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Öffentliche Bekanntmachung ISI 2017

Anlage - 3: Projekte zur Risikominderung durch manuelle Handhabung von Lasten (MMC)

In diesem Anhang sind die Projekte zur Risikominderung durch manuelle Handhabung von Lasten definiert:

1. die förderfähigen Finanzierungskosten, die zum Gesamtbetrag des Projekts beitragen;


2. die Parameter und die Punktezahlen für die Projekte;

3. die förderfähigen Arten von Interventionen mit detaillierten Anforderungen für ihre Durchführung und die spezifischen Unterlagen, die
in den Phasen der Bestätigung und des Abschlusses des Antrags und der endgültigen Berichterstattung zu übermitteln sind.

1. Förderfähige Ausgaben

Gefördert werden können:


A. Projektkosten;

B. technische und ähnliche Kosten.

"Projektkosten" sind alle für die Intervention direkt notwendigen Ausgaben, sowie zusätzliche oder instrumentale, betriebliche Ausgaben, die für
die Realisierung der Projekte und für ihre Vollständigkeit unerlässlichen oder erforderlich sind. Die für die Verwirklichung des Projekts und für
seine Vollständigkeit unerlässlichen Neben- oder Sachkosten, die nicht direkt der Risikominderung für die im Antrag gewählte Art der
Intervention zuzurechnen sind, dürfen nicht höher sein, als jene, die unmittelbar der Risikominderung zuzuordnen sind.
"Technische und ähnliche Kosten" sind Aufwendungen, die je nach Projekt notwendig sind für:

 die Abfassung des eidesstattlichen Gutachtens;

 die Ausarbeitung von Projekten und Zeichnungen durch qualifizierte Techniker;


 die Leitung der Arbeiten und Sicherheitskoordination während der Ausführungsphase;
 die Erstellung jeglicher gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen oder Bescheinigungen über die Intervention (Bescheinigung über die
Prüfung, Überprüfung, ordnungsgemäße Ausführung oder Abnahme, Brandschutzmaßnahmen, Schallschutzmaßnahmen usw.);
 die Anmeldung der Inbetriebnahme von Anlagen (Erdung und damit verbundene Kontrollen, Schutz gegen atmosphärische Entladungen
usw.);
 die Berichte und eidesstattliche Erklärungen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist (über architektonischen Barrieren, Klassifizierung
von explosionsgefährlichen Umgebungen usw.);
 die Zahlung von Gebühren, die für die Erteilung von Autorisierungen oder Genehmigungen durch die zuständigen Stellen und
Verwaltungen vorgesehen sind.

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Nicht förderfähig sind gemäß den Artikeln 17, 28 und 29 des G.v.D. Nr. 81/2008 die Kosten im Zusammenhang mit der Aktualisierung der
Risikobewertung, die sich auf den Abschluss des Förderantrags beziehen, von den Produktrichtlinien ausdrücklich gefordert werden und vom
Hersteller zu tragen sind.

Der Gesamtbetrag des Projekts, der sich aus der Summe der A- und B-Ausgaben ergibt, kann zu 65 % finanziert werden, sofern er zwischen
dem auszahlbaren Mindestbetrag von 5.000 Euro und dem Höchstbetrag von 130.000 Euro liegt.
Beim Ankauf von Maschinen müssen die zulässigen Ausgaben für den Ankauf, abzüglich der Mehrwertsteuer, mit Bezugnahme auf die
vorgelegten Kostenvoranschläge berechnet werden und in jedem Fall innerhalb von 80 % des Listenpreises liegen.
Technische und ähnliche Kosten können bis zu einem Höchstsatz von 10 % im Vergleich zu den im vorhergehenden Punkt A genannten Kosten
mit einem Gesamtbetrag von maximal 10.000 Euro finanziert werden. Ausgenommen davon ist die einfache Übernahme von Maschinen, für die
der maximal zulässige Prozentsatz 5 % im Vergleich zu den unter Punkt A genannten Kosten liegt und insgesamt höchstens 5.000 Euro
betragen darf.

Unbeschadet der vorstehenden Bedingungen beträgt der gewährte Höchstbetrag für das eidesstattliche Gutachten 1.200 Euro.

2. Parameter und Projektzahlen


Tabelle 1 enthält in separaten Abschnitten die Parameter, mit denen die Gesamtpunktzahl des Projekts und die jedem Projekt zugewiesene
Punktzahl festgelegt werden.
Diese Parameter, die zur Ermittlung der Punktzahl beitragen, betreffen die Merkmale des Unternehmens (Abschnitte 1, 2 und 6 der Tabelle)
und die Merkmale des spezifischen Projekts (Abschnitte 3, 4 und 5), und lauten wie folgt:

 Betriebsgröße - ULA (Abschnitt 1);


 durchgeführte Arbeiten (Abschnitt 2);

 Art der Intervention (Abschnitt 3);


 Austausch mit den Sozialpartnern (Abschnitt 4);

