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Karlsruher Institut für Technologie Institut für Theorie

der Kondensierten Materie

Moderne Theoretische Physik IIIa WS 2019/2020

Prof. Dr. Jörg Schmalian Musterlösung zu Blatt 3


Dr. Roland Willa, Dr. Davide Valentinis Tutorium 26.11.2019

1. Thermische N W6 Würfel (35 Punkte)


a) Kann das Spektrum eines N -Teilchen-Systems durch Einteilchen-Zuständen be-
schrieben werden, d.h., H = H(n1 , n2 , ...nN ), so vereinfacht sich die Zustandssum-
me des Systems zu
K X
X K K
X
Z= ... e−βH(n1 ,n2 ,...nN ) , (1)
n1 =1 n2 =1 nN =1

wobei
P K ≤ ∞ beschränkt sein kann. Die Verschachtelung der Summen wird oft mit
{ni } abgekürzt, was die Schreibweise (nicht jedoch die Rechnung!) vereinfacht.
Der Erwartungswert der Energie kann über eine ähnliche Summe
1X
hHi = H(n1 , n2 , ...nN )e−βH(n1 ,n2 ,...nN ) , (2)
Z
{ni }

ermittelt werden. Zeigen Sie, dass die Beziehungen hHi = U = −∂β [ln(Z)] gelten,
womit der Mehraufwand einer erneuten Summation in Gl. (2) umgangen wird.
Hier ist U = F + T S die innere Energie des Systems.
Lösung: Einerseits liefert die Ableitung des Logarithmus von der Zustandssumme,

∂[ln(Z)] 1 ∂Z
− =− = hHi, (3)
∂β Z ∂β

wobei wir im letzten Schritt den Summanden in Gl. (1) abgeleitet, und Gl. (2)
verwendet haben. Andererseits können wir U bestimmen aus

U = F + T S = F − T (∂F/∂T ) = −β −1 ln(Z) + β∂β [−β −1 ln(Z)] = −∂β [ln(Z)], (4)

wobei hier die Beziehungen F = −β −1 ln(Z) und T ∂T F = −β∂β F verwendet wurde.


b) Betrachten Sie nun einen sechs-seitigen thermischen Würfel (1W6) mit zugehöri-
gem Energiespektrum Em = kB T0 m (1 ≤ m ≤ K = 6). Berechnen Sie explizit die
Zustandssumme für einen (1W6), zwei (2W6) und N (N W6) Würfel. Bestimmen
Sie für die beiden ersten Fälle, bei welcher Temperatur diese den mittleren Würfel-
wert 3 und 5 ergeben (numerisch/approximativ). Diskutieren Sie das Ergebnis.
Lösung: Die Zustandssumme für 1W6 lautet
6
X 1 − e−6βkB T0
Z1W6 = e−βkB T0 n1 = (5)
n1 =1
eβkB T0 − 1
wobei wir hier die Beziehung K n K
P
n=1 q = q(1 − q )/(1 − q) für die Partialsum-
me einer geometrischen Reihe verwendet haben. Nutzt man die Ergebnisse aus
Teilaufgabe a) ergibt sich für den Energie-Erwartungswert1
h 6 1 i
hHi = kB T0 6 − + (6)
1 − e−6βkB T0 1 − e−βkB T0
kB T0  
= 7 − 6 coth(3βkB T0 ) + coth(βkB T0 /2) (7)
2
Der mittlere Zahlenwert auf dem thermischen Würfel ist genau hHi/kB T0 . Für
β → 0 verhält sich dieser Ausdruck asymptotisch hHi ∼ kB T0 [7/2 − 35βkB T0 /12].
Für β → ∞ verhält sich der Ausdruck asymptotisch hHi ∼ kB T0 [1 + e−βkB T0 ].
Wir finden also, dass der Würfel-Erwartungswert hHi/kB T0 = 3 bei T ≈ 35T0 /6
erreicht wird, während der Zustand mit hHi/kB T0 = 5 nicht erreicht werden kann.2
Die Zustandssumme für 2W6 lautet
6 X
X 6 6 X
X 6
−βkB T0 (n1 +n2 )
Z2W6 = e = e−βkB T0 n1 e−βkB T0 n2 (8)
n1 =1 n2 =1 n1 =1 n2 =1
6
X 6
hX i 6
X
−βkB T0 n1 −βkB T0 n2
= e e = Z1W6 e−βkB T0 n1 = (Z1W6 )2 . (9)
n1 =1 n2 =1 n1 =1

