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Sabine Fritzen

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mit Bildern von

Jette Jertz

noch viel tiefer

Mehr Gedichte übers Leben und Lieben

Sabine Fritzen ! ! ! ! ! mit Bildern von Jette Jertz noch viel tiefer Mehr

… noch viel tiefer. Mehr Gedichte übers Leben und Lieben

1. Auflage 2010 © Sabine Fritzen (Gedichte) und Jette Jertz (Bilder) © artisanum-Verlag, Troisdorf 2010 Alle Rechte ausdrücklich vorbehalten.

ISBN 978-3-9812307-3-4

Fotografien der Bilder und Portrait von Jette Jertz:

Portraits Sabine Fritzen:

Wolf Busch, www.portrait-andere.de

Layout: Anjum Werner

Bilder: Jette Jertz, www.jettejertz.de

Cover: Im Wasser, PanArt / Acryl auf Leinwand, Jette Jertz 2010

Druck: KDD Digital-Druck GmbH Leopoldstraße 68, 90439 Nürnberg www.druckterminal.de

Inhalt

! Alles wird neu ! ! ! ! ! 7 ! Die Wahrheit tut weh!
! Alles wird neu !
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7
! Die Wahrheit tut weh!
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9
! Sicherheit! !
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11
! Ehe!
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12
! Verzweifelt! !
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13
! Liebe ohne Grenzen!
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15
! Abschied ! !
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16
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So einfach?! !
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17 !
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Die 7 Chakren !
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18
" "
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Rot – Wurzel"
"
"
19
" "
"
Orange – Instinkt"
"
19
" "
"
Gelb – Ich"
"
"
20
" "
"
Grün – Herz"
"
"
21
" "
"
Hellblau – Ausdruck "
"
23
" "
"
Indigo – 3. Auge""
"
24
" "
"
Violett – Krone " "
"
25
" Körpergefühl" "
"
"
"
27
" "
Erfüllung "
"
"
"
28
" Glück " "
"
"
"
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29
! Geisterstunde ! !
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31
! Annehmen!
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32
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Lebensweg !
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33
! !
Selbstliebe!
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!
34
! !
Lebenszeiten!
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35
! !
Hauptsache !
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37
! Seitdem!
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38
! Liebe durch Grenzen!
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40
! !
Schon wieder !
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!
42
! !
Liebe heilt!
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!
44
! Unerwartet! !
Versprechen! !
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45
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46
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Ganz anders !
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48
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Was ich will !
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49
" Schmetterlingsküsse"
"
"
"
51
" Nachwörter (über Jette und Sabine)
"
52/53

Alles wird neu

Der Winter war lang. Seine Kälte quälte uns, kroch durch alle Ritzen, in alle Knochen, ließ uns zittern, Schutz suchen beieinander.

Der Winter war lang. Seine Dunkelheit schloss uns ein, breitete sich unter uns aus, jeden Tag mehr, nahm uns den Mut, aufzubrechen, miteinander.

Der Winter war lang. Seine Kargheit schränkte uns ein auf nur wenige Möglichkeiten, auf das Allerwesentlichste, nahm uns die Kraft, ließ uns hungern nebeneinander.

Der Winter war lang. In Kälte, Dunkelheit und Kargheit erfuhren wir alles über uns, wir teilten den Mangel, hielten durch, hielten uns fest aneinander.

Doch jetzt bricht der Frühling an. Er bringt uns mit Wärme und Licht auch Fülle, Freude und Hoffnung zurück. Wir fangen neu an, alles wird neu ohne einander.

Sound of Hip Hop, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 70 x 100 cm

Sound of Hip Hop, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 70 x 100 cm

Die Wahrheit tut weh

Ich kann meinem Herzen nicht befehlen, was es fühlen soll.

Ich kann mein Herz nicht zwingen, nur dich allein zu lieben.

Ich kann dir nichts versprechen, was mein Herz nicht halten kann.

Ich kann dir das, was Du willst, nicht geben, wenn mein Herz es verweigert.

