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Satzungsbeilage

2013 - IV

Impressum:
Herausgeber:
Der Präsident der TU Darmstadt
Karolinenplatz 5
64289 Darmstadt

Tel. 06151/16-0
Fax 06151-16-4128
E-Mail: dezernat_ii@pvw.tu-darmstadt.de

Erscheinungsdatum: 19. September 2013

http://www.intern.tu-
darmstadt.de/dez_ii/hochschul_und_universitaetsrecht/satzungsbeilagen/satzungsbeilagen.de.jsp

Satzungsbeilage Nr. 2013 - IV


Inhaltsverzeichnis

Seite

Satzung zur Stipendienvergabe im Rahmen des StipG an der


Technischen Universität Darmstadt ..................................................................................................... 3

Schließung des Diplom-Studiengangs Chemie an der Technischen Universität Darmstadt................. 10

Schließung des Master-Studiengangs Geschichte – Umwelt – Stadt des Fachbereichs Gesell-


schafts- und Geschichtswissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt ............................ 11

Schließung der Diplom-Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen


mit den Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik/Informationstechnik und
Maschinenbau an der Technischen Universität Darmstadt ................................................................. 12

Ordnungen des Bachelor of Science-Studiengangs Psychologie des Fachbereichs


Humanwissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt ..................................................... 13

Ordnungen des Bachelor of Science-Studiengangs Psychologie in IT des Fachbereichs


Humanwissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt ..................................................... 30

Ordnungen des Bachelor of Arts-Studiengangs Soziologie des Fachbereichs Gesellschafts-


und Geschichtswissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt ......................................... 51

Ordnungen des Master of Arts-Studiengangs Soziologie des Fachbereichs Gesellschafts-


und Geschichtswissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt ......................................... 57

Ordnungen des Master of Arts-Studiengangs Bildungswissenschaften:


Bildung in globalen Technisierungsprozessen des Fachbereichs Humanwissenschaften
an der Technischen Universität Darmstadt ......................................................................................... 62

Ordnungen des Master of Science-Studiengangs Energy Science and Engineering des


Studienbereichs Energy Science and Engineering an der Technischen Universität Darmstadt ........... 73

Gebührenordnung der Technischen Universität Darmstadt für den Master-Studiengang


„Mundus Urbano“ - International Cooperation and Urban Development.......................................... 91

Sporteignungsprüfung des Fachbereichs Humanwissenschaften an der


Technischen Universität Darmstadt .................................................................................................... 94

Erratum:
Auf Seite 18 der Satzungsbeilage 2013-II wird das Datum 30. September 2016 (Schließung des
Ergänzungsstudiengangs) durch das Datum 1. April 2013 ersetzt.

Satzungsbeilage Nr. 2013–IV


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 3 von 101

Satzung zur Stipendien-


vergabe im Rahmen des
Stipendiengesetzes der
Technischen Universität
Darmstadt

Aufgrund der Genehmigung des Präsidiums der TU Darmstadt vom 23. April 2013 wird die
Satzung zur Stipendienvergabe im Rahmen des Stipendiengesetzes der Technischen Universität
Darmstadt neu bekannt gemacht.

Darmstadt, 23. April 2013

Der Präsident der Technischen Universität Darmstadt


Professor Dr. Hans Jürgen Prömel
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 4 von 101

Satzung zur Stipendienvergabe


im Rahmen des StipG der TU Darmstadt vom
19. Mai 2011, zuletzt geändert am 23. April 2013
Aufgrund des Gesetzes zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms (Stipendienprogramm-
Gesetz – StipG) vom 21. Juli 2010, BGBl. I. S. 957 und § 7 I TU Darmstadt-Gesetz (Gesetz zur
organisatorischen Fortentwicklung der Technischen Universität Darmstadt vom 05. Dezember 2004,
GVBl. I S. 382, geändert durch Art. 2 des Gesetztes vom 14. Dezember 2009, GVBl. I S. 666 (699)) hat
das Präsidium TU Darmstadt am 11. April 2013 die folgende 2. Änderung der Satzung zur
Stipendienvergabe im Rahmen des StipG der TU Darmstadt vom 19. Mai 2011 erlassen:

§ 1 Zweck des Stipendiums


Zweck des Stipendiums ist die Förderung von Studierenden der TU Darmstadt nach dem Gesetz zur
Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms (Stipendienprogramm-Gesetz – StipG) vom 21. Juli
2010 (BGBl. I. S. 957), deren bisheriger Werdegang einen hervorragenden Studienabschluss erwarten
lässt.

§ 2 Förderfähigkeit
(1) Gefördert werden kann, wer in einem Studiengang an der TU Darmstadt immatrikuliert ist. Auf
Verlangen ist hierüber ein Nachweis zu führen.
(2) Im Falle der Exmatrikulation an der TU Darmstadt erlischt die Förderung mit dem Datum der
Exmatrikulation, falls kein Fall des § 10 Abs. 3 Satz 2 vorliegt.

§ 3 Förderkriterien und Binnenverteilung


(1) Die zu vergebenen Stipendien werden proportional zu den in den Studiengängen
eingeschriebenen Studierenden (Köpfe) den Fachbereichen zur Vergabe zugewiesen, wobei ein
Kontingent für Studierende im Lehramt an Gymnasien bezogen auf das erste Fach zur Vergabe zu
berücksichtigen ist.
(2) Stipendien, deren Vergabe gemäß der Vereinbarung mit dem Stipendiengeber an Studierende
eines bestimmten Studiengangs oder einer Gruppe von Studiengängen erfolgen muss
(fachbereichsbezogene Stipendien), werden von dem Fachbereich vergeben, dem der Studiengang
zugeordnet ist.
(3) Die Vergabe der nicht unter Abs. 2 genannten Stipendien (ungebundene Stipendien) wird nach
dem in Abs. 1 festgelegten Schlüssel verteilt. Kann ein Fachbereich sein Kontingent an
einzuwerbenden Stipendien nicht erfüllen, so wird mit damit frei werdenden Stipendien ebenso
verfahren.
(4) Die Fachbereiche melden bis zu den festgesetzten Stichtagen die Zahl der bis dato eingegangenen
Bewerbungen. Die Förderung wird nach den Kriterien des §-3 StipG an studierende Mitglieder der
TU Darmstadt vergeben. Sie ist nicht vom Einkommen der oder des Studierenden oder der
Unterhaltsverpflichteten abhängig.
(5) Die Leistungskriterien beziehen sich auf den Studien- und Prüfungsplan in der Ordnung des
Studiengangs. Kriterien für den Studienerfolg sind die Summe der bereits erbrachten Kreditpunkte
und der insgesamt erzielte Notendurchschnitt.
(6) Ergänzende Kriterien sind der bisherige persönliche Werdegang, gesellschaftliches Engagement,
die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder besondere soziale oder persönliche
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 5 von 101

Umstände, die sich beispielsweise aus der familiären Herkunft oder einem Migrationshintergrund
ergeben. Die TU Darmstadt strebt einen Anteil von mindestens 30% weiblichen Geförderten an.

§ 4 Art und Umfang der Förderung


(1) Das Stipendium wird in Höhe von EUR 300 in der Regel monatlich als nicht rückzahlbarer
Zuschuss ausgezahlt.
(2) Ein Rechtsanspruch auf das Stipendium und die Stipendienleistungen besteht nicht. Entfallen die
Fördervoraussetzungen wird das Stipendium mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das Stipendium
wird nicht vergeben, wenn der oder die Studierende bereits von einer anderen Einrichtung
leistungsbezogene Förderung erhält.
(3) Das Stipendium ist gegenleistungsfrei. Das Stipendium begründet kein Arbeitsverhältnis, es
unterliegt nicht der Sozialversicherungspflicht, da es kein Entgelt nach § 14 SGB IV darstellt. Das
Stipendium ist unter den Voraussetzungen des § 3 Nr. 44 ESTG steuerfrei.

§ 5 Bewerbungs- und Auswahlverfahren


(1) Ein Stipendium kann nur aufgrund einer Bewerbung gewährt werden. Die Bewerbung ist
entsprechend der jeweiligen Ausschreibung auf der Homepage der TU unter Beifügung der dort
genannten Unterlagen form- und fristgerecht zu stellen. Eine Bewerbung ist nur innerhalb der
Regelstudienzeit möglich. Die Ausschreibungsbedingungen können bestimmte Fachsemester
vorsehen, in denen eine Bewerbung möglich ist. Die Ausschreibung wird rechtzeitig bis zur
Bewerbungsfrist auf der Homepage der TU Darmstadt veröffentlicht.
(2) Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular an den jeweiligen Fachbereich in dem ersten
Studienfach, in dem die Bewerberin bzw. der Bewerber eingeschrieben ist.
(3) Die Auswahlentscheidung erfolgt immer in zwei Stufen.
(4) Bei Bewerbungen von Studienanfängern und Personen im ersten Fachsemester eines
Bachelorstudienganges wird in der ersten Stufe die Rangfolge nach der Note der
Hochschulzulassungsberechtigung gebildet. Wurde die Hochschulzulassungsberechtigung
außerhalb des Geltungsbereichs des StipG erworben, wird die Rangfolge nach dem Grad der
Qualifikation, der sich aus dem zum Zugang berechtigendem Zeugnis ergibt, bestimmt. Bewerben
können sich nur Personen, deren Hochschulzulassungsberechtigung eine Durchschnittsnote von
1,5 oder kleiner aufweist.
(5) Bei Bewerbungen von Personen, die vor der Aufnahme eines Masterstudienganges stehen, wird in
der ersten Stufe die Rangfolge nach der Note des zum Masterstudiengang berechtigenden
Abschlusses gebildet.
(6) Bei Bewerbungen von Personen mit einem Fachsemester größer eins wird in der ersten Stufe eine
Rangfolge der Bewerberinnen und Bewerbern je Studiengang ausschließlich nach folgenden
Leistungskriterien gebildet:
a. Es werden in der Regel nur die Leistungspunkte berücksichtigt, deren Leistungen in die
Berechnung der Gesamtnote eingehen;
b. Ermittlung aller Bewerberinnen und Bewerber, die in demselben Studiengang waren und
mindestens eine von der Auswahlkommission bestimmte Mindestanzahl von Leistungspunkten
erworben haben;
c. Bildung einer Rangfolge nach dem Wert R, zu ermitteln durch folgende Formel:

Rankingfaktor R = GPA* (Fachsemester -1)


CP (gesamt)
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 6 von 101

Hierbei sind der GPA die bisher erzielte Gesamtdurchschnittsnote, CP(gesamt) die Summe der
insgesamt erzielten Leistungspunkte und Fachsemester die Anzahl der Fachsemester in dem
betreffenden Studiengang.

d. In Studiengängen mit mehreren Fächern (Joint BA, Lehramt an Gymnasien) wird für jedes
Fach zunächst eine eigene Rangfolge nach lit. a bis c ermittelt und dann ein Mittelwert
gebildet, aufgrund dessen die Rangfolge nach diesem Absatz ermittelt wird.
e. In Studiengängen, in denen keine Kreditpunkte (Magister, Diplom) vergeben werden, erfolgt
die Rangfolgenbildung in der ersten Stufe aus dem Quotienten der Anzahl der
Prüfungsleistungen und der Fachsemesterzahl multipliziert mit dem Notendurchschnitt der
Prüfungsleistungen.
(7) Die Bewerbungsunterlagen umfassen in der ersten Stufe:
a. Nachweis über bisher erbrachte Studienleistungen (Leistungsspiegel) oder ein Nachweis
über die zum Bachelorstudium berechtigende Hochschulzugangsberechtigung
einschließlich der Durchschnittsnote oder ein Nachweis über das zum Studium
berechtigende Bachelorzeugnis einschließlich der Durchschnittsnote;
b. Abiturzeugnis bzw. Schulabschlusszeugnis (bei ausländischen Zeugnissen ggf. eine für das
deutsche System übertragbare Übersetzung und Umrechnung in das deutsche
Notensystem);
c. Erklärung, ob Förderungsleistungen Dritter (beispielsweise Begabtenförderungswerke,
Stifter) bezogen werden oder beantragt sind;
Die Angaben werden im Online-Bewerbungsformular abgefragt.
(8) In der zweiten Stufe erfolgt die Auswahl nach dem Studienverlauf und den übrigen nicht
leistungsbezogenen Kriterien nach §3 Satz 2 StipG. Die vorausgewählten Bewerberinnen bzw.
Bewerber werden von der zuständigen Stelle aufgefordert, weitere Bewerbungsunterlagen in einer
Frist von zwei Wochen elektronisch einzureichen.
(9) Die Bewerbungsunterlagen umfassen in der zweiten Stufe:
a) Motivationsschreiben;
b) tabellarischer Lebenslauf;
c) Darstellung des Studienverlaufs;
d) Bankverbindung;
e) Bachelor Zeugnis (nur bei Bewerbern im Master Studiengang);
f) ergänzende Nachweise für die nicht leistungsbezogenen Kriterien (fakultativ):
1. Nachweise über soziales Engagement;
2. Praktikums- und Arbeitszeugnisse sowie Nachweise über sonstige
Kenntnisse und weiteres Engagement;
3. Auslandsaufenthalte;
4. Nachweis über den höchsten Bildungsabschluss der Eltern (ein nicht
akademisches Elternhaus liegt vor, wenn kein Elternteil über einen
Hochschulabschluss verfügt);
5. Nachweise über einen Migrationshintergrund.1 Ein Migrationshintergrund
wird in der Regel durch das Vorliegen eines oder mehrere der folgenden
Merkmale belegt:
 die Person besitzt nicht die deutsche Staatsangehörigkeit;
 der Geburtsort der Person liegt außerhalb der heutigen Grenzen der
Bundesrepublik Deutschland und eine Zuwanderung in das heutige Gebiet der
Bundesrepublik Deutschland ist nach 1949 erfolgt;
 der Geburtsort mindestens eines Elternteiles der Person liegt außerhalb der
heutigen Grenzen der Bundesrepublik Deutschland sowie eine Zuwanderung

1
entsprechend der "Migrationshintergrund-Erhebungsverordnung vom 29. September 2010 (BGBl. I S. 1372)"
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 7 von 101

dieses Elternteiles in das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach


1949 erfolgte.

Die Gewichtung der Kriterien nach Abs. 8 und die Bildung der endgültigen Rangfolge in der
zweiten Stufe liegen im Ermessen der Auswahlkommission.

§ 6 Auswahlkommissionen und Bewilligung


(1) Jeder Fachbereichsrat benennt eine Auswahlkommission, die die Auswahlentscheidungen trifft.
Die Auswahlkommission besteht mindestens aus der Studiendekanin oder dem Studiendekan bzw.
in Studienbereichen der oder dem Vorsitzenden der Gemeinsamen Kommission sowie einer
Vertreterin oder einem Vertreter der Gruppe der wissenschaftlichen Mitglieder und einer
Vertreterin oder einem Vertreter der Fachschaft. Die Kommission wählt aus ihrer Mitte den oder
die Vorsitzende/n. Der Fachbereichsrat kann weitere Vertreterinnen oder Vertreter benennen. Die
Amtszeit der Vertreterin oder Vertreter der Fachschaft beträgt ein Jahr, die der übrigen Mitglieder
zwei Jahre.
(2) Bei Stimmengleichheit entscheidet die oder der Vorsitzende.
(3) Die Auswahlkommissionen können Mitglieder des Fachbereichs oder des Studienbereichs sowie
eine Vertreterin der privaten Mittelgeber des Förderpaketes mit beratender Stimme zu ihren
Sitzungen hinzuziehen. Alle Mitglieder der Auswahlkommission sind zur Vertraulichkeit
verpflichtet. Eine Einflussnahme privater Mittelgeber auf die Auswahlentscheidung ist
auszuschließen (§ 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 StipG).
(4) Geförderte Studierende erhalten einen Bewilligungsbescheid. In diesem wird neben den nach § 6
Abs. 1 StipG erforderlichen Angaben auch auf die nach § 8 zu erfüllenden Pflichten hingewiesen.

§ 7 Dauer der Förderung


(1) Die Stipendien werden zunächst für ein Jahr ab dem in Förderungsbewilligung genannten
Semester bewilligt. Verlängerungen sind unter der Voraussetzung des § 2 möglich.
(2) Die Förderhöchstdauer richtet sich nach der Regelstudienzeit.
(3) Für die Dauer einer Beurlaubung nach § 8 HImmaVO 2010 wird die Förderung ausgesetzt. Das
Stipendium wird während eines fachrichtungsbezogenen Auslandsaufenthaltes innerhalb der
Bewilligungsdauer fortgezahlt. Dies gilt im Rahmen des ERASMUS-Programms auch dann, wenn
der Stipendiat oder die Stipendiatin gleichzeitig einen Mobilitätszuschuss vom DAAD erhält.
(4) Bei Schwangerschaft wird das Stipendium während der vom Mutterschutzgesetz vorgegebenen
Schutzfristen fortgezahlt. Die Unterbrechung des Studiums während dieser Zeit wird auf die
Dauer der Förderung nicht angerechnet.

§ 8 Pflichten der Stipendienempfänger


(1) Die Stipendiatin bzw. der Stipendiat sind verpflichtet, alle Veränderungen der Angaben in der
Bewerbung und sonstiger Umstände, die für die Gewährung des Stipendiums von Bedeutung sind,
unverzüglich mitzuteilen.
(2) Die Stipendiatin bzw. der Stipendiat sind darüber mit der Annahme des Stipendiums hinaus
verpflichtet an der Evaluierung des Stipendienprogramms teilzunehmen.

§ 9 Fortsetzung der Förderung


(1) Zur Fortsetzung des Stipendiums ist der Bewerbungsprozess erneut zu durchlaufen.
(2) Eine Fortsetzung über die in den Prüfungsordnungen festgelegte Fachsemesterzahl
(Regelstudienzeit) ist ausgeschlossen.

§ 10 Widerruf des Bewilligungsbescheides


(1) Die Bewilligung des Stipendiums wird widerrufen und die Stipendiatin bzw. der Stipendiat zur
Rückzahlung des bereits geleisteten Stipendiums verpflichtet, wenn die Förderung durch
unrichtige oder unvollständige Angaben erwirkt worden ist. Der Rückzahlungsanspruch besteht
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unabhängig davon, ob der Förderungsbetrag bereits ganz oder teilweise verwendet oder
verbraucht wurde.
(2) Es besteht eine Verpflichtung zu unverzüglichem Bericht, wenn ein Studiengang- oder
Hochschulwechsel beabsichtigt ist, das Studium mit dem Ende der Regelstudienzeit nicht
erfolgreich abgeschlossen werden kann oder das Studium abgebrochen oder unterbrochen wird.
Verletzt die Stipendiatin bzw. der Stipendiat ihre bzw. seine Berichts und Mitwirkungspflicht
gemäß § 8, kann der Bewilligungsbescheid widerrufen werden.
(3) Die Bewilligung des Stipendiums ist mit dem Ablauf des Monats widerrufen, in dem die bzw. der
Studierende das Studium abbricht oder unterbricht. Wechselt der Stipendiat oder die Stipendiatin
während des Bewilligungszeitraums die Hochschule, wird das Stipendium entsprechend der
bisherigen Bewilligung bis ein Semester lang fortgezahlt. Maßgeblich sind die Semestertermine an
der TU Darmstadt.
(4) Ein Anspruch auf Fortzahlung des Stipendiums bei Insolvenz des Förderers besteht nicht.

§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Das Präsidium berichtet im Rahmen seines Rechenschaftsberichts über das Stipendienprogramm.
(2) Die TU Darmstadt weist darauf hin, dass jeglicher Missbrauch im Zusammenhang mit der
Beantragung eines Stipendiums hochschulrechtlich und strafrechtlich verfolgt wird und zu Unrecht
ausbezahlte Stipendien zurück gefordert werden.

Darmstadt, 23. April 2013

Professor Dr. Hans Jürgen Prömel


Präsident der Technischen Universität Darmstadt

Anlage 1:

Förderpaket A1:
 Minimum 3 Stipendien bzw. eine Stipendienanzahl, die durch 3 teilbar ist.
 Förderer kann für 2/3 Stipendien festlegen aus welchem Fachbereich der Stipendiat kommt und
kann beratend in den Auswahlprozess der Stipendiaten einbezogen werden (bei fachgebundene
Stipendien). Die Beratungsfunktion der Förderer erfolgt zu dem Zeitpunkt, wenn der Bewerber
das zweistufige Ranking bereits durchlaufen hat.
 Die Wahrscheinlichkeit, dass diejenigen Stipendiaten, die ein fachungebundenes Stipendium
erhalten, ebenfalls in einem MINT Fach studieren, ist aufgrund der folgenden Fächerverteilung an
der TU Darmstadt sehr hoch: 50 % Ingenieurswissenschaften; 35 % Naturwissenschaften; 15 %
Gesellschaftswissenschaften.
 Stipendiaten nehmen Kontakt mit Förderer auf.
 Förderer lernt Stipendiat während der Stipendiatenfeier persönlich kennen.
 Name des Förderers kann, wie im Beispiel, genannt werden:
Deutschlandstipendium der [Name des Unternehmens] an der TU Darmstadt. Nicht möglich ist
dagegen eine direkte Benennung des Stipendiums nach dem Förderer [etwa Name des Förderers –
Deutschlandstipendium oder N.N.-Stipendium]
 Die Technische Universität Darmstadt würdigt das Engagement ihrer Förderer und nennt auf ihrer
Internetseite zum Deutschlandstipendium die Unterstützer des Deutschlandstipendiums
namentlich. Solle ein Unterstützer anonym bleiben wollen, so wird er gebeten dies im
Fördervertrag zu vermerken.
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Förderpaket A2:
Falls ein Dekanat mehr Förderer einwirbt, als sein Kontingent vorsieht, können dem Förderer
folgende Angebote gemacht werden:
 Förderergelder werden für die Vergabe von Stipendien im Jahr 2012 verwendet
 oder der Förderer übernimmt ein Vollstipendium in Höhe von € 3600/ Jahr (siehe
Unternehmensstipendium).

Förderpaket B:
 Förderer spendet einmalig einen beliebigen Betrag in einen Fonds (mindestens € 50,-). Die dort
einlaufenden Beträge werden vom Dekanat zu Stipendien zusammengefasst. Die Stipendien
werden ausschließlich fachungebunden nach Verteilungsschlüssel vergeben.
 Bei der Vergabe der Stipendien kann der Förderer nicht miteinbezogen werden. Eine
Namensnennung des Förderers ist nicht möglich.
 Förderer wird zur Stipendiatenfeier eingeladen, kommt jedoch nicht direkt mit seinen
Stipendiaten in Kontakt

Unternehmensstipendium:
 Gilt als Alternative zum Deutschandstipendium (z.B. wenn das Kontingent eines FB überzeichnet
ist) Der Förderer sagt ein Vollstipendium in Höhe von € 3600/Stipendiat und Jahr zu.
 Förderer kann seine Auswahlkriterien selbst definieren.
 Das Unternehmensstipendium darf nicht den Namen Deutschlandstipendium tragen und wird
nicht dem Kontingent des Deutschandstipendiums zugerechnet.
 Das Unternehmensstipendium kann den Namen des Unternehmens tragen.
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Schließung des Diplom-Studiengangs


Chemie an der Technischen Univer-
sität Darmstadt

Aufgrund des Beschlusses des Fachbereichsrates vom 16. Mai 2011 und der Stellungnahme des
Senats vom 29. Juni 2011 hat das Präsidium der TU Darmstadt am 11. Juli 2013 (Az.: 645-1) die
Schließung des Diplom-Studiengangs Chemie zum 31. März 2014 an der Technischen Universität
beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit bekannt gemacht.

Darmstadt, 11. Juli 2013

Der Präsident der TU Darmstadt


Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel

Satzungsbeilage Nr. 2013 - IV 1


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 11 von 101

Schließung des Master-Studiengangs


Geschichte – Umwelt – Stadt an der
Technischen Universität Darmstadt

Aufgrund des Beschlusses des Fachbereichsrates vom 8. März 2013 und der Stellungnahme des
Senats vom 10. Juni 2013 hat das Präsidium der TU Darmstadt am 15. August 2013 (Az.: 645-1)
die Schließung des Master-Studiengangs Geschichte – Umwelt – Stadt zum 31. März 2016 an der
Technischen Universität beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit bekannt gemacht.

Darmstadt, 15. August 2013

Der Präsident der TU Darmstadt


Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel

Satzungsbeilage Nr. 2013 - IV 1


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 12 von 101

Schließung der Diplomstudiengänge


 Wirtschaftsinformatik
 Wirtschaftsingenieurwesen mit den
Fachrichtungen
o Bauingenieruwesen
o Elektrotechnik/Informationstechnik
o Maschinenbau

an der Technischen Universität


Darmstadt

Aufgrund des Beschlusses des Fachbereichsrates vom 4. November 2011 und der Stellungnahme des
Senats vom 18. Mai 2011 hat das Präsidium der TU Darmstadt am 13. September 2013 (Az.: 645-1)
die Schließung der Diplomstudiengänge Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen mit
den Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik/Informationstechnik und Maschinenbau
zum 30. September 2013 an der Technischen Universität beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit
bekannt gemacht.

Darmstadt, 13. September 2013

Der Präsident der TU Darmstadt


Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel

Satzungsbeilage Nr. 2013 - IV 1


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 13 von 101

Ordnung des Studiengangs: Bachelor of Science (B.Sc.) Psychologie

Ordnung des Studiengangs


Bachelor of Science (B.Sc.)
Psychologie
Ausführungsbestimmungen
mit Anhängen
I: Studien- und Prüfungsplan
II: Kompetenzbeschreibungen
III: Modulhandbuch (wird nur elektronisch veröffentlicht)

Zustimmung des Fachbereichsrats am 25.10.2012.

Unterschrift des Dekans am 13.08.2013.

In Kraft-Treten der Ordnung am 01.10.2013.

Ordnung des Studiengangs vom 25.10.2012.

Aufgrund der Genehmigung des Präsidiums der TU Darmstadt vom 15.08.2013 werden die
Ausführungsbestimmungen des Fachbereichs Humanwissenschaften vom 25.10.2012 zu den
Allgemeinen Prüfungsbestimmungen der Technischen Universität Darmstadt (APB) für den
Studiengang Bachelor of Science Psychologie bekannt gemacht.

Darmstadt, 18.07.2013

Der Präsident der TU Darmstadt

Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel

Satzungsbeilage Nr.:
1
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 14 von 101

Ordnung des Studiengangs: Bachelor of Science (B.Sc.) Psychologie

Inhaltsverzeichnis der Ordnung

Inhaltsverzeichnis der Ordnung 2 


1. ..... Ausführungsbestimmungen 3 
1.1.  Anhang I: Studien- und Prüfungsplan 6 
1.2.  Anhang II: Kompetenzbeschreibungen 9 
1.3.  Anhang III: Modulhandbuch (wird nur elektronisch veröffentlicht)  

Satzungsbeilage Nr.:
2
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 15 von 101

Ordnung des Studiengangs: Bachelor of Science (B.Sc.) Psychologie

1. Ausführungsbestimmungen

Zu §2 - Angabe des zu verleihenden akademischen Grades


Die Technische Universität Darmstadt verleiht nach erfolgreichem Abschluss der mit diesen
Ausführungsbestimmungen vorgeschriebenen Prüfungen des Bachelor-Studiengangs „Psychologie“ den
akademischen Grad Bachelor of Science (TU Darmstadt); abgekürzt B. Sc. (TU Darmstadt).

Zu §3 (5) - Zeitpunkt der Prüfungen


Die Prüfungen sollen unmittelbar im Anschluss an die zugehörigen Module abgelegt werden.

Zu §5 (2) - Bestandteile und Art der Prüfung


Alle Prüfungen im Bachelor-Studiengang sind studienbegleitend oder vorlesungsbegleitend (nach § 5 Abs. 6).

Zu §5 (3) - Bestandteile und Art der Prüfung


Die Bachelor-Prüfung wird abgelegt, indem Kreditpunkte gemäß einem in sechs Modulstränge und mehrere
durch Fachprüfungen und/oder Studienleistungen abzuschließende Module gegliederten Prüfungs- und
Studienplan erworben werden. Nicht bestandene Fachprüfungen innerhalb eines Moduls der
Wahlpflichtbereiche (Fehlversuche nach § 30, Abs. 1) können – nach Genehmigung durch die
Prüfungskommission – durch andere bestandene Fachprüfungen in einem anderen Modul innerhalb desselben
Modulstrangs ausgeglichen werden. Die Mindestanzahl der pro Modul und Modulstrang abzulegenden
Fachprüfungen bleibt
davon unberührt. Der Erwerb der Kreditpunkte erfolgt durch Leistungsnachweise in Form von Studien- und
Prüfungsleistungen im Rahmen von Modulen. Die Modulstränge A bis F, die zugehörigen Module und die im
Rahmen des jeweiligen Modulstrangs abzulegenden Studien- und Fachprüfungsleistungen sind im Prüfungs-
und Studienplan aufgeführt.

Zu §5 (4)- Bestandteile und Art der Prüfung


Die Prüfungen werden den Angaben im Prüfungs- und Studienplan entsprechend schriftlich und/oder
mündlich durchgeführt.

Zu §5 (7) - Bestandteile und Art der Prüfung


Die Prüfungsanforderungen in den einzelnen Modulen sind im Modulhandbuch zu diesen
Ausführungsbestimmungen beschrieben und begrenzt. Änderungen der Modulbeschreibungen sind durch
Beschluss der Prüfungskommission zulässig und werden zu Beginn des Semesters, in dem die Änderungen
wirksam werden sollen, bekannt gegeben.

Zu §5 (8) - Bestandteile und Art der Prüfung


Die Anzahl der zu erwerbenden Kreditpunkte sind im Prüfungs- und Studienplan festgelegt.

Zu §12 (2) - Allgemeine Nachweise bei der Meldung zu einer Prüfung


Vor Beginn des 3. Semesters ist ein von der Prüfungskommission zu genehmigender verbindlicher Studien-
und Prüfungsplan für die abzulegenden Modulprüfungen in den Wahlpflichtbereichen vorzulegen, der auch
Grundlage langfristiger Planungen des Modulangebots ist. Im Prüfungs- und Studienplan ist festgelegt, welche
und wie viele Fachprüfungen innerhalb eines Modulstrangs bestanden werden müssen. Änderungen des
Prüfungsplans sind mit Zustimmung der Prüfungskommission möglich, bevor alle im Prüfungsplan
vorgesehenen Prüfungen bestanden sind. Nur Module innerhalb desselben Modulstrangs sind dabei
gegeneinander austauschbar. Im Falle eines Rücktritts von einer Fachprüfung nach § 15 Abs. 1 kann die
Genehmigung des Prüfungsplans durch die Prüfungskommission widerrufen werden.

