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Lektorat
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Businessplan

Planungszeitraum Oktober 2014 bis September 2017


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Lektorat

Inhaltsverzeichnis

1 Zusammenfassung 2

2 Produktion (Kernaktivitäten) 3

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3 Kunden 4

4 Geschäftsidee 4

4.1 Angebot 4

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4.2 Nutzen 6

4.3 Markt & Wettbewerb 6

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5 Werte 8

6 Vertrieb & Kommunikation 8

7 Kernfähigkeiten 9
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8 Schlüsselpartner 10

9 Unternehmen 10

9.1 Gründer*innen & Team 10


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9.2 Standort 11

9.3 Rechtsform & Vorschriften 11


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10 Risiken 11

11 Finanzen 12

11.1 Ertragsquellen / Umsatz 12


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11.2 Kosten 13

11.3 Privat 13
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11.4 Kapitalbedarf & Finanzierung 14

11.5 Rentabilität 16

11.6 Liquidität 17
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1 Zusammenfassung

Ich möchte mich als freie Lektorin in Hamburg selbständig machen und die folgenden Dienstleistungen
anbieten:

Korrektorat: Korrektur von Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik, Semantik und Vollständigkeit.

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Lektorat: Überprüfen von Struktur, Lesbarkeit, Stil, Logik und Terminologie.

Lektorat plus: Überprüfen von Layout, Satz und Typografie.

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Die drei Dienstleistungsarten bauen aufeinander auf. Das Korrektorat umfasst lediglich die Berichtigung
von Fehlern. Beim Lektorat werde ich zusätzlich auch auf "unglückliche" Formulierungen, stilistische
Ungereimtheiten und schwer verständliche Begriffe hinweisen und Verbesserungsvorschläge machen.

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Beim Lektorat plus kommt eine Überprüfung des Layouts (Satzspiegel, Schrifttypen und -größen,
Seitenumbrüche etc.) hinzu.

Ich werde mit den beiden gängigsten Programmen Word und Acrobat/PDF arbeiten.
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Mein Angebot richtet sich vor allem an kleine Unternehmen und Freiberufler, die Unterstützung bei der
Erstellung ihrer Texte benötigen. Mein besonderes Plus ist, dass ich meinen Kunden individuell
zugeschnittene Leistungen für jeden Bedarf anbieten kann.

Meine fachlichen Kompetenzen im Schreiben von Texten habe ich während meines Soziologiestudiums
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erworben. Die Auszeichnung meiner Diplomarbeit mit dem Karl H. Ditze Preis (www.ditze-stiftung.de) für
herausragende Examensarbeiten zeigt, dass ich schwierige Sachverhalte verständlich darstellen und Texte
gut strukturieren kann.
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In der beruflichen Praxis als Mitarbeiterin in einem privaten Stadtplanungsbüro habe ich von diesen
Fähigkeiten besonders dann profitiert, wenn es darum ging, Öffentlichkeitsarbeit für die
Quartiersentwicklung zu betreiben. Ob Presseartikel, Stadtteilbroschüre, Flyer oder Evaluationsbericht -
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meine Texte sind durchweg auf positive Resonanz bei Adressaten und Auftraggebern gestoßen.

Während eines Praktikums bei dem Hamburger Lektor X im Sommer 2014 hatte ich die Gelegenheit, meine
fachliche Kompetenz als Lektorin zu erproben und auszubauen. Diese Erfahrung hat mich darin bestärkt,
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den Schritt in die Selbständigkeit zu machen und einen beruflichen Neustart zu unternehmen.

Aus familiären Gründen beginne ich mit meiner Selbständigkeit in Teilzeit (20 Stunden pro Woche).
Langfristig ist eine Selbständigkeit in Vollzeit angestrebt.
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Die Betriebskosten für meine freiberufliche Tätigkeit halten sich im Rahmen, da ich von zuhause aus
arbeiten kann. Für meine Anfangsinvestitionen in einen neuen Computer und in die Entwicklung eines
Logos/Schriftzuges werde ich einen Kontokorrentkredit in Anspruch nehmen.
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In der Anlaufphase werden die Einnahmen aus Lektoratsdienstleistungen noch gering sein, da ich relativ
viel Zeit für die Auftragsakquise aufbringen werde. Deshalb beantrage ich eine Förderung durch die
Arbeitsagentur zur Sicherung meiner Lebenshaltungskosten und zur Finanzierung der
Sozialversicherungsbeiträge in dieser Zeit (Gründungszuschuss).
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Unten stehende Grafik veranschaulicht den Finanzierungsbedarf in der Anlaufphase.

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Ich gehe davon aus, dass ich spätestens ab 2016 meine Betriebskosten und meine Sozialversicherung
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finanzieren und einen Teil zum Familieneinkommen beitragen kann (s. unten stehende Grafik). Die Zeit bis
dahin sehe ich als Einstiegsphase in ein für mich neues Arbeitsfeld an, in der ich wichtige Erfahrungen
sammeln und Kontakte knüpfen werde.
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2 Produktion (Kernaktivitäten)

1. Lektorat und Korrektorat von Manuskripten:


Die Manuskripte werden mir per Mail zugeschickt und anschließend von mir überarbeitet und mit
Korrekturen und Anmerkungen versehen. Das geschieht nach Wunsch entweder digital (z. B. als Word-
oder pdf-Datei) oder auf Papier (mit den offiziellen Korrekturzeichen).

