofil)
Max. Achsabstände Max. Abstände Abhänger a
a
Grundprofil Lastklasse in kN/m²
c
bis 0,30 bis 0,401) bis 0,501) bis 0,651)
500 950 850 800 750
600 900 800 750 700
700 850 750 700 6502)
800 800 750 700 –
c
900 800 700 – –
b 1000 750 700 – –
1100 750 – – –
1200 700 – – –
650
1250 – – –
(1000)
1) Abhänger der Tragfähigkeitsklasse 0,40 kN verwenden
2) Nur für Achsabstand Tragprofil b max. 500 mm zulässig
Klammerwerte () gelten nur bei Verschraubung der Beplankung mit dem Grundprofil

D113.de ■ allein von oben / ■ allein von unten und von oben Metall-UK – niveaugleich (Grund- und Tragprofil)
Anordnung der erforderlichen Dämmschichten S Max. Achsabstände Max. Abstände Abhänger a
Grundprofil Lastklasse in kN/m²
1-lagig 2-lagig c
bis 0,30 bis 0,401) bis 0,501) bis 0,651)
500 850 750 700 600
600 800 700 650 550
700 750 650 600 550
800 700 650 600 –
900 700 600 550 –
1000 650 600 550 –
1100 650 600 – –
1200 600 550 – –
600
1250 – – –
(850)
1) Abhänger der Tragfähigkeitsklasse 0,40 kN verwenden
Klammerwerte () gelten nur bei Verschraubung der Beplankung mit dem Grundprofil

Maße in mm

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Abweichungen zu den Ausführungsvarianten Seite D-30-7,
D-30-11 und D-30-12
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

D-30-9 ▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019


Knauf Decken- und Dachsysteme

Metall‑Unterkonstruktion – niveaugleich
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
Brandschutz von unten und/oder von oben (Deckenzwischenraum)
Anforderung an die Rohdecke Feuerwider- Beplankung Tragprofil Dämmschicht
bei Brandbeanspruchung standsklasse (Querverlegung)
Brandschutztechnisch

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Von unten erforderlich
Keine Brandschutzanforderung an

Knauf Feuerschutzplatte
Rohdecke/Dachkonstruktion Bei Brandbe­ Mindest- Maximale Mindest- Mindest-
anspruchung Dicke Achsabstände Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
Von oben (Deckenzwischenraum) b

Silentboard
Rohdecke muss gleichen Feuerwi-

Fireboard
Diamant
derstand wie Unterdecke besitzen
Von Von
unten oben mm mm mm kg/m³
D113.de Knauf Plattendecke mit Metall‑Unterkonstruktion – niveaugleich

● 2x 12,5 500
Ohne
F30 – ● 2x 12,5 500 oder
Mineralwolle G
● 2x 12,5 400

● 20 Ohne
F60 – + 500 oder
● 12,5 Mineralwolle G
● 25
+ Ohne
F90 – ● 18 400 oder
Mineralwolle G
● 2x 20

● 15
Mineralwolle S
– F30 500
40 40
● 15

● 2x 12,5 500
Ohne
● 2x 12,5 500 oder
F30 F30 Mineralwolle G
● 2x 12,5 400

Mineralwolle S
● 15 400
2x 40 40
● 25
+
● 18 Mineralwolle S
F90 F90 400
● 2x 20 2x 40 40

● 2x 20

Auch Universalverbinder als Profilverbindung möglich.


Zusätzliche konstruktive Maßnahmen bei Brandschutz von oben im Abschnitt Decken - Grundlagen der Bemessung Seite D-20-2 beachten

Brandschutz-Nachweise
AbP P-2100/199/15-MPA BS
Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162
AbP P‑3400/4965-MPA BS
G Nichtbrennbar S Nichtbrennbar,
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Abweichungen zu den Ausführungsvarianten Seite D-30-7, Schmelzpunkt ≥ 1000 °C
D-30-11 und D-30-12 nach DIN 4102‑17
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019 D-30-10


Knauf Decken- und Dachsysteme

D113.de Plattendecke
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört

Die hier dargestellten Systemvarianten bilden exakt die im Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis enthaltenen Systemvarianten ab. Abwei-
Hinweis chungen, z. B. die Verwendung anderer Abhänger, andere Abstände der Unterkonstruktion sowie andere Beplankungen sind gemäß den Anga-
ben auf den Seiten D-30-9 und D-30-10 möglich. Die Hinweise im Abschnitt ▪ Nutzungshinweise ▪ gelten dann entsprechend.
Knauf Plattendecke D113.de mit Metall-Unterkonstruktion niveaugleich
■■ Feuerwiderstandsklasse F30
allein von unten und von oben
■■ Niveaugleicher Profilrost (Grund- und Tragprofil)
■■ Ohne Dämmschicht

Wandanschluss an Massivwände und leichte Trennwände


Randprofil UD 28/27, Befestigungsabstand an Massivwänden ≤ 300 mm
Befestigung an leichten Trennwänden mit je 2 Universalschrauben FN 4,3 x 35 (ggf. längere Schraube
bei Wand-Beplankung > 2x 12,5 mm) in jeden Ständer sowie zwischen den Ständern mit Knauf Schrau-
be „Gipsplatten auf Gipsplatten“
Abhängung
Bezeichnung Nonius-Hänger (bei Brandschutz von oben mit Grundprofil verschrauben), Abstand a ≤ 650 mm
Abhängehöhe ≤ 1500 mm (bei Brandschutz von oben)
Unterkonstruktion
Grundprofile CD 60/27, Achsabstand c ≤ 1250 mm
Tragprofile CD 60/27, Achsabstand b ≤ 500 mm, bei Silentboard b ≤ 400 mm
Verbindung der Profile Niveauverbinder (bei Brandschutz von oben mit Tragprofil verschrauben) oder Universalverbinder
Dämmschicht Mineralwolle DIN EN 13162
Ohne
Beplankung
Plattendicke/-typ ≥ 2x 12,5 mm Feuerschutzplatte Knauf Piano GKF / Diamant GKFI / Silentboard GKF, zweilagig
Maximales Plattenformat ≤ 1250 mm x 2500 mm
Befestigung Knauf Schnellbauschrauben TN 3,5 x 25 oder XTN 3,9 x 23 (erste Lage),
TN 3,5 x 35 oder XTN 3,9 x 38 (zweite Lage)
Abstand Befestigungsmittel ≤ 500 mm (erste Lage), ≤ 170 mm (zweite Lage)
Knauf Plattendecke D113.de mit Metall-Unterkonstruktion niveaugleich
■■ Feuerwiderstandsklasse F30
allein von oben
■■ Niveaugleicher Profilrost (Grund- und Tragprofil)
■■ Mit Dämmschicht

Wandanschluss an Massivwände
Randprofil UD 28/27, Befestigungsabstand ≤ 300 mm
Abhängung
Bezeichnung Nonius-Hänger (mit Grundprofil verschrauben), Abstand a ≤ 850 mm
Abhängehöhe ≤ 1500 mm
Unterkonstruktion
Grundprofile CD 60/27, Achsabstand c ≤ 1250 mm
Tragprofile CD 60/27, Achsabstand b ≤ 400 mm
Verbindung der Profile Niveauverbinder (mit Tragprofil verschrauben)
Dämmschicht Mineralwolle DIN EN 13162
Dicke 1x 40 mm
Rohdichte ≥ 40 kg/m³
Schmelzpunkt nach DIN 4102-17 ≥ 1000 °C
Beplankung
Plattendicke/-typ ≥ 15 mm Fireboard oder Knauf Feuerschutzplatte, einlagig
Maximales Plattenformat ≤ 1250 mm x 2500 mm
Befestigung Knauf Schnellbauschrauben TN 3,5 x 25
Abstand Befestigungsmittel ≤ 150 mm

Brandschutz-Nachweis
AbP P-2100/199/15-MPA BS

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D-30-11 ▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019


Knauf Decken- und Dachsysteme

Metall‑Unterkonstruktion – niveaugleich
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört

Die hier dargestellten Systemvarianten bilden exakt die im Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis enthaltenen Systemvarianten ab. Abwei-
Hinweis chungen, z. B. die Verwendung anderer Abhänger, andere Abstände der Unterkonstruktion sowie andere Beplankungen sind gemäß den Anga-
ben auf den Seiten D-30-9 und D-30-10 möglich. Die Hinweise im Abschnitt ▪ Nutzungshinweise ▪ gelten dann entsprechend.
Knauf Plattendecke D113.de mit Metall-Unterkonstruktion niveaugleich
■■ Feuerwiderstandsklasse F90
allein von unten und von oben
■■ Niveaugleicher Profilrost (Grund- und Trag-
profil)
■■ Mit Dämmschicht
Wandanschluss an Massivwände
Randprofil UD 28/27, Befestigungsabstand ≤ 400 mm
Abhängung
Bezeichnung Gewindestange M8 oder
Nonius-Hänger (bei Brandschutz von oben mit Grundprofil verschrauben),
Abstand a ≤ 750 mm (≤ 800 mm bei Brandschutz nur allein von oben)
Abhängehöhe ≤ 1500 mm (bei Brandschutz von oben)
Unterkonstruktion
Grundprofile CD 60/27, Achsabstand c ≤ 1250 mm
Tragprofile CD 60/27, Achsabstand b ≤ 400 mm
Verbindung der Profile Niveauverbinder (bei Brandschutz von oben mit Tragprofil verschrauben)
Dämmschicht Mineralwolle DIN EN 13162
Dicke 2x 40 mm (1x 40 mm bei Brandschutz nur allein von unten)
Rohdichte ≥ 40 kg/m³
Schmelzpunkt nach DIN 4102-17 ≥ 1000 °C
Beplankung
Plattendicke/-typ ≥ 2x 20 mm Fireboard, zweilagig
Maximales Plattenformat ≤ 1250 mm x 2500 mm
Befestigung Knauf Schnellbauschrauben TN 3,5 x 35 (erste Lage), TN 3,5 x 55 (zweite Lage)
Abstand Befestigungsmittel ≤ 300 mm (erste Lage) ≤ 150 mm (zweite Lage)
Knauf Plattendecke D113.de mit Metall-Unterkonstruktion niveaugleich
■■ Feuerwiderstandsklasse F90
allein von unten
■■ Niveaugleicher Profilrost (Grund- und Trag-
profil)
■■ Ohne Dämmschicht
Wandanschluss an Massivwände
Randprofil UD 28/27, Befestigungsabstand ≤ 300 mm
Abhängung
Bezeichnung Nonius-Hänger, Abstand a ≤ 650 mm
Unterkonstruktion
Grundprofile CD 60/27, Achsabstand c ≤ 1250 mm
Tragprofile CD 60/27, Achsabstand b ≤ 400 mm
Verbindung der Profile Niveauverbinder
Dämmschicht Mineralwolle DIN EN 13162
Ohne
Beplankung
Plattendicke/-typ ≥ 25 mm Massivbauplatte + 18 mm Knauf Feuerschutzplatte, zweilagig
Maximales Plattenformat ≤ 625 mm x 2400 mm (Massivbauplatte), ≤ 1250 mm x 2400 mm (Knauf Feuerschutzplatte)
Befestigung Knauf Schnellbauschrauben TN 3,5 x 35 (erste Lage), TN 3,5 x 55 (zweite Lage)
Abstand Befestigungsmittel ≤ 300 mm (erste Lage), ≤ 150 mm (zweite Lage)

Brandschutz-Nachweis
AbP P‑3400/4965-MPA BS

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019 D-30-12


Knauf Decken- und Dachsysteme

D116.de Plattendecke
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
D116.de ■ allein von unten Metall-UK – doppelter Profilrost, weitspannend (Grund-/Tragprofil UA + CD)
Max. Achsabstände Max. Abstände Abhänger a
a Grundprofil Lastklasse in kN/m²
c
bis 0,30 bis 0,50 bis 0,65
Nonius-Bügel 0,40 kN
500 1700 1600 1200
600 1700 1300 1000
700 1700 1100 850
c 800 1650 1000 –
b 900 1450 – –
1000 1300 – –
1100 1200 – –

D116.de ■ allein von oben / ■ allein von unten und von oben Metall-UK – doppelter Profilrost, weitspannend (Grund-/Tragprofil UA + CD)
Anordnung der erforderlichen Dämmschichten S Max. Achsabstände Max. Abstände Abhänger a
Grundprofil Lastklasse in kN/m²
1-lagig + Streifen 2-lagig c
bis 0,30 bis 0,40 bis 0,50 bis 0,65
Nonius-Bügel 0,40 kN
500 1150 1000 950 850
600 1050 950 900 800
700 1000 900 850 750
800 950 850 800 –
900 900 800 – –
1000 9001) – – –
Gewindestange M8
500 1700 1500 1400 1300
600 1600 1400 1300 1200
700 1500 1350 1250 11001)
800 1400 1300 1200 –
900 1400 12501) – –
1000 13001) 12001) – –
1) Nur für Achsabstand Tragprofil b max. 500 mm zulässig

D116.de Decke unter Decke


Siehe Seite D-30-17

Maße in mm

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Abweichungen zu den Ausführungsvarianten Seite D-30-7,
D-30-15 und D-30-16
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

D-30-13 ▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019


Knauf Decken- und Dachsysteme

Metall‑Unterkonstruktion – weitspannend
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
Brandschutz von unten und/oder von oben (Deckenzwischenraum)
Anforderung an die Rohdecke Feuerwider- Beplankung Tragprofil Dämmschicht
bei Brandbeanspruchung standsklasse (Querverlegung)
Brandschutztechnisch

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Von unten erforderlich
Keine Brandschutzanforderung an

Knauf Feuerschutzplatte
Rohdecke/Dachkonstruktion Bei Brandbe­ Mindest- Maximale Mindest- Mindest-
anspruchung Dicke Achsabstände Dicke Rohdichte

Massivbauplatte
Von oben (Deckenzwischenraum) b

Silentboard
Rohdecke muss gleichen Feuerwi-

Fireboard
Diamant
derstand wie Unterdecke besitzen
Von Von
unten oben mm mm mm kg/m³
D116.de Knauf Plattendecke mit Metall‑Unterkonstruktion – weitspannend
● 2x 12,5 500
Ohne
● 2x 12,5 500
F30 – oder
● 2x 12,5 400
Mineralwolle G
● 20 625
● 20 Ohne
F60 – + 500 oder
● 12,5 Mineralwolle G
● 25
+ Ohne
● 18 500
F90 – oder
● 2x 20 Mineralwolle G
● 2x 20
Mineralwolle S
● 15 500 60 50
+
Mineralwolle S
– F30 60 50
● 15 500 100 mm breit
auf Grundprofil

● 18 625 Mineralwolle S
40 40
● 2x 12,5 500 +
Mineralwolle S
● 2x 12,5 500 40 40
F30 F30 150 mm breit
● 2x 12,5 400 auf Grundprofil
Mineralwolle S
● 15 400
2x 40 40
● 25 Mineralwolle S
+ 40 40
● 18 +
F90 F90 500 Mineralwolle S
● 2x 20
40 40
150 mm breit
● 2x 20
auf Grundprofil
Zusätzliche konstruktive Maßnahmen bei Brandschutz von oben im Abschnitt Decken - Grundlagen der Bemessung Seite D-20-2 beachten

Brandschutz-Nachweise
AbP P-2100/199/15-MPA BS
Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162
AbP P‑3400/4965-MPA BS
G Nichtbrennbar S Nichtbrennbar,
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Abweichungen zu den Ausführungsvarianten Seite D-30-7, Schmelzpunkt ≥ 1000 °C
D-30-15 und D-30-16 nach DIN 4102‑17
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019 D-30-14


Knauf Decken- und Dachsysteme

D116.de Plattendecke
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört

Die hier dargestellten Systemvarianten bilden exakt die im Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis enthaltenen Systemvarianten ab. Abwei-
Hinweis chungen, z. B. die Verwendung anderer Abhänger, andere Abstände der Unterkonstruktion sowie andere Beplankungen sind gemäß den Anga-
ben auf den Seiten D-30-13 und D-30-14 möglich. Die Hinweise im Abschnitt ▪ Nutzungshinweise ▪ gelten dann entsprechend.
Knauf Plattendecke D116.de mit Metall-Unterkonstruktion weitspannend
■■ Feuerwiderstandsklasse F30
allein von oben
■■ Doppelter Profilrost (Grund- und Tragprofil)
■■ Mit Dämmschicht

Wandanschluss an Massivwände
Randprofil UD 28/27, Befestigungsabstand ≤ 300 mm
Abhängung
Bezeichnung Nonius-Hänger, Abstand a ≤ 2000 mm
Abhängehöhe ≤ 1500 mm
Unterkonstruktion
Grundprofile UA 50, Achsabstand c ≤ 500 mm
Tragprofile CD 60/27, Achsabstand b ≤ 500 mm
Verbindung der Profile Kreuzverbinder für UA mit CD-Profil
Dämmschicht Mineralwole DIN EN 13162
Dicke 1x 60 mm (zusätzlich 100 mm breiter Streifen auf den Grundprofilen)
Rohdichte ≥ 50 kg/m³
Schmelzpunkt nach DIN 4102-17 ≥ 1000 °C
Beplankung
Plattendicke/-typ ≥ 15 mm Knauf Feuerschutzplatte, einlagig
Maximales Plattenformat ≤ 1250 mm x 2000 mm
Befestigung Knauf Schnellbauschrauben TN 3,5 x 25
Abstand Befestigungsmittel ≤ 150 mm
Knauf Plattendecke D116.de mit Metall-Unterkonstruktion weitspannend
■■ Feuerwiderstandsklasse F30
allein von oben
■■ Doppelter Profilrost (Grund- und Tragprofil)
■■ Ohne Dämmschicht