 Bonus für bewährte Praktiken (Abschnitt 5)


 Ateco-Sektorboni (Abschnitt 6)

Im Abschnitt 1 sind die Punktezahlen angeführt, die je nach der Größe des antragstellenden Unternehmens/der antragstellenden Körperschaft
zugeteilt werden; wenn der Umsatz die in der Tabelle angeführte Obergrenze überschreitet, wird für die berechnete Punktezahl ein
Berichtigungsfaktor von 0,6 angewendet.
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Es ist anzumerken, dass die Unternehmensgröße der Anzahl der Beschäftigten entspricht, die nach den im DM vom 18. April 2005 (ABl
Nr. 238 vom 12.10.2005) berechnet und in ULA (Year Work Units) ausgedrückt wird, wobei man unter ULA die durchschnittliche monatliche
Anzahl der Vollzeitbeschäftigten versteht, die während eines Jahres beschäftigt waren. Die Teilzeitbeschäftigten werden in ULA-Bruchteilen
ausgedrückt (z.B. 120 Arbeitnehmer, die das ganze Jahr über vollzeitbeschäftigt sind, entsprechen 120 ULA, während 1 sechs Monate lang
vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer 0,5 ULA entspricht). Wenn die Berechnung der ULA keiner ganzen Zahl entspricht, muss eine mathematische
Rundung an der ersten Dezimalstelle nach dem Dezimalpunkt vorgenommen werden. Wenn die erste Dezimalstelle kleiner als 5 ist, wird sie
standardmäßig abgerundet, wenn sie stattdessen gleich oder größer als 5 ist, wird aufgerundet.

Ist das antragstellende Unternehmen mit einem oder mehreren Unternehmen zusammengeschlossen oder verbunden, müssen gemäß den
Berechnungskriterien des MD vom 18. April 2005 (ABl. Nr. 238 vom 12.10.2005) zu den Daten der Beschäftigten, des Umsatzes oder der Bilanz
des eigenen Unternehmens auch die Daten der assoziierten oder verbundenen Unternehmen hinzugefügt werden.
Im Abschnitt 2 sind die Punktezahlen angeführt, welche auf der Grundlage der nationalen Durchschnittssätze des Tarifs für die vom Projekt
betroffenen betriebliche Tätigkeit zugeteilt werden. Die nationalen Durchschnittssätze beziehen sich auf die mit DM vom 12. Dezember 2000
(Anhang zum ABl. Nr. 17 vom 22.01.2001) festgelegten Tarife. Gehört das Unternehmen einer Sonderkategorie an und hat deshalb keinen
Bezug zur Tarifordnung, dann wird die Punktezahl gemäß den Spalten 2 und 3 zugeteilt.
Im Abschnitt 3 sind die Punktezahlen angeführt, welche nach der vom Projekt vorgesehenen Risikoverbesserung zugeteilt werden. Im

Abschnitt 4 sind die Punktezahlen angeführt, die zugeteilt werden, wenn der Eingriff von den Sozialpartnern geteilt wird.

Im Abschnitt 5 ist die zugewiesene Bonuspunktezahl angeführt, wenn das Projekt eine der bewerten Praktiken laut Art. 2, Absatz 1, Buchstabe
v des GvD 81/2008 vorsieht, die in den detaillierten Formblättern für jede in diesem Anhang angeführte Interventionsart angegeben sind.

Im Abschnitt 6 ist die Bonus-Punktzahl für die Ateco-Sektoren angegeben, die möglicherweise auf regionaler/provinzieller Ebene ermittelt
wurden und in der entsprechenden regionalen/provinziellen öffentlichen Bekanntmachung angeführt sind.

3. Zulässige Interventionstypologien

Förderfähig sind nur Projekte zur Verbesserung der Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen am Arbeitsplatz, die unter die in Abschnitt 3 der
Tabelle 1 aufgeführten Interventionsarten fallen und den Angaben und technischen Spezifikationen in diesem Absatz und den detaillierten
Datenblättern für jede Interventionsart entsprechen.

Der mit der Art des Eingriffs verbundene Risikofaktor muss mit der Tätigkeit des Unternehmens übereinstimmen, die in der im Antrag
ausgewählten Tarifposition genannt ist, und muss im Risikobewertungsdokument (DVR) enthalten sein. Unternehmen/Körperschaften, die den
DVR nicht einmal in standardisierter Form erstellen müssen, muss der mit der Art der Intervention verbundene Risikofaktor durch
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einen vom Eigentümer des Unternehmens (gesetzlicher Vertreter, wenn das Unternehmen im dritten Sektor) unterzeichneten Bericht
nachprüfbar sein, in dem folgendes beschrieben ist: der Produktionszyklus, die Arbeitsumgebungen, die Anordnung der Maschinen (Layout) und
die Geschäftsrisiken.
Im Sinne dieses Anhangs sind nur Projekte zur Beseitigung und/oder Minderung von Risiken förderfähig, die durch manuelle Handhabung von
Lasten entstehen, bei denen das Risiko biomechanischer Überlastungserscheinungen für Arbeitnehmer besteht.
Für "Risiken durch manuelle Handhabung von Lasten, bei denen das Risiko biomechanischer Überlastungserscheingungen für Arbeitnehmer"
kommen die Bestimmungen von Titel VI und Anhang XXXIII des G.v.D. Nr. 81/2008 zur Anwendung.

