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ARTIKEL Thema: Kaspersky Sicherheitstipps, Consumer Zeichen Artikel: 7.509 (mit Leerzeichen) Tipp- statt Wunschliste: So
ARTIKEL Thema: Kaspersky Sicherheitstipps, Consumer Zeichen Artikel: 7.509 (mit Leerzeichen) Tipp- statt Wunschliste: So

ARTIKEL

Thema: Kaspersky Sicherheitstipps, Consumer

Zeichen Artikel: 7.509 (mit Leerzeichen)

Tipp- statt Wunschliste: So shoppen Sie sicher im Internet

Weihnachten. Das sind Plätzchen, duftende Lebkuchen, Besinnung und Kerzenschmuck, aber auch Schmuddelwetter und lange Schlangen vor den Kassen. Doch die werden kürzer, denn Dank Online-Shops kann man rund um die Uhr einkaufen und sich alle Geschenke schon fertig verpackt nach Hause liefern lassen. Und das wird immer häufiger gemacht: Insgesamt soll der vorweihnachtliche Einzelhandelsumsatz in Europa im Vergleich zu 2009 um satte 2,4 Milliarden Euro steigen [1]. Doch in den Innenstädten wird weniger Geld ausgegeben; die Steigerung kommt allein von Umsatzsprüngen beim Online-Shopping. Und die sind gewaltig: Rund 25 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr werden die europäischen Internet-Einkäufer 2010 in die Kassen der Anbieter spülen.

Vorsicht Hackerangriffe Doch alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch die Bande der Cyberkriminellen. Die versuchen gezielt, die Shopping-Begeisterung im Advent für ihre Zwecke auszunutzen. Wer aber die folgenden Tipps berücksichtigt, der kann seine Weihnachtsgeschenke guten Gewissens online kaufen.

Tipp 1: Computer absichern Dieser Tipp gilt nicht nur für Online-Einkäufer, sondern für alle Internet-Nutzer. Ohne Grundschutz sollte sich niemand ins Internet wagen. Dazu gehören eine Firewall, ein aktueller Virenscanner sowie ein Betriebssystem mit allen Updates. Da des Datendiebs beliebtester Weg immer noch die E-Mail darstellt, sollte die Schutz-Software auch alle digitalen Nachrichten prüfen. Fehlt dieser Schutz, kann sich ein Schadprogramm unbemerkt installieren und eine Hintertür auf dem PC öffnen. Sämtliche weiteren Tipps in diesem Artikel wären damit nutzlos, denn der Hacker erlangt so die volle Kontrolle über Ihren PC. Wer sich nicht ständig um Security kümmern will, greift am besten zu einem Rundumschutz wie Kaspersky PURE Total Security.

Tipp 2: Vorsicht vor Mega-Schnäppchen Online-Einkäufe sind nicht nur bequem, sondern können auch eine Menge Geld sparen. Über Preissuchmaschinen hat man schnell das günstigste Angebot im Internet ermittelt, ohne mühsam von Laden zu Laden laufen zu müssen. Doch Vorsicht: Im Online-Shop ist die Auslage nur virtuell vorhanden. Das bedeutet,

der potenzielle Käufer muss sich auf die Richtigkeit der Angaben verlassen, die der Anbieter zu

der potenzielle Käufer muss sich auf die Richtigkeit der Angaben verlassen, die der Anbieter zu Preis, Lieferzeit, Garantie und Qualität der Ware macht. Größte Vorsicht ist dabei bei Megaschnäppchen geboten: Sollte ein iPhone 4 statt über 600 Euro wie bei den meisten Anbietern plötzlich nur 200 Euro kosten, dann sollten Sie misstrauisch werden und das Angebot genau prüfen.

Tipp 3: Gefälschte Internetseiten enttarnen Doch wie prüft man, ob ein extrem niedriger Preis nicht doch einfach ein gutes Angebot ist? Das geht recht schnell. Um Nutzer in die Irre zu führen, werden Hacker gerne zu Webseiten-Fälschern. Dabei kopieren sie das Design von seriösen Seiten und versuchen, Einkäufer auf die Fake-Seiten umzuleiten. Dort ist es das erste Ziel, ihre Zugangsdaten abzugreifen. Anwender sollten deshalb immer genau prüfen, auf welchen Seiten sie sich bewegen und vor allem, welche Daten sie eintippen. Bei Online-Shops sollte man immer Telefonnummern und Adressen prüfen. Verlangt eine Seite durch aufdringliche Popup-Fenster sofort die Eingabe von Kreditkartendaten, dann ist das ein sicheres Zeichen für Datenklau. Seriöse Shops haben Impressum, Anschrift, Steuernummer und Auflistung der Geschäftsführer sowie klare Geschäftsbedingungen prominent auf der Webseite stehen. Blättern Sie durch die Datenschutzerklärung und achten Sie auf Zertifikate oder Siegel. Nutzen Sie die Erfahrung anderer Online-Einkäufer: Auf vielen Portalen gibt es Bewertungen zu Händlern.

Tipp 4: Vorsicht mit persönlichen Daten Klar, wer online kauft, muss auch die Rechnung begleichen und eine Lieferadresse angeben. Dafür werden Daten von Ihnen benötigt. Völlig unnötig ist es aber, schon vorab Daten einzugeben. Viele gefälschte Seiten versuchen, jede Menge Daten abzufragen, bevor es überhaupt konkrete Produkte zu sehen gibt. Solche Shops sollten Sie meiden. Prüfen Sie auch das Kleingedruckte, damit ihre Daten nicht einfach weiterverkauft werden.