Wandanschluss an Massivwände
Randprofil UD 28/27, Befestigungsabstand ≤ 300 mm
Abhängung
Bezeichnung Gewindestange M8, Abstand a ≤ 1200 mm
Abhängehöhe ≤ 1500 mm
Unterkonstruktion
Grundprofile UA 50, Achsabstand c ≤ 1300 mm
Tragprofile CD 60/27, Achsabstand b ≤ 400 mm
Verbindung der Profile Kreuzverbinder für UA mit CD-Profil
Dämmschicht Mineralwole DIN EN 13162
Ohne
Oberseitige Abdeckung auf den Tragprofilen
Plattendicke/-typ ≥ 12,5 mm Feuerschutzplatte Knauf Piano, lose aufgelegt, Stoßüberlappung ≥ 70 mm
Beplankung
Plattendicke/-typ ≥ 18 mm Knauf Feuerschutzplatte, einlagig
Maximales Plattenformat ≤ 1250 mm x 2000 mm
Befestigung Knauf Schnellbauschrauben TN 3,5 x 35
Abstand Befestigungsmittel ≤ 150 mm

Brandschutz-Nachweis
AbP P-2100/199/15-MPA BS

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

D-30-15 ▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019


Knauf Decken- und Dachsysteme

Metall‑Unterkonstruktion – weitspannend
Unterdecke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört

Die hier dargestellten Systemvarianten bilden exakt die im Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis enthaltenen Systemvarianten ab. Abwei-
Hinweis chungen, z. B. die Verwendung anderer Abhänger, andere Abstände der Unterkonstruktion sowie andere Beplankungen sind gemäß den Anga-
ben auf den Seiten D-30-13 und D-30-14 möglich. Die Hinweise im Abschnitt ▪ Nutzungshinweise ▪ gelten dann entsprechend.
Knauf Plattendecke D116.de mit Metall-Unterkonstruktion weitspannend
■■ Feuerwiderstandsklasse F90
allein von unten und von oben
■■ Doppelter Profilrost (Grund- und Tragprofil)
■■ Mit Dämmschicht

Wandanschluss an Massivwände und leichte Trennwände


Randprofil UD 28/27, Befestigungsabstand an Massivwänden ≤ 400 mm,
Befestigung an leichten Trennwänden mit je 2 Universalschrauben FN 4,3 x 35 (ggf. längere Schraube
bei Wand-Beplankung > 2x 12,5 mm) in jeden Ständer
Abhängung
Bezeichnung Nonius-Hänger (bei Brandschutz von oben mit Grundprofil verschrauben), Abstand a ≤ 800 mm
oder Gewindestange M8, Abstand a ≤ 1200 mm
Abhängehöhe ≤ 1500 mm (bei Brandschutz von oben)
Unterkonstruktion
Grundprofile UA 50, Achsabstand c ≤ 1000 mm
Tragprofile CD 60/27, Achsabstand b ≤ 400 mm
Verbindung der Profile Kreuzverbinder für UA mit CD-Profil
Dämmschicht Mineralwolle DIN EN 13162 (nur bei Brandschutz von oben erforderlich)
Dicke 1x 40 mm (zusätzlich 150 mm breiter Streifen auf den Grundprofilen)
Rohdichte ≥ 40 kg/m³
Schmelzpunkt nach DIN 4102-17 ≥ 1000 °C
Beplankung
Plattendicke/-typ ≥ 2x 20 mm Massivbauplatte, zweilagig
Maximales Plattenformat ≤ 625 mm x 2500 mm
Befestigung Knauf Schnellbauschrauben TN 3,5 x 35 (erste Lage), TN 3,5 x 55 (zweite Lage)
Abstand Befestigungsmittel ≤ 300 mm (erste Lage), ≤ 170 mm (zweite Lage)

Brandschutz-Nachweis
AbP P‑3400/4965-MPA BS

►► s. a. Detailblatt D11.de Knauf Plattendecken

▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019 D-30-16


Knauf Decken- und Dachsysteme

D112.de/D116.de Decke unter Decke


Brandschutztechnisch klassifizierte Unterdecken mit zusätzlicher Sichtdecke
D112.de Decke unter Decke (Beispiel)
1 Achsabstände Brandschutzdecke
a
Die Zusatzlast der abgehängten Decke (Sichtdecke ≤ 0,15 kN/m²) muss bei
Abstand Abhänger
Sichtdecke der Unterkonstruktion der Brandschutzdecke berücksichtigt werden. Siehe
auch Abschnitt ▪ Decken – Grundlagen der Bemessung ▪ Seite D-20-2.
Die Abstände der Unterkonstruktion der Brandschutzdecke ergeben sich aus
1 den Vorgaben der jeweiligen Systemdecken unter Berücksichtigung des Zu-
satzgewichts der Sichtdecke.
2 2 Maximale Achsabstände Sichtdecke

Achsabstände Abstände a Achsabstände


Grundprofil Abhänger1) Tragprofil
c Lastklasse in kN/m² b

il
f
ro
dp
Bis 0,15
un
c
Gr
800 8002) 500
d
an

1000 400/500 (Bei Cleaneo Akustik


st
ab

Decken, siehe D12.de)


hs

b b 1200 400/500
Ac

Achsabstand Tragprofil 1) Die Befestigung muss an den Tragprofilen der Brandschutzdecke erfolgen
2) Bei Tragprofil‑Achsabstand 400 mm (Brandschutzdecke) wechselweise
an jedem zweiten Tragprofil der Brandschutzdecke befestigen
Legende: 1 Brandschutzdecke Bei Tragprofil‑Achsabstand 500/625 mm (Brandschutzdecke) an jedem
2 Sichtdecke Tragprofil der Brandschutzdecke befestigen

■■ Abgehängte Profile der Sichtdecke immer quer zu Tragprofilen der


Brandschutzdecke
■■ Je Abhängepunkt Sichtdecke Belastung maximal 100 N
■■ Bei Sichtdecken aus Metall Abhängehöhe mind. 150 mm

Brandschutz-Nachweise
AbP P-2100/199/15-MPA BS
AbP P-SAC02/III-915
AbP P‑3400/4965-MPA BS
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
■■ Ausführung mit zusätzlicher Sichtdecke ≤ 0,15 kN/m²
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblätter D11.de Knauf Plattendecken / D12. de Knauf Cleaneo Akustik Decken

D-30-17 ▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019


Knauf Decken- und Dachsysteme

Notizen

▪ Unterdecken „alleine“ – abgehängt ▪ 01/2019 D-30-18


Copyright by Knauf Gips KG
Knauf Decken- und Dachsysteme

D131.de Freitragende Decke (F30)


Freitragende Decke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
D131.de ■ Allein von unten Metall-UK – freitragend (Knauf CW-/UA-Doppelprofil)
Knauf Maximale Raumbreite1)
Profile Feuerschutz- Knauf Diamant Silentboard
platte Knauf Feuer- 12,5 mm
Piano schutzplatte + Diamant
2x 12,5 mm 18 mm 18 mm 2x 12,5 mm 12,5 mm
m m m m m
Knauf CW-Doppelprofil Blechdicke 0,6 mm
b

2x CW 50 2,50 2,55 2,45 2,40 2,45


2x CW 75 3,15 3,15 3,05 3,05 3,05
2x CW 100 3,65 3,70 3,60 3,55 3,60
Max. Raumbreite 2x CW 125 4,15 4,20 4,10 4,00 4,052)
Zulässige Wandanschlüsse 2x CW 150 4,60 4,65 4,50 4,45 4,502)
Anschluss Massivwand Leichte Trennwand Knauf UA-Doppelprofil Blechdicke 2,0 mm
(z. B. Beton, Stahlbeton (Metallständerwände) 2x UA 50 3,00 3,00 2,95 2,90 2,95
oder Mauerwerk) 2x UA 75 3,70 3,75 3,65 3,60 3,652)
Feuerwiderstands- Feuerwiderstands-
2x UA 100 4,352) 4,40 4,30 4,252) 4,302)
klasse klasse
2x UA 125 4,952) 5,00 4,852) 4,802) 4,853)
Direkt
2x UA 150 5,452) 5,502) 5,402) 5,352) 5,403)
Tragend
≥ F30 ≥ F30
Konstruktiv ■■ Achsabstände der Tragprofile siehe gegenüberliegende Seite
■■ Hinweis: Ausführung mit Safeboard möglich - Raumbreiten auf Anfrage
Schattenfuge
Tragend
≥ F30 ≥ F30
Konstruktiv

1) Maximale Raumbreiten: Einschließlich Zusatzlasten (0,03 kN/m² = 3 kg/m²) für brandschutztechnisch bzw. schallschutztechnisch erforderliche
Dämmschichten bzw. Befestigungslasten.
2) Erforderliche Beplankungsdicke bei flankierenden Metallständerwänden auf der Seite des tragenden Anschlusses:
≥ 18 mm Knauf Platten /
≥ 15 mm Diamant
3) Befestigungstraverse bei flankierenden Metallständerwänden erforderlich.
■■ Freitragende Deckenprofile dürfen nicht gestoßen bzw. verlängert werden (größere Raumbreiten durch Mittelabhängung möglich).

