Sie sind auf Seite 1von 4

TBM1: 8 bis 23 Uhr SWM1: 8 bis 23 Uhr erfüllt

TBM2: Ausschließlich SWM2: Anbieten von erfüllt


Verabreichung von Speisen Snacks und Getränken
und Getränken
TBM3: Weniger als 75 SWM3: 70 Gäste erfüllt
Verabreichungsplätze
TBM4: Lautes Sprechen etc ist SWM4: Untersagung erfüllt
untersagt durch Symbol
TBM5: Deutlicher Hinweis bei SWM5: Schild nur am Nicht
allen Zugängen Haupteingang, nicht an erfüllt
den Seiteneingängen
Rechtsfolge: Eine Genehmigung ist erforderlich
TBM1: öffentlicher Ort SWM1: Innenhof Erfüllt
oder öffentliches Gebäude Toskanatrakt kann von
jedermann zu
bestimmten Zeiten
betreten werden
TBM2: Verhüllen der SWM2: Einpacken des Erfüllt
Gesichtszüge durch Gesichtes in einem Schal
Kleidung oder andere
Gegenstände
TBM3: keine Erkennbarkeit SWM3: kleiner Erfüllt
Sehschlitz, daher keine
Erkennbarkeit
TBM4: Ausnahme durch Keine Angabe Nicht
Gesetz vorgesehen erfüllt laut
SV
TBM5: künstlerische uä Nicht
Tätigkeit erfüllt laut
SV
TBM6: Sportausübung Nicht
erfüllt laut
SV
TBM7: die Verhüllung hat TBM7: Frösteln schon erfüllt
gesundheitliche Grüne den ganzen Tag, daher
wird der Schal aus
gesundheitlichen
Gründen verwendet
TBM8: Berufliche Gründe Nicht
erfüllt laut
SV
Rechtsfolge: Stella hat keine Verwaltungsübertretung begangen
Zu prüfen ist, ob Stella eine Verwaltungsübertretung gem § 2
Abs 1 und Abs 2 AGesVG begangen hat.
Als Stella über den Innenhof des Toskanatraktes eilte, befand
sie sich an einem öffentlichen Ort iSd § 2 Abs 1 Satz 1, denn
der Innenhof ist ein Ort, der von einem nicht von vornherein
beschränkten Personenkreis zu bestimmten Zeiten betreten
werden kann (vgl. Satz 2 leg cit).
Stellas Schal lässt nur einen Sehschlitz für die Augen offen, er
verdeckt also den Rest ihres Gesichtes. Sie hat damit iSd § 2
Abs 1 Satz 1 ihre Gesichtszüge durch Kleidung in einer Weise
verhüllt, dass sie nicht mehr erkennbar sind.
Für den Eintritt der Rechtsfolge ist außerdem noch
erforderlich, dass keine der in Abs 2 genannten Ausnahmen
erfüllt ist. Es ist daher noch zu prüfen, ob Stellas Verhalten
durch eine der Ausnahmen gedeckt ist. In Betracht kommt
der Ausnahmetatbestand „Verhüllung der Gesichtszüge aus
gesundheitlichen Gründen“. Meines Erachtens ist diese
Wendung weit auszulegen, daher ist der
Ausnahmetatbestand erfüllt.