Zu §18 (1) - Zugangsvoraussetzungen


Die Studienleistungen in den Modulen C2 und C3 sind als Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung
zu erbringen. Die Prüfungen in den Modulsträngen A, B und C (außer im Modul C5) sollen vor der
Anmeldung zu den Fachprüfungen in den Modulsträngen D bis F bestanden sein, weil nur ein sicheres Wissen
über psychologische und methodische Grundlagen ein umfassendes Verständnis der nachfolgenden
Modulinhalte ermöglicht. Die Themenvergabe zur Bachelor-Thesis kann erst beantragt werden, nachdem die
von mindestens drei Hochschullehrern gegengezeichnete Studienleistung F0 „ 30 Stunden als

Satzungsbeilage Nr.:
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Satzungsbeilage 2013-IV Seite 16 von 101

Versuchsperson“ erbracht ist, weil diese praktische Erfahrung wesentlich zum Gelingen von empirischen
Untersuchungen am Menschen beiträgt.

Zu §20 (1) - Fachprüfungen und Studienleistungen


Zum Erwerb des Bachelor of Science im Studiengang Psychologie sind Leistungsnachweise in Form von
Studienleistungen und benoteten Fachprüfungen in den im Prüfungs- und Studienplan aufgeführten Modulen
der Pflicht- und Wahlpflichtbereiche abzulegen und damit 180 Kreditpunkte zu erbringen. Soweit Module aus
Vorlesungen oder Seminaren anderer Fachbereiche und/oder Studienbereiche bestehen, richtet sich die
Vergabe der Kreditpunkte nach den Gepflogenheiten der anderen Fachbereiche und/oder Studienbereiche in
Abstimmung mit der Prüfungskommission für den Bachelor of Science Studiengang Psychologie.
 Ergänzungen der Module und der Modulstränge sind durch Beschluss des Fachbereichs zulässig und
müssen zu Beginn des jeweiligen Semesters bekannt gegeben werden.

Zu §22 (2) - Durchführung der Prüfung


Die Dauer der mündlichen Prüfungen ist im Prüfungs- und Studienplan festgelegt.

Zu §22 (5) - Durchführung der Prüfung


Die Dauer der schriftlichen Prüfungen ist im Prüfungs- und Studienplan festgelegt.

Zu §22 (6) - Durchführung der Prüfung


Soweit Prüfungen sowohl mündliche als auch schriftliche Anteile enthalten, wird die Mindestdauer der
jeweiligen Anteile im Prüfungs- und Studienplan festgelegt.

Zu §23 (3) - Abschlussarbeit


Das Thema der Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) kann frühestens nach der Zulassung des Prüflings zur ersten
Fachprüfung in den Wahlpflichtbereichen gemäß §12 Abs. 2 ausgegeben werden. Die Themenstellung bedarf
der Genehmigung der Prüfungskommission und setzt die Erfüllung der Studienleistung F0 „30 h als
Versuchsperson“ voraus.

Zu §23 (5) - Abschlussarbeit


Die Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) ist innerhalb einer Frist von vier Monaten anzufertigen.

Zu §26 (2) - Bewertung der Prüfungs- und Studienleistungen


Die Benotung der Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) und zugehörigen mündlichen Prüfung (vgl. ‘zu § 5 Abs.
4’) erfolgt durch die Prüfungskommission.

Zu §28 (3) - Gesamturteil bei bestandener Prüfung


Im Gesamturteil der Bachelorprüfung werden die Noten der Prüfungen mit der Zahl der nach ‘zu § 5 Abs. 8’
zu erwerbenden Kreditpunkte für das jeweilige Modul bezogen auf 164 Kreditpunkte gewichtet.

Zu §32 (1) - Befristung der Prüfungen


Unter den Voraussetzungen des § 68 Absatz 3 Hessisches Hochschulgesetz in der Fassung der
Bekanntmachung vom 31. Juli 2000 (GVBl. I, S.374), unter Berücksichtigung der Änderungen durch Gesetze
vom 31. Oktober 2001 (GVBl. I S. 434), vom 14. Juni 2002 (GVBl. I, S. 255), vom 6. Dezember 2003 (GVBl. I
S. 309) und vom 18. Dezember 2003 (GVBl. I S. 513) – HHG kann eine Befristung der Prüfung durch die
zuständige Prüfungskommission ausgesprochen werden.

Zu §35 (1) - Prüfungszeugnis


Im Zeugnis der bestandenen Bachelorprüfung werden neben den Prüfungen mit Angaben der Fachnoten die
jeweils erworbenen Kreditpunkte aufgeführt.

Zu §39 (2) – In-Kraft-Treten


Diese Ausführungsbestimmungen treten am 01.10.2013 in Kraft. Sie werden in der Satzungsbeilage der
Technischen Universität Darmstadt veröffentlicht. Mit In-Kraft-Treten dieser Ausführungsbestimmungen
treten die Ausführungsbestimmungen vom 26.08.2010 (Satzungsbeilage 2012-II) außer Kraft. Bereits
begonnene Studiengänge können auf Antrag nach den bisherigen Ausführungsbestimmungen zu Ende geführt
werden, der Antrag ist innerhalb eines Jahres nach In-Kraft-Treten dieser Ausführungsbestimmungen beim
zuständigen Studienbüro zu stellen.

4
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 17 von 101

Darmstadt, 11.07.2013

Der Dekan des Fachbereichs Humanwissenschaften


der Technischen Universität Darmstadt

(Prof. Dr. Frank Hänsel)

5
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 18 von 101

1.1. Anhang I: Studien- und Prüfungsplan

6
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 19 von 101

Bachelor of Science
Psychologie
Studien- und Prüfungsplan (Anlage I) Prüfungsleistungen Lehrform Semester

Die Zuordnung der


Prüfungen zu Semestern
hat empfehlenden
Charakter. Verbindliche
Prüfungstermine sind mit

Leistungskategorie

Bewertungssystem

Art der Lehrform


"*" kenntlich gemacht

Prüfungsform

gesamt
Dauer (min)

Gewichtung
Workload in CP pro
Semester

Status
TUCaN-Nr. und Zuordnung von CP zu Modulbausteinen haben informativen Charakter. Die

SWS
Anrechnung der CPs erfolgt nach Abschluss des Moduls. CP 1. 2. 3. 4. 5. 6.
Pflichtbereich Psychologie
A. Wissenschaft und Beruf 8 12 12 0 0 0 0 0
03-03-1200 A1 Modul: Psychologisches Propädeutikum FP St s 90 1 o 6
03-03-1200-vl A1_1 Psychologische Methodenlehre 2 o V
6
03-03-1201-vl A1_2 Geschichte und Paradigmen der Psychologie 2 o V
03-03-1201 A2 Modul: Psychologische Handlungsperspektiven FP St m 20 1 o 6
03-03-1202-vl A2_1 Psychologische Berufsfelder 1 o V
03-03-1203-se A2_2 Lern- und Arbeitsstrategien 2 o S 6
03-03-1204-ue A2_3 Englisch Lesen, Schreiben und Präsentieren 1 o Ü
B. Psychologische Grundlagen 31 44 10 22 12 0 0 0
03-03-1202 B1 Modul: Allgemeine Psychologie I FP St s 90 1 o 8
03-03-1205-vl B1_1 Allgemeine Psychologie I 2 o V
03-03-1206-ue B1_2 Allgemeine Psychologie I 1 o Ü 8
03-03-1207-se B1_3 Allgemeine Psychologie I 2 o S
03-03-1203 B2 Modul: Allgemeine Psychologie II FP St s 90 1 o 8
03-03-1208-vl B2_1 Emotion und Motivation 2 o V
8
03-03-1209-se B2_2 Sprache und Denken 3 o S
03-03-1204 B3 Modul: Biologische Psychologie 1 FP St m 20 2 o 8
10-06-1003-vl B3_1: Physiologie der Organismen – Tiere SL St s 45 1 1,5 f V 2
10-01-0008-vl B3_1: Entwicklung SL St s 45 1 1,5 f V 2
10-05-0008-vl B3_2: Humanbiologie SL St s 45 1 3 o V
03-03-1210-vl B3_3: Einführung in die biologische Psychologie 1 o V 6
03-03-1211-ue B3_4: Peripher-physiologisches Messen 1 o Ü
03-03-1205 B4 Modul: Sozialpsychologie FP St s 90 1 o 8
03-03-1212-vl B4_1 Sozialpsychologie 2 o V
03-03-1213-ue B4_2 Sozialpsychologie 1 o Ü 8
03-03-1214-se B4_3 Ausgewählte Themen der Sozialpsychologie 2 o Ü
03-03-1206 B5 Modul: Differentielle Psychologie FP St s 90 1 o 6
03-03-1215-vl B5_1 Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung 2 o V
6
03-03-1216-se B5_2 Ausgewählte Themen der Entwicklungspsychologie 2 o V
03-03-1207 B6 Modul: Entwicklungspsychologie FP St s 90 1 o 6
03-03-1217-vl B6_1 Entwicklung und Umwelt 2 o V
6
03-03-1218-se B6_2 Ausgewählte Themen der Entwicklungspsychologie 2 o S
C. Forschungsmethoden 25 40 8 8 16 8 0 0
04-03-0132 C1 Modul: Statistik I FP St s 90 1 o 8
04-00-0116-vu C1_1 Statistik I 2+3 o V+Ü 8
03-03-1208 C2 Modul: Statistik II FP St s 90 1 o 8
03-03-1219-vl C2_1 Statistik II SL St s 90 1 2 o V
03-03-1220-ue C2_2 Statistik II 2 o Ü 8
03-03-1221-ue C2_3 Einführung in die computergestützte Datenanalyse 1 o Ü
03-03-1209 C3 Modul: Statistik III FP St s 90 1 o 6
03-03-1222-vl C3_1 Statistik III SL St s 90 1 2 o V
6
03-03-1223-ue C3_2 Statistik III 2 o Ü
03-03-1210 C4 Modul: Empirisches Forschen FP St SF 20 1 o 10
03-03-1224-pp C4_1 Experimentalpsychologisches Praktikum 10 o Pr
10
03-03-1225-ue C4_2 Wissenschaftliches Schreiben 1 o Ü
03-03-1211 C5 Modul: Grundlagen der Diagnostik FP St SF 20 1 o 8
03-03-1226-vl C5_1 Einführung in die psychologische Diagnostik 2 o
03-03-1227-vl C5_2 Testtheorie und Testkonstruktion 2 o 8
03-03-1228-ue C5_3 Testtheorie und Testkonstruktion 1 o
Wahlpflichtbereich Psychologie
D. Technologien und Interventionen 2 40 32 16 16
03-03-1212 D1 Modul: Pädagogische Psychologie FP St SF 20 1 f 8
03-03-1229-vl D1_1 Pädagogische Psychologie 2 f V
03-03-1230-se D1_2 Selbstregulation 1 f S 8
03-03-1231-se D1_3 Instruktionskompetenz 2 f S
03-03-1213 D2 Modul: Kognitive Psychologie FP St s 90 1 f 8
03-03-1232-vl D2_1 Kognitive Psychologie 2 f V
03-03-1233-se D2_2 Vertiefung in kognitiver Psychologie 2 f S 8
03-03-1234-ue D2_3 Anwendung kognitionspsychologischer Paradigment 1 f Ü
03-03-1214 D3 Modul: Diagnostische Verfahren FP St SF 20 1 f 8
03-03-1235-se D3_1 Strategien der Diagnostik 2 f S
03-03-1236-se D3_2 Leistungs- und Persönlichkeitstests 2 f S 8
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 20 von 101
03-03-1237-ue D3_3 Interview und Verhaltensbeobachtung 1f Ü
03-03-1215 D4 Modul: Klinische Psychologie FP St SF 20 1 f 8
03-03-1238-vl D4_1 Psychopathologie 2 f V
03-03-1239-se D4_2 Krankheits- und Störungsmodelle 1f S 8
03-03-1240-ue D4_3 Ausgewählte Themen der Klinischen Psychologie 2 f SP
03-03-1216 D5 Modul: Prävention FP St s 90 1 f 8
03-03-1241-vl D5_1 Gesundheitspsychologie 2 f V
03-03-1242-se D5_2 Verhaltens- und Verhältnisprävention 2 f S 8
03-03-1243-ue D5_3 Programme der primären, sekundären und tertiären Prävention 1f Ü
03-03-1217 D6 Modul: Arbeits- und Organisationspsychologie FP St s 90 1 f 8
03-03-1244-vl D6_1 Arbeits- und Organisationspsychologie
03-03-1344-vl D6_4 Arbeits- und Organisationspsychologie 3f V
03-03-1444-vl D6_5 Arbeits- und Organisationspsychologie 8
03-03-1245-se D6_2 Ausgewählte Themen der Arbeitspsychologie
2 f S
03-03-1246-se D6_3 Ausgewählte Themen der Organisationspsychologie
03-03-1218 D7 Modul: Kommunikation und Medien FP St SF 20 1 f 8
03-03-1247-vl D7_1 Grundlagen der Kommunikations- und Medienpsychologie 2 f V
03-03-1248-ue D7_2 Grundlagen der Kommunikations- und Medienpsychologie 1 f Ü 8
03-03-1249-se D7_3 Ausgewählte Themen der Medienpsychologie 2 f S
03-03-1219 D8 Modul: Latente Variablenmodelle FP St s 90 1 f 8
03-03-1250-vl D8 1 Einführung in die latenten Variablenmodelle 2 f V
03-03-1251-ue D8_2 Anwendung latenter Variablenmodelle 1 f Ü 8
03-03-1252-se D8_3 Ausgewählte Themen der multivariaten Verfahren 2 f S
Wahlpflichtbereich Interdisziplinarität
E. Interdisziplinäre Anwendung 3 33 24 8 0 0 16 32 0
03-03-1220 E1 Modul: Arbeit und Gesundheit FP St m 20 1 f 8
16_21-5020-vl E1_1 Arbeitswissenschaft SL St s 90 1 4 f V 8
03-03-1253-se E1 2 Gestaltung von Arbeits- und Gesundheitsschutzprojekten 1 f S
03-03-1221 E2 Modul: Wirtschaft und Gesellschaft FP St m 20 1 f 8
01-60-0000-vl E2 1 Einführung in die Volkswirtschaftsslehre SL St s 90 1 2 f V
01-60-0000-ue E2 2 Einführung in die Volkswirtschaftsslehre SL St s 90 1 2 f Ü 8
03-03-1254-se E2 3 Wirtschaftspsychologie 1 f S
03-03-1222 E3 Modul: Organisation und Individuum FP St m 20 1 f 8
01-10-0000-vl E3 1 Einführung in die Betriebswirtschaftslehre SL St s 90 1 2 f V
03-03-1255-se E3 2 Personalpsychologie 2 f S 8
03-03-1256-ue E3 3 Ausgewählte Verfahren der Personalpsychologie 1 f Ü
03-03-1223 E4 Modul: Informationsverarbeitung FP St m 20 1 f 8
20-00-0304-iv E4 1 2 Allgemeine Informatik I SL St s 90 1 4 f V+Ü 8
03-03-1257-se E4 3 Anwendungsorientierte Programmgestaltung 1 f S
03-03-1224 E5 Modul: Beratung und Coaching FP St SF 20 1 f 8
03-03-1258-se E5 1 Beratungskompetenz 2 f S
03-03-1259-pr E5 2 Coaching 2 f S 8
03-03-1265-pr E5 3 Projekt Beratung und Coaching 1 f Pr
03-03-1225 E6 Modul: Teambegleitung und Supervision FP St SF 20 1 f 8
03-03-1360-se E6_1 Begleitung von Projektteams 5 f S
03-03-1260-se E6_2 Supervision von und in Gruppen 2 f S 8
03-03-1266-se E6_3 Supervisionsprojekt 1 f Pr
03-03-1226 E7 Modul: GPEK Projekt für Psychologie-Studierende FP St m 20 1 f 8
SL St H 1
13-01-0001-se E7_1 Facharbeitstreffen: Seminar 2 o S
SL be SF
SL be H 8
13-01-0009-se E7_2 Projektgruppensitzungen: Projekt 2 o Pr
SL be SF
03-03-1270-ue E7_3 begleitende Übung SL be SF 1 o Ü
Pflichtbereich Praxis
F. Praxis 28 28
03-03-1227 F0 Modul: 30 Stunden als Versuchsperson SL be SF o 1 1
03-03-1228 F1 Modul: Praktikum SL be H o 15 15
03-03-4001 F2 Modul: Bachelor-Thesis FP St SF 20 1 o 12
F2_1 Theorie und Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens in der
03-03-1262-se 1o S
Psychologie 12
03-03-1263-se F2_2 Begleitseminar Bachelor-Thesis 1o S
Summe 137 180 38 30 28 24 32 28

1
Im Modul "B3 Biologische Psychologie" ist eine der beiden Veranstaltungen "B3_1: Physiologie der Organismen – Tiere" oder "B3_1: Entwicklung" zu belegen.
2
Im Wahlpflichtbereich D "Technologien und Interventionen" müssen 4 der 8 Module belegt werden.
3
Im Wahlpflichtbereich E "Interdisziplinäre Anwendung" müssen 3 der 7 Module belegt werden.

Legende
Leistungs- SL = Studienleistung;
kategorie: FP = Fachprüfung
Bewertungs- St = Standard (benotet); be = bestanden/nicht bestanden;
system: kP = keine Prüfung
Prüfungsform: s = schriftlich; m = mündlich; SF = Sonderform;
H=Hausarbeit; f = fakultativ, R = Referat, …
Dauer: Dauer der Prüfung in min (optional)
Gewichtung: Bei Kursen = Gewichtung der Prüfungsnote für die Modulnote
Bei Modulen = Gewichtung der Modulnote für die Gesamtnote
SWS: Semesterwochenstunden
Status: o = obligatorisch; f = fakultativ
Art der Lehrform: VL=Vorlesung; PS=Proseminar; S=Seminar; Ü=Übung; …
CP: Kreditpunkte
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 21 von 101

1.2. Anhang II: Kompetenzbeschreibungen


A. Wissenschaft und Beruf

Code / Modulbezeichnung A1 Psychologisches Propädeutikum

- Kenntnisse über die verschiedenen Zugangsweisen des Faches aus der historischen Entwicklung der
wichtigsten Forschungsparadigmen (z.B. Behaviorismus, Kognitionspsychologie,
Neurowissenschaften)
- Benennung von grundlagenwissenschaftlich gewonnen Erkenntnissen in spätere psychologische
Arbeitsfelder
- Grundkenntnisse zur Beurteilung empirischer Forschung nach methodischen Gesichtspunkten
- Kenntnisse über die inhärenten Vor- und Nachteile verschiedener experimenteller und nicht-
experimenteller Forschungsdesigns und die Methoden zur Kontrolle unerwünschter Störeinflüsse
- Kompetenz zur Durchführung eigene Datenerhebungen und die vorhandene Forschungsliteratur
methodenkritisch zu lesen

Code / Modulbezeichnung A2 Psychologische Handlungsperspektiven

- Kenntnisse über die wichtigsten psychologischen Berufsfelder.


- Kenntnisse über die formal-rechtliche Rahmenbedingungen und der Übertragen dieser auf
unterschiedliche psychologische Tätigkeitsbereiche und auf spezifische Problemstellungen
- Kenntnisse über grundlegende Lern- und Präsentationsstrategien
- Kenntnisse über wissenschaftlicher Literaturrecherche und der Beurteilung von Quellen
- Kenntnisse englische wissenschaftliche Originalartikel effizient zu lesen und zu verstehen, selbst zu
erstellen und wichtige Inhalte in Englisch zu präsentieren.

B. Psychologische Grundlagen

Code / Modulbezeichnung B1 Allgemeine Psychologie I

- Grundlegende Kenntnisse über Theorien, Methoden und empirische Befunde der Allgemeinen
Psychologie I (Wahrnehmung, Lernen, Gedächtnis).
- Kenntnisse für die Lektüre, kritische Rezeption und Präsentation von Originalarbeiten
- Kenntnisse über Demonstrationsexperimente
- Verständnis über ausgewählte Paradigmen der Allgemeinen Psychologie

Code / Modulbezeichnung B2 Allgemeine Psychologie II

- Grundlegende Kenntnisse über Theorien aus den vier Themengebieten Emotion, Motivation, Denken
und Sprache.
- Kenntnisse über die Theorien im historischen Kontext und den wichtigsten psychologischen
Strömungen
- Kenntnisse über eine kritisch-reflektierende Bewertung über die einzelnen theoretischen Annahmen
auch in Hinblick auf empirische Untersuchungen und auf ihre Aussagekraft für praktische Belange

9
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 22 von 101

Code / Modulbezeichnung B3 Biologische Psychologie

- Kenntnisse über Zusammenhängen zwischen biologischen Prozessen und psychologischen Funktionen


- Kenntnisse über humanbiologische Grundlagen von z.B. Stress, Motivation, Kognition, Lernen, Motorik
und Bewusstsein sowie über der anatomischen Grob- und Feinstruktur der Nervensysteme, deren
ontogenetische Entwicklung und Bedeutung für Erleben und Verhalten
- Kenntnisse über die Bedeutung biochemischer Stoffe für die Regulation der psychischen Befindlichkeit
und der bioelektrischen Vorgänge für die Informationsverarbeitung im Nervensystem
- Kenntnisse über physikalische und biologische Grundlagen biopsychologischer Messwertaufnahmen wie
z.B. EEG, MRI, PET, MEG, EMG, EDA, EKG, Plethysmographie und Reizung (elektrische, magnetische,
kalorische, optische, akustische, taktile)
- Kenntnisse über das Prinzip künstlicher neuronaler Netze
- Kenntnisse über adaptive Möglichkeiten des ZNS (Apoptose, strukturelle und funktionelle
Neuroplastizität, Neubildung von Neuronen im juvenilen und adulten Gehirn) und um deren Bedeutung
für Lernen und Verhalten sowie die Entwicklung psychischer Störungen.
- Kenntnisse über Untersuchungstechnologien für Fragestellungen aus der Grundlagenforschung und für
Lösungen zu Problemen aus Anwendungsfeldern der Psychologie

Code / Modulbezeichnung B4 Sozialpsychologie

- Grundlegende Kenntnisse über Theorien, Methoden und empirische Befunde der Sozialpsychologie
- Kenntnisse über die Analyse soziales Verhalten und sozialer Situationen
- Fähigkeit, empirische Befunde zu verstehen und zu reflektieren

Code / Modulbezeichnung B5 Differentielle Psychologie

- Kenntnisse über klassische und moderne Ansätze der Beschreibung und Erklärungsmodelle
menschlicher Persönlichkeit sowie deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten
- Kenntnisse über Einflussfaktoren auf die Ausformung der individuellen Persönlichkeit
- Kenntnisse über situative Faktoren für die Vorhersage von Verhalten und Erleben anhand von
Persönlichkeitsmerkmalen
- Kenntnisse über die Aspekte der Persönlichkeit auf Fragestellungen in angewandten Bereichen der
Psychologie

Code / Modulbezeichnung B6 Entwicklungspsychologie

- Kenntnisse über Theorien, Methoden und empirische Befunde der Entwicklungspsychologie sowie die
Kontextabhängigkeit der Entwicklung
- Kenntnisse über praxisrelevante Bezüge der vermittelten Grundlagenkenntnisse
- Kenntnisse über Bedingungen für gestörte Entwicklungsprozesse und deren Identifikation sowie der
Ableitung von Prozessen zur deren Bewältigung und Abwehr

10
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 23 von 101

C. Forschungsmethoden

Code / Modulbezeichnung C1 Statistik I

- Grundlegende Kenntnisse über die mathematische Modellierung des Zufalls und der darauf
aufbauenden statistischen Schlussweisen
- Kenntnisse über Konzepte zu statistischen Maßzahlen, zur Dichte, dem Erwartungswert und der
Varianz.
- Kenntnisse über Prinzip eines statistischen Tests
Code / Modulbezeichnung C2 Statistik II

- Grundlegende Kenntnisse über das Testen von statistischen Hypothesen, Zusammenhangsmaße und
erste parametrische und nicht-parametrische Tests. Dazu gehören Tests für Unterschiede zentraler
Tendenzen und der Streuung.
- Kenntnisse über aktuelle Softwarepakete zur eigenständigen Analysen einfacher univariaten
empirischen Problemen
- Kenntnisse über die Interpretation von Ergebnissen statistischer Tests und deren anschaulichen
Vermittlung

Code / Modulbezeichnung C3 Statistik III

- Kenntnisse über einfachste manifeste Regressionsverfahren der linearen und multiplen Regression
sowie der Varianzanalysen und der selbständigen Durchführung mithilfe von Softwarepaketen
- Kenntnisse über Konzepte der Korrelation, der erklärten Varianz und der Interaktion und der
Übertragung auf verschiedene Kontexte/Verfahren
- Grundlegende Kenntnisse über generalisierte lineare Modelle
Code / Modulbezeichnung C4 Empirisches Forschen

- Kenntnisse über die exemplarische Umsetzung einer theoretischen Fragestellung in ein empirisches
Forschungsprojekt
- Kenntnisse über die wesentlichen Schritte, die für die Erstellung eines Versuchsplans, die
Operationalisierung der Hypothesen, die Bereitstellung von Versuchsmaterialien und die Planung des
Ablaufs einer empirischen Untersuchung
- Kenntnisse über die besonderen Vorkehrungen, die bei deren Durchführung mit menschlichen (oder
tierischen) Versuchsteilnehmern zu beachten sind
- Praktische Kenntnisse über das zur Auswertung empirischer Arbeiten notwendige methodische
Handwerkzeug (Programme zur Datenverarbeitung und statistischen Analyse)
- Kenntnisse über das Verfassen eines technischen Berichts nach den Standards des Faches (APA-Stil) und
damit die Grundkompetenzen, die es ihnen erlauben, auch in anderen Kontexten (Lehrveranstaltungen,
Praktika) adäquat über Datenerhebungen zu berichten
-

11
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 24 von 101

Code / Modulbezeichnung C5 Grundlagen der Diagnostik


- Kenntnisse über Begriffe, Fragestellungen und Strategien psychologischer Diagnostik
- Kenntnisse über die unterschiedlichen nomothetischen und deskriptiven Modelle der psychologischen
Diagnostik sowie Prozessmodelle des Diagnostizierens
- Kenntnisse über die Probleme des Diagnostizierens und der Berücksichtigung des Einflusses dieser
Probleme auf diagnostische Entscheidungen
- Kenntnisse über die der Qualitätsanforderungen an einen wissenschaftlich-psychologischen Test und
dessen Planung und Entwurfs
- Kenntnisse über psychometrische Kriterien einer Itemanalyse

D. Technologien und Interventionen

Code / Modulbezeichnung D1 Pädagogische Psychologie

- Kenntnisse über Theorien, Methoden und empirische Befunde der Pädagogischen Psychologie deren
Vergleich und kritischer Analyse
- Kenntnisse über Techniken der Selbstregulation, Trainingsgestaltung und über den
situationsangemessenen Einsatz alternativer Lehr- und Lernformen
Code / Modulbezeichnung D2 Kognitive Psychologie

- Vertiefte Kenntnisse über Theorien, Methoden und empirischen Befunde der Kognitionspsychologie
- Kenntnisse über das grundlegende Verständnis der wechselseitigen Validierung
kognitionspsychologischer und neurowissenschaftlicher Herangehensweisen in ausgewählten
kognitionswissenschaftlichen Domänen wie der Untersuchung des Gedächtnisses, mentaler
Repräsentationen, des Entscheidungsverhaltens, des Problemlösens, des Zusammenhangs von Kognition
und Handlung und der hemisphärischen Spezialisierung
- Kenntnisse über die Anwendung ausgewählter Methoden der Kognitionspsychologie und die
Interpretation der Ergebnisse

Code / Modulbezeichnung D3 Diagnostische Verfahren

- Kenntnisse über den Vergleich unterschiedlicher Strategien beim Erheben diagnostischer Informationen
und deren kritischer Diskussion und über zugehörige Verfahren unterschiedlicher diagnostischer
Ansätze
- Kenntnisse über Anwendungsfelder psychologischer Diagnostik und der Ableitung passende Strategien
- Kenntnisse über die Klassifikation psychologische Testverfahren, die Durchführung und Auswertung
verschiedener Tests, der Interpretation der Ergebnisse sowie des Vergleichs der Vor- und Nachteile der
gewählten Tests
- Kenntnisse über diagnostische Gespräche zu unterschiedlichen Fragestellungen und die Wahl passender
Hilfsmittel
- Kenntnisse über die systematische Planung und Durchführung von Verhaltensbeobachtungen
- Kenntnisse über die Auswahl einer zur gegebenen Fragestellung passenden diagnostischen Strategie
- Kenntnisse über die Zusammenfassung diagnostischer Informationen aus unterschiedlichen Verfahren
zu einem Gesamturteil und resultierenden Schlussfolgerungen

12
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 25 von 101

Code / Modulbezeichnung D4 Klinische Psychologie

- Umfangreiche Kenntnisse über die Psychopathologie und Nosologie psychischer Störungen


- Kenntnisse über die symptombasierende Beschreibung des Verhaltens von Personen unterschiedlicher
psychischer/psychiatrischer Erkrankungen und der Einordnung von Fallvignetten in
Klassifikationssysteme
- Kenntnisse über verschiedene Störungstheorien und Paradigmen der Klinischen Psychologie und der
Ableitung von Behandlungsmöglichkeiten für ausgewählte Störungsbilder

Code / Modulbezeichnung D5 Prävention

- Kenntnisse über relevante Theorien und Konzepte der Gesundheitspsychologie


- Kenntnisse über aufbauende Gestaltungsmöglichkeiten für Arbeits- und Lebensbedingungen
- Kenntnisse über arbeitsbezogene Gesundheitsprobleme wie z.B. ADHS bei Schülern
(Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom), Burnout oder Mobbing bei Arbeitnehmern und
der Zuordnung diagnostischer Verfahren
- Kenntnisse über Vorgehen und Probleme bei der Durchführung ausgewählter gesundheitsförderlicher
Interventions- und Präventionsmaßnahmen und der kritischen Reflexion des methodischen Vorgehens
bei der Planung und Durchführung

Code / Modulbezeichnung D6 Arbeits- und Organisationspsychologie

- Grundlegende Kenntnisse über psychologische Handlungsfelder in einem betrieblichen Umfeld und dem
Erfassen und Erklären von Zusammenhänge der organisationalen Strukturen und individuellem
Verhalten und der Identifikation von Ansatzpunkte für Veränderungen
- Kenntnisse über Forschungsstrategien und Herangehensweisen in der Arbeits- und
Organisationspsychologie und zur Aufbereitung insbesondere englischsprachiger Forschungsarbeiten
der Arbeits- und Organisationspsychologie.

