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Business-Plan

Checklisten und Planungshilfen für Existenzgründer

Kostenlose Service Hotline


IHK 0800-445-7827 | HWK 0800-495-7827

Eine Initiative der Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz


Gründungskonzept
für eine erfolgreiche Existenz

Ein sorgfältig ausgearbeitetes Gründungskonzept ist die Grundlage für Ihre erfolgreiche
Selbstständigkeit im Handwerk. Es hilft Ihnen, die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten Ihres
Vorhabens richtig einzuschätzen und dient den Kreditinstituten, der Handwerkskammer
oder anderen externen Stellen als Grundlage, die Realisierbarkeit des Existenzgründungs-
vorhabens zu prüfen.

Um Ihnen die Planung und Realisierung Ihrer Existenzgründung zu erleichtern, haben wir
Ihnen Vorlagen beigefügt, die Ihnen helfen, Ihr persönliches Existenzgründungskonzept zu
erstellen.

Die Vorlagen sind wie folgt gegliedert:

• Gründerperson/Gründerteam
• Geschäftsidee
• Markt
• Marketing
• Standort
• Wettbewerb
• Investitionsplan
• Kapitaleinsatz
• Umsatzplanung
• Personalkostenplanung
• Sachkosten
• Rentabilitätsvorschau
• Private Kosten
• Checklisten

Sollten Sie Fragen haben, setzen Sie sich bitte mit der Betriebsberatung der
Handwerkskammer der Pfalz in Verbindung.

Telefon 0631 3677-109


Telefax 0631 3677-263

2
Persönliche Daten

Geschäftsidee

Standort

Mitbewerber

Werbung

3
Gründerperson/Gründerteam

Vor- und Zuname

_________________________________________________________________________

Geburtsdatum

_________________________________________________________________________

Geburtsort

_________________________________________________________________________

Familienstand

_________________________________________________________________________

Anzahl der Kinder

_________________________________________________________________________

Schulabschluss

_________________________________________________________________________

Berufsausbildung:

Branche __________________________________________________________________

Geselle Meister Ingenieur Techniker

Erfahrungen im Bereich:

Mitarbeiterführung Planung/Organisation Controlling

Beruflicher Werdegang

_________________________________________________________________________

_________________________________________________________________________

_________________________________________________________________________

4
Geschäftsidee / Marktchancen

Ich plane eine

Neugründung
Übernahme
Beteiligung

Branche ____________________________________________________________

Geschäftsidee/Leistungsangebot __________________________________________

__________________________________________________________________

__________________________________________________________________

__________________________________________________________________

Haupterwerb Nebenerwerb

Wahl der Rechtsform:

Einzelunternehmen GdbR OHG GmbH/UG

Zielgruppe
Privatkunden Architekten
Bauträger Industriekunden
gewerbliche Kunden sonstige
öffentliche Vergabestellen

Welche Bedürfnisse haben diese Kunden?


preisbewusst ökologisch
qualitätsbewusst nachhaltig
hoher Informationsbedarf ___________________

vorhandene Kundenkontakte / soziale Kontakte / Netzwerke

Kunden Vereine
Interessenten Soziale Netzwerke

5
Ist Ihre Geschäftsidee wirklich gut durchdacht?
Gründerperson
Bringen Sie die notwendigen

o persönlichen Voraussetzungen mit?


selbstbewusst
durchsetzungsfähig
kommunikativ
(familiäre) Unterstützung
körperliche/ psychische Verfassung

o fachlichen Voraussetzungen mit?


Berufsausbildung
Meisterprüfung
Ingenieurdiplom
Weiterbildungen
Erfahrungen
müssen noch geschaffen werden

o Qualifikationen und Kenntnisse mit? Weiterbildungsbedarfe?


Buchführung (Kalkulation) ja nein
EDV (MS-Office) ja nein
Marketing ja nein
Recht ja nein

o unternehmerischen Voraussetzungen mit?


