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DEUTSCHE NORM Entwurf Oktober 2000

Tragfähigkeitsberechnung von Wellen DF


und Achsen
Teil 1: Einführung, Grundlagen 743-1
ICS 21.120.10

Shafts and axles, calculation of load capacity – Part 1: General basis


Calcul de la capacité des arbres et axes – Partie 1: Base

Inhalt
Seite
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
1 Anwendungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
2 Normative Verweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
3 Allgemeine Formelzeichen, Benennungen und Einheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
4 Nachweis des Vermeidens von Dauerbrüchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
4.1 Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
4.2 Wirkende Spannungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
4.3 Gestaltfestigkeitswert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
5 Nachweis des Vermeidens von bleibender Verformung, Anriss und
Gewaltbruch unter Maximalbelastung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
5.1 Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
5.2 Bauteilfließgrenze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
5.3 Wirkende Spannungen (Maximalspannungen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Anhang A (informativ) Erläuterungen zum Belastungs- bzw. Spannungsverlauf,
Anhang A zu Querschnittsgrößen und der Entnahme von sADK aus dem
Anhang A Smith-Diagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Anhang B (informativ) Schematischer Ablauf der Sicherheitsnachweise . . . . . . . . . . . . 9

Fortsetzung Seite 2 bis 10


NormCD - Stand 2009-03

Normenausschuss Maschinenbau (NAM) im DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

© DIN Deutsches Institut für Normung e. V. . Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, Ref. Nr. DIN 743-1 : 2000-10
nur mit Genehmigung des DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Berlin, gestattet. Preisgr. 07 Vertr.-Nr. 0007
Alleinverkauf der Normen durch Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin
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DIN 743-1 : 2000-10

