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Bordeiașu Sabina-Ștefania

II Jahr - SCILL - Germanistik

Halber Stein. Iris Wolff


Biografische Auskünfte über die Autorin

Iris Wolff ist eine deutsche Schriftstellerin von rumänischen Herkunft. Sie wurden 1977 in
Hermannstadt geboren und Sie sind im Banat und in Siebenbürgen aufgewachsen. 1985 sind Sie
mitsamt Ihren Eltern nach Deutschland ausgewandert. Sie haben Ihr Studium in der Germanistik,
Religionswissenschaft und Grafik und Malerei in Marburg an der Lahn abgeschlossen. Derzeit
wohnen Sie in Freiburg im Breisgau.1

Halber Stein

Halber Stein ist ein Kunstwerk, der Erstlingsroman von Iris Wolff, der 2012 veröffentlicht
wurde. Iris Wolff wusste schon lange her, dass Sie das literarische Schreiben in Angriff nehmen
wollen und als Sie 2004 zum letzten Mal in Rumänien, in Michelsberg waren, fühlten Sie gleich,
dass es der Ort sein muss, an dem Ihr Roman spielen wird. 2 Michelsberg, die Quelle der
Eingebung für die Verfasserin, es ist der Ort, wo auch die entferntesten Kindheitserinnerungen
der Protagonistin Gestalt annehmen. Erinnerungen, die man für verloren hielt, tauchen jetzt am
richtigen Ort und zur richtigen Zeit auf.

Der Titel bezieht sich zunächst auf das Naturmonument bei Michelsberg, ein gewaltiger
Gesteinsbrocken, der sich am Ufer des Silberbaches befindet. Die Einheimischen haben es
tatsächlich Der Stein des Frosches benennt.3

Im Roman hat dieser Stein aber eine symbolische Bedeutung, es ist ein Ort der Besinnlichkeit,
den die Hauptfigur, Sinne, während ihres Aufenthaltes in Michelsberg aufgesucht hat. Der halbe
Stein konnte auch als etwas Inkomplettes interpretiert sein.

Iris Wolff schafft eine sehr ausführliche Geschichte einer jungen Frau, namens Sinne. Ihre
Großmutter, Agneta Seraphin ist gestorben und bei dieser Gelegenheit reist Sinne mitsamt ihrem
Vater, Johann, zum ersten Mal nach 20 Jahren nach Siebenbürgen, Michelsberg. Dort entdeckt
sie die verloren geglaubten Kindheitserinnerungen wieder. Sie will mehr über die
Lebensgeschichte ihrer Großmutter erfahren und die Gründe der Auswanderung von den
Siebenbürgern Sachsen nach Deutschland.

Sinne ist davon begeistert und wird durch diese Reise ihre Identitätskrise überwinden. Nach
ihrem Studium wohnte sie wieder bei ihren Eltern, bis sie sich für einen Beruf entscheiden hätte.
Sie erzählt, dass sie nach der Auswanderung das Gefühl des Zuhause-Seins in Deutschland nicht
fühlen konnte: „Ich hatte mich am Anfang nirgends wohlgefühlt. Nicht in Nürnberg oder in

1
www.iris-wolff.de/about/biografie/.
2
https://www.marbacher-zeitung.de/inhalt.marbach-wenn-die-alte-heimat-fremd-geworden-ist.57401017-a044-
4e4f-801b-d833636e6940.html.
3
Ebd.

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unserem zweiten Übergangswohnheim, [...] und auch nicht in unserer ersten Wohnung am
Stadtrand.“ (S. 29)

Michelsberg steht für den Ort der Verbindung mit der Vergangenheit, es ist der Ort der
Wiedervereinigung mit sich selbst. Und Sinne fürchtete sich, dass sie, nachdem wieder nach
Deutschland zurückgekehrt hatte, alle Erinnerungen wieder vergessen wird: „Werde ich alles
wieder vergessen, wen ich fort bin?“ (S. 223)