Code / Modulbezeichnung D7 Kommunikation und Medien

- Kenntnisse über die Beschreibung von Formen, Abläufen, Zielen und Störungen menschlicher
Kommunikation sowie der Zuordnung kommunikationsbasierte Interventionen spezifischer Störungen
und Kontexten
- Kenntnisse über Anwendungsgebiete kommunikationspsychologischer Grundlagen
- Kenntnisse über metakommunikative und allgemeine Gesprächsführungstechniken
- Kenntnisse über aktuelle Theorien und Forschungsbefunde unter Nutzung kommunikations- und
medienpsychologischer Kenntnisse

Code / Modulbezeichnung D8 Latente Variablenmodelle

- Grundlegende Kenntnisse auf dem Gebiet moderner psychologisch-statistischer Methoden


- Kenntnisse über verschiedene Formen latenter und multivariater Variablenmodelle und der
Beantwortung empirischer Forschungsfragen durch korrekte Auswahl eines multivariaten
Analyseverfahrens und der Anwendung eines Softwarepaketes
- Kenntnisse über latente Strukturgleichungsmodelle, Item-Response-Modelle, latente Klassenanalysen
und Mehrebenenmodelle
- Kenntnisse zum Lesen und zum Aufbereiten insbesondere englischsprachiger Forschungsarbeiten der
psychologischen Methoden
2
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 26 von 101

E. Interdisziplinäre Anwendung

Code / Modulbezeichnung E1 Arbeit und Gesundheit

- Kenntnisse über Geschichte, Ziele und Grundlagen der Ergonomie


- Kenntnisse zum Analysieren, Messen, Beurteilen und Gestalten menschlicher Arbeit und der
Durchführung von Arbeitssystemanalysen
- Kenntnisse über menschliche Leistungsvoraussetzungen und der Klassifikation von körperlichen und
geistigen Arbeitsformen und deren Kombinationen
- Kenntnisse über die Umgebungsbelastungen, Messprinzipien zur Erfassung dieser Belastungen sowie
den Auswirkungen auf den Menschen
- Kenntnisse über Messmethoden für Belastung und Beanspruchung sowie deren Anwendungsbereiche
- Kenntnisse über die Bedeutung verschiedener Gestaltungsbereiche (anthropometrisch, physiologisch,
bewegungstechnisch, informationstechnisch, sicherheitstechnisch, organisatorisch usw.)
- Kenntnisse über die Bewertung von Arbeits-, Sicherheits- und Gesundheitsschutz im Arbeits- und
Organisationskontext
- Kenntnisse über die Planung, Durchführung und Evaluation von Arbeits-, Sicherheits- und
Gesundheitsschutzprojekte

Code / Modulbezeichnung E2 Wirtschaft und Gesellschaft

- Kenntnisse über wesentliche Grundlagen der Volkswirtschaftslehre


- Kenntnisse über Gemeinsamkeiten und Unterschiede des ökonomischen und psychologischen
Menschenbilds
- Kenntnisse über eine interdisziplinäre Sichtweise, die sie zu erfolgreicher interdisziplinärer
Kommunikation, insbesondere mit Volkswirten/innen, befähigt.

Code / Modulbezeichnung E3 Organisation und Individuum

- Kenntnisse über die Betriebswirtschaftslehre (BWL) sowie des Personalmanagements in Organisationen


Kenntnisse über die kritische Reflektion betriebswirtschaftlich und psychologisch orientierter Konzepte
des Personalmanagement
- Kenntnisse über Verfahren der Personalpsychologie und zu Einsatzmöglichkeiten, Durchführung und
Probleme ausgewählter diagnostischer Instrumente und Interventionen

Code / Modulbezeichnung E4 Informationsverarbeitung

- Kenntnisse über wichtige Grundbegriffe und Verfahren der Informatik, sowohl theoretisch als auch
programmierend-praktisch
- Kenntnisse über elementare Algorithmen, abstrakte Datentypen, Programmiersprachen, Compiler,
Datenbanksysteme, Softwaretechnik, Rechnernetzwerke
- Kenntnisse über die Notwendigkeit zur Abstraktion und geeigneter Modellbildung in der Informatik und
- Kenntnisse über die Benennung wichtiger Konzepte im Verhalten und Erleben von Menschen im
Umgang mit klassischen und neuen Medien benennen und der Interaktion von Gestaltungsprinzipien
und Medien
-
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 27 von 101

Code / Modulbezeichnung E5 Beratung und Coaching

- Kenntnisse über die Vermittlung angewandter Themen der Gesprächsführung und des Coachings sowie
der praktischen Ausübung der dazugehörigen Techniken
- Wissen um Beratungskompetenzen für eigenständige effektive Beratungs- und Coaching-Gespräche
- Kenntnisse über Anwendungsbereiche für Beratung und Coaching im interdisziplinären Kontext,
insbesondere im pädagogischen und organisatorischen Bereich.
Code / Modulbezeichnung E6 Teambegleitung und Supervision

- Kenntnisse über die Auswahl, Anwendung und Dokumentation entsprechender Supervisions- bzw.
Interventionstechniken für verschiedene Gruppen- und Teamsituationen
- Kenntnisse über kommunikative Fähigkeiten
- Kenntnisse über die kritische Reflexion von Teamleitungs- und Kontrollqualifikationen
- Kenntnisse über die Nutzbarmachung von (Selbst-)Kritik als Richtwert für kompetenteres Handeln

Code / Modulbezeichnung E7 GPEK Projekt für Psychologie

- Kenntnisse über das Einwirken auf einen Planungsprozess in einer Fachrolle aus
humanwissenschaftlicher Perspektive
- Kenntnisse über die aktive Gestaltung von Gruppenprozessen und der Reflektion von menschlichem
Verhalten
- Kenntnisse über humanwissenschaftliche Beteiligungsmöglichkeiten und psychologischer
Methoden, wie die Analyse der Ausgangssituation sowie die Erfassung bezugsgruppenbezogener
relevanter Nutzungsgewohnheiten und Bedürfnisse
- Kenntnisse über das Erstellen eines wissenschaftlichen Berichts nach vorgegebenen Richtlinien und
desen Präsentation

F. Praxis

Code / Modulbezeichnung F1 30 h als Versuchsperson

- Kenntnisse über praktische Erfahrungen in der Rolle eines Versuchsteilnehmenden sowie über
einfache psychologische Untersuchungsanordnungen in verschiedenen Themenbereichen
- Kenntnisse über die Bedeutung von ethischen Randbedingungen beim Experimentieren
- Kenntnisse um gute Beispiele für Versuchsleitung und -durchführung inklusive der zugehörigen
Pflichten wie Vor- und Nachsorge bei den Versuchspersonen
Code / Modulbezeichnung F2 Praktikum

- Kenntnisse über die Vielfältigkeit psychologischer Aufgabenstellungen in unterschiedlichen


Berufsfeldern.
- Kenntnisse über Verfahrensweisen und über Verfahrenssicherheit in einem beruflichen
Anwendungsfeld
- Kenntnisse über die Einordnung in einem Arbeitsteam und der Erfüllung übertragener Aufgaben
- Orientierung im Hinblick auf ihr späteres Berufsleben und kritische Reflexion der Erfahrungen,
Fähigkeiten und Entwicklungsansätze
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 28 von 101

Code / Modulbezeichnung F3 Bachelor-Thesis

- Vertiefte Kenntnisse über die Bearbeitung einer grundlagen- oder anwendungsorientierten


Forschungsfrage zur Herleitung wissenschaftlicher Fragestellungen und zur Operationalisierung
psychologischer Konstrukte und Hypothesen
- Kenntnisse über die Planung und Durchführung einer psychologische Untersuchung und der
statistischen Analyse der gewonnene Daten
- Kenntnisse über das schriftliche Festhalten psychologischer Untersuchungen und deren mündlicher
Präsentation
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 29 von 101

1.3. Anhang III: Modulhandbuch

Das Modulhandbuch wird gemäß § 1 Abs. (1) der Satzung der Technischen Universität Darmstadt
zur Regelung der Bekanntmachung von Satzungen der Technischen Universität Darmstadt vom 18.
März 2010 elektronisch veröffentlicht.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 30 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

Ordnung des Studiengangs


Bachelor of Science (B.Sc.)
Psychologie in IT
Ausführungsbestimmungen
mit Anhängen
I: Studien- und Prüfungsplan
II: Kompetenzbeschreibungen
III: Modulhandbuch (nur elektronisch veröffentlicht)

Zustimmung des Fachbereichsrats am 07.02.2013.

Unterschrift des Dekans am 11.07.2013.

In Kraft-Treten der Ordnung am 01.10.2013.

Ordnung des Studiengangs vom 07.02.2013.

Aufgrund der Genehmigung des Präsidiums der TU Darmstadt vom 15.08.2013 werden die
Ausführungsbestimmungen des Fachbereichs Humanwissenschaften vom 25.10.2012 zu den
Allgemeinen Prüfungsbestimmungen der Technischen Universität Darmstadt (APB) für den
Studiengang Bachelor of Science Psychologie in IT bekannt gemacht.

Darmstadt, 18.07.2013

Der Präsident der TU Darmstadt

Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 31 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

0. Inhaltsverzeichnis der Ordnung

0. Inhaltsverzeichnis der Ordnung 2 


1. .... Ausführungsbestimmungen 3 
1.1.  Anhang I: Studien- und Prüfungsplan 7 
1.2.  Anhang II: Kompetenzbeschreibungen 10 
1.3.  Anhang III: Modulhandbuch (wird nur elektronisch veröffentlicht)  
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 32 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

1. Ausführungsbestimmungen

Zu § 2

Die Technische Universität Darmstadt verleiht nach bestandener Abschlussprüfung des Bachelor of Science
Studienganges „Psychologie in IT“ den akademischen Grad „Bachelor of Science“ (B.Sc.).

Zu § 3 Abs. 4

Es wird empfohlen, Prüfungen unmittelbar im Anschluss an die Belegung des zugehörenden Moduls
abzulegen.

Zu § 3a

Zum Erwerb des Bachelor of Science ist die betreute Teilnahme am studentischen Intensiv-
Mentorensystem und vor dem Weiterstudium nach dem ersten Studienjahr ist der Erwerb von mehr als 25
Kreditpunkten aus den Fachgebieten Mathematik und Informatik (aus den Modulen FM1, FM2, FM3, FM4;
IG1, IG2) erforderlich. Andernfalls ist in einem von der Prüfungskommission anzuberaumenden
Beratungsgespräch zu vereinbaren, wie die Versäumnisse in absehbarer Zeit behoben werden sollen.

Zu § 5 Abs. 2

Alle Modulprüfungen der Bachelor-Prüfung finden studienbegleitend statt.

Zu § 5 Abs. 3

Die Bachelor-Prüfung wird gemäß Studien- und Prüfungsplan (Anhang I) in Modulen abgelegt. Die
Bachelor Prüfung setzt sich zusammen aus den Modulprüfungen des Pflichtbereiches einschließlich der
Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) und den Modulprüfungen des Wahlpflichtbereiches.

Zu § 5 Abs. 4

Die Modulprüfungen werden entsprechend den Angaben im Studien- und Prüfungsplan (Anhang I)
schriftlich und/oder mündlich durchgeführt.

Zu § 5 Abs. 5
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 33 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

Die Prüfungen können schriftlich und/oder mündlich durchgeführt werden. Soweit im Studien- und
Prüfungsplan (Anhang I) nicht festgelegt, geben die Prüfenden die Prüfungsform spätestens bis zum
Meldetermin bekannt.

Zu § 5 Abs. 7

Die Prüfungsanforderungen in den einzelnen Modulen sind im Modulhandbuch für den Bachelor-
Studiengang „Psychologie in IT“ beschrieben und begrenzt. Änderungen sind durch Beschluss der beiden
zuständigen Fachbereichsräte (FB 03 und FB 20) zulässig und werden semesterweise bekannt gegeben.

Zu § 5 Abs. 8

Die Anzahl der zu erwerbenden Kreditpunkte pro Pflichtmodul und pro Wahlpflichtbereich sind im
Studien- und Prüfungsplan (Anhang I) festgelegt.

Zu § 12 Abs. 1 a

Bei der Meldung zu den Modulprüfungen im Bereich Psychologische Grundlagen (PG) ab dem 3. Semester
sind mehr als 25 Kreditpunkte aus den Fachgebieten Mathematik und Informatik (aus den Modulen FM1,
FM2, FM3, FM4; IG1, IG2), bei der Meldung zu den Modulprüfungen im Bereich Psychologische
Technologien (PT) und Praxis (Modul PR1.2) sind mehr als 45 CP aus den Fachgebieten Mathematik und
Informatik (aus den Modulen FM1, FM2, FM3, FM4; IG1, IG2, IG3; IT1, IT2) nachzuweisen.

Zu § 12 Abs. 2

Vor Beginn des 3. Semesters ist ein von der Prüfungskommission zu genehmigender Studien- und
Prüfungsplan für die abzulegenden Modulprüfungen in den Wahlpflichtbereichen vorzulegen, der auch
Grundlage langfristiger Planungen des Modulangebots ist. Im Prüfungs- und Studienplan ist festgelegt,
welche und wie viele Fachprüfungen innerhalb des Wahlpflichtbereichs bestanden werden müssen.
Änderungen des Prüfungsplans sind mit Zustimmung der Prüfungskommission möglich, bevor alle im
Prüfungsplan vorgesehenen Prüfungen bestanden sind. Im Falle eines Rücktritts von einer Fachprüfung
nach § 15 Abs. 1 kann die Genehmigung des Prüfungsplans durch die Prüfungskommission widerrufen
werden.

Zu § 18 Abs. 1

Angaben zu Studienleistungen und Zulassungsbedingungen zu Prüfungen sind in Anhang I enthalten.


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 34 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

Zu § 20 Abs. 1

Zum Erwerb des Bachelor of Science im Studiengang „Psychologie in IT“ sind benotete Prüfungen und
benotete oder unbenotete Studienleistungen in den im Studien- und Prüfungsplan (Anhang I)
aufgeführten Modulen des Pflicht- und Wahlpflichtbereiches abzulegen und 180 Kreditpunkte zu
erwerben, von denen je mindestens 70 CP je dem Bereich Informatik bzw. Psychologie zuzuordnen sind.

Zu § 20 Abs. 2

Auf vorher gestellten Antrag kann die Prüfungskommission genehmigen, in anderen Fachbereichen der TU
Darmstadt erbrachte Prüfungsleistungen im Umfang von höchstens 8 Kreditpunkten anstelle von
vorgesehenen Modulprüfungen gleichen Umfangs des Studiengangs Psychologie in IT anzurechnen.

Zu § 22 Abs. 2

Die Dauer der mündlichen Modulprüfungen ist im Studien- und Prüfungsplan (Anhang I) festgelegt.

Zu § 22 Abs. 5

Die Dauer der schriftlichen Modulprüfungen ist im Studien- und Prüfungsplan (Anhang I) festgelegt.

Zu § 23 Abs. 5

Die Bearbeitungszeit für die Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) beträgt 360 Stunden. Dies entspricht z.B.
45 Arbeitstagen zu je 8 Stunden. Die Abgabefrist beträgt in der Regel 3 Monate, kann aber ohne
Begründung auf 6 Monate verlängert werden. Die Verlängerungsmöglichkeit nach APB § 23 Abs. 5 Satz 4
bleibt unberührt.

Die Abschlussarbeit wird mit einem Kolloquium abgeschlossen.

Zu § 28 Abs. 3

In das Gesamturteil der Bachelor-Prüfung gehen die Noten der Prüfungen, der Abschlussarbeit und der
benoteten Studienleistungen nach den zu vergebenden Kreditpunkten gewichtet ein.

Zu § 31 Abs. 1

Bei schriftlichen Prüfungen kann die zweite Wiederholungsprüfung im Einvernehmen von Prüfenden und
Prüflingen auch mündlich erfolgen.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 35 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

Zu § 32 Abs. 1

Unter den Voraussetzungen des § 68 Absatz 3 Hessisches Hochschulgesetz in der Fassung der Bekannt-
machung vom 31. Juli 2000 (GVBI. I, S.374) kann eine Befristung der Prüfung durch die zuständige
Prüfungskommission ausgesprochen werden.

Zu § 35 Abs. 1

Im Zeugnis der bestandenen Bachelor-Prüfung werden neben den Prüfungen mit Angaben der Modulnoten
die jeweils erworbenen Kreditpunkte aufgeführt.

Zu §39 (2): In-Kraft-Treten

Diese Ausführungsbestimmungen treten am 01.10.2013 in Kraft. Sie werden in der Satzungsbeilage der
Technischen Universität Darmstadt veröffentlicht.

Darmstadt, den 11.07.2013

Der Dekan des Fachbereichs Humanwissenschaften der Technischen Universität Darmstadt

(Prof. Dr. Frank Hänsel)


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 36 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

1.1. Anhang I: Studien- und Prüfungsplan


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 37 von 101

Bachelor of Science
Psychologie in IT
Studien- und Prüfungsplan (Anlage I) Prüfungsleistungen Lehrform Semester

Die Zuordnung der


Prüfungen zu Semestern
hat empfehlenden
Charakter.

Leistungskategorie

Bewertungssystem

Art der Lehrform


Prüfungsform

gesamt
Dauer (min)

Gewichtung
Workload in CP pro
Semester

Status
TUCaN-Nr. und Zuordnung von CP zu Modulbausteinen haben informativen

SWS
Charakter. Die Anrechnung der CPs erfolgt nach Abschluss des Moduls. CP 1. 2. 3. 4. 5. 6.
Pflichtbereich Psychologie und Informatik
A. Forschungsmethoden (FM) 32 44 17 15 4 8 0 0
04-03-0132 FM 1 Modul: Statistik I FP St s 90 1 5 o 8
04-00-0116-vu FM1_1: Statistik I 2+3 o V+Ü 8
03-03-1401 FM 2 Modul: Statistik II FP St s 90 1 4 o 6
03-03-1219-vl FM2_1: Statistik II 2 o V
6
03-03-1220-ue FM2_2: Statistik II 2 o Ü
04-00-0118 FM 3 Modul: Mathematik für Informatik I FP St s 90-120 1 6 o 9
04-00-0128-vu FM3_1: Mathematik für Informatik I 4+2 o V+Ü 9
04-00-0119 FM 4 Modul: Mathematik für Informatik II FP St s 90-120 1 6 o 9
04-00-0087-vu FM4_1: Mathematik für Informatik II 4+2 o V+Ü 9
03-03-1400 FM 5 Modul: Grundlagen psychologischer Empirie FP St s 90 1 6 o 4
03-03-1200-vl FM 5_1: Psychologische Methodenlehre 2 o V
03-03-1401-ue FM 5_2: Forschungs- und Anwendungsgebiete von PsychIT 2 o Ü 4
03-03-1400 FM 5_3: Probandentätigkeit in psychologischen Untersuchungen SL be 0 2 o Ü
03-03-1211 FM 6 Modul: Grundlagen der Diagnostik FP St SF 20 1 5 o 8
03-03-1226-vl FM 6_1: Einführung in die psychologische Diagnostik 2 o V
03-03-1227-vl FM 6_2: Testtheorie und Testkonstruktion 2 o V 8
03-03-1228-ue FM 6_3: Testtheorie und Testkonstruktion 1 o Ü
B. Informatische Grundlagen (IG) 24 30 10 10 10 0 0 0
FP St s 90-120 1 10
20-00-0004 IG1 Modul: Grundlagen der Informatik I 8 o
SL be 0
20-00-004-iv IG1_1: Grundlagen der Informatik I 8 o iV 10
FP St s 90-120 1 10
20-00-005 IG2 Modul: Grundlagen der Informatik II 8 o
SL be 0
20-00-005-iv IG2_1: Grundlagen der Informatik II 8 o iV 10
FP St s 90-120 1 10
20-00-006 IG3 Modul: Grundlagen der Informatik III 8 o
SL be 0
20-00-006-iv IG3_1: Grundlagen der Informatik III 8 o iV 10
C. Psychologische Grundlagen (PG) 17,5 24 2 6 8 8 0 0
03-03-1204 PG 1 Modul: Biologische Psychologie 1 FP St m 20 2 6,5 o 8
10-06-1003-vl PG 1_1: Physiologie der Organismen – Tiere SL St s 45 1 1,5 f V 2
10-01-0008-vl PG 1_1: Entwicklung SL St s 45 1 1,5 f V 2
10-05-0008-vl PG 1_2: Humanbiologie SL St s 45 1 3 o V
03-03-1210-vl PG 1_3: Einführung in die biologische Psychologie 1 o V 6
03-03-1211-ue PG 1_4: Peripher-physiologisches Messen 1 o Ü
03-03-1202 PG 2 Modul: Allgemeine Psychologie I FP St s 90 1 5 o 8
03-03-1205-vl PG2_1: Allgemeine Psychologie I 2 o V
03-03-1206-ue PG2_2: Allgemeine Psychologie I 1 o Ü 8
03-03-1207-se PG2_3: Allgemeine Psychologie I 2 o S
03-03-1203 PG 3 Modul: Allgemeine Psychologie II FP St s 90 1 6 o 8
03-03-1208-vl PG3_1: Emotion und Motivation 2 o V
8
03-03-1209-se PG3_2: Sprache und Denken 3 o S
Wahlpflichtbereich Informatik
D. Informatische Technologien (IT) 3 9 27 0 0 5 5 5 12
20-00-0017 IT1 Modul: Kanonik I: Software Engineering FP St s 90 1 3 o 5
20-00-017-iv IT1.1_1: Einführung in Software Engineering 3 o iV 5
IT2: Kanonik II 1
3 o
(ein Modul im Bereich muss gewählt werden)
20-00-0014 IT2.1 Modul: Human Computer Systems FP St s 90 1 3 f 5
20-00-014-iv IT2.1_1: Einführung in Human Computer Systems 3 f iV 5
20-00-0015 T2.2 Modul: Data and Knowledge Engineering FP St s 90 1 3 f 5
20-00-015-iv IT2.2_1: Einführung in Data and Knowledge Engineering 3 f iV 5
20-00-0016 T2.3 Modul: Net Centric Systems FP St s 90 1 3 f 5
20-00-016-iv IT2.3_1: Einführung in Net Centric Systems 3 f iV 5
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 38 von 101
20-00-0012 T2.4 Modul: Computer Microsystems FP St s 90 1 3 f 5
20-00-012-iv IT2.4_1: Einführung in Computer Microsystems 3 f iV 5
IT3: Kanonik III 1
3 o
(ein Modul im Bereich muss gewählt werden)
20-00-0011 IT3.1 Modul: Computational Engineering FP St s 90 1 3 f 5
20-00-011-iv IT3.1_1: Einführung in Human Computer Systems 3 f iV 5
20-00-0013 T3.2 Modul: Foundations of Computing FP St s 90 1 3 f 5
20-00-013-iv IT3.2_1: Einführung in Data and Knowledge Engineering 3 f iV 5
20-00-0018 T3.3 Modul: Trusted Systems FP St s 90 1 3 f 5
20-00-018-iv IT3.3_1: Einführung in Net Centric Systems 3 f iV 5
2
T4 Modul: Spezielle Gebiete der Informatik FP St s 90 1 o 12 12
Pflichtbereich Psychologie und Informatik
3
E. Psychologische Technologien (PT) 15 24 0 0 0 0 16 8
03-03-1219 PT1 Modul: Latente Variablenmodelle FP St s 90 1 5 o 8
03-03-1250-vl PT1_1: Einführung in die latenten Variablenmodelle 2 o V
03-03-1251-ue PT 1_2: Anwendung latenter Variablenmodelle 1 o Ü 8
03-03-1252-se PT 1_3: Ausgewählte Themen der multivariaten Verfahren 2 o S
03-03-1218 PT2 Modul: Kommunikation und Medien FP St SF 20 1 5 o 8
PT 2_1: Grundlagen der Kommunikations- und
03-03-1247-vl 2 o V
Medienpsychologie
PT 2_2: Grundlagen der Kommunikations- und 8
03-03-1248-ue 1 o Ü
Medienpsychologie
03-03-1249-se PT 2_3: Ausgewählte Themen der Medienpsychologie 2 o S
03-03-1213 PT3 Modul: Kognitive Psychologie FP St s 90 1 5 o 8
03-03-1232-vl PT 3_1: Kognitive Psychologie 2 o V
03-03-1233-se PT 3_2: Vertiefung in kognitiver Psychologie 2 o S 8
03-03-1234-ue PT 3 _3: Anwendung kognitionspsychologischer Paradigmen 1 o Ü
F: Praxis (PR) 19 31 0 0 0 9 10 12
20-00-0723 PR1.1 Modul: Bachelor-Praktikum & Projektbegleitung FP St SF 20 1 6 o 9
20-00-0334-pr PR1.1_1: Bachelor-Praktikum 4 o Pr
9
20-00-0145-iv PR1.1_2: Projektbegleitung 2 o iV
03-03-1210 PR1.2 Modul: Empirisches Forschen FP St SF 20 1 11 o 10
PP+
03-03-1224-pp PR1.2_1: Experimentalpsychologisches Praktikum 10 o
LZ 10
03-03-1225-ue PR1.2_2: Wissenschaftliches Schreiben 1 o Ü
03-03-4001 PR2 Modul: Bachelor-Thesis FP St SF 20 1 2 o 12
03-03-1262-se PR2_1: Theorie & Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens 1 o S
12
03-03-1263-se PR2_2: Begleitseminar Bachelor-Thesis 1 o S
Summe 116,5 180 29 31 27 30 31 32

1
In den Bereichen IT2 und IT3 muss je ein Modul gewählt werden.
2
Auswahl von Lehrveranstaltungen im Umfang von 12 CP (darunter ein Seminar). Es können weitere Einführungsveranstaltungen aus IT2 und IT3
besucht werden, sowie Veranstaltungen aus allen acht Gebieten der Informatik (Software Engineering, Human Computer Systems, Data and Knowledge
3
Die Prüfungskommission kann auf Antrag eines Studierenden den Tausch von Modulen des FB Humanwissenschaften oder des FB Informatik als
Wahlmodule genehmigen.

Legende
Leistungs- SL = Studienleistung;
kategorie: FP = Fachprüfung
Bewertungs-
St = Standard (benotet); be = bestanden/nicht bestanden;
system:
Prüfungsform: s = schriftlich; m = mündlich; SF = Sonderform;
H=Hausarbeit; f = fakultativ, R = Referat, …
Dauer: Dauer der Prüfung in min (optional)
Gewichtung: Bei Kursen = Gewichtung der Prüfungsnote für die Modulnote
SWS: Semesterwochenstunden
Status: o = obligatorisch; f = fakultativ
Art der Lehrform:
VL=Vorlesung; PS=Proseminar; S=Seminar; Ü=Übung; …
CP: Kreditpunkte
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 39 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

1.2. Anhang II: Kompetenzbeschreibungen

A. Forschungsmethoden

Code / Modulbezeichnung FM1 Statistik I

- Erhebung von Daten im Rahmen von Studien und Umfragen


- Statistische Maßzahlen
- Dichteschätzung und Wahrscheinlichkeitsmaße
- Zufallsvariablen und Verteilungen
- Erwartungswert und Varianz
- Unabhängigkeit
- Gesetz der großen Zahlen und zentraler Grenzwertsatz Punktschätzverfahren und statistische
Tests, insbesondere Gauß- und t-Test

Code / Modulbezeichnung FM2 Statistik II

- Wiedergeben grundlegender Kenntnisse des Testens von statistischen Hypothesen


- Benennen und Definieren von Zusammenhangsmaßen
- Anwendung von parametrischen und nicht-parametrischen Tests (Tests für Unterschiede
zentraler Tendenzen und der Streuung)
- Eigenständiges Durchführen von Analysen bei einfachen univariaten empirischen Problemen
- Interpretieren der Ergebnisse statistischer Tests und anschauliche Vermittlung dieser an andere

Code / Modulbezeichnung FM3/4 Mathematik für Informatik I/II

Den Studierenden wird mathematische Methodik und Fachkultur vermittelt, indem sie mit der
axiomatisch-deduktiven Vorgehensweise der Mathematik vertraut gemacht werden. Dazu dienen
die Einübung von Abstraktion und präziser Argumentation sowie die Betonung von Beweisen. Die
Studierenden sollen dabei lernen, mit abstrakten Begriffen präzise umzugehen, Beweise
nachzuvollziehen, Beweisideen zu erläutern und auch selbstständig Beweise zu führen. Durch die
Vermittlung von Kenntnissen und Begriffen aus den zentralen Gebieten der
Mathematikgrundausbildung soll den Studierenden das Werkzeug und Wissen vermittelt werden,
das sie unter anderem für diverse Anwendungen in der Informatik benötigen. Gleichzeitig wird
ein Grundwissen Mathematik vermittelt, das zum Erwerb weiterer mathematischer Inhalte
befähigt. Dadurch soll es interessierten Studierenden auch möglich sein, geeignete
weiterführende Mathematikvorlesungen im Rahmen eines mathematischen Anwendungsfachs zu
wählen.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 40 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

Code / Modulbezeichnung FM5 Grundlagen psychologischer Empirie

- Beschreiben der inhärenten Vor- und Nachteile verschiedener experimenteller und nicht-
experimenteller Forschungsdesigns und Methoden zur Kontrolle unerwünschter Störeinflüsse
- Beurteilen empirischer Untersuchungen bezüglich der internen, der externen und der Validität
statistischer Schlussfolgerungen
- Kritisches Betrachten von psychologischen Untersuchungen unter ethischen Gesichtspunkten
- Kennen der nötigen Voraussetzungen, um eigene Datenerhebungen durchzuführen
- Methodenkritisches Lesen der vorhandenen Forschungsliteratur
- Grundlegendes Verstehen der mathematischen Modellierung des Zufalls und darauf
aufbauender statistischer Schlussweisen
- Definieren und Anwenden der Konzepte zu statistischen Maßzahlen, Dichte, Erwartungswert
und Varianz
- Erklären des Prinzips eines statistischen Tests
- Differenzieren des Bedeutungsbegriffs in Psychologie und Informatik
- Benennen von Gegenständen der Behavior Informatics (z.B. mining; detection; facial
recognition, expression and behavior) und Identifizieren psychologischer und informatischer
Elemente
- Kennen und Beschreiben der Inhalte und Methoden von Prototyping, Game Based Learning,
userzentriertem Design, Systemergonomie
Probandentätigkeit in psychologischen Untersuchungen:

- praktische Erfahrungen in der Rolle eines Versuchsteilnehmenden


- Überblick über einfache psychologische Untersuchungsanordnungen in verschiedenen
Themenbereichen
- Wissen, neben den wissenschaftlichen Anforderungen an Untersuchungen, um die Bedeutung
von ethischen Randbedingungen beim Experimentieren
- Verstehen durch unmittelbare Begegnung mit der Situation in der Rolle eines Teilnehmenden
um die Verantwortung, die sie im späteren Verlauf des Studiums und Berufslebens
übernehmen werden
- Wissen um gute Beispiele für Versuchsleitung und -durchführung inklusive der zugehörigen
Pflichten wie Vor- und Nachsorge bei den Versuchspersonen
- Überblick über aktuelle Forschungsfragen
- Wiedergabe von Beispielen, die zeigen, wie theoretisches Wissen und psychologische
Fragestellungen in verschiedene Herangehensweisen übersetzt werden können

Code / Modulbezeichnung FM6 Grundlagen der Diagnostik

- Unterscheiden von Begriffen, Fragestellungen und Strategien psychologischer Diagnostik


- Benennen und differenzieren der unterschiedlichen nomothetischen und deskriptiven Modelle
der psychologischen Diagnostik sowie der Prozessmodelle des Diagnostizierens
- Erkennen von Problemen des Diagnostizierens und deren Einfluss auf diagnostische
Entscheidungen
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 41 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

- Erinnern der Qualitätsanforderungen an einen wissenschaftlich-psychologischen Test


- Verstehen der Konzepte der Reliabilität, Validität und Normierung
- Planen, Entwerfen und Durchführen eines psychologischen Tests
- Analysieren eines Tests anhand selbst erhobener Daten auf Grundlage psychometrischer
Kriterien und Kommunizieren der Ergebnisse
- Unterscheiden der Klassischen und der Item-Response-Theorie als testtheoretischen Rahmen
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 42 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

B. Informatische Grundlagen

Code / Modulbezeichnung IG1 Grundlagen der Informatik I

Grundlegende Kompetenz in wissenschaftlich basierter problemorientierter Entwicklung und


Realisierung von Informatiklösungen, insbesondere in Projektarbeit dazu allein und im Team

- Grundlegende Begriffe und Prinzipien der Informatik kennen lernen


- Verstehen, welche Rolle Abstraktion und Modellbildung innerhalb der Informatik spielen

Praktischen Umgang mit Rechnern trainieren

Code / Modulbezeichnung IG2 Grundlagen der Informatik II

Grundlegende Kompetenz in algorithmischem Denken, insbesondere Korrektheit,


Laufzeitbetrachtungen und Entwurf von Algorithmen sowie Einsatz von Datenstrukturen

- Wichtige Datenstrukturen und Algorithmen kennen lernen


- Laufzeitverhalten und Speicherplatzanforderungen von Algorithmen bestimmen können

Grundsteinlegung für die Basisalgorithmen bei Datenbanken (z.B. Indexstrukturen)

Code / Modulbezeichnung IG3 Grundlagen der Informatik III

Grundlegende Kompetenz in wissenschaftlich basierter systemnaher Entwicklung und


Realisierung von Informatiklösungen auf allen relevanten Ebenen: Hardware, Betriebssysteme,
Anwendungssoftware, Netzwerke

Lernziele sind Grundlagen des Aufbaus und der Arbeitsweise von Rechnern und das systemnahe
Programmieren auf der Assemblerebene. Zur systemnahen Programmierung wird auf einen
Simulator, den SPIM-Simulator für die MIPS-RISC-Architektur, zurückgegriffen, der auf allen
gängigen Plattformen verfügbar ist. Die Vorlesung soll ein Verständnis dafür vermitteln, auf
welche Weise Datenstrukturen (u.a. Felder) und Kontrollstrukturen (u.a. Schleifen,
Methodenaufrufe) höherer Programmiersprachen wie z.B. Java in eine maschinennahe Form (als
Codeschablonen) transformiert werden und welche Konsequenzen das für das Laufzeitverhalten
von Programmen hat (z.B. rekursive gegenüber iterative Prozeduraufrufe). Diese Transformation
ist normalerweise die Aufgabe eines Compilers, auf dessen generelle Funktionsweise die
Vorlesung auch kurz eingeht.

