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DEUTSCHE NORM August 2002

Zylindrische Schraubenfedern aus runden Drähten und Stäben


Kaltgeformte Drehfedern (Schenkelfedern)
Gütenorm 2194
ICS 21.160

Helical springs made of round wire and rod — Cold coiled torsional
springs (leg springs) Quality specifications

Ressorts hélicoïdaux cylindriques fabriqués à partir de fils ou de barres


rondes — Ressorts de torsion formés à froid Spécification de qualité

Vorwort
Diese Norm wurde vom Ausschuss Federn (AF) im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. erarbeitet.

Inhalt

Seite
1 Anwendungsbereich ........................................................................................................................ 2
2 Normative Verweisungen................................................................................................................. 2
3 Theoretisches Drehfederdiagramm ................................................................................................ 3
4 Formelzeichen, Einheiten und Benennungen................................................................................ 5
5 Werkstoff ........................................................................................................................................... 7
6 Gütegrad, Grenzabmaße, Grenzabweichungen............................................................................. 7
6.1 Grenzabmaße AD für den mittleren Windungsdurchmesser D der unbelasteten
Drehfeder ........................................................................................................................................... 7
6.2 Grenzabweichung AM für die Federmomente M1, M2 ..................................................................... 7
6.3 Grenzabweichungen Aγ für den Schenkelwinkel γ der unbelasteten Drehfeder ........................ 8
6.4 Grenzabmaß AL0 für die Länge L0 der unbelasteten Drehfeder mit Windungsabstand ............. 8
6.5 Grenzabmaße Al1, Al2 ... Aln für die Schenkellängen ll1, ll2 ... lln der unbelasteten
Drehfeder ........................................................................................................................................... 8
6.6 Grenzabmaße Ar1, Ar2 ... Arn für die Abbiegeradien r1, r2 ... rn der unbelasteten
Drehfeder ........................................................................................................................................... 9
6.7 Grenzabweichungen Aϕ1, Aϕ2 ... Aϕn für die Abbiegewinkel ϕ1, ϕ2 ... ϕn der
unbelasteten Drehfeder.................................................................................................................... 9
6.8 Fertigungsausgleich, Tabelle 6 ....................................................................................................... 9
7 Prüfung ............................................................................................................................................ 10
Literaturhinweise ......................................................................................................................................... 11

Fortsetzung Seite 2 bis 11

Normenausschuss Federn (AF) im DIN Deutsches Institut für Normung e. V.


DIN 2194:2002-08

1 Anwendungsbereich

Diese Norm gilt für kaltgeformte, zylindrische Drehfedern, auch Schenkelfedern genannt.

Kaltgeformt werden zylindrische Drehfedern bis zu einem Drahtdurchmesser von 17 mm, siehe auch
DIN EN 13906-3.

Tabelle 1
Maße in Millimeter

Draht- oder Stabdurchmesser d ≤ 17 mm


Windungsdurchmesser D ≤ 340 mm
Länge der unbelasteten Feder LK0 ≤ 630 mm

Anzahl der wirksamen Windungen n≥2


Wickelverhältnis w = 4 bis 20

ANMERKUNG Für Ausführungen, die nicht in den Anwendungsbereich dieser Norm fallen, ist es zweckmäßig, sich
mit dem Federnhersteller zu beraten.

2 Normative Verweisungen
Diese Norm enthält durch datierte oder undatierte Verweisungen Festlegungen aus anderen Publikationen.
Diese normativen Verweisungen sind an den jeweiligen Stellen im Text zitiert, und die Publikationen sind
nachstehend aufgeführt. Bei datierten Verweisungen gehören spätere "nderungen oder Überarbeitungen
dieser Publikationen nur zu dieser Norm, falls sie durch "nderung oder Überarbeitung eingearbeitet sind.
Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe der in Bezug genommenen Publikation (einschließlich
"nderungen).

DIN EN 13906-3, Zylindrische Schraubenfedern aus runden Drähten und Stäben — Berechnung und
Konstruktion — Teil 3: Drehfedern; Deutsche Fassung EN 13906-3:2001.

