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Das Fahrrad in der Deutschen Wehrmacht

Das Truppenfahrrad

Tr.Fa.

Verwendung
Das Truppenfahrrad dient neben der beschleunigten Fortbewegung unter Verwendung von
Befestigungsvorrichtungen zum Mitführen von Waffen, Gerät, und Munition. Die Teile des
Truppenfahrrades mit Ausnahme des Lenkers sind handelsüblich.

Die Fahrräder, sowie das Befestigungsgerät für MG an Fahrräder, zählten zum Infanteriegerät  und
wurde von den Feldzeuginspektionen abgegeben.

28a/15 Anleitung zur kurzfristigen Ausbildung der schnellen Truppen im Feldheer

Heft 5 Radfahrabteilung19.10.1942

Stoffgliederung
In der Stoffgliederung vom Februar 1931 scheinen Fahrräder in I  23  d.h. Geräteklasse I, Stoffgebiet
23; auf.

Ab der Geräteliste D 97 vom 1.4.42 scheinen Fahrräder nicht mehr auf. Grund dafür dürfte gewesen
sein das nur mehr“ nicht handelsübliches Gerät“ aufgelistet wurde.

Beschreibung
Die Räder haben 36 Speichen und eine Felge für den Drahtreifen 28 x 1,75. Die Kette ist eine Einfach-
Rollenkette 12,7 x 3,2. Statt des Ledersattels wird ein Kunstleder (Elastik) Sattel verwendet. Der
abnehmbarer Lenker der Fa. Expreß Werke A.G., Neumarkt (Oberpfalz), hatte schwarze Gummi- oder
Kunstharzgriffe.

Zum Fahrrad gehören als Zubehör:

Glocke mit Befestigungsschelle

Beleuchtungseinrichtung bestehend aus

     Lichtmaschine

     Scheinwerfer mit Standlicht, Batterie und Kabelzuleitung

Werkzeugtasche mit Inhalt

     1 Ausbesserungskästchen

     1 Fahrradschlüssel

     1 Nabenschlüssel

     1 Schlüssel für Freilauf                   

     1 Schraubenzieher

     1 Ölspritzkanne

     1 Putztuch
     2 Kettenspanner

     2 Kettenglieder mit Schraube und Mutter

     1 Kurbelabzieher

Luftpumpe mit Luftpumpenhalter

Gepäckträger

Rückstrahler

Mantelträger

Die Pedale heißen lt. H.Dv. 293: Tretstücke!

 
Technische Fertigungbedingungen für
marktgängiges Truppenfahrrad.
(lt. H.Dv. 293 v. 26.5.1942)

Technische Forderungen

Festlegung des zu liefernden Gegenstandes.


1.   Marktgängiges Truppenfahrrad mit Zubehör unter Berücksichtigung nachstehender Einzelheiten.

2.   R a h m e n: Außenmuffen, nahtloses Präzisionsstahlrohr nach FaFa 1 (Wanddicke nicht unter 1,0
mm) oder geschweißtes Präzisionsstahlrohr nach  FaFa 2 (Wanddicke mindestens 1,2 mm).

Außendurchmesser der Rahmenrohre 25,4, höchstens 28,6 mm. Schweißart bzw. Löten ist
freigestellt. Rahmenhöhe, Maß von Mitte Tretlager bis Oberkante Sitzrohr größte Höhe 560,
kleinste Höhe 555 mm. Rahmenlänge, Maß von Mitte Steuerkopfrohr bis Mitte Sitzrohr in Höhe
des oberen Rahmenrohres mindestens 625 mm. Die Winkelstellung der Rahmenrohre muß so sein,
daß ein Raum zum Einsetzen eines Behälters mit den Maßen 380 x 198 mm vorhanden ist.

Im Steuerkopfrohr Bandfeststeller zum Feststellen der Vordergabel. Die Gewährleistungspflicht für


den Rahmen erstreckt sich nach beendeter Abnahme auf die Dauer von 2 Jahren.

3.  S t e u e r u n g : Steuerungsteile wie Steuersatz Nr. 35 der Firma A. Thun, Altenvoerde (Westf.).

Steuerschale FaFa 25 und Laternenhalter FaFa 26.

4.  T r e t l a g e r : Wie Modell RW 30 der Firma Hermann Weihrauch, Zella-Mehlis (70 mm breit,
Ölrohr, kräftige Tretkurbeln, Tretlagerschalen 40 mm Durchmesser).

Die Achsen müssen vergütet sein (die vergüteten Tretlagerachsen der Firma Weihrauch sind durch das
Fabrikszeichen der Firma und V (HWZ - V) kenntlich gemacht).

5.  T r e t s t ü c k e: Mit Tretstrahler für Transportfahrräder, Länge 110 mm, wie Modell Nr. 338 Rü
der Firma Union, Fröndenberg (Ruhr) oder Nr. 32 der Firma Wippermann, Hagen-Delstern (Westf.).

