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I" Blechcıbdeckungen.-stufen 1415
VEB MLK Gruppe ıas aon

Verbindlich eb 1.1.1976

ließe in mm

1. Allgemeines
Für Blechabdeckungen und Blechstufen sind rhombisches und linsenföı-miges Riffelblech
sowie in Ausnahmefällen Grobblech in Verbindung mit aufgeklebten Fußbodenbelägen oder
als Lochblech zu verwenden.
Die Art der Blechabdsckungen ist mit dem Auftraggeber abzustimmen.
Werkstoff: St 38 u-2 nach 'NL 7960

2. Projektierung

Tabelle 1 Blechtafelgrößen, nutzbare Abmessungen


rhombisches Rirfelblech linsentörmigeı Riftelblech
Blechdicke
Breite Länge Breite Länge

5 1900

8
¬¬«›~› «›«›<› ¬<›<›«› 1500

Die angeführten Abmessungen sind bereits in der Projektierungsphase bei der Auf-
teilung der Abdeckung zu berücksichtigen, um den Verschnitt so gering wie möglich
zu halten.
Die Auswahl der Bleche hat nach Gesichtspunkten der Materialeinsparung àu erfolgen.
Die wirtschsftlichsten Blechdicken und -abmessungen sowie die evtl. erforderlichen
Aussteifungen sind in Verbindung mit der Unterkonstruktion zu ermitteln.
Bei Eintragung von Einzellssten oder größeren Verkehrslasten sind Bleche mit Aus-
steifungen vorteilhaft.
Im Regelfall sind unıusgesteifte Bleche zu verwenden. Werden jedoch aus statischen
Gründen Aussteifungen notwendig, so sind zu verwenden: .
für Bl 5 - = 50 x 5 nach IGL 7973
für B1 6 - G 60 X 6 " "
für B1 8 - = B0 2 B " "
Sie sind in Trsgrichtung anıuordnen.
Verzinkte Bleche sind nur ohne Aussteifungen zu versenden.

Fortsetzung Seite 2 bis 8

Verantwortlich: VEB Metalleichtbeukoınbinat, Werk Plauen


Bestätigt: 7.3.1975 Generaldirektor des VEB Metalleichtbaukombinat
l

2
1

Autgeschıeißte Belegbleche dürfen im Rahmen des 'Festigkeitsnschweises sur Kipp-


hslterung herengezogen werden und ersetzen durch ihre Soheibensirkung s. B. bei
Bühnen Windverbände. Es ist vom Progjektsnten zu prüten, ob tranıporttähige Ile- '
mente. s. B. Bühnenträger einschließlich eufgeschweißter Bleche. gestaltet werden
können.
Blechebdeokungen sind in Auetührungsgruppe C nenh TGL 13500 einzustufen.
Die Betestigungsnlhte eııtgesehseißter Belsgbleehe sind in Austiihrungsklssse III
nach TGL 11776/01 susıutührem-

3. Trsgffihlgkelfien
Die Tabellen 2 bis 5 gelten für Belegbleehe sus Bt 38 u-2 bei -einer zulässigen
Durchbiegung von 1/150 und einer lindestsieherheit wn 1,5 gegen bleibende Ver-
formung.
Sie gelten nicht für Lochbleche und Belegbleehe mit freien Rändern (nicht wer-
sehnt, nicht verschweißt. ohne Rsndsussteitung).
Bleche ohne Aussteitungenı
Tabelle 2 Zulässige Stütsweiten 1
J 1 gleichmäßig verteilte Belastung 7
sııcmıcııı np/m2
3oo soo 750 1ooo
5 L ¬Ä›-ol _ 9so soo 'zoo
s wiso 1150 950 aso
a _ KK 1909 _ 1 13oo 1 1100"

Tebelle 3 Zulässige Btütsseiten l


fi linsellssten
Bleohdicke
150
5 - 600
6 1050
8 1800 1150

Für den Bereieh oberhalb der Btutenlinie liegen keine lerte ver.

Bleche sit Auısteitusgenı


Tsbelle 4 Zullssige Btütsseiten 1
gleichmäßig verteilte Belastung
sııonuoııı mııcımmg ııp/ıa
3oo I soo 750 1ooo
= 50 2 S 2®O 1500 1300

=›so:s - aooo 1900 †17oo


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à Tabelle 5 Zulässige Stützweiten l

\ E i n z e 1 l a s t e n
Blechdicke Aussteifung kp
150 300 500 750

5 = so 1 5 aooo aooo 12oo soo


6 I == so 1 6 ._ _ 1aoo 1aoo
e [ = ao x s _ ] _ zooo aooo
\
\ Die Werte der Tabellen 4 und 5 gelten für folgende Anordnung der Aussteifungsrippenı
\
t Abstand der Rippen § #00
í Abstand vom freien Rand 2 100

“ ıı 111
_" 1

«Ls sum
Bııui
21.00
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Die zulässige Stützweiten sind auf 2000 mm begrenzt worden.

