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AUTOMATIONWORX

Schnelleinstieg
UM QS DE CONFIG+
Art.-Nr.: 2699684

Config+
AUTOMATIONWORX

Schnelleinstieg
Config+

11/2006

Bezeichnung: UM QS DE CONFIG+

Revision: 01

Art.-Nr.: 2699684

Dieses Handbuch ist gültig für:

Bezeichnung Ab Revision Art.-Nr.


Config+ 1.10 2868059
Config+ DEMO 1.10 2868046
Config+ CPY 1.10 2868062

6957_de_01 PHOENIX CONTACT


Config+

Bitte beachten Sie folgende Hinweise

Damit Sie das in diesem Handbuch beschriebene Produkt sicher einsetzen können, lesen
und beachten Sie bitte dieses Handbuch aufmerksam. Die folgenden Hinweise geben
Ihnen eine erste Orientierung zum Gebrauch des Handbuchs.

Zielgruppe des Handbuchs


Der in diesem Handbuch beschriebene Produktgebrauch richtet sich ausschließlich an
qualifizierte Anwendungsprogrammierer und Software-Ingenieure, die mit den einschlägi-
gen Sicherheitskonzepten zur Automatisierungstechnik sowie den geltenden Normen und
sonstigen Vorschriften vertraut sind.
Für Fehlhandlungen und Schäden, die an Produkten von Phoenix Contact und Fremdpro-
dukten durch Missachtung der Informationen dieses Handbuchs entstehen, übernimmt
Phoenix Contact keine Haftung.

Erklärungen zu den verwendeten Symbolen


Das Symbol Achtung bezieht sich auf Handlungen, die einen Schaden der Hard- oder
Software oder Personenschaden (im indirekten Zusammenhang mit gefährlicher
Prozessperipherie) zur Folge haben können.
Das Symbol Hinweis vermittelt Bedingungen, die für einen fehlerfreien Betrieb unbedingt
beachtet werden müssen. Es weist außerdem auf Tipps und Ratschläge für den effizienten
Geräteeinsatz und die Software-Optimierung hin, um Ihnen Mehrarbeit zu ersparen.
Das Symbol Text verweist Sie auf weiterführende Informationsquellen (Handbücher,
Datenblätter, Literatur etc.) zu dem angesprochenen Thema, Produkt o.ä. Ebenso gibt
dieser Text hilfreiche Hinweise zur Orientierung im Handbuch.

Ihre Meinung interessiert uns


Wir sind ständig bemüht, die Qualität unserer Handbücher zu verbessern.
Sollten Sie Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu Inhalt und Gestaltung unseres
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PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Config+

Allgemeine Nutzungsbedingungen für Technische Dokumentation


Die Phoenix Contact GmbH & Co. KG behält sich das Recht vor, die technische Dokumen-
tation und die in den technischen Dokumentationen beschriebenen Produkte jederzeit
ohne Vorankündigung zu ändern, zu korrigieren und/oder zu verbessern, soweit dies dem
Anwender zumutbar ist. Dies gilt ebenfalls für Änderungen, die dem technischen Fort-
schritt dienen.
Der Erhalt von technischer Dokumentation (insbesondere von Datenblättern, Montage-
anleitungen, Handbüchern etc.) begründet keine weitergehende Informationspflicht der
Phoenix Contact GmbH & Co. KG über etwaige Änderungen der Produkte und/oder
technischer Dokumentation. Anderslautende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie aus-
drücklich von der Phoenix Contact GmbH & Co. KG in schriftlicher Form bestätigt sind.
Bitte beachten Sie, dass die übergebene Dokumentation ausschließlich eine produktbezo-
gene Dokumentation ist und Sie somit dafür eigenverantwortlich sind, die Eignung und den
Einsatzzweck der Produkte in der konkreten Anwendung, insbesondere im Hinblick auf die
Befolgung der geltenden Normen und Gesetze, zu überprüfen.
Obwohl die Phoenix Contact GmbH & Co. KG stets mit der notwendigen Sorgfalt darum
bemüht ist, dass die Informationen und Inhalte korrekt und auf dem aktuellen Stand der
Technik sind, können die Informationen technische Ungenauigkeiten und/oder Druckfehler
enthalten. Die Phoenix Contact GmbH & Co. KG gibt keine Garantien in Bezug auf die Ge-
nauigkeit und Richtigkeit der Informationen.
Sämtliche der technischen Dokumentation zu entnehmenden Informationen werden ohne
jegliche ausdrückliche, konkludente oder stillschweigende Garantie erteilt.
Die Phoenix Contact GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung oder Verantwortung für
Fehler oder Auslassungen im Inhalt der technischen Dokumentation (insbesondere Daten-
blätter, Montageanleitungen, Handbücher etc.).
Die vorstehenden Haftungsbegrenzungen und -ausschlüsse gelten nicht, soweit zwingend
gehaftet wird, z. B. nach dem Produkthaftungsgesetz, in Fällen des Vorsatzes, der groben
Fahrlässigkeit, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder
wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für
die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorher-
sehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder
wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Eine
Änderung der Beweislast zum Nachteil des Anwenders ist mit dieser Regelung nicht ver-
bunden.

6957_de_01 PHOENIX CONTACT


Config+

Erklärungen zu den rechtlichen Grundlagen


Dieses Handbuch ist einschließlich aller darin enthaltenen Abbildungen urheberrechtlich
geschützt. Jede Drittverwendung dieses Handbuchs ist verboten. Die Reproduktion,
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sche Archivierung und Veränderung bedarf der schriftlichen Genehmigung der
Firma Phoenix Contact. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz.
Alle Rechte für den Fall der Patenterteilung sind Phoenix Contact vorbehalten, soweit es
sich um Software von Phoenix Contact handelt, die Technizität besitzt oder technischen
Bezug hat. Fremdprodukte werden stets ohne Vermerk auf Patentrechte genannt. Die
Existenz solcher Rechte ist daher nicht auszuschließen.
Windows 3.x, Windows 95, Windows 98, Windows NT, Windows 2000 und Windows XP
sind Marken der Microsoft Corporation.
Alle anderen verwendeten Produktnamen sind Marken der jeweiligen Organisationen.