Schwarze Ausführung. Gewinde an den Tretstückachsen FG 14, 288 nach FaFa 4, Rechts- bzw.
Linksgewinde.

6. K e t t e n r a d   u n d   Z a h n k r a n z: Nach FaFa 16

Zähnezahl:            Kettenrad 46,

                               Zahnkranz 20.

                        Kettenrad mit Rand, übrige Form beliebig.

7.  K e t t e: Einfach Rollenkette 12,7 x 3,2  Kr 3231.

8.  S a t t e l s t ü t z e: Winkel- oder Kerzensattelstütze. Sattelstützschaftrohr mindestens 180 mm lang,


Wanddicke mindestens 1,5 mm.
9.  S a t t e l: Dreifedergestell, große Sitzfläche, schwarze Kunstlederdecke mit Anstellschutz gegen
Durchscheuern der Decke beim Anlehnen des Fahrrades, Gestell mit Federn schwarz lackiert.

10. V o r d e r g a b e l: Innere Weite der Gabel in Höhe der Bereifung mindestens 60 mm.

L e n k e r: Abnehmbarer Lenker der Fa. Expreß Werke A.G., Neumarkt (Oberpfalz), schwarze
Gummi- oder Kunstharzgriffe.

 Folgende Lenkerbeschriftungen konnten gefunden werden:

1.

li:         D.R.P.

re:       Expresswerke A.G.

            Neumarkt-Obpf.

2.

re:       EXPRESSWERKE

3.

li:         Expresswerke A.G.

            Neumarkt-Obpf

re:       Expresswerke A.G.

            Neumarkt-Obpf

12. V o r d e r r a d b r e m s e : Zum Lenker passende Handbremse mit Bremsklotz FaFa 24.

13. F e l g e n: Stahlfelgen für Drahtreifen 28 x 1,75.

14. S p e i c h e n: Vorder- und Hinterrad glatt, 2 mm dick.


Stahlfelgen Nippel 2 FaFa 9.

15. V o r d e r r a d n a b e: Wie Nr. 142 der Fa. Fichtel & Sachs, Schweinfurt, mit Filzdichtung und
Achse von 9,53 mm Durchmesser.

16. H i n t e r r a d n a b e: Torpedo-Freilauf der Fa. Fichtel & Sachs, Schweinfurt, oder Velamos-
Freilauf der Velamos-Werke, Heinz & Co., Zöptau (Ost-Sudetenland).

17. S c h u t z b l e c h e: Halbballonausführung. Vorderradschutzblech mit Vorlauf etwa 170 mm lang,


gemessen vom Gabelkopf. Abstand vom Boden bis Unterkante höchstens 150 mm.
Hinterradschutzblech, Abstand vom Boden bis Unterkante hinteres Ende höchstens 380 mm.
Rückstrahler.

Schutzblechstreben aus Draht, Durchmesser mindestens 4 mm.

18. B e r e i f u n g: Drahtreifen 28 x 1,75, Kordgewebe Ballon, schwarz, gereifeltes Profil, erste


Qualität. Gummi muß frei sein von Rissen, Poren, Blasen und anderen Herstellungsfehlern.

Decken und Schläuche müssen weich und biegsam sein und dürfen durch Lagern nicht brüchig
geworden sein. Die Kordlagen dürfen keine Herstellungsfehler und Beschädigungen aufweisen. Sie
müssen fest aneinander haften.

Die Wanddicke der Luftschläuche muß mindestens 0,7 mm betragen, sie muß möglichst gleichmäßig
sein.

Auf die Decken müssen Fertigungsfirma und Größe erhaben und deutlich lesbar aufgepreßt sein.

Auf die Schläuche sind ebenfalls zwei Kennzeichen mit unverwischbarer Farbe aufzudrucken.

19. Z u b e h ö r:

a) Glocke: Einfache Ausführung.

b) Beleuchtung: Lichtmaschine 4 oder 6 Volt

                Batteriescheinwerfer für dreiteilige Taschenlampenbatterien nach DIN VDE


1201,                  

                umschaltbar von Standlicht auf Lichtmaschine mit kräftigem Schalthebel.

c)  Gepäckträger: Aus Bandstahl 20 x 3 mm

                Größe des Aufnahmerahmens etwa 400 x 250 mm, Rahmen mit 8 Durchbrüchen zur
Aufnahme der Riemen, je 3 in Längs-, je 1 in Querrichtung, obere Befestigungsschrauben mit
Federring 6,6 DIN 127, Befestigung der seitlichen Stütze  durch Schellen und Beilage von
Leder- oder Kunstlederstücken an den oberen Streben der Hintergabel. Tragkraft 60 kg.

                3 Riemen, davon 2 Stück 1250 x 20 x 3 mm, 1 Stück 1000 x 20 x 3 mm, bis zu zwei Drittel
der Länge mit Schnallöchern, Lochabstand von Loch zu Loch 20 mm.