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2. Redaktion und SEO-Texte:
Nach einem kurzen Briefing (telefonisch oder per Mail) zu Inhalt, Zielgruppe, Umfang, Stil, Keywords etc.
erstelle ich einen Text und stimme ihn mit dem Auftraggeber ab. Oder ich arbeite einen vorhandenen
Textentwurf zu einem verständlichen und gut lesbaren Text aus.

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[Dieser Teil des Businessplans wurde nachträglich in Absprache mit den Gründern hinzugefügt]

3 Kunden

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Meine Zielgruppen - nicht nur die üblichen Verdächtigen

Ich möchte mit meinem Angebot gezielt Unternehmen und Autoren ansprechen, die bislang noch nicht über
ein professionelles Lektorat nachgedacht haben. Das sind vor allem kleinere Unternehmen und
Freiberufler, deren Unternehmenskommunikation weder durch eine eigene Fachabteilung, noch durch eine
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externe Agentur gesteuert wird. Ihnen möchte ich durch meine Lektoratsdienste bei der Erstellung ihrer
Flyer, Mailings, Newsletter, Broschüren, Berichte, Websites, Gutachten oder Pressemitteilungen helfen.

Als Quereinsteigerin verfüge ich über Kontakte zu einigen kleinen und mittelständischen Unternehmen aus
dem Bereich der Stadtentwicklung. In diesem Bereich wird sehr viel Öffentlichkeitsarbeit betrieben (z. B. im
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Rahmen von Sanierungsverfahren), ohne dass dabei auf PR-Experten zurückgegriffen wird. Nach ersten
Gesprächen mit Akteuren dieser Branche wurden mir für 2015 erste Aufträge in Aussicht gestellt, wie z. B.
das Lektorieren einer Stadtteilbroschüre für meinen ehemaligen Arbeitgeber X (www.x.de). Außerdem hat
die Geschäftsführerin von X, einem Büro für Stadterneuerung und Moderation, ihr Interesse an einer
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Zusammenarbeit mit mir signalisiert (www.x.de). Weitere mögliche Kunden, die ich in den ersten Wochen
meiner Selbständigkeit persönlich kontaktieren werde, sind: X aus Kiel (www.x.com), die X (www.x.de), das
X (www.x.de) sowie die X (www.x.de) und die X (www.x.de), X (www.x.de) und X (www.x.de).
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Über die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Lektor X erhoffe ich mir Zugang zu weiteren Zielgruppen,
nämlich zu Verlagen und Agenturen. Herr X hat starkes Interesse daran, einzelne Aufträge an mich
weiterzugeben. Er muss immer wieder Anfragen, die er ohne jegliche Akquiseaktivitäten erhält, oftmals
ablehnen, da er zeitlich überlastet ist. Durch die Zusammenarbeit mit mir könnte er seinen Kundenkreis
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erweitern und müsste keine Aufträge mehr ablehnen. Ich erhielte dadurch die Chance, Erfahrungen in den
Bereichen Printmedien und Corporate Publishing zu sammeln, so dass ich langfristig meine Zielgruppen
um Verlage und deren Agenturen erweitern kann.
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4 Geschäftsidee
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4.1 Angebot

Als Lektorin unterstütze ich meine Kunden bei der Erstellung und Veröffentlichung ihrer Texte. Ich
konzentriere mich dabei in der Anfangszeit auf das, was ich als "Gebrauchstexte" bezeichne, also auf die
Vielzahl an Texten, mit denen Unternehmen an die Öffentlichkeit gehen. Das können Produkt- und
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Imagebroschüren, Berichte, Gutachten, Websites, aber auch Plakate, Kataloge oder Kundenzeitschriften
sein.

Im Einzelnen biete ich die folgenden Dienstleistungen an, die jeweils aufeinander aufbauen:

Korrektorat: Überprüfen von Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik, Semantik (richtige

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Verwendung der Begriffe) und Vollständigkeit (mit Korrekturen).

Lektorat: Überprüfen von Struktur, Lesbarkeit, Stil, Logik, Terminologie (mit Anmerkungen und
Vorschlägen).

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Lektorat plus: Überprüfen von formalen Standards wie Layout, Satz und Typografie.

Die Tabelle zeigt, wie die Dienstleistungen aufeinander aufbauen bzw. worin sie sich unterscheiden.

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Übersicht über meine Lektorats-Dienste und ihre einzelnen Bausteine


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Der Preis für meine Dienstleistungen richtet sich nach dem vereinbarten Leistungsumfang und hängt auch
von der Qualität des Ursprungstextes ab. Meine Angebote werde ich immer erst nach vorheriger Sichtung
des Textes bzw. einiger typischer Seiten des Textes erstellen.
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Zur Berechnung wird eine sogenannte Normseite (1600 Zeichen inkl. Leerzeichen) zugrunde gelegt. Als
Anhaltspunkt gelten die folgenden Preise:

1. Korrektorat: 4,00 Euro/Normseite

2. Lektorat: 4,50 Euro/Normseite


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3.