Es folgt dann
∂Z2W6
1 2 ∂Z1W6
hHi = − =− = 2hHi|1W6 , (10)
Z2W6 ∂β Z1W6 ∂β

wobei hHi|1W6 dem Ausdruck in Gl. (6) entspricht. Nun kann der Wert hHi/kB T0 =
5 bei einer positiven Temperatur T ≈ 35T0 /12 erreicht werden. Obige Approxima-
tion für βkB T0  1 liefert dafür ein hinreichend gutes Ergebnis. Der Zahlenwert
hHi/kB T0 = 3 wird bei T ≈ T0 erreicht (numerisch errechnet).
Die Zustandssumme für N W6 lautet
6 X
X 6 6
X 6 X
X 6 6 hY
X N i
−βkB T0 (n1 +n2 +...nN )
ZN W6 = ... e = ... e−βkB T0 ni (11)
n1 =1 n2 =1 nN =1 n1 =1 n2 =1 nN =1 i=1
N h
Y 6
X i
= e−βkB T0 ni = (Z1W6 )N . (12)
i=1 ni =1

Es folgt dann hHi = N hHi|1W6 , analog wie bei 2W6. Für N  1 können die
Zahlenwerte 3 und 5 nicht mehr erreicht werden (auch nicht für T < 0).
1
Bei einem einzelnen Würfel stellt sich die Frage, wie der Erwartungswert genau zu verstehen ist. Hier
gilt, dass der Erwartungswert bei X-maligem Würfeln (X → ∞) im Mittel den Wert hHi annimmt.
2
Der Zustand hHi/kB T0 = 5 entspricht einer inversen Besetzung der Energiezustände und kann formal
durch eine negative Temperatur, T ≈ −35T0 /6 beschrieben werden. Das Konzept negativer Temperaturen
[kontinuierlich verknüpft zu positiven Temperaturen via T = ∞ (β = 0)] kommt in Ungleichgewichts-
Systemen, e.g. Laser, zur Anwendung.
2. Hochtemperatur-Entwicklung (30 Punkte)
Wir betrachten einen Hamilton-Operator H für N Spins und bringen – durch Entwickeln
der Exponentialfunktion – die zugehörige Zustandssumme in die Form

X
−βH
X (−β)k hhH k ii
Z= e = (13)
k!
{σi =±σ} k=0

wobei hhH k ii ≡ {σi =±σ} H k . Bei hohen Temperaturen können thermodynamische Ei-
P
genschaften näherungsweise berechnet werden indem diese Entwicklung bei der Ord-
nung k = kmax abgebrochen wird. Zeigen Sie, dass für kmax = 2 die Näherung der freien
Energie F ≡ −β −1 ln(Z)
 hhHii β hhH 2 iihh1ii − hhHii2
F ≈ F (2) ≡ −β −1 ln hh1ii + − (14)
hh1ii 2 hh1ii2
lautet. Führen Sie, für den paramagnetischen Hamilton-Operator3
XN XN
H = −gµB B si = −h σi (15)
i=1 i=1

eine solche Hochtemperatur-Entwicklung explizit durch. Nutzen Sie dabei die zwei-
te Schreibweise und berechnen Sie dafür die freie Energie, die Magnetisierung M =
−∂F/∂h und die magnetische Suszeptibilität χ = ∂M/∂h|h=0 . Vergleichen Sie das Er-
gebnis mit der Lösung aus der Vorlesung. Untersuchen Sie, die Temperaturabhängigkeit
der inversen Suszeptibilität χ−1 (T ) und bestimmen Sie deren Nullstelle.
Lösung: Aus Gl. (13) geht hervor, dass zu zweiter Ordnung gilt
F ≈ −β −1 ln hh1ii − βhhHii + β 2 hhH 2 ii/2