                An Stelle von Riemen aus Leder können die Gepäckträger auch mit Gurtriemen  von
entsprechender Länge, Breite und Stärke ausgestattet werden. Muster der Gurtriemen sind dem
Heereswaffenamt (Wa Prüf2) vorzulegen.
d) Tasche: Blank- oder Kunstleder, dunkel gefärbt, mit nach außen legbarer Seitenwand zum leichten
Herausnehmen des Inhalts und folgender Werkzeug- und Ersatzteilausstattung:

1 Ausbesserungskästchen für die Bereifung,

1 Fahrradschlüssel für alle Muttern passend oder geteilt in 2 Schlüssel,

gute Ausführung,

1 Nabenschlüssel,

1 Schlüssel für Freilauf,

1 Schraubenzieher,

1 Ölspritzkanne,

1 Putztuch (etwa 300 x 250 mm),

2 Kettenspanner, vollständig,

2 Kettenglieder,

2 Kettenschrauben mit Muttern,

1 Kurbelabzieher;

die Tasche wird zwischen Sitzrohr, Hintergabel und Schutzblech angebracht.

e) Luftpumpe: Rahmen-Luftpumpe 350 FaFa 15 mit auswechselbarer Gummidichtung für das


Schlauchventil, handelsüblich mit Pumpenhaltern am  Rahmen.

Fertigung.
20. Rahmen, Vordergabel, Schutzbleche und Felgen schwarz emailliert; alle übrigen Teile mit
Ausnahme der Firmenschilder brüniert oder schwarz emailliert.

21. Alle Fahrräder am Steuerkopfrohr mit Firmenangabe und Herstellungsort, auf   Sitzrohrmuffe mit
Fertigungsnummer und gegenüberliegender Jahreszahl versehen.

Verpackung.
22. Zum Versand alle Fahrräder durch Packmaterial schützen. Brünierte Teile leicht einölen oder
einfetten.

Abnahme.
Die Abnahme erfolgt an Hand der Fertigungsnummer. Eine besondere Abnahmekennzeichnung erfolgt
nicht.

Technische Lieferbedingung des Heerewaffenamtes


TL 23/1000 TL für marktgängiges Truppenfahrrad vom 4.4.1940

Waffenmeisterwerkzeugkasten für Fahrräder  Zeichn.Nr.34-307

Aufbewahrungskasten für Fahrradteile Zeichn.Nr.34-309

Rotes Schlußlicht für Fahrräder


O.K.H. (Ch H Rüst u. BdE) 16.4.1941

HVoBlatt 1941 S 242

Durch Änderung der Straßenverkehrsordnung gemäß Verordnung vom 24.4.40 müssen Fahrräder bei
Eintritt der Dunkelheit und starkem Nebel ein rotes Schlußlicht führen.

Hiezu wird angeordnet:

Bei allen Truppenfahrrädern in der Heimat - mit Ausnahme der Fahrräder geschlossener
Radfahreinheiten - sind ab sofort die bisherigen Rückstrahler durch handelsübliche rote
Schlußlichter zu ersetzen, die beim Erlöschen der Lichtquelle als Rückstrahler wirken. Sind
derartige rote Schlußlichter nicht zu beschaffen, so ist neben dem roten Schlußlicht der alte
Rückstrahler zu belassen bzw. ein solcher zusätzlich anzubringen.

Die roten Schlußlichter sind durch die Truppe zu beschaffen. Buchung der Kosten bei VIII E
230.

Das Anbringen ist in den Waffenmeistereien der Truppe durchzuführen.

Für die Reparatur und Instandsetzung gab es den Kasten:

Waffenmeisterwerkzeug für Fahrräder; K: WffmWzg Frad 34-8307

und den Kasten: Fahrradteile; K: FradT 34-8309

Einsatz
Taktisches Zeichen für ein Fahrrad
 
 

Jede Schützen-Kompanie hatte 8 Fahrräder im Stand. Im Kompanie-Trupp waren 2 Fahrradmelder, je


ein Fahrrad hatten der Pferdehalter und der Sanitäts-Unteroffizier. Weitere Fahrräder befanden sich
beim Panzerbüchsen-Trupp-Führer und beim Fourier, dem Führer des Verpflegstroß I, sowie 2
Fahrräder beim Gefechtstroß uzw. hatte der Hauptfeldwebel und der Gefechtstroßführer je eines.

In den Infanterie-Bataillonen war der Btl. Unterstab -Führer mit Fahrrad ausgerüstet. Weiters
befanden sich beim Btl. Unterstab eine Melderstaffel mit 6 Fahrrädern. Die Verbindung vom Btl. zum
Gefechtstroß erfolgte ebenfalls mittels Radmelder.

Im Gefechtstroß hatte der Waffenmeister ein Fahrrad, im Verpflegstroß der Feldwebel als Btl. Fourier.
Die Maschinengewehrkompanie (MGK) verfügte über 2 Radmelder.