Internet

Aktuelle Informationen zu Produkten von Phoenix Contact finden Sie im Internet unter:
www.phoenixcontact.com.

Stellen Sie sicher, dass Sie immer mit der aktuellen Dokumentation arbeiten.
Diese steht unter der folgenden Adresse zum Download bereit:
www.download.phoenixcontact.de.

PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeines ............................................................................................................................1-1
1.1 Einführung.......................................................................................................... 1-1
1.2 Informationen zu diesem Handbuch .................................................................. 1-1
1.3 Systemvoraussetzungen.................................................................................... 1-1

2 Software installieren und freischalten .....................................................................................2-1


2.1 Vor der Installation ............................................................................................ 2-1
2.2 Installationsprogramm starten ............................................................................ 2-1
2.3 Config+-Lizenz freischalten................................................................................ 2-1
2.4 Config+ starten................................................................................................... 2-2

3 Beispielprojekt ........................................................................................................................3-1
3.1 Neues Projekt anlegen ....................................................................................... 3-2
3.2 Busaufbau erstellen ........................................................................................... 3-3
3.2.1 Automatisches Einlesen des Busaufbaus über die
Anschaltbaugruppe ............................................................................. 3-3
3.2.2 Manuelles Erstellen des Busaufbaus ...............................................3-10
3.3 Konfiguration und Beschreibung der Geräte ....................................................3-12
3.3.1 Ändern der Einstellungen der Anschaltbaugruppe ...........................3-14
3.3.2 Ändern der Einstellungen der Teilnehmer ........................................3-15
3.4 Erweiterte Einstellungen der Anschaltbaugruppe ............................................ 3-16
3.5 Prozessdatenzuordnung ..................................................................................3-18
3.5.1 Automatische Zuordnung der Eingänge und Ausgänge ...................3-18
3.5.2 Manuelle Zuordnung der Eingänge und Ausgänge ..........................3-20
3.6 Parametrierung ................................................................................................3-23
3.6.1 Parametrierung ausführen (RAM) ....................................................3-24
3.6.2 Speichern der Parametrierung auf dem Parametrierungsspeicher ..3-25

4 Diagnose ................................................................................................................................4-1

6957_de_01 PHOENIX CONTACT i


Config+

ii PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Allgemeines

1 Allgemeines

1.1 Einführung

Config+ ist eine Software zur Konfiguration und Inbetriebnahme eines Bussystems.
In Config+ sind alle Funktionen leicht über die Menüs zugänglich und in wenigen Arbeits-
schritten erstellen Sie eine Buskonfiguration.

1.2 Informationen zu diesem Handbuch

Dieses Dokument begleitet Sie anhand eines Beispielprojekts bei Ihren ersten Schritten
von der Parametrierung eines Busaufbaus bis zur Inbetriebnahme des INTERBUS.
Vorausgesetzt werden Kenntnisse in der Bedienung von PCs und Erfahrung mit Microsoft
Windows-Betriebssystemen.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Funktionen finden Sie in der Online-Hilfe


zum Programm. Die gesamte Hilfe rufen Sie in der Menüleiste über „Hilfe“ auf. Die Hilfe
zu bestimmten Funktionen rufen Sie über F1 auf.

Ohne physikalischen Busaufbau können alle Funktionen und Befehle, die eine Kommu-
nikation mit der Anschaltbaugruppe voraussetzen, nicht ausgeführt werden.
Es ist jedoch auch eine vollständige Konfiguration ohne physikalischen Busaufbau mög-
lich.

1.3 Systemvoraussetzungen

Unterstützte Betriebssysteme
– Windows 2000
– Windows XP (empfohlen)

Hardware-Voraussetzungen

Hardware-Voraussetzungen für Config+


CPU Pentium 800 MHz
Arbeitsspeicher min. 256 MB
Festplattenspeicher 400 MB (ohne Browser)
CD-ROM-Laufwerk ja
Schnittstellen 1 x seriell, Ethernet
Monitor SVGA, Auflösung 800 x 600 Bildpunkte,
empfohlen 1024 x 768
Bediengeräte Tastatur, Maus

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 1-1


Config+

1-2 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Software installieren und freischalten

2 Software installieren und freischalten

2.1 Vor der Installation

Bevor Sie mit der Installation beginnen, schließen Sie bitte alle geöffneten Windows-An-
wendungen!

2.2 Installationsprogramm starten

• Legen Sie die CD-ROM in Ihr Laufwerk ein.


Nach einigen Sekunden wird das Installationsprogramm automatisch gestartet.
• Falls dies nicht der Fall sein sollte, starten Sie die Datei „SETUP.EXE“ aus dem Ver-
zeichnis „[LW]:\Setup“ der CD-ROM. Diese Datei ruft den Installationsassistenten auf,
der Sie durch den Installationsvorgang führt.
• Folgen Sie den Anweisungen des Installationsprogramms.

Das Installationsprogramm erzeugt alle für den Betrieb notwendigen Verzeichnisse und
kopiert die Dateien in das Verzeichnis, das Sie während der Installation angeben.
• Starten Sie nach erfolgreicher Installation Ihren Rechner neu, um die Änderungen an
den Konfigurationsdateien wirksam werden zu lassen. Betätigen Sie dazu den Schal-
ter „Fertigstellen“ am Ende des Installationsvorganges.

2.3 Config+-Lizenz freischalten

Der Lizenz-Manager gibt Ihnen eine Übersicht über alle Programme von Phoenix Contact,
für die die jeweilige Lizenz gilt. Der Lizenz-Manager wird bei der Installation von Config+
im selben Verzeichnis automatisch installiert.
• Starten Sie den Lizenz-Manager über „Start... Programme... Phoenix Contact...
License Manager“ in der Task-Leiste, wenn Sie Config+ mit den Default-Einstellungen
installiert haben.

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 2-1


Config+

Bild 2-1 Lizenz-Manager

• Geben Sie den Lizenzschlüssel für die Programme ein, die Sie verwenden möchten.
Der Cursor springt automatisch in das nächste Feld.
• Wenn der Lizenzschlüssel gültig ist, wird Ihnen in einer Tabelle angezeigt, welche Pro-
gramme von Phoenix Contact in welcher Version installiert sind und ob Ihre Lizenz da-
für gilt.
• Schließen Sie den Lizenz-Manager.
Das Freischalten der Voll-Lizenz wird beim Start von Config+ wirksam.

