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Entwurf zu einem spezifischen Curriculum für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler in einer inklusiven Schule in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland

Verband der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik AK Leiter/innen der Blinden- und Sehbehindertenbildungseinrichtungen ad-hoc-Arbeitsgruppe „Spezifisches Curriculum“

- Ulrike Bauer-Murr (AK-Leitung, Nikolauspflege Stuttgart)

- Dieter Bretz (AK-Leitung, Johann-Peter-Schäfer-Schule Friedberg)

- Sven Degenhardt (AK Hochschulen, Universität Hamburg)

- Evelin de Lorent (AK-Leitung, Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte Hamburg)

- Dieter Feser (VBS-Vorsitzender, Nikolauspflege Stuttgart)

- Theo Wenker (AK-Leitung, LWL-Berufskollegs Soest)

Quellen / Diskussionsgrundlage: u. a. Essential Components of Educational Programming for Students Who Are Blind or Visually Impaired. Special Programs Branch Edmonton, Alberta 2006

(http://education.alberta.ca/media/511690/ecep_blind_or_visually_impaired.pdf)

Educating Students with Visual Impairments in Texas: Guidelines and Standards. Texas Education of Blind and Visually Impaired Students Advisory Committee 2008

(http://www.tsbvi.edu/Education/EducatingStudentswithVIGuidelinesStandards6.pdf)

Übersetzung: Dennis Cory, Hamburg

Mittwoch, 15. Dezember 2010

spezifisches Curriculum

für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler in einer inklusiven Schule

 

Ebenen der Umsetzung

 
 

Diagnostik

Intervention

Methodik

Ausstattung

Handelnde &

& Medien

Handlungsfelder

Bereiche des spezifischen Curriculums

Förderung

1.1

1.2

1.3

1.4

1.5

des

Sehens

Wahrnehmung

 

und Lernen

2.1

2.2

2.3

2.4

2.5

O&M; APF

 

Bewegung

3.1

3.2

3.3

3.4

3.5

Technische

 

Hilfsmittel

4.1

4.2

4.3

4.4

4.5

Lebensplanung

5.1

5.2

5.3

5.4

5.5

Beruf &

Freizeit

 

Soziale

 

Kompetenz

6.1

6.2

6.3

6.4

6.5

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Bereiche des spezifischen Curriculums

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Förderung des Sehens

Diagnostik und Förderung des Funktionalen Sehens (Sehen in der Ferne, Sehen in der Nähe, Figur-Grund, Strukturierung visueller Muster, Erarbeiten visueller Angebote, Formwahrnehmung, Farbwahrnehmung, Kontrastsehen, Visuelles Gedächtnis, Bewegungssehen, Gesichtserkennung …) sowie entsprechende Modifikationen des Lebens-, Lern- und Lehrraums

Wahrnehmung und Lernen

Maßnahmen der Tast- und Hörerziehung, des Gedächtnistrainings und Rhetorikschulung, incl. der dazugehörigen Diagnostik im Zusammenhang mit Lernarrangements, insbesondere im Kontext von Schrift; entsprechende Adaptation allgemein- und fachdidaktischer Entscheidungen; Barrierefreiheit des Schulalltags

Orientierung & Mobilität, Alltagspraktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, Bewegung

Training in O&M, APF einschl. Einbindung in den Schulalltag: Raumorientierung, Ordnungskriterien, Messen

(Masse, Hohlmaße

),

Kochen, Hygiene; Diagnostik und Förderung der Bewegungsmöglichkeiten

Technische Hilfsmittel

Anpassung, Akzeptanz und Einführung in den Gebrauch (inkl. Vertiefung, Detailwissen, Troubleshooting) personenbezogener Hilfsmittel in unterschiedlichen Lebens-, Lern- und Lehrräumen

Lebensplanung, Berufsorientierung, Freizeitgestaltung

Spezifische Arbeitsfähigkeiten, Kenntnis über verschiedene Berufszweige, Persönliche Zukunftsplanung, Ressourcennutzung, Sozialrechtliches Wissen; Freizeitgestaltung: eigene Interessen, kennen der eigenen Neigungen und Fähigkeiten, spezifische Sportangebote

Soziale Kompetenz

Selbsteinschätzung, Bedürfnisaufschub, Frustrationstoleranz, Kommunikationsfähigkeit, Bewältigungsstrategien, empowerment, Selbsthilfe

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Ebenen der Umsetzung

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Diagnostik Gegenstand des spezifischen diagnostischen Tuns

Intervention spezifische Interventionen und Maßnahmen der individuellen Förderung auf Basis der Diagnostik

Methodik spezifische methodische Gestaltung des Lernangebots unter dem Paradigma der Anschlussfähigkeit an allgemeindidaktische und fachdidaktische Entscheidungen

Ausstattung & Medien spezifische Gestaltung des Lehr- und Lernumfeldes und Einsatz (modifizierter) allgemeiner und spezifischer Medien

Handelnde & Handlungsfelder Wer mit Wem Wo? Welche Professionellen setzen in Kooperation (interdisziplinäre Settings) auf welchen Handlungsfeldern die Ebenen „Diagnostik“, „Intervention“, „Methodik“ und „Ausstattung& Medien“ um?