(16)
−1
 −1
 hhHii β 2 hhH 2 ii 
= −β ln hh1ii − β ln 1 − β + (17)
hh1ii 2 hh1ii
wobei wir nicht vergessen dürfen, dass der Logarithmus auch nur bis zur Ordnung β 2
gültig ist. Diesen Entwickeln wir in β [wir nutzen ln(1 + x) ≈ x − x2 /2] und finden das
gewünschte Ergebnis.4 Für den paramagnetischen Hamilton-Operator berechnen wir,
X
hh1ii = 1 = 2N (18)
{σi =±σ}

X N
X  N 
X X 
hhHii = − σj h = −h 2(N −1) σj = 0 (19)
{σi =±σ} j=1 j=1 σj =±σ

X N X
hX N i N
X X N X
X N 
2 2 2
hhH ii = (σj h)(σk h) = h σj + σj σk = 2N h2 N σ 2
{σi =±σ} j=1 k=1 {σi =±σ} j=1 j=1 k=1
k6=j
(20)
3
Wird si = ±1/2 ersetzt durch σi = ±σ, (|σi | = 1) und mit h = gµB B/2 vereinfacht sich die Notation.
4
Wird ein Faktor 2−N in die Definition von hh.ii absorbiert, so gilt neu hh1ii = 1 und die Entwicklung
wird zu (hier bis Ordnung 4)
F ≈ − β −1 ln 2N + hhHii − (β/2) hhH 2 ii − hhHii + (β 2 /6) hhH 3 ii − 3hhH 2 iihhHii + 2hhHii3
  

− (β 3 /24) hhH 4 ii − 4hhH 3 iihhHii − 3hhH 2 ii2 + 12hhHii2 hhH 2 ii − 6hhHii4



und finden
F (2) = −N β −1 ln(2) − βh2 N σ 2 /2 (21)

Dieses Ergebnis hält einer qualitativen Überprüfung stand (F ist extensiv, konkav in T
und h). Wir finden daraus
M = N βσ 2 h und χ = N βσ 2 (22)
Im Vergleich zum exakten Resultat M = N σ tanh(βσh), weicht die Approximation bei
tiefen Temperaturen ab und wird unbeschränkt gross.
Es ist hilfreich sich bewusst zu machen, dass in diesem (wie auch in vielen ande-
ren) Problemen zwei Energiebeiträge unterschiedliche Ordnungen anstreben. Zum einen
Versucht die thermische Energie (kB T ) das System möglichst ungeordnet zu machen,
während die Feldenergie |hσ| die Spins auszurichten versucht. Da in diesem Problem
keine andere Energieskala auftritt, wird für kB T  |σh| die Hochtemeraturentwicklung
immer eine gute Näherung liefern. Insbesondere ist χ für alle Temperaturen exakt im
Limes h → 0 die Bedingung kB T  0 immer gilt. Dies wird in wechselwirkenden Syste-
men anders sein, z.B. wenn zwei benachbarte Spins mit einer Austauschwechselwirkung
−Jσi σj eine neue Energieskala |J|σ 2 einführen.
Die inverse Suszeptibilität ist linear in der Temperatur und verschwindet somit bei
T = 0. Das System ist dort ’unendlich’ suszeptibel und würde sich für beliebig kleine
Austauschwechselwirkungen ordnen.
3. Maxwell-Boltzmann Verteilung und kinetische Gastheorie (30 Punkte)
a) In einem nicht-relativistischen klassischen idealen Gas lautet die Verteilungsfunk-
tion für die Geschwindigkeit v = |v|
2 /2
f (v) = Av 2 e−βmv (23)
mit A einer (von v unabhängigen) Konstante. Somit beschreibt f (v)dv die Wahr-
scheinlichkeit, dass ein Gasteilchen eine Geschwindigkeit im Intervall [v, v + dv[
besitzt. Schätzen Sie A mittels dimensioneller Betrachtung ab und bestimmen Sie
dann A explizit unter Berücksichtigung der Boltzmann-Statistik. Berechnen Sie die
wahrscheinlichste Geschwindigkeit v ? , die mittlere Geschwindigkeit hvi und hv 2 i.
R∞
Hinweis: Nutzen Sie die Beziehung 0 dz z 3/2 e−z = 3π 1/2 /4.
Lösung: Die Wahrscheinlichkeit f (v)dv ist dimensionslos. Somit besitzt A die
Einheiten von v −3 . Die einzige Geschwindigkeit im Problem ist gegeben durch
(βm)−1/2 womit sofort
R folgt, dass A ∝ (βm)3/2 . Auch ohne Herleitung kann die
Normiertheit 1 = dvf (v) zur Berechnung von A herangezogen werden.
Die Wahrscheinlichkeit ein Teilchen mit Impuls p am Ort q zu finden ist
XX
ρ(p, q) ∝ δp,pi δq,qi e−βH(pi ,qi ) = e−βH(p,q) . (24)
pi qi

