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Cthulhu-Mythos

Der Cthulhu-Mythos umfasst die vom amerikanischen Schriftsteller H. P. Lovecraft und anderen Autoren der
Horrorliteratur erdachten Personen, Orte, Wesenheiten und Geschichten. Bekanntester Bestandteil dieses Mythos ist
das ebenfalls fiktive Buch Necronomicon, in dem die interstellaren Wesenheiten mit übernatürlichen Kräften
genauestens beschrieben sind. Diese Wesen werden von Lovecraft als die „Alten“ oder die „Großen Alten“ bezeichnet.
Sie stammen aus weit entfernten Teilen der Galaxis oder sogar des Universums und unterliegen keinen uns bekannten
Naturgesetzen. Nach menschlichen Maßstäben verfügen sie über eine gottgleiche Macht und scheinen unsterblich zu
sein.

Inhaltsverzeichnis
Der Ursprung des Mythos
Entstehung eines Mythos
Rezeption
Weitere Mythosautoren
Die Großen Alten
Azathoth
Cthulhu
Ghatanothoa
Hastur
Nyarlathotep
Rhan-Tegoth
Shub-Niggurath
Tsathoggua
„The Call of Cthulhu“, Illustration einer Szene von
Yig
Hugh Rankin, erstveröffentlicht in Weird Tales,
Yog-Sothoth
Februar 1928
Andere "Götter"
Ältere Götter
Nodens
Die Großen
Andere Wesen
Ältere Wesen
Flugkraken
Fungi vom Yuggoth
Große Rasse von Yith
Schlangenmenschen
Shoggothen
Sternengezücht
Tiefe Wesen
Personen und Gruppen
Henry Armitage
Randolph Carter
Richard Upton Pickman
Harley Warren
Die Whateleys
Erich Zann
Bücher
Das Necronomicon
Das Buch Dzyan
Buch von Eibon
Cultes Des Ghoules
De Vermis Mysteriis
Unaussprechliche Kulte
Fiktive Orte
In Neuengland
Arkham
Aylesbury
Dunwich
Innsmouth
Leng
K’n-Yan
R’lyeh
Traumlande
Valusia
Y’ha-nthlei
Yuggoth
Der Cthulhu-Mythos in anderen Medien
Werke
Sekundärliteratur
Weblinks
Anmerkungen
Einzelnachweise

Der Ursprung des Mythos


Der Begriff Cthulhu-Mythos wurde von August Derleth, dem amerikanischen
Autor, Verleger und Briefkontakt H. P. Lovecrafts, geprägt. Cthulhu ist
ursprünglich eine Schöpfung von Lovecraft.[1] Cthulhu nimmt bei Lovecraft
eigentlich keine herausragende Stellung ein.[2] Erst August Derleth griff Cthulhu
als Basis für den von ihm weitergesponnenen Mythos auf und machte ihn zum
Hauptgegenstand vieler seiner Erzählungen und schuf dadurch den Begriff.

Entstehung eines Mythos


Ausgangspunkt des Mythos sind Lovecrafts Kurzgeschichten und Erzählungen, die
meist im Neuengland der 1920er- und 1930er-Jahre angesiedelt sind. Als Stilmittel
für seine Texte verwendete Lovecraft unter anderem wiederkehrende Elemente in
Form von fiktiven Orten, Gegenständen und Wesen. Er schuf dadurch eine H. P. Lovecraft, Fotografie
aus dem Jahr 1915
übergreifende Struktur, die seinen Geschichten einen scheinbaren Zusammenhang
verleiht, ohne dass die Geschichten sich direkt aufeinander beziehen. Durch die
mysteriöse Natur dieser wiederkehrenden Elemente schafft er eine entsprechende Atmosphäre in seinen häufig sehr
rationalen Beschreibungen und erreicht zusätzlich durch den steigenden Bekanntheitsgrad dieser Elemente für den
wiederkehrenden Leser, dass er auf ihnen aufbauen kann, ohne sie jedes Mal neu erfinden zu müssen.[3]
Die von Lovecraft auf diese Weise ins Leben gerufenen Zusammenhänge zwischen seinen Erzählungen erfuhren eine
noch breitere Basis durch seine Korrespondenz mit gleichgesinnten Autoren und Bewunderern. Zunächst baute
Lovecraft lediglich Elemente anderer Autoren in seine Geschichten ein. „The Hound“ (dt. Der Hund) enthält zum
Beispiel so viele Anspielungen auf Poe und Arthur Conan Doyle, dass es eine Parodie sein könnte.[4]

Frank Belknap Long verwendete als erster das Necronomicon, welches Lovecraft erfunden hatte, in seiner Geschichte
„The Space-Eaters“ (dt. Die Raumfresser). Im weiteren Verlauf seiner vielfältigen Korrespondenz mit anderen
Autoren wurden weitere Elemente ausgetauscht, wobei nicht nur andere Autoren Lovecrafts Elemente verwendeten,
sondern auch umgekehrt. Zusätzlich nahm Lovecraft oft das Überarbeiten von Erzählungen anderer Autoren an.
Dabei baute er ebenfalls solche übergreifenden Elemente ein.[5]

Nach dem Tod H. P. Lovecrafts erweiterte sich die Basis für den Mythos nochmals. Zum einen geschah dies ab 1939
durch den Nachdruck von Lovecrafts Erzählungen in gebundener Form durch Arkham House. Arkham House
veröffentlichte auch neue Geschichten, die Elemente von Lovecraft und seinen befreundeten Autoren enthielten und
um neue Elemente erweiterten. Dabei handelte es sich sowohl um bekannte als auch neue Autoren. Zum anderen
erweiterte die Veröffentlichung des Rollenspiels Call of Cthulhu 1981 den Kreis der Leser von Lovecraft-, bzw. Mythos-
Geschichten erneut und enthält selbst eine Liste von Mythos-Elementen, die von potenziellen Autoren verwendet
werden.[6]

All diese Elemente wurden von diversen Autoren phantastischer Literatur aufgegriffen und auf unterschiedlichste
Weise interpretiert, erweitert und verarbeitet. Aufgrund der Verschiedenheit der Verwendung von Lovecrafts
Elementen, ja sogar der Elemente von Autoren, die selbst lediglich Lovecrafts Elemente verwendeten und
interpretierten, ist eine Abgrenzung von Elementen, die zum Cthulhu-Mythos gehören, äußerst schwierig.

Rezeption
Schon zu Lebzeiten von Lovecraft wurden die verschiedenen Elemente des Mythos sehr unterschiedlich
aufgenommen. Einerseits fielen den Lesern des Weird Tales Magazins die Parallelen zwischen Elementen einzelner
Autoren auf.[7] Andererseits wurden bestimmte Elemente für real gehalten, wie beispielsweise das bereits erwähnte,
fiktive Necronomicon. Lovecraft hatte sich die Mühe gemacht, für andere Autoren eine Geschichte des Buches
zusammenzuschreiben.[8] Diese Geschichte wurde von einigen Autoren als Beweis angesehen, dass es sich um ein
reales Buch handeln müsse.[9]

Weitere Mythosautoren
Robert Bloch
Lin Carter
August Derleth
Clark Ashton Smith
Ramsey Campbell
Graham Masterton
Robert E. Howard
Frank Belknap Long
Brian Lumley
Colin Wilson
Ljubko Deresch
Richard A. Lupoff
Andrzej Sapkowski
Wolfgang Hohlbein
Von diesen Autoren abgesehen wurde der Cthulhu-Mythos in einzelnen Aspekten auch von anderen Autoren
aufgegriffen. So finden sich in der Romantrilogie Illuminatus! von Robert Anton Wilson und Robert Shea zahlreiche
Anspielungen auf den Cthulhu-Mythos, so wird zum Beispiel gemutmaßt, dass das Pentagon ein Gefängnis für einen
der „Alten“ wäre. Auch erscheint Yog-Sothoth als Gegner der Eris. In Stephen Kings Roman In einer kleinen Stadt
steht auf Leland Gaunts Garagenwand „Yog-Sothoth rules“. Des Weiteren gibt Gaunt an anderer Stelle an, seinen
Kokainvorrat von der Hochebene von Leng zu beziehen. Auch in der Kurzgeschichte Crouch End von Stephen King
wird unter anderem „die Ziege mit den tausend Jungen“ erwähnt sowie eine Beschreibung eines Wesens, das diese
darstellen könnte. Cthulhu, Shoggothen und viele andere Elemente aus Lovecrafts Geschichten spielen in der
Romanreihe Der Hexer, Nyarlathotep in der Genesis-Trilogie von Wolfgang Hohlbein eine wesentliche Rolle. Ebenso
hat sich Michael Marrak für seinen Roman Imagon von Berge des Wahnsinns inspirieren lassen. Der polnische
Schriftsteller Andrzej Sapkowski bereichert die magischen Phänomene des mystisch angehauchten 15. Jahrhunderts
seiner Narrenturm-Trilogie mit cthulhoiden Anspielungen.

Die Großen Alten


Das irreale Element erlangt die von Lovecraft beschriebene Erde des letzten Jahrhunderts durch die Annahme der
Existenz außerirdischer Rassen und sehr mächtiger Wesen, die teilweise seit mehreren Milliarden Jahren auf der Erde
vertreten sind. Dabei stellt er den Menschen als völlig unbedeutend im kosmischen Zusammenhang dar.[10] Diese
fundamentale Bedeutungslosigkeit ist das, was die Protagonisten seiner Erzählungen oftmals ins Verderben stürzt,
wenn sie sich dieser Tatsache bewusst werden.[11]

Während Lovecraft bei den mächtigsten der von ihm beschriebenen außerirdischen Wesen von den Old Ones oder
Great Old Ones (dt. Die Großen Alten) sprach, führte Sandy Petersen im Rollenspiel Call of Cthulhu eine weitere
Kategorisierung ein und unterteilte diese Wesen in Große Alte und Äußere Götter (engl. Outer Gods).[12] August
Derleth ging sogar so weit, diese Wesen nach Zugehörigkeit zu den vier Elementen zu kategorisieren, was jedoch bei
genauerer Betrachtung in sich unstimmig zu sein scheint.[13]

Azathoth
auch: Azazoth oder Azag-Thoth

Azathoth, der Dämonensultan, ist bei H.P. Lovecraft das ursprüngliche


Chaos im Zentrum der Unendlichkeit, das blinde Chaos auf seinem Thron
inmitten der Leere, umringt von anderen Göttern, über deren Tanz er
wacht. Azathoth kann man sich als eine immerwährende Explosion
vorstellen. Er existierte bereits vor Anbeginn aller Zeiten und vor
Entstehung des Universums.

Als einer der Äußeren Götter ist Azathoth eine Wesenheit von immenser,
gar unendlicher Macht. Gerüchten zufolge wurde er wegen gewisser
Vergehen mit Irrsinn gestraft, während andere Quellen besagen, dass
Nyarlathotep der Geist und die Seele Azathoths sei, der sich von seinem
Leib getrennt habe. Nyarlathotep ist der einzige, der den geistlosen
Dämonensultan besänftigen kann.

Azathoth (Fan-Art, 2006)


Ursprung: Azathoth, H.P. Lovecraft
Weitere: "Strange Eons", Robert Bloch; "The Insects
from Shaggai", "The Mine on Yuggoth", John Ramsey
Campbell; "The Nameless Tower", John S. Glasby; "Mandelbrot Moldrot", Lois H. Gresh;
"Spawn of Azathoth", Keith Herber; "Hydra", Henry Kuttner; "Professor Peabody's Lat
Lecture", Jack Laird; "The Burrowers Beneath", "Elysia", Brian Lumley; "The Last Night on
Earth", Gary Myers; "The Philosopher's Stone", Colin Wilson; Call of Cthulhu, Petersen and
Willis; "Die Anbetung der Eidechse Oder Wie man Engel vernichtet", "Kult" Ljubko Deresch

Cthulhu
Auch: Thulu,[14] Kutulu, Kthulhut, Thu Thu, Tulu oder Tornasuk

Cthulhu ist ein vor mehreren hundert Millionen Jahren auf die Erde
gekommenes Wesen von großer Macht, das nach der Interpretation von
August Derleth durch einen Fluch in der versunkenen Stadt R’lyeh im
Pazifischen Ozean in todesähnlichem Schlaf gefangengehalten wird. Den
mythologischen Quellen zufolge wird er wieder auferstehen, wenn die
Sterne richtig stehen, um erneut seine Schreckensherrschaft über die Erde
auszuüben, was letztendlich den Tod allen Lebens auf der Erde bedeuten
würde. Sein Körper ist entfernt humanoid, allerdings äußerst aufgedunsen.
Sein Kopf ähnelt einem Tintenfisch, das Gesicht besteht aus einem Gewirr
von Tentakeln. Er besitzt ein Paar lange, schmale Flügel.

Die folgenden, bekanntesten Zeilen aus dem Necronomicon beziehen sich


auf Cthulhu. Er zählt zu den Großen Alten. Das wird in der Geschichte Skizze von Lovecraft (1934)
Cthulhus Ruf deutlich: Die Polizei nimmt Angehörige eines Kultes fest, die
an die Großen Alten glauben. Sie verehren unter anderem den finsteren
Gott selbst und beten eine Statuette mit seinem Konterfei an.

That is not dead which can eternal lie,


And with strange æons, even death may die
[Es ist nicht tot, was ewig zu liegen (lügen) vermag,
und in fremden Zeitaltern mag selbst der Tod sterben]

Oder in einer freieren Übersetzung:

Es ist nicht tot, was ewig liegt,


bis dass die Zeit den Tod besiegt.

Version von Marco Frenschkowski:

Es ist nicht tot, was ewig liegt,


Und in fremder Zeit wird selbst der Tod besiegt.