D131.de Decke unter Decke ■ Allein von unten


Siehe Seite D-40-11

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Ausführung F30 allein von unten
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D13.de Knauf Freitragende Decken

D-40-1 ▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017


Knauf Decken- und Dachsysteme

Metall‑Unterkonstruktion – freitragend
Freitragende Decke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
Brandschutz von unten
Anforderung an die Rohdecke Feuerwiderstands- Beplankung Querverlegung Tragprofil Dämmschicht
bei Brandbeanspruchung klasse CW-/UA- Brandschutztechnisch

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Doppelprofil erforderlich
Von unten Bei Mindest-Dicke Maximale Mindest- Mindest-

Knauf Feuerschutzplatte
Keine Brandschutzanforderung an Brandbeanspruchung Achsabstände Dicke Rohdichte
Rohdecke / Dachkonstruktion b

Silentboard
Diamant
Von Von
unten oben mm mm mm kg/m³
D131.de Knauf Freitragende Decke

● 18 625
Mineralwolle G
40 -
● 18 625

F30 – ● 2x 12,5 500

Ohne
● 2x 12,5 500 oder
Mineralwolle G

● 12,5
+ 400
● 12,5

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162


AbP P-3964/2172-MPA BS G Nichtbrennbar
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Ausführung F30 allein von unten
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D13.de Knauf Freitragende Decken

▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017 D-40-2


Knauf Decken- und Dachsysteme

D131.de Freitragende Decke (F30)


Freitragende Decke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
D131.de ■ Allein von unten und von oben Metall-UK – freitragend (Knauf CW-/UA-Doppelprofil)
Abdeckstreifen + Knauf Maximale Raumbreite1)
Mineralwolle Profile Feuer- Knauf Feuer- Diamant Silent-
schutzplatte schutzplatte board
Knauf 12,5 mm
Piano + Diamant
2x  12,5 mm 18 mm 18 mm 2x 12,5 mm 12,5 mm
b

m m m m m m m
Knauf CW-Doppelprofil Blechdicke 0,6 mm

Max. Raumbreite
2x CW 50 2,30 – 2,35 – 2,20 2,15 2,20
2x CW 75 2,90 3,00 3,00 2,80 2,80 2,75 2,80
Zulässige Wandanschlüsse
2x CW 100 3,45 3,00 3,50 3,00 3,35 3,25 3,30
Anschluss Massivwand Leichte Trennwand
2x CW 125 3,95 3,00 4,05 3,00 3,85 3,75 3,802)
(z. B. Beton, Stahlbeton (Metallständerwände)
oder Mauerwerk) Knauf UA-Doppelprofil Blechdicke 2,0 mm
Feuerwiderstands- Feuerwiderstands- 2x UA 50 2,90 – 2,90 – 2,85 2,80 2,85
klasse klasse
2x UA 75 3,55 – 3,60 – 3,50 3,50 3,502)
Direkt
2x UA 100 4,202) – 4,25 – 4,15 4,102) 4,153)
Tragend ≥ F30
≥ F30 2x UA 125 4,802) – 4,802) – 4,702) 4,653) 4,703)
Konstruktiv ≥ F30
■■ Achsabstände der Tragprofile siehe gegenüberliegende Seite
Schattenfuge
Tragend ≥ F30
≥ F30
Konstruktiv ≥ F30

1) Maximale Raumbreiten: Einschließlich Zusatzlasten (0,03 kN/m² = 3 kg/m²) für brandschutztechnisch bzw. schallschutztechnisch erforderliche
Dämmschichten bzw. Befestigungslasten.
2) Erforderliche Beplankungsdicke bei flankierenden Metallständerwänden auf der Seite des tragenden Anschlusses:
≥ 18 mm Knauf Platten / 
≥ 15 mm Diamant
3) Befestigungstraverse bei flankierenden Metallständerwänden erforderlich.
■■ Freitragende Deckenprofile dürfen nicht gestoßen bzw. verlängert werden (größere Raumbreiten durch Mittelabhängung möglich).

D131.de Decke unter Decke ■ Allein von unten und von oben
Siehe Seite D-40-12

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Anschluss an leichte Trennwand
■■ Anschluss an Wände mit Schattenfugen
■■ Ausführung mit UA-Profilen
■■ Beplankung mit 2x 12,5 mm
■■ Verwendung Mineralwolle S Dicke 40 mm, Rohdichte 40 kg/m³
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D13.de Knauf Freitragende Decken

D-40-3 ▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017


Knauf Decken- und Dachsysteme

Metall‑Unterkonstruktion – freitragend
Freitragende Decke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
Brandschutz von unten und von oben (Deckenzwischenraum)
Anforderung an die Rohdecke Feuerwiderstands- Beplankung Querverlegung Tragprofil Dämmschicht
bei Brandbeanspruchung klasse CW-/UA- Brandschutztechnisch

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Doppelprofil erforderlich
Von unten Bei Mindest-Dicke Maximale Mindest- Mindest-

Knauf Feuerschutzplatte
Keine Brandschutzanforderung an Brandbeanspruchung Achsabstände Dicke Rohdichte
Rohdecke / Dachkonstruktion b

Von oben (Deckenzwischenraum)

Silentboard
Rohdecke muss gleichen Feuerwi-

Diamant
derstand wie Unterdecke besitzen Von Von
unten oben mm mm mm kg/m³
D131.de Knauf Freitragende Decke

● 18 625

Abdeckstreifen: ● 18 625
25 mm Massivbauplatte
Mineralwolle S
60 30
F30 F30 ● 2x 12,5 500 Alternativ
Mineralwolle S
40 40
● 2x 12,5 500

● 12,5
+ 400
● 12,5

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle-Dämmschicht nach DIN EN 13162


AbP P-3964/2172-MPA BS S Nichtbrennbar,
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102-17
■■ Anschluss an leichte Trennwand Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Anschluss an Wände mit Schattenfugen
■■ Ausführung mit UA-Profilen
■■ Beplankung mit 2x 12,5 mm
■■ Verwendung Mineralwolle S Dicke 40 mm, Rohdichte 40 kg/m³
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D13.de Knauf Freitragende Decken

▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017 D-40-4


Knauf Decken- und Dachsysteme

D131.de Freitragende Decke (F60)


Freitragende Decke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
D131.de ■ Allein von unten und von oben Metall-UK – freitragend (Knauf CW-/UA-Doppelprofil)
Knauf Profile Maximale Raumbreite1)
Feuerschutzplatte Knauf Diamant
Piano 2x 12,5 mm 2x 12,5 mm
m m
Knauf CW-Doppelprofil Blechdicke 0,6 mm
2x CW 50 2,25 2,20
2x CW 75 2,85 2,75
b

2x CW 100 3,35 3,202)


2x CW 125 3,802) 3,652)
2x CW 150 4,202) 4,052)
Max. Raumbreite
Knauf UA-Doppelprofil Blechdicke 2,0 mm
Zulässige Wandanschlüsse 2x UA 50 2,75 2,65
Anschluss Massivwand Leichte Trennwand 3,402) 3,302)
2x UA 75
(z. B. Beton, Stahlbeton (Metallständerwände)
oder Mauerwerk) 2x UA 100 4,052) 3,903)
Feuerwiderstands- Feuerwiderstands- 2x UA 125 4,603) 4,453)
klasse klasse 2x UA 150 5,103) 4,953)
Direkt ■■ Achsabstände der Tragprofile siehe gegenüberliegende Seite
Tragend
≥ F60 ≥ F60
Konstruktiv
Schattenfuge
Tragend
≥ F60 ≥ F60
Konstruktiv

1) Maximale Raumbreiten: Einschließlich Zusatzlasten (0,03 kN/m² = 3 kg/m²) für brandschutztechnisch bzw. schallschutztechnisch erforderliche
Dämmschichten bzw. Befestigungslasten.
2) Erforderliche Beplankungsdicke bei flankierenden Metallständerwänden auf der Seite des tragenden Anschlusses:
≥ 18 mm Knauf Platten /
≥ 15 mm Diamant
3) Befestigungstraverse bei flankierenden Metallständerwänden erforderlich.
■■ Freitragende Deckenprofile dürfen nicht gestoßen bzw. verlängert werden (größere Raumbreiten durch Mittelabhängung möglich).