Für die Zwecke dieses Anhangs muss die Bewertung des Risikos, die sich aus der manuellen Handhabung von Lasten ergibt, ausschließlich nach
den technischen Normen der ISO-Normreihe 11228 (Teile 1-2-3) durchgeführt werden.

Die Verbesserung der Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen am Arbeitsplatz muss sich aus einer Bewertung des erwarteten Risikos nach
der Intervention ergeben, die in einem unterzeichneten technischen Projektbericht enthalten ist; es muss nach der gleichen Methodik erstellt
werden, die für die Risikobewertung vor der Intervention verwendet wurde (technische Normen der ISO-Normreihe 11228 - Teile 1-2-3); der
technische Bericht muss auch das Ausmaß jedes Risikofaktors sowie die betreffenden Werten enthalten, die allen bei der Berechnung des
Risikoindizes benutzten Parametern zugewiesen wurden.

Für Projekte, bei denen Medizinprodukte gekauft werden, müssen diese unbenutzt sein und dem G.v.D. Nr. 46/1997 (Umsetzung der Richtlinie
93/42/EWG und spätere Änderungen und Ergänzungen) Art. 1, Abs. 2 Buchstaben a), b) und d) oder der neuen gemeinschaftlichen
Gesetzgebung (Verordnung (EU) Nr. 2017/745) entsprechen, sofern diese beim Inverkehrbringen des Medizinprodukts gültig waren.
Für Projekte, bei denen Maschinen gekauft werden, dürfen diese nicht verwendet und sind gemäß G.v.D. 17/2010 (Verordnung zur Umsetzung
der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG) auf die in der Definition im Art. 2, Abs. 2, Buchstabe a) beschränkt.
Für Projekte, die den noch nicht obligatorischen Ersatz von Maschinen vorsehen, müssen die zu ersetzenden Maschinen je nach der folgend
beschriebenen Art der Inverkehrbringung vom Betrieb/von der Körperschaft veräußert werden:
 Verkauf oder Tausch von Maschinen, die gemäß den spezifischen Gesetzen und Verordnungen zur Umsetzung der einschlägigen
gemeinschaftlichen Richtlinie (98/37/EG, ehemalige 89/392/EWG) in Verkehr gebracht werden; in diesem Fall kann der Betrieb/die
Körperschaft die ersetzten Maschinen verschrotten;
 Verschrottung von Maschinen, die vor den spezifischen Gesetzesbestimmungen und Verordnungen zur Umsetzung der spezifischen
gemeinschaftlichen Richtlinie (98/37/EG, ehemalige 89/392/EWG) in Verkehr gebracht wurden.
Kraftfahrzeuge und deren Anhänger sind mit Ausnahme der auf ihnen installierten Maschinen nicht förderfähig.

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Tabelle 1: Parameter und Punktezahlen

Abschnitt 1 - Betriebsgrößen

Umsatz/Bilanz in Punktezahl
Betriebsgrößen - ULA
€/Millionen pro (wenn der Umsatz die angegebenen Schwellen übersteigt, wird die
Jahr Punktezahl mit 0,6 multipliziert)
1 - 10 ≤2 45
11-15 ≤ 10 40
16-20 ≤ 10 35
21-30 ≤ 10 30
31-50 ≤ 10 25
51-100 ≤ 50 20
101-150 ≤ 50 17
151-200 ≤ 50 14
201-250 ≤ 50 12
251-500 9
über 500 7

Abschnitt 2 - Durchgeführte Bearbeitung

Nationaler Durchschnittsanteil des Punktezah


Punkts über die Bearbeitung, für Sonderkategorien l
die die Intervention durchgeführt (den ab Sonntag, 1. Januar 2017 bei der
wird Handelskammer eingetragenen
Unternehmen werden 4 Punkte
zuerkannt)
Landwirtschaft (standardisierter
130-115 40
Durchschnittsanteil)
Handwerker Klassen 8 u. 9
114-100 Ölpressenbetreiber 36
99-85 Handwerker Klassen 6 u. 7 33

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Bereich Seefahrt (mittlerer


84-70 Standardsatz) 30
Handwerker Klasse 5
69-55 Träger und Fischer 25

54-40 Handwerker Klasse 20


4
39-25 Handwerker Klasse 15
3
24-13 10
12-4 Handwerker Klassen 4
1 u. 2
Nicht definiert 4