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1.1 - Förderung des Sehens - Diagnostik

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- Würdigung der Gutachten des physiologischen Sehens

- Überprüfung des Funktionalen Sehens

- Überprüfung des visuellen Charakters des Lehr- und Lernumfeldes

- Überprüfung des visuellen Charakters des methodischen Angebots

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1.2 - Förderung des Sehens - Intervention

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- Maßnahmen zu Sehförderung

- Anbahnung von Strategien für die Erfassung komplexer visueller Angebote

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1.3 - Förderung des Sehens - Methodik

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- Einbinden spezifische visualisierende Verfahren in Abhängigkeit des Funktionalen Sehens in didaktische Szenarien

- Umgehen / Ersetzen visualisierender Verfahren in bestehenden didaktischen Szenarien

- Reduktion der visuellen Vielfalt (z. B. bei Karten, Bilder…)

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1.4 - Förderung des Sehens – Ausstattung & Medien

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- Modifikation allgemeiner (Unterrichts-)Medien (Tafel, E-Board, Pinnwand, Video, Karten, Abbildungen, Experimentalaufbauten, Sportgeräte, Spielmaterial…) unter dem Focus optimaler visueller Eigenschaften

- Raum- und Arbeitsplatzgestaltung (Klassen- und Fachunterrichtsraum, Schulgebäude und –gelände nach den Parametern: Beleuchtungsstärke, Blendung, Farb- und Helligkeitskontrast, Lichtfarbe, Farbwiedergabequalität …)

… in Abhängigkeit von der Ausprägung des Funktionalen Sehens

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1.5 - Förderung des Sehens – Handelnde & Handlungsfelder

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Blinden- und Sehbehindertenlehrer/in

in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit:

- Orthoptistin (Austausch, Informationsbeschaffung…)

- Ophthamolog/in (Auswertung med. Befunde, Abklärung

- pädagogische(r) Low-Vision-Spezialist/in (Funktionales Sehen)

- Kolleg/inn/en der Regelschule und des Inklusionsteam (Dokumente,

)

Beobachtung, Erfahrungen

)

- Eltern, privates Umfeld (Dokumente, Beobachtung, Erfahrungen…)

- Schüler/in (Selbstauskunft…)

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2.1 – Wahrnehmung und Lernen – Diagnostik

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- Diagnostik der haptischen, akustischen… Wahrnehmung

- Erfassen der spezifischen Struktur der Begriffe

- Modifikation der allgemeinen Testverfahren (z. B. zur Sprachentwicklung, Kognition, Umweltwissen …)

- begründete Entscheidung für Nutzung spezifischer Schriftsysteme (Braille vs. Schwarzschrift)

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2.2 – Wahrnehmung und Lernen – Intervention

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- Tasterziehung

- Hörerziehung

- Gedächtnistraining

- Rhetorikschulung

- Einführung in spezifische Schriftsysteme (Braille, Kurzschrift, Mathematikschrift etc.)

- Erprobung, aufgabenbezogene Wahl und Umgang mit verschiedenen Schrifttypen, -größen, Lineaturen etc.

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2.3 – Wahrnehmung und Lernen – Methodik

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- Ergänzung visualisierender Verfahren um haptische/akustische im allgemein- und fachdidaktischen Setting

- ständige Bewusstmachung der Bezüge Original-Modell-Abbildung

- Vermeidung von Parallelangeboten (Tasten und Zuhören)

- Verbalisierung visueller Angebote (sprachliche Begleitung einer Handlung bzw. einer Situation)

- Rhythmisierung & Sequentierung (z. B. bei erhöhter Ermüdung)

- spezifische Zeitfenster für Lesen, Schreiben und Rechnen mit Braille oder Vergrößerung

- Spezifik der Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern (Ersetzen bzw. Ergänzen des Blickkontakts durch direkte Ansprache, …)

- Kriterien und Ordnungsverfahren für innere und äußere Differenzierung (wer arbeitet mit wem an welchem Gegenstand in welchem Rahmen)

- Techniken des geführten Tastens

- Entscheidung für Gewichtsverlagerung von curricularen Vorgaben als Reaktion auf Zeitfensterproblem

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2.4 – Wahrnehmung und Lernen – Ausstattung & Medien

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- Modifikation allgemeiner Lehr- und Lernmedien (Tafel, E-Board, Pinnwand, Video, Karten, Abbildungen, Experimentalaufbauten, Sportgeräte, Spielmaterial…) unter dem Focus optimaler haptischer, akustischer … Eigenschaften