DIN EN 10270-1, Stahldraht für Federn — Teil 1: Patentiert gezogener unlegierter Federstahldraht;
Deutsche Fassung EN 10270-1:2001.

DIN EN 10270-2, Stahldraht für Federn — Teil 2: Ölschlussvergüteter Federstahldraht; Deutsche Fassung
EN 10270-2:2001.

DIN EN 10270-3, Stahldraht für Federn — Teil 3: Nichtrostender Federstahldraht; Deutsche Fassung
EN 10270-3:2001.

DIN EN 12166, Kupfer und Kupferlegierungen — Drähte zur allgemeinen Verwendung; Deutsche Fassung
EN 12166:1988.

DIN EN ISO 8734, Zylinderstifte aus gehärtetem Stahl und martensitischem nichtrostendem Stahl
(ISO 8734:1997); Deutsche Fassung EN ISO 8734:1997.

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DIN 2194:2002-08

3 Theoretisches Drehfederdiagramm

a Einstellposition siehe Abschnitt 7

Bild 1 — Theoretisches Drehfederdiagramm

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DIN 2194:2002-08

Bild 2 — Drehfeder mit Windungsabstand gewickelt

Bild 3 — Drehfeder mit tangentialen Schenkeln

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DIN 2194:2002-08

Bild 4 — Drehfeder mit abgebogenen Schenkeln

4 Formelzeichen, Einheiten und Benennungen

Tabelle 2

Formelzeichen Einheit Benennung


AD mm Grenzabmaß des Windungsdurchmessers der unbelasteten Feder

AL0 mm Grenzabmaß der Länge des unbelasteten Federkörpers mit Win-


dungsabstand (ohne Federschenkel)
Al1, Al2 ... Aln mm Grenzabmaße der Federschenkellängen

AM N mm Grenzabweichung des Federmomentes

Ar1, Ar2 ... Arn mm Grenzabmaße der Biegeradien abgebogener Schenkel

Aϕ1, Aϕ2 ... Aϕn Grad Grenzabweichungen der Abbiegewinkel ϕ1, ϕ2 ... ϕn

Aγ Grad Grenzabweichung des Schenkelwinkels γ der unbelasteten Dreh-


feder (ohne Federmomentangabe)
a mm lichter Abstand zwischen den wirksamen Windungen der unbe-
lasteten Feder
De + Di mm mittlerer Windungsdurchmesser
D=
2
De mm äußerer Windungsdurchmesser

Di mm innerer Windungsdurchmesser

Dp mm Prüfdorndurchmesser

d mm Nenndurchmesser des Drahtes (oder Stabes)


dmax mm oberes Abmaß von d

dR mm Durchmesser der Mitnehmerstifte

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DIN 2194:2002-08

Tabelle 2 (fortgesetzt)
Formelzeichen Einheit Benennung
F N Federkraft
F1, F2 ... Fn N Federkräfte, zugeordnet den Drehwinkeln α1, α2 ... αn (bei einer
Raumtemperatur von 20 °C)
kf Faktor zur Bestimmung der Abweichungen von der Federlänge
(Einfluss der federnden Windungen)
ks Faktor zur Bestimmung der Abweichungen der Federmomente

LK mm Länge des unbelasteten, ohne Windungsabstand gewickelten


Federkörpers (ohne Federschenkel)
LK0 mm Länge des unbelasteten, mit Windungsabstand gewickelten Feder-
körpers (ohne Federschenkel)
LKα mm Länge des um α verdrehten, ohne Windungsabstand gewickelten
Federkörpers (ohne Federschenkel)
l1, l2 ... ln mm Schenkellänge

M N mm Federmoment
M1, M2 N mm Federmomente, zugeordnet den Drehwinkeln α1, α2

Mn N mm höchstens zulässiges Federmoment, zugeordnet dem Dreh-


winkel αn

n Anzahl der wirksamen Windungen


Q Beiwert des Gütegrades
R1, R2 mm Hebelarm der Federkräfte

r1, r2 ... rn mm innere Abbiegeradien

D Wickelverhältnis
w=
d
z Dezimalstellen zur Anzahl der wirksamen Windungen n
α1, α2 ... αn Grad Drehwinkel, zugeordnet den Federmomenten M1, M2 ... Mn bzw.
den Federkräften F1, F2 ... Fn, wobei αn der größte zulässige
Drehwinkel ist
αh Grad Schwingwinkel (Hubwinkel)

