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Einleitung

Mein Thema ist "Kristalle".


Ich bin auf dieses Thema gekommen weil ich mich sehr für meine Umwelt interessiere, und dabei
gemerkt habe das einige Oberflächen anderes sind als andere, und damit meine ich:

-Glänzender
-Rauher
-Spröder
-Schöner
-Härter
-Flexibler

Bei meinen Recherhen bin ich dann Darauf gestossen das dass meiste in meiner Umwelt aus
Kristallen ist, und das es viel mehr davon gibt als man anfänglich glaubt.

Im Folgendem Referat möchte ich euch das Interessanstese meiner heraus gefunden sachen
mitteilen.
Ich werde mit der Definition und einigen Beispielen Anfangen.
Dann ein wenig erklären woher die schönsten und Teuersten Kristall kommen und entstehen.
Schließlich praktische und alltägliche Kristalle vorzeigen um dann die frage klären,
ob wir unser Tägliches Leben ohne einschränkungen weiterführen könnten wenn wir bewusst auf
Kristalle verzichten würden.
Was ist ein Kristall

Fachlich ausgedrückt:
Ein Kristall ist ein Festkörper1.
1
Festkörper: Ding das bei 20C im festen Aggregatszustand2 ist.
2
Aggregatszustand: Fest, Flüssig, Gasförmig bei bestimmten Temperaturen.

Er besteht aus Bausteinen. Bausteine sind z. B.


Atome: kleinstes teilchen (fast korrekt), siehe im Periodensystem
Ionen: Atom mit positiver oder Negativer Ladung,
(ein Elektron aufgenommen An-Ion oder abgegeben Kat-Ion)
Moleküle: Zusammenschluss von Atomen und oder Ionen zu einem Ganzen.
Wie zum Beispiel Wasser H2O

In einem Kristall sind diese Bausteine regelmäßig in einer als Kristallstruktur bezeichneten
Ordnung angeordnet, was man Kristall-Gitter nennt. Dabei nennt man die kleinste sich
wiederholende Anordnung Kristall-Basis.
Unbekannte kristalline Materialien die Wir oft Benutzten

Kochsalz
Kristallsystem: kubisch
NaCl

Zucker
Kristallsystem: monoklin-sphenoidisch
C12H22O11

Minerale z.b. Reiner Quartz (Glasscheiben)


Kristallsystem: trigonal
SiO2

Schnee
Kristallsystem: viele z.b. Siehe Abb 1.
H2O

Metalle z.b. Aluminium


Kristallsystem: trigonal
Al2O3
Kochsalz ist ein Kristall den jeder kennt und jeder Täglich benutzt ohne sich bewusst zu sein das
gerade auf der Zunge ein Kristall dahin schmilz.
Das ist wohl einer der Täglich meist benutzten Kristalle.

Zucker gehört auch in diese Kategorie allerdings gibt es hunderte verschiedene Strukturen,
Saccharose, Dextrose, Maltodextrin, et cetera.
Weshalb ich es hier auf den Zweitenplatz stelle.

Quartz ist auch einer viel benutzten Kristalle, die meisten Glasscheiben sind eine ähnliche
verbindung wie der oben erwähnte. Da jeder schonmal durch ein Fenster gesehen hat, hat jeder auch
schon mal durch ein Kristall geschaut.

Im Winter freut sich jeder über diesen Kristall, sei es als gefrorener See zum Schlitschuh laufen,
für die Bremer Eiswette oder einfach als Schnee zum Schneball werfen.
Eis ist das Feste Kristallsystem des Wassers.

Und als letztes Beispiel habe ich Aluminium aufgezählt weil es in der Roh Variante sehr hübsch ist,
und es im Raffiniertem Zustand jeder schon benutzt hat. Sei es als Flugzeug, Auto oder als
Trinkdose.

Die Wissenschaft von den Eigenschaften und Formen der Kristalle nennt man:
Kristallographie
Was macht ein Kristall aus

Eigenschaften

1. Wie Homogen1 der Körper ist


1
Gleiche teile mit gleichen eigenschaften = Ein Tropfen Wein besteht aus
einem Gemisch aus 1 teil Ethanol zu 10 teilen Wasser.
Das gegenteil ist Heterogen = Deutlich unterschiedliche dinge wie das Korund auf der
Vorherigen seite, ist umgeben von gestein.

2. Seine Innere Struktur


Ein Kristall hat meistens fehler und ist nicht perfekt wie es die Kristall-Gitter-Struktur
suggeriert. Dies nennt man Gitterfehler, davon gibt es einige verschiedene.