Personalführungskompetenz ja nein
Verhandlungsstärke ja nein
Organisationstalent ja nein

6
Markt ja nein

Passt die Idee zur Branchenentwicklung?


Stoßen Sie in einen Wachstumsmarkt vor?
Haben Sie eine Marktnische gefunden?
Kennen Sie die Vor- und Nachteile Ihrer Idee aus der Sicht des Marktes?
Kennen Sie Ihre potenziellen Kunden?
Gibt es für Ihre Idee genügend Käufer am Markt?
Kennen Sie Ihren Vorsprung vor der Konkurrenz?
Sind Sie auf mögliche Reaktionen der Konkurrenz vorbereitet?
Werden Sie Ihren Preis am Markt durchsetzen können?
Wissen Sie, wie Sie Vertrieb und Marketing gestalten?

Werbung/Marketingaktivitäten

Medien/Maßnahmen vorhanden in Planung Kosten

Logo
Firmenbezeichnung
Flyer
Visitenkarten
Autobeschriftung
Ladenbeschriftung
Homepage
Angebote
Zeitungsanzeigen
Anschreiben
Eröffnungsevent
Werbegeschenke
Preislisten
Gutscheine
Plakate
Kooperationen

7
Standort
Unternehmensstandort/ Einzugsgebiet_____________________________________________

Standortfaktor Die Bedingungen an unserem Standort sind

Standortfaktoren ist für uns zufrieden-


wichtig* gut stellend schlecht

Kundennähe
Lieferantennähe
Kontakte zu Unternehmen
derselben Branche
Lohnkostenniveau
Angebot an qualifizierten
Arbeitskräften
Ausreichend Raum und Fläche
Expansionsmöglichkeiten
Parkmöglichkeiten
günstige Grundstückspreise
günstige Gewerbemieten
Fördermittel (regional)
Höhe Kommunale Abgaben
Autobahnanschluss
ÖPNV
Nähe zu Hoch- und
Fachhochschulen
Nähe zu
Forschungseinrichtungen
Unterstützung durch
Wirtschaftsförderung
gutes Image der Stadt und
Region
* 1 sehr wichtig, 2 wichtig, 3 weniger wichtig, 4 unwichtig

Ist die baurechtliche Nutzung des Grundstückes bereits genehmigt? ja nein

Ist das Grundstück frei von Altlasten? ja nein

Vor allem bei Übernahmen wichtig:

Wurden vom Vorgänger z.B. wassergefährdende Stoffe eingesetzt?


Wurden umweltbelastende Abfälle (Bauschutt) auf dem Grundstück abgelagert?
Informationen lassen sich z. B. anhand von Grundbuchauszügen, Bauakten, Altlastenkataster und
anderen behördlichen Unterlagen beschaffen.

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Wettbewerbssituation
Treten Sie als einziger Anbieter in einen neuen Markt ein?

Treten Sie als zusätzlicher Anbieter in einem bereits bestehenden Markt ein?

Wer sind Ihre Konkurrenten?

1. __________________________________

2. __________________________________

3. __________________________________

4. __________________________________

5. __________________________________

Wo ist Ihre Konkurrenz besser bzw. schlechter als Sie?

Konkurrenz eigenes Unternehmen

Stärken

Schwächen

9
Investitionsplan

Eigenkapitaleinsatz

Finanzierungsplan

10
Investitionsplan

Anmerkungen
(zum Beispiel: gebraucht, neu,
EURO bereits vorhanden)

Übernahmepreis

Grundstückspreis

Erschließung

Bau-, Umbaukosten

Maschinen

Werkzeuge

Ladeneinrichtung

Fuhrpark

Büroinventar

EDV (Hard-/Software)

Material, Waren

Werbung

Sonstige Investitionen

Summe

11
Eigenkapitaleinsatz
direkt einsetzbare Eigenmittel gesamt für Betriebs- für Privat- als
gründung zwecke Sicherheit
Barmittel

Sparguthaben, Festgeld, etc.