Die Radfahrschwadron in den Aufklärungsabteilungen war wie folgt ausgerüstet:

            Kompaniechef                      1 Pkw

            Schwadronstrupp                 2 Kräder

            3 Radfahrzüge          mit je 1 Zugführer, 3 Melder und 3 Gruppen je 12 Mann (je


Gruppe 1 lMG), leichter Granatwerfertrupp mit 2                                                                      
Beiwagenkräder

1 Lkw mit Ersatzräder und Reparaturwerkstatt.

In der Melderstaffel der Aufklärungsabteilung befanden sich 5 Radmelder.

Die 3.Geb.D. erhielt im Herbst 1940 das Geb.Radfahr-Btl. 68.

Die Kriegsgliederung der Infanteriedivision 43.


Die Infanteriedivision 43 wurde ab 2. 10. 1943 kriegsgliederungsmäßig festgelegt. Die Aufklärungs-
abteilung wurde durch ein Füsilierbataillon ersetzt. In diesem war eine Kompanie mit Fahrrädern
ausgerüstet. Auch im Pionier-Btl. befand sich eine Radfahrkompanie.

Die Verwendung des Fahrrades hat seiner Bauart entsprechend, in der Regel auf der Straße zu
erfolgen.

Volkssturm
In einzelnen Kreisen wurden auch im Rahmen des ersten Aufgebots Radfahrzüge aufgestellt. Das
bedeutete für einen Angehörigen des zweiten Aufgebots, der ein Fahrrad besaß, daß er entweder ins
erste Aufgebot wechseln oder sein Fahrrad abgeben mußte.

In einigen Gauen waren „Schnelle Volkssturmbataillone“ geplant worden, in denen zwei Kompanien
mit Fahrrädern ausgestattet werden sollten. Da Fahrräder in der benötigten Zahl nicht vorhanden
waren, blieben diese beiden Kompanien ebenso ohne Gerät wie die 3. Kompanie, die mit KFZ
motorisiert werden sollte, und die 4. Kompanie, die als Geschützkompanie geplant war. Wenn es
gelang, ein paar Fahrräder zu requirieren, waren die Bataillonsführer zufrieden. Im Gau 12 (Köln –
Aachen) bemühten sich die Kreisstabsführer wenigstens so viele Räder zu beschaffen, daß die Melder
damit ausgestattet werden konnten. Auf Befehl des Gauleiters versuchten sie, „durch Initiative und
Umfrage der Ortsgruppen Fahrräder seitens des zivilen, industriellen, kaufmännischen und
Behördensektors leihweise zur Verfügung gestellt“ zu bekommen und „alle sonstigen Möglichkeiten
auszuschöpfen, .... um Fahrräder schnellstens heranzuschaffen“. Der Erfolg war mäßig. Man war stolz,
wenn jedes Bataillon und jede Kompanie „mit einigen wenigen Fahrrädern ausgestattet“ werden
konnte.

Radfahrverbände
Nicht erst mit den faszinierenden wie grausamen technischen Wunderwerken des Ersten und
Zweiten Weltkriegs war klar, dass Mobilität ein entscheidender Faktor der Kriegführung ist.
Beweglichkeit, Schnelligkeit und Zugang zu jeder Art von Gelände verschaffen ungeahnte Vorteile
im Gefecht. Das bekam die Wehrmacht gegen Ende des Zweiten Weltkrieges schmerzhaft zu
spüren.

Im Laufe der letzten Kriegsmonate entwickelte sich - notgedrungen - das Fahrrad zu einem, wenn
nicht gar dem wesentlichen Faktor innerhalb der Wehrmacht, »um die Verbände für ihre Aufgaben
beweglich zu machen«. Doch selbst in diesem Bereich war die Produktion nicht in der Lage, die
aufkommende Nachfrage einigermaßen zu decken. Obwohl »der dringende Bedarf« nach 30000
Fahrrädern monatlich »wenigstens für die 4 bis 5 nächsten Monate« verlangte, konnten nur 15 000
bis 20 000 Stück in Aussicht gestellt werden.