D131.de Decke unter Decke ■ Allein von unten und von oben
Siehe Seite D-40-12

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Anschluss an leichte Trennwand
■■ Ausführung mit Doppelprofil CW 50 / 75 / 100 / 125
■■ Ausführung mit UA-Profilen
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D13.de Knauf Freitragende Decken

D-40-5 ▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017


Knauf Decken- und Dachsysteme

Metall‑Unterkonstruktion – freitragend
Freitragende Decke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
Brandschutz von unten und von oben (Deckenzwischenraum)
Anforderung an die Rohdecke Feuerwiderstands- Beplankung Querverlegung Tragprofil Dämmschicht
bei Brandbeanspruchung klasse CW-/UA- Brandschutztechnisch

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Doppelprofil erforderlich
Von unten

Knauf Feuerschutzplatte
Keine Brandschutzanforderung an Bei Mindest-Dicke Maximale Mindest- Mindest-
Rohdecke / Dachkonstruktion Brandbeanspruchung Achsabstände Dicke Rohdichte
b
Von oben (Deckenzwischenraum)

Silentboard
Rohdecke muss gleichen Feuerwi-

Diamant
derstand wie Unterdecke besitzen Von Von
unten oben mm mm mm kg/m³
D131.de Knauf Freitragende Decke
Abdeckstreifen
12,5 mm Feuerschutzplatte Knauf
Piano 2x 12,5
+
12,5 Mineralwolle S
F60 F60 ● 500
zusätzliche 50 50
Plattenlage
(Abdeckplatte)

Abdeckstreifen
12,5 mm Diamant 2x 12,5
+
12,5 Mineralwolle S
F60 F60 ● 500
zusätzliche 50 50
Plattenlage
(Abdeckplatte)

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle-Dämmschicht nach DIN EN 13162


AbP P-SAC 02/III-511 S Nichtbrennbar,
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102-17
■■ Anschluss an leichte Trennwand Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Ausführung mit Doppelprofil CW 50 / 75 / 100 / 125
■■ Ausführung mit UA-Profilen
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D13.de Knauf Freitragende Decken

▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017 D-40-6


Knauf Decken- und Dachsysteme

K219.de Freitragende Fireboard‑Decke A1 (F90)


Freitragende Decke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
K219.de ■ Allein von unten Metall-UK – freitragend (Knauf CW-/UA-Doppelprofil)
Knauf Profile Maximale Raumbreite1)
Fireboard 2x 20 mm

m m
Knauf CW-Doppelprofil Blechdicke 0,6 mm
2x CW 50 – 2,20
b

2x CW 75 2,75 2,75


2x CW 100 3,25 3,25
2x CW 125 3,65 3,65

Max. Raumbreite 2x CW 150 4,002) 4,052)

Zulässige Wandanschlüsse Knauf UA-Doppelprofil Blechdicke 2,0 mm

Anschluss Massivwand Leichte Trennwand 2x UA 50 – 2,65


(z. B. Beton, Stahlbeton (Metallständerwände) 2x UA 75 – 3,30
oder Mauerwerk) 2x UA 100 – 3,902)
Feuerwiderstands- Feuerwiderstands-
2x UA 125 – 4,452)
klasse klasse
2x UA 150 – 4,953)
Direkt
Tragend ■■ Achsabstände der Tragprofile siehe gegenüberliegende Seite
≥ F90 ≥ F90
Konstruktiv
Schattenfuge
Tragend
≥ F90 ≥ F90
Konstruktiv
■■ Bei Anschluss an leichte Trennwand (F90) ist eine einseitige voll-
flächige Aufdopplung der Wandbeplankung mit ≥ 18 mm Knauf
Feuerschutzplatte bzw. Fireboard auf der Seite des tragenden
Anschlusses erforderlich.
■■ Wanddicke mind. 100 mm

1) Maximale Raumbreiten: Einschließlich Zusatzlasten (0,03 kN/m² = 3 kg/m²) für brandschutztechnisch bzw. schallschutztechnisch erforderliche
Dämmschichten bzw. Befestigungslasten.
2) Erforderliche Beplankungsdicke bei flankierenden Metallständerwänden auf der Seite des tragenden Anschlusses:
≥ 18 mm Knauf Platten /
≥ 15 mm Diamant
3) Befestigungstraverse bei flankierenden Metallständerwänden erforderlich.
■■ Freitragende Deckenprofile dürfen nicht gestoßen bzw. verlängert werden (größere Raumbreiten durch Mittelabhängung möglich).

K219.de Decke unter Decke ■ Allein von unten


Siehe Seite D-40-13

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Erweiterte maximale Raumbreiten
■■ Anschluss an leichte Trennwand
■■ Anschluss an Wände mit Schattenfuge
■■ Ausführung mit UA-Profilen
■■ Verwendung Mineralwolle G
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D13.de Knauf Freitragende Decken

D-40-7 ▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017


Knauf Decken- und Dachsysteme

Metall‑Unterkonstruktion – freitragend
Freitragende Decke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
Brandschutz von unten
Anforderung an die Rohdecke Feuerwiderstands- Beplankung Längsverlegung Tragprofil Dämmschicht
bei Brandbeanspruchung klasse CW-/UA- Doppelprofil Brandschutztechnisch
zulässig
Von unten
Keine Brandschutzanforderung an Bei Mindest-Dicke Maximale Mindest- Mindest-
Rohdecke / Dachkonstruktion Brandbeanspruchung Achsabstände Dicke Rohdichte
b

Fireboard
Von Von
unten oben mm mm mm kg/m³
K219.de Knauf Freitragende Fireboard-Decke A1

Ohne
F90  – ● 2x 20 625 oder

Mineralwolle G

Brandschutz-Nachweis
AbP P-3085/3824-MPA BS Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz G Nichtbrennbar
■■ Erweiterte maximale Raumbreiten Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Anschluss an leichte Trennwand
■■ Anschluss an Wände mit Schattenfuge
■■ Ausführung mit UA-Profilen
■■ Verwendung Mineralwolle G
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D13.de Knauf Freitragende Decken

▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017 D-40-8


Knauf Decken- und Dachsysteme

K219.de Freitragende Fireboard‑Decke A1 (F90)


Freitragende Decke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört

K219.de ■ Allein von unten und von oben Metall-UK – freitragend (Knauf CW-/UA-Doppelprofil)
Knauf Profile Maximale Raumbreite1)
Fireboard 20 mm

m m
Knauf CW-Doppelprofil Blechdicke 0,6 mm
2x CW 50 – 2,15
b

2x CW 75 2,65 2,65


2x CW 100 3,00 3,15
2x CW 125 3,00 3,55
Max. Raumbreite
Knauf UA-Doppelprofil Blechdicke 2,0 mm
Zulässige Wandanschlüsse 2x UA 50 – 2,60
Anschluss Massivwand Leichte Trennwand 2x UA 75 – 3,25
(z. B. Beton, Stahlbeton (Metallständerwände)
2x UA 100 3,00 3,852)
oder Mauerwerk)
Feuerwiderstands- Feuerwiderstands- 2x UA 125 – 4,353)
klasse klasse ■■ Achsabstände der Tragprofile siehe gegenüberliegende Seite
Direkt
Tragend
≥ F90 ≥ F90
Konstruktiv
Schattenfuge
Tragend ≥ F90
≥ F90
Konstruktiv ≥ F90
■■ Bei Anschluss an leichte Trennwand (F90) ist eine einseitige voll-
flächige Aufdopplung der Wandbeplankung mit ≥ 18 mm Knauf
Feuerschutzplatte bzw. Fireboard auf der Seite des tragenden
Anschlusses erforderlich. Unter der Aufdopplung ist auf Höhe des
Deckenanschlusses ein Flexibles Eckenprofil einzulegen.
■■ Wanddicke mind. 100 mm

1) Maximale Raumbreiten: Einschließlich Zusatzlasten (0,03 kN/m² = 3 kg/m²) für brandschutztechnisch bzw. schallschutztechnisch erforderliche
Dämmschichten bzw. Befestigungslasten.
2) Erforderliche Beplankungsdicke bei flankierenden Metallständerwänden auf der Seite des tragenden Anschlusses:
≥ 18 mm Knauf Platten /
≥ 15 mm Diamant
3) Befestigungstraverse bei flankierenden Metallständerwänden erforderlich.
■■ Freitragende Deckenprofile dürfen nicht gestoßen bzw. verlängert werden (größere Raumbreiten durch Mittelabhängung möglich)