2.4 Config+ starten

• Starten Sie Config+ über „Start... Programme... Phoenix Contact... Config+ 1“ in der
Task-Leiste, wenn Sie Config+ mit den Default-Einstellungen installiert haben.

Ohne gültigen Lizenzschlüssel läuft Config+ im DEMO-Modus, d. h. erstellte Projekte


und Projektänderungen können nicht auf dem PC gespeichert werden.
Für das Beispielprojekt in diesem Handbuch empfehlen wir die Vollversion.

2-2 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Software installieren und freischalten

Übersicht der Fenster in Config+


Die Fenster in Config+ sind folgendermaßen angeordnet (Auslieferungszustand ist der Ar-
beitsbereich „Buskonfiguration“):

Menüleiste
Symbolleiste
Busaufbau

Gerätedetails

Gerätekatalog

Ausgabefenster

Statuszeile

Bild 2-2 Arbeitsbereich „Buskonfiguration“

Sie können den Arbeitsbereich über die Symbolleiste wechseln:

Das linke Symbol (Auslieferungszustand) öffnet den Arbeitsbereich „Buskonfiguration“ mit


den Fenstern „Busaufbau“, „Gerätekatalog“, „Gerätedetails“ und „Ausgabefenster“.

Das zweite Symbol von links öffnet den Arbeitsbereich „Prozessdatenzuordnung“ mit den
Fenstern „Prozessdatenzuordnung“ und „Ausgabefenster“.

Das dritte Symbol von links öffnet den Arbeitsbereich „INTERBUS einlesen“, der mit den
Fenstern „Busaufbau“, „Gerätekatalog“, „Angeschlossener Bus“ und „Ausgabefenster“
vorbelegt ist.

Das vierte Symbol von links öffnet den Arbeitsbereich „Diagnose“, der mit den Fenstern
„Busaufbau“, „Gerätekatalog“, „Diag+“ und „Ausgabefenster“ vorbelegt ist.

Das fünfte Symbol von links öffnet den Arbeitsbereich „FDT“, der mit den Fenstern „Bus-
aufbau“, „Gerätekatalog“ und „Ausgabefenster“ vorbelegt ist.

Das rechte Symbol öffnet den Arbeitsbereich „Benutzerdefiniert“, der mit den Fenstern
„Busaufbau“, „Gerätekatalog“ und „Ausgabefenster“ vorbelegt ist.

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 2-3


Config+

Wenn Sie die benutzerdefinierten Arbeitsbereiche verändern möchten, gehen Sie wie folgt
vor:
• Öffnen Sie die Fenster, die Sie benötigen, über das Menü „Ansicht“ und ziehen Sie sie
per Drag & Drop an die gewünschte Stelle.

Wenn Sie ein Fenster öffnen oder schließen, behält der Arbeitsbereich auch nach einem
Neustart des Programms diese geänderte Einstellung bei.

Bei gedrückter CTRL-Taste können nicht angedockte Fenster beliebig verschoben wer-
den.

2-4 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

3 Beispielprojekt
Für das Beispielprojekt werden folgende Module ausgewählt:

Anschaltbaugruppe IBS S7 400 ETH DSC/I-T


Fernbus-Module IL IB BK
ILB IB 24 DI16 DO16
Lokalbus-Module IB IL 24 DO 2-2A
IB IL 24 DI 16
IB IL 24 DI 4
IB IL AO 2/SF
IB IL AI 2/SF
Entsprechend den Installationsvorgaben muss ein Busaufbau mit diesen Modulen die fol-
gende Struktur aufweisen:

IB S S 7 4 0 0 E T H D S C /I-T
2 -2 A

IB IL 2 4 D I 1 6

IB IL A O 2 /S F
IB IL A I 2 /S F
IB IL 2 4 D I 4
IB IL 2 4 D O
IL IB B K

B A R D U L U S 1 D 1 D 1 1 1 1 D D D
2 2 2 2 2 2 O -S
R C L D U M 3 3 3 3 3
4 4 4 4 4
IB B K D O 2 -2 A D I1 6 D I4 A O 2 A I2

1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2
IN 1 0
IN 1 3
IN 1 4
IN 1
IN 2
IN 5
IN 6
IN 9

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2

3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3
IN 1 1
IN 1 2
IN 1 5
IN 1 6
IN 3
IN 4
IN 7
IN 8

4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4

5 5 5 5 5 5 5 5 5 5

6 6 6 6 6 6 6 6 6 6

IL B IB 2 4 D I1 6 D O 1 6

U L B A U S E U A 1 1 E 1 1 E 1 1 E 1 1 1
U A 2 2 2 2 2 2 2 2 2
R C R D 3 3 3 3 3 3 3 3
4 4 4 4 4 4 4 4
B U S 1 B U S 2 O 1 O 2 O 3 O 4 I1 I2 I3 I4

1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2

3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3

4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4

5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5

6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6

6 9 5 7 A 0 0 1

Bild 3-1 Busstruktur für das Beispielprojekt

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-1


Config+

3.1 Neues Projekt anlegen

Um ein neues Projekt anzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor:


• Wählen Sie aus dem Menü „Datei“ den Befehl „Neu“.
• Speichern Sie das Projekt mit dem Befehl „Datei... Speichern unter“ (im DEMO-Modus
nicht möglich) und geben Sie dem Projekt im folgenden Dialog einen Namen (z. B.
Anlage01).
Sie haben damit ein neues Projekt angelegt.

Bild 3-2 Grundstruktur eines Projekts

Bei den Elementen „Unbenannt“ und „Nicht verbunden“ handelt es sich um die Grund-
elemente eines Projekts. Sie können nicht gelöscht werden.

Projekt beschreiben
Beim Speichern des Projekts wird das Element „Unbenannt“ automatisch in den Datei-
namen umbenannt.