3. Das Material aus dem er besteht. Sprich welche Elemente in ihm stecken und wie viele wovon.
Dies nennt man Summenformel.

4. Seine Äussere Form entweder Idiomorphe2 oder Xenomorphe3.


2
Idiomorphe = Ideale Kristalle in ihrer Eigenengestalt
3
Xenomorphe = Kristalle die von Aussen eine Beschränkung erhielten
Wie Entstehen Kristalle

Kristalle entstehen, wenn Atome, An-/Kat-Ion oder Molekühle in einer Regelmäßigen Basis in einer
Bestimmten Gitter-Struktur Ordnung langsam erhährten.

Sie können aus Dämpfen, Schmelzen (heißen flüssigkeiten) oder aus Lösungen (Flüssige gemische)
entsehen.

Diesen Vorgang nennt man Kristallisation:

Bei Dampf und bei Lösungen benötigen wir einne Übersättigung also ein Überschuss eines der
Teile in unsererm "Gemisch".

Bei einer Flüssigen lösung müssen wir sie einfach nur abkühlen um Kristalle zum wachsen zu
bringen ( Ausfällen1 durch einbringung eines Stoffes geht auch).
1
Ausfällen bedeutet es bilden sich feste teilchen die aus der Masse herrausfallen und
absinken oder seltener aufsteigen.

Die Geschwindigkeit hat bei der Kristallisation die Wichtigste Rolle.

Wenn die Temperatur in einer Schmelze langsam absinkt haben die Atome / Molekühle genügend
Zeit sich an die Perfekte (wohlfühl ) position zu bewegen ohne von der Hitze dazu gezwungen zu
werden diese wieder zu verlassen ( Thermische bewegung ).

Wenn sie zu schnell sinkt entsehen hässliche unförmige nicht periodische ( regelmäßige ) Kristalle.

Bei der Kristallisation entsthen erste Ausgangspunkte ( Impfkristalle ), entstehen mehrere solcher
Ausgangspunkte entsteht ein Polykristall diese verwachsen meistens zu einem Kristall in
Verschiedenen Orientierungen.

Umkristallisation ist die Änderung einer Kristallstruktur,

dies kann man erreichen durch die änderung der

Umgebungs Faktoren wie den Druck und die

Temperaturbedingungen.

Hierbei wechselt der kristalline Feststoff seine Gitterstruktur.


Die künstliche Herstellung von Kristallen bezeichnet man als Kristallzucht.

Normen rund um Schmuck Kristalle


Härte
Es gibt drei verschiedene Härteskalen:
Härteskala nach Mohs (Ritzhärte),
Härteskala nach Rosiwal (Schleifhärte) und
Härteskala nach Vickers (Eindrucktiefe).
Die meist verwendete Skala ist Mohs.
Bei dieser Skale wird durch eines
härteren Materials die Härtestufe
entschieden. Sie hat zehn Härtestufen.
Also kann eine Niedrigere Mohs härte immer von einer Höheren härte zerdrückt / geritz werden.

Gewicht
Das gewicht von Edelsteinen wird traditionell in Karat gerechnet, dabei entspricht 1 Karat genau
0,2 Gramm.

Schliffe
Es existieren eine menge, hier die drei häufigsten:
Brillantschliff
Der Brillantschliff ist ein Facettenschliff, der nur beim Diamanten verwendet wird. Beim
Brillantschliff wird die Natürliche Oktaederform des Diamanten nicht genutzt.
Diese Form hat eine sehr hohe Lichtausbeutung.

Princess Cut
Oder auch Barion Cut genannt, ein Facettenschliff. Dieser Schliff wurde auch nur für den
Diamanten entworfen. Im Gegensatz zum Brillantschliff nutzt der Princess Cut die natürliche
Oktaederform des Diamanten eher aus. Der Name Barion Cut kommt vom Namen des Herstellers
dieser Form (Basil) und vom Namen seiner Frau (Marion).