Ich will dir nichts vormachen, was nicht wahr ist für mich.

!
!

Rote Strümpfe, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 70 x 100 cm

Sicherheit

Soviel ist sicher:

Ich bin nicht weg gegangen. Ich habe dich nicht verlassen. Du hast mich nicht verloren, hast mich sicher bei dir. Wir haben durchgehalten.

Mag sein, ja, dass ich ernster geworden bin, erwachsener vielleicht, ich lache weniger. Aber ich weine auch nicht mehr.

Mag sein, ja, dass ich manchmal in Gedanken verloren bin, etwas abwesend vielleicht, du nur eine leere Hülle im Arm hast. Aber ich bin hier.

Mag sein, ja, dass ich stiller geworden bin, überlegter vielleicht, ich spreche nicht mehr alles aus. Aber es gibt auch nicht viel zu sagen.

Mag sein, ja, dass ich weniger lebendig bin als vorher, versteinert vielleicht, du musst dir keine Sorgen machen. Denn ich bin ja bei dir geblieben.

Soviel ist sicher. !

! Ehe (ich es wusste)

! oder

! Nachher ist man immer schlauer

! Ich sagte ja

! aus Liebe

! zu dir.

! Ich sagte ja

! aus Angst,

! dich zu verlieren.

! Ich sagte ja

! trotz der Zweifel,

" ob es gut ist für mich.

! Ich sagte ja.

! Aber jetzt sehe ich,

! dass meine Liebe zu dir

! der Deckel ist,

! unter dem der Teil von mir liegt,

" vor dem ich die größte Angst habe.

! Denn in ihm steckt

" meine größte Kraft.

" Ich will ihn zurück haben.

! Ich sage ja

! zu mir.

Verzweifelt

In seinen Armen, mein Gesicht an seinem Hals, seine Haut auf meiner, seine Hände auf meinem Körper, unsere Beine verschlungen, ist mein Herz doch immer bei dir.

Frauen Akt, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 65x90 cm

Frauen Akt, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 65x90 cm

Liebe ohne Grenzen

Du gehst bis zum Äußersten, reizt alles bis ins Letzte aus.

Du nimmst, was du kriegen kannst, was auch immer da ist, es ist doch nie genug.

Du kennst keine Grenzen für dein Wollen, man muss sie schon setzen, mit Nachdruck, immer wieder.

Du deckst alles zu mit deinen Bedürfnissen, erstickst jede Regung in meiner Seele.

Du spürst sie nicht, die Schwere, die auf deinen Schultern und im Herzen lastet, weil du dich tragen lässt.

Du fragst, was mir denn fehlt bei dir, wir hätten doch alles.

Ja, wir haben alles, das ist wahr, Doch meinem Herz, meiner Seele fehlen Luft und Raum zum Atmen.

Abschied

Da ist immer noch Liebe. Da ist immer noch Nähe. Da ist immer noch Vertrautheit. Es gibt so viel Schönes. Mit dir.

Da ist immer noch Druck. Da ist immer noch Unverständnis. Da ist immer noch Befremden. Es gibt so viel Kampf. Mit dir.

Da ist immer noch mein Wunsch nach Leichtigkeit. Da ist immer noch meine Sehnsucht nach Freiheit (in Liebe). Da ist immer noch mein Verlangen nach Neuem. Es gibt so viel Enge. Mit dir.

Da wird immer diese Liebe für dich in meinem Herzen sein. Ein Teil von mir wird immer zu dir gehören. Und doch werde ich meinen Weg gehen und mir treu sein. Es gibt noch so viel zu lernen für mich. Jetzt ohne dich.

So einfach?!

Im Grunde reicht es völlig aus, ein wenig ver-rückt zu sein, die Perspektive nur etwas zu ver-rücken.

Um einen ganz kurzen Blick auf sie werfen zu können, nur einen winzigen Blick um die Ecke.

Und schon hat sie einen gepackt, die Freude, wird unkontrolliert eins mit dir, findet ihren Platz ganz tief in dir.