Das Oberkommando des Heeres (OKH) forderte deshalb mehrmals eine nachhaltige Verbesserung
der Situation, »gegebenenfalls auch unter Zugriff auf Verteilung an zivilen Sektor«. Dort sah man
nämlich das Problem weniger als eine »Fertigungs-, sondern als eine Verteilungsfrage«. Die
einfachste Lösung sei demzufolge ein »Beschlagnahme-Gesetz für zivile Fahrräder«, was -wie man
nicht vergaß hinzuzufügen - bereits im Ersten Weltkrieg geklappt haben soll. Ausgenommen
blieben nur die Arbeiterinnen und Arbeiter im Rüstungssektor, man wollte schließlich nicht die
Rüstungsproduktion verlangsamen. Knapp drei Wochen später reduzierte der General der Infanterie
im OKH den monatlichen Bedarf immerhin auf 25 000 Stück. Wohlweislich wies man in der
Truppe vorsichtshalber daraufhin, bei der Instandsetzung von Fahrrädern »mit der unbedingt
gebotenen Sparsamkeit zu verfahren«.
Dennoch setzte die militärische Führung seit der Jahreswende 1944/45 unerschrocken verstärkt auf
den Einsatz fahrradbeweglicher Truppenteile. Zwischenzeitlich war hierzu von der Aufklärungs-
und Kavallerieschule bildlich aufbereitet worden, wie die Unterbringung von Waffen und Gerät des
Soldaten an einem Fahrrad auszusehen hatte. Ein entsprechendes Merkblatt - genehmigt von
Generaloberst Heinz Guderian, der wohlgemerkt Generalinspekteur der Panzertruppen war - wurde
an die Truppe ausgegeben. Dort war allen Ernstes zu lesen, solche Truppen seien »ein Mittel der
oberen Führung zur beweglichen Bekämpfung durchgebrochener Panzerkräfte«. Ihre Aufgabe
bestand nämlich darin, »in freier Panzerjagd vorgeprellte feindliche Panzerspitzen aufzufangen, sich
an ihre Fersen zu heften und (...) diese zu vernichten«. Dazu wurden sie in Panzerjagdkommandos
unterteilt, bestehend aus einem Offizier, einem Unteroffizier und acht Mannschaften, die mit je
einem Sturmgewehr oder einer Maschinenpistole und zwei Panzerfäusten bewaffnet waren. Damit
sie nicht aus dieser Verwendung »zweckentfremdet« werden konnten, erhielten sie besondere
Papiere. Diese wiesen ihren jeweiligen Träger logisch konsequent, wenn auch hochtrabend, als
Durchführenden eines »Sonderauftrags der Heeresgruppe« aus.

Doch damit nicht genug: In einer Vortragsnotiz fasste der General der Infanterie beim Chef des
Generalstabes des Heeres die Vorteile solcher Einheiten zusammen und schlug infolgedessen gar
die »Aufstellung von Radfahrverbänden als bewegliche Reserve der oberen Führung« vor. Ihren
wesentlichen Vorteil sah er in deren Beweglichkeit, die er mit einer - von jedem Betriebsstoff
unabhängigen - Marschleistung von 120 Kilometern täglich bezifferte. Diese an sich schon stramme
Leistung könnte seiner Ansicht nach noch auf mehr als 200 Kilometer erhöht werden - wenn sich
die Radfahrer zwischendurch an fahrende Automobile anhängen würden. Wegen fehlenden Sprits
schafften zeitgleich deutsche Panzer übrigens kaum mehr als 30 bis 40 Kilometer pro Tag. Den
einzigen Nachteil sah er in der Bezeichnung: »Radfahr-Div.« sei »psychologisch ungünstig«, zu
bevorzugen wäre stattdessen die Benennung in »Kavallerie-Schützen-Div.bezw. -Brigade«. Bei sei-
ner Einschätzung stützte er sich nicht unwesentlich auf die Erfahrungen mit dem Radfahr-
Aufklärungs-Regiment Norwegen. Dieses existierte dort bereits seit März 1944 und war vor allem
während der Absetzbewegung aus Nordfinnland im Herbst 1944 eingesetzt worden. Es blieb auch
in der Folge eine der wenigen beweglichen Reserven auf dem nördlichen Kriegsschauplatz, wäh-
rend ein bei der Heeresgruppe Mitte aufgestellter entsprechender Verband im Frühjahr 1945 restlos
aufgerieben wurde. Selbst für die neutrale schwedische Presse erstellte die Attache-Abteilung einen
»Überblick über die Entwicklung der deutschen Kavallerie vor und in diesem Kriege«. Um den
Fortbestand der Radfahrerei in Zeiten des modernen Bewegungskrieges zu rechtfertigen, wurde sie
darin als Truppengattung gewürdigt, die im Geist der Kavallerie stehe.

Von Erfolgen der Radfahrverbände auf dem Gefechtsfeld ist allerdings nichts bekannt. Groß
können sie nicht gewesen sein. Anfang April 1945 war sich beispielsweise der Kommandeur der
Panzer-Jagdverbände bei der Heeresgruppe Mitte, Generalleutnant Hyazinth Graf Strachwitz von
Groß-Zauche und Camminetz -in der Wehrmacht als »Panzergraf« gerühmt und immerhin Träger
des Ritterkreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten  - über »die Unzweckmäßigkeit der
Fahrradbeweglichmachung von Panzer-Jagdverbänden, die sich aus den gesamten bisherigen
Kampferfahrungen ergeben haben«, offenbar im Klaren. Kurzerhand regelte er die
Beweglichmachung der Brigaden neu. Fahrräder durften jetzt nur noch zur Aufklärung und für den
Meldeverkehr bei den Truppen verbleiben, alle anderen mussten abgegeben werden. So endete die
Geschichte der Radfahrverbände ebenso abrupt, wie sie begonnen hatte. Das darf jedoch nicht
darüber hinwegtäuschen, dass deutsche Soldaten froh waren, wenn sie irgendwo ein Fahrrad
ergattern, notfalls »organisieren« konnten. Die einzige Alternative bestand nämlich im Fußmarsch.