Version von Tim Dedopulos:

Es ist nicht tot, was in Ewigkeit begraben liegt,


Cthulhu (Fan-Art, 2006)
und im Verlaufe weiterer Ewigkeiten mag selbst der Tod
zugrunde gehen.

Eine weitere hierzu relevante Necronomicon-Zeile lautet:

Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn.


[In seinem Haus in R’lyeh wartet träumend der tote Cthulhu.]

Es wird gemutmaßt, dass Cthulhus Erwachen das Erwachen aller Großen Alten signalisiert.

Ursprung: "The Call of Cthulhu" (dt. Cthulhus Ruf), Lovecraft


Weitere bei Lovecraft: "At the Mountains of Madness" (dt. Berge des Wahnsinns);
"The Mound" (dt. Der Hügel), mit Bishop
Weitere: "Strange Eons", Bloch; "The Tugging", Campbell; "Star Spawn of Hyperborea",
Fulz; "Necronomicon: The Book of Dead Names", Hay (Hrsg.); "Castle Dark", Herber; "The
Philosopher's Stone", Wilson

Ghatanothoa
auch: Ghanta oder Gtantha

Ghatanothoa ist ein Großer Alter, der vermutlich die „Menschen“ des verschollenen Königreiches K’naa auf dem
versunkenen Kontinent Mu regierte. Er hauste auf dem Felsen Yaddith-Gho in seiner Festung. Jedes Jahr wurden ihm
zwölf Männer und zwölf Frauen als Opfer dargebracht, damit er seine Feste nicht verließ. Denn sein Antlitz soll so
schrecklich sein, dass jeder, der ihn erblickt, bei lebendigem Leibe mumifiziert wird. Der Körper erstarrt und nur die
Denkfähigkeit bleibt erhalten, sodass man über Äonen hinweg nichts tun kann, als auf Erlösung zu warten.

Der Hohepriester T’yog glaubte, mit einer speziellen Schriftrolle Ghatanothoa erblicken zu können, ohne zu
versteinern, und trat ihm entgegen, um sein Volk zu befreien. Allerdings stahlen missgünstige Priester die Rolle und
ersetzten sie durch eine Fälschung, sodass T’yog versteinert wurde. Diese Legende wird in der Geschichte Aus Äonen
von H. P. Lovecraft erwähnt.

Ursprung: "Out of the Aeons", Lovecraft und Heald


Weitere: "The Thing in the Pit", Carter; "False Mythologies", Ingham; "The Sussex
Manuscript", Pelton; "House of the Toad", Tierney; "The Return of the Lloigor", Wilson

Hastur
Auch: Der Unaussprechliche; Er, der nicht genannt werden darf; Assatur; Xastur oder Kaiwan

Hastur ist ein Großer Alter, der auf einem dunklen Stern in der Nähe des Aldebaran lebt oder dort im Sternbild Taurus
gefangen ist. Er steht in Verbindung mit dem König in Gelb, dem gelben Zeichen, dem See von Hali und der Stadt
Carcosa und steht oft für Dekadenz, Nihilismus und Stagnation. Er gilt jedoch auch als der Gott der Schäfer. Es gibt
von diesem Wesen keine eindeutige Beschreibung. Angeblich bringt das Aussprechen seines Namens Verderben.

Es scheint eine enge Verbindung zu Shub-Niggurath und einen Konflikt mit Cthulhu zu geben.

Ursprung: "Haita the Shepherd", Bierce


Weitere Vorlagen: "The King in Yellow", Chambers
Hastur bei Lovecraft: "The Whisperer in Darkness"; "The Shadow Out of Time"; "The
Mound", Lovecraft und Bishop; "The Lurker at the Threshold", Derleth und Lovecraft;
"Witch's Hollow", Derleth und Lovecraft
Weitere: "H.P. Lovecraft: The Gods", Carter; "The Return of Hastur", Derleth; "Delta Green:
Countdown", Detwiller u. a.; "Secrets of Japan", Dziesinski; "The Ring of the Hyades",
Glasby; "Necronomicon", Levenda; "Call of Cthulhu", Petersen und Willis; "The Seed of the
Star-God", Tierney; "Deities and Demigods Cyclopedia", Ward und Kuntz

Bemerkung zur Entstehung:[15] Bei Bierce erscheint Hastur in der Geschichtensammlung Can Such Things Be? wo in
Haita the Shepherd Hastur als ein wohlwollender Gott bezeichnet wird. Eine andere Geschichte desselben Bandes ist
auch An Inhabitant of Carcosa. Bei Chambers wird Hastur einerseits als Person, aber andererseits auch als Ort
erwähnt. Erst Derleth bezeichnet Hastur als Großen Alten. Der Beiname Er, der nicht genannt werden darf wird von
Derleth genannt; das Konzept, dass das Aussprechen des Namens tödlich ist, erscheint aber erst in Deities and
Demigods Cyclopedia.

Nyarlathotep
auch: Das kriechende Chaos oder der Mächtige Bote
Nyarlathotep zählt ebenfalls zu den Äußeren Göttern, wobei es heißt, dass
er deren Seele und deren Bote ist. Lovecraft bezeichnet ihn auch als die
Seele der Äußersten Götter („ultimate gods“) – welche anhand ihrer
Beschreibung als blind, stumm und hirnlos mit Petersens Äußeren Göttern
identifiziert werden können. Nyarlathotep repräsentiert einen
gegensätzlichen Aspekt Azathots. Während der irrsinnige Dämonensultan
die maximale Konzentration des Chaos auf einen einzigen Punkt
verkörpert, ist Nyarlathotep allgegenwärtig und verbreitet das Chaos
langsam. Er ist Sinnbild und Gleichnis des Chaos, das überall und in allem
steckt. Das wird durch den von Lovecraft oft verwendeten Hinweis auf die
„999 Masken des Nyarlathotep“ verdeutlicht. Nyarlathotep ist Bote der
äußeren Götter und dient als deren Vermittler.

Ursprung: "Nyarlathotep", Lovecraft


Weitere: "The Faceless God" (dt. Der Gott ohne
Gesicht), Bloch; "The Shadow from the Steeple", Bloch;
"The Dweller in Darkness" (dt. Die Bewohner der Nyarlathotep (Fan-Art, 2006)
Dunkelheit), Derleth; "The Lurker at the Threshold" (dt.
Das Grauen vor der Tür / Das Tor des Verderbens),
Derleth und Lovecraft; "Delta Green", Detwiller, Glancy und Tynes; "Masks of Nyarlathotep",
DiTillio und Willis; "Fungi from Yuggoth" (dt. Saat von den Sternen), Lovecraft; "The Rats in
the Walls" (dt. Die Ratten im Gemäuer), Lovecraft; "The Burrowers Beneath", Lumley;
"Elysia", Lumley; "The Worm of Urakhu", Tierney; "Alhazred", Tyson

Der Bezug auf seine 999 (oder manchmal auch tausend) Masken ist wahrscheinlich eine Allegorie. Einige der von
Lovecraft selbst verwendeten sind:

Der schwarze Mann (England)

Ein haarloser Mann mit pechschwarzer Haut und Hufen statt Füßen.
Ursprung: "The Dreams in the Witch-House", Lovecraft
Weitere: "The Faceless God" (dt. Der Gott ohne Gesicht), Bloch

Der schwarze Pharaoh (Ägypten)

Ein Mann mit scharfen, ägyptischen Zügen, gekleidet in schillernde Roben und einen
Pharaonenkopfschmuck.
Ursprung: "The Dream-Quest of Unknown Kadath" (dt. Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath),
Lovecraft
Weitere: "S.Petersen's Field Guide to Cthulhu Monsters", Petersen et al.

Jäger der Finsternis (Australien, Yuggoth)

Ein riesiges Ding mit einem einzelnen dreilidrigen Auge und Fledermausflügeln. Diese Form ist sehr
anfällig gegen Licht. Er ist eng verknüpft mit dem leuchtenden Trapezoeder, mit dessen Hilfe er
beschworen werden kann.
Ursprung: "The Haunter of the Dark" (dt. Der leuchtende Trapezoeder), Lovecraft
Weitere: "Call of Cthulhu Rollenspiel", Cook and Tynes; "City beneath the Sands", DiTillio und Willis;
"Selected Letters V", Lovecraft; "Clock of Dreams", Lumley

Das Ding mit der gelben Maske

Ein Wesen, das in gelbe Seide gehüllt ist


Ursprung: "Celephaïs", Lovecraft
Weitere: "In 'Ygiroth", DeBill; "The Elder Pharos" (dt. Der alte Leuchtturm), Lovecraft

Einige weitere Erscheinungsformen bei anderen Autoren: Ahtu, Aku-Shin-Kage, The Beast, Der schwarze Stier, The
Black Demon, Black Lion, Black Wind, Bloated Woman, Bringer of Pests, Crawling Mist, Dark Demon, Dark
Destroyer, Dark One, Dweller in Darkness, Eater of Souls, Effigy of Hate, The Faceless God, The Floating Horror,
God of the Bloody Tongue, Geen Man, Horned Man, Howler in Darkness, Kruschtya Equation, Lrogg, Many-legged
Goat, The Masked Messenger, Messenger of the Old Ones, Pool of Shadow, Queen in Red, Set, Shugoran, Skelettal
Horror, Skinless One, Small Crawler, Spiraling Worm, Tezcatlipoca, Thoth, Tick Tock Man, Wailing Writher, White
Man

Zitat:[16] […] Wiederum ein rhythmisches Trompeten ... In dieser tiefen Fanfare hallten alle Wunder und Melodien
des himmlischen Traums wieder ... Dann schritt eine einsame Gestalt die breite Straße zwischen den beiden Reihen
hinab; eine hochgewachsene, schlanke Gestalt, mit den jungen Zügen eines antiken Pharao ... Dicht vor Carter hin
schritt diese königliche Gestalt, deren stolze Haltung und elegante Züge die Faszination eines dunklen Gottes oder
gefallenen Erzengels in sich trugen […]

Rhan-Tegoth
Rhan-Tegoth ist ein amphibischer, insekten- und affenähnlicher großer Alter. Er besitzt einen großen kugelförmigen
Körper, aus dem sechs Arme mit krebsähnlichen Klauen sprießen. Auf diesem blasphemischen Körper thront ein
sphärischer Kopf mit drei Augen. In seinem Gesicht befindet sich ein 30 cm langer, fliegenähnlicher Rüssel. Zusätzlich
zu diesen Merkmalen hat er noch Kiemen und ist am ganzen Körper mit Tentakeln bestückt. Er kam vom Yuggoth und
steht wahrscheinlich in einer Verbindung zu Shub-Niggurath.

Ursprung: The Horror in the Museum, Lovecraft

Weitere: Das Grauen aus den Anden, Schrepfer[17]

Shub-Niggurath
auch: Die schwarze Ziege der Wälder mit den tausend Jungen,
Shupnikkurat oder auch Ishnigarrab

Shub-Niggurath gehört zu den Äußeren Göttern und stellt eine Art finstere
Fruchtbarkeitsgottheit dar, wobei deren Geschlecht nicht klar definiert ist.
Wie die meisten anderen Erwähnungen legt der Titel der schwarzen Ziege
der Wälder mit den tausend Jungen einen weiblichen Aspekt nahe, es gibt
aber auch die Bezeichnung als Bock mit tausend Schafen. Die Gestalt von
Shub-Niggurath wird meist als giftige Wolke beschrieben, aus der ständig
Hufe und Tentakel hervorsprießen, nur um wieder darin zu verschwinden.

Hastur der Unaussprechliche wird manchmal als ihr Gemahl und "Vater"
der tausend Jungen bezeichnet. Eine solche Verbindung wird aber auch zu
Yog-Sothoth oder auch Yig vermutet (letzterer könnte zusätzlich noch der
"Bruder" von Shub-Niggurath sein). Sie soll auch, zusammen mit Yog-
Sothoth, die weniger bekannten Wesen Nug und Yeb hervorgebracht
Shub-Niggurath (Fan-Art, 2006)
haben, wobei Nug Cthulhu hervorgebracht haben soll.

Shub-Nigguraths Kult kann verglichen werden mit denen von Erdmutter-


und Fruchtbarkeitskulten wie zum Beispiel der Astarte, Demeter oder auch Gaia, allerdings in sehr düsterer Form.
Auch Aspekte von Hekate sind hier zu finden. Ihr Kult ist im Verhältnis zu anderen Mythos-Gottheiten am weitesten
verbreitet. Sie schenkt erfolgreiche Ernten und viele Kinder, im Austausch gegen regelmäßige Blutopfer. Ihre Milch,
die sie Mitgliedern ihres Kultes manchmal überlässt, soll stark mutagene Eigenschaften haben. Die Beschwörung ihrer
Form findet zu Neumondzeiten in Gegenden abseits der Zivilisation statt. Ihr Symbol ist die dreiköpfige Ziege.

