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Unterrichtsprotokoll

Fach: Geschichte

Lehrer: Herr Sehr

Datum: 18.11.2009

5Ort: Limburg, PPC Schule, Raum 17

Protokollant: Marco Nieddu

Abwesende: Maximilian Bauer, Marcel Nickel, Christopher Quiram,


Christian Zei

Thema: Evolution der Demokratie in Griechenland

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Inhalt
Inhalt...................................................................................................................... 1
Metaphysik............................................................................................................. 1
Panta rhei (Heraklit)...............................................................................................2
15Evolution der Demokratie in Griechenland.............................................................2
Monarchie............................................................................................................... 2
Aristokratie............................................................................................................. 2
Polis........................................................................................................................ 2
Drakon.................................................................................................................... 3
20Ökonomische Krise der Polis Athen........................................................................3
Hopliten Phalanx.................................................................................................... 3
Timokratie.............................................................................................................. 3
Tyrannei des Peisistratos........................................................................................3
Reformen des Kleisthenes......................................................................................4
25Reformen des Perikles............................................................................................4
Themen der Arbeit..................................................................................................4
Schaubild Evolution der Demokratie in Griechenland.............................................5

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30Metaphysik
Der Begriff Metaphysik stammt nach heutiger Meinung aus einem der 14 Bücher
der Allgemeinphilosophie des Aristoteles und bedeutet „das, was nach der Physik
kommt“. Die Metaphysik meint die Grunddisziplin der Philosophie. Mit Metaphysik versucht man
übernatürliche und nicht durch die Physik belegbare Dinge bzw. Kräfte zu erklären. Ein Beispiel

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35für die Metaphysik damals, war der Blitz, denn die Menschen zu jener Zeit konnten sich weder
erklären woher noch warum und wie die Blitze zustande kamen.

Durch die Frage nach dem „Warum?“ suchten die Menschen nach Ursachen und fanden ihren
Entschluss: „Es müssen die Götter sein!“

So ist beispielsweise Zeus, der Gott des Himmels und des Blitzes, verantwortlich für das Auftreten der
40Blitze. Sowie Apollon der Begründer von Licht und Sonne ist.

Panta rhei (Heraklit)


Panta rhei (griechisch „Alles fließt“), eine griechische Formel, ist ein
philosophischer Gedankensplitter der auf den Philosophen Heraklit
zurückzuführen ist. Platon kam schon zuvor zu einer anderen Formulierung,
45„Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ auf welcher sich der Satz Heraklits aufbaut. So zieht
Heraklit einen Vergleich und sagte zu seiner Zeit den berühmten Satz „Niemand kann zweimal in
denselben Fluss steigen.“ Der Satz Heraklits zeigte seine Wirkung auch in der deutschen Literatur.

Goethe beispielsweise bezog sich in seinem Gedicht „Dauer im Wechsel“ direkt auf die Aussage
Heraklits. In seinem Gedicht heißt es „Gleich mit jedem Regengusse / Ändert sich dein holdes Tal, /
50Ach, und in dem selben Flusse / Schwimmst du nicht zum zweitenmal.“

Evolution der Demokratie in Griechenland


Die Evolution der Demokratie in Griechenland beginnt mit der

Monarchie
welche von 1400 v. Chr. bis ca. 700 v. Chr., als erste Regierungsform
55überhaupt, herrschte. In dieser Regierungsform ist ein alleiniger König oder
Monarch an der Macht und regiert das ganze Land, symbolisiert wird das durch
die großen Zacken in der Zeichnung, welche die einer Krone nahe kommen. Nach
der Regierungsform der Monarchie folgt die der

Aristokratie
60Aristokratie bedeutet „Herrschaft der Besten“, was bedeutet, dass mehrere
kleine Herrscher an der Macht sind, symbolisiert wird dies durch die etwas
kleineren Zacken in der Zeichnung. Den Ruf „der Besten“ wurde den
Adeligen zugewiesen, weshalb sie auch die Herrscher der Aristokratie bilden.
In der Laufbahn der Aristokratie bildete sich der Stadtstaat

65Polis
Die Polis als Stadtstaat, war eine Bürgergemeinde, welche selbstständig
organisiert war und sich so unabhängig Ernähren und selbst versorgen konnte.
Zur damaligen Zeit der Polis, gab es auch erste Gesetzgeber wie Drakon, (mehr
in 3.2.1.1) die erste Rechte formulierten und festhielten.