δ0 Grad Schenkelwinkel bei Drehfedern mit Federmomentvorgabe

ε0 Grad Mitnehmerwinkel bei unbelasteter Drehfeder

ε1, ε2 ... εn Grad Schenkelwinkel bei belasteter Drehfeder zur Federmoment-


messung, zugeordnet den Drehwinkeln α1, α2 ... αn

γ Grad Schenkelwinkel bei Drehfedern ohne Federmomentvorgabe


ϕ1, ϕ2 ... ϕn Grad Abbiegewinkel

In den folgenden Gleichungen sind die hier angegebenen Einheiten zu verwenden.

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DIN 2194:2002-08

5 Werkstoff

Runder Federstahldraht; patentiert-gezogener Federdraht aus unlegierten Stählen nach DIN EN 10270-1

Runder Federstahldraht, ölschlussvergüteter Federstahldraht aus unlegierten und legierten Stählen nach
DIN EN 10270-2

Federdraht aus nichtrostenden Stählen nach DIN EN 10270-3

Runde Federdrähte aus Kupfer-Knetlegierungen nach DIN EN 12166

6 Gütegrad, Grenzabmaße, Grenzabweichungen


Für Drehfedern sind die Gütegrade 1, 2 und 3 festgelegt.

Tabelle 3 — Angabe der Gütegrade zu zugehörigem Beiwert Q

Gütegrad 1 2 3
Q 0,63 1,0 1,6

Gütegrad 2 sollte bevorzugt vorgeschrieben werden, weil dieser Gütegrad mit Hilfe einer gut organisierten
Stichprobenprüfung während der Fertigung ohne Vollprüfung garantiert werden kann.

Im Interesse einer rationellen Fertigung soll der Gütegrad 1 nur vorgeschrieben werden, wenn die
Verwendung es unbedingt erfordert.

Mit Gütegrad 1 tolerierte Merkmale können trotz erhöhten Fertigungs- und Messaufwands im Mittel nur mit
1 % Ausschuss gefertigt werden. Sie müssen daher 100 % geprüft werden.

Fehlt eine Gütegrad-Angabe, so gilt der Gütegrad 2.

6.1 Grenzabmaße AD für den mittleren Windungsdurchmesser D


der unbelasteten Drehfeder

In den Zeichnungen, Anfrage- und Bestellunterlagen sind nur die wichtigsten Windungsdurchmesser Di
oder De anzugeben. Bei Drehfedern, die in einer Hülse oder über einem Dorn arbeiten, wird empfohlen,
auch den kleinsten Hülsendurchmesser bzw. den größten Dorndurchmesser anzugeben.

Das Grenzabmaß AD errechnet sich nach der Zahlenwertgleichung:

D
AD = ± 0,025 ⋅ 0,17 ⋅ Q (1)
d

aber mindestens

AD ≥ 0,07

6.2 Grenzabweichung AM für die Federmomente M1, M2

Die Grenzabweichung AM errechnet sich nach der Zahlenwertgleichung:

d3
AM = ± 1,3 ⋅ k s Q (2)
n 0,24 ⋅ w

ks: siehe Tabelle 4

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DIN 2194:2002-08

Tabelle 4 — Faktor ks zur Bestimmung der Grenzabweichung der Federmomente

nach
nach nach
Werkstoff DIN EN 10270-1
DIN EN 10270-3 DIN EN 12166
DIN EN 10270-2
ks 104 90 54

Grundsätzlich sollte nur ein Federmoment toleriert werden. Müssen aus Funktionsgründen abweichend
davon zwei Federmomente oder ein Federmoment und δ0 toleriert werden, so muss eine der beiden
Größen im nächsthöheren Gütegrad festgelegt werden. Die Grenzabweichung von δ0 wird analog zu Aγ
(siehe 6.3) ermittelt.