Vorwort – Umlaufbiegung und Flachbiegung werden nicht unter-


schieden (da die Festigkeitswerte in DIN 743-3 für die
Diese Norm wurde erarbeitet von Fachleuten aus dem Biegebeanspruchung durch Umlaufbiegeversuche ermit-
Normenausschuss Maschinenbau (NAM) im DIN Deutsches telt wurden, liegt damit den Angaben der ungünstigere
Institut für Normung e.V., Antriebstechnik (Ant, AA 2.2) und Fall zugrunde);
des Instituts für Maschinenelemente und Maschinen-
konstruktion der TU Dresden. – korrosionsfreie Umgebungsmedien (Luft, säurefreies Öl).
DIN 743 „Tragfähigkeitsberechnung für Wellen und Achsen“ Die Festigkeitswerte für die Sicherheit gegen Dauerbruch
besteht aus: sind für die Grenzlastspielzahl NG = 107 ermittelt und kom-
men als Dauerfestigkeitswerte zum Ansatz.
– Teil 1: „Einführung, Grundlagen“;
– Teil 2: „Formzahlen und Kerbwirkungszahlen“; 2 Normative Verweisungen
– Teil 3: „Werkstoff-Festigkeitswerte“; Diese Norm enthält durch datierte oder undatierte Ver-
– Beiblatt 1: „Anwendungsbeispiele“. weisungen Festlegungen aus anderen Publikationen. Diese
normativen Verweisungen sind an den jeweiligen Stellen im
Text zitiert, und die Publikationen sind nachstehend auf-
Einleitung geführt. Bei datierten Verweisungen gehören spätere Ände-
Eine große Anzahl von Ausfällen im Maschinenbau ist auf rungen oder Überarbeitungen dieser Publikationen nur zu
Schäden an Achsen und Wellen zurückzuführen. Die häu- dieser Norm, falls sie durch Änderung oder Überarbeitung
figste Ursache hierfür sind Dauerbrüche (Ermüdungsbrüche, eingearbeitet sind. Bei undatierten Verweisungen gilt die
Schwingungsbrüche). Neben der optimalen konstruktiven letzte Ausgabe der in Bezug genommenen Publikation.
Gestaltung stellt die Berechnung der Sicherheit gegen das DIN 743-2
Auftreten von Dauerbrüchen und Schäden infolge Maximal- Tragfähigkeitsberechnung von Wellen und Achsen –
belastung (bleibende Verformung, Anriss) eine erforderliche Teill 2: Formzahlen und Kerbwirkungszahlen
Maßnahme dar.
DIN 743-3
Diese Norm enthält die Grundgleichungen und das metho- Tragfähigkeitsberechnung von Wellen und Achsen –
dische Vorgehen beim Tragfähigkeitsnachweis für Wellen Teil 3: Werkstoff-Festigkeitswerte
und Achsen. Dieser Nachweis erfolgt durch die Ermittlung
[1] FKM-Richtlinie: Rechnerischer Festigkeitsnachweis für
einer (rechnerischen) Sicherheit (Sicherheit gegen Dauer-
Maschinenbauteile. Forschungskuratorium Maschinen-
brüche und Schäden infolge Maximalbelastung). Durch diese
bau (FKM), VDMA-Verlag Frankfurt/Main 1998
Sicherheit sollen sowohl die Unsicherheiten in den Berech-
nungsgrundlagen und Lastannahmen als auch die Bedeu-
tung der Anlage und Folgeschäden berücksichtigt werden. 3 Allgemeine Formelzeichen, Benennungen
und Einheiten
1 Anwendungsbereich Formelzeichen Benennungen Einheiten
Diese Norm gilt für den Sicherheitsnachweis von Wellen und d Bauteildurchmesser im Kerb- mm
Achsen gegen querschnitt, bei Ringquerschnitt
Wanddicke
– Ermüdungsbruch (Dauerbruch, Schwingungsbruch) bei dB Bezugsdurchmesser mm
Überschreitung der Dauerfestigkeit.
deff für die Wärmebehandlung mm
– bleibende Verformung (oder Anriss oder Gewaltbruch). maßgebender Durchmesser
Bei der Berechnung der Sicherheit gegen Ermüdungsbruch di Innendurchmesser (Bohrungs- mm
werden konstante schädigungsäquivalente Spannungsampli- durchmesser)
tuden zugrunde gelegt. Diese ergeben sich aus den verein- n Stützzahl
barten Belastungen oder sind mit geeigneten Schädigungs-
r Kerbradius mm
hypothesen zu bestimmen. Bei der Berechnung der
Sicherheit gegen bleibende Verformung ist die maximal F Kraft N
auftretende Spannung maßgebend. Diese ergibt sich aus G Spannungsgefälle N/mm3
der vereinbarten oder ermittelten maximalen Belastung bezogenes Spannungsgefälle mm–1
G
(siehe [1]).
H Hilfsgröße (für negative Mittel- N2/mm4
Der Anwendungsbereich ist auf Stähle begrenzt. spannung)
Geschweißte Bauteile sind gesondert nachzurechnen. Diese
Norm gilt hierfür nicht. Abweichungen von der Norm sind
Kσ,τ Gesamteinflussfaktor (Biegung
bzw. Zug/Druck und Torsion)
zulässig, wenn die Zuverlässigkeit der Konstruktion durch
Theorie oder Experiment nachgewiesen wird. K2 F statische Stützwirkung
KFσ, KFτ Einflussfaktor der Oberflächen-
Die Unterlagen zur Überprüfung der Abweichungen sind der
rauheit
Konstruktionsdokumentation des Entwicklerbetriebes bzw.
den Berechnungsunterlagen beizufügen. Wenn im folgenden KV Einflussfaktor der Oberflächen-
nur von Wellen gesprochen wird, gelten die Ausführungen verfestigung
sinngemäß auch für Achsen. K1(deff) technologischer Größen-
einflussfaktor
Anwendungsgrenzen: Der Tragfähigkeitsnachweis gilt für:
K2(d ) geometrischer Größen-
– Zug/Druck, Biegung, Torsion als Einzelbeanspruchung einflussfaktor (für die unge-
und kombiniert im Wechsel- oder Schwellbereich; kein kerbte, polierte Rundprobe)
NormCD - Stand 2009-03

dominierender Querkraftschub; kein Knicken (infolge


K3(d ) geometrischer Größen-
Druckspannung);
einflussfaktor (für die Kerb-
– Temperaturbereich – 40 °C ß u ß 150 °C; wirkungszahl)
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DIN 743-1 : 2000-10

Formelzeichen Benennungen Einheiten 4 Nachweis des Vermeidens von


Dauerbrüchen
Mb Biegemoment Nm
4.1 Sicherheit
Rz gemittelte Rauhtiefe µm Die rechnerische Sicherheit S muss gleich oder größer der
S vorhandene Sicherheit Mindestsicherheit Smin sein:

Smin erforderliche Mindestsicherheit S ” Smin (1)


Die Grundsätze des Berechnungsverfahrens allein erfordern
T Torsionsmoment Nm
die Mindestsicherheit Smin = 1,2.
a σ, a τ Formzahl Unsicherheiten bei der Annahme der Belastung, mögliche
b σ, b τ Kerbwirkungszahl Folgeschäden usw. erfordern höhere Sicherheiten. Diese
sind zu vereinbaren bzw. festzulegen.
s zd,b W, t tW Werkstoff-Wechselfestigkeit für N/mm2
Die rechnerische Sicherheit wird unter Berücksichtigung von
Bezugsdurchmesser dB
Biegung, Zug/Druck und Torsion unter Annahme der Pha-
s zd,b WK, t tWK Bauteil-Wechselfestigkeit 1) N/mm2 sengleichheit ermittelt 2):
s zd,b ADK, Spannungsamplitude der N/mm2 1
S = ------------------------------------------------------------------------------------ (2)
t tADK Bauteil-Dauerfestigkeit für 2 2
 s zda s ba   t ta 
bestimmte Mittelspannung ------------------ + ----------------  + -------------- 
s
 zdADK s bADK  t tADK 
s zd,b ODK, Oberspannung der Bauteil- N/mm2
t tODK Dauerfestigkeit für bestimmte Ist z. B. nur Biegung oder Torsion vorhanden, gilt
Mittelspannung
s
bADK
2)
s m, t m Mittelspannung 1) N/mm2 für Biegung: S = ---------------- (3)
s ba
1) 2
s a, t ta Spannungsamplitude N/mm
t
tADK
2)
s o, t o Oberspannung N/mm2 für Torsion: S = -------------- (4)
(Maximalspannung) 1) t ta