#. Konstruktion

4.1. Allgemeines
Aussteifungsrippen sind mit Kehlnähten. u = 3 . :gg II B anzuschweißen.
1 Dabei müssen die Enden der Rippen von den Schweißnähten erfaßt werden.
Ausstsifungsrippen dürfen nicht gestoßen werden.
Die Auflagerbreite der Belagbleche hat unter Berücksichtigung der möglichen Ver-
: schiebung mindestens 20 mm zu betragen.
Ausschnitte in der Blechabdeckung sind zulässig. Es ist jedoch zu untersuchen, ob
zusätzliche Anflagerungen oder Aussteifungen erforderlich werden.
Bei vsrzinkter Konstruktion sind die Belagbleche auf die Unterkonstruktion auf-
zuklemmen.
1 Lose aufgelegte Belagbleche sind vor dem Verlegen zu richten.
Es sind möglichst viele gleiche Positionen anzustreben. Zum Ausgleich sind Paßbleche
zu verwenden.

4.2. Aufgeschweißte Belagbleche


Diese Ausführung ist der Regelfall.
Die Bleche werden auf der Unterkonstruktion mit ha 3 . Egg
und in den μerfugenuntereinander mit H- zig verschweißt, siehe Bild 2
Wird z. B. bei Naßbetrieb eine dichte Abdeckung erforderlich. so sind durchgehende
Nähte a = 3 zu schweißen.
Spaltbreite auf der Unterkonstruktion: 10 bis 30
Spaltbreite in den Querfugen: 2 bis 3

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Bild 2

Aufzuschweißende Bleche sind nur mit Korrosionsteilschutz zu versehen. Dies ist


auf der Zeichnung zu kennzeichnen.

4.3. Lose aufgelegte Belagbleche


Diese sind nur dort zu verwenden, wo ein Abnehmen erforderlich ist, z. B. techno-
logische Erfordernisse, Instandhaltung. Kontrollen. Die Bleche sind gegen seitliches
'Verschieben zu sichern.
Die Bleche sind untereinander zu verzahnen, siehe Bild 3, BinzelheitX 1 bis 900 mm
Spannweite einmal mittig, > 900 mm zweimal, l/4 vom Auflsger entfernt. Bei Blechen
ohne Aussteifungsrippen mit l > 1200 ist zusätzlich bei l/2 eine Verzahnung vorzu-
sehen.
In den Verzahnungsflachstählen ist ein Loch Ø 21 zur Aufhängung für Verzinkung,
Transport, Iontege vorzusehen.
Die Verzahnungsflachstähle gelten gleichzeitig als Verschiebesicherung. wenn keine
Auesteifungen vorhanden sind. Es ist jedoch wegen der noch möglichen Verschiebung,
10` sm Spalt zwischen den Blachstählenl zu untersuchen, welche Bleche zusätzlich ge-
sichert werden müssen. In diesem Ball werden ı:› 50 x 5 angeschweißt, siehe Bild 3.
Dabei ist eine Abdeckung in Zusammenhang zu sehen; z. B. muß bei mehrreihiger Ver-
legung nur ein Te-il der Bleche gesichert werden.
Ienn Auesteifungen vorhanden sind, so wirken diese als Verschiebesicherung, siehe
Bild 4.
Bpeltbreite generell 5 ss.

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Bleche ohne Aussteifungen


5 Bleche mit Aussteifungen
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Bild I.

4.4. Aufgeklemmte Belagbleche


Diese sind dort zu verwenden, wo lose aufgelegte Bleche nicht mehr genügen, z. B.
Schwingungen, große, häufig auftretende Verkehrslasten, und diese nur in größeren
Zeitabschnitten abgenommen werden; weiterhin dann, wenn die Bleche gegen unbefugtes
Abnehmen gesichert werden müssen.
Die Bleche sind nach Bild 5 mit mindestens 4 Klemmen auf die Unterkonstruktion
aufzuklemmen. Seitliche Begrenzungen sind nicht erforderlich. Untereinander sind
die Bleche nach Abschnitt 4.3. zu verzahnen.
Spaltbreite 5 mm

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Tabelle 6 Klemmsinkel
Klemmwinksl Profil h ı:ı 70 x 8 x 50
Standardteil-Nr. Standardteil-Nr.
21 O5
Lso›=2sxs*'1›xso. n'E1°°'n°E12° 35
l - 2102 I 100, I 120, Ir 100
2106
, Ir 120 - Ir 220 36
* :PE 140 - :Pr 180
_. UE ._„100_„_~ UE 270
__ _. _- í.
ı.so=so==s*'”›<so ,114o.I1<f›o l
_.,_.