Daraus geht das zentrale Thema des Romans hervor, nämlich die Heimat und daneben der
Heimatverlust, die Indentitätssuche, das Wachrufen der Kindheitserinnerungen. Und die
vornehmliche Frage „Was ist Heimat?” prägt das ganze Werk, wobei Heimat als Leitmotiv
erscheint: „Es kam mir vor, als wäre ich einem Traum nachgereist, [...]. Einer der Träume , die
länger bleiben, heißt Heimat, auch wenn dieses Wort über die Jahrhunderte mit so
unterschiedlichen Bedeutungen verwendet wurde, [...].“ (S. 97f); „Meine Sehnsucht war die um
das verlorene Paradies der Kindheit.” (S. 140); “Man kann seine Heimat niemals verlieren.
Heimat ist vielleicht dazu da, verlassen zu werden. Heimat ist vielleicht nicht Ziel des Bleibens,
sondern Ziel des Gehens.” (S. 140f)

Alle diese Gedanken von Sinne ergeben sich aus der inneren Unausgeglichenheit, sie versucht
die Auswanderung zu begründen und ein tiefes Bedauern und Resignation für die verlorene
Kindheit tritt heraus: „Wie oft hatte Vater versucht, mir eine Tür in die Vergangenheit zu öffnen.”
(S. 20); „Aber es gibt kein Zurück, weil es eben nicht nur die Häuser und Straßen und Städte
sind, sondern auch die Menschen, die Heimat ausmachen.“ (S. 141)

Vergleich Siebenbürgen, Rumänien - Deutschland

Die Autorin setzt sich offensichtlich auch mit der Minderheit der Siebenbürger Sachsen aus
Rumänien auseinander. So führt sie unweigerlich einen Vergleich zwischen zwei verschiedenen
Kulturen durch: das ehemalige kommunistische Rumänien aber gleichzeitig der Ort des
Paradieses der Kindheit, das die Vergangenheit repräsentiert und Deutschland, das Land der
Zivilisation, die Gegenwart. “Während in Deutschland die ältesten Teilen einer Stadt zu
Fußgängerzonen hergerichtet, die Fachwerkhäuser renoviert und mit Cafés und Läden bestückt
waren, war hier die Vergangenheit sichtbar geblieben, der Zeit ergeben.” (S. 229) Diese
Beobachtung machte Sinne, als sie und Julian, ihr Kindheitsfreund, Hermannstadt besuchten.

Geert Hofstede, ein Experte der Kulturwissenschaften entwickelte Ende der 1960er Jahre das
Modell der Kulturdimensionen. Seine bekannteste wissenschaftliche Arbeit ist das Buch
“Cultures and Organizations – Software of the Mind: Intercultural Cooperation and Its
Importance for Survival”, das 2010 veröffentlicht wurde. Die Untersuchung betraf insgesamt 93
Länder. Die Kulturen der Welt wurden durch unterschiedliche Ansätze hintergefragt, wobei
Hofstede sechs Kulturdimensionen anbietet: die Machtdistanz, Individualismus/ Kollektivismus,

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Maskulinität/ Feminität, Unsicherheitsvermeidung, Langzeitorientierung/ Kurzzeitorientierung,


Genuss/ Zurückhaltung.4

Bei hofstede-insights.com hat man die Möglichkeit kostenlos die Merkmale eines Landes für
jede Kulturdimension zu sehen. Bei der Kulturdimension Individualismus/ Kollektivismus
befinden sich die beiden Gesellschaften, die im Buch von Wolff erwähnt sind, an
entgegensetzten Polen.