Sie geht nicht mehr weg. Schon ist nichts mehr, wie es war. Ein wenig ver-rückt ist schon in Ordnung.

Die 7 Chakren

Die 7 Chakren Kamakawiwo Olè, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 60 x 60 cm 18

Kamakawiwo Olè, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 60 x 60 cm

Rot - Wurzel

Ich fühle die Erde unter mir. Ich bin geerdet. Ich nehme die Kraft der Erde auf, spüre ihre Lebendigkeit in mir, spüre die Leidenschaft für das Leben in mir, spüre die Frau in mir, die Leben hervorbringen kann wie die Erde.

Orange - Instinkt

Ich bin geborgen. Ich bin angenommen. Ich bin geliebt. Ich fühle mich geliebt. Ich fühle meine Liebe und vertraue auf sie.

Ich nehme auf und ich nehme an. Und ich gebe mit Freude mit Leidenschaft ganz unschuldig lasse meine Liebe fließen zu dir.

Radiant Identity, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 50 x 125 cm Gelb - Ich

Radiant Identity, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 50 x 125 cm

Gelb - Ich

Ich stehe für mich ein. Ich setze eine Grenze. Ich setze sie mit Kraft und Ausdruck.

Ich tue es für mich. Ich tue es nicht gegen jemanden. Ich brauche keine Gewalt. Ich brauche nicht zu schreien. Ich muss nicht außer mir sein. Ich muss nicht Kraft verlieren dabei, die ich brauche für mich.

Ich mache es klar für mich und für dich.

Grün - Herz

Ich bin wie ich bin. So wie ich bin, bin ich bei dir. In diesem Augenblick Und in allen anderen.

Ich werde mich nicht verstellen. Ich werde nichts beiseite schieben. Ich werde nichts unterdrücken. Denn ich bin wie ich bin.

Ich will mich nicht erinnern an all den Schmerz, die Enttäuschungen, die Angst, die ich erlebt habe mit dir. Ich lasse alles hinter mir.

Ich zeige meine Verletzlichkeit. Ich zeige meine Empfindungen. Ich zeige meine Liebe, gebe mich hin. Denn ich bin gut so, wie ich bin.

Dancing Queen, 2010, PanArt / Acryl auf Karton, 70 x 100 cm

Dancing Queen, 2010, PanArt / Acryl auf Karton, 70 x 100 cm

Hellblau - Ausdruck

Ich höre sie. Meine innere Stimme. Sie spricht zu mir. Immer, wenn ich bereit bin zu lauschen.

Sie erzählt mir von mir. Von meinem Zuhause. Von meiner Seele. Sie vermittelt mir meine innere Wahrheit.

Deshalb brauche ich die Stille. Deshalb kann ich mir vertrauen. Deshalb kann ich zeigen, was in mir ist. Deshalb bin ich unabhängig - auch von dir.

Ich bin bei mir - was für eine Freude!

Indigo - 3. Auge

Ich bin verbunden mit der Unendlichkeit mit dem Ganzen mit dem Ewigen mit dem Licht.

Ich kann die Verbindung aufnehmen kann Fragen stellen kann mir Rat holen kann Hilfe bekommen kann mein Leben lichtvoller gestalten.

Ich will mich öffnen für Übersinnliches für reines Bewusstsein für Träume für Visionen.

Ich bin erfüllt von Freiheit Vertrauen Sicherheit und großer Liebe.

Violett - Krone

Ich bin ein Kanal. Durch mich fließt es aus der Quelle der Quellen.

Ich bin ein Funke. In mir leuchtet das göttliche Licht.

Ich bin ein Instrument. Aus mir strömt heilende Liebe.

Mädchen, 2010, PanArt / Acryl auf Karton, 70 x 100 cm

Mädchen, 2010, PanArt / Acryl auf Karton, 70 x 100 cm

KörperGefühl

Dein Körper ist dein Freund. Du kannst ihn fühlen. Durch ihn fühlst du dich.

Er zeigt dir, was dir fehlt. Er zeigt dir, was du brauchst. Er zeigt dir, wie es dir geht - ganz genau.