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Lektorat plus: 4,80 Euro/Normseite

Ich gehe davon aus, dass der Großteil meiner Tätigkeit im Bereich Lektorat liegen wird. Mit den oben
angegebenen Preisen bewege ich mich im preislichen Mittelfeld. Durch die Abrechnung nach Seiten kann
ich meinen Kunden von Anfang an faire Preise garantieren. Mit wachsender Lektoratserfahrung wird mein
Arbeitstempo zunehmen und damit mein Stundenlohn steigen.

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Besonders wichtig sind mir ein behutsames Vorgehen und eine enge Abstimmung mit dem Kunden. Es
erfordert viel Fingerspitzengefühl, andere auf ihre Fehler aufmerksam zu machen und ihnen
Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Dabei kommt es auf den richtigen Ton und auch auf das rechte
Maß an. Bevor ich einen Text überarbeite, kläre ich im persönlichen Gespräch mit dem Kunden, welche
Erwartungen er hat und wie stark in den Text eingegriffen werden darf/soll.

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4.2 Nutzen

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Ich unterstütze meine Kunden dabei, qualitativ hochwertige Texte zu erstellen. Ich helfe ihnen, peinliche
Fehler zu vermeiden und obendrein Zeit zu sparen! Schließlich hat wohl jeder schon die Erfahrung
gemacht, dass für das Feilen am Text mindestens ebensoviel Zeit eingeplant werden muss, wie für das
Formulieren selbst.
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Nicht nur im Verlagswesen und in der Werbung, also in den klassischen Tätigkeitsfeldern von Lektoren,
kommt es heute auf richtige und gute Texte an, sonder in nahezu allen Branchen. Wer heute
wahrgenommen werden und seine Zielgruppen erreichen möchte, kommt nicht darum herum, sich online
oder analog zu präsentieren. Und wer aus dem Übermaß an Publikationen hervorstechen will, sollte Wert
auf die Qualität seiner Texte legen.
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Hier springe ich meinen Kunden zur Seite und helfen ihnen, in kurzer Zeit die Qualität ihrer Texte zu
steigern - egal, ob es sich um einen Artikel, ein Plakat, einen Bericht, eine Broschüre, ein Gutachten, eine
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Website oder einen Newsletter handelt.


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4.3 Markt & Wettbewerb


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Markt: Wo werden Lektoren gebraucht?

In Deutschland wird jedes Jahr mehr als eine Milliarde Euro für Lektoratsdienstleistungen ausgegeben. Der
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größte Teil davon fällt in Verlagen und Werbeagenturen an, die festangestellte Lektoren beschäftigen
(www.wikipedia.de). Aber auch freie Lektoren und Lektorinnen profitieren von diesem Budget.

Der Markt, auf dem Lektoren ihre Dienstleistungen anbieten, setzt sich aus unterschiedlichen Teilmärkten
zusammen. Sie alle sind von tiefgreifenden Umwälzungen betroffen, die vor allem auf Veränderungen in
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der Mediennutzung zurückzuführen sind.

In unruhigem Fahrwasser: Die klassischen Printmedien

Betrachten wir zunächst den Zeitschriftenmarkt. Obwohl die Höhe der Auflagen vor allem von Tages- und
Wochenzeitungen seit Jahren rückläufig ist, nimmt die Anzahl der Publikationen stetig zu

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(Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern: Trübe Frühjahrsbilanz im
Pressemarkt, www.ifvw.eu)! Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger verweist auf eine Zunahme der
kostenpflichtigen Publikumszeitschriften um 47 Prozent seit 1997. Heute gibt es in Deutschland über 1540
Publikumszeitschriften sowie 329 Tagezeitungen und 26 Wochen- und Sonntagszeitungen (Verband
Deutscher Zeitschriftenverleger: Kennzahlen der deutschen Zeitschriftenbranche, www.vdz.de). Hinzu
kommen etwa 6000 Fachzeitschriften. Damit ist Deutschland der größte Zeitungsmarkt in Europa!

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(Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger: Die deutschen Zeitungen in Zahlen und Daten 2014,
www.bdzv.de)

Auch der Buchmarkt in Deutschland ist, allen Unkenrufen zum Trotz, immer noch eine wachsende

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Branche. Die Anzahl der Erstveröffentlichungen steigt. Laut Deutscher Nationalbibliografie haben die
Verlage in Deutschland 2013 insgesamt 81.919 Titel in Erstauflage herausgebracht. Das entspricht einem
Wachstum von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (www.boersenblatt.net: Buch und Buchhandel in
Zahlen).
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Diese Zahlen zeigen, dass der Zeitschriften- und der Buchmarkt nach wie vor gute Zukunftsperpektiven für
Lektoren bieten. Für mich als Quereinsteigerin sehe ich hier durchaus Chancen, allerdings erst mit einigen
Jahren Berufserfahrung als freie Lektorin.

