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Institut Sekundarstufe II

Fabrikstrasse 8, CH-3012 Bern


T +41 31 309 25 11, info-is2@phbern.ch, www.phbern.ch

Semesterprogramm und Antrag für Auslagen


Semesterprogramm

Modul: Lernen, Unterricht, Medienbildung


Lehrveranstaltung: Lernen verstehen, begleiten und beurteilen: allgemeinbildende Schulen
FS 2017 KW8 bis KW22
Kurszeit Mittwoch, 12:15 – 13:45 Uhr
Ort der Veranstaltung Fabrikstrasse 8, Raum C301
Dozierende Dr. Birte Knierim Fabrikstrasse 8, 3012 Bern, D311
031 309 22 34
birte.knierim@phbern.ch

Kompetenzen
Die Studierenden
 verfügen über Wissen zu lernpsychologischen und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Bedeutung
für das Lehren und Lernen,
 sind in der Lage, die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und zu einem positiven
Selbstkonzept der Lernenden beizutragen,
 können unterschiedliche Vorstellungen von Lernen mit entsprechenden Unterrichtskonzepten in Verbindung
bringen,
 kennen Konzepte und Instrumente der Leistungsbeurteilung,
 können Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern begleiten, erfassen und beurteilen.

Semesterprogramm
Datum Inhalte und Kompetenzen Bemerkungen / Literatur Doz.
1 22.02. Einstieg, Informationen & Organisatorisches, BKN
Verteilung Leistungsnachweise, Kennenlernen
2 01.03. Lernen verstehen I Helmke (2009) BKN
Lernen & Gedächtnis: neurowissenschaftliche Schirp (2011)
und lernpsychologische Erkenntnisse
3 08.03. Lernen verstehen II Götz & Kleine (2006) BKN
Emotion, Motivation, Interesse Ryan & Deci (2000)
Lankes (2007)
4 15.03. Lernen verstehen III Edelmann (2000) BKN
Attribution, Kontrollüberzeugungen, Winkel (2006)
Selbstwirksamkeit
5 22.03. Lernen verstehen IV LN1, Gestaltung durch Studierende BKN
Fallbeispiel „Lernen verstehen“
6 29.03. Exkurs: Dubs (2009) BKN
Unterricht zwischen Instruktion und Helmke (2009)
Konstruktion, Angebots-Nutzungs-Modell
7 05.04. Lernen begleiten I Hilbe & Herzog (2011) BKN
Offene Lernformen, Selbst organisiertes Lernen, Metzger (2004)
Metakognition, Lernstrategien Hochladen LN1 auf ILIAS
8 12.04. Lernen begleiten II Oser (2009) BKN
Umgang mit Fehlern, Begleiten grösserer Bonati & Hadorn (2009)
Arbeiten
KW16: Ferienwoche PHBern
9 26.04. Lernen begleiten III LN1, Gestaltung durch Studierende BKN
Fallbeispiel „Lernen begleiten“
10 03.05. Lernen begleiten und beurteilen Gastreferent: Dr. Oswald Inglin, Basel OIN/
mit Portfolioarbeiten BKN

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11 10.05. Lernen beurteilen I Bohl (2009) BKN
Bewertung von Schülerleistung: Funktionen, Gü- Paradies et al. (2012)
tekriterien, Bezugsnormen
12 17.05. Lernen beurteilen II Hochladen LN1 auf ILIAS BKN
Beurteilungstendenzen, Formen von Beurteilung

13 24.05. Lernen beurteilen III LN2, Gestaltung durch Studierende BKN


Marktplatz LN2 Hochladen LN2 auf ILIAS
14 31.05. Lernen beurteilen IV Hochladen LN3 auf ILIAS BKN
Evaluation und Abschluss Seminar

Leistungsnachweis
Teilleistung Datum Inhalt Bemerkungen Auf-
Anz. Form wand
1* bes. 22.03. LN1: 40h*
Arbeit Fallbeispiel
1* bes. 26.04. LN1: 40h*
Arbeit Fallbeispiel
*wahlweise EIN Leistungsnachweis; vgl. Paper
1* bes. 24.05. LN2: 40h*
Arbeit Beurteilungsprodukt
1* bes. laufend/ LN3: 40h*
Arbeit 31.05. Lerntagebuch
Total 40h