Zitat:[18] […]a shrine of Shub-Niggurath, the All-Mother and wife of the Not-to-Be-Named One. This deity was a kind
of sophisticated Astarte, and her worship struck the pious Catholic as supremely obnoxious. […]
Ursprung: "The Last Test", Lovecraft und de Castro
Weitere bei Lovecraft: "The Whisperer in Darkness"; "The Mound" (dt. Der Hügel), mit
Bishop; "Out of the Aeons" (dt. Aus Äonen), mit Heald; "Die Farbe aus dem All"
Weitere: "No Pain, No Gain", Adams, Isinwyll und Manui; "The Dark Stairway", Berglund und
Weinberg; "Dreams in the House of Weir", Carter; "Visions from Yaddith", Carter; "Made of
Meat", Conyers; "The Lurker at the Threshold", Derleth und Lovecraft; "Der Judasschrein",
Gruber; "Further Notes on the Necronomicon", Hamblin; "Necronomicon: The Book of Dead
Names", Hay, (Hrsg.); "Hexer-Zyklus", Hohlbein; "The Transition of Titus Crow", Lumley;
"Scales of Justice", Mackey; "Call of Cthulhu Rollenspiel", Petersen und Willis; "Lovecraft's
'Artificial Mythology'", Price; "Heir to Darkness", Rahman; "The Gardens of Lucullus",
Rahman und Tierney; "The Seed of the Star-God", Tierney; "Deities and Demigods
Cyclopedia", Ward und Kuntz

Tsathoggua
auch: Sadogui, Saint Toad oder Zhothaqquag

Der Große Alte Tsathoggua hat einen amorphen Körper, wird aber
meistens als riesige, haarige Kröte mit Elefantenbeinen, einem extrem
aufgeblähten Körper, schläfrigen Augen und einem zahnbewehrten
Grinsen beschrieben. Manchmal wird er auch als Kreuzung zwischen einer
Fledermaus und einem Faultier dargestellt. Nachdem er ursprünglich aus
einer fernen Galaxie nach Yuggoth kam, erreichte er, wahrscheinlich mit
einem Umweg über den Saturn, die Erde, und bewohnt das dunkle
Höhlensystem N’kai. Er hatte sich auch einige Zeit in den Höhlen des
Voormithadreth einem Berg im alten Hyperborea niedergelassen, bis Tsathoggua (Fan-Art, 2006)
dieses vom Eis verschlungen wurde.

Verehrt wurde der Schläfer von N'kai von den Schlangenmenschen von Yoth, den Menschen von K'n-Yan, den
Voormis und Menschen von Hyperborea und in Atlantis, von wo aus er auch nach Averoigne kam. Es heißt, dass es in
Frankreich einen Tsathoggua-Kult gibt und dass er von bestimmten Stämmen amerikanischer Ureinwohner verehrt
wurde. Für den Kult wichtige Zeiten sind die Walpurgisnacht und Halloween.

Angeblich wurde Tsathoggua sogar von den anderen Großen Alten für eine unbekannte, abscheuliche Tat verstoßen.

Ursprung: "The Tale of Satampra Zeiros", Smith


Weitere von Smith: "The Black Book of Clark Ashton Smith", "The Door to Saturn", "The
Family Tree of the Gods", "The Seven Geases"
Weitere bei Lovecraft: "At The Mountains Of Madness", "The Mound" mit Bishop, "Selected
Letters III", "Selected Letters IV"
Weitere: "The Terror of Toad Lake", Ambuehl; "Death is an Elephant", Bloch; "Tsathoggua",
Fantina; "The Old One", Glasby; "The Oracle of Sàdoqua", Hilger; "The Round Tower", Price;
"Oh, Baleful Theophany", Pugmire; "Cthulhu Live: Lost Souls", Salmon u. a.; "The
Illuminatus! Trilogy", Shea und Wilson; "Necronomicon", Tyson; "The Resurrection of
Kzadool-Ra", Vester

Yig
oder auch Yyg

Dieser Große Alte wird als Vater der Schlangen, bezeichnet und als Schlangengott verehrt. Er wurde insbesondere
von den Schlangenmenschen von Yoth verehrt, bis diese zur Verehrung von Tsathoggua übergingen und damit bei Yig
in Ungnade fielen. Yigs Ungnade manifestiert sich meist in Wahnsinn, deformierten Nachkommen und dem Besuch
seiner "Kinder" (Schlangen mit einer weißen, sichelförmigen Zeichnung auf dem Kopf). Wird Yig besonders verärgert,
verwandelt der den Übeltäter selbst in eine Schlange.

Yig wird beschrieben als große Mischung aus Mensch und Schlange, aber auch als riesiger orientalischer Drache. Yig
erschuf die Reptilien und Insekten auf der Erde und manchmal wird ihm auch die Erschaffung der Menschheit
zugeschrieben. Er soll ein Rivale von Nyarlathotep sein. Er lebt in der Grube von Ngoth in den Höhlen von Yoth oder
in K'n-yan, entsendet aber auch Avatare.

Ursprung: "The Curse of Yig", Lovecraft und Bishop


Weitere bei Lovecraft: "The Mound" mit Bishop; "Out of the Aeons, mit Heald
Weitere: "Snakefarm", Ambuehl; "Where a God Shall Tread", Aniolowski; "The Color from
Beyond", Cabos; "The Vengeance of Yig", Carter; "Secrets of Japan", Dziesinski; "Pursuit to
Kadath", Gallagher u. a.; "Scales of Justice", Mackey; "Taste of Snake's Honey", Matsudono;
"Necronomicon", Tyson; "The Jest of Yig", Webb

Yog-Sothoth
auch: Iog-Sotot oder Yogge-Sothothe

Yog-Sothoth, „Der Wächter“ oder auch „Das Tor“, gehört zu den Äußeren
Göttern. Er wird als eine unregelmäßige Ansammlung von
verschiedenfarbig schillernden Kugeln beschrieben, deren Anblick dunkle
Assoziationen auslöst. Er kann jedoch verschiedene feste, flüssige oder
gasförmige Gestalten annehmen. Er handelt auch über Avatare wie das
Grauen vor der Tür (engl. The Lurker at the Threshold), einen
düsteren, amorphen Schrecken, oder Ramasekva, eine vielarmige,
menschliche Gestalt.

Er ist auch bekannt als "Der Schlüssel zum Tor, wo die Sphären sich
treffen" und wird auch beschrieben als Schlüssel und zugleich Wächter der
Wege und Tore, als ein Wesen, das zugleich Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft in sich vereint. Yog-Sothoth scheint in Dimensionen und Sphären
zu existieren, die die menschliche Vorstellungskraft übersteigen, wobei es Yog-Sothoth (Fan-Art, 2006)
auch Theorien gibt, die besagen, dass er selbst ein Gefangener ist wo alle
Zeit und jeder Raum zusammentreffen. Er soll der Vater von Cthulhu und
Hastur sein und mit Shub-Niggurath Nug und Yeb gezeugt haben.

Als Gott erfährt Yog-Sothoth nur vergleichsweise geringe Verehrung, meist von Magiern, die ihm opfern, um im
Austausch Macht über Raum und Zeit zu erhalten und kann mit Hilfe von uralten, schwarzmagischen Formeln
heraufbeschworen werden.

In der Erzählung Das Grauen von Dunwich zeugt Yog-Sothoth mit einer Menschenfrau zwei Söhne. Derjenige von
den beiden, der seinem übernatürlichen Vater am ähnlichsten sieht, wird als eine riesige weiche Masse beschrieben,
die aus zahlreichen sich bewegenden Fäden zu bestehen scheint und mit diversen Beinen, Rüsseln und Mäulern
bestückt ist.

Es heißt, Yog-Sothoth sei der Einzige, der wisse, wann der große Cthulhu wieder erwachen wird.

Ursprung: "The Case of Charles Dexter Ward", Lovecraft


Weitere bei Lovecraft: "The Dunwich Horror"; "Selected Letters IV"; "Selected Letters V";
"The Electric Executioner" mit de Castro; "The Horror in the Museum" mit Heald; "Through
the Gates of the Silver Key" mit Price
Weitere: "Glimpses", Attanasio; "The Church on the High Street", Campbell; "Zoth-Ommog",
Carter; "The Lurker at the Threshold", Derleth und Lovecraft; "Necronomicon: The Book of
Dead Names", Hay (Hrsg.); "Outside the Circles of Time", Grant; "The Statement of One
John Gibson", Lumley; "The Transition of Titus Crow", Lumley; "Prey", Masterton; "The
Holiness of Azedarac", Smith; "The Winds of Zarr", Tierney; "Kult", Ljubko Deresch

Andere "Götter"

Ältere Götter
Die Älteren Götter sind weder Große Alte noch Äußere Götter und sind den Menschen mehr zugewandt als diese,
obwohl auch sie der Menschheit mal mehr, mal weniger gleichgültig gegenüberstehen (je nach Autor).

Lovecraft verwendete selbst nie den Begriff der Älteren Götter (engl. Elder Gods), aber spätere Autoren führten diesen
Begriff ein und erweiterten ihn (unter anderem Derleth, Lumley, Attanasio und Petersen)[19] und zählen eine von
Lovecraft verwendete Entität zu diesen:

Nodens
auch Herr des Großen Abgrunds

Bekanntester Vertreter der Wesen, die als Ältere Götter bezeichnet werden. Er wird meistens als alter Mann mit
Eichenstab dargestellt, der auf einem Seemuschelstreitwagen steht, der von seltsamen Wesen gezogen wird.
Manchmal hat er auch einen Bart aus Tentakeln.

Er wird unter vielen Namen verehrt, aber die Legenden über ihn gehen weit auseinander. Manchmal heißt es er habe
die Erde vor langer Zeit, zur Ankunft der Großen Alten, verlassen und sei in die Zukunft oder auf einen fernen
Planeten geflüchtet, sendet aber manchmal einen Avatar. Dabei heißt es auch er sei ein Feind von Yog-Sothoth.
Andererseits scheint er Träumer und Visionäre zu mögen und diese manchmal auf eine Fahrt durch Raum und Zeit
mitzunehmen. Er ist auch der Herr der Dunkeldürren (engl. Nightgaunts).

Ursprung: "The Great God Pan", Arthur Machen


bei Lovecraft: "The Dream-Quest of Unknown Kadath" (dt. Die Traumsuche nach dem
unbekannten Kadath bzw. Die Traumfahrt zum unbekannten Kadath); "The Strange High
House in the Mist" (dt. Das merkwürdige hochgelegene Haus im Nebel)
Weitere: "Glimpses", "A Priestess of Nodens", A. A. Attanasio; "Hell on Earth", "Power of the
Druid", Robert Bloch; "Nightside of Eden" (dt. Die Nachtseite von Eden), Kenneth Grant;
"The House of the Worm", Gary Myers; "The Fall of Cthulhu", Michael Alan Nelson

Die Großen
auch: Die Erdengötter, Die Großen Götter

Die Großen sind die Götter der Traumlande. Allerdings sind sie weder so mächtig wie die Großen Alten, noch so
intelligent wie gewöhnliche Menschen. Dennoch werden sie von den äußeren bzw. anderen Göttern, besonders von
Nyarlathotep beschützt. Die Großen lebten einst auf niedrigen Berggipfeln in den Traumlanden; doch da die dortigen
Menschen diese Gipfel oft bestiegen, um einen Blick auf die Götter werfen zu können, und diese es nicht dulden, dass
Menschen ihr Antlitz erblicken, flüchteten sie in ihren Wolkenschiffen auf immer höhere Gipfel. Doch als die
Menschen selbst diese Gipfel erklommen, sahen sich die Götter gezwungen, auf den höchsten Gipfel des unbekannten
Kadath’s in der kalten Wüste zu fliehen. Da nur Wenige wissen, wo sich Kadath befindet, und der höchste Gipfel so
hoch liegt, dass dieser fast schon am kosmischen Äther kratzt, leben die Großen dort in ihrer titanischen, aus
schwarzem Onyx gehauenen Festung sicher und geschützt vor den Menschen.

Ursprung: "The Other Gods" (dt. Die anderen Götter); "The Dream-Quest of Unknown Kadath" (dt. Die Traumsuche
nach dem unbekannten Kadath bzw. Die Traumfahrt zum unbekannten Kadath)
Andere Wesen
In den Geschichten, die zum Cthulhu-Mythos gezählt werden, tauchen nicht nur unvorstellbar mächtige Wesen aus
den Tiefen des Weltalls auf, sondern auch solche, die diese verehren, diesen dienen oder einfach andere, größtenteils
außerirdische Rassen sind, welche die Erde entweder insgeheim bewohnen, oder sich irgendwie in der Gegenwart
bemerkbar machen, obwohl sie vor Jahrmillionen durch Katastrophen ausgerottet oder vertrieben wurden.

Ältere Wesen
auch: die Alte Rasse, die Alten, die Älteren (engl. The Elder Things, Old Ones)

Die Älteren Wesen weisen sowohl pflanzliche als auch tierische Merkmale auf und sind amphibisch veranlagt. Sie
haben eine zylindrische Form, die sich an beiden Enden verjüngt. Die Basis wird von einem fünfarmigen,
seesternförmigen Fuß gebildet, während sich am oberen Ende mehrere lange Tentakel und Fühler befinden, die
sowohl Sinnesorgane als auch Fressorgane sind. Zudem besitzen die Älteren Wesen in der Mitte ihres Körpers 5
Tentakel und einziehbare, membranartige Flügel, mit deren Hilfe sie auch durch den interstellaren Raum reisen
konnten.

Nach ihrer Landung in der Nähe des Südpols vor vielen Millionen Jahren breiteten sie sich zunächst über die gesamte
Erde aus, wobei sie sowohl das Land als auch die Ozeane besiedelten. Den ersten Rückschlag erfuhren sie durch die
Ankunft des großen Cthulhu und seines Sternengezüchts. Nach einem langen Krieg wurden den Neuankömmlingen
schließlich neu entstandene Landmassen zugesprochen. Nach einem weiteren langen Zeitraum versanken diese jedoch
wieder im Meer, und mit ihnen Cthulhu. Aber dann folgten weitere Probleme: Ein Aufstand der Schoggothen, der
maritimen Dienerwesen der Älteren Wesen, wurde erst nach verlustreichen Kämpfen niedergeschlagen, und der
Kontrollverlust über die einstmals willenlosen Sklaven konnte nicht wieder rückgängig gemacht werden. Die aus dem
All neu eingetroffenen Mi-Go vertrieben zur Zeit des Jura die geschwächten Älteren Wesen schließlich gänzlich von
der Nordhalbkugel. Es folgte ein langsamer, aber stetiger Rückzug in die Antarktis. Als auch diese wegen der
einsetzenden Eiszeiten unbewohnbar wurde, erbauten die Älteren eine letzte Stadt in einem unterirdischen Meer tief
unter der antarktischen Landmasse. Über ihr weiteres Schicksal schweigt sich Lovecraft aus, allerdings deuten die
Ereignisse in Berge des Wahnsinns darauf hin, dass sie dort von einem zweiten Aufstand der Schoggothen endgültig
vernichtet wurden.