Rumänien wird als eine kollektivistische Gesellschaft charakterisiert. Dies zeigt sich in einer
engen langfristigen Bindung an die Mitgliedergruppe, sei es eine Familie, eine Großfamilie oder
eine erweiterte Beziehung. Loyalität in einer kollektivistischen Kultur ist von größter Bedeutung
und hat Vorrang vor den meisten anderen gesellschaftlichen Regeln und Vorschriften.
Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen werden moralisch wahrgenommen (wie eine
Familienbeziehung).5 Andererseits ist Deutschland als eine wirkliche individualistische
Gesellschaft. Am häufigsten sind kleine Familien, die sich eher auf die Eltern-Kinder-Beziehung
als auf Tanten und Onkel konzentrieren. Es gibt einen starken Glauben an das Ideal der
Selbstverwirklichung. Loyalität basiert auf persönlichen Vorlieben für Menschen sowie auf
Pflichtbewusstsein und Verantwortungsbewusstsein. Dies ergibt sich aus dem Vertrag zwischen
Arbeitgeber und Arbeitnehmer.6

Im Buch Halber Stein ist Sinne am meisten von den Besonderheiten der Einheimischen und des
Michelsbergs beeindruckt und macht entgehende Bemerkungen über das Leben im Dorf im
Vergleich zu dem Leben in Deutschland: auf den Straßen Michelsbergs sah sie, wie die Kinder
zusammen barfuß spielten, aber als sie Kind in Deutschland war, verbrachte sie die meisten
Tagen nach der Schule vor dem Fernseher. Dort gab es keine Kinder allein auf den Straßen. Ein
andermal erzählt Sinne, wie sie den Haustürschlüssel an einem Band um den Hals trug, seit sie es
einmal in Deutschland verloren hatte: „Vater hatte mit mir den ganzen Schulweg und den
Spielplatz um die Ecke abgesucht. [...] Da wir ihn nicht fanden, musste das Schloss unserer
Wohnungstür ausgetauscht werden. [...] Wieso mussten hier alle Türen verschlossen bleiben?“
(S. 92) Im Vergleich dazu erinnert sie sich, dass Agnetas Haus immer offen war. Es sieht so aus,
dass in den kollektivistischen Gemeinden die Menschen zu den Anderen, den Nachbarn oder den
Verwandten viel mehr Vertrauen als die Deutschen haben, und deshalb schließen sie nicht immer
die Türen zu.

Iris Wolff gibt die Landschaftsbilder im Einzelnen wieder und sie zeichnet sich durch ihr
dichterisches Schreiben: „Außerhalb der Schattendächer der Kastanien war es drückend heiß.
Die Luft am Horizont vibrierte. Mir machte die Hitze nichts aus.“ Sie erwähnt mehrmals die
Hitze aus Siebenbürgen, während in Deutschland: „Dort waren die Tage bereits kürzer, und am

4
https://www.ikud.de/glossar/kulturdimensionen-geert-hofstede.html.
5
https://www.hofstede-insights.com/country-comparison/romania/.
6
https://www.hofstede-insights.com/country-comparison/germany/.

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Morgen verbarg kühler Nebel die Straßenläufe.“ aber „Hier war der Vormittag von trockenem
Dunst geprägt gewesen, [...].“ (S. 9)

Die Sehnsucht prägte Sinne seit langem: “Ich erinnere mich voller Sehnsucht an unser Haus in
Hermannstadt. An den baufälligen Holzzaun, die Stiegen zum Vorraum und die Sommerküche
mit dem gusseisernen Ofen. [...] Ich sehnte mich nach dem Mobiliar in Siebenbürgen, wo alle
Gegenstände eine Geschichte erzählen” (S. 92)

Der halber Stein, der Kirschbaum, der Silberbach, die wilde Kamille, die Straßen mit ihren
Leitungsmasten, „das Rote Zimmer mit der Bibliothek, das Grüne mit dem Kachelofen, das
Blaue Zimmer mit den Familienbildern auf der Kommode“, das Mondlicht, die Basilika, die
Hügel und Täler, die Wiesen, die Bauern, die die Äcker arbeiteten, die Häuser mit ihren
Ziegeldächern, die alte Möbel sind die Werkzeuge - Leitmotive, die Iris Wolff hilft, die Bilder
ihrer Geschichte zu „malen“.