Ob du auf einem guten Weg bist, oder nicht. Er zeigt dir, was dir gut tut. Und was nicht.

Erfüllung

Durch dich bin ich mir begegnet.

Durch dich lerne ich mich kennen.

Durch dich sehe ich mich selbst.

Durch dich komme ich zu mir.

Durch dich erwache ich, werde ich bewusst.

Durch dich finde ich Glück, Freude und Liebe in mir.

Durch dich bin ich bei mir zu Hause.

Violett, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 110 x 70 cm Glück Auch wenn dich

Violett, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 110 x 70 cm

Glück

Auch wenn dich meine Augen nicht sehen, meine Hände nicht berühren, meine Lippen nicht küssen dürfen.

So bin ich doch ganz und gar glückselig, weil es dich gibt.

Drei, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 50 x 70 cm

Drei, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 50 x 70 cm

Geisterstunde

Ich habe dich nicht sehr vermisst. Ich habe nicht so gelitten. Was mich nicht umbringt, macht mich stark. Und doch suche ich noch immer nach Antworten. Immer noch stehen dieselben Fragen im Raum. Meine Erinnerungen schlafen nie. Wir sind auf Abstand gegangen, wir haben Abstand gehalten. Warum beschäftigt es mich noch? Was hätte ich denn tun sollen, so voller Angst mich ganz einzulassen, so voller Angst etwas falsch zu machen?

Ich habe nie einen Platz gefunden, wo ich mich vor dir verstecken konnte. Immer noch spukst du durch meine Gedanken, meine Seele. Ich spüre dich, auch wenn du noch soweit weg bist. Du bist immer da, auch wenn ich dich nicht sehe. Du stellst mir Fragen, auch wenn sie niemand hört außer mir. Du hörst mich, auch wenn kein Wort über meine Lippen kommt. Du berührst mich, auch wenn du mich nicht anfasst. Du schaust in meine Augen, auch wenn du mir den Rücken kehrst. Du erreichst mich, auch wenn du unerreichbar bist für mich. Du hast den wichtigsten Platz in meinem Leben, auch wenn es niemand bemerkt.

Meine Gelassenheit ist nur gespielt, meine Gleichgültigkeit nur Fassade. Denn bei allem, was ich tue, wünsche ich mir deine Aufmerksamkeit, deinen Blick, sind meine Gedanken bei dir. Du bist der Stern, der mich leitet, du bist mein Maßstab, meine Landkarte, mein verborgener, heiliger Schatz. So wie es aussieht, - und das ist das Letzte, was ich erwartet hätte - ist es wohl Zeit mir einzugestehen, dass das Liebe ist.

Horizont mit Frauen, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 85 x 125 cm Annehmen Nimm

Horizont mit Frauen, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 85 x 125 cm

Annehmen

Nimm meine Hände. Nimm mich in deine Hände. Nimm mich ganz. So wie ich bin.

Lebensweg

Er war sehr weit,

über viele Strecken äußerst steil,

in Teilen steinig, uneben,

manchmal kaum passierbar.

Ich trug viel Gepäck, manches davon war nicht einmal mein eigenes; aber ich bemerkte es nicht.

Er führte mich bis hierher, an diesen Punkt, über eine große Schleife. Aber Umwege erweitern bekanntlich die Ortskenntnis.

Ich habe einiges hinter mir gelassen, abgeladen, zurück gegeben.

Er gehört zu mir, ist ein Teil von mir geworden, hat mich geführt zurück zu mir selbst.

Ich will nichts vergessen, alles bleibt in mir, das Schöne wie das Schwere, macht mich aus.

Er geht weiter, wohin auch immer; was vor mir liegt, ist ungewiss.

Ich folge ihm, mein Herz ist mein Kompass, Liebe und Vertrauen mein Treibstoff, ankommen – wo auch immer – mein Ziel.

Kamakawiwo Olé - Ukulele, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 70 x 170 cm Selbstliebe

Kamakawiwo Olé - Ukulele, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 70 x 170 cm

Selbstliebe

Ich bin so, wie ich bin. Es ist gut so.