Ursprung: "At the Mountains of Madness" (dt. Berge des Wahnsinns), Lovecraft
Weitere: "Hive", Curran; "Beyond the Mountains of Madness", Engan und Engan; "An Item of
Mutual Interest", Glancy;[20] "In the Vaults Beneath" Lumley; "Deities and Demigods
Cyclopedia", Ward, Kuntz und Schick

Bemerkung: Dass die Älteren Wesen ebenfalls einen Krieg mit der großen Rasse von Yith führten, ist ein
Missverständnis, da Lovecraft in Schatten aus der Zeit die Rasse der Flugkraken (engl. Flying Polyps) ebenfalls an
einigen Stellen mit "Elder Things" bezeichnete.

Flugkraken
auch: Fliegende Polypen (engl. Flying Polyps)

Die Wesen, die als Flugkraken bezeichnet werden, sind nicht deutlich beschrieben, da sie sich nach Belieben
unsichtbar machen können und nur partiell aus fester Materie bestehen. Sie hinterlassen aber manchmal riesige
"Fußspuren", die fünf kreisrund angeordnete "Zehen" erkennen lassen. Sie können die Luft und den Wind
kontrollieren, wobei es unbekannt ist auf welche genaue Weise dies geschieht, und können ohne erkennbare Flügel
oder ähnliche Gliedmaßen fliegen. Sie reagieren besonders empfindlich auf Blitzentladungen.
Auf der Erde kamen sie vor ungefähr sechshundert Millionen Jahren an
und wurden zunächst von den Älteren Wesen daran gehindert die Ozeane
zu besiedeln. Sie bauten Türme aus Basalt an Land und machten Jagd auf
eine merkwürdige Art von kegelförmigen Geschöpfen, deren Geist aber
später von der Großen Rasse von Yith übernommen wurde, die sich mit
Blitzentladungswaffen zu wehren wussten.

Die Große Rasse von Yith sperrte die Flugkraken in ausgedehnten


Höhlensystemen ein, deren Zugänge versiegelt wurden. Aber vor etwa 50
Millionen Jahren entkamen die Flugkraken und nahmen Rache. Sie
zerstörten die Städte der kegelförmigen Wesen und die Wesen selbst, die
Große Rasse von Yith hatte sich jedoch bereits in andere Wesen in der
fernen Zukunft (wenn die Flugkraken längst ausgestorben sind) versetzt,
so dass sie der Vernichtung entkamen.

Ursprung: "The Shadow Out of Time" (dt. Der Schatten


aus der Zeit)
Weitere: "Papyrus of the Dark Wisdom", Carter und Flugkrake (Fan-Art, 2009)
Smith; "Call of Cthulhu Roleplaying Game" (dt. Cthulhu),
Cook und Tynes; "The Horror from Yith", DeBill; "Delta
Green: Denied to the Enemy", Detwiller; "The Shadow from Yith", Gullette; "Other Nations",
T. Marsh und P. Marsh; "Beneath the Dunes", Pons

Fungi vom Yuggoth

auch: Mi-go

Diese außerirdischen Wesen sind annähernd menschengroß, besitzen eine


fleischfarbene, krustenartige Haut. Sie verfügen über mehrere, paarweise
angeordnete Gliedmaßen, die mit scherenartigen Klauen bewehrt sind –
ihr Aussehen wird manchmal als krebsartig beschrieben. Ihr ovaler,
knotiger und weicher Kopf ist von zahlreichen Fühlern bedeckt und ändert
ständig seine Farbe, worüber diese Geschöpfe kommunizieren. Da diese
Geschöpfe von einem lichtlosen Planeten stammen, sind sie
außerordentlich lichtempfindlich und scheuen den Tag. Die bloße
Anwesenheit der Yuggoth-Geschöpfe versetzt Tiere in panische Raserei.

Die Fungi haben im gesamten Universum Stützpunkte errichtet, wobei der


wichtigste Stützpunkt in unserem Sonnensystem der "Yuggoth" (ein
äußerer Planet unseres Sonnensystems) ist. Die Krustengeschöpfe kamen
während des Juras auf die Erde, weil sie ein Mineral benötigen, welches
Mi-Go (Fan-Art, 1990er)
nur auf unserem Planeten existiert und das sie zur Zucht ihrer
Nahrungsmittel brauchen (eine bestimmte Pilzart). Es kam zum Krieg
gegen die Älteren Wesen, die von den Mi-Go langsam in die Antarktis zurückgedrängt wurden.

Ihre irdischen Stützpunkte halten die Mi-Go so geheim wie möglich und rekrutieren auch Menschen, um dies zu
unterstützen oder räumen andere aus dem Weg, wenn sie zu neugierig werden. Sie sind auch der Ursprung für
zahlreiche Legenden, die sich um Wesen wie den abscheulichen Schneemenschen, die indischen Nagas oder die
griechischen Kalikanzari ranken.

Die Fungi vom Yuggoth beten Azathoth, Nyarlathotep und Shub-Niggurath an, bzw. immer das höhere Wesen, das für
den gewünschten Effekt am günstigsten ist.
Ursprung: "The Whisperer in Darkness" (dt. Der Flüsterer im Dunklen), Lovecraft
Weitere bei Lovecraft: "At the Mountains of Madness" (dt. Berge des Wahnsinns), "Through
the Gates of the Silver Key" (dt. Durch die Tore des Silberschlüssels), Lovecraft und Price
Weitere: "The Temple of the Moon", Aniolowski und Szymanski; "The Dweller in the Tomb",
Carter; "Call of Cthulhu Roleplaying Game", Cook und Tynes; "Machinations of the Mi-Go",
"Delta Green", Detwiller, Glancy und Tynes; "Outer Gateways", Grant; "Keeper's
Compendium", Herber; "Convergence", Tynes; "Necronomicon", Tyson

Bemerkung: Die Geschöpfe vom Yuggoth werden von Lovecraft zwar ausführlich beschrieben, jedoch nie genau
benannt. Am gebräuchlichsten ist die Bezeichnung „Fungi vom Yuggoth“ aus Lovecrafts eigenen Werken, seltener
„Krustazeen“ aus den von Dr. Frenschkowski kommentierten Lovecraft-Werkgruppen.[21]

Große Rasse von Yith


Die Große Rasse von Yith (engl. Great Race of Yith) war ein Volk von substanzlosen Zeitreisenden, das vor 150
Millionen Jahren auf der Erde ankam. Dabei besetzten sie die Körper von kegelförmigen Lebewesen, 10 Fuß im
Durchmesser und in der Höhe, die halb pflanzlich, halb tierisch waren, und sich mit einer Art Samen vermehrten. Sie
konnten aber weiterhin ihren Geist in den Körper anderer Wesen in kommenden oder vergangenen Zeitaltern
schicken, insbesondere um historische Forschung zu betreiben. Dabei suchten sie sich immer Wesen von besonderem
Intellekt aus, um soviel Wissen wie möglich zu erlangen. Sie lebten in ständiger Angst vor den Flugkraken (engl.
Flying Polyps), die sie zunächst unterwarfen, die aber am Ende die Große Rasse vernichteten – jedoch nicht bevor
diese ihren Geist in die Körper einer nach dem Menschen lebenden Käferrasse retteten.

Ursprung: "The Shadow Out of Time" (dt. Der Schatten aus der Zeit), H.P. Lovecraft
Weitere bei Lovecraft: "The Dark Brotherhood", "The Shadow out of Space", Derleth und
Lovecraft
Weitere: "False Containment", Conyers; "The Changeling", "The Horror from Yith", DeBill;
"Delta Green: Denied to the Enemy", Detwiller; "The Shadow from Yith", Gullette; "The
Dreamer", Herber; "Necronomicon", Tyson

Schlangenmenschen
(engl. Serpent Men, Serpent People)

Die Schlangenmenschen von Valusia sind im Mythos eine der vormenschlichen Rassen. Erschaffen und ausgearbeitet
wurden sie hauptsächlich von Robert E. Howard in seinen Geschichten von den Helden König Kull und Conan, die auf
den vorzeitlichen Kontinenten Thuria und Hyboria spielen.

Schlangenmenschen sind aufrecht gehende Reptilien mit einem langgestreckten, schlangenartigen Körper. Der Große
Alte Yig gilt als Vater der Schlangen und wurde ursprünglich von allen Schlangenmenschen verehrt. Sie entstanden in
der Frühzeit der Erde und entwickelten ihre erste Zivilisation schon in der Periode des Perm in den Sumpfgebieten des
Urkontinents Pangaea. Obwohl sie sehr fortgeschritten waren in der Baukunst, der Alchemie und Magie, ging ihre
große Kultur mit dem Erscheinen der großen Dinosaurier zugrunde. Die Überlebenden gründeten ein neues Reich
namens Yoth in den ausgedehnten Höhlensystemen unter der Erde, doch auf dem Höhepunkt ihrer Macht fielen sie
vom Glauben an ihren Gott Yig ab und wurden von ihm verflucht.

Die Schlangenmenschen konnten zwar noch weitere Zivilisationen in den folgenden Jahrtausenden errichten, zur Zeit
von Hyboria, in Lemuria und Atlantis, doch ihre Rasse war zum Aussterben verurteilt. Der Legende nach war es
König Kull, der die Schlangenmenschen fast völlig ausrottete.

Nur einzelne, sehr mächtige Schlangenmenschen konnten sich letztendlich unter den aufstrebenden Menschen der
Neuzeit halten – die Zeit der Herrschaft der Reptilien war vorbei.

Ursprung: "The Shadow Kingdom", Howard


bei Lovecraft: "The Haunter of the Dark"
Weitere: "Where a God Shall Tread", Aniolowski; "Zoth-Ommog", Carter; "Conan the
Buccaneer", Carter und de Camp; "Outer Gateways", Grant; "The Illuminatus! Trilogy", Shea
und Wilson; "The Seven Geases", Smith; "The Starshine", Szymanski; "The Dragons of
Mons Fractus", Tierney

Shoggothen
Die Älteren Wesen erschufen die Shoggothen (künstlich entwickelte
Protoplasmaansammlungen), da sie zur Errichtung ihrer Städte eine
kräftige und ausdauernde Sklavenrasse benötigten. Die Shoggothen
bestehen aus gallertartigem, schwarzem Zellgewebe von gewaltigen
Ausmaßen und ernähren sich von allen organischen Stoffen, die sie durch
Berührung absorbieren. Durch Hypnose konnten die Älteren Wesen die
Shoggothen trainieren und veranlassen, eine Vielzahl temporärer
Gliedmaßen und Sinnesorgane aus ihrem Gewebe entstehen zu lassen, was
sie zu effektiven Arbeitskräften machte.

Durch Ausdehnung ihrer Masse können Shoggothen eine gewaltige Größe Shoggothe (Fan-Art, 2006)
erreichen und selbst schwerste Lasten tragen. Sie verströmen einen
äußerst penetranten Geruch, der ihre Präsenz bereits aus großer
Entfernung verrät und Tiere in Panik versetzt. Sie äußern Laute, die am ehesten einem hohen Pfeifen ähneln. Der
Durchmesser eines Shoggothen beträgt im kugelförmigen Normalzustand knapp 5 Meter, wobei sich seine Größe und
Form ständig wandelt. Shoggothen vermehren sich durch Zellteilung, altern nicht und hatten im Verlauf mehrerer
Millionen Jahre eine rudimentäre Intelligenz erlangt, was ihnen ermöglichte auch ohne Befehle durch die Älteren
Wesen Gliedmaßen zu formen.

Vor ungefähr 150 Millionen Jahren lehnten sie sich gegen ihre Erschaffer auf und wurden von diesen in einem
erbittert geführten Krieg unterworfen und von den Älteren Wesen mühsam gezähmt, doch circa 3 Millionen Jahre vor
unserer Zeitrechnung gab es anscheinend einen weiteren Aufstand, der die endgültige Vernichtung der Älteren Wesen
zum Ergebnis hatte. Die Shoggothen leben nun in ausgedehnten unterirdischen Höhlensystemen unterhalb der
antarktischen Stadt, die einst von den Älteren Wesen bewohnt wurde, aber offenbar auch in anderen Regionen.

Es haben sich im Laufe der Zeit auch variante Arten gebildet, mit mehr oder weniger Intelligenz und verschiedenen
Möglichkeiten andere Wesen durch Formwandlung zu imitieren.

Ursprung: "At the Mountains of Madness" (dt. Berge des Wahnsinns), Lovecraft
Weitere bei Lovecraft: "The Shadow Over Innsmouth" (dt. Schatten über Innsmouth)
Weitere: "A Case of Royal Blood", Altmann; "Weapon Grade", Conyers; "Perilous Legacy",
DeBill; "Nightside of Eden" (dt. Nachtseite von Eden), Grant; "The Transition of Titus Crow",
Lumley; "A Guide to the Cthulhu Cult", Pelton; "Fat Face", Shea; "Not What One Does",
Sunseri und Henderson; "Tomb of the Old Ones", Wilson

Sternengezücht
Das Sternengezücht (engl. Star-spawn), gelegentlich auch als Cthulhi bezeichnet, wurde von Cthulhu bei seiner
Ankunft auf der Erde vor mehreren Hundert Millionen Jahren mitgebracht. Die Angehörigen dieser Rasse sehen
Cthulhu äußerst ähnlich, wobei sie aber deutlich kleiner sind. Sie lassen sich am ehesten als krakenartige,
landbewohnende Kreaturen beschreiben.