Die Vorlesung gibt ferner eine Einführung in die wesentlichen Aufgaben, Konzepte und Dienste
eines Betriebssystems, sowie Binder und Laders und führt Grundlagen im Bereich der
Kommunikationsnetze ein.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 43 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

Die Lehrveranstaltung legt somit Grundlagen für die Gebiete Betriebssysteme, Übersetzerbau,
Rechnerorganisation und Kommunikationsnetze des Hauptstudiums.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 44 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

C. Psychologische Grundlagen

Code / Modulbezeichnung PG1 Biologische Psychologie

- Wiedergeben von Theorien, Methoden und empirischen Befunde der


Entwicklungspsychologie
- Vergleichendes und kritisches Betrachten der Kontextabhängigkeit von Entwicklung
- Herstellen praxisrelevanter Bezüge der vermittelten Grundlagenkenntnisse
- Identifizieren von Bedingungen für gestörte Entwicklungsprozesse
- Ableiten von Prozessen der Bewältigung und Abwehr solcher gestörten Entwicklungsverläufe
- Erkennen von Homologien und Diskrepanzen zwischen technischer und natürlicher Informa-
tionsverarbeitung im Bereich der Entwicklungspsychologie, insbesondere der kognitiven
Entwicklung

Code / Modulbezeichnung PG2 Allgemeine Psychologie I

- Beschreiben und Unterscheiden von Theorien aus den vier Themengebieten der
Allgemeinen Psychologie A (Emotion, Motivation, Denken und Sprache)
- Darstellen der Theorien im historischen Kontext darstellen und Zuordnen zu den wichtigsten
psychologischen Strömungen
- Kritisch-reflektierende Bewertung der einzelnen theoretischen Annahmen auch in Hinblick auf
empirische Untersuchungen und auf ihre Aussagekraft für praktische Belange
- Erkennen von Homologien und Diskrepanzen zwischen technischer und natürlicher Informa-
tionsverarbeitung im Bereich von Emotion, Motivation, Denken und Sprache

Code / Modulbezeichnung PG3 Allgemeine Psychologie II

- Erkennen, Erinnern und Differenzieren von Theorien und Methoden der Allgemeinen
Psychologie B (Wahrnehmung, Lernen, Gedächtnis)
- Strukturieren eines Fachgebiet es durch das Studium von ausgewählten Lehrbuchkapiteln
- Lektüre, kritische Rezeption und Präsentation von Originalarbeiten
- Zusammenfassen von empirischen Befunden auf diesem Forschungsgebiet
- Verstehen von ausgewählten Paradigmen der Allgemeinen Psychologie durch
Demonstrationsexperimente und Verknüpfen dieser mit eigenen Erfahrungen
- Erkennen von Homologien und Diskrepanzen zwischen technischer und natürlicher Informa-
tionsverarbeitung im Bereich von Wahrnehmung, Lernen und Gedächtnis
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 45 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

D. Informatische Technologien

Code / Modulbezeichnung IT1.1 Kanonik I: Software Engineering

Vertiefte, umfassende, vernetzte, alle relevanten Aspekte umfassende Schwerpunktkompetenz


(Theorie und Praxis) in einem grundlegenden Aspekt der modernen Informatik

- Erzeugung eines Bewusstseins über die Komplexität von Softwaresystemen und deren Folgen
- Anerkennung der Notwendigkeit einer ingenieurmäßigen Softwareentwicklung und Einführung
in die ingenieurmäßige Softwareentwicklung
- Kennen lernen von Organisationsstrukturen von komplexen Systemen
- Kennen lernen von Kriterien, Prinzipien und Regeln zur Charakterisierung von modularen
Entwurfs- und Programmiertechniken
- Anerkennung des Beitrags der bisherigen Programmierkonzepte zum modularen Aufbau von
Softwaresystemen
- Kennen lernen von Softwarearchitekturstilen
- Kennen lernen von Entwurfsmustern für einen modularen Aufbau von Softwaresystemen
- Fähigkeit zur Anwendung von Architekturstilen und Entwurfsmustern in der Praxis

Code / Modulbezeichnung IT2.1 Kanonik II: Human Computer Systems

Vertiefte, umfassende, vernetzte, alle relevanten Aspekte umfassende Schwerpunktkompetenz


(Theorie und Praxis) in einem grundlegenden Aspekt der modernen Informatik

- Grundlagen Graphisch-Interaktiver Systeme kennen lernen

Code / Modulbezeichnung IT2.2 Kanonik II: Data and Knowledge Engineering

Vertiefte, umfassende, vernetzte, alle relevanten Aspekte umfassende Schwerpunktkompetenz


(Theorie und Praxis) in einem grundlegenden Aspekt der modernen Informatik

- Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben zur methodischen Behandlung der Datenmodellierung


und Wissensrepräsentation
- Verständnis von Abfragesprachen
- Nutzungsmöglichkeiten von Datenbank- und Wissenssystemen kennen lernen
- Grundbegriffe des automatischen Schließens
- Einführung in maschinelles Lernen, Data Mining und Web Mining

Code / Modulbezeichnung IT2.3 Kanonik II: Net Centric Systems

Vertiefte, umfassende, vernetzte, alle relevanten Aspekte umfassende Schwerpunktkompetenz


(Theorie und Praxis) in einem grundlegenden Aspekt der modernen Informatik

- Überblickswissen über relevante Gebiete und wesentliche Fragestellungen des Net-Centric


Computing (NCC)
- Reproduzierbares Verständnis ausgewählter, zentraler Algorithmen, Protokolle und Verfahren
(z.B. DCT-basierte Kompression)
- Anwendbares Methodenwissen zu weit verbreiteten Bestandteilen des "Engineering" von NCC-
Systemen
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 46 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

NCC wird dabei verstanden als "Internettechnologie im weitesten Sinne" und umfasst
insbesondere Themen aus den klassischen Bereichen Rechnernetze, Verteilte Systeme,
Multimedia und Mobilkommunikation / Mobiles Rechnen, mit neueren Entwicklungen unter
Schlagworten wie Ubiquitous/Pervasive Computing, Peer-to-Peer-Computing, Ambient
Intelligence, Disappearing Computers

Code / Modulbezeichnung IT2.4 Kanonik II: Computer Microsystems

Vermittlung von umfassenden Kompetenzen (Theorie und Praxis) in grundlegenden Aspekten der
technischen Informatik.

- Modellierung und Design von endlichen Automaten und Datenpfaden sowie deren Simulation
und Realisierung mittels Verilog HDL
- Logik-Synthese
- Modellierung von zeitbehafteten, parallelen Abläufen in Hardware

Code / Modulbezeichnung IT3.1 Kanonik III: Computational Engineering

Vertiefte, umfassende, vernetzte, alle relevanten Aspekte umfassende Schwerpunktkompetenz


(Theorie und Praxis) in einem grundlegenden Aspekt der modernen Informatik

Grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in der rechnergestützten Modellierung und


Simulation, insbesondere

- Kriterien und Prinzipien zur Modellierung ereignisdiskreter und zeitkontinuierlicher Systeme


- Teilschritte einer Simulationsstudie
- Kennenlernen unterschiedlicher, exemplarischer Problemstellungen aus der Informatik und den
Ingenieurwissenschaften
- Fähigkeit zur Anwendung von Modellierungs- und Simulationsprinzipien, -methoden und -
werkzeugen

Code / Modulbezeichnung IT3.2 Kanonik III: Foundations of Computing

- Kenntnis von formalen Konzepten zur Modellierung


- Fähigkeit zur Modellierung von Systemen und Ihren Anforderungen
- Kenntnis von Semantiken von Programmiersprachen
- Kenntnis von formalen Sprachen zur Spezifikation
- Kenntnis von fundamentalen Klassen von Systemeigenschaften
- Fähigkeit zum Einsatz von formalen Methoden in der Softwareentwicklung

Code / Modulbezeichnung IT3.3 Kanonik III: Trusted Systems

- Überblick gewinnen über wesentliche Konzepte, Methoden und Modelle im Bereich Trusted
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 47 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

Computing
- Kenntnisse erwerben über grundlegende Methoden in den Bereichen Sicherheit und
Zuverlässigkeit, deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede
- Fähigkeit zur Anwendung von Methoden auf konkrete Anwendungsszenarien

Code / Bezeichnung IT4 Spezielle Gebiete der Informatik

Wesentliche Zielsetzung dieses Bereichs ist eine vertiefte individuell gestaltete Profilierung in
einigen der acht Gebiete der Informatik (siehe auch Wahlpflichtbereich Informatik I im
Masterststudiengang Psychologie in IT).
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 48 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

E. Psychologische Technologien

Code / Modulbezeichnung PT1 Latente Variablenmodelle

- Grundlegendes Wissen auf dem Gebiet moderner psychologisch-statistischer Methoden


- Verstehen von verschiedenen Formen latenter und multivariater Variablenmodelle
- Korrektes Auswählen eines multivariaten Analyseverfahrens und sichere Anwendung eines
Softwarepaketes, um empirische Forschungsfragen zu beantworten
- Erkennen und Wiedergeben von latenten Strukturgleichungsmodellen, Item-Response-
Modellen, latenten Klassenanalysen und Mehrebenenmodellen
- Lesen und Aufbereiten insbesondere englischsprachiger Forschungsarbeiten der
psychologischen Methoden
- Vertieftes Auseinandersetzen mit ausgewählten Themen multivariater Verfahren

Code / Modulbezeichnung PT2 Kommunikation und Medien

- Beschreiben von Formen, Abläufen, Zielen und Störungen menschlicher Kommunikation


- Zuordnen von kommunikationsbasierte Interventionen zu spezifischen Störungen und
Kontexten
- Erschließen der Anwendungsgebiete kommunikationspsychologischer Grundlagen
- Beherrschen und Vermitteln metakommunikativer und allgemeiner
Gesprächsführungstechniken
- Präsentieren aktueller Theorien und Forschungsbefunde unter Nutzung kommunikations- und
medienpsychologischer Kenntnisse
- Anwenden von Algorithmen zur Modellierung, Beschreibung und Erklärung von Phänomenen
im Bereich der Kommunikations- und Medienpsychologie
- Identifizierung von Schnittstellen natürlicher und technischer Informationsverarbeitung im
Bereich von Kommunikation und Medien

Code / Modulbezeichnung PT3 Kognitive Psychologie

- Vertieftes Wissen der Theorien, Methoden und empirischen Befunde der Kognitionspsychologie
- Verstehen der wechselseitigen Validierung kognitionspsychologischer und
neurowissenschaftlicher Herangehensweisen in ausgewählten kognitionswissenschaftlichen
Domänen wie der Untersuchung des Gedächtnisses, mentaler Repräsentationen, des
Entscheidungsverhaltens, des Problemlösens, des Zusammenhangs von Kognition und
Handlung und der hemisphärischen Spezialisierung
- Sicheres Anwenden ausgewählter Methoden der Kognitionspsychologie und Interpretieren der
Ergebnisse
- Anwenden von Algorithmen zur Modellierung, Beschreibung und Erklärung von Phänomenen
im Bereich der Kognitiven Psychologie
- Identifizierung von Schnittstellen natürlicher und technischer Informationsverarbeitung im
Bereich von Kognition und Neurowissenschaft
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 49 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

F. Praxis

Code / Modulbezeichnung PR1 PsychIT Praktikum

- Problemlösungskompetenz für anspruchsvolle Aufgaben, anhand fundierter Fachkenntnisse


und fundierter Analyseverfahren ohne schematischen Lösungsweg.
- Zusätzlich stehen die projekttypischen Kompetenzen im Vordergrund der Arbeit in Viererteams:
 Durchführung von Projekten und ihrer Phasenstruktur
 Planung von Projekt- und Teamarbeit
- Zu den zu trainierenden Softskills zählen damit insbesondere Teamfähigkeit, Aneignung von
Präsentationstechniken sowie eigenverantwortliches Arbeiten.
- Exemplarisches Umsetzen einer theoretischen Fragestellung in ein empirisches
Forschungsprojekt
- Beschreiben der wesentlichen Schritte, die für die Erstellung eines Versuchsplans, die
Operationalisierung der Hypothesen, die Bereitstellung von Versuchsmaterialien und die
Planung des Ablaufs einer empirischen Untersuchung notwendig sind
- Übertragen dieser Kenntnisse auf eine eigene Untersuchung
- Benennen der besonderen Vorkehrungen, die bei deren Durchführung mit menschlichen (oder
tierischen) Versuchsteilnehmern zu beachten sind
- Sicheres Anwenden des zur Auswertung empirischer Arbeiten notwendigen methodischen
Handwerkzeugs (Programme zur Datenverarbeitung und statistischen Analyse)
- Verfassen eines technischen Berichts nach den Standards des Faches (APA-Stil), d.h. knappes,
präzises und im Einklang mit formalen und methodischen Richtlinien stehendes Darstellen
eigener Ergebnisse

Code / Modulbezeichnung PR2 Bachelor-Thesis

- Systematisches Sammeln aus Auswerten wissenschaftlicher Literatur


- Herleiten wissenschaftlicher Fragestellungen sowie Operationalisieren von Konstrukten und
Hypothesen durch die Bearbeitung einer grundlagen- oder anwendungsorientierten
Forschungsfrage
- Lösen einer theoretischen oder praktischen Aufgabenstellung aus dem Schnittfeld zwischen
Psychologie und Informatik
- Analysieren und statistisches Auswerten gewonnener Daten
- Schriftliches Darstellen und mündliches Präsentieren einer empirischen Untersuchung nach
wissenschaftlichen Standards in der Öffentlichkeit und vor Fachpublikum
- Gestalten von wissenschaftlichen Postern
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 50 von 101

Ordnung des Studiengangs: B.Sc. Psychologie in IT

1.3. Anhang III: Modulhandbuch

Das Modulhandbuch wird gemäß § 1 Abs. (1) der Satzung der Technischen Universität Darmstadt
zur Regelung der Bekanntmachung von Satzungen der Technischen Universität Darmstadt vom 18.
März 2010 elektronisch veröffentlicht.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 51 von 101

Ordnung des Studiengangs


Bachelor of Arts
Soziologie (B.A.)
Ausführungsbestimmungen
mit Anhängen
I: Studien- und Prüfungsplan
II: Modulhandbuch (wird nur elektronisch veröffentlicht)

Zustimmung des Fachbereichsrats am 19.05.2011.

Unterschrift der Dekanin am 19.05.2011.

In Kraft-Treten der Ordnung am 01.10.2011.

Ordnung des Studiengangs vom 19.05.2011

Aufgrund der Genehmigung des Präsidiums der TU Darmstadt vom 15.08.2013 werden die Ausfüh-
rungsbestimmungen des Fachbereichs Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften vom 19.05.2011 zu
den Allgemeinen Prüfungsbestimmungen der Technischen Universität Darmstadt (APB) für den Studi-
engang Bachelor of Arts Soziologie bekannt gemacht.

Darmstadt, 18.07.2013

Der Präsident der TU Darmstadt


Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 52 von 101

Ausführungsbestimmungen des Fachbereichs Zu § 7 Abs. 1


Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften für Der Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswis-
den “Bachelor of Arts Soziologie“ vom senschaften richtet für den Bachelor of Arts-
19.05.2011 zu den Allgemeinen Prüfungsbe- Studiengang Soziologie eine Prüfungskommission
stimmungen der Technischen Universität Darm- ein.
stadt (APB)
Zu § 18 Abs. 1
In den Modulen, in denen sowohl Studienleistungen
Zu § 2
als auch Prüfungen zu erbringen sind, sind die er-
Die Technische Universität Darmstadt verleiht nach
folgreich abgeschlossenen Studienleistungen Vo-
bestandener Abschlussprüfung des fachbezogenen
raussetzung für die Anmeldung zur Modulprüfung.
Studienganges Soziologie den akademischen Grad
„Bachelor of Arts“ (B.A.). Zu § 20 Abs. 1
Zum Erwerb des „Bachelor of Arts Soziologie“
Zu § 3 Abs. 5
sind Studien- und Prüfungsleistungen in den im
Die Fachprüfungen werden entweder veranstal-
Studien- und Prüfungsplan (Anhang I) aufgeführten
tungsbegleitend oder im Anschluss an den Besuch
Modulen des Pflicht- und Wahlpflichtbereiches zu
des jeweiligen Moduls abgelegt.
erbringen und, ergänzt durch ECTS-Punkte im prü-
Zu § 3a Abs. 7 fungsfreien Optionalbereich sowie die Bachelor-
Die von allen Studierenden in den ersten zwei Se- Thesis, 180 Kreditpunkte zu erwerben.
mestern zu erbringenden Mindestleistungen sind
Zu § 22 Abs. 2
die Studienleistungen der beiden Module S1 „Ein-
Die Dauer der mündlichen Prüfungen ist im Stu-
führung und Grundbegriffe“ und S2 „Theorien und
dien- und Prüfungsplan (Anhang I) festgelegt.
Analysen der Sozialstruktur“.
Zu § 22 Abs. 5
Zu § 5 Abs. 2:
Die Dauer der schriftlichen Prüfungen ist im Stu-
Alle Prüfungen der Bachelor-Prüfung finden stu-
dien- und Prüfungsplan (Anhang I) festgelegt.
dienbegleitend statt.
Zu § 22 Abs. 6
Zu § 5 Abs. 3
Soweit Prüfungen sowohl mündliche als auch
1. Die Bachelorprüfung wird abgelegt, indem
schriftliche Anteile enthalten, wird die Dauer der
ECTS-Punkte gemäß Studien- und Prüfungsplan
jeweiligen Anteile im Studien- und Prüfungsplan
(Anhang I) erworben werden. Die Bachelor-
(Anhang I) festgelegt.
Prüfung setzt sich zusammen aus den in den ein-
zelnen Modulen erbrachten Studienleistungen
und/oder den Modulprüfungen (Pflichtbereich Zu § 23 Abs. 5
und Wahlpflichtbereich) sowie der Abschlussar- Voraussetzung für die Ausgabe des Themas der
beit (Bachelor-Thesis). Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) ist der Ab-
2. Der Erwerb der ECTS-Punkte erfolgt durch Stu- schluss aller Module mit Ausnahme der Module B7
dien- und Prüfungsleistungen im Rahmen von und B9 sowie des Pflichtpraktikums. Die Bearbei-
Modulen. Die Module und die im Rahmen des tungszeit der Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis)
jeweiligen Moduls abzulegenden Studien- und beträgt 4 Monate bei einer Bearbeitung in Vollzeit;
Prüfungsleistungen sind im Studien- und Prü- sie kann in begründeten Ausnahmefällen um 2 Mo-
fungsplan (Anhang I) aufgeführt. nat verlängert werden.
Zu § 5 Abs. 4 Zu § 26 Abs. 3
Die Fachprüfungen werden entsprechend den An- Soweit innerhalb eines Moduls nur ein bestimmter
gaben im Studien- und Prüfungsplan (Anhang I) Anteil der bestandenen Leistungen in die Berech-
schriftlich und/oder mündlich durchgeführt. nung der Gesamtnote eines Moduls eingeht, ist dies
zu dem entsprechenden Modul im Studien- und
Zu § 5 Abs. 5
Prüfungsplan (Anhang I) geregelt.
Soweit nicht im Studien- und Prüfungsplan festge-
legt, wird die Prüfungsform vor Beginn der Melde-
zu § 28 Abs. 3
frist bekannt gegeben.
In die Gesamtnote des Bachelor of Arts Soziologie
Zu § 5 Abs. 7 gehen die Modul-Noten der im folgenden aufge-
Die Prüfungsanforderungen in den einzelnen Fä- führten Module sowie die Note der Bachelor-Thesis
chern sind im Anhang II (Modulbeschreibungen) zu mit dem Gewicht ihrer jeweiligen Kreditpunkte ein.
diesen Ausführungsbestimmungen beschrieben und Die Note der Bachelor-Thesis ist der arithmetische
begrenzt. Änderungen sind durch Beschluss des Mittelwert der Noten der einzelnen Gutach-
Fachbereichsrates zulässig und werden semester- ter/innen. Die Noten des Optionalbereichs gehen
weise bekannt gegeben. nicht in die Berechnung der Gesamtnote ein. Soweit
für eine Lehrveranstaltung im Studien- und Prü-
Zu § 5 Abs. 8
fungsplan keine entsprechende Studien- oder Prü-
Die Anzahl der zu erwerbenden ECTS-Punkte pro
fungsleistung vorgesehen ist, werden die Inhalte
Modul ist im Studien- und Prüfungsplan (Anhang I)
dieser Veranstaltungen in der Modulprüfung oder
festgelegt.
einer der Folgeveranstaltungen mit geprüft.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 53 von 101

In die Berechnung der Gesamtnote des Bachelor of


Arts gehen folgende Modulnoten ein:
- Modul B2 Theorien und Analysen der So-
zialstruktur
- Modul B3 Methoden der empirischen So-
zialforschung
- Modul B4 Statistische Datenanalyse
- Modul B5 Theorie und Analyse gesell-
schaftlicher Institutionen
- Modul B6 Geschichte der Soziologie
- Modul B7 Soziologische Theorien/ Gesell-
schaftsanalysen
- Modul B8 Spezielle Soziologie und spezi-
elle Methoden
- Modul B9 Spezielle Soziologie II („Arbeit,
Technik und Organisation“, „Stadt und
Raum“ oder „Bildung und Macht“)
- Module des Wahlpflichtfachs
- Note der BA-Thesis
Zu § 32 Abs. 1
Unter den Voraussetzungen des § 59 Absatz 4 Hes-
sisches Hochschulgesetz in der Fassung der Be-
kanntmachung vom 14. Dezember 2009 (GVBl. I S.
666) – HHG kann eine Befristung der Prüfung
durch die zuständige Prüfungskommission ausge-
sprochen werden.
Zu § 35 Abs. 1
Im Zeugnis der bestandenen Bachelorprüfung wer-
den neben den Prüfungen mit Angaben der Fachno-
ten die jeweils erworbenen ECTS-Punkte aufge-
führt.
Zu § 39 Abs. 2
Die Ausführungsbestimmungen treten am 1. Okt.
2011 in Kraft. Sie werden in der Satzungsbeilage
der Universitätszeitung der Technischen Universität
Darmstadt veröffentlicht. . Bereits begonnene Prü-
fungen können nach den bisherigen Bestimmungen
zu Ende geführt werden. Entsprechendes gilt für
Prüflinge, die sich innerhalb eines Jahres nach In-
krafttreten dieser Prüfungsordnung zur Prüfung
melden.

Darmstadt, den 19.05.2011

Die Dekanin des Fachbereiches 02 Gesellschafts-


und Geschichtswissenschaften
der Technischen Universität Darmstadt
Prof. Dr. Michèle Knodt

Anhang I Studien- und Prüfungsplan


Anhang II Modulbeschreibungen
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 54 von 101

Anhang I: Studien- und Prüfungsplan


CP = Kreditpunkte / Prüfungsart: schriftliche Aufsichtsarbeit (s) oder/und mündlich (m), schriftliche Hausarbeit (H) .

Studien-
Prüfung
Studienbeginn im Wintersemester leistung
1. 2. 3. 4. 5 6. Art Dauer
WS SS WS SS WS SS
CP CP CP CP CP CP
Module des Pflichtbereichs (Summe der CP des Moduls)
Modul B1: Einführung und Grundbegriffe (13 CP)
Vorlesung und Tutorium Orientierungsveranstaltung 4 Hausarbeit
Vorlesung oder Seminar Einführung in das wissenschaftl. Arbeiten 3
Referat/
Vorlesung oder Seminar Grundbegriffe der Soziologie 6 Hausarbeit
Modul B2: Theorien und Analysen der Sozialstruktur (15 CP: 3 + 3 + 6 + 3)
Vorlesung Theorien und Analysen der Sozialstruktur 3
Referat/
Seminar Sozialstrukturanalyse I 3 o. 6 Hausarbeit
Referat/
Seminar Sozialstrukturanalyse II 3 o. 6 Hausarbeit
Modulprüfung 3 m 30 min
Modul B3: Methoden der empirischen Sozialforschung (12 CP)
Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung I 3
Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II 3
S Datenzugang und Datennutzung 3
Modulprüfung 3 s 120 min
Modul B4: Statistische Datenanalyse (9 CP)
Vorlesung Statistische Datenanalyse I 3
Vorlesung Statistische Datenanalyse II 3
Modulprüfung 3 s 120 min
Modul B5: Theorie und Analyse gesellschaftlicher Institutionen (15 CP)
Referat/
Vorlesung oder Seminar Gesellschaftliche Institutionen I 6 Hausarbeit
Referat/
Vorlesung oder Seminar Gesellschaftliche Institutionen II 6 Hausarbeit
Vorlesung oder Seminar Gesellschaftliche Institutionen III 3
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 55 von 101

Modul B6: Geschichte der Soziologie (17 CP)


Vorlesung Theorie und Gesellschaft I 3
Referat/
Seminar Theorie und Gesellschaft I 4 Essay
Vorlesung Theorie und Gesellschaft II 3
Referat/
Seminar Theorie und Gesellschaft II 4 Essay
Modulprüfung 3 s 240 min
Modul B7: Soziologische Theorien/Gesellschaftsanalyse (15 CP)
Referat/
Vorlesung oder Seminar Soziologische Theorien 6 Hausarbeit
Vorlesung oder Seminar Gesellschaftsanalysen 3
Vorlesung oder Seminar Soziologische Theorien oder Gesell- Referat/
schaftsanalysen (Vertiefung) 6 Hausarbeit
Modul B8: Spezielle Soziologie/spezielle Methoden (15 CP)
Referat/
Hausarbeit
Vorlesung oder Seminar Spezielle Soziologie/spezielle Methoden I 6 u.ä.*
Vorlesung oder Seminar Spezielle Soziologie/spezielle Methoden II 3
Referat/
Hausarbeit
Vorlesung oder Seminar Spezielle Soziologie/spezielle Methoden III 6 u.ä.*
Modul B9: Spezielle Soziologie II (12 CP: 6 + 3 + 3)
Vorlesung oder Seminar zu „Arbeit, Technik und Organisation“ 3 o. 6 In der 6 CP- Veranstaltung ist
eine Hausarbeit anzufertigen
Vorlesung oder Seminar zu „Stadt und Raum“ 3 o. 6
oder eine Klausur (120 min) zu
Vorlesung oder Seminar zu „Bildung und Macht“ 3 o. 6 schreiben.
Pflichtpraktikum (3 CP)
Praktikumsbericht 3 Bericht s
BA-Thesis (12 CP)
BA-Thesis 12 s 4 Monate

CP-Summen für den Pflichtbereich 25/28 21/24 28 22/25 21/24 18


insgesamt 138
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 56 von 101

Module des Wahlpflichtbereichs


Wahlpflichtfach (Grundmodul) 15
Wahlpflichtfach (Vertiefungsmodul) 15
CP-Summen für das Wahlpflichtfach 30
Optionalbereich: fakultativ Sprachkurse, Präsentationstechniken,
fachübergreifende Lehrveranstaltungen u.ä. 12
CP für den Wahlpflichtbereich 42

* Referat oder Hausarbeit oder eine Klausur von 120 min oder ein mündliches Prüfungsgespräch von 30 min

Anhang II: Modulhandbuch

Das Modulhandbuch wird gemäß § 1 Abs. (1) der Satzung der Technischen Universität Darmstadt zur Regelung der Bekanntmachung von Satzungen der
Technischen Universität Darmstadt vom 18. März 2010 elektronisch veröffentlicht.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 57 von 101

Ordnung des Studiengangs


Master of Arts
Soziologie (M.A.)
Ausführungsbestimmungen
mit Anhängen
I: Studien- und Prüfungsplan
II: Modulhandbuch (wird nur elektronisch veröffentlicht)

Zustimmung des Fachbereichsrats am 09.06.2011.

Unterschrift der Dekanin am 09.06.2011.

In Kraft-Treten der Ordnung am 01.10.2011.

Ordnung des Studiengangs vom 09.06.2011

Aufgrund der Genehmigung des Präsidiums der TU Darmstadt vom 15.08.2013 werden die
Ausführungsbestimmungen des Fachbereichs Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften vom
09.06.2011 zu den Allgemeinen Prüfungsbestimmungen der Technischen Universität Darmstadt (APB)
für den Studiengang Master of Arts Soziologie bekannt gemacht.