Abschnitt 3 - Interventionsart

a Risikominderung beim manuellen Patiententransport 90


b Risikominderung beim Heben, Senken und Transport von Lasten 80
c Risikominderung beim Ziehen und Schieben von Lasten 80
d Risikominderung im Zusammenhang mit Tätigkeiten zur Handhabung geringer Lasten bei hohen 55
Bewegungsfrequenzen
Abschnitt 4 - Austausch mit den
Sozialpartnern
Projekt, das mit einer bilateralen Körperschaft oder paritärischen Organismus geteilt wird 13
Projekt, das mit zwei oder mehr Sozialpartnern geteilt wird (davon mindestens eine Unternehmens- und eine
10
Arbeitervertretung)

Abschnitt 5 - Bonus für bewährte Praktiken

Das Projekt sieht die Anwendung einer der bewährten Praktiken laut Art. 2, Absatz 1, Buchstabe v des G.v.D.
5
81/08 und späteren Änderungen und Ergänzungen vor, die für die Zwecke der Bekanntmachung ausgewählt
wurden
Abschnitt 6 - Ateco-Sektorboni

Es werden 5 zusätzliche Punkte an Unternehmen vergeben, die eventuell auf regionaler/provinzieller Ebene in
5
einem der Ateco-Sektoren tätig sind

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Detaillierte Datenblätter über die einzelnen Interventionsarten

Risikominderung beim manuellen Patiententransport Punkte 90


a Im Rahmen dieser Intervention kann die bewährte Praktik für die "personenzentrierten Bewegung" (PCM) übernommen werden:
http://www.lavoro.gov.it/temi-e-priorita/salute-e-sicurezza/focus-on/Buone-prassi/Documents/IGIEA.pdf
GEGENSTAND: Projekte, die die Methoden für den Patiententransport durch die Änderung von Mauerkonstruktionen zur Erweiterung der
Eingangs- und Manöverbereichen und/oder den Kauf der folgenden medizinischen Geräten und/oder den jeweiligen Zubehörteilen verbessern,
weil sie die mechanischen Belastungen für die Wirbelsäure des Zuständigen durch einen leichteren Transport des Patienten reduzieren:
 Betten und/oder geeignete Ausrüstungen für das Heben von Patienten
 Gleitmatten
 Schiebetische
 Achsen aus starrem Material
 ergonomische Gürtel
 Rollstühle
 spezifische Hilfsmittel für Fettleibige
GELTUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Interventionsart sind Eingriffe zur Verringerung des biomechanischen Überlastungsrisikos durch
manuellen Transport von Patienten in Krankenhaus- oder Assistenzstationen im Rahmen der Anwendbarkeit der MAPO-Methode (Transport
und Assistenz von Krankenhauspatienten) nach der Norm ISO/TR 12296:2012 finanzierbar.
Nur Projekte, bei denen die mit der MAPI-Methode durchgeführte Risikobewertung zu einem Index über 5 geführt hat, sind finanzierbar. Aus
der
zum Projekt beigelegten Dokumentation muss sich nach der Intervention ein erwarteter Risikoindex unter oder gleich 1,5 ergeben.
DEFINITIONEN: Unter "Gleitmatten" versteht man verschieden große Laken aus einem reibungsarmen Material, die für den Patentientransfer
auf gleich hohen Flächen (z.B. Transfer von Bett auf Trage oder zum Transfer des Patenten in das Bett benutzt werden. Unter "Schiebetische"
versteht man Achsen, die für den Transfer des Patienten auf gleich hohen Flächen oder auf Flächen mit leichtem Höhenunterschied benutzt
werden.
Unter Achsen aus steifem Material versteht man Achsen, mit denen man den Patienten während des Bett-/Rollstuhltransfers nicht anheben
muss, wenn keine Höhenunterschiede bestehen.
Unter ergonomischen Gurten versteht man Gurte, die mit rutschfestem Material überzogen und mit seitlichen und hinteren Griffen
ausgestattet sind, die an der Taille des teilweise kooperierenden Patienten angebracht werden können; mithilfe dieser Gurte kann der
Anwender die Bewegung von der sitzenden in die stehende Position begleiten, ohne den Patienten anheben zu müssen.
Unter Rollstühle versteht man Hilfsgeräte, die aus einem Stuhl mit Rädern bestehen und für den Transfer von Patienten dienen,
die nicht selbständig gehen können. Als spezifische Hilfsmittel für Fettleibige versteht man Betten, Aufzüge, Stühle mit einer Tragfähigkeit
über 150 kg.
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DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und Fertigstellung des
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Antrags einzureichen sind
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der  Kontoauszug
Firma/Körperschaft  EG-Konformitätserklärung oder Nachweis der CE-Kennzeichnung
 FORMULAR C1 (für Unternehmen) der erworbenen Medizinprodukten
 FORMULAR C2 (für Körperschaften des Dritten Sektors)  Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
 Dokument über die Risikobewertung des Unternehmens, aus  Konformitätserklärung der Anlagen
dem die Bewertung des Risikos durch den manuellen Transport  Nachweise für die Anwendung bewährter Praktiken (nur wenn im
von Patienten hervorgeht Projekt vorgesehen)
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B3), aus der die
Verbesserungen durch eine Bewertung des erwarteten Risikos
nach dem Eingriff mit der gleichen MAPO-Methode für die
Bewertung des Risikos vor der Intervention und denselben
technischen Merkmalen der zu erwerbenden Güter sowie die
Einzelheiten der anfallenden Kosten hervorgehen; dem
eidesstattlichen Gutachten sind die Preislisten und die
Kostenvoranschläge beizulegen
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern geteilt
wurde
 FORMULAR F, wenn das Projekt die Anwendung einer bewährten
Praktik
vorsieht
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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Risikominderung beim Heben, Senken und Transport von Lasten Punkte 80