K219.de Decke unter Decke ■ Allein von unten und von oben
Siehe Seite D-40-13

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Erweiterte maximale Raumbreiten
■■ Anschluss an Wände mit Schattenfuge
■■ Ausführung mit Doppelprofil UA 50 / 75 / 125
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D13.de Knauf Freitragende Decken

D-40-9 ▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017


Knauf Decken- und Dachsysteme

Metall‑Unterkonstruktion – freitragend
Freitragende Decke, die allein einer Feuerwiderstandsklasse angehört
Brandschutz von unten und von oben (Deckenzwischenraum)
Anforderung an die Rohdecke Feuerwiderstands- Beplankung Längsverlegung Tragprofil Dämmschicht
bei Brandbeanspruchung klasse CW-/UA- Brandschutztechnisch
Doppelprofil erforderlich
Von unten
Keine Brandschutzanforderung an Bei Mindest-Dicke Maximale Mindest- Mindest-
Rohdecke / Dachkonstruktion Brandbeanspruchung Achsabstände Dicke Rohdichte
b
Von oben (Deckenzwischenraum)

Fireboard
Rohdecke muss gleichen Feuerwi-
derstand wie Unterdecke besitzen Von Von
unten oben mm mm mm kg/m³
K219.de Knauf Freitragende Fireboard-Decke A1
2x Abdeckstreifen:
12,5 mm Fireboard
20
+
F90 F90 ● 20 625 Mineralwolle S
Zusätzliche Plattenlage 60 50
(Abdeckplatte)

Brandschutz-Nachweis Mineralwolle-Dämmschicht nach DIN EN 13162


AbP P-3085/3824-MPA BS S Nichtbrennbar,
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102-17
■■ Erweiterte maximale Raumbreiten Dämmstoffe z. B. von Knauf Insulation
■■ Anschluss an Wände mit Schattenfuge
■■ Ausführung mit Doppelprofil UA 50 / 75 / 125
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblatt D13.de Knauf Freitragende Decken

▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017 D-40-10


Knauf Decken- und Dachsysteme

D131.de/K219.de Decke unter Decke


Brandschutztechnisch klassifizierte Freitragende Decken mit zusätzlicher Sichtdecke

D131.de Decke unter Decke (Beispiel) Maße in mm


1 Freitragende Decke
a Das Zusatzgewicht der Sichtdecke (≤ 15 kg/m²) ist bei den max. zulässigen
Abstand Abhänger Raumbreiten der Freitragenden Decke in den folgenden Tabellen berücksich-
Sichtdecke
tigt.
2 Maximale Achsabstände Sichtdecke
1
Achsabstände Abstände a Achsabstände
Grundprofil Abhänger1) Tragprofil b
2 c Lastklasse in
kN/m2 Knauf Plat- Knauf Cleaneo Akus-
Bis 0,15 tendecken tik-Plattendecken

fil
ro
1000 625 Abhängig vom

dp
500 333,5

un
c Lochbild
Gr
d 1200 500
an

1) Die Befestigung muss an den Tragprofilen der Brandschutzdecke


st
ab

erfolgen.
hs
Ac

b b Legende
Achsabstand Tragprofil 1 Knauf Freitragende Decke
2 Sichtdecke (z. B. Knauf Cleaneo Akustik-Plattendecken)

■■ Die Befestigung von Sichtdecken wie z. B. D127.de Akustik-Plattendecken mit max. Flächengewicht von 15 kg/m² (inkl. dem Gewicht aller daran befes-
tigten Teile und aufgelegten Dämmschichten) bzw. max. 10 kg je Abhänger an der freitragenden Decke ist zulässig. Die Verankerung der Abhänger der
Sichtdecke erfolgt mit geeigneten Befestigungsmitteln direkt in die Tragprofile der freitragenden Decke.
■■ Abgehängte Profile der Sichtdecke immer quer zu Tragprofilen der Brandschutzdecke.
■■ Befestigung der Abhänger in den Tragprofilen der Freitragenden Decke mit Knauf Universalschrauben FN 4,3x35 / FN 4,3x65.
■■ Bei Sichtdecken aus Metall Abhängehöhe mind. 150 mm.
■■ Schwerere Lasten müssen direkt an den tragenden Bauteilen (Rohdecke) oder an Hilfskonstruktionen befestigt werden.

Metall ― UK freitragend für Decke unter Decke


D131.de Knauf Freitragende Decke Brandschutz F30 allein von unten
Knauf Profile Maximale Raumbreite1)
Feuerschutzplatte Knauf Piano Knauf Feuerschutzplatte Diamant Silentboard + Diamant
2x 12,5 mm 18 mm 18 mm 2x 12,5 mm 12,5 + 12,5 mm
m m m m m
Knauf CW-Doppelprofil Blechdicke 0,6 mm
2x CW 50 2,25 2,20 2,15 2,20 2,25
2x CW 75 2,80 2,80 2,70 2,75 2,80
2x CW 100 3,30 3,25 3,20 3,252) 3,302)
2x CW 125 3,752) 3,70 3,65 3,652) 3,752)
2x CW 150 4,152) 4,102) 4,052) 4,052) 4,153)
Knauf UA-Doppelprofil Blechdicke 2,0 mm
2x UA 50 2,70 2,70 2,65 2,65 2,702)
2x UA 75 3,402) 3,35 3,30 3,302) 3,402)
2x UA 100 4,002) 3,952) 3,902) 3,903) 4,003)
2x UA 125 4,553) 4,502) 4,402) 4,453) 4,553)
2x UA 150 5,053) 5,003) 4,903) 4,953) 5,053)

1) Maximale Raumbreiten: Einschließlich Zusatzlasten (0,03 kN/m² = 3 kg/m²) für brandschutztechnisch bzw. schallschutztechnisch erforderliche
Dämmschichten bzw. Befestigungslasten sowie 15 kg/m2 für das Gesamtgewicht der Decke unter Decke.
2) Erforderliche Beplankungsdicke bei flankierenden Metallständerwänden auf der Seite des tragenden Anschlusses:
≥ 18 mm Knauf Platten /
≥ 15 mm Diamant
3) Befestigungstraverse bei flankierenden Metallständerwänden erforderlich.

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Ausführung Decke unter Decke
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblätter D13.de Knauf Freitragende Decken / D12.de Knauf Cleaneo Akustik-Plattendecken

D-40-11 ▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017


Knauf Decken- und Dachsysteme

D131.de Decke unter Decke


Brandschutztechnisch klassifizierte Freitragende Decken mit zusätzlicher Sichtdecke

Metall ― UK freitragend für Decke unter Decke


D131.de Knauf Freitragende Decke Brandschutz F30 allein von unten und von oben
Knauf Profile Maximale Raumbreite1)
Feuerschutzplatte Knauf Piano Knauf Feuerschutzplatte Diamant Silentboard + Diamant
2x 12,5 mm 18 mm 18 mm 2x 12,5 mm 12,5 + 12,5 mm
m m m m m
Knauf CW-Doppelprofil Blechdicke 0,6 mm
2x CW 50 1,90 1,85 1,80 1,80 1,90
2x CW 75 2,40 2,35 2,25 2,30 2,40
2x CW 100 2,85 2,80 2,70 2,75 2,902)
2x CW 125 3,302) 3,20 3,10 3,152) 3,302)
Knauf UA-Doppelprofil Blechdicke 2,0 mm
2x UA 50 2,65 2,60 2,60 2,60 2,652)
2x UA 75 3,302) 3,25 3,202) 3,252) 3,303)
2x UA 100 3,903) 3,852) 3,802) 3,853) 3,903)
2x UA 125 4,453) 4,402) 4,303) 4,353) 4,453)

D131.de Knauf Freitragende Decke Brandschutz F60 allein von unten und von oben
Knauf Profile Maximale Raumbreite1)
Feuerschutzplatte Knauf Piano Diamant
2x 12,5 mm 2x 12,5 mm
m m
Knauf CW-Doppelprofil Blechdicke 0,6 mm
2x CW 50 2,10 2,05
2x CW 75 2,65 2,552)
2x CW 100 3,102) 3,002)
2x CW 125 3,502) 3,403)
2x CW 150 3,902) 3,803)
Knauf UA-Doppelprofil Blechdicke 2,0 mm
2x UA 50 2,552) 2,502)
2x UA 75 3,202) 3,102)
2x UA 100 3,753) 3,702)
2x UA 125 4,303) 4,202)
2x UA 150 4,753) 4,653)

1) Maximale Raumbreiten: Einschließlich Zusatzlasten (0,03 kN/m² = 3 kg/m²) für brandschutztechnisch bzw. schallschutztechnisch erforderliche
Dämmschichten bzw. Befestigungslasten sowie 15 kg/m2 für das Gesamtgewicht der Decke unter Decke.
2) Erforderliche Beplankungsdicke bei flankierenden Metallständerwänden auf der Seite des tragenden Anschlusses:
≥ 18 mm Knauf Platten /
≥ 15 mm Diamant
3) Befestigungstraverse bei flankierenden Metallständerwänden erforderlich.