Darmstadt, 18.07.2013

Der Präsident der TU Darmstadt


Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 58 von 101

Ausführungsbestimmungen des Fachbereichs Zu § 5 Abs. 8


Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften für Die Anzahl der zu erwerbenden ECTS-Punkte pro
den “Master of Arts Soziologie“ vom 09.06.2011 Modul ist im Studien- und Prüfungsplan (Anhang I)
zu den Allgemeinen Prüfungsbestimmungen der festgelegt.
Technischen Universität Darmstadt (APB)
Zu § 7 Abs. 1
Der Fachbereich Gesellschafts- und
Zu § 2
Geschichtswissenschaften richtet für den Master of
Die Technische Universität Darmstadt verleiht nach
Arts-Studiengang Soziologie eine
bestandenen Studien- und Prüfungsleistungen des
Prüfungskommission ein.
forschungsorientierten Master of Arts-Studien-
ganges Soziologie den akademischen Grad „Master Zu § 17a Abs. 1
of Arts“ (M .A.). Zulassungsvoraussetzung zum Master-Studiengang
Soziologie ist der Abschluss eines B.A.-Studiums
Zu § 3 Abs. 5
Soziologie. Fehlt diese Voraussetzung, findet eine
Die Fachprüfungen sollen im Anschluss an den
Einzelfallprüfung statt. Der Vorsitzende der
Besuch des jeweiligen Moduls abgelegt werden.
Prüfungskommission nimmt im Rahmen der
Zu § 5 Abs. 2: Prüfung der Bewerbung eine Gesamtwürdigung des
Alle Prüfungen der Master-Prüfung finden Einzelfalls vor und entscheidet gegebenenfalls im
studienbegleitend statt. Falle des Abs. 1 Satz 2 über Art und Umfang der
Kompetenzprüfung.
Zu § 5 Abs. 3
1. Die Masterprüfung wird abgelegt, indem ECTS- Zu § 20 Abs. 1
Punkte gemäß Studien- und Prüfungsplan Zum Erwerb des „Master of Arts Soziologie“ sind
(Anhang I) erworben werden Die Master-Prüfung Studien- und Prüfungsleistungen in den im Studien-
setzt sich zusammen aus den Modulprüfungen und Prüfungsplan (Anhang I) aufgeführten
des Pflichtbereichs einschließlich der Modulen des Pflicht- und Wahlpflichtbereiches zu
Abschlussarbeit (Master-Thesis) und den in den erbringen und insgesamt 120 ECTS-Punkte zu
jeweiligen Profilen aufgeführten erwerben.
Modulprüfungen des Wahlpflichtbereichs.
Zu § 22 Abs. 2
2. Der Erwerb der ECTS-Punkte erfolgt durch
Die Dauer der mündlichen Prüfungen ist im
Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen von
Studien- und Prüfungsplan (Anhang I) festgelegt.
Modulen. Die Module und die im Rahmen des
jeweiligen Moduls abzulegenden Studien- und Zu § 23 Abs. 5
Prüfungsleistungen sind im Studien- und Voraussetzung für die Ausgabe des Themas der
Prüfungsplan (Anhang I) aufgeführt. Abschlussarbeit (Master-Thesis) ist der Abschluss
3. Die Noten aus Veranstaltungen, die mit 3 CP aller Module mit Ausnahme des
gewertet werden, gehen nicht in die Berechnungen Lehrforschungsprojekts. Die Frist für die
der Modulnote ein. Die Note des Moduls setzt sich Anfertigung der Master-Thesis beträgt 6 Monate; in
in den Modulen M1, M2, M3 und M4 je zur Hälfte begründeten Ausnahmefällen ist eine Verlängerung
aus der Note der Studienleistung (6 CP) und der um bis zu 3 Monate möglich. Die Entscheidung
Note der Modulabschlussprüfung zusammen. Im trifft die Prüfungskommission.
Modul M4 geht die Note für die Teilnahme am
Kolloquium nicht in die Modulnote ein. Zu § 28 Abs. 3
Das Gesamturteil der Masterprüfung wird aus den
Zu § 5 Abs. 4 Noten der Modulprüfungen und der Note für die
Die Fachprüfungen werden entsprechend den Master-Thesis gewichtet nach der Anzahl der
Angaben im Studien- und Prüfungsplan (Anhang I) ECTS-Punkte gebildet. Die Note der Master-Thesis
schriftlich und/oder mündlich durchgeführt. ist das arithmetische Mittel der Noten der einzelnen
Gutachter/innen.
Zu § 5 Abs. 5
Die Prüfungsform wird – falls nicht im Studien- Zu § 32 Abs. 1
und Prüfungsplan festgelegt – jeweils zum Beginn Unter den Voraussetzungen des § 59 Absatz 4
einer Veranstaltung bzw. rechtzeitig vor Beginn der Hessisches Hochschulgesetz in der Fassung der
Meldefrist durch Aushang bekannt gegeben. Bekanntmachung vom 14. Dezember 2009 (GVBl.
I S. 666) HHG kann eine Befristung der Prüfung
Zu § 5 Abs. 7
durch die zuständige Prüfungskommission
Die Prüfungsanforderungen in den einzelnen
ausgesprochen werden.
Fächern sind im Anhang II (Modulbeschreibungen)
zu diesen Ausführungsbestimmungen beschrieben Zu § 35 Abs. 1
und begrenzt. Änderungen sind durch Beschluss Im Zeugnis der bestandenen Masterprüfung werden
des Fachbereichsrates zulässig und werden neben den Prüfungen mit Angaben der Fachnoten
semesterweise bekannt gegeben. die jeweils erworbenen ECTS-Punkte aufgeführt.
Zu § 39 Abs. 2
Die Ausführungsbestimmungen treten am
01.10.2011 in Kraft. Sie werden in der
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 59 von 101

Satzungsbeilage der Universitätszeitung der


Technischen Universität Darmstadt veröffentlicht.

Darmstadt, den 09.06.2011

Die Dekanin des Fachbereiches 02 Gesellschafts-


und Geschichtswissenschaften
der Technischen Universität Darmstadt
Prof. Dr. Michèle Knodt

Anhang I Studien- und Prüfungsplan


Anhang II Modulbeschreibungen
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 60 von 101

Anhang I: Studien- und Prüfungsplan


CP = Kreditpunkte / Prüfungsart: schriftliche Aufsichtsarbeit (s) oder/und mündlich (m), schriftliche Hausarbeit (H) .

Studienleis
Prüfung
Studienbeginn Winter- oder Sommersemester Semester tung
1. 2. 3. 4. Art Dauer
Modul (Summe der CP des Moduls) CP CP CP CP
Modul M1: Theorie und Gesellschaft (12 CP)
Essay/
Protokoll/
Seminar Soziologische Theorien I 6 Teilnahme
Referat/
Seminar Soziologische Theorien II 6 Hausarbeit
Modul M2: Spezielle Soziologien A ( 12 CP)
Referat/
Seminar Spezielle Soziologien A I 6 Hausarbeit
Essay/
Protokoll/
Seminar Spezielle Soziologien A II 6 Teilnahme
Modul M3: Spezielle Methoden der empirischen Sozialforschung ( 12 CP)
Essay/
Protokoll/
Seminar Spezielle Methoden der empirischen Sozialforschung I 6 Teilnahme
Referat/
Seminar Spezielle Methoden der empirischen Sozialforschung II 6 Hausarbeit
Modul M4: Spezielle Soziologien B ( 18 CP)
(schwerpunktbezogen: Arbeit, Technik und Organisation oder Stadt und Raum oder Bildung und Macht)
Referat/
Seminar Spezielle Soziologien B I 6 Hausarbeit
Essay/
Protokoll/
Seminar Spezielle Soziologien B II 3 Teilnahme
Referat/
Seminar Spezielle Soziologien B III (Kolloquium) 6 Hausarbeit
Modulprüfung 3 m 30 min
Modul M5: Lehrforschungsprojekt ( 18 CP)
Teilnahme
Lehrforschungsprojekt Teil I 9 + Bericht
Teilnahme
Lehrforschungsprojekt Teil II 9 + Bericht
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 61 von 101

Nach
Vorgabe
des
jeweiligen
Wahlpflichtmodul 6 Fachs
Nach
Vorgabe
des
jeweiligen
12 Fachs
6
s
Master-Thesis 30 Monate
CP-Summen 30 30 30 30

Anhang II: Modulhandbuch

Das Modulhandbuch wird gemäß § 1 Abs. (1) der Satzung der Technischen Universität Darmstadt zur Regelung der Bekanntmachung von Satzungen der
Technischen Universität Darmstadt vom 18. März 2010 elektronisch veröffentlicht.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 62 von 101

Ordnung des Studiengangs: M.A. Bildungswissenschaften: Bildung in globalen


Technisierungsprozessen

Ordnung des Studiengangs


Master of Arts (M.A.)
Bildungswissenschaften:
Bildung in globalen
Technisierungsprozessen
Ausführungsbestimmungen
mit Anhängen
I: Studien- und Prüfungsplan
II: Kompetenzbeschreibungen
III: Modulhandbuch (nur elektronisch veröffentlicht)

Zustimmung des Fachbereichsrats am 25.10.2012.

Unterschrift des Dekans am 13.08.2013.

In Kraft-Treten der Ordnung am 01.10.2013.

Ordnung des Studiengangs vom 25.10.2012

Aufgrund der Genehmigung des Präsidiums der TU Darmstadt vom 15.08.2013 werden die
Ausführungsbestimmungen des Fachbereichs Humanwissenschaften vom 25.10.2012 zu den
Allgemeinen Prüfungsbestimmungen der Technischen Universität Darmstadt (APB) für den
Studiengang Master of Arts Bildungswissenschaften: Bildung in globalen Technisierungsprozessen
bekannt gemacht.

Darmstadt, 18.07.2013

Der Präsident der TU Darmstadt


Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel

Satzungsbeilage Nr.:
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 63 von 101

Ordnung des Studiengangs: M.A. Bildungswissenschaften: Bildung in globalen


Technisierungsprozessen

0. Inhaltsverzeichnis der Ordnung

0. Inhaltsverzeichnis der Ordnung 2 


1. ..... Ausführungsbestimmungen 3 
1.1.  Anhang I: Studien- und Prüfungsplan 6 
1.2.  Anhang II: Kompetenzbeschreibungen 8 
1.3.  Anhang III: Modulhandbuch (wird nur elektronisch veröffentlicht)  

Satzungsbeilage Nr.:
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 64 von 101

Ordnung des Studiengangs: M.A. Bildungswissenschaften: Bildung in globalen


Technisierungsprozessen

1. Ausführungsbestimmungen
zu § 2 (1): Akademische Grade
Die Technische Universität Darmstadt verleiht nach bestandener Abschlussprüfung im Master-of-Arts-
Studiengang „Bildungswissenschaften: Bildung in globalen Technisierungsprozessen“ den
akademischen Grad: „Master of Arts“ (M.A.)
zu § 3 (5): Zeitpunkt der Prüfungen
Die Modulabschlussprüfungen sollen im Anschluss an den Besuch der Veranstaltungen eines Moduls
abgelegt werden.
zu §5 (2), (3), (4), (7), (8): Module, Bestandteile und Art der Prüfung
zu (2) Die Prüfungen finden studienbegleitend statt.
zu (3) Studien- und Prüfungsleistungen werden als kompetenzorientierte Modulprüfungen
entsprechend der Angabe im Modulhandbuch durchgeführt.
zu (4) Studien- und Prüfungsleistungen werden in der im Modulhandbuch angegeben Form
durchgeführt.
zu (7) Die Anforderungen der Studien- und Prüfungsleistungen sind im Modulhandbuch (Anlage III)
beschrieben. Änderungen bedürfen der Zustimmung des Fachbereichsrates und müssen vor
Semesterbeginn bekannt gemacht werden.
Zu (8) Die Anzahl der zu erwerbenden Kreditpunkte durch Studien- und Prüfungsleistungen ist im
Studien- und Prüfungsplan (Anlage II) festgelegt. Es wird empfohlen, vor Erstellung des
individuellen Prüfungsplans nach §12 Abs. 2 den aktuellen Angebotsturnus der Module bei der
Prüfungskommission zu erfragen
zu §7 (1) Prüfungskommission
Für Prüfungen im Studiengang „Bildungswissenschaften: Bildung in globalen
Technisierungsprozessen“ ist eine vom Fachbereich für diesen Studiengang einzurichtende
Prüfungskommission zuständig
zu § 17 a: Zugangsvoraussetzungen zu Masterstudiengängen
1. Zugangsvoraussetzung zum Masterstudiengang „Bildungswissenschaften: Bildung in
globalen Technisierungsprozessen“ ist ein Bachelorabschluss in der Fachrichtung Pädagogik
an der TU Darmstadt oder ein Studiengang, der die gleichen Kompetenzen vermittelt
(vergleichbarer Studiengang). Welche Studiengänge als vergleichbar gelten, entscheidet die
Prüfungskommission. Diese Voraussetzungen werden im Rahmen einer Eingangsprüfung
überprüft. Näheres ist in Anlage I bestimmt.
2. Die Eingangsprüfung ist eine Kompetenzprüfung. Sie erstreckt sich auf den Inhalt der
wesentlichen Pflichtveranstaltungen i.S.d. Abs. 3. Im Rahmen der Eingangsprüfung soll der
Bewerber seine in diesen Fächern erworbenen Kompetenzen auf einem Niveau nachweisen,
dass ein erfolgreiches Masterstudium im Masterstudiengang „Bildungswissenschaften: Bildung
in globalen Technisierungsprozessen“ an der TU Darmstadt erwarten lässt.
3. Die Prüfungskommission kann einen Bewerber oder eine Bewerberin von der Eingangsprüfung
befreien, wenn bereits
(a) aufgrund der nachgewiesenen besonderen Leistungen in erfolgreich abgeschlossenen
vergleichbaren Studiengängen oder
(b) aufgrund eines Zulassungs- und Eignungstests einer anderen Universität oder eines
privaten Anbieter mit entsprechenden Standards zu erwarten ist, dass er/sie das
Masterstudium erfolgreich abschließen wird.

Ausführungsbestimmungen 3
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 65 von 101

Ordnung des Studiengangs: M.A. Bildungswissenschaften: Bildung in globalen


Technisierungsprozessen

4. Die Prüfungskommission legt den Zeitpunkt der Eingangsprüfung fest und benennt einen
Prüfer oder eine Prüferin. Der Prüfer oder die Prüferin bestimmt Form und Inhalt der Prüfung
mit dem Ziel, die Eignung der Studienbewerberin oder des Studienbewerbers für den Stu-
diengang Masterstudiengang „Bildungswissenschaften: Bildung in globalen
Technisierungsprozessen“ an der Technischen Universität Darmstadt festzustellen.
5. Der Prüfer entscheidet auf der Grundlage der Eingangsprüfung, ob der Bewerber oder die
Bewerberin die i.S.d. Nr. 4 erforderlichen Kompetenzen besitzt oder spricht die Empfehlung
aus, den Bewerber oder die Bewerberin unter Auflagen zuzulassen oder abzulehnen. Die
Eingangsprüfung kann nicht wiederholt werden.
6. Die Prüfungskommission entscheidet, soweit eine Eingangsprüfung durchzuführen war, auf
der Grundlage der Prüferempfehlung nach Nr. 7, in allen anderen Fällen selbständig über die
Zulassung. Die Zulassung kann mit Auflagen verbunden werden, die den Bewerber in die Lage
versetzen sollen, eventuell fehlende Kenntnisse aus dem Bachelorstudium nachzuweisen oder
in einer festgelegten Zeit während des Masterstudiums an der TU Darmstadt nachzuholen.
Werden die Auflagen nicht erfüllt, ist die mit ihr verbundene Entscheidung zu widerrufen.
7. Die Eingangsprüfung ist keine selbständige Prüfungsentscheidung, sondern unselbständiger
Teil der Zulassungsentscheidung.
8. Die Zulassung erteilt die Prüfungskommission.
zu § 18 (1) Zulassungsvoraussetzung
Die Zulassung zur Abschlussarbeit setzt in der Regel den Nachweis von mindestens 60 Kreditpunkten
voraus. Diese müssen in den Modulen des Master-of-Arts-Studiengangs „Bildungswissenschaften:
Bildung in globalen Technisierungsprozessen“ an der Technischen Universität Darmstadt erworben
oder dafür anerkannt worden sein. Mit Zustimmung der Prüfungskommission kann von der
Mindestanzahl der Kreditpunkte
abgewichen werden.
zu § 20 (1): Fachprüfungen und Studienleistungen
Zum Erwerb des Grades „Master of Arts“ im Studiengang „Bildungswissenschaften: Bildung in globalen
Technisierungsprozessen“ sind die im Modulhandbuch aufgeführten Studien- und Prüfungsleistungen
im Umfang von insgesamt 120 Kreditpunkten zu erbringen
zu §22 (2), (5)
Dauer, Form und Inhalt der mündlichen Abschlussprüfung sind im Modulhandbuch festgelegt.
Eine schriftliche Abschlussklausur ist nicht vorgesehen.
zu §23 (5): Abschlussarbeit
Die Abschlussarbeit (Master-Thesis) ist innerhalb einer Frist von 6 Monaten anzufertigen. Die
Abschlussarbeit ist in der Regel in deutscher Sprache zu verfassen. Mit Zustimmung der
Prüfungskommission kann die Abschlussarbeit auch in einer anderen Sprache vorgelegt werden.
zu §28 (3): Gesamtnote
In das Gesamturteil gehen die Noten der in den Modulen 4, 5, 6, 7, 9 und 11 des Studiengangs
„Bildungswissenschaften: Bildung in globalen Technisierungsprozessen“ erworbenen Studien- und
Prüfungsleistungen, sowie die Note der mündlichen Abschlussprüfung und die Note der
Abschlussarbeit (Master-Thesis) ein. Die Gewichtung der Noten erfolgt entsprechend der Module im
Studien- und Prüfungsplan (Anlage II) zugeordneten Kreditpunkten

Ausführungsbestimmungen 4
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 66 von 101

Ordnung des Studiengangs: M.A. Bildungswissenschaften: Bildung in globalen


Technisierungsprozessen

zu §31 (1): Zweite Wiederholung


Bei schriftlichen Prüfungen kann die zweite Wiederholungsprüfung im Einvernehmen von Prüfenden
und Prüflingen auch mündlich erfolgen.
zu §35 (1): Prüfungszeugnis
Im Zeugnis der bestandenen Abschlussprüfung des Master-of-Arts-Studiengangs
„Bildungswissenschaften: Bildung in globalen Technisierungsprozessen“ werden die Gesamtnote, der
Titel und die Note der Master-Thesis, die Titel der besuchten Module, sowie die im Studium
erworbenen Kreditpunkte aufgeführt
zu §39 (2): In-Kraft-Treten
Diese Ausführungsbestimmungen treten am 01.10.2013 in Kraft. Sie werden in der Satzungsbeilage
der Technischen Universität Darmstadt veröffentlicht. Mit In-Kraft-Treten dieser Ausführungsbestim-
mungen treten die Ausführungsbestimmungen vom 09.02.2011 (Satzungsbeilage 2012-III) außer
Kraft. Bereits begonnene Studiengänge können auf Antrag nach den bisherigen
Ausführungsbestimmungen zu Ende geführt werden, der Antrag ist innerhalb eines Jahres nach In-
Kraft-Treten dieser Ausführungsbestimmungen beim zuständigen Studienbüro zu stellen.

Anhang I Studien- und Prüfungsplan


Anhang II Kompetenzbeschreibungen
Anhang III Modulhandbuch

Darmstadt, den 13.08.2013

Der Dekan des Fachbereichs Humanwissenschaften


der Technischen Universität Darmstadt,
Prof. Dr. Frank Hänsel

Ausführungsbestimmungen 5
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 67 von 101

Ordnung des Studiengangs: M.A. Bildungswissenschaften: Bildung in globalen


Technisierungsprozessen

1.1. Anhang I: Studien- und Prüfungsplan

Anhang I: Studien- und Prüfungsplan 6


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 68 von 101

Master of Arts
"Bildungswissenschaften:
Bildung in globalen Technisierungsprozessen"
Studien- und Prüfungsplan (Anhang I) Prüfungsleistungen Lehrform Semester

Die Zuordnung
der Prüfungen zu
Semestern hat
empfehlenden

Leistungskategorie

Bewertungssystem

Art der Lehrform


Charakter.

Prüfungsform

gesamt
Dauer (min)

Gewichtung
Workload in CP
pro Semester

Status
TUCaN-Nr. und Zuordnung von CP zu Modulbausteinen haben informativen Charakter. Die Anrechnung der CPs

SWS
erfolgt nach Abschluss des Moduls. CP 1. 2. 3. 4.
Forschungspropädeutik 14 24
03-01-0101 P1: Gestaltung eines forschungspropädeutischen Projekts FP be SF 0% 6 o 9
03-01-2111-ws Workshop 2 o WS 3
03-01-2112-ws Strukturiertes Begleitprogramm 2 o S 3
03-01-2113-ws Prozessbegleitung 2 o P 3
03-01-0102 P2: Durchführung und Ergebnispräsentation FP be SF 0% 4 o 9
03-01-2122-ws Workshop und Selbständige Projektarbeit 4 o WS 9
03-01-x103 P3: Methodologische Grundlagen FP be SF 0% 4 o 6
03-01-2131-se Seminar 2 o S 3
03-01-2132-se Seminar 2 o S 3
Pädagogische Forschungsmethoden 18
03-01-0104 P4: Theoriebildung FP St SF 6/75 4 o 6
03-01-2141-se Seminar 2 o S 3
03-01-2142-vl Seminar/Vorlesung 2 o S/V 3
03-01-x105 P5: Qualitative Methoden FP St f 6/75 2 o 6
03-01-2151-se Seminar 2 o S 6
03-01-x106 P6: Quantitative Methoden FP St f 6/75 2 o 6
03-01-2161-se Seminar 2 o S 6
Vertiefende fachliche Inhalte 14 30
03-01-0107 P7: Transformationsprozesse in disziplinärer Perspektive FP St SF 9/75 4 o 9
03-01-2171-vl Vorlesung 2 o V 3
03-01-2172-se Seminar 2 o S 6
WP8.1-WP8.6: Transformationsprozesse in interdisziplinärer Perspektive (1 von 6) FP St f 0% 4 o 9
Vorlesung 2 o V 3
Seminar oder Projekt 2 o S 6
03-01-0109 P9: Konzepte und Strategien in exemplarischen Handlungsfeldern FP St SF 12/75 6 o 12
03-01-2191-se Seminar 2 o S 4
03-01-2192-ws Seminar 2 o S 4
03-01-2193-se Workshop 2 o WS 4
Transfer und Spezialisierung durch eigene Forschungspraxis 48
03-01-0110 P10: Einführung in Forschungsfelder und Entwicklung der Forschungsfrage FP be m 0% 4 o 6
03-01-2201-se Seminar 2 o S 3
03-01-2202-se Seminar 2 o S 3
03-01-x111 WP11.1-WP11.7: Begleitete eigene Forschungspraxis 12/75 4 o 12
03-01-2211-ko Pädagogik der Naturwissenschaften/Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung FP St f 4 f W
03-01-2212-ko Technische Medien FP St f 4 f W
03-01-2213-ko Arbeit, Beruf, Profession FP St f 4 f W
03-01-2214-ko Technikdidaktik FP St f 4 f W
03-01-2215-ko Bildungssysteme; Internationalität FP St f 4 f W 12
03-01-2216-ko Heterogenität und Ungleichheit FP St f 4 f W
03-01-2217-ko Universitäre Lehr-Lernforschung FP St f 4 f W
03-01-2218-ko Bildungs- und Erziehungsphilosophie FP St f 4 f W
03-01-2219-ko Berufliche Sozialisation FP St f 4 f W
03-01-0112 P12: Abschlussmodul FP be SF 6/75 30 6
03.01.5112 Master Thesis M.A. Bildungswissenschaften FP be SF 18/75 24

Summe 120 30 30 30 30

Legende
Leistungs- SL = Studienleistung;
kategorie: FP = Fachprüfung
Bewertungs- St = Standard (benotet); be = bestanden/nicht bestanden;
system: kP = keine Prüfung
Prüfungsform: s = schriftlich; m = mündlich; SF = Sonderform;
H=Hausarbeit; f = fakultativ, R = Referat, …
Dauer: Dauer der Prüfung in min (optional)
Gewichtung: Bei Kursen = Gewichtung der Prüfungsnote für die Modulnote
Bei Modulen = Gewichtung der Modulnote für die Gesamtnote
SWS: Semesterwochenstunden
Status: o = obligatorisch; f = fakultativ
Art der Lehrform: VL=Vorlesung; PS=Proseminar; S=Seminar; Ü=Übung; …
CP: Kreditpunkte
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 69 von 101

Ordnung des Studiengangs: M.A. Bildungswissenschaften: Bildung in globalen


Technisierungsprozessen

1.2. Anhang II: Kompetenzbeschreibungen

1. Für den Master of Arts Studiengang Bildungswissenschaften: Bildung in globalen


Technisierungsprozessen des Fachbereichs Humanwissenschaften der TU Darmstadt erforderliche
Kompetenzen

Da der Masterstudiengang auf den Bachelor of Arts Studiengang Pädagogik der TU Darmstadt aufbaut,
erfüllen insbesondere diejenigen Bewerber und Bewerberinnen die Voraussetzungen, die durch den
Abschluss des hiesigen BA Pädagogik die für die erfolgreiche Fortsetzung des Studiums notwendigen
Kompetenzen nachgewiesen haben. Jede/r Absolvent/in dieses Studiengangs hat – neben dem Erwerb
weiterer Fähigkeiten – folgende für den Masterstudiengang zentrale Kompetenzen entwickelt, die auch
wesentliche Voraussetzungen für die Zulassung zum Studium sind:

Die Absolventen sind intensiv und umfassend geübt in der weitgehend selbstständigen und
zielorientierten Bearbeitung von wissenschaftlichen und praxisbezogenen Fragestellungen aus den
Inhalten der Pflichtveranstaltungen im Grundlagen-, Erweiterungs- und Profilbereich des
Studiengangs. Dabei bedeutet

intensiv und umfassend, dass diese Erfahrungen nicht nur punktuell gesammelt werden (etwa in
eigens dafür eingerichteten Lehrveranstaltungen), sondern dass sich dies auf das gesamte Studium
erstreckt, wenn auch nicht unbedingt in jeder Lehrveranstaltung in gleichem Maße.

Selbständig und zielorientiert, dass die Beratungsangebote (z. B. im Rahmen des begleiteten
Selbststudiums) im Wesentlichen der Aufgabenklärung und Betreuung wissenschaftlicher
Fragestellungen dienen. Darüber hinaus müssen die Studierenden die (pädagogischen) Frage- und
Problemstellungen – je nach Vorgabe – einzeln oder im Team selbständig und zielorientiert bearbeiten.

Fragen und Problemstellungen sind in der Regel in den Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen und
Zusammenhänge zu stellen und erfordern ein wissenschaftliches, reflexives Vorgehen sowie
persönliche und soziale Kompetenzen in der Umsetzung. Das Niveau lässt sich wie folgt genauer
beschreiben:

Im Grundlagenbereich:

Einführung Allgemeine Pädagogik: die Fähigkeit, wissenschaftliche und praxisbezogene


Fragestellungen anhand grundlegender pädagogischer Kategorien und methodischer Zugänge zu
erörtern, in aktuelle, gesellschaftliche Zusammenhänge einzubinden sowie eigene biographische
Erfahrungen in pädagogischen Kontexten kritisch zu reflektieren.

Einführung Berufspädagogik: die Fähigkeit, zentrale Gegenstände und Fragestellungen der


Berufspädagogik zu verstehen, in aktuelle Kontexte einzubinden und auf der Basis grundlegender
berufspädagogischer Begriffe und Theorien selbstständig Fragestellungen zu entwickeln und zu
bearbeiten.

Methodische Grundlagen: die Fähigkeit, die in der allgemeinen Pädagogik und Berufspädagogik
üblichen Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens entsprechend der jeweiligen Aufgabe
oder Fragestellung adäquat einzusetzen, damit wissenschaftlich angemessen zu arbeiten sowie
empirische Studien eigenständig zu planen und durchzuführen.

Anhang II: Kompetenzbeschreibungen 8


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 70 von 101

Ordnung des Studiengangs: M.A. Bildungswissenschaften: Bildung in globalen


Technisierungsprozessen

Grundlagen der Berufsfeldorientierung: die Fähigkeit, Organisations- und Entscheidungsstrukturen in


den exemplarischen Berufsfeldern zu analysieren, das eigene Handeln im pädagogischen Feld zu
reflektieren und eine professionelle pädagogische Haltung einzunehmen.

Insgesamt müssen hier min. 50 CP nachgewiesen werden.

Im Erweiterungsbereich:

Bildungssysteme, Bildungspolitik, Bildungspraxis: die Fähigkeit, die Architektur und grundlegenden


Prinzipien von Bildungssystemen zu analysieren sowie bildungspolitische Widersprüche und
Interessengegensätze identifizieren, verstehen und in geeigneter Weise präsentieren zu können. Durch
den Einsatz kollektiver Arbeitsformen verfügen die Absolventen über eine ausgeprägte Teamfähigkeit.

Erziehung und Bildung: die Fähigkeit, wesentliche Dimensionen und Hintergründe des Erziehungs-
und Bildungsbegriffs selbstständig zu erschließen, darzustellen und zu beurteilen sowie das
Begriffsfeld im Kontext weiterer Basiskategorien der Allgemeinen Pädagogik zu differenzieren und
kritisch zu reflektieren.

Insgesamt müssen hier min. 10 CP nachgewiesen werden.

Im Profilbereich:

Vertiefende Studien zur Allgemeinen Pädagogik: die Fähigkeit, sich mit allgemein-pädagogischen
Begriffen und Theorien vertiefend auseinanderzusetzen, erziehungswissenschaftliche Paradigmen
darzustellen und aktuelle pädagogische Problemstellungen auf dem Hintergrund gesellschaftlicher
Transformationsprozesse zu analysieren.

Theorien und Prozesse allgemeiner und beruflicher Bildung: Die Studierenden verfügen über ein
theoriegeleitetes Fachwissen zu verschiedenen Theorien allgemeiner und beruflicher Bildung und
können erworbene Kenntnisse situations- und anforderungsgerecht einsetzen sowie deren
(berufs)pädagogische Relevanz kritisch einschätzen. Sie sind in der Lage, das Spannungsfeld zwischen
allgemeiner Bildung und Berufsbildung zu analysieren sowie Theorien und Prozesse in
gesellschaftliche Zusammenhänge zu stellen.

Didaktik und Methodik der allgemeinen und beruflichen Bildung: die Fähigkeit, didaktische und
methodische Prinzipien und Fragestellungen in der allgemeinen und beruflichen Bildung zu verstehen
und kritisch zu reflektieren sowie selbstständig, unter Berücksichtigung der Heterogenität der
Lernenden, anzuwenden. Die Fähigkeit, didaktisch-methodische Arrangements differenziert zu
erfassen und eine ausgewählte Lernsequenz eigenständig vorzubereiten, durchzuführen und zu
dokumentieren.

Insgesamt müssen hier min. 40 CP nachgewiesen werden.