Bild 3-3 Gerätedetails: Projektname

3-2 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

3.2 Busaufbau erstellen

3.2.1 Automatisches Einlesen des Busaufbaus über die


Anschaltbaugruppe

• Wählen Sie als erstes Element die Anschaltbaugruppe manuell aus. Erst dann können
Sie die angeschlossenen Busteilnehmer über die Anschaltbaugruppe einlesen.
Dazu muss ein physikalischer Busaufbau vorhanden und die Anschaltbaugruppe mit
dem PC verbunden sind. Außerdem muss die Anschaltbaugruppe mit Spannung ver-
sorgt sein.
• Öffnen Sie im Gerätekatalog den Eintrag „Phoenix Contact“.

Bild 3-4 Gerätekatalog

Bild 3-5 Gerätekatalog Phoenix Contact geöffnet

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-3


Config+

Anschaltbaugruppe: • Wählen Sie im Gerätekatalog Phoenix Contact den Eintrag „SIMATIC® S7“.
SIMATIC® S7

Bild 3-6 Gerätekatalog Phoenix Contact: SIMATIC® S7

SPS-Karte: • Wählen Sie unter „SPS-Karte“ die einzufügende Anschaltbaugruppe mit der entspre-
IBS S7 400 ETH DSC/I-T chenden Hardware- und Firmware-Version aus. Im Beispiel wird die Karte
IBS S7 400 ETH DSC/I-T mit Revision 20/4.63 verwendet.

Bild 3-7 Anschaltbaugruppe auswählen

Die Hardware- und Firmware-Version der Anschaltbaugruppe ist auf einem Aufkleber
auf dem Gerät angegeben.
Die Version, die auf dem Aufkleber der Anschaltbaugruppe angegeben ist, muss gleich
oder höher sein als die Hardware- und Firmware-Version der Anschaltbaugruppe in
Config+.
• Verschieben Sie die markierte Anschaltbaugruppe bei gedrückter linker Maustaste in
das Fenster „Busaufbau“ rechts neben das Element „Anlage01“.

3-4 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

Bild 3-8 Anschaltbaugruppe in den Busaufbau verschieben

Verbotene Position: Erlaubte Position: Erlaubte Position:

Einfügen hier nicht möglich Einfügen in untergeordneter Ebene Einfügen auf gleicher Ebene
Die Anschaltbaugruppe wird unterhalb des Elements „Anlage01“ eingefügt, welches das
gesamte übergeordnete Projekt darstellt. Unterhalb der Anschaltbaugruppe werden wie-
derum alle Module eingefügt, die von der Anschaltbaugruppe angesteuert werden. Auf
gleicher Ebene werden Module eingefügt, die sich auf derselben Bus-Ebene befinden
(z. B. im selben Fernbus-Stich).

Wenn Sie ein Gerät aus dem Gerätekatalog auf ein Element im Busaufbau verschieben
und es an dieser Stelle nicht eingefügt werden kann, erscheint das Verbotssymbol. An
einer Position, an der das Element eingefügt werden kann, verwandelt sich der Maus-
zeiger in ein Einfügesymbol.

In Bild 3-9 ist der vollständige Bildschirm mit eingefügter Anschaltbaugruppe dargestellt
(Arbeitsbereich „Buskonfiguration“).

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-5


Config+

Bild 3-9 Projekt mit eingefügter Anschaltbaugruppe

3-6 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

Einstellen des Kommunikationsweges


Stellen Sie den Kommunikationsweg zwischen dem Programmier-PC mit Config+ und der
Anschaltbaugruppe ein.
• Markieren Sie im Fenster „Busaufbau“ die Anschaltbaugruppe.
• Wählen Sie im Fenster „Gerätedetails“ das Register „Kommunikation“.
• Wählen Sie den Kommunikationsweg zur Steuerung aus.

Bild 3-10 Kommunikationsweg

Geben Sie bei der Kommunikation über TCP/IP die IP-Adresse der verwendeten An-
schaltbaugruppe an (siehe Handbuch der Anschaltbaugruppe
IBS S7 400 ETH DSC QS UM, Art.-Nr. 2743909).
• Überprüfen Sie den angegebenen Kommunikationsweg und damit die eingegebene
IP-Adresse, indem Sie den Schalter „Testen“ betätigen.
Wenn im Fenster eine grüne Status-Anzeige erscheint, ist der Kommunikationsweg erfolg-
reich getestet worden.
Wenn eine rote Status-Anzeige erscheint, ist entweder kein physikalischer Busaufbau vor-
handen oder die Anschaltbaugruppe ist über den eingestellten Kommunikationsweg nicht
erreichbar oder spannungslos. Überprüfen und ändern Sie gegebenenfalls den Kommuni-
kationsweg.

Übernehmen Sie Ihre Einstellungen im Projekt mit dem Schalter „Übernehmen“.

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-7


Config+

• Wählen Sie den Arbeitsbereich „INTERBUS einlesen“ und wählen Sie im Feld „Aus-
gewählte Steuerung“ die Anschaltbaugruppe IBS S7 400 ETH DSC/I-T aus.
Der angeschlossene Busaufbau wird eingelesen und im Fenster „Angeschlossener
Bus“ dargestellt.
• Klicken Sie im Fenster „Angeschlossener Bus“ mit der rechten Maustaste auf die An-
schaltbaugruppe.
• Klicken Sie in dem Kontextmenü auf „In Projekt übernehmen... Mit Geräte-
beschreibung“. Damit werden ID-Code und Prozessdatenlänge der Teilnehmer ange-
zeigt.
• Falls erforderlich, wählen Sie in dem Fenster „Auswahl des Katalogs“ den Geräte-
katalog „Alle“ aus.
Die Anschaltbaugruppe liest die Teilnehmer mit ihrem ID-Code und ihrer Prozessdaten-
Länge ein. Da die Kombination aus ID-Code und Prozessdaten-Länge nicht immer eindeu-
tig zugeordnet werden kann, wählen Sie bitte den entsprechenden Teilnehmer aus der
Liste aus (siehe Bild 3-11).
• Geben Sie alle Teilnehmer nacheinander an, indem Sie sie aus der Liste mit einem
Doppelklick auswählen. Für jeden Teilnehmer erscheint ein neuer Dialog mit einer
neuen Liste.

Bild 3-11 Gerät auswählen

In Bild 3-12 ist der vollständige Busaufbau für das Beispielprojekt abgebildet.