Ich stehe zu mir. Ich stehe zu meiner Kraft. Ich stehe zu meiner Liebe. Ich stehe zu meiner Leidenschaft. Ich gebe nicht auf. Ich lasse mich nicht verbiegen. Ich lasse nicht zu, dass man mich bricht. Ich lasse den Neid anderer vorüberziehen wie die Wolken am Himmel. Ich lasse mich nicht einengen, unter Druck setzen.

Ich nehme mir die Freiheit meinen Weg zu gehen. Gehst du ein Stück mit?

Lebenszeiten

Hier stehe ich fest wie ein Baum tief verwurzelt in meiner Liebe zu dir.

Hier wachse ich kraftvoll wie ein Baum voll erblüht aus meiner Liebe zu dir.

Hier trage ich leuchtend wie ein Baum voller Früchte an meiner Liebe zu dir.

Hier bleibe ich still, voller Vertrauen wie ein Baum schöpfe Kraft für ein neues Leben in Liebe zu dir.

An-Blick, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 30 x 40 cm

An-Blick, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 30 x 40 cm

Hauptsache

Ob du mich vernaschst oder verschlingst oder auffrisst, ist mir egal.

Hauptsache, du lässt soviel von mir übrig, dass wir immer wieder von vorn anfangen können.

Seitdem

Seit ich dir begegnet bin, weiß ich, wie es ist.

Seit ich dir begegnet bin, weiß ich, dass es das gibt.

Seit ich dir begegnet bin, weiß ich, was möglich ist.

Seit ich dir begegnet bin, weiß ich, es gibt noch viel mehr.

Seit ich dir begegnet bin, Weiß ich, dass nichts bleibt, wie es war.

Seit ich dir begegnet bin, weiß ich, was alles in mir steckt.

Seit ich dir begegnet bin, weiß ich, wer ich bin.

Seit ich dir begegnet bin, weiß ich, wie tief Liebe geht.

Seit ich dir begegnet bin, Weiß ich, wie weit die Liebe reicht.

Seit ich dir begegnet bin, weiß ich, was Liebe hervorbringen kann.

Seit ich dir begegnet bin, Weiß ich, dass alles Leben Liebe ist.

Seit ich dir begegnet bin, weiß ich, wie grausam Liebe sein kann.

Seit ich dir begegnet bin, weiß ich, was man aus Liebe aushalten kann.

Seit ich dir begegnet bin, weiß ich, dass ich nichts anderes will. Als dich.

Im Wasser, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 50 x 70 cm

Im Wasser, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 50 x 70 cm

Liebe durch Grenzen

Ich will wachsen, damit ich dir gewachsen bin, damit ich dir meine Grenzen zeigen, damit du sie spüren kannst.

Du bist der Mann, mein Mann, an dem ich wachsen kann und wachsen will.

Es wird immer Liebe und Leidenschaft, nie nur Freundschaft sein zwischen uns.

Ich kämpfe dafür, dass etwas Neues wachsen kann, dass eine neue Blüte wächst für uns, auch mit mir.

Das Alte ist vorbei. Es war gut so, wie es war. Aber es ist vorbei. Es wird nicht wieder kommen.

#

Kämpf nicht für das Alte, das nicht mehr zurück kommt. Kämpf nicht gegen mich, sondern mit mir für etwas Neues.

Badende, 2010, PanArt / Acryl auf Karton, 50 x70 cm 41

Badende, 2010, PanArt / Acryl auf Karton, 50 x70 cm

Schon wieder

Schon wieder hast du meinen Weg gekreuzt, mich ins Trudeln gebracht (wie in einem Schwindelanfall), mir den Boden unter den Füßen weggezogen, mich erschüttert, mir den Schlaf geraubt, meine Fröhlichkeit Lügen gestraft, mein Leben durcheinandergebracht.

Schon wieder möchte ich am liebsten weglaufen, mich verstecken, wegschauen - kann dich nicht ansehen, mich in Luft auflösen, verschwinden, unsichtbar werden, sterben.