Das Bild von der Großmutter

„Mit Agneta blieb Siebenbürgen ein Ort, an den er zurückgehen konnte.” (S. 40) Nachdem Sinne
und ihre Eltern nach Deutschland ausgewandert sind, war ihr Vater der Einzige, der manchmal
zurück nach Siebenbürgen reiste. Und nach dem Tod der Großmutter fürchte sich Sinne, dass
alles vergessen wird. Aber sie ist bald zur Vernunft gekommen, dass „wenn man erinnert, kann
man nicht verlieren.” (S. 101) Das Buch beinhaltet zugleich die Geschichte von Sinne, von der
Großmutter Agneta und von den Siebenbürgern Sachsen. Agneta Maria Seraphin erscheint
indirekt im Roman. Die Hauptfigur ist auf der Suche eigener Identität. Aber sie wird das
erschaffen, erst dann wenn sie ihre Wurzeln kennt, also ihre Vorfahren. So unterhielt sie sich mit
den Bekannten, den Nachbarn und den Verwandten, um die Lebensgeschichte ihrer Großmutter
zu konturieren. Bei der Beerdigung werden biografische Auskünfte von dem Pfarrer gegeben:
„Wir müssen Abschied nehmen von Agneta Maria Seraphin, geborene Segedin, die am 25.
September im Alter von fünfundachtig Jahren verstorben ist.” (S. 115); „Agneta Maria Segedin
wurde am 2. Deyember 1921 in Michelsberg geboren. 1938 heiratete sie Michael Seraphin, ein
Jahr darauf kam ihr Sohn Johann zur Welt. [...] und 1950 erblickte der zweite Sohn Georg das
Licht der Welt.” (S. 119); „Was mich an ihr am moisten beeindruckte, war ihre positive
Lebenseinstellung. Auch in den dunklen Zeiten des Lebens blieb sie immer voller Hoffnug.” (S.
120)

Es sieht so aus, dass das ganze Dorf von Agneta Abschied nehmen wollte: „ [...] bis in den
Korridor standen schwarzgekleidete Besucher, einige ältere Frauen in Tracht. “ (S. 114)
Nachbarn und Freunden waren gekommen, um die Vorbereitungen für die Beerdigung zu
erledigen. Daraus ergibt sich die Verbundenheit der Siebenbürger Sachsen. Andererseits bietet
Sinne ein Detail über Agnetas Aussehen: „Wie blau ihre Augen waren… [...].”(S. 110) Wir
erfahren noch, dass Agneta auch nach Deutschland gekommen wollte, aber einmal kam sie
zurück nach Hause und stoppte die Vorbereitungen für die Ausreise. Dann Johann, der Vater von

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Sinne, sagte ihr, dass: „Es hat nicht sollen sein.” Manchmal nimmt das Leben eine Wendung, die
wir bekämpfen können oder wie können an die Veränderung zu gewöhnen und diese zu
akzeptieren. Das kann aus der Aussage von Johann wahrgenommen werden.

Sinne erinnert sich an einen ausfallenden und tiefsinnigen Ratschlag, den ihr schon lange her
Agneta erteilt hatte: „Öffne deine Hände. Nimm die Liebe an, wenn sie dir begegnet.” (S. 125)

Dementsprechend wurde Agneta als eine alte, mutige Frau geschildert, die über gewisse
Weisheit verfügte und sie wurde von dem ganzen Dorf respektiert.

Die Nachkriegsgeschichte der Siebenbürger Sachsen

Iris Wolff schenkt besonders viele Beachtung des historischen Hintergrundes der Sachsen. In
Wirklichkeit hat sie eine mühsame Recherche gemacht, die sechs Jahre dauerte. Sie verriet, dass
sie sich an das Archiv ihres Vaters angelehnt hat, worin sie alte Landkarten, Stadtpläne und
historische Bücher und Fotos herausfand. Außerdem hat sie ihre Eltern und Großeltern befragt.7