s u, t u Unterspannung N/mm2 Gleichung (3) gilt analog für Zug/Druck, indem s ba durch s zda
(Minimalspannung) 1) und s bADK durch s zdADK ersetzt wird. Bei dominierendem
s zd,b FK, t tFK Bauteil-Fließgrenze 1) N/mm2 Querkraftschub sind gesonderte Berechnungen erforderlich.3)
ψσK, ψτK Einflussfaktor der Mittel- In den Gleichungen (2) bis (4) sind:
spannungsempfindlichkeit s zda, s ba, t ta Amplituden der vorhandenen Span-
nung infolge der äußeren Belastung
gF Erhöhungsfaktor der Fließgrenze in Form von Zug/Druck, Biegung und
s B; (Rm) Zugfestigkeit N/mm2 Torsion (nach Tabelle 1) und

s S; (Rp0,2, Re) Streckgrenze N/mm2 s zdADK, s bADK, t tADK ertragbare Amplituden (Festigkeit für
Zug/Druck, Biegung und Torsion
s bF Biegefließgrenze N/mm2 nach 4.3.
t tF Torsionsfließgrenze N/mm2 4.2 Wirkende Spannungen
Die Amplituden und Mittelwerte der wirkenden Spannungen
Indizes werden nach den Gleichungen in der Tabelle 1 berechnet.
A ertragbare Amplitude In Tabelle 1 sind:
Fzda, Mba, Ta Amplituden der wirkenden äußeren Bela-
a vorhandene Amplitude
stung bzw. die für die Werkstofffaser, z. B.
b Biege- aufgrund der Wellendrehung, wirksamen
Amplituden der Belastung (Umlaufbiegung).
bW Biegewechsel-
Fzdm, Mbm, Tm Mittelwerte der wirkenden äußeren Bela-
D Dauerfestigkeit stung.

K gekerbtes Bauteil
m Mittel-
max Maximal-
t, τ Torsion
2)
Es bedeuten die Indizes, z. B. für Biegung und Torsion
σ Biegung, Zug/Druck (Zug/Druck analog) s bADK:
v Vergleichs- b Biegung
t Torsion
W Wechsel- A (max.) Amplitude (Festigkeit)
D Dauerfestigkeit
zd Zug/Druck K Kerben berücksichtigt (Gestaltfestigkeit)
NormCD - Stand 2009-03

3) Dabei sind u. a. die geänderten Formzahlen und die


anders gelegenen Orte der maßgebenden Beanspruchung
1) Nennspannung, Hauptspannung zu beachten.
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DIN 743-1 : 2000-10

Tabelle 1: Ermittlung der wirkenden Spannungen In den Gleichungen (5) bis (7) sind:

Wirkende Spannung Querschnittsfläche K1(deff) Technologischer Größenein-


Beanspru- flussfaktor (Härtbarkeit, Vergüt-
bzw.
chungsart Amplitude Mittelwert barkeit nach DIN 743-2) für
Widerstandsmoment
Zugfestigkeit;
F F zdm π s bW(dB), s zdW(dB), t tW(dB) Wechselfestigkeit des glatten
A = --- ⋅ ( d – d i )
zda 2 2
Zug/Druck s zda = --------- s zdm = -----------
A A 4 Probenstabes für den Bezugs-
durchmesser dB nach DIN 743-3.
π ( d – di )
4 4
Mba M bm
Biegung s ba = --------- s bm = ---------- Wb = ----- ⋅ --------------------- Der Gesamteinflussfaktor Kσ,τ für Zug/Druck und Biegung
Wb Wb 32 d
 bσ 1  1
Kσ =  --------------- + ---------- – 1 ⋅ -------- (8)
π ( d – di )
4 4
Ta Tm
Torsion t ta = ------ t tm = ------ Wt = ----- ⋅ ---------------------  K 2 ( d ) K Fσ  KV
Wt Wt 16 d
bzw. für Torsion
ANMERKUNG: Im Druckbereich sind s zdm und s bm negativ;
siehe hierzu Bilder A.1, A.2 (Anhang A).  b τ 1  1
Kτ =  --------------- + --------- – 1 ⋅ -------- (9)
 2 d ) K Fτ
K (  KV
4.3 Gestaltfestigkeitswert
Die Gestaltfestigkeit s zd,b ADK, (t tADK) des Bauteils wird aus ist mit folgenden Größen nach DIN 743-2 zu bestimmen:
der Festigkeit des glatten Probestabes errechnet. Sie wird bσ Kerbwirkungszahl für Zug/Druck und Biegung (bei
als Nennspannung angegeben und stellt die maximal Torsion b τ);
dauernd ertragbare Amplitude des Bauteils für den vorliegen-
den Lastfall dar. Dabei werden berücksichtigt: K2(d ) Geometrischer Größeneinflussfaktor (Abfall von s bW
gegen s zdW bei steigendem Durchmesser, Torsion
– Vergütbarkeit bzw. Härtbarkeit, wenn nicht direkt z. B. analog);
aus Härtemessungen für die maßgebende Stelle
bekannt, näherungsweise abhängig vom Bauteildurch- KFσ Einflussfaktor der Oberflächenrauheit für Zug/Druck
messer (technologischer Größeneinflussfaktor K1(deff)); und Biegung (bei Torsion KFτ);
– Übergang der Biegeschwingfestigkeit auf die Zug/Druck- KV Einflussfaktor der Oberflächenverfestigung (z. B.
schwingfestigkeit mit steigendem Durchmesser durch Kugelstrahlen oder Randschichthärtung).
Abnahme des Spannungsgradienten (geometrischer Abhängig davon, in welchem Verhältnis sich die maßgebenden
Größeneinflussfaktor K2(d )); Spannungen bei einer Beanspruchungserhöhung ändern, ist
– Bauteilform, insbesondere Kerben (Kerbwirkungszahl die Gestaltfestigkeit zu berechnen. Es werden hier zwei
b σ(d ), b τ(d )); Beanspruchungsfälle unterschieden (im Zweifelsfall kann bei
– Oberflächenrauheit (Rauheitsfaktor KFσ bzw. KFτ); s zdm + s bm ” 0 der Nachweis unter Zugrundelegung von
Fall 2 durchgeführt werden).
– Einfluss von Randschichtverfestigungen und an der
Oberfläche wirkende Druckeigenspannungen (Verfesti- Fall 1 (s mv = konstant bzw. t mv = konstant):
gungsfaktor KV); Fall 1 gilt, wenn bei Änderung der Betriebsbelastung die
– Einfluss der Mittelspannung auf die ertragbare Span- Amplitude der Spannung sich ändert und die Mittelspannung
nungsamplitude (Festigkeit), (Faktor der Mittelspannungs- konstant bleibt. Unter der Bedingung
empfindlichkeit ψσK bzw. ψτK).
s zd,bFK – s zd,bWK
Es ist anzustreben, von den am konkreten Bauteil und an der s mv ß -------------------------------------------- bzw.
zu berechnenden Stelle vorhandenen Wechselfestigkeiten 1 – ψ zd,bσK
auszugehen, z. B. berechnet aus der dort gemessenen
Härte. Wenn die Voraussetzungen hierzu nicht vorliegen, t tFK – t tWK
t mv ß -----------------------------
kann s zdW(d ), s bW(d ), t tW(d ) näherungsweise aus 1 – ψ τK
s zdW(dB), s bW(dB), t tW(dB) für den Probendurchmesser dB
(Bezugsdurchmesser) und einem Größenfaktor K1(deff) ist die ertragbare Amplitude für s mv = konst. (t mv = konst.):
ermittelt werden (z. B. s bW(d ) R K1(deff) · s bW(dB)). s zdADK = s zdWK – ψzdσK · s mv (10)
Die Berechnung der Bauteil-Gestaltfestigkeit unter Berück- s bADK = s bWK – ψbσK · s mv (11)
sichtigung der genannten Einflüsse erfolgt durch die Glei-
chungen (10) bis (14) und (15) bis (19) mit Hilfe der Glei- t tADK = t tWK – ψτK · t mv (12)
chungen (5) bis (7) (Bauteil-Wechselfestigkeit) und (8), (9).
Wird diese Bedingung nicht erfüllt, ist die ertragbare Ampli-
Die Wechselfestigkeit des (gekerbten) Bauteils ist:
tude für s mv = konst. (t mv = konst.):
s zdW ( dB ) ⋅ K 1 ( deff ) 4)
s zd,b ADK = s zd,bFK – s mv (13)
s zdWK = --------------------------------------------------- (5)

t tADK = t tFK – t mv (14)
s bW ( dB ) ⋅ K 1 ( deff ) 4)
Bei szdm + sbm < 0 ist anstelle von smv (nach Gleichung (23))
s bWK = ------------------------------------------------- (6)