Kurz nach seiner Ankunft auf der Erde nahm das Sternengezücht den Kampf gegen die Älteren Wesen auf, der mit
einem Friedensschluss endete und den Neuankömmlingen die Landmasse zusicherte, auf der diese die Stadt R’lyeh
erbauten. Nach einiger Zeit versank diese Landmasse jedoch im Meer, und das Sternengezücht wurde zusammen mit
seinem Herrn in der Stadt gefangen.

Ursprung: "At the Mountains of Madness" (dt. Berge des Wahnsinns), Lovecraft
Weitere: "The Transition of Titus Crow", Lumley; "Call of Cthulhu Rulebook" (dt. Auf Cthulhus
Spur), Petersen und Willis

Tiefe Wesen
Die Tiefen Wesen (engl. The Deep Ones) sind Angehörige einer amphibischen Rasse, die auf dem Meeresgrund lebt.

Die Tiefen Wesen sind annähernd menschengroß und verfügen über eine graugrüne, feuchte Haut, die an der
wulstigen Rückenpartie schuppig ist. An der Bauchpartie ist ihre Haut weiß, und ihr Kopf erinnert an den eines
überdimensionierten Fisches oder Frosches. Ihre Klauen besitzen Schwimmhäute, und wenn sie kommunizieren,
erinnert dies an ein froschartiges Gequake. Sie hopsen und watscheln eher, anstatt zu gehen, wobei dies sowohl zwei-
als auch vierbeinig geschehen kann. Das Leben eines Tiefen Wesens kann nur durch äußere Einwirkung wie zum
Beispiel durch Gewalt beendet werden.

Tiefe Wesen können über Wasser leben, aber die meiste Zeit verbringen sie in ihren riesigen Städten am Meeresgrund.
Sie beten zu Cthulhu und vor allem zu Vater Dagon und Mutter Hydra, die ihnen offenbar recht ähnlich sind. Die
Tiefen Wesen lassen sich durch bestimmte uralte Rituale an die Meeresoberfläche holen. Sie lassen sich dann oftmals
dazu überreden, den Menschen, die sie heraufbeschworen haben, reiche Fischfänge und Goldschmuck zu bescheren.
Im Gegenzug verlangen die Tiefen Wesen meist die Paarung mit einigen Menschen. Die Kinder, die aus diesen
Verbindungen hervorgehen, werden den Tiefen Wesen im Laufe der Zeit immer ähnlicher (der sog. Innsmouth-Look),
bis sie unter Wasser gehen um dort ihr (ewiges) Leben zu verbringen. Fast alle Bewohner der Hafenstadt Innsmouth
sind von diesem Phänomen betroffen und suchen am Ende ihrer Metamorphose die Meeresstadt Y’ha-nthlei auf.

Ursprung: „The Shadow over Innsmouth“ (dt. Schatten über Innsmouth), Lovecraft
Weitere bei Lovecraft: „The Shuttered Room“, „The Survivor“, Derleth und Lovecraft;
Weitere: „The Room in the Castle“, Campbell; „The Songs of Fantari“, Detwiller und Isinwyll;
„The Star of Istanbul“, Donahue; „The Worlds of HP Lovecraft – Dagon“, Jones; „The
Burrowers Beneath“, „The Return of the Deep Ones“, Lumley; „Other Nations“, Marsh und
Marsh; „S.Petersen's Field Guide to Cthulhu Monsters“, Petersen; „Escape from Innsmouth“,
Ross; „The Jennifer Morgue“, Stross; „The City in the Sea“, Thomas und Willis; „The Deep
Ones“, Wade

Personen und Gruppen


Unter den Elementen, die Lovecraft in seinen Erzählungen mehrfach aufgreift, und die später auch von anderen
Autoren wieder aufgegriffen wurden, befinden sich nicht nur mächtige, uralte Wesen und unirdische Rassen, sondern
auch Menschen und solche, die es mal waren. Hier ein paar Beispiele:

Henry Armitage
Henry Armitage wurde 1855 geboren, doch seine Kindheit bleibt weitestgehend im Dunklen. Möglicherweise stammt
er aus Innsmouth. Er studierte an der Miskatonic-Universität (Klasse von 1881), promovierte in Princeton und
machte seinen Doctor of Letters in Cambridge. 1882 kam er zum ersten Mal in Kontakt mit dem Übernatürlichen, als
ein mysteriöser Meteor in der Nähe von Arkham herunterging. Im Zuge der Ermittlungen kam er auch zum ersten Mal
mit dem Necronomicon in Kontakt. Er wurde zum obersten Bibliothekar an der Miskatonic Universität berufen, ein
Amt, das er viele Jahre innehatte, bis er zusammen mit den Professoren Rice und Morgan dem Grauen ein Ende
setzte, das in Dunwich umging. Danach wurde seine Gesundheit immer schlechter und er wurde irgendwann vor 1936
aus dem Amt entlassen. Die Umstände seines Todes sind nicht ganz klar und es existieren sich widersprechende
Geschichten, unter anderem die, dass er 1939 starb, als er versuchte eine Sammlung seltener Bücher vor dem Feuer zu
retten oder die, dass er 1946 auf dem Campus der Miskatonic-Universität einen Herzanfall erlitt.

Ursprung: „The Dunwich Horror“ (dt. Das Grauen von Dunwich), Lovecraft
Weitere: „The Seven Cities of Gold“, Burnham; „The House of Azathoth“, Cannon; „Zoth-
Ommog“, Carter; „Arkham Unveiled“, Herber; „A Resection of Time“, Johnson; „The Terror
from the Depths“, Leiber; „The Black Brat of Dunwich“, Sargent; „Ex Libris Miskatonici“,
Stanley; „Stacked Actors“, Worthy

Randolph Carter
Randolph Carter war ein Schriftsteller und Mystiker aus Boston. Seine Familie hat eine lange Geschichte mit
Vorfahren, die in den Kreuzzügen kämpften und beinahe den Hexenprozessen von Salem zum Opfer fielen. Randolph
hatte die Gabe die Zukunft voraus zu sehen und bereiste oft die Traumlande bis er dreißig wurde. Danach begann für
ihn eine Zeit der Selbstsuche, die er aber zeit seines Lebens nicht beenden konnte. Während des Ersten Weltkriegs
diente er in der Fremdenlegion, wo er sich mit Etienne-Laurent de Marigny anfreundete. Er schied aus der
Fremdenlegion aus nachdem er beinahe getötet worden wäre und kehrte in die USA zurück, wo er Schüler des
Okkultisten Harley Warren wurde. Warren verschwand später unter mysteriösen Umständen während Randolph bei
ihm war. Randolph veröffentlichte unter anderem 1919 ein Buch über seine Kriegserlebnisse und 1922 eine
Horrorgeschichte, er wurde jedoch für seine Fantasyromane bekannt. Am 7. Oktober 1928 verschwand Randolph
Carter in den Ruinen der Villa seiner Familie bei Arkham. Obwohl ein paar Hinweise gefunden wurden, wurde er nie
wieder gesehen – es heißt, er kehrte zurück in die Traumlande um dort seinen Platz als König einzunehmen.

Ursprung: „The Statement of Randolph Carter“ (dt. Die Aussage des Randolph Carter),
Lovecraft
Weitere bei Lovecraft: „The Dream-Quest of Unknown Kadath“ (dt. Die Traumsuche nach
dem unbekannten Kadath), „The Silver Key“ (dt. Der Silberschlüssel), „The Unnamable“ (dt.
Das Unnennbare ), „The Case of Charles Dexter Ward“ (dt.Der Fall des Charles Dexter
Ward); „Through the Gates of the Silver Key“ (dt. Durch die Tore des Silberschlüssels ), mit
Price
Weitere: „Prey“ (dt. Die Opferung), Masterton; „The Lord of Illusion“, Price

Richard Upton Pickman


Äußerst begabter Maler aus Salem, der besonders für seine Darstellungen von merkwürdigen, monströsen Wesen in
Friedhofs- oder Kellerkulisse bekannt wurde. Pickman studierte an der Minneiska-Universität in Wisconsin. Er hatte
einen ungewöhnlich realistischen Stil der ihn von seinen Kollegen abhob. Obwohl die Allgemeinheit seine Werke eher
ignorierte, stand er bei einigen Sammlern in hohem Kurs. 1926 verschwand er spurlos zusammen mit den meisten
seiner unverkauften Werke. Er taucht wieder in der „Traumsuche“ als ein den Ghoulen so weit angeglichener Mensch
auf, dass er fast nur noch in deren Sprache plappert und kaum mehr Englisch spricht. Er hilft Randolph Carter bei
seiner Suche nach dem Berg Kadath, indem er ihm anfangs einige, später eine ganze Armee Ghoule und Dunkel-Dürre
(eine Art Vampire) zur Verfügung stellt.

Ursprung: „Pickman's Model“ (dt. Pickmans Modell), Lovecraft


Weitere bei Lovecraft: „The Dream-Quest of Unknown Kadath“ (dt. Die Traumsuche nach
dem unbekannten Kadath)
Weitere: „Huitloxopetl IX: Pickman's God“, Ambuehl; „Strange Eons“, Bloch; „Principles and
Parameters“, Patterson; „The Minneiska Incident“, Rahman und Rahman; „Pickman's
Model“, Sapinsley; „Unfinished Business“, Shiflet

Harley Warren
Harley Warren war ein Okkultist aus South Carolina und Freund von Randolph Carter, der sich in den Jahren 1916–18
einen Namen für seine Untersuchungen des Übernatürlichen machte. Nach dem Ersten Weltkrieg setzte er sein
Studium des Okkulten für persönlichere Zwecke fort und wurde dabei vom Bostoner Mystiker Randolph Carter
begleitet. Harley Warren verschwand im Dezember 1919 im großen Zypressensumpf von Florida, aber obwohl Carter
irgendwie beteiligt war, musste er aus Mangel an Beweisen frei gelassen werden.

Ursprung: „The Statement of Randolph Carter“ (dt. Die Aussage des Randolph Carter),
Lovecraft
Weitere bei Lovecraft: „Through the Gates of the Silver Key“ (dt. Durch die Tore des
Silberschlüssels ) mit Price

Die Whateleys
Noah Whateley (auch Elezer, Alter Whateley oder Zauberer Whateley)

Noah Whateley wohnte in Dunwich und war als Zauberer bekannt. Er war irgendwann verheiratet gewesen
und ist der Vater von Lavinia Whateley. Sein Vater, Oliver Whateley wurde von den Einwohnern des Ortes
gelyncht da er der Hexerei verdächtigt wurde. Noahs Nachbarn fürchteten und verabscheuten ihn seit
gewissen Ereignissen bei dem Steinkreis in der Nähe von Dunwhich. Er starb 1924 eines natürlichen
Todes.

Lavinia Whateley

Lavinia wurde etwa 1878 als Albino geboren und war die Mutter von Wilbur Whateley. Nach dem Tod des
Alten Whateley entfremdete sie sich immer mehr von ihrem Sohn. Zum Halloweenabend 1926 verschwand
sie, möglicherweise ein Opfer ihres eigenen Sohnes.

Wilbur Whateley

Wilbur wurde 1913 als Sohn von Lavinia und einem unbekannten Vater geboren. Er wuchs sehr schnell
heran, konnte mit elf Monaten bereits sprechen und maß fast 2,50 Meter als er starb. Er war bekannt dafür,
dass er wie sein Großvater Rituale auf den Hügeln in der Nähe von Dunwhich durchführte und
entsprechend von der ansässigen Bevölkerung gefürchtet. Er hatte einen gewissen Ruf in okkulten Kreisen
und stand mit einigen bekannten Persönlichkeiten wie Dr. Armitage von der Miscatonic-Universität in
Korrespondenz. Er verschwand 1928 unter schockierenden Umständen und es gibt Gerüchte über einen
Zwillingsbruder.

Ursprung: „The Dunwich Horror“ (dt. Das Grauen von Dunwich), Lovecraft
Weitere: „The Shuttered Room“, Lovecraft/Derleth; „Return to Dunwich“, Herber; „Wilbur
Whateley Waiting“, Price; „The Black Brat of Dunwich“, Sagent

Erich Zann
Stummer deutscher Violinist, dessen Vorgeschichte etwas im Unklaren liegt. Seine Nachbarn in Paris wurden auf ihn
durch seine „überirdischen Violinenklänge“ aufmerksam. Er scheint 1925 spurlos verschwunden zu sein als er ein
experimentelles Stück probte. Eine Leiche wurde nie gefunden.