Bausparguthaben

Sachwerte (Kfz, Werkzeuge, PC, etc.)

zinsgünstiges Verwandtendarlehen

Sonstiges

Summe Eigenkapital

Finanzierungsplan
Investitionssumme gesamt
- Eigenkapital
= Fremdkapitalbedarf
+ ERP-Kapital für Gründung
+ ERP-Gründerkredit – Startgeld
+ Mittelstandsförderungsprogramm
+ Hausbankdarlehen
= Gesamtkapital
+ Kontokorrentkredit
+ Avalrahmen

ERP-Kapital für Gründung: Dieses Programm eignet sich für die Aufstockung des
Eigenkapitals und steht für gewerbliche Unternehmensgründungen, für Unternehmens-
übernahmen und aktive Beteiligungen an einem Unternehmen zur Verfügung. Die
Eigenmittel sollten in der Regel 15 Prozent der Investitionssumme nicht unterschreiten.
Gefördert werden 30 Prozent der Investitionssumme max. 500.000 €.

ERP-Gründerkredit-Startgeld: Unterstützt werden Existenzgründungsvorhaben bis zu einer


Investitionssumme von 100.000 €. Die Laufzeit beträgt bis zu zehn Jahre. Es wird eine
Haftungsfreistellung von 80 Prozent gewährt.

Mittelstandsförderungsprogramm Gründerkredit RLP: Gefördert werden 100 Prozent der


förderfähigen Kosten. Der Kredithöchstbetrag liegt bei 2 Mio. € für Investitionskredite und bei
500.000 € im Bereich der Betriebsmittelkredite. Vom Kreditnehmer sind bankenübliche
Sicherheiten zu stellen.

Sprechen Sie mit Ihrer Bank, bevor Sie mit Ihrer Investition beginnen!

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Umsatzplanung

Personalkostenplanung

Sachkosten

Rentabilitätsvorschau

Betriebsmittelbedarf

Private Kosten

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Umsatzplanung
Wer sich selbstständig macht, kommt leicht in die Versuchung zu sagen: "Meinen Umsatz kann ich
nicht planen". Doch Planung ist die Grundlage für viele unternehmerische Entscheidungen und für
den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Die Planwerte sind Zielvorgaben für den
Unternehmer und zudem eine wesentliche Entscheidungshilfe für seine Geldgeber.

Um seinen Umsatz zu planen braucht man nicht unbedingt über hellseherische Fähigkeiten zu
verfügen. Die folgenden Möglichkeiten zeigen Ihnen wie Sie mit ganz einfachen Mitteln Ihren
voraussichtlichen Planumsatz errechnen können

Kalkulationskennzahlen

Anzahl der tägl. Stundenver-


Auslastuns- Produk-
Position Anzahl Arbeitstage Arbeits- rechnungssatz
grad (%) tivität (%)
(abzgl. Urlaub) stunden (€)

Inhaber

Geselle

Lehrling

Helfer

Materialeinsatz (% vom Umsatz)? ________________________________

Materialzuschlag (%)? _________________________________________

Berechnung des Planumsatzes


Anzahl

Anwesenheits- produktive
x Auslastung in % =
stunden Stunden

Inhaber x =
Geselle x =
Lehrling x =
Helfer x =
Gesamt

Zahl der Stundenver- Materialeinsatz (Euro)


produktiven Stunden x rechnungssatz + im Jahr = Planumsatz

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Personalkostenplanung

a) Löhne für Gesellen, Facharbeiter und Helfer


Durchschnittlicher Bruttostundenlohn Euro
x Arbeitszeit pro Woche Stunden
x Wochen
= Bruttolohn im Monat Euro
x Monate Euro
+ Urlaubs- und Weihnachtsgeld Euro
+ vermögenswirksame Leistungen Euro
= Jahresbruttolohn Euro
+ Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung
7,3 % Krankenversicherung
9,35 % Rentenversicherung
1,5 % Arbeitslosenversicherung
1,175 % Pflegeversicherung
+ % Berufsgenossenschaft
+ % Lohnausgleichskasse
+ % sonstiges
= Personalaufwand pro Jahr Euro
x Anzahl der Arbeiter
= gesamter Personalaufwand Euro