Im Aufwind: Corporate Publishing und Public Relations


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Seit einigen Jahren befindet sich der Bereich des Corporate Publishing (CP) im Aufwind. Darunter ist die
gesamte journalistisch geprägte Kommunikation eines Unternehmens zu verstehen, die über
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unternehmenseigene Medien erfolgt. Das Europäische Institut für Corporate Publishing (EICP) kommt in
seiner Basisstudie 2014 zu dem Ergebnis, dass die Budgets in diesem Bereich seit 2012 um 23 Prozent
gestiegen sind - mit anhaltender Tendenz!
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Eine traditionelle Säule des CP sind Kunden- oder Mitgliederzeitschriften, mit denen immer mehr
Unternehmen und Unternehmensverbünde ihre Kunden zu binden suchen. Deren Anzahl im
deutschsprachigen Raum wird auf 15.000 geschätzt und ihre Auflagen sind stabil (www.ivw.de).
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Corporate Publishing umfasst die unterschiedlichsten Medien. Neben Kundenzeitschriften gehören


Mitarbeiterzeitschriften, soziale Netzwerke, Blogs, Websites und Newsletter dazu, ebenso wie Audio- oder
TV-Formate, die an dieser Stelle aber nicht von Belang sind.
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Corporate Publishing ist , vor allem im Printbereich, eine sehr aufwendige PR-Strategie, die sich nur
Unternehmen einer gewissen Größe leisten können. Aber auch kleine Unternehmen sind heute auf eine
erfolgreiche PR-Arbeit angewiesen. Viele nutzen die Möglichkeiten der digitalen Medien, um auf sich
aufmerksam zu machen. Vom E-Book über den Blog bis zum Newsletter - die Mittel, um Kunden und
Zielgruppen anzusprechen, sind vielfältig.
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Ob analog oder digital: vorrangig wird über das geschriebene Wort kommuniziert. Die Zahl der
veröffentlichten Texte nimmt kontinuierlich zu. Vor allem die technischen Möglichkeiten, via Internet Texte
ohne Druck- und Transportkosten veröffentlichen zu können, führt dazu, dass Tag für Tag Unmengen an
Texten produziert und online gestellt werden. Und wo geschrieben und publiziert wird, bieten sich immer
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auch potenzielle Aufträge für Lektoren und Lektorinnen.

Fazit: Das geschriebene Wort bleibt

Im Hinblick auf mein Gründungsvorhaben komme ich daher zu dem Schluss, dass angesichts der
Vielzahl an Publikationen in Deutschland die Nachfrage nach Lektoratsdienstleistungen absehbar

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nicht wegbrechen wird. Im Gegenteil! Im Kampf um die Aufmerksamkeit der Leser gewinnt die
Qualität von Texten an Bedeutung, so dass es immer wichtiger wird, sich ein professionelles
Lektorat zu leisten.

Ich sehe meine Chance in diesem Markt vor allem darin, kleineren Unternehmen und Freiberuflern

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bei der Erstellung ihrer Texte zu helfen - preiswert und passgenau.

Wettbewerb: Wie viele Lektoren gibt es?

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Die Zahl der in Buchverlagen festangestellten Lektoren in Deutschland wird mit 2000 bis 2300 angegeben,
die der freien Lektoren auf etwa 1500 geschätzt (Hörnberg, Walter: Lektor im Buchverlag. Repräsentative
Studie über einen unbekannten Kommunikationsberuf. Konstanz 2011, 2. Auflage).

Der Verband Freier Lektorinnen und Lektoren (vfll) verfügt über gut 700 Mitglieder. Im
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Branchenverzeichnis Lektorat.de sind ebenfalls etwa 700 Lektoren sowie 220 Wissenschaftslektoren
verzeichnet. Neben den freiberuflichen Lektoren gibt es einige große Agenturen, die ihrerseits mit einem
Netz an Freien zusammenarbeiten und ein riesiges Spektrum an Dienstleistungen anbieten (z. B.
24-Stunden-Service, Übersetzungen und Lektorate in über 100 Sprachen, Fachlektorate für alle Branchen
und Fachrichtungen etc.).
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Trotz der Konkurrenz bietet der Markt Chancen, gerade für Quereinsteigerinnen wie mich. Mein
Wettbewerbsvorteil besteht darin, dass ich individuell abgestimmte Lektoratsdienstleistungen für
jeden Anspruch anbiete. Meine Nische ist die zügige und preiswerte Bearbeitung professioneller
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"Gebrauchstexte".
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5 Werte
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Ich hole aus jedem Text das Beste heraus und verhelfe meinen Auftraggebern zu gutem Stil und hoher
Qualität. Schlechte Texte werfen ein schlechtes Licht auf den Autoren – und sind eine unnötige Zumutung
für die Leser. Dabei halte ich es mit dem guten alten Wolf Schneider: "Beim Text muss sich einer quälen,
der Absender oder der Empfänger. Besser ist, der Absender quält sich.“
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[Dieser Teil des Businessplans wurde nachträglich in Absprache mit den Gründern hinzugefügt]

6 Vertrieb & Kommunikation


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Es ist davon auszugehen, dass sich meine Auftragslage aus periodischen und einmaligen Aufträgen
zusammensetzt. In beiden Fällen kommt es darauf an, durch behutsame Eingriffe in die Texte und enge
Absprachen mit dem Kunden ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, damit der Kunde gerne wieder kommt.
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Neben einer einwandfreien Arbeitsweise gehören ein zuverlässiger Schutz der Daten und eine möglichst
einfache technische Handhabung des Datentransfers zu den Voraussetzungen einer vertrauensvollen
Kundenbindung.