Schon wieder lässt Du meine tiefsten Gefühle aufsteigen, meine Tränen fließen, meine Selbstachtung verschwinden, meinen Stolz schmelzen, meine guten Vorsätze zerbröseln, mein ordentliches Leben verschwimmen, meine Pläne platzen.

Schon wieder würde ich so gerne zu dir hingehen, in deine Augen schauen, dein Gesicht in meine Hände nehmen, Ganz zart deine Augen, Wangen und deinen Mund küssen, meine Hände an deinen Armen entlang gleiten lassen meine Stirn an deine Brust lehnen, dein T-Shirt nass weinen.

Schon wieder.!

Tica, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 85 x 125 cm

Tica, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 85 x 125 cm

La Luna, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 70 x 170 cm Liebe heilt Es

La Luna, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 70 x 170 cm

Liebe heilt

Es mag seltsam klingen für dich. Doch dir gehört der Ort, an dem sich meine Wünsche verstecken, alle meine Gedanken sammeln. Bei dir finde ich sie wieder.

In deinen Armen bin ich zu Hause. Auf deiner Haut werde ich gewärmt. An deiner Brust komme ich zur Ruhe. Durch deine Hände spüre ich alle Zärtlichkeit. Mit deinem Mund heilst du meine Seele. In deinen Augen erkenne ich unsere Liebe. Dein ganzer Körper weckt meine Lebendigkeit.

Du heilst alle meine Wunden.

Unerwartet

So offen

so ehrlich

so unmittelbar

so nah

so unverstellt

so frei

so erwartungslos so bedingungslos so ohne jede Angst

wäre ich dir gern begegnet. Eben so, wie er mir nun begegnet ist.

Versprechen

Wenn ich dich sehe, wird mir ganz warm, nicht nur ums Herz. werde flüssig, wie eine Welle, voller Erwartung.

Wenn du bei mir bist, bin ich ganz weich, beginne ich zu fließen, werde ganz sanft, formbar, voller Vertrauen.

Wenn du mich berührst - und sei es nur wie ein Hauch - bin ich ganz weiblich. Wie eine Welle zerfließe ich, nehme dich ganz an, ganz auf, voller Liebe.

Du wirst schon sehen.

Portrait, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 35 x 35 cm 47

Portrait, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 35 x 35 cm

Ganz anders

Es gab eine Zeit da hätte ich dich so gerne kennen gelernt. So gern.

Es gab eine Zeit da hätte ich alles so gerne anders gemacht. So gern.

Es gab eine Zeit da habe ich dich in gewisser Weise kennen gelernt. In gewisser Weise.

Es war so anders in gewisser Weise. So ganz anders.

Es hat mir nicht gefallen.

This is who I am, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 35 x 35 cm

This is who I am, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 35 x 35 cm

Was ich will

Es ist ganz einfach. Ich bin ganz einfach. Schau mich an. Sprich mit mir. Und fass mich an.

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Orange, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 30 x 40 cm

Orange, 2010, PanArt / Acryl auf Leinwand, 30 x 40 cm

Schmetterlingsküsse

Halte mich behutsam in deinen Händen damit meine zerbrechlichen Flügel nicht beschädigt mein zarter Körper nicht verletzt meine empfindsame Seele nicht erdrückt wird.

Halte mich vorsichtig in deinen Händen wie einen bunten Schmetterling ein Geschenk das dir kostbar ist.

Halte mich nicht fest sondern lass mich flattern und fliegen von Blüte zu Blüte, Baum zu Baum damit ich immer wieder gern zu dir zurückkehre und dir bringe, was ich gefunden habe.

Und liebe mich zart und sanft als wäre ich dein Schmetterling fühle meine Schmetterlingsflügel wie einen Wimpernschlag auf deiner Haut damit sich unsere Liebe immer wieder verwandelt.

