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Fragenkatalog zur Vorlesung Verbrennungskraftmaschinen SS 17

Die Fragen sind entsprechend den Vorlesungseinheiten gegliedert und sind größtenteils in chronologischer
Reihenfolge erstellt.
In den Abschnitten zu den Vorlesungseinheiten 2, 3 und 8 wird auf Fragen verzichtet und stellt hier eine
Lernhilfe für die Klausur dar.
In den Übung behandelter Stoff wird Inhalt der Klausur sein. Unten angeführt werden die Übungsaufgaben in
Berechnungs- und Verständnisaufgaben unterteilt. Ein sicherer Umgang mit dem vorgestellten Formelwerk
wird vorausgesetzt.

1. Einführung
1.1. Wie funktioniert das 4-Takt Verfahren?
1.2. Welche Unterscheidungsmerkmale zwischen Otto-Und Dieselmotoren können angeführt
werden?
1.3. Inwiefern unterscheiden sich Diesel- und Ottomotoren hinsichtlich der in 1.2 aufgelisteten
Merkmale?
1.4. Wie sieht qualitativ ein p,α-Diagramm mit und ohne Verbrennung aus? Kennzeichnen Sie an
den Achsen UT, OT, Zündzeitpunkt, pmax.
1.5. Wie sieht qualitativ ein p,V-Diagramm aus? Kennzeichnen Sie an den Achsen Vmax, Vc, Vh
1.6. Aus welchen Untersystemen besteht ein Verbrennungsmotor?
1.7. Nennen Sie acht Motortechnologien. Ordnen Sie diese den Motorkonzepten zu und
beschreiben Sie kurz die Funktionsweise.
1.8. Welche spezifischen Leistungen werden von modernen Otto- Dieselmotoren erreicht.
1.9. Unterteilen Sie Diesel-Großmotoren hinsichtlich Drehzahl.

2. Kenngrößen

𝜀, 𝑐𝑚 , 𝑀𝑑 , 𝑃𝑒 , 𝑃𝑖 , 𝑃𝑟 , 𝑚𝐺 , 𝑝𝑚𝑖 , 𝑝𝑚𝑒 , 𝑝𝑚𝑟 , λv , Lst , 𝜂𝑖 , 𝜂𝑒 , 𝜂𝑚 , 𝑏𝑖 , 𝑏𝑒 , 𝜆𝑎 , 𝜆𝑙 ,