Tipp 5: Nur mit Verschlüsselung kaufen Beim Internet-Einkauf sollten Sie sich nicht über die Schulter schauen lassen, denn Ihre Kreditkartendaten gehen nur Sie etwas an. Deshalb ist Verschlüsselung für Online-Shops Pflicht. Im Browser sehen Sie dann in der Adresszeile eine HTTPS-Verbindung. Der Browser zeigt diese mit einem kleinen Schlüssel- oder Vorhängeschloss-Symbol an und verfärbt oft noch die Adresszeile. Bevor Sie aber vertrauliche Informationen auf so einer Seite angeben, sollten sie sich die Zeit nehmen und sich die Zertifikatsinformationen ansehen. Seriöse Anbieter haben meist mehrere Zahlungsmöglichkeiten im Angebot: Die gängigsten sind Kreditkarte, Lastschrift und Rechnung. Seien Sie vorsichtig bei Vorkasse, das ist riskant. Wer nicht bei jedem Shop seine Zahlungsdaten hinterlegen will, kann auch Bezahldienste wie Paypal oder Klick-and-Buy nutzen. Doch Vorsicht: Phishing-Angreifer versuchen immer wieder, an die Passwörter dieser Bezahldienste zu kommen.

Tipp 6: Eine Kreditkarte fürs Online-Shopping Wer es besonders sicher mag, sollte noch eine zusätzliche

Tipp 6: Eine Kreditkarte fürs Online-Shopping Wer es besonders sicher mag, sollte noch eine zusätzliche Hürde für Online- Kriminelle einbauen. Holen Sie sich speziell für das Einkaufen im Internet eine Kreditkarte mit niedrigem Kreditrahmen oder vorab geleistetem Festbetrag (pre- paid). Sollten die Daten in falsche Hände geraten, ist der Schaden auf jeden Fall überschaubar.

Tipp 7: Sichere Passwörter benutzen Der beste Zugangsschutz nützt nichts, wenn man mit dem Passwort "123456" daran vorbeispazieren kann. Passwortknacker können mit sogenannten Wörterbuchangriffen Zugangsdaten zu Webshops knacken. Nutzen Sie deshalb sichere Passwörter - und für jeden Internet-Dienst ein anderes. Programme, wie etwa der Kaspersky Password Manager, helfen Ihnen dabei, verschiedene, wirklich sichere Passwörter zu nutzen. Ansonsten gilt: Verwenden Sie keine Begriffe als Passwort, die in einem Wörterbuch vorkommen. Auch zusammengesetzte Worte wie "ScharfeKurve" sind nicht sicher. Besonders einfach sind Passwörter zu knacken, die einen persönlichen Bezug zu Ihnen haben, weil sie zum Beispiel Ihr Geburtsdatum enthalten. Ein sicheres Passwort besteht aus einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen und ist mindestens acht Zeichen lang.

Tipp 8: Sammeln Sie Belege Speichern Sie Belege für Ihre Online-Einkäufe ab. Der Vorteil: Sie haben keine große Zettelwirtschaft zuhause, sondern alles auf Ihren PC und können jeden Einkauf damit schnell dokumentieren. Zu den Belegen gehören Bestellbestätigung und eine Rechnungskopie. Ganz akribische Naturen können auch einfach Screenshots von sämtlichen Bestellschritten anfertigen. Wichtig:

Bewahren Sie auch die E-Mails des Anbieters auf.

Tipp 9: Widerrufsrecht nutzen Sie haben bei Online-Bestellungen 14 Tage Widerrufsrecht. Das bedeutet, Sie können die gelieferte Ware kurz begutachten und bei Nichtgefallen ohne Angabe von Gründen in dieser Frist zurück senden.

Na dann: Frohe Weihnachten!

[1] http://press.kelkoo.co.uk/online-sales-to-lift-european-retail-growth-this- christmas.html

Weitere nützliche Links:

www.securelist.com/en/analysis

www.kaspersky.com

Der Artikel und Zitate daraus dürfen unter Nennung des Unternehmens Kaspersky Lab sowie des Autors

Der Artikel und Zitate daraus dürfen unter Nennung des Unternehmens Kaspersky Lab sowie des Autors frei veröffentlicht werden.

Kaspersky Lab ist Europas größtes Unternehmen für Antivirus-Technologie und reagiert im weltweiten Vergleich von Antivirus-Herstellern meist am schnellsten auf IT-Sicherheitsbedrohungen wie Viren, Spyware, Crimeware, Hacker, Phishing-Attacken und Spam. Das Unternehmen gehört zu den weltweit vier erfolgreichsten Herstellern von Sicherheits-Lösungen für den Endpoint (IDC 2008). Die Produkte von Kaspersky Lab haben sich sowohl bei Endkunden als auch bei KMUs, Großunternehmen und im mobilen Umfeld durch ihre erstklassigen Erkennungsraten und kurzen Reaktionszeiten einen Namen gemacht. Neben den Stand-Alone-Lösungen des Security-Experten ist Kaspersky-Technologie Bestandteil vieler Produkte und Dienstleistungen führender IT-Sicherheitsunternehmen.

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