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Sehr geehrter Herr Otto,

die FDP-Führung regt sich auf über Kubickis Vergleich der FDP mit der DDR in der
Endphase.

Warum eigentlich?

Wenn man die untenstehende PM aus dem Ministerium Brüderle liest, dann fragt
man sich durchaus, ob das liberale Wirtschaftspolitik ist oder DDR-Wirtschaftspolitik.

Die Methode ist identisch:

u Lege ein irrationales Ziel fest


u baue darauf irrationale Planwirtschaft auf
u prahle mit geschaffenen Arbeitsplätzen
u verdränge, daß damit sinnvolle Arbeitsplätze im produktiven Bereich
vernichtet werden
u verarme die Bürger durch Enteignung (hier per EEG)

Die DDR hat sich damit abgeschafft.


Will die FDP dem nacheifern?

Ich warte auch immer noch auf Antwort auf die Fragen:

u Was die Kilowattstunde für die Tarifkunden kosten wird, wenn die
Stromversorgung auf EE umgestellt sein wird
u wie die Sicherheit des Verbundnetzes gewähr leistet wird
u wer die Folgekosten für die zunehmenden Black -outs übernehmen wird -
etwa auch noch der Steuerzahler?

"Laßt Euch nicht von den Realitäten täuschen", sagte die DDR-Führung auf
berechtigte Fragen der DDR-Bürger.
Da ist die FDP sogar schon weite r, sie antwortet überhaupt nicht auf berechtigte
Fragen.

Diese Fragen habe ich ähnlich schon im Jahre 2003 gestellt, siehe Anlage.

Ich habe sie im Niedersächsischen Landesfachausschuß Wirtschaft dem damaligen


FDP-Wirtschaftsminister Hirche gestellt, ich habe sie im FDP-Bundesfachausschuß
Umwelt gestellt.
Immer wurde "von oben" verhindert, daß das Thema überhaupt diskutiert wurde -
kein bißchen anders als in der DDR.
Hirche sagte im Landesfachausschuß wörtlich: "Wenn ich darauf antworten würde,
dann hätten wir hier eine Riesendiskussion".

Bitte geben Sie diese Mail Herrn Brüderle zur Kenntnis.

Mit freundlichen Grüßen


Hanna Thiele

Pressemitteilung vom 10.12.2010 | 14:48


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Runder Tisch "Maritime Offshore-Infrastruktur



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Sehr geehrte Herren,

Vorsorglich und eindringlich muß ich a uf einen Umstand hinweisen, bei dem
abzusehen ist, daß enorme Steuermittel leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.

Es geht um die Art und Weise der Durchsetzung der Offshore -Windenergienutzung.

Am 20. und 21. März fand in Lübeck der Fachkongreß ÄWindkraf t in Deutschland³
statt, an dem ich teilgenommen habe. Veranstalter waren der VDEW, VDN, ZVEI.

Themenschwerpunkt der Veranstaltung war die Offshore -Windstromerzeugung.

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Praktische Erfahrungen gibt es z.Zt. nur mit sogenannten ÄNasse -Füße-Parks³, d.h.
Windparks in Küstennähe und daher im flachem Wasser, mit geringen
Gesamtleistungen und somit auch geringen Übertragungsleistungen.

Die in der Nordsee geplanten Windparks sin d absolutes Neuland mit allen
Unwägbarkeiten.

Ungelöste Probleme mit unkalkulierbaren Folgen und Kosten sind:

u Gründungskonstruktionen
u Windverhältnisse und tatsächliche Erträge
u Ökologische Auswirkungen (Benthos, Fische, Meeressäuger, Seevögel)
u Verhalten, Wartungs- und Reparaturanfälligkeit der bisher nur an Land
getesteten WKAs
u Übertragung der erzeugten Energie zum Festland
u Bereitstellung von Regelenergie
u Konsequenzen für Kraftwerksneubauten zur Netzstabilisierung
u Erforderlicher Netzausbau an Land
u Auswirkungen auf die Stromqualität (Frequenz - und Spannungshaltung)
u Auswirkungen auf die Netzstabilität
u Auswirkungen auf die Netzsicherheit (Totalzusammenbrüche als Folge von
Kurzschlüssen)
u Auswirkungen auf das europäische Verbundnetz (Schnittstellen z.Zt.
unterdimensioniert)
u u.a.

Zum Thema Finanzierung referierte Claus Burghardt, Direktor der DEE Deutsche
Erneuerbare Energien GmbH, Düsseldorf, Tochtergesellschaft der Deutschen Bank.

Seine Aussage: Finanzierung ist nur möglich, wenn

u die Politik verläßlich ist, was in diesem Falle ja heißt, daß sie dafür sorgt, daß 
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u Technik/Technologie einschätzbar sind, was z.Zt. verneint wird und
u Versicherungschutz erreicht wird, was wegen der Unüberschaubarkeit der
Risiken aus
vorgenannten ungelösten Problemen nicht erwartet wird.

Ausdrücklich hervorgehoben wurden die Gründungskosten als Äknock -out³ für die
Rentabilität (bis zu 50 % der Gesamtinvestitionskosten ).

Ein weiterer wunder Punkt zeigt sich in den Folgen für die Netze.
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Mit Recht wehren sich die Netzbetreiber gegen unsinnige und unwirtschaftliche
Maßnahmen.

Das Grundprinzip jeder vernünftigen Stromversorgung liegt darin, den Strom


möglichst da zu erzeugen, wo er gebraucht wird. Nur so können Netzkosten und
Übertragungsverluste minimiert werden. Anfänglich galt das auch als Plus der
dezentralen Stromerzeugung durch Windräder. Mit Offshore-Leistungen in den
geplanten Größenordnungen in Regionen ohne große Verbraucher, wird diese Logik
glatt auf den Kopf gestellt.

Fazit für die Finanzierung: Wegen der Risiken keinen Euro von der DEE für Offshore -
Windparks.

Lösungmöglichkeiten kamen von Stephan Kohler von der Deutschen Energie -


Agentur.

Seine Aussagen:
u Wenn die Banken die Risiken nicht tragen wollen wird es eine 
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u Wenn die Netzbetreiber sich gegen den wirtschaftlich nicht zumutbaren
Ausbau wehren, wird man eine &
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übernimmt. 

In beiden Fällen soll wieder der Steuerzahler den Buckel herhalten.


Leider war keiner der Energiefachleute der FDP auf dem Kongreß vertreten, um
seine Meinungsbildung zu verfestigen. Um das nachzuholen, schlage ich eine
Veranstaltung in kleinerem Kreise vor. Ich könnte dazu Fachleute aus dem Kreis der
Kongreßteilnehmer gewinnen.

Noch immer gilt der Satz Ciceros: ÄNur der Wissende ka nn richtig entscheiden³.

Hier steht viel auf dem Spiel,


u die freie Marktwirtschaft mit ihrer Bedeutung für das Wohl der Volkswirtschaft
und
u das Vertrauen der Bürger in ihre gewählten Volksvertreter.

Mit freundlichen Grüßen


Hanna Thiele
22.03.2003