Bild 3-12 Busaufbau für das Beispielprojekt

3-8 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

• Wechseln Sie in den Arbeitsbereich „Buskonfiguration“.


Jeder Teilnehmer erhält bei der Verknüpfung eine Prozessdatenbeschreibung für Ein-
gangs- und/oder eine Prozessdatenbeschreibung für Ausgangs-Prozessdaten. Informati-
onen zur Zuordnung zu den Steuerungsadressen finden Sie im Kapitel „Erweiterte Einstel-
lungen der Anschaltbaugruppe“ auf Seite 3-16.
• Speichern Sie das Projekt auf dem PC über das Menü „Datei... Speichern“ oder über
das Speichern-Symbol in der Symbolleiste (im DEMO-Modus nicht möglich).

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-9


Config+

3.2.2 Manuelles Erstellen des Busaufbaus

Wenn der Bus physikalisch noch nicht installiert ist oder der direkte Zugriff von Config+ aus
auf die Anschaltbaugruppe nicht möglich ist, erstellen Sie den Busaufbau bitte manuell.

Beachten Sie beim manuellen Einfügen, dass im Fernbus keine Lokalbus-Teilnehmer


eingefügt werden können. Ebenso können im Lokalbus keine Fernbus-Teilnehmer ein-
gefügt werden.

Nun wird der für das Beispielprojekt benötigte Busaufbau erstellt.


• Fügen Sie als erstes Element die Anschaltbaugruppe ein und stellen Sie den Kommu-
nikationsweg ein. Gehen Sie dabei vor wie in Kapitel „Automatisches Einlesen des
Busaufbaus über die Anschaltbaugruppe“ auf Seite 3-3 beschrieben.
Fügen Sie nun die für das Projekt benötigten Inline-Klemmen ein:
• Öffnen Sie im Gerätekatalog den Eintrag „IL“.

Bild 3-13 Gerätekatalog Phoenix Contact IL (Inline Modular)

• Wählen Sie aus dem Eintrag „Buskoppler“ die Klemme IL IB BK aus.

Bild 3-14 Buskoppler auswählen

3-10 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

• Verschieben Sie den Buskoppler in den Busaufbau und fügen Sie ihn unter der An-
schaltbaugruppe ein (untergeordnete Ebene, d. h. entweder mit gedrückter linker
Maustaste neben die Anschaltbaugruppe ziehen oder mit gedrückter Umschalt-Taste
und gedrückter linker Maustaste direkt auf die Anschaltbaugruppe ziehen).

Bild 3-15 Projekt mit eingefügtem Buskoppler

• Fügen Sie die anderen benötigten Inline-Klemmen auf untergeordneter Ebene zum
Buskoppler in der folgenden Reihenfolge ein:
1. E/A digital IB IL 24 DO 2-2A
2. E/A digital IB IL 24 DI 16
3. E/A digital IB IL 24 DI 4
4. E/A analog IB IL AO 2/SF
5. E/A analog IB IL AI 2/SF

Sie können die Reihenfolge der Klemmen jederzeit durch „Drag & Drop“ oder mittels
Kontextmenü (rechte Maustaste) ändern.

Falls Sie ein Element einfügen wollen, obwohl die Busstruktur das eigentlich nicht er-
laubt, aber auch kein Verbotszeichen erscheint, führt das Programm die Aktion nicht aus
und im Ausgabefenster erscheint die entsprechende Fehlermeldung.

• Fügen Sie das Inline-Block-IO-Modul ILB IB 24 DI16 DO16 in derselben Ebene wie
den Buskoppler ein.
In Bild 3-16 ist der vollständige Busaufbau für das Beispielprojekt abgebildet.

Bild 3-16 Busaufbau für das Beispielprojekt

• Speichern Sie das Projekt auf dem PC über das Menü „Datei... Speichern“ oder über
das Speichern-Symbol in der Symbolleiste (im DEMO-Modus nicht möglich).

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-11


Config+

3.3 Konfiguration und Beschreibung der Geräte

Zur Konfiguration und Beschreibung der Anschaltbaugruppe und der Teilnehmer stehen
im Fenster „Gerätedetails“ verschiedene Registerkarten zur Verfügung.
Einige Zellen haben voreingestellte Angaben, andere Zellen sind leer. Wenn Sie die An-
gaben in den einzelnen Registerkarten ändern möchten, gehen Sie bitte wie folgt vor:
• Markieren Sie das entsprechende Gerät im Fenster „Busaufbau“.

Die Anordnung der Registerkarten variiert je nach Gerätetyp (Anschaltbaugruppe, E/A-


Klemme etc.).
Alle Zellen, die editierbar sind, sind weiß hinterlegt. Die grau hinterlegten Zellen können
Sie nicht bearbeiten.

• Aktivieren Sie die zu verändernde Zelle in der Spalte „Wert“ durch einen Doppelklick.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Zellen mit Werten zu füllen:
– Angabe als Text eintragen (z. B. Name der Steuerung)

Bild 3-17 Angabe als Text eintragen

– Wert aus dem Ausklappmenü auswählen (z. B. Baudrate)

Bild 3-18 Wert aus dem Ausklappmenü auswählen

– Wert über Schieberegler einstellen oder Wert manuell eintragen


(z. B. Buswarnzeit)

Bild 3-19 Wert über Schieberegler einstellen

3-12 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

INTERBUS-Einstellungen Die Registerkarte „INTERBUS-Einstellungen“ dient zum Beschreiben der Grundeinstellun-


gen eines INTERBUS-Gerätes.

Erweiterte Einstellungen In der Registerkarte „Erweiterte Einstellungen“ werden Anschaltbaugruppen-spezifische


Einstellungen (z. B. bei S7-Anschaltbaugruppen die E/A-Betriebsart (direkt oder erwei-
tert)) angegeben. Detaillierte Informationen zu diesen Einstellungen finden Sie in der On-
line-Hilfe.

Kommunikation Die Registerkarte „Kommunikation“ ermöglicht die Einstellung des Kommunikationsweges


zur Anschaltbaugruppe (z. B. serielle Schnittstelle, TCP/IP, siehe Kapitel „Einstellen des
Kommunikationsweges“ auf Seite 3-7).