Eine Bindung über Preisnachlässe wird aus meiner Sicht eher zweitrangig sein. Es ist aber denkbar,
besonders treuen Kunden Rabatte zu gewähren (vor allem, wenn es sich um kleinere Unternehmen oder
Freiberufler handelt).

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Wer einen Lektor sucht, nutzt dafür in der Regel das Internet. Daher werde ich meine Dienstleistungen auf
diesem Wege anbieten.
Ich werde innerhalb der ersten Monate meiner Selbständigkeit eine Homepage einrichten (mit Profil,
Angeboten, Kontaktdaten und Informationen zum Ablauf). Außerdem werde ich mich in das

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Lektorenverzeichnis Lektorat.de eintragen lassen, über das viele Aufträge vergeben werden. Ergänzend
werde ich mich kostenfrei in allgemeine Branchenverzeichnisse eintragen lassen (z. B. Gelbe Seiten) und
soziale Netzwerke nutzen (LinkedIn, Xing).

Besonders am Anfang wird die Zusammenarbeit mit X, von dem ich bei Kapazitätsauslastungen Aufträge
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übernehmen kann, von hoher Bedeutung sein. Als Gründerin und Quereinsteigerin werde ich von diesem
Kontakt sehr profitieren.

Sobald meine Website online geht, werde ich sämtliche mir persönlich bekannte Unternehmen und
Freiberufler, die ich als Kunden gewinnen möchte, per E-Mail dazu einladen, meine neue Website zu
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besuchen. Den entsprechenden E-Mail-Verteiler werde ich auch zukünftig immer wieder nutzen, um auf
mein Angebot aufmerksam zu machen
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Außerdem werde ich die oben genannten Unternehmen persönlich darüber informieren, dass ich beruflich
neue Wege gehe. Hierfür werde ich Visitenkarten und Flyer nutzen, die ich während eines persönlichen
Gesprächs überreiche oder nach vorherigem Telefonat zusende. Mein Ziel ist es, in der ersten Zeit je vier
Akquisegespräche pro Monat zu führen. Meine Homepage soll im Februar 2015 online gehen.
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Nach und nach werde ich vor allem auf Empfehlungen meiner Kunden setzen. Das setzt voraus, dass ich
stets zuverlässig, akkurat und diskret arbeite.
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Um Neukunden davon zu überzeugen, dass es sich für sie lohnt, meine Dienstleistung in Anspruch zu
nehmen, werde ich ein kostenfreies Probelektorat anbieten: Entsprechend den Kundenwünschen werde ich
eine Seite ihres Dokuments überarbeiten, so dass sie sich selbst ein Bild von dem Qualitätszugewinn
machen können.
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7 Kernfähigkeiten
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Ich verfüge über ein ausgezeichnetes Sprachgefühl, sehr gute Kenntnisse in Grammatik, Rechtschreibung
und Zeichensetzung und bin mit den Regeln wissenschaftlichen Arbeitens vertraut. Zudem bringe ich das
nötige Fingerspitzengefühl mit, das es braucht, um meine Auftraggeber auf Fehler hinzuweisen (denn dafür
werde ich bezahlt) und ihnen Verbesserungsvorschläge zu machen, die sie nachvollziehen und akzeptieren
können.
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[Dieser Teil des Businessplans wurde nachträglich in Absprache mit den Gründern hinzugefügt]

8 Schlüsselpartner

Zu Beginn meiner Gründung werde ich mit einer größeren Agentur sowie einem weiteren freiberuflichen
Lektor zusammenarbeiten. Von beiden Seiten werde ich in der Anfangszeit mit Aufträgen versorgt, die mir

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ermöglichen, ohne Referenzen als Quereinsteigerin einen Fuß in die Tür der Lektoratsbranche zu setzen.
Im weiteren Verlauf meiner selbstständigen Tätigkeit werde ich jedoch versuchen mich Stück für Stück in
der Branche derart zu etablieren, dass ich auch ohne die Kooperationen genügend Aufträge vermittelt
bekomme.
[Dieser Teil des Businessplans wurde nachträglich in Absprache mit den Gründern hinzugefügt]

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9 Unternehmen
9.1 Gründer*innen & Team

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Mit meiner Existenzgründung als freie Lektorin plane ich langfristig, in Vollzeit meine Existenz zu sichern.
Meine Entscheidung, zunächst in Teilzeit freiberuflich tätig zu sein, ist dadurch begründet, dass ich die
Hauptverantwortung für unsere Kinder (4 und 8 Jahre) trage. Je älter die Kinder werden, desto größer
werden die Spielräume für meine berufliche Tätigkeit.
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Unternehmerische Kompetenzen

Während meiner Tätigkeit als Quartiersmanagerin für X aus Hamburg war ich es gewohnt, selbständig zu
arbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Ich war u. a. sechs Jahre lang als einzige Mitarbeiterin für das
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Quartiersmanagement eines Sanierungsgebiets in X verantwortlich, habe dort das Stadtteilbüro


eingerichtet und war für die Verwaltung und die Quartiersakteure Ansprechpartnerin in allen Belangen. In
dieser Zeit habe ich gelernt, Prioritäten zu setzen, meine knappe Zeit äußerst effektiv zu nutzen und
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termingerecht zu arbeiten.