Cabochon
Dies ist ein alter und simpler Glattschliff, der meist für Kristalle mit intensiver Grundfarbe,
Undurchsichtigkeit und Durchscheinung. Er wird auch bei Regenbogenfarben (z.B. irisieren)
verwendet. Die Unterseite ist meist plan Geschliffen. Es kann auch vorkommen, dass die Unterseite
leicht bombiert geschliffen ist. Der Schliff hebt Optische Highlights hervor, wie z.B. Chatoyance
und Asterismus.
Die häufigsten Schmuck Kristalle ihre Eigenschaften und ihre Fundorte
Diamanten ( Kohle )
Mohshärte 10 Farbe Weiß,
Dichte (g/cm3) 3,52 Chemische Formel C

Topas
Mohshärte 8 Farbe Variabel oft gelbbraun,
blau, violett, rot, farblos
Dichte (g/cm3) 3,5 - 3,6 Chemische Formel Al2[(F,OH)2|SiO4]

Shaphir ( Korund )
Mohshärte 9 Farbe Blau, fast alle ausser rot
Dichte (g/cm3) 3,95 - 4,05 Chemische Formel Al2O3

Rubin ( Korund )
Mohshärte 9 Farbe Rot
Dichte (g/cm3) 3,97 – 4,05 Chemische Formel Al2O3 mit Chrom

Smaragd ( Beyll )
Mohshärte 7,5 - 8 Farbe Dunkel -, Hell-Grün
Dichte (g/cm3) 2,6 – 2,8 Chemische Formel Al2Be3[Si6O18]

Opal ( Oxide )
Mohshärte 5,5 – 6,5 Farbe viele grau, braun, rot, gelb
Dichte (g/cm3) 2,0 – 2,2 Chemische Formel SiO2·nH2O

Spinell ( Oxide )
Mohshärte 8 Farbe farblos, RGB, orange,
grün, violett, braun, black
Dichte (g/cm3) 3,6 – 4,1 Chemische Formel MgAl2O4
Fundorte Siehe Anhang 1
Kristalle dir wir vll nicht kennen aber dennoch benutzen
In Unseren Häusern sind auch sehr viele Kristalle enthalten die wir gar nicht sehen.
Wie bereits oben erwähnt nicht nur die Fenster, nein sondern auch unsere ganzen Häuser.ä
Der Tragende Beton, Kalk, Mörtel, Gips sind alles Kristalle.
Deshalb sind neu bauten auch immer feucht und geben wärme ab ( Kalk ).
Auch in unsere Technik sind sehr viele Kristalle:
Unsere Moderne Technik funktioniert nur dank Quartz, Silizium Kristallen.
Die CPU, die Grafikarte und das Motherboard wären ohne Kristalle nicht möglich.
Das Projiziert-kapazitive Touchscreens display eines Handys funktiert nur durch Kristalle und deren
Elektrostatischen eigenschaften.

Die Handwärmer, die jeder schon mindestens einmal gesehen hat zeigen am allerdeutlichsten wie
die Kristallisation als Exothermer Vorgang funktioniert.
In Ihnen ist eine Flüssigkeit Natriumcetat.
Natriumcetat ist ein Salz mit leichtem Essig Geruch. Es wird mit NaOAc abgekürzt. Zur
Herstellung werden entweder Natronlauge, Natriumcarbonat oder Natriumhydrogencarbonat mit
Essigsäure in Verbindung gebracht. Es wird Hauptsächlich als Lebensmittelzusatzstoff,
Säureregulator, Konservierungsmittel und Kosmetika verwendet aber auch in Handwärmern.
Es wird in verbindung mit wasser flüssig in ein Beutel geschteckt und dazu kommt noch ein Metall
plätchen.
Wenn wir dieses Plätchen jetzt "knicken" geben wir ein Impuls und damit ein Energie Stoß in das
System, wodurch es zur Kristallisation angeregt wird.
Es bilden sich schnell Weiße fäden im Ganzen System welche immer weiter wachsen.
Schluss endlich ist der ganze beutel Hart und Weiß.
Dabei entsteht ganz viel Energie die in form von Hitze abgegeben wird
( Exotherm das gegenteil wäre Endotherm diese Reaktion erfolgt nur unter zugabe von Wärmeenergie ) .
Wenn der beutel dann komplett Kristalisiert ist können wir ihn wieder Umkristallisieren in dem wir
ihn in Heißes Wasser legen. Damit ändern wir die Umgebungs Faktoren und wir bekommen wieder
unseren Transparenten, weichen, kalten Beutel herraus mit dem wir erneut das Wunder der
Kristalisation beobachten können.
.Quelle: http://www.realgems.org
Quellen:
Wikipedia:
Kristall
Diamant
Topas
Smaragd
Saphir
Zucker
Kochsalz
Natriumacetat
Kristallsysteme
Kristallographie
Kugelpackungen
Smarag
Opal
Spinell
Härteskala
Homogen
Summenformel
http://www.realgems.org
https://www.chemie.de/lexikon/Kristall.html