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Körperliche Misshandlung - übles, unangemessene Verhalten gegenüber einer Person, welche zu einem physische

oder psyhiche Schaden oder Gesundheits-beeinträchtigung führt. Folgen:

- Substanzschaden: Hämatom, Fraktur, Wunde (wie man sieht)


- Substanzeinbuße (z.B. Verlust eines Organes oder Körperglieders)
- Verunstaltung des Körpers (Verbrennungen, schneiden von Haare)
- hervorrufen körperlicher Funktionsstörungen ( Durchfall, Angst, Erbrechen)
- Psychische Beeinträchtigung

Misshandlung von Schutzbefohlener -Das Opfer untersteht der Fürsorge des Täters: Eltern-Kind,
Lehrer-Schuler, Pfleger- Kranke/Alte; das Opfer gehört dem Hausstand desTäters an; das Opfer ist vom
Fürsorgepflichtigen der Gewalt des Taters überlassen worden; es besteht eine Abhängigkeit durch Dienst
oder Arbeitsverhältnis.

Im Strafgesetzbuch gibt es eine Reihe von Tötungsdelikten – Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen,
Fahrlässige Tötung, Körperverletzung mit Todesfolge, Brandstiftung mit Todesfolge,
Schwangerschaftabbruch

1. Fahrlassigkeit bedeutet Außerachtlassen der erforderlichen Sorgfallt (wenn jemand aus


Unvorsichtigkeit eine verbotene Handlung begeht). Vorsatz bedeutet Absicht oder Handeln mit
Wissen und Wollen aller Tatumstande (ein Täter, wenn er wissentlich und willentlich vorgeht)
2. . Einwilligung :
 schriftlich (krankenhausaufnahme, Behandlungsvertrag)
 mündlich
 konkludentes Verhalten (Mimik, Gestik)
 mutmaßlicher Wille (bei Komapatienten)
 Einwilligungsfähigkeit:
- Patient muss die Maßnahme verstecken
- sonst kann auch eine andere Person einwilligen (Betreuer)
 Fachgerechte Ausführung
 durch eine entsprechende ausgebildite Pflegekraft
3. Notwehr = Abwehr eines Angriff
-Abwehrreaktion muss das mildeste Mittel darstellen
- mit dem Patient sprechen
- aus der Schusslinie gehen
- Hilfe herbringen
- Gegenstand wegnehmen
-Zeitnah
-Überschreitung der Kompetenz
Notstand = vorliegen eines Unglücklichesfall
-lebensrettende Maßnahmen sind erforderlich
-bei Reanimation kann es zu einem Rippenbruch kommen
-es liegt strafbares Verhalten vor.
4. Ein Schwangerschaftsabbruch ist nach Strafgesetzbuch (StGB) grundsätzlich rechtswidrig
Außerdem ist ein Schwangerschaftsabbruch auf Grundlage einer medizinischen oder einer
kriminologischen Indikation möglich. Dann ist er nicht rechtswidrig.
------Ein Schwangerschaftsabbruch kann straffrei durchgefuhrt werden bis 5 schwangerschaft
Woche nach der letzten Menstruation, bis 12 Wochen SSW bei Vorliegen einer Kriminologischen
oder sozialen Indikation, bis ende der SS bei vorliegende einer medizinischen Indikationen
(Krankheit oder Missbildung des Embryones, Krankheit der Mutter, Abbruch durch Einleiten
einer Fehlgeburt.). Der Abbruch ist nur durch einen Arz tund nach einem Beratungsgasprach
unter Vorlage eines Beratunsscheins moglich.
5. Die Definition von Diebstahl ist die Wegnahme einer fremden beweglichen Sache in der
Absicht. Gewahrsam ist tatsächliche Herrschaftverhaltnis, welches von einem Herrschaftswillen
umfasst ist.
6. . Der Unterschied zwischen Diebstahl und Unterschlagung besteht darin, dass der Täter dem
Berechtigten die Sache nicht wegnimmt, da er sie bereits bei sich hat. Es handelt sich etwa um
eine Unterschlagung, wenn jemand ein Fahrzeug mietet und nicht zurückgibt.