Ursprung: „The Music of Erich Zann“ (dt. Die Musik des Erich Zann), Lovecraft
Weitere: „La Musique de la Nuit“, Aniolowski; „Suicide Watch“, Dembo; „Miscatonic
University“, Johnson u. a.; „The Silence of Erika Zann“, Wade

Bücher
Lovecraft erdachte nicht nur die Wesen selbst, sondern auch deren Auswirkung auf den Menschen in Form von
okkulten Büchern, in denen die Herkunft der außerirdischen Wesen offenbart wird und die magische Praktiken
enthalten, um mit diesen Wesen in Kontakt zu treten. H. P. Lovecraft gab sich große Mühe, wenn es darum ging
seinen Schöpfungen eine fiktive Glaubwürdigkeit zu verschaffen, so dass sich ein Leser während der Lektüre leicht
fragen konnte, ob nicht doch überliefertes Wissen dahinter steckte, ob es
nicht tatsächlich einen Kult der Großen Alten gab oder ob das
Necronomicon tatsächlich existierte.[22]

Das Necronomicon
auch: Kitab al-Azif, Azif, Cultus Maleficarum, Sussex
Manuscript, Die Totenrufen oder Das Verichteraraberbuch

→ Hauptartikel: Necronomicon Necronomicon (Fan-Requisit, 2004)


Dieser Teil des Cthulhu-Mythos wurde selbst zu einer Art Mythos. In
Lovecrafts Geschichten ist das Necronomicon ein mysteriöses Buch, das
diverse Geheimnisse über die Hintergründe der verschiedenen Wesen und Großen Alten enthält, dessen Lektüre aber
gefährlich ist, denn sein Inhalt reicht an die Grenzen des Verstandes und das Wissen, das es vermittelt, kann den
Leser in den Wahnsinn treiben. Ähnliche Eigenschaften werden auch anderen mysteriösen Büchern in Lovecrafts
Erzählungen zugesprochen, aber das Necronomicon ist das meisterwähnte und soll eines der vollständigsten,
ausführlichsten und ältesten dieser Abhandlungen sein. In den Geschichten tauchen auch Quellen, Abschriften und
Übersetzungen in verschiedene Sprachen auf, die das Mysterium um seinen Ursprung noch verstärken. In einigen
Geschichten wird daraus zitiert. Es wird in vielen Geschichten von einer großen Anzahl von anderen Autoren erwähnt,
zitiert, gesucht, gefunden, verwendet, und ist für sehr viele Protagonisten eine große Gefahr oder auch eine Hilfe. Die
Geschichten, die über das Necronomicon erzählt werden sind so vielfältig, dass sie sich in manchen Aussagen sogar
widersprechen, und ein Studium des Themas ist äußerst komplex.[23]

Ursprung: "The Hound" (dt. Der Hund), Lovecraft


Weitere bei Lovecraft: "The Festival" (dt. Das Fest), "The Descendant" (dt. Der Spross), "The
Call of Cthulhu" (dt. Cthulhus Ruf), "The Case of Charles Dexter Ward" (dt. Der Fall Charles
Dexter Ward), "The Dunwich Horror" (dt. Das Grauen von Dunwich), "The Whisperer in
Darkness" (dt. Der Flüsterer im Dunkeln), "At the Mountains of Madness" (dt. Berge des
Wahnsinns), "The Dreams in the Witch House" (dt. Träume im Hexenhaus), "The Thing on
the Doorstep" (dt. Das Ding auf der Schwelle), "The Shadow out of Time" (dt. Der Schatten
aus der Zeit), "The Haunter of the Dark" (dt. Der Leuchtende Trapezoeder bzw. Jäger der
Finsternis);
"The Last Test" (dt. Das letzte Experiment ) mit de Castro; "Medusa’s Coil" (dt. Das Haar der
Medusa), mit Bishop; "The Horror in the Museum" (dt. Das Grauen im Museum), "Out of the
Aeons" (dt. Aus Äonen) mit Heald; "Through the Gates of the Silver Key" (dt. Durch die Tore
des Silberschlüssels) mit Price; "The Diary of Alonzo Typer" (dt. Das Tagebuch des Alonzo
Typer) mit Lumley
Sehr viele weitere Autoren erwähnen das Necronomicon oder machen es zum
Hauptgegenstand einer Handlung oder eines Handlungsstranges.

Das Buch Dzyan


auch: Das Buch von Dzyan, Das Buch des Dzyan, Die Strophen von Dzyan oder Stanzen von Dzyan
(engl. Book of Dzyan oder Stanzas of Dzyan)

Ein Buch uralter Weisheit, das auf einer höheren, spirituellen Ebene existiert. Es wurde den Menschen von den Herrn
der Venus gebracht, die es in der verlorenen Stadt Shamballah aufbewahrten. Eine Übersetzung aus der
ursprünglichen Senzar-Sprache, die den Menschen zusammen mit dem Buch überbracht wurde, ins Chinesische und
in Sanskrit erfuhr eine weitere Verbreitung. Es soll eine Beschreibung des Siegel Salomons enthalten, mit dem man
böse Geister abwehren kann.

Ursprung: "The Secret Doctrine" (dt. Die Geheimlehre), Blavatsky[24]


bei Lovecraft: "The Haunter of the Dark" (dt. Der leuchtende Trapezoeder oder Jäger der
Finsternis); "Selected Letters IV"; "The Diary of Alonzo Typer" (dt. Das Tagebuch des Alonzo
Typer), mit Lumley
Weitere: "The Fate", Detwiller mit Ivey; "The Dark Destroyer", Glasby; "Keeper's
Compendium", Herber; "The Book of Dzyan", Maroney (Hrsg.); "Ex Libris Miskatonici",
Stanley

Bemerkung: Lovecraft lernte die Schriften von Blavatsky erst gegen Ende seines Lebens kennen. Seine Hauptquelle
für die Beschreibung des Buches des Dzyan war E. Hoffman Price, der es aus anderen theosophischen Quellen
kannte.[25]

Buch von Eibon


auch: Liber Ivonis

Das Buch von Eibon wurde, wie der Name besagt, von Eibon, einem Zauberer aus Hyperborea geschrieben. Das
Nachwort ist von Cyron von Varaad und erzählt, dass ihm Eibon ein ungeordnetes Manuskript hinterließ, das er dann
für das Buch sortierte. Das Buch wurde danach immer wieder weitergegeben und gelangte nach der Zerstörung
Hyperboreas während der Eiszeit auch nach Atlantis und über Händler nach Ägypten, wo es in Hieroglyphen übersetzt
wurde. 1600 v. Chr. wurde es dann ins Punische übersetzt und weitere Kopien während der Griechisch-Baktrischen
Ära. 960 n. Chr. stellte Theodorus Philetas dann aus mehreren Ausgaben eine griechische Übersetzung zusammen,
wobei auch eine lateinische Übersetzung aus dem 9. Jahrhundert existieren soll, die 1662 in Rom gedruckt wurde. Es
gibt auch die Geschichten, denen zufolge das Buch nach dem Untergang von Atlantis über das Land Averoigne nach
Frankreich und Irland gelangte und im 13. Jahrhundert von Gaspard du Nord ins Französische übersetzt wurde. Eine
Übersetzung ins Englische soll während der Regierungszeit von James I. gemacht worden sein. Das Buch enthält
Beschreibungen aus der Jugend des Zauberers, von anderen Welten, von Riten und Beschwörungen und von
chemischen bzw. alchemischen Experimenten. Das vermittelte Wissen variiert jedoch stark, abhängig von der
Ausgabe, da viele unterschiedliche Versionen existieren sollen, die verschiedene, ursprüngliche Abschnitte auslassen
oder bei denen zu viel in der Übersetzung verloren ging.

Angeblich versuchte Clark Ashton Smith selbst eine Version zusammenzustellen, und Robert M. Price soll ein solches
Unterfangen gelungen sein.

Ursprung: "The Holiness of Azedarac" (dt. Die Heiligkeit des Azedarac), Smith
Weitere bei Smith: "The Beast of Averoigne" (dt. Die Bestie von Averoigne), "The Colossus
of Ylourgne" (dt. Der Koloß von Ylourgne), "The Coming of the White Worm" (dt. Die Ankunft
des weißen Wurms), "Ubbo-Sathla"
bei Lovecraft: "The Man of Stone" (dt. Der Mann aus Stein), "Dreams and Fancies",
"Selected Letters V"
Weitere: "The Horror from the Bridge", Campbell; "The Book of Eibon", "History and
Chronology of the Book of Eibon", "In the Vale of Pnath", "The Life of Eibon according to
Cyron of Varaad", "Papyrus of the Dark Wisdom", "Shaggai", Carter; "The Adventure of the
Six Silver Spiders", Derleth; "Cults Exposed! The Starry Wisdom Church", Harms; "By the
Bay, Part I", "Keeper's Compendium", "Pickman's Student", Herber; "The Thing at the
Threshold", McConnell und Sutton; "To Call Forth Tsathoggua to Smith Thy Enemy", Joseph
S. Pulver; "Ex Libris Miscatonici", Stanley

Cultes Des Ghoules


→ Hauptartikel: Cultes des Goules

De Vermis Mysteriis
auch: Die geheimnisvollen Wurme, Das Grimoire (engl. Mysteries of the Wyrm) Das De Vermis Mysteriis
(dt. Mysterien des Wurmes) wurde von einem Ludwig Prinn geschrieben, entweder 1542 oder 1484, je nachdem,
welcher Quelle man glauben mag, und soll kurz vor dem Tod des Autors durch die Inquisition aus seiner Zelle
geschmuggelt worden sein. Ein Jahr nach seinem Tod wurde das in Latein verfasste Buch dann in Köln gedruckt,
bevor es 1569 von Papst Pius V. verboten wurde. Es gab verschiedene Übersetzungen ins Deutsche und Englische, die
größtenteils stark gekürzt und "entschärft" wurden. Nur wenige Ausgaben haben die Zeit überlebt und diese sind weit
verstreut, im Besitz verschiedener Sammler und Bibliotheken. Das Buch soll in sechzehn Kapitel gegliedert sein,
jeweils über ein anderes Thema, darunter auch das berühmteste über "Sarazenische Rituale". Eine bestimmte Menge
des Textes soll in Keltischer Runenschrift verfasst sein, entweder um Druidische Rituale niederzulegen, oder zur
Verschlüsselung des Inhaltes, unter bestimmten Umständen können diese seltsamen Runen auch plötzlich lesbar
werden. Es enthält verschiedene Zauber und Rituale zusammen mit geheimem Wissen über einige Wesenheiten des
Mythos. Es enthält aber angeblich auch unbekannte, gefährliche Fehler, die bei der Befolgung der Anweisungen auch
fatal sein können.

Ursprung: "The Shambler from the Stars" (dt. Der Schlächter von den Sternen), Bloch
Weitere bei Bloch: "Black Bargain" (dt. Der Pakt mit dem Schatten), "Philtre Tip", "The
Secret of Sebek" (dt. Das Geheimnis des Sebek)
bei Lovecraft: "Haunter of the Dark" (dt. Der leuchtende Trapezoeder oder Jäger der
Finsternis)
Weitere: "Real Magic", Bonnewits; "The Darkest Part of the Woods", Campbell; "The
Adventure of the Six Silver Spiders", Derleth; "The Survivor" (dt. Der Nachkomme), Derleth
und Lovecraft; "Castle Dark", Herber; "Jerusalem's Lot" (dt. Briefe aus Jerusalem), King;
"The Invaders", Kuttner; "The Long-Lost Friend", Lobdell; "Lord of the Worms", Lumley;
"Signs Writ in Scarlet", Ross; "Ex Libris Miskatonici", Stanley

Unaussprechliche Kulte
auch: Unaussprechlichen Kulten, Das schwarze Buch, Namenlose Kulte (engl. auch Nameless Cults)

Dieses Buch wurde von dem Forschungsreisenden und Okkultisten Friedrich Wilhelm von Junzt (1795–1840)
geschrieben. Von Junzt fand ein merkwürdiges Ende, als er an seinem nächsten Buch arbeitete. Das Buch wurde
ursprünglich 1839 auf Deutsch veröffentlicht, aber noch vor dem Verkauf wurde die gesamte Auflage von dem
Düsseldorfer Verleger verbrannt. Es wurde eine Übersetzung ins Französische erstellt, die 1843 veröffentlicht wurde.
Eine englische Übersetzung wurde wiederum von der Französischen angefertigt und unter dem Titel Nameless Cults
1845 veröffentlicht – leider ist die Übersetzung nicht sehr gut und voller Fehler. Eine weitere englische Übersetzung
(von einer überlebenden deutschen Ausgabe) wurde von Golden Goblin Press herausgegeben, die allerdings um gut
ein Viertel gekürzt ist.

In dem Buch beschreibt von Juntz seine Entdeckungen zu Parallelen in der Anbetung bestimmter Götter auf der
ganzen Welt.

Ursprung: "The Children of the Night", Howard


Weitere bei Howard: "The Black Stone", "The Thing on the Roof", "Untitled Fragment"
bei Lovecraft: "The Dreams in the Witch-House" (dt. Träume im Hexenhaus), "The Haunter
of the Dark" (dt. Der leuchtende Trapezoeder oder Jäger der Finsternis); "The Shadow Out
of Time" (dt. Der Schatten aus der Zeit), "Out of the Aeons" (dt. Aus Äonen), mit Heald
Weitere: "Real Magic", Bonnewits; "Zoth-Ommog", Carter; "The History of
Unaussprechlichen Kulten", Harris[26]; "Dope War of the Black Tong", Price; "Ex Libris
Miskatonici", Stanley

Fiktive Orte
Lovecraft erfand in seinen Erzählungen Ortschaften, in denen das Wissen über diese übernatürlichen Wesen oder die
Verbindung zu ihnen besonders verbreitet ist. Dabei handelt es sich um fiktive neuenglische Kleinstädte und Dörfer
wie Arkham, Dunwich und Innsmouth. Auch reale Städte wie Lovecrafts Geburtsort Providence sind Schauplatz
seiner Geschichten.

In Neuengland
Das von Lovecraft beschriebene fiktive Neuengland wird oft als Lovecraft
Country (auch: Miskatonic Country; dt. Miskatonic-Region) bezeichnet.
Diese Region wird vom Miskatonic, einem ebenfalls fiktiven Fluss,
durchflossen, der auch durch die Hauptstadt dieser Region fließt und auch
Namensgeber für die Universität dieser Stadt ist. Die Region umfasst im
Wesentlichen das Gebiet des realen Massachusetts, aber auch einige
andere Regionen Neuenglands. Bei den Beschreibungen der Orte
Lovecraft Country (Fan-Karte, 2009)
verwendete Lovecraft Analogien zu ihm bekannten Orten Neuenglands, so
dass die fiktiven Städte und Orte eine Art realer Dimension erhalten und
damit an Glaubwürdigkeit gewinnen. Eine ganze Reihe von Lovecrafts Geschichten spielt in dieser fiktiven Region.[27]

Arkham
→ Hauptartikel: Arkham
Arkham ist eine alte Stadt an der Ostküste, Hauptschauplatz und Kulisse für einige von Lovecrafts Erzählungen
sowie Sitz der Miskatonic-Universität, der wichtigsten öffentlichen Einrichtung von Arkham. Lovecraft platzierte
seine erfundene Stadt im Essex County in Massachusetts am Ufer des fiktiven Miskatonic River, einige Stunden
Fahrtzeit von Boston entfernt.