b) Gehälter für Verwaltungspersonal und Meister


Bruttogehälter aller Angestellten pro Monat Euro
Monate =
x Euro
+ Urlaubs- und Weihnachtsgeld Euro
= Bruttogehaltssumme pro Jahr Euro
+ % Lohnzusatzkosten Euro
= gesamter Personalaufwand Euro

c) Lehrlingsvergütung Euro
d) Aushilfslöhne Euro
e) Summe gesamter Personalaufwand Euro

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Sachkosten

quartals-
Fälligkeiten monatlich halbjährlich jährlich
weise
Gehaltsaufwand

Aufwand Lehrlinge

Raumkosten

Energiekosten

Kfz-Kosten

Instandhaltung, Reparatur, GWG

Rechts- und Steuerberatungskosten

Büroaufwand

Telefon, Internet, Handy, Fax

Gebühren, Beiträge

Versicherungen

Werbung

Reisekosten

Fortbildungskosten

Leasingkosten

Zinsaufwand langfristig

Zinsaufwand kurzfristig

Abschreibungen

Sonstiger Aufwand

= Summe Aufwendungen

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Rentabilitätsvorschau

Geschäftsjahr: 201_ 201_

EURO % EURO %

Erlöse Handwerk

+ Erlöse Handel

= Gesamterlöse

- Materialeinsatz Handwerk

- Handelswareneinsatz

= Rohgewinn

- Gehaltsaufwand

- Aufwand Lehrlinge

- Raumkosten

- Energiekosten

- Kfz-Kosten

- Instandhaltung, Reparatur, GWG

- Rechts- und Steuerberatungskosten

- Büroaufwand

- Telefon, Internet, Handy, Fax

- Gebühren, Beiträge

- Versicherungen

- Werbung

- Reisekosten

- Fortbildungskosten

- Leasingkosten

- Zinsaufwand langfristig

- Zinsaufwand kurzfristig

- Abschreibungen

- Sonstiger Aufwand

= Betriebsergebnis

- kalkulatorische Kosten

= Betriebswirtschaftliches Ergebnis

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Private Kosten
quartals- halb-
alle Beträge in € monatlich jährlich
weise jährlich
Personen-/Sachversicherungen
• Kranken- und Pflegeversicherung/
Krankentagegeld
• Rentenversicherung
• Lebensversicherung
• Unfallversicherung/
Berufsunfähigkeitsversicherung
• Arbeitslosenversicherung
• Privathaftpflichtversicherung
• Rechtsschutzversicherung
• Hausratsversicherung
• Sonstiges/Andere
Wohnen
• Miete oder Finanzierungskosten
• Heizung / Gas / Strom / Wasser
• Sonstige Nebenkosten
• Telefon / Handy / Internet
• Reparaturen / Einrichtung
• Sonstiges/Andere
Private Finanzen
• Unterstützung Eltern/Kinder -
Unterhaltsverpflichtungen
• Tilgung und Zinsen von privaten
Darlehen
• Sparen/Bildung von Rücklagen
• Sonstiges/Andere
Kosten der Lebenshaltung
• Lebensmittel
• Kleidung
• Telefon, TV-Gebühren
• Freizeit / Hobby / Urlaub etc.
• Kultur / Zeitungen / Zeitschriften etc.
• Geschenke / Sonderausgaben /
Anschaffungen
• medizinische Versorgung/Medikamente
• Sonstiges/Andere
Fahrzeug
• Steuer
• Versicherung
• laufende Kosten, Verbrauchskosten
• Wartung und Reparaturen/TÜV
• Leasing oder Finanzierung
Summe

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Checklisten

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Meine Gründungsvorbereitung
✔ Mit folgenden Institutionen habe ich Kontakt aufgenommen:

Ansprechpartner Termin Notizen

Betriebsberater
der HWK
Fachverband1)

Steuerberater

Hausbank

KfW
Investitions- und
Strukturbank
Wirtschaftsförderungs-
gesellschaft
Sonstige

✔ Folgende wichtige Geschäftspartner muss ich noch ansprechen:

Ansprechpartner Termin Notizen

Materiallieferanten
EDV-Lieferanten
Bürohäuser
Kooperationspartner

Architekten, Bauträger

Sonstige

✔ Folgende Lehrgänge und Seminare habe ich zur Vorbereitung besucht:


(Siehe Weiterbildungsangebot der HWK)
Termin Notizen

Existenzgründungslehrgang

Unternehmensnachfolge

EDV

Recht

Finanzbuchhaltung

Controlling

Marketing

Betriebswirt des Handwerks

1)
Kalkulationsunterlagen, Organisationsmittel, Branchenprogramme

20
Gründungsformalitäten

erledigt Notizen

Handelsregister

Handwerksrolle

Innung / Fachverbände

Gewerbeamt

Gewerbeaufsichtsamt

Berufsgenossenschaft

Unfallversicherung

Krankenkasse Inhaber

Krankenkasse Mitarbeiter

Deutsche Rentenversicherung

Finanzamt

Arbeitsamt

Postamt

Versorgungsunternehmen

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Versicherungen

Art der Gefahr und Versicherung Risiko Risiko


versichern selbst tragen

Sachversicherungen
Feuer, Explosion ❑ ❑
Sturm ❑ ❑
Leitungswasser ❑ ❑
Einbruchdiebstahl ❑ ❑
Glas ❑ ❑

Technische Versicherungen
Maschinenbruch ❑ ❑
Transporte und Montage ❑ ❑

Betriebsunterbrechung
aufgrund Feuer ❑ ❑
aufgrund Energieausfall ❑ ❑
aufgrund Maschinenbruch ❑ ❑
aufgrund Computerausfall ❑ ❑

Haftpflicht
Betriebshaftpflicht ❑ ❑
Umwelthaftpflicht ❑ ❑
Produkthaftpflicht ❑ ❑
Vermögensschadenhaftpflicht ❑ ❑

Kraftfahrzeug
Kraftfahrzeug-Teilkasko ❑ ❑
Kraftfahrzeug-Vollkasko ❑ ❑
Forderungsausfall ❑ ❑

Sonstige
Forderungsausfall ❑ ❑

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Marktforschung

✔ Folgende Informationen brauche ich noch:

❑ wirtschaftliche und technische Entwicklungen in der Branche (Branchenstruktur)


❑ Konkurrenzintensität
❑ Preisniveau
❑ Beschaffungsmöglichkeiten für Material und Waren
❑ Arbeitsmarktsituation und notwendige Mitarbeiterqualifikation
❑ Qualität des gewählten Standortes
❑ Bevölkerungsstruktur im Einzugsgebiet
❑ Kaufverhalten
❑ Markttrends
❑ Einkommensverteilung/Kaufkraft
❑ Marktpotential

✔ Folgende Informationsquellen werde ich noch nutzen:

❑ Statistisches Landesamt Bad Ems, Telefon 02603 711


❑ GfK, Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg, Telefon 0911 395-0
❑ Branchenberichte der Sparkassen sowie der Volksbanken
❑ Betriebsvergleiche (nähere Informationen bei Ihrer Handwerkskammer)
❑ Wirtschaftsteil der Tagespresse
❑ Handwerksmagazin (Monatszeitschrift, Holzmann Verlag)
❑ Buchtipp: Handwerksmarketing Band 1, Holzmann-Verlag
❑ Besuch von Messen und Ausstellungen (nähere Infos zu Messen bei Ihrer HWK)
❑ Lieferanten
❑ Fachzeitschriften
❑ Handwerkszeitung
❑ Datenbanken/Internet
❑ Adressenverlage, zum Beispiel Schober Firmenadressen, Telefon 07156 304-0
❑ Geschäftsberichte der Zentral- und Fachverbände
❑ Gelbe Seiten
❑ gültige Bebauungspläne des Standortes