Bundesarchiv-Militärarchiv RH 10, RH 11, RH49, RHD 6.

Aus: Wo bitte geht´s zur Schlacht? Weltbild Verlag ISBN 978-3-8289-0920-5


 

Verwaltung und Nachweis


Es sind zu unterscheiden:
Fahrräder des Sollbestandes

Gebrauchsräder

Zu den Gebrauchsrädern zählen alle über den Sollbestand bei der Truppe vorhandenen Fahrräder.
Diese sind am Ober- und Unterrohr durch einen 150 mm breiten, bis an die Muffen des  Führungsrohre
reichenden, roten Streifen zu kennzeichnen.

Farbgebung
Der Anstrich von Fahrrädern war lt H.Dv. 488/1 vom 20.4.1933 schwarz Nr.5 matt. Nach H.Dv. 293 v.
26.5.1942 waren Rahmen, Schutzbleche und Felgen schwarz emailliert; alle übrigen Teile brüniert
oder auch schwarz emailliert.  Da der dunkelbraun-dunkelgraue Anstrich von 1937 nur den
Buntfarbenanstrich von  1933 ersetzte, dürfte der schwarze Anstrich für Fahrräder weiter verwendet
worden sein. Der einfarbig dunkelgraue (Nr.46) ersetzte 1940 den dunkelbraunen-dunkelgrauen
Anstrich. Auch der dunkelgelbe (RAL 7028) Anstrich, der wiederum den dunkelgrauen ablöste, wurde
nur für Großgerät verwendet. Für Kleingerät blieb der bisherige Anstrich. Diese Bestimmung galt auch
für den grünen (RAL 6003) Anstrich ab Jänner 1945. Daher dürfte der mattschwarze Anstrich bei
Fahrrädern bis Kriegsende verwendet worden sein. Dafür spricht auch ein Victoria Truppenrad
Baujahr 1944 mattschwarz lackiert, daß sich im Besitz des Autors befindet. Alle bisher gefundenen
Gepäckträger und Kisten waren schwarz lackiert.

Aber: Fotos mit dunkelgelben Fahrrädern sind zu sehen in:

Das Ende im Westen                                  AN 1066        193

Die guten Glaubens waren             AN 1858        16

Das takt. Zeichen der Radfahrer ist auf einem Fahrzeug in „Gefährten unsrer Jugend“ (AN 2063)
Seite 30 zu sehen.

Der Autor hatte selbst ein Truppenrad Baujahr 1942, das heeresgraugrün lackiert war.

Produktion
Produktion an Truppenfahrrädern im Deutschen Reich:

1943   689 135


1944   513 355

Ein Zentrum der Fahrrad-Fabrikation war in der Steiermark. So war der Ausstoß z.B. im April 1942
3040 Truppenfahrräder. ( Die Fahrradproduktion lief zu diesem Zeitpunkt in der ersten
Dringlichkeitsstufe) (Puch-Werke 1310, Steirische Fahrradwerke „Junior“ Graz- Puntigam 930,
Assmann Leibnitz 800.) Die Puch-Werke waren der größte deutsche Fahrraderzeuger. 1943 betrug die
Monatsproduktion 3000 Stück ( Dazu kamen noch 1000 Stück/Monat von Junior Graz und Assmann
Leibnitz). Das Werk (Puch) erzeugte 1938-45 140 000 Truppenfahrräder. Das Werk RADOM der
Steyr-Daimler-Puch erzeugte von 1.1.40 - 24.7.1944 (dem Tag der Räumung des Werkes) 77.000
Fahrräder.

RWC erzeugte während des Krieges komplette Fahrräder für die Wehrmacht.

Ein weiterer Erzeuger waren die Expreß-Werke Neumarkt/Oberpfalz. Es wurden dort Militärräder mit
starrem und mit Klapprahmen erzeugt. Das Klapprad entsprach einem früheren Adler Modell.

Weitere Erzeuger waren:

PATRIA-WKC Fahrradfabrik Hans A. May; Solingen ( Weyersberg, Kirschbaum & Cie, war eine
Waffenfabrik aus Solingen die 1897 eine Fahrradwerk gründete.  1898 wurde in Wien, Handelsquai Nr
92 eine Filialfabrik, das PATRIA-FAHRRADWERK, eröffnet.)

NSU

VICTORIA-WERKE, Nürnberg

WANDERER

WITTLER

Es wurden natürlich auch Fahrräder der besetzten Gebiete verwendet. So war z.B. für die Versorgung
der im Heimatgebiet untergebrachten Feld- und Ersatzeinheiten für Fahrräder (t)  das
Feldzeugkommando IX Kassel für das ganze Reichsgebiet zuständig.