H bm (s +s zdm )3 2
mit s mv = ------- ⋅ - + 3 ⋅ t tm
H ; H = -----------------------------------
t tW ( dB ) ⋅ K 1 ( deff ) 4) H ( s bm + s zdm )
t tWK = ---------------------------------------------- (7)
Kτ und mit t mv nach Gleichung (24) zu rechnen. Bei s mv < 0 ist
t mv = 0 zu setzen. Die Bedingung für die Gültigkeit der
NormCD - Stand 2009-03

Gleichungen (10) bis (12) für Normalspannungen ist


4)
K1(deff) ist hier nach der Bruchfestigkeit zu bestimmen s mv ” s mvgrenzF1 (siehe Bild A.5, Anhang A). Ist diese
(siehe DIN 743-2, Bild 13) Bedingung nicht erfüllt, ist Tabelle A.1, Anhang A anzuwenden.
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DIN 743-1 : 2000-10

Fall 2 (s mv/s zd,ba = konstant bzw. t mv/t ta = konstant): sB Zugfestigkeit für den Probendurchmesser dB .
Fall 2 gilt, wenn bei einer Änderung der Betriebsbelastung Die Vergleichsmittelspannungen sind nach den Gleichun-
das Verhältnis zwischen Ausschlagspannung und Mittel- gen (23) und (24) zu berechnen:
spannung konstant bleibt. Unter der Bedingung
2 2
s mv s zd,bFK – s zd,bWK s mv = ( s zdm + s bm ) + 3 ⋅ t tm (23)
-------------- ≤ -------------------------------------------------------------------- bzw.
s zd,ba s zd,bWK – s zd,bFK ⋅ ψ zd,bσK
s mv
t mv = --------- (24)
t mv t tFK – t tWK 3
--------- ≤ -------------------------------------------
t ta t tWK – t tFK ⋅ ψ tK
ist die ertragbare Amplitude für s mv/s zd,ba = konstant 5 Nachweis des Vermeidens von bleibender
(t mv/t ta = konstant): Verformung, Anriss und Gewaltbruch
s zdWK unter Maximalbelastung
s zdADK = ------------------------------------------------------ (15)
1 + ψ zdσK ⋅ s mv ⁄ s zda 5.1 Sicherheit
Die rechnerische Sicherheit S muss gleich oder größer als die
s bWK
s bADK = -------------------------------------------------- (16) Mindestsicherheit Smin (S ” Smin; S analog Gleichung (1))
1 + ψ bσK ⋅ s mv ⁄ s ba sein. Die Grundsätze des Berechnungsverfahrens allein
erfordern die Mindestsicherheit Smin = 1,2. Unsicherheiten
t tWK
t tADK = -------------------------------------------- (17) bei der Einschätzung der maximalen Belastung, mögliche
1 + ψ τK ⋅ t mv ⁄ t ta Folgeschäden usw. erfordern höhere Sicherheiten. Diese
sind zu vereinbaren bzw. festzulegen.
Wird diese Bedingung nicht erfüllt, ist die ertragbare Ampli-
tude für s mv/s zd,ba = konst. (t mv/t ta = konst.): ANMERKUNG: Bei der Festlegung der Mindestsicher-
heit Smin ist die Einbeziehung des Verformungsvermö-
s zd,bFK gens des Werkstoffs sinnvoll.
s zd,bADK = ------------------------------------- (18)
1 + s mv ⁄ s zd,ba Wenn keine Sprödbruchgefahr besteht, treten allgemein
t tFK bei Bau- und Vergütungsstählen bei Maximalbelastung
t tADK = ----------------------------- (19) im üblichen Verwendungsbereich vor einer bleibenden
1 + t mv ⁄ t ta Bauteilverformung keine Anrisse und kein Gewaltbruch
mit auf. Auch bei Wellen mit harter Randschicht (z. B. ein-
ψσK, ψτK Einflussfaktor der Mittelspannungsemp- satzgehärteten Wellen) kommt es im allgemeinen erst zu
findlichkeit für Zug/Druck, Biegung und einer Bauteilverformung, bevor der Anriss erfolgt, wenn
Torsion nach den Gleichungen (20) bis keine zu scharfen Kerben (etwa a σ,τ ß 3) vorliegen. Des-
(22); halb ist für die Maximalspannung der Nachweis der
Sicherheit gegen bleibende Verformung als Grundnach-
s zdWK, s bWK, t tWK nach Gleichungen (5) bis (7);
weis zu führen, der folgend dargestellt ist.
s zda, s ba, t ta Spannungsamplitude nach Tabelle 1;
s mv, t mv Vergleichsmittelspannung nach Glei- Die vorhandene Sicherheit für eine aus Zug/Druck, Biegung
chungen (23) und (24); und Torsion zusammengesetzte Beanspruchung ist nach
Gleichung (25) zu berechnen:
s zd,bFK, t tFK Bauteilfließgrenze nach Gleichung (28)
bzw. (29). 1
S = ------------------------------------------------------------------------------ (25)
Bei s zdm + s bm < 0 ist anstelle von s mv (nach Gleichung (23)) 2 2
 s zdmax s bmax  t tmax
 ---------------- + -------------- +  ------------
H bm (s zdm +s )3 2  s zdFK s bFK   t tFK 
mit s mv = ------- ⋅ - + 3 ⋅ t tm
H ; H = -----------------------------------
H ( s bm + s zdm )
Ist z. B. nur Biegung oder Torsion vorhanden, gilt
und mit t mv nach Gleichung (24) zu rechnen. Bei s mv < 0 ist
bFK s
t mv = 0 zu setzen. Die Bedingung für die Gültigkeit der Glei- für Biegung: S = -------------- (26)
chungen (15) bis (17) für Normalspannungen ist
s bmax

