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Sucht und Abhängigkeit

Wenn man das Wort „Sucht” hört, denkt man sofort an Zigaretten, Nikotin, Alkohol und
Drogen. Aber sehr wenige Menschen denken an die Sucht ohne Stoff. Diese Sucht kann sich
in den verschiedesten Arten auswirken. Sucht ist ein Verhalten, das man immer wiederholen
möchte. Jedes Verhalten kann zur Sucht werden: es gibt Sucht nach Arbeit, nach
Fernsehen, nach Computer, also nach allem, was der Mesch treibt, kann er auch süchtig
werden. Freilich ist ein Sucht, die einen Menschen terstört, die seine Persönlichkeit ruinirt,
doch etwas anderes als eine gesellschaftlich akzeptierte und angepasste Sucht, die man
sozusagen im Griff hat, die nicht zerstörerisch wird. Man wird süchtig, wenn man Arbeitslos
ist, mit Menschen nicht umgehen kann, oder Angst vor etwas hat. Die beste Vorbeugung
gegen eine Sucht ist sicherlich eine gesunde, stabile Persönlichkeit.

1. Substanzgebundene Süchte:

Legale Stoffe: Illegale Stoffe:


Alkohol Opiate
Nikotin Kokain u. Crack
Koffein, Teein Cannabisprodukte
Schnüffelstoffe Halluzinogene
Verordnete Medikamente Synthetische Drogen
    Nicht verordnete Medikamente

2. Nicht substanzgebundene Süchte: ( Sucht ohne Stoffe)

Spielsucht
Computersucht/Internetsucht
Sportsucht
Kaufsucht
Arbeitssucht
Esssucht/Magersucht

Arbeitsucht:
Arbeitssüchtige Menschen sind, die fast immer mehr arbeiten, als es die Erwartungen von
Mitarbeitern erfordern. Sie arbeiten sehr viel, weil es Ihnen Spass macht. Sie sind die
Workaholics, die in den Firmen besonders beliebt sind, weil sie dynamische Mitarbeiter sind.
Nur dann können sie sich entspannen, wenn sie krank sind.
Kaufsucht:
Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass kaufsüchtige Persönlichkeiten mit
bestimmte Merkmalen ausgestattet sind: Sie lassen bestimmte Gefühle wie Angst, Schmerz,
Freude und Befriedigung erst gar nicht an sich heran. Die Frauen kaufen lieber Kleidung und
Lebensmittel , und die Männer verschiedene technische Geräte und Sportartikel. Aber es
hängt natürlich vom Geld ab. Aber wenn man kein Geld hat, wird man vielleicht Kleptomanier.

Fernseh- und Computersucht:


Heutzutage spielt immer wichtige Rolle Computer und Fernsehen. Früher waren sie die
wichtigste Informationsquelle, aber jetzt bedeutet es mehr: eine Unterhaltungsmöglichkeit.
In den Familien ist das Fernsehen grundsätzlich eine sekundäre Aktivität. Aber leider wenn
die Kinder aus Schuke angekommen ist, spielen an Computer oder fernsehen, anstatt sie
lernen, oder mit Eltern unterhalten. Es ist schädlich für die Augen, und man isoliert sich
auch, und bewegt sich nicht so viel, man wird ungesund.

Es scheinen immer mehrere Faktoren zu sein, die bei der Entstehung einer Sucht
zusammenwirken. Die verschiedenen Rauschmittel und die Art ihrer Anwendung haben
natürlich unterschiedliche psychische und körperliche Wirkungen und können daher mehr
oder weniger rasch abhängig machen.

Jeder Missbrauch von Substanzen ist gefährlich, jede Sucht hat mehr oder weniger
katastrophale Folgen für den daran Erkrankten, für seine Umgebung, für die
Gesellschaft:

Körperliche Krankheit bis hin zur Lebensgefahr durch Überdosierung,


chronische Schäden an inneren Organen, Anfälligkeit für Verletzungen,
Unfälle, Infektionen.
Psychische Schäden wie Depression, Schlafstörungen, Konzentrations-
störungen, Verlangsamung bis hin zum Delir und zur völligen Zerrüttung der
Persönlichkeit.
Soziale Konsequenzen wie Schulden, Arbeitslosigkeit, Kriminalisierung, Verlust
alter Freunde, Streit bis hin zur Gewalt in der Familie.

Der erste, vielleicht wichtigste Schritt ist, die eigene Abhängigkeit zu erkennen und sich
einzugestehen, dass man Hilfe braucht.
Man ist seiner Sucht nicht alleine ausgeliefert. Es gibt medizinische, psychologische und
sozialarbeiterische Unterstützung für Süchtige. Es gibt Gesprächsmöglichkeiten , um
Information bekommen, die persönliche Situation erörtern und das weitere Vorgehen
besprechen zu können.
Zuerst wird bei substanzgebundenen Süchten immer ein körperlicher Entzug gemacht. Dies
dauert ca. 2-3 Wochen und bedarf unbedingt einer professionellen Betreuung, um es nicht
binnen kürzester Zeit zu einem Rückfall kommen zu lassen.
Ein Rückfall ist nicht das Ende aller Bemühungen. Im Gegenteil, es ist damit zu rechnen,
dass es in den meisten Suchtbehandlungen zu einem oder mehreren Rückfällen kommt. Es
gehört zum Heilungsprozess einer Sucht, zu lernen, diese Rückfälle nicht zu verleugnen,
sondern sie zu besprechen und dafür „gerade zu stehen“.