Halber Stein steht wirklich für wichtige und reichhaltige Informationen über die Geschichte der
Siebenbürger Sachsen: „[...] Vater erzählte, dass Michelsberg, genau wie Hermannstadt, im 12.
Jahrhundert gegründet wurde. In den achtziger Jahren des vergangenem Jahrhunderts lebten
über tausend Sachsen im Dorf. In ganz Siebenbürgen waren es etwa eine Viertelmillion. Die
Auswanderung habe dazu geführt, dass nicht mehr als fünfzehntausend Sachsen in Siebenbürgen
übrig geblieben waren. Die rumänische und ungarische Bevölkerung siedelte sich in den Dörfer
an, doch Michelsberg, aus Rumänisch Cisnădioara, habe immer noch verhältnismäßig viele
deutsche Einwohner.” (S. 74) Sinne erfuhr viele historische Tatsachen über das Leben und das
Verhalten des siebenbürgischen Volkes von ihrem Vater, Julian, dem Pfarrer, dem Onkel Georg
oder von den anderen Dorfbewohnern. Außerdem wurden auch das kommunistische Regime und
seine Maßnahmen erinnert: „Die Sachsen hätten nur noch ein, zwei Jahrzehnte die Repressionen
im Kommunismus aushalten müssen.” (S. 134)

Bei der Beerdigungstag von Agneta fand eine hitzige Diskussion über die siebenbürgische Kultur
zwischen den Familienmitgliedern und den Gästen statt: Onkel Georg vertrat die Auffassung,
dass sie nach vorn schauen sollten und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Johann war
hingegen anderer Ansicht: „Ohne den Blick zurück verlieren wir unsere Identität. Gerade weil
sich die siebenbürgisch-sächsische Kultur in Deutschland, wie wir jetzt wissen, nicht ohne
weiteres fortführen lässt.” (S. 134) Und mehrere historische Taten wurden zur Sprache gebracht,
so wie die Gründe der Auswanderung: die Enteigung nach dem Zweiten Weltkrieg, dann die
Deportation durch die Russen. Der Pfarrer ist der Meinung, dass die Auswanderung zur
Auflösung der sächsischen Kultur führte. Ein bärtiger Mann erzählte: „Unsere Urgroßeltern
waren österreichische, dann ungarische Staatsbürger. Die Großeltern königlich-rumänisch, die
7
https://www.marbacher-zeitung.de/inhalt.marbach-wenn-die-alte-heimat-fremd-geworden-ist.57401017-a044-
4e4f-801b-d833636e6940.html

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Eltern sozialistisch-rumänisch [...].” (S. 137) Manche erachteten, dass “die Auswanderung der
Todesstoß für ihre kleines Völkchen war”, andere, dass die Geschichte der Sachsen in Rumänien
nicht so schnell vergessen wird. Es gibt gleichzeitig viele Rumänen, die sich für die deutsche
Kultur interessieren und die ausländische Firmen, die in diesem Land investieren. (S. 139) Am
Ende des Gespräches ist Balduin der Einzige, der eine philosophische Stellung nimmt: „[...] jede
Geschichte, jede Kultur ist voller Symbole, die auf grundlegende menschliche Sehnsüchte
hinweisen. [...] Und diese Sehnsüchte sind unter allen Menschen gleich.” (S. 141)

Das Buch bringt uns einerseits die Auswanderung der Siebenbürger Sachsen zur Kenntnis, und
andererseits die Geschichte von Sinne und ihrer Großmutter, Agneta.

Iris Wolff beeindruckt durch ihre ausführliche und gehaltreiche Beschreibungen. Sie malt ihre
Bilder so wie eine vollkommene Malerin. Mit Halber Stein hat sie den Ernst-Habermann-Preis
2014 erhalten.

Literaturverzeichnis

Primärliteratur:

1. Iris, Wolff: Halber Stein, 3. Aufl., Otto Müller Vlg., 2018, Wien.

Internetquellen:

2. http://www.iris-wolff.de/about/biografie/.
3. https://www.marbacher-zeitung.de/inhalt.marbach-wenn-die-alte-heimat-fremd-
geworden-ist.57401017-a044-4e4f-801b-d833636e6940.html.
4. https://www.ikud.de/glossar/kulturdimensionen-geert-hofstede.html
5. https://www.hofstede-insights.com/country-comparison/romania/.
6. https://www.hofstede-insights.com/country-comparison/germany/.