- 2103 ` IPE 200 - IPE 270 i 3a 210?


U 100, U 120 *
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1
I 180 - I 240
IE 24-O - IE 330 40 2108
IPB 300, IPE 330
U14-0-U220› UE300-UE400l
í Ir 360, Ir 400, In 450
L so x so x 5 x 50 \ :Pr 3eo, :Pr 400 Y 42 2109
' 21°4 U 240, U 260
l 1 260, 1 300, In 500 - ir soo 45 3 2110
, U 300
, i 1 360, 1 400 Ã 50 1 2111
, „„,\_l, „ 2 ,

Loch: Ø 13 in Blech und Winkel


Schraube: ll 12 Z 35

4.5. Bleche in Verbindung mit anderen Belägen


Bilden Bleche mit anderen Belägen, z. B. Holz, Gitterrost, Beton, die Bühnenab-
deckung, dann sind die Bleche mit entsprechenden Flachstählen aufzustelzen. Die
Aufstelzungen sind mit 5 3 . gg anzuschweißen.
Anstelle von Aufstelzungen sind abgekantete Bleche zulässig, wenn eine einwandfreie
Auflage gewährleistet wird.
Die Bleche sind nach Bild 6 entweder aufzuschweißen, lose aufzulegen oder anzu-
klemmen, sinngemäß zu den Abschnitten 4.1. bis 4.3.
Die Wahl der Befestigungssrt hat so zu erfolgen, daß ein Verrutschen, Herausfallen
oder Wegkippen der Bleche verhindert wird.

cıufgeschwelßl lose aufgelegt cufgeklemmt

5 5 5
"11" *T1*
bl.

ëí sıa-so
Lflflsblsäsflel
\ #20
Lig |_'=,Lå50 X 5 Lg; nach I ` !l
Hö e der u stelzung 4';-wi 10 l
Bild 6

`*1›ausL50x50x5

I.
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4.6. Abgedeckte llontageöffnungen


Im Regelfall ist ein Rahmen aus U- oder L -Profilen vorhanden, der mit den Beleg-
blechen verschweißt ist. ' ' *
Wegen der Größe derartiger Elemente sind Transportösen nach Bild 7 vorzusehen.

saıniu A -A
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211/. ! 2113 |
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5. Blechstufen
Blechstufen sind nach Bild 8 in der Werkstatt an die Treppenwangen anzuschweißen.
Stufenformen:
Form A Form B

_ _ 1. J
3 - 50
fr. 5
„,' Enlwdeıerun e ..
R .l=
FI

licher bei Treppen


im Freien -
sim 0

Btufenbreite a ı 160, 220, 250, 270


bei Leitertreppen nach Bedarf
Bystenbreiten 600, 800, 1000

Tabelle 7 ' Zulässige Btützweiten


Belastung
Btufenform Blechdicke 2 2
soo kp/m | 150 kp soo kp/m 'soo 1=ı›
5 §10o0 600
A
e - soo
_ıa 5 - 51000
Tabelle B Blechstufen aus Biffelblech, Standardteil-llr.
_ 1 ,

Stufenbreite
, Stufenfcrs Blechdicke Bysteııbreite
160 220 250 270

600 2115 2116 2117 2118

A 5 800 2119 2120 2121 2122


\ 1000 2123 2124 2125 2126
; e aoo 2127 2128 2129 2130
` soo 2131 2132 2133 2134
ıı s_ soo *Ä 2135 2136 2137 2138
1000 2139 2140 2141 2142

Bei Verwendung von kcrrcsionsträgem Stahl (KTS 30/45) werden die Standardteil-llr
un Jeweils 500 erhöht.

I Hinweise
In vorliegenden Standard ist auf folgende Standards Bezug genoııııenı
ML 13500 Stahltragwerke, Berechnung, bauliche Durchbildung
TGL 11776/01 Ausflihrungsklassen für Schweißverbindungen
TGL 101 - 059 Riffslbleche aus Stahl warm gewalst
TGL 7973 Blachetahl warm gewalzt für allgemeine Verwendung
NL 7960 Allgemeine Bauetähle, Stahlsarken,
Allgemeine technische Iorderungen

ı ı±ı 15