s mv  s mv  tFKt
-------------- >  -------------- für Torsion: S = -----------
- (27)
s zd,ba  s zd,ba grenz F 2 t tmax
Ist diese Bedingung nicht erfüllt, sind Tabelle A.1 und (Gleichung (26) gilt analog für Zug/Druck, indem s bmax durch
Bild A.5 (Anhang A) anzuwenden. s zdmax und s bFK durch s zdFK ersetzt wird.)
Die Einflussfaktoren der Mittelspannungsempfindlichkeit sind In den Gleichungen (25) bis (27) sind
nach den Gleichungen (20) bis (22) zu berechnen:
s zdmax, s bmax, t tmax vorhandene Maximalspannungen
s zdWK (Nennspannungen) infolge der
ψzdσK = --------------------------------------------------------------------------- (20) Betriebsbelastung. Sie werden nach
2 ⋅ K 1 ( d eff ) ⋅ s B ( dB ) – s zdWK
Tabelle 5 ermittelt, wobei die maximal
s bWK auftretenden Belastungen Fzdmax,
ψbσK = ------------------------------------------------------------------------- (21) Mbmax und Tmax eingesetzt werden.
2 ⋅ K 1 ( d eff ) ⋅ s B ( dB ) – s bWK
s zdFK, s bFK, t tFK Bauteil-Fließgrenze bei Zug/Druck,
t tWK Biegung bzw. Torsion (siehe 5.2).
ψτK = ----------------------------------------------------------------------- (22)
2 ⋅ K 1 ( d eff ) ⋅ s B ( dB ) – t tWK
5.2 Bauteilfließgrenze
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In den Gleichungen (20) bis (22) sind Es ist anzustreben, von der am Querschnitt des konkreten
K1(deff) Technologischer Größeneinflussfaktor (Vergütbarkeit, Bauteils vorhandenen Streckgrenze s s(d ) auszugehen. Ist
Härtbarkeit) nach DIN 743-2 für die Zugfestigkeit; diese nicht bekannt, kann s s(d ) näherungsweise aus der für
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DIN 743-1 : 2000-10

den Probendurchmesser dB (Bezugsdurchmesser) geltenden K2 F statische Stützwirkung nach Tabellen 3 und 4


Streckgrenze und einem Größenfaktor K1(deff) ermittelt infolge örtlicher plastischer Verformung an oder
werden (s s(d ) = s s(dB) · K1(deff)). Bei dieser Vorgehens- unter der Randschicht;
weise sind die Bauteilfließgrenzen nach Gleichung (28) gF Erhöhungsfaktor der Fließgrenze durch mehrach-
bzw. (29) zu bestimmen. sigen Spannungszustand bei Umdrehungskerben
s zd,b FK = K1(deff) · K2F · g F · s S(dB) (28) und örtlicher Verfestigung nach Tabelle 2. Liegen
keine Umdrehungskerben vor, ist g F = 1;
t tFK = K1(deff) · K2F · g F · s S(dB)/ 3 (29) s S(dB) Streckgrenze für den Bezugsdurchmesser dB nach
In den Gleichungen (28) und (29) ist DIN 743-3; bei harter Randschicht gelten die Werte
für den Kern.
K1(deff) Technologischer Größeneinflussfaktor (Vergütbar-
keit, Härtbarkeit) nach DIN 743-2 für die Streck-
grenze;
Tabelle 2: Erhöhungsfaktor der Fließgrenze g F bei Umdrehungskerben (a σ bzw. b σ nach DIN 743-2)

Beanspruchungsart a σ oder b σ gF
bis 1,5 1,00
1,5 bis 2,0 1,05
Zug/Druck oder Biegung
2,0 bis 3,0 1,10
über 3,0 1,15
Torsion beliebig 1,00
ANMERKUNG: Infolge der Mehrachsigkeit des Spannungszustandes, u. a. auch bei Umdrehungskerben, wird die Bauteil-
fließgrenze zwar erhöht, aber die Gefahr von verformungsarmen Brüchen steigt.