Arkham wurde im späten 17. Jahrhundert von einigen Freidenkern gegründet, denen die Ortschaften der Umgebung
zu streng religiös waren. Seinen Namen erhielt die Stadt möglicherweise vom Namen der Familie Arkham, die mit zu
den ersten Einwohnern des Ortes gehörten. Die Stadt wurde Mitte des 18. Jahrhunderts zu einem gut gehenden
Seehandelshafen, was den Grundstein für die Gründung der Miskatonic-Universität legte. Allerdings wurde die Stadt
von mehreren Katastrophen heimgesucht und 1980 von einer Sturmflut fast gänzlich zerstört.

Ursprung: The Picture in the House (dt. Das Bild im Haus), Lovecraft
Weitere bei Lovecraft: The Dreams in the Witch-House, The Dunwich Horror (dt. Das
Grauen von Dunwich), Herbert West—Reanimator (dt. Herbert West – Der Wiedererwecker)
Weitere: Arkham Unveiled, Herber; A Resection of Time, Johnson; Season of the Witch,
Launius; The Transition of Titus Crow, Lumley; The Fall of Cthulhu, Nelson

Bemerkung: Der Verlag Arkham House, der sich besonders dem Druck von Lovecrafts Werken verschrieben hat,
wurde nach der von Lovecraft ersonnenen Stadt benannt.

Aylesbury
Aylesbury ist eine kleine Ortschaft in der Nähe von Dunwich. Der Name wurde wahrscheinlich von Amesbury
abgeleitet, wo sich H.P. Lovecraft mehrfach aufhielt.

Ursprung: The Dunwich Horror (dt. Das Grauen von Dunwich), Lovecraft

Dunwich
auch: New Dunnich Dunwich ist ein Dorf im bewaldeten Gebirgsland von Massachusetts, das 1692 von Siedlern aus
Salem gegründet wurde. Es erstreckt sich zwischen einem Fluss und der Steilwand eines Berges. Die Häuser des
Dorfes sind überwiegend Jahrhunderte alt, viele davon sind unbewohnt. Die Kirche ist verfallen, und es gibt nur ein
Geschäft im gesamten Dorf. Sämtliche Wegweiser nach Dunwich wurden vor langer Zeit entfernt.

Aufgrund der Abgeschiedenheit des Dorfes und der daraus resultierenden Inzucht hat sich in Dunwich ein
heruntergekommener Menschenschlag herausgebildet. Die Steinkreise auf den Gipfeln der umliegenden Berge werden
von manchen Bewohnern Dunwichs offenbar zu uralten, finsteren Ritualen benutzt. Auf dem Gipfel des so genannten
Sentinel Hill in der Nähe des Dorfes wurden Menschenknochen gefunden, was den Verdacht auf schwarzmagische
Praktiken verstärkt.

Besonders skrupellos ist der heruntergekommene Zweig der Familie Whateley. In der Geschichte Das Grauen von
Dunwich beschwört eine Angehörige der Familie Whateley den Äußeren Gott Yog-Sothoth herauf und zeugt mit ihm
zwei Söhne. Mit letzter Mühe gelingt es, den Sohn, der seinem Vater am ähnlichsten ist, auf dem Gipfel des Sentinel
Hill zu vernichten, bevor dieser seinen finsteren Vater herbeirufen kann.

Ursprung: The Dunwich Horror (dt. Das Grauen von Dunwich), Lovecraft
Weitere: The Lurker at the Threshold, Derleth und Lovecraft; Keeper’s Compedium, Return
to Dunwich, Herber

Bemerkung: Robert M. Price zufolge hatte Lovecraft den Namen Dunwich aus einem Werk von Arthur
Machen.[Anm. 1] Dunwich ist der Name eines realen Ortes in Großbritannien, der vom Meer verschluckt wurde.[28]

Innsmouth
→ Hauptartikel: Innsmouth
Innsmouth ist eine halb verfallene, scheinbar kaum bewohnte Küstenstadt an der Mündung des Manuxet, die selbst
von den Bewohnern Arkhams gemieden wird. Die Einwohner von Innsmouth stehen im Ruf, sich mit (Tiefen) Wesen
aus dem Meer eingelassen zu haben und schwarzmagische Praktiken zu betreiben. In besonders schlechtem Ruf stand
die Familie Waite (Ephraim und seine Tochter Asenath) sowie die Familie Marsh, die den Kult des Dagon in die
Region brachte.

Ursprung: The Shadow Over Innsmouth (dt. Schatten über Innsmouth), Lovecraft
weitere bei Lovecraft: The Thing on the Doorstep (dt. Das Ding auf der Schwelle)
Weitere: Memories, Berglund; The Black Island, Derleth; Delta Green, Detwiller, Glancy und
Tynes; From Cabinet 34, Drawer 6, Kiernan; Deepnet, Langford; Nightmare’s Disciple,
Joseph S. Pulver; Escape from Innsmouth, Price und Ross

Bemerkung: Eigentlich verwendete Lovecraft Innsmouth zuerst in dem Gedicht Clephaïs, wo es jedoch in England
liegt.[29]

Leng
auch: Das Hochplateau von Leng, Die Hochebene von Leng (engl. Plateau of Leng) Den Ort namens Leng zu
lokalisieren ist nicht leicht. Es soll eine weitläufige, kalte und öde Hochebene im Himalaya, vermutlich in Tibet sein;
allerdings liegt es auch in der Antarktis oder in Burma, davon abhängig wer davon berichtet. Traumreisende geben an,
dass es sich in der nördlichen Hemisphäre der Traumlande befindet, in der Nähe des unbekannten Kadath. Nach
Alhazred (siehe: Necronomicon) ist Leng ein Ort an dem mehrere Realitäten zusammentreffen, was ein paar der
Diskrepanzen erklären könnte.

Auf jeden Fall ist Leng ein gefährlicher Ort. Mitglieder mehrerer Expeditionen versuchten, das sagenumwobene
Hochplateau zu finden; jedoch kehrten die Teilnehmer dieser Expeditionen geistig zerrüttet oder gar nicht mehr
zurück. Die Verschollenen wurden möglicherweise von den halbmenschlichen Tcho-Tchos gefangen, oder sind einer
der vielen anderen Gefahren der Hochebene zum Opfer gefallen.
Auf dem Hochplateau soll es eine inzwischen verlassene Stadt namens Sarkomand geben, das von den Tcho-tchos
erbaut wurde, die jetzt aber in steinernen Dörfern leben. Ein Leuchtturm verströmt ein Licht, das Schrecken verbreitet
und ein monolithischer Steinkreis umringt ein steinernes Kloster, in dessen labyrinthartigen Gängen nur noch der
Hohepriester wohnt.

Ursprung: "The Hound" (dt. Der Hund), Lovecraft


weitere bei Lovecraft: "The Elder Pharos" (dt. Der alte Leuchtturm), "The Dream-Quest of
Unknown Kadath" (dt. Die Traumsuche [oder Traumfahrt] nach dem unbekannten Kadath),
"At the Mountains of Madness" (dt. Berge des Wahnsinns)
Weitere: "The Dweller in the Tomb", Carter; "The Lure of Leng", DeBill; "Beyond the
Threshold", Derleth; "The Alchemist's Notebook", Hurd, Baetz und Simonson; "The House of
the Toad", Tierney; "The Complete Dreamlands", Williams und Petersen

K’n-Yan
(eng zusammenhängend mit Yoth und N'kai; s. u.)

K’n-Yan besteht aus einem weitläufigen Höhlensystem unter dem nordamerikanischen Kontinent, das von einer
bläulichen Strahlung erleuchtet wird. Innerhalb dieser Höhlen hat sich seit frühester Zeit ein eigenständiger Zweig der
Menschheit entwickelt, dessen hochstehende Technik fast außerirdisch erscheint und der über übersinnliche
Fähigkeiten wie Teleportation und Telepathie verfügt.

Die Einwohner K’n-Yans führen ihre Herkunft auf Cthulhu zurück, der sie einst von Xoth mit sich brachte und den sie
unter dem Namen Tulu verehren. Ihre „historischen“ Quellen berichten von der Frühzeit der Erde und den
vergangenen Reichen von Lemuria, Mu und Atlantis, während der sich ihr unterirdisches Reich unentdeckt von den
anderen Reichen entwickelte. Bedingt durch ihren gigantischen Reichtum und Luxus begann eine schleichende
Degeneration des Volkes von K’n-Yan; in der Neuzeit lebt dieses einst so mächtige Volk zurückgezogen in seiner
letzten Hauptstadt Tsath zwischen den Resten seiner hohen Technik und hält alle Zugänge zu seinem Reich
verschlossen und unter schwerer Bewachung.

Unter dem blau erleuchteten K’n-Yan liegt das rot erleuchtete Yoth, eine weitere Ebene von ausgedehnten
Höhlensystemen; unter Yoth wiederum befindet sich das nachtschwarze N’Kai, das wiederum eine Welt für sich
bildet.

Ursprung: "The Mound" (dt. Der Hügel), Lovecraft und Bishop


Weitere bei Lovecraft: "Selected Letters III"; "Out of the Aeons" (dt. Aus Äonen), Lovecraft
und Heald
Weitere: "Keeper's Compendium", Herber; "The Epistles of Eibon", Price und Cornford; "The
Cthulhu Mythos in Mesoamerican Religion", Tierney

R’lyeh
auch: Ryeh,[30] Arlyeh oder Urilia R’lyeh ist eine versunkene Stadt, die tief unter dem Pazifischen Ozean liegt
(geographische Lage: 47° 9' südliche Breite und 126° 43' westliche Länge, nahe am Point Nemo). Die Architektur wird
als riesenhaft und fremdartig beschrieben.[Anm. 2] Die geometrische Form der Steine, aus denen R’lyeh erbaut worden
ist, ist nicht genau mit menschlichen Worten zu beschreiben. Dem Mythos zufolge erbauten Cthulhu und sein Gefolge
die Stadt vor mehreren Millionen von Jahren und bekämpften von hier aus die Älteren Wesen und andere, bis es zu
einer großen Katastrophe kam, bei der die Stadt im Meer versank. Seit dieser Zeit schlummert Cthulhu in der Stadt,
um bei einer bestimmten Sternkonstellation gemeinsam mit R’lyeh wieder an die Oberfläche zu steigen. Bewacht wird
diese Stadt von den Tiefen Wesen, die sich nach ihrer Mutation von Mensch zu Fisch dorthin begeben und dem
untoten Gott dienen.

Ursprung: "The Call of Cthulhu" (dt. Cthulhus Ruf), Lovecraft


Weitere: "The Black Island", "The Seal of R'lyeh",
Derleth; "The Lurker at the Threshold", "Innsmouth Clay"
(dt. Innsmouth Ton) Derleth mit Lovecraft; "An Item of
Mutual Interest", Glancy; "The House of Cthulhu",
Lumley

Traumlande
Die Traumlande sind in den Geschichten des Cthulhu-Mythos eine Art
Parallelwelt oder alternative Dimension, die ein Mensch durch seine
Träume erreichen kann. Jeder Mensch hat in jungen Jahren die Fähigkeit
die Traumlande zu betreten, verliert diese Fähigkeit jedoch im Laufe des
Erwachsenwerdens. Nur sehr wenige Erwachsene behalten diese Fähigkeit. Position von R’lyeh im Pazifik (nach
Es gibt auch physische Tore zwischen der "wachenden Welt" und den Lovecraft und nach Derleth)
Traumlanden, es sind jedoch nur sehr wenige, die immer sehr abgelegen
an gefährlichen Orten liegen (in beiden Welten). Menschen aus der
"wachenden Welt" gelten als große Helden der Traumlande, da sie ihre Träume teilweise kontrollieren und damit
sogar ganze Städte erschaffen können. Manche Träumer haben sich nach ihrem Tod einfach in die Traumlande
zurückgezogen, wie es von Randolph Carter gesagt wird.

Im Prinzip haben auch andere Welten, wie der Saturn oder Jupiter ihre eigenen Traumlande, die von Träumern der
Erde aus erreicht werden können. Der Einfluss der Großen Alten in den Traumlanden ist begrenzt, aber vorhanden
und Nyarlathotep hat von ihnen die meiste Macht dort. Die Erdengötter sollen sich hier auf die Spitze des Kadath,
inmitten einer kalten Einöde zurückgezogen haben.

Ursprung: "The Silver Key" (dt. Der Silberschlüssel), Lovecraft


weitere bei Lovecraft: "Celephaïs" (dt. Celephaïs), "The Dream-Quest of Unknown Kadath"
(dt. Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath oder auch Die Traumfahrt zum
unbekannten Kadath)
Weitere: "The Clock of Dreams", Brian Lumley; "The House of the Worm", "The Three
Enchantments", Gary Myers

Bemerkung: Lovecrafts Traumlandgeschichten entstanden zwischen 1919 und 1926 und sind direkt von Lord
Dunsany beeinflusst. Plaschka zufolge bilden die Traumlande eine Art Dachkonstrukt für Lovecrafts andere
Erzählungen und eine Art poetische Zuflucht des Autors vor den Banalitäten des Alltäglichen. Während andere
Mythosgeschichten vom Scheitern der Menschen in dieser Welt erzählen, berichten die Traumlandgeschichten von
den Erfolgen der Menschen dort.[31]

Valusia
Ein altes Reich der Schlangenmenschen. Es umfasste das südliche Europa, den Mittelmeerraum und Nordafrika.
Valusia wurde von den Menschen erobert und die Schlangenmenschen wurden vertrieben.