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Ausführung Decke unter Decke
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblätter D13.de Knauf Freitragende Decken / D12.de Knauf Cleaneo Akustik-Plattendecken

▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017 D-40-12


Knauf Decken- und Dachsysteme

K219.de Decke unter Decke


Brandschutztechnisch klassifizierte Freitragende Decken mit zusätzlicher Sichtdecke

Metall ― UK freitragend für Decke unter Decke


K219.de Knauf Freitragende Fireboard-Decke A1 Brandschutz F90 allein von unten
Knauf Profile Maximale Raumbreite1)
Fireboard
2x 20 mm
m
Knauf CW-Doppelprofil Blechdicke 0,6 mm
2x CW 50 2,00
2x CW 75 2,50
2x CW 100 2,952)
2x CW 125 3,352)
2x CW 150 3,752)
Knauf UA-Doppelprofil Blechdicke 2,0 mm
2x UA 50 2,45
2x UA 75 3,052)
2x UA 100 3,653)
2x UA 125 4,153)
2x UA 150 4,603)

K219.de Knauf Freitragende Fireboard-Decke A1 Brandschutz F90 allein von unten und von oben
Knauf Profile Maximale Raumbreite1)
Fireboard
20 mm
m
Knauf CW-Doppelprofil Blechdicke 0,6 mm
2x CW 50 1,95
2x CW 75 2,50
2x CW 100 2,902)
2x CW 125 3,302)
Knauf UA-Doppelprofil Blechdicke 2,0 mm
2x UA 50 2,40
2x UA 75 3,002)
2x UA 100 3,553)
2x UA 125 4,053)

1) Maximale Raumbreiten: Einschließlich Zusatzlasten (0,03 kN/m² = 3 kg/m²) für brandschutztechnisch bzw. schallschutztechnisch erforderliche
Dämmschichten bzw. Befestigungslasten sowie 15 kg/m2 für das Gesamtgewicht der Decke unter Decke.
2) Erforderliche Beplankungsdicke bei flankierenden Metallständerwänden auf der Seite des tragenden Anschlusses:
≥ 18 mm Knauf Platten /
≥ 15 mm Diamant
3) Befestigungstraverse bei flankierenden Metallständerwänden erforderlich.

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Ausführung Decke unter Decke
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

►► s. a. Detailblätter D13.de Knauf Freitragende Decken / D12.de Knauf Cleaneo Akustik-Plattendecken

D-40-13 ▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017


Knauf Decken- und Dachsysteme

Notizen

▪ Unterdecken „alleine“ – freitragend ▪ 07/2017 D-40-14


Copyright by Knauf Gips KG
Knauf Decken- und Dachsysteme

Unterdecken „alleine“ + Akustik


D124.de Cleaneo Akustik-Brandschutzdecke
Maximale UK‑Abstände
Cleaneo Akustik-Brandschutzdecke – Brandschutz allein von unten
Maße in mm
Brandschutz
1
+
a Akustik
1 2
c
b Feuerschutzplatte Knauf Piano
1
1 Cleaneo Classic Platte
a
2 Darstellung: 2. UK-Ebene Grund- und Tragprofil – Direktabhänger

b
2 2

1 UK-Ebene

Achsabstand Abstand Achsabstand


Grundprofil Abhänger Tragprofil
c a b

Grund- und Tragprofil

1000 650 400

2 UK-Ebene (≤ 0,15 kN/m2)

Achsabstand Abstände Achsabstände


Grundprofil Abhänger Tragprofil
c a b

Nur Tragprofil – Direktmontage-Clip


– 800 ≤ 333,5
Grund- und Tragprofil – Direktabhänger
800 800 ≤ 333,5

2. UK-Ebene – Maximale Achsabstände Tragprofil b


Cleaneo Classic ≤ 333,5 mm
Designpanel ≤ 300 mm

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Aufgrund Ausführung System D124.de Siehe auch Detailblatt D12.de Knauf Cleaneo Akustik-
Hinweise
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Plattendecken

D-50-1 ▪ Unterdecken „alleine“ + Akustik ▪ 07/2019


Knauf Decken- und Dachsysteme

Unterdecken „alleine“ + Akustik


D124.de Cleaneo Akustik-Brandschutzdecke
Systemvarianten
Cleaneo Akustik-Brandschutzdecke – Brandschutz allein von unten
Anforderung an die Rohdecke Feuerwider- 1 UK-Ebene 2 UK-Ebene
bei Brandbeanspruchung standsklasse Beplankung Beplankung Dämmschicht
(Querverlegung) (Querverlegung)
Von unten Brandschutztechnisch
Keine Brandschutzanforderung an Rohde- erforderlich
cke/Dachkonstruktion

Feuerschutzplatte

Cleaneo Classic
Bei Mindest- Mindest- Mindest- Mindest-

Designpanel
Brandbeanspruchung Dicke Dicke Dicke Roh-

Knauf Piano
dichte
Von Von
unten oben mm mm mm kg/m³
D124.de Cleaneo Akustik-Brandschutzdecke

● 12,5

Knauf Insulation
F30 – ● 12,5 Trittschall-Dämmplatte TPE
25 –

● 12,5
2. UK-Ebene
Nur Tragprofil – Direktmontage-Clip

● 12,5

F30 – ● 12,5 Mineralwolle S


50 50

● 12,5
2. UK-Ebene
Grund- und Tragprofil – Direktabhänger

S Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162, nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 (z. B. von Knauf Insulation)

Brandschutz-Nachweis
AbP P-2100/199/15-MPA BS 2. UK-Ebene:
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz Nur Beplankung mit Lochanteil ≤ 23,0 % zulässig
Hinweise
■■ Aufgrund Ausführung System D124.de Siehe auch Detailblatt D12.de Knauf Cleaneo Akustik-
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Plattendecken.

▪ Unterdecken „alleine“ + Akustik ▪ 07/2019 D-50-2


Knauf Decken- und Dachsysteme

Unterdecken „alleine“ + Akustik


D134.de Freitragende Cleaneo Akustik-Brandschutzdecke
Maximale UK‑Abstände
Feuerschutzplatte Knauf Piano
Freitragende Cleaneo Akustik-Plattendecke – Brandschutz allein von Vollflächige Abdeckung
unten und von oben (Deckenzwischenraum) Maße in mm
Feuerschutzplatte Knauf Piano
Abdeckstreifen, ≥ 100 mm breit

Brandschutz
+
Akustik
c
Hutprofil 98/15
Cleaneo Classic Platte

b
Maxim
ale Rau
mbreite

Profile Maximale Raumbreiten1)


Achsabstände Grundprofil c
500 mm 625 mm
m m
CW-Doppelprofil Blechdicke 0,6 mm
2x CW 50 2,05 1,85
2x CW 75 2,60 2,35
2x CW 100 3,00 2,80
2x CW 125 3,40 3,25
2x CW 150 3,80 3,60
UA-Doppelprofil Blechdicke 2,0 mm
2x UA 50 2,45 2,35
2x UA 75 3,05 2,95
2x UA 100 3,60 3,45
2x UA 125 4,10 3,95
2x UA 150 4,50 4,35
1) Max. Raumbreiten einschließlich Zusatzlasten (0,03 kN/m² = 3 kg/m²)
für brandschutztechnisch bzw. akustisch erforderliche Dämmschichten
bzw. Befestigungslasten.
Maximale Achsabstände der Hutprofil (Tragprofile) b in Abhängigkeit vom
Lochbild.

Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz


■■ Bei Ausführung mit Grundprofilen CW 50 / 75 / 100 / 125 Freitragende Deckenprofile dürfen nicht gestoßen bzw. ver-
■■ Bei Ausführung mit Grundprofilen UA längert werden.
Hinweise
■■ Bei Anschluss an leichte Trennwände (Metallständerwände) Siehe auch Detailblatt D12.de Knauf Cleaneo Akustik-
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Plattendecken

D-50-3 ▪ Unterdecken „alleine“ + Akustik ▪ 07/2019


Knauf Decken- und Dachsysteme

Unterdecken „alleine“ + Akustik


D134.de Freitragende Cleaneo Akustik-Brandschutzdecke
Systemvarianten
Freitragende Cleaneo Akustik-Plattendecke – Brandschutz allein von unten und von oben (Deckenzwischenraum)
Anforderung an die Rohdecke Feuerwider- Beplankung Grund‑ Trag‑ Dämmschicht
bei Brandbeanspruchung standsklasse (Querverlegung) profil profil
CW-/UA- Hutprofil Brandschutztechnisch

Feuerschutzplatte Knauf Piano


Von unten Doppel- 98/15 erforderlich
Keine Brandschutzanforderung an Rohde- profil
cke/Dachkonstruktion
Bei Mindest- Maximale Maximale Mindest- Mindest-
Von oben (Deckenzwischenraum)

Cleaneo Classic
Brandbeanspruchung Dicke Achsab- Achsab- Dicke Rohdichte
Rohdecke muss gleichen Feuerwiderstand

Designpanel
stände stände
wie Unterdecke besitzen
c b
Von Von
unten oben mm mm mm mm kg/m³
D134.de Freitragende Cleaneo Akustik-Brandschutzdecke

● 12,5
+
Abdeckstreifen ● 12,5
625 333,5
12,5 mm Feuerschutzplatte Knauf Piano Zusätzliche
Plattenlage
(Abdeckplatte)
F30 F30 Mineralwolle S
● 12,5 50 50
+
● 12,5
625 300
Zusätzliche
Plattenlage
(Abdeckplatte)

S Mineralwolle‑Dämmschicht nach DIN EN 13162, nichtbrennbar Schmelzpunkt ≥ 1000 °C nach DIN 4102‑17 (z. B. von Knauf Insulation)
Zulässige Wandanschlüsse
Anschluss Massivwand Leichte Trennwand
(z. B. Beton, Stahlbeton (Metallständerwand)
oder Mauerwerk)

Feuerwiderstandsklasse Feuerwiderstandsklasse
Direkt
Tragend
≥ F30 ≥ F30
Konstruktiv
Schattenfuge
Tragend
≥ F30 ≥ F30
Konstruktiv

Brandschutz-Nachweis
AbP P-SAC 02/III-510
Anschlussbauteile (Wände) müssen mindestens den glei-
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
chen Feuerwiderstand besitzen.
■■ Bei Ausführung mit Grundprofilen CW 50 / 75 / 100 / 125
■■ Bei Ausführung mit Grundprofilen UA Hinweise Nur Beplankung mit Lochanteil ≤ 23,0 % zulässig
■■ Bei Anschluss an leichte Trennwände (Metallständerwände) Siehe auch Detailblatt D12.de Knauf Cleaneo Akustik-
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Plattendecken

▪ Unterdecken „alleine“ + Akustik ▪ 07/2019 D-50-4


Knauf Decken- und Dachsysteme

Unterdecken „alleine“ + Akustik


D424.de Corridor F30 / D425.de Corridor F30 Swing
D424.de Corridor F30 D425.de Corridor F30 Swing
Maximale Raumbreite ohne Fries Maximale Raumbreite ohne Fries
D424.de Corridor F30 – D425.de Corridor F30 Swing –
Brandschutz allein von unten und von oben Brandschutz allein von unten und von oben
(Deckenzwischenraum) (Deckenzwischenraum)

Maximale Raumbreite ohne Fries


Maximale Raumbreite ohne Fries

Elementmaß Maximale Raumbreite Elementmaß Maximale Raumbreite


(Standardgröße) Ohne Fries (Standardgröße) Ohne Fries
Länge Breite Höhe Länge Breite Höhe
mm mm mm mm mm mm mm mm
F30 - allein von unten und von oben F30 - allein von oben und von oben
500 – 2500 396 65 < 2520 500 – 3000 396 67,5 < 3072

Hinweis Bei Ausführung mit Schattenfuge + max. 30 mm

Anschlussbauteile (Wände) müssen mindestens den glei-


Anschlussbauteile (Wände) müssen mindestens den glei- chen Feuerwiderstand besitzen.
chen Feuerwiderstand besitzen. Hinweise
Hinweise Siehe auch Detailblatt D42.de Knauf Freitragende Akustik-
Siehe auch Detailblatt D42.de Knauf Freitragende Akustik- Elementdecken
Elementdecken
Brandschutz-Nachweis
Brandschutz-Nachweis AbP P-2101/339/18-MPA BS
AbP P-2101/344/18-MPA BS Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz
Erweiterung zum Verwendbarkeitsnachweis Brandschutz ■■ Bei Anschluss an leichte Trennwand F30
■■ Bei Anschluss an leichte Trennwand F30 ■■ Befestigung von Lasten an der Rohdecke durch die Elemente
■■ Bei Ausführung mit Schattenfugen hindurch
■■ Befestigung von Lasten an der Rohdecke durch die Elemente ■■ Bei Einbau niedriger Einbauleuchten
hindurch ■■ Bei Anwendung höhengleicher Friesausbildung
■■ Bei Einbau niedriger Einbauleuchten ■■ Bei Ausführung Flurkreuzung
■■ Bei Ausführung Mittelabhängung bzw. Flurkreuzung ■■ Bei Verwendung Wandwinkel 40 x 25 x 0,6 mm
■■ Bei Ausführung mit Überbrückungsträger ■■ Bei Ausführung mit Überbrückungsträger
■■ Bei Zuschnitt Deckenelement ■■ Bei Zuschnitt Deckenelement
Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen. Vorherige Abstimmung gem. Abschnitt Nutzungshinweise empfohlen.

D-50-5 ▪ Unterdecken „alleine“ + Akustik ▪ 07/2019


Knauf Decken- und Dachsysteme

Rohdecken der Bauart I bis III (Massivdecken)


Unterdecken in Verbindung mit Rohdecken der Bauart I bis III

Tragende Decken, an die brandschutztechnische


2 Rohdecken Systemauswahl
Anforderungen gestellt werden, müssen in der Re-
gel sowohl einer Brandbeanspruchung von der Bauart I
Deckenunterseite, als auch von der Deckenober-
Decken mit im Zwischenbereich freiliegenden Stahl-
seite widerstehen.
trägern mit einem U/A‑Wert ≤ 300 m-1 und einem
Erreicht die Rohdecke allein nicht die geforderte oberen Abschluss aus Bimsbeton‑Hohldielen oder
Feuerwiderstandsklasse, so kann eine zusätzliche aus Porenbetonplatten
Unterdecke/Deckenbekleidung aus Knauf Plat-
ten in Verbindung mit einer Rohdecke den nötigen
Brandschutz liefern.
Für eine Klassifizierung von oben sind evtl. zusätz- Stahlbetonrippendecken mit Zwischenbauteilen aus
liche Maßnahmen erforderlich, z. B. klassifizierte Leichtbeton bzw. aus Ziegeln
Estriche gemäß Kapitel „Bodensysteme“.

evtl. Bodenaufbau
≥ 50 mm

Brandschutz
von unten Stahlbetonbalkendecken mit Zwischenbauteilen aus
und Leichtbeton bzw. aus Ziegeln
von oben

Die Angaben des allgemeinen bauaufsichtlichen


Prüfzeugnisses (AbP) setzen u. a. voraus, dass
sich im Zwischenbereich zwischen Rohdecke und Stahlbetondecken in Verbindung mit in Beton gebet-
Unterdecke, mit Ausnahme der Teile, die zur Un- teten Stahlträgern
terdeckenkonstruktion gehören, keine brennba-
ren Bestandteile befinden. Als unbedenklich gel-
Bauart II
ten u. a. brennbare Kabelisolierungen und freilie-
gende schwerentflammbare Baustoffe, die mög- Decken mit im Zwischenbereich freiliegenden Stahl-
lichst gleichmäßig verteilt sind, wenn die Brandlast trägern mit einem U/A‑Wert ≤ 300 m-1 und einer obe-
≤ 7 kWh/m² ist. ren Abdeckung aus Ortbeton oder Fertigplatten mit
statisch mitwirkender Ortbetonschicht oder Fertigtei-
len als Hohldielen aus Stahl- oder Spannbeton

Bauart III
Decken aus Stahlbeton oder Spannbetonplatten aus Normalbeton, jedoch nicht mit Bauteilen oder
Zwischenbauteilen aus Leichtbeton oder Ziegeln
Stahlbeton- oder Spannbetonplatten aus Normal-
beton

Stahlbetonbalkendecken mit Balken und Zwischen-


bauteilen aus Normalbeton

Pilzdecken und Kassettendecken aus Normalbeton

Stahlbeton- oder Spannbetonhohldielen aus Normal-


beton

Stahlbetonrippendecken ohne Zwischenbauteile oder