Tabelle 3: Statische Stützwirkung K2F für Werkstoffe ohne harte Randschicht

K2 F
Beanspruchungsart
Vollwelle Hohlwelle
Zug/Druck 1,0 1,0
Biegung 1,2 1,1
Torsion 1,2 1,0

Tabelle 4: Statische Stützwirkung K2F für Werkstoffe mit harter Randschicht

K2 F
Beanspruchungsart
Vollwelle Hohlwelle
Zug/Druck 1,0 1,0
Biegung 1,1 1,0
Torsion 1,1 1,0
ANMERKUNG: Es können größere Stützziffern K2F verwendet werden, wenn nachgewiesen ist, dass kein Anriss in der
harten Randschicht erfolgt. Bei sehr scharfen Kerben (z. B. a σ,τ ” 3) und harten Randschichten kann es erforderlich sein,
K2F < 1 zu verwenden.

5.3 Wirkende Spannungen (Maximalspannungen)


Die wirkenden Spannungen sind nach Tabelle 5 zu berechnen.
Tabelle 5: Ermittlung der Maximalspannungen (maximale Nennspannungen)

Querschnittsfläche bzw.
Beanspruchungsart Wirkende Spannung
Widerstandsmoment

F π 2 2
Zug/Druck zd max
s zdmax = ------------------ A = --- ⋅ ( d – di )
A 4

M b max 4 4
s bmax = ------------------ π ( d – di )
Biegung
Wb Wb = ------ ⋅ -----------------------
32 d

Tmax 4 4
t tmax = ------------ π ( d – di )
Torsion Wt = ------ ⋅ ----------------------
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Wt -
16 d
Siehe hierzu Bild A.1 (Anhang A)
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DIN 743-1 : 2000-10

Anhang A (informativ)
Erläuterungen zum Belastungs- bzw. Spannungsverlauf, zu Querschnittsgrößen und der Entnahme
von s ADK aus dem Smith-Diagramm

Bild A.1: Zeitlicher Verlauf der äußeren Belastung und Beanspruchung (Spannung); (v = 2 πn > 0)

Bild A.2: Entstehung der Amplitude des Biegemomentes infolge Wellendrehung (Umlaufbiegung);
Kraft F mit konstanter Richtung, Welle drehend

Bild A.3: Abmessungen für Querschnittskenngrößen


NormCD - Stand 2009-03

ANMERKUNG zu Bild A.4: Die Begrenzungslinien


des Dauerfestigkeitsdiagramms (Smith-Diagramm)
s ODK und s UDK stellen eine Näherung des tat-
sächlichen Verlaufs dar.

Bild A.4: Beanspruchungsfälle, dargestellt im Dauerfestigkeitsdiagramm (Smith-Diagramm)


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DIN 743-1 : 2000-10

Bild A.5: Dauerfestigkeitsdiagramm mit der Erweiterung für den Druckbereich (s dFK Druckfließgrenze)

Der schraffierte Bereich des Smith-Diagramms ist durch den Schnittpunkt der in den Druckbereich verlängerten Linie s UDK mit
der durch die Druckfließgrenze s dFK gegebenen, zur Abszisse parallel verlaufenden Linie festgelegt.

Tabelle A.1: s ADK im schraffierten Druckbereich für Fall 1 bei s mv < s mvgrenzF1
bzw. für Fall 2 bei s mv/s a < (s mv/s a)grenzF2 (Im Druckbereich gilt s mv < 0 bzw. s mv/s a < 0)

Fall s mvgrenzF1, (s mv/s zd,ba)grenzF2 s ADK

 s zd,bWK 
1 s mvgrenzF1 = (s zd,bWK – s dFK) ·  1 – ----------------------- s ADK = s mv + s dFK
 2 ⋅ s B ( d )

 s mv  s zd,bWK – s dFK s dFK ⋅ s zd,ba


2  -------------- = ---------------------------------------------------------------- s ADK = ------------------------------
 s zd,ba grenzF 2 Ψ zd,bσK ⋅ s dFK + s zd,bWK s zd,ba – s mv

Liegen keine anderen Erfahrungen oder Versuchswerte vor, kann für s dFK = s zFK(d ) gesetzt werden.
s zFK(d ) = s zdFK(d ) nach DIN 743 Gleichung (28); s dFK und s WK sind in den Gleichungen positiv einzusetzen; s dFK, s WK > 0
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DIN 743-1 : 2000-10