- Barrierefreies Infosystem (Aushänge, Wandtafeln…)

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2.5 – Wahrnehmung und Lernen – Handelnde & Handlungsfelder

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Blinden- und Sehbehindertenlehrer/in

in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit:

- Kolleg/inn/en der Regelschule und des Inklusionsteam

(Modifikation didaktischer Entscheidungen

)

- Kolleg/inn/en des Medienzentrums (Modifikation von Medien, Lineaturen …)

- Schulträger (Finanzierung)

- Schulaufsicht (Nachteilsausgleich)

- Schüler/innen, Eltern, privates Umfeld (Kurse, Lehrgänge)

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3.1 – O&M; APF; Bewegung – Diagnostik

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- Diagnostik der Bewegung und Bewegungsmöglichkeiten / Motorik / Raumvorstellung (Raum-Lage-Beziehungen)

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3.2 – O&M; APF; Bewegung – Intervention

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- Orientierungs- und Mobilitätstraining

- Bewegungsförderung

- Training zu (Lebens- bzw.) Alltagspraktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten

- Erarbeitung individuellere Ordnungskriterien

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3.3 – O&M; APF; Bewegung – Methodik

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- Unterrichtsimmanente Aspekte von O&M, APF (Pausengestaltung, Wiegen und Messen, Orientierung im Schulgebäude, Unterrichtsraum, Umziehen bei Sportunterricht, Ankündigung von Raumwechsel bei Rollstuhlnutzung …)

- Ermöglichung und Abfragen der individuellen Ordnungskriterien

… innerhalb der allgemein- und fachdidaktischen Settings

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3.4 – O&M; APF; Bewegung – Ausstattung & Medien

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- Raumgestaltung (Klassen- und Fach-)Unterrichtsraum (Ordnungsprinzipien,

No-parking-Zonen

)

- Barrierefreiheit

- Leitsysteme

des Schulgebäudes und des -geländes

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3.5 – O&M; APF; Bewegung – Handelnde & Handlungsfelder

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Rehabilitationsfachkräfte für blinde und sehbehinderte Menschen (O&M; APF)

&

Blinden- und Sehbehindertenlehrer/in

in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit:

- Kolleg/inn/en der Regelschule und des Inklusionsteam (Umsetzung in allgemein- und fachdidaktischen Settings

- Kolleg/inn/en des Medienzentrums, Fachverbände (Leitsysteme …)

- Schulträger & Schulaufsicht (Finanzierung, Genehmigung von baulichen Veränderungen)

- Hausmeister, Handwerker (bauliche Umsetzung Barrierefreiheit, …)

- Ergo- und Physiotherapeut/inn/en (Diagnostik und Förderung im Bereich Bewegung)

- Fachärzte Orthopädie; Rehabillitationsmedizin (medizinische Diagnostik)

- Orthopädietechniker/innen

)

- Schüler/innen, Eltern, privates Umfeld (Kurse, Lehrgänge z. B. in O&M, APF…)

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4.1 – Technische Hilfsmittel – Diagnostik

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- Anpassung, Auswahl, Beratung von individuellen Hilfsmitteln im Kontext der Lebens-, Lehr- und Lernräume

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4.2 – Technische Hilfsmittel – Intervention

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- Hinwirken auf Akzeptanz der Hilfsmittel

- Einführung in den Gebrauch: Anleitung, Erprobung, Strategien der Nutzung

- Troubleshooting beim Hilfsmitteleinsatz

- Erarbeitung und Vermittlung von Strategien zur aufgabenbezogenen Wahl der angemessenen Option

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4.3 – Technische Hilfsmittel – Methodik

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- Schnittstellen für den Einsatz der individuellen Hilfsmittel innerhalb des fachdidaktischen Angebots schaffen

- Fachdidaktik muss den Einsatz der individuellen Hilfsmittel zulassen und ermöglichen…

… z. B. durch spezifische Arrangements bei Experimentalaufbauten,

… z. B. durch Zeitfenster (Einsatz des BLG, Monokulars, … benötigt mehr Zeit)

- Umgang mit Problemen bei der Nutzung der Hilfsmittel (Vermeidung von Störung)

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4.4 – Technische Hilfsmittel – Ausstattung & Medien

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Lupe, Überaddition, Fernrohrsystem, Bildschirmlesegerät, vergrößerte Schwarzschrift, Lineaturen, modifizierter PC (incl. Braillezeile, Großschriftsoftware, Kamera, Drucker…), Intra- und Internet, BRAILLE (Produktion, Rezeption), Reliefs, Neigungstisch …

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4.5 – Technische Hilfsmittel – Handelnde & Handlungsfelder