Ursprung: "The Shadow Kingdom", Howard


bei Lovecraft: "The Haunter of the Dark"
Weitere: "Exile of Atlantis", Howard

Y’ha-nthlei
Y’ha-nthlei ist wie R’lyeh anscheinend eine Stadt unter der Meeresoberfläche. Es scheint sich dabei um eine der
Hauptstädte der tiefen Wesen zu handeln. Sie wird als „zyklopische und säulenumstandene Stätte der tiefen Wesen“
beschrieben und liegt in der Nähe des Teufelsriffs nahe der Stadt Innsmouth.
Ursprung: "The Shadow over Innsmouth" (dt. Schatten über Innsmouth), Lovecraft
Weitere: "Delta Green", Detwiller, Glancy und Tynes; "The Transition of Titus Crow", Lumley

Yuggoth
auch: Iukkoth

Yuggoth ist ein Planet am äußersten Rande des Sonnensystems, auf jeden Fall jenseits von Neptun. Meistens wird
Yuggoth mit Pluto identifiziert, manchmal aber auch als ein 10. Planet. Er ist einer von zahlreichen Planeten, die von
den Mi-Go bewohnt werden. Es gibt dort weit ausgedehnte Städte, die aus unzähligen schwarzen, fensterlosen Türmen
bestehen. Es herrscht auf dem Planeten fast völlige Dunkelheit, und er wird von Flüssen voller Pech durchzogen. Vor
den Mi-Go hat eine andere Rasse auf dem Yuggoth gelebt, wovon verschiedene Ruinen Zeugnis tragen. Hier wurde der
leuchtende Trapezoeder von den Mi-Go konstruiert und verschiedene Wesen und Große Alte stammen von Yuggoth
oder kamen dort, auf ihrem Weg zur Erde, vorbei.

Ursprung: "Recognition" (dt. Erkenntnis), H.P. Lovecraft


Weitere bei Lovecraft: "The Haunter of the Dark" (dt. Der leuchtende Trapezoder oder Jäger
der Finsternis), "The Whisperer in Darkness" (dt. Der Flüsterer im Dunkeln); "The Horror in
the Museum" (dt. Das Grauen im Museum), "Out of the Aeons" (dt. Aus Äonen) , mit Heald
Weitere: "The Mine on Yuggoth", Campbell; "The Discovery of the Ghooric Zone" (dt.
Entdeckung der Goorischen Zone), "Documents in the Case of Elizabeth Akeley", Lupoff; "A
Guide to the Cthulhu Cult", Pelton; "Family Tree of the Gods", Smith; "The Throne of
Achamoth", Tierney und Price; "Necronimicon", Tyson

Der Cthulhu-Mythos in anderen Medien


Der Cthulhu-Mythos ist – abgesehen von einer Vielzahl Büchern – auch Gegenstand weiterer Medien. Er ist des
Weiteren in Computerspielen, in der Musik, in Filmen und in Gesellschaftsspielen aufgegriffen worden. Eine Auswahl:

Das Pen-&-Paper-Rollenspiel Call of Cthulhu greift die Thematik des Cthulhu-Mythos auf und erweitert diesen
durch zahlreiche Quellenbücher.
1987 veröffentlichte Chaosium das Brettspiel Arkham Horror, in dem die Spieler gemeinsam versuchen, die Stadt
Arkham vor der Zerstörung durch die Großen Alten zu retten. Es wurde später als Splatterhouse neu aufgelegt.
2013 folgte das von Fantasy Flight Games aufgelegte, ebenfalls kooperative Brettspiel Eldritch Horror, in dem die
Spieler versuchen in einem weltweiten Szenario die Pläne des Großen Alten zu durchkreuzen.
Der 1986 erschienene Film From Beyond – Aliens des Grauens von Stuart Gordon basiert auf der gleichnamigen
Kurzgeschichte von Lovecraft, interpretiert diese Geschichte aber sehr frei und erweitert sie um einige Elemente.
Nach Angaben des Regisseurs[32] handelt es sich beim Hauptwidersacher des Films, einer sich ständig
verändernden Kreatur, um einen Shoggothen. 1990 wurde von dem spanischen Regisseur Juan Piquer Simón
der Film La Mansión de Cthulhu gedreht, der angeblich auf Literaturvorlagen von Lovecraft beruhen soll. Aus dem
Jahr 2001 stammt der Film Dagon von Stuart Gordon, der auf Lovecrafts Geschichten The Shadow Over
Innsmouth und Dagon basieren soll. Zuletzt wurde der Mythos im Jahr 2005 unter dem Titel Call of Cthulhu
verfilmt.[33]
Ebenfalls inspiriert von The Shadow Over Innsmouth wurden das Adventure Shadow of the Comet und das
Action-Adventure Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth.
Das Adventurespiel Prisoner of Ice, die Action-Adventure Alone in the Dark und Eternal Darkness: Sanity’s
Requiem sowie der 3D-Shooter Quake wurden vom Cthulhu-Mythos inspiriert geschaffen.
Die Kartenspielreihen Munchkin und Chez Geek greifen den Cthulhu-Mythos scherzhaft in eigenständigen Decks
auf.
Der mythologische Hintergrund der Comicserie Hellboy von Mike Mignola enthält zahlreiche Anleihen an den
Cthulhu-Mythos.
Die japanische Romanreihe Haiyore! Nyaruko-san, die auch mehrfach verfilmt wurde, adaptiert den Stoff
parodistisch als (romantische) Komödie.
Themen des Mythos finden sich häufig in Bandnamen und Liedern wieder[34], so zum Beispiel das
Instrumentallied The Call of Ktulu auf dem Album Ride the Lightning (1984) der amerikanischen Heavy-Metal-
Band Metallica.
Auf dem Pluto wurde ein Gebiet von der NASA als Cthulhu Regio benannt.[35][36]
Werke
H. P. Lovecraft: Gesammelte Werke: Werkgruppe I. Edition Phantasia, limitierte Auflage; 2005, ISBN 3-924959-
65-X.
H. P. Lovecraft: Gesammelte Werke: Werkgruppe II. Edition Phantasia, limitierte Auflage. 2005, ISBN 3-924959-
73-0.
H. P. Lovecraft: Gesammelte Werke: Werkgruppe III. Edition Phantasia, limitierte Auflage. 2007, ISBN 978-3-
924959-77-7.
H. P. Lovecraft: Die Musik des Erich Zann. Edition Phantasia, limitierte und farbig illustrierte Auflage, ISBN 978-3-
924959-59-3.
H. P. Lovecraft: Saat von den Sternen / Funghi from Yuggoth. Edition Phantasia, limitierte, zweisprachige und
farbig illustrierte Auflage, ISBN 978-3-924959-55-5.
Frank Festa (Hrsg.): Die Saat des Cthulhu. Festa Verlag, 2005, ISBN 3-935822-85-5.
Frank Festa (Hrsg.): Der Cthulhu-Mythos 1917–1975. Festa Verlag, 2002, ISBN 3-935822-51-0.
Frank Festa (Hrsg.): Der Cthulhu-Mythos 1976–2002. Festa Verlag, 2003, ISBN 3-935822-52-9.

Sekundärliteratur
Mark Browning: Lovecrafts Cthulhu-Mythos in der Musik. In: Alexander Nym (Hrsg.): Schillerndes Dunkel.
Geschichte, Entwicklung und Themen der Gothic-Szene. Plöttner Verlag, Leipzig 2010, ISBN 978-3-86211-006-3,
S. 200 ff.
Marco Frenschkowski: "Lovecraft als Mythenschöpfer." In: Andreas Kasprzak (Hrsg.): H.P. Lovecraft. Von
Monstern und Mythen. S. 109–181. Verlag Thomas Tilsner, 1997, ISBN 3-910079-05-9. Texte und Materialien zur
phantastischen Literatur 6.
Daniel Harms: The Cthulhu Mythos Encycolpedia, 3. updated and expanded edition. Eldar Signs Press, 2008,
ISBN 978-1-934501-05-4.
Gary Hill: The Strange Sound of Cthulhu - Von H.P. Lovecraft inspirierte Musik. Edition Roter Drache, 2011, ISBN
978-3-939459-40-8.
Chris Jarocha-Ernst: A Cthulhu Mythos Bibliography & Concordance. Wizard's Attic, Seattle 1999, ISBN 1-
887797-01-7.
Sunand T. Joshi: An Index to the Fiction and Poetry of H.P. Lovecraft. Necronomicon Press, 1994, ISBN 0-
940884-44-5.
Sunand T. Joshi: H.P. Lovecraft. A Comprehensive Bibliography. University of Tampa Press, 2009, ISBN 978-1-
59732-069-6.
Sunand T. Joshi, David E. Schultz: An H.P. Lovecraft Encyclopedia. Hippocampus Press, 2004, ISBN 0-9748789-
1-X.
Marcus Rauchfuß: The Stars are Right! - Der Cthulhu Mythos 70 Jahre nach Lovecrafts Tod: Eine Untersuchung
über die Einflüsse einer literarischen Idee auf Medien und Subkulturen. VDM Verlag, 2009, ISBN 978-3-639-
16495-4.
Darrell Schweitzer (Hrsg.): Discovering H.P. Lovecraft. 2001, Wildside Press, ISBN 1-58715-470-6.
Philip A. Shreffler: The H.P. Lovecraft Companion. Greenwood Press, 1977, ISBN 0-8371-9482-2.

Weblinks
Commons: Cthulhu Mythos (https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Cthul
hu_Mythos?uselang=de) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: en:Portal:Cthulhu Mythos – Quellen und Volltexte
The H. P. Lovecraft Archive (http://www.hplovecraft.com/) (englisch)
H. P. Lovecraft Website (http://www.hplovecraft.de/) mit Texten und Hörbuchauszügen
H. P. Lovecraft Historical Society (http://www.cthulhulives.org/) (englisch)

Anmerkungen
1. The Cthulhu Mythos Encyclopedia (updated and revised third edition) gibt dazu an, dass Dunwich aus dem Werk
N von Machen stammt – allerdings ist der Begriff „Dunwich“ in diesem Werk nicht zu finden (siehe N – PDF, 56KB
(http://93beast.fea.st/files/section2/machen/N.pdf)). Wahrscheinlicher ist hier The Terror desselben Autors.
2. H. P. Lovecraft verwendet in diesem Zusammenhang oft "Cyclopean" (dt. zyklopisch), und manchmal sogar
explizit "Cyclopean masonry" was eine besondere Bauweise von Mauerwerk ist (siehe: Zyklopenmauerwerk).

Einzelnachweise
1. Erstes Auftreten in The Call of Cthulhu, geschrieben 1926, veröffentlicht im Weird Tales Magazin, 1928; Titel der
deutschen Übersetzung: Cthulhus Ruf
2. u. a. Dissertation von Oliver Plaschka (http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2009/10106/pdf/V
erlorene_Arkadien.pdf): Lovecraft selbst spricht von seinem „Arkham Cycle“ (Selected Letters, II 246); Shreffler
schlägt „New England Mythos“ vor (cf. Shreffler, The H.P. Lovecraft Companion, 24)
3. Darrell Schweitzer (Hrsg.): Discovering H.P. Lovecraft, 2001, Wildside Press, ISBN 1-58715-470-6 – S. 7 ff: A
Literary Copernicus, von Fitz Leiber, jr. (Essay von 1949) (Buch im Internet (http://books.google.de/books?id=-PD
ksCTdmYMC&printsec=frontcover&source=gbs_navlinks_s#v=onepage&q=&f=false))
4. Philip Shreffler, H. P. Lovecraft Compendium, 1977, Greewood Pub Group, USA
5. Harms, The Cthulhu Mythos Encycolpedia, S. ix-x
6. Harms, The Cthulhu Mythos Encycolpedia, S. xiii-xvi
7. Harms: The Cthulhu Mythos Encyclopedia. x bezieht sich auf einen Leserbrief von N.J. O'Neail, der 1930 im
Weird Tales Magazin abgedruckt war und nach entsprechenden Zusammenhängen fragt
8. H.P. Lovecraft: History of the Necronomicon. 1927; erschienen In: A History of the Necronomicon. The Rebel
Press, 1938; zu lesen in The H.P. Lovecraft Archive (http://www.hplovecraft.com/writings/texts/fiction/hn.asp)
9. Donovan K. Loucks: Quotes Regarding the Necronomicon from Lovecraft’s Letters. (http://www.hplovecraft.com/c
reation/necron/letters.asp) The H.P. Lovecraft Archive
10. August Derleth & Donald Wandrei, Selected Letters II, Arkham House, 1968, ISBN 0-87054-029-7, S. 150: Brief
von Lovecraft an Farnsworth Wright, 1927.
11. Marco Frenschkowski u. a.: Gesammelte Werke: Werkgruppe I – Vorwort
12. Harms, The Cthulhu Mythos Encyclopedia, xv
13. Harms: The Cthulhu Mythos Encyclopedia. S. 92.
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Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 978-3-518-38127-4, S. 182 u. pass.
31. Oliver Plaschka: Verlorene Arkadien. Inauguraldissertation zur Erlangung des Doktorgrades. 2008, II.1.3 Das
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32. Interview mit dem Regisseur aus dem Jahre 2012 in der Featurette Stuart Gordon on From Beyond
33. Website zum Stummfilm (https://web.archive.org/web/20060508223248/http://www.cthulhulives.org/cocmovie/ind
ex.html) (Memento des Originals (https://tools.wmflabs.org/giftbot/deref.fcgi?url=http%3A%2F%2Fwww.cthulhuliv
es.org%2Fcocmovie%2Findex.html) vom 8. Mai 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch
eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Stand: 21.
November 2008.
34. Musikverzeichnis auf The H. P.Lovecraft Archives (http://www.hplovecraft.com/popcult/music.asp) Stand: 12.
September 2008.
35. https://www.nasa.gov/feature/new-pluto-images-from-nasa-s-new-horizons-it-s-complicated
36. http://space.io9.com/places-on-pluto-are-being-named-for-your-darkest-imagin-1717825166

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