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UNIVERSITATEA DIN BUCURESTI

FACULTATEA DE LIMBI SI LITERATURI STRAINE


DEPARTAMENTUL DE LIMBI ŞI LITERATURI GERMANICE
SPECIALIZAREA TRADUCĂTORI-INTERPREŢI-TERMINOLOGI

EXAMEN DE LICENŢĂ
SESIUNEA SEPTEMBRIE 2018

I. Übersetzen Sie folgenden Text ins Rumänische. (2P)

Juncker: EU-Sommerzeit-Umstellung wird abgeschafft

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will die Zeitumstellung in der EU zwischen


Winter- und Sommerzeit beenden. Nachdem die übergroße Mehrheit der Bürger in der Union sich
dafür ausgesprochen habe, die Umstellung wieder abzuschaffen, werde das nun auch gemacht,
kündigte Juncker im ZDF an. Er werde in der Kommission für die Abschaffung werben. Mehr noch:
"Das werden wir heute beschließen", sagte er mit Blick auf die laufende Kommissionsklausur.

Es wäre sinnlos, die Menschen erst zu einem Thema zu befragen, und dann, wenn es einem nicht
passe, dem nicht zu folgen. In einer nicht repräsentativen EU-Umfrage zur Sommerzeit hatten sich
mehr als 80 Prozent der Teilnehmer dafür ausgesprochen, die Zeitumstellung abzuschaffen. Das
könnte allerdings darauf hinauslaufen, dauerhaft bei der Sommerzeit zu bleiben.

Auch die Bundeskanzlerin machte ihre Position nun öffentlich: Sie freue sich, dass die EU-
Kommission das Votum gegen die Zeitumstellung in der Umfrage ernst nehme - und auch sie
selbst sei gegen den halbjährlichen Wechsel. "Ich hätte dafür eine sehr hohe Priorität", sagte
Merkel während ihrer Afrikareise.

Doch Juncker allein kann es nicht bestimmen: Nach dem Beschluss der Kommission seien die
Mitgliedstaaten und das EU-Parlament am Zug, erklärte Juncker. Am Ende werde die Abschaffung
der Zeitumstellung "auch kommen".

Die Online-Befragung war in Deutschland auf besonderes Interesse gestoßen. Von den 4,6
Millionen Teilnehmern kamen rund drei Millionen aus der Bundesrepublik. Den Auftrag zur
Prüfung der Sommerzeit hatte das Europaparlament im Frühjahr erteilt.

Quelle: https://www.dw.com/de/juncker-eu-sommerzeit-umstellung-wird-abgeschafft/a-43273312

II. Welche Verfahren (nach Michael Schreiber, 5 Verfahren) haben Sie bei der Übersetzung des
AT in die ZS eingesetzt und warum? (2P)
III. Wählen Sie die richtige Antwort aus. (2P)
1. Welche Gottheit entspricht Venus im germanischen Wochenkalender?
a. Frija b. Wodan c. Donnar
2. Wie hieß das Schwert der Nibelungen?
a. Nibelung b. Schilbung c. Balmung
3. Wer war kein Vertreter der Reformation?
a. Huldrych Zwingli b. Ignatius von Loyola c. Jean Clavin
4. In wie viele Besatzungszonen wurde Deutschland nach dem II. Weltkrieg eingeteilt?
a. 2 b. 3 c. 4
5. Welcher ist der größte See auf deutschsprachigem Boden?
a. Chiemsee b. Bodensee c. Müritz
6. Wie viele Stadtstaaten hat Deutschland?
a. 3 b. 2 c. 1
7. Welche Kammer gehört nicht zum Bundesparlament?
a. Bundestag b. Bundesrat c. Landtag
8. Welche Kammer vertritt die Bundesländer?
a. Bundestag b. Bundesrat c. Landtag
9. Welche der folgenden Zeitungen sind nicht überregional?
a. Berliner Zeitung b. Frankfurter Allgemeine Zeitung c. Süddeutsche Zeitung
10. Welcher Fernsehsender ist öffentlich-rechtlich?
a. ARD b. SAT 1 c. RTL

IV. Lesen Sie den folgenden Text und fassen Sie den Inhalt in ca. 10 Zeilen zusammen. (2P)

Zurück in die Heimat


Lena Bruck hat sich in der Fremde eigentlich immer sehr wohl gefühlt. Zu klein, zu eng kam ihr ihre
niedersächsische Heimatstadt Lengede vor, als sie mit 20 wegging. „Jeder kennt da jeden. Und
viele Möglichkeiten hat man da auch nicht. Ich wollte einfach raus“, sagt sie. Gleich nach dem
Abitur packte sie ihre Koffer und zog in die Großstadt, nach Hamburg, studierte Medizin und
genoss das Leben. Sie lernte interessante Menschen kennen, ging aus, besuchte Konzerte und
arbeitete in einem Krankenhaus. Zwölf Jahre später scheitert ihre langjährige Beziehung, doch
gleichzeitig winkt eine große Chance: Sie soll die Praxis ihres Vaters übernehmen, die auch schon
der Großvater geführt hatte1.
Die Entscheidung ließ sie nächtelang nicht schlafen. Sich so früh festzulegen für das ganze Leben –
das wollte sie eigentlich nicht. Vor allem nicht in ihrer Geburtsstadt. „Auf die Praxis habe ich mich
schon gefreut“, sagt sie, „aber vor Lengede hat es mir ziemlich gegraut.“
Heute hat sie sich an die Lage gewöhnt. Inzwischen kann sie der fehlenden Anonymität sogar
Vorteile abgewinnen. „Irgendjemanden, mit dem ich ein bisschen plaudern kann, treffe ich immer,
wenn ich einkaufen gehe. Und natürlich gibt mir auch die Nähe meiner Familie Rückhalt.
Außerdem kenne ich jeden Winkel hier.“ Das gibt natürlich auch Sicherheit. Man weiß, wie alles
funktioniert. Die sozialen Netze sind in einer Kleinstadt intakter. Trotzdem fühlt Lena sich
manchmal einsam. „Wenn man in meinem Alter nicht als Mutter in einer Krabbelgruppe oder
sportlich aktiv ist, gibt es kaum Kontaktmöglichkeiten, um neue Leute kennenzulernen. In dem
Chor, in dem ich singe, bin ich die Jüngste. Leute in meinem Alter sitzen eher zu Hause bei ihrer
Familie.“ Ist Lengede ihr wieder zur Heimat geworden? „Ja“, sagt sie, „die positiven Gefühle
überwiegen. Heimat bedeutet für mich vor allem dieses Gefühl der Vertrautheit und
Zugehörigkeit. Ich bin auch ein Stück weit zur Ruhe gekommen und fühle mich hier insgesamt
wohl, auch wenn es mir manchmal zu eng wird und ich die Großstadt vermisse.“
V. Schreiben Sie die Im Text oben unterstrichenen Strukturen um, so dass die Bedeutung im
Kontext erhalten bleibt. (1P) (Nebensätze und InfinitivkonstruktionenSatzglieder,
Verbstruktur AktivPassiv, Komposita umschreiben)

1
Ins Passiv umwandeln