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Blinden- und Sehbehindertenlehrer/in

in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit:

- Ophthamolog/in (Verschreibung

- Optiker/innen (Anpassung, Erprobung, Marktsichtung …)

- Hilfsmittelberater/innen der Hersteller (Erprobung, Anpassung, Erstschulung…)

- pädagogische(r) Low-Vision-Spezialist/in und/oder Kolleg/inn/en des Medienzentrums (Auswahl und Erprobung in Lernumfeld, Schulung …)

- Kolleg/inn/en der Regelschule und des Inklusionsteam (Ermöglichen des Einsatzes / Schnittstellen in didaktischen Entscheidungen

)

)

- Schulträger, Schulaufsicht, Krankenkassen, Sozialhilfeträger… (Finanzierung)

- Eltern, privates Umfeld (Kurse, Lehrgänge z. B. in Bezug auf Hilfsmittel)

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5.1 – Lebensplanung, Beruf & Freizeit – Diagnostik

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- Diagnostik der individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten

-- in Bezug auf mögliche Berufsfelder (insb. Sehen, Tasten in Verbindung z. B. mit den Feldern Kognition, …)

-- in Bezug auf mögliche Freizeitaktivitäten (Sport, Musik, …)

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5.2 – Lebensplanung, Beruf & Freizeit – Intervention

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- Beratung: Eröffnung und Heranführen an spezifische Angebote (Blindensport, Musikschrift, Berufsfelder)

- Kursangebote, Arbeitsgemeinschaften … spezifischer Angebote

- Kontakte Blindenselbsthilfe und Vereine

- Vermittlung von Strategien zum Erschließen der regionalen Angebote

- Vermittlung (sozial-)rechtlichen Wissens

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5.3 – Lebensplanung, Beruf & Freizeit – Methodik

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- Anpassen der allgemeinen Berufsorientierung auf spezifische Bedürfnisse und Berufsfelder

- Einbinden spezifischer Freizeitangebote in schulisches Angebot (Sport-, Musik-Unterricht; Projektwochen, Freizeiten, Klassenfahrten)

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5.4 – Lebensplanung, Beruf & Freizeit – Ausstattung & Medien

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- spezifische Sportgeräte (Klingelball, Tischballplatte…)

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5.5 – Lebensplanung, Beruf & Freizeit – Handelnde & Handlungsfelder

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Blinden- und Sehbehindertenlehrer/in

in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit:

- Integrationsfachdienst, Arbeitsagentur, Beratungsstellen (Beratung

- Fachkolleg/inn/en an weiterführenden Einrichtungen/Systemen (Arbeitserprobung, Berufsfeldorientierung …)

- Selbsthilfe, Vereine (Freitzeitangebote, Rechtsberatung…)

- Vertrieb spezifischer Sport- und Spielgeräte, Musiknoten - Kolleg/inn/en der Regelschule und des Inklusionsteam

)

(Einbindung in allgemeine Berufsvorbereitung, Sport- und Musikangebote,

Profilgebung der Schule

)

- Schüler/innen, Eltern, privates Umfeld (Kurse, Lehrgänge)

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6.1 – Soziale Kompetenz – Diagnostik

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- Analyse der Prozesse der Interaktionen, der formellen und informellen Beziehungen hinsichtlich potentieller Barrieren

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6.2 – Soziale Kompetenz – Intervention

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- Umgang mit diesen Barrieren in der Interaktionen, der formellen und informellen Beziehungen (z. B. Blickkontakt, Begrüßungsrituale…) durch Offenlegen, Bewusstmachen und Training

- Förderung der Fremd- und Selbstwahrnehmung

- Bewältigungsstrategien

- empowerment / Selbsthilfe / Zugang zu peers

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6.3 – Soziale Kompetenz – Methodik

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- Anpassung der formellen und informellen Schulregeln und -rituale an die spezifischen Bedürfnisse

- wertschätzendes und individuell ausgehandeltes Feedback auf Blindismen

- transparenter Umgang mit (notwendiger) Körperlichkeit

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6.4 – Soziale Kompetenz – Ausstattung & Medien

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- Medienprodukte zum Themenbereich Behinderung, Blindheit, Sehbehinderung (Spielfilme, Dokumentarfilme, Medienpakete, Bücher, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel …)

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6.5 – Soziale Kompetenz – Handelnde & Handlungsfelder

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Blinden- und Sehbehindertenlehrer/in

in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit:

- Fachkolleg/inn/en des psychologischen Dienstes

- Selbsthilfe, Vereine (peers, empowerment…)

- Kolleg/inn/en der Regelschule und des Inklusionsteam (Einbindung in allgemeine Angebote – z. B. Theater, Projektwoche, Medienerziehung

)

- Schüler/innen, Eltern, privates Umfeld (Kurse, Lehrgänge)

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