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70Drakon
Drakon war ein athenischer Gesetzesreformer, der um das Jahr 621 v. Chr.
sämtliche damals in Athen bekannten Strafbestimmungen verkündete und
festhielt. Drakon war der erste der zwischen zweier Arten der Tötung
unterschied, der der vorsätzlichen und der, der unabsichtlichen Tötung. Das
75niemand diese festgelegten Gesetze übersah oder sie ignorierte, wurden sie auf
Holztafeln niedergeschrieben und auf Märkten aufgestellt. Trotz dieser Gesetze
wurden zu späterer Zeit die Gesetze Drakons als grausam und zu hart
angesehen. Deshalb spricht man auch heute noch bei einer zu harten
Bestrafung, eben von einer „drakonischen“ Bestrafung. Dabei wurde
80allerdings meist übersehen, dass Drakon selbst die vorhandenen Gesetze seiner
Zeit lediglich veränderte und damit vor allem die noch härteren Strafen der
Vorzeit abschaffte.

Ökonomische Krise der Polis Athen


In der Ökonomischen Krise der Polis Athen, verarmten die Bauern und mussten
85sogar ihre Söhne verkaufen. Sie sahen den einzigen Ausweg in einer
Revolution, also einem Bürgerkrieg, um sich mit Gewalt das von den Reichen zu
holen, was sie wollten. Dies führte entweder direkt in eine neue
Regierungsform, der Timokratie oder nahm einen Umweg über eine neuen
Militärtaktik, der Hopliten-Phalanx.

90Hopliten Phalanx
Als Phalanx wird eine dichtgeschlossene, lineare Kampfformation
schwerbewaffneter Infanterie mit mehreren Gliedern bezeichnet. Der Begriff
bezieht sich vor allem auf die im antiken Griechenland übliche
Schlachtformation. Der Umweg über die Hopliten-Phalanx führte nun zu der
95neuen Regierungsform, der Timokratie.

Timokratie
Timokratie bedeutet die „Herrschaft der Angesehenen“ oder „Herrschaft
der Besitzenden“. Die Timokratie ist eine Regierungsform, die erstmals in
Athen mit den Reformen Solons, um 594 v. Chr. eingeführt wurde. Dort
100wurden Zensusklassen geschaffen, die das Ansehen der Bürger nach ihrem
Verdienst einstuften. Durch das Klassensystem unter Solon
im Stadtstaat Athen, kann dies als timokratische Regierungsform bezeichnet
werden.

Tyrannei des Peisistratos


105Peisistratos um 600 v. Chr. bis 528 v. Chr. war ein antiker griechischer
Politiker. Peisistratos war ein Freund Solons, des großen athenischen
Reformers. Nachdem Solon Athen verlassen hatte (565 v. Chr.), trat Peisistratos
offenbar als Führer jener Partei hervor, die damals die Leute des attischen
Berglandes vertrat. 561 v. Chr. stürmte er mit einem Trupp von bewaffneten
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110Anhängern die Akropolis und ließ sich zum Tyrannen ausrufen, indem er
vorgab, seine Feinde trachteten ihm nach dem Leben. Er konnte sich allerdings
nicht lange halten, denn nur kurz darauf wurde er von zwei Aristokraten aus
seiner Position verjagt.

Nach einem Streit der zwei Aristokraten willigte Peisistratos ein, die Tochter des
115einen zu heiraten, damit sich dieser auf die Seite Peisistratos‘ stellte, so konnte
er die Macht als Tyrannen wiederbekommen.

Reformen des Kleisthenes


In dem Jahr 508 v. Chr. durchgeführte Reform von Kleisthenes des politischen
Systems, ist als Reformen des Kleisthenes in die Geschichte eingegangen.
120So schränkte er die Macht des Adels ein und etablierten ausgeprägte
demokratische Strukturen (Isonomia). Desweiteren führte er das Losverfahren bei
der Ämtervergabe, sowie eine Amtszeitbegrenzung ein.

Reformen des Perikles


Perikles gehörte zu den führenden Staatsmännern Athens und
125der griechischen Antike im 5. Jahrhundert v. Chr. Mit seinem Wirken ging der
Ausbau der Demokratie, die Sicherung der Vormachtstellung Athens
voran.

Perikles gelang es die Volksversammlung für seine politischen Anliegen zu


gewinnen.

130

Themen der Arbeit


Gruppe A: - Jungsteinzeit

- Hochkultur  Ägypten

135Gruppe B: - Aufrechter Gang

- Vom Mythos zum Logos

- Theogonie des Heseot

- 3 Philosophen vorstellne

140Beide Gruppen: - kleine weitere Fragen (z.B Was ist Styx?)

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Schaubild Evolution der Demokratie in Griechenland

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