Parametrierungsspeicher In der Registerkarte „Parametrierungsspeicher“ wird der Parametrierungsspeicher der An-


schaltbaugruppe formatiert und Dateien darauf geschrieben, gelesen oder gelöscht.

@X-Einstellungen Für PCP-Teilnehmer werden in dieser Registerkarte Anwendungsprogramme zugeordnet.


Bei diesem Beispielprojekt wird in dieser Registerkarte nichts eingestellt. Detaillierte Infor-
mationen finden Sie in der Online-Hilfe.

IB G4-Diensteditor Die Registerkarte „IB G4-Diensteditor“ ermöglicht die Ausführung von INTERBUS-G4-
Diensten auf der Anschaltbaugruppe.

Parameterkanal Die Registerkarte „Parameterkanal“ zeigt die unterstützten PCP-Dienste und PDU-Größen
an.

Busschnittstellen Die Registerkarte „Busschnittstellen“ zeigt die Anzahl und den Typ der vorhandenen Bus-
schnittstellen an.

Prozessdaten Die Registerkarte „Prozessdaten“ zeigt die Zuordnung von Anschlusspunkt und Bit-/Byte-
Position des über den Bus übertragenen Prozessdatums des Gerätes an.

Anschlusspunkte Die Registerkarte „Anschlusspunkte“ zeigt die Klemmpunkte der Teilnehmer an, an denen
die Sensoren, Aktoren, die Versorgungsspannung etc. angeschlossen werden.

Datenblatt Die Registerkarte „Datenblatt“ zeigt das Gerätedatenblatt an.

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-13


Config+

3.3.1 Ändern der Einstellungen der Anschaltbaugruppe

Die Beschreibung der Registerkarten und die Vorgehensweise zum Ändern der Werte fin-
den Sie im Kapitel „Konfiguration und Beschreibung der Geräte“ auf Seite 3-12.
Für dieses Beispielprojekt werden für die Anschaltbaugruppe folgende Angaben gemacht:
• Geben Sie unter „Stationsname“ die Angabe „Türenmontage“ ein.
• Geben Sie unter „Teilnehmername“ die Angabe „Steuerung 24a“ ein.

Bild 3-20 Beschreibung der Anschaltbaugruppe

Detaillierte Informationen zu der Anschaltbaugruppe dieses Beispielprojekts finden Sie


im Handbuch der Anschaltbaugruppe IBS S7 400 ETH DSC QS UM, Art.-Nr. 2743909.

3-14 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

3.3.2 Ändern der Einstellungen der Teilnehmer

Die Teilnehmer haben eine andere Auswahl an Registerkarten als die Anschaltbaugrup-
pen. Die Beschreibung dieser Registerkarten und die Vorgehensweise zum Ändern der
Werte finden Sie im Kapitel „Konfiguration und Beschreibung der Geräte“ auf Seite 3-12.
Für dieses Beispielprojekt werden für das IB IL AO 2/SF folgende Angaben gemacht:
• Geben Sie unter „Stationsname“ die Angabe „Türenmontage“ ein.
• Geben Sie unter „Teilnehmername“ die Angabe „Spannungsanzeige“ ein.

Bild 3-21 Beschreibung eines Teilnehmers

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-15


Config+

3.4 Erweiterte Einstellungen der Anschaltbaugruppe

Ein Beispielprojekt finden Sie im Handbuch der Anschaltbaugruppe


IBS S7 400 ETH DSC QS UM, Art.-Nr. 2743909.

In diesem Kapitel wird nur die Einstellung für S7-Anschaltbaugruppen beschrieben.


Informationen zu den Einstellungen für andere Anschaltbaugruppen entnehmen Sie bitte
der Online-Hilfe.

• Wählen Sie den Arbeitsbereich „Buskonfiguration“.


• Markieren Sie die Anschaltbaugruppe im Fenster „Busaufbau“.
• Wählen Sie im Fenster „Gerätedetails“ die Registerkarte „Erweiterte Einstellungen“.

Grundeinstellungen • Wählen Sie bei dem Punkt „Grundeinstellungen“ die Einstellung „direkte E/A-Betriebs-
art“.

Datensätze • Wählen Sie den Punkt „Datensätze“ (siehe Bild 3-22).

Bild 3-22 Erweiterte Einstellungen der Anschaltbaugruppe: Datensätze

Legen Sie in diesem Fenster den Adressbereich der Anschaltbaugruppe im INTERBUS


fest.

3-16 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

Für dieses Beispielprojekt wird der gesamte S7-Bereich für den INTERBUS genutzt, so
dass hier keine Änderungen nötig sind.
Die erweiterten Adressen werden in diesem Beispielprojekt nicht benutzt.
Falls Sie die Adressbereiche ändern möchten, gehen Sie bitte wie folgt vor:
• Tragen Sie das erste Byte des entsprechenden Datensatzes in der Spalte „S7-Adres-
se“ ein. Die Datensätze dürfen sich nicht überschneiden!
• Ändern Sie die Größe des Datensatzes in der Spalte „Länge“. Die maximale Länge pro
Eintrag beträgt 128.

Fehlermeldungen, z. B. aufgrund von Bereichsüberschneidungen, werden im Ausgabe-


fenster angezeigt.

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-17


Config+

3.5 Prozessdatenzuordnung

Die Zuordnung der Eingänge und Ausgänge der Busteilnehmer zu den Steuerungsadres-
sen erfolgt im Arbeitsbereich „Prozessdatenzuordnung“. Hier werden die Eingänge und
Ausgänge mit der Anschaltbaugruppe verbunden.

3.5.1 Automatische Zuordnung der Eingänge und Ausgänge

Wenn Sie die Zuordnung der Eingänge und Ausgänge automatisch durchgeführt werden
soll, gehen Sie bitte wie folgt vor:

• Wählen Sie das Menü „Ansicht... Prozessdatenzuordnung“ oder wechseln Sie über
das Symbol in der Symbolleiste in den Arbeitsbereich „Prozessdatenzuordnung“.
• Markieren Sie die Anschaltbaugruppe.
• Drücken Sie die rechte Maustaste auf einem Eintrag in der Liste unter dem Busaufbau
und klicken Sie in dem Kontextmenü auf „Filter... Standard-Prozessdaten“ (siehe
Bild 3-23 auf Seite 3-18).