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Werbemittel

Gedruckte Werbemittel und Werbemöglichkeiten ❑ Leuchtreklame


❑ Mundpropaganda
❑ Anschreiben von Zielgruppen ❑ Verkehrsmittelwerbung
❑ Anzeige ❑ Werbegeschenk
❑ Aufkleber ❑ Notizen zu Werbemittel
❑ Aushang ❑ Öffentlichkeitsarbeit
❑ Beilagen
❑ Broschüren PR-Maßnahmen
❑ Buttons
❑ Direktwerbeaktion ❑ Ausstellung
❑ Einladungen ❑ Betriebsbesichtigung,
❑ Fahnen, Banner Führung,
❑ Fenster-/Türstreifen Tag der offenen Tür
❑ Flugblatt, Handzettel, Werbeblatt ❑ ehrenamtliche Tätigkeit
❑ Freistempelaufdruck auf Briefhüllen ❑ Ehrungen,
Auszeichnungen
❑ Geschäftsdrucksachen
❑ Glückwunschkarte ❑ Gemeinschaftswerbung,
PR-Aktion
❑ Informationen über Waren- und ❑ Imagewerbung
Dienstleistungen
❑ Katalog
❑ Informationen über das
Unternehmen und dessen
❑ Plakat/Plakatstreifen Aktivitäten
❑ Poster ❑ Interview, Stellungnahme
❑ Prospekt zu aktuellen Geschehen
❑ Werbegeschenke ❑ Jubiläum, Firmenjubiläum,
Mitarbeiterjubiläum
❑ Werbeschilder
❑ Wurfsendungen ❑ Leserbrief
❑ Lehrstellenbörse
❑ Podiumsdiskussion
Optische und akustische Werbe- ❑ PR-Anzeige
mittel und Werbemöglichkeiten
❑ Preisstiftung,
Preisübergabe
❑ Anschlagtafel
❑ Außenwerbemittel ❑ Presseinformation
❑ Bandenwerbung ❑ Spende, Unterstützung
❑ Bildschirmtext (Btx) ❑ Veranstaltung
❑ Internet ❑ Vereinsaktivitäten
❑ Firmenschilder ❑ Vortrag oder Seminar für
die Öffentlichkeit
❑ Hinweisschilder
❑ Kinoreklame

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Werbeplan

Monat 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Quartal

Ziel1)

Werbemaßnahme2)

Zielgruppe3)

Werbemittel4)

Werbeträger5)

Kosten in Euro6)

Anfragen

Aufträge

Bemerkungen

1)
zum Beispiel: Gewinnung neuer Kunden
2)
zum Beispiel: Tag der offenen Tür
3)
zum Beispiel: private Haushalte und gewerbliche Kunden
4)
zum Beispiel: Anzeigen, Werbebriefe, Handzettel
5)
zum Beispiel: Tageszeitung, Post
6)
zum Beispiel: 1.500 Euro für Anzeigen, 500 Euro für Bewirtung

25
Personalplanung

Was für einen Mitarbeiter suchen Sie?

Welche Aufgaben soll er im Einzelnen erfüllen?

Welche Vorbildung und welche Fähigkeiten soll er besitzen?

Wie viele Stunden pro Tag ist er mit den zugedachten Aufgaben beschäftigt?

Wie kann mit dem Mitarbeiter das Betriebsergebnis verbessert werden?

Können diese Arbeiten auch außer Haus oder an Dienstleistungsbetriebe


vergeben
werden? Vor- und Nachteile

Was sind Sie bereit monatlich (oder stundenweise) zu zahlen? Und wie hoch
sind die jährlichen Personalkosten? (Denken Sie an die Lohnnebenkosten)

Wollen Sie den Mitarbeiter durch eine Erfolgsbeteiligung motivieren und wie
soll diese aussehen?

