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GLOSAR

1. Der Begriff=Gesamtheit wesentlicher Merkmale in einer gedanklichen Einheit; geistiger,


abstrakter Gehalt von etwas (noțiunea)
2. Die Gattung= Gesamtheit von [Arten von] Dingen, Einzelwesen, Formen, die in
wesentlichen Eigenschaften übereinstimmen (gen, specie)
3. Grundvoraussetzung= sehr wichtige, entscheidende Voraussetzung (condiție de bază)
4. Die Auseinandersetzung= eingehende Beschäftigung mit etwas (dispută)
5. befreiende Wirkung= efect eliberator
6. Die Nachahmung= das Nachahmen (imitația)
7. Die Dichtung= sprachliches Kunstwerk (poezie, literarură)
8. Realitätsprinzip= Prinzip des Verhaltens, bei dem der psychische Antrieb vom Streben
nach einer Anpassung an die Erfordernisse der Umwelt bestimmt wird
9. Wahrscheinlichkeit= das Wahrscheinlichsein (probabilitatea)
10. Das Stimmigkeit= das Stimmigsein; Harmonie (coerenșa, aromonia)
11. vermittelte Darstellung= reprezentare mediată
12. unvermittelte Darstellung=reprezentare nemediată
13. Handlung= Abfolge von zusammenhängenden, miteinander verketteten Ereignissen,
Vorgängen, die das dramatische Gerüst einer Dichtung, eines Films oder dergleichen
bildet; Fabel, Plot (acțiunea)
14. Der Erzähler= jemand, der etwas erzählt
15. Die Literaturwissenschaft= știința literaturii
16. Die Geschichte= politischer, kultureller und gesellschaftlicher Werdegang,
Entwicklungsprozess eines bestimmten geografischen, kulturellen o. ä. Bereichs
17. Die Grundbedigung= wesentlichste Bedingung; unerlässliche Voraussetzung (condiție de
bază)
18. Die Diegese= weitläufige Erzählung, Ausführung, Erörterung
19. Die Erzählinstanz= Die Erzählinstanz ist diejenige Instanz, die (in einem literarischen
Text) auf der Erzählebene des Erzählens sprachlich manifest wird, d.h., sie äußert die
Worte, die dann die erzählte Geschichte formen (instanța narativă)
20. Das Merkmal= charakteristisches, unterscheidendes Zeichen, an dem eine bestimmte
Person, Gruppe oder Sache, auch ein Zustand erkennbar wird (trăsătură)
21. Erzählweise= Art, in der eine schriftliche Erzählung dargestellt ist
22. Das Ereignis= besonderer, nicht alltäglicher Vorgang, Vorfall; Geschehnis (evenimentul)
23. Die Einheit= in sich geschlossene Ganzheit, Verbundenheit; als Ganzes wirkende
Geschlossenheit, innere Zusammengehörigkeit (unitatea)
24. Das Geschehen= etwas, was geschieht; Gesamtheit besonderer, auffallender Vorgänge,
Ereignisse (evenimentul, întâmplarea)
25. Die Rückblende= in einen [Spiel]film eingeblendeter Abschnitt, der ein zur Zeit des
dargestellten Handlungsablaufs bereits vergangenes Ereignis, Geschehen wiedergibt
26. Die Vorausdeutung= Als epische Vorausdeutung bezeichnet man Passagen einer
fiktionalen Darstellung, in denen Hinweise auf den weiteren Fortgang des Geschehens
gegeben werden. Oft wird hierfür auch der englische Begriff Foreshadowing verwendet.