Sabine Fritzen

Sabine Fritzen Geboren 1965 in Troisdorf. Studium Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Bonn. Mutter von drei

Geboren 1965 in Troisdorf. Studium Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Bonn. Mutter von drei nahezu erwachsenen

Kindern. Heilpraktikerin und Homöopathin in eigener Praxis. Begründerin und Inhaberin des Artisanum - Zentrum für

g a n z h e i t l i c h e

Gesunderhaltung in Troisdorf, unterrichtet

u n d

H e i l k u n s t

dort interessierte Laien in Homöopathie. Schreibt für diese über Homöopathie und nebenbei Geschichten und Gedichte.

„Nach dem 2008 erschienenen ersten Gedichtband „Untiefen. Gedichte übers Leben und Lieben.“ , entstanden neue Gedichte, die – wie auch im ersten Band – machtvolle Empfindungen, die bekanntlich alle Grenzen und Konventionen zu sprengen vermögen, in Sprache bringen, ohne die Form der Sprache über den Inhalt oder das Wesen der Gefühle dominieren zu lassen. Die Freiheit der Gedanken und Gefühle sowie ihres Ausdrucks steht in ständiger Spannung zum Ausdrucksmedium, dem gedruckten Wort, in dem der Verstand die Begriffe prägt. So scheint die Welt der Gefühle zumindest kurzfristig gebändigt und festgelegt werden zu können – was für eine Illusion…

In der zarten Transparenz und Vielschichtigkeit von Jettes Bildern, die gerade auf diese Weise ihre Kraft und Intensität offenbaren, habe ich eine Entsprechung zur Verletzlichkeit gefunden, die immer damit verbunden ist, wenn wir Menschen unsere Herzen zeigen. Doch gerade in dieser Aufrichtigkeit sind wir echt, authentisch. Eben auf dem Weg zu uns selbst. Wer geht diesen Weg mit? Alle sind eingeladen!“

Jette Jertz

" " " " Geboren am 16.3.1973 in Kettwig. " " " " Studium an
" "
"
"
Geboren am 16.3.1973 in Kettwig.
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Studium an der Alanus Kunsthochschule
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" in Bonn sowie Sonderpädagogik,
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Kunsterziehung und Promotion in Köln.
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"
Diplom PanArt Lehrerin. Regelmäßige
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"
"
Ausstellungen seit 2002 international.
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„In der Malerei gibt es immer neue
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"
Erfahrungen. Darin sehe ich die Chance
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"
und auch die
Herausforderung, einen
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"
"
"
einzigartigen Fingerabdruck zu
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"
hinterlassen. In meinen jüngsten Bildern
" "
"
"
suche ich
ein
feines Gleichgewicht
"
"
zwischen Emotionalität
und
Form,
die

" " unsere Vielschichtigkeit widerspiegelt und Vertiefung des Selbsterlebens ermöglicht.

Diese Richtung ist eine Fortsetzung und Intensivierung meiner Malerei aus dem Arbeitsfeld der PanArt. Untergrund und Formenvielfalt der Farbflüsse sind aufgelöst für eine kompositorisch gelenkte Konfiguration, die durch die Mehrschichtigkeit im Farbaufbau den Untergrund immer durchscheinen lässt und damit die strengeren Formen des Bildergebnisses auflöst. Zentrum und Umgebung werden in eine Beziehung zueinander gebracht, was einen Seh-Prozess beim Ablesen der Bildkompositionen ermöglicht.

Die Malerei ist es, die mich begeistert, mich lenkt, mich rüttelt, mich kritisiert und stets einen Spiegel vorhält. Sie verführt mich durch die Farben und Formen hin zu meiner Lebensfreude.

In meinen Malkursen vermittle ich spielerisch Techniken, Tricks und ein Gefühl für Farbe und Form, während sich das Bild von selbst malt. Dies dient als Ausgang, damit die Teilnehmer ihren eigenen Weg in der Malerei finden können.

Mein

bisheriges

Leben

war

eine

lebendige

Reise,

um

meine

innere

Lebenskünstlerin

zu

finden.

Jetzt

ist

sie

da,

hellwach

und

voller

Lebensenergie!“