Ich habe Erfahrung in der Verwaltung und Abrechnung von Projektmitteln (u. a. Mittel aus dem
Europäischen Sozialfonds, kommunale Verfügungsfonds) und mit der Rechnungsstellung. Diese
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Kenntnisse werden mir helfen, die im Rahmen der geplanten Selbständigkeit erforderlichen Bilanzen zu
erstellen und das Rechnungswesen zu führen.

Kompetenzen für das Lektorat


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Den sicheren Umgang mit der deutschen Sprache habe ich mir während meinen Studiums der Soziologie
angeeignet. Mit meiner Diplomarbeit, die mit dem Karl H. Ditze-Preis für herausragende Examensarbeiten
an der Universität Hamburg ausgezeichnet wurde, habe ich unter Beweis gestellt, dass ich komplizierte
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Sachverhalte klar strukturiert und verständlich zu Papier bringen kann.

Während meiner beruflichen Praxis habe ich diese Fähigkeiten weiter ausbauen können. Das Verfassen
von Texten für unterschiedliche Zielgruppen ist mir stets leicht gefallen und ich habe es immer bedauert,
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dass die Öffentlichkeitsarbei nicht einen größeren Teil meiner täglichen Arbeit ausgemacht hat.

In X habe ich u. a. eine vielgelesene Stadtteilzeitung ins Leben gerufen, in der regelmäßig über das
Sanierungsverfahren berichtet wurde. Von der Themenfindung bis zur Schlussredaktion habe ich alle
Aufgaben übernommen und besonders viel Zeit dafür verwandt, in Abstimmung mit den Autoren
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(Bewohnern, Vertretern lokaler Einrichtungen und Mitarbeitern von Unternehmen) die Texte zu redigieren.

Mein sicheres Gespür für Formulierungen und mein Vermögen, Texte schnell und sicher zu gliedern, haben
dazu geführt, dass ich von meinen Vorgesetzten zunehmend mit dem Verfassen und Überarbeiten von
Texten auch aus anderen Quartieren und Zuständigkeitsbereichen betraut wurde.

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Vor diesem Hintergrund habe ich beschlossen, diese persönliche Stärke fortan mehr als bisher beruflich zu
nutzen und einen Neuanfang als freie Lektorin zu unternehmen.

Während eines Praktikums bei dem Hamburger Lektor X konnte ich meine fachlichen Kompetenzen
erproben und ausbauen. Schon nach kurzer Zeit habe ich gemerkt, dass meine Korrekturen die

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Anforderungen an ein professionelles Lektorat durchaus erfüllen, was mir auch von X bestätigt wurde. Das
und seine Zusicherung, mich in der Anfangszeit durch die Vermittlung von Aufträgen zu unterstützen,
haben mich darin bestärkt, den Schritt in die Selbständigkeit zu gehen.

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Der Markt für Lektoren ist umkämpft, keine Frage, aber ich bin überzeugt, dass ich aufgrund meiner
fachlichen Fähigkeiten in den kommenden Jahren die Grundlage für eine dauerhaft tragfähige Existenz als
freie Lektorin schaffen kann.
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9.2 Standort
Für die Ausübung meiner Tätigkeit als freiberufliche Lektorin ist der Standort dank der technischen
Entwicklung von untergeordneter Bedeutung. Ein Internetanschluss reicht aus, um
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Lektoratsdienstleistungen anbieten zu können. Gleichwohl bietet Hamburg als wichtige Medienstadt


gewisse Standortvorteile: Kontakte in die Branche können leichter geknüpft, der Austausch mit Kollegen
schneller realisiert und ein Netzwerk von Dienstleistern verwandter Sparten (Grafiker, Übersetzer, Autoren,
PR-Fachleute) einfacher aufgebaut werden.
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9.3 Rechtsform & Vorschriften


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Als freiberufliche Lektorin gelten für mich keine besonderen rechtlichen oder formalen Vorschriften.

Als Rechtsform wähle ich für mein Unternehmen die Form des Einzelunternehmens, da ich mich ohne
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weitere Partner als Freiberuflerin selbständig mache.

10 Risiken
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Das einzige, dafür nicht unerhebliche Risiko meiner Selbstständigkeit besteht darin, dass die Aufträge
ausbleiben und ich somit kein Einkommen habe. Damit das möglichst nicht passiert, arbeite ich mit einer
großen Agentur zusammen, die mich mit Lektorats-Aufträgen versorgen wird. Das sichert mir wenigstens
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ein Grundeinkommen. Solange meine Auftragslage gut ist, pausiert die Zusammenarbeit mit der Agentur,
weil es mir mehr Freude macht, im direkten Kontakt mit meinen Auftraggebern zu stehen.
Besonders groß ist dieses Risiko am Anfang meiner Selbstständigkeit. Es dauert eine Weile, bis ich mir
einen Kundenkreis aufgebaut und Referenzen erarbeitet habe. Ich habe mir geschworen: Wenn es mir bis
zum Ablauf einer bestimmten Frist nicht gelungen ist, ein ausreichendes Einkommen zu erzielen, werde ich
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aufhören und wieder in meinen alten Beruf zurückkehren.