2
Mit H = p2 /2m folgt ρ(p, q)R∝ e−βp /2m . Im Kontinuum-Limes folgt die Normie-
rung aus der Bedingung 1 = dpdq ρ(p, q). Wir finden
1  β 3/2 −βp2 /2m
ρ(p, q) = e . (25)
V 2πm
Die Verteilungsfunktion f (v) ermittelt sich nun aus einer Substitution p → mv
und einer Integration über die Winkelabhängigkeit von v
Z Z π Z 2π  βm 3/2 2
f (v) = dq dθ dϕ sin(θ)m3 v 2 ρ(mv, q) = 4πv 2 e−βmv /2 , (26)
0 0 2π

womit wir finden, dass A = 4π(βm/2π)3/2 . Die wahrscheinlichste Geschwindigkeit


ist eine Extremallösung von f (v). Die Bedingung ∂v f (v) = 0 schreiben wir um zu
v = βmv 3 /2. Da v = 0 ein Minimum ist, nimmt f (v) den Maximalwert bei

v ? = (2/βm)1/2 ∝ T 1/2 (27)

an. Die mittlere Geschwindigkeit ermitteln wir aus


Z ∞  8 1/2 Z ∞
hvi = dv vf (v) = dz ze−z , (28)
0 βmπ 0

durch Substitution mit z ≡ βmv 2 /2. Das letzte Integral ist dimensionlos und liefert
(nach partieller Integration) den numerischen Wert 1. Damit gilt

hvi = (8/βmπ)1/2 = (4/π)1/2 v ? . (29)

Für das zweite Moment finden wir mit derselben Substitution z ≡ βmv 2 /2
Z ∞  4 1/2 2 Z ∞
2
hv i = 2
dv v f (v) = dz z 3/2 e−z (30)
0 π mβ 0

Auch hier liefert das Integral über z nur einen numerischen Beitrag 3π 1/2 /4 und
es gilt somit

hv 2 i = 3/βm = (3/2)(v ? )2 (31)