Im Rahmen dieser Intervention können die folgenden bewährten Praktiken angewendet werden:
b "Rollenwender" http://www.lavoro.gov.it/temi-e-priorita/salute-e-sicurezza/focus-on/Buone-prassi/Documents/Buone-prassi-
23010213-Sealed.pdf
"Ausführung von zwei Sammelbecken für den Fang im Heckbereich eines Fischerboots mit Schleppnetzen"
http://www.lavoro.gov.it/temi-e-priorita/salute-e-sicurezza/focus-on/Buone-prassi/Documents/Buone-Prassi-04072012-Micucci.pdf
GEGENSTAND: Projekte zur Risikominderung bei manueller Handhabung wegen Heben und Transport von Lasten durch den Ankauf der
folgenden Maschinentypen:
 Manipulatoren, Roboter und Hilfsroboter mit einer maximalen Nutzlast von höchstens 500 kg
 Plattformen mit einer maximalen Nutzlast von bis zu 500 kg
 Wagen mit einer maximalen Nutzlast von bis zu 2000 kg
 Winden, Züge und leichte Kran-/Kransysteme mit begrenzter Struktur und einer maximalen Nutzlast von bis zu 500 kg
 automatische Zuführungssysteme
GELTUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Art von Interventionen sind die Projekte zur Risikominderung beim manueller Handhabung wegen
Heben, Senken und Transport von Gegenständen mit einer Masse ab 3 kg finanzierbar, wie dies im Anwendungsbereich der Norm UNI ISO
11228-1 beschrieben ist.
Projekte, bei denen die Risikobewertung vor dem Eingriff zeigt, dass der Risikoindex, der sich aus dem Verhältnis zwischen der Masse des
behandelten Gegenstands und der empfohlenen Masse ergibt und gemäß den Vorgaben der Norm UNI ISO 11228-1 und des Technischen
Berichts ISO/TR 12295 bewertet wird, größer als 2 ist. Das nach der Intervention zu erwartende Risiko muss im Vergleich zum Wert vor dem
Eingriff um mindestens 1 Punkt verringert werden; der Endwert des Index darf keinesfalls nicht größer als 2 sein.
Im Hinblick auf komplexe Handhabungsarbeiten (Multi-Task) sind Interventionen finanzierbar, für die aus der Risikobewertung vor dem
Eingriff hervorgeht, dass der gemäß dem Technischen Bericht ISO/TR 12295 berechneten Index (CLI, VLI oder SLI bzw. Composite Lifting
Index, Variable Lifting Index und Sequential Lifting Index) größer als 2 ist. Auch in diesem Fall muss das nach der Intervention (CLI, VLI oder
SLI) erwartete Risiko im Vergleich zum Wert vor dem Eingriff um mindestens 1 Punkt verringert werden; der Endwert des Index darf in
diesem Fall keinesfalls größer als 2 sein.
Wenn das Projekt das Risiko durch verschiedene Aufgaben mit manueller Handhabung von Lasten vermindern soll, unterscheidet man die
beiden folgenden Fälle:
 für manuelle Tätigkeiten, die der Reihe nach ausgeführt werden, wird der Sequential Lifting Index (SLI) für die Gesamtheit der Tätigkeiten
als Risikoindex
angewendet

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Anlage - 3: Projekte zur Risikominderung durch manuelle Handhabung von Lasten (MMC)