Ab wann benötigen Sie den Mitarbeiter?

26
Betriebsübernahme

1. Diese Fragen sollten Sie vor der Übernahme klären!


❑ Warum sucht der Übergeber einen Nachfolger?
❑ Wie lange sucht er schon danach?
❑ Welchen Ruf genießt der Betrieb?
❑ Wie viele Kunden hat der Betrieb?
❑ Welche Umsätze werden mit diesen Kunden regelmäßig getätigt?
❑ Von welchen Kunden ist der Betrieb abhängig?
❑ Wie sollen Sie mit diesen Kunden vertraut gemacht werden?
❑ Welche neuen Mitbewerber werden die Marktaussichten verschlechtern?
❑ Welche Auswirkungen hat der europäische Binnenmarkt auf den Betrieb?
❑ Wie kann der Standort langfristig gesichert werden?
❑ Welche baurechtlichen und bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen besteht
für den Betrieb?
❑ Sind die Geschäftsräume für eine rationelle Fertigung beziehungsweise die
richtige Warenpräsentation geeignet?
❑ Wie leistungsfähig sind die Maschinen?
❑ Wie lange können Sie damit noch konkurrenzfähig sein?
❑ Welche Investition sind in nächster Zeit erforderlich, auch im Hinblick auf den
Umweltschutz?
❑ Ist das Betriebsgrundstück möglicherweise mit Schadstoffen wie Schwer-
metallen,
Chlorkohlenwasserstoffen oder anderen chemischen Substanzen belastet?
❑ Welche Verpflichtungen bestehen gegenüber den Mitarbeitern?
❑ Welche Mitarbeiter genießen Schutzvorschriften?
❑ Welche Mitarbeiter werden auch bei Ihnen weiter arbeiten?
❑ Wie hoch waren die Gewinne der letzten Jahre?
❑ Welche Zahlungen haben Familienangehörige erhalten, zum Beispiel Ehegatten-
gehalt, Miete an den Ehepartner?
❑ Bei GmbH: Wie hoch war das Gehalt des Geschäftsführers und welche Leistungen
hat er zusätzlich erhalten, zum Beispiel Tantiemen, Direktversicherung, Firmen-
fahrzeug?
❑ Wie hoch ist der Substanzwert des Betriebes?
❑ Welcher Firmenwert ist angemessen?
❑ Bei Familienbetrieben: Welche Erbregelung stellt sicher, dass Sie den Betrieb
auch langfristig weiterführen können?
❑ Mit welchen Beträgen müssen Sie später Ihre Miterben ausbezahlen?
❑ Wie hoch sind Ihre Gewinnerwartungen?

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Aufgabenliste

2. Diese Aufgaben sollten Sie vor der Übernahme erfüllen!

Erledigt am
(Erledigungen)
Vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin mit Ihrem
Betriebsberater der Handwerkskammer.

Den bisherigen Betriebsinhaber in der Handwerksrolle


löschen und den neuen eintragen lassen.

Den Betrieb bei der Gemeinde ab- beziehungsweise


anmelden.

Beim Arbeitsamt die neue Betriebsnummer beantragen.

Den Betrieb beim Finanzamt ab- beziehungsweise


anmelden.

Die Änderung der Berufsgenossenschaft melden.


Beim Handelsregister den Inhaberwechsel melden (wenn
der Betrieb des Vorgängers im Handelsregister eingetragen
ist).

Neue Berufsausbildungsverträge über die Restlehrzeit


abschließen und bei der Handwerkskammer einreichen.

Betriebsversicherungen kündigen beziehungsweise neu


abschließen.

Fahrzeuge ummelden

Telefonnummer ändern

Bankkonto eröffnen
Daueraufträge und Lastschriften kündigen beziehungsweise
neu erteilen.

Drucksachen aktualisieren
Konzessionen kündigen beziehungsweise neu beantragen.

Post benachrichtigen

Kunden und Lieferanten informieren

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