[Dieser Teil des Businessplans wurde nachträglich in Absprache mit den Gründern hinzugefügt]

11 Finanzen
11.1 Ertragsquellen / Umsatz

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Umsätze
von Okt 2014 bis Sep 2017
Tabelle zeigt Nettowerte (ohne Umsatzsteuer)

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Name 2014 2015 2016 2017
Korrektorat 121 € 486 € 495 € 377 €
Lektorat/Lektorat plus 572 € 6.331 € 13.338 € 16.051 €

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Summe Umsätze 693 € 6.817 € 13.833 € 16.428 €
Summe Direkte Kosten 0€ 0€ 0€ 0€
Rohgewinn 693 € 6.817 € 13.833 € 16.428 €
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Rohgewinn % 100 % 100 % 100 % 100 %
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Bei der Kalkulation meiner Umsätze bin ich von folgenden Annahmen ausgegangen:
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- Aufgrund des zu erwartenden Zeitaufwandes für die Betreuung unserer Kinder sind durchschnittlich 20
Arbeitsstunden pro Woche bis Anfang 2017 realistisch. Im Januar 2017 beginnt auch für das jüngere
Kind der Ganztagsschulbetrieb, so dass eine Erhöhung meiner wöchentlichen Arbeitszeit auf 25 bis 30
Stunden möglich ist.
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- Die Krankheitstage habe ich mit 14 pro Jahr eher hoch eingeschätzt, da ich mit Arbeitszeitausfällen
auch in Folge von Erkrankungen der Kinder rechnen muss.

- Zeiten, die für Akquise, Verwaltung oder Leerlauf entstehen, sind in die zugrundegelegten
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Stundensätze nicht einberechnet. Sie machen vor allem am Anfang den Großteil meiner Arbeitszeit aus.
Ich gehe davon aus, dass ich nach drei Jahren, wenn ich mich im Markt etabliert habe und ausreichend
Erfahrung als Lektorin habe, etwa ein Viertel meiner Arbeitszeit für Verwaltung und Akquise aufwenden
werde, die ich nicht in Rechnung stellen kann.
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11.2 Kosten
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Betriebsausgaben
von Okt 2014 bis Sep 2017
Tabelle zeigt Nettowerte (ohne Umsatzsteuer)
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Name 2014 2015 2016 2017

Büromaterial 30 € 120 € 120 € 90 €


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Fachliteratur 30 € 120 € 120 € 90 €


Instandhaltung Computer/Drucker/Modem 60 € 240 € 240 € 180 €
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Miete / Nebenkosten 0€ 0€ 0€ 0€
Online-Vertrieb 0€ 50 € 50 € 50 €
Telefon, Porto, Internet 120 € 480 € 480 € 360 €
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Visitenkarten/Handzettel 0€ 160 € 160 € 160 €


Weiterbildung 0€ 400 € 400 € 0€
Summe Betriebsausgaben 240 € 1.570 € 1.570 € 930 €
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11.3 Privat
Private Ausgaben
von Okt 2014 bis Sep 2017

Name 2014 2015 2016 2017

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Haushaltsgeld 600 € 2.400 € 2.400 € 1.800 €
Kranken- und Pflegeversicherung 703 € 2.812 € 2.812 € 2.109 €
Miete 600 € 2.400 € 2.400 € 1.800 €

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Rentenversicherung 360 € 1.440 € 1.440 € 1.080 €
Strom, Wasser, Heizung, Müllabfuhr 60 € 240 € 240 € 180 €
Rücklage Einkommensteuer 0€ 0€ 720 € 2.100 €

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Summe Private Ausgaben 2.323 € 9.292 € 10.012 € 9.069 €

Bei der Angabe meiner Privatentnahmen habe ich folgende Annahmen zugrunde gelegt:
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- Bei der Berechnung meiner Privatentnahmen ist berücksichtigt, dass ich in den ersten drei Jahren
nach meiner Existenzgründung nur 20 Stunden, ab Januar 2017 bis 30 Stunden pro Woche tätig sein
werde und daher meine Lebenshaltungskosten nicht vollständig selbst tragen kann. In dieser Zeit wird
ein Teil meiner Lebenshaltungskosten über das Einkommen meines Mannes als Hauptverdiener der
Familie bestritten.
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- Mein Beitrag zur Miete entspricht etwa 20% der Mietkosten.


nd

- Der angegebene Beitrag zur Kranken- und Rentenversicherung entspricht dem reduzierten
Mindestbeitrag für Selbstständige bei der Gesetzlichen Krankenversicherung AOK.

- Ich strebe eine Aufnahme in die Künstlersozialkasse (KSK) an. Mein monatlicher Beitrag zur Kranken-
und Pflegeversicherung beträgt dann monatlich 176 Euro. Freie Lektoren werden i. d. R. durch die KSK
ue

versichert, allerdings erfolgt zunächst eine Prüfung der Einnahmen durch die KSK anhand von Belegen
(z. B. Rechnungen).
- Die Rücklage für die Einkommenssteuer habe ich für voraussichtliche Einkommen von 15.000 Euro im
Jahr 2016 und 20.000 Euro im Jahr 2017 berechnet. Die Einkommen im Jahr 2014 und 2015 fallen
gr

unter den Grundfreibetrag. In Absprache mit meinem Ehemann habe ich meine Einkommensteuerlast
so kalkuliert, als ob ich alleinstehend wäre. Die restliche Steuerlast für das gemeinsame Einkommen
trägt er.
19
20
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Lektorat