Die charakteristischen Geschwindigkeiten v ? , hvi und (hv 2 i)1/2 folgen alle der-
selben Gesetzmässigkeit (T /m)1/2 , jedoch mit einer wohldefinierten Hierarchie
v ? < hvi < (hv 2 i)1/2 . Im Gegensatz zu anderen, bisher betrachteten Verteilungs-
funktionen (Gauss, Poisson) besitzt diese Verteilung eine Breite [hv 2 i − hvi2 ]1/2 =
[(3π−8)/2π]1/2 v ? die ein konstantes Verhältnis (3π/8−1)1/2 ≈ 0.422 zum mittleren
Wert aufweist.
b) Berechnen Sie den Druck den das Gas auf die Oberfläche ihres kubischen Behälters
V = L3 ausübt. Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem idealen Gasdruck, der in
der Vorlesung aus der Zustandssumme errechnet wurde.
Lösung: Wenn ein Teilchen auf eine Oberfläche (wir nehmen hier die yz-Ebene)
trifft, so wird bei einem elastischen Stoss der Impuls δp = 2mvx auf die Oberfläche
übertragen. Dieser Impulsübertrag findet jeweils nach einer Zeit δt = 2L/vx statt,
wobei V = L3 das Volumen des Systems ist und der Faktor 2 berücksichtigt, dass
das Teilchen das Volumen zwei Mal durchqueren muss um wieder auf dieselbe
Oberfläche zu prallen. N Teilchen üben somit im Mittel eine Kraft

hF i = N hδp/δti = mhvx2 i/L (32)


auf diese Oberfläche aus. In einer isotropen Umgebung gilt für die Mittelwerte
hvx2 i = hvy2 i = hvz2 i = hv 2 i/3, woraus folgt, dass

hF i = N/βL. (33)

Der resultierende Druck ermittelt sich aus p = hF i/L2 , mit L2 der gesamten Ober-
fläche. Somit haben wir die ideale Gasgleichung

pV = N/β (34)

aus einer kinetischen Betrachtung hergeleitet.

4. Fermi-Problem: Skatspieler aller (Bundes-)länder, vereinigt euch! (5 Punkte)


Bevor Sie die (32) Karten für das nächste Skat-Spiel austeilen, fragen Sie sich: Lag
genau diese Kombination aus Karten bereits jemals auf einem anderen Skattisch zum
Austeilen bereit? Wenn ja, wie oft? Wenn nein, wie lange muss in Deutschland noch
Skat gespielt werden bis (näherungsweise) alle Kombinationen erprobt wurden.
Zusatzfrage: Gewisse Kartenspiele (Skat gehört nicht dazu) sind Invariant unter zykli-
scher Permutation der Karten. Wie viele Kombinationen gibt es dann insgesamt?

Lösung: Für K = 32 Karten ist die Anzahl Kartenkombinationen K! ≈ 2.6 × 1035 .


Für die Anzahl bereits gespielter Skat-Spiele schätzen wir ab: Seit 200 Jahren spielt
jeder zehnte Mensch in Deutschland einmal pro Woche Skat und teilt dabei 10 Mal aus.
Daraus ergibt sich eine Gesamtzahl

200(Jahre) × 50(Wochen) × 107 (Skatspieler) × 10(Spielrunden) = 1012 (35)

Die Kartenkombination vor Ihnen lag somit mit grosser Wahrscheinlichkeit 1−4×10−23
noch nie zum Verteilen bereit. Skat müsste noch die nächsten 5 × 1025 Jahre gespielt
werden damit näherungsweise alle Kartenkombinationen ausprobiert werden.
Selbst unter Berücksichtigung folgender Aspekte wird die Gesamtzahl realisierbarer
Kombinationen nicht in der Lebdauer unseres Universums (1010 Jahre) erreicht: (i) alle
Kombinationen die während des Mischens entstehen (Faktor 10), (ii) alle Kartenspiele
weltweit (Faktor 100), (iii) jeder Mensch täglich 100 Spielrunden spielt (Faktor 1000).
Zusatzfrage: Lässt eine zyklische Permutation die Kombination invariant, so senkt sich
die Gesamtzahl der Kartenkombinationen um K auf (K − 1)!. Eine solche Invarianz
tritt z.B. bei Kartenspielen auf, bei welchen alle Karten einzeln und reihum verteilt
werden (dies gilt nicht bei Skat).