Forschungspraxis:

Wissenschaftspraxis: die Fähigkeit, ein hinreichend eingegrenztes Forschungsthema selbstständig zu


konzipieren, auszuarbeiten sowie im Rahmen eines wissenschaftlichen Fachgesprächs präsentieren und
diskursiv begründen zu können.

Insgesamt müssen hier min. 25 CP nachgewiesen werden.

Anhang II: Kompetenzbeschreibungen 9


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 71 von 101

Ordnung des Studiengangs: M.A. Bildungswissenschaften: Bildung in globalen


Technisierungsprozessen

2. Kriterien der Eingangsprüfung zum Master of Arts Studiengang Bildungswissenschaften: Bildung in


globalen Technisierungsprozessen

Alle oben beschriebenen Kompetenzen sind wesentlich für die erfolgreiche Absolvierung des Master of
Arts Studiengangs Bildungswissenschaften: Bildung in globalen Technisierungsprozessen.

Im Folgenden werden die Anforderungen detailliert definiert, die uneingeschränkt notwendig sind, um
den Master of Arts Studiengang Bildungswissenschaften: Bildung in globalen Technisierungsprozessen
erfolgreich zu absolvieren:

Es müssen die definierten Qualifikationsziele im Grundlagenbereich von mindestens vier Modulen


abgedeckt sein.
Im Erweiterungsbereich müssen die Inhalte der Module 7 (Bildungssysteme, Bildungspolitik,
Bildungspraxis) und 8 (Erziehung und Bildung: Theorien und Konzeptionen), im Profilbereich die
Inhalte von mindestens drei Modulen im Wesentlichen abgedeckt sein.
Sollte das B.A.-Studium der Bewerberin/ des Bewerbers generell Kompetenzen in der oben
beschriebenen Form vermitteln, aber nicht alle für den Master of Arts Studiengang
Bildungswissenschaften: Bildung in globalen Technisierungsprozessen wesentlichen Module im
Grundlagen-, Erweitungs- und Profilbereich abdecken, kann eine günstige Erfolgsprognose nur dann
gestellt werden und damit die Zulassung nur erteilt werden, wenn sowohl die Abschlussnote als auch
der mit CPs gewichtete Durchschnitt der Einzelnoten von Vorlesungen/Übungen und vergleichbaren
Lehrveranstaltungsformen im Grundlagen-, Erweiterungs- und Profilbereich nicht schlechter als 2,0
und jede Einzelnote in diesen Bereichen besser als 4,0 ist. In diesem Fall wird die erfolgreiche
Absolvierung der Prüfungen im Erweiterungs- und Profilbereich im ersten Studienjahr zur Auflage für
die endgültige Zulassung.
Anderweitig gesammelte Erfahrungen (bspw. aus beruflicher Tätigkeit oder aus Weiterbildungskursen)
werden in der Eingangsprüfung für den Master of Arts Studiengang Bildungswissenschaften: Bildung
in globalen Technisierungsprozessen in vollem Umfang berücksichtigt, insofern sie den oben
beschriebenen Kompetenzen sowohl vom Inhalt als auch vom Anspruch an Aufgabenstellung und
selbstständige Bearbeitung her entsprechen und wenn diese Kompetenzen unter den allgemein
üblichen Qualitätssicherungsstandards von Hochschulen erworben und bewertet worden sind.

Anhang II: Kompetenzbeschreibungen 10


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 72 von 101

Ordnung des Studiengangs: M.A. Bildungswissenschaften: Bildung in globalen


Technisierungsprozessen

1.3. Anhang III: Modulhandbuch

Das Modulhandbuch wird gemäß § 1 Abs. (1) der Satzung der Technischen Universität Darmstadt zur
Regelung der Bekanntmachung von Satzungen der Technischen Universität Darmstadt vom 18. März 2010
elektronisch veröffentlicht.

Anhang III: Modulhandbuch 11


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 73 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

Ordnung des Studiengangs


Master of Science (M.Sc.)
Energy Science and
Engineering
Ausführungsbestimmungen
mit Anhängen
I: Studien- und Prüfungsplan
II: Kompetenzbeschreibungen
III: Modulhandbuch (nur elektronisch veröffentlicht)

Unterschrift des Vorsitzenden der Gemeinsamen Kommission am 01.02.2013.

In Kraft-Treten der Ordnung am 01.10.2012.

Ordnung des Studiengangs vom 01.02.2013

Aufgrund der Genehmigung des Präsidiums der TU Darmstadt vom 23.05.2013 (Az.: 652-2-3) werden
die Ausführungsbestimmungen des Studienbereichs Energy vom 01.02.2013 zu den Allgemeinen
Prüfungsbestimmungen der Technischen Universität Darmstadt (APB) für den Studiengang Master of
Science Energy Science and Engineering bekannt gemacht.

Darmstadt, 23.05.2013

Der Präsident der TU Darmstadt


Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel

Satzungsbeilage Nr.:
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 74 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

0. Inhaltsverzeichnis der Ordnung

0. Inhaltsverzeichnis der Ordnung 2 


1. Ausführungsbestimmungen 3 
1.1.  Anhang I: Studien- und Prüfungsplan 9 
1.2.  Anhang II: Kompetenzbeschreibungen 14 
1.3.  Anhang III: Modulhandbuch (wird nur elektronisch veröffentlicht) 18 

Satzungsbeilage Nr.:
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 75 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

1. Ausführungsbestimmungen

Zu § 2 (1): Akademische Grade


Der Master-Studiengang „Energy Science and Engineering“ wird vom Studienbereich „Energy
Science and Engineering“ des TU Darmstadt Energy Center der Technischen Universität
Darmstadt getragen.
Die Technische Universität Darmstadt verleiht nach bestandener Abschlussprüfung des
Studienganges „Energy Science and Engineering“ den akademischen Grad „Master of Science“
(M.Sc.).
Zu § 5 (4),(5): Module, Bestandteile und Art der Prüfung
Die Fachprüfungen werden entsprechend den Angaben im Studien- und Prüfungsplan
(Anhang I) schriftlich und/oder mündlich oder in einer anderen, dem Fach angemessenen
Weise durchgeführt.
Für Prüfungsleistungen, die im Wahlpflichtbereich und im Wahlbereich geleistet werden,
gelten die Regelungen des jeweiligen Fachbereichs.
Zu § 7 Abs. 1 bis 3
Der Studienbereich „Energy Science and Engineering“ richtet für den Master-Studiengang
„Energy Science and Engineering“ eine Prüfungskommission ein.
Zu § 11 (4), (5): Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen - Sprachkenntnisse
Die Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch.
Zu § 12 (2)
Zu Beginn der Vorlesungszeit des zweiten Semesters müssen die Studierenden einen
individuellen Prüfungsplan vorlegen. Hierin sind die entsprechend § 20 gewählten
Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule mit Nennung der Disziplin, in der die Master-Thesis an-
gefertigt wird, verbindlich anzugeben. Der Prüfungsplan wird der Prüfungskommission oder
ihrem Beauftragten zur Genehmigung vorgelegt. Ebenso ist bei Änderungen zu verfahren. Der
Vorlage des Prüfungsplanes soll ein Gespräch mit dem Mentor oder der Mentorin
vorausgehen, in dem die zu prüfenden Fächer gemäß dem Studien- und Prüfungsplan
vereinbart werden. Die Prüfungskommission entscheidet über die Anzahl der
anzuerkennenden Kreditpunkte (CP).
Zu § 16 (1) und § 17 (1)
Prüfungsleistungen, die im Rahmen des Studienganges erbracht wurden, der als
Zulassungsvoraussetzung für diesen Masterstudiengang anerkannt wurde, werden nicht auf
den Masterstudiengang angerechnet.
Zu § 17a (1)
Zugangsvoraussetzung zum Masterstudiengang ist insbesondere

Anhang I: Studien- und Prüfungsplan 3


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 76 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

1. ein Abschluss als Bachelor of Science in einem der Studiengänge (beispielhaft)


 Angewandte Geowissenschaften,
 Angewandte Mechanik,
 Architektur,
 Bauingenieurwesen und Geodäsie,
 Chemie,
 Computational Engineering,
 Elektrotechnik und Informationstechnik,
 Informationssystemtechnik,
 Maschinenbau,
 Materialwissenschaften,
 Mathematik mit Nebenfach Elektrotechnik und Informationstechnik, Physik, Chemie
oder Mechanik,
 Mechanik,
 Mechatronik,
 Physik,
 Umweltingenieurwissenschaften,
 Wirtschaftsingenieurwissenschaften technische Fachrichtung Bauingenieurwesen,
Maschinenbau oder Elektrotechnik
der Technischen Universität Darmstadt oder ein vergleichbarer nationaler oder internationaler
Abschluss eines forschungsorientierten Studiengangs aus dem oben genannten Fächerkatalog
oder vergleichbarer Studiengänge.
Der als Zugangsberechtigung aufgeführte Abschluss muss mindestens 18 Kreditpunkte (CP)
aus Veranstaltungen aus dem Bereich Mathematik oder auf angewandter Mathematik
basierenden Veranstaltungen wie z.B. der Physikalische Chemie, sowie mindestens 24
Kreditpunkte (CP) aus dem Bereich der Ingenieur- oder Naturwissenschaften, die mindestens
zwei verschiedenen Fachrichtungen inhaltlich zugerechnet werden können, umfassen. Die
relevanten Kompetenzen sind in Anhang II dieser Ausführungsbestimmungen, den
Kompetenzbeschreibungen, benannt. Diese Voraussetzungen werden im Rahmen einer
Eingangsprüfung überprüft. Eventuell fehlende Voraussetzungen können nach Maßgabe der
Ausführungsbestimmungen zu § 17a Abs. 4 nachgeholt werden.
2. Sprachzertifikate nach diesen Ausführungsbestimmungen „Zu § 11 Abs. 4“.
3. Eine bestandene Eingangsprüfung. Über die Anerkennung des als Zugangsberechtigung
angeführten Abschlusses sowie über die Anerkennung von Leistungen in einzelnen Fächern
(„fachliche Prüfung“) entscheidet die Prüfungskommission. Hierbei wird anhand der

Anhang I: Studien- und Prüfungsplan 4


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 77 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

vorgelegten Unterlagen geprüft, welche Leistungen anerkannt werden können, und eine
Prognoseentscheidung getroffen.

Zu § 17a (2),(3)
Die Eingangsprüfung besteht (in der Regel) aus der (formellen) Prüfung der im Rahmen der
Immatrikulation vorzulegenden schriftlichen Unterlagen. Auf Anfrage hat der Bewerber/die
Bewerberin der Prüfungskommission Einsicht in die Unterlagen über den Inhalt des
absolvierten Studiums zu gewähren.
Im Rahmen einer weiteren (materiellen) Eingangsprüfung wird überprüft, inwieweit Art und
Umfang der Kenntnisse einem Abschluss als Bachelor of Science in den unter 1. aufgeführten
Fächern an der TU Darmstadt entsprechen. Diese Überprüfung erfolgt durch eine mündliche
oder schriftliche Prüfung. Die Prüfungskommission legt den Zeitpunkt der (materiellen)
Eingangsprüfung fest und benennt einen Prüfer des dem als Zugangsberechtigung
angeführten Abschlusses entsprechenden Fachbereiches bzw. Studienbereiches. Die
Eingangsprüfung wird unter Beteiligung eines Beisitzers durchgeführt. Der Prüfer bestimmt
Form und Inhalt der Prüfung mit dem Ziel, die Eignung der Studienbewerberin oder des
Studienbewerbers für den Studiengang M.Sc. Energy Science and Engineering an der
Technischen Universität Darmstadt festzustellen.
Die Prüfungskommission legt Termine und Prüfer fest. Gleichwertige Prüfungen können von
der Prüfungskommission anerkannt werden.
Die Prüfungskommission kann bei zweifelsfrei nachgewiesener Eignung, insbesondere bei Vor-
lage eines B.Sc. der TU Darmstadt in einem der unter 1 aufgeführten Fächer oder eines
vergleichbaren Abschlusses auf die Eingangsprüfung verzichten. In begründeten Einzelfällen
kann die Prüfungskommission weitere Gespräche oder Prüfungen zur Eignungsfeststellung
oder weitere Auflagen anordnen.
Ist dem Bewerber/der Bewerberin ein persönliches Erscheinen nicht zuzumuten (z.B. aus
finanziellen oder geografischen Gründen), so ermöglicht die Prüfungskommission dem
Prüfling, die mündliche Prüfung per Internet-Videotelefonie zu führen. Dabei obliegt dem
Bewerber/der Bewerberin die technische Organisation auf seiner/ihrer Seite.
Zu § 17a (4)
Der Prüfer oder die Prüferin entscheidet auf der Grundlage der Eingangsprüfung, ob der
Bewerber oder die Bewerberin die i.S.d. Nr. 4 erforderlichen Kompetenzen besitzt und stellt
nach § 17a Abs. 4 APB fest, ob die Bewerberin oder der Bewerber den für das Masterstudium
erforderlichen Kenntnisstand besitzt, oder ob sie oder er gegebenenfalls unter Auflagen

Anhang I: Studien- und Prüfungsplan 5


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 78 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

zuzulassen oder eine Zulassung wegen mangelnden Kenntnisstandes abzulehnen ist. Die
Eingangsprüfung kann nicht wiederholt werden.
Die (materielle) Eingangsprüfung ist keine selbständige Prüfungsentscheidung, sondern
unselbständiger Teil der Zulassungsentscheidung.
Die Anerkennung kann mit Auflagen in Form zusätzlich zu erbringender Prüfungen verbunden
werden, welche die erforderliche Qualifikation für das Master-Studium sicherstellen sollen.
Art und Umfang der Kenntnisse, die der „fachlichen Prüfung“ zu Grunde liegen, entsprechen
den unter Punkt 1 aufgeführten Abschlüssen der Technischen Universität Darmstadt. In den
Auflagen werden die abzulegenden Module und den Zeitpunkt, bis zu dem die Leistungen
erbracht werden müssen, bestimmt. Im Fall einer Zulassung mit Auflagen erfolgt die
Einschreibung unter Vorbehalt.
Wenn der zur Zulassung qualifizierende Studiengang in seinem Curriculum von den unter
Punkt 1 genannten Studiengängen abweicht, gelten folgende Regeln:
Bei einer Abweichung von bis zu 10 Kreditpunkten (CP) ist die Zugangsvoraussetzung
zunächst erfüllt. Der Studierende muss parallel zum Master-Studiengang „Energy Science and
Engineering“ weitere Lehrveranstaltungen, die einem der oben genannten Studiengänge
entsprechen, erfolgreich an der Technischen Universität Darmstadt absolvieren (in der Summe
maximal 10 Kreditpunkte (CP)).
Steht bereits aufgrund der Prüfung der eingereichten Unterlagen zweifelsfrei fest, dass die
Auflagen 20 Kreditpunkte (CP) übersteigen würden, kann die Prüfungskommission die
Zulassung ohne (materielle) Eingangsprüfung versagen.
Bei mehr als 30 Kreditpunkten (CP) Abweichung ist keine Zulassung zum Master-Studiengang
möglich.
Zu § 18 (1)
Bei der Meldung zu einer Prüfung sind Bescheinigungen über Studienleistungen und sonstige
Unterlagen erforderlich, sofern diese in den Modulbeschreibungen vorgeschrieben sind.
Zulassungsvoraussetzung zur letzten Fachprüfung ist die Erfüllung der im Rahmen der
Zulassung festgelegten Auflagen.
Zu § 19 (1),(2)
Für Module mit Fachprüfungen soll die Prüfung in einem Prüfungszeitraum von zwei Wochen
vor bis vier Wochen nach Vorlesungsende stattfinden.
Zu § 20 (1)
1. Zum Erwerb des Master of Science im Studiengang „Energy Science and Engineering“
sind Prüfungsleistungen in den im Studien- und Prüfungsplan (Anhang I) aufgeführten

Anhang I: Studien- und Prüfungsplan 6


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 79 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

Modulen des Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlbereiches abzulegen im Umfang von 120
Kreditpunkten (CP) zu erwerben.
2. Der Studienplan (Anhang I) regelt, abhängig vom als Zugangsberechtigung
angeführten Abschluss und der Wahl des Wahlpflichtbereiches, in dem die Master-Thesis
abgelegt wird, welcher Umfang an Kreditpunkten (CP) in welchem Bereich verpflichtend ist.
Des Weiteren sind die erforderlichen Kreditpunkte (CP) im Pflichtbereich und im
Wahlpflichtbereich, nach Themenschwerpunkten aufgegliedert, dargestellt. Die Fächerlisten
der einzelnen Bereiche können wie auch die Modulbeschreibungen durch Beschluss der
Gemeinsamen Kommission geändert werden.
3. Im Pflichtbereich müssen die Studierenden sechs der sieben Grundlagenmodule des
ersten Fachsemesters absolvieren. Die Zuordnung der Module erfolgt im Rahmen des
Zulassungsverfahrens durch die Prüfungskommission und ist Teil des Zulassungsbescheids.
Der Pflichtbereich umfasst außerdem das Interdisziplinäre Energieprojekt und die
Masterthesis.
Im Wahlpflichtbereich müssen die Studierenden 24 Kreditpunkte bzw. 18 Kreditpunkte aus
zwei Themenschwerpunkten erwerben. Auf dem Gebiet des größeren Themenschwerpunktes
(24 Kreditpunkte) wird die Master-Thesis angefertigt.
In begründeten Ausnahmefällen kann ein individueller Studien- und Prüfungsplan im
Wahlpflichtbereich Lehrveranstaltungen aus dem Lehrangebot von Bachelorstudiengängen
enthalten. Der Anteil dieser Veranstaltungen darf sechs Kreditpunkte nicht überschreiten.
Im Wahlbereich müssen die Studierenden zwölf Kreditpunkte aus dem gesamten
Lehrveranstaltungsangebot der Technischen Universität Darmstadt erbringen. Wahlmodule im
Umfang von mindestens fünf Kreditpunkten sind aus dem Lehrveranstaltungsangebot der
Fachbereiche Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und
Geschichtswissenschaften oder Humanwissenschaften der Technischen Universität Darmstadt
zu absolvieren.
Zu § 23 (2)
Die Master-Thesis ist in dem nach § 20 Abs.1 gewählten Wahlpflichtbereich durchzuführen.
Ausnahmen bedürfen der Genehmigung der Prüfungskommission.
Zulassungsvoraussetzung zur Master-Thesis ist (i) der Erwerb von mindestens 75
Kreditpunkten (CP) sowie (ii) ggf. die Erfüllung von Auflagen (s. „Zu § 17a Abs. 1-5“). Das
Vorliegen der Voraussetzungen wird beim Anmelden zur Master-Thesis überprüft. Über
Ausnahmen entscheidet die Prüfungskommission. Die Ausgabe des Themas der Master-Thesis
kann erst bei Vorliegen aller Zulassungsvoraussetzungen erfolgen. Die oder der Vorsitzende
der Prüfungskommission sorgt auf Antrag dafür, dass ein Prüfling rechtzeitig ein Thema für
die Abschlussarbeit erhält.

Anhang I: Studien- und Prüfungsplan 7


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 80 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

Zu § 23 (4)
Die Master-Thesis ist an einem am Studienbereich beteiligten Fachbereich durchzuführen.
Ausnahmen werden nach § 23 (4) APB geregelt.
Zu § 23 (5)
Die Abschlussarbeit (Master-Thesis) muss innerhalb einer Bearbeitungsfrist von sechs
Monaten angefertigt und eingereicht werden. Jeder Prüfling stellt seine Master-Thesis in
einem einstündigen Kolloquium vor. Über Verlauf, wesentlichen Inhalt und Bewertung des
Kolloquiums wird ein Protokoll angefertigt, das Bestandteil der Prüfungsakten ist.
Zu § 25 (2)
Besteht eine Fachprüfung aus mehreren Prüfungsleistungen, errechnet sich die Fachnote aus
dem Durchschnitt der Noten der einzelnen Prüfungsleistungen. Die Einzelnoten werden
entsprechend der den Leistungen zugeordneten Kreditpunkte (CP) gewichtet.
Zu § 26 (2)
Die Bewertung des Kolloquiums geht mit einem Anteil von 20 %, die Bewertung der
schriftlichen Master-Thesis mit einem Anteil von 80 % in die Gesamtbewertung ein.
Zu § 28 (3)
Die Modulnoten ergeben sich laut Studien- und Prüfungsplan (s. Anhang I). Im Gesamturteil
der Master-Prüfung werden die jeweiligen Modulnoten mit der Zahl der Kreditpunkte (CP) für
das jeweilige Modul bezogen auf 120 Kreditpunkte (CP) gewichtet.
Zu § 39 (2)
Diese Ausführungsbestimmungen treten am 01.10.2012 in Kraft. Sie werden in der
Satzungsbeilage der Technischen Universität Darmstadt veröffentlicht.

Anhang I Studien- und Prüfungsplan


Anhang II Kompetenzprüfung und
Kompetenzbeschreibung
Anhang III Modulhandbuch

Darmstadt, den 01.02.2013

Der Vorsitzende der Gemeinsamen Kommission des Studienbereichs Energy Science and
Engineering,
Prof. Dr.-Ing. Johannes Janicka

Anhang I: Studien- und Prüfungsplan 8


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 81 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

1.1. Anhang I: Studien- und Prüfungsplan

Anhang I: Studien- und Prüfungsplan 9


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 82 von 101

Master of Science
Energy Science and Engineering
Studien- und Prüfungsplan Prüfungsleistungen Lehrform Semester

Art der Lehrform


Die Zuordnung der
Prüfungen zu Semestern
hat empfehlenden
Charakter. Verbindliche

Leistungskategorie

Bewertungssystem
Prüfungstermine sind mit
"*" kenntlich gemacht

gesamt
Prüfungsform
Workload in CP pro

Gewichtung
Semester

Status
Dauer
TUCaN-Nr. und Zuordnung von CP zu Modulbausteinen haben informativen

SWS
Charakter. Die Anrechnung der CPs erfolgt erst nach Abschluss des Moduls. CP 1. 2. 3. 4.
A Pflichtbereich (6 aus 7 Modulen) 30
13-K3-M012 Renewable Energies, Energy Scenarios and FP, SL St, s/m 90/30 1/24 6 o 5 5
Climate Protection b/nb
13-K3-0010-vü Renewable Energies, Energy Scenarios and VL, Ü
Climate Protection
13-C0-M025 Energy Technologies in Civil Engineering and FP,SL St, s/m 90/30 1/24 2 o 5 5
Architecture b/nb
13-C0-0038-vl Energy Technologies in Civil Engineering and VL
Architecture
16-13-6420 Energy Technologies in Mechanical Engineering FP St s/m 90/30 1/24 4 o 5 5
16-13-6420-vl Energy Technologies in Mechanical Engineering VL
16-13-6420-ue Energy Technologies in Mechanical Engineering Ü
11-01-4404 Material Science for Renewable Energy Systems FP St s/m 90/30 1/24 4 o 5 5
11-01-4404-vl Material Science for Renewable Energy Systems VL
11-01-4404-ue Material Science for Renewable Energy Systems Ü
18-hi-3020 Electrical Engineering and Information FP St s/m 90/30 1/24 o 5 5
Technology
18-hi-3020-vl Electrical Engineering and Information VL
Technology
18-hi-3020-ue Electrical Engineering and Information Ü
Technology
07-03-0305 Chemistry for Energy Scientists and Engineers FP St s/m 90/30 1/24 o 5
07-03-0301-vl Chemistry for Energy Scientists and Engineers
07-03-0301-ue Chemistry for Energy Scientists and Engineers
01-10-1M01 Fundamental Law, Economics and Social Science 1/24 o 5 5
Aspects of Energy Supply and Energy
Consumption
01-65-0008-vl Energieversorgung und Umweltschutz FP, SL St s/m 90/30 1/2 VL 3
01-16-1M01-vl Energy Finance FP St s/m 90/30 1/2 2 VL 2

B Pflichtbereich 6
11-01-4409 Interdisziplinäres Energieprojekt IEP FP St m 60 1/20 o 6 6

C Wahlpflichtbereich 42
Die hier aufgelisteten Lehrveranstaltungen des Wahlpflichtbereichs geben den momentanen Stand des Lehrangebots wieder. Sie werden gemäß des sich
ändernden Lehrangebots der beteiligten Fachbereiche regelmäßig ergänzt und aktualisiert.
Themenkatalog: Energieeffizientes Bauen
15-02-0501 Energie und Technologie: Klima- und SL St H 1/40 f VL, Ü 3 3
Nutzungsgerechtes Bauen
15-02-3009 Wahlfach C - Energieeffizientes Bauen SL St H 1/30 f S, Ü 4 4
15-02-3015 Wahlfach C - Altbausanierung und SL St H 1/30 f S, Ü 4 4
Instandsetzungstheorie
15-01-0904 Gebäudetechnologie FP St s 90 1/60 f VL 2 2
15-01-1404 Gebäudetechnologie II SL St H 1/60 f VL, Ü 2 2
13-D2-M002 Technische Gebäudeausrüstung I FP, SL St, s 90 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-D2-M003 Technische Gebäudeausrüstung II FP, SL St, s 90 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-D2-M001 Strategisches Facility Management & Sustainable FP, SL St, s 90 1/20 f VL, Ü 6 6
Design b/nb
13-D3-M001 Konstruktive Bauphysik FP, SL St, s 90 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-D3-M015 Bauen im Bestand – Energetische Sanierung FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
16-64-6410 Technische Hydromechanik und Hydraulik II FP St s 90 1/20 f VL, Ü 6 6
13-D1-M007 Green Building Design I FP, SL s+m 1/20 f VL, Ü 6 6
13-D1-M008 Green Building Design II FP, SL s+m 1/20 f VL, Ü 6 6
13-A0-M006 Bauen im Bestand- Verfahrenstechnik und FP, SL St, m 15 1/20 f VL, Ü 6 6
Ökonomie b/nb
13-K3-M001 Industrieller Umweltschutz FP, SL St, s 90 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 83 von 101
Themenkatalog: Infrastruktur
13-D3-M015 Bauen im Bestand – Energetische Sanierung FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-K2-M002 Abwassertechnik 2 FP, SL St, s+m 60+15 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-K2-M004 Abwassertechnik 3 FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-J1-M001 Bahnsysteme und Bahntechnik B FP, SL St, s 90 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-J1-M002 Bahnsysteme und Bahntechnik C FP St m 20 1/40 f VL, Ü 3 3
13-K4-M007 Städtische und regionale Infrastrukturplanung FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-K4-M008 Städtische und regionale Umweltplanung FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-K4-M004 Raumentwicklung im nationalen und FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
internationalen Kontext b/nb
13-K4-M009 Infrastrukturen und städtische Umwelt FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-K4-M010 Räumliche Entwicklung und Planungspraxis FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-K3-M001 Industrieller Umweltschutz FP, SL St, s 90 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-K1-M005 Planung, Bau und Betrieb von FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
Abfallbehandlungsanlagen b/nb
18-hs-1010 Energieversorgung I FP St f 1/30 f VL, Ü 4 4
18-bi-2020 Großgeneratoren und Hochleistungsantriebe FP St m 30 1/30 f VL, Ü 4 4
18-bi-2060 Energieversorgung elektrischer Bahnen FP St m 30 1/60 f VL 2 2
18-hi-1020 Hochspannungsschaltgeräte und Anlagen FP St m 45 1/40 f VL 3 3
18-hi-1020 Hochspannungstechnik I FP St s/m 90/20 1/30 f VL, Ü 4 4
18-hi-2010 Hochspannungstechnik II FP St s/m 90/20 1/30 f VL, Ü 4 4
18-hi-2030 Überspannungsschutz und Isolationskoordination FP St m 30 1/30 f VL, Ü 4 4
in Energieversorgungsnetzen
18-hi-2040 Energiekabelanlagen FP St m 30 1/40 f VL 3 3
18-hs-2010 Netzwirtschaft FP St f 1/40 f VL 3 3
16-13-5050 Ökologische und wirtschaftliche Aspekte der FP St s 120 1/30 f VL 4 4
Energiewandlung I
16-13-5060 Ökologische und wirtschaftliche Aspekte der FP St s 120 1/30 f VL 4 4
Energiewandlung II
16-20-5010 Energiesysteme I (Klassische Energiesysteme) FP St s 90 1/30 f VL 4 4
16-20-5020 Energiesysteme II (Regenerative Energiesysteme) FP St s 90 1/30 f VL 4 4
16-20-5030 Energiesysteme III (Emissionsfreie FP St m 30 1/30 f VL 4 4
Kraftwerkstechnologien)
16-20-5100 Energie und Klimaschutz FP St s 90 1/30 f VL 4 4
16-20-5120 Planung, Bau, Betrieb und Inbetriebnahme von FP St m 30 1/30 f VL 4 4
Kraftwerken
16-20-5060 Tutorium Energiesysteme FP St m 30 1/30 f T 4 4

Themenkatalog: Verkehr und Transport


13-J1-M001 Bahnsysteme und Bahntechnik B FP, SL St, s 90 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-J1-M002 Bahnsysteme und Bahntechnik C FP St m 20 1/40 f VL, Ü 3 3
13-J1-M003 Nahverkehrsbahnen C FP St m 20 1/40 f VL, Ü 3 3
18-bi-1020 Elektrische Maschinen und Antriebe FP St s/m 90/30 1/30 f VL, Ü 4 4
18-bi-2020 Großgeneratoren und Hochleistungsantriebe FP St m 30 1/30 f VL, Ü 4 4
18-bi-2120 Praxisorientierte Projektierung elektrischer FP St m 30 1/24 f S 5 5
Antriebe (Antriebstechnik von Elektroautos)
18-bi-2060 Energieversorgung elektrischer Bahnen FP St m 30 1/60 f VL 2 2
11-01-7300 Electrochemistry in Energy Applications I FP St m 30 1/40 f VL 3 3
(Converter Devices)
11-01-7301 Electrochemistry in Energy Applications II FP St m 30 1/40 f VL 3 3
(Storage Devices)