Literaturliste

Lernen verstehen
• Deci, E. L. & Ryan, R. M. (1993). Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung
für die Pädagogik. Zeitschrift für Pädagogik, 39, S: 223-238.
• Dubs, R. (2009). Lehrerverhalten. Zürich: SKV.
• Edelmann, W. (2012). Lernpsychologie. Weinheim : Beltz.
• Escher, D. & Messner, H. (2015). Lernen in der Schule. Ein Studienbuch. Bern: hep.
• Frenzel, A. C. & Stephens, E. J. (2011). Emotionen. In T. Götz (Hrsg.), Emotion, Motivation und
selbstreguliertes Lernen (S. 15-77). Paderborn: Schöningh.
• Götz, T. & Kleine, M. (2006). Emotionales Erleben im Mathematikunterricht. Mathematik Lehren (135),
S. 4-9.
• Helmke, A. (2009). Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität. Seelze: Klett/Kallmeyer.
• Krapp, A. & Weidenmann, B. (2001). Pädagogische Psychologie. München: Beltz Psychologie Ver-
lags Union.
• Mietzel, G. (2007). Pädagogische Psychologie des Lernens und Lehrens. Göttingen: Hogrefe.
• Neuenschwander, M. P. (2005). Unterrichtssystem und Unterrichtsqualität. Konturen einer Unte r-
richtstheorie für die Sekundarstufe und ihre empirische Bewährung. Bern: Haupt Verlag.
• Prenzel, M. (1997). Sechs Möglichkeiten, Lernende zu demotivieren. In H. Gruber & A. Renkl (Hrsg.),
Wege zum Können (S. 32-44). Bern: Huber.
• Ryan, R. M. & Deci, E. L. (2000) Intrinsic and extrinsic motivations: classic definitions and new direc-
tions. Contemporary Educational Psychology. 25, 54-67.
• Schirp, H. (2011). Wie ‘lernt’ unser Gehirn? Neurodidaktische Zugänge zur Unterrichtsentwicklung. In
Rolff, H.-G., Rhinow, E. & Röhrich, T. (Hrsg.), Unterrichtsentwicklung – eine Kernaufgabe der Schule.
Köln. LinkLuchterhand. S. 3-28
• Seel, N. (2000). Psychologie des Lernens. München: Reinhardt.
• Spitzer, M. (2006). Lernen. Die Entdeckung des Selbstverständlichen. Hamburg: Archiv der Zukunft.
• Titz, W. (2001). Emotionen von Studierenden in Lernsituationen: Explorative Analysen und Entwic k-
lung von Selbstberichtskalen. Münster: Waxmann.