 für verschiedene manuelle Handhabungsarbeiten, die zu verschiedenen Zeiten der Schicht (und/oder von verschiedenen Personen)
durchgeführt werden, bezieht sich der
Risikoindex (einfach, CLI oder VLI) auf jede Aktivität.
DEFINITIONEN: "Manipulatoren" sind motorbetriebene Maschinen, bei denen der Bediener mit der Last oder der Haltevorrichtung in Kontakt
steht, um die Ladung zu führen und/oder zu steuern und sie in eine bestimmte Position im Raum zu bringen. Die Manipulatoren enthalten 3
grundlegende Funktionselemente: die Vorrichtung zur Lastentnahme, die Vorrichtung zum Verschieben und Positionieren im Raum und die
Tragstruktur.
"Roboter" sind umprogrammierbare multifunktionale automatische Manipulatoren auf drei oder mehr Achsen, die stationär in einer Station
und mobil sind.
"Hilfsroboter" sind Roboter, die in direkter mit dem Menschen in einem definierten Arbeitsraum zusammenarbeiten.
"Plattformen" sind motorbetriebene Maschinen zum Heben von Materialien mittels Lastaufnahmeplattform, die über ihren ganzen Laufweg
starr geführt wird (auch mit eigenem Mechanismus) und die nicht für den Transport von Personen ausgelegt sind, sondern nur zum etwaigen
Zustieg für die Be- und Entladearbeiten. Sie können mobil, fahrbar oder stationär installiert sein; für die letztere Ausführung darf der Laufweg
nicht größer als 3 m sein.
"Wagen" sind Maschinen mit mindestens drei Rädern oder Raupen, die zum Transportieren, Ziehen, Schieben, Heben, Stapeln und Absetzen
von Ladeeinheiten auf Regalen bestimmt sind und von einem Bediener auf dem Boden bzw. an Bord oder von einem fahrerlosen
Automatismus gesteuert werden.
"Winden" sind motorbetriebene Maschinen zum Heben und Senken von schwebenden Lasten an Haken oder anderen Handhabungsmitteln
oder zum Verschieben (Ziehen und Senken) von Lasten auf geneigten Flächen oder nur für das Schleppen von Lasten auf normalerweise
horizontalen Flächen entworfen wurden. Sie verfügen über Seile, Ketten oder Gurte, die in einer oder mehreren Lagen auf einer Trommel
gewickelt sind, oder Seile, die mit Riemenantriebsscheiben angetrieben sind.
"Züge" sind motorbetriebene Maschinen zum Heben und Senken von schwebenden Lasten über vorbestimmte Abstände mit oder ohne Wagen,
die mit verschiedenen Hebemitteln (Seile, Gurte, Stahl- oder Rollenverbindungen) ausgestattet sind.
"Leichte Kran-/Kransysteme mit begrenzter Struktur" sind motorbetriebene Maschinen für Hebevorgänge, die aus einer Einheit bestehend aus
Hebevorrichtung, Trägern, Wagen, Schienen und Aufhängungen bestehen. Diese Systeme können sowohl hängend als auch freistehend sein.
"Automatische Zuführungssysteme" sind Systeme für die Be- und/oder Entladung der zu bearbeitenden Materialien,
die zuvor manuell durchgeführt wurde, und in der bereits im Besitz des Betrieb befindlichen Maschine integriert werden.
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und Fertigstellung des
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Antrags einzureichen sind

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 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen


 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der  Kontoauszug
Firma/Körperschaft  EG-Konformitätserklärung der erworbenen Arbeitsmaschinen
 FORMULAR C1 (für Unternehmen)  Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
 FORMULAR C2 (für Körperschaften des Dritten Sektors)  Dokumentation über die Veräußerung der ersetzten Maschinen
 Dokument zur Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der die  Nachweise für die Anwendung bewährter Praktiken (nur wenn
Risikobewertung durch das Heben, Senken und den Transport im Projekt vorgesehen)
von Lasten hervorgeht
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B3), aus der die
Verbesserungen durch eine Bewertung des erwarteten Risikos
nach dem Eingriff mit der gleichen Methode, denselben
technischen Merkmalen der zu erwerbenden Güter und dieselben
Einzelheiten der anfallenden Kosten hervorgehen, die im Feld
"GELTUNGSBEREICH" für die Risikobewertung vor dem Eingriff
benutzt wird; dem eidesstattlichen Gutachten sind die Preislisten
und die Kostenvoranschläge beizulegen
 EG-Konformitätserklärung oder Dokumentation, die das
Inverkehrbringen der zu ersetzenden Maschinen nachweist,
wenn das Projekt deren Ersatz vorsieht
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern geteilt
wurde
 FORMULAR F, wenn das Projekt die Anwendung einer bewährten
Praktik
vorsieht
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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Risikominderung beim Ziehen und Schieben von Lasten Punkte 80