Themenkatalog: Regenerative Energie


16-64-6410 Technische Hydromechanik und Hydraulik II FP St s 90 1/20 f VL, Ü 6 6
13-K4-M007 Städtische und regionale Infrastrukturplanung FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-K4-M008 Städtische und regionale Umweltplanung FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-K1-M005 Planung, Bau und Betrieb von FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
Abfallbehandlungsanlagen b/nb
13-L2-M002 Wasserbau II FP, SL St, m 15 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-L2-M003 Wasserbau III FP, SL St, m 15 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb
13-K5-M010 Modellierung und Simulation von Wasser und FP, SL St, m 30 1/40 f VL, Ü 3 3
Grundwasserströmungen b/nb
13-L2-M006 Numerische Modellierung im Wasserbau FP, SL St, m 30 1/40 f VL, Ü 3 3
b/nb
13-L2-M010 Grundwassermodellierung FP, SL St, m 30 1/40 f VL, Ü 3 3
b/nb
18-hk-1010 Regenerative Energien FP St s 120 1/30 f VL, Ü 4 4
18-hs-2040 Renewable Energies II FP St s 120 1/30 f VL, Ü 4 4
16-13-5050 Ökologische und wirtschaftliche Aspekte der FP St s 120 1/30 f VL 4 4
Energiewandlung I
16-13-5060 Ökologische und wirtschaftliche Aspekte der FP St s 120 1/30 f VL 4 4
Energiewandlung II
16-20-5010 Energiesysteme I (Klassische Energiesysteme) FP St s 90 1/30 f VL 4 4
16-20-5020 Energiesysteme II (Regenerative Energiesysteme) FP St s 90 1/30 f VL 4 4
16-20-5030 Energiesysteme III (Emissionsfreie FP St m 30 1/30 f VL 4 4
Kraftwerkstechnologien)
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 84 von 101
16-20-5120 Planung, Bau, Betrieb und Inbetriebnahme von FP St m 30 1/30 f VL 4 4
Kraftwerken
16-10-5220 Wind-, Wasser- und Wellenkraft - Optimierung FP St m 30 1/30 f VL 4 4
und Skalierung von Fluidkraftsystemen
11-01-2005 Fundamentals and Technology of Solar Cells FP St m 30 1/40 f VL 3 3
11-02-NN Geothermie I - Grundlagen, Oberflächennahe FP St s/m 90/30 1/24 4 f VL, Ü 5 5/
Systeme Block
11-02-NN Geothermie II - Tiefe Systeme, Exploration und FP, SL St, s/m 90/30 1/24 4 f VL, Ü, 5 5
Reservoirtechnologie b/nb EX
11-02-NN Geothermie III (Analytische und numerische FP St s/m 90/45 1/30 4 f VL, Ü 5 5
Modelle)
11-02-NN Geothermie IV - Oberflächennahe, mitteltiefe und FP St s/m 90/45 1/30 5 f VL, Ü, 6 6
gekoppelte Systeme Pr
11-02-NN Geothermie V - Tiefbohr- und Kraftwerkstechnik FP, SL St, s/m 90/30 3/40 4 f VL, Ü 5 6
b/nb

Themenkatalog: Elektrische Energie


07-04-0006 Elektrochemie FP St s/m 90/60 1/30 f VL, Ü 4 4
18-hs-1010 Energieversorgung I FP St f 1/30 f VL, Ü 4 4
18-bi-1010 Energietechnik FP St s 180 1/24 f VL, Ü 5 5
18-hk-1010 Regenerative Energien FP St s 120 1/30 f VL, Ü 4 4
18-bi-1020 Elektrische Maschinen und Antriebe FP St s/m 90/30 1/30 f VL, Ü 4 4
18-bi-4040 Power Laboratory 1 (EPE) FP St s 120 1/30 f P 4 4
18-bi-4050 Power Laboratory 2 (EPE) FP St s 120 1/30 f P 4 4
18-bi-2020 Großgeneratoren und Hochleistungsantriebe FP St m 30 1/30 f VL, Ü 4 4
18-bi-2120 Praxisorientierte Projektierung elektrischer FP St m 30 1/24 f S 5 5
Antriebe (Antriebstechnik von Elektroautos)
18-bi-2060 Energieversorgung elektrischer Bahnen FP St m 30 1/60 f VL 2 2
18-hi-1020 Hochspannungsschaltgeräte und Anlagen FP St m 45 1/40 f VL 3 3
18-hi-1020 Hochspannungstechnik I FP St s/m 90/20 1/30 f VL, Ü 4 4
18-hi-2010 Hochspannungstechnik II FP St s/m 90/20 1/30 f VL, Ü 4 4
18-hi-2030 Überspannungsschutz und Isolationskoordination FP St m 30 1/30 f VL, Ü 4 4
in Energieversorgungsnetzen
18-hi-2040 Energiekabelanlagen FP St m 30 1/40 f VL 3 3
18-hi-2060 Electromagnetic Compatibility FP St m 30 1/30 f VL, Ü 4 4
18-hi-3010 Gewerblicher Rechtsschutz für Ingenieure FP St m 20 1/40 f VL 3 3
(Schwerpunkt: Technische Schutzrechte)
18-hs-2010 Netzwirtschaft FP St f 1/40 f VL 3 3
18-hs-2040 Renewable Energies II FP St s 120 1/30 f VL, Ü 4 4
18-hs-2060 Berechnung transienter Vorgänge im elektrischen FP St PR 20 1/20 f S 6 6
Energieversorgungsnetz
16-20-5120 Planung, Bau, Betrieb und Inbetriebnahme von FP St m 30 1/30 f VL 4 4
Kraftwerken
11-01-7300 Electrochemistry in Energy Applications I FP St m 30 1/40 f VL 3 3
(Converter Devices)
11-01-7301 Electrochemistry in Energy Applications II FP St m 30 1/40 f VL 3 3
(Storage Devices)
05-27-1010 Theorie von Netzwerken (Seminar) SL St m 1/24 f S 5 5CP-unregelmäßiges Angebot

Themenkatalog: Kraftwerkstechnik
13-K1-M005 Planung, Bau und Betrieb von FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
Abfallbehandlungsanlagen b/nb
18-bi-1010 Energietechnik FP St s 180 1/24 f VL, Ü 5 5
18-hk-1010 Regenerative Energien FP St s 120 1/30 f VL, Ü 4 4
18-bi-2020 Großgeneratoren und Hochleistungsantriebe FP St m 30 1/30 f VL, Ü 4 4
16-13-5030 Nachhaltige Verbrennungstechnologien A FP St s/m 100/30 1/15 f VL, Ü 8 8
16-13-5040 Nachhaltige Verbrennungstechnologien B FP St m 30 1/30 f VL, Ü 4 4
16-13-5050 Ökologische und wirtschaftliche Aspekte der FP St s 120 1/30 f VL 4 4
Energiewandlung I
16-13-5060 Ökologische und wirtschaftliche Aspekte der FP St s 120 1/30 f VL 4 4
Energiewandlung II
16-13-5070 Modellierung turbulenter technischer Strömungen FP St m 30 1/30 f VL 4 4
I
16-13-5080 Modellierung turbulenter technischer Strömungen FP St m 30 1/30 f VL 4 4
II
16-20-5010 Energiesysteme I (Klassische Energiesysteme) FP St s 90 1/30 f VL 4 4
16-20-5020 Energiesysteme II (Regenerative Energiesysteme) FP St s 90 1/30 f VL 4 4
16-20-5030 Energiesysteme III (Emissionsfreie FP St m 30 1/30 f VL 4 4
Kraftwerkstechnologien)
16-14-5040 Höhere Wärmeübertragung FP St s/m 60/30 1/30 f VL, Ü 4 4
16-20-5080 Kernenergie FP St m 30 1/30 f VL 4 4
16-20-5100 Energie und Klimaschutz FP St s 90 1/30 f VL 4 4
16-20-5120 Planung, Bau, Betrieb und Inbetriebnahme von FP St m 30 1/30 f VL 4 4
Kraftwerken
16-20-5130 Sicherheitsanalysen für Kernreaktoren FP St m 30 1/30 f VL 4 4
16-20-5060 Tutorium Energiesysteme FP St m 30 1/30 f T 4 4
16-20-5040 Mehrphasenströmungen FP St m 30 1/30 f VL 4 4
16-13-6410 Gasdynamik FP, SL St, m 30 1/20 f VL, Ü 6 6
b/nb

Themenkatalog: Kerntechnik
16-20-5080 Kernenergie FP St m 30 1/30 f VL 4 4
16-20-5130 Sicherheitsanalysen für Kernreaktoren FP St m 30 1/30 f VL 4 4
05-21-1460 Atome und Ionen im Plasma - Einführung in die m 30 1/24 f VL, Ü 5
Plasmaphysik mit schweren Ionen
05-27-2980 Strahlenbiophysik (Experimentalphysik-Seminar) SL St m 30 1/24 f 5 5
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 85 von 101
05-25-2514 Beschleunigerphysik für Fortgeschrittene und SL St PR 1/40 f VL, P 3 3
Technik von Beschleunigern für ES&E
05-21-2657 Einführung in die Beschleunigerphysik SL St m 30 1/30 f K 4 4
05-21-1434 Messmethoden der Kernphysik FP St m 20 1/24 f VL, Ü 5 5
05-27-2909 Grundlagen der Trägheitsfusion SL St m 30 1/24 f S 5 5

Themenkatalog: Energiematerialien
07-04-0006 Elektrochemie FP St s/m 90/60 1/30 f VL, Ü 4 4
07-04-0009 Chemische Kinetik FP St s/m 120/60 1/30 f VL, Ü 4 4
07-06-0008 Chemische Produktionsverfahren FP St s 100 1/40 f VL 3 3CP - alle 3 Semester
07-03-0023 Homogene Katalyse FP St s/m 90/60 1/40 f VL 3 3
07-04-0010 Physikalische Chemie des Festkörpers - FP St s/m 90/60 1/30 f VL, Ü 4 4
Kondensierte Materie A
07-04-0011 Physikalische Chemie der weichen Materie - FP St s/m 100/60 1/30 f VL, Ü 4 4
Kondensierte Materie B
07-06-0006 Heterogene Katalyse FP St s 100 1/40 f VL 3 3CP - alle 3 Semester
07-06-0303 Chemische Reaktionstechnik FP St s 100 1/40 f VL 3 3CP - alle 3 Semester
07-06-0005 Grundlagen der Katalyse FP St s 90 1/40 f VL 3 3CP - alle 3 Semester
11-01-2004 Materials Science of Thin Films FP St m 30 1/40 f VL 3 3
11-01-3012 Materials Engineering FP St m 30 1/24 f VL 5 5
11-01-2006 Mechanical Properties of Metals FP St m 30 1/40 f VL 3 3
11-01-3019 Solid state Foundations of Material Science - FP St m 30 1/40 f S 3 3
Electrons and Phonons
11-01-3020 Solid State Foundations of Material Science – FP St m 30 1/40 f S 3 3
Magnetism and Superconductivity
11-01-2005 Fundamentals and Technology of Solar Cells FP St m 30 1/40 f VL 3 3
11-01-7300 Electrochemistry in Energy Applications I FP St m 30 1/40 f VL 3 3
(Converter Devices)
11-01-7301 Electrochemistry in Energy Applications II FP St m 30 1/40 f VL 3 3
(Storage Devices)

B Pflichtbereich 30
Master Thesis 1/4 o 30 30

Summe 120

Legende
Leistungs- SL = Studienleistung;
kategorie: FP = Fachprüfung
Bewertungs- St = Standart (benotet); b/nb = bestanden/nicht
system: bestanden (unbenotet); kP = keine Prüfung
Prüfungsform: s = schriftlich; m = mündlich; SF = Sonderform;
H=Hausarbeit; f = fakultativ, R = Referat, PR =
Präsentation
Dauer: Dauer der Prüfung in min
Gewichtung: Bei Kursen = Gewichtung der Prüfungsnote für
die Modulnote
Bei Modulen = Gewichtung der Modulnote für die
Endnote eingegeben.
SWS: Semesterwochenstunden
Status: o = obligatorisch; f = fakultativ
Art der VL = Vorlesung; P = Praktikum; S = Seminar; Ü
Lehrform: = Übung; T = Tutorium; K = Kurs; EX =
Exkursion
CP: Kreditpunkte
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 86 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

1.2. Anhang II: Kompetenzbeschreibungen

Teil A: Kompetenzprüfung – Kriterien zu § 17a Abs. 1 / Als Zugangskriterien für den


Studiengang Energy Science and Engineering nachzuweisende Kompetenzen

Im Folgenden sind einige Kompetenzen dargestellt, die in den im § 17a Abs. 1 aufgeführten,
stärker forschungsorientierten Bachelorstudiengängen der TU Darmstadt erworben werden,
und die wesentliche Voraussetzungen für die erfolgreiche Fortsetzung des Studiums im
Rahmen des Masterstudiengangs „Energy Science and Engineering“ darstellen.

Die Absolventen sind durch die Organisation des Studiums geübt in der selbständigen
Arbeitsorganisation und der eigenen Fortbildung unter engen Rahmenbedingungen auf
verschiedenen Zeitskalen.

Die Absolventen sind intensiv und umfassend fähig zur weitgehend selbständigen Bearbeitung
von wissenschaftlichen Aufgabenstellungen auf allen Inhalten der Pflichtveranstaltungen des
absolvierten Studiengangs.

Umfassend bedeutet dabei, dass diese Erfahrungen über das gesamte Studium hinweg
gesammelt wurden, wenn auch nicht unbedingt in jeder Lehrveranstaltung in gleichem Maße.

Selbständig bedeutet dabei, dass Beratungsangebote der ersten Orientierung dienen, die
Aufgabenstellung aber einzeln oder im Team bewältigt werden kann. Die Aufgabenstellungen
erfordern Kreativität und Abstraktion bei der Lösung.

Bachelorarbeit: Wissenschaftliche Fragestellungen können auf unterschiedlichen


Abstraktionsebenen und aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen durch strukturierte
Vorgehensweise unter Einsatz der entsprechenden Methodik gelöst werden. Die Resultate
können klar, deutlich und überprüfbar dargestellt werden. Die Absolventen haben gelernt,
eine eigenständige Forschungsleistung zu erbringen.

Mathematik: Die Fähigkeit, typische Beweise aus einem beweisorientierten Studiengang zu


verstehen und in analogen Fällen korrekt zu führen. Die Studierenden sind in der Lage,
Problemstellungen zu analysieren, einzuordnen und mit sachgerechten mathematischen
Methoden zu bearbeiten. Den inhaltlichen Fähigkeiten liegen mindestens 18 CP
(Lehrveranstaltungen mit Übungen) zu Grunde.

Ingenieur- und Naturwissenschaften: Die Fähigkeit, grundlegende natur- und ingenieurwissen-


schaftliche Erkenntnisse auf analoge Fälle übertragen zu können. Die Studierenden sind in der
Lage, grundlegende natur- und ingenieurwissenschaftliche Problemstellungen zu erkennen
und einzuordnen. Sie können die im Bachelorstudium erlernten wissenschaftlichen
Arbeitsmethoden ihres Faches in grundlegenden Experimenten oder Projekten anwenden. Den
inhaltlichen Fähigkeiten liegen mindestens 24 CP (Lehrveranstaltungen, Übungen und
Praktika) zu Grunde.

Anhang II: Kompetenzbeschreibungen 14


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 87 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

Teil B: Kompetenzbeschreibung - Qualifikationsziele für den Studiengang „Energy Science


and Engineering“

Der interdisziplinär ausgerichtete Masterstudiengang „Energy Science and Engineering“, bietet


eine Spezialisierung mit dem Schwerpunkt Energie an. Den Studierenden wird ein breites
Fachwissen im Bereich Energie vermittelt. Dieses umfasst die wichtigen Technologien der
Energiewandlung, Speicherung und Nutzung, und berücksichtigt sowohl erneuerbare
Energien als auch konventionelle Energietechnologien. Ebenso vermittelt der Studiengang ein
Verständnis der Wechselwirkung von technologischen, ökologischen, ökonomischen und
gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der Entwicklung des Energieverbrauchs, der
Ressourcenlage und der Klimaentwicklung.

Der Studiengang folgt der Leitidee einer breiten, fächerübergreifenden Ausbildung, die die
energiebezogenen Aspekte der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik,
Maschinenbau, Chemie, Materialwissenschaft, Geowissenschaften, Physik sowie Rechts- und
Wirtschaftswissenschaften umfasst. Erfolgreiche Absolventen des Studiengangs sind fachlich
vielseitig und können eigenständig neuartige Problemstellungen in Forschung, Industrie und
Verwaltung bearbeiten. Sie können die notwendigen Bezüge zu den benachbarten Disziplinen
der Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie zu den Geistes-, und Sozialwissenschaften
herstellen und für ihre Arbeit umsetzen.

Die Studierenden haben ein Verständnis der wesentlichen physikalischen und technischen
Prozesse der Verbrennung entwickelt. Sie haben einen Überblick über
Energieumwandlungsprozesse und Methodenwissen zur quantitativen Auslegung von
Kraftwerksprozessen, Verbrennungsprozessen, sowie Energieumwandlungsprozessen in
Industrie und Verkehr. Sie beherrschen die Grundlagen der elektrischen Energietechnik. Sie
kennen die Konzepte der Planung und des Betriebs von Bauwerken und Infrastruktur unter
Berücksichtigung von technischen, ökonomischen und umweltbezogenen Gesichtspunkten.
Für konkrete Anwendungsfälle können ausgewählte technische Anlagen grob dimensioniert
und wirtschaftlich bewertet werden (z. B. Blockheizkraftwerke, Solaranlagen).

Sie haben die Grundlagen der Chemie und chemischen Prozesstechnik erlernt und kennen die
für die Energiewandlung wichtigen organischen und anorganischen Substanzklassen. Sie
haben ein Verständnis der Prinzipien und Methoden der Chemie und der
Materialwissenschaften entwickelt und verstehen die Zusammenhänge zwischen
Materialeigenschaften und technischer Anwendung von Materialien zur Energieumwandlung.

Sie verstehen die Wirkungsmechanismen zwischen Energieversorgung und Umweltwirkungen


in Bezug auf klassische Luftschadstoffe und Klimagase. Sie kennen aktuelle Prognosen zur
Energienachfrage, Ressourcenverfügbarkeit und den Auswirkungen des Klimawandels. Ebenso
verstehen die Studierenden die verschiedenen Klimaschutzinstrumente in Bezug auf ihre
Zielsetzung, Wirkungsweise, Steuerbarkeit und praktische Umsetzbarkeit und sind sich des
komplexen Abwägungsprozesses bei politischen Entscheidungen bewusst.

Sie sind in der Lage, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Finanzierungsoptionen sowohl
im Bereich der erneuerbaren Energieanbieter als auch für die etablierten Stromkonzerne zu
bewerten und zu beurteilen. Sie sollen entscheiden können, für welche Unternehmen welche

Anhang II: Kompetenzbeschreibungen 15


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 88 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

Finanzierungsformen grundsätzlich sinnvoll erscheinen und welche Verfahren dabei genutzt


werden sollten.

Die Studierenden besitzen die Fähigkeit, fachspezifische Probleme der Energiewandlung, -


speicherung und –nutzung nach wissenschaftlichen Grundsätzen selbständig zu bearbeiten.
Sie können unterschiedliche Lösungen abwägen, sachlich und verständlich erläutern,
Entscheidungen treffen und begründen. Sie haben im Team thematisch fächerübergreifend ein
Grundverständnis für die für Arbeits- bzw. Denkweisen, Methoden und
Erkenntnismöglichkeiten unterschiedlicher Disziplinen entwickelt. Die Studierenden sind in
der Lage, die Ergebnisse ihrer Arbeit in geeigneter Form darzustellen und zu präsentieren.

In den von den Studierenden individuell gewählten Schwerpunkten wurden das Fachwissen
und die Methodik der relevanten Arbeitsgebiete vertieft. Diese Fähigkeiten bilden die
Grundlage für die Entwicklung und Anwendung eigenständiger Ideen, die im Masterprojekt
umgesetzt wurden.

Das Studium befähigt zur Aufnahme einer forschungsorientierten Doktorarbeit in einem


natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fach an einer internationalen Universität. Da der
Energiewirtschaft im 21. Jahrhundert eine Schlüsselrolle zukommt, bieten sich auch sich
stetig vermehrende Möglichkeiten in der Industrie- oder industrienahen Forschung und
Entwicklung sowie in Beratungs- und Gutachterfunktionen. Dabei sollen die Absolventen ihre
fachübergreifenden Fähigkeiten verantwortungsbewusst und zukunftsweisend ausüben.

Nach Abschluss des Studienganges sind die Absolventinnen und Absolventen in der Lage,

 auf der Basis ihres breiten fachlichen und fachübergreifenden Wissens und ihrer Methoden-
kompetenz im Bereich der energieingenieurwissenschaften Aufgabenstellungen zu allen
Inhalten des Studienganges selbständig zu arbeiten.

 die Grenzen des Faches zu erweitern und den Zusammenhang zwischen dem neuen Wissen
und dem bisherigen Wissen herzustellen.

 die Rolle eines kreativ Gestaltenden anzunehmen, in der er/sie schöpferisch tätig ist und
Materialien, Produkte, Prozesse oder Methoden erarbeitet, die es zuvor in dieser Form bzw.
Zusammensetzung nicht gegeben hat.

 Problemstellungen aus der Praxis zur Thematik Energieumwandlung, -speicherung und –


nutzung in eine von ihnen mit den Methoden der Forschung/Wissenschaft zu lösende
Fragestellung umzusetzen.

 fähig und souverän Aussagen zu ihrem Fach kritisch zu hinterfragen und den eigenen
Standpunkt vor Fachkollegen und Laien sicher zu vertreten.

 eine präzise und verständliche Darstellung der Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten in


mündlicher wie auch schriftlicher Form zu geben.

 komplexe Probleme aus dem Energiebereich zu strukturieren unter angemessener


Berücksichtigung der relevanten wissenschaftlichen, technologischen, ökonomischen und
ökologischen Kriterien. Dies schließt auch ökonomische Fragestellungen ein, die z.B. mit der

Anhang II: Kompetenzbeschreibungen 16


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 89 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

Verfügbarkeit von Rohstoffen und von technologieabhängigen Herstellungskosten


zusammenhängen.

 diese Kompetenzen auch in neuen und unvertrauten Situationen bei unvollständiger


Information umzusetzen.

 in Systemzusammenhängen zu denken.

 mit verschiedenen Disziplinen zusammenzuarbeiten, sowie Teams zielgerichtet zu bilden und


zu leiten um fachübergreifende Problemstellungen aufzugreifen.

 die gesellschaftlichen Herausforderungen und gesellschaftlichen Folgen der Forschung und


Entwicklung im Bereich Energie einzuschätzen und diesbezüglich verantwortlich zu handeln.

 zukünftige Probleme, Technologien und wissenschaftliche Entwicklungen im Bereich Energie


zu erkennen und bei ihrer Tätigkeit angemessen zu berücksichtigen.

 die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen ihrer neu geschaffenen Produkte, Prozesse oder


Methoden unter unternehmerischen Aspekten zu verstehen und darzustellen.

 sich bewusst mit den relevanten interkulturellen Aspekten des globalen Energiemarktes
auseinanderzusetzen.

 sich realistische aber auch sehr anspruchsvolle Ziele zu setzen, diese in einem angemessenen
Zeitraum umzusetzen und die Ergebnisse und den Weg dorthin zu reflektieren.

 sich eigenständig im Bereich Energie fachlich weiterzubilden und selbständig wissenschaftlich


zu arbeiten.

Anhang II: Kompetenzbeschreibungen 17


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 90 von 101

Ordnung des Studiengangs: Master of Science (M.Sc.) Energy Science and Engineering

1.3. Anhang III: Modulhandbuch

Das Modulhandbuch wird gemäß § 1 Abs. (1) der Satzung der Technischen Universität
Darmstadt zur Regelung der Bekanntmachung von Satzungen der Technischen Universität
Darmstadt vom 18. März 2010 elektronisch veröffentlicht.

Anhang III: Modulhandbuch 18


Satzungsbeilage 2013-IV Seite 91 von 101

Gebührenordnung der
Technischen Universität
Darmstadt für den Master-
Studiengang „Mundus
Urbano“ – International
Cooperation and Urban
Development

Aufgrund der Genehmigung des Präsidiums der TU Darmstadt vom 26. August 2013 wird die
Gebührenordnung für den Master-Studiengang „Mundus Urbano“ an der Technischen Universität
Darmstadt bekannt gemacht.

Darmstadt, 23. April 2013

Der Präsident der Technischen Universität Darmstadt


Professor Dr. Hans Jürgen Prömel
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 92 von 101

Gebührenordnung der TU Darmstadt für den Master Studiengang „Mundus


Urbano“ – International Cooperation and Urban Development

Aufgrund § 2 Abs. 5 Nr. 4 TU Darmstadt-Gesetz (Gesetz zur organisatorischen Fort-


entwicklung der Technischen Universität Darmstadt vom 5. Dezember 2004, GVBl. I
S. 382, geändert durch Art. 2 des Gesetztes vom 14. Dezember 2009, GVBl. I S. 666
(699)) hat das Präsidium der TU Darmstadt folgende Gebührensatzung für den
Master Studiengang „Mundus Urbano“ – International Cooperation and Urban
Development Studiengang erlassen.

§ 1 Anwendungsbereich
(1) Die TU Darmstadt erhebt Studiengebühren für das Studium des weiterbilden-
den post gradualen Master-Studiengangs Mundus Urbano - International Co-
operation and Urban development.

(2) Soweit diese Satzung keine Regelung trifft, wird das Hessische Verwal-
tungskostengesetz in der Fassung vom 12. Januar 2004 (GVBI. I S. 36),
zuletzt geändert durch Gesetz vom 9. Juli 2009 (GVBI. I S. 253), angewandt.

§ 2 Studiengebühr und Fälligkeit


(1) Für den weiterbildenden Studiengang „Mundus Urbano - International
Cooperation and Urban development“ des Fachbereichs Architektur der TU
Darmstadt wird eine Gebühr nach § 16 Abs. 3 S. 1 Hessisches Hochschul-
gesetz vom 14. Dezember 2009 (GVBl. Nr. 22 S. 666) – HHG erhoben.

(2) Die Gebühr wird für jedes Semester bei der Immatrikulation oder Rückmel-
dung in den Studiengang Mundus Urbano fällig und im Zulassungsbescheid
geltend gemacht. Die Fälligkeit der Gebühren an den Partneruniversitäten
wird durch entsprechende Bestimmungen dieser Universitäten geregelt.

(3) Die Bezahlung der Gebühr ist Immatrikulations- beziehungsweise Rück-


meldevoraussetzung nach § 57 Abs. 2 Nr. 3 HHG. Der Nachweis der
Zahlung ist bei der Erstimmatrikulation und bei jeder folgenden Rückmeldung
zu führen.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 93 von 101

(4) Bei Nichtannahme des Studienplatzes durch schriftliche Erklärung der Nicht-
annahme des Studienplatzes gegenüber der TU Darmstadt innerhalb von 2
Wochen nach Absendung des Zulassungsbescheids werden keine Gebühren
erhoben.

(5) Eine Rückzahlung der Gebühr bei Exmatrikulation ist ausgeschlossen.

§ 3 Höhe der Studiengebühr


(1) Für das zweijährige residente Programm wird eine Studiengebühr in Höhe
von 10.000,-- € erhoben. Die Gebühr für das erste Jahr beträgt 8.000,-- €, für
das zweite Jahr 2.000,-- €.
(2) Für Studierende, die das zweite Jahr des Studiums an einer der Partneruni-
versitäten absolvieren, wird für das erste Jahr an der TU Darmstadt eine Stu-
diengebühr von 8.000 € erhoben. Für das zweite Jahr an einer der Partner-
universitäten wird eine Gebühr durch die Partneruniversitäten erhoben.
Konkrete Bestimmungen bzw. Abweichungen von der hier benannten
Gebührenordnung legen die Partneruniversitäten fest.

§ 4 Gebührenbefreiung
(1) Aus Gründen der Billigkeit, insbesondere zur Vermeidung sozialer Härten,
kann das Dekanat des Fachbereichs Architektur auf Antrag im Einzelfall
Gebührenermäßigung und Gebührenbefreiung gewähren.
(2) Ein Stipendium befreit nicht von der Pflicht zur Leistung von Studien-
gebühren.

§ 5 In-Kraft-Treten
(1) Die Satzung tritt am 1. Oktober 2013 in Kraft.

(2) Sie wird in der Satzungsbeilage der TU Darmstadt veröffentlicht.

Darmstadt, 26. August 2013

Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel


Präsident TU Darmstadt
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 94 von 101

Ordnung der Sporteignungs-


prüfung an der Technischen
Universität Darmstadt

Aufgrund der Genehmigung des Präsidiums der TU Darmstadt vom 21. Mai 2008 wird die
Ordnung der „Sporteignungsprüfung“ des Fachbereichs Humanwissenschaften an der Technischen
Universität Darmstadt bekannt gemacht.

Darmstadt, 21. Mai 2008

Das Präsidium der TU Darmstadt


Prof. Dr. J. Buchmann
Prof. Dr.-Ing. R. Anderl
Prof. Dr. iur. H. H. Seidler
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 95 von 101

Aufgrund des § 50 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschul- (2) Die Sporteignungsprüfung erstreckt sich nach Maßgabe der
gesetzes in der Fassung vom 31. Juli 2000 (GVBl. I S. 374), Anlage 1 auf folgende Teilgebiete:
zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 2003 (GVBl.
I S. 518), hat der Fachbereich Humanwissenschaften der
Technischen Universität Darmstadt die nachstehende Ordnung 1. Individualsportarten
über den Nachweis der sportlichen Leistungsfähigkeit
beschlossen. Nach Genehmigung durch das Präsidium der 2. Mannschaftssportarten und Gymnastik & Tanz,
Technischen Universität Darmstadt wird die Ordnung hiermit
bekannt gemacht. Das Teilgebiet 1 umfasst die Sportarten Gerätturnen,
Leichtathletik und Schwimmen, das Teilgebiet 2 die Sportarten
Das Präsidium der Technischen Universität Darmstadt Gymnastik & Tanz, Basketball, Fußball, Handball und
Volleyball. Aus dem Teilgebiet 2 müssen drei Sportarten
Darmstadt, den 15. Mai 2008 gewählt werden. Die Wahl der Sportarten hat bei der
Beantragung der Zulassung zur Sporteignungsprüfung (§ 3) zu
erfolgen.
Prof. Dr. J. Prof. Dr. Prof. Dr. iur.
Buchmann Ing. H. H. Seidler (3) Die Sporteignungsprüfung entfällt in den Sportarten, in
denen der Studienbewerber im praktischen Teil der Abitur-
R. Anderl
prüfung mindestens acht Punkte erreicht hat. Die Sporteig-
nungsprüfung entfällt ebenfalls in den Sportarten, in denen eine
Studienbewerberin / ein Studienbewerber seine C-, B- oder A-
Kaderzugehörigkeit durch Bestätigung des entsprechenden
Ordnung über den Nachweis der sportlichen
Sportfachverbandes nachweist; im Bereich der
Leistungsfähigkeit für alle Studiengänge im Fach Sport und
Mannschaftssportarten wird auch eine Bestätigung über die
Sportwissenschaft an der Technischen Universität
Berufung in die Junioren-Landesauswahlmannschaft anerkannt,
Darmstadt
soweit ein zuständiger Verband keine A, B- oder C-Kader führt.
– Sporteignungsprüfung – vom 19. Juli 2007
Alle Nachweise sind bei Antragstellung auf Zulassung zur
Sporteignungsprüfung zu erbringen.