Anhang B (informativ)
Schematischer Ablauf der Sicherheitsnachweise

B.1 Gesamtübersicht
Nachweis der Sicherheit gegen Überschreiten der Nachweis der Sicherheit gegen Überschreiten der
Dauerfestigkeit Fließgrenze

Werkstoffwechsel- Spannungen Mindest- Erhö- Größen- Spannungen Mindest-


festigkeit Sicher- hungs- einfluss Sicher-
heit faktor K1(deff) heit
s zdW, s bW, t tW s zda, s ba, t ta Smin gF s zdmax, s bmax, Smin
nach
t tmax
nach Gl. (12) . .
nach DIN 743-3 nach Tabelle 1 nach 4.1 Tabelle 2 . . (15), nach Tabelle 5 nach 5.1
DIN 743-1 DIN 743-1 DIN Bild 13 DIN 743-1 DIN
743-1 DIN 743-2 743-1

Bauteilwechselfestigkeit

s zdWK = f(K1, Kσ,τ, s W)


s bWK = f(K1, Kσ,τ, s bW)
t tWK = f(K1, Kσ,τ, t tW)

nach Gl. (5) .. . (7) mit Kσ,τ


nach Bild B.1,
DIN 743-1

Bauteilausschlagfestigkeit Bauteilfließgrenze

s zdADK = f(s zdWK)


s bADK = f(s bWK)
t tADK = f(t WK) s zd,b FK = K1(deff) · K2F · g F · s S(dB)
t tFK = K (d ) · K · g · s (d )/√3
1 eff 2F F S B
nach Gl. (10) . . . (19)
DIN 743-1

1 1
S = ------------------------------------------------------------------------------------ S = ------------------------------------------------------------------------------
2 2 2 2
 s zda s ba   t ta   s zdmax s bmax  t tmax 
 ------------------ + ---------------- +  --------------  ---------------- + -------------- +  ------------
s
 zdADK s bADK  t tADK s
 zdFK s bFK   t tFK 

S ” Smin S ” Smin

s WK, t WK Bauteilwechselfestigkeit Kσ,τ Gesamteinflussfaktor nach Bild B.2


s ADK, t tADK Bauteildauerfestigkeit für bestimmte K1(deff), technologischer Größeneinflussfaktor
Mittelspannung K2(d ) geometrischer Größeneinflussfaktor
s zdFK, s bFK, t FK Bauteilfließgrenze K2 F statische Stützwirkung
s zda, s ba, t ta vorhandene Spannungsamplitude gF Erhöhungsfaktor der Fließgrenze
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s zdmax, s bmax, t tmax Maximalspannung S, Smin vorhandene bzw. Mindestsicherheit


Bild B.1: Berechnung Sicherheitsnachweis
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DIN 743-1 : 2000-10

B.2 Gesamteinflussfaktor

Ausgangsgrößen

Gestalt (Form und Größe) und


Rauheit Verfestigung
Beanspruchungsart

KFσ,τ KV
ja K3(d ) K2(d )
b σ,τ(dB) nach Gl. (19) . . nach Tabelle 4,
nach 6.1 nach 6.2
gegeben? . . (22), Bild 14 Bild 15 . . . 17
DIN 743-2 DIN 743-2
DIN 743-2 DIN 743-2

nein

a σ,τ
b σ,τ(d )
nach Abschnitt 5,
nach Abschnitt 4
Bild 5 . .
DIN 743-2
. .12 DIN 743-2

G
nach Tabelle 2
DIN 743-2
Gesamteinflussfaktor

 bσ, τ 1  1
Kσ,τ =  --------------- + -------------- – 1 ⋅ --------
b σ,τ(d )  K 2 ( d ) K Fσ, τ  KV

b σ,τ Kerbwirkungszahl (für Zug/Druck, Biegung bzw. Torsion)


a σ,τ Formzahl (für Zug/Druck, Biegung bzw. Torsion)
K2(d ), K3(d ) geometrische Größeneinflussfaktoren (Zug/Druck, Biegung bzw. Torsion) für Abfall von s bW gegen s zdW bei stei-
gendem Durchmesser (K2(d )) bzw. Abhängigkeit der Kerbwirkungszahl vom Durchmesser (K3(d ))
d Bauteildurchmesser
dB Bezugsdurchmesser
G bezogenes Spannungsgefälle (für Zug/Druck, Biegung bzw. Torsion)
n Stützzahl (für Zug/Druck, Biegung bzw. Torsion)
r Kerbradius
KFσ,τ Einflussfaktor der Oberflächenrauheit (für Zug/Druck, Biegung bzw. Torsion)
KV Einflussfaktor der Oberflächenverfestigung
Bild B.2: Berechnung des Gesamteinflussfaktors Kσ,τ
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