11.4 Kapitalbedarf & Finanzierung


Investitionen
von Okt 2014 bis Sep 2017
Tabelle zeigt Nettowerte (ohne Umsatzsteuer)

.de
Name Wert
Laptop und Bildschirm 1.500 €
Summe Investitionen 1.500 €

rm
Büroeinrichtung (Schreibtisch, Bürostuhl, Regal) 300 €
Telefon 50 €

ttfo
Drucker 100 €
Summe Sacheinlagen 450 €
pla
Gründungskosten
von Okt 2014 bis Sep 2017
Tabelle zeigt Nettowerte (ohne Umsatzsteuer)
er

Name Wert
Entwicklung eines Logos/Schriftzuges 600 €
Summe Gründungskosten 600 €
nd

Kapitalbedarf
ue

von Okt 2014 bis Sep 2017


Tabelle zeigt Nettowerte (ohne Umsatzsteuer)

Name Wert
gr

Investitionen 1.500 €
Sacheinlagen 450 €
19

Gründungskosten 600 €
Kapitalbedarf für Anlaufphase 7.059 €
Liquiditätsreserve 0€
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Gesamtkapitalbedarf 9.609 €
Mit dem Kapitalbedarf (auch Betriebsmittelbedarf) für die Anlaufphase sollen die anfänglichen Fehlbeträge finanziert werden. Diese
entstehen solange die Umsatzerlöse geringer als die Auszahlungen sind. Rechentechnisch entspricht der Kapitalbedarf für die
Anlaufphase dann dem Minimum der monatlich kumulierten Liquiditätsüberschüsse und -fehlbeträge.
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Lektorat

Da die Ausgaben im wesentlichen private Entnahmen als Beitrag zum Haushaltseinkommen der Familie
sind, und es mit meinem Ehemann einen weiteren Verdiener gibt, ist eine zusätzliche Liquiditätsreserve
nicht notwendig.

Finanzierung

.de
von Okt 2014 bis Sep 2017

Name Wert Nominalbetrag Zinsen Laufzeit


Sacheinlagen 450 €

rm
Summe Eigenkapital 450 €
Summe Kredite 0€

ttfo
Kontokorrentkredit 1.500 € 12 %
Summe Fremdkapital 1.500 €

Abgleich Kapitalbedarf und Finanzierung


pla
Gesamtkapitalbedarf 9.609 €
Summe Eigen- & Fremdkapital 1.950 €
er

Fehlendes Kapital 7.659 €


nd
ue
gr
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Lektorat

11.5 Rentabilität
Rentabilität
von Okt 2014 bis Sep 2017
Tabelle zeigt Nettowerte (ohne Umsatzsteuer)

.de
Name 2014 2015 2016 2017
Umsatzerlöse 693 € 6.817 € 13.833 € 16.428 €
Direkte Kosten 0€ 0€ 0€ 0€

rm
Rohgewinn 693 € 6.817 € 13.833 € 16.428 €
Gründungskosten 600 €
Personalaufwand 0€ 0€ 0€ 0€

ttfo
Betriebsaufwand 240 € 1.570 € 1.570 € 930 €
Abschreibungen 100 € 401 € 389 € 263 €
Betriebsergebnis 248 € 4.846 € 11.875 € 15.235 €
Zinsen 68 € 865 € 1.201 € 682 €
pla
Ergebnis (vor Steuern) 315 € 3.981 € 10.674 € 14.553 €
Überschuss / Fehlbetrag 315 € 3.981 € 10.674 € 14.553 €
er

11.6 Liquidität
Liquidität zu Geschäftsbeginn
nd

Tabelle zeigt Bruttowerte (inkl. Umsatzsteuer)

Gründung
ue

Geldeinlagen 0€
Kredite 0€
Investitionen 1.785 €
gr

Gründungskosten 714 €
Rückerstattung MwSt Investitionen 285 €
Rückerstattung MwSt Gründungskosten 114 €
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Anfangsbestand zu Geschäftsbeginn 2.100 €


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Lektorat

Liquidität
von Okt 2014 bis Sep 2017
Tabelle zeigt Bruttowerte (inkl. Umsatzsteuer)

2014 2015 2016 2017

.de
Anfangsbestand 2.100 € 4.394 € 9.791 € 9.216 €
Umsatzerlöse 352 € 6.330 € 13.358 € 15.683 €
Direkte Kosten 0€ 0€ 0€ 0€
Personalausgaben 0€ 0€ 0€ 0€

rm
Betriebsausgaben 286 € 1.868 € 1.868 € 1.107 €
Zinsen 68 € 865 € 1.201 € 682 €
Tilgung 0€ 0€ 0€ 0€

ttfo
MwSt-Zahlung an/von Finanzamt 30 € 298 € 298 € 177 €
Privatentnahmen 2.323 € 9.292 € 10.012 € 9.069 €
Überschuss / Fehlbetrag 2.294 € 5.398 € 575 € 5.002 €
pla
Endbestand 4.394 € 9.791 € 9.216 € 4.214 €
Die Position "Privatentnahmen" wird durch die Differenz aus privaten Ausgaben und privatem Einkommen ermittelt. Sollte das private
Einkommen die privaten Ausgaben übersteigen werden die Privatentnahmen automatisch auf null gesetzt.
er
nd
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gr
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