                                                                      

Zubehör
Gepäckträger
Der 400 x 250 mm große, aus Bandstahl 20 x 3 mm gefertigte Gepäckträger mit einer Tragkraft von 60
kg wurden von den Pallas-Werken, Reum & Börner Sachs, Barchfeld, erzeugt. Dem Autor ist auch
eine ungestempelte Variante mit langen Streben bis zur Hinterachse bekannt. Diese Version dürfte eine
frühe Ausführung (vor 1942) sein. (Merkblatt zu H.Dv.299/3 vom 15.5.1940 hat noch Gepäckträger
mit langen Streben. H.Dv. 293 vom 26. Mai  1942 „Das Truppenfahrrad“ beschreibt bereits den

Gepäckträger mit kurzen Streben).

     
 

Behälter für Patronenkasten/Handgranaten


Der am Rahmen angebrachte Behälter für Patronenkasten bzw. Handgranaten, erstmals in Merkblatt zu
H.Dv.299/3 vom 15.5.1940 erwähnt,  wurde von der Firma Wagner & Keller, Metallwaren,
Ludwigsburg (Württenberg) erzeugt. (bzk) Bekannte Baujahre: 1941,1942,1943,1944. Im
Wehrmachtsmuseum Ardagger befindet sich ein Behälter mit dem weißen Aufdruck „ EINSATZ 37 “.

        

Befestigungsvorrichtungen am Truppenrad
Gerät-Nr.       Kurzbenennung    Benennung des Geräts

                       

           

BV für Truppenrad

1-7501            Satz Befestigungsvorrichtung für  Pz B39 am Fahrrad       BV 1-7501

1-7508            Satz Befestigungsvorrichtung für  Karabiner K98 am Fahrrad BV 1-7508

1-7509            Satz Befestigungsvorrichtung für  Gewehr 41 am Fahrrad BV 1-7509

1-7510            Satz Befestigungsvorrichtung für  Granatbüchse 39 am Fahrrad BV 1-7510

1-7511            Satz Befestigungsvorrichtung für Karabiner 43 am Fahrrad BV 1-7511

2-7069            Satz Befestigungsvorrichtung für  MG 42 (le) am Fahrrad  BV 2-7069

2-7070            Satz Befestigungsvorrichtung für  MG 34 (le) am Fahrrad  BV 2-7069

3-8106            Satz Befestigungsvorrichtung für 5 cm GrW 36 am Fahrrad BV 3-8106

Befestigungsvorrichtung für Dreibein


                        Vorratsbefestigung für MG34 am Fahrrad

                        Mantelhalter1

                        Mantelhalter 2 für Dreibein und Laufschützer                                                                     

Zugvorrichtung für Radfahrer


Um die Mobilität der Radfahreinheiten zu erhöhen, hat man sich was besonderes einfallen lassen. An
einem Kraftfahrzeug wurde ein Schleppseil befestigt an dem sich in Abständen nach beiden Seiten
kürzere Seile mit Handgriffen befanden. An diesen konnten sich die Radfahrer anhalten und wurden
vom Kfz geschleppt. So wurden bis zu 20 Radfahrer „motorisiert“. Das Titelbild der Illustrierten
Zeitung vom 1.7.1941 zeigt eine Radfahrabteilung im Schlepp eines Lkw.

Beschrieben ist dies im Merkblatt 25/11 „Behelfsmäßiges Schleppen von Radfahrern mit
Kraftfahrzeugen“ vom 15.9.1943 

Es existieren folgende Fotos:

Peugeot DK 5 mit 20 Mann im Schlepp[xi]

Fiat 500 mit 10 Mann im Schlepp [xii]

Opel-Blitz mit mind. 10 Mann im Schlepp

schw.Einheits-Pkw mit 10 Mann im Schlepp [xiii]

Lkw mit 10 Mann im Schlepp [xiv]

 
Fahrrad-Anhänger, abwerfbar
Sach-Nr.:                   123-1A

Anf. Zeichen: Lg 2100        

Dieser Anhänger, ein Luftwaffen-Gerät,  wird zusammengelegt im Flugzeug mitgeführt und mit dem
Fallschirm abgeworfen. Am Boden angelangt, läßt er sich mit wenigen Handgriffen zusammenbauen
und kann dann von Hand oder mit dem Fahrrad gezogen werden. Er dient zum Transport von Munition
und Gerät. Es konnten auch zwei Anhänger aneinandergekoppelt werden.

Techn. Daten:

Gewicht:                    25 kg

Zuladung:                   100 kg

                                   verpackt         zusammengebaut

Länge:                       1000mm        1600mm

Breite:                         880mm          880mm

Höhe:                         300mm          820mm

Ladefläche:               800 x 575 mm

Als Räder fanden die der normalen Fahrräder, sowohl Vorder als auch Hinterräder Verwendung.