c
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.
GEGENSTAND: Projekte zur Risikominderung bei der manuellen Handhabung wegen dem Ziehen und Schieben von Lasten durch den Ankauf
der folgenden Maschinentypen:
 Manipulatoren, Roboter und Hilfsroboter mit einer maximalen Nutzlast von höchstens 500 kg
 Wagen mit einer maximalen Nutzlast von bis zu 2000 kg
 Winden mit einer maximalen Nutzlast von bis zu 500kg
 automatische Zuführungssysteme
GELTUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Art von Interventionen sind die Projekte zur Risikominderung beim manuellen Ziehen und Schieben
von Lasten finanzierbar, wie dies im Anwendungsbereich der Norm UNI ISO 11228-2 beschrieben ist.
Finanziert werden können Projekte, für die die Risikobewertung sowohl während der Aktivierungsphase als auch während der Erhaltungsphase
vor dem Eingriff zeigt, dass diese Arbeiten unter Risikobedingungen durchgeführt werden, die gemäß der Norm UNI ISO 11228-2 mit der
Bewertungsmethode 1 einen Risikoindex über 1 oder mit der Bewertungsmethode 2 eine Sicherheitsgrenze F R über 1 aufweisen und für die
sich die folgende Bewertung des erwarteten Risikos nach dem Eingriff ergibt:
 ein Risikoindex unter 1, gemäß den Vorgaben in der Methode 1 der Norm UNI ISO 11228-2: 2009;
 eine Sicherheitsgrenze FR unter 0,85, gemäß der Methode 2 der oben genannten Norm.
DEFINITIONEN: "Manipulatoren" sind motorbetriebene Maschinen, bei denen der Bediener mit der Last oder der Haltevorrichtung in Kontakt
steht, um die Ladung zu führen und/oder zu steuern und sie in eine bestimmte Position im Raum zu bringen. Die Manipulatoren enthalten 3
grundlegende Funktionselemente: die Vorrichtung zur Lastentnahme, die Vorrichtung zum Verschieben und Positionieren im Raum und die
Tragstruktur.
"Roboter" sind umprogrammierbare multifunktionale automatische Manipulatoren auf drei oder mehr Achsen, die stationär in einer Station
und mobil sind.
"Hilfsroboter" sind Roboter, die in direkter mit dem Menschen in einem definierten Arbeitsraum zusammenarbeiten.
"Wagen" sind Maschinen mit mindestens drei Rädern oder Raupen, die zum Transportieren, Ziehen, Schieben, Heben, Stapeln und Absetzen
von Ladeeinheiten auf Regalen bestimmt sind und von einem Bediener auf dem Boden bzw. an Bord oder von einem fahrerlosen
Automatismus gesteuert werden.
"Winden" sind motorbetriebene Maschinen zum Heben und Senken von schwebenden Lasten an Haken oder anderen Vorrichtungen zur
Handhabung von Lasten und für das Verschieben (Ziehen und Senken) von Lasten auf geneigte Ebenen und/oder für das alleinige Ziehen von
Lasten auf
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Flächen, die normalerweise horizontal sind. Sie verfügen über Seile, Ketten oder Gurte, die in einer oder mehreren Lagen auf einer Trommel
gewickelt sind, oder Seile, die mit Riemenantriebsscheiben angetrieben sind
"Automatische Zuführungssysteme" sind Systeme für die Be- und/oder Entladung der zu bearbeitenden Materialien,
die zuvor manuell durchgeführt wurde, und in der bereits im Besitz des Betrieb befindlichen Maschine integriert werden.
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und Fertigstellung des
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Antrags einzureichen sind
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der  Kontoauszug
Firma/Körperschaft  EG-Konformitätserklärung der erworbenen Arbeitsmaschinen
 FORMULAR C1 (für Unternehmen)  Dokumentation über die Veräußerung der ersetzten Maschinen
 FORMULAR C2 (für Körperschaften des Dritten Sektors)  Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
 Dokument zur Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der die
Risikobewertung durch das Schieben und Ziehen von Lasten
hervorgeht
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B3), aus der die
Verbesserungen durch eine Bewertung des erwarteten Risikos
nach dem Eingriff mit der gleichen Methode, denselben
technischen Merkmalen der zu erwerbenden Güter und dieselben
Einzelheiten der anfallenden Kosten hervorgehen, die im Feld
"GELTUNGSBEREICH" für die Risikobewertung vor dem Eingriff
benutzt wird; dem eidesstattlichen Gutachten sind die Preislisten
und die Kostenvoranschläge beizulegen
 EG-Konformitätserklärung oder Dokumentation, die das
Inverkehrbringen der zu ersetzenden Maschinen nachweist,
wenn das Projekt deren Ersatz vorsieht
 FORMULAR E sofern das Projekt mit den Sozialpartnern
geteilt wurde
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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Öffentliche Bekanntmachung ISI 2017

Anlage - 3: Projekte zur Risikominderung durch manuelle Handhabung von Lasten (MMC)