Wenn durch konstruktive Maßnahmen die Reibung zwischen den Windungen und auf dem Arbeitsdorn
verringert oder eliminiert wird, ergibt sich eine geringere Grenzabweichung AM für die Federmomente.

6.3 Grenzabweichungen Aγ für den Schenkelwinkel γ der unbelasteten Drehfeder

Die Grenzabweichung Aγ errechnet sich nach der Zahlenwertgleichung:

γ
Aγ = ± 2,4 ⋅ n0,76 ⋅ w ⋅ Q mit z = (3)
360

6.4 Grenzabmaß AL0 für die Länge L0 der unbelasteten Drehfeder mit Windungsabstand

Das Grenzabmaß AL0 errechnet sich nach der Zahlenwertgleichung:

AL0 = ± 0,06 ⋅ d 0,83 ⋅ (1 + 0,01 w2,5 ) ⋅ n ⋅ kf ⋅ Q (4)

8 1
kf = 0,803 + − (5)
5 ⋅ n 3 ⋅ n2

6.5 Grenzabmaße Al1, Al2 ... Aln für die Schenkellängen ll1, ll2 ... lln
der unbelasteten Drehfeder

Die Festlegung der Schenkellängen sind aus den Bildern 3 und 4 zu entnehmen. Die Grenzabmaße
Al1, Al2 ... Aln errechnen sich nach der Gleichung:

Al1 ... n = ± (0,2 ⋅ d + Q ⋅ Wert aus Tabelle 5 ) (6)

für Q siehe Tabelle 3

Tabelle 5 — Tabellenwert zur Berechnung von Al1, Al2 ... Aln

Werte für die Schenkellänge in mm


0,5 über 6 über 30 über 120 über 400
bis 6,0 bis 30 bis 120 bis 400 bis 1 000
0,3 0,8 1,3 1,9 3,2

Die Grenzabmaße für mehrere Abbiegungen in einer Richtung sind im Reihenmaß zu addieren. Bei Federn
aus Stäben und bei Doppelschenkelfedern können die Grenzabmaße größer ausfallen und sind in diesem
Falle gesondert zu vereinbaren.

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DIN 2194:2002-08

6.6 Grenzabmaße Ar1, Ar2 ... Arn für die Abbiegeradien r1, r2 ... rn
der unbelasteten Drehfeder
Das Grenzabmaß Ar1 ... n errechnet sich nach der Zahlenwertgleichung:

Ar1 ... n = + (0,6 + 0,2 r1 ... n ) ⋅ Q (7)

für Q siehe Tabelle 3

6.7 Grenzabweichungen Aϕ1, Aϕ2 ... Aϕn für die Abbiegewinkel ϕ1, ϕ2 ... ϕn
der unbelasteten Drehfeder
Die Grenzabweichung Aϕ1, Aϕ2 ... Aϕn errechnet sich nach der Zahlenwertgleichung:

r1 ... n
Aϕ 1... n = ± 4 ⋅ ⋅Q (8)
d
für Q siehe Tabelle 3

6.8 Fertigungsausgleich, Tabelle 6


Die Abweichung der Federdrähte führt bei der Herstellung von Drehfedern zu unterschiedlichen Federungs-
eigenschaften. Je kleiner der Drahtdurchmesser ist, desto größer ist der Einfluss der Drahtabweichung.
Diese Federungseigenschaften können nur durch das Verändern bestimmter Federmaße beeinflusst
werden. Eine solche Maßnahme, auch Fertigungsausgleich genannt, ist nicht der Grenzabweichung einer
Feder gleichzusetzen, sondern dient der Erzielung der errechneten Federmoment-Drehwinkel-Be-
ziehungen.
Es muss daher auf jeden Fall ein Fertigungsausgleich eingeräumt werden.