Motorkennfeld, Verbrauchskennfeld

3. Thermodynamik
- Zustandsänderungen in p,V- und T,s-Diagramm
- Wirkungsgrad Herleitung,
- ideale Zylinderdruckverläufe der Vergleichsprozesse
- Summenbrennverläufe und Brennverläufe der Vergleichsprozesse
- Vollkommener Motor
- Vergleich idealer vs. realer Prozess
4. Prozessablauf Ottomotor
4.1. Beschreiben Sie die Ziele der Gemischbildung.
4.2. Listen Sie die Hauptvorgänge der Gemischbildung auf.
4.3. Beschreiben die zwei Arten der Gemischbildung die im Ottomotor auftreten und verweisen auf
Beispiele.
4.4. Welche Einflussfaktoren auf die Kraftstoffverdampfung treten auf?
4.5. Welche Größe ist bei der Kraftstoffzumengung essentiell und muss am Motor gemessen
werden?
4.6. Wie funktioniert der Sensor aus 4.5.
4.7. Welche Vorteile birgt eine Benzindirekteinspritzung (BDE) gegenüber einer
Saugrohreinspritzung?
4.8. Welche Anforderungen stellt eine BDE und wie können diese erreicht werden.
4.9. Beschreiben Sie drei Brennverfahren die mit BDE dargestellt werden.
4.10. Wie verhalten sich die Partikelemissionen (Ruß) bei BDE?
4.11. Grenzen Sie die für den NEFZ (EU-Test) den relevanten Bereich in einem Drehzahl-Last-
Diagramm ein.
4.12. Woher kommen die Verbrauchspotentiale durch BDE gegenüber Saugrohreinspritzung und wie
ist in diesem Zusammenhang eine BDE Schichtladung zu bewerten?
4.13. Aus welchen Untersysteme baut sich das Zündsystem auf?
4.14. Welche Anforderungen werden an Zündkerzen gestellt? Nennen Sie vier Anforderungen
jeweils mit Beispiel.
4.15. Auf welche Betriebsgrößen wirkt sich der Zündzeitpunkt aus?
4.16. Wie wirkt sich der Zündzeitpunkt auf die Größen in 4.15 aus?
4.17. Was charakterisiert die Flammenausbreitung und wie ist die Vorstellung der optimalen dieser
Flammenausbreitung?
4.18. Wie setzt sich die Flammenfrontgeschwindigkeit zusammen? Zeigen Sie die Zusammenhänge
in einer Skizze auf.
4.19. Von was hängt die Transportgeschwindigkeit bei der Verbrennung maßgeblich ab? Von was
hängt die Brenngeschwindigkeit ab?
4.20. Zeigen sie anhand einer Skizze einen Summenbrennverlauf/Brennverlauf. Tragen Sie den
Brennbeginn, das Brennende, den Verbrennungsschwerpunkt sowie die maximal verfügbare
Wärmemenge aus der Verbrennung ein.
4.21. Wie sehen zyklische Schwankung am Druckverlauf aus und welche Ursachen sind für dafür
verantwortlich?
4.22. Was zeigt die „Fischhakenkurve“?
4.23. Was versteht man unter Verbrennungsanomalien?
4.24. Wie sieht der Druckverlauf mit klopfender Verbrennung aus?
4.25. Welche Maßnahmen werden reglungstechnisch gegen eine klopfende Verbrennung im Betrieb
umgesetzt?
4.26. Was sind Einflussgrößen auf Klopfen und wodurch nimmt die Klopfneigung zu?
4.27. Nennen Sie Maßnahmen zur Vermeidung von Verbrennungsanomalien.
4.28. Welche Schadstoffkomponenten enthält das Motorabgas?
4.29. Wie entstehen die limitierten Schadstoffkomponenten bei der Verbrennung?
4.30. Was sind die Eigenschaften und Wirkung auf Mensch und Umwelt der limitierten Schadstoffe?
4.31. Wie entsteht Ruß?
4.32. Beschreiben Sie Wirkung und Eigenschaften von Ozon.
4.33. Nennen Sie Quellen der HC-Emissionen.
4.34. Wie entsteht CO2 bei der Verbrennung und beleuchten Sie Eigenschaften und Wirkung auf
Mensch und Umwelt?
5. Prozessablauf Dieselmotor
5.1. Durch welche Eigenschaften ist das dieselmotorische Brennverfahren gekennzeichnet?
5.2. Betrachten Sie Vor- und Nachteile des dieselmotorischen gegenüber dem ottomotorischen
Brennverfahrens.
5.3. Skizzieren Sie qualitativ ein Kennfeld des spezifischen Verbrauchs eines Diesel- und Ottomotors
mit einem typischen Wertebereich für den Bestpunkt.
5.4. Benennen Sie verschiedene Dieseleinspritzverfahren und bewerten Sie diese in geeigneten
Kategorien.
5.5. Welche Hauptaufgaben haben Diesel-Einspritzsysteme?
5.6. Benennen Sie die Bestandteile eines Diesel-Einspritzsystems.
5.7. Benennen Sie die Bestandteile und Eigenschaften eines Common-Rail-Systems.
5.8. Wie wird bei PKWs Gemischbildung unterstützt?
5.9. Skizzieren Sie den Einfluss einer Drallströmung auf die Strahlausbreitung?
5.10. Was versteht man unter Einspritzstrategie beim Dieselmotor?
5.11. Welche Vorteile kann durch geeignete Einspritzstrategie erzielt werden?
5.12. Was macht den Kaltstart bei Dieselmotoren kritisch?
5.13. Welche Maßnahmen werden im Kaltstart ergriffen?
5.14. Wo kommt es zu Koagulation und Agglomeration? Grenzen Sie beide Vorgänge gegen einander
ab?
5.15. Welche Stellgrößen zur Verbesserung der Gemischqualität und Verbrennung beim Dieselmotor
gibt es?
5.16. Zeichnen Sie qualitativ die Emissionen der limitierten Schadstoffe in Abhängigkeit von Lambda.
5.17. Welche Schadstoffemissionen sind bei dieselmotorischer Verbrennung am kritischsten?
Erläutern Sie die dafür die Gründe?