(prefigurare)
27. Zustandsveränderungen= schimbarea unei stări, situații
28. sprachliche Verknüpfung= legătură lingvistică
29. Die Reihenfolge= unter bestimmten Gesichtspunkten, zeitlich oder im Hinblick auf den
Abstand, die Größe, Thematik o. Ä. festgelegte Aufeinanderfolge von etwas (ordinea)
30. autonomen Wirklichkeit= realitate autonomă
31. gleichzusetzen= a chivala
32. ersinnen= a concepe
33. möglichen Wirklichkeit= realitatea posibilă
34. Denkmodells= gedanklich konzipiertes Modell der Funktion oder Struktur von etwas,
hypothetischer Entwurf (model de gândire)
35. Reden
36. Gedanken
37. Konflikte
38. unterschiedlich= Unterschiede aufweisend; nicht gleich (divers)
39. unabhängig= hinsichtlich seiner politischen, sozialen Stellung, seiner Handlungsfreiheit)
nicht von jemandem, etwas abhängig  (independent)
40. faktuales Erzählen= poveste factică
41. unzuverlässiges Erzählen= povești necredibile
42. Prinzip des Fingierens
43. Der Empfänger= jemand, der etwas empfängt, entgegennimmt, dem etwas zuteilwird
44. Glaubwürdigkeit= credibilitate
45. Die Entfernung= Abstand (zwischen zwei Punkten) (indepărtarea)
46. Einblick= privire
47. Kanon
48. Grundkonstante= constanta
49. Die Entwicklung= dezvoltarea
50. Das Abenteuer= mit einem außergewöhnlichen, erregenden Geschehen verbundene
gefahrvolle Situation, die jemand zu bestehen hat (aventură)
51. Die Wirkung= durch eine verursachende Kraft bewirkte Veränderung, Beeinflussung,
bewirktes Ergebnis (efect)
52. Das Bekehrungsroman= roman de schimbare
53. Die Hinwendung= das Hinwenden, Sichhinwenden (cotitură)
54. das Bedürfnis= Wunsch, Verlangen nach etwas; Gefühl, jemandes, einer Sache zu
bedürfen, jemanden, etwas nötig zu haben (nevoie)
55. Das Eigenerleben= Leben auf eigene Art und Weise (viață privată)
56. Die Sittlichkeit= Sitte, Moral (moralitate)
57. Kunstlerisch Darstellen= performanță artistică
58. Das Vorhandensein= das Existentsein
59. Auktorialer Erzähler= Da ein auktorialer Erzähler allwissend ist und demzufolge alles
über die Geschichte weiß, wird er häufig auch als allwissender Erzähler bezeichnet und
tritt dabei in der Erzählung als Urheber oder auch Vermittler in Erscheinung, wodurch er
sich außerhalb der erzählten Wirklichkeit befindet.
60. Neutraler Erzähler= Der neutrale Erzähler verzichtet auf Urteile, Wertungen,
Kommentare und Interaktion mit dem Leser. Man spricht auch vom erzählerlosen
Erzählen
61. Personaler Erzähler= Wechselt er zwischen verschiedenen Figuren, wird dies als
Multiperspektive bezeichnet. Dabei schlüpft der personale Erzähler jedoch nicht in die
Figur selbst, was bei einem Ich-Erzähler der Fall wäre, sondern berichtet dem Leser, was
der jeweilige Charakter erlebt, sieht oder fühlt. Schauen wir dafür auf ein Beispiel
62. Ich Erzäler= Der Erzähler kann verschiedene Positionen oder eben Perspektiven
einnehmen, aus denen er uns einen Blick auf die Figurenwelt der Geschichte ermöglicht:
die Erzählperspektive. Dabei unterscheiden wir vier Erzählperspektiven: die auktoriale,
personale, neutrale und den Ich-Erzähler.
63. Der Blinkwinkel= erspektive, aus der man etwas betrachtet (unghi)
64. Beobachter= jemand, der etwas oder jemanden beobachtet (observator)
65. Antropomorphie= Mensch (unter biologischem Aspekt); Menschenaffe
66. Wertung= das Werten, Bewertung (evaluare)
67. Das Verhältnis= Beziehung, in der sich etwas mit etwas vergleichen lässt oder in der
etwas an etwas anderem gemessen wird (raport)
68. Die Analepse= Sammlung von Auszügen oder Zitaten aus dichterischen oder
wissenschaftlichen Werken oder von Beispielen bestimmter literarischer Gattungen
69. Prolepsen= Vorwegnahme eines Satzgliedes, besonders Nennung (im Akkusativ) des
Subjekts eines Gliedsatzes im vorausgehenden Hauptsatz (z. B. Hast du den Kerl
gesehen, wie er aussieht? statt: Hast du gesehen, wie der Kerl aussieht?)
70. Trivialliteratur= eine (schöne) Literatur, die im Gegensatz zur Hochliteratur als einfach,
allgemein verständlich und leicht zu erfassen gewertet wird. Der Begriff hat pejorativen
Charakter. Alternative Begriffe sind Schemaliteratur und Massenliteratur. Neben dieser
Zweiteilung steht ein Dreischichtenmodell, das Hoch-, Unterhaltungs-, und
Trivialliteratur unterscheidet.
71. Musterknabe= jemand, der sich immer so verhält, wie Lehrer, Vorgesetzte o. Ä. es
wünschen und erwarten [und damit bei anderen Unwillen hervorruft ]
72. Der Schelmenroman= Roman (besonders des 16. und 17. Jahrhunderts), dessen Held sich
als Umhergetriebener niederer Abkunft mit allen Mitteln, Listen und Schlichen durchs
Leben schlägt (roman picaresc)