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• Winkel, S., Petermann, F. & Petermann, U. (2006). Lernpsychologie. Paderborn: Schöningh.
• Winther, Esther (2006). Motivation in Lernprozessen. Konzepte in der Unterrichtspraxis von Wirt-
schaftsgymnasien. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag.
Lernen begleiten
• Arbeitsgruppe HSGYM (2008). Hochschulreife und Studierfähigkeit. Zürcher Analysen und Empfe h-
lungen zur Schnittstelle. Zürich: Universität Zürich, ETH Zürich, Schulleiterkonferenz des Kantons Zü-
rich SLK, Lehrpersonenkonferenz der Mittelschulen des Kantons Zürich LKM. Verfügbar unter:
http://www.educ.ethz.ch/hsgym/HSGYM_langfassung_kl.pdf.
• Beyer, B. (2011). Ich mag das Genie vor der Tafel. In: Spiegel. Wissen. 2011. S. 122-125.
• Bohl, T. & Kucharz, D. (2010). Offener Unterricht heute. Weinheim: Beltz.
• Dubs, R. (2009). Lehrerverhalten. Zürich: SKV.
• Eberle, F.; Gehrer, K.; Jaggi, B.; Kottonau, J.; Oepke, M.; Pflüger, M.; Huber, C.; Husfeldt, V.; Leh-
mann, L. & Quesel, C. (2008). Evaluation der Maturitätsreform 1995 (EVAMAR). Schlussbericht zur
Phase II. Bern: Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF).
• Edelmann, W. (2012). Lernpsychologie. Weinheim : Beltz.
• Helmke, A. (2009). Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität. Seelze: Klett/Kallmeyer.
• Hilbe, R. & Herzog, W. (2011). Selbst organisiertes Lernen am Gymnasium. Bern: MBA & Universität.
Erhältlich unter www.erz.be.ch/sol
• Meir, Susanne: elearning-plus. Didaktischer Hintergrund. http://lehrerfortbildung-bw.de/moodle-
info/schule/einfuehrung/material/2_meir_9_19
• Metzger, C. (2006). Wie lerne ich? WLI-Schule. Eine Anleitung zum erfolgreichen Lernen. Oberent-
felden: Sauerländer.
• Metzger, C. (2004). Wie lerne ich? WLI-Schule. Handbuch für Lehrkräfte. Oberentfelden: Sauerländer.
• Mietzel, G. (2007). Pädagogische Psychologie des Lernens und Lehrens. Göttingen: Hogrefe.
• Oser, F./ Althof, W. (2001): Die Gerechte Schulgemeinschaft. Lernen durch Gestaltung des
Schullebens. In: Edelstein, W./ Oser, F./ Schuster, P. (Hrsg.). Moralische Erziehung in der Schule.
Entwicklungspsychologie und pädagogische Praxis. Weinheim/ Basel. Beltz Verlag. S. 233 -268.
• Rosa, H. (2007). Leben lernen. Der andere geheime Bildungsauftrag der Schule. In: Endres, W.
(Hrsg.). Lernen lernen. Weinheim/Basel. Beltz Verlag. S. 40-60.
• Roth, Gerhard (2004). Aus Sicht des Gehirns (2. Aufl.). Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
• Schweer, K. W./ Padberg, J. (2002). Vertrauen im Schulalltag. Eine pädagogische Herausforderu ng.
Neuwied. Luchterhand.
• Seel, N. (2000). Psychologie des Lernens. München: Reinhardt.
• Thies, B. (2002). Vertrauen zwischen Lehrern und Schülern. In: Rost, D. H. (Hrsg.): Pädagogische
Psychologie und Entwicklungspsychologie. Münster. Waxman. Verlag GmbH.
• Winkel, S., Petermann, F. & Petermann, U. (2006). Lernpsychologie. Paderborn: Schöningh.
Lernen beurteilen
• Birkel, Peter (2005). Beurteilungsübereinstimmung bei Mathematikarbeiten? Journal für Mathematik -
Didaktik, 26, (1), p. 28-51.
• Bohl, T. (2009). Prüfen und Bewerten im Offenen Unterricht. (5. Auflage). Weinheim: Beltz.
• EDK, Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (1994). Rahmenlehrplan für die
Maturitätsschulen. Bern: EDK.
• ERZ, Erziehungsdirektion des Kantons Bern (2005). Lehrplan gymnasialer Bildungsgang. 9. bis 12.
Schuljahr. Bern: Erziehungsdirektion des Kantons Bern.
• Grunder, H.-U. & Bohl, T. (2008). Neue Formen der Leistungsbeurteilung. Blatmannsweiler: Schneider
Verlag Hohengehren.
• Hilbe, R. & Herzog, W. (2011). Selbst organisiertes Lernen am Gymnasium. Bern: MBA & Universität.
Erhältlich unter www.erz.be.ch/sol
• Inglin, O. (2005). Das Portfolio. Sein Einsatz im Unterricht und in Prüfungen moderner Sprachfächer.
Erhältlich unter: www.osi-inglin.ch
• Paradies, L., Wester, F., Greving, J. (2012). Leistungsmessung und -bewertung ( 4., überarb.
Auflage). Berlin: Cornelsen.
• Sacher, W. (2014). Leistungen entwickeln, überprüfen und beurteilen (6., überarb. und erw. Auflage).
Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt.

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