Risikominderung im Zusammenhang mit Tätigkeiten zur Handhabung geringer Lasten bei hohen Punkte 55
d Bewegungsfrequenzen
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.
GEGENSTAND: Projekte zur Risikominderung durch die Handhabung geringer Lasten bei hohen Bewegungsfrequenzen mittels völlig oder
partial automatisierte Produktionszyklusphasen, die diese Handhabungsweise vorsehen
GELTUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Art von Interventionen sind die Projekte zur Risikominderung beim manuelle Handhabung leichter
Lasten bei hohen Bewegungsfrequenzen finanzierbar, wie dies im Anwendungsbereich der Norm UNI ISO 11228-3 beschrieben ist. Für diese
Projekte muss die Risikobewertung vor der Intervention einen mit der OCRA-Indexmethode (UNI ISO 11228-3 und ISO/TR 12295)
berechneten Risikoindex von über 4,5 oder eine mit der OCRA-Checkliste in der Version von 2011 (UNI ISO 11228-3 und ISO/TR 12295)
berechnete Punktezahl über 14 ergeben.
Darüber hinaus muss die erwartete Risikobewertung nach der Intervention einen mit dem OCRA-Index berechneten Risikoindex kleiner oder
gleich 3,5 sein; wenn der OCRA-Index vor dem Eingriff höher als 9 ist, muss sein Wert nach der Intervention kleiner als 4,5 sein.
Wenn das Risiko vor der Intervention mit der OCRA-Checkliste berechnet wurde, muss die Punktzahl kleiner oder gleich 11 sein; wenn die
Punktzahl vor der Intervention höher als 22,5 ist, muss die erwartete Punktzahl nach der Intervention kleiner oder gleich 14 sein.
Die Automatisierung darf nur die Phase betreffen, für deren Risiko die Finanzierung beantragt wird.
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und Fertigstellung des
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Antrags einzureichen sind
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der  Kontoauszug
Firma/Körperschaft  EG-Konformitätserklärung der erworbenen Arbeitsmaschinen
 FORMULAR C1 (für Unternehmen)  Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
 FORMULAR C2 (für Körperschaften des Dritten Sektors)  Dokumentation über die Veräußerung der ersetzten Maschinen
 Dokument zur Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der die  Konformitätserklärung der Anlagen
Risikobewertung durch manuelle Handhabung geringer Lasten
bei hohen Bewegungsfrequenzen hervorgeht
 Aus dem eidesstattlichen Gutachten (FORMULAR B3) muss
Folgendes hervorgehen: die Verbesserung durch eine Bewertung
des erwarteten Risikos nach der Intervention mit derselben im
Feld "GELTUNGSBEREICH" angegebenen Methode
für die Risikobewertung vor dem Eingriff, der technischen
Merkmale
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Anlage - 3: Projekte zur Risikominderung durch manuelle Handhabung von Lasten (MMC)

der zu erwerbenden Güter und der Einzelheiten der anfallenden


Kosten; dem eidesstattlichen Gutachten sind die Preislisten und
Kostenvoranschläge beizulegen
 EG-Konformitätserklärung oder Dokumentation, die das
Inverkehrbringen der zu ersetzenden Maschinen nachweist,
wenn das Projekt deren Ersatz vorsieht
 FORMULAR E sofern das Projekt mit den Sozialpartnern
geteilt wurde
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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Anlage - 3: Projekte zur Risikominderung durch manuelle Handhabung von Lasten (MMC)

Zusammenfassende Tabelle der Bezugsnormen und der Risikoindizes für die Interventionsart in diesem Anhang

Art der manuellen Risiko vor dem Eingriff Risiko nach dem
Bezugsnorm
Handhabung von (aus dem technischen Eingriff (aus
Lasten Bericht) technischen Bericht)
Manueller Transfer
ISO/TR 12296:2012 MAPI-Index > 5 MAPI-Index ≤ 1,5
von Patienten

LI nach dem Eingriff < (LI nach dem Eingriff − 1)


Tätigkeiten für das LI nach dem Eingriff ≤ 2
Heben, Senken UNI ISO 11228-1: 2009 LI vor dem Eingriff > 2 HINWEIS: Die gleichen Bedingungen gelten, wenn CLI,
und ISO/TR 12295:2014 HINWEIS: Die gleichen Bedingungen VLI und SLI als Indizes verwendet werden
Transportieren von gelten, wenn CLI, VLI und SLI als Der Risikoindexwert (LI, CLI, VLI oder SLI) nach dem
Lasten Indizes verwendet werden Eingriff muss immer mindestens einen Punkt unter dem
Wert vor dem Eingriff liegen. Der Endwert darf nicht größer
als 2 sein
UNI ISO 11228-2: 2009
ISO/TR 12295:2014 Risikoindex > 1 Risikoindex < 1
Tätigkeiten zum (Methode 1)
Schleppen und UNI ISO 11228-2: 2009
Verschieben von ISO/TR 12295:2014 FR > 1 FR < 0,85
Lasten (Methode 2)
UNI ISO 11228-3:2009
ISO/TR 12295:2014 OCRA-Index > 9 OCRA-Index < 4,5
(OCRA-Index)
UNI ISO 11228-3:2009
ISO/TR 12295:2014 4,5 < OCRA-Index ≤ 9 OCRA-Index ≤ 3,5
Handhabung geringer (OCRA-Index)
Lasten bei hohen UNI ISO 11228-3:2009
Punktezahl OCRA-Checkliste
Bewegungsfrequenzen ISO/TR 12295:2014 Puntezahl OCRA-Checkliste ≤ 14
> 22,5
(OCRA-Checkliste)
UNI ISO 11228-3:2009
14 < Punktezahl OCRA-Checkliste
ISO/TR 12295:2014 Puntezahl OCRA-Checkliste ≤ 11
≤ 22,5
(OCRA-Checkliste)

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