Der Fachbereichsrat des Fachbereiches Humanwissenschaft (4) Macht eine Studienbewerberin oder ein Studienbewerber
hat am 8. Dezember 2005 gemäß § 50 Abs. 1 Nr. 1 Hessisches durch ein ärztliche Zeugnis glaubhaft, dass er wegen länger
Hochschulgesetz (HHG) in Ergänzung der Studienordnungen andauernder oder ständiger körperlicher Behinderung nicht in
für die in §1 Abs. 1 genannten Studiengänge auf der Grundlage der Lage ist, die Prüfung ganz oder teilweise in der
des § 63 Abs. 4 S. 1 HHG die nachfolgende Ordnung vorgesehenen Form abzulegen, hat die / der Vorsitzende der
beschlossen: Prüfungskommission in Absprache mit den Fachvertretern ihr
oder ihm zu gestatten, gleichwertige Prüfungsleistungen in
einer anderen Form zu erbringen.
§ 1 Rechtsgrundlage und Geltungsbereich
(1) Studienbewerberinnen und Studienbewerber § 3 Antrag
(Erstsemesterstudierende, Fachwechsler, Studiengang-
wechsler, Studienortwechsler), die die gesetzlichen (1) Den Antrag auf Zulassung zur Sporteignungsprüfung kann
Hochschulzugangsvoraussetzungen im Land Hessen erfüllen, stellen, wer eine Hochschulzugangsberechtigung erworben hat
werden an der Technischen Universität Darmstadt für alle oder in dem Jahr, in dem die Prüfung stattfindet, erwerben wird.
sportwissenschaftlichen Studiengänge zugelassen und Der Antrag ist bis zum 31. Mai des Jahres, in dem die Prüfung
immatrikuliert, wenn sie zusätzlich die für das Studium des abgelegt werden soll, bei der / dem Vorsitzenden der
Faches Sport erforderliche sportliche Leistungsfähigkeit Prüfungskommission am Institut für Sportwissenschaft der
nachweisen. Ihre sportliche Leistungsfähigkeit weisen sie nach, Technischen Universität Darmstadt einzureichen.
wenn sie mindestens ausreichende Leistungen in der
(2) Dem Antrag sind
Sporteignungsprüfung nach Maßgabe dieser Ordnung gezeigt
haben und ihre volle Sporttauglichkeit durch ein sportärztliches a) eine sportärztliche Bescheinigung (nicht älter als drei
Attest (§ 3) nachweisen. § 71 Abs. 1 HHG (Zulassungs- Monate) über die volle Sporttauglichkeit und
beschränkte Studiengänge) bleibt unberührt.
b) gegebenenfalls Nachweise gemäß § 1 Abs. 3 und § 2 Abs. 3
(2) Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die an einer beizufügen.
anderen deutschen Hochschule bereits eine Sporteignungs-
prüfung erfolgreich abgelegt haben, können auf Antrag von der (3) Für den Antrag nach Abs. 1 sowie die sportärztliche
Sporteignungsprüfung an der Technischen Universität Bescheinigung sind die nach dieser Ordnung vorgesehenen
Darmstadt teilweise oder ganz befreit werden. Formulare (vgl. Anlagen 2 und 3) zu verwenden. Die Formulare
sind bei der / dem Vorsitzenden der Prüfungskommission am
(3) Soweit in dieser Ordnung keine Regelungen getroffen Institut für Sportwissenschaft und als Download von der
werden, gelten ergänzend die Allgemeinen Internetseite des Institutes für Sportwissenschaften (www.ifs-
Prüfungsbestimmungen der Technischen Universität Darmstadt tud.de) erhältlich. Die Teilnahme an der Sporteignungsprüfung
(APB) vom 19 April 2004 (Staatsanzeiger Nr. 25 vom 21. Juni ist ausgeschlossen, wenn der Antrag oder die sportärztliche
2004, S. 1998) in der jeweils gültigen Fassung. Bescheinigung nicht vollständig ausgefüllt wurden oder die
Angaben unzureichend sind (vgl. das dem Antragsformular
beigefügte Merkblatt).
§ 2 Zweck und Umfang der Sporteignungsprüfung
(1) Durch die Sporteignungsprüfung haben die
Studienbewerberinnen und Studienbewerber nachzuweisen, § 4 Prüfungskommission
dass sie über eine sportliche Leistungsfähigkeit verfügen, die (1) Die / der Vorsitzende der Prüfungskommission und sein
erwarten lässt, dass sie den praktischen Anforderungen des Stellvertreter werden von der Dekanin / dem Dekan des
geplanten Fachstudiums genügen können. Fachbereiches 03 (Humanwissenschaften) auf Vorschlag des
Direktoriums des Institutes für Sportwissenschaft für eine
Amtszeit von drei Jahren bestellt.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 96 von 101

(2) Die /der Vorsitzende bestellt die Prüferinnen und Prüfer. Für (6) Die Prüfung ist nicht öffentlich. Begleitpersonen haben
jede Sportart gemäß § 2 Abs. 2 sind zwei Prüferinnen / Prüfer keinen Zutritt zu den Prüfungen.
zu bestellen, von denen eine / einer zu dem im Fach Sport
tätigen wissenschaftlichen Personal der Hochschule gehören (7) Über die Prüfung ist eine Niederschrift anzufertigen. Bei
muss. Eine Prüferin / ein Prüfer kann zugleich für mehrere Nichtbestehen eines Prüfungsteils sind die Gründe für dieses
Teilgebiete bestellt werden, die / der Vorsitzende kann zugleich Urteil schriftlich festzuhalten. Unmittelbar nach Abschluss eines
Prüfer sein. Die / der Vorsitzende und die Prüferinnen und Prüfungsteils wird das Ergebnis desselben auf Anfrage des
Prüfer bilden die Prüfungskommission. Sie muss mindestens Studienbewerbers diesem bekannt gegeben, sofern nicht eine
drei Mitglieder umfassen und ist insbesondere für Entscheidung der Prüfungskommission herbeizuführen ist.
Entscheidungen gemäß § 5 Abs. 2 Satz 2 zuständig.
(3) Der / dem Vorsitzenden der Prüfungskommission obliegt die § 6 Bescheinigung des Prüfungsergebnisses – Bestehen
Organisation der Prüfung. Er entscheidet in Fällen, für die keine der Teilprüfungen (Sportarten)
besondere Regelung getroffen ist, und achtet darauf, dass die
Prüfung ordnungsgemäß abläuft. Der Stellvertreter unterstützt Eine Teilprüfung ist bestanden, wenn die Studienbewerberin /
sie / ihn bei diesen Aufgaben. der Studienbewerber in allen Teilleistungen im Sinne von § 2
Abs. 2 in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Anlage
(4) Die Mitglieder der Prüfungskommission unterliegen der 1 ausreichende Qualifikationen demonstrieren konnte, bzw.
Amtsverschwiegenheit. Sofern die Prüfer nicht im öffentlichen diese mit ausreichend bewertet wurden.
Dienst stehen, sind sie durch die / den Vorsitzenden der
Prüfungskommission zur Verschwiegenheit zu verpflichten.
§ 7 Bestehen der Sporteignungsprüfung
§ 5 Durchführung der Prüfung Die Sporteignungsprüfung ist bestanden, wenn alle drei
Individualsportarten und zwei der fünf im Teilgebiet 2
(1) Die Termine werden rechtzeitig auf der Internetseite des genannten Sportarten bestanden wurden.
Institutes für Sportwissenschaft sowie durch Aushang am
Institut für Sportwissenschaft bekannt gegeben. Eine Nach- Sie wird mit der Note „ausreichend“ bewertet.
prüfung für Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die
sich für ein Sportwissenschaftliches Studium an der TU- Diese Bewertung wird jeweils um eine Notenstufe erhöht, wenn
Darmstadt fristgerecht beworben haben oder solche, die sich - alle fünf Teilprüfungen im Gerätturnen
während der Prüfung verletzen oder die Prüfungsteile nicht - alle vier Teilprüfungen in Leichtathletik
bestanden haben wird angeboten. Näheres regeln die Abs. 3, 4 - alle drei Sportarten in Teilgebiet 2
und 5. Die Entscheidung über die Durchführung einer weiteren bestanden wurden.
Nachprüfung obliegt der / dem Vorsitzenden der Hierüber ist ihm eine Bescheinigung auszustellen, die vom
Prüfungskommission. Vorsitzenden der Prüfungskommission zu unterzeichnen ist und
(2) Die Prüfung wird in jeder Sportart im Sinne von § 2 Abs. 2 in den Stempel des Institutes für Sportwissenschaft tragen muss.
Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Anlage 1 von Auskünfte vor Versendung des Bescheids werden nicht erteilt.
zwei Prüfern abgenommen. Bei Meinungsverschiedenheiten
der Prüfer über das Bestehen von Prüfungsteilen entscheidet
die Prüfungskommission nach Anhörung der Prüfer. § 8 Gültigkeit der Bescheinigung

(3) Am Tag der Sporteignungsprüfung haben Die Bescheinigung ist der Studienbewerbung beizufügen. Die
Studienbewerberinnen und Studienbewerber ihre Identität Bescheinigung nach § 7 hat Gültigkeit für die Zulassungs-
durch Vorlage eines gültigen amtlichen Ausweises (mit verfahren der auf die Sporteignungsprüfung folgenden zwei
Lichtbild) nachzuweisen. Studienbewerberinnen und Studienjahre. Dies gilt entsprechend, wenn der Studien-
Studienbewerber müssen zu allen von ihnen gewählten bewerber in einem anderen Land die Prüfung abgelegt hat (§ 1
Prüfungsteilen der Sporteignungsprüfung antreten. Tritt eine Abs. 3). Die Dauer der Gültigkeit verlängert sich entsprechend
Prüfungsteilnehmerin / ein Prüfungsteilnehmer zu einem für Personen, die im Jahre des Ablegens der Sporteignungs-
Prüfungsteil aus von ihr / ihm zu vertretenden Gründen nicht prüfung ihre Wehrdienstpflicht nach Art. 12 a Abs. 1 oder 2 des
an, so gilt dieser Prüfungsteil als abgelegt und nicht bestanden. Grundgesetzes erfüllen oder entsprechende freiwillige
Kann eine Studienbewerberin / ein Studienbewerber aus Dienstleistungen auf Zeit bis zur Dauer von zwei Jahren über-
Gründen, die nicht von ihr / ihm zu vertreten sind, an der nommen haben und unmittelbar anschließend ihr Studium
Prüfung nicht teilnehmen oder die Prüfung nicht fortsetzen, wird aufnehmen.
er zur Nachprüfung zugelassen, wenn sie / er dies unverzüglich
beantragt und die Hinderungsgründe durch geeignete
Beweismittel belegt. Die Entscheidung über die Anerkennung § 9 Studienortwechsel an die
der Hinderungsgründe und die Zulassung zur Nachprüfung Technische Universität Darmstadt
obliegt der / dem Vorsitzenden der Prüfungskommission.
Die Bestimmungen dieser Ordnung gelten auch für Studien-
(4) Die Nachprüfung beschränkt sich auf die Prüfungsteile bewerberinnen und Studienbewerber, die zuvor an einer
(Sportarten), für die die Leistungsanforderungen nicht erfüllt anderen Hochschule in einem der in § 1 Abs. 2 genannten
oder die wegen Verhinderung/Verletzung nicht abgelegt wur- Studiengänge das Fach Sport oder Sportwissenschaft studiert
den. haben, bei der für die Aufnahme des Studiums in diesen
(5) Unternimmt es eine Studienbewerberin / ein Studiengängen eine Eingangsprüfung nicht vorgeschrieben war
Studienbewerber, das Ergebnis der Prüfung durch Täuschung und die an der Technischen Universität Darmstadt in ein
oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, höheres Fachsemester aufgenommen werden wollen. Wurden
so ist die gesamte Sporteignungsprüfung als nicht bestanden im bisherigen Studium Leistungen erbracht, die erwarten
zu erklären. An einer eventuellen Nachprüfung darf sie / er nicht lassen, dass der Studienbewerber den praktischen
teilnehmen. Stellt sich nachträglich heraus, dass die Anforderungen des weiteren Studiums gerecht wird, kann die
Voraussetzungen des Satzes 1 vorliegen, kann die ergangene Studienbewerberin / der Studienbewerber von der
Prüfungsentscheidung zurückgenommen werden. Nach Ablauf Sporteignungsprüfung ganz oder teilweise befreit werden. Die
eines Jahres ist die Rücknahme einer Prüfungsentscheidung Entscheidung trifft die / der Vorsitzende der
ausgeschlossen. Die Entscheidung nach den Sätzen 1, 3, 4 Prüfungskommission. Die für die Entscheidung erforderlichen
und 5 trifft die / der Vorsitzende der Prüfungskommission. Die Unterlagen sind von der Studienbewerberin / dem
Studienbewerberin / der Studienbewerber ist vorher zu hören. Studienbewerber vorzulegen.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 97 von 101

§ 10 Prüfungsentgelt
(1) Bei der Anmeldung zur Sporteignungsprüfung wird ein
Prüfungsentgelt erhoben, das rechtzeitig vor Beginn der
Eignungsprüfung an die zuständige Kasse zu entrichten ist. Die
Höhe des Entgeltes wird durch Beschluss des Präsidiums
festgesetzt.
(2) Kann ein Kandidat aus nachweislich nicht von ihm zu
vertretenden Gründen nicht an der Prüfung teilnehmen, wird die
Prüfungsgebühr abzüglich einer Verwaltungsgebühr
zurückerstattet. Im Übrigen erfolgt keine Rückerstattung.

§ 11 In-Kraft-Treten
Diese Ordnung findet erstmals für die Zulassung der Studien-
bewerber zum Studium im Wintersemester 2006/2007 Anwen-
dung. Sie wird in der Universitätszeitung der Technischen
Universität Darmstadt veröffentlicht.
Darmstadt, 16. September 2013

Prof. Dr. Frank Hänsel


Dekan des Fachbereiches Humanwissenschaften
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 98 von 101

Anlage 1
zu § 2 Abs. 2 der Sporteignungsprüfungsverordnung Leichtathletik
Inhalte, Leistungsanforderungen und Bewertungsmaßstäbe Die Sporteignungsprüfung Leichtathletik besteht aus vier
Teilprüfungen
Bei der Durchführung der Prüfungen werden die Wettkampf-
bestimmungen der einschlägigen Sportfachverbände ange- Disziplin Frauen Männer
wandt; für den Ablauf der Prüfung notwendige Modifizierungen
bleiben unberührt. Das Erreichen der Mindestleistungen kann 100-m-Lauf 16 sec 13,4 sec
durch vereinfachte Messverfahren (z.B. Überstoßen einer 2000-m-Lauf 11:30 min -
Markierungslinie) festgestellt werden.
3000-m-Lauf - 13:00 min
1. Individualsportarten Weitsprung 3,60 m 4,75 m
Dieses Teilgebiet dient der Überprüfung der Leistungsfähigkeit Kugelstoßen 6,75 m 7,60 m
in den drei Individualsportarten Gerätturnen, Leichtathletik und (4,0-kg-Kugel) (7,25-kg-Kugel)
Schwimmen.

Gerätturnen Die Sportart Leichtathletik ist bestanden, wenn 3 der 4


Teilprüfungen bestanden sind.
Die Sporteignungsprüfung Gerätturnen besteht aus fünf
Teilprüfungen (Pflichtübungen). Der Studienbewerber hat
jeweils zwei Versuche. Schwimmen
1. Reck (Höhe: mindestens Schulterhoch) Die Sporteignungsprüfung Schwimmen besteht aus zwei
Teilprüfungen. Im Prüfungsteil a) werden das Tauch- und
- Hüft-Aufschwung vorlings rückwärts Gleitvermögen, als elementare Fähigkeiten zum Erwerb und
(Schwungbeineinsatz erlaubt), Verbessern der Schwimmtechniken, überprüft (Brusttauch-
- Vorschwung, Rückschwung, Hüft-Umschwung zyklen oder Delphinbewegung tauchen). Der Prüfungsteil b)
vorlings rückwärts, ermittelt eine grundlegende schwimmerische Leistungs-
- Vorschwung, Rückschwung, Niedersprung, fähigkeit unter Wettkampfbedingungen mittels eines 200-m-
Zwischenfedern und Zeitschwimmens.
- Felgunterschwung
(Der Felgunterschwung muss mindestens auf Reckstangen- a) Tauchen/Gleiten (>16 m)
höhe geturnt werden)
Brusttauchzüge:
2. Sprung (Höhe: mind. 1,10m)
Nach dem Abstoß von der Beckenwand
Sprunghocke über Pferd oder Kasten (quer oder längs) mit müssen deutliche Gleitphasen nach
Reutherbrett. Armzug und Beinschlag zu erkennen
(Eine deutliche erste Flugphase muss erkennbar sein, sein. Ein Tauchzyklus besteht aus
komplette Streckung der Hüft- und Beingelenke.) einem Armzug, der mit den Händen an
den Oberschenkeln endet, und einem
3. Boden Brustbeinschlag (s. Abbildung). Die
Distanz muss mit 5 Zyklen überwunden
- Aufschwingen in den flüchtigen Handstand,
werden und erst nach 16 m wird zum
- Abrollen, Strecksprung mit ½ -Drehung um die
Atmen aufgetaucht.
Körperlängenachse,
- Rolle rückwärts zum Hockstand, Aufrichten,
- Strecksprung mit Landung in Schrittstellung und, oder Delphinbewegung tauchen:
- Handstützüberschlag seitwärts (Rad)
Nach dem Abstoß von der Becken-
(Beim Handstand muss eine völlige Streckung in Hüft- und
wand sind Delphinbewegungen zu
Schultergelenken erkennbar sein. Nach dem Abrollen dürfen
zeigen, die dem gängigen Technik-
die Hände nicht zum Aufstehen benutzt werden)
leitbild entsprechen (s. Abbildung): die
4. Parallelbarren Arme bleiben während der gesamten
Tauchphase gestreckt (kein Armzug)
- Sprung in den Stütz, Stützeln durch den Barren bis und die Beine werden gleichzeitig auf-
zur Barrenmitte (Frauen vorwärts; Männer rückwärts) und abwärts bewegt (kein Wechsel-
ohne das Gleichgewicht zu verlieren. oder Brustbeinschlag).
- Deutliches und kontrolliertes Schwingen im Stütz
(Frauen 3x, Männer 5x), b) 200-m-Zeitschwimmen
- Abgang über einen Holm zum beidbeinigen Stand
Zur Überprüfung der sportartspezifischen Leistungsfähigkeit
(Beim Stützeln sowie beim Schwingen sollte eine ausgeprägte
wird die Bewältigung einer Strecke von 200 m Freistil unter
Körperspannung vorhanden sein.)
wettkampfähnlichen Bedingungen gemäß den
5. Übungsbalken Wettkampfbestimmungen des Deutschen Schwimm-Verbandes
in einer Zeit von max. 4:45 min (Studienbewerberinnen) bzw.
- Gehen vorwärts bis zur Balkenmitte, 4:15 min (Studienbewerber) gefordert. Dabei sind Pausen
- Strecksprung, zwischen den Bahnen nicht gestattet und es muss sichtbar
- ½ Drehung beidbeinig, unter Wasser aus- und über Wasser eingeatmet werden.
- Gehen rückwärts bis zum Balkenende,
- ½ Drehung beidbeinig, Die Sportart Schwimmen ist bestanden, wenn beide
- Hocksprung als Abgang zum beidbeinigen Stand Teilprüfungen bestanden sind.

Grundlage für die Bewertung sind Bewegungsausführung,


Bewegungsfluss und Haltung. Die jeweils geforderten
Mindestleistungen sind erfüllt, wenn mindestens ausreichende
Leistungen ohne Hilfen gezeigt werden.
Die Sportart Gerätturnen ist bestanden, wenn 4 der 5
Teilprüfungen bestanden sind.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 99 von 101

2. Mannschaftssportarten und Gymnastik/Tanz Hinweis: Findet die Prüfung in Fußball auf einem Rasenspiel-
feld im Freien statt, werden Fußballschuhe dringend empfohlen.
Dieses Teilgebiet dient der Überprüfung der Leistungsfähigkeit
in drei der vier Sportspielarten Basketball, Fußball, Handball Handball
und Volleyball oder zwei der vier Sportspielarten und
Gymnastik/Tanz nach Wahl der Studienbewerberin / des Spiel 4 gegen 4 auf ein Tor (mit neutralem Torhüter) mit
Studienbewerbers. Wechsel der Angriffs- und Abwehrfunktion. Dauer: ca. 15
Minuten. Die Torhüterleistung wird nicht bewertet.
Die für die Prüfung gewählten Sportarten sind auf dem Antrag
auf Zulassung für die Sporteignungsprüfung anzugeben. Spielregeln:

Das Teilgebiet 2 ist bestanden, wenn 2 der 3 gewählten - Spielbeginn: Die verteidigende Mannschaft hat den Ball.
Sportarten bestanden sind. Pass zu Angreifer = Spielbeginn!
- Vor Torerfolg müssen mindestens zwei Spieler der angrei-
fenden Mannschaft in Ballbesitz gewesen sein!
Gymnastik & Tanz - Nach Torerfolg wechselt der Ballbesitz, es wird wie bei Spiel-
Die Studienbewerberin / der Studienbewerber zeigt eine von ihr beginn gestartet!
/ ihm vorbereitete rhythmisch-tänzerische - Nach jedem Ballbesitzwechsel ohne Torerfolg (z.B. Ballver-
Bewegungskombination zu selbst gewählter Musik (75 s - max. lust durch Fehlpass, Ball ins Aus, Block durch Verteidigung)
90 s), dabei müssen folgende Kriterien erfüllt sein: geht das Spiel weiter; der Ball muss aber durch die neu
- Die 13 x 13 m Fläche muss ausgewogen beturnt angreifende Mannschaft hinter eine festgelegte Linie (Pass
werden. oder Dribbling) gespielt werden!
- Beginn und Ende der Übung müssen deutlich
erkennbar sein. Volleyball
- Die Musik muss mindestens analog umgesetzt Spiel 3 gegen 3 auf verkleinertem Feld (4,5 m breit und 6 m tief)
werden, d.h. zumindest auffällige Merkmale der ohne Aufschlag mit Positionswechsel. Dauer: ca. 10 Minuten.
Musik müssen in motorische Aktionen umgesetzt
werden. Grundlegende Techniken:
- Während der Übungsausführung muss deutlich eine
Ganzkörperspannung erkennbar sein. Basketball
Dribbling, Fangen, Passen (druckvolle direkte oder indirekte
Folgende Grundformen müssen in der Übung enthalten sein: Pässe), Korbwurf (Korbleger und Positionswurf), Finten mit und
ohne Ball, Beinarbeit in der Abwehr.
- Gehen und Nachstellschritt (Chassée)
- zwei Pirouetten (einbeinige Drehungen) Fußball
- Schrittdrehung (Chaîné) Dribbling, Ballan- und Ballmitnahme, Passspiel und Torschuss
- Schwingen (Ganzkörper- und Armschwünge) (durch Seit- und Spannstöße sowie Kopfballspiel), Finten mit
- zwei Ballenstände auf einem Bein und ohne Ball, Stellen des Gegners, Beinarbeit in der Abwehr,
- zwei Sprünge Blocken von Torschüssen, Ballabnahme.
- Akroelement (Element ohne Flugphase und ohne
Stillstand in der Vertikalen z.B. Rad oder Bogengang) Handball
- Bodenteil. Prellen, Fangen und Werfen, Torwürfe (Schlag- und Sprung-
wurf), Finten mit und ohne Ball, Beinarbeit in der Abwehr,
Bewertungskriterien Blocken von Torwürfen.
- Verbindung der Elemente (Bewegungsübergänge) Volleyball
- Rhythmischer Ablauf (Wiederholung und Variation) Oberes und Unteres Zuspiel
- Räumliche Gestaltung
- Bewegungsausführung Die Prüferinnen / die Prüfer sind berechtigt,
beurteilungsrelevante Situationen zu arrangieren sowie ggf.
Misslingt die Übung, so kann sie sofort im Anschluss einmal zusätzlich die Demonstration spielspezifischer Techniken zu
wiederholt werden. fordern und bei Bedarf die Mannschaftszusammenstellung zu
ändern.
Basketball
Die Grundlage für die Bewertung in den einzelnen Sportspielen
Spiel 3 gegen 3 auf einen Korb im Wechsel der Angriffs- und sind die situationsadäquate Auswahl und regelkonforme
Abwehrfunktion. Dauer: ca. 10 Minuten Ausführung der grundlegenden Techniken des jeweiligen
Sportspiels sowie spielgerechtes individual- und gruppentakti-
Spielregeln: sches Angriffs- und Abwehrverhalten. Die geforderte Mindest-
- Spielbeginn: Dreiecksaufstellung der verteidigenden Mann- leistung ist erfüllt, wenn mindestens ausreichende Leistungen
schaft, die auch den Ball hat; Pass zu Angreifer = gezeigt werden.
Spielbeginn!
- Vor Korberfolg müssen mindestens zwei Spieler der angrei-
fenden Mannschaft im Ballbesitz gewesen sein!
- Nach Korberfolg wechselt der Ballbesitz, es wird wie bei
Spielbeginn gestartet!
- Nach jedem Ballbesitzwechsel ohne Korberfolg (z.B. Ball-
verlust durch Fehlpass, Ball ins Aus, Rebound durch
Verteidigung) geht das Spiel weiter; der Ball muss aber durch
die neu angreifende Mannschaft hinter die 3-Punkte-Linie
gespielt (Pass oder Dribbling) werden!

Fußball
Spiel 5 gegen 5 (4 plus Torhüter) im Kleinfeld auf 2 Tore.
Dauer: ca. 15 Minuten. Die Torhüterleistung wird nicht bewertet.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 100 von 101

Anlage 2 Passbild
falls vorhanden
Antrag auf Zulassung zur Sporteignungsprüfung

Name Vorname

Geburtsdatum Geschlecht Staatsangehörigkeit


w m

Gewünschte Studienrichtung

Korrespondenzadresse (Geben Sie bitte eine Adresse an, unter der Sie zuverlässig erreichbar sind)
Straße, Hausnummer Land PLZ Ort
-

Ggf. Name des Vermieters oder Zustellhinweis

Abiturjahr Telefon E-Mail

Wahl der drei Mannschaftssportarten oder Wahl von zwei Mannschaftssportarten und Gymnastik/Tanz

Basketball
Fußball
Handball
Volleyball
Gymnastik/Tanz

Für folgende Sportarten belege ich meine Leistungsfähigkeit durch beiliegende Nachweise

Ich bestätige durch Unterschrift, dass ich die Bestimmungen des Informationsblattes zur Kenntnis
genommen habe.

________________________ _________________________________
Ort, Datum (eigenhändige Unterschrift)

Zum Zwecke der Sporteignungsprüfung (Prüfungsverwaltung) werden auf der Rechtsgrundlage der Hessischen Immatrikulationsver-
ordnung vom 29.12.2003 (GVBl. I v. 14.1.2004 S 12ff) die personenbezogenen Daten erhoben. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt ohne
Ihre Einwilligung nicht. Das Hinzufügen eines Passbildes und die Angaben über Telefonnummer und E-Mail-Adresse sind freiwillig. Es
wird darauf hingewiesen, dass Sie die Einwilligung zur Erhebung und Speicherung der freiwilligen Angaben ohne Rechtsfolgen für die
Zukunft verweigern und jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen können.
Satzungsbeilage 2013-IV Seite 101 von 101

Anlage 3 MERKBLATT
1. Der vollständig ausgefüllte Antrag auf Zulassung zur
Bitte unbedingt diesen Vordruck verwenden! Sporteignungsprüfung muss zusammen mit der sportärzt-
lichen Bescheinigung bis spätestens

31. Mai ....(Ausschlussfrist)


Sportärztliche Bescheinigung für die Sporteignungsprüfung
(nicht älter als 3 Monate)
bei der /dem Vorsitzenden der
Prüfungskommission Sporteignungsprüfung

__________________________________________________ Institut für Sportwissenschaft


Magdalenenstrasse 27
64289 Darmstadt
Name, Vorname: ______________________
vorliegen. Ausschlaggebend ist das Datum des
Geburtsdatum: __________ Eingangsstempels! Anmeldungen per Fax oder E-Mail
werden nicht angenommen. Bei fehlenden Unterlagen ist
Folgende Punkte sind im Sinne der vollen Tauglichkeit für ein eine Zulassung zur Sporteignungsprüfung nicht möglich.
Sportstudium (dies umfasst auch den Aufenthalt in chloriertem
Wasser) ohne Befund: 2. Bitte gut lesbar schreiben. Bei Geschlechtsangaben und
Wahlmöglichkeiten ist Zutreffendes anzukreuzen.
__ Bewegungsapparat
__ Atemorgane 3. Bei der Frage „gewünschte Studienrichtung“ geben Sie
__ Bauchorgane bitte zusätzlich den erstrebten Abschluss an. (z.B.
__ Harnorgane B.SC.,M.SC, Diplom, Lehramt an Gymnasien,...)
__ Nervensystem
__ Hörfähigkeit 4. Angabe bei Wahlmöglichkeiten:
__ Sehfähigkeit Kreuzen Sie drei Mannschaftssportarten oder zwei
__ Haut Mannschaftsportarten und Gymnastik/Tanz an, in denen
Sie die Prüfung ablegen wollen.
Die volle Sporttauglichkeit wird bescheinigt:
5. Angaben von Sportarten, in denen Sie Ihre Leistungs-
ja nein * fähigkeit durch schriftliche Belege nachweisen:
Nach §2 Abs. 3 entfällt die Sporteignungsprüfung in den
Sportarten, in denen der Studienbewerber im praktischen
Der Studienbewerber/ die Studienbewerberin wurde darauf Teil der Abiturprüfung mindestens acht Prunkte erreicht
hingewiesen, dass bei der körperlichen Beanspruchung durch hat. (Schulbescheinigung mit Angabe der Sportarten) Die
die Sporteignungsprüfung bei Infektionskrankheiten oder Sporteignungsprüfung entfällt ebenfalls in den Sportarten,
während der Rekonvaleszenz Risiken entstehen können und in denen ein Studienbewerber seine C-, B-, oder A-
dass er/sie in einem solchen Fall zur Abklärung der Teilnah- Kaderzugehörigkeit durch Bestätigung des jeweiligen
mefähigkeit nochmals einen Arzt aufsuchen muss. Fachverbandes nachweisen kann. Im Bereich der
Mannschaftssportarten wird auch eine Berufung in die
Juniorenlandesauswahlmannschaft anerkannt, soweit ein
______________ ___________________________ zuständiger Verband keine A-. B- oder C-Kader führt.
Ort, Datum (Stempel, Unterschrift des Arztes) Sollten Sie über entsprechende Belege/Nachweise verfü-
gen, legen Sie diese dem Antragformular bei und geben
* Zutreffendes bitte ankreuzen
die Sportart auf dem Antrag an.
6. Antrag auf Anerkennung:
Auch die Studienbewerberinnen / Studienbewerber, die
einen Antrag auf Anerkennung einer bereits an einer
anderen deutschen Hochschule bestandenen
Sporteignungsprüfung stellen, haben den Antrag auf
Zulassung zur Sporteignungsprüfung an der TU-
Darmstadt vollständig auszufüllen. Sie legen die
Anforderungen der Hochschule bei, an der sie die
Eignungsprüfung abgelegt haben.
Werden nur einzelne Sportarten anerkannt, sodass die
Sporteignungsprüfung insgesamt noch nicht bestanden
ist, muss der Bewerber zur Sporteignungsprüfung in
Darmstadt in den noch fehlenden Sportarten antreten.
Eine sportärztliche Bescheinigung ist in diesem Fall am
Prüfungstermin vorzulegen.