6. Ladungswechsel/Aufladung
6.1. Wie ist der Ladungswechsel beim Verbrennungsmotor definiert?
6.2. Benennen Sie Einflussgrößen des Ladungswechsels.
6.3. Wie ist der Luftaufwand definiert?
6.4. Wie ist der Liefergrad definiert?
6.5. Welche Anforderungen werden an den Ladungswechsel gestellt?
6.6. Was versteht man unter Drall/Swirl?
6.7. Wie kann eine Drallströmung erzeugt werden?
6.8. Was versteht man unter Tumble?
6.9. Wie kann eine Tumbleströmung erzeugt werden?
6.10. Wie sind die Ventilsteuerzeiten definiert?
6.11. Welcher Zielkonflikt besteht zwischen der Optimierung des Ladungswechsels auf maximale
Leistung und maximales Drehmoment?
6.12. Skizzieren Sie ein Steuerdiagramm mit allen wichtigen Beschriftungen.
6.13. Welche Effekte treten bei einer spät/früh Verstellung des Aö auf?
6.14. Welche Effekte treten bei einer spät/früh Verstellung des As auf?
6.15. Welche Effekte treten bei einer spät/früh Verstellung des Eö auf?
6.16. Welche Effekte treten bei einer spät/früh Verstellung des Es auf?
6.17. Zeigen Sie anhand einer Skizze des Ladungswechsels im p,V-Diagramm die verschiedenen
Verluste.
6.18. Welche verschiedenen Ventilbetätigungsbauformen gibt es?
6.19. Skizzieren Sie einen Ladungswechsel mit reiner Drosselsteuerung und mit einem voll Variablen
Ventiltrieb für einen Niederlastpunkt.
6.20. Wie kann man ein optimales Aö definieren.
6.21. Was versteht man unter Miller/Atkinson Zyklus?
6.22. Was bedeutet Aufladung?
6.23. Grenzen Sie mechanische Aufladung gegen Abgasturboaufladung ab.
6.24. Wie sieht die Regelung einer Abgasturboaufladung mit Wastegate aus?
6.25. Vergleichen Sie in einem Diagramm den Volllast Drehmomentverlauf eines Saugmotors mit
einem aufgeladenen Motor.
6.26. Was ist ein spülender Ladungswechsel mit Hinblick auf Abgasturboaufladung?
6.27. Grenzen Sie Stau- und Stoßaufladung gegeneinander ab.
6.28. Nennen Sie zwei Verfahren zur Stoß-/Flutentrennung im Ottomotor.
6.29. Was versteht man unter Aufladung mit variabler Turbinengeometrie?
6.30. Nennen Sie Möglichkeiten das dynamische Ansprechverhalten zu verbessern.
6.31. Was ist Downsizing?
6.32. Was ist Downspeeding?

7. Abgasemissionen, Abgasnachbehandlung
7.1. Nennen Sie die reglementierten Abgaskomponenten bei einem Dieselmotor.
7.2. Nennen Sie die reglementierten Abgaskomponenten bei einem Ottomotor.
7.3. Zeigen Sie qualitativ in einem Diagramm die Abgaskomponentenkonzentration über Lambda
bei einem Dieselmotor mit Direkteinspritzung.
7.4. Zeigen Sie qualitativ in einem Diagramm die Abgaskomponentenkonzentration über Lambda
bei einem Ottomotor.
7.5. Was versteht man unter AGR?
7.6. Wie wirkt sich AGR auf die NOx-Emissionen aus?
7.7. Wie wirkt sich AGR auf die Ruß-Emissionen aus?
7.8. Wie funktioniert ein 3-Wegekatalysator?