 
 

Das Klapprad der Deutschen Wehrmacht


Im zweiten Weltkrieg wurden Klappräder u.a. von den Brennabor Werke A.G. in Brandenburg/Havel
(czs) und den Expreß-Werke Neumarkt/Oberpfalz und Adler erzeugt.

Ein Brennabor- Fahrrad konnte am Flohmarkt in Caen Carpiquet im Juni 1994 im originalen Zustand
besichtigt werden. Das Fahrrad war ursprünglich schwarz lackiert und wurde später sandgelb
überlackiert und mit grüner Farbe Flecken aufgebracht. Der hintere Kotflügel war ca. 20-30cm weiß
lackiert. Die Griffe waren aus Bakelit. Gepäckträger und Lenker waren abnehmbar. Das linke Pedal
war klappbar, das rechte fix. Die Kotschützer hatten halbkreisförmigen Querschnitt. Im Hinterrad war
eine Torpedo-Nabe eingebaut. Das Gewicht betrug 22 kg.

Steuerkopf - Schild des Brennabor -Klapprades

Bauart

Gerät- Nr        czs

Werk-Nr

Hersteller

czs      Brennabor-Werke A.G., Brandenburg/Havel

Ein weitere Brennabor Klappräder befinden sich im Ardennenmuseum. (Rahmennummer: 2104779)


sowie bei  privaten Sammlern (2202572, 1943,  #1941).

Auf der Veterama 2006 sah ich ein  Klapprad der EDW mit der Nummer 088209

Kettenrad Wanderer, kein Typenschild

Abgeworfen wurde das Klapprad in einem Abwurfbehälter für Klapprad Fl 29689, mit einem 50kg
Lastenschirm.

Der Abwurfkorb für Klappräder besteht aus einem Rahmen aus Stahlrohr, der mit Pappe verkleidet ist.
Die Vorderseite ist mit einer Klappe zu schließen bzw. zu öffnen. An der oberen Querstrebe sind 2 D-
Ösen angebracht, in die der Fallschirm eingehakt wird. Zu dem Korb gehört außerdem ein Gurt oder
Riemen, mit dem das Klapprad an die obere Querstrebe gehängt werden kann. Es ist darauf zu achten,
daß das Rad hängt, dadurch wird ein Verbiegen der Felgen beim Aufschlagen verhindert.

Es hat auch einen aus Weidengeflecht gegeben, wie man aus Abbildungen von Einsätzen ersehen
kann.
Reihenfolge des Verpackens
Lenker abnehmen und auf den am Rahmen befindlichen Stutzen setzen und festspannen.

Gepäckträger abnehmen, Stützen heranklappen und die an dem Gepäckträger befindlichen Zapfen in
die an dem Fahrrad befindlichen Buchsen einschieben.

Tretkurbel einklappen.

Rad zusammenklappen und mittels Gurt oder Lederriemen in den Fahrradkorb an die obere Querstrebe
hängen.

Im Einsatz sah es dann so aus:

Der erste Springer hat meist noch eine "Türlast" hinauszuwerfen, ein mit Fallschirm versehenes
Klappfahrrad oder bei der 13. Kompanie die fast zwei Zentner schwere Bodenplatte des Granatwerfers,
die nicht in einen Waffenbehälter paßt.

Es wurde auch ein Abwurfrahmen für (12) Klappfahrräder verwendet. Gerät 10-5278 A-1.

Dieser Rahmen wurde unter der Ju 52 am PVC-Gerät verlastet. Mit Hilfe des Zusatzrahmens (Gerät 10
– 5281 A-1)konnte er auch unter der He111 am ETC-Gerät 2000 befestigt werden.

Gewicht des Abwurfrahmens                                                        263kg

Gewicht 12 Klappräder                                                                  245kg

Gewicht des Stoßdömpfers                                                               7kg

Gesamtgewicht                                                                               515kg

Zusatzrahmen Gerät 10 – 5281 A-1                                                22kg


 

Quellen
H.Dv. 293                  13. Dez. 1935           Das Truppenfahrrad

H.Dv. 293                  26. Mai  1942           Das Truppenfahrrad

H.Dv. 488/1               20. April 1933

H.Dv. 299/3               1937                          Ausbildungsvorschrift für die Kavallerie

Heft 3 Die Radfahrerschwadron

H.Dv. 299/3               15. Mai 1940            Merkblatt zum Einlegen in H.Dv. 299/3

L.Dv.T.g.5207           April 1942                 Verlasten von Waffen und Gerät der


Fallschirmtruppe

            1. Nachrag     Juni 1943                  Verlasten von Waffen und Gerät der
Fallschirmtruppe

Merkblatt 25/10        Merkblatt für die Ausbildung der „Grenadierkompanie auf Fahrrädern“

16.3.1941 HVC 43/18

Merkblatt 25/11        Behelfsmäßiges Schleppen von Radfahrern mit Kraftfahrzeugen