Teil 1
7. Rechtsgüterschutz und Straftaten.
 das Leben,
 die körperliche Unversehrtheit/ Gesunheit
 das Vermögen
 das Freiheit
8. Hier liegt ein Substanzschaden vor, namlich Rotung und nassende Entzundung der Haut, witerhin ein
Armbruch.
9. Ein Handlung kann in einem Tun oder Unterlassen bestehen. Kommt eine Nichthandeln in Frage, mus
seine Rechtpflicht zum Handeln bestehen haben. Das bedeutet, eine Pflegekraft ist fur das Wohlbefinden
des Patienten verantwortlich (Garantstellung). Mindenstens eine der folgenden Fallgruppen muss
vorliegen: Vertrag, Gesetz,vorangegangenes gefahrlischess Tun, enge Lebensgemeinschaft. Die
Pflegekrafte hatten dien Verantwortung aufgrund ihres Arbeitsvertrages fur Patient. Krankenpfleger K.
muss die korekte Behandlungspflege durchfuhren, Krankenpflegerin S.muss alle wichtigen Informationen
weitergeben. Sie hatte vor einem Alleingang warnen mussen.
Teil 2
10. Mord, Todschlag, Minder scherer Fall des Totschlags, Totung auf Verlangen, Schwangerschaftsabbruch,
Aussetzung, Fahrlassige Totung.
11. Maria Hatte ihr Kind anonym und sicher in einer Babyklappe ablegen konnen. Bei dem Projekt Sterni Park
handelt es sich um eine Babyklappe. Verzweifelte Mutter konnen anonym und straffrei ihre ungewollten
Babys durch eine Babyklappe abgeben. Das Baby fallt in ein Warmebettchen und wird vom Mitarbeiterin
versorgt. Sie ubergibt das Neuegeborene fur 8 Wochen einer Pflegefamilie. Holt die Mutter das Baby in
dieser Zeit nicht ab, wird es zur Adoption freigegeben. Die Mutter wird nicht bestraft.

12. Verbringen eines Hilflosen an einen Ort, an dem er einer Gefahr ausgesetz ist oder Entfernen von einem
Hilflosen. Voraussetzung ist nicht, dass der Tod eintritt, ausreichend ist, dass eine Gesundheitsgefahr
vorliegt. Hier hat Maria das Baby an einem Ort gebracht, an deme s einer Gefahr ausgesetzt und sogar
verstorben ist. Daher liegt die erste Fallvariante vor.
13. 15 Jahre, dann kann ein Antrag auf Haftprufunf gestellt werden, 25 jahre, wenn die besonder Schwere der
Schuld festgestellt wurde, ein Antrag auf Haftprufung ist nicht moglich, anschliessende
Sicherungsverwahrung kann angeordnet werden.
14. 5 allgemeine Strafen: Freiheitsstrafe, Geldstrafe, Soyialstunden, Berufsverbot, Fahrverbot,
Sicherungsverwahrung.
15.
Starftaten gegen die Körperliche unversehrtheit
I. Objektiver Tatbestand:
Tathandlung - aktives Tun (z.B. Spritze, Medikamente geben) oder unterlassen (gefährliche Gegenstände
nicht wegräumen, Prophylaxe nicht durchführen).
Ein Unterlassung ist nur vorwerfbar, wenn die Pflegekraft eine Rechtpflicht zum Handeln gehabt hat,
denn die Pflegekraft hat eine Garantenstellung (Garantenpflicht: Gesetz, arbitsvertrag...): sie ist
verantwortlich für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Patienten.
Wann eine Rechtpflicht zum Handeln besteht, ergibt sich aus 4 Kriterien, die der Bundesgerichthof
aufgestellt hat:
Vertrag (Arbeitsvertrag)
Gesetz
enge Lebensgemeinschaft
vorgangenes gefährliches Tun, setzen einer gefährlichenstelle (z.B. liegen lassen einer Spritze).

Rechtswidrigkeit - Jedes Fehlerhafte Handeln ist verboten, es seidem, es liegt ein Rechtfertigungsgrund
vor: Einwilligung, Notstand, Notwehr

III. Subjektiver Tatbestand (Der subjektive Tatbestand bezieht sich auf das Bewusstsein des/der
TäterIn während der Tat)
Schuld: - persönliche Merkmal
- ist für jeden Tatbegleiter gesondert festzustellen
1. Vorsatz
Dolus directus 1 Grades: Absicht oder Handeln mit Wissen und Wollen aller Tatumstände (Sein Wille ist
auf diesen Erfolg gerichtet)
Dolus directus 2 Grad: Täter kennt die Folge, er hofft, dass sie eintritt
Dolus eventualis: Täter kennt die Folge, er hofft aber dass sie nicht eintritt
2. Fahrlässigkeit:
bewusste: außen Acht lassen der erforderlichen Sorgfalt, eine Folge wird bewilligend im Kauf genommen.
unbewusste: Täter stellt sich eine mögliche Folge nicht vor.
Versuch : eine Straftat ist versucht, wenn der Täter unmittelbar zur Tatbestandsverwirklichung angesetzt
hat, die weitere Tatausführung unterbleibt.
Rücktritt von Versuch:
Straffrei: Täter lässt aus autonomen Gründen oder weiteren Tatausführung ab.
Strafbar: Täter wird der Tatausführung unterbrochen (auf frischer Tat ertappt)