Standard-Prozessdaten beschreiben das gesamte Modul. So wird z. B. ein


IB IL 24 DI 16 mit einem einzigen Eingangs-Prozessdatenwort adressiert.
Einzel-Prozessdaten beschreiben jedes einzelne Bit eines Moduls. So wird für jedes ein-
zelne Bit eines Teilnehmers eine eigene Adresse vergeben. Diese Adressen müssen
nicht unbedingt fortlaufend sein.
Bei der Einstellung „Alle“ im Kontextmenü werden sowohl Standard- als auch Einzel-Pro-
zessdaten angezeigt. Durch das Filtern wird die Zuordnung der Adressen übersichtlicher
gestaltet.

Bild 3-23 Filter setzen

3-18 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

• Markieren Sie einen Eintrag in der Liste unter dem Busaufbau.


• Drücken Sie die rechte Maustaste und klicken Sie in dem Kontextmenü auf „Alles aus-
wählen“.
Alle Einträge sind nun markiert.
• Drücken Sie die rechte Maustaste und klicken Sie in dem Kontextmenü auf „Autom.
verbinden“ (siehe Bild 3-24 auf Seite 3-19).
Config+ weist den einzelnen Teilnehmern nun automatisch die jeweilige Steuerungs-
adresse zu.

Bild 3-24 Verbindung mit der Anschaltbaugruppe herstellen

• Falls erforderlich, kontrollieren Sie die Zuordnung der Eingänge und Ausgänge, indem
Sie den entsprechenden Adressbereich in der Baumstruktur anklicken (z. B. Adress-
bereich 1, WORD in Bild 3-25).

Bild 3-25 Zuordnung kontrollieren

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-19


Config+

3.5.2 Manuelle Zuordnung der Eingänge und Ausgänge

Wenn Sie die Zuordnung der Eingänge und Ausgänge manuell einstellen möchten, gehen
Sie bitte wie folgt vor:

• Wählen Sie das Menü „Ansicht... Prozessdatenzuordnung“ oder wechseln Sie über
das Symbol in der Symbolleiste in den Arbeitsbereich „Prozessdatenzuordnung“.
• Markieren Sie die Anschaltbaugruppe.
• Drücken Sie die rechte Maustaste auf einem Eintrag in der Liste unter dem Busaufbau
und klicken Sie in dem Kontextmenü auf „Filter... Standard-Prozessdaten“.

Standard-Prozessdaten beschreiben das gesamte Modul. So wird z. B. ein


IB IL 24 DI 16 mit einem einzigen Eingangs-Prozessdatenwort adressiert.
Einzel-Prozessdaten beschreiben jedes einzelne Bit eines Moduls. So wird für jedes ein-
zelne Bit eines Teilnehmers eine eigene Adresse vergeben. Diese Adressen müssen
nicht unbedingt fortlaufend sein.
Bei der Einstellung „Alle“ im Kontextmenü werden sowohl Standard- als auch Einzel-Pro-
zessdaten angezeigt. Durch das Filtern wird die Zuordnung der Adressen übersichtlicher
gestaltet.

Bild 3-26 Filter setzen

3-20 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

Beispiel: Adressierung eines Wort-orientierten Teilnehmers


• Öffnen Sie im linken oberen Fenster unter „Adressbereich“ den Ordner „Ausgang...
Adressbereich 1“ (oder einen der anderen Adressbereiche).
• Klicken Sie auf „WORD“, da hier ein Wort-orientierter Teilnehmer beschrieben werden
soll.
• Markieren Sie die Adresse „AW10“ im unteren linken Fenster.
• Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Adresse nach rechts auf
den Ausgangsbereich des Moduls #7 ILB IB 24 DI16 DO16 2 . 0.
Aus dem Mauszeiger ist ersichtlich, ob die Adresse an dem jeweiligen Modul eingefügt
werden kann oder nicht:

Verbotene Position: Erlaubte Position:

Einfügen hier nicht möglich Einfügen hier möglich

Bild 3-27 Beispiel: Adressierung eines Wort-orientierten Teilnehmers

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-21


Config+

Beispiel: Adressierung eines Doppelwort-orientierten Teilnehmers


• Öffnen Sie im linken oberen Fenster unter „Adressbereich“ den Ordner „Eingang...
Adressbereich 1“ (oder einen der anderen Adressbereiche).
• Klicken Sie auf „DWORD“, da hier ein Doppelwort-orientierter Teilnehmer beschrieben
werden soll.
• Markieren Sie die Adresse „ED4“ im unteren linken Fenster.
• Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Adresse nach rechts auf
den Eingangsbereich des Moduls #5 IB IL AO 2/SF 1 . 4.
Aus dem Mauszeiger ist ersichtlich, ob die Adresse an dem jeweiligen Modul eingefügt
werden kann oder nicht:

Verbotene Position: Erlaubte Position:

Einfügen hier nicht möglich Einfügen hier möglich

Bild 3-28 Beispiel: Adressierung eines Doppelwort-orientierten Teilnehmers

• Gehen Sie bei den anderen Teilnehmern ebenso vor:


Wenn es sich um einen Bit-orientierten Teilnehmer (2- oder 4-Bit) handelt, geben Sie
im Adressbereich „BOOL“ an (z. B. Adresse „A0.0“ für den Teilnehmer #2 IB IL 24 DO
2 1 . 1.)
Wenn es sich um einen Byte-orientierten Teilnehmer handelt, geben Sie „BYTE“ an
(in diesem Beispielprojekt ist allerdings kein Byte-orientierter Teilnehmer vorhanden).

3-22 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

3.6 Parametrierung

• Wählen Sie das Menü „Bearbeiten... Parametrieren“ oder klicken Sie auf den Button
„Parametrieren“ in der Menüleiste.
Unter „Aktionen“ finden Sie eine Liste der folgenden Befehle:
– Parametrierung ausführen (RAM)
– Parametrierung ausführen (RAM) und Diag+-Datei schreiben (Flash)
– Parametrierung ausführen (RAM) und speichern (Flash)
– Parametrierung speichern (Flash)
– Parametrierung speichern (Flash) und Reset

Sobald Sie eine Aktion auswählen, erscheint in dem Feld darunter die Erläuterung zu der
jeweiligen Aktion.

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-23


Config+

3.6.1 Parametrierung ausführen (RAM)

In diesem Beispielprojekt benötigen Sie nur die Aktion „Parametrierung ausführen (RAM)“.
Danach ist das Projekt allerdings nur im flüchtigen Zwischenspeicher der Anschaltbau-
gruppe gespeichert.
• Wenn Sie die Projektdatei auf einem steckbaren Parametrierungsspeicher (Flash)
oder dem internen Flash-Speicher der Anschaltbaugruppe speichern möchten, gehen
Sie vor wie im Kapitel „Speichern der Parametrierung auf dem Parametrierungs-
speicher“ auf Seite 3-25 beschrieben.

Bild 3-29 Aktion „Parametrierung ausführen (RAM)“

• Wählen Sie unter „Aktionen“ den Befehl „Parametrierung ausführen (RAM)“ aus.
• Klicken Sie auf „Ausführen“. Die Anschaltbaugruppe wechselt in den Zustand „RDY“.
Dazu muss ein physikalischer Busaufbau vorhanden und die Anschaltbaugruppe mit
dem PC verbunden sowie mit Spannung versorgt sein.
Nach Beendigung der Parametrierung (Anschaltbaugruppe ist im Zustand „RUN“) ist die
Anschaltbaugruppe parametriert und der Zugriff auf die Eingänge und Ausgänge ist über
Ihr Anwenderprogramm (z. B. STEP® 7) möglich.

Detaillierte Informationen finden Sie im Anwenderhandbuch und im Treiberhandbuch


der jeweiligen Anschaltbaugruppe.

• Klicken Sie auf „Schließen“ im Fenster „Parametrieren“.

3-24 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Beispielprojekt

3.6.2 Speichern der Parametrierung auf dem Parametrierungs-


speicher

Auf einem steckbaren oder internen (fest eingebauten) Parametrierungsspeicher können


die Config+-Projektdaten gespeichert werden.

Durch das Speichern der Parametrierung auf dem Parametrierungsspeicher (Flash) ist
der Wiederanlauf der Anschaltbaugruppe, z. B. nach Spannungsausfall, mit der erstell-
ten Konfiguration möglich. Die Funktion „Parametrierung ausführen (RAM)“ ist dazu
nicht ausreichend.

Im DEMO-Modus ist das Speichern des Projekts oder von Projektänderungen nicht mög-
lich!

• Setzen Sie einen steckbaren Parametrierungsspeicher (Flash) in die Anschaltbau-


gruppe ein, wenn der Speicher nicht intern in der Anschaltbaugruppe vorhanden ist.
• Wechseln Sie in den Arbeitsbereich „Buskonfiguration“ und markieren Sie die
Anschaltbaugruppe.
• Wählen Sie das Register „Parametrierungsspeicher“ im Fenster „Gerätedetails“ und
klicken Sie auf das Feld „Formatieren“, wenn Sie eventuell vorhandene Dateien lö-
schen möchten.

Bild 3-30 Parametrierungsspeicher

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 3-25


Config+

• Wählen Sie das Menü „Bearbeiten... Parametrieren“ oder klicken Sie auf den Button
„Parametrieren“ in der Menüleiste.
• Wählen Sie unter „Aktionen“ einen der folgenden Befehle aus:
– Parametrierung ausführen (RAM) und speichern (Flash)
– Parametrierung speichern (Flash)
– Parametrierung speichern (Flash) und Reset

Sobald Sie eine Aktion auswählen, erscheint in dem Feld darunter die Erläuterung zu der
jeweiligen Aktion.

• Klicken Sie auf „Ausführen“, um die gewählte Aktion zu starten.

3-26 PHOENIX CONTACT 6957_de_01


Diagnose

4 Diagnose
• Falls Sie im Laufe der Parametrierung eine Fehlermeldung erhalten sollten, können
Sie mit Hilfe der Diagnose-Software Diag+ den Fehler suchen und anschließend be-
heben. Diag+ wird bei der Installation von Config+ automatisch installiert.

• Wählen Sie den Arbeitsbereich „Diagnose“ oder das Menü „Ansicht... Diag+“.

Bild 4-1 Diag+

• Wählen Sie unter „Kommunikationsweg“ aus, zu welchem Gerät sie eine Verbindung
herstellen wollen (hier: Türenmontage).

Bild 4-2 Kommunikationsweg auswählen

Die dargestellte Diagnose hängt vom Kommunikationsweg ab.


• Betätigen Sie den Schalter „Verbinden“, um den Kommunikationsweg zu aktivieren.

6957_de_01 PHOENIX CONTACT 4-1


Config+

Ansicht: Einstellungen • Wählen Sie im oberen Bereich unter „Ansicht“ aus, welche generellen Informationen
dargestellt werden sollen.

Bild 4-3 Beispiel für Ansicht Gerätedarstellung

Ansicht: INTERBUS- INTERBUS-Module in einem INTERBUS-System können wie gewohnt mit Diag+ diagnos-
Diagnose tiziert werden. Unter den verschiedenen Reitern können Sie unterschiedliche Informatio-
nen abrufen.

Bild 4-4 INTERBUS-Diagnose: Busstruktur (kein Fehler)

Auftretende Fehler werden angezeigt. Unter dem Reiter „Lösung“ werden Ihnen Hinweise
zum Beseitigen des Fehlers gegeben. Nach Beseitigen des Fehlers können Sie über den
Reiter „Aktion“ z. B. den Fehler quittieren, die Steuerung zurücksetzen und den Bus star-
ten.
Für weitere Informationen steht Ihnen die Online-Hilfe zur Verfügung.

HOTLINE
Bei Anwendungsproblemen, die Sie durch die Online-Hilfe oder durch die vorliegende Do-
kumentation nicht lösen können, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline:

+ 49 - (0) 52 35 - 34 18 88
Interbus-Support@PhoenixContact.com

4-2 PHOENIX CONTACT 6957_de_01