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Öffentliche Bekanntmachung ISI 2017

Anlage - 1: Investitionsprojekte

In diesem Anhang wird folgendes für Investitionsprojekte definiert:

1. die förderfähigen Finanzierungskosten, die zum Gesamtbetrag des Projekts beitragen;

2. die Parameter und die Punktezahlen für die Projekte;

3. die förderfähigen Arten von Interventionen mit detaillierten Anforderungen für ihre Durchführung und die spezifischen Unterlagen, die
in den Phasen der Bestätigung und des Abschlusses des Antrags und der endgültigen Berichterstattung zu übermitteln sind.

1. Förderfähige Ausgaben

Gefördert werden können:

A. Projektkosten;
B. technische und ähnliche Kosten.

"Projektkosten" sind alle für die Intervention direkt notwendigen Ausgaben, sowie zusätzliche oder instrumentale, betriebliche Ausgaben, die für
die Realisierung der Projekte und für ihre Vollständigkeit unerlässlichen oder erforderlich sind. Die für die Verwirklichung des Projekts und für
seine Vollständigkeit unerlässlichen Neben- oder Sachkosten, die nicht direkt der Risikominderung für die im Antrag gewählte Art der
Intervention zuzurechnen sind, dürfen nicht höher sein, als jene, die unmittelbar der Risikominderung zuzuordnen sind.
"Technische und ähnliche Kosten" sind Aufwendungen, die je nach Projekt notwendig sind für:

 die Abfassung des eidesstattlichen Gutachtens;

 die Ausarbeitung von Projekten und Zeichnungen durch qualifizierte Techniker;


 die Leitung der Arbeiten und Sicherheitskoordination während der Ausführungsphase;

 die Erstellung jeglicher gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen oder Bescheinigungen über die Intervention (Bescheinigung über die
Prüfung, Überprüfung, ordnungsgemäße Ausführung oder Abnahme, Brandschutzmaßnahmen, Schallschutzmaßnahmen usw.);

 die Anmeldung der Inbetriebnahme von Anlagen (Erdung und damit verbundene Kontrollen, Schutz gegen atmosphärische Entladungen
usw.);
 die Berichte und eidesstattliche Erklärungen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist (über architektonischen Barrieren, Klassifizierung
von explosionsgefährlichen Umgebungen usw.);

 die Zahlung von Gebühren, die für die Erteilung von Autorisierungen oder Genehmigungen durch die zuständigen Stellen und
Verwaltungen vorgesehen sind.
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Nicht förderfähig sind gemäß den Artikeln 17, 28 und 29 des G.v.D. Nr. 81/2008 die Kosten im Zusammenhang mit der Aktualisierung der
Risikobewertung, die sich auf den Abschluss des Förderantrags beziehen, von den Produktrichtlinien ausdrücklich gefordert werden und vom
Hersteller zu tragen sind.

Der Gesamtbetrag des Projekts, der sich aus der Summe der A- und B-Ausgaben ergibt, kann zu 65 % finanziert werden, sofern er zwischen
dem auszahlbaren Mindestbetrag von 5.000 Euro und dem Höchstbetrag von 130.000 Euro liegt.

Beim Ankauf von land- oder forstwirtschaftlichen Zug- und/oder Arbeitsmaschinen müssen die zulässigen Ausgaben für den Ankauf, abzüglich
der Mehrwertsteuer, mit Bezugnahme auf die vorgelegten Kostenvoranschläge berechnet werden und in jedem Fall innerhalb von 80 % des
Listenpreises für jede land- oder forstwirtschaftliche Zug- oder Arbeitsmaschine liegen.
Technische und ähnliche Kosten können bis zu einem Höchstsatz von 10 % im Vergleich zu den im vorhergehenden Punkt A genannten Kosten
mit einem Gesamtbetrag von maximal 10.000 Euro finanziert werden. Ausgenommen davon ist die einfache Übernahme von Maschinen, für die
der maximal zulässige Prozentsatz 5 % im Vergleich zu den unter Punkt A genannten Kosten liegt und insgesamt höchstens 5.000 Euro
betragen darf.

Unbeschadet der vorstehenden Bedingungen beträgt der gewährte Höchstbetrag für das eidesstattliche Gutachten 1.200 Euro.

2. Parameter und Projektzahlen


Tabelle 1 enthält in separaten Abschnitten die Parameter, mit denen die Gesamtpunktzahl des Projekts und die jedem Projekt zugewiesene
Punktzahl festgelegt werden.
Diese Parameter, die zur Ermittlung der Punktzahl beitragen, betreffen die Merkmale des Unternehmens (Abschnitte 1, 2 und 6 der Tabelle) und
die Merkmale des spezifischen Projekts (Abschnitte 3, 4 und 5), und lauten wie folgt:

 Betriebsgröße - ULA (Abschnitt 1);

 durchgeführte Arbeiten (Abschnitt 2);

 Art der Intervention (Abschnitt 3);


 Austausch mit den Sozialpartnern (Abschnitt 4);
 Bonus für bewährte Praktiken (Abschnitt 5)
 Ateco-Sektorboni (Abschnitt 6)

Im Abschnitt 1 sind die Punktezahlen angeführt, die je nach der Größe des antragstellende Unternehmens zugeteilt werden; wenn der
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Umsatz die in der Tabelle angeführte Obergrenze überschreitet, wird für die berechnete Punktezahl ein Berichtigungsfaktor von 0,6
angewendet.
Es ist anzumerken, dass die Unternehmensgröße der Anzahl der Beschäftigten entspricht, die nach den im DM vom 18. April 2005 (ABl
n. 238 vom 12.10.2005) berechnet und in ULA (Year Work Units) ausgedrückt wird, wobei man unter ULA die durchschnittliche monatliche
Anzahl der Vollzeitbeschäftigten versteht, die während eines Jahres beschäftigt waren. Die Teilzeitbeschäftigten werden in ULA-Bruchteilen
ausgedrückt (z.B. 120 Arbeitnehmer, die das ganze Jahr über vollzeitbeschäftigt sind, entsprechen 120 ULA, während 1 sechs Monate lang
vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer 0,5 ULA entspricht). Wenn die Berechnung der ULA keiner ganzen Zahl entspricht, muss eine
mathematische Rundung an der ersten Dezimalstelle nach dem Dezimalpunkt vorgenommen werden. Wenn die erste Dezimalstelle kleiner als
5 ist, wird sie standardmäßig abgerundet, wenn sie stattdessen gleich oder größer als 5 ist, wird aufgerundet.

Ist das antragstellende Unternehmen mit einem oder mehreren Unternehmen zusammengeschlossen oder verbunden, müssen gemäß den
Berechnungskriterien des MD vom 18. April 2005 (ABl. Nr. 238 vom 12.10.2005) zu den Daten der Beschäftigten, des Umsatzes oder der
Bilanz des eigenen Unternehmens auch die Daten der assoziierten oder verbundenen Unternehmen hinzugefügt werden.

Im Abschnitt 2 sind die Punktezahlen angeführt, welche auf der Grundlage der nationalen Durchschnittssätze des Tarifs für die vom Projekt
betroffenen betriebliche Tätigkeit zugeteilt werden. Die nationalen Durchschnittssätze beziehen sich auf die mit DM vom 12. Dezember 2000
(Anhang zum ABl. Nr. 17 vom 22.01.2001) festgelegten Tarife. Gehört das Unternehmen einer Sonderkategorie an und hat deshalb keinen
Bezug zur Tarifordnung, dann wird die Punktezahl gemäß den Spalten 2 und 3 zugeteilt.

Im Abschnitt 3 sind die Punktezahlen angeführt, welche nach der vom Projekt vorgesehenen Risikoverbesserung zugeteilt werden. Im

Abschnitt 4 sind die Punktezahlen angeführt, die zugeteilt werden, wenn der Eingriff von den Sozialpartnern geteilt wird.

Im Abschnitt 5 ist die zugewiesene Bonuspunktezahl angeführt, wenn das Projekt eine der bewährten Praktiken laut Art. 2, Absatz 1,
Buchstabe v des GvD 81/2008 vorsieht, die in den detaillierten Formblättern für jede in diesem Anhang angeführte Interventionsart
angegeben sind.

Im Abschnitt 6 ist die Bonus-Punktzahl für die Ateco-Sektoren angegeben, die möglicherweise auf regionaler/provinzieller Ebene ermittelt
wurden und in der entsprechenden regionalen/provinziellen öffentlichen Bekanntmachung angeführt sind.

3. Zulässige Interventionstypologien
Förderfähig sind nur Projekte zur Verbesserung der Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen am Arbeitsplatz, die unter die in Abschnitt 3 der
Tabelle 1 aufgeführten Interventionsarten fallen und den Angaben und technischen Spezifikationen in diesem Absatz und den detaillierten
Datenblättern für jede Interventionsart entsprechen.
Der mit der Art des Eingriffs verbundene Risikofaktor muss mit der Tätigkeit des Unternehmens übereinstimmen, die in der im Antrag
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ausgewählten Tarifposition genannt ist. Außerdem muss er im Risikobewertungsdokument (DVR) enthalten sein, sofern von diesem Anhang
gefordert wird. Für Unternehmen, die das DVR auch nicht in der standardisierten Form verfassen müssen, muss der mit der Interventionsart
verbundene Risikofaktor durch einen vom Inhaber des Unternehmens unterfertigten Report nachweisbar sein, in dem der Produktionszyklus, die
Arbeitsumgebung, die Anordnung der Maschinen (Lay-out) und die Unternehmensrisiken beschrieben sind.
Bei Projekten, die den Kauf von Maschinen betreffen, dürfen diese nicht in angewendet werden und sind in Übereinstimmung mit dem
Gesetzesdekret Nr. 17/2010 (Verordnung zur Umsetzung der Maschinenrichtlinie 2006/42 / EG) auf die in der Definition im Art. 2, Abs. 2,
Buchstabe a), b), c), f) beschränkt.
Bei Interventionsarten zur Ersetzung von Maschinen müssen sich die zu ersetzenden Maschinen am 31. Dezember 2016 in vollem Eigentum des
antragstellenden Betriebs befinden. In diesem Fall und wenn sich der Betrieb für die Ersetzung von Maschinen entscheidet, die noch nicht
auszuwechseln sind, muss der Betrieb die ersetzten Maschinen mit dem zugehörigen Zubehörteilen/Werkzeugen und den damit verbundenen
auswechselbaren Ausrüstungen veräußern, die im Projekt enthalten sind. Die zulässigen Veräußerungsmethoden hängen wie folgt vom
Zeitpunkt des Inverkehrbringens ab:
 Verkauf oder Tausch von Maschinen, die gemäß den spezifischen Gesetzen und Verordnungen zur Umsetzung der einschlägigen
gemeinschaftlichen Richtlinie (98/37/EG, ehemalige 89/392/EWG) in Verkehr gebracht werden; in diesem Fall kann der Betrieb die
ersetzten Maschinen verschrotten;
 Verschrottung von Maschinen, die vor den spezifischen Gesetzesbestimmungen und Verordnungen zur Umsetzung der spezifischen
gemeinschaftlichen Richtlinie (98/37/EG, ehemalige 89/392/EWG) in Verkehr gebracht wurden.
Überdies müssen die erworbenen Maschinen die folgenden Bedingungen aufweisen, sofern keine ordnungsgemäß begründeten Umstände
vorliegen:
 ähnlicher Typ;
 gleichwertige Ausstattung in Bezug auf Zubehör/Werkzeuge und/oder austauschbare Ausrüstungen;
 Leistungen (Leistung, Masse, Abmessungen usw.) bis zu 30 %.
Kraftfahrzeuge und deren Anhänger sind mit Ausnahme der auf ihnen installierten Maschinen nicht förderfähig.
Bei Projekten, die den Erwerb von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen betreffen, müssen diese gemäß der Verordnung (EG) Nr.
167/2013 unbenutzt und zugelassen sein.
Bei Interventionsarten zur Ersetzung von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen müssen sich die zu ersetzenden Zugmaschinen am 31.
Dezember 2016 in vollem Eigentum des antragstellenden Betriebs befinden. Außerdem müssen die ersetzten Zugmaschinen vom Betrieb
veräußert werden. Die folgenden zulässigen Veräußerungsmethoden hängen vom Zeitpunkt des erstmaligen Inverkehrbringens ab:
 Verkauf oder Tausch von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen, die nach dem 31. Dezember 1997 erstmals in Verkehr gebracht
wurden;
 Verschrottung von land - oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen, die vor dem 1. Januar 1998 erstmals in Verkehr gebracht wurden.

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Der Betrieb kann die ersetzten Zugmaschinen auch verschrotten, wenn sie nach dem 31. Dezember 1997 erstmals in Verkehr gebracht
wurden. Die erworbenen Zugmaschinen müssen, sofern keine besonderen begründeten Umstände bestehen, im Vergleich zu den
veräußerten folgenden Bedingungen erfüllen:
 gleiche Merkmale; die Merkmale entsprechen denjenigen, die in der Klasse der land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschine angegeben
sind bzw. auf diese beziehen, wie
in der Verordnung (EU) 167/2013 festgelegt ist;
 Leistungen (Leistung, Masse, Abmessungen usw.) nicht mehr als 30 %.

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Tabelle 1: Parameter und Punktezahlen

Abschnitt 1 - Betriebsgrößen

Umsatz/Bilanz in Punktezahl
Betriebsgrößen - ULA
€/Millionen pro (wenn der Umsatz die angegebenen Schwellen übersteigt, wird die
Jahr Punktezahl mit 0,6 multipliziert)
1 - 10 ≤2 45
11-15 ≤ 10 40
16-20 ≤ 10 35
21-30 ≤ 10 30
31-50 ≤ 10 25
51-100 ≤ 50 20
101-150 ≤ 50 17
151-200 ≤ 50 14
201-250 ≤ 50 12
251-500 9
über 500 7

Abschnitt 2 - Durchgeführte Bearbeitung

Nationaler Durchschnittsanteil des Punktezah


Punkts über die Bearbeitung, für Sonderkategorien l
die die Intervention durchgeführt (den ab Sonntag, 1. Januar 2017 bei der
wird Handelskammer eingetragenen
Unternehmen werden 4 Punkte
zuerkannt)
Landwirtschaft (standardisierter
130-115 40
Durchschnittsanteil)
Handwerker Klassen 8 u. 9
114-100 Ölpressenbetreiber 36
99-85 Handwerker Klassen 6 u. 7 33

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Bereich Seefahrt (mittlerer


84-70 Standardsatz) 30
Handwerker Klasse 5
69-55 Träger und Fischer 25
54-40 Handwerker Klasse 20
4
39-25 Handwerker Klasse 15
3
24-13 10
12-4 Handwerker Klassen 4
1 u. 2
Nicht definiert 4

Abschnitt 3 - Interventionsart

a Verringerung des chemischen Risikos 80


b Verringerung des Lärmrisikos durch Umsetzung von Umweltmaßnahmen 80
c Verringerung des Lärmrisikos durch Ersetzung von land- oder forstwirtschaftlichen Zug- und Arbeitsmaschinen 70
d Verringerung des Risikos durch mechanische Vibrationen 70
e Verringerung des biologischen Risikos 70
f Verringerung des Absturzrisikos 85
g Verringerung des Unfallrisikos durch Ersetzung von land- oder forstwirtschaftlichen Zug- und Arbeitsmaschinen 70
h Verringerung des Erdbebenrisikos 75

Abschnitt 4 - Austausch mit den


Sozialpartnern
Projekt, das mit einer bilateralen Körperschaft oder paritärischen Organismus geteilt wird 13
Projekt, das mit zwei oder mehr Sozialpartnern geteilt wird (davon mindestens eine Unternehmens- und eine
10
Arbeitnehmervertretung)

Abschnitt 5 - Bonus für bewährte Praktiken

Das Projekt sieht die Anwendung einer der bewährten Praktiken laut Art. 2, Absatz 1, Buchstabe v des G.v.D.
5
81/08 und späteren Änderungen und Ergänzungen vor, die für die Zwecke der Bekanntmachung ausgewählt
wurden
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Abschnitt 6 - Ateco-Sektorboni

Es werden 5 zusätzliche Punkte an Unternehmen vergeben, die eventuell auf regionaler/provinzieller Ebene in
5
einem der Ateco-Sektoren tätig sind

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Detaillierte Tabellen über die einzelnen Interventionsarten

VERRINGERUNG DES CHEMISCHEN RISIKOS Punkte 80

Im Rahmen dieser Intervention können die folgenden bewährten Praktiken angewendet werden, die auch für chemische Pulver gelten,
a
die nicht zu den freien kristallinen Siliziumdioxiden gehören: "KERAMISCHE REINIGUNGSMETHODEN ZUR RISIKOMINDERUNG DURCH FREIES
KRISTALLINES SILIZIUMDIOXID"
http://www.lavoro.gov.it/temi-e-priorita/salute-e-sicurezza/focus-on/Buone-prassi/Documents/Buone-prassi-30052012-
ASLdiModenaeReggioEConfindustriaCeramica.pdf
GEGENSTAND: Projekte zur Risikominderung durch den Kauf und die Installation von:
 Anlagen zum Absaugen und Abscheiden von Gasen, Dämpfen, Nebeln, Dämpfen oder Pulvern
 Absaughauben
 Lackier-/Spritzkabinen
 Maschinen und/oder Anlagen, die die Anwendung, einschließlich die (auch unerwünschte) Produktion und Manipulation der
finanzierbaren Stoffe vorhersehen
 Isolationssysteme des Bedieners
GELTUNGSBEREICH: Für diese Art von Maßnahmen sind folgende Projekte finanzierbar:
 Verringerung des Risikos durch "Karzinogene und Mutagene" am Arbeitsplatz.
 Verringerung des Risikos durch "gefährliche Chemikalien" nur dann, wenn die Risikobewertung in Bezug auf die Art und Menge eines
gefährlichen chemischen Arbeitsstoffs und die Art und Häufigkeit der Exposition gegenüber diesem Arbeitsstoff am Arbeitsplatz zuvor
gezeigt hat,
dass das Risiko "nicht gering für die Sicherheit" und/oder "nicht unbedeutend für die Gesundheit der Arbeitnehmer" ist (Art. 223 und
236 des G.v.D. 81/2008),
DEFINITIONEN: Unter "gefährliche Chemikalien" versteht man die im Art. 222 des G.v.D. 81/2008, abgeändert durch das G.v.D.
39/2016, angeführten Stoffe; unter "krebserregende und mutagene Chemikalien" versteht man die im Art. 234 des G.v.D. 81/2008,
abgeändert durch das G.v.D. 39/2016, angeführten Stoffe
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Fertigstellung des Antrags vorzulegen sind

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- 1: Investitionsprojekte

 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen


 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters  Kontoauszug
der Firma  EG-Konformitätserklärung
 FORMULAR C1  Konformitätserklärung der Anlagen
 Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
 Dokument zur Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der  Dokumentation über die Veräußerung der ersetzten Maschinen
die Bewertung des chemischen Risikos gemäß Art. 223 des  Nachweise über die Anwendung der bewährten Praktik (sofern das
G.v.D. 81/2008 oder die Bewertung des Krebs- und Projekt seine Anwendung vorsieht)
Mutagenrisikos nach Art. 236 des G.v.D. 81/2008 hervorgeht
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B1), aus dem die
erwartete Verbesserung durch die Risikobewertung vor und
nach dem Eingriff mit der gleichen Methode, denselben
technischen Merkmalen der Maschinen und Anlagen und
dieselben Einzelheiten der anfallenden Kosten hervorgehen;
dem eidesstattlichen Gutachten sind die Preislisten und
Kostenvoranschläge beizulegen
 Sicherheitsdatenblätter der Chemikalien, auf die sich das
Projekt bezieht
 Gesundheitsüberwachungsprotokoll
 Register der exponierten Arbeitnehmer gemäß Art. 243 des
G.v.D. 81/2008 (nur wenn das Projekt das Risiko durch
krebserregende oder mutagene Chemikalien reduzieren soll)
 EG-Konformitätserklärung oder Dokumentation, die das
Inverkehrbringen der zu ersetzenden Maschinen nachweist,
wenn das Projekt deren Ersatz vorsieht
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern geteilt
wurde
 FORMULAR F, wenn das Projekt die Anwendung einer
bewährten Praktik
vorsieht
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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- 1: Investitionsprojekte

Verringerung des Lärmrisikos durch Umsetzung von Umweltmaßnahmen Punkte 80


b
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.
GEGENSTAND: Projekte zur Risikominderung durch den Kauf und die Installation von:
 Schallschluckplatten
 Kabinen
 Triebswerksverkleidungen
 akustische Abschirmungen
 Trennwände
 Schalldämpfer
 vibrationsdämpfende Systeme
 umgebungsbezogene Behandlungen
ANWENDUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Interventionsart sind Projekte zur Verringerung des mit der Lärmausbreitung verbundenen
Risikos nur finanzierbar,
wenn die Risikobewertung zeigt, dass die anfänglichen Expositionswerte höher sind als der untere Wert der Maßnahme; die Projekte
müssen auch die Schätzung der Risikominderung nach der Intervention enthalten.
DEFINITIONEN: Der untere Wert der Maßnahme gegen das Lärmrisiko ist in Art. 189 des G.v.D. 81/2008 enthalten, wobei das tägliche
Niveau
der Lärm- und Spitzenschalldruckbelastung auf folgende Werte festgesetzt wurde: LEX = 80 dB (A) und ppeak = 112 Pa (135 dB (C) bezogen
auf 20 μPa).
Für die zu finanzierenden Interventionen gelten die Definitionen und Angaben in der Norm UNI 11347:2015 - Unternehmenspläne zur
Verringerung der Lärmbelastung am Arbeitsplatz.
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Fertigstellung des Antrags vorzulegen sind

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- 1: Investitionsprojekte

 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen


 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der  Kontoauszug
Firma  EG-Konformitätserklärung
 FORMULAR C1  Konformitätserklärung der Anlagen
 Dokument zur Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der die  Dokumentation über die Effizienzkontrolle mit akustischen
Bewertung des Lärmrisikos gemäß den Art. 181 und 190 des Bescheinigungen der verwendeten Materialien
G.v.D. 81/2008 hervorgeht
 Eidesstattliches Gutachten (MODUL B1), aus dem die erwartete
Verringerung des Lärmrisikos und die Einzelheiten der
anfallenden Kosten hervorgehen müssen; dem eidesstattlichen
Gutachten sind beizulegen:
Preislisten, Kostenvoranschläge und ein technischer Bericht über
die zu verwendenden Materialien gemäß Norm UNI 11347:2015
und deren Eigenschaften
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern
geteilt wurde
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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Verringerung des Lärmrisikos durch Ersetzung von land- oder forstwirtschaftlichen Zug- und Punkte 70
c Arbeitsmaschinen
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.
GEGENSTAND: Projekte zur Risikominderung durch die Ersetzung von land- oder forstwirtschaftlichen Arbeits- und/oder Zugmaschinen, die
den jeweiligen
Referenzproduktrichtlinien entsprechen.
Die derzeitige Art der Intervention bezieht sich auf Projekte, die folgende Ersetzungen vorsehen:
 land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen
 Maschinen, die nicht speziell für den Betrieb im Freien konzipiert wurden
 Maschinen, die für den Betrieb im Freien konzipiert wurden (Outdoor)
GELTUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Interventionsart sind die Projekte nur finanzierbar, wenn die Bewertung des Unternehmensrisikos
nachweist, dass die
Anfangsbelastungswerte über dem unteren Wert der Maßnahme liegen. Finanziert werden Projekte, die die Ersetzung von land- oder
forstwirtschaftlichen Zug- und/oder Arbeitsmaschinen vorsehen, die ortsfest, tragbar und/oder handgeführt, fahrbar und selbstfahrend sind;
ausgenommen davon sind solche, die mit PTO oder anderen Vorrichtungen an land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen
angeschlossen/angekuppelt werden.
Für die Ersetzung gelten die folgend angeführten Bedingungen.
Maschinen
Die zu ersetzenden Maschinen müssen nach den Rechtsvorschriften und Verordnungen zur Umsetzung der spezifischen gemeinschaftlichen
Richtlinien (98/37/EG, ehemalige ex 89/392/EWG) in Verkehr gebracht worden sein.
Die Projekte zu Risikominderung müssen die Ersetzung von Maschinen mit einem gleichwertigen kontinuierlichen A-bewerteten
Schalldruckpegel (LAeq) oder einer gewichteten Schalldruckpegel-Emission A (Lp) von über 80 dB (A) zu anderen analogen Geräten vorsehen,
die eine gewichtete Schalldruckpegel-Emission A (Lp) und einen niedrigeren bewerteten Schallleistungspegel A (LWA) aufweisen.
Land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen
Die zu ersetzenden land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen müssen nach dem 31. Dezember 1997 erstmals in Verkehr gebracht
worden sein. Projekte zur Risikominderung müssen den Ankauf von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen vorsehen, die folgende
Bedingungen erfüllen:
 Die Zugmaschinen der Klasse T1 und C1 müssen einen vom Hersteller angegebenen Geräuschpegel für die Zulassung von mindestens 4
dB (A) unter den in den einschlägigen Gemeinschaftsrichtlinien oder -Vorschriften festgelegten Grenzwerten aufweisen;
 Die Zugmaschinen der Klasse T2, T3, T4, T5 und C2, C3, C4 und C5 müssen einen vom Hersteller angegebenen Geräuschpegel für die
Zulassung von mindestens 2 dB(A) unter den in den einschlägigen Gemeinschaftsrichtlinien oder -Vorschriften festgelegten
Grenzwerten aufweisen;

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DEFINITIONEN: Der untere Wert der Maßnahme gegen das Lärmrisiko ist in Art. 189 des G.v.D. 81/2008 enthalten, wobei das tägliche
Niveau
der Lärm- und Spitzenschalldruckbelastung auf folgende Werte festgesetzt wurde: LEX = 80 dB (A) und ppeak = 112 Pa (135 dB (C) bezogen
auf 20 μPa).
Unter "Maschinen für den Betrieb im Freien (Outdoor)" versteht man die in der Richtlinie 2000/14/EG genannten Maschinen. Unter
"Maschinen, die nicht speziell für die Verwendung im Freien konzipiert wurden (Indoor)" versteht man Maschinen, die nicht in der vorherigen
Definition enthalten sind.
Für die Kategorien von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen wird auf die Verordnung (EU) 167/2013 verwiesen.
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Fertigstellung des Antrags vorzulegen sind

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 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen


 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der  Kontoauszug
Firma  EG-Konformitätserklärung der erworbenen Arbeitsmaschinen
 FORMULAR C1  Zulassungsbescheinigungen von erworbenen Zugmaschinen
 Dokument zur Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der die  Dokumentation über die Veräußerung der ersetzten Zug-
Bewertung des Lärmrisikos gemäß den Art. 181 und 190 des /Arbeitsmaschinen
G.v.D. 81/2008 hervorgeht  Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B1), aus dem folgendes  Fotodokumentation
hervorgeht: die Verbesserung durch eine Bewertung des
erwarteten Risikos nach der Intervention mit der gleichen
Methodik, die für die Bewertung des Risikos vor der Intervention
verwendet wird; die Angabe der vom Hersteller angegebenen
Schallemissionsparameter; die Merkmale der land- oder
forstwirtschaftliche Arbeits- und Zugmaschinen; die Liste der zu
ersetzenden Zubehörteile/Werkzeuge und/oder der
auszuwechselnden austauschbaren Ausrüstungen und dieselben
Einzelheiten der anfallenden Kosten; dem eidesstattlichen
Gutachten sind die Preislisten, die Kostenvoranschläge, die EG-
Konformitätserklärung der zu ersetzenden Maschine und/oder die
Zulassungsbescheinigung der zu ersetzenden Zugmaschinen und
Fotodokumentationen beizulegen
 Dokumentation, die für die auszuwechselnden Arbeits- oder
Zugmaschinen das volle Eigentum am 31. Dezember 2016
nachweist
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern
geteilt wurde
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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Verringerung des Risikos durch mechanische Vibrationen Punkte 70


d
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.
GEGENSTAND: Projekte zur Risikominderung durch die Ersetzung von Maschinen, die den jeweiligen Referenzproduktrichtlinien entsprechen.
Für die Zwecke dieser Bekanntmachung sind folgende Arten von Maschinen zur Risikominderung finanzierbar:
a) Hand-Arm-Vibrationen: b) Ganzkörpervibrationen:
1. Abbruchhämmer 1. Maschinen mit Bediener an Bord
2. Bohrer
3. elektrische, hydraulische, pneumatische Schlaghämmer
4. Sägen und Kettensägen
5. Freischneider, Rasenmäher
6. Einachstraktoren
7. Nagelmaschine
8. Zement-Rüttelmaschinen
9. Feilmaschinen, Schwingschleifer und Schleifmaschinen
10. Würfelschneidmaschinen
11. Wender
12. Schlagbohrer und Impulsschrauber
GELTUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Interventionsart sind Projekte zur Verringerung des Risikos durch mechanische Vibrationen
finanzierbar,
wenn die Risikobewertung zeigt, dass die Anfangsexpositionswerte über dem Wirkungswert liegen. Die zu ersetzenden Maschinen müssen
gemäß den spezifischen Gesetzen und Verordnungen zur Umsetzung der einschlägigen gemeinschaftlichen Richtlinien (98/37/EG, ehemalige
89/392/EWG) in Verkehr gebracht worden sein; ferner können sie ortsfest, tragbar und/oder handgeführt, fahrbar und selbstfahrend sein;
ausgenommen davon sind solche, die mit PTO oder anderen Vorrichtungen an land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen
angeschlossen/angekuppelt werden.
Im Rahmen dieser Interventionsart können Projekte finanziert werden, die die Ersetzung von Maschinen mit Vibrationsemissionswerte über
den jeweiligen Wirkungswert durch solche, die mindestens um 20 % geringere Vibrationsemissionswerte erzeugen.
Projekte, die die Ersetzung von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen vorsehen, sind nicht förderfähig.

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DEFINITIONEN: Unter "Wirkungswerte" für das Vibrationsrisiko versteht man die folgenden Werte im Art. 201 des G.v.D. 81/2008:
a) für übertragene Vibrationen auf das Hand-Arm-System: der tägliche Wirkungswert über einen Referenzzeitraum von 8 Stunden
beträgt 2,5 m/s2.
b) für übertragene Vibrationen auf den ganzen Körper: der tägliche Wirkungswert über einen Referenzzeitraum von 8 Stunden beträgt
0,5 m/s2.
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Fertigstellung des Antrags vorzulegen sind
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der  Kontoauszug
Firma  EG-Konformitätserklärung der erworbenen Arbeitsmaschinen
 FORMULAR C1  Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
 Dokument zur Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der die  Dokumentation über die Veräußerung der ersetzten Maschinen
Bewertung des Vibrationsrisikos gemäß den Art. 181 und 202  Fotodokumentation
des G.v.D. 81/2008 hervorgeht
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B1), aus dem folgendes
hervorgeht: die Verbesserung durch eine Bewertung des
erwarteten Risikos nach der Intervention mit der gleichen
Methodik, die für die Bewertung des Risikos vor der Intervention
verwendet wird; die Angabe der vom Hersteller angegebenen
Vibrationsemissionsparameter; die Merkmale der
Arbeitsmaschinen; die Liste der zu ersetzenden
Zubehörteile/Werkzeuge und/oder der auszuwechselnden
austauschbaren Ausrüstungen und dieselben Einzelheiten der
anfallenden Kosten hervorgehen; dem eidesstattlichen Gutachten
sind die Preislisten, die Kostenvoranschläge, die EG-
Konformitätserklärung der zu ersetzenden Maschinen und die
Fotodokumentation beizulegen
 Dokumentation, die für die auszuwechselnden Maschinen das
volle Eigentum am 31. Dezember 2016 nachweist
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern
geteilt wurde

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Öffentliche
Bekanntmachung ISI
Anlage 2017
- 1: Investitionsprojekte

Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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Anlage 2017
- 1: Investitionsprojekte

Verringerung des biologischen Risikos Punkte 70


e
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.
GEGENSTAND: Projekte für die Risikominderung durch die Umsetzung einer oder mehrerer der folgenden Maßnahmen:
a) Eindämmungsmaßnahmen: b) Präventionsmaßnahmen:
1. Renovierung und/oder Änderung von Arbeitsumgebungen zur 1. Kauf von Geräten zur Durchführung von Tätigkeiten mit
Trennung der Bereiche für die Anwendung biologischer Stoffe, Expositionsgefahr durch Luft in einem geschlossenen Kreislauf
Vorbereitung von Lagerbereichen und Bereichen für die 2. Kauf von Geräten zur Automatisierung von Aktivitäten mit Risiko
Dekontaminierung des Personals der parenteralen und Kontaktexposition
2. Installation und/oder Änderung von Absaug- oder 3. Ankauf und/oder Änderung von lokalisierten Absauganlagen zur
Zwangsbelüftungsanlagen, die zur Eindämmung von biologischen Abscheidung kontaminierter Aerosole
Stoffen für einen Druckunterschied zwischen den 4. Kauf von Geräten zur Desinfektion und/oder Sterilisation von Luft
Arbeitsumgebungen sorgen in Umgebungen, in denen Tätigkeiten mit Kontaminationsrisiko
3. Bau von wasserabweisenden, säuren-, laugen-, lösungsmittel-, stattfinden
desinfektions- und dekontaminationsmittelbeständigen 5. Änderung von bestehenden zentralisierten Sanitärwasser-
Oberfläche in Arbeitsumgebungen, in denen die Gefahr der und/oder Lüftungsanlagen, um die Kontamination und
Kontamination besteht Ausbreitung von Legionellen durch den Kauf und die Installation
4. Kauf von Sicherheitskabinen/-Boxen für die Manipulation von Filtersystemen und/oder chemisch-physikalischen
infizierter Materialien Wasseraufbereitungsanlagen zu verhindern
GELTUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Interventionsart sind Projekte zur Verringerung des Risikos einer Exposition gegenüber biologischen
Stoffen
finanzierbar.
DEFINITIONEN:
Unter "Biologischen Stoff" versteht man alle, selbst genetisch veränderte Mikroorganismen (der Gruppen 2, 3 oder 4), Zellkulturen und
menschliche Endoparasiten, die Infektionen, Allergien oder Vergiftungen hervorrufen können
Für "genetisch veränderte Organismen" gilt die Definition des G.v.D. 206/2001
Für "Mikroorganismus, Zellkultur und menschlichen Endoparasiten" gilt die Definition im Art. 267 des G.v.D.
81/2008 Unter "Gruppen 2, 3 und 4" versteht man die Klassifizierung nach Art. 268 des G.v.D. 81/2008
Unter "parenteralem Weg" versteht man im engeren Sinn die Übertragung von biologischen Stoffen über Wunden, Einstiche, Abschürfungen
und Schleimhäute.

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- 1: Investitionsprojekte

DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und Fertigstellung des
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Antrags
vorzulegen sind
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der Firma  Kontoauszug
 FORMULAR C1  Genehmigtes Projekt durch die unterfertigte Zustimmung
 Dokument zur Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der die (sofern vorgesehen) eines qualifizierten Technikers
absichtliche Verwendung oder mögliche Exposition von Arbeitnehmern  EG-Konformitätserklärung
gegenüber biologischen Stoffen hervorgeht, auf die sich die  Konformitätserklärung der Anlagen
Intervention bezieht  Genehmigtes Projekt mit Zustimmung (sofern vorgesehen)
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B1), aus dem die erwartete  Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
Verringerung des Risikos im Vergleich zu den Bedingungen vor dem  Dokumentation über die Veräußerung der ersetzten
Eingriff, die technischen Merkmale der Maschinen und Anlagen und Maschinen
Einzelheiten der anfallenden Kosten hervorgehen; dem eidesstattlichen
Gutachten sind die Preislisten und Kostenvoranschläge beizulegen
 Kopie der Mitteilung vom Arbeitgeber an die gemäß Art. 269 des
G.v.D. 81/2008 territorial zuständige Aufsichtsbehörde (nur wenn die
Tätigkeit die Verwendung von biologischen Stoffen vorsieht)
 Kopie der vorgesehenen Dokumentation für die einzelnen Fälle aus
dem oben genannten Dekret (nur wenn die Arbeit gentechnisch
veränderte Mikroorganismen vorsieht, auf die die in Anhang IV des
G.v.D. 206/2001 genannten Eindämmungsstufen 2, 3 und 4 zutreffen)
 Kopie der ministeriellen Genehmigung (nur wenn die Arbeitstätigkeit
die Verwendung biologischer Stoffe der Gruppe 4 vorsieht)
 EG-Konformitätserklärung oder Dokumentation, die das
Inverkehrbringen der zu ersetzenden Maschinen nachweist, wenn das
Projekt deren Ersatz vorsieht
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern geteilt wurde
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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Verringerung des Absturzrisikos Punkte 85


f
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.
GEGENSTAND: Projekte zur Risikominderung durch den Kauf und die dauerhafte Installation der folgenden Verankerungsarten:
 punktgenau
 flexible Linien
 lineare Linien
GELTUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Interventionsart sind Projekte für die Risikominderung durch den Ankauf und die dauerhafte
Installation von Verankerung finanzierbar, die für die Aufnahme eines oder mehrerer gleichzeitig angeschlossener Benutzer und für das
Anhängen der Komponenten des Absturzsicherungssystems ausgelegt sind, auch wenn diese als Rückhaltesystem entworfen wurden. Die
Verankerungen müssen dauerhaft "auf" oder "an" den Konstruktionen/Bauwerken befestigt sein, die die Arbeitsplätze bilden, für die der
Arbeitgeber des antragstellenden Betriebs rechtlich gedeckt ist. Die Projekte können zur Verbesserung der Sicherheitsbedingungen für die
Arbeitnehmer des antragstellenden Betriebs und die der Auftragsnehmer bestimmt sein,
die diese Verankerungen für Wartungsarbeiten auf den Arbeitsplätzen des antragstellenden Betriebs verwenden.
DEFINITIONEN: die finanzierbaren Verankerungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie ortsfest und nicht transportfähig sind. Dies schließt
alle im Rundschreiben Nr. 3 vom 13/02/2015 des Ministeriums für Arbeit und Sozialpolitik beschriebenen Systeme ein, die der Arbeiter am
Ende der Arbeit mitnimmt, sondern an der Struktur befestigt bleiben, auch wenn bestimmte Komponenten des Systems "entfernbar" sind,
weil sie zum Beispiel mit einer Halterung verschraubt sind.
Zu den Komponenten von Absturzsicherungssystemen gehören auch solche, die zur Verwendung in Rückhaltesystemen entworfen wurden.
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und Fertigstellung des Antrags Dokumente, die während der abschließenden
einzureichen sind Berichterstattung präsentiert
werden sollen
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der Firma  Kontoauszug
 FORMULAR C1  EG-Konformitätserklärung
 Eidesstattliches Gutachten (MODUL B1), das die Merkmale der  Zertifizierung/Zulassung des Herstellers
Verankerungen, die Tätigkeiten, für die deren Verwendung vorgesehen ist,  Erklärung über die korrekte Installation durch
und die Einzelheiten der anfallenden Kosten enthält; dem eidesstattlichen den Installateur
Für dieGutachten sindDokumentation,
Merkmale der ein technischer Bericht
die bei über dasund"Projekt",
der Bestätigung die 
der Fertigstellung Anweisungen
des (Gebrauchs-
Antrags sowie und Wartungsanleitung)
bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, Installationsdiagramme
wird auf die Art. 18 bzw.und
22 die
der Kostenvoranschläge beizulegen
Bekanntmachung verwiesen.
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern geteilt wurde
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- 1: Investitionsprojekte

Verringerung des Unfallrisikos durch Ersetzung von land- oder forstwirtschaftlichen Zug- und
Punkte 70
Arbeitsmaschinen
g
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.
GEGENSTAND: Projekte zur Risikominderung durch die Ersetzung von land- und forstwirtschaftlichen Zug- und/oder Arbeitsmaschinen.
GELTUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Interventionsart sind Projekte finanzierbar, die folgende Bedingungen erfüllen:
 Die zu ersetzenden Maschinen müssen vor den einschlägigen Rechtsvorschriften und Verordnungen zur Umsetzung der spezifischen
gemeinschaftlichen Richtlinien (98/37/EG, ehemalige ex 89/392/EWG) in Verkehr gebracht worden sein.
 Die zu ersetzenden land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen müssen vor dem 1. Januar 1998 erstmals in Verkehr gebracht worden
sein.
 Die ersetzten land- und forstwirtschaftlichen Zug- und Arbeitsmaschinen müssen vom Betrieb ausschließlich durch Verschrottung veräußert
werden.
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und Fertigstellung des Antrags Dokumente, die während der abschließenden
einzureichen sind Berichterstattung präsentiert
werden sollen
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der Firma  Kontoauszug
 FORMULAR C1  EG-Konformitätserklärung der erworbenen Maschinen
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B1), aus dem die Merkmale der  Zulassungsbescheinigung der erworbenen Zugmaschine
land- und forstwirtschaftlichen Arbeits- und Zugmaschinen, ihre  Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
Verwendung bei der Unternehmenstätigkeit, die auszutauschenden  Unterlagen, die die Verschrottung der ersetzten land-
Zubehörteile/Werkzeuge und/oder austauschbaren Ausrüstungen und die oder forstwirtschaftlichen Arbeits- und Zugmaschinen
Einzelheiten der anfallenden Kosten hervorgehen; dem eidesstattlichen bescheinigen
Gutachten sind die Preislisten und Kostenvoranschläge beizulegen
 Unterlagen, die das Datum des Inverkehrbringens der zu ersetzenden
land- oder forstwirtschaftlichen Arbeits- und Zugmaschinen bescheinigen
 Dokumentation, die für die auszuwechselnden Arbeits- oder Zugmaschinen
das
Für die volle Eigentum
Merkmale am 31. Dezember
der Dokumentation, 2016
die bei der nachweist
Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf dieE,
 FORMULAR Art. 18 bzw.
wenn 22 der mit
das Projekt Bekanntmachung verwiesen.
den Sozialpartnern geteilt wurde

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Öffentliche
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Anlage 2017
- 1: Investitionsprojekte

Verringerung des Erdbebenrisikos Punkte 75


h
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.
GEGENSTAND: Projekte zur Verringerung des Erdbebenrisikos wegen herabfallendem Material, die den Ankauf und die Installation von
erdbebensicheren Regalen
vorsehen.
GELTUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Interventionsart sind Projekte finanzierbar, bei denen die Intervention gemäß der Klassifizierung in
den regionalen Rechtsvorschriften zur Umsetzung des Beschlusses Nr. 3274/2003 des Präsidenten des Ministerrats der Italienischen Republik,
an Produktionsstandorten der seismischen Zonen 1, 2 oder 3 fallen und sofern die anwendbaren Bedingungen in der technischen Norm EN
16681 gegeben ist. Die Intervention sieht die Ersetzung bestehender Regale im vollem Eigentum des antragstellenden Betriebs durch neue
erdbebensichere Regale nach der technischen Norm EN 16681 vor. Die Anpassung bestehender Regale
und der Ankauf von gebrauchten erdbebensicheren Regalen ist nicht zulässig. Die ersetzten Regale müssen vom Betrieb veräußert werden.
DEFINITIONEN: Im Rahmen dieser Interventionsart für "bestehende Regale" versteht man bereits vom Betrieb verwendete Regale, die eine
Höhe über 3 m aufweisen und als "Palettenhalter" ausgeführt sind; unter "erdbebensicheren Regalen" versteht man Regale, die unter den
Anwendungsbereich der technischen Norm EN 16681 fallen; ausgenommen davon sind verstellbare Palettenhalteregale mit
Stahlelementen, die zur Lagerung von Ladeeinheiten, die seismischen Einwirkungen ausgesetzt sind.
DOKUMENTATION
Dokumente, die während der
Dokumente, die bei der Bestätigung und Fertigstellung des Antrags einzureichen
abschließenden
sind
Berichterstattung präsentiert
werden
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der Firma  Kontoauszug
 FORMULAR C1  Dokumentation über die Veräußerung der
 Eidesstattliches Gutachten (MODUL B1), aus dem die erwartete Verbesserung bezüglich bestehenden Regale
des Erdbebenrisikos wegen herabfallendem Material vor und nach der Intervention und  Dokumentation zur Bescheinigung der
die Einzelheiten der anfallenden Kosten hervorgehen; dem eidesstattlichen Gutachten Installation neuer erdbebensicherer Regale
sind ein detaillierter Kostenvoranschlag des Lieferanten einschließlich der in Anhang I  Dokumentation zur Bescheinigung der
der Norm EN 16681 geforderten Angaben beizulegen Konformität der neuen Regale nach der
 Dokument zur Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der die Bewertung des Norm EN 16681
Erdbebenrisikos durch herabfallendes Material hervorgeht
 Dokumentation, die für die bestehenden Regale das volle Eigentum des Betriebs
nachweist
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 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern geteilt wird
Öffentliche
Bekanntmachung ISI
Anlage 2017
- 1: Investitionsprojekte

Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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