Tabelle 6 — Fertigungsausgleich bei vorgeschriebenen Größen

Fertigungsausgleich
Vorgeschriebene Größen
durch
Ein Federmoment und der zugehörige Mitnehmer- δ0
winkel ε der unbelasteten Feder
Ein Federmoment, der zugehörige Mitnehmer- D
winkel ε der belasteten Feder und der Schenkel- und
winkel δ0 eingeschränkt d, n
δ0, D, n
Zwei Federmomente und die zugehörigen Mit-
nehmerwinkel ε der belasteten Feder und
eingeschränkt d

Die zum Fertigungsausgleich freigegebenen Größen sind in der Zeichnung anzugeben und gelten nur als
Richtwerte. Einbauraumbedingte Beschränkungen des Fertigungsausgleiches sind gegebenenfalls anzu-
geben.

Ein Ausweichen auf nicht genormte Drahtdurchmesser ist aus Kosten- und Beschaffungsgründen zu ver-
meiden.

Zwei Federmomente oder ein Federmoment und der Schenkelwinkel δ0 sollten nur dann toleriert werden,
wenn es die Funktion unbedingt erfordert.

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DIN 2194:2002-08

7 Prüfung
Die Prüfung der Federmomente erfolgt auf Torsionsfederprüfmaschinen. Dabei wird die Drehfeder von
einem Prüfdorn aufgenommen, dessen Nenndurchmesser sich nach der Gleichung errechnet:

n
Dp = 0,95 ⋅ D ⋅ − d − AD (9)
α max
n+
360

Bei der Prüfung verwendet man den gleichen bzw. nächstkleineren Prüfdorn aus nachfolgender Aufstel-
lung:
Tabelle 7 — Abstufung der Prüfdorndurchmesser
Maße in Millimeter
Prüfdorndurchmesser
Dp Abstufung
von bis
1 9,75 0,25
10 19,5 0,5
20 — 1

Der Prüfdorn sollte gehärtet sein (HRC 60) und eine geschliffene Oberfläche (nach
DIN EN ISO 8734:1998-03) aufweisen.
Die zur Einleitung und Übertragung der Kräfte erforderlichen Mitnehmerstifte sind entsprechend dem Mess-
bereich der Prüfmaschine nach Tabelle 8 einzusetzen.
Je nach Schenkelform muss unter Berücksichtigung der Durchbiegung der Mitnehmerstifte ein entspre-
chend größerer dR gewählt werden.

Tabelle 8 — Durchmesser der Mitnehmerstifte in Abhängigkeit


vom Messbereich der Prüfmaschine

Messbereich dR
N mm mm
bis 50 1
über 50 bis 500 2
über 500 bis 2 000 3
über 2 000 bis 5 000 4
über 5 000 bis 10 000 5
über 10 000 bis 20 000 6
über 20 000 bis 50 000 10
über 50 000 bis 100 000 12

Dabei empfiehlt es sich, die Mitnehmerstifte auf gleichem Radius bis zur Anzeige des zu messenden
Momentes gegeneinander zu fahren und 0° zu justieren. Von dieser Winkeleinstellung 0° ausgehend wird
die Verdrehung der zu messenden Drehfeder vorgenommen.

Vor der Prüfung der Federmomente ist die Drehfeder auf den Winkel ε zu verdrehen, der dem größten
angegebenen Federmoment zugeordnet ist. Anschließend erfolgt die Messung der Federmomente in
belastender Richtung, nachdem zuvor die Feder völlig entlastet worden ist.
ANMERKUNG Von diesem Messverfahren abweichende Bestimmungen sind gesondert zu vereinbaren.

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Literaturhinweise
DIN EN 10218-2, Stahldraht und Drahterzeugnisse — Allgemeines — Teil 2: Drahtmaße und Toleranzen;
Deutsche Fassung EN 10218:1996.

DIN EN 12163:1998-04-00, Kupfer und Kupferlegierungen — Stangen zur allgemeinen Verwendung;


Deutsche Fassung EN 12163:1998.

DIN EN 12164:1998-04-00, Kupfer und Kupferlegierungen — Stangen für die spanende Bearbeitung;
Deutsche Fassung EN 12164:1998.

DIN EN 12165:1998-04-00, Kupfer und Kupferlegierungen — Vormaterial für Schmiedestücke